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Notsituationen sind ein unumgänglicher Bestandteil in unser aller Leben. Unangenehme Veränderungen in unserem Leben schaffen es, uns aus dem alltäglichen Leben herauszureissen. Manchmal sogar aus den Schienen unseres Seins zu schleudern. Meistens sind wir unvorbereitet und haben keine Ahnung, wie wir mit diesen neuen Veränderungen umgehen sollen. Wir sind überfordert und fühlen uns hilflos.

Wie Lebenskrisen negativ auf uns einwirken

Das Gefühl von Überforderung und Hilflosigkeit, ist ganz klar, eine normale Reaktion. Vielleicht ist dir selber noch in Erinnerung, wie es war als du deinen Arbeitsplatz verloren hast, oder der plötzliche Verlust deines Partners, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krankheit, die völlig unerwartet über dich hereinbricht?! Plötzlich bekommt dein Leben einen Weg vorgeschrieben auf den du nicht vorbereitet warst und gegen den du dich auch wehrst. Wenn ich an so manche Krisensituation denke, fällt mir spontan immer nur eines ein. Nämlich ein Gefühl der Ohnmacht … und plötzlich sind alle Stimmen, die Menschen ganz weit weg. Der Kopf und die Gedanken fühlen sich an wie Watte. In den Ohren nur ein langer lauter Pfeifton … schlimm.

Es gibt Phasen die wir in solchen Krisen durchlaufen müssen

Mir ist kein Mensch bekannt, der mit Hiobsbotschaften und Krisen gelassen auf seiner Veranda sitzt. Wenn doch, handelt es sich sicher nicht um einschneidende Erlebnisse! In den meisten Fällen überkommen dich diese Gedanken in mehreren Phasen durch die du musst …

  • du wehrst dich vehement gegen die Veränderung, willst es nicht wahrhaben und kannst sie sehr schwer annehmen.
  • du fühlst dich überfordert, unsicher und ungerecht behandelt, haderst mit dem Schicksal und dem Leben, bist wütend und hast Angst.
  • du beginnst nach Auswegen Ausschau zu halten, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • du hast die neue Situation angenommen (akzeptiert, würde ich gar noch nicht mal sagen), aber du versuchst positiv zu sein und zu denken.

Wie schnell jeder Einzelne diese Phasen durchlebt ist unterschiedlich. Ich bin eine längere Zeit in der zweiten Phase hängen geblieben. Eine Zeit die ich scheinbar brauchte, von der ich aber heute sagen muss: Es wäre ratsam sich so schnell als nur möglich mit dem dritten Punkt auseinander zusetzen! Warum? Eine Lebenskrise kann viele Auswirkungen auf dein Denken, dein Verhalten und deine Gefühle haben.

Ein sehr gutes Beispiel kann sein, dass du dich nur mehr in der Vergangenheit aufhältst, dich in Selbstmitleid badest und fest der Meinung bist, dass das Leben es nur schlecht mit dir meint. Ständige Fragen wie „Warum passiert mir das?“ oder „Weshalb kommt das jetzt daher, es lief doch alles so gut?“ „Was ist falsch an mir und meinem Leben?“ Fragen auf die du keine Antwort bekommen wirst, diese Fragen ohne Antworten machen allenfalls deinen Kopf weich und du wirst nie über andere, neue  Lebensperspektiven nachdenken!

Auch werden dich körperliche Beschwerden einholen!

  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Rücken und Kopfschmerzen
  • ständige Unruhe
  • Magen-Darm Beschwerden
  • Suchtgefahr

Persönlich kam ich in Lage bei allen Punkten „hier“ zu rufen, ich hatte zwar kein Problem mit Suchtgiften, aber ich hatte ein dysfunktionales Verhalten an den Tag gelegt. Was soviel bedeutete, nicht gut für mich zu sorgen … eher im Gegenteil. Und genau das will ich damit sagen, bist du in einer Lebenskrise dann versuche so schnell aus der zweiten Phase rauszukommen! Immer wieder einfacher gesagt als getan – das weiß ich nur zu gut.

Aber jetzt zum positiven Teil einer Lebenskrise

Gibt es nicht? Doch gibt es. In jeder noch so schlimmen Krise hat das Leben auch eine Chance für uns/dich versteckt. Diese Aussage mag dir vielleicht sarkastisch vorkommen, ist jedoch dennoch richtig. Ich hab die Erfahrung machen „dürfen“ (zwinker), dass Lebenskrisen einen aus der Gleichgültigkeit reißen, sie wollen uns zu erkennen geben das unsere eigenen Grenzen noch nicht erreicht sind. All diese unschönen Notlagen zwingen uns aus den immer wieder gleichen Gewohnheiten auszubrechen und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen! Dafür bin ich noch immer dankbar. 😀

Was darfst du aus einer Lebenskrise lernen?

  • das der Sinn des Lebens ein anderer ist.
  • das Leben mehr zu schätzen.
  • das du deinen Bedürfnissen mehr Beachtung schenken musst.
  • das du nicht nach deinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen gelebt hast?
  • das du neue Prioritäten in deinem Leben setzen sollst.
  • deine Gesundheit das aller Wichtigste ist.
  • Dankbarkeit zu zeigen.

Eine Krise kann auf jeden Fall ein sehr produktiver Zustand sein. Du musst ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Krisen sind Chancen um dich weiter zu entwickeln

Wie schon zu Beginn beschrieben, besteht eine Lebenskrise aus reiner Verzweiflung. Du siehst kein Licht am Ende deines Tunnels. Aber es gibt Werkzeuge und Tipps die du anwenden kannst, damit du besser durch diese Phasen kommst. Wie schon erwähnt, ich war nicht unbedingt ein Vorzeigebeispiel, aber ich durfte daraus lernen wie es besser und leichter zu schaffen ist und jede Krise als kleine Chance zur Veränderung zu sehen … deshalb möchte ich dir hier einige Tipps von mir weitergeben, die mir immer wieder helfen schneller vorwärts zu kommen!

Positive und hoffnungsvolle Gedanken sind sehr wertvoll

Die Gedanken wie „Ich schaffe das niemals mehr hier raus zu kommen und ich geh kaputt daran, das war es mit meinem Leben“ rufen in dir nur weitere Verzweiflung, Angst und Unsicherheit hervor. Mache dir stattdessen selber Hoffnung. Was hast du schon alles schaffen können? Wieviele Lösungen sind dir zu den unterschiedlichsten Themen in deinem Leben schon eingefallen und waren hilfreich? Und einer meiner Zaubersätze der immer treffend ist, lautet „Wenn sich eine Türe verschließt, öffnen sich manchmal sogar gleich zwei andere …“ diese hoffnungsvollen Gedanken werden dir helfen, schneller dein Gleichgewicht wieder zu finden. Deine Kraft wird zurück kehren!

Umgib dich mit Menschen die ein ähnliches Schicksal gemeistert haben

Wir Menschen sind nun mal so, es ist für uns sehr tröstlich, anderen Menschen zu begegnen die in einer ähnlichen Lebenskrise waren und sie gut überwunden haben. „Schaffen die das … schaffe ich das auch“ oder so ähnlich. Ein sehr guter Ansatz und auch wirklich hilfreich. Ein ehrlicher Austausch in schweren Momenten tut uns gut. Sie können dich wieder auf den Boden der Tatsachen holen und dabei deinen Blick auf das Wesentliche richten. Dabei will gesagt sein – schau dir dabei die Menschen genauer an bevor du dich öffnest.

Bücher – Balsam für deine Seele und Trost Spender

Ich lese für mein Leben gerne, das war schon immer so. Und ich erinnere mich, wie es mir nach meiner Diagnose Brustkrebs erging. Ich holte mir alle Bücher aus der Bibliothek die sich mit dem Thema beschäftigten. Ich holte mir neue Sichtweisen und Lösungsalternativen, las Berichte über Frauen die Mut machten usw. Ob es nun um Trennung, den Tod eines geliebten Menschen oder Krankheit geht, Bücher spenden Trost. Manche lesen Ratgeber oder Biographien und manche Menschen greifen zur Bibel.

Beginne zu schreiben

Ich musste gerade selber schmunzeln, da ich in sehr vielen Artikeln immer das Schreiben als sehr wertvolle Therapie erwähne! Tut mir leid, dabei bleibe ich noch immer. 🙂 Schreiben ist anders als mit einem Menschen über dein Thema zu reden. Ich würde auch keine der beiden Handlungen weniger gut heißen. Beides ist sehr wichtig, durch das Reden wirst du einen anderen Blickwinkel bekommen, den du dann in deinen Worten niederschreiben darfst! Papier ist geduldiger als alle Menschen. Es verzeiht dir alles und ist noch dankbar dafür, dass du es benutzt! Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt das Vertrauen an die meisten Menschen verloren. Den emotionslosen und nicht bewertenden Büchern, vertraute ich … und das half mir sehr!

Setze dir ein realistisches Zeitfenster

Ich finde es toll wenn Menschen ihre Krisenbewältigung sofort in die Tat umsetzen können. Zack. Und in zwei bis drei Wochen bin ich wieder die Alte und alles ist wieder wie vorher. So beginnen Menschen die sich um jeden Preis selbst belügen müssen. Es wird nicht funktionieren. Einschneidende Lebensabschnitte brauchen ihre Zeit um zu heilen. Du fühlst dich zu Beginn einer Krise so überwältigt, dass du dir nicht mal vorstellen kannst diesen Schmerz auszuhalten. Also zu sagen in drei Wochen bin ich wieder am Berg ist unrealistisch. Ich hatte mir damals immer einen Tag nach dem anderen vorgenommen. „Heute werde ich das schaffen, morgen das Nächste … und wie kann ich heute gut für mich sorgen.“ Lebst du von einem Tag in den anderen mit kleinen überschaubaren Zielen, wird dir das in deiner Krise zu 100% helfen.

Welchen Sinn hat diese Lebenskrise in meinem Leben?

Was darf ich daraus lernen? Diese Frage solltest du dir wirklich stellen. Ich kann dir versichern, sobald du deiner Krise einen Sinn für dein Leben gegeben hast, wirst du dich nicht mehr als Opfer sehen. Sondern du wirst daraus eine neue Lebensperspektive erlangen. Lebenskrisen kommen leider nicht nur einmal im Leben daher, das bedeutet, du darfst an ihnen wachsen! Manche Krise hat bei mir lange keinen Sinn ergeben, bis ich alles von einer anderen Seite aufgeräumt habe. Und siehe da … meine Erkenntnis war groß! 🙂 Ich kann in drei Worten alles zusammenfassen, was ich darüber gelernt habe:

ES GEHT WEITER.

Ich wünsche mir für dich, dass DU alle Situationen in deinem Leben gut überstehst. Daraus lernst und deine Lebenskrisen als neue Chance für ein glückliches Leben nutzen kannst! Hat dir der Beitrag gefallen, dann darfst du ihn gerne weiterreichen. 🙂 Bis bald.

Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. 🙂 Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. 😀

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. 🙂
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. 😀
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. 🙂
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören 🙂 , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. 🙂 Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.

Beziehungstipps wenn das Leben zu zweit mal wieder etwas schwieriger wird … brauchst DU nicht? Dann darf ich DIR gratulieren! Ich kenne niemanden bei dem es nicht mal ein wenig „hakt“. Jeder von uns wünscht sich, wenn sich erst mal der richtige Partner eingestellt hat, dass dieser auch nicht nur kurzfristig bleibt, sondern das dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit auch lange anhält. ICH setze jetzt natürlich wieder einen drauf und füge hinzu: „bis an mein Lebensende anhält!“ Da kommt das altmodische Denken bei mir wieder durch. 🙂 ICH glaube an die ewige Liebe >breitgrins<.

Ewig zusammen? Das schaffen die wenigsten!

Oftmals sind es die kleinen Tücken die sich nach der ersten Verliebtheitsphase einschleichen. Oft sind es Missverständnisse und unnötige Probleme, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Das eine Beziehung nicht nur aus Schmetterlingen und rosa Farbe besteht, können die die schon eine längere Beziehungszeit bestanden haben, sicher sehr gut nachvollziehen!

Mir persönlich wäre es ja auch viel zu langweilig, würde immer alles total reibungslos ablaufen. Meinungsverschiedenheiten, andere Sichtweisen und unterschiedliches Handeln gehören dazu. Es ist nur immer die Frage WIE ich das Ganze angehe wenn es mal zu Konflikten kommt. Vielleicht denkt sich jetzt die/der eine oder andere „Tipps für eine gut laufende Beziehung brauchen doch nur die jungen Paare, WIR die schon früher geboren sind, wissen doch wie der Hase läuft!“

Junge, frisch verliebte Paare denken darüber sicherlich gar nicht nach. Auch diejenigen unter uns die erst in späteren Jahren ihren Partner „bekommen“ (gefunden geht für mich gar nicht!) haben, werden sich keinen Kopf darüber machen. Aber man denkt eventuell über seine vorherigen Beziehungen nach und möchte die Fehler, die vielleicht zum Scheitern der Beziehung beigetragen haben, nicht wiederholen.

Entfiehe dem Alltagstrott

Ich kenne Paare die schon lange eine Beziehung führen, die nicht sagen „es reicht uns so wie es ist, es läuft gut“. NEIN sie arbeiten immer wieder neu an ihrer Beziehung. Solche Paare umgibt auch eine ganz besondere Aura! 🙂 Ich finde das immer wieder klasse zu sehen und sogar zu spüren.

Jetzt gebe ich dir ein paar zusammengetragene Tipps verschiedenster Personen aus meinem Umfeld weiter, sie helfen dabei, das in unseren Beziehungen die Schmetterlinge bleiben und auch der rosa Durchblick nicht verloren geht!

Los gehts

  • sei offen und ehrlich
  • gestehe dir deine Gefühle ein
  • lass das Vergleichen mit anderen Beziehungen
  • lerne Kompromisse einzugehen
  • vergiss nicht: DEIN Partner hat ein eigenes ICH
  • vergiss die Romantik nicht
  • halte dir die positiven Seiten deines Partners vor Augen
  • mache öfter kleine Geschenke
  • laufe nicht vor Konflikten davon – stelle dich
  • orientiere dich nicht an Klischees von einer glücklichen Ehe
  • es dürfen auch mal unangenehme Fragen gestellt werden
  • stell dir die Frage: wie kann ich meinen Partner glücklich machen?
  • gemeinsam kochen
  • gehe NIE wütend zu Bett
  • höre auf, Auseinandersetzungen gewinnen zu wollen
  • schätze die Stärken und Begabungen deines Partners
  • sprich über Geld
  • versuche nicht die Liebe zu erzwingen
  • verabrede dich immer wieder neu mit deinem Partner
  • Freiräume nicht vergessen
  • lerne richtig zuhören
  • ordne die Beziehung nicht den Kindern unter
  • berührt euch ganz viel
  • Sex … wichtig
  • mache gemeinsame Pläne und setz dir Ziele mit deinem Partner
  • das Kind in dir niemals aufgeben
  • versuche den Anderen nicht zu ändern
  • sich immer auf Augenhöhe begegnen
  • tu regelmässig Dinge die deiner Beziehung gut tun
  • sei wertschätzend und liebevoll
  • sprich auch über die kleinen banalen Dinge des Alltags
  • Kommunikation – reden, reden, reden

Wahrscheinlich könnte jeder von uns diese Liste noch erweitern. Jeder hat auch sein eigenes Rezept um alles schön „rund“ zu halten! Und so banal auch einige der Tipps auf den ersten Blick klingen mögen – SIE tragen eine Wahrheit in sich, die wir alle, auf die ein oder andere Art in uns selbst erkennen. Nämlich an die ewige Liebe zu glauben und zu hoffen, dass sie NIE, wenn wir sie erst mal in den Armen halten, verloren geht!

Es gibt Menschen bei denen du deine Beine und deine Seele baumeln lassen kannst. Du kannst einfach nur du selbst sein, ohne Fassade, ohne Zweifel, manchmal sogar ohne Worte. Ist dir so jemand geschickt worden … sei gut zu ihm!

Wieder mal wünsche ich dir ganz viele schöne Momente mit dem Menschen den DU liebst, und falls DU noch Tipps hast um diese Liste zu erweitern … nur her damit!

Der Montag ist bei vielen Arbeitnehmern nicht unbedingt der beliebteste Tag in der Woche. Immer wieder montags steigt dieses lästige „Frustgefühl“ mit aus dem Bett. Dieses Gefühl ist eine Mischung aus Müdigkeit, schlechter Laune und einfach keinen „Bock auf die Arbeit haben“! Ich hab für dich gute Tipps und Tricks gesammelt, damit DU den Montag nicht ganz so schlimm empfindest. 🙂

Monday Morning

Irgendwie ein besonderer Tag in der Woche. Für viele jedenfalls. Schon das Aufstehen, wenn der Wecker unsanft klingelt, kann für viele von uns schon Grund genug sein, muffig in den Tag zu starten. Es hilft weder Café, noch eine ausgiebige Dusche oder gute Laune Musik. Meine ersten Gedanken am Montag Morgen waren sehr häufig „noch ne ganze Woche vor mir“ … als ich später Verantwortung übernahm waren meine Gedanken „wer wird sich heute wohl krank melden?“ Der Stau auf der Autobahn, das Gedränge in der Stassenbahn und die vielen Mails, die schon auf einen warteten, war einfach an einem Montag immer besonders krass!

Natürlich gibt es auch Studien über den „Blue Monday“

Diese Studien belegen, dass der Montag Morgen in Österreich und Deutschland zu den „betrüblichsten“ Tag der Woche gehört. Jedoch beginnt dieser Montagsfrust teilweise schon am Sonntag. Es ist die Angst vor dem Stress den die kommende Woche bringen wird. Speziell bei Führungskräften wurde dies festgestellt. 50 bis 80 Wochenstunden werden ohne „aufmucken“ erwartet, alleine der Gedanke im Hinterkopf der Betroffenen lässt sie am Wochenende nur schwer entspannen. Ausserdem setzt der Erholungseffekt bei vielen erst am Sonntag Nachmittag ein, wo aber gleichzeitig viele schon wieder an ihre Jobs denken. Gedanken wie „ich wäre noch gern, es ist aber schon wieder vorbei“ und ähnliche setzen ein. Die Montagsmüdigkeit ist also  pünktlichst zum Montag Morgen anwesend!

Wie also kannst du diesem Montagsfrust den Kampf ansagen?

  • Zuerst mal verschenk nicht den Sonntag indem du kopftechnisch schon wieder im Büro bist und dir Gedanken machst. Entspann dich! Es ist alles andere als entspannend wenn du von einer Trainingseinheit zur nächsten jagst und das Ganze in Freizeitstress ausartet … lass den Sonntag ruhig ausklingen … nichts tun ist definitiv erlaubt. 🙂
  • Plane ein Treffen mit deiner Freundin Montag nach der Arbeit ein, mach den Montag zu DEINEM besonderen Tag indem du dich beispielsweise mit deinem Partner zum Essen verabredest – Montag ist die Küche zu Hause geschlossen!? So schaffst du dir Vorfreude auf den Abend und der Start in die Woche beginnt positiv!
  • Always smileLächle, es gibt nichts schlimmeres als eine Strassenbahn voll mit Frust-Menschen! Die Mundwinkel dermassen weit nach unten gezogen das man sich nicht mal daneben setzten will! Mach DU es anders, lächle. Du wirst sehen es kann eine sehr ansteckende Wirkung auf andere haben 🙂 . Lachen entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst innere Blockaden. Also was spricht dagegen?
  • Frische Luft kurbelt deinen Kreislauf an. Wenn es irgendwie möglich ist für dich, geh mal zu Fuss zur Arbeit, ICH habe es geliebt, wenn ich auch anfangs immer sehr mit mir gehadert habe! Man gewöhnt sich und die 20 Minuten waren meine „Vorbereitung“ für alles was kommt. Durch den noch stillen Park zu marschieren und sich auf den Abend freuen. Du hast deine Gedanken in der Hand – mach was draus *zwinker*. Natürlich nur möglich wenn der Arbeitsweg zu Fuss erreichbar ist … zumindest ein Teil zu Fuß bewältigt werden kann.
  • Starte gemütlich in den Tag, mach dir nicht unnötigen Druck indem du noch die Waschmaschine in Gang setzt, den Staubsauger zum Glühen bringst und dadurch total in Hektik verfällst! Nimm dir Zeit, stell dir den Wecker etwas früher sodass sich eine zweite Tasse Café oder Tee locker ausgeht und du dir schon ein Konzept für den Tag zurecht legst bevor du das Haus verlässt.  Mach dein eigenes Morgenritual daraus! Wichtig ist nur – slow down please!
  • Unterbreche deinen Arbeitstag mit kleinen Pausen. Es reichen 5 Minuten mehrmals am Tag. Das geht in jedem Job! Du musst es dir nur erlauben … wenn du im Büro sitzt, steh auf und streck dich, geh ans Fenster, mach dir Tee. Wichtig ist nur das du dich bewegst. Es macht den Kopf wieder freier und reicht aus um sich frischer zu fühlen.

Die einfachen Dinge machen den Tag

Es sind alles ganz einfache Dinge, die dir helfen werden gut in den Montag Morgen reinzurutschen. Mir ist diese Zeit noch sehr genau in Erinnerung geblieben, Manchmal hätte ich mir sogar eine ordentlich Erkältung gewünscht 🙂 , so „matschig“ war ich drauf! Das Problem ist nur, es wird dadurch auch nichts besser, es werden weitere Montage folgen! Deshalb hab ich begonnen umzudenken und den Montag als den besten Tag der ganzen Woche zu sehen! Ich machte den Montag zu meinem Tag! Ausserdem war ich an diesem Tag am kreativsten, ich schaffte mehr als in den darauffolgenden Tagen. Mein Elan war ansteckend und zum Lachen gab und gibt es immer etwas …

Was natürlich auch ein wichtiger Aspekt ist: Deine Arbeit sollte DIR Freude und Spass bereiten … ist das nicht der Fall und dauert diese Lustlosigkeit länger an, solltest du dir ernsthaft Gedanken machen ob das auch der richtige Job für dich ist?! Schliesslich verbringst du sehr viel Zeit mit Arbeit, deiner Arbeit! Auch wenn du 15 Jahre diesen Job geliebt hast, darf es sein das er morgen für dich nicht mehr das ist, was er vor 15 Jahren für dich war! Also Hab Mut zur Veränderung. 🙂

Wie schaffst DU es, montags Morgen gut gelaunt aus dem Bett zu springen und dich auf den huhu „schlimmsten“ Tag der Woche zu freuen? Lass es mich und meine Leserinnen wissen, danke.  🙂

Erstmals ein entspanntes Wochenende UND danach einen geilen Montag.