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Meine komplette Bandbreite an Emotionen

Und wie ich damit umgehe. Warum schreibe ich heute darüber? Weil sie mich erst vor kurzem wieder richtig „gestreift“ haben. Emotionen sind für mich kein einfaches Thema. Immer noch nicht! SIE und ich standen immer im Kampf miteinander. Emotionale „Anfälle“ kenne ich in- und auswendig. Im negativen als auch im positiven Sinn … die volle Bandbreite eben. :D

In meinen ganz jungen Jahren hatte ich große Schwierigkeiten, meine Emotionen zu deuten, zu verstehen und zu bündeln. Als junge Frau folgten viele emotionale Phasen, mit denen ich kaum umgehen konnte! Ich betitelte mich teilweise selbst als DramaQueen, weil ich mich teilweise in irrationale Glaubenssätze hineinsteigerte bis ich tatsächlich davon überzeugt war. Der rationale (kleine Teil) in meinem Kopf flüsterte mir zu: „Du weißt schon, dass das überhaupt nicht stimmt, was du da denkst!“ Doch dieser Teil in mir war zu schwach, zu leise und somit wurde er einfach übertrampelt.

Mensch, wenn ich mich daran zurückerinnere, bekomme ich noch heute feuchte Hände. Ich hatte ständige Panikanfälle, große Aggressionen in mir, noch größere Verlassensängste und Depressionen, aber es gab auch die andere Seite. Übertriebene Glücksgefühle waren mir nicht unbekannt.

Gerade wenn ich eine neue „Liebe“ erobert hatte, schien mir meine Welt eine vollkommen andere. Ich sah die Sonne, obwohl keine schien und machte aus der berühmten Zitrone tatsächlich zuckersüße Limonade. Solange, bis sich die erste Enttäuschung einstellte. Dann war ich am Boden zerstört. Ich empfand alles als negativ und so fand ich keinen anderen Weg, als meine extremen Gefühle an mir selbst auszulassen. Selbstverletzend gegen mich gerichtet. Ein Thema, über das ich nicht sehr gerne nachdenke, dennoch ist es ein Teil von mir (gewesen).
Ich würde nicht sagen, dass ich aus all diesen Tatsachen herausgewachsen bin. Es war keine Phase, die ich nur im Kindes- und Jugendalter durchgemacht habe, NEIN diese Emotionen gehören noch immer zu mir. Es kommt immer noch vor, dass ich den ein oder anderen „Totalausfall“ habe … ich bin immer noch wütend, traurig, habe Angst und bin manchmal frustriert und am Boden. Jedoch sind diese Phasen anders und viel viel seltener geworden! >Gott bin ich froh darüber< Sie sind beinahe verschwunden, aber sie sind noch da.

Ich habe einfach gelernt damit zu leben und umzugehen.

Der Topf geht über …

Durch die Verlagerung der Perspektiven in meinem Leben kommt es von vornherein viel seltener zu negativen Gefühlen. Ich konnte wirklich lernen, auch in Situationen, die andere aus der Fassung bringen, ruhig zu sein. Ich kann sogar der „ruhende Pool“ sein und kann auch vieles mit Humor betrachten … man stelle sich das bitte vor! :D Eine (meine) zufriedene Einstellung sorgt dafür, dass ich erst gar nicht in unangenehme emotionale Momente komme. Diese Einstellung ist sozusagen meine „psychische Prophylaxe“ … gleichzustellen wie ausreichend Vitamin C, das für eine gesunde Abwehr sorgt. So verhindere ich das „Überlaufen“ meines Topfes.

Wenn sich allerdings die negativen Ereignisse in meinem Leben ununterbrochen „abklatschen“, dann geht er über mein Topf. Und genau für diese Momente habe ich einen Plan, einen Weg gefunden der wunderbar funktioniert. Ich schaffe es gegenzusteuern. Er half  mir auch sehr als mich noch anstrengende Panikanfälle plagten. Ein Trick der auch Dir vielleicht helfen kann, mit Deinen Emotionen besser umzugehen.

Inzwischen weiß es jeder: Unterdrückte Emotionen sind langfristig Gift für uns. Diese Meinung vertrete ich genauso, nur war es für mich immer schwer zu verstehen, warum ich beispielsweise meine Aggressionen nicht unterdrücken sollte! Wäre es besser, der Person auf die ich wütend war, gleich eine reinzuhauen? Wie bitte sollte ich diese Emotion denn sonst herauslassen? Ich hatte dieses Bedürfnis so oft und es fiel mir verdammt schwer, nicht in die Offensive zu gehen.

Gerade in einer meiner ersten Rehas wurde ich so oft getriggert, dass es mich beinahe zerrissen hat! Irgendwann war ich so voller Panik und gleichzeitiger Wut, dass mir scheinbar nichts anderes überblieb, als mich dem Ganzen voll und ganz zuzuwenden. Ich begann mit meinen Emotionen, die damals doch alle sehr unterschiedlich und übertrieben intensiv waren, zu reden.

„Bist du schon wieder da und quälst mich? Wird dir das denn nie langweilig? Was willst du … soll ich ausflippen, schreien, weinen, zuschlagen …? Das würdest du dir gerne ansehen, stimmts? Nur leider spiele ich da nicht mit.“

Ich beschloss, alles was im Moment war, zuzulassen … vollkommen. Hatte ich Angst, sagte ich mir – es ist nur Angst. Ich spürte wie mein Herz doppelt so schnell schlug als normal. Ich spürte meine feuchten Hände und wie sich mein Hals langsam zuschnürte und mein Mund trocken wurde. Ich ließ mich auf diesem Gefühl nieder und nahm es an. Diese paar Minuten waren anfangs eine kleine Ewigkeit, doch diese Zeit wurde mit jedem Mal kürzer und irgendwann konnte ich feststellen, dass da nix mehr war. Meine Angst war gegangen und hatte mich „ruhig“ sitzengelassen.

Warum das funktioniert ist nebensächlich – wichtig ist, dass es klappt.

Ich denke, Emotionen sind wie kleine Kinder. Sie machen so lange Blödsinn, bis sie sich der Aufmerksamkeit bewusst sind. Wenn man sich ihnen dann komplett zuwendet, werden sie ruhig und hören auf zu „stören“.

Deshalb richte ich seit langer Zeit meine Aufmerksamkeit genau auf DAS Gefühl, dass gerade außer Kontrolle zu geraten scheint! Bewusst in die Emotion steigen und fühlen … in diesem Augenblick … hineinfühlen … eins sein … voll und ganz. Und zusehen was geschieht.

Danke, dass Du mich gelesen hast, vielleicht kannst Du es ja selbst auch anwenden, wenn Dein Topf mal wieder am Kochen ist. ›lach‹

Herzlichst und bis bald …

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Die Vergangenheit. Sie ist die Menge aller zeitlich zurückliegenden Ereignisse. Das hat Mr. Google ausgespuckt. Die Vergangenheit abzuschließen ist eine Notwendigkeit, um sein wirkliches Potenzial zu finden. Nur wenn wir von „Altem“ befreit sind, sind wir in der Lage die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich vor uns liegen. Mein Beitrag heute soll dazu dienen, mit der Vergangenheit abschließen zu können, um endlich in Frieden mit Dir selbst zu leben.

Ich persönlich kenne mehr Menschen, die mit ihrer Vergangenheit nichts mehr zu tun haben wollen, als solche die ausnahmslos mit Freude in der vergangenen Zeit wühlen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Manchmal denke ich sogar, dass die Vergangenheit dazu da ist, Erfahrungen zu sammeln … negative Erfahrungen um gestärkt und positiv das weitere Leben zu schaffen. Sicher, man macht als junger Mensch jede Menge Quatsch. Tritt in dieses und jenes Fettnäpfchen. Wir wollen mit dem Kopf durch die Wand … und machen Sachen, bei denen schon zu Beginn feststeht, dass es „Narben“ geben wird.

Alles, was uns klein hält und nicht zu Liebe führt, ist nur ein Echo der bislang ungelösten Vergangenheit.

Frei sind wir erst, wenn wir die Vergangenheit zurücklassen

Wir bekommen das oft gesagt, man liest es ständig und redet noch viel mehr darüber! Aber was bedeutet es?  Wir sind erst wirklich frei, wenn wir die Vergangenheit verabschieden. Mit ihr abschließen. Das Resultat ist, das wir uns im HIER & JETZT frei und leicht fühlen können. Unsere Schultern fühlen sich leicht an, weil wir keine alten Pakete mehr mitschleppen müssen! Wir können dem Leben vertrauen und offen in die Welt hinausgehen. :D

Die Zusammenhänge sind sehr einfach erklärt: Wollten wir in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart das Gefühl von Schmerz nicht spüren, wird uns dieser Schmerz im heutigen Leben immer wieder begegnen. Wir nähren unseren „Schmerzkörper“ aus unseren Gedanken und Gefühlen des Schmerzes. Er hat seine ganz eigene Lebendigkeit und wird so zum Gestalter unseres Lebens. Er erschafft Dinge, die wir in unserm Herzen nicht fühlen möchten.

Die (Selbst)Heilung ist deshalb auch ein Schritt der Selbsterkenntnis. Die Stimme in unserem Kopf gibt vor, uns beschützen zu wollen. Sie möchte uns vor dem Bewahren, was wir bisher unangenehmes erlebt haben. Das geschieht so lange, bis wir uns selbst und die Wirklichkeit erkannt haben. Ich kann jetzt auch sagen: Bis wir die Vergangenheit hinter uns gelassen haben.

Über mich: Wenn ich in meine Vergangenheit zurücksteige, fühlt es sich nicht gut an. Natürlich gab es auch schöne Zeiten aber wie man ja weiß, bleiben negative Szenarios eher in Erinnerung als positive Erlebnisse. Es hatte Zeiten gegeben da wohnte ich in meiner Vergangenheit. Ich kannte mich dort aus und fühlte mich trotz der vielen negativen Erfahrungen zu Hause. Ich war immer auf der Suche nach den „Warums“ und „Was wäre wenn’s“. Diese vergangene Zeit zog mir sehr viel Saft aus meinen Adern. Ich war kraft- und mutlos und glaubte nicht an eine schönere Zukunft. Die Folgen waren soziale Isolation und Depression mit Angstzuständen.

Es musste etwas geschehen, denn ein Leben in ständiger Vergangenheit ist kein Leben. Diesen Weg möchte ich Dir gerne beschreiben. Er hilft Dir loszulassen, anzunehmen und zu fühlen.

Nimm Deine vergangene Zeit an. Es kann sich nur etwas verändern, wenn es in seinem Wesen erkannt wird. Deshalb ist die Akzeptanz der erste Schritt. Nimm sie genauso an wie sie ist. Bedingungslos, denn Du kannst nichts rückgängig machen was geschehen ist. Kein Wort, keinen Moment. Und gleich noch vorne weg – ich sehe heute meine Vergangenheit als Geschenk. ›zwinker‹.

Suche den Kontakt zu Deinen Gefühlen. Erlaube Dir ALLES zu fühlen! Vergangene Gefühle werden dadurch „ausgefühlt“. So vereinnahmen sie nicht Dein Bewusstsein. Dein Blick auf das, was JETZT geschieht und ist, wird klar. Der Schleier der Vergangenheit verzieht sich. Es kommt ans Tageslicht was verarbeitet werden will. Deine Heilung beginnt. ›lächel‹

Hole Dir Hilfe. Vergangenheit aufarbeiten bedeutet auch, sich Hilfe zu holen. Hilfe durch Therapie. Ich weiß, dass so viele Menschen beinahe Angst bekommen, wenn sie das Wort Therapie hören. Sie meinen, dass sie dann in der Gesellschaft einen eigenartigen Stellenwert einnehmen. Meine Erfahrungen bejahen das nur teilweise. Wir leben in einer Gesellschaft die hauptsächlich „wegschaut“. Die Menschen allgemein möchten ihren eigenen Gefühlen nicht unbedingt begegnen und den Gefühlen anderer schon dreimal nicht! Deshalb sollte man sich darum sowieso nicht kümmern. Hat man mal eine Therapie begonnen, stellt man sehr schnell fest, dass alles nicht so schlimm ist und der Seele einfach riesig guttut! Übrigens hat mal ein Therapeut zu mir gesagt als ich anfangs auch sehr unsicher darüber gedacht habe: „Eine Therapie hätte wohl überwiegend der Großteil der Menschen außerhalb dieses Gebäudes nötig :-) …“

Du und Dein inneres Kind. Begegne ihm! Es steht für Deine kindlichen Anteile. Alles was wir in der Vergangenheit getan und erlebt haben, alle Sehnsüchte nach Lebendigkeit und Liebe, wird mit dem inneren Kind ausgearbeitet. Es werden dabei sehr viele versteckte und unterdrückte Bedürfnisse hervorkommen, die dabei helfen, mit der Vergangenheit in Frieden abzuschließen. Dazu gibt es jede Menge Bücher die Dich dabei unterstützen können. Wie zum Beispiel: Das Kind in dir muss Frieden finden oder Completion Process.

LASS LOS! Sehr oft klebt man am Schmerz fest und macht dadurch die alten Geschichten immer und immer wieder durch. Man erzählt es sich selbst im Kopf … ich habe das selbst immer wieder getan. An dieser Stelle gilt es dann endlich AUFZUWACHEN! Es ist wichtig zu erkennen, dass es sich nicht um die Realität, sondern um die Vergangenheit handelt. Wenn wir uns immer wieder dieselben Geschichten aus der Vergangenheit erzählen ist das alles andere als HEILUNG! Der Schmerz von damals wird am Leben gehalten und nicht gelöst! Gehe in die Tiefe, … spüre die Gefühle die sich auftun und lasse damit all diese Momente los.

Abschlussgedanke:

Zu bedenken ist schon, dass es ein Prozess ist der Geduld verlangt. Ich arbeite daran selbst schon mehrere Jahre aber ich darf sagen, dass ich die richtig großen Baustellen erfolgreich abgeschlossen habe. Der Rest ist Kleinarbeit. ›lach‹. Ein langsames nach vorne tasten ist der richtige Anfang, um Erfolg zu haben. Lerne darauf zu vertrauen, was sich für Dich richtig und gut anfühlt. Und ganz wichtig bei allem, was Du tust: Sei geduldig mit Dir. Ehre liebe und schätze Dich. Durch das Loslassen Deiner Vergangenheit, wird sich Dein Herz öffnen, … Du wirst es sehen.

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Du kennst es bestimmt, … die Tage an denen Du am liebsten NUR mit Deiner Bettdecke verbringen würdest! Die Tage, wo es mit Deiner Laune nicht zum Besten steht. Du bist eigentlich noch gar nicht richtig munter, und weißt aber schon jetzt: LEUTE, ich bin schlecht gelaunt. Gründe kann es viele, aber muss es nicht mal geben. Es ist einfach dieses Gefühl …

Solche schlechte Laune-Tage hatte ich früher ganz ganz viele! Zu wenig geschlafen, Stress im Büro, Ärger mit Freund und oder Familie, schlechtes Wetter, kranker Körper und was weiß ich noch alles! Aus dem Spiegel sah mich oft tagelang jemand an, der mir absolut nicht sympathisch war. „Was ist … klotz mich nicht so an!“ Eine Meldung zu meinem Spiegelbild, dem ich dann knurrend aus dem Weg ging.

Manchmal steigern wir uns auch grundlos in etwas hinein …

Ich schreib das jetzt so, weil es bei mir meistens genauso war! Am Ende wusste ich gar nicht, weshalb ich eigentlich so schlechte Laune hatte? Fällt die Zahnpaste von der Zahnbürste, oder haben wir verschlafen, ist der Kaffee aus am Morgen kommt schnell ein: „Na, der Tag kann ja was werden!“ Das waren auch lange meine Pauschalgedanken, die wirklich riskant sein können!

Es ist nämlich so, und das bitte immer im Auge behalten – Es gibt niemanden in unseren Köpfen, der unsere Stimmung lenkt! Wir alleine sind dafür verantwortlich und zuständig. Wir entscheiden, ob wir heute GUT oder SCHLECHT drauf sind! Das bedeutet, wir können jede Menge tun, um unsere Gedanken im Kopf umzudrehen, falls das Gefühl auf negativ steht.

Gute Laune lässt sich trainieren …

Wenn wir auf andere Gedanken kommen möchten und uns besser fühlen wollen, dann müssen wir unsere negativen, ich nenne sie jetzt mal „Selbstgespräche“, die ja für unsere schlechten Gefühle verantwortlich sind, durch gute Gedanken, also positive Selbstgespräche, ersetzen. Mir hilft es sehr, von negativen Gedanken Abstand zu bekommen, wenn ich mir hilfreiche Fragen stelle. Fragen bringen uns immer weiter! Denn sie sind der Anfang für eine Veränderung. Sie eröffnen Antworten und bieten uns neue Möglichkeiten und Perspektiven. Und all das bedeutet eine viel bessere Laune!

Ich kann so die Richtung meiner Gedanken kontrollieren und damit auch, wie ich mich dann fühle. Das ist meine Erste Hilfe Medizin, die ich an solchen Tagen gerne anwende. ICH und DU … WIR haben es in der Hand wie wir uns fühlen!

Gedanke von mir:

Ich hatte die letzten Monate beinahe jeden Morgen dieses Gefühl von Negativität in mir. Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn man durch gesundheitliche oder auch andere Gründen irgendwie nicht so kann wie man eigentlich möchte. Schmerzen, schlechter Schlaf, Unsicherheit und auch aufkommende Ängste, sind keine gute Unterstützung für gute Laune! Da wirst Du mir sicher recht geben. Und so habe ich wieder in meiner alten Kiste mit „GUTES HANDWERKSZEUG“ gegraben und auch gute Dinge gefunden, die mir schon in vergangenen Jahren eine große Hilfe waren. ›lächel‹.

Die Fragen, die ich mir damals notiert habe und die ziemlich abgegriffen aussehen, verwendete ich in den vergangenen Monaten wieder. Sehr aktiv und mit echtem Erfolg. Denn meine Gedanken wandelten sich innerhalb kurzer Zeit. Ich möchte sie mit Dir teilen. Techniken, die gute Dienste leisten, haben es verdient, hinausgetragen und geteilt zu werden. Ich nenne sie Stimmungsfragen, da verließ mich meine Kreativität jetzt ein wenig. ›lach‹

Stelle Dir die richtigen Fragen und Du wirst Deine Gefühle ändern:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür kann ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und WER liebt mich?
  • Worüber freue ich mich im Moment? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
  • Worauf bin ich besonders stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
  • Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Welcher Ort gibt mir am meisten Kraft? Wo fühle ich mich besonders wohl?
  • Was kann ich JETZT tun, um meine Situation besser zu machen?
  • Welche positiven Seiten hat mein Problem gerade?
  • WER kann mir bei der Lösung behilflich sein?
  • Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?
  • Was würde ich tun und wie würde ich mich verhalten, hätte ich dieses Problem NICHT?

Einfache Fragen mit einer sehr großen Wirkung. Ich möchte Dir diese Fragen wirklich an Dein Herz legen. Stelle sie Dir und Du wirst Deine Gefühle verändern. Wenn Dir die Fragen ausgehen, dann bekommst Du keine Antworten mehr und ohne Antworten stirbt jede Hoffnung!

Beweise Dir, dass Du am LEBEN bist und die Zeit viel zu schade ist, um sie mit negativen Selbstgesprächen und Gedanken = schlechter Laune zu vergeuden!

Es funktioniert bei mir zu 99,9 %. Ich wünsche Dir viel Glück, hoffe aber, dass Du diese Fragen vielleicht gar nie brauchst!
Herzlichst und gut gelaunt.

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Bam. Was für eine Frage! Eine Frage, die ich mir früher sehr oft gestellt habe. Ich wollte so gern auf andere sympathisch wirken, aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich war für andere immer die „Strenge“, die „Arrogante“ und sich für etwas  „besseres haltende“. Meine Frage heute an Dich – würdest Du für Dich selbst Sympathie empfinden, würdest Du Dir begegnen?

Was genau steckt hinter dem Wort „Sympathie“?

Wenn ich es beschreiben soll, würde ich sagen, das Wort beschreibt eine spontane Zuneigung einem anderen Menschen gegenüber. Es ist das unbestimmte Gefühl einer inneren Verwandtschaft da, die mich dazu leiten kann, mich mit diesem Menschen zu verbinden, ins Gespräch zu kommen (wollen). Sympathie kann ich nicht erzwingen. Sie entsteht automatisch und grundlos. Für mich spielt dabei Empathie eine große Rolle! Je mehr sich ein Mensch in Gedanken und Gefühle eines anderen hineinversetzten und nachfühlen kann, umso sympathischer ist er für mich.

Menschen, die uns selbst sehr ähnlich sind, empfinden wir – plump gesagt – auch als sympathisch! Weil sie auf uns berechenbarer wirken. Es gelingt uns in meist sehr kurzer Zeit, ein gutes Maß an Vertrauen aufzubauen. Sympathie ist also auch Vertrauen. Bestimmt hast Du es schon oft erlebt. Du triffst jemanden und die Chemie stimmt einfach. Dann wieder, begegnest Du jemanden, der Dir vom ersten Moment an unsympathisch ist. Eigenartig, oder?

Vielleicht aber auch nicht ganz grundlos. Dieses Thema war ganz viele Jahre meines, bis ich irgendwann aufhörte, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Ich hatte das Gefühl, je mehr ich mich anstrengte „sympathisch“ aufzutreten, umso mehr ging es in die Hose. Mich mochte man, oder man hasste mich. Dazwischen gab es nix. „Polarisieren“ … sagt man ja dazu. ›grins‹. Also ich polarisierte, und das nicht freiwillig. Aber weg von mir.

Können wir Sympathie aus uns herauskitzeln?

Eine gute Nachricht habe ich dazu: Das geht. Es gibt aber auch immer die Kehrseite der Medaille: Es ist nicht einfach. ›zwinker‹. Ich kann jedenfalls sagen, dass sich mein „unsympathisches“ Blatt schon etwas gewendet hat. :D

Ich habe mich immer meiner eigenen Sympathie unsicher gefühlt, und hatte große Angst vor Zurückweisung! Klar – habe ich sie schon von Kindheit an erfahren. Langsam veränderte ich mein Verhalten. Ich wurde reservierter und kühl … eine reine Selbstschutz-Maßnahme klarerweise. Damit riskierte ich umso mehr Körbe. Da half mir auch das aufgesetzte Dauerlächeln nix.

Sympathie ist irgendwie auch eine Selbstprophezeiung! Denn wenn wir meinen, dass uns andere Menschen klasse finden, verhalten wir uns auch automatisch ganz anders! Freundlich, wärmer und das hat den Effekt, dass uns unser Gegenüber tatsächlich sympathischer findet! Ausschlaggebend war, wenn ich wieder auf meine Wenigkeit zurückgreifen darf, mein authentisches SEIN. Eine Sympathieträgerin wird, glaube ich nie aus mir werden, muss es auch gar nicht! Ich habe hart an meine Kanten und Rundungen gefeilt um „echt“ zu sein, und diese Echtheit muss auch nicht jedem gefallen.

Aber, wie werden wir jetzt sympathischer?

Wir Menschen lieben und suchen beständig die Bestätigung und Zuneigung, darüber lässt sich nicht streiten. Fakt ist, wir manipulieren ständig. Es ist wirklich so! Jedes „Werben“ um Zuneigung eines Menschen oder eines Partners in spe … jede liebevolle Verführung in der Beziehung, ist letztendlich ein Manipulationsversuch. ›lach‹ Ganz klar, dahinter steckt das Grundbedürfnis gemocht zu werden! Ein tiefes und sehr authentisches Bedürfnis.

Leider gibt es auch Menschen, deren Absicht eine ganz andere ist: Sie nutzen ihr Gegenüber aus und fügen der Person gewollt Schaden zu! Aber davon möchte ich heute nicht schreiben. :-( Ich möchte die positive Absicht verfolgen. Kurz und gut, es nichts Verwerfliches sympathischer wirken zu wollen! Das ZIEL das wir damit verfolgen, macht den Unterschied.

Über alles wird geforscht und auch tatsächlich, über Sympathie. Und die Forschung bestätigt, dass Menschen, die sich gegenseitig „gut“ finden und mögen, ihre Verhaltensweisen gegenseitig anpassen! Was uns aber unterstützen wird, um mehr Sympathie auszustrahlen, habe ich uns hier zusammengefasst:

  • Ich konnte auf meinem Weg der Veränderung immer wieder feststellen, dass ein ehrlich gemeintes Kompliment wahre Wunder bewirken können! Ich finde es keinesfalls plump, jemandem den ich gar nicht kenne, zu sagen, dass ich ihn sehr höflich und aufmerksam finde! Es ist das Grundprinzip der Sozialpsychologie, dass mir immer wieder erklärt wurde. Es bedarf ein wenig – falsch – es bedarf sehr viel Mut, es auszusprechen … jedenfalls die ersten Male. >händezusammenschlag<.
  • Mit einem offenen Lächeln auf andere zugehen. Denn wenn ein anderer Mensch das Gefühl hat, dass wir ihn mögen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Einstellung auf jeden Fall erwidert wird.
  • Augen sagen mehr als tausend Worte … hinter dieser Meinung stehe ich zu 100 %. Ein wacher freundlicher Blickkontakt unterstreicht unsere Authentizität und Glaubwürdigkeit! Er signalisiert Aufmerksamkeit, im Gespräch ohnehin das Wichtigste, aber auch bei einem flüchtigen „Hallo“.

Es gibt da aber auch noch ein paar andere Methoden, die Einfluss darauf haben können, wie sympathisch wir auf andere wirken. Diese Tipps habe ich aus einer sehr interessanten Schulung mitgenommen. Der „Erfolg“ war auf meiner Seite! Besonders hilfreich und gut anwendbar, wenn Du in der Dienstleistung oder einer Führungsebene tätig bist!

  • Fordere andere auf, über sich zu reden. In uns allen Menschen steckt ein kleiner Narzisst. Eine Unterhaltung fühlt sich für uns gleich um Welten wertvoller an, wenn wir über uns selbst erzählen können. Frage viel und Deine Beliebtheit wird sich verändern. Schenke Deinem Gegenüber genügend Zeit. Es macht Dich auch zu einem guten Zuhörer. :D
  • Gleich und gleich gesellt sich gern? Natürlich … meistens jedenfalls. Deshalb betone die Gemeinsamkeiten! Es macht auf Anhieb sympathisch. Natürlich sollst Du nicht das erzählen, was der andere hören möchte, bleib immer ehrlich und authentisch. Nicht „echt“ rüberzukommen wird entlarvt. IMMER! Und das mag niemand. Das Gespräch wird Gemeinsamkeiten herausfiltern und diese kannst Du dann in den Vordergrund stellen.
  • Lass die Selbstaufwertung! Damit meine ich jetzt nicht, dass Du von Dir nichts halten sollst, ganz im Gegenteil – DU bist TOLL wie DU bist! Es ist tatsächlich so, dass „Ach wie bin ich toll“ Kommunikation, abstoßend auf uns wirkt. Außer, es geht um ein Bewerbungsgespräch. ›lach‹.
  • Menschen, die ihre Verbindlichkeiten beweisen mag ich zum Beispiel total! Das gilt auf allen Ebenen. Ob es nun um Pünktlichkeit geht oder um Zusagen, die ein gehalten werden sollten. Ich mag Menschen auf die Verlass ist! Menschen, die ich einschätzen kann und wo ich nicht enttäuscht werde. Sei auch DU ein solcher!
  • Auch mal Schwäche zeigen und dazu stehen. Es wäre ein großer Fehler sich fehlerlos zu geben. Ich kenne Menschen, die verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch! Hallo  … wir sind keine Götter. Zeige Mut zur perfekten Unperfektheit. Sprich über Deine Fehler, das ist nichts Wildes. Das können ganz belanglose Dinge sein die Dein Gegenüber vielleicht sogar sehr charmant finden kann?

Das waren die Punkte, die ich mir gemerkt und auch anwende. In Wahrheit ist es gar nicht so schwierig, sympathischer auf andere zu wirken. Oder ich kann es auch mit nur einem Satz formulieren: Verschenke DEINE Sympathie, dann kommt sie auch bestimmt zu Dir zurück! Heute kann ich sehr gut damit leben, dass mich einige eben nicht so „gut“ und sympathisch finden. Über den Rest, die sich freiwillig und gern in meiner Nähe aufhalten, bin ich allerdings sehr sehr dankbar und glücklich. 

Und Du so? Wie würdest Du Dich beschreiben und „einreihen“? Ich freu mich, wenn Du mir einen Kommentar da lässt!

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Was machen wir mit Menschen, die uns nicht bekommen? Menschen, die sich nicht an unsere Grenzen halten, sie einfach überschreiten. Sich unsozial, bösartig und zerstörend verhalten? Vielleicht sagst Du jetzt, solche Menschen kenne ich nicht und wenn, würdest Du sie nur einmal treffen. Wenn das denn so ist, freue ich mich für Dich! Ob das allerdings möglich ist, bezweifle ich. Es ist anfangs gar nicht so einfach zu beschreiben und zu erkennen, was einen toxischen Menschen ausmacht. Sie sind Schauspieler vom Feinsten. Sie beherrschen es, ihre Beute zu umgarnen. Sie zeigen sich von der Schokoladenseite, bis sie dann ihr wahres Sein zeigen.

Ich habe ja schon ein paar Mal darüber geschrieben. Toxische Menschen haben meinen Weg gepflastert und ich bin  freiwillig darauf gelaufen. Diese Zeiten werde ich wahrscheinlich nicht vergessen, aber ich habe gut damit abgeschlossen. Im Übrigen kann ich heute solche Menschen schon aus zehn Kilometer riechen. ›lach‹ Diese Sorte Mensch, kann mir heute nichts mehr anhaben. Ich falle nicht mehr auf sie herein! In meinem Beitrag möchte ich Dir ein paar Tipps geben, wie Du auf geschickte Art mit toxischen Menschen umgehen kannst.

Ist es überhaupt erlaubt, Menschen als toxisch zu bezeichnen?

Lässt es sich das mit einer humanistischen Sichtweise vereinbaren? Jeder von uns ist doch ein Produkt seiner Erziehung und seines sozialen Umfeldes, deshalb doch nicht schuld, dass er ist wie er ist, oder? Haben diese Menschen nicht auch Respekt verdient, auch wenn er anderen Menschen das Leben zur Hölle macht?

Dafür habe ich gleich mal eine klare Antwort darauf: Ich muss die Dinge beim Namen nennen dürfen! Und wenn Menschen sich unsozial und bösartig verhalten, dann habe ich auch das Recht, der Sache einen Namen zu geben! Da darf ich doch wohl sagen, dass sich jemand toxisch verhält, mir nicht guttut und Gift für mich ist.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass wahrscheinlich jeder jemanden kennt, der es schafft, seine Seele zu vergiften. Was und wie genau ist ein toxischer Mensch? Ich weiß heute, dass es nichts Gutes bedeutete, wenn ich mit einer Person Kontakt hatte, und ich im Nachhinein ein flaues Gefühl in der Magengrube mit nach Hause nehme.  Manchmal kann man gar nicht genau sagen, was es war. Man fühlt sich benutzt, ausgenutzt oder über den Tisch gezogen. Giftig eben. Ungesund fürs Innere.

Typische Verhaltensweisen sind zum Beispiel:

  • Ein toxischer Mensch beginnt gerne zu streiten, obwohl ein einfaches Gespräch, die ganze Sache geglättet hätte.
  • Sie sind verbohrt und die Sichtweise anderer interessiert sie nicht.
  • Sie sind uneinsichtig und versuchen andere Menschen nicht mal ansatzweise zu verstehen.
  • Ein toxischer Mensch überschreitet Grenzen! Sie werden gerne übergriffig und tun Dinge, die ihnen einfach nicht zustehen.
  • Sie haben viele Erwartungen, ohne sie auszusprechen, doch wenn diese nicht eintreten, folgt die Bestrafung.
  • Sie sind wahre Meister darin, Schuldgefühle zu wecken. Ein toxischer Mensch führt emotionalen Druck aus.
  • Sie sind Lügenbarone. Sie lassen Informationen weg, und dichten andere einfach dazu.
  • Sie manipulieren mit Leidenschaft, um ihre Interessen durchzusetzen. Dabei werden oft unschöne Tricks benutzt.
  • Sie streuen Gerüchte, um Dich auf ihre Seite zu bekommen. Dabei können sie auch außerordentlich charmant sein.
  • Ein toxischer Mensch ist eifersüchtig und er nimmt niemals Rücksicht auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen.

Es kann schon sein, dass wir uns alle mal so oder so verhalten. Wir sind eben nicht perfekt! Wir haben schwache Momente und wir machen auch Fehler. Aber wir tun dies nicht ständig oder mit Absicht. Dagegen ist das Verhalten toxischer Menschen beinahe ständig so wie beschrieben. Meine oben angeführten Beispiele sind der Normalfall und nicht die Ausnahme.

Also wie kann ich nun mit ungesunden Menschen umgehen?

Ich erzähle Dir aus meiner Perspektive. Sobald ich begriffen habe, dass mir jemand nicht guttut, Gift für mich ist, ziehe ich sofort die Handbremse. Ich halte Abstand. Das ist eine logische und natürliche Reaktion. Aber immer weiß man das nicht sofort. Wie ja oben erwähnt, diese Menschen sind grandiose Schauspieler. Toxische Menschen können es einfach sehr gut mit ihrem Gegenüber zu spielen. Gerade in einer Kennenlernphase ist es besonders schwer zu erkennen, um was es sich handelt. Das dauert manchmal Monate bis diese Menschen ihr wahres Gesicht zeigen.

Viele Frauen leben jahrelang mit einem Partner zusammen, bis sie irgendwann erkennen, dass ihr Partner sie vergiftet. Also der erste Schritt ist der, erstmal zu erkennen, dass der andere, Gift für mich ist. Es gibt da aber auch noch ein anderes Problem. Manchen Menschen können wir aus dem Weg gehen. Anderen leider nicht.  Zum Beispiel Vorgesetzte, Familienmitglieder oder Mitarbeiter. All das sind Personen, die kann man nicht einfach so ignorieren!

Dafür gibt es andere Anregungen:

  • Nimm es nicht persönlich. Ein ganz wichtiger Tipp meinerseits. Du denkst Dir sicher: „Wie um alles in der Welt soll ich etwas nicht persönlich nehmen, wenn jemand sein ganzes Gift auf mir ablädt?“ Es ist schwer. Richtig schwer, aber genau der Weg den Du gehen musst. Denn je persönlicher man eine Sache aufnimmt, umso emotionaler reagiert man! Toxische Menschen leben oft von unserer emotionalen Reaktion. Es ist ihre Nahrung um zu überleben.
  • Schütze Dich. Ein toxischer Mensch fährt gerne große Geschütze mit puren Emotionen auf! Sie geben sich abwertend uns gegenüber, sie beleidigen und sie verletzen. Was dabei hilfreich ist, (wenn es sich nicht um Deinen Partner handelt) ist – Dich mit anderen auszutauschen. Bringe die Gedanken und Gefühle darüber zu Papier. Es gilt dabei die emotionalen Gespräche ein wenig auseinander zu pflücken. Das Gift von der Realität zu trennen …, wenn Du verstehst was ich meine.
  • Grenzen ziehen. Wie ja schon anfangs erwähnt, sind toxische Menschen grenzüberschreitend. Sie tun Dinge, die einfach zu weit gehen. In so einem Fall gibt es eine klare Ansage zu machen: Beispiel: „Du hast etwas getan, was meine/unsere Vereinbarung überschritten hat. Wenn Du Dich nicht entschuldigst (wenn Du das nicht zurückzahlst usw.… ), werde ich etwas gegen Dich unternehmen. Klare Ansagen, die nur die Fakten und die Konsequenzen beschreiben. Toxische Menschen brauchen Klartext. Ohne Bewertung und ohne Emotion. Einfach nur die Fakten.
  • Hüte Dich vor Deinem schlechten Gewissen. Ich finde es einen wunderbaren Wesenszug, wenn Menschen anderen Menschen ihr Mitgefühl zeigen. Leider kann das, im Umgang mit einem „Toxaner“ ganz schnell zu einer Falle werden. Ich habe zig Erklärungen und Entschuldigungen erhalten, warum es so war wie es war. Es führte immer dazu, dass ich sofort ein schlechtes Gewissen in mir entwickelte. Er tat mir leid. Und ich glaubte all die Erklärungen. Diese Menschen sind auch tatsächlich arm. Wenn man in der eigenen Destruktivität gefangen ist, muss das auch sicherlich schrecklich sein. Also lass Dein schlechtes Gewissen stecken, sonst wirst Du zu Wachs in seinen Händen!
  • Hole Dir Unterstützung. Der Umgang mit diesen Menschen ist kein einfacher. Er ist kräftezehrend und sehr anstrengend. Es ist also keine Schande sich Unterstützung zu holen!

Begrabe die Vorstellung, dass toxische Menschen in Frieden Leben möchten

Friedliebende Menschen gehen davon aus, dass andere genauso denken. Das jeder Frieden möchte. Leider ist das aber nicht so. Ein toxischer Mensch wird immer den Konflikt suchen. Den Streit, die Emotion und die Intrige. Das kann ich mehrfach betätigen. Meine Überzeugungsarbeit verlief im Sand. Ich wünschte mir immer, meine Sichtweise etwas begreiflich zu machen. Eigentlich ein ganz normaler und natürlicher Wunsch, aber total am Leben vorbei. Toxische Menschen sind daran nicht interessiert.

Also lasse Deine Schuhe an. Dieser Mensch will nicht in Deinen Schuhen laufen.  Er lebt in seiner Welt … wo er genauso weitermachen wird wie bisher. Spare Dir Deine Überzeugungsarbeit. Es ist verlorene Zeit und frustrierende Liebesmüh. Für mich war es nicht möglich diese Menschen zu verstehen. Meine ständige Frage war immer nur: „Warum tut er das bloß?“ Ich habe nach vielen Gründen gesucht. Schwere Kindheit, nie eine Chance gehabt, Persönlichkeitsstörung …  es nutzte nichts. Die menschliche Psyche ist eine sehr komplexe Angelegenheit und es ist schwer zu verstehen, weshalb sich ein Mensch so verhält wie er es tut.

Wenn ich alles in wenigen Worten zusammenfassen sollte, würde ich Folgendes schreiben:

Bleib bei Dir und Deinen Zielen, falls Du in einer Beziehung mit einem toxischen Partner bist – lass los und handle! Ist es einfach? Nein, das ist es auf keinen Fall, aber es befreit und Du hast wieder genug Luft um richtig durchzuatmen.

Zu bestimmten Menschen muss man gar nichts mehr sagen … die darf man einfach so stehen lassen.

Danke, dass Du bis zum Ende geblieben bist. Deine Meinung ist mir immer wichtig, also lasse sie gerne in einem Kommentar hier.

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Da gibt es Menschen die geben so ein Strahlen von sich, weil sie mit sich und der Welt vollkommen im Reinen sind. Und dann gibt es die anderen … die jeden Tag aufs Neue mit sich im Clinch liegen. Menschen, die sich selbst nicht annehmen und lieben können …

Ein Gespräch mit meinem ICH

Ja, da steh´ich mal wieder wie jeden Morgen und jeden Abend vor dem Spiegel und betrachte mein müdes und blasses ICH. Genaugenommen starre ich ins Leere, da ich mich gar nicht ansehen will! Haare die wie Dell-Wolle aussehen. Augenringe, die trotz ausreichenden Schlaf einfach nicht verschwinden wollen und dann noch dieser Mund … die Lippen so fest aufeinander gepresst, dass das Gesicht „mundlos“ erscheint!

„Ich mag dich nicht! Deshalb kann ich dich auch nicht lieben …“
Ich weiß, wir hatten keinen guten Rutsch ins Leben. Schwierige Geburt – hat es geheißen, ständig krank und eine Außenseiterin schon von Anfang an!

Deine Kindheit und Jugend hattest du dir auch anders vorgestellt … dein Leben, ein ewiges auf und ab. Hürden über Hürden. Aber du hast es geschafft! Warum siehst du deine Erfolge nicht? Du hast so viel Anerkennung für deine Arbeiten bekommen und viel Lob von anderen Menschen erhalten, warum zum Teufel siehst du das alles nicht?

Dein Partner, deine Kinder und auch deine Freunde würden alles für dich tun! Sie sind und waren dagewesen, wenn du sie gebraucht hast! Weil sie dich lieben … genauso wie du bist. Und was machst du? Du haderst mit dir, weil du denkst, du hast diese wundervollen Menschen in deinem Leben nicht verdient!

Du kannst es ruhig zugeben … manchmal bildest du dir sogar ein, sie würden schlecht über dich reden. Wie kommst du eigentlich auf so viel Blödsinn? Bist du dir selbst nichts wert? Du hast schon so oft vor dem Spiegel gestanden – so wie jetzt, hast ins Leere geschaut. Erfüllt von Wut und Selbsthass, weil du dich selbst nicht ertragen kannst. Wie weit das gegangen ist, muss ich dir nicht sagen.  :-( Die Wut und deine Selbstablehnung haben dich so betäubt, dass du dir weh tun musstest, um dich wieder zu spüren. Ich frage dich:

„Warum kannst du dich selbst nicht lieben?“

Mein liebes ICH, ich wünsche mir, dass du endlich erkennst, was für toller Mensch du bist. Du bist stark. Ehrgeizig. Eine Kämpfernatur mit einem großen Herz und einen sensiblen Kern. Sei stolz darauf, was du schon alles (alleine) gemeistert hast! Also fang´ endlich an, dich selbst in den Arm zu nehmen und zu lieben! Nimm die Geschenke des Lebens! Nimm sie an, ohne zu hinterfragen, ob du sie verdienst!

Du schaffst das … enttäusche mich  nicht. Denn ich möchte, dass du mich zum „Strahlen“ bringst.
Dein ICH.

Tja, so gings ab bei mir noch vor einigen Jahren. Und das mit gut 45 Jahren.

Vom Selbsthass zur Selbstliebe

Mir ist diese Zeit noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Und Tagebucheintragungen bringen es auch noch mal schwarz auf weiß. Wieder weiß ich das ich damit kein Einzelfall bin. Deshalb habe ich mich entschieden diesen Beitrag zu schreiben. Menschen die es nicht schaffen zu sich selbst zu finden, haben eine tiefe Abneigung zu sich selbst. Ich habe damals alles an mir gehasst! Mein Verhalten mein Aussehen, meine plötzliche Unsicherheit und auch meine Faulheit nichts dagegen zu unternehmen! Das war allerdings nicht immer so.

Wie entsteht Selbsthass?
Jeder von uns hat sein ganz individuelles Idealbild und ein Selbstbild. Das Idealbild beschreibt, wie wir gerne sein möchten. Ich z. B. habe mir damals meine Lockerheit und mein Selbstbewusstsein wieder zurückgewünscht. Mutig und emphatisch wollte ich sein!

Das Selbstbild beschreibt, wie wir uns zum jeweiligen Zeitpunkt sehen. Ich sah mich als eine langweilige unschöne Frau, die ihr Leben scheinbar nicht mehr auf die Reihe bekam. Je mehr das Selbstbild vom Idealbild abweicht, umso mehr Selbsthass kann dadurch entstehen. Vielen Menschen ist es dann nicht mehr möglich, sich so zu akzeptieren, wie man ist.

Wenn ich mich damals mit einem Wort beschreiben hätte müssen wär mir nur ein Wort eingefallen: „Versager“. Das Selbstwertgefühl ist am Tiefpunkt und der Vergleich mit anderen, machte es nicht leichter. In meinem und ich glaube auch in den meisten Fällen, sind diese Muster schon in der Kindheit oder Jugend entstanden. Man wäre nichts wert, zu dumm und irgendwie falsch …

Das alles führt dazu, sich selbst immer kritischer gegenüberzustehen. Der Wunsch nach einer Veränderung wird dabei immer lauter. Ein langwieriger schwerer ABER erreichbarer Prozess! ›lächel‹ Es gibt nämlich nichts, was wir nicht umdrehen können. Deshalb: „Liebes ICH, es tut mir leid, dass ich dich damals so verletzt und vernachlässigt habe …“

Wie kann man Selbsthass überwinden?

Ganz genau – durch Selbstliebe! Es war gar nicht so schwer, wie ich anfangs gedacht habe. Selbstliebe ist kein „Hexenwerk“ weißt du? ›lach‹. Ändere mit diesem Artikel Deine Gewohnheiten. Den Umgang mit Dir selbst, damit Du Dich so zu akzeptieren lernst, wie Du bist. Ich helfe Dir mit ein paar Punkten, die mir sehr dabei geholfen haben, wieder in Liebe zu mir selbst zu finden.

  • Kontrolliere Deinen Fokus. Habe ein Auge auf Deine Stärken! Was läuft bei Dir besonders glatt? Worin bist Du besonders geschickt? Worin bist Du ausdauernd? Lass Dich dabei nicht von Deinem inneren Kritiker ablenken.
  • Sei gut zu Dir. Es gibt 100 Möglichkeiten, um sich liebevoll zu behandeln. Das sieht bei jedem anders aus. Fokussiere Dich dabei vollkommen auf Dich! Gönne Dir etwas Schönes und das in einer Regelmäßigkeit – weil Du es absolut wert bist!
  • Spreche liebevoll mit Dir. Ist es nicht so, wir denken so viel darüber nach, wie wir Kritik an anderen „schön“ verpacken können. Aber bei uns selbst? Wenn ich daran denke, wie ich mit mir selber gemeckert habe … inklusive Tonfall … oh mein Gott! Lass das sein. Sei sanft in Deiner Stimme und ignoriere auch dabei die Stimmen aus Deiner Vergangenheit. So zeigst Du Dir jeden Tag, dass Du Dich wertschätzt und magst.
  • Schau Dir tief in die Augen! Es ist wirklich ein gewaltiges Ding für Deine Selbstliebe … der Gang zum Spiegel! Nimm Dich wahr, schau wer da vor Dir steht. Schau in Dich hinein und erkenne das ganze Wesen in Dir! Entdecke den Teil in Dir, der sich so wünscht geliebt und akzeptiert zu werden und der es auch für jeden Preis der Welt verdient hat.
  • Sprich mit Deinem Spiegelbild. Sag ihm, dass Du Dich jetzt um Dich kümmerst. Am Anfang ist dieses Ritual etwas gewöhnungsbedürftig, ab es ist der Schlüssel dafür, etwas zu verändern. Das kann ich Dir versprechen!
  • Lebe Deine Wünsche und Träume. Zur Selbstliebe gehört auch, sich für seine Träume einzusetzen. was jetzt nicht heißen soll, dass Du heute noch alles hinschmeißen sollst. :-) Aber Du sollst Dir im Klaren sein, was Du willst. Wie willst Du leben? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich umgeben? Erfüllt Dich Deine Arbeit? Je öfter Du daran denkst und je klarer Deine Bilder sind, umso schneller wirst Du all das erreichen. :D

Ja und wer jetzt glaubt, dass Selbsthass ein Thema für noch orientierungslose junge Menschen ist, hat sich wahrlich geirrt. Viele Frauen waren ihr halbes Leben taff, selbstsicher, erfolgreich, glücklich und fühlten sich wie eine Königin … bis plötzlich das Leben anderer Meinung war. Die Gründe muss ich wohl nicht aufzählen.

Ich kann es sagen: Es muss nicht so bleiben. Von Selbsthass zur Selbstliebe … es funktioniert. Liebes „ICH“ von damals, es tut mir leid, dass ich lange Zeit keine gute Meinung von dir hatte und ich mich deshalb nicht um dich gekümmert habe. Heute liebe ich dich dafür umso mehr. Ohne Selbstliebe keine LIEBE.

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Du fühlst Dich im Alltag nicht richtig anwesend? Du geisterst durch den Tag, ohne dass Du ihn so richtig zu greifen bekommst? Du bist gedanklich meistens abwesend. Die schönen Momente und Ereignisse hinterlassen keinerlei Spuren bei Dir? Dir fehlt Deine Stabilität und Dein innerer Halt?  Ich kenne das. Solche Situationen treten hin und wieder ein, wenn wir zu viel kopftechnisch arbeiten. Unser Schwerpunkt liegt dann im Geiste. Und der veranlasst, dass wir unsere Standhaftigkeit im Alltag verloren haben. Es fehlt der Boden unter unseren Füßen. Warum „Erdung“ so wichtig für unsere Zufriedenheit ist.

Ich bin jetzt keine Frau, die spirituelle und geistige Arbeit anbieten kann. Aber ich halte sehr viel von Menschen, die diese Gabe besitzen. Ich bin mir sehr sicher, dass Dir das Wort erden bereits das ein oder andere Mal zu Ohren gekommen ist? Meine erste Erfahrung machte ich, als ich dieses „planlose“ Verhalten hatte. Mein Atem kam nie in meiner Bauchhöhle an, meine Gefühle waren taub und ich hatte generell das Gefühl, das mein ganzes Leben an mir vorbeizog. Ich bekam damals den Rat: „Hey, du solltest versuchen dich richtig zu erden. Ganz bewusst den Boden unter deinen Füßen spüren!“ Ich fragte mich damals warum ich das tun solle und was dieser Hokuspokus mit meinem Befinden zu tun hatte …

Der Kontakt zu Mutter Erde

Alle Naturvölker sind sich bewusst, was die Kraft zur Mutter Erde bewirkt. Sie würdigen die Natur. Sie leben an bzw. in der freien Natur. Sie gehen barfuß, sitzen und schlafen am „heiligen“ Boden. Diese Menschen sind, dank ihrer inneren Einstellung und ihres Lebensstils, gut geerdet.

Natürlich schlage ich jetzt nicht vor, dass wir alle unsere Betten abbauen und uns auf den Boden schlafen legen sollen. :D Wobei ich schmeiße mich schon ab und zu gerne in die Wiese, wenn ich mit unseren Hunden unterwegs bin. Ich mag dieses Gefühl, wenn ich Arme und Beine von mir strecke, ins Blaue über mir schaue und ich mich richtig mit der Natur verbunden fühle! <3 Auch das ist Erdung …

Was ist aber mit dem Großteil von uns Menschen? Wir sitzen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Inhalieren die Stadtluft. Stecken in Schuhen, die uns sehr oft drücken. Gehen auf Flüsterbeton und schlafen weit vom Erdboden entfernt. Die natürliche Erdung ist da wirklich weit entfernt.

An Tagen ohne Erdung fehlt die innere Stabilität

Ich nehme wieder mal mich als Beispiel: Wenn ich nicht gut geerdet bin, bin ich meist sehr unkonzentriert und hektisch. Ich fange Dinge an und lasse mich sehr schnell davon ablenken sie zu Ende zu führen. Oder ich bin gedanklich total abwesend. Gerade wenn ich versuche einen Artikel zu schreiben, verliere ich unterm tippseln den Faden. Ich fühle mich auch schneller verunsichert. Auf den Punkt gebracht, es fehlt mir die innere Balance. Und das macht mir körperlich und seelisch zu schaffen.

Jetzt weiß ich es ist höchste Zeit mich zu erden sobald solche Symptome meinen Tag zu dominieren versuchen. Mich mit dem Boden unter meinen Füßen zu verwurzeln. :D

Wir leben in dem Bereich zwischen Himmel und Erde. Mit den Füßen der Erde verhaftet, mit dem Kopf in geistigen Ebenen unterwegs. Es ist dabei völlig egal, ob wir dies durch

  • ständiges sich Sorgen
  • Gedankenjagen
  • mediale Arbeit
  • oder durch eine Arbeit, die viel Nachdenken erfordert tun.

Damit wir kraftvoll in unserer Mitte ruhen können, ist es wichtig den Gleichklang zwischen beiden Seiten zu finden und auch zu halten. Und genau dabei hilft uns das Erden. Es ist wichtig es immer und immer wieder zu tun. Es sollte eine Regelmäßigkeit entstehen. Am besten ist es, auf unser Innerstes zu hören. Es sagt uns immer, was wann zu tun ist. Leider sind wir Menschen aus eigener Ansicht nicht perfekt und deshalb übersehen wir das zu oft.

Und wie geht das „Erden“ jetzt?

Wie gesagt, meine Arbeit besteht nicht darin, mich energetisch anzupreisen. Aber ich kann Dir eine Auswahl verschiedener Wege vorschlagen, die für mich sehr hilfreich sind, wenn meine Phase der Stabilität zu wackeln beginnt. :-) Schau einfach, was Du mit Leichtigkeit in Dein Leben einbauen kannst. Und vor allem was zu Dir passen könnte!

Besonders gut verbindest Du Dich mit Mutter Erde, wenn Du Dich mit der Materie beschäftigst. Das ist deshalb so gut, weil Du damit den Bodenkontakt immer wieder herstellst. Noch intensiver ist die Wirkung wenn Du sie ganz bewusst ausführst … so wie zum Beispiel in die Wiese legen, barfuß laufen oder mit Steinen und Sand im Wasser spielen.

Alle die einen Hund haben, wissen vermutlich was ich meine. Wir nehmen die Natur durch das ständige innehalten ganz anders wahr. Ich merke es nach jeder Hunderunde, wie ich innerlich stark zurückkomme. Müde aber glücklich. <3

Was Du noch tun kannst? Tätigkeiten die Dir dabei helfen:

  • Tanze. :-)
  • Wandere, spaziere durch den Wald.
  • Gartenarbeit ist etwas Fantastisches um sich zu erden.
  • Arbeite mit Modelliermasse.
  • Laufe barfuß, so oft es Dir möglich ist! Taufrisches Gras oder im Sand.
  • Auch wenn Du jetzt lachen wirst, aber trage (im Winter) rote Socken. Die Farbe ROT steht für das Wurzel Chakra und das ist für Deine Anbindung an die Erde zuständig.
  • Beschäftige Dich mit Tieren. Streichle und kuschle, was das Zeug hält. ›lach‹
  • Lasse Deiner Kreativität freien Lauf und male. Farbe und Pinsel ermöglichen Dir, Deine inneren Bilder auf die Erde zu bringen. <3
  • Meditiere. Auch, wenn Du kein Profi bist. Es gibt so viele gute geführte Meditationen, die nicht länger als 15 – 20 min dauern.

Wenn all diese Tätigkeiten zu „aktiv“ für Dich sind, hast Du auch die Möglichkeit Dich einer „geistigen Erdung“ hinzugeben. Die Absicht hinter Deiner Handlung ist der ausschlaggebende Punkt! Wenn Du diesen Weg gehen möchtest, achte bitte darauf, dass Du das sehr liebevoll tust. Mutter Erde … sie ist auch Trägerin einer Menge Schmerz und Verletzung. Sich mit diesen Bereichen zu verbinden, würde Dir keinen Frieden bringen.

Was kannst Du tun?

  • Lauf in die Natur und suche Dir einen Baum. Er sollte Dir gefallen, Dich ansprechen. Umarme ihn. Spüre seine Wurzeln, seine Verbindung zur Erde. Aber auch gleichzeitig seine hohe Baumkrone, die mit dem Universum verbunden ist. Der Baum ist in der perfekten Balance.Als ich meinen ersten Baum umarmt habe kam ich mir sowas von bescheuert vor, dass kann ich mit Worten gar nicht fassen! Ich hatte Angst mich könnte jemand dabei sehen. Es war mir wirklich peinlich. Heute liebe ich es. <3 „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt …“ Khalil Gibran
  • Erde Dich über einen passenden Halbedelstein. Trage ihn am Körper oder nimm ihn öfter mal in die Hand. Ich habe mir aus Speckstein einen „Handschmeichler“ gefeilt. Eine kleine Kugel, die fast überall, dabei ist. Du kannst Dir aber auch einen Stein, den Du am Meer oder in einem Flussbeet gefunden hast, nehmen und ihm einen besonderen Platz schenken?

Das ist es, was ich Dir heute gerne auf den Weg mitgeben möchte. Die Natur ist einfach unschlagbar, wenn es um Erdung geht. Verbringe soviel Zeit als möglich mit und in ihr. Ich kann es bis heute noch nicht glauben, wie sehr sich mein Leben, mein innerer Halt  und meine Balance eingependelt hat, seit ich mich damit auseinandersetze. Erschöpfung und das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist immer weiter von mir entfernt.

Also übersehe Deine eigenen Wurzeln und ihr stabiles inneres Fundament nicht! Pflege es, dann ist alles gut. <3

Ich wünsche Dir viele schöne Momente in der Natur. Der Sommer bietet uns ja dazu das perfekte Fundament. Pass gut auf auf Dich und ich freue mich, Dich bald wieder abholen zu dürfen. :D

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Abhängig sein … das liest sich nicht gut und noch weniger fühlt es sich gut an! Die Abhängigkeit gegen Freiheit zu tauschen, ist viel einfacher, als es scheint und auch weniger gefährlich, als es sich gerade für Dich eventuell anfühlt. Du musst jetzt keine Angst haben, dass Du Dich ab sofort von bestimmten Menschen trennen sollst, ganz im Gegenteil. Wenn Du erst mal weißt, wie Du Dir Deine eigene Freiheit bewahrst, wirst Du auch Deine Beziehung unter ein neues Licht stellen und Du wirst Dich durch Deine Unabhängigkeit stärker mit anderen Menschen verbinden können!

So viele Jahre habe ich mich immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt. Mit dem Wissen, dass es völlig normal ist von anderen abhängig zu sein. Eine vollständige Unabhängigkeit ist meines Erachtens eine Illusion. Wir müssen uns viel mehr die Frage stellen: wie stark wir von den Meinungen, Launen und Gefühlen von anderen abhängen!? Wie stark wir uns beeinflussen lassen durch die Emotionen anderer Menschen? Zum besseren Verständnis kannst Du Dir einige Fragen stellen:

Du am „Prüfstand“

  • Brauchst Du ständige Aufmerksamkeit und Bewunderung?
  • Deine Gedanken drehen sich ständig um Deinen Partner oder Personen, die Dir im Leben wichtig sind, was sie tun oder was sie sich wünschen und erwarten?
  • Du lebst nach den Wünschen der anderen und vergisst dabei auf Dein eigenes Leben?
  • Du kannst Dir nicht vorstellen alleine ohne Deinen Partner zu leben und Dich überkommt bei diesem Gedanken sofort ein panikartiges Gefühl?
  • Du empfindest generelles Alleinsein als Qual?
  • Du leidest an übertriebener Eifersucht, bist besitzergreifend und kontrollierst gerne?
  • Du bist oft erschöpft und müde und hast Du das Gefühl ständig getrieben zu sein?

Und? Wie fühlt es sich an? In wie vielen Punkten musstest Du Dir selbst ein „JA“ zugestehen? Ich stehe hier keinesfalls auf einer höheren Treppe als Du. Jedenfalls musste ich noch vor einiger Zeit jede Frage mit „Genau so ist es …“ beantworten! Ich fragte mich nach einer Weile: „Wenn mir diese emotionale Abhängigkeit so dermaßen schlechte Gefühle bereitet, warum zum Teufel tue ich mir das nur an?“ Und genau an diesem Punkt möchte ich ein wenig länger aushalten und genauer hinsehen.

Wenn Du emotional abhängig bist, lebst Du in einem Gefängnis

Ein Gefängnis voll mit schlechten und unangenehmen Gefühlen! Es ist schwer möglich sich davon zu befreien. Die Angst, die Enttäuschung, die ständige Unruhe und die vielen Erwartungen haben Dich ganz fest im Schwitzkasten! Deine positiven Gefühle haben kaum Luft zum Atmen und werden weggesperrt. Das Negative hält Dich flach am Boden. Dafür gibt es selbstverständlich einige Gründe und diese haben meistens mit einem Mangel zu tun.

Tief sitzende Verlustängste

Wahrscheinlich musstest Du schon früher in Deinem Leben Verluste hinnehmen. Vielleicht waren die Eltern nie wirklich verfügbar oder sie sind sehr bald verstorben. Freunde haben Dich enttäuscht und Dein Partner hat Dich verlassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie sich das Gefühl der Verlustangst in Dein Inneres brennen kann! Und von dieser Angst lässt Du Dich in gewisser Weise unbewusst treiben.

Mangelnder Selbstwert

Ich glaube einer der häufigsten Gründe für eine emotionale Abhängigkeit ist mangelndes Selbstbewusstsein! Mit mangelndem Selbstwert werden wir nicht geboren. Meistens sind bestimmte Situationen, Erlebnisse und Erfahrungen die Ursache dafür. Wenn Du schon als Kind lernst, dass Du nur etwas „wert“ bist, wenn Du die Wünsche und Erwartungen Deiner Bezugspersonen erfüllst. Tust Du das nicht, folgt Bestrafung. Oder wenn Du Dich von anderen abhängig machst, hast Du den Glauben daran verloren, Dein Leben selbst zu meistern und selbstbestimmt zu leben. Das macht Dir vermutlich Angst.

Probleme alleine zu sein

Viele Menschen können nicht alleine sein. Es wird zwar selten zugegeben, ist aber dennoch so. Vielleicht hast auch Du ein Problem damit und kannst nicht wirklich etwas mit Dir selbst anfangen. Aus diesem Problem heraus versuchst, die schlechten Gefühle wie Unruhe und Einsamkeit, zusammenzulegen indem Du Deinen Partner oder Deinen Freunden immer und jederzeit zur Verfügung stehst … und auch verlangst, dass es umgekehrt so sein muss!

All diese Mängel treiben Dein Tun an. Durch das Klammern und festhalten an bestimmten Menschen versuchst Du diese Vielzahl an negativen Gefühlen klein zu halten, einfach nicht zu spüren. Das Widersprüchliche daran ist, dass die Menschen, die sich Deinen ständigen Erwartungen gegenüber sehen, genauso gefangen sind wie Du selbst!

Je mehr Du für andere tust, umso weniger tun sie für Dich …

So ist es mir jedenfalls in Erinnerung geblieben. Es ist ja schon verrückt, aber genauso ist es. Du versetzt Berge für Deinen Partner, gibst Deine Hobbys und Interessen auf, nur um für ALLE da zu sein  und was bekommst Du? Nichts … Mir war das viele Jahre nicht klar und ich fühlte mich ständig als Opfer! Was steckt dahinter? ICH sag Dir was da los ist …

Menschen und vor allem Männer spüren dass Du „bedürftig“ bist … dass Du abhängig bist und es Dir keinesfalls um ihr Wohl geht, sondern um die Bestätigung Deiner selbst! Du brauchst die Anerkennung des Anderen … Anerkennung, die Du Dir selber nicht geben kannst. Ich kann Dir versichern, dass ein anderer Mensch es fühlt und sich getäuscht vorkommt. Der Kontakt zu Dir fühlt sich dadurch auch irgendwie „unangenehm“ an, er fühlt sich bedrängt und unter Druck gesetzt!

Eine emotionale Abhängigkeit isoliert Dich also auch von anderen … Du darfst von niemandem abhängig sein, um glücklich zu sein. Keine Partnerschaft kann Dir den Frieden schenken, den Du nicht in Dir selbst geschaffen hast.

Nun, jetzt haben wir genug Zeit damit verbraucht, wie es IST aber NICHT sein sollte. Und nun werden wir gemeinsam einen Weg in die Freiheit bauen. Bye bye Abhängigkeit … hallo Freiheit!

Bist Du bereit dafür?

Tausche Abhängigkeit gegen Freiheit

Dein Weg ist Dein Ziel

Ich möchte Dir in den nächsten Punkten zeigen, wie Du es schaffst wieder mehr zu Deinen Stärken zu finden und dadurch auch zu Deiner Freiheit.

Dein Bewusstsein hilft Dir dabei

Es schenkt Dir die Macht, Dich aus Deiner Abhängigkeit zu befreien. Wenn Du Dich gerade in solch einer Abhängigkeit befindest, werden Deine Gedanken mit Sicherheit immer bei der anderen Person sein. Alles was er oder sie macht, sagt und tut. Nicht sagt und nicht tut. Alles bekommt für Dich eine so übermäßige Bedeutung und beeinflusst Deine Gedanken und Dein Tun. Und so gibst Du die Macht über DICH und Deinen LEBEN aus der Hand. Mach Dir das bewusst, denn es ist der erste Schritt, hin zur Veränderung! Ich selbst musste mich erst wachrütteln und mir bewusst machen, wie abhängig ich eigentlich war. Wie ich mein Leben von Menschen dirigieren ließ, die mir im Nachhinein gesehen, nicht mal etwas bedeuteten!

Werde Dir also Deiner Gefühle und Gedanken bewusst. Beobachte Deine Handlungen in Bezug auf Deinen Partner! Schätze Deine Situation ein. Falls Du damit Schwierigkeiten haben solltest, schreib sie auf … so hast Du es schwarz auf weiß und immer zur Hand. :-)

Noch etwas ganz Wichtiges: Die Wahrheit tut meistens verdammt weh. Aber wenn Du etwas verändern möchtest, ist es sehr wichtig sich davon nicht abhalten und runter ziehen zu lassen. Du musst Dich damit auseinandersetzen.

Gehe der Ursache auf den Grund

Alles was passiert hat seinen Grund, sagt man. Und dem stimme ich vollstens zu! Deine Abhängigkeit hat Gründe, wie ich ja ganz zu Beginn schon angeführt habe. Deine Aufgabe ist, die Ursache für Deine emotionale Abhängigkeit zu finden. Was macht Dir Angst? Ist es das Alleinsein? Ist es eine tiefsitzende Verlustangst? Ich darf Dir sagen, bei mir war es eine Kombination aus mehreren Punkten …

Aber wenn Du weißt wie Deine Abhängigkeit entstanden ist, kannst Du an der Ursache ansetzen und diese bearbeiten. Es ist kein einfaches Vorhaben und es ist ganz wichtig, dass Du viel Verständnis für Dich und Deine Situation mitbringst. Wenn wir uns von jemandem oder „etwas“ abhängig machen, hat das sehr selten etwas mit Schwäche zu tun, es geht weit mehr um ein Verhalten das wir gelernt haben. Wir versuchen durch die Abhängigkeit, in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen zusammenzulegen und neuen Schmerz oder neues Verlassen werden zu vermeiden.

Es ist eine reine Bewusstseinsarbeit, die wie schon gesagt, nicht einfach ist. Es wird nicht jeder Tag „gut“ laufen, wenn Du daran arbeitest und es werden viele Prozesse in Dir ablaufen, die Dir viele Fragezeichen ins Gesicht schreiben werden.  An dieser Stelle möchte ich Dich bitten NICHT aufzugeben … Du tust das für Dich und Deine Freiheit! 

Umarme und akzeptiere alle aufkommenden Gefühle

Du bist also jetzt so weit, dass Du die Ursache Deiner Gefühle kennst. Gut. Der nächste Schritt ist diese Gefühle willkommen zu heissen. Akzeptiere sie und verurteile Dich nicht dafür. Wenn Du also in der nächsten Zeit Angst hast alleine zu sein oder andere schlechte Gefühle bei Dir anklopfen, nimm sie an. Es ist okay dass sie da sind und du wirst nicht daran sterben, auch wenn es sich am Anfang so anfühlt. :D

Du wirst Dich nicht sofort sicher und großartig fühlen, soviel kann ich Dir versprechen. Es geht auch gar nicht darum, sondern weit mehr um Deinen persönlichen Fortschritt den Du gemacht hast! Er beginnt mit Deinem Bewusstwerden, Deinem Verständnis zu Dir selbst bis hin zur Akzeptanz Deiner Gefühle. Du machst kleine Schritte in DEINE NEUE FREIHEIT! <3

Apropos kleine Schritte: Kleine Schritte waren ja nie mein Ding, aber so eine Veränderung kann man nur in Zwergenschritten schaffen. Überforderung ist dabei fehl am Platz. Allerdings führt dieses „Schneckentempo“ in eine ganz tolle Richtung und in  eine enorme Veränderung! Nach und nach wirst Du Dein neues Denken und Dein neues Handeln genießen und ein fantastisches freies Leben führen! Die großen Sprünge kommen später von ganz alleine …

Nimm Dein Leben ernst, dann wirst Du auch von anderen ernst genommen!

Wenn Du in Deinem Leben Deine ganz eigenen Wünsche, Träume und Ziele setzt, wirst Du Dich stärker und viel sicherer fühlen, als wenn Du immer nur der Masse nachläufst. Das tun was andere von Dir erwarten, war gestern. Mehr dazu kannst Du in meinem Artikel Lebe anders als die Masse finden. Du wirst Dich automatisch unabhängiger von anderen fühlen. Ebenso werden Dich auch die anderen wieder ernst nehmen … verbindlicher Dir gegenüber sein. Du erscheinst in einem ganz anderen und starken Licht!

Mein Tipp:

  • Konzentriere Dich auf die Dinge die Dir Freude machen – alleine ohne zu klammern.
  • Setze Dir realistische Ziele. Und zwar für DICH und DEIN Leben.
  • Probiere Neues aus. Etwas das Dich bewegt. Dinge, die Du immer schon mal versuchen wolltest, Dich jedoch nie getraut hast.
  • Komm ins Tun! Ok?

Mach Dich frei für andere neue Dinge. So verschiebst Du Deine Wahrnehmung und löst Dich langsam von Deiner Abhängigkeit. Auch das hatte sich bei mir vorerst „nicht richtig“ angefühlt. Ein schlechtes Gewissen war immer mein Begleiter. Ich machte trotzdem weiter und wurde reich belohnt. <3

Wie Du noch lernen kannst, gerne Allein zu sein

Das ICH so etwas jemals schreiben würde … undenkbar >lach<. Ich konnte nicht alleine sein, ich hab es nie gelernt und ich wollte es auch nicht und hatte Angst davor mich mit mir auseinander zusetzen.  Das „Allein-Sein- Können“ ist aber ein ganz wichtiger Schritt hin zu Deiner Freiheit und auch Unabhängigkeit. Überspringe diesen Schritt nicht!

Mein Weg war folgender: Nimm Dir jeden Tag mindestens 20 Minuten Zeit … für Dich alleine. Spüre in Dich hinein und beobachte Dich. Was fehlt Dir? Fehlt Dir überhaupt etwas? Ist dieser natürlicher Zustand der „Einsamkeit“ nicht ausreichend genug um über alles nachzudenken was Dich beschäftigt? Dazu brauchst Du nur DICH, sonst nichts.

Klar wirst Du Dich danach nicht sofort besser fühlen. Ich  starrte zum Beispiel ständig auf die Uhr und mir war nicht bewusst wie lange 15 – 20 Minuten dauern können >lach<. Doch mit ein wenig Übung und Geduld wirst Du zu Deinen verschütteten Emotionen und Glücksgefühlen vordringen, Du musst sie nur abholen. Übe … jeden Tag … 20 Minuten. Später wirst Du aus 20 Minuten einen ganzen Tag machen wollen – das verspreche ich Dir. 

Und jetzt bist Du dran!

Wenn Du all diese Punkte durchgegangen bist, alle Ursachen und Gründe angenommen und für Dich bearbeitest hast, ist der Schritt in die Freiheit nicht weit! Nimm jede Etappe ernst, gib nicht auf und lass Dich nicht von einem vorbeiziehenden Tief entmutigen! Pack es an – trau Dich! Es ist Dein Leben und es geht um Deine Freiheit!

Wenn Du das erste Mal  den „fluffigen“ Geschmack der Unabhängigkeit probiert hast, wirst Du danach süchtig werden. Das garantiere ich Dir!

Diese Reise hin zu Deiner emotionalen Unabhängigkeit, zu Deiner Freiheit, ist eine der schönsten Reisen, die Du machen kannst! Es ist das Wertvollste, das Du je für Dich selbst tun kannst. Es lebt sich damit so unglaublich leicht.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dein Ziel erreichst, dass Du es schaffst Dich „frei“ zu arbeiten um genauso dankbar und zufrieden zu leben wie ich es jetzt kann! <3

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Unausgeglichenheit, Nervosität und ständig das Gefühl haben, nicht abschalten zu können. Du kannst Dir nicht erklären woher Deine innere Unausgeglichenheit kommt, aber Du spürst sie ganz deutlich. Du reagierst empfindlich auf sämtliche Geräusche und Störungen. Es kommt sogar vor dass Dich der Redeschwall, die Stimmlage mancher Menschen um Dich stört und reizt. Zudem bist Du ungeduldig, launisch und nörgelst alles an die Wand. Dein Körper fühlt sich irgendwie „druckempfindlich“ an. Sich auf Dinge zu konzentrieren, fällt Dir ebenso nicht leicht und Deine Leistungsfähigkeit leidet darunter … alles kein Wunder, da Dir der regenerierende Schlaf ebenso fehlt.

Wenn Unruhe, Nervosität und Anspannung überhand nehmen

Was kann es sein wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung fehlt? Wenn einen etwas treibt das man selbst nicht genau benennen kann und vor dem wir am liebsten weglaufen würden? Wenn wir Dinge nicht zu Ende bringen können oder wir nachts schweiß gebadet wach werden und das Gedankenrad auch in der Schlafphase nicht still stehen will?

Diese innere Nervosität kann einem das Leben richtig schwer machen. Man wird zu einem anderen Menschen. Einer Person, die man nicht wirklich leiden kann. Wenn ich zurückdenke, fiel es mir unsagbar schwer, auf normale Reize wie zum Beispiel Herausforderungen des Alltags sowie im Beruf zu reagieren. Meine Nerven lagen blank und ich hatte ständig das Gefühl unter meiner Haut wimmelt es von Ameisen. Ständige Unruhe bringt also auch körperliche Beschwerden mit sich.

Zuerst einmal: Unruhe ist nichts abnormales

Anspannung und Nervosität dienen uns als Schutzmechanismus. Sie wurde uns von der Natur geschenkt um bei akuter „Bedrohung“ auf unsere gesamten Ressourcen zur Verteidigung zugreifen zu können! Klar müssen wir heute nicht mehr um unser Leben rennen, doch können wir diese aktiven Zustände bewusst nutzen um mit allen Herausforderungen der modernen Zeit umzugehen … also hat Unruhe, Anspannung und Nervosität auch etwas Gutes und auch Sinn.

Doch leider haben wir verlernt, den entspannten Zustand zu erreichen. Wir sind ständig und dauerhaft irgendwie nervös, gereizt und angespannt und wir finden keine Möglichkeit wieder runterzukommen! Ständig auf der Lauer liegend und in Alarmbereitschaft … innere Ruhe? Sie ist ein Fremdwort geworden. Wir haben es verlernt, uns von geleisteten Anstrengungen zu erholen.

Viele von uns haben auch das Problem nicht still sitzen zu können, vielleicht kennst Du solche Kandidaten die ständig mit den Beinen wippen oder mit den Finger klopfen? Sie haben das Gefühl selbst im Sitzen noch laufen zu müssen. Dieser Teil meiner vergangenen Getriebenheit ist mir bis heute geblieben. Besonders dann, wenn ich unausgeglichen bin und etwas tun möchte aber nicht tun kann … einer meiner Füße ist dann gerne in Bewegung. :D

Unruhe holen wir uns nicht wie einen Bienenstich auf der Wiese

Nervosität und Getriebenheit, sowie die damit verbundenen körperlichen Signale, sind immer ein Zeichen dafür, dass in Deinem Leben etwas unrund läuft. Es gibt jede Menge Auslöser für Deine innere Unruhe. Schau Dir deshalb Deine Art zu leben genau an. Dein Arbeit und wie Du mit Problemen umgehst. Du wirst mit Sicherheit die Antwort in diesen Dingen finden!

Besserung erhoffte ich mir, als ich mit meinem Anliegen meinen Arzt konfrontierte. Ich glaubte mit ein paar Pillen die Sache schnell in den Griff zu bekommen. Was ich heute weiß ist, Medikamente und Entspannungsübungen (die für mich niemals entspannend waren), können diesen Zustand niemals wegwischen … Wichtiger ist es, sich auf die Ursachenforschung zu begeben und herauszufinden was an dem unangenehmen Zustand der ständigen Gereiztheit und Getriebenheit schuld sein könnte.

  • Vielleicht machst Du einen Job der Dir nicht liegt,
  • oder Du überforderst Dich regelmäßig.
  • Gut möglich dass Du Gefühle unterdrückst, die gerne gesehen werden möchten,
  • oder aber auch Du lebst in ständiger Selbstmaipunation und Lüge.

Bei mir trafen alle Punkte zu. Das Leben das ich führte war ein „Wunsch-Dasein“, dem ich nie gerecht wurde. Mich machten bestimmte Situationen, Gedanken, Gefühle und der Kontakt mit bestimmten Menschen einfach nervös und unruhig. Das herauszufinden bedarf auch manchmal einen Blick in die Vergangenheit, die sehr aufschlußreich sein kann!

Höre auf dieses Gefühl und „sprich“ mit Deiner Unruhe

Es bemerkt kein Mensch ausser Dir selbst! Du weißt ja … SIE will Dir etwas zeigen. Offenbar gibt es etwas in Deinem Leben das nicht so recht passt. Sei aufmerksam und beobachte genau. Von selbst verschwinden wird sie nicht, dass steht schon mal fest. Medikamente stellen Dich nur ruhig und verhindern das Du Dich richtig wahrnimmst. Mit längerer Auseinandersetzung, sah ich diese Phase wieder mal als Prüfung um mein Leben auf eine neue Stufe zu heben und persönlich daran zu wachsen. 

Es bringt nichts, wenn Du Dich in diesen Zustand reinsteigerst und Dich dagegen wehrst. So spannst Du Dich nur noch mehr vor Dein Gedankenkarusell und das raubt Dir den Schlaf und die letzten Nerven! Fokussiere Dich auf Deine Körperwahrnehmung und akzeptiere diese Momente in denen Du am liebsten „platzen“ möchtest. Bewerte nicht sondern nimm an. Mir half damals die Betrachtung meiner selbst … wie ein Zuschauer im Kino. Mir gefiel nicht was ich sah und so begann ich Situationen zu verändern und Stress zu reduzieren.

Nicht vor dem Leben davonlaufen, sondern davon lernen

Das Leben entspannter genießen können … das war mein Wunsch und sollte unser aller Ziel sein. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, seinen Beruf zu wechseln, zu kündigen oder Deine Beziehung zu beenden (ich habe  allerdings beides getan). In den meisten Fällen reicht ein kürzer treten in Form von Stundenreduzierung. In eine andere Abteilung zu gehen, wenn möglich oder den Tagesablauf anders zu strukturieren.

Schau auf Dein Leben, auf Deine Abläufe, wo Du Situationen im Außen entschärfen kannst, die Dich sonst belasten und stressen. Streiche jetzt sofort diesen Satz: „Nö … wie soll das denn gehen?!“ aus Deinem Kopf. Denke an den Beitrag Raus aus Deiner Komfortzone. Sei kreativ! Es ist immer mehr möglich als Du Dir denken kannst – wenn Du etwas wirklich willst! :-)

Wahres Glück, lässt sich nur in einem Leben im Hier & Jetzt finden. So sagt eine seit langem gültige, aber dennoch leider sehr wenig beachtete, Weisheit.

Ruh- und Rastlosigkeit entstehen dann, wenn Du pausenlos in Sorge über Deine Zukunft lebst. Oder wenn Du Dich unentwegt über die Vergangenheit ärgerst. Beides ist schlecht, ungesund und macht unglücklich das weiß ich aus Erfahrung. Doch eines ist fix: Bedauern und Sorgen haben noch nie etwas Positives hervorgebracht, sie sind Auslöser unserer Unentspanntheit. 

Baue Deine Anspannung ab

  • Schenke dem Leben und seinen Problemchen nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit.
  • Meditation ist für unruhige Seelen anfangs kaum zu bewältigen. Das stille Sitzen und die Ruhe erzeugten bei mir genau das Gegenteil. Mit ein wenig Übung und langsamen Einstieg bewirkt die Meditation, in allen Lebensbereichen, ein entspannteres Tun und ein produktiveres Arbeiten. #empfehlenswert.  Und ist zusätzlich eine besondere Herausforderung.
  • Lebe achtsam … denn leben wir achtsam leben wir auch entspannt. Es funktioniert gar nicht anders! Ein guter Umgang mit und zu Dir selbst, wirkt wahre Wunder. :D
  • Stoppe Dein Gedanken Flikflak. Negative Grüblereien, sind kontraproduktiv. Dein Unterbewusstsein ist ein kluges Mädchen aber nicht zu klug um es nicht stoppen zu können bevor es richtig in fahrt kommt.
  • Tu etwas, was Dir Spaß macht. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in der Natur und meinen Hunden die Energie und die Ruhe finden würde die mir gefehlt hat … ich hätte ihn ausgelacht! Fakt ist: Nur arbeiten, herumwuseln und jede Minute „sinnvoll“ nutzen macht nun mal nicht ruhig und ausgeglichen. Energie kann auch anders abgebaut werden. #zwinker
  • Tu Dir gut. Wir hetzen uns ohne Rücksicht auf uns ab. Ja schon klar … und um was zu bekommen? Damit es uns, wenn wir alt sind, besser geht? Damit wir uns dann „belohnen“ können? Dieser Moment rückt für viele Menschen in die ferne Zukunft. Deshalb – gönne Dir jetzt etwas. Jeden Tag mit Vergnügen und ohne schlechten Gewissen, auch dann wenn Du es Dir vielleicht nicht verdient hast?!

Kaum zu glauben, aber unser Leben ist kein Kampf, es ist da, um genossen zu werden. Es gibt alles in Hülle und Fülle in unserer Welt, wir müssen nur die Augen öffnen. Schaffen wir das, dann fällt eine Menge innere Anspannung und Unruhe von uns ab. Denn … weshalb sollten wir Unruhe empfinden, genervt und nervös sein, wenn gut für uns gesorgt ist? Öffne Dich dafür. Ziehe Deinen Fokus ab vom Mangel. All das wird Dir mehr Freiraum, weniger Stress und sehr viel Entspannung bereiten das verspreche ich Dir .

Viel Erfolg bei Deiner Ursachenforschung und -bekämpfung. Es ist ein Weg in ein schöneres Leben.
Pass auf auf Dich, bis bald.

Lesezeit: 6 Minuten

Notsituationen sind ein unumgänglicher Bestandteil in unser aller Leben. Unangenehme Veränderungen in unserem Leben schaffen es, uns aus dem alltäglichen Leben herauszureissen. Manchmal sogar aus den Schienen unseres Seins zu schleudern. Meistens sind wir unvorbereitet und haben keine Ahnung, wie wir mit diesen neuen Veränderungen umgehen sollen. Wir sind überfordert und fühlen uns hilflos.

Wie Lebenskrisen negativ auf uns einwirken

Das Gefühl von Überforderung und Hilflosigkeit, ist ganz klar, eine normale Reaktion. Vielleicht ist dir selber noch in Erinnerung, wie es war als du deinen Arbeitsplatz verloren hast, oder der plötzliche Verlust deines Partners, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krankheit, die völlig unerwartet über dich hereinbricht?! Plötzlich bekommt dein Leben einen Weg vorgeschrieben auf den du nicht vorbereitet warst und gegen den du dich auch wehrst. Wenn ich an so manche Krisensituation denke, fällt mir spontan immer nur eines ein. Nämlich ein Gefühl der Ohnmacht … und plötzlich sind alle Stimmen, die Menschen ganz weit weg. Der Kopf und die Gedanken fühlen sich an wie Watte. In den Ohren nur ein langer lauter Pfeifton … schlimm.

Es gibt Phasen die wir in solchen Krisen durchlaufen müssen

Mir ist kein Mensch bekannt, der mit Hiobsbotschaften und Krisen gelassen auf seiner Veranda sitzt. Wenn doch, handelt es sich sicher nicht um einschneidende Erlebnisse! In den meisten Fällen überkommen dich diese Gedanken in mehreren Phasen durch die du musst …

  • du wehrst dich vehement gegen die Veränderung, willst es nicht wahrhaben und kannst sie sehr schwer annehmen.
  • du fühlst dich überfordert, unsicher und ungerecht behandelt, haderst mit dem Schicksal und dem Leben, bist wütend und hast Angst.
  • du beginnst nach Auswegen Ausschau zu halten, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • du hast die neue Situation angenommen (akzeptiert, würde ich gar noch nicht mal sagen), aber du versuchst positiv zu sein und zu denken.

Wie schnell jeder Einzelne diese Phasen durchlebt ist unterschiedlich. Ich bin eine längere Zeit in der zweiten Phase hängen geblieben. Eine Zeit die ich scheinbar brauchte, von der ich aber heute sagen muss: Es wäre ratsam sich so schnell als nur möglich mit dem dritten Punkt auseinander zusetzen! Warum? Eine Lebenskrise kann viele Auswirkungen auf dein Denken, dein Verhalten und deine Gefühle haben.

Ein sehr gutes Beispiel kann sein, dass du dich nur mehr in der Vergangenheit aufhältst, dich in Selbstmitleid badest und fest der Meinung bist, dass das Leben es nur schlecht mit dir meint. Ständige Fragen wie „Warum passiert mir das?“ oder „Weshalb kommt das jetzt daher, es lief doch alles so gut?“ „Was ist falsch an mir und meinem Leben?“ Fragen auf die du keine Antwort bekommen wirst, diese Fragen ohne Antworten machen allenfalls deinen Kopf weich und du wirst nie über andere, neue  Lebensperspektiven nachdenken!

Auch werden dich körperliche Beschwerden einholen!

  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Rücken und Kopfschmerzen
  • ständige Unruhe
  • Magen-Darm Beschwerden
  • Suchtgefahr

Persönlich kam ich in Lage bei allen Punkten „hier“ zu rufen, ich hatte zwar kein Problem mit Suchtgiften, aber ich hatte ein dysfunktionales Verhalten an den Tag gelegt. Was soviel bedeutete, nicht gut für mich zu sorgen … eher im Gegenteil. Und genau das will ich damit sagen, bist du in einer Lebenskrise dann versuche so schnell aus der zweiten Phase rauszukommen! Immer wieder einfacher gesagt als getan – das weiß ich nur zu gut.

Aber jetzt zum positiven Teil einer Lebenskrise

Gibt es nicht? Doch gibt es. In jeder noch so schlimmen Krise hat das Leben auch eine Chance für uns/dich versteckt. Diese Aussage mag dir vielleicht sarkastisch vorkommen, ist jedoch dennoch richtig. Ich hab die Erfahrung machen „dürfen“ (zwinker), dass Lebenskrisen einen aus der Gleichgültigkeit reißen, sie wollen uns zu erkennen geben das unsere eigenen Grenzen noch nicht erreicht sind. All diese unschönen Notlagen zwingen uns aus den immer wieder gleichen Gewohnheiten auszubrechen und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen! Dafür bin ich noch immer dankbar. :D

Was darfst du aus einer Lebenskrise lernen?

  • das der Sinn des Lebens ein anderer ist.
  • das Leben mehr zu schätzen.
  • das du deinen Bedürfnissen mehr Beachtung schenken musst.
  • das du nicht nach deinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen gelebt hast?
  • das du neue Prioritäten in deinem Leben setzen sollst.
  • deine Gesundheit das aller Wichtigste ist.
  • Dankbarkeit zu zeigen.

Eine Krise kann auf jeden Fall ein sehr produktiver Zustand sein. Du musst ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Krisen sind Chancen um dich weiter zu entwickeln

Wie schon zu Beginn beschrieben, besteht eine Lebenskrise aus reiner Verzweiflung. Du siehst kein Licht am Ende deines Tunnels. Aber es gibt Werkzeuge und Tipps die du anwenden kannst, damit du besser durch diese Phasen kommst. Wie schon erwähnt, ich war nicht unbedingt ein Vorzeigebeispiel, aber ich durfte daraus lernen wie es besser und leichter zu schaffen ist und jede Krise als kleine Chance zur Veränderung zu sehen … deshalb möchte ich dir hier einige Tipps von mir weitergeben, die mir immer wieder helfen schneller vorwärts zu kommen!

Positive und hoffnungsvolle Gedanken sind sehr wertvoll

Die Gedanken wie „Ich schaffe das niemals mehr hier raus zu kommen und ich geh kaputt daran, das war es mit meinem Leben“ rufen in dir nur weitere Verzweiflung, Angst und Unsicherheit hervor. Mache dir stattdessen selber Hoffnung. Was hast du schon alles schaffen können? Wieviele Lösungen sind dir zu den unterschiedlichsten Themen in deinem Leben schon eingefallen und waren hilfreich? Und einer meiner Zaubersätze der immer treffend ist, lautet „Wenn sich eine Türe verschließt, öffnen sich manchmal sogar gleich zwei andere …“ diese hoffnungsvollen Gedanken werden dir helfen, schneller dein Gleichgewicht wieder zu finden. Deine Kraft wird zurück kehren!

Umgib dich mit Menschen die ein ähnliches Schicksal gemeistert haben

Wir Menschen sind nun mal so, es ist für uns sehr tröstlich, anderen Menschen zu begegnen die in einer ähnlichen Lebenskrise waren und sie gut überwunden haben. „Schaffen die das … schaffe ich das auch“ oder so ähnlich. Ein sehr guter Ansatz und auch wirklich hilfreich. Ein ehrlicher Austausch in schweren Momenten tut uns gut. Sie können dich wieder auf den Boden der Tatsachen holen und dabei deinen Blick auf das Wesentliche richten. Dabei will gesagt sein – schau dir dabei die Menschen genauer an bevor du dich öffnest.

Bücher – Balsam für deine Seele und Trost Spender

Ich lese für mein Leben gerne, das war schon immer so. Und ich erinnere mich, wie es mir nach meiner Diagnose Brustkrebs erging. Ich holte mir alle Bücher aus der Bibliothek die sich mit dem Thema beschäftigten. Ich holte mir neue Sichtweisen und Lösungsalternativen, las Berichte über Frauen die Mut machten usw. Ob es nun um Trennung, den Tod eines geliebten Menschen oder Krankheit geht, Bücher spenden Trost. Manche lesen Ratgeber oder Biographien und manche Menschen greifen zur Bibel.

Beginne zu schreiben

Ich musste gerade selber schmunzeln, da ich in sehr vielen Artikeln immer das Schreiben als sehr wertvolle Therapie erwähne! Tut mir leid, dabei bleibe ich noch immer. :-) Schreiben ist anders als mit einem Menschen über dein Thema zu reden. Ich würde auch keine der beiden Handlungen weniger gut heißen. Beides ist sehr wichtig, durch das Reden wirst du einen anderen Blickwinkel bekommen, den du dann in deinen Worten niederschreiben darfst! Papier ist geduldiger als alle Menschen. Es verzeiht dir alles und ist noch dankbar dafür, dass du es benutzt! Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt das Vertrauen an die meisten Menschen verloren. Den emotionslosen und nicht bewertenden Büchern, vertraute ich … und das half mir sehr!

Setze dir ein realistisches Zeitfenster

Ich finde es toll wenn Menschen ihre Krisenbewältigung sofort in die Tat umsetzen können. Zack. Und in zwei bis drei Wochen bin ich wieder die Alte und alles ist wieder wie vorher. So beginnen Menschen die sich um jeden Preis selbst belügen müssen. Es wird nicht funktionieren. Einschneidende Lebensabschnitte brauchen ihre Zeit um zu heilen. Du fühlst dich zu Beginn einer Krise so überwältigt, dass du dir nicht mal vorstellen kannst diesen Schmerz auszuhalten. Also zu sagen in drei Wochen bin ich wieder am Berg ist unrealistisch. Ich hatte mir damals immer einen Tag nach dem anderen vorgenommen. „Heute werde ich das schaffen, morgen das Nächste … und wie kann ich heute gut für mich sorgen.“ Lebst du von einem Tag in den anderen mit kleinen überschaubaren Zielen, wird dir das in deiner Krise zu 100% helfen.

Welchen Sinn hat diese Lebenskrise in meinem Leben?

Was darf ich daraus lernen? Diese Frage solltest du dir wirklich stellen. Ich kann dir versichern, sobald du deiner Krise einen Sinn für dein Leben gegeben hast, wirst du dich nicht mehr als Opfer sehen. Sondern du wirst daraus eine neue Lebensperspektive erlangen. Lebenskrisen kommen leider nicht nur einmal im Leben daher, das bedeutet, du darfst an ihnen wachsen! Manche Krise hat bei mir lange keinen Sinn ergeben, bis ich alles von einer anderen Seite aufgeräumt habe. Und siehe da … meine Erkenntnis war groß! :-) Ich kann in drei Worten alles zusammenfassen, was ich darüber gelernt habe:

ES GEHT WEITER.

Ich wünsche mir für dich, dass DU alle Situationen in deinem Leben gut überstehst. Daraus lernst und deine Lebenskrisen als neue Chance für ein glückliches Leben nutzen kannst! Hat dir der Beitrag gefallen, dann darfst du ihn gerne weiterreichen. :-) Bis bald.