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Im letzten Newsletter ging es darum ausgelaugt und ohne jegliche Motivation zu sein. Sogar die Frage:“Wie soll ich das eigentlich alles schaffen?“ tauchte auf. Wir wissen es ja alle es gibt Dinge, Menschen und Gewohnheiten, die uns einfach auslaugen. In unserem beschleunigten Alltag indem Zeit als teures Gut gehandelt wird, scheint es beinahe so, dass ein „guter“ Mensch erst dann als fleißig gilt, wenn er ein Mindestmaß an Stress vorweisen kann. 

Freude und Zufriedenheit rutscht nach unten

Eigene, viel zu hohe Ansprüche an sich selbst sowie Perfektionismus, rauben dir zusätzlich die Energie und die Lebensqualität. Der Preis dafür ist ein sehr hoher, für den Du gerade stehen musst. Die Rechnung geht erst dann auf, wenn du auf dein Energiekonto mehr einzahlst als du abbuchst.

Wenn du dich ausgelaugt und fertig fühlst liegt es meistens daran, dass du permanent im Einsatz bist. Job, Familie, einschneidende Veränderungen die dir ganz schön viel Saft und Kraft ziehen. Du hast selten die Möglichkeit deine inneren Batterien wieder aufzuladen. Fazit du überziehst dein Energiekonto! Wenn du die ganze Zeit nur auf alles verzichtest, verzichtest du auch auf ein ganzes Stück Energie, die du aber benötigst um ein zufriedenes und schönes Leben führen zu können, mit ausreichend Energie versteht sich.

Rüttle deine Energie wach!

Wie kommst du also zu mehr Energie und Antrieb? Es gab eine Zeit in meinem Leben, da stieg ich morgens schon ausgepowert aus meinem Bett. Sogar nachts war mein Gehirn auf „on“ … Nachts hatte ich auch immer die besten Ideen und Lösungen parat. Meine Gedanken waren also auch Nacht sehr aktiv! Mein Körper hielt allerdings davon nicht sehr viel!  Ständiges matt sein und Energielosigkeit waren die Folge.

Sehr vielen Menschen geht es genauso. Sie suchen eine Antwort auf die Frage „Wie komme ich zu mehr Antrieb und Energie?“ Viele versuchen am Abend vor dem Fernseher zu entspannen … für mehr reicht es einfach nicht. Die Luft ist raus. Selber hatte ich das natürlich auch versucht … ich kann aber dazu nur eines sagen, Energie wird damit nicht aufgeladen. Das Einzige was wirklich hilft ist aktiv zu werden! Eine schwierige Angehensweise, wo dir doch die Motivation und deine Energie fehlt um Dinge richtig anzupacken?

Heute möchte ich auf die klassischen Ratschläge, wie zum Beispiel Fitness, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf usw. nicht weiter eingehen. Weil diese Tipps dir sicher bekannt sind und sie auch auf jeden Fall wichtig sind und auch umgesetzt werden sollten! Ich möchte dir aus meiner eigenen Erfahrung zwei simple Punkte zukommen lassen, die dich dabei unterstützen sollen möglichst schnell wieder hoch zu kommen und dass du mit deiner Energie möglichst schnell wieder in Kontakt bist.

Stelle deinen inneren „Nörgler“ ruhig

Was soll das jetzt … fragst du dich? Es ist sehr einfach: Deine innere treibende, nörgelnde Stimme, du kannst auch Kritiker dazu sagen :-), nimmt und saugt dir deine Energie auf. Diese Stimme in dir macht dich den ganzen Tag auf alles aufmerksam: „Beeil dich doch etwas mehr, mach jetzt bloß keine Fehler oder kannst du das überhaupt?“ Diese, deine innere Stimme kritisiert und treibt dich den ganzen Tag und das kostet dir jede Menge Energie! Du musst also deinem „Kritiker“ den Kampf ansagen indem du eine Beziehung zu ihm aufbaust.

Diese innere Stimme in dir legt dir immer wieder ans Herz, dass du besser sein oder werden musst. Sie lässt dich fühlen, dass es noch immer nicht ausreichend ist was du tust. Sie fordert mehr Anstrengung, mehr Disziplin mehr Vollkommenheit. Sie sorgt sogar dafür, dass sie dich trotz Krankheit zur Arbeit gehen lässt. Diese nörgelnde Stimme, weiß in ihrer Enge nur wie es nicht richtig ist zu handeln. Ich möchte auch noch dazu sagen diese Stimme in dir, ist absolut kein schlechter Teil von dir, sie ist wie eine Mutter, die nur das Beste für ihr Kind will … aber genau das Gegenteil erreicht. Gut gemeint aber definitiv nicht hilfreich.

Nun, erstmal lass deine kritisierend Stimme in dir ausreden. Nimm sie an und höre ihr zu. Es sind Gedanken und gegen Gedanken wird es schwer anzukämpfen. Gib deinem Kritiker eine Gestalt. Ist sie männlich oder weiblich? Wie könnte sie aussehen, wie ist ihr Gesichtsausdruck? Und zu guter letzt … verpasse ihr einen Namen. So baust du eine Beziehung auf … entweder mit dem „Dauernörgler“ oder der „Besserwissenden Zicke“. 🙂

PS: Meine innere Zicke meint übrigens gerade … „weißt du eigentlich wie bescheuert sich das für Einsteiger anhört?!“ … Ich sitze jedenfalls auf meinem Regiestuhl und kann dazu nur sagen „Schon möglich, dass ist deine Ansicht, aber ich weiß dass das ein Weg ist, dich flach zu halten und Energie zu sparen. 🙂

Diese Vorgehensweise ist nicht einfach und erfordert Wachsam und Achtsamkeit mit sich selbst. Aber so gelingt es dir genau abzuwägen was für dich richtig, wichtig, gut und weniger gut scheint!

Trete deiner Lebensenergie wieder gegenüber

Das klingt etwas eigenartig, aber es funktioniert! Jeder von uns hat die Möglichkeit sich mit seiner Lebensenergie zu verbinden. Du kannst diese Lebensenergie auch Qi, das Göttliche in dir oder das Tao nennen. Jedenfalls bist du in Besitz dieser Energie. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt als würdest du mit ihr verbunden sein. Du brauchst diese Energie um deine Arbeiten zu verrichten, sie ist auch nötig um deinen Körper zu beschleunigen, zu wärmen, um Entscheidungen zu treffen und um kraftlose Ideen in kraftvolle Visionen umzusetzen! 🙂 Du brauchst Energie für alles was dir wichtig ist. Energie ist eine lebensspende Kraftquelle! In der Chinesischen Medizin definiert man Energie als spirituellen Lebensfluss, den sogenannten Meridianen, die durch unseren Körper fließt. Nun egal wie du deine Energie betrachtest, wenn du wieder zu mehr Lebensenergie kommen möchtest, musst du  fühlen! Dein Herz ist nämlich der Schlüssel zu mehr Power.

Deine Lebensenergie kommt nämlich nicht von Vitaminen wieder, sie kommt und geht mit deiner Lebensführung, deiner Grundpersönlichkeit und deinem Wesen. Wenn alles im Einklang ist, wird auch deine Energie wieder zu dir finden.

Lebensfreude ist  der wichtigste Energiespender im Leben

Wenn es darum geht, deine Energie über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, solltest du ein klares persönliches Ziel oder ein klares persönliches Warum im Leben haben! Etwas wofür es sich lohnt jeden Tag aufzustehen. Ein klares WARUM, schenkt dir die Energie, auch mit dem herausforderndsten WIE fertig zu werden! 🙂 Das Entscheidende ist für uns alle der Zusammenhang zwischen Energie und Gewohnheiten. Der Tagesablauf sollte so gestaltet werden, dass er dir als Stütze dient. Du sollst dich bei allem was du tust gut fühlen, dann hast du auch die Energie, die Dinge so zu erledigen und zu erreichen, wie du sie dir vorgenommen hast … ohne inneren Nörgler, der alles besser zu wissen scheint!

Es ist deine Wahl

Du hast sehr viele Möglichkeiten zu wählen. Deine Routinen die du etablierst, um deinen Körper und deinem Geist Gutes zu tun. Du kannst dir aussuchen, mit wem du durchs Leben gehen möchtest und du kannst auch anfangen mit dem Herzen zu fühlen. Bewusst zu beobachten wie es dir wirklich geht. Wie es mit deiner Energie gerade aussieht und was du brauchst. Welche Gedanken und welche Tagesabläufe tun dir gut und lassen deine Energie strahlen … und was lässt dich müde werden? Je achtsamer du mit dir selber bist, umso mehr wirst du über dich erfahren und lernen und du wirst sehr bald herausfinden, was zu tun ist, um mit deiner Lebensenergie eins zu sein.

Finde deinen Zugang zu deiner Lebensenergie. Bleibe in Verbindung mit diesem höheren Teil von dir … dann wird alles einfacher.

Ich hoffe du bist nicht enttäuscht kein Rezept für einen Power-Drink gefunden zu haben, aber vielleicht hilft es dir, etwas tiefer zu gehen und dich auf eine Expedition einzulassen … deine Lebensenergie wartet auf dich. Für ein Weiterreichen oder Kommentare dazu bin ich immer ON.  Sei gut zu dir und bis bald.

HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! 🙂 Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. 😀 Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. 🙂 Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen 🙂 , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. 🙂 Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !

Sich anzunehmen wie wir sind fällt uns allen manchmal gar nicht so leicht. Ein Lernprozess den jeder von uns durchmacht. Authentisch sein – ein Wort worin ich mich persönlich sehr sicher und wohl fühle! Sich so zu zeigen wie man ist mit allen Ecken und Kanten, mit seinen liebenswerten Ticks, die jeder in sich hat. Einfach mit seiner komplexen Persönlichkeit ein besonderer Mensch zu sein. 

Bei mir hat es sehr lange gedauert bis ich zu mir selbst und meinem ICH stehen konnte. Immer die Angst im Genick, von anderen nicht gemocht zu werden, würde ich mich so zeigen wie ich bin. Die Tatsache es ohnehin NIE allen recht machen zum können und von ALLEN gemocht zu werden, kam bei mir erst später an. 🙂

Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die den Nagel auf den Kopf trifft.

ICH BIN ICH …

Als kleines Kind wollte ich so sein und so werden wie meine Eltern, Geschwister oder andere Vorbilder, die ich bewunderte. Als ich grösser wurde, erkannte ich: „ICH BIN ICH!“ Ich selbst fühlte und handelte anders als meine Ideale. Nirgendwo sah ich Menschen, die genauso waren wie ich. Manche waren mir in manchen Dingen ähnlich, aber niemand genauso wie ich.

Als ich mich zum Teenager entwickelte, fand ich vieles, was mich an mir störte. Ich versuchte so zu sein, wie mich andere gerne hätten. So konnte ich es nie jemanden recht machen und am wenigsten mir selbst!

Als ich erwachsen wurde, fühlte ich mich am Besten, wenn ich authentisch war. Ich erkannte: „ICH BIN ICH“ und alles an mir gehört zu mir! Ich dankte meinem Körper und meinem Geist mit all seinen Gedanken. Ich  sah alles mit dem Blick der eigenen Augen und erkannte meine eigenen Gefühle. Mein Mund sprach meine eigenen Worte, egal ob höflich, hart, liebevoll, wahr, enttäuscht oder  verzweifelt – in Bezug auf mich selbst oder auf andere Menschen.

Manchmal verwirrte mich die Palette meiner Gefühle. Ich litt unter meinen Niederlagen und erfreute mich an meinen Erfolgen. Ich erkannte: All dies gehörte zu mir, wie meine Wünsche, Träume und Ziele. Im Laufe der Jahre lernte ich mich immer mehr selbst kennen und lieben. Auch wenn ich manchmal Seiten an mir entdeckte, die mich verwirrten oder mir Probleme  verursachten. Ich blieb freundlich und liebevoll zu mir selbst.

Ich fand den Mut nach lösungsbringenden Möglichkeiten zu suchen. Als ich in die „reiferen Jahre“ kam, veränderte sich mein Äusseres ebenso, wie der Stil meiner Kleidung. Doch ich blieb ICH. Ich sprach meine eigenen Worte und Überzeugungen, manchmal ein bisschen frecher oder auch diplomatischer. Ich mass meinen Schwächen weniger Wert bei und konzentrierte mich auf meine Stärken.

Als ich alt wurde, kümmerte ich mich nicht mehr um die Fehler die ich gemacht hatte. Ich war stolz auf alles was ich in meinem Leben erreicht hatte. Ich bedauerte NIE, was mir verwehrt blieb – höchstens das, was ich mich NIE getraut hatte anzugehen. Heute lebe und geniesse ich jeden Moment. Obwohl mein Körper immer müder wird, bleibt mein Geist hell und wach. In vielen Stunden erfreue ich mich an meinen Erinnerungen und Erlebnissen.

Wenn mir heute die Frage gestellt wird. „Was ich in meinem Leben am meisten bereut hätte?“ … schmunzle ich und sage: „All die Momente, in denen ich nicht ich selbst war …!“

Aus dem Buch „Inspirationen für´s Herz“ von Gisela Rieger

Wie geht es DIR im Alltag, verstellst DU dich oft? Oder wobei und vor allem bei wem verstellst DU dich? Was befürchtest DU wenn DU dich so zeigen würdest wie DU wirklich bist? Welchen Gewinn hättest Du, wenn du mehr DU sein würdest? Solche Reflektionsfragen sind immer wieder spannend für einen selbst.

Lass mir deine Gedanken dazu da, ich freu mich wie immer.