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Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Und dabei dürfen Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. :-)  Weihnachtsgeschichten zu lesen oder vorzulesen, ist immer ein ganz besonderer Moment der Ruhe, der Besinnung und  der Nähe. Ich habe mir heute erlaubt, eine Weihnachtsgeschichte mit Dir zu teilen, als kleine Einstimmung für Morgen Abend. Eine Weihnachtsgeschichte, die hoffentlich Dein Herz berührt!

DER KLEINE WICHTEL

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war schon lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Sollte die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit sein?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Es sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und die Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen, die  Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten, ja heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde ganz warm ums Herz und er freute sich. Dann schlich er leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war …

von Maria Unterthurner

Mit diesen Gedanken und Erinnerungen, die Dir vielleicht auch selbst noch bekannt sind, möchte ich Dir ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Nimm Dir Zeit für die unscheinbaren Dinge im Leben, sie geben einem am meisten zurück.

Sorge gut für Dich und bleib gesund,
Herzlichst Deine Sandra

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Augen sind der Schlüssel zur Seele. Das sagt man und ich halte auch viel davon. Menschen in die Augen zu sehen … ohne Worte einfach nur für einen Moment verweilen hat für mich etwas sehr Magisches. <3 Diesmal bin ich über eine Geschichte gestolpert, die mich wegen ihrer Außergewöhnlichkeit fasziniert hat. Eigentlich ist der Inhalt der Geschichte mehr ein Wunsch einer Person und vielleicht auch ein Wunsch von vielen … <3

BLAUE AUGEN …

Tiefblau oder verwaschen.
Intensives blau oder graublaues blau.
Ehrliche oder verlogene blaue Augen.
Sie sind all mein Verhängnis. Denn sehe ich in blaue Augen, verliebe ich mich. Egal wie der Charakter der Person auch sein mag.
Nett oder gemein.
Verlogen oder ehrlich.

Sehe ich einmal hinein, ist es vorbei. Die Augen sind das Fenster zur Seele heißt es. Doch wie oft muss man hineinschauen bis man den Menschen wirklich kennt?  Schon zu oft waren blaue Augen mein Verhängnis. Eine unerfüllte Liebe oder ein Verrat von einer vertrauten Person. Zu viele Enttäuschungen habe ich erlebt.

Zu oft habe ich mir geschworen, dass alles anders wird. Aber sehe ich in blaue Augen, sind meine Vorsätze dahin. Ich riskiere einen Blick und meine Vorsätze sind dahin. Zu spät. Manchmal hoffe ich, dass diese – seine blauen Augen anders sind! Echte Fenster zur Seele … jedenfalls für mich.

Blaue Augen geben mir Hoffnung und ich hoffe, dass sich diese erfüllt.
Tiefblaue, intensive, ehrliche blaue Augen von einer netten verliebten Person, die mich ansehen, … das wünsche ich mir.
Ein Traum. 

Geschrieben von Elisa 2015

Das Gefühl das hinter dieser „Erzählung“ steckt, ist für mich spürbar. Und ich hoffe sehr, dass die Autorin in der Zwischenzeit das richtige Paar blaue Augen finden durfte. <3

Heute war es mal ein wenig anders als üblich. Wenn Du Lust hast, lesen wir uns bald wieder, wenn es heißt: #Geschichtenliebe.
Eine schöne Zeit für Dich.

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Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3

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WAS IST DEIN LEBEN WERT?

Ein bekannter Sprecher startete ein Seminar, indem er einen 50-Euro-Schein hochhielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Menschen.

Er fragte: Wer möchte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen nach oben.
Er sagte: Ich werde diesen 50-Euro-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eines tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er: Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hände waren immer noch alle oben.
Also erwiderte er: Was ist, wenn ich das tue? Er warf den Schein auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am schmutzigen Untergrund. Danach hob er den Geldschein wieder auf. Er war zerknittert und völlig schmutzig.

Nun, wer von Euch möchte ihn jetzt immer noch haben? Und wieder schnellten alle Hände nach oben. Dann sagte er:
Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt!

Was auch immer mit dem Geld geschah, Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 Euro wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert und durch den Schmutz gezogen werden. Das sind Tatsachen aus unserem alltäglichen Leben. Wir fühlen uns danach wertlos. Aber egal was auch passiert ist und was passieren wird, wir werden NIEMALS an Wert verlieren!

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für jene, die Dich über alles lieben.
Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun, wen wir kennen …, sondern dadurch WER DU BIST!

Jeder Mensch, ist ein eigenständiges Individuum.
Und jeder Mensch ist auf seine Weise etwas ganz wertvolles und besonderes!
Das sollten wir niemals vergessen. 

Verfasser unbekannt, gefunden auf pro-leben.de

Mein Gedanke dazu:
Begegnen wir unseren Mitmenschen mit Respekt und Würde.  Auch, wenn es uns manchmal schwerfällt. Es ist sinnlos, Vorurteile zu haben. Verzichten wir doch deshalb auf das gerne gemachte „Schubladendenken“! Denn JEDER Mensch hat das Recht auf eine wert- und respektvolle Begegnung.
Einfach wieder mal in unser Gedächtnis bringen. ›lächel‹

Habs gut, …

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Das absurde unserer Zeit

Heute ein paar anregende Worte zum Nachdenken und weiterschicken.

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber ENGE Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger. Kaufen uns viel und haben trotzdem keine Freude daran. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber wenig Zeit. Mehr AUSBILDUNG, aber weniger VERNUNFT. Mehr Kenntnisse, aber weniger HAUSVERSTAND! Mehr Experten, aber auch MEHR PROBLEME. Eine tolle Medizin … aber weniger GESUNDHEIT.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel und ernähren uns immer weniger gesund. Wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen viel zu wenig, fahren zu schnell, regen uns ständig auf, gehen zu spät schlafen und stehen viel zu müde auf. Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern. Wir haben das Beten verlernt.

Wir wissen wie man seinen LEBENSUNTERHALT verdient, aber nicht mehr, wie man LEBT.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber NICHT den Jahren LEBEN. Wir fahren zum Mond, aber kommen nicht mehr an die Tür der Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns! Wir machen größere Dinge … aber sie sind nicht immer besser.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber NICHT unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger. Wir planen viel, aber erreichen nur die Hälfte. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der SCHWIERIGEN BEZIEHUNGEN. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der Wegwerfwindeln und der WEGWERFMORAL. Der Beziehungen für eine Nacht und die Zeit des Übergewichts. Es ist die Zeit der PILLEN, die alles können: sie ERREGEN UNS, sie BERUHIGEN uns, sie TÖTEN uns. Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen TEXT wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo DU die Wahl hast:

Das Leben ändern – oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.

Denk daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her ansehen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie kostet nichts.
Sag dem geliebten Menschen: „ICH LIEBE DICH“ … und meint es auch so!
Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke wo ihr zusammen seid. Denn eines Tages wird dieser Mensch NICHT mehr neben dir sein.

Findet Zeit EUCH ZU LIEBEN, findet Zeit miteinander zu SPRECHEN. Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der AUGENBLICKE, die uns des Atems berauben.  

Dr. Bob Moorehead

Und ich  bin der Meinung, manche Zeilen brauchen kein „Nachwort“. Deshalb bleibt mir nur noch, Dir eine gute und schöne Zeit zu wünschen. Bis zum nächsten Mal.

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Geschichten berühren Werte und wecken Ressourcen …

Jede gute Geschichte berührt. Umso mehr, wenn sie uns elementare Werte, die jeder von uns in sich fühlt, bewusst werden lässt und wenn sie zu spontanen Einsichten und Erkenntnissen führt. Als Kinder haben wir jede Menge Weisheit aus Sagen und Märchen gelernt. Dieser Prozess hört nicht auf auch, wenn wir Erwachsen sind. Leider finden wir im Alltag viel zu wenig Zeit inspirative Geschichten zu lesen.

Deswegen liebe ich diese Kategorie #Geschichtenliebe auch so sehr. Ich will Dir Arbeit abnehmen, indem Du nichts suchen musst, sondern einfach nur LESEN darfst. ›lächel‹ Gönne Dir hin und wieder eine kleine Auszeit um Dich von einer schönen Geschichte berühren, aber auch inspirieren zu lassen. Wie zum Beispiel diese, die ich für Dich gefunden und ausgesucht habe. <3

WER BIST DU?

Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag.
Die Zeit verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so,
als sei sie nun tot. Als befände sie sich im Himmel und stünde nun vor einem Richterstuhl.

„Wer bist du? Fragte eine Stimme.

„Ich bin die Frau des Bürgermeisters“, antwortete die Frau.

„Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Mutter von vier Kindern“, entgegnete die Frau.

„Ich habe dich nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Lehrerin“, gab die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas.

„Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern WER du bist.“

„Ich  bin Christin“, sagte die Frau, nun schon ziemlich ratlos.

„Ich habe dich auch nicht nach deiner Religion gefragt, sondern WER DU BIST.“

Und so ging es immer weiter. Alles was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „WER BIST DU?“ zu sein.

Die Frau war aber keineswegs tot, sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie wieder gesund. Sie beschloss nun der Frage „WER BIST DU?“ auf den Grund zu gehen und auf die Suche zu gehen, wer sie wirklich war.

Anthony de Mello

WER BIST DU? … würde ich Dich fragen. Hast Du eine zufriedenstellende klare Antwort für Dich selbst?
Ich hoffe, Dir hat die Geschichte ebenso gut gefallen wie mir. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Resttag … lass es Dir gut gehen.

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NETZSTRUMPFHOSE – oder die Geschichte vom Moses-Körbchen im Fluss des Lebens, von dem ich für mich immer wieder feststellen durfte, dass es mich genau an den FÜR MICH richtigen Ufern anlegen lässt. Das Leben ist eine Netzstrumpfhose …

Das Leben ist eine Netzstrumpfhose

Es besteht aus lauter Fäden, Verbindungen, Kreuzungen und dazwischen ganz viel „Freiheit“ …

Ein Gespräch, Sonntag Morgen im Bett! Mit einer Tasse heißen Kaffee und meinen Mann neben mir. Der erste Tag seit längerer Zeit, wo wir gemeinsam und dieses Mal „kinderlos“ ausschlafen konnten. Zeit zum Kuscheln und zum Philosophieren.

Da ich gerade mein Berufsleben von einem „Ich“ in ein „Wir“ umwandle und vollkommen neuen Boden betrete, kommen doch immer wieder mal Phasen des Unwohlseins auf – trotz all der Freude, mit der ich mich darauf vorbereite.

Mein Mann versteht dieses Gefühl von mir sehr gut, den auch er ist diesen Weg schon vor mir gegangen. Und so erzählte er mir, dass er gerade ein Hörbuch gehört hatte, in dem es um den Fluss des Lebens ging.

Da ist eine Person, die in einem Boot auf dem Fluss des Lebens saß. Sie machte sich auf eine Reise ins Unbekannte. Neben dieser Person waren auf diesem Fluss noch viele andere Menschen mit auf dem Fluss des Lebens auf der Reise. Und wie Flüsse  nun mal sind – geht es auf denen mal ruhig aber dann auch mal wieder schneller und spritziger voran. Und dann kommen Engstellen zum Überwinden und gar auch Durchbrüche durch Felsen, wo sich dieser Fluss des Lebens hindurchgegraben hatte.

Die Angst vor diesem Durchbruch und dem, was dahinter noch im Verborgenen lag, lies unsere Person vor diesem Durchbruch noch mal am alten Ufer anlegen und innehalten. Zeit zum Überlegen, Zeit um innezuhalten. Zeit um in sich zu lauschen – „will ich das wirklich?“ und „was erwartet mich?“ …

Und dann ein Warten, wie sich die Angst senkt, die Ruhe einen durchströmt und das wieder laut in einem Selbst hörbare „JAAAA – ICH WILL DAS!“

Und so stieg diese Person wieder in ihr kleines Boot und aufging es ins Abenteuer auf dem Fluss des Lebens und durch, durch den Durchbruch im Felsen – hinein in unbekanntes und doch so wunderbares Terrain …

Ja, und da kam sie wieder zurück – die Sicherheit und das intuitive Wissen, dass das was ich/wir tun wollen doch das ganz Richtige ist! Und das nach diesem kurzen Durchtritt durch die Felswand, der wahre Durchbruch auf uns wartet wird! Und so kam wieder das warme Gefühl von meinem Moses-Körbchen, das mich wie immer am für MICH richtigen Ufer ankern lässt.

Und weil ich unter quälender Höhenangst leide und Felsen so gar nicht leiden kann, und schon gar keine Felswände, so kam mir plötzlich das Bild mit der Netzstrumpfhose vor mein geistiges Auge. Mein Mann schmunzelte und lachte dann aus ganzem Herzen, als ich ihm das erzählte.

Also ihr Lieben – denkt daran: Das Leben ist eine Netzstrumpfhose mit ganz vielen spannenden Möglichkeiten …, wenn man sich erstmal traut durch so ein „Loch“ im Strumpf zu schlüpfen. :-)

Diese herrliche und alles sagende Geschichte stammt von Martina Kleinfeldt.

Vielleicht denken wir alle beim nächsten „soll ich oder lass ich es lieber“ an eine Netzstrumpfhose?
Ich danke Dir, daß Du Dir die wenige Zeit genommen, und mich gelesen hast. Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt:
Geschichtenliebe #42 ist da!

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Keine Zeit für einzigartige Schönheit?

Was bist Du für ein Mensch? Bleibst Du stehen, wenn Du in der Innenstadt Musiker siehst, die ihr Können verschenken? Wechselst Du die Straßenseite oder nimmst Du Dir die Zeit kurz (oder lang) stehenzubleiben um zu lauschen …, sofern es Dir gefällt? Nun ich bin jemand, der sich am liebsten auf den Boden setzen würde und bis zum Ende zuhört! Meine Frage an Dich: Kannst Du Schönheit in Deinem alltäglichen Umfeld zu einem unangemessenen Zeitpunkt wahrnehmen?

Meine Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit. Sie hat mir Gänsehaut bereitet und ich finde sie wert mit Dir zu teilen. :D

An einer U-Bahnhaltestelle in Washington DC spielte ein Mann an einem kalten Januar Morgen 2007 für 45 Minuten auf seiner Violine sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit benutzten etwa 2000 Menschen diese Haltestelle, die meisten auf dem Weg zur Arbeit. Nach etwa drei Minuten bemerkte ein Passant die Musik. Für ein paar Sekunden verlangsamte er seine Schritte, um dann schnell wieder seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen.

Vier Minuten später: Der Geiger erhält seinen ersten Dollar. Eine Frau wirft ihm einen Dollar in den Hut, ohne ihr Tempo zu verringern.

Sechs Minuten später: Ein junger Mann lehnt sich gegen die Wand, um zuzuhören, dann blickt er auf seine Uhr und setzt seinen Weg fort.

Zehn Minuten später: Ein etwa dreijähriger Junge bleibt stehen, aber seine Mutter zieht ihn fort. Das Kind bleibt erneut stehen, um dem Musiker zuzuhören, aber seine Mum treibt ihn an und der Junge geht weiter. Mehrere andere Kinder verhalten sich gleich, aber alle Eltern – ohne Ausnahme – drängen ihre Kinder zum schnellen Weitergehen.

Nach 45 Minuten: Der Musiker spielte, ohne abzusetzen. Nur sechs Menschen insgesamt blieben stehen und hörten für kurze Zeit zu. Circa 20 Leute gaben ihm Geld, aber gingen in ihrem normalen Tempo weiter. Die Gesamteinnahme des Mannes waren 32 Dollar.

Nach einer Stunde: Der Musiker beendete seine Darbietung und es wurde still. Niemand nahm Notiz und niemand applaudierte. Es gab keine Anerkennung. Niemand wusste es, aber der Violinist war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke, die je geschrieben wurden, auf einer Violine im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell vor einem ausverkauften Haus in Boston dasselbe Stück zu einem Durchschnittspreis von 100 Dollar pro Platz.

Joshua spielte inkognito in der Untergrundstation. Auftraggeber dieses sozialen Experiments über Wahrnehmung, Geschmack und Prioritäten war die Washington Post.

Fazit: Wenn wir nicht einmal einen Moment Zeit haben, anzuhalten und einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, während er eines der wundervollsten Musikstücke auf einem der schönsten Instrumente spielt, die je gebaut wurden … wie viele andere Gelegenheiten verpassen wir, während wir durch unser Leben hasten?

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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Und JA, genauso ist es. Ich habe für Dich eine nette Kurzgeschichte gefunden, die uns allen als Beispiel dienen soll.
Passend für unsere momentane Situation …

Die Sonnenseite des Lebens

Ich liebe meine jüngere Schwester wirklich sehr, doch oftmals wird mir ihre ständige Jammerei zu viel. Vorwiegend berichtet sie über all das Negative in ihrem Leben und in der Welt. Als ich mich bei meinem letzten Besuch verabschiedete, erzählte ich ihr noch eine Geschichte:

Die Lehrerin einer Abiturklasse kündigte einen Überraschungstest an. Zum Erstaunen der Schüler waren auf dem Aufgabenblatt keinerlei Fragen notiert, es war lediglich ein schwarzer Punkt auf der Mitte des Blattes zu sehen. Sie erklärte, dass sie all das aufschreiben sollten, was sie auf dem ausgeteilten Blatt Papier sehen würden. Die Schüler waren zwar sichtlich irritiert, doch sie begannen mit ihrer Arbeit.

Zum Ende der Stunde sammelte die Lehrerin den Test wieder ein. Alle Schüler hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben – seinen Durchmesser, Radius und den Flächeninhalt berechnet, die Position in der Mitte des Blattes bestimmt, sein Größenverhältnis zum Papier ermittelt …

Lächelnd sprach die Lehrerin zur Klasse:
„Ich wollte euch lediglich eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Kein Einziger von euch hat etwas über den großen weißen Teil auf dem Blatt Papier vermerkt. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert.“

Genau das Gleiche geschieht oft in unserem Leben! Alle haben wir ein weißes Blatt Papier erhalten, um es zu nutzen und um etwas daraus zu machen. Und dennoch konzentrieren wir uns immer wieder auf die dunklen Flecken. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Es gibt genau genommen immer einen Grund zum Lachen, Feiern und zum Freuen. Daher sollten wir dankbar sein, für all das Gute was geschieht!

Doch wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken, wie zum Beispiel schlechte Noten, komplizierte Beziehungen, gesundheitliche Probleme, Geldmangel, Sorgen, Ängste und Enttäuschungen. Im Vergleich zu dem, was wir in unserem Leben erfahren, sind die dunklen Flecken meist sehr klein, und trotzdem sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und unsrer Lebensfreude trüben!

Nachdem ich meiner Schwester diese Geschichte erzählt hatte, ging ich noch schnell zum Schreibtisch, malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein weißes Blatt Papier und gab dieses meiner Schwester. „Für DICH“, sagte ich noch bevor ich mich verabschiedete.

Tage später erhielt ich einen Brief von meiner Schwester. Darin befand sich das Blatt mit dem schwarzen Punkt. Dieses war jedoch kaum noch zu erkennen, da die weiße Fläche mit unendlich vielen positiven Dingen beschrieben worden war. <3

Aus dem Buch Herzensweisheiten von Gisela Rieger

Auch diese Geschichte braucht kein „Nachwort“ finde ich. Es ist alles gesagt. Machen wir etwas aus diesem schwarzen Punkt auf einer großen weißen Fläche.

Alles Liebe und nur das Beste für Dich!

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Heute möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über das Lächeln. Wenn ein schönes ehrliches Lächeln die eigene Welt  verändert und Dein Umfeld sich in eine positive Richtung bewegt. Eine kleine Geschichte über eine Familie, die sich bunte Lebenslust mit all ihren Farbtönen auf die Fahne geschrieben hat. In der alle Begebenheiten ihre Berechtigung haben, wo konstruktiv diskutiert wird und liebevoll jeder in die Pflicht genommen wird. Lass Dich inspirieren!

SIE lächelte …

Während die Woche mit dem üblichen Montagsgezeter begann, das Frühstück zwischen Tür und Angel eingenommen wurde, zwischen Kaffee und Zigarette bei den Eltern flüchtig der Tagesplan durchgesprochen wurde, lächelte sich Marie innerlich zu. Sie wusste heute noch, dann wird sich etwas Gravierendes verändern. Sie wusste, dass dieser Stress selbstverursacht war. Und sie wollte eigentlich Harmonie und Gelassenheit … jedenfalls zu Beginn des Tages.

Während alle versorgt ihren Weg zur Schule, Kindergarten und Arbeit antraten, lächelte sie. Sie lächelte sich zu, sah ihre Falten und Augenringe. Sie sah bei weitem älter aus, als sie in Wirklichkeit war. Sie könnte mal wieder ihren grauen Haaransatz färben. Und sie könnte wieder mal ein Fitness-Programm ins Auge fassen. 

Der Blick in den Kühlschrank war anschließend der Auslöser für einen herzhaften Lachanfall. Sie ahnte es bereits schon seit längerer Zeit, alle Probleme waren hausgemacht. Doch sie konnte sich anstrengen so viel sie wollte, wenn alle anderen nicht mitzogen, blieb ihr nur die Toleranz dem gegenüber. Also beschloss sie, bei sich selber anzufangen.

Sie begann sich einen langen Brief zu schreiben. In diesem erzählte sie sich nochmal ihr ganzes Leben. Sie kritisierte und sie lobte sich für all ihre Momente. Sie verzieh sich ihren Bauchansatz, ihre manchmal vernachlässigte Erscheinung und ihr träges Verhalten dem Abenteuer gegenüber. All die Zeilen machten ihr bewusst, dass ihr Leben eigentlich alles andere als langweilig war. Sie traf viele Entscheidungen, war Manager über die Finanzen der Familie und Seelsorger für eine Menge Menschen in ihrem Umfeld.

Sie fühlte sich lange Zeit ungeliebt und ihre Arbeit wurde nicht wirklich wertgeschätzt. Das änderte sich schlagartig als sie las, was sie alles so leistete. Und sie begann zu lächeln. Sie konnte in den Spiegel schauen und sich ein wohlwollendes Lächeln schenken. Sie wusste nun, sie konnte alles verändern. Es vergingen einige Wochen und Marie lächelte immer häufiger.

Die liegen gelassenen Socken ihres Mannes, die offen gelassen Zahnpaste der Kinder und die mürrischen Blicke der Menschen im Supermarkt, konnten ihre Laune nicht verdunkeln. Viel mehr bemerkte Marie, dass sie mit ihrer ganz eigenen Art andere Menschen ansteckte. Farbe kam in ihr Leben. Die lästigen Tätigkeiten und Aufgaben machten ihr plötzlich nichts mehr aus. Sie tat sie gerne.

Wo vorher der Drang nach Radikalität und stumpfem Aktionismus wütete, kam eine Form von Weichheit ans Tageslicht. Marie mochte dieses Gefühl … sich treiben lassen und eine völlig fremde Art von Leichtigkeit leben. Vertrauen zog in ihr Leben ein. Vertrauen in sich und ihre Familie. Denn auch ihrer Familie fiel die neue Art des Zusammenlebens auf. Gespräche über Alltag, über die Zukunft, über Sorgen und Ängste wurden gemeinsam geführt. Ein Gemeinschaftsgefühl breitete sich aus, in der Kritik und Konsequenz auf eine nun völlig neue Kommunikation traf.

Vorwürfe wurden verwandelt in liebevolle Hinweise, ehemalige Fluchtgedanken in einen gemeinsamen Weg umgewandelt. So wurde aus dem Lächeln von Marie, eine ehrliche strahlende Familie die zusammenhielt und gemeinsam das Abenteuer LEBEN völlig neu (er)leben darf. Und genau diese Familie zog immer mehr Menschen in ihren Bann …

Gefunden auf: Nur positive Nachrichten

Ich könnte mir jetzt sehr gut vorstellen, dass die eine oder andere einen tiefen Seufzer macht und sagt: „Oh ja, wenn das immer so einfach wäre …“ Ich bin eine Gegnerin solcher Sätze und ehrlich gesagt mag ich sie auch nicht mehr hören. Denn in Wahrheit, sind WIR es selbst, die sich das Leben schwer machen (lassen).

Deshalb – L Ä C H L E … und die Welt wird sich positiv zu Dir wenden! <3