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Ich liebe und akzeptiere mich …

Schon lange hab ich keine #Ausdrucksart mehr geschrieben. Es passte irgendwie nie. Und ich hatte auch keine Lust etwas „andere“ Fotos dafür zu machen. Jetzt bin ich wieder da wo ich hingehöre. Ich spüre Freiheit und Weite und damit ist auch meine Experimentierfreude wiedergekehrt, an der ich Euch jetzt wieder öfter teilhaben lassen möchte. Zu den (für mich) besonderen Bildern auch „besondere“ Gedanken … es macht Spaß und ich freue mich auf die kleinen Gedankenreisen, die wir gemeinsam machen werden. #happy

Ich liebe & akzeptiere mich, … das sollten wir alle mit Überzeugung tun!

Was habe ich mich früher immer geschämt!
Für alles Mögliche.
Ich war unsicher und habe mich überall „falsch“ gefühlt.
Es begann früh und endete spät … dieses Gefühl, dass ich einfach sehr schwer loswurde und ständig überschminkte.

Mittlerweile habe ich viel gelernt. Ich stehe zu mir und meinen Fehlern, Ticks, Ecken und Kanten.
Ich habe KEINE Angst mehr mich zu zeigen.
Ich habe in meinem Leben noch kein Haus gebaut … keinen Baum gepflanzt und keine nennenswerten Höhenflüge in beruflicher Hinsicht geschafft. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mehr falsch als richtig gemacht. Ich wusste und konnte es damals nicht besser. Ich ging mehr gebückt als aufrecht und ich lag auch lange Zeit flach am Boden.

Allerdings habe ich niemals aufgegeben meinen Weg zu finden und an das GUTE, SCHÖNE LEBEN zu glauben!
Ich hatte so meine Probleme mit Kritik. Ich war schnell aus der Fassung zu bringen, … war entweder eingeschnappt oder am Boden zerstört. Ich nahm die ganze Welt persönlich.

Mein Selbstwert und mein Selbstvertrauen ergaben keine gute Mischung. Durch viel Arbeit an und mit mir und vielen angelernten Strategien habe ich diesen Teufelskreis verlassen.

WIR sind alle wie wir sind.
WIR haben alle unsere individuelle Vergangenheit.
WIR haben alle Fehler.
WIR haben alle Ecken und Kanten.

Aber wir haben auch ALLE unsere Schokoladenseiten. ›lächel‹.

Allerdings kann es durchaus sein, dass gerade unsere Ecken und Kanten SÜSSER sind als die Schokoladenseiten.
Denn sind es nicht die Unebenheiten, die das Leben und den Menschen dazu, spannend und aufregend machen?
Immer auf neuen schön asphaltierten Straßen zu fahren ist doch langweilig. Es ist eventuell bequem, allerdings macht es auch sehr müde!

Zeigen wir uns. Akzeptieren wir uns. Und lieben wir uns, denn es gibt uns nur einmal auf dieser Welt!
Sei die Frau, die so lebt, wie sie will! Ich hoffe DU weißt, wie großartig und mutig Du bist …, auch wenn Du Dich nicht jeden Tag so fühlst! Das Ziel ist nämlich glücklich zu sein … und NICHT aalglatt, perfekt und blendend schön!  ›lach‹

Bis sicher ganz bald, XO die Eure

Danke an juergenm.photo für die Geduld die letztendlich so tollen Bilder. Grazie Amore.

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Es war einmal ein kleines Mädchen …

Denkst Du manchmal an Deine Kindheit, Deine Jugend Jahre? An die Zeit in der Du Dich zur Frau entwickelt hast? Ich mache das gelegentlich ganz gerne, weil ich die Veränderung liebe, die sich dabei zeigt. :D

„Das Kind in dir muss Heimat finden“ – dieses Buch, das ich bereits zum x-ten Mal in die Hand genommen habe und noch immer nicht geschafft habe, zu Ende zu lesen … dieses Buch war der Schlüssel zu meinem Gedankengang heute. „Gedankenspinnereien“, die alles enthalten was wichtig und richtig ist. Und auf meine Gedankenreise nehme ich Dich heute gerne mit … denn vielleicht sitzen da ja mehrere Mädchen beisammen?

… es war da ein Mädchen das war viel zu groß und viel zu dünn für ihr Alter. Sie war schüchtern und meinte sehr lange dumm zu sein. Sie hatte Energie für zehn und die Träume und Illusionen gingen ihr niemals aus! Es war da dieses Mädchen, das glaubte immer fehl am Platz zu sein und trotz ihrer Größe, machte sie sich lieber klein.

Dieses Mädchen war so abenteuerlustig! Sie wollte springen und lachen und jede Menge Unsinn machen und das den ganzen Tag. Doch es wurde ihr immer gesagt, dass das nicht richtig ist und das man sich ordentlich verhalten muss. Sich nicht ständig schmutzig machen darf, lieb und nett sein soll. Es war da dieses Mädchen, das so viele Visionen für ihr Leben hatte, aber sie glaubte, dass sie dafür nicht gut genug ist und das die Menschen sie so nicht mögen.

Dieses kleine Mädchen wollte niemals etwas Böses, sie sah in jedem etwas Gutes doch erfuhr sie bald, das das ein Irrtum war. Sie versuchte alles, um endlich mal „richtig“ zu sein. Um gesehen, anerkannt und geliebt zu werden … Dinge, die sie nicht kannte aber so vermisste.

Dieses Mädchen war nach Außen viel zu groß, es diente ihr zum Schutz und war nur Schein. Innerlich war sie winzig und hielt sich stets in ihrem Schatten auf. Doch irgendwann entdeckte sie die Kraft in sich. Sie war voller Energie, Mut und Stärke. Eine Stärke vor der so manche „Angst“ hatten und sie deshalb besser in Ruhe ließen.

Es war da dieses Mädchen … sie wurde stur und trotzig …, weil alles was sie tat und sagte, falsch war! Sie wurde nicht gesehen und als Mädchen kaum wahrgenommen. Sie war anders, ja … aber ist man deswegen falsch?

Da war dieses Mädchen, das zur Frau wurde, doch die Gefühle von früher nahm sie mit. Nach außen war sie stark, groß und schien unverwundbar. Doch im Innersten war sie verletzlich, klein und schüchtern. Sie suchte verzweifelt nach Liebe, nach der Lebensfreude und Lebenslust … je mehr sie sich anstrengte, umso weniger Gutes begegnete ihr.

Das kleine Mädchen in der nun erwachsenen Frau konnte sich selbst nicht lieben – sie kannte und schätzte ihren Wert nicht. Und so konnte sie vieles auch nicht annehmen und anerkennen und auch nicht vertrauen. Und obwohl sie nun eine erwachsene junge Frau war, fühlte sie sich alt und leblos.

Doch da war er immer noch … dieser winzige Funke an Licht und Lebensgeister! Er blieb und verließ sie  nicht. Er gab nicht nach und kitzelte sie wach. Er begleitete sie weiter und stützte sie auf ihrem Weg.

So nahm die erwachsene Frau das kleine verletzte Mädchen in ihr an die Hand. Und ganz langsam kümmerte sie sich liebevoll um die Kleine. Sie hörte sich ihre Geschichten an, … nahm sie in die Arme, wenn sie weinte … und gab ihr ein warmes und herzliches Zuhause. Tränen flossen in Übermaß. Und nach und nach veränderte sie Sicht auf Dinge und Situationen.

Und man glaubt es kaum – so viel Schmerz und Drama löste sich da auf einmal auf! Plötzlich wurde das Leben leichter und einfacher. Sie spürte wie alles in ihr sich öffnete und sie all den Dingen, Gefühlen und Emotionen begegnete, nach denen sie sich so gesehnt hatte. ›lächel‹

Da war einmal ein kleines Mädchen.  Ja, es gibt sie immer noch. Sie lebt nun gut behütet im Innersten der erwachsenen Frau. Sie liebt die Träumereien, Spielereien, alles Schöne und die Lebensfreude noch genauso als in ganz jungen Jahren! Nur heute, darf sie es auch LEBEN! Sie darf endlich so sein wie sie ist! Sie hat eine inspirierende Begleiterin, die immer für sie da ist und sie daran erinnert, das SPASS, LIEBE und LEBENSFREUDE niemals abhandenkommen darf …

DANKE, dass Du mich gelesen hast.
Ich wünsche mir, dass auch Du heute so weit sein darfst … zu SEIN so wie DU bist und Freundschaft schließen konntest mit Deinem inneren Kind.

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Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

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Wenn einen nichts mehr erfüllt, alle Gefühle, die ein Mensch so haben darf, einfach nicht an die Oberfläche kommen, dann spricht man von innerer Leere. Manchmal kommen diese Gefühle schleichend und sie haben meistens geplant, länger zu bleiben. Ein längeres Telefonat mit einer sehr guten Bekannten erinnerte mich an meine eigene Lebensgeschichte. Vielleicht machst auch Du gerade diese Phase durch? „Ich fühle mich einfach nur leer …“ Wenn es so sein sollte, dann sehe diesen Artikel heute als den Deinen.

Tiefgründige Gespräche sind auch am Telefon möglich. Auch, wenn mir dabei die ins Gesicht geschriebene Emotion meines Gegenübers fehlt. In dem vergangenen Gespräch spiegelte sich ganz genau meine eigene Entwicklung wider, die ich durchmachte. Totale Leere, Einsamkeit und auch Traurigkeit bestimmten eine lange Zeit mein Leben.

Es ist die Sehnsucht, die dahinter steckt

Der Kopf ist voll, die Arbeit viel zu viel und die Partnerschaft, in der man glaubt, Kraft schöpfen zu können, fühlt sich ebenso leer an wie man selbst. Wenn ich diese Zeit Revue passieren lasse, hielten meine Beziehungen nie sehr lange. Mehr als sechs Monate hielten sie nicht stand. Wie auch, es waren „Zweck-Beziehungen“. Jedenfalls war es bei mir so. Nur nicht alleine sein, wenn all die Arbeit geschehen war. Hinter all dem versteckte sich eine riesige emotionale Ladung SEHNSUCHT!

Endlich mal etwas Längerfristiges. Etwas mit Gefühl und echter Liebe. Einige Schritte tiefer … wie soll ich sagen … einfach mal ankommen.

Diese Gedanken betrafen nicht nur meine Beziehungen, es war alles gemeint. Mein Job, mein Umfeld, meine Arbeit, meine zu Hause. Für den Moment waren die Dinge, die Menschen und Situationen in Ordnung. Doch schon nach wenigen Monaten folgte eine große Unzufriedenheit und Leere. Gefolgt von Kritik. Nichts fühlte sich auf Dauer gut an.

Ich entdeckte die Schattenseiten des Zusammenlebens, entdeckte Unperfektheit und langweilte mich rasend schnell. Alles schlug in pure Gewohnheit um. Und diese Gewohnheit die sich im „Außen“ zugetragen hat, erfüllte mich nicht mehr. Mein Gedanke: Mehr Arbeit vielleicht sogar eine andere? Ein neuer Liebespartner, ein neues Möbelstück, Auto oder sonst irgendwelche materiellen Dinge.

Alles begann aufs Neue. Es war eine endlose Suche, die niemals aufhörte. Die Leere verschwand nur ganz kurz … und kam danach jedes Mal noch heftiger wieder.

Die „Rennerei“ und die ständige Suche war keine Lösung

Ich spürte diese traurige Unerfülltheit in mir und machte mich auf die Suche nach Hilfe. Die Sehnsucht nach der Wahrheit war es, die mich dazu getrieben hat, umzudenken … genau hinzusehen … Fragen zu stellen, an Menschen, die sich damit auskennen. Aus diesen Sitzungen habe ich ein Zitat mitgenommen, das zu einem Lebensgesetz für mich geworden ist:

„Ask and it’s given.“ Frage und es wird dir gegeben.

Dem bin ich gefolgt. Viele meiner Antworten erhielt ich nicht nur in den Gesprächsstunden, sondern ich habe sehr viel darüber gelesen. Unterhielt mich mit Menschen, die ähnliches erlebten. Mein einfaches Sein, ohne mich von mir selbst abzulenken, … half mir. Es war das komplette Anhalten meines Lebens. Es war der Weg nach innen, denn nur dort konnte ich finden, was ich so verzweifelt hinterhergelaufen bin und gesucht habe! MICH SELBST! Es war ein spannendes Abenteuer, das ich da startete und es gefiel mir nicht alles was ich dabei erlebte.

Eine Reise ins Leere …

So würde ich diese Zeit benennen. Das Besondere daran war, dass je weiter man diese Reise in sein Inneres macht, das Leben plötzlich im Außen an Intensität dazu bekommt! Der Schlüssel dazu war die Selbstliebe … die Liebe, die wir uns selbst geben! Nicht der neue Wagen, der neue Job und der neue Partner. Finden wir die Selbstliebe, erhöht sich die Liebe für alles das existiert.

Selbst das Essen schmeckte wieder. Ich war in der Lage, ein und denselben Menschen länger an meiner Seite zu haben – länger als fünf Monate ›lach‹. Meine Emotionen wollten wieder an die Luft! Dieser Prozess, der leider nicht in drei Wochen vorüber war, vertrieben meine damalige Leere. Also eines sollte definitiv klar sein:

Wenn Du die ERFÜLLUNG im Außen suchst, sie jedoch nicht finden kannst, dann gehe nach INNEN:

Nur so können wir eine Verbindung zu uns selbst herstellen, die unser Leben verändert. Es verändert alles! Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und das Empfinden. Es sind die Grundlagen zur Selbstverwirklichung.

Leere ist emotionaler „Hunger“ …

Dieses Gefühl, wenn man nicht nur traurig, einsam, unerfüllt und vollkommen leer ist, habe ich manchmal mit „Hunger“ Gelüsten verglichen. Man isst etwas und dreißig Minuten später folgt auf sauer süß. Bis man wieder eine Zeit später darauf kommt, dass es das auch nicht war, worauf man eigentlich Lust gehabt hätte! Dieses Gefühl war für mich oft beängstigend. Ich grübelte so viel und konnte diese Widersprüchlichkeiten überhaupt nicht verstehen.

Obwohl alles vorhanden war, war ich am „verhungern“. Selbst als ich in einer frischen Beziehung war, nährte sie mich nicht. Ich hatte damals sicher vieles indirekt gewusst, weil ich es gefühlt hatte. Es war ein schwarzes Loch, ein Vakuum, dass alles in sich hineinzog – ohne zu „kauen“. Ich war nie satt, mein Hunger nie gestillt.

Meine Zusammenfassung:

Finde heraus, was genau es ist, was Du vermisst! Ist es das Gefühl von Zugehörigkeit? Geht es um Deine zwischenmenschlichen Beziehungen oder bist Du allgemein auf der Suche nach MEHR Bedeutung und Sinn in Deinem Leben? Manchmal steckt auch ein ganz anderes Gefühl dahinter – so war es auch bei mir. Es war Enttäuschung und ganz viel Wut, die da fleißig zusätzlich noch mitmischten.

Ich weiß, dass es ganz vielen Menschen schwerfällt zu erkennen, wo genau die Ursache liegt. Ohne Therapie würde ich bestimmt heute noch auf der Suche sein und freudlos und leer im Leben stehen. Und JA es war ein längerer und sehr herausfordernder Prozess, den ich da belegt habe, aber mein Leben hat es mir wie so oft, gedankt.

Glücklich ist, wer daran glaubt, dass es im Leben nie zu spät ist, um neu zu beginnen.

Tupac Shakur

So und kein bisschen anders soll es sein. :D Ich wünsche Dir, falls Du diese Zeit gerade durchschreitest, dass sie bald vorüber ist. Ganz viel Kraft für die nächsten Schritte und ein Glas kühlen Prosecco, das am Ende Deiner Reise auf Dich wartet. ›lächel‹

Lesezeit: 3 Minuten

Ein gutes Leben leben … das wünschen wir uns doch alle, oder zumindest ist es ist ein Lebensziel, dass jeder irgendwie anvisiert. Wir leben in einer Zeit des Überflusses und es ist ein leichtes geworden unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen. Jedenfalls macht es so den Anschein. Werte verändern sich und irgendwann denken wir vielleicht darüber nach wie unser Leben mal war, wie es ist und wie es sein könnte. Das ist der Zeitpunkt, wo uns ein Licht aufgeht.

Das Leben ist unter anderem da, um zu lernen. Das steht mal fest. Wir müssen lernen zu vertrauen, zu lieben und loszulassen. Wir sollten auch lernen, unser Leben so zu gestalten, dass wir NICHT nur zu uns selbst nett und freundlich sind, sondern auch zu anderen Menschen. Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass sich unser Leben nur um Geld, Erfolg, Besitz und Macht dreht! Aber selbst diesen Menschen geht irgendwann ein Licht auf, wenn sie am Ende Zeit zum Nachdenken haben.

Wenn wir auf das Leben zurückblicken …

Es passiert uns doch auch schon jetzt des Öfteren, dass uns Dinge einfallen, die wir heute ganz anders machen würden, hätten wir nochmal die Gelegenheit dazu! Unser Leben ist aber nun mal nicht vollkommen und beständig! Es verändert sich laufend und unaufhaltsam. Es bringt uns Glück aber auch Traurigkeit. Es schenkt uns viele Möglichkeiten zu lernen und auch eine ganze Menge „Verlusterfahrungen“. Alles, was wir lernen, ist Teil unserer Reise.

Wir sollten nicht mit Bedauern auf die Dinge zurückschauen, die wir heute anders machen würden. Wir sollten uns vornehmen, unsere Unvollkommenheit und unser damaliges „Nichtwissen“, zu akzeptieren. Wir Menschen „menscheln“ nun mal und machen anders als Maschinen, schon auch mal Fehlhandlungen. Mit dieser freundlichen Geste uns selbst gegenüber wird unser Zugang zum Leben wesentlich einfühlsamer! Das darf ich an mir selbst feststellen. :D

  • Heute würde ich meinen Körper mit mehr Respekt behandeln. Ich würde liebevoller und freundlicher mit ihm umgehen – wäre ich jünger!
  • Ich würde mich verteidigen und öfter meinen Mund aufmachen, statt mich über viele Jahre hinweg von anderen mit Steinen bewerfen zu lassen und mich seelisch wie körperlich misshandeln zu lassen.
  • Ich würde sehr viel früher in den Spiegel schauen und sagen: „Ich liebe Dich, so wie Du nun mal bist …“
  • Ich wäre meinem Leben auch viel öfter dankbar gewesen!
  • Und ich hätte viele Situationen vermieden und noch mehr Dinge niemals getan oder gesagt!

Aber – ich habe es nicht, denn ich bin nun mal ein Mensch. Also bleibt mir nichts anderes über, als auf die Frau zu schauen, die ich früher war. Lange Zeit war sie stark, doch dann wurde sie gebrochen, von vielen äußeren Umständen geprägt. Sie handelte menschlich und dafür mag ich sie.

Wenn ich so auf all das zurückschaue, ist kein Platz für Reue! Ich empfinde heute nur noch Liebe und Warmherzigkeit. Ich bereue nichts mehr, denn Reue stellt ein sehr hartes Urteil, dass eigentlich gar nicht nötig ist, wenn man zur Selbstliebe gefunden hat. 

Blicke auch Du auf den Menschen zurück, der Du früher gewesen bist! Liebe diesen Menschen, den Du da siehst, egal was passiert ist. Er ist immer noch ein Teil von Dir, der darauf wartet, angenommen zu werden. Reue und Bedauern wird überflüssig, wenn es uns gelingt, alles an uns zu mögen und zu lieben. Auch diese Aspekte, die wir gerne ungeschehen machen würden!

Was bei mir übrig geblieben ist, ist ein mildes und verständnisvolles Lächeln …, wenn ich über mein „Menschsein“ nachdenke und auf mein Leben zurückschaue. Seit ich diesen Punkt erreicht habe, ist mein Weg nach vorne klar. Ich sehe, wer ich bin und wer ich sein mag. Ich habe den Mut aufrichtig mit mir und anderen Menschen umzugehen. In schwierigen Momenten gelingt es mir mich auf Hoffnung und Vertrauen zu stützen. Die Dankbarkeit hilft mir, stets neue Wege auszuprobieren. :D

Meiner Meinung nach ist Reue ein Ort des Schmerzes und der Selbstverurteilung. Wir müssen ihn nicht immer wieder aufsuchen! Es ist möglich, ohne Reue zu leben und zu sterben. Es liegt immer an uns ein gutes Leben zu führen, auch wenn manche (ICH) erst sehr spät damit anfangen … zu spät ist es dafür NIE!

Ich wünsche Dir, dass auch Du Deine Vergangenheit annehmen kannst. Das Wort „Reue“ in eine Kiste packen und Dein Leben als „gut“ bezeichnen kannst. <3 Pass gut auf Dich auf und vor allem – bleib gesund!

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DU bist wirklich toll! Großartig! Ja DU! Du bist doch von Dir überzeugt, oder? Denn nur wenn Du auch davon überzeugt bist, strahlst Du von innen nach außen. Ich werde Dir heute ein paar Gründe geben, um Dich selbst großartig zu finden. ›zwinker‹

Ich komme auch gleich zur Sache. Du bist großartig, weil es stimmt. Deine härteste Kritikerin bist immer Du selbst. Ich kenne das ja von mir. Lass das doch einfach mal sein! Sei nicht immer so verdammt streng mit Dir. Du bist Deine beste Freundin. Die wichtigste Person in Deinem Leben. Du hast seit vielen Jahren eine Beziehung mit Dir! :-) Demnach bist Du einzigartig großartig. Sei froh, dass es Dich gibt! Dieses Wissen ist sehr erleichternd.

Du bist großartig, weil es Dich verdammt schön macht. Jedes Mal, wenn Du dieses Outfit trägst, indem Du Dich so richtig gut fühlst und Du jedes Mal zig Komplimente einstreifst, strahlst Du so verboten schön! Vielleicht solltest Du dieses Stückchen „Wunderstoff“ öfter tragen? Nicht nur wegen der Komplimente, nein – wegen Deines Ausdrucks den Du im Gesicht hast und die damit verbundene Wirkung auf Deine Mitmenschen?

Du bist großartig, weil Du dadurch erfolgreich bist. Es ist nicht immer Deine Leistung oder Dein Wissen was Dich erfolgreich macht. Es ist Deine Einstellung dazu! Der Glaube daran, dass Du’s einfach drauf hast. Die visuelle Vorstellung hat so viel Kraft und Macht das glaubst Du gar nicht. Wenn Du Dir eine gute erfolgreiche Zukunft für Dich vorstellen kannst, erhöht sich Deine Chance, dass es auch funktioniert. :D

Du bist großartig, weil Du alles mehr genießen kannst. Sich in seiner Haut wohl und heimisch zu fühlen ist etwas Wunderbares. Hey, und dazu brauchst Du keine Model-Maße sag´ich Dir jetzt gleich bevor Du jetzt nach Luft schnappst und irgendetwas wie: „ja schon, aber …“ sagen willst! Wenn Du Dich selbst schön findest, bist Du auch selbstbewusst und selbstbewusste Frauen sind nun mal sehr anziehend. Es hat positive Auswirkung auf Dein Gefühls- und Liebesleben ›lach‹, ja ist so! Also los, zeig was Du hast und sei stolz darauf. Selbstzweifel ade … okay?

Du bist großartig, weil Du leichter Kontakte knüpfst. Wenn Du zufrieden bist und Dich magst, bist Du auch nicht abhängig von der Zuneigung oder dem Gefallen der anderen. Je mehr Du Deinem inneren Frieden nahe kommst, umso weniger Angst hast Du, Menschen zu verlieren. Das macht Dich lockerer und die Kontakte zu knüpfen fällt auch nicht schwer.

Du bist großartig, weil Du mehr auf Dich acht gibst. Findest Du Dich toll und großartig, bist Du auch positiv auf die Welt und Dein Leben zu sprechen. Du achtest und sorgst gut für Dich. Gesunde Selbstfürsorge hat auch Auswirkungen auf Deine Gesundheit. Ich hoffe, Dir ist das bewusst! Selbstfürsorge = gesündere Verhaltensweise!

Du bist großartig, weil Du Deine Sorgen besser in der Hand hast. Frauen, die sich selber großartig finden, schaffen es, die emotionalen Tiefs leichter zu verdauen. Sie stecken alles besser weg. Tatsache!

Du bist großartig, weil es Deiner Beziehung gut tut. Der Meinung sind auch die Forscher der Uni in Bern. Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein  führen die „besseren“ Beziehungen. Mache also Dein Selbstwertgefühl nicht von Deinem Partner abhängig, denn das schwächt Deine Beziehung. Wenn Du mit Dir im Reinen bist und strahlst, unterstützt Du damit auch Deinen Partner. Und DAS stärkt Eure Beziehung. … Amore <3

Tja das war’s. Wie Du siehst Du wunderbarer Mensch, es gibt wirklich ausreichend Gründe, Dich selbst mehr zu mögen als Du es vielleicht tatsächlich tust. Geh in Position. Stell Dich vor den Spiegel. Schau Dir in Deine wundervollen Augen und sage Dir:

„ICH BIN GROSSARTIG!“

DU bist eine starke Frau! Ob lachend, weinend, kämpfend, schlafend, arbeitend oder einfach „nur“ da – DU  bist großartig, vergiss das bitte nie!

Und genau das werde ich jetzt auch tun. ›zwinker‹. Eine großartige Zeit, bis ganz bald, wenn Du magst!

Lesezeit: 5 Minuten

Da gibt es Menschen die geben so ein Strahlen von sich, weil sie mit sich und der Welt vollkommen im Reinen sind. Und dann gibt es die anderen … die jeden Tag aufs Neue mit sich im Clinch liegen. Menschen, die sich selbst nicht annehmen und lieben können …

Ein Gespräch mit meinem ICH

Ja, da steh´ich mal wieder wie jeden Morgen und jeden Abend vor dem Spiegel und betrachte mein müdes und blasses ICH. Genaugenommen starre ich ins Leere, da ich mich gar nicht ansehen will! Haare die wie Dell-Wolle aussehen. Augenringe, die trotz ausreichenden Schlaf einfach nicht verschwinden wollen und dann noch dieser Mund … die Lippen so fest aufeinander gepresst, dass das Gesicht „mundlos“ erscheint!

„Ich mag dich nicht! Deshalb kann ich dich auch nicht lieben …“
Ich weiß, wir hatten keinen guten Rutsch ins Leben. Schwierige Geburt – hat es geheißen, ständig krank und eine Außenseiterin schon von Anfang an!

Deine Kindheit und Jugend hattest du dir auch anders vorgestellt … dein Leben, ein ewiges auf und ab. Hürden über Hürden. Aber du hast es geschafft! Warum siehst du deine Erfolge nicht? Du hast so viel Anerkennung für deine Arbeiten bekommen und viel Lob von anderen Menschen erhalten, warum zum Teufel siehst du das alles nicht?

Dein Partner, deine Kinder und auch deine Freunde würden alles für dich tun! Sie sind und waren dagewesen, wenn du sie gebraucht hast! Weil sie dich lieben … genauso wie du bist. Und was machst du? Du haderst mit dir, weil du denkst, du hast diese wundervollen Menschen in deinem Leben nicht verdient!

Du kannst es ruhig zugeben … manchmal bildest du dir sogar ein, sie würden schlecht über dich reden. Wie kommst du eigentlich auf so viel Blödsinn? Bist du dir selbst nichts wert? Du hast schon so oft vor dem Spiegel gestanden – so wie jetzt, hast ins Leere geschaut. Erfüllt von Wut und Selbsthass, weil du dich selbst nicht ertragen kannst. Wie weit das gegangen ist, muss ich dir nicht sagen.  :-( Die Wut und deine Selbstablehnung haben dich so betäubt, dass du dir weh tun musstest, um dich wieder zu spüren. Ich frage dich:

„Warum kannst du dich selbst nicht lieben?“

Mein liebes ICH, ich wünsche mir, dass du endlich erkennst, was für toller Mensch du bist. Du bist stark. Ehrgeizig. Eine Kämpfernatur mit einem großen Herz und einen sensiblen Kern. Sei stolz darauf, was du schon alles (alleine) gemeistert hast! Also fang´ endlich an, dich selbst in den Arm zu nehmen und zu lieben! Nimm die Geschenke des Lebens! Nimm sie an, ohne zu hinterfragen, ob du sie verdienst!

Du schaffst das … enttäusche mich  nicht. Denn ich möchte, dass du mich zum „Strahlen“ bringst.
Dein ICH.

Tja, so gings ab bei mir noch vor einigen Jahren. Und das mit gut 45 Jahren.

Vom Selbsthass zur Selbstliebe

Mir ist diese Zeit noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Und Tagebucheintragungen bringen es auch noch mal schwarz auf weiß. Wieder weiß ich das ich damit kein Einzelfall bin. Deshalb habe ich mich entschieden diesen Beitrag zu schreiben. Menschen die es nicht schaffen zu sich selbst zu finden, haben eine tiefe Abneigung zu sich selbst. Ich habe damals alles an mir gehasst! Mein Verhalten mein Aussehen, meine plötzliche Unsicherheit und auch meine Faulheit nichts dagegen zu unternehmen! Das war allerdings nicht immer so.

Wie entsteht Selbsthass?
Jeder von uns hat sein ganz individuelles Idealbild und ein Selbstbild. Das Idealbild beschreibt, wie wir gerne sein möchten. Ich z. B. habe mir damals meine Lockerheit und mein Selbstbewusstsein wieder zurückgewünscht. Mutig und emphatisch wollte ich sein!

Das Selbstbild beschreibt, wie wir uns zum jeweiligen Zeitpunkt sehen. Ich sah mich als eine langweilige unschöne Frau, die ihr Leben scheinbar nicht mehr auf die Reihe bekam. Je mehr das Selbstbild vom Idealbild abweicht, umso mehr Selbsthass kann dadurch entstehen. Vielen Menschen ist es dann nicht mehr möglich, sich so zu akzeptieren, wie man ist.

Wenn ich mich damals mit einem Wort beschreiben hätte müssen wär mir nur ein Wort eingefallen: „Versager“. Das Selbstwertgefühl ist am Tiefpunkt und der Vergleich mit anderen, machte es nicht leichter. In meinem und ich glaube auch in den meisten Fällen, sind diese Muster schon in der Kindheit oder Jugend entstanden. Man wäre nichts wert, zu dumm und irgendwie falsch …

Das alles führt dazu, sich selbst immer kritischer gegenüberzustehen. Der Wunsch nach einer Veränderung wird dabei immer lauter. Ein langwieriger schwerer ABER erreichbarer Prozess! ›lächel‹ Es gibt nämlich nichts, was wir nicht umdrehen können. Deshalb: „Liebes ICH, es tut mir leid, dass ich dich damals so verletzt und vernachlässigt habe …“

Wie kann man Selbsthass überwinden?

Ganz genau – durch Selbstliebe! Es war gar nicht so schwer, wie ich anfangs gedacht habe. Selbstliebe ist kein „Hexenwerk“ weißt du? ›lach‹. Ändere mit diesem Artikel Deine Gewohnheiten. Den Umgang mit Dir selbst, damit Du Dich so zu akzeptieren lernst, wie Du bist. Ich helfe Dir mit ein paar Punkten, die mir sehr dabei geholfen haben, wieder in Liebe zu mir selbst zu finden.

  • Kontrolliere Deinen Fokus. Habe ein Auge auf Deine Stärken! Was läuft bei Dir besonders glatt? Worin bist Du besonders geschickt? Worin bist Du ausdauernd? Lass Dich dabei nicht von Deinem inneren Kritiker ablenken.
  • Sei gut zu Dir. Es gibt 100 Möglichkeiten, um sich liebevoll zu behandeln. Das sieht bei jedem anders aus. Fokussiere Dich dabei vollkommen auf Dich! Gönne Dir etwas Schönes und das in einer Regelmäßigkeit – weil Du es absolut wert bist!
  • Spreche liebevoll mit Dir. Ist es nicht so, wir denken so viel darüber nach, wie wir Kritik an anderen „schön“ verpacken können. Aber bei uns selbst? Wenn ich daran denke, wie ich mit mir selber gemeckert habe … inklusive Tonfall … oh mein Gott! Lass das sein. Sei sanft in Deiner Stimme und ignoriere auch dabei die Stimmen aus Deiner Vergangenheit. So zeigst Du Dir jeden Tag, dass Du Dich wertschätzt und magst.
  • Schau Dir tief in die Augen! Es ist wirklich ein gewaltiges Ding für Deine Selbstliebe … der Gang zum Spiegel! Nimm Dich wahr, schau wer da vor Dir steht. Schau in Dich hinein und erkenne das ganze Wesen in Dir! Entdecke den Teil in Dir, der sich so wünscht geliebt und akzeptiert zu werden und der es auch für jeden Preis der Welt verdient hat.
  • Sprich mit Deinem Spiegelbild. Sag ihm, dass Du Dich jetzt um Dich kümmerst. Am Anfang ist dieses Ritual etwas gewöhnungsbedürftig, ab es ist der Schlüssel dafür, etwas zu verändern. Das kann ich Dir versprechen!
  • Lebe Deine Wünsche und Träume. Zur Selbstliebe gehört auch, sich für seine Träume einzusetzen. was jetzt nicht heißen soll, dass Du heute noch alles hinschmeißen sollst. :-) Aber Du sollst Dir im Klaren sein, was Du willst. Wie willst Du leben? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich umgeben? Erfüllt Dich Deine Arbeit? Je öfter Du daran denkst und je klarer Deine Bilder sind, umso schneller wirst Du all das erreichen. :D

Ja und wer jetzt glaubt, dass Selbsthass ein Thema für noch orientierungslose junge Menschen ist, hat sich wahrlich geirrt. Viele Frauen waren ihr halbes Leben taff, selbstsicher, erfolgreich, glücklich und fühlten sich wie eine Königin … bis plötzlich das Leben anderer Meinung war. Die Gründe muss ich wohl nicht aufzählen.

Ich kann es sagen: Es muss nicht so bleiben. Von Selbsthass zur Selbstliebe … es funktioniert. Liebes „ICH“ von damals, es tut mir leid, dass ich lange Zeit keine gute Meinung von dir hatte und ich mich deshalb nicht um dich gekümmert habe. Heute liebe ich dich dafür umso mehr. Ohne Selbstliebe keine LIEBE.

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Wenn Erwachsene „Kinder“ den Kontakt zu Ihren Eltern abbrechen,  sind meistens die Schatten der Vergangenheit stärker als die Gegenwart. Es sind immer wiederkehrende alte Muster die bestehen bleiben und scheinbar nicht gelöst werden können. Dieser Abbruch kommt nicht wie meistens geglaubt, abrupt, sondern er entsteht aus einer Folge langer Verletzungen oder (und) Enttäuschungen …

Ich kenne unglaublich viele Menschen, die die Brücke zu Ihren Eltern abreißen. Da gibt es Töchter die beschreiben, dass sie diese ständige Bevormundung Ihrer Eltern nicht mehr durchdrücken. Mit 43 Jahren … verheiratet und selbst Mutter zweier Kinder. Dann gibt es die andere Art. Nichts ist recht, alles ist verkehrt und falsch. Statt lobende Worte kommt nur Kritik! Und das von Kinderbeinen an … Dann gibt es die Sorte „Ich bin dann mal weg“ Eltern. Mutter oder Vater flieht vor jeglichem Konflikt. Das Einzige, was von den Eltern kommt, ist Stille. Gerade in Mutter-Tochter Beziehungen kommt es vor, statt sich mit der Tochter an einem Tisch zu setzen, wird das Problem lieber mit Außenstehenden beredet. Dann gibt es die Eltern, die nur von sich reden, jede Kleinigkeit doppelt so groß machen und nur negativ sind.

Diese Situationen sind wie ein Ohnmachtsgefühl

Es ist keine schöne Sache, wenn wir es aus eigener Kraft nicht schaffen, etwas an der Qualität der Eltern-Bindung zu ändern. Es ist ein jahrelanger Prozess, der in sich schlummert, immer in der Hoffnung, doch etwas ändern zu können! Einfach nur gesehen und gehört zu werden. Oft ist allerdings die eigene Belastung zu hoch und der Kontakt wird gekappt.

Ich habe vor drei Jahren den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen. Genauer gesagt, sie haben es so gewollt und ich habe es akzeptiert. Es ging dabei nicht um eine Bestrafung irgendwelcher Verhaltensmuster meiner Eltern, sondern eher darum, dass ich lieber die Eltern verliere als mich selbst! Und dieser Prozess war in meinem Fall schon sehr weit fortgeschritten.

Ich weiß kaum jemand will darüber reden. Es ist ein Tabu Thema. Es gehört sich nicht. Und man schämt sich vielleicht?

Es tut weh und man ist unendlich traurig darüber

Wir sehen unsere Eltern bis zu einem gewissen Alter als fehlerlose Geschöpfe an. Wir stellen sie auf ein Podest, das aber spätestens in der Pubertät zu bröckeln beginnt. Eine ganz normale Sache. Diese veränderte Sichtweise auf unsere Eltern ist notwendig  um ein selbstbestimmtes und authentisches Leben führen können. Eltern sind ja auch nur Menschen.

Es gibt aber auch Eltern, die fest der Meinung sind fehlerlos zu sein! Die glauben, immer alles richtig gemacht zu haben. Eine „Schuld“ einzugestehen, würde für sie niemals infrage kommen, den es würde bedeuten versagt zu haben. Und so kommt es in vielen Eltern – Kind Beziehungen bis ins erwachsene Alter dazu, dass Eltern nach wie vor ständig kritisieren und manipulieren. Und so passiert es nicht zu wenig, dass sich Töchter und Söhne auch noch als Erwachsene die Frage stellen: „Bitte was stimmt eigentlich nicht mit mir?“ Wir machen unseren Wert als Mensch nicht selten davon abhängig, wie Eltern uns behandeln. Ein trauriges Zugeständnis finde ich. :-(

Glaubenssätze, die falsch sind

Die ständige Kritik und die strafende „nicht Beachtung“ meiner Eltern machten mich als junges Mädchen schon nachdenklich. Früher fand ich natürlich keine Worte dafür. Für mich war es okay und normal. Ich bin der Meinung, dass Kinder einen Erwachsenen brauchen der Ihre Gefühle spiegelt. Kinder müssen sich selbst erkennen um später Ihre Gefühle regulieren zu können.

Ist das nicht der Fall, wird es im schlimmsten Fall so sein, dass Kinder die Art der Eltern übernehmen. Diese Verhaltensmuster wurden von den Großeltern auf die Eltern projiziert und wir übernehmen einfach weiter. Für mich allerdings ist es keine Entschuldigung.

Jeder von uns bringt eine Geschichte mit

Nach außen hin unscheinbar. Im Inneren jedoch ist es für viele sehr belastend. Ich kenne Frauen, die in einer Großfamilie aufgewachsen sind, und sie wurden als eines von vielen Kindern vernachlässigt. Die Eltern konnten keine Gefühle zeigen. Sie wurden von Mutter oder Vater ausgelacht, wenn ein Missgeschick passierte. Sie mussten schon sehr früh im Haushalt mit anpacken und nebenbei die lautstarken Streitereien des alkoholkranken Vaters mit anhören. Es blieb nur der Rückzug.

Jeder Mensch bringt seine Biografie mit. Wenn wir eines Tages selbst Mutter werden, werden wir alles daran setzen es besser zu machen. Leider sind Verhaltensweisen wie Abzugsbilder, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Weil einfach nichts erkannt wurde. Der Unterschied von „gesund und ungesund“ wurde nie erkannt. Seelische Störungen haben sich durch mangelnde Fürsorge entwickelt. Es ist ein Beispiel von vielen.

Wenn wir uns rückblickend noch immer verletzt fühlen …

Wenn wir uns als erwachsene Frau/Mann vom Verhalten der Eltern noch immer verletzt fühlen und keine Möglichkeit oder der Wille besteht, darüber zu reden … gemeinsam zu verändern, dann wird zwangsläufig die Frage auftauchen:

Lasse ich Euch los?
Oder lasse ich das jetzt los?

Auch ich hatte mir bewusst gemacht, dass ich mein Leben nicht mehr von meinen Eltern abhängig machen darf. Auch wenn es in der Kindheit einen Mangel an Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit gab, diese nachträglich einzufordern ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Der Wert von Dir und mir ist nicht abhängig vom Verhalten unserer Eltern. Wir dürfen – NEIN wir MÜSSEN uns unbedingt klar darüber werden, dass wir liebenswerte Wesen sind. Wir sind genug und perfekt ist kein Mensch!

Selbstfürsorge und Selbstliebe sind dabei sehr hilfreich

Diese Eigenschaften helfen uns dabei. Allerdings wurden diese uns in den angeführten Fällen wahrscheinlich nicht mitgegeben. Wir müssen sie lernen. Ein harter aber sehr lohnenswerter Weg der sich auszahlt. Denn darauf zu warten, dass die Eltern ihr Kind irgendwann so annehmen wie es ist  und auch Ihre Freude zeigen … es wird nicht eintreten. ›leider‹

In Liebe aufatmen. Die „Schuld“ loslassen und um Vergebung  bitten. Das ist das, was ich tu. Denn oft ist es leider nicht (mehr) möglich, mit seinen Eltern ein ausführliches und klärendes Gespräch zu führen. Ein Kontaktabbruch gleicht für mich einer Ohnmacht, aber es ist auch die erste Maßnahme einer Veränderung. Wie die Veränderung aussieht, hängt von beiden Seiten ab. Hier bin ich … und da seid Ihr. 

Ich wünsche mir für jeden, dass sich die Karten neu mischen und sich neue gemeinsame Wege mit den Eltern auftun.
Für viele ist jedoch ein Kontaktabbruch zu den Eltern gut überlegt. Lassen wir die Vergangenheit los, befreien wir unser inneres Kind und beginnen wir uns selbst anzunehmen wie wir sind. Versorgen wir uns mit ausreichend Selbstliebe und verzeihen wir uns und anderen! <3

„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. Eltern verzeihen Ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.“

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und wenn Du dazu eine Meinung hast … ich bin immer hier.

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Können wir einen Menschen loslassen, den wir lieben und wir eigentlich gar nicht loslassen wollen? Es gibt jede Menge Gründe sich von Menschen zu trennen bzw. sie loslassen müssen. Zum einen weil sie nicht mehr unter uns sind oder weil sie uns nicht mehr gut tun oder uns sogar ablehnen. In diesem Beitrag möchte ich aber besonders auf das LOSLASSEN des Expartners eingehen. Ich weiß wie schwer es vielen Frauen fällt, nach einer Trennung wieder ins Lot zu kommen und aus dem tiefen Loch, in das sie gefallen sind, wieder aufzusteigen.

Eine Beziehung zu haben, in der sich zwei Menschen lieben ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben, ist mit Sicherheit eines der schönsten Gefühle die es gibt! Das muss ich gleich mal klar stellen. Aber zwischen Liebe und Abhängigkeit (klammern)  gibt es einen großen Unterschied. Diesen wichtigen und entscheidenden Punkt vergessen aber viele. Manchmal ist das Loslassen für uns „gesünder“ und es macht einfach mehr Sinn Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen.

Loslassen – freigeben, bedeutet für viele zu Beginn Verlust

Ist die Beziehung erst mal vorbei, wollen es viele Frauen nicht wahr haben. Wenn ich an meine Szenarien zurück denke, fällt mir immer ein spezieller Gedanke ein, nämlich „Ich werde nie wieder so einem Mann begegnen … ER wäre es gewesen“. Ich war so fixiert und konnte mir niemand anderes vorstellen. Das ich dabei mein eigenes Leben dadurch verloren habe, war mir nicht bewusst.

Wenn alles „vorbei“ ist bricht tatsächlich eine Welt zusammen. Dabei bilden sich Muster und Symptome, die negativ auf uns einwirken … sie sabotieren unser Leben und macht alles noch komplizierter. Was mir dabei immer wieder auffällt, wenn Frauen extrem „klammern“ und ihren Partner nicht loslassen können ist:

Die Betroffene redet immer von Liebe „Ich kann nicht ohne IHN, ich liebe ihn so sehr.“

Sinnloses Festhalten und mit allen Mitteln versuchen jemanden an sich zu binden, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird, macht keinen Sinn und hat so gar nichts mit Liebe zu tut …  es ist eher eine Sucht geworden.

Man glaubt ohne diesen Menschen nicht mehr auszukommen

Ich nenne es „Lebenslügen“, die man sich einredet. Man tut alles, um nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Wahrheiten sind sehr oft unschön und schmerzen. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt egal, wir meinen wir brauchen den anderen Partner und will IHN auf keinen Fall loslassen. All das sind Illusionen, eine krankhafte Sucht nach dem Partner. Manchmal geht es soweit, dass Frauen das Gefühl haben ohne den Partner nie wieder glücklich zu werden.

An einen anderen Partner wird kein Gedanke verschwendet und das wird in dieser Situation völlig ausgeschlossen, denn ER ist der Richtige! Es entsteht ein so grenzenloses Verlangen den Ex-Partner zu sehen bzw. zurück zu gewinnen. Jemand der nicht in der Lage ist loszulassen, ist emotional so sehr durch den Wind, dass er die verrücktesten Aktionen anstellt. Im Nachhinein betrachtet sind diese nicht selten peinlich.

Die Liebe wird in unserer Gesellschaft zu oft als „Hülle oder Maske“ für andere Probleme benutzt. Vor allem bei Problemen mit sich selbst.

Es fehlt an Selbstliebe, Selbstwert und Selbstbewusstsein. Frauen die sich in dieser Phase des „Loslassen müssen“ befinden, wollen das keinesfalls hören oder annehmen. Es gibt nur einen Fokus und der lautet: „Ja, aber ich liebe ihn doch …“

Ist das tatsächlich Liebe?

Ich weiß, dass es nicht so ist. Es hat mit Liebe nichts zu tun. Es wird so sehr festgehalten, weil man denkt, danach niemanden gleichwertigen zu bekommen. Oft führt genau dieses „Klammern“ dazu, dass der Partner irgendwann geht. Es ist zu viel. Plötzlich werden die eigenen Interessen und Bedürfnisse vernachlässigt und man fixiert sich nur noch an den Partner. Wir Frauen neigen dazu, unseren Herzmenschen ständig alles recht zu machen … wir geben unser Leben für die Beziehung auf, um den Partner an uns zu binden … ein Verhalten das einen hohen Preis haben kann und mit wahrer Liebe nichts zu tun hat!

Du kannst jede Trennung als neue Chance ansehen um mehr aus DIR und mehr aus DEINEM Leben zu machen … so war es bei mir auch. #dankesag

Frau sollte nur nicht einen Fehler machen: andere Menschen als Trostpflaster für ihre eigene Unzufriedenheit zu benutzen um sich im Nachhinein über die „Liebe“ zu beschweren, wenn sie deswegen zerbricht! Ich war auch so jemand. mir war das gar nicht bewusst … ich fühlte mich ohne Beziehung immer wertlos. Ein schwaches Fundament meines Selbstwertgefühls, wie mir heute einleuchtet. Ich war abhängig … von der Liebe, die nicht „echt“ war, ich benötigte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Keine Liebe – keine Lebenslust.

Wie kann ich also loslassen, auch wenn es unmöglich scheint?

Es sind in Wahrheit alle die Eigenschaften, die wir an unseren Ex-Partnern so lobpreisen, die uns selbst fehlen! Das heißt, wir müssen an unserem Selbstwert arbeiten und Selbstvertrauen aufbauen. Man muss lernen sich selbst all das zu geben. Jeder geht nach einer Trennung durch ein Meer voller Tränen. Sich aber zu Hause einzusperren und in alten Erinnerungen zu kramen macht es nicht besser.

Für mich begann damals ganz langsam mein neues Leben. Und ich bin ganz ehrlich – es dauerte. Aber ich suchte mir etwas, das ich für keinen Mann der Welt aufgeben würde. Ich legte mir eine neues Denken zu. Ich begab mich auf die Suche, was mich im meinem Leben mit Begeisterung füllt. Tätigkeiten, die meine Leidenschaft hervor kitzelten. Kurz gesagt: Neue Alternativen. Alleine. Ohne Mann. Nur ich mit mir. Dieses Tun breitete sich in allen meinen Lebensbereichen aus und plötzlich war das „Loslassen“ kein Thema mehr. 

Ich betrachtete meine vergangene Beziehung aus einer anderen Perspektive. Als neutrale Person von außen. Oft ist es ja so, dass die falsche Perspektive es einfach nicht zulässt, auch mal schlechte Gewohnheiten des Ex-Partners zu sehen. Man hört und sieht nichts! Alles wird verteidigt. Wir sehen ausschließlich einen perfekten Partner. Im Geschäftsleben nennt man es Betriebsblindheit, aber ich finde dieser Ausdruck auch sehr passend für Beziehungen. :D Etwas unterkühlt, dennoch auf dem Punkt gebracht.

Dabei geht es darum das starke Idealbild zu zerstören und den Ex-Partner so zu sehen wie und was er ist. Hassgefühle sollten dabei jedoch nicht aufgebaut werden.

Es kann gut sein, dass man im Nachhinein ganz klar sieht. Es wird einem bewusst, was man wirklich geliebt und was man sich nur eingebildet hat, weil man es so sehen wollte!

Summa summarum:

JA … es ist ein beinahe Weltuntergang. Und JA es tut verdammt weh wenn man loslassen muss! Aber mach Dir immer bewusst, was oder welche Eigenschaften Du gemocht hast und welche Du Dir „dazugelogen“ hast. Fixiere Dich auf keinen Partner sondern fang an Dich selbst zu lieben … es funktioniert tadellos. Zieh Dein Glück und Deine Lebenslust aus Deinen Zielen und Träumen und wenn vorhanden – natürlich auch aus Deinem Partner aber vergiss dabei niemals Dich selbst!

Trennungen werden niemals aussterben. Sie gehören zum Leben. Was wir daraus machen und lernen dürfen, liegt jedoch an uns. Ich wünsche Dir, falls Du in dieser solchen Phase steckst, alles Liebe und vielleicht hilft Dir dieser Beitrag die Dinge etwas leichter zu nehmen …

Also, Leben wir los bis ganz bald.

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Selbstliebe – wie weit bin ich?

Selbstliebe, ein sehr heißes Thema das mir beinahe mein ganzes Leben zu schaffen gemacht hat. „Du musst zuerst Dich selbst mögen, damit Du andere Menschen glücklich machen kannst …“ Dieser Satz hallt wie ein Echo noch sehr oft in meinen Ohren!

Selbstliebe fühlte sch für mich wie ein Verbrechen an, etwas was man nicht tut, dieses Wort auszusprechen, bereitete mir schon Unbehagen. Selbstliebe – wie geht es mir heute damit? Diese Frage stelle ich mir gerade, da ich sie so oft so vielen Frauen ans Herz lege …

Im Gegensatz zu früher, muss ich diese Situation und diese Frage nicht mehr erzwingen, die die mir früher so wahnsinnig schwer gefallen ist! Ich brauche dazu nur Ruhe … einen Ort an dem ich mich wohlfühle, wo ich mich spüre und wo ich mir mein Spiegelbild vorstelle, wo ich mit mir alleine bin und ich mir DAS sagen kann was mir vor nicht ganz so langer Zeit, noch völlig unmöglich schien!

„Ich liebe mich“ zu sagen, hört sich zwar immer noch sehr eigenartig an, aber es macht mich zufrieden und auch ein wenig stolz, weil ich nie geglaubt hätte meine innere Unzufriedenheit und meinen Hass der gegen mich gerichtet war, ablegen zu können. Selbstliebe ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, zum Glück und der Freiheit. Vielen von uns wurde der Selbstwert, das Selbstbewusstsein genommen, meistens durch unschöne und traumatische Erlebnisse. Was blieb übrig? Ein unsicheres Häufchen … übergossen mit Selbstzweifel und einem Gefühl nichts wert zu sein!

Ich würde sagen es ist heute so etwas wie eine Premiere für mich mein eigenes Liebesgeständnis hinauszutragen und sehr vielen Frauen damit Mut und Hoffnung zu machen … weil ich eine von euch bin!

Ich liebe mich, weil ich einzigartig bin. Ebenso wie es niemanden wie Dich geben wird, auch wenn wir manche Dinge gemein haben … gleich sind wir nicht. Ich liebe mich mit all meinen Fähigkeiten und meinen Fehlern, Ecken und Kanten. Und ich werde weiterhin an meinen Unebenheiten feilen, weil ich es kann! Ich liebe mich und das bedeutet auch, dass ich meine Körper liebe … ob er nun mal mehr Kg auf die Waage bringt oder weniger. Auch dann, wenn er sich krank und müde anfühlt. Ich liebe das was ich durch ihn wahrnehmen und spüren kann! Ausserdem liebe ich meinen Verstand, meine Denke und die Gefühle die daraus entspringen … egal welche es sein werden.

Ich liebe und akzeptiere mich jetzt so wie ich  bin. Ich bin froh darüber mich immer besser kennenzulernen und auch Platz machen zu können für jede einzelne Schwierigkeit, die sich immer wieder mal ergibt und mit viel Geduld und Liebe lösen lässt. Ich liebe mich, weil ich weiß, dass sich alle nützliche „Instrumente“, die ich brauche um zu überleben, in mir trage. Ich muss sie nur entdecken und wenn ich sie nicht finden sollte, werde ich dazulernen. Ich liebe mich und all meine Gefühle, die ich wiedergefunden habe. Ich liebe meine Freude, meine Trauer, die Schuld und inzwischen habe ich auch mit meiner Angst Freundschaft schließen können! Ich liebe meine ganzen Emotionen, weil ich weiß, dass jede einzelne Emotion mir etwas sagen will, um weiterhin an mir arbeiten zu können um mein Leben zu spüren.

Ausserdem liebe ich meine Träume, Vorstellungen, Herausforderungen und Hoffnungen! Heute weiß das alles zu meinem Sein gehört. Meine Erfolge und meine Misserfolge. Ich liebe mich weil ich immer nach Alternativen suchen werde wenn ich gescheitert bin. Am meisten liebe ich mich dafür, mich mit niemanden mehr zu vergleichen. Weil ich heute weiß das es mir nichts bringt. Situationen und Menschen zu vergleichen, ist und bleibt unbrauchbar, weil ich nicht das erfahren habe was andere durchgemacht haben. Und umgekehrt.

Ich liebe mich auf eine ganz ehrliche Art. Ich liebe mich bedingungslos und deshalb sorge ich heute gut für mich. Ich kann mir jetzt vergeben und kann mich  vorzüglich mit mir selbst amüsieren! :-)

Ich liebe mich … und da ich mich liebe, bin ich in der Lage DICH zu lieben … und den Rest, der sich in meiner Nähe gut fühlt um länger zu bleiben … <3

Die beste Liebesgeschichte ist die, die wir mit uns selbst führen … das sagte schon Oscar Wilde … da ist etwas dran.

Wir sind nicht gleich, aber wir sind uns eventuell sehr ähnlich. Vielleicht findest Du Parallelen, die Dir dabei helfen auch Deine Selbstliebe wach zu rütteln. Ich wünsche es DIR auf jeden Fall!

#zufrieden