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Du fühlst Dich im Alltag nicht richtig anwesend? Du geisterst durch den Tag, ohne dass Du ihn so richtig zu greifen bekommst? Du bist gedanklich meistens abwesend. Die schönen Momente und Ereignisse hinterlassen keinerlei Spuren bei Dir? Dir fehlt Deine Stabilität und Dein innerer Halt?  Ich kenne das. Solche Situationen treten hin und wieder ein, wenn wir zu viel kopftechnisch arbeiten. Unser Schwerpunkt liegt dann im Geiste. Und der veranlasst, dass wir unsere Standhaftigkeit im Alltag verloren haben. Es fehlt der Boden unter unseren Füßen. Warum „Erdung“ so wichtig für unsere Zufriedenheit ist.

Ich bin jetzt keine Frau, die spirituelle und geistige Arbeit anbieten kann. Aber ich halte sehr viel von Menschen, die diese Gabe besitzen. Ich bin mir sehr sicher, dass Dir das Wort erden bereits das ein oder andere Mal zu Ohren gekommen ist? Meine erste Erfahrung machte ich, als ich dieses „planlose“ Verhalten hatte. Mein Atem kam nie in meiner Bauchhöhle an, meine Gefühle waren taub und ich hatte generell das Gefühl, das mein ganzes Leben an mir vorbeizog. Ich bekam damals den Rat: „Hey, du solltest versuchen dich richtig zu erden. Ganz bewusst den Boden unter deinen Füßen spüren!“ Ich fragte mich damals warum ich das tun solle und was dieser Hokuspokus mit meinem Befinden zu tun hatte …

Der Kontakt zu Mutter Erde

Alle Naturvölker sind sich bewusst, was die Kraft zur Mutter Erde bewirkt. Sie würdigen die Natur. Sie leben an bzw. in der freien Natur. Sie gehen barfuß, sitzen und schlafen am „heiligen“ Boden. Diese Menschen sind, dank ihrer inneren Einstellung und ihres Lebensstils, gut geerdet.

Natürlich schlage ich jetzt nicht vor, dass wir alle unsere Betten abbauen und uns auf den Boden schlafen legen sollen. :D Wobei ich schmeiße mich schon ab und zu gerne in die Wiese, wenn ich mit unseren Hunden unterwegs bin. Ich mag dieses Gefühl, wenn ich Arme und Beine von mir strecke, ins Blaue über mir schaue und ich mich richtig mit der Natur verbunden fühle! <3 Auch das ist Erdung …

Was ist aber mit dem Großteil von uns Menschen? Wir sitzen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Inhalieren die Stadtluft. Stecken in Schuhen, die uns sehr oft drücken. Gehen auf Flüsterbeton und schlafen weit vom Erdboden entfernt. Die natürliche Erdung ist da wirklich weit entfernt.

An Tagen ohne Erdung fehlt die innere Stabilität

Ich nehme wieder mal mich als Beispiel: Wenn ich nicht gut geerdet bin, bin ich meist sehr unkonzentriert und hektisch. Ich fange Dinge an und lasse mich sehr schnell davon ablenken sie zu Ende zu führen. Oder ich bin gedanklich total abwesend. Gerade wenn ich versuche einen Artikel zu schreiben, verliere ich unterm tippseln den Faden. Ich fühle mich auch schneller verunsichert. Auf den Punkt gebracht, es fehlt mir die innere Balance. Und das macht mir körperlich und seelisch zu schaffen.

Jetzt weiß ich es ist höchste Zeit mich zu erden sobald solche Symptome meinen Tag zu dominieren versuchen. Mich mit dem Boden unter meinen Füßen zu verwurzeln. :D

Wir leben in dem Bereich zwischen Himmel und Erde. Mit den Füßen der Erde verhaftet, mit dem Kopf in geistigen Ebenen unterwegs. Es ist dabei völlig egal, ob wir dies durch

  • ständiges sich Sorgen
  • Gedankenjagen
  • mediale Arbeit
  • oder durch eine Arbeit, die viel Nachdenken erfordert tun.

Damit wir kraftvoll in unserer Mitte ruhen können, ist es wichtig den Gleichklang zwischen beiden Seiten zu finden und auch zu halten. Und genau dabei hilft uns das Erden. Es ist wichtig es immer und immer wieder zu tun. Es sollte eine Regelmäßigkeit entstehen. Am besten ist es, auf unser Innerstes zu hören. Es sagt uns immer, was wann zu tun ist. Leider sind wir Menschen aus eigener Ansicht nicht perfekt und deshalb übersehen wir das zu oft.

Und wie geht das „Erden“ jetzt?

Wie gesagt, meine Arbeit besteht nicht darin, mich energetisch anzupreisen. Aber ich kann Dir eine Auswahl verschiedener Wege vorschlagen, die für mich sehr hilfreich sind, wenn meine Phase der Stabilität zu wackeln beginnt. :-) Schau einfach, was Du mit Leichtigkeit in Dein Leben einbauen kannst. Und vor allem was zu Dir passen könnte!

Besonders gut verbindest Du Dich mit Mutter Erde, wenn Du Dich mit der Materie beschäftigst. Das ist deshalb so gut, weil Du damit den Bodenkontakt immer wieder herstellst. Noch intensiver ist die Wirkung wenn Du sie ganz bewusst ausführst … so wie zum Beispiel in die Wiese legen, barfuß laufen oder mit Steinen und Sand im Wasser spielen.

Alle die einen Hund haben, wissen vermutlich was ich meine. Wir nehmen die Natur durch das ständige innehalten ganz anders wahr. Ich merke es nach jeder Hunderunde, wie ich innerlich stark zurückkomme. Müde aber glücklich. <3

Was Du noch tun kannst? Tätigkeiten die Dir dabei helfen:

  • Tanze. :-)
  • Wandere, spaziere durch den Wald.
  • Gartenarbeit ist etwas Fantastisches um sich zu erden.
  • Arbeite mit Modelliermasse.
  • Laufe barfuß, so oft es Dir möglich ist! Taufrisches Gras oder im Sand.
  • Auch wenn Du jetzt lachen wirst, aber trage (im Winter) rote Socken. Die Farbe ROT steht für das Wurzel Chakra und das ist für Deine Anbindung an die Erde zuständig.
  • Beschäftige Dich mit Tieren. Streichle und kuschle, was das Zeug hält. ›lach‹
  • Lasse Deiner Kreativität freien Lauf und male. Farbe und Pinsel ermöglichen Dir, Deine inneren Bilder auf die Erde zu bringen. <3
  • Meditiere. Auch, wenn Du kein Profi bist. Es gibt so viele gute geführte Meditationen, die nicht länger als 15 – 20 min dauern.

Wenn all diese Tätigkeiten zu „aktiv“ für Dich sind, hast Du auch die Möglichkeit Dich einer „geistigen Erdung“ hinzugeben. Die Absicht hinter Deiner Handlung ist der ausschlaggebende Punkt! Wenn Du diesen Weg gehen möchtest, achte bitte darauf, dass Du das sehr liebevoll tust. Mutter Erde … sie ist auch Trägerin einer Menge Schmerz und Verletzung. Sich mit diesen Bereichen zu verbinden, würde Dir keinen Frieden bringen.

Was kannst Du tun?

  • Lauf in die Natur und suche Dir einen Baum. Er sollte Dir gefallen, Dich ansprechen. Umarme ihn. Spüre seine Wurzeln, seine Verbindung zur Erde. Aber auch gleichzeitig seine hohe Baumkrone, die mit dem Universum verbunden ist. Der Baum ist in der perfekten Balance.Als ich meinen ersten Baum umarmt habe kam ich mir sowas von bescheuert vor, dass kann ich mit Worten gar nicht fassen! Ich hatte Angst mich könnte jemand dabei sehen. Es war mir wirklich peinlich. Heute liebe ich es. <3 „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt …“ Khalil Gibran
  • Erde Dich über einen passenden Halbedelstein. Trage ihn am Körper oder nimm ihn öfter mal in die Hand. Ich habe mir aus Speckstein einen „Handschmeichler“ gefeilt. Eine kleine Kugel, die fast überall, dabei ist. Du kannst Dir aber auch einen Stein, den Du am Meer oder in einem Flussbeet gefunden hast, nehmen und ihm einen besonderen Platz schenken?

Das ist es, was ich Dir heute gerne auf den Weg mitgeben möchte. Die Natur ist einfach unschlagbar, wenn es um Erdung geht. Verbringe soviel Zeit als möglich mit und in ihr. Ich kann es bis heute noch nicht glauben, wie sehr sich mein Leben, mein innerer Halt  und meine Balance eingependelt hat, seit ich mich damit auseinandersetze. Erschöpfung und das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist immer weiter von mir entfernt.

Also übersehe Deine eigenen Wurzeln und ihr stabiles inneres Fundament nicht! Pflege es, dann ist alles gut. <3

Ich wünsche Dir viele schöne Momente in der Natur. Der Sommer bietet uns ja dazu das perfekte Fundament. Pass gut auf auf Dich und ich freue mich, Dich bald wieder abholen zu dürfen. :D

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Abhängig sein … das liest sich nicht gut und noch weniger fühlt es sich gut an! Die Abhängigkeit gegen Freiheit zu tauschen, ist viel einfacher, als es scheint und auch weniger gefährlich, als es sich gerade für Dich eventuell anfühlt. Du musst jetzt keine Angst haben, dass Du Dich ab sofort von bestimmten Menschen trennen sollst, ganz im Gegenteil. Wenn Du erst mal weißt, wie Du Dir Deine eigene Freiheit bewahrst, wirst Du auch Deine Beziehung unter ein neues Licht stellen und Du wirst Dich durch Deine Unabhängigkeit stärker mit anderen Menschen verbinden können!

So viele Jahre habe ich mich immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt. Mit dem Wissen, dass es völlig normal ist von anderen abhängig zu sein. Eine vollständige Unabhängigkeit ist meines Erachtens eine Illusion. Wir müssen uns viel mehr die Frage stellen: wie stark wir von den Meinungen, Launen und Gefühlen von anderen abhängen!? Wie stark wir uns beeinflussen lassen durch die Emotionen anderer Menschen? Zum besseren Verständnis kannst Du Dir einige Fragen stellen:

Du am „Prüfstand“

  • Brauchst Du ständige Aufmerksamkeit und Bewunderung?
  • Deine Gedanken drehen sich ständig um Deinen Partner oder Personen, die Dir im Leben wichtig sind, was sie tun oder was sie sich wünschen und erwarten?
  • Du lebst nach den Wünschen der anderen und vergisst dabei auf Dein eigenes Leben?
  • Du kannst Dir nicht vorstellen alleine ohne Deinen Partner zu leben und Dich überkommt bei diesem Gedanken sofort ein panikartiges Gefühl?
  • Du empfindest generelles Alleinsein als Qual?
  • Du leidest an übertriebener Eifersucht, bist besitzergreifend und kontrollierst gerne?
  • Du bist oft erschöpft und müde und hast Du das Gefühl ständig getrieben zu sein?

Und? Wie fühlt es sich an? In wie vielen Punkten musstest Du Dir selbst ein „JA“ zugestehen? Ich stehe hier keinesfalls auf einer höheren Treppe als Du. Jedenfalls musste ich noch vor einiger Zeit jede Frage mit „Genau so ist es …“ beantworten! Ich fragte mich nach einer Weile: „Wenn mir diese emotionale Abhängigkeit so dermaßen schlechte Gefühle bereitet, warum zum Teufel tue ich mir das nur an?“ Und genau an diesem Punkt möchte ich ein wenig länger aushalten und genauer hinsehen.

Wenn Du emotional abhängig bist, lebst Du in einem Gefängnis

Ein Gefängnis voll mit schlechten und unangenehmen Gefühlen! Es ist schwer möglich sich davon zu befreien. Die Angst, die Enttäuschung, die ständige Unruhe und die vielen Erwartungen haben Dich ganz fest im Schwitzkasten! Deine positiven Gefühle haben kaum Luft zum Atmen und werden weggesperrt. Das Negative hält Dich flach am Boden. Dafür gibt es selbstverständlich einige Gründe und diese haben meistens mit einem Mangel zu tun.

Tief sitzende Verlustängste

Wahrscheinlich musstest Du schon früher in Deinem Leben Verluste hinnehmen. Vielleicht waren die Eltern nie wirklich verfügbar oder sie sind sehr bald verstorben. Freunde haben Dich enttäuscht und Dein Partner hat Dich verlassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie sich das Gefühl der Verlustangst in Dein Inneres brennen kann! Und von dieser Angst lässt Du Dich in gewisser Weise unbewusst treiben.

Mangelnder Selbstwert

Ich glaube einer der häufigsten Gründe für eine emotionale Abhängigkeit ist mangelndes Selbstbewusstsein! Mit mangelndem Selbstwert werden wir nicht geboren. Meistens sind bestimmte Situationen, Erlebnisse und Erfahrungen die Ursache dafür. Wenn Du schon als Kind lernst, dass Du nur etwas „wert“ bist, wenn Du die Wünsche und Erwartungen Deiner Bezugspersonen erfüllst. Tust Du das nicht, folgt Bestrafung. Oder wenn Du Dich von anderen abhängig machst, hast Du den Glauben daran verloren, Dein Leben selbst zu meistern und selbstbestimmt zu leben. Das macht Dir vermutlich Angst.

Probleme alleine zu sein

Viele Menschen können nicht alleine sein. Es wird zwar selten zugegeben, ist aber dennoch so. Vielleicht hast auch Du ein Problem damit und kannst nicht wirklich etwas mit Dir selbst anfangen. Aus diesem Problem heraus versuchst, die schlechten Gefühle wie Unruhe und Einsamkeit, zusammenzulegen indem Du Deinen Partner oder Deinen Freunden immer und jederzeit zur Verfügung stehst … und auch verlangst, dass es umgekehrt so sein muss!

All diese Mängel treiben Dein Tun an. Durch das Klammern und festhalten an bestimmten Menschen versuchst Du diese Vielzahl an negativen Gefühlen klein zu halten, einfach nicht zu spüren. Das Widersprüchliche daran ist, dass die Menschen, die sich Deinen ständigen Erwartungen gegenüber sehen, genauso gefangen sind wie Du selbst!

Je mehr Du für andere tust, umso weniger tun sie für Dich …

So ist es mir jedenfalls in Erinnerung geblieben. Es ist ja schon verrückt, aber genauso ist es. Du versetzt Berge für Deinen Partner, gibst Deine Hobbys und Interessen auf, nur um für ALLE da zu sein  und was bekommst Du? Nichts … Mir war das viele Jahre nicht klar und ich fühlte mich ständig als Opfer! Was steckt dahinter? ICH sag Dir was da los ist …

Menschen und vor allem Männer spüren dass Du „bedürftig“ bist … dass Du abhängig bist und es Dir keinesfalls um ihr Wohl geht, sondern um die Bestätigung Deiner selbst! Du brauchst die Anerkennung des Anderen … Anerkennung, die Du Dir selber nicht geben kannst. Ich kann Dir versichern, dass ein anderer Mensch es fühlt und sich getäuscht vorkommt. Der Kontakt zu Dir fühlt sich dadurch auch irgendwie „unangenehm“ an, er fühlt sich bedrängt und unter Druck gesetzt!

Eine emotionale Abhängigkeit isoliert Dich also auch von anderen … Du darfst von niemandem abhängig sein, um glücklich zu sein. Keine Partnerschaft kann Dir den Frieden schenken, den Du nicht in Dir selbst geschaffen hast.

Nun, jetzt haben wir genug Zeit damit verbraucht, wie es IST aber NICHT sein sollte. Und nun werden wir gemeinsam einen Weg in die Freiheit bauen. Bye bye Abhängigkeit … hallo Freiheit!

Bist Du bereit dafür?

Tausche Abhängigkeit gegen Freiheit

Dein Weg ist Dein Ziel

Ich möchte Dir in den nächsten Punkten zeigen, wie Du es schaffst wieder mehr zu Deinen Stärken zu finden und dadurch auch zu Deiner Freiheit.

Dein Bewusstsein hilft Dir dabei

Es schenkt Dir die Macht, Dich aus Deiner Abhängigkeit zu befreien. Wenn Du Dich gerade in solch einer Abhängigkeit befindest, werden Deine Gedanken mit Sicherheit immer bei der anderen Person sein. Alles was er oder sie macht, sagt und tut. Nicht sagt und nicht tut. Alles bekommt für Dich eine so übermäßige Bedeutung und beeinflusst Deine Gedanken und Dein Tun. Und so gibst Du die Macht über DICH und Deinen LEBEN aus der Hand. Mach Dir das bewusst, denn es ist der erste Schritt, hin zur Veränderung! Ich selbst musste mich erst wachrütteln und mir bewusst machen, wie abhängig ich eigentlich war. Wie ich mein Leben von Menschen dirigieren ließ, die mir im Nachhinein gesehen, nicht mal etwas bedeuteten!

Werde Dir also Deiner Gefühle und Gedanken bewusst. Beobachte Deine Handlungen in Bezug auf Deinen Partner! Schätze Deine Situation ein. Falls Du damit Schwierigkeiten haben solltest, schreib sie auf … so hast Du es schwarz auf weiß und immer zur Hand. :-)

Noch etwas ganz Wichtiges: Die Wahrheit tut meistens verdammt weh. Aber wenn Du etwas verändern möchtest, ist es sehr wichtig sich davon nicht abhalten und runter ziehen zu lassen. Du musst Dich damit auseinandersetzen.

Gehe der Ursache auf den Grund

Alles was passiert hat seinen Grund, sagt man. Und dem stimme ich vollstens zu! Deine Abhängigkeit hat Gründe, wie ich ja ganz zu Beginn schon angeführt habe. Deine Aufgabe ist, die Ursache für Deine emotionale Abhängigkeit zu finden. Was macht Dir Angst? Ist es das Alleinsein? Ist es eine tiefsitzende Verlustangst? Ich darf Dir sagen, bei mir war es eine Kombination aus mehreren Punkten …

Aber wenn Du weißt wie Deine Abhängigkeit entstanden ist, kannst Du an der Ursache ansetzen und diese bearbeiten. Es ist kein einfaches Vorhaben und es ist ganz wichtig, dass Du viel Verständnis für Dich und Deine Situation mitbringst. Wenn wir uns von jemandem oder „etwas“ abhängig machen, hat das sehr selten etwas mit Schwäche zu tun, es geht weit mehr um ein Verhalten das wir gelernt haben. Wir versuchen durch die Abhängigkeit, in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen zusammenzulegen und neuen Schmerz oder neues Verlassen werden zu vermeiden.

Es ist eine reine Bewusstseinsarbeit, die wie schon gesagt, nicht einfach ist. Es wird nicht jeder Tag „gut“ laufen, wenn Du daran arbeitest und es werden viele Prozesse in Dir ablaufen, die Dir viele Fragezeichen ins Gesicht schreiben werden.  An dieser Stelle möchte ich Dich bitten NICHT aufzugeben … Du tust das für Dich und Deine Freiheit! 

Umarme und akzeptiere alle aufkommenden Gefühle

Du bist also jetzt so weit, dass Du die Ursache Deiner Gefühle kennst. Gut. Der nächste Schritt ist diese Gefühle willkommen zu heissen. Akzeptiere sie und verurteile Dich nicht dafür. Wenn Du also in der nächsten Zeit Angst hast alleine zu sein oder andere schlechte Gefühle bei Dir anklopfen, nimm sie an. Es ist okay dass sie da sind und du wirst nicht daran sterben, auch wenn es sich am Anfang so anfühlt. :D

Du wirst Dich nicht sofort sicher und großartig fühlen, soviel kann ich Dir versprechen. Es geht auch gar nicht darum, sondern weit mehr um Deinen persönlichen Fortschritt den Du gemacht hast! Er beginnt mit Deinem Bewusstwerden, Deinem Verständnis zu Dir selbst bis hin zur Akzeptanz Deiner Gefühle. Du machst kleine Schritte in DEINE NEUE FREIHEIT! <3

Apropos kleine Schritte: Kleine Schritte waren ja nie mein Ding, aber so eine Veränderung kann man nur in Zwergenschritten schaffen. Überforderung ist dabei fehl am Platz. Allerdings führt dieses „Schneckentempo“ in eine ganz tolle Richtung und in  eine enorme Veränderung! Nach und nach wirst Du Dein neues Denken und Dein neues Handeln genießen und ein fantastisches freies Leben führen! Die großen Sprünge kommen später von ganz alleine …

Nimm Dein Leben ernst, dann wirst Du auch von anderen ernst genommen!

Wenn Du in Deinem Leben Deine ganz eigenen Wünsche, Träume und Ziele setzt, wirst Du Dich stärker und viel sicherer fühlen, als wenn Du immer nur der Masse nachläufst. Das tun was andere von Dir erwarten, war gestern. Mehr dazu kannst Du in meinem Artikel Lebe anders als die Masse finden. Du wirst Dich automatisch unabhängiger von anderen fühlen. Ebenso werden Dich auch die anderen wieder ernst nehmen … verbindlicher Dir gegenüber sein. Du erscheinst in einem ganz anderen und starken Licht!

Mein Tipp:

  • Konzentriere Dich auf die Dinge die Dir Freude machen – alleine ohne zu klammern.
  • Setze Dir realistische Ziele. Und zwar für DICH und DEIN Leben.
  • Probiere Neues aus. Etwas das Dich bewegt. Dinge, die Du immer schon mal versuchen wolltest, Dich jedoch nie getraut hast.
  • Komm ins Tun! Ok?

Mach Dich frei für andere neue Dinge. So verschiebst Du Deine Wahrnehmung und löst Dich langsam von Deiner Abhängigkeit. Auch das hatte sich bei mir vorerst „nicht richtig“ angefühlt. Ein schlechtes Gewissen war immer mein Begleiter. Ich machte trotzdem weiter und wurde reich belohnt. <3

Wie Du noch lernen kannst, gerne Allein zu sein

Das ICH so etwas jemals schreiben würde … undenkbar >lach<. Ich konnte nicht alleine sein, ich hab es nie gelernt und ich wollte es auch nicht und hatte Angst davor mich mit mir auseinander zusetzen.  Das „Allein-Sein- Können“ ist aber ein ganz wichtiger Schritt hin zu Deiner Freiheit und auch Unabhängigkeit. Überspringe diesen Schritt nicht!

Mein Weg war folgender: Nimm Dir jeden Tag mindestens 20 Minuten Zeit … für Dich alleine. Spüre in Dich hinein und beobachte Dich. Was fehlt Dir? Fehlt Dir überhaupt etwas? Ist dieser natürlicher Zustand der „Einsamkeit“ nicht ausreichend genug um über alles nachzudenken was Dich beschäftigt? Dazu brauchst Du nur DICH, sonst nichts.

Klar wirst Du Dich danach nicht sofort besser fühlen. Ich  starrte zum Beispiel ständig auf die Uhr und mir war nicht bewusst wie lange 15 – 20 Minuten dauern können >lach<. Doch mit ein wenig Übung und Geduld wirst Du zu Deinen verschütteten Emotionen und Glücksgefühlen vordringen, Du musst sie nur abholen. Übe … jeden Tag … 20 Minuten. Später wirst Du aus 20 Minuten einen ganzen Tag machen wollen – das verspreche ich Dir. 

Und jetzt bist Du dran!

Wenn Du all diese Punkte durchgegangen bist, alle Ursachen und Gründe angenommen und für Dich bearbeitest hast, ist der Schritt in die Freiheit nicht weit! Nimm jede Etappe ernst, gib nicht auf und lass Dich nicht von einem vorbeiziehenden Tief entmutigen! Pack es an – trau Dich! Es ist Dein Leben und es geht um Deine Freiheit!

Wenn Du das erste Mal  den „fluffigen“ Geschmack der Unabhängigkeit probiert hast, wirst Du danach süchtig werden. Das garantiere ich Dir!

Diese Reise hin zu Deiner emotionalen Unabhängigkeit, zu Deiner Freiheit, ist eine der schönsten Reisen, die Du machen kannst! Es ist das Wertvollste, das Du je für Dich selbst tun kannst. Es lebt sich damit so unglaublich leicht.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dein Ziel erreichst, dass Du es schaffst Dich „frei“ zu arbeiten um genauso dankbar und zufrieden zu leben wie ich es jetzt kann! <3

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Unausgeglichenheit, Nervosität und ständig das Gefühl haben, nicht abschalten zu können. Du kannst Dir nicht erklären woher Deine innere Unausgeglichenheit kommt, aber Du spürst sie ganz deutlich. Du reagierst empfindlich auf sämtliche Geräusche und Störungen. Es kommt sogar vor dass Dich der Redeschwall, die Stimmlage mancher Menschen um Dich stört und reizt. Zudem bist Du ungeduldig, launisch und nörgelst alles an die Wand. Dein Körper fühlt sich irgendwie „druckempfindlich“ an. Sich auf Dinge zu konzentrieren, fällt Dir ebenso nicht leicht und Deine Leistungsfähigkeit leidet darunter … alles kein Wunder, da Dir der regenerierende Schlaf ebenso fehlt.

Wenn Unruhe, Nervosität und Anspannung überhand nehmen

Was kann es sein wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung fehlt? Wenn einen etwas treibt das man selbst nicht genau benennen kann und vor dem wir am liebsten weglaufen würden? Wenn wir Dinge nicht zu Ende bringen können oder wir nachts schweiß gebadet wach werden und das Gedankenrad auch in der Schlafphase nicht still stehen will?

Diese innere Nervosität kann einem das Leben richtig schwer machen. Man wird zu einem anderen Menschen. Einer Person, die man nicht wirklich leiden kann. Wenn ich zurückdenke, fiel es mir unsagbar schwer, auf normale Reize wie zum Beispiel Herausforderungen des Alltags sowie im Beruf zu reagieren. Meine Nerven lagen blank und ich hatte ständig das Gefühl unter meiner Haut wimmelt es von Ameisen. Ständige Unruhe bringt also auch körperliche Beschwerden mit sich.

Zuerst einmal: Unruhe ist nichts abnormales

Anspannung und Nervosität dienen uns als Schutzmechanismus. Sie wurde uns von der Natur geschenkt um bei akuter „Bedrohung“ auf unsere gesamten Ressourcen zur Verteidigung zugreifen zu können! Klar müssen wir heute nicht mehr um unser Leben rennen, doch können wir diese aktiven Zustände bewusst nutzen um mit allen Herausforderungen der modernen Zeit umzugehen … also hat Unruhe, Anspannung und Nervosität auch etwas Gutes und auch Sinn.

Doch leider haben wir verlernt, den entspannten Zustand zu erreichen. Wir sind ständig und dauerhaft irgendwie nervös, gereizt und angespannt und wir finden keine Möglichkeit wieder runterzukommen! Ständig auf der Lauer liegend und in Alarmbereitschaft … innere Ruhe? Sie ist ein Fremdwort geworden. Wir haben es verlernt, uns von geleisteten Anstrengungen zu erholen.

Viele von uns haben auch das Problem nicht still sitzen zu können, vielleicht kennst Du solche Kandidaten die ständig mit den Beinen wippen oder mit den Finger klopfen? Sie haben das Gefühl selbst im Sitzen noch laufen zu müssen. Dieser Teil meiner vergangenen Getriebenheit ist mir bis heute geblieben. Besonders dann, wenn ich unausgeglichen bin und etwas tun möchte aber nicht tun kann … einer meiner Füße ist dann gerne in Bewegung. :D

Unruhe holen wir uns nicht wie einen Bienenstich auf der Wiese

Nervosität und Getriebenheit, sowie die damit verbundenen körperlichen Signale, sind immer ein Zeichen dafür, dass in Deinem Leben etwas unrund läuft. Es gibt jede Menge Auslöser für Deine innere Unruhe. Schau Dir deshalb Deine Art zu leben genau an. Dein Arbeit und wie Du mit Problemen umgehst. Du wirst mit Sicherheit die Antwort in diesen Dingen finden!

Besserung erhoffte ich mir, als ich mit meinem Anliegen meinen Arzt konfrontierte. Ich glaubte mit ein paar Pillen die Sache schnell in den Griff zu bekommen. Was ich heute weiß ist, Medikamente und Entspannungsübungen (die für mich niemals entspannend waren), können diesen Zustand niemals wegwischen … Wichtiger ist es, sich auf die Ursachenforschung zu begeben und herauszufinden was an dem unangenehmen Zustand der ständigen Gereiztheit und Getriebenheit schuld sein könnte.

  • Vielleicht machst Du einen Job der Dir nicht liegt,
  • oder Du überforderst Dich regelmäßig.
  • Gut möglich dass Du Gefühle unterdrückst, die gerne gesehen werden möchten,
  • oder aber auch Du lebst in ständiger Selbstmaipunation und Lüge.

Bei mir trafen alle Punkte zu. Das Leben das ich führte war ein „Wunsch-Dasein“, dem ich nie gerecht wurde. Mich machten bestimmte Situationen, Gedanken, Gefühle und der Kontakt mit bestimmten Menschen einfach nervös und unruhig. Das herauszufinden bedarf auch manchmal einen Blick in die Vergangenheit, die sehr aufschlußreich sein kann!

Höre auf dieses Gefühl und „sprich“ mit Deiner Unruhe

Es bemerkt kein Mensch ausser Dir selbst! Du weißt ja … SIE will Dir etwas zeigen. Offenbar gibt es etwas in Deinem Leben das nicht so recht passt. Sei aufmerksam und beobachte genau. Von selbst verschwinden wird sie nicht, dass steht schon mal fest. Medikamente stellen Dich nur ruhig und verhindern das Du Dich richtig wahrnimmst. Mit längerer Auseinandersetzung, sah ich diese Phase wieder mal als Prüfung um mein Leben auf eine neue Stufe zu heben und persönlich daran zu wachsen. 

Es bringt nichts, wenn Du Dich in diesen Zustand reinsteigerst und Dich dagegen wehrst. So spannst Du Dich nur noch mehr vor Dein Gedankenkarusell und das raubt Dir den Schlaf und die letzten Nerven! Fokussiere Dich auf Deine Körperwahrnehmung und akzeptiere diese Momente in denen Du am liebsten „platzen“ möchtest. Bewerte nicht sondern nimm an. Mir half damals die Betrachtung meiner selbst … wie ein Zuschauer im Kino. Mir gefiel nicht was ich sah und so begann ich Situationen zu verändern und Stress zu reduzieren.

Nicht vor dem Leben davonlaufen, sondern davon lernen

Das Leben entspannter genießen können … das war mein Wunsch und sollte unser aller Ziel sein. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, seinen Beruf zu wechseln, zu kündigen oder Deine Beziehung zu beenden (ich habe  allerdings beides getan). In den meisten Fällen reicht ein kürzer treten in Form von Stundenreduzierung. In eine andere Abteilung zu gehen, wenn möglich oder den Tagesablauf anders zu strukturieren.

Schau auf Dein Leben, auf Deine Abläufe, wo Du Situationen im Außen entschärfen kannst, die Dich sonst belasten und stressen. Streiche jetzt sofort diesen Satz: „Nö … wie soll das denn gehen?!“ aus Deinem Kopf. Denke an den Beitrag Raus aus Deiner Komfortzone. Sei kreativ! Es ist immer mehr möglich als Du Dir denken kannst – wenn Du etwas wirklich willst! :-)

Wahres Glück, lässt sich nur in einem Leben im Hier & Jetzt finden. So sagt eine seit langem gültige, aber dennoch leider sehr wenig beachtete, Weisheit.

Ruh- und Rastlosigkeit entstehen dann, wenn Du pausenlos in Sorge über Deine Zukunft lebst. Oder wenn Du Dich unentwegt über die Vergangenheit ärgerst. Beides ist schlecht, ungesund und macht unglücklich das weiß ich aus Erfahrung. Doch eines ist fix: Bedauern und Sorgen haben noch nie etwas Positives hervorgebracht, sie sind Auslöser unserer Unentspanntheit. 

Baue Deine Anspannung ab

  • Schenke dem Leben und seinen Problemchen nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit.
  • Meditation ist für unruhige Seelen anfangs kaum zu bewältigen. Das stille Sitzen und die Ruhe erzeugten bei mir genau das Gegenteil. Mit ein wenig Übung und langsamen Einstieg bewirkt die Meditation, in allen Lebensbereichen, ein entspannteres Tun und ein produktiveres Arbeiten. #empfehlenswert.  Und ist zusätzlich eine besondere Herausforderung.
  • Lebe achtsam … denn leben wir achtsam leben wir auch entspannt. Es funktioniert gar nicht anders! Ein guter Umgang mit und zu Dir selbst, wirkt wahre Wunder. :D
  • Stoppe Dein Gedanken Flikflak. Negative Grüblereien, sind kontraproduktiv. Dein Unterbewusstsein ist ein kluges Mädchen aber nicht zu klug um es nicht stoppen zu können bevor es richtig in fahrt kommt.
  • Tu etwas, was Dir Spaß macht. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in der Natur und meinen Hunden die Energie und die Ruhe finden würde die mir gefehlt hat … ich hätte ihn ausgelacht! Fakt ist: Nur arbeiten, herumwuseln und jede Minute „sinnvoll“ nutzen macht nun mal nicht ruhig und ausgeglichen. Energie kann auch anders abgebaut werden. #zwinker
  • Tu Dir gut. Wir hetzen uns ohne Rücksicht auf uns ab. Ja schon klar … und um was zu bekommen? Damit es uns, wenn wir alt sind, besser geht? Damit wir uns dann „belohnen“ können? Dieser Moment rückt für viele Menschen in die ferne Zukunft. Deshalb – gönne Dir jetzt etwas. Jeden Tag mit Vergnügen und ohne schlechten Gewissen, auch dann wenn Du es Dir vielleicht nicht verdient hast?!

Kaum zu glauben, aber unser Leben ist kein Kampf, es ist da, um genossen zu werden. Es gibt alles in Hülle und Fülle in unserer Welt, wir müssen nur die Augen öffnen. Schaffen wir das, dann fällt eine Menge innere Anspannung und Unruhe von uns ab. Denn … weshalb sollten wir Unruhe empfinden, genervt und nervös sein, wenn gut für uns gesorgt ist? Öffne Dich dafür. Ziehe Deinen Fokus ab vom Mangel. All das wird Dir mehr Freiraum, weniger Stress und sehr viel Entspannung bereiten das verspreche ich Dir .

Viel Erfolg bei Deiner Ursachenforschung und -bekämpfung. Es ist ein Weg in ein schöneres Leben.
Pass auf auf Dich, bis bald.

Lesezeit: 6 Minuten

Notsituationen sind ein unumgänglicher Bestandteil in unser aller Leben. Unangenehme Veränderungen in unserem Leben schaffen es, uns aus dem alltäglichen Leben herauszureissen. Manchmal sogar aus den Schienen unseres Seins zu schleudern. Meistens sind wir unvorbereitet und haben keine Ahnung, wie wir mit diesen neuen Veränderungen umgehen sollen. Wir sind überfordert und fühlen uns hilflos.

Wie Lebenskrisen negativ auf uns einwirken

Das Gefühl von Überforderung und Hilflosigkeit, ist ganz klar, eine normale Reaktion. Vielleicht ist dir selber noch in Erinnerung, wie es war als du deinen Arbeitsplatz verloren hast, oder der plötzliche Verlust deines Partners, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krankheit, die völlig unerwartet über dich hereinbricht?! Plötzlich bekommt dein Leben einen Weg vorgeschrieben auf den du nicht vorbereitet warst und gegen den du dich auch wehrst. Wenn ich an so manche Krisensituation denke, fällt mir spontan immer nur eines ein. Nämlich ein Gefühl der Ohnmacht … und plötzlich sind alle Stimmen, die Menschen ganz weit weg. Der Kopf und die Gedanken fühlen sich an wie Watte. In den Ohren nur ein langer lauter Pfeifton … schlimm.

Es gibt Phasen die wir in solchen Krisen durchlaufen müssen

Mir ist kein Mensch bekannt, der mit Hiobsbotschaften und Krisen gelassen auf seiner Veranda sitzt. Wenn doch, handelt es sich sicher nicht um einschneidende Erlebnisse! In den meisten Fällen überkommen dich diese Gedanken in mehreren Phasen durch die du musst …

  • du wehrst dich vehement gegen die Veränderung, willst es nicht wahrhaben und kannst sie sehr schwer annehmen.
  • du fühlst dich überfordert, unsicher und ungerecht behandelt, haderst mit dem Schicksal und dem Leben, bist wütend und hast Angst.
  • du beginnst nach Auswegen Ausschau zu halten, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • du hast die neue Situation angenommen (akzeptiert, würde ich gar noch nicht mal sagen), aber du versuchst positiv zu sein und zu denken.

Wie schnell jeder Einzelne diese Phasen durchlebt ist unterschiedlich. Ich bin eine längere Zeit in der zweiten Phase hängen geblieben. Eine Zeit die ich scheinbar brauchte, von der ich aber heute sagen muss: Es wäre ratsam sich so schnell als nur möglich mit dem dritten Punkt auseinander zusetzen! Warum? Eine Lebenskrise kann viele Auswirkungen auf dein Denken, dein Verhalten und deine Gefühle haben.

Ein sehr gutes Beispiel kann sein, dass du dich nur mehr in der Vergangenheit aufhältst, dich in Selbstmitleid badest und fest der Meinung bist, dass das Leben es nur schlecht mit dir meint. Ständige Fragen wie „Warum passiert mir das?“ oder „Weshalb kommt das jetzt daher, es lief doch alles so gut?“ „Was ist falsch an mir und meinem Leben?“ Fragen auf die du keine Antwort bekommen wirst, diese Fragen ohne Antworten machen allenfalls deinen Kopf weich und du wirst nie über andere, neue  Lebensperspektiven nachdenken!

Auch werden dich körperliche Beschwerden einholen!

  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Rücken und Kopfschmerzen
  • ständige Unruhe
  • Magen-Darm Beschwerden
  • Suchtgefahr

Persönlich kam ich in Lage bei allen Punkten „hier“ zu rufen, ich hatte zwar kein Problem mit Suchtgiften, aber ich hatte ein dysfunktionales Verhalten an den Tag gelegt. Was soviel bedeutete, nicht gut für mich zu sorgen … eher im Gegenteil. Und genau das will ich damit sagen, bist du in einer Lebenskrise dann versuche so schnell aus der zweiten Phase rauszukommen! Immer wieder einfacher gesagt als getan – das weiß ich nur zu gut.

Aber jetzt zum positiven Teil einer Lebenskrise

Gibt es nicht? Doch gibt es. In jeder noch so schlimmen Krise hat das Leben auch eine Chance für uns/dich versteckt. Diese Aussage mag dir vielleicht sarkastisch vorkommen, ist jedoch dennoch richtig. Ich hab die Erfahrung machen „dürfen“ (zwinker), dass Lebenskrisen einen aus der Gleichgültigkeit reißen, sie wollen uns zu erkennen geben das unsere eigenen Grenzen noch nicht erreicht sind. All diese unschönen Notlagen zwingen uns aus den immer wieder gleichen Gewohnheiten auszubrechen und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen! Dafür bin ich noch immer dankbar. :D

Was darfst du aus einer Lebenskrise lernen?

  • das der Sinn des Lebens ein anderer ist.
  • das Leben mehr zu schätzen.
  • das du deinen Bedürfnissen mehr Beachtung schenken musst.
  • das du nicht nach deinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen gelebt hast?
  • das du neue Prioritäten in deinem Leben setzen sollst.
  • deine Gesundheit das aller Wichtigste ist.
  • Dankbarkeit zu zeigen.

Eine Krise kann auf jeden Fall ein sehr produktiver Zustand sein. Du musst ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Krisen sind Chancen um dich weiter zu entwickeln

Wie schon zu Beginn beschrieben, besteht eine Lebenskrise aus reiner Verzweiflung. Du siehst kein Licht am Ende deines Tunnels. Aber es gibt Werkzeuge und Tipps die du anwenden kannst, damit du besser durch diese Phasen kommst. Wie schon erwähnt, ich war nicht unbedingt ein Vorzeigebeispiel, aber ich durfte daraus lernen wie es besser und leichter zu schaffen ist und jede Krise als kleine Chance zur Veränderung zu sehen … deshalb möchte ich dir hier einige Tipps von mir weitergeben, die mir immer wieder helfen schneller vorwärts zu kommen!

Positive und hoffnungsvolle Gedanken sind sehr wertvoll

Die Gedanken wie „Ich schaffe das niemals mehr hier raus zu kommen und ich geh kaputt daran, das war es mit meinem Leben“ rufen in dir nur weitere Verzweiflung, Angst und Unsicherheit hervor. Mache dir stattdessen selber Hoffnung. Was hast du schon alles schaffen können? Wieviele Lösungen sind dir zu den unterschiedlichsten Themen in deinem Leben schon eingefallen und waren hilfreich? Und einer meiner Zaubersätze der immer treffend ist, lautet „Wenn sich eine Türe verschließt, öffnen sich manchmal sogar gleich zwei andere …“ diese hoffnungsvollen Gedanken werden dir helfen, schneller dein Gleichgewicht wieder zu finden. Deine Kraft wird zurück kehren!

Umgib dich mit Menschen die ein ähnliches Schicksal gemeistert haben

Wir Menschen sind nun mal so, es ist für uns sehr tröstlich, anderen Menschen zu begegnen die in einer ähnlichen Lebenskrise waren und sie gut überwunden haben. „Schaffen die das … schaffe ich das auch“ oder so ähnlich. Ein sehr guter Ansatz und auch wirklich hilfreich. Ein ehrlicher Austausch in schweren Momenten tut uns gut. Sie können dich wieder auf den Boden der Tatsachen holen und dabei deinen Blick auf das Wesentliche richten. Dabei will gesagt sein – schau dir dabei die Menschen genauer an bevor du dich öffnest.

Bücher – Balsam für deine Seele und Trost Spender

Ich lese für mein Leben gerne, das war schon immer so. Und ich erinnere mich, wie es mir nach meiner Diagnose Brustkrebs erging. Ich holte mir alle Bücher aus der Bibliothek die sich mit dem Thema beschäftigten. Ich holte mir neue Sichtweisen und Lösungsalternativen, las Berichte über Frauen die Mut machten usw. Ob es nun um Trennung, den Tod eines geliebten Menschen oder Krankheit geht, Bücher spenden Trost. Manche lesen Ratgeber oder Biographien und manche Menschen greifen zur Bibel.

Beginne zu schreiben

Ich musste gerade selber schmunzeln, da ich in sehr vielen Artikeln immer das Schreiben als sehr wertvolle Therapie erwähne! Tut mir leid, dabei bleibe ich noch immer. :-) Schreiben ist anders als mit einem Menschen über dein Thema zu reden. Ich würde auch keine der beiden Handlungen weniger gut heißen. Beides ist sehr wichtig, durch das Reden wirst du einen anderen Blickwinkel bekommen, den du dann in deinen Worten niederschreiben darfst! Papier ist geduldiger als alle Menschen. Es verzeiht dir alles und ist noch dankbar dafür, dass du es benutzt! Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt das Vertrauen an die meisten Menschen verloren. Den emotionslosen und nicht bewertenden Büchern, vertraute ich … und das half mir sehr!

Setze dir ein realistisches Zeitfenster

Ich finde es toll wenn Menschen ihre Krisenbewältigung sofort in die Tat umsetzen können. Zack. Und in zwei bis drei Wochen bin ich wieder die Alte und alles ist wieder wie vorher. So beginnen Menschen die sich um jeden Preis selbst belügen müssen. Es wird nicht funktionieren. Einschneidende Lebensabschnitte brauchen ihre Zeit um zu heilen. Du fühlst dich zu Beginn einer Krise so überwältigt, dass du dir nicht mal vorstellen kannst diesen Schmerz auszuhalten. Also zu sagen in drei Wochen bin ich wieder am Berg ist unrealistisch. Ich hatte mir damals immer einen Tag nach dem anderen vorgenommen. „Heute werde ich das schaffen, morgen das Nächste … und wie kann ich heute gut für mich sorgen.“ Lebst du von einem Tag in den anderen mit kleinen überschaubaren Zielen, wird dir das in deiner Krise zu 100% helfen.

Welchen Sinn hat diese Lebenskrise in meinem Leben?

Was darf ich daraus lernen? Diese Frage solltest du dir wirklich stellen. Ich kann dir versichern, sobald du deiner Krise einen Sinn für dein Leben gegeben hast, wirst du dich nicht mehr als Opfer sehen. Sondern du wirst daraus eine neue Lebensperspektive erlangen. Lebenskrisen kommen leider nicht nur einmal im Leben daher, das bedeutet, du darfst an ihnen wachsen! Manche Krise hat bei mir lange keinen Sinn ergeben, bis ich alles von einer anderen Seite aufgeräumt habe. Und siehe da … meine Erkenntnis war groß! :-) Ich kann in drei Worten alles zusammenfassen, was ich darüber gelernt habe:

ES GEHT WEITER.

Ich wünsche mir für dich, dass DU alle Situationen in deinem Leben gut überstehst. Daraus lernst und deine Lebenskrisen als neue Chance für ein glückliches Leben nutzen kannst! Hat dir der Beitrag gefallen, dann darfst du ihn gerne weiterreichen. :-) Bis bald.

Lesezeit: 5 Minuten

Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. :-) Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. :D

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. :-)
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. :D
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. :-)
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören :-) , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. :-) Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Beziehungstipps wenn das Leben zu zweit mal wieder etwas schwieriger wird … brauchst DU nicht? Dann darf ich DIR gratulieren! Ich kenne niemanden bei dem es nicht mal ein wenig „hakt“. Jeder von uns wünscht sich, wenn sich erst mal der richtige Partner eingestellt hat, dass dieser auch nicht nur kurzfristig bleibt, sondern das dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit auch lange anhält. ICH setze jetzt natürlich wieder einen drauf und füge hinzu: „bis an mein Lebensende anhält!“ Da kommt das altmodische Denken bei mir wieder durch. :-) ICH glaube an die ewige Liebe >breitgrins<.

Ewig zusammen? Das schaffen die wenigsten!

Oftmals sind es die kleinen Tücken die sich nach der ersten Verliebtheitsphase einschleichen. Oft sind es Missverständnisse und unnötige Probleme, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Das eine Beziehung nicht nur aus Schmetterlingen und rosa Farbe besteht, können die die schon eine längere Beziehungszeit bestanden haben, sicher sehr gut nachvollziehen!

Mir persönlich wäre es ja auch viel zu langweilig, würde immer alles total reibungslos ablaufen. Meinungsverschiedenheiten, andere Sichtweisen und unterschiedliches Handeln gehören dazu. Es ist nur immer die Frage WIE ich das Ganze angehe wenn es mal zu Konflikten kommt. Vielleicht denkt sich jetzt die/der eine oder andere „Tipps für eine gut laufende Beziehung brauchen doch nur die jungen Paare, WIR die schon früher geboren sind, wissen doch wie der Hase läuft!“

Junge, frisch verliebte Paare denken darüber sicherlich gar nicht nach. Auch diejenigen unter uns die erst in späteren Jahren ihren Partner „bekommen“ (gefunden geht für mich gar nicht!) haben, werden sich keinen Kopf darüber machen. Aber man denkt eventuell über seine vorherigen Beziehungen nach und möchte die Fehler, die vielleicht zum Scheitern der Beziehung beigetragen haben, nicht wiederholen.

Entfiehe dem Alltagstrott

Ich kenne Paare die schon lange eine Beziehung führen, die nicht sagen „es reicht uns so wie es ist, es läuft gut“. NEIN sie arbeiten immer wieder neu an ihrer Beziehung. Solche Paare umgibt auch eine ganz besondere Aura! :-) Ich finde das immer wieder klasse zu sehen und sogar zu spüren.

Jetzt gebe ich dir ein paar zusammengetragene Tipps verschiedenster Personen aus meinem Umfeld weiter, sie helfen dabei, das in unseren Beziehungen die Schmetterlinge bleiben und auch der rosa Durchblick nicht verloren geht!

Los gehts

  • sei offen und ehrlich
  • gestehe dir deine Gefühle ein
  • lass das Vergleichen mit anderen Beziehungen
  • lerne Kompromisse einzugehen
  • vergiss nicht: DEIN Partner hat ein eigenes ICH
  • vergiss die Romantik nicht
  • halte dir die positiven Seiten deines Partners vor Augen
  • mache öfter kleine Geschenke
  • laufe nicht vor Konflikten davon – stelle dich
  • orientiere dich nicht an Klischees von einer glücklichen Ehe
  • es dürfen auch mal unangenehme Fragen gestellt werden
  • stell dir die Frage: wie kann ich meinen Partner glücklich machen?
  • gemeinsam kochen
  • gehe NIE wütend zu Bett
  • höre auf, Auseinandersetzungen gewinnen zu wollen
  • schätze die Stärken und Begabungen deines Partners
  • sprich über Geld
  • versuche nicht die Liebe zu erzwingen
  • verabrede dich immer wieder neu mit deinem Partner
  • Freiräume nicht vergessen
  • lerne richtig zuhören
  • ordne die Beziehung nicht den Kindern unter
  • berührt euch ganz viel
  • Sex … wichtig
  • mache gemeinsame Pläne und setz dir Ziele mit deinem Partner
  • das Kind in dir niemals aufgeben
  • versuche den Anderen nicht zu ändern
  • sich immer auf Augenhöhe begegnen
  • tu regelmässig Dinge die deiner Beziehung gut tun
  • sei wertschätzend und liebevoll
  • sprich auch über die kleinen banalen Dinge des Alltags
  • Kommunikation – reden, reden, reden

Wahrscheinlich könnte jeder von uns diese Liste noch erweitern. Jeder hat auch sein eigenes Rezept um alles schön „rund“ zu halten! Und so banal auch einige der Tipps auf den ersten Blick klingen mögen – SIE tragen eine Wahrheit in sich, die wir alle, auf die ein oder andere Art in uns selbst erkennen. Nämlich an die ewige Liebe zu glauben und zu hoffen, dass sie NIE, wenn wir sie erst mal in den Armen halten, verloren geht!

Es gibt Menschen bei denen du deine Beine und deine Seele baumeln lassen kannst. Du kannst einfach nur du selbst sein, ohne Fassade, ohne Zweifel, manchmal sogar ohne Worte. Ist dir so jemand geschickt worden … sei gut zu ihm!

Wieder mal wünsche ich dir ganz viele schöne Momente mit dem Menschen den DU liebst, und falls DU noch Tipps hast um diese Liste zu erweitern … nur her damit!

Lesezeit: 4 Minuten

Der Montag ist bei vielen Arbeitnehmern nicht unbedingt der beliebteste Tag in der Woche. Immer wieder montags steigt dieses lästige „Frustgefühl“ mit aus dem Bett. Dieses Gefühl ist eine Mischung aus Müdigkeit, schlechter Laune und einfach keinen „Bock auf die Arbeit haben“! Ich hab für dich gute Tipps und Tricks gesammelt, damit DU den Montag nicht ganz so schlimm empfindest. :-)

Monday Morning

Irgendwie ein besonderer Tag in der Woche. Für viele jedenfalls. Schon das Aufstehen, wenn der Wecker unsanft klingelt, kann für viele von uns schon Grund genug sein, muffig in den Tag zu starten. Es hilft weder Café, noch eine ausgiebige Dusche oder gute Laune Musik. Meine ersten Gedanken am Montag Morgen waren sehr häufig „noch ne ganze Woche vor mir“ … als ich später Verantwortung übernahm waren meine Gedanken „wer wird sich heute wohl krank melden?“ Der Stau auf der Autobahn, das Gedränge in der Stassenbahn und die vielen Mails, die schon auf einen warteten, war einfach an einem Montag immer besonders krass!

Natürlich gibt es auch Studien über den „Blue Monday“

Diese Studien belegen, dass der Montag Morgen in Österreich und Deutschland zu den „betrüblichsten“ Tag der Woche gehört. Jedoch beginnt dieser Montagsfrust teilweise schon am Sonntag. Es ist die Angst vor dem Stress den die kommende Woche bringen wird. Speziell bei Führungskräften wurde dies festgestellt. 50 bis 80 Wochenstunden werden ohne „aufmucken“ erwartet, alleine der Gedanke im Hinterkopf der Betroffenen lässt sie am Wochenende nur schwer entspannen. Ausserdem setzt der Erholungseffekt bei vielen erst am Sonntag Nachmittag ein, wo aber gleichzeitig viele schon wieder an ihre Jobs denken. Gedanken wie „ich wäre noch gern, es ist aber schon wieder vorbei“ und ähnliche setzen ein. Die Montagsmüdigkeit ist also  pünktlichst zum Montag Morgen anwesend!

Wie also kannst du diesem Montagsfrust den Kampf ansagen?

  • Zuerst mal verschenk nicht den Sonntag indem du kopftechnisch schon wieder im Büro bist und dir Gedanken machst. Entspann dich! Es ist alles andere als entspannend wenn du von einer Trainingseinheit zur nächsten jagst und das Ganze in Freizeitstress ausartet … lass den Sonntag ruhig ausklingen … nichts tun ist definitiv erlaubt. :-)
  • Plane ein Treffen mit deiner Freundin Montag nach der Arbeit ein, mach den Montag zu DEINEM besonderen Tag indem du dich beispielsweise mit deinem Partner zum Essen verabredest – Montag ist die Küche zu Hause geschlossen!? So schaffst du dir Vorfreude auf den Abend und der Start in die Woche beginnt positiv!
  • Always smileLächle, es gibt nichts schlimmeres als eine Strassenbahn voll mit Frust-Menschen! Die Mundwinkel dermassen weit nach unten gezogen das man sich nicht mal daneben setzten will! Mach DU es anders, lächle. Du wirst sehen es kann eine sehr ansteckende Wirkung auf andere haben :-) . Lachen entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst innere Blockaden. Also was spricht dagegen?
  • Frische Luft kurbelt deinen Kreislauf an. Wenn es irgendwie möglich ist für dich, geh mal zu Fuss zur Arbeit, ICH habe es geliebt, wenn ich auch anfangs immer sehr mit mir gehadert habe! Man gewöhnt sich und die 20 Minuten waren meine „Vorbereitung“ für alles was kommt. Durch den noch stillen Park zu marschieren und sich auf den Abend freuen. Du hast deine Gedanken in der Hand – mach was draus *zwinker*. Natürlich nur möglich wenn der Arbeitsweg zu Fuss erreichbar ist … zumindest ein Teil zu Fuß bewältigt werden kann.
  • Starte gemütlich in den Tag, mach dir nicht unnötigen Druck indem du noch die Waschmaschine in Gang setzt, den Staubsauger zum Glühen bringst und dadurch total in Hektik verfällst! Nimm dir Zeit, stell dir den Wecker etwas früher sodass sich eine zweite Tasse Café oder Tee locker ausgeht und du dir schon ein Konzept für den Tag zurecht legst bevor du das Haus verlässt.  Mach dein eigenes Morgenritual daraus! Wichtig ist nur – slow down please!
  • Unterbreche deinen Arbeitstag mit kleinen Pausen. Es reichen 5 Minuten mehrmals am Tag. Das geht in jedem Job! Du musst es dir nur erlauben … wenn du im Büro sitzt, steh auf und streck dich, geh ans Fenster, mach dir Tee. Wichtig ist nur das du dich bewegst. Es macht den Kopf wieder freier und reicht aus um sich frischer zu fühlen.

Die einfachen Dinge machen den Tag

Es sind alles ganz einfache Dinge, die dir helfen werden gut in den Montag Morgen reinzurutschen. Mir ist diese Zeit noch sehr genau in Erinnerung geblieben, Manchmal hätte ich mir sogar eine ordentlich Erkältung gewünscht :-) , so „matschig“ war ich drauf! Das Problem ist nur, es wird dadurch auch nichts besser, es werden weitere Montage folgen! Deshalb hab ich begonnen umzudenken und den Montag als den besten Tag der ganzen Woche zu sehen! Ich machte den Montag zu meinem Tag! Ausserdem war ich an diesem Tag am kreativsten, ich schaffte mehr als in den darauffolgenden Tagen. Mein Elan war ansteckend und zum Lachen gab und gibt es immer etwas …

Was natürlich auch ein wichtiger Aspekt ist: Deine Arbeit sollte DIR Freude und Spass bereiten … ist das nicht der Fall und dauert diese Lustlosigkeit länger an, solltest du dir ernsthaft Gedanken machen ob das auch der richtige Job für dich ist?! Schliesslich verbringst du sehr viel Zeit mit Arbeit, deiner Arbeit! Auch wenn du 15 Jahre diesen Job geliebt hast, darf es sein das er morgen für dich nicht mehr das ist, was er vor 15 Jahren für dich war! Also Hab Mut zur Veränderung. :-)

Wie schaffst DU es, montags Morgen gut gelaunt aus dem Bett zu springen und dich auf den huhu „schlimmsten“ Tag der Woche zu freuen? Lass es mich und meine Leserinnen wissen, danke.  :-)

Erstmals ein entspanntes Wochenende UND danach einen geilen Montag.