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Eigentlich ist alles da, was wir uns wünschen. Wir müssen uns nur trauen, es uns zu holen! Die Wenigsten sind heute in der Lage, sich selbst eine Freude zu gönnen. Ich meine kindliche Freude und ab und zu etwas Verrücktheit! Es sind genau diese Momente, die uns zeigen, wofür es sich lohnt zu leben. Immer nur vernünftig zu sein, ist nicht nur sehr langweilig, sondern macht uns auch immun gegen all das Schöne, das auf uns wartet!

Meistens werden mir solche Dinge klar, wenn sich das Leben gerade wieder einmal von der K(r)ampf – Seite gezeigt hat. Nebenbei gesagt, machen wir uns das Leben sehr oft selbst unnötig schwer. Wir stehen uns gerne selbst im Weg. Es sind die Selbstzweifel, die wir haben. Die ständigen Grübeleien, und das unnötige reinsteigern in irgendwelche Probleme, die sehr oft gar keine sind. Ich beherrschte das aus dem Effeff! ›lach‹. Die „Reife“ im Leben, hat auch ihr Gutes und so gelingt es mir zum Beispiel in der Zwischenzeit, all dem gegenzuhalten. Und schließlich bin ICH nicht Mittelpunkt der Welt. Meine kleinen „Dramen“ sind den meisten Menschen völlig egal. Folge dessen können sie nicht so schlimm sein. :D

Bei anderen sieht es immer so „leicht“ aus!

Ich beobachte Menschen ja für mein Leben gerne und dabei fällt mir oft auf, dass viele davon genau wissen, was sie sich vom Leben nehmen müssen, damit es ihnen gut geht. Sie haben einen Plan. Jedenfalls sah das lange Zeit für mich so aus. Ich dagegen hatte schon mein Leben lang das Gefühl, immer improvisieren zu müssen. Ich tat mich schwer, zuzugreifen … mich hinein zuschmeißen in das Leben, das mir gefallen hätte.

Mir fällt da ein schon verjährtes Beispiel ein:

Ich war auf Urlaub mit einer Bekannten. Wir gönnten uns Sonne, Meer und Strand in Spanien. Gute Laune und Lebensfreude stand dabei ganz oben auf unserer Liste. An einem schönen Abend standen wir vor einer Kneipe. Sie war offen und hatte an einigen Stellen nicht mal ein Dach. Es sah sehr gemütlich aus und die Leute unterhielten sich angeregt, lachten und feierten. Meine Bekannte wollte schick ausgehen … ich wollte hier bleiben und deshalb trennten sich an diesem Abend unsere Wege.

Ich wollte auch wieder einmal gut gelaunt sein und das Leben feiern. ABER … ich traute mich nicht hinein. Ich war eine Frau und alleine. Ich fühlte mich wieder einmal „falsch“ und nicht am richtigen Fleck … fehl am Platz, wie man so schön sagt. Und somit gönnte ich mir diese fröhlich gelaunten Menschen und das wunderbare Ambiente nicht. Unbewusst dachte ich wieder, dass ich das Gute und Freundliche im Leben nicht verdient habe. Die alten Glaubenssätze und Muster der Vergangenheit wieder …

Und doch war dieser Ort da! Er bot sich mir an und stand jedem Vorbeilaufenden zur Verfügung! Ich habe es mir nicht gegönnt und ging an diesem Abend wieder einmal nach Hause. Sind Dir solche Szenen bekannt? Momente in Deinem Leben, wo Du gerne gewollt hättest, Dich aber dagegen entschieden hast, weil Du dachtest – es passt nicht, DU passt nicht oder Du hast es nicht verdient? Und genau so sabotieren wir uns ganz oft selbst!

Das Leben stellt uns alles zur Verfügung …

Und trotzdem gönnen wir uns die einfachsten Dinge nicht. Die Welt stellt uns wunderschöne Plätze zur Verfügung. Schöne, wohltuende Dinge, angenehme Atmosphären, richtig tolle Menschen … und doch zögern wir so oft und wenden uns davon ab. Wir bleiben lieber beim Altgewohnten. Bei den Sachen, wo wir meinen, sie reichen für uns vollkommen aus.

Wir zeigen uns zufrieden mit dem, was wir haben und gönnen uns keine „Verbesserung“. Weil wir es uns nicht wert sind. Die Selbstliebe lässt wieder einmal grüßen. Ich habe erst in sehr reifen Jahren gelernt, die Dinge anders zu betrachten. Ich habe endlich gelernt, mir alles wert zu sein, was in meinen Möglichkeiten steht! Ein langer Prozess, der aber das (mein) Leben so viel fröhlicher und genüsslicher gemacht hat!

Was denkst Du, wenn ich Dir anbiete, das Leben ab heute zu genießen? Dir zu gönnen, was Dir guttut und Freude macht? Du darfst Dir Dein Leben und Deine Lebensqualität verbessern. Du musst Dich nicht mit dem zufriedengeben, was Du bereits hast! Klingt egoistisch für Dich? Verstehe ich, war auch mein Gedanke am Anfang meiner Reise in die Veränderung. ›lächel‹. Es war zusätzlich ganz viel schlechtes Gewissen mit dabei! Vergiss das ganz schnell und sage Dir: Ich habe es mir verdient und bin es mir wert! Es wird Dir nicht von heute auf morgen leicht fallen, aber beginne und folge Deinen Wünschen und Bedürfnissen … ich hab es nicht anders gemacht. :D

  • Gönn Dir mal eine wohltuende Massage, wenn Dein Rücken schmerzt und schließe diese Wohltat mit einem Vitamin-Shake ab. Du hast es absolut verdient!
  • Beachte mal die rechte Seite der Menükarte NICHT, sondern wähle ausschließlich von links! Du besuchst nicht jeden Tag ein schönes Restaurant. Du hast es Dir verdient!
  • Geh doch mal in einen schönen Laden und gönn Dir ein umwerfendes Stück, oder ein schönes Möbelstück. Du darfst Dich für Dein SEIN belohnen! Es kommt nicht ständig vor.
  • Geselle Dich zu Menschen, die Du nicht kennst, die Dir aber so viel Lebensfreude vermitteln, die einfach ansteckt! WAS hast Du zu verlieren?
  • Tanze, wenn Dir danach ist … und feiere das Leben, wenn es Dich dazu einlädt!

Wir sollten auch daran arbeiten, mit dem, was wir gerne tun, unser Leben zu finanzieren. Wir sollten auch mehr dahinter sein, erfüllende Beziehungen aufzubauen. Wir sollten zugreifen, was das Leben so anbietet und wir dürfen unbedingt mehr davon wollen! Jeden Tag. Denn unsere Lebensqualität darf nicht stagnieren, sondern wachsen!
Ich – DU – wir … wir dürfen das Schönste von unserem Leben erwarten und auch leben …  Ganz einfach deshalb, weil wir es verdient haben! Gönn DIR das SCHÖNE. Es tut so gut.

Ich wünsche Dir einen fantastischen Sommermonat mit ganz viel „Ich hab es mir verdient.“

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Wie geht es Dir … das ist wieder mal meine Frage an Dich. Wie fühlst Du Dich? Plagt Dich ein inneres Ungleichgewicht? Fühlst Du nur sehr wenig und kannst auch nichts so richtig aufnehmen und spüren? Man wandelt durch die Welt, als sei man ein Geist. Gefühle sind auf Standby. Das Leben als Autopilot. Ein sehr unangenehmes Gefühl, das ich aus Erfahrung kenne. Falls es Dir gerade so geht – ist dieser Beitrag sehr hilfreich für Dich.

Diese Leere in uns kann viele Gründe haben. Vielleicht bist Du gerade mit Dir selbst nicht im Reinen. Vielleicht hat das Schicksal Dir einen Strich durch so manch „Geplantes“ gemacht? Oder ein geliebter Mensch hat Dich verlassen? Es gibt so viele Gründe, um plötzliche Leere auszulösen. Und weil ich ganz genau weiß, wie schwierig es ist, aus diesem Zustand wieder herauszukommen, habe ich mir gedacht, ich teile meine Erfahrungen mit Dir.

Hausmittel und Co …

Gibt es überhaupt ein Hausmittel gegen dieses „Nicht-Gefühl“? Ich finde schon. Hausmittel klingt einfühlsamer als Tipps zu diesem Thema. Innere Leere ist ein schlimmes Gefühl. Genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon! Wenn wir uns innerlich leer und unausgefüllt fühlen, spüren wir tatsächlich nichts.

Wenn ich zurückdenke, wie es mir ergangen war, ich spürte einerseits keine negativen Empfindungen wie Angst, Schmerz und Trauer. Genauso war es auch mit den positiven Gefühlen. Ich spürte keine Zufriedenheit, keine Freude … es war alles tot. Das Einzige, was mir bewusst war, war, dass sich NICHTS in mir regte. Es war mehr wie ein hilfloses Ohnmachtsgefühl, das mich jede Minute umgab. Ich machte mir noch zusätzliche Vorwürfe, dass da so gar nichts war und damit verschlimmerte ich meine Situation zusätzlich …

Das allererste, was ich Dir empfehlen möchte, ist:

Akzeptiere diese Zeit, es gibt immer einen Grund dafür!

Nimm es an, dass Du Dich im Moment in einer schwierigen Lage befindest. Akzeptiere auch, dass dieser Zustand noch ein Weilchen dauern kann und Du noch nicht weißt, wie Du diesen Zustand wieder verlassen kannst.

Sei besonders geduldig mit Dir und gehe fürsorglich mit Dir um. Nimm an, was ist! Dadurch wird sich zwar diese Leere nicht von alleine auflösen, aber sie wird auch nicht größer werden.

Ich hatte mich damals so sehr dagegen gewehrt! Ich wollte und konnte dieses Gefühl nicht annehmen. Ich war Dauer-gestresst und verhielt mich fast neurotisch. Ich wollte unbedingt all das Chaos in mir beseitigen. Geduld war kein Thema. Verständnis noch viel weniger. Es gelang natürlich nicht auf diesem erzwungenen Weg ohne Akzeptanz. 

Geh der Ursache genau auf den Grund …

Der Blick in die Vergangenheit … da liegen die Antworten. Meistens. Gibt es Erlebnisse in jungen Jahren, als Jugendlicher, aber auch als Erwachsener, die ein Trauma hinterlassen haben? In jungen Jahren haben wir noch keine Strategie entwickelt, um mit emotionalem Schmerz adäquat umzugehen. Deshalb bauen wir uns eine Schutzmauer auf, die verhindert, dass wir von starken negativen Gefühlen überrollt werden.

Leider ist diese Schutzmauer auch dafür verantwortlich, dass wir uns den Zutritt zu unseren Emotionen auch im erwachsenen Alter verwehren. Die Folge ist innere Leere. Deshalb ist es so wichtig, genau zu suchen, woher sie eigentlich kommt. WAS, WER dafür verantwortlich sein kann. Ein persönliches Beispiel:

Ich hatte wenig Freud als Kind. Meine Familie konnte meinen Bedürfnissen nach Liebe, Anerkennung oder Aufmerksamkeit, auch nicht gerecht werden. Das damit verbundene Gefühl der Einsamkeit war klar, aber auch so schmerzhaft, dass ich mich von allem distanziert habe. Ein anderer Teil in mir hat sich aber so sehr nach Nähe gesehnt – wusste aber, es ist keine Nähe verfügbar! Ich „löschte“ dieses Bedürfnis in mir. Redete es „schlecht“ und fühlte mich dadurch nicht mehr einsam. Ich schottete mich auch gleichzeitig emotional von meinen Mitmenschen ab, vermisste aber auch deren emotionales Verhalten … was auch kein Wunder war.

Deshalb – erlaube Dir, die Traumata Deiner Vergangenheit anzusehen. Jede Wunde von „irgendwann“, darf auch heute noch versorgt werden, denn was die meisten Menschen tun ist einfach zuschütten, wegsehen und versuchen zu vergessen.

Entwickle Präsenz …

Aufarbeitung ist der eine Weg, Präsenz zeigen ein weiterer. Was das bedeutet?

  • All dem, was gerade ist, keinen Widerstand entgegenzubringen.
  • Fühlen, was gerade in Dir passiert … was mit Deinem Umfeld passiert.
  • Bewusst wahrzunehmen, welche Impulse Dein Körper, Dein Herz und Deine Sinne senden.

Leider lenken wir uns ständig ab. Sei es das Smartphone, Veranstaltungen oder Netflix. Wir haben gar keine Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Wir haben den Zugang zu uns selbst und unseren Gefühlen verloren. Wie Zombies laufen viele durch die Gegend, ohne den Kopf zu heben und OHNE zu stolpern … beachtlich und traurig.

Ich war auch ganz genauso. Ablenkung! Dann merkte ich nicht, dass ich leer war. Nach etwa 5 Monaten holte ich mir Hilfe. Ich bekam gute Ratschläge und wertvolles Handwerkszeug mit auf meinen Weg. 

Deshalb – beginne häufig stehenzubleiben. Einfach „nur“ SEIN. Wahrzunehmen, was gerade ist. Mit der Zeit werden sich Deine Sinne und Gefühle von alleine schärfen. Es wird sich alles verändern: Deine Wahrnehmung, alles, was Du erlebst, wird sich langsam wieder öffnen. Und mit der Zeit wird sich Deine innere Leere zur Lebendigkeit entwickeln. ›lächel‹.

Komm ins TUN …

Lebendigkeit hat auch mit körperlichem Einsatz zu tun. Du wirst es bestimmt kennen, wenn Du Dich schon mal so richtig leer gefühlt hast:

  • Zittrige Beine und unsicheres Gehen,
  • ein Kloß im Hals,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Hundemüde oder genau das Gegenteil – besonders hippelig.

Diese Gefühle äußern sich natürlich immer in Körperempfindungen. Der einfachste Weg, aktiv etwas an diesen Gefühlszuständen zu verändern, besteht darin, ins TUN zu kommen … körperlich aktiv zu werden.

Als mir mein Therapeut vor Jahren dazu sagte, ich MUSS mich bewegen, schellten bei mir alle Glocken, denn ich hatte keinen Bock auf Sport und Bewegung. Er verordnete mir diese Strategie, um meine innere Leere förmlich abzuschütteln! Innere Leere und Bewegung, vertragen sich nämlich nicht, meinte er. ›lach‹, genauso war es. Ich machte eine Routine daraus und ging jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden Walken. Meine Musik im Ohr war mein Begleiter und ich gab es ja ungern zu – es tat mir unsagbar gut!

Deshalb – bewege Dich. Bewegung stimuliert Körper und Geist! Deine Emotionen werden in Wallung geraten und Du wirst schnell bemerken, dass Du Dich wieder spürst! Durch Bewegung funktionieren wir „harmonischer“. Und nach wirklich kurzer Zeit hast Du Deine LEERE hinter Dir gelassen. Natürlich kannst Du auch ins Gym gehen, eine Joggingrunde starten oder Fahrrad fahren. Ich genoss immer mehr und mehr, die Zeit mit mir alleine, die ich ja vorher auch nur sehr schwer aushielt!

Höre auf die Botschaft dahinter …

Den Ursprung für innere Leere zu finden ist manchmal nicht einfach, aber oftmals auch ganz leicht! Meistens sind es eine Vielzahl an Faktoren, die dafür sorgen, dass Du Dich wie „sediert“ fühlst. Deshalb solltest Du meine „Hausmittel“ nicht zu dogmatisch nehmen. Nimm eher wahr, welche Botschaft hinter Deiner inneren Taubheit steckt:

  • Tust Du vieles nur deshalb, weil es von Dir erwartet wird?
  • Lebst Du gegen Deine eigenen Werte, sondern die der anderen?
  • Welche Dinge gibt es in Deinem Leben, denen Du keine Beachtung schenkst, obwohl Du sie gerne tun würdest?
  • WAS willst DU wirklich und WAS auf KEINEN FALL?
  • Fehlt Dir der Sinn in Deinem Leben?
  • Suchst Du in Deinem Partner die Erfüllung?

Nachsatz:

Ich habe mir diese und noch ganz viel mehr Fragen gestellt. Regelmäßig gestellt! Anfangs konnte ich kaum Antworten finden. Mit der Zeit und der notwendigen Geduld aber wurden meine Gedanken dazu genauer. Ich entwickelte wieder ein Gefühl für meine eigenen Bedürfnisse! Meine Werte wurden neu adjustiert und „Wünsche“ bekamen wieder einen Namen. :D Irgendwann stellte ich fest, dass meine innere Leere zwar ihre Ursachen hatte, aber eigentlich nur ein Hinweis darauf war, wichtige Veränderungen in meinem Leben einzuleiten. #dankbarbindafür

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute etwas unterstützen kann, solltest Du gerade diesen unschönen Gast der Leere, beherbergen. Wenn Dir danach ist, kannst Du mir auch gerne schreiben oder einen Kommentar dalassen.

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Lebendigkeit und eine schöne Zeit, bis wir uns wieder lesen …

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Was es für mich bedeutet, erfolgreich zu sein?

Heute mal aus der Sicht von FRAU zu FRAU. Ich hatte ja die letzten Wochen viel Zeit um darüber nachzudenken, welche Themen für uns Frauen wirklich interessant sein könnten. Gespräche wurden geführt und „gelenkt“. Dabei bin ich auf ein Thema gestoßen, dass mich schon ganz viele Jahre immer wieder Mal streift. ERFOLG. WAS bedeutet er (für mich)? Heute wieder mal laut Gedachtes von Frau zu Frau. ›lächel‹.

Ich muss ja sagen, ich steh wahnsinnig drauf, wenn mir ein „Alpha-Männchen“ erzählt, worauf es im Leben ankommt! Scheinbar ist das noch immer trendig in der Männerwelt, denn es hat sich nichts in den Jahren verändert. Dabei frage ich mich, warum es dabei immer um Statusvergleiche geht und KAUM um innere Zufriedenheit?

Alleine das ICH über Erfolg schreibe, ist wahrscheinlich vielen Männer aber auch so mancher „erfolgreichen“ Frau ein Dorn im Auge. ICH … eine Frau, die nichts erfolgreiches im Sinne von Status & Co vorweisen kann! JA – ich tu’s dennoch. ›lach‹. Mir geht es dabei nicht um irgendwelche Ratgeber. Um Tipps wie man in drei Monaten zum „Millionär“ wird oder erfolgreich die Karriereleiter raufklettern kann. Eigentlich interessiert mich das auch kein bisschen.

Für mich hat Erfolg eine ganz andere Bedeutung – es ist ein modernes Wort für GLÜCK! Spreche ich diesen Satz aus, schlucken die meisten auch schon das erste Mal heftig. Ist es weniger cool, glücklich zu sein als erfolgreich? Natürlich kann man „glücklich sein“ nicht am Gehaltsscheck ablesen …

Ist es erfüllend einen protzigen Firmenwagen zu fahren?
Oder einen Posten in der obersten Firmenetage zu belegen?
Für manche sicherlich, aber sind sie auch glücklich, wenn sie jede freie Minute und jedes Wochenende verfügbar sein müssen?

Was ist erfolgreich aus meiner weiblichen Sicht?

Eine Frau wünscht sich Kinder und eine glückliche Partnerschaft, weil genau DAS für SIE Glück bedeutet? Dann würde ich sagen, SIE ist eine SEHR erfolgreiche Frau, wenn sie genau das erreicht hat!

Eine andere hat keine Lust, sich in einem verantwortungsvollen Job zu stressen und den ganzen Tag mit einem aufgesetzten Lächeln herumzulaufen. SIE nimmt sich eine Halbtagsstelle in dem sie ihr Auskommen findet und eine Aufgabe erfüllt, die sie mit Freude erfüllt. Ich glaube diese Frau ist erfolgreicher als der Manager einer großen Firma, der sich von morgens bis abends abrackert, ohne Spaß daran zu haben! Denn diese Frau kann ihre Freizeit und ihr Leben mehr genießen.

Erfolgreich sind wir doch nur wenn wir glücklich sind, und das sind wir, wenn wir ein Leben führen, das uns gefällt!

Sehr oft hindern uns anerzogene Glaubenssätze …

Man kann Glaubenssätze nicht einfach ausradieren. Und wir können nicht alles erreichen, was wir uns vielleicht vornehmen.
„Wenn es nicht geklappt hat, hast du dich zu wenig angestrengt“. So ein Quatsch! Und die meisten Glaubenssätze sind Blödsinn. Mit meinem damaligen Pickel-Gesicht wäre dennoch niemals ein Topmodel aus mir geworden. Und hätte ich mich darauf eingeschossen, hätte es nicht nur trotzdem nicht funktioniert, sondern ich wäre  mit Garantie sehr unglücklich geworden!

Erst, wenn wir richtig einordnen worin wir gut sind und wer wir sind, wird es realistisch und ganz ohne Krampf, erfolgreich zu sein.

Ich bin mir ganz sicher, der Ursprung aller Unzufriedenheit liegt sowieso immer im Vergleich. Also lassen wir’s einfach sein. Genau wie das nachdenken und „zerdenken“. Wenn etwas schiefgeht, nicht gelingt, sollten wir uns nicht ewig den Kopf zermartern und uns ärgern!

Stehen wir auf! Richten wir unseren Kopfschmuck  und laufen weiter! Ob schiefgehend oder hinkend … egal. Dann kann selbst eine wie ICH sagen: „Halloo – ich bin erfolgreich und sehr glücklich“ ›lach‹.

Deshalb: ICH erlaube mir ein erfolgreiches und erfülltes glückliches Leben zu leben.

Danke das Du mich in meinen Gedanken besucht hast! Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Zeit voller Glücksmomente! :D

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The Big Five for Life … John Strelecky, der dieses fantastische Buch geschrieben hat, war der Anfang eines anderen, neuen Denkens, das ich mir angeeignet habe. Ich betrachte Zeit für etwas sehr wertvolles … etwas das nicht wiederkehrt, ist es mal verstrichen! Wozu nutzt Du die Zeit, die Du hast? Geht es Dir am Abend gut, wenn Du Dich abends schlafen legst? Kannst Du am Wochenende behaupten, dass Deine vergangene Woche eine „gute“ war und könntest Du am Ende Deines Lebens sagen – ja … mein Leben war ein schönes?

Für mich sind diese Fragen in der Zwischenzeit sehr wichtig und vor allem sehr motivierend geworden. Sie inspirieren mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und jeden Tag zu einem mir bestmöglich besonderen und guten Tag werden zu lassen.

Es gibt sie, diese Menschen …

Du erlebst es sicher beinahe täglich, dass Leute Dir von ihrem leidlichen Job erzählen. Leute die immer wieder darüber philosophieren, wie anstrengend die Familie, wie lästig die eine Freundin ist und wie rücksichtslos so mancher Kollege ist! Aber hast Du schon mal erlebt, wenn ein Mensch Dir voller Überzeugung und Liebe von seinem TUN erzählt? Von dem, was ihm aufrichtige Freude beschert und begeistert bis ins winzigste Detail davon berichtet? Euphorie und glänzende Augen sind spür- und  sichtbar. :D

Es ist wunderbar anzusehen und zuzuhören, wenn sich jemand ganz bewusst dafür entscheidet, so viel Zeit als möglich, mit schönen Dingen zu füllen. Bestimmt ist dieses fantastische Gefühl schon mal auf Dich übergesprungen, wenn Du mit so jemanden geredet hast. Ich durfte das schon sehr oft erleben und es inspiriert, motiviert mich und ich kann mich wirklich mit mit diesen Menschen mitfreuen.

Und soll ich Dir jetzt eine gute Nachricht überbringen? In JEDEM von uns steckt genau so ein Mensch! Jeder hat etwas, das er besonders gerne mag, was ihn begeistert und wofür er auch das richtige „Händchen“ mitbekommen hat! Da ist dann diese Freude, die ich oben beschrieben habe, die hochkommt und mit der wir auch andere animieren können! Und genau damit sollte man seine Zeit, die nicht unendlich ist, verbringen.

Selbstbewusst dafür entscheiden

Ich habe lange Zeit keine Freude in meinem Leben empfunden und ich konnte schon erst recht nicht, über Dinge berichten, die mir Freude machten. ICH kannte sie nicht mal! Diese Zeit liegt hinter mir und in der Zwischenzeit hat mir wer auch immer da „oben“ und meine Wenigkeit (durch lange Entwicklungsphasen), meine Lebensfreude und meine Zielorientierung wieder geschenkt. Heute bin ich in der Lage andere mit meiner Euphorie anzustecken. Ich weiß was in mir Zufriedenheit und Glück auslöst. #dankbarbin.

Als ich mich 2015 für eine radikale Auszeit entschieden habe, war das keine einfache Zeit. Abgesehen von meiner körperlichen Verfassung, wusste ich nämlich nicht, was ich mit meiner freien Zeit anstellen sollte. Meine Zeit war davor mit so viel Arbeit gefüllt, dass es keine freie Zeit gab! Schon da bin ich damals ziemlich erschrocken. Ich hatte verlernt, Dinge einfach nur für mich zu tun …, weil sie mir guttun!

Gelesen habe ich schon immer sehr gerne, aber ich hatte damals jahrelang gerade mal ein oder zwei Bücher gelesen, von denen ich mir am Ende als ich das Buch zugeschlagen hatte, nichts merken konnte. War das das Leben, das ich führen wollte? Ich wartete mit den angenehmen Dingen immer bis zum Urlaub, Wochenende. War es dann so weit, hatte ich ein endlos schlechtes Gewissen einfach nur das zu tun, was mir Freude machte. Es fühlte sich nicht richtig an und ich glaubte, die Zeit rinnt mir unsinnig durch die Finger.

Ich hatte nie Sorge, dass der Urlaub zu schnell vorbeigehen könnte – ich hatte regelrechte Panik, dass die Zeit sich endlos in die Länge ziehen würde! Das waren so meine Anfänge wo ich zum Nachdenken begann. Es wurde mir klar und sehr bewusst, dass es nicht die Umstände sind, die für Freiheit sorgen … jemand, der im Kopf nicht „frei“ ist, wird es auch in den perfekten Umständen niemals sein.

Heute kenne ich die Antwort

Fragst Du mich heute wofür mein Herz schlägt, habe ich eine klare Antwort. Ich weiß sehr genau, wie ich meine Zeit verbringen will. Und noch genauer weiß ich heute, wie ich sie nicht mehr tot schlagen möchte! Und das Schöne und Wichtige dabei ist: Ich lebe auch genau danach. Heute ganz ohne schlechten Gewissen. Ich weiß nämlich, dass diese Lebensform mich zufriedener macht und ich durch diese Zufriedenheit, auch für mein Umfeld angenehmer und nützlich bin.

BALANCE. Das ist der Schlüssel für beinahe alles im Leben. Es macht für mich mehr Sinn, mal Arbeit links liegenzulassen und stattdessen in der Natur aufzutanken, mir fehlende Kraft und Motivation zu holen, um mich danach wieder voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Vom Effekt, den das sich ständige „ich muss jetzt“ auf die Gesundheit hat, mal ganz abgesehen.

Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle: Kannst Du ein paar Dinge aufzählen, die Dich richtig glücklich machen? Dinge, die Du in Deinen Alltag integrieren könntest? Es ist eine Tatsache, wir alle füllen einen viel zu großen Teil unserer so kostbaren Zeit mit Dingen, die uns keine Freude bereiten. Natürlich ist mir klar, jeder muss Verantwortung für sein Leben übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Aufgaben, nur es sollte sich schon in Balance halten.

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, ist es Zeit, etwas umzuräumen. Und wenn Du nur ein ganz klein wenig unglücklich bist, ist es JETZT an der Zeit, die Waage wieder auszugleichen. Mach doch wieder mehr von dem, was DU wirklich gerne tust, … wobei DU glücklich bist und Du Dich richtig wohlfühlst! :D

Machen wir uns gemeinsam Gedanken

Manchmal und ich kenne das tatsächlich aus meinen vergangenen Jahren, vergessen wir, was uns mal glücklich gemacht und was wir mit Freude getan haben. Man vergisst … wir nehmen uns keine Zeit mehr für diese Dinge und leben unser Leben einfach so dahin. Unwichtige Dinge haben mehr Prioritäten bekommen und so bleibt ein Vakuum übrig, dass sich nach nix anfühlt.

Dazu muss man sehr genau in sich hineinfühlen. Und es ist noch wichtiger dabei daran zu denken, dass es nichts sein soll, womit Du andere beeindrucken würdest! Es geht mal wirklich nur um DEIN SEIN & TUN … das, was DU besonders magst. ›lächel‹

ICH mache dabei sehr gerne mit und vielleicht rufe ich dabei so einiges bei Dir in Erinnerung? Ich mach nun mal den Anfang:

Ich mag es sehr zuzusehen wie die Welt erwacht, wenn andere noch schlafen. Ich liebe das Farbenspiel des Himmels, wenn die Sonne untergeht. Ich bin überglücklich mich in fremden Städten ganz anonym bewegen zu können. Es geht mir gut, wenn ich in die Ruhe und in Weite des Meeres ein- und abtauchen kann. In die Natur zu gehen ist einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Lange ausgedehnte Fahrradtouren sind zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung geworden. Mir geht mein Herz auf, wenn ich mit meinem Herzmenschen und meinen Tieren, den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbringen kann! Ich mag die Berge, den Wald und das Meer …

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen. Ich mag gut durchdachtes aber auch spontan lockeres. Ich liebe es, wenn die Sonne meine Wangen küsst, wenn ich im freien Meditieren kann und mir anschließend ein paar frische Erdbeeren mit dunkler Schokolade machen darf. Ich mag es sehr, wenn mein Herzmensch und ich sich bei einem Glas Wein, über das Leben unterhalten. Ich mag es aber auch genauso gerne alleine zu sein … ein Buch zu lesen und dabei das Knistern im Kachelofen im Ohr zu haben. (Leider sehr selten der Fall).  Ich gehe mir sehr gerne weiße Blumen kaufen – egal welche, Hauptsache weiß. :D
Ich mag das selbstbestimmte Leben und die Freiheit …

Ich liebe es Neues zu entdecken und mich dann in einem fremden Café niederzulassen. Ich liebe es zu kochen, Freunde zu bewirten und ausgelassen zu plaudern. Ich mag stundenlange wertvolle Gespräche, Bücher, die mich inspirieren und berühren. Das Gleiche gilt für Menschen! Ja … und da ist natürlich das Schreiben. Es erleichtert mir so vieles im Leben. Ich schreibe meine Gedanken gerne nieder und teile sie ebenso gerne mit anderen. Ich recherchiere sehr gerne über passionierte Menschen, von denen ich lernen kann. Ich liebe die Musik und ich gehe mit meiner Tochter gerne auf Konzerte …

Ich freue mich auf den Winter, denn da stricke ich wieder warme Decken und Hausschuhe. Ich mag es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen mit der ich anderen eine Freude machen darf. ›lächel‹.  Ich mag die Stimmung und den Geruch in den Bibliotheken. Ich besuche mit Freude Flohmärkte, auch wenn ich gar nix kaufe. Ich mag es mich an Plätzen hinzusetzten, die mir Kraft geben. Ich helfe gerne wo es mir möglich ist. Ich arbeite mit Leidenschaft an meiner Persönlichkeitsentwicklung, die scheinbar niemals aufhört …

Einfach gesagt – ich nutze meine Zeit für die Dinge, die ich mag und wobei mir das Herz aufgeht. Ich warte nicht mehr auf das Wochenende, den Urlaub oder irgendwann! Ich habe mich entschieden, sehr bewusst, mir Zeit für all diese Dinge zu nehmen. Ich kann mir nicht mehr vorwerfen, das Gegenteil getan zu haben.

Weshalb ich es für so wichtig finde?

Ich habe es leider schon mehrfach in meinem Umfeld erlebt. Menschen, die gewartet haben. Auf eine ruhigere Zeit oder den Ruhestand. Sie haben es nicht mehr erleben dürfen. Ein Leben das sich auf dreißig Tage Urlaub im Jahr beschränkt, um Dinge zu tun, die man gerne tut und sie dann dennoch nicht genießen können, ist eine sehr traurige Vorstellung für mich.

Deshalb warte nicht auf eine Zeit, die Du vielleicht nicht erleben darfst. Fange jetzt damit an und mache Dinge, die Du liebst, mit Menschen, die Du magst. Sei Dein eigenes Wohlfühlprogramm und genieße jede Minute davon. ›Herzwunsch‹

Ich glaube, es ist alles gesagt und Du verstehst, was ich Dir mit meinem Beitrag heute näher bringen will. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfüllte Zeit, gib auf Dich acht und über Deine „Lieblingsbeschäftigungen“ freue ich mich, wenn Du sie mir als Kommentar dalässt. >lächel<

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Der Mensch, der etwas dafür tut glücklicher zu werden und zu leben, fühlt sich nicht nur persönlich besser, sondern hat auch mehr Power. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und die Lebenserwartung wird ebenfalls nach oben geschraubt. Liest sich doch prima, oder? Das Lebensglück ist wirklich erlernbar, sicher nicht von heute auf dann, aber Schritt für Schritt. Und da wir ja alle wissen, dass glückliche Menschen die „Schönsten“ sind und Menschen sind, die wir selbst gerne um uns herum haben möchten, lohnt es sich doch, täglich etwas für sein eigenes Glück zu tun?

Vorab: Im Moment habe ich tatsächlich eine mittlere Schreibblockade. Es geschehen Unmengen unschöner Dinge, die es sicher schon immer gegeben hat, die sich aber im Moment einfach präsenter aufdrängen als früher. Der Alltag der Menschen ist vollgestopft mit Frust, Sorgen und jeder Menge Unmut, glücklichen Menschen bin ich schon länger nicht mehr begegnet … wie auch? Die Menschen, die mich schon länger lesen und begleiten, wissen, dass ich von Sorgen, schlechter Laune und mittleren Katastrophen so gar nichts halte und immer versuche dagegen zusteuern! Ganz einfach darum, weil es immer das Gesündeste ist, das Beste aus jeder Situation zu basteln. Deshalb bleibe ich auch dabei, das Leben positiv und wunderbar zu sehen …, auch wenn es sich vielleicht viele gibt, die diesen Gedanken im Moment, mit mir nicht so teilen können. Ich habe zwar keine „Zauberformel“ dafür um ein glückliches Leben führen zu können, aber ich weiß, dass man Lebensfreude auch lernen kann!

Was ist es, was uns vom Glücklichsein abhält?

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Du tun könntest, um mehr Lebensfreude und Glück zu spüren? Ich stellte mir diese Frage früher regelmäßig in meinem Leben das ständig in „Schieflage“ zu liegen schien! Die Familie, später der Job und die alltäglichen Verpflichtungen nahmen mich so sehr in Beschlag, dass ich gar keine Zeit hatte, mein Leben zu genießen. Ich hatte alles, auf der anderen Seite hatte ich aber nichts!

Wo war und blieb die Freude? Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, das pflegte schon Charlie Chaplin zu sagen. Solche Gedanken entstehen, wenn man nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und man keine Zeit für sich selbst finden und abzweigen kann.

Da gibt es Menschen, die nichts anderes tun, als über Glück und Lebensfreude zu erforschen. „Jeder kann sein persönliches Glück beeinflussen“. Sagen diese Menschen und nach ganz vielen Veränderungen in meinem eigenen „schiefen“ Leben, bin auch ich ganz fest davon überzeugt! ›lächel‹. Natürlich spielen die Lebensumstände, auf die wir keinen Einfluss haben, auch eine gravierende Rolle, jedoch machen diese keine 100 % aus! Sollen es 60 % sein – auf die restlichen 40Prozent haben wir allerdings sehr großen Einfluss!

Glück bedeutet für jeden etwas anderes. Dennoch gibt es Faktoren, die zu einem glücklichen Leben beitragen. Und dabei sind sich auch die „Glücksforscher“ einig: Wenn wir unserem Leben mit einer offenen und positiven Grundeinstellung gegenübertreten, wird das Glück und die Lebensfreude nicht lange auf sich warten lassen!

Geld beeinflusst unser Glück kaum …

Viele Menschen meinen, sie müssten erst dies oder das erreicht haben, um endlich mehr Lebensfreude zu spüren. Ich wiederhole meinen Satz von oben: „Ich hatte alles und auf der anderen Seite hatte ich nichts …“ Damit meine ich, es gibt so viele Menschen, für die teure Autos, Geld und unüberschaubare Quadratmeter Wohnfläche, inklusive Reisen, der Schlüssel zu mehr und intensiveren Lebensfreude sind.

Aus Erfahrung weiß ich, es hebt kurz die Stimmung … aber diese hält nicht an und verfliegt genauso schnell wie sie gekommen ist. Zurück bleibt eine Leere, Unzufriedenheit und die Suche nach einem neuen „Spielzeug“. Ein zufriedenes Gefühl gibt es dabei kaum. Das ohnehin schon „zu viel“,  verändert sich auf „noch mehr haben wollen“. Sobald eine gewisse Grundversorgung gegeben ist, hat es keine Auswirkung mehr auf die Zufriedenheit!

Und entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Menschen, die in materiellen Dingen schwimmen, glücklicher wären, hat auch das keinen Einfluss auf unser subjektives Wohlbefinden. Menschen, die mit sich zufrieden sind, achten einfach mehr darauf wie es ihnen tatsächlich geht und sie sorgen dafür, dass es auch so bleibt. Sie tragen ihre innere Zufriedenheit in das Außen und strahlen Angenehmes aus. Sie wirken auf andere erfolgreicher, schöner … sie LEBEN!

Lebensfreude ist ein Nebeneffekt eines zielbewussten Lebens …

Sind wir voller Lebensfreude, sind wir auch glücklich! Es ist ein Gefühl, das ganze Leben betreffend. Wir können nicht irgendwann glücklich sein, es geschieht immer im Augenblick des Moments. Wenn ich mich umsehe sind es meist bestimmte Umstände, Verhaltensweisen anderer, die uns verärgern. Die egoistische Kollegin, die nur auf sich selbst schaut. Der Partner, der mit seinen unumgänglichen Gewohnheiten nervt oder Menschen, die einem ohne Respekt die Türe vor die Nase zuknallen.

Für jeden von uns gibt es da ganz unterschiedliche Auslöser. Sobald etwas anders abläuft als wir erwarten, erzeugt das schon negative Stimmung und Gefühle. Und dann kommt das große „Reinsteigern“! Dabei spielt es keine Rolle was uns stresst, es ist unsere Beurteilung der Situation.

Ist es für uns wichtig, werden wir ganz viel Energie hineinstecken um die Sache für uns zu „richten“. Erkennen wir aber, dass es sich doch nur um eine unwichtige Kleinigkeit handelt, die wir von dieser Person ohnehin schon kennen, werden wir der Situation die Energie entziehen! Wir behalten sie für wichtige Dinge. ›lächel‹.

Wenn ich zurückdenke, weiß ich, dass meine damalige Unzufriedenheit daher kam, weil ich nicht wusste, was ich eigentlich wollte? Wollte ich diesen Job oder wollte ich lieber mehr Zeit für mich? Musste ich das schnelle Auto fahren oder wäre es klüger mehr für die Umwelt zu tun? Wollte ich Tiere schützen oder lieber weiter Kalbfleisch essen? Diese Liste könnte endlos lange werden, aber weil nicht nur ich, sondern wir alle oft nicht wissen, was wir eigentlich wollen, sind wir unzufrieden.

Und diese Unzufriedenheit blockiert uns so sehr, dass wir dann sämtliche Entscheidungen vor uns herschieben. Oft halten wir aber auch an der Vergangenheit fest. Menschen halten sich an Krisen fest, durchleben sie so immer und immer wieder. Dadurch rufen sie auch unangenehme Gefühle wie Wut, Trauer und Ärger auf. Diese Tatsache hindert uns am Glücklichsein. Wer Konflikte loslassen kann, der findet auch schneller wieder einen Weg heraus!

Ich bin der Meinung, dass wir jedes Problem als Chance wahrnehmen sollten! Das ist das Ergebnis der eigenen Denkweise und Einstellung. Wer sich andauernd die Frage stellt: „Warum muss das jedes Mal mir passieren?“, wird dadurch auch keine Antwort bekommen! Je schneller man akzeptiert, dass sich Situationen nicht mehr verändern lassen, umso leichter wird es gelingen, gegen sie anzukämpfen und sie freizulassen.

Glücksfaktoren

Glück bedeutet Wohlbefinden. Wenn sich eine gewisse innere Zufriedenheit in allen Lebensbereichen einstellt, sind wir mit Lebensfreude ausgefüllt. Für mich sind dabei wichtig:

  • persönliche Freiheit,
  • eine stabile Beziehung und ein gutes Umfeld,
  • eine befriedigende Arbeit,
  • physisches und körperliches Wohlbefinden,
  • unsere eigenen Werte und eigene Lebensphilosophie.

Wer in diesen Bereichen angenehme Emotionen loswerden kann, wird auch ein glückliches warmes Bauchgefühl verspüren! Meine persönliche Herausforderung ist immer noch Punkt vier. Aber daran wird stetig gearbeitet und mein Wunsch wäre ja nach wie vor sehr alt zu werden, allerdings in einem gesunden fitten Körper. ›lach‹. Aber es ist wie es ist und die Lebensfreude sollte darunter nicht leiden!

NACHSATZ:

Wenn wir all das erkennen, sind wir offen für alles, was auf uns zu kommt. Wir können den Blick nach vorne richten. Auf etwas das gut läuft, auf etwas Positives in unserem Leben! Wer positiv auf Dinge zugeht, lässt sich von negativen Erlebnissen und Situationen nicht so schnell aus der Bahn werfen. Somit ist das „Lebensglück“ auch wirklich erlernbar. Ich hab’s erlebt. :D

Und jetzt … sentiere la vita, fühle das Leben!

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Trostlosigkeit, totale innere Leere, Sinnfindung, Angst und Frust oft auch depressive Verstimmung. Viele Menschen sind mit ihrem Leben überfordert und erkranken an sichtbaren wie unsichtbaren Krankheiten. Wenn ich Menschen die Frage stelle, was sie unter Lebensfreude verstehen, bekomme ich als Antwort nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Lebensfreude … wo und wie erreichen wir sie?

Ich kann mich ja noch gut an die Zeit erinnern, in der ich meine Lebensfreude verloren hatte. Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation völlig überfordert! Eine Krise nach der anderen jagte mich. Kaum hatte ich die eine bewältigt, folgte schon die nächste. Ich stellte mein ganzes Leben infrage. Ich war ausgebrannt, leer und es folgte Krankheit und Depression.

Mein innerer Frieden war Geschichte. Ich war frustriert, weil ich ständig Dinge tat und „Rollen“ erfüllte, in denen ich mich gar nicht sah und ich auch keinen Sinn darin fand.

Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht verarschen

Das steht schon mal fest. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Sinnlosigkeit unseres Alltags zu betäuben, um uns kurzzeitig besser zu fühlen. Die einen stürzen sich in Arbeit, andere wieder verfallen in einen Shoppingwahn, und andere greifen zu Drogen oder Alkohol. Zu unserem SEELENFRIEDEN führen diese Wege allerdings niemals.

Ich beobachte, wie sich viele Menschen nur noch von Wochenende zu Wochenende schleppen. Der Lohn ihrer Arbeit, oft auch ein frustrierender Job,  wird als „Schmerzensgeld“ betrachtet, mit dem man sich etwas Ruhe und Erholung gönnt. Die Wellnesstempel und ihre Angebote schießen wie Pilze aus der Erde! Genauso wie Yoga Retreats und Auszeiten inmitten der Natur.

Diese Trends sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Am Wochenende wird „gegönnt“, weil schließlich sollten wir in der kurzen Zeit, die ungeliebte Lebenszeit wieder gut machen. Das war bei mir ganz viele Jahre dasselbe Spiel. Ist das nicht unendlich traurig? Über 200 Tage im Jahr kaum Spaß und Freude?

Gibt es für Dich solche Zufluchtsorte, an die Du oft denkst?

Orte an denen Du Dich gut und wohlfühlst? Wo Du Deine ausgebrannte Seele heilen kannst? Bei mir war es genauso. Ich suchte die Nähe des Wassers. Dort gelang es mir meinen inneren Seelenbrand zu löschen. Marc Aurel schreibt:

„Es gibt keinen friedlicheren und sorgenloseren Ort als Deine Seele, besonders da sie bei näherer Betrachtung ein Ort der inneren Ruhe ist, also nicht weniger als eine innere Ordnung. Diesen Rückzug solltest Du möglichst oft anstreben und Dich erholen.“

Frieden finden wir NUR in uns selbst.

Ich habe diesen Ort so oft als mir möglich besucht. Dabei bin ich auf viel Klarheit gestoßen. Mir wurde dabei bewusst, dass ich Wege gehe, die zu Zielen führen, die ich eigentlich gar nicht will! Die Nebenwege interessierten mich viel mehr! Alte Wünsche waren darin versteckt. Je öfter ich meinen Rückzugsort aufsuchte, umso leichter tat ich mir zu wissen was und wo ich hinwollte.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Wenn Du Deine Lebensfreude vermissen solltest, mache es wie ich es getan habe. Zieh Dich zurück. Nimm Dir Zeit für Dich und schalte ab, was Dich dabei stören könnte. Komm zur Ruhe und lass Deine (alle) Gedanken kommen. Ich hatte damals so viele wilde Gedanken, dass ich mir schwertat, sie zu ordnen. Mir hat das Aufschreiben dieser Gedanken zu mehr Struktur verholfen. Deine Lebensfreude, Dein Seelenfrieden, egal wie auch immer wir es nennen wollen … wir finden es ausschließlich in der Gegenwart!

Die Vergangenheit ist passiert und die Zukunft können wir nicht voraussehen. Darüber bin ich eigentlich auch sehr froh. ›lächel‹ Die Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen. Kein Tier lebt nach Zeitplan. Kein kleiner Mensch hat seine „Lebensplanung“ in der Hosentasche! Das Leben findet im Augenblick statt. Erleben wir unsere Daseinsfreude, sie ist nicht selbstverständlich! 

Ich habe gelernt, mein Denken und meine Gefühle zu beherrschen. Und nicht, wie es viele Jahre war, dass mein Denken und die negativen Gefühle, mich beherrscht haben! Als ich die Kontrolle über meine Gedanken gut in meinen Händen hatte, war es mir auch ein leichtes, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich war achtsam für den Augenblick. <3

Von der Umwelt beeinflusst …

Manchmal reagieren wir unbewusst auf die Befehle anderer. Es gibt Situationen, die können wir auch nicht umgehen wie zum Beispiel im Job. Aber wir sollten abwiegen, wie weit diese Fremdbestimmung unserer Lebensfreude guttut? Ich habe mir vor vielen Jahren, sehr wichtige Fragen gestellt, die ich auch mit einem klaren JA beantworten konnte.

Könnten wir etwas daran verändern? Gibt es Möglichkeiten, um unser Innerstes zu stärken und ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben? Denke doch mal darüber nach …

Gerade der Herbst ist eine vergängliche Ressource. Jeder Augenblick ist anders. Nichts kommt wieder. All das ist aber kein Grund festzuhalten oder in eine Starre zu fallen! Ganz im Gegenteil, wir sollten noch mehr Lebendigkeit erlauben. <3 Sieh hin, auch wenn die Blätter, die Du heute noch an den Bäumen siehst, die nächsten Tage vertrocknet am Boden liegen werden! LEBE und spüre die Lebensfreude in Dir!

Fazit: Die Lebensfreude wiederfinden, bedeutet nicht, dass sich ständig alles großartig anfühlt! Bei Gott nicht. Die Freude am eigenen Dasein ist ein mit und im Leben Verbundensein. Tiefe Dankbarkeit, auch wenn Widrigkeiten vorhanden sind. Es ist ein mitfühlendes offenes Herz voller Energie. Ich wünsche Dir, es genauso zu spüren wie ich es jetzt darf … lebendig sein und Lebensfreude macht so viel Freude. ›lächel‹

Fühl Dich geherzt, bleibe gesund und genieße das lebendig sein! <3

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Im letzten Newsletter ging es darum ausgelaugt und ohne jegliche Motivation zu sein. Sogar die Frage:“Wie soll ich das eigentlich alles schaffen?“ tauchte auf. Wir wissen es ja alle es gibt Dinge, Menschen und Gewohnheiten, die uns einfach auslaugen. In unserem beschleunigten Alltag indem Zeit als teures Gut gehandelt wird, scheint es beinahe so, dass ein „guter“ Mensch erst dann als fleißig gilt, wenn er ein Mindestmaß an Stress vorweisen kann. 

Freude und Zufriedenheit rutscht nach unten

Eigene, viel zu hohe Ansprüche an sich selbst sowie Perfektionismus, rauben dir zusätzlich die Energie und die Lebensqualität. Der Preis dafür ist ein sehr hoher, für den Du gerade stehen musst. Die Rechnung geht erst dann auf, wenn du auf dein Energiekonto mehr einzahlst als du abbuchst.

Wenn du dich ausgelaugt und fertig fühlst liegt es meistens daran, dass du permanent im Einsatz bist. Job, Familie, einschneidende Veränderungen die dir ganz schön viel Saft und Kraft ziehen. Du hast selten die Möglichkeit deine inneren Batterien wieder aufzuladen. Fazit du überziehst dein Energiekonto! Wenn du die ganze Zeit nur auf alles verzichtest, verzichtest du auch auf ein ganzes Stück Energie, die du aber benötigst um ein zufriedenes und schönes Leben führen zu können, mit ausreichend Energie versteht sich.

Rüttle deine Energie wach!

Wie kommst du also zu mehr Energie und Antrieb? Es gab eine Zeit in meinem Leben, da stieg ich morgens schon ausgepowert aus meinem Bett. Sogar nachts war mein Gehirn auf „on“ … Nachts hatte ich auch immer die besten Ideen und Lösungen parat. Meine Gedanken waren also auch Nacht sehr aktiv! Mein Körper hielt allerdings davon nicht sehr viel!  Ständiges matt sein und Energielosigkeit waren die Folge.

Sehr vielen Menschen geht es genauso. Sie suchen eine Antwort auf die Frage „Wie komme ich zu mehr Antrieb und Energie?“ Viele versuchen am Abend vor dem Fernseher zu entspannen … für mehr reicht es einfach nicht. Die Luft ist raus. Selber hatte ich das natürlich auch versucht … ich kann aber dazu nur eines sagen, Energie wird damit nicht aufgeladen. Das Einzige was wirklich hilft ist aktiv zu werden! Eine schwierige Angehensweise, wo dir doch die Motivation und deine Energie fehlt um Dinge richtig anzupacken?

Heute möchte ich auf die klassischen Ratschläge, wie zum Beispiel Fitness, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf usw. nicht weiter eingehen. Weil diese Tipps dir sicher bekannt sind und sie auch auf jeden Fall wichtig sind und auch umgesetzt werden sollten! Ich möchte dir aus meiner eigenen Erfahrung zwei simple Punkte zukommen lassen, die dich dabei unterstützen sollen möglichst schnell wieder hoch zu kommen und dass du mit deiner Energie möglichst schnell wieder in Kontakt bist.

Stelle deinen inneren „Nörgler“ ruhig

Was soll das jetzt … fragst du dich? Es ist sehr einfach: Deine innere treibende, nörgelnde Stimme, du kannst auch Kritiker dazu sagen :-), nimmt und saugt dir deine Energie auf. Diese Stimme in dir macht dich den ganzen Tag auf alles aufmerksam: „Beeil dich doch etwas mehr, mach jetzt bloß keine Fehler oder kannst du das überhaupt?“ Diese, deine innere Stimme kritisiert und treibt dich den ganzen Tag und das kostet dir jede Menge Energie! Du musst also deinem „Kritiker“ den Kampf ansagen indem du eine Beziehung zu ihm aufbaust.

Diese innere Stimme in dir legt dir immer wieder ans Herz, dass du besser sein oder werden musst. Sie lässt dich fühlen, dass es noch immer nicht ausreichend ist was du tust. Sie fordert mehr Anstrengung, mehr Disziplin mehr Vollkommenheit. Sie sorgt sogar dafür, dass sie dich trotz Krankheit zur Arbeit gehen lässt. Diese nörgelnde Stimme, weiß in ihrer Enge nur wie es nicht richtig ist zu handeln. Ich möchte auch noch dazu sagen diese Stimme in dir, ist absolut kein schlechter Teil von dir, sie ist wie eine Mutter, die nur das Beste für ihr Kind will … aber genau das Gegenteil erreicht. Gut gemeint aber definitiv nicht hilfreich.

Nun, erstmal lass deine kritisierend Stimme in dir ausreden. Nimm sie an und höre ihr zu. Es sind Gedanken und gegen Gedanken wird es schwer anzukämpfen. Gib deinem Kritiker eine Gestalt. Ist sie männlich oder weiblich? Wie könnte sie aussehen, wie ist ihr Gesichtsausdruck? Und zu guter letzt … verpasse ihr einen Namen. So baust du eine Beziehung auf … entweder mit dem „Dauernörgler“ oder der „Besserwissenden Zicke“. :-)

PS: Meine innere Zicke meint übrigens gerade … „weißt du eigentlich wie bescheuert sich das für Einsteiger anhört?!“ … Ich sitze jedenfalls auf meinem Regiestuhl und kann dazu nur sagen „Schon möglich, dass ist deine Ansicht, aber ich weiß dass das ein Weg ist, dich flach zu halten und Energie zu sparen. :-)

Diese Vorgehensweise ist nicht einfach und erfordert Wachsam und Achtsamkeit mit sich selbst. Aber so gelingt es dir genau abzuwägen was für dich richtig, wichtig, gut und weniger gut scheint!

Trete deiner Lebensenergie wieder gegenüber

Das klingt etwas eigenartig, aber es funktioniert! Jeder von uns hat die Möglichkeit sich mit seiner Lebensenergie zu verbinden. Du kannst diese Lebensenergie auch Qi, das Göttliche in dir oder das Tao nennen. Jedenfalls bist du in Besitz dieser Energie. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt als würdest du mit ihr verbunden sein. Du brauchst diese Energie um deine Arbeiten zu verrichten, sie ist auch nötig um deinen Körper zu beschleunigen, zu wärmen, um Entscheidungen zu treffen und um kraftlose Ideen in kraftvolle Visionen umzusetzen! :-) Du brauchst Energie für alles was dir wichtig ist. Energie ist eine lebensspende Kraftquelle! In der Chinesischen Medizin definiert man Energie als spirituellen Lebensfluss, den sogenannten Meridianen, die durch unseren Körper fließt. Nun egal wie du deine Energie betrachtest, wenn du wieder zu mehr Lebensenergie kommen möchtest, musst du  fühlen! Dein Herz ist nämlich der Schlüssel zu mehr Power.

Deine Lebensenergie kommt nämlich nicht von Vitaminen wieder, sie kommt und geht mit deiner Lebensführung, deiner Grundpersönlichkeit und deinem Wesen. Wenn alles im Einklang ist, wird auch deine Energie wieder zu dir finden.

Lebensfreude ist  der wichtigste Energiespender im Leben

Wenn es darum geht, deine Energie über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, solltest du ein klares persönliches Ziel oder ein klares persönliches Warum im Leben haben! Etwas wofür es sich lohnt jeden Tag aufzustehen. Ein klares WARUM, schenkt dir die Energie, auch mit dem herausforderndsten WIE fertig zu werden! :-) Das Entscheidende ist für uns alle der Zusammenhang zwischen Energie und Gewohnheiten. Der Tagesablauf sollte so gestaltet werden, dass er dir als Stütze dient. Du sollst dich bei allem was du tust gut fühlen, dann hast du auch die Energie, die Dinge so zu erledigen und zu erreichen, wie du sie dir vorgenommen hast … ohne inneren Nörgler, der alles besser zu wissen scheint!

Es ist deine Wahl

Du hast sehr viele Möglichkeiten zu wählen. Deine Routinen die du etablierst, um deinen Körper und deinem Geist Gutes zu tun. Du kannst dir aussuchen, mit wem du durchs Leben gehen möchtest und du kannst auch anfangen mit dem Herzen zu fühlen. Bewusst zu beobachten wie es dir wirklich geht. Wie es mit deiner Energie gerade aussieht und was du brauchst. Welche Gedanken und welche Tagesabläufe tun dir gut und lassen deine Energie strahlen … und was lässt dich müde werden? Je achtsamer du mit dir selber bist, umso mehr wirst du über dich erfahren und lernen und du wirst sehr bald herausfinden, was zu tun ist, um mit deiner Lebensenergie eins zu sein.

Finde deinen Zugang zu deiner Lebensenergie. Bleibe in Verbindung mit diesem höheren Teil von dir … dann wird alles einfacher.

Ich hoffe du bist nicht enttäuscht kein Rezept für einen Power-Drink gefunden zu haben, aber vielleicht hilft es dir, etwas tiefer zu gehen und dich auf eine Expedition einzulassen … deine Lebensenergie wartet auf dich. Für ein Weiterreichen oder Kommentare dazu bin ich immer ON.  Sei gut zu dir und bis bald.

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HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! :-) Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. :D Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. :-) Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen :-) , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. :-) Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !

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Sich anzunehmen wie wir sind fällt uns allen manchmal gar nicht so leicht. Ein Lernprozess den jeder von uns durchmacht. Authentisch sein – ein Wort worin ich mich persönlich sehr sicher und wohl fühle! Sich so zu zeigen wie man ist mit allen Ecken und Kanten, mit seinen liebenswerten Ticks, die jeder in sich hat. Einfach mit seiner komplexen Persönlichkeit ein besonderer Mensch zu sein. 

Bei mir hat es sehr lange gedauert bis ich zu mir selbst und meinem ICH stehen konnte. Immer die Angst im Genick, von anderen nicht gemocht zu werden, würde ich mich so zeigen wie ich bin. Die Tatsache es ohnehin NIE allen recht machen zum können und von ALLEN gemocht zu werden, kam bei mir erst später an. :-)

Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die den Nagel auf den Kopf trifft.

ICH BIN ICH …

Als kleines Kind wollte ich so sein und so werden wie meine Eltern, Geschwister oder andere Vorbilder, die ich bewunderte. Als ich grösser wurde, erkannte ich: „ICH BIN ICH!“ Ich selbst fühlte und handelte anders als meine Ideale. Nirgendwo sah ich Menschen, die genauso waren wie ich. Manche waren mir in manchen Dingen ähnlich, aber niemand genauso wie ich.

Als ich mich zum Teenager entwickelte, fand ich vieles, was mich an mir störte. Ich versuchte so zu sein, wie mich andere gerne hätten. So konnte ich es nie jemanden recht machen und am wenigsten mir selbst!

Als ich erwachsen wurde, fühlte ich mich am Besten, wenn ich authentisch war. Ich erkannte: „ICH BIN ICH“ und alles an mir gehört zu mir! Ich dankte meinem Körper und meinem Geist mit all seinen Gedanken. Ich  sah alles mit dem Blick der eigenen Augen und erkannte meine eigenen Gefühle. Mein Mund sprach meine eigenen Worte, egal ob höflich, hart, liebevoll, wahr, enttäuscht oder  verzweifelt – in Bezug auf mich selbst oder auf andere Menschen.

Manchmal verwirrte mich die Palette meiner Gefühle. Ich litt unter meinen Niederlagen und erfreute mich an meinen Erfolgen. Ich erkannte: All dies gehörte zu mir, wie meine Wünsche, Träume und Ziele. Im Laufe der Jahre lernte ich mich immer mehr selbst kennen und lieben. Auch wenn ich manchmal Seiten an mir entdeckte, die mich verwirrten oder mir Probleme  verursachten. Ich blieb freundlich und liebevoll zu mir selbst.

Ich fand den Mut nach lösungsbringenden Möglichkeiten zu suchen. Als ich in die „reiferen Jahre“ kam, veränderte sich mein Äusseres ebenso, wie der Stil meiner Kleidung. Doch ich blieb ICH. Ich sprach meine eigenen Worte und Überzeugungen, manchmal ein bisschen frecher oder auch diplomatischer. Ich mass meinen Schwächen weniger Wert bei und konzentrierte mich auf meine Stärken.

Als ich alt wurde, kümmerte ich mich nicht mehr um die Fehler die ich gemacht hatte. Ich war stolz auf alles was ich in meinem Leben erreicht hatte. Ich bedauerte NIE, was mir verwehrt blieb – höchstens das, was ich mich NIE getraut hatte anzugehen. Heute lebe und geniesse ich jeden Moment. Obwohl mein Körper immer müder wird, bleibt mein Geist hell und wach. In vielen Stunden erfreue ich mich an meinen Erinnerungen und Erlebnissen.

Wenn mir heute die Frage gestellt wird. „Was ich in meinem Leben am meisten bereut hätte?“ … schmunzle ich und sage: „All die Momente, in denen ich nicht ich selbst war …!“

Aus dem Buch „Inspirationen für´s Herz“ von Gisela Rieger

Wie geht es DIR im Alltag, verstellst DU dich oft? Oder wobei und vor allem bei wem verstellst DU dich? Was befürchtest DU wenn DU dich so zeigen würdest wie DU wirklich bist? Welchen Gewinn hättest Du, wenn du mehr DU sein würdest? Solche Reflektionsfragen sind immer wieder spannend für einen selbst.

Lass mir deine Gedanken dazu da, ich freu mich wie immer.