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Meine Geschichte heute könnte wahr sein und vom Leben geschrieben. Ist sie aber nicht. Allerdings regt sie wieder mal an um über die Liebe und die Perfektion im Allgemeinen nachzudenken. Viel Freude beim „Eintauchen“.

DIE PERFEKTE FRAU

Eines Tages fragte ein Schüler den Schalk Nasrudin, warum er nie geheiratet habe.

„Ach“, antwortete Nasrudin, „ich hatte mir vorgenommen, nur dann zu heiraten, wenn ich die perfekte Frau gefunden habe.

So suchte ich lange Jahre und begegnete vielen Frauen, die nett und schön und auch klug waren.

Aber keine davon war perfekt.“

Nach einer kleinen Pause fuhr er fort: „Eines Tages sah ich sie dann!“

Ich wusste sofort, dass sie in jeder Hinsicht perfekt war.

Und als ich sie dann kennenlernte, stellte sich heraus, dass sie wunderbar makellos und ein Juwel war.

„Und, warum hast du sie dann nicht geheiratet?“, fragte der Schüler neugierig.

Nasrudin seufzte tief: „Das Problem war, dass sie den perfekten Mann suchte …“

Von Joel Ben Izzy aus „Der Geschichtenerzähler“

Mein Gedanke dazu:

Geben wir die Suche nach dem perfekten (Partner) auf. Wir werden diesen nicht finden. Perfektion ist einer der Trends unserer Zeit! Wir suchen und suchen … nach einem besseren Job, wir erwarten und suchen nach perfekten Momenten und Erlebnissen und natürlich auch nach dem perfekten Partner und dem perfekten Leben. Meine Erfahrungen haben MIR gezeigt, es ist ein Fehler, keine Fehler zu machen und fehlerfrei zu sein! Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch der ohnehin mit ziemlicher Sicherheit scheitert. :D

Also, lebt authentisch und sucht nicht nach Perfektion … im Leben. Dadurch wird es auch einfacher in „Liebesdingen“.
LOVE, die Eure :-)

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Geschichten, Zitate und Texte über das Herz mochte ich schon mein ganzes bisheriges Leben total gerne. :D
Ich habe wieder eine gefunden, die ich – ich glaube es ja selbst kaum, noch gar nicht kannte!
Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst sie zu lesen.

DAS HERZ UND DER KOPF

Es war einmal ein Herz, das lebte zusammen in einem kleinen Dorf mit anderen Herzen und Seelen.

Als das Herz vor langer Zeit geboren wurde und anfing Sekunde für Sekunde zu schlagen, hatte es immer nur einen Wunsch.

Liebe zu empfangen und Liebe zu geben.

Oft fühlte es sich sehr alleine, wollte und konnte aber nicht alleine sein und so geschah es, das das Herz immer mehr kleine Narben bekam. Narben von Enttäuschung und Verletzung.

Die Narben wurden immer größer und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse wurden immer weiter nach hinten gestellt. Vertrauen war nur noch ein Wort und nicht mehr ein stimmiges Gefühl, so wie es eigentlich sein sollte.

Eines Morgens entschloss sich das Herz auf die Suche zu gehen. Auf die Suche nach dem es sich immer gesehnt hatte. Auch, wenn es dem Herz schwerfällt zu glauben, dass es so etwas wirklich gibt, war etwas in ihm, das den Namen Hoffnung trägt und ihm Kraft und Mut gab, um die Reise zu beginnen.

Tage und Nächte kamen und gingen.

Das Herz hatte auf ihrer Reise mehrere Reisebegleiter, die ein Stück mitgegangen sind.

Dazu gehörten unter anderem der Selbstzweifel, die Einsamkeit und der geringe Selbstwert.

Es war kurz bevor die Sonne am Horizont unterging, als das Herz zu einem Waldstück kam. Es blieb stehen und lauschte der Stille.

Plötzlich spürte es, wie etwas Warmes und vertrautes durch seine Herzkammer floss. Ein Gefühl, dass es so noch nicht kannte. Es war ein Gefühl von: „Endlich angekommen sein“.

Es hörte eine besondere Melodie, die nur ein anderes Herz spielen kann. Auf einmal war alles so leicht und schön. Es schaute sich um, um herauszufinden wo die Melodie herkam.

Rechts oben auf einer Anhöhe sah sie ein Licht scheinen, ein Licht voller Wärme und Geborgenheit. Genau da wollte das Herz hin. Um dort hinzugelangen, muss das Herz in den Wald und dann nach rechts hinauf zur Anhöhe.

Als das Herz loslaufen wollte, kam ihm ein Kopf entgegen und fragte es, wo es denn hin wollte. Als das Herz ihm dieses sagte, bietet der Kopf ihm an, es zu begleiten. Leichtgläubig wie das Herz war, dachte es sich nichts dabei und willigte ein.

Der Kopf aber dagegen wollte nichts anderes als das Herz von dem Schönen fernzuhalten.

Er verwickelte das Herz in ein Gespräch und lenkte es dadurch ab, sodass sie an der Abzweigung vorbeiliefen und immer tiefer in den Wald kamen. Weg von der Herzensmelodie und dem Warmen und Vertrauten.

Als das Herz merkte, das es nicht mehr das Vertraute spürte und es wieder kälter wurde, verabschiedete sich der Kopf und ließ das Herz wieder alleine zurück.

Trauer und Einsamkeit hielten wieder Einzug. Damit es nicht alleine sein musste, machte sich das Herz wieder auf die Heimreise.

Bernd Hesselbach

Wie oft ist dies in unserem eigenen Leben schon vorgekommen?
Wer darf entscheiden? Herz oder Kopf?
Manchmal ist es gesünder den Kopf die Wahl zu lassen, allerdings sollten wir alle wieder mehr zu unserem Herzen finden und darauf vertrauen.

DANKE, dass Du mich in dieser Geschichte begleitet hast und ich freue mich schon wieder, wenn es dann heißt: Geschichtenliebe #54

Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt braucht Inspiration. Ich hab sie gefunden … eine weitere Geschichte, die zum Nachdenken anregt. In vielen Situationen und Konflikten denken wir gern im Schema Schuld/Verschulden/Verantwortung. Besonders, wenn wir das bei anderen sehen. Oft geht es aber eben nicht um „SCHULD“, sondern die Bereitschaft etwas zu verändern.

WIE MAN EINEN FLUSS BESTRAFT

Es war einmal vor langer Zeit ein Bauer, der ritt auf seinem Esel zum Markt in die Stadt, da er manche Dinge in seinem Dorf nicht verkaufen konnte. Auf seinem Weg musste er einen kleinen Flusslauf überschreiten. An einer Stelle, die er kannte, war der Fluss gewöhnlich flach, sodass man gut hindurchgehen konnte. Da das Flussbett steinig war, stieg er stets ab und ging neben seinem Esel.

Nach einem starken Regen war nun der Wasserstand des Flusses etwas höher als sonst und der Bauer wurde bis zum Gürtel nass. Das ärgerte ihn sehr und er begann wild zu schimpfen: warum denn die Dorfbewohner seine Waren nicht kaufen würden, warum seine Frau nicht losgerissen war, dass der Esel auch längere Beine haben könnte und warum es nun gerade kurz zuvor so stark geregnet hatte.

„ICH MUSS ZUM MARKT. WARUM TRÄGST DU SO VIEL WASSER, DU BÖSER FLUSS? DU BIST SCHULD, DASS ICH MICH SO ÄRGERN MUSS.“

Er stand im kalten Wasser und wurde immer wütender. Da nahm er seinen Stock und peitschte das Wasser damit aus.
Dem Esel, der eine Weile neben dem Bauern gestanden hatte, wurden die Beine auch kalt und er ging ein paar Schritte weiter. Vom trockenen Ufer aus beobachtete er den Bauern, der voller Wut das Wasser peitschte und dabei immer nasser wurde. Während der Esel nach ein paar Minuten wieder trockene Beine hatte, kühlte der Bauer immer mehr aus und fing an zu frieren und niesen.

Voller Ärger beschloss der Bauer wieder zurückzureiten. Auf dem Weg nach Hause, erklärte er dem Esel genau, wie er den Fluss bestraft hatte:

„DER FLUSS WOLLTE MICH ÄRGERN. ER IST SCHULD DARAN, DASS ICH NUN ERKÄLTET BIN. ABER DEM HAB ICHS GEZEIGT …“

Und wenn er nichts gelernt hat, bestraft er den Fluss noch heute …  

Gefunden auf nur positive Nachrichten – Steffen.
Lesezeit: 2 Minuten

Die Themenwahl in einer Geschichte hängt selbstverständlich ganz vom eigenen Geschmack ab. Manche Menschen lesen gerne über Fabelwesen und Tiere, die eigentlich für Kinder geschrieben sind. Solche einfache Geschichten helfen ganz speziell beim Einschlafen. Ob nun die Geschichte selber gelesen oder vielleicht vom Partner vorgelesen wird, ist für die Wirkung und die Entspannung meistens egal. Geschichten lesen, kann zu einem RITUAL werden! Das kenne ich von mir selbst.

Meine Geschichte, die ich heute für DICH ausgesucht habe, liest Du besser selbst und gleich zweimal! Ich hoffe sehr, dass sie Dir genauso gut gefällt wie mir. Eine Geschichte für uns Frauen. Und egal ob Du sie in Deiner Mittagspause liest oder Du sie Dir mit ins Bett nimmst … auf jeden Fall viel Freude beim Lesen.

GIBT ES EIN LEBEN NACH DER GEBURT?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen auf uns wartet.“ antwortete der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“, sagte der Erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst ja wirklich! Es ist noch nie einer zurückgekommen von „nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punkt.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„So ein Quatsch! Von einer Mutter habe ich nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„DOCH, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt …“

Henry Nouwen

Zauberhaft, nicht wahr? Ich konnte mir die kleine „Plapperei“ der zwei bildlich so gut vorstellen. ›lächel‹
Schön das es so Entwicklungsimpulse für unser Leben gibt. Bis zum nächsten Mal, ich freue mich jetzt schon darauf!

Lesezeit: 3 Minuten

Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Und dabei dürfen Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. :-)  Weihnachtsgeschichten zu lesen oder vorzulesen, ist immer ein ganz besonderer Moment der Ruhe, der Besinnung und  der Nähe. Ich habe mir heute erlaubt, eine Weihnachtsgeschichte mit Dir zu teilen, als kleine Einstimmung für Morgen Abend. Eine Weihnachtsgeschichte, die hoffentlich Dein Herz berührt!

DER KLEINE WICHTEL

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war schon lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Sollte die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit sein?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Es sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und die Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen, die  Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten, ja heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde ganz warm ums Herz und er freute sich. Dann schlich er leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war …

von Maria Unterthurner

Mit diesen Gedanken und Erinnerungen, die Dir vielleicht auch selbst noch bekannt sind, möchte ich Dir ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Nimm Dir Zeit für die unscheinbaren Dinge im Leben, sie geben einem am meisten zurück.

Sorge gut für Dich und bleib gesund,
Herzlichst Deine Sandra

Lesezeit: 2 Minuten

Augen sind der Schlüssel zur Seele. Das sagt man und ich halte auch viel davon. Menschen in die Augen zu sehen … ohne Worte einfach nur für einen Moment verweilen hat für mich etwas sehr Magisches. <3 Diesmal bin ich über eine Geschichte gestolpert, die mich wegen ihrer Außergewöhnlichkeit fasziniert hat. Eigentlich ist der Inhalt der Geschichte mehr ein Wunsch einer Person und vielleicht auch ein Wunsch von vielen … <3

BLAUE AUGEN …

Tiefblau oder verwaschen.
Intensives blau oder graublaues blau.
Ehrliche oder verlogene blaue Augen.
Sie sind all mein Verhängnis. Denn sehe ich in blaue Augen, verliebe ich mich. Egal wie der Charakter der Person auch sein mag.
Nett oder gemein.
Verlogen oder ehrlich.

Sehe ich einmal hinein, ist es vorbei. Die Augen sind das Fenster zur Seele heißt es. Doch wie oft muss man hineinschauen bis man den Menschen wirklich kennt?  Schon zu oft waren blaue Augen mein Verhängnis. Eine unerfüllte Liebe oder ein Verrat von einer vertrauten Person. Zu viele Enttäuschungen habe ich erlebt.

Zu oft habe ich mir geschworen, dass alles anders wird. Aber sehe ich in blaue Augen, sind meine Vorsätze dahin. Ich riskiere einen Blick und meine Vorsätze sind dahin. Zu spät. Manchmal hoffe ich, dass diese – seine blauen Augen anders sind! Echte Fenster zur Seele … jedenfalls für mich.

Blaue Augen geben mir Hoffnung und ich hoffe, dass sich diese erfüllt.
Tiefblaue, intensive, ehrliche blaue Augen von einer netten verliebten Person, die mich ansehen, … das wünsche ich mir.
Ein Traum. 

Geschrieben von Elisa 2015

Das Gefühl das hinter dieser „Erzählung“ steckt, ist für mich spürbar. Und ich hoffe sehr, dass die Autorin in der Zwischenzeit das richtige Paar blaue Augen finden durfte. <3

Heute war es mal ein wenig anders als üblich. Wenn Du Lust hast, lesen wir uns bald wieder, wenn es heißt: #Geschichtenliebe.
Eine schöne Zeit für Dich.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3

Lesezeit: 2 Minuten

WAS IST DEIN LEBEN WERT?

Ein bekannter Sprecher startete ein Seminar, indem er einen 50-Euro-Schein hochhielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Menschen.

Er fragte: Wer möchte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen nach oben.
Er sagte: Ich werde diesen 50-Euro-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eines tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er: Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hände waren immer noch alle oben.
Also erwiderte er: Was ist, wenn ich das tue? Er warf den Schein auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am schmutzigen Untergrund. Danach hob er den Geldschein wieder auf. Er war zerknittert und völlig schmutzig.

Nun, wer von Euch möchte ihn jetzt immer noch haben? Und wieder schnellten alle Hände nach oben. Dann sagte er:
Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt!

Was auch immer mit dem Geld geschah, Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 Euro wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert und durch den Schmutz gezogen werden. Das sind Tatsachen aus unserem alltäglichen Leben. Wir fühlen uns danach wertlos. Aber egal was auch passiert ist und was passieren wird, wir werden NIEMALS an Wert verlieren!

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für jene, die Dich über alles lieben.
Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun, wen wir kennen …, sondern dadurch WER DU BIST!

Jeder Mensch, ist ein eigenständiges Individuum.
Und jeder Mensch ist auf seine Weise etwas ganz wertvolles und besonderes!
Das sollten wir niemals vergessen. 

Verfasser unbekannt, gefunden auf pro-leben.de

Mein Gedanke dazu:
Begegnen wir unseren Mitmenschen mit Respekt und Würde.  Auch, wenn es uns manchmal schwerfällt. Es ist sinnlos, Vorurteile zu haben. Verzichten wir doch deshalb auf das gerne gemachte „Schubladendenken“! Denn JEDER Mensch hat das Recht auf eine wert- und respektvolle Begegnung.
Einfach wieder mal in unser Gedächtnis bringen. ›lächel‹

Habs gut, …

Lesezeit: 2 Minuten

Das absurde unserer Zeit

Heute ein paar anregende Worte zum Nachdenken und weiterschicken.

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber ENGE Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger. Kaufen uns viel und haben trotzdem keine Freude daran. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber wenig Zeit. Mehr AUSBILDUNG, aber weniger VERNUNFT. Mehr Kenntnisse, aber weniger HAUSVERSTAND! Mehr Experten, aber auch MEHR PROBLEME. Eine tolle Medizin … aber weniger GESUNDHEIT.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel und ernähren uns immer weniger gesund. Wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen viel zu wenig, fahren zu schnell, regen uns ständig auf, gehen zu spät schlafen und stehen viel zu müde auf. Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern. Wir haben das Beten verlernt.

Wir wissen wie man seinen LEBENSUNTERHALT verdient, aber nicht mehr, wie man LEBT.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber NICHT den Jahren LEBEN. Wir fahren zum Mond, aber kommen nicht mehr an die Tür der Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns! Wir machen größere Dinge … aber sie sind nicht immer besser.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber NICHT unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger. Wir planen viel, aber erreichen nur die Hälfte. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der SCHWIERIGEN BEZIEHUNGEN. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der Wegwerfwindeln und der WEGWERFMORAL. Der Beziehungen für eine Nacht und die Zeit des Übergewichts. Es ist die Zeit der PILLEN, die alles können: sie ERREGEN UNS, sie BERUHIGEN uns, sie TÖTEN uns. Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen TEXT wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo DU die Wahl hast:

Das Leben ändern – oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.

Denk daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her ansehen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie kostet nichts.
Sag dem geliebten Menschen: „ICH LIEBE DICH“ … und meint es auch so!
Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke wo ihr zusammen seid. Denn eines Tages wird dieser Mensch NICHT mehr neben dir sein.

Findet Zeit EUCH ZU LIEBEN, findet Zeit miteinander zu SPRECHEN. Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der AUGENBLICKE, die uns des Atems berauben.  

Dr. Bob Moorehead

Und ich  bin der Meinung, manche Zeilen brauchen kein „Nachwort“. Deshalb bleibt mir nur noch, Dir eine gute und schöne Zeit zu wünschen. Bis zum nächsten Mal.