Beiträge

Das Gefühl das Richtige zu tun …

Dieses Gefühl und die Frage: „Tue ich das Richtige?“ haben mich schon während meiner kurzen Auszeit beschäftigt. Genauer gesagt, war es eher das Gefühl, das sich dahinter versteckt. Woran erkennen wir eigentlich, wann etwas für uns das Richtige ist? Fühlt es sich anders an, wenn wir uns auf dem richtigen Weg befinden? Darüber habe ich mir dieses Mal Gedanken gemacht.

Wir tun ständig irgendetwas

Fragst du dich nicht auch öfter, ob das was du gerade tust überhaupt das ist was du tun möchtest und ob es das Richtige ist? Im selben Augenblick wird jedoch dieser Gedanke wieder verworfen, weil wir es einfach tun … ganz automatisch, normal und selbstverständlich. Wir hinterfragen es nicht mehr, schließlich macht jeder Mensch ständig irgendetwas – egal was es ist, aus Gewohnheit, oder weil wir müssen. Mit Hingabe und Freude oder aber auch mit Widerwillen ohne Lust.

Ich habe in den letzten zwei Jahren mein Leben stark verändert und ich stecke immer noch mitten in einer Veränderung! Jetzt erst habe ich mir die Frage gestellt „Wie hast du es ausgehalten Sachen zu tun, von denen du wusstest dass sie dir auf den Nerv gehen, null Freude machen und sich auch – und das ist der springende Punkt … komplett falsch anfühlen?“ Warum habe ich die Zeit damit vergeudet, etwas zu tun, das nicht gut genug für mich ist, wenn es doch eine Menge anderer Möglichkeiten geben würde, mein Leben freundlicher, angenehmer, gesünder und positiver zu gestalten! Wen du meine Artikel ließt, wirst du  immer wieder auf diesen einen Satz von mir stoßen „Wie so oft im Leben, braucht es erst einen ordentlichen „Dämpfer“ um wach zu werden und dann zu handeln, mehr seinem Gefühl zu folgen“. Die Einen kommen früher darauf und die beneide ich wirklich, andere, so wie ich zum Beispiel, leider erst etwas später. Wichtig ist, es überhaupt zu erkennen!

Es interessiert in Wahrheit die Wenigsten, ob du das Richtige tust, wichtig dabei ist ja nur das was geschieht und das Tag für Tag, regelmäßig und gut. Bis zu dem Zeitpunkt wo sich dann diese Frage durch deine Bauchdecke bohrt und ständig flüstert „Bist es du dir nicht wert etwas zu finden, dass dich erfüllt und das nicht einfach nur OK ist?“ Hunderte Male hab ich mir selber geantwortet und gesagt „Was soll ich denn tun, es macht man eben so und aus…“  Ich bitte dich, streiche diesen oder ähnliche Sätze gleich mal aus deinem Gedächtnis, DU bist nicht MAN, DU bist DU und solltest nicht irgendetwas machen! Du sollst etwas tun das sich richtig toll anfühlt und du hast es auch verdient, deine so kostbare Lebenszeit in Anspruch zu nehmen!

Doch wie fühlt sich „richtig“ an?

Solche und ähnliche Fragen habe ich nie alleine aufgearbeitet, ich hätte mich wie eine Katze gefühlt, die sich in ihren eigenen Schwanz gebissen hat. Dazu brauchte ich neue andere Menschen um mich, die schon einen Schritt weiter waren. Dieses Unzufriedenheit in einem schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und will beachtet und verändert werden. Aber wie weiß ich denn wie sich „richtig“ anfühlt? Ich habe bei den Gesprächen immer mitgeschrieben, aufmerksam hingefühlt und war letztendlich trotzdem skeptisch. Irgendwie auch logisch wenn sich selten etwas richtig angefühlt hat in seinem Leben, wie sollte ich auch wissen wie sich das Gefühl von gut und richtig bemerkbar macht? Es ist nun einige Zeit vergangen und meine Sinne für „Gut, wertvoll und richtig“ sind geschärft worden. 😀 Deshalb traue ich mir nun auch zu sagen was und vor allem wie sich „richtig“ anfühlt.

  • Du fühlst dich wohl in deiner Haut und vor allem wohl bei dem das du tust. Fühlst du dich wohl, strahlst du das auch aus und das wird dir sicher öfters in deinem Umfeld gesagt werden.
  • Es fühlt sich gut an was du gerade machst, du tust es mit Hingabe und Freude.
  • Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne das es dir bewusst ist.
  • Du weißt es bringt dich weiter … vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Das Aufstehen am Morgen ist keine Qual, du freust dich auf den Tag der vor dir liegt.
  • Du machst es gerne und vor allem freiwillig. Es ist kein Zwang. Du hast Spaß an der Sache und du machst es für dich und für niemand anderen. Dieses Gefühl wirst/solltest du in dir tragen.

Es gibt keine Altersbegränzung seinen Job, sein privates Umfeld, seine Beziehung neu zu überdenken. Aus einem „Das war immer so, das mache ich auch weiter so …“ wird ein „Ich bin es mir wert, noch andere, gefühlt – richtigere Möglichkeiten für mich zu finden. Solche, die meine Augen zum Glänzen bringen … und glaube mir, das funktioniert auch noch sehr gut hast du die 50ig schon überschritten! Zur Zeit müsste mein Tag 48 Stunden haben, so viel möchte ich tun und verwirklichen. Mir geht es trotz den nebeligen Grauzonen die da draußen sind, gesundheitlich gut und meine Ideen scheinen mir nicht auszugehen. 🙂 Es ist ein neues Lebensgefühl, etwas zu tun das sich richtig anfühlt, egal in welche Richtung es ist, das darf ich DIR sagen.

Also frag dich nicht was richtig ist, sondern frag dich, was du fühlst. Hör auf zu fragen ob du kannst, sondern frage dich, ob du willst … 

Wie geht es dir dabei wenn du zu Gast in meinen Gedanken bist? Kannst du mir folgen? Kennst du dieses „richtig und falsch“ Gefühl? Ich bin ganz für dich da und freue mich wenn du mir deine Erfahrungen berichtest. Bis bald in meinen Gedanken …

LIEBE – kaum schlägt man Zeitschriften auf, springt einem das Wort LIEBE schon ins Gesicht. 5 Buchstaben die ein schönes Wort bilden und auch manchen sehr leicht über die Lippen gehen. Reicht das denn? Können wir Frauen auch ohne Liebe leben oder ist es ein Lebenselixier wonach sich Frauen noch stärker sehnen als manch Männer?

Was ist Liebe überhaupt?

Hast Du schon mal darüber nachgedacht? Was ist LIEBE? Ein Gefühl, eine Beziehung zu einem Menschen? ICH hab darüber nachgedacht – immer wieder begonnen mir Gedanken zu machen und wieder zur Seite gelegt. Dieses mal hab ich aber fertig „gedacht“!

Eine so einfache Frage, und doch finde ich sie gar nicht so simpel. Wir alle reden und lesen eine Menge darüber und gehen oft so leichtfertig und gedankenlos damit um! Eines steht jedenfalls fest LIEBE ist ein Gefühl. Es ist ein Gefühl das eine Person mit einer anderen verbindet. Schwer zu beschreiben. Wer verliebt ist, besitzt einen ganz besonderen Gesichtsausdruck, verliebte Menschen lächeln irgendwie dauernd, sind bestens gelaunt. Ein strahlender Blick und eine Vorfreude, die kaum zum aushalten ist …

Aussagen wie „Ich fühle mich als hätte ich Schmetterlinge im Bauch oder ich fühle mich als wär ich im 7. Himmel“ kommen durch dieses GEFÜHL, das wie ich finde das Wort Liebe sehr schön beschreibt.

Das Gefühl Liebe ist schwer wenn überhaupt zu beschreiben, es kann eigentlich nur erlebt werden!

Ein Beispiel

Du hast in deinem bisherigen Leben noch NIE Nougat oder Süsses gegessen … du kennst es nicht. Du fragst eine andere Person „Was ist Süsses?“, es wird ihm mit Sicherheit nicht gelingen, dir zu erklären wie Nougat schmeckt. Genauso kann auch Liebe nicht mit ein paar Worten erklärt werden, weil dazu auch dieser „Geschmack = Gefühl“ gehört und dieses Glücksgefühl musst DU selbst erleben um es zu erkennen.

Hmm … jetzt bin ich gerade selbst ein wenig stolz auf mich, eine bessere Erklärung gibt es glaub ich gar nicht 🙂 !

Liebe ist ein tiefes Verbundenheitsgefühl

Dieses Gefühl entwickelt sich in der Phase der Verliebtheit. Auf Dauer wäre diese Stresssituation von verliebt sein, viel zu anstrengend für den Körper! Ein Hormoncocktail der sich weiter entwickelt, ist die Verliebtheit, dieser Übermut etwas ruhiger geworden. Es bindet uns noch mehr an den Partner – möglicherweise ein Leben lang ?!

Frauen denken über Liebe anders als Männer

Frauen bekommen diese 3 Worte schneller über die Lippen als Männer – das kommt wieder mal nicht von mir, das ist eben so. Zu sagen „Ich liebe dich weil ich dich brauche“ ist nicht richtig. „ICH brauche DICH weil ich dich liebe“, obwohl wir Frauen auch ganz gut alleine zurecht kommen würden … SO sollte es heissen und nicht umgekehrt!

Alles andere wäre schon wieder mit einer Komfortzone zu vergleichen! Es soll keine Abhängigkeit dahinterstecken an die das Gefühl „Liebe“ gekoppelt wird sondern eine tiefe Verbindung die gemeinsame Krisen und Hürden bewältigen lässt. Und da müssen wir Frauen achtsam sein! Wir neigen sehr schnell dazu, Liebe mit Verliebtheit gleichzustellen. Und das passiert nicht nur jüngeren Frauen – oft steckt eben das unbedingt „auch haben wollen“ dahinter. Die Sehnsucht gehalten zu werden, eben geliebt zu werden und nicht nur für 2 Nächte!

Liebe besteht nicht nur aus Lust, Sex und Begehren … sondern auch aus Haltung und Handlung, die dir ermöglicht feine Unterschiede zu erkennen.

Wir gehen oft schon inflationär mit dem Wort LIEBE um

Viel zu schnell werden diese 5 Buchstaben oft herausgelassen ohne wirklich nachzudenken. Wir „lieben“ unsere Haustiere, unsere 4 Wände, die Heimat, ein Lieblings-Dessert u.v.a.m.. Schön, aber ist das gleichzusetzen mit zwischenmenschlicher Liebe? Nö. Es verlangt mir nichts ab. Bei der Liebe zu meinem Partner, muss ich mit emotionalem Engagement vorfahren, Zugeständnisse machen. Das ist alles nicht einfach, besonders wenn wir schon unsere Erfahrungen gemacht haben. Verletzt worden sind … und trotzdem – wir suchen immer wieder danach.

Die Liebe fordert uns

Liebe ist für unsere Persönlichkeitsentwicklung enorm wichtig. Wir sind und werden nur durch Beziehungen zu uns selbst! Ganz egal, ob du jetzt die Liebe nüchtern oder romantisch beäugelst, Liebe ist und bleibt ein Wunder und ist etwas Besonderes! Genial finde ich es, dass sie unser Leben spannend und aufregend macht und immer ein gewisser „Zauber“ dabei spürbar ist! 🙂

„LIEBE ist kein Solo. LIEBE ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied“

A.von Chamisso

Und um die Frage anfangs zu beantworten: „JA – auch starke Frauen brauchen Liebe!“ … Mehr gibt es dazu von meiner Seite aus nicht zu sagen … Über Meinungen von DIR freue ich mich natürlich wie immer.