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Damit holst Du Dir den richtigen Partner in Dein Leben.

Eine Reha bietet sich immer perfekt an, um unglaublich viele Erfahrungen zu sammeln: Nämlich Menschen zu beobachten, ins Gespräch zu kommen, Gespräche zu führen – gute wie unnötige. :D Es kommt auch vor, dass man kopfschüttelnd aufsteht und geht. Passend zu meinem „Sammelsurium“, den ganzen Eindrücken und dem Frühlingserwachen, fokussiere ich mich wieder einmal dem Thema BEZIEHUNG. Bist Du dabei?

Eine erfüllende Beziehung …

DAS wünschen wir uns alle und wer etwas anderes sagt – sorry, aber dem glaube ich nicht. Endlich jemanden haben, der uns genauso liebt und annimmt, wie wir sind. Doch und das fragen sich viele Singles, warum dauert LIEBE oft so lange bis man sie in den Händen halten darf? ICH habe meine „Geduldshose“ ja auch sehr lange getragen und es dauerte 50 Jahre, bis ich sie abstreifen durfte! ›lach‹. Nicht, dass es vorher auch den ein oder anderen gegeben hätte, es fühlte sich leider nie „gut, richtig und von Dauer“ an. Ich täuschte mich sehr oft selbst und machte mir etwas vor, wenn ich sagte „Hier gehöre ich hin … hier fühl ich mich zu Hause“.

Mut & Neugier auf andere …

Was ich schon weiß ist, dass es keinen Sinn ergibt, sich in seiner „Höhle“ zu verkriechen und zu warten, dass der Briefträger oder der Zufall einem den „Traumpartner“ nach Hause liefert. Viele Frauen machen aber genau das. Gerade wenn vergangene Dates nicht so gelaufen sind wie erwartet. Verständlich, die Gedanken kreisen wild und es drängen sich immer dieselben Stimmen laut nach vor: „Klar, es wird nie was werden. Sieh Dich an … Du bist so unscheinbar, unsicher! Warum meinst Du, hat Dich Dein Mann/Freund verlassen? Du bist langweilig, blablabla …“ Diese Gedanken waren meine gewesen. Zustimmen ergibt auch, sich zurückzuziehen.

Falscher Ansatz. Es braucht Mut & Neugier auf andere Menschen. Denn beim Daten lernt man nicht nur jemand neues kennen, sondern auch jede Menge über sich selbst! Seine eigenen Grenzen werden klar spür- und sichtbar. Dabei darf man sich ruhig öfter von zu „steifen“ Vorstellungen – zum Beispiel wie der Traumpartner auszusehen und zu sein hat – verabschieden! ›zwinker‹ Als ICH mich von diesen beinahe zwanghaften Vorstellungen gelöst hatte, fing es an in die richtige, bessere Richtung zu gehen. :D

Radikale Ehrlichkeit …

Radikal & Ehrlich. Beides tut manchmal richtig weh! Aber beides schafft auch sofortige Klarheit! Es kann natürlich passieren, dass der Funke nicht zum Feuer wird. Auch ok, Ehrlichkeit erspart einem viele Sorgen und Tränen, ist sie gleich von Anfang an mit dabei. Es kann auch passieren, dass wir selbst mehr Interesse zeigen als der andere. Diese Angst vor Zurückweisung zuzulassen, gehört auf jeden Fall zu den MUTIGEN Schritten des Datings.

Dabei sollte das JA zu Dir selbst IMMER an erster Stelle stehen! Egal was passiert. Wir haben es nicht in der Hand, ob unser Gegenüber „ehrliches“ Interesse hat. Was wir allerdings können, ist uns dafür zu entscheiden, ehrlich zu uns selbst zu sein und unsere Zeit und Energie in Menschen zu investieren, die ebenso JA zu uns sagen, wie wir zu ihnen. Nur das bringt uns in der Liebe weiter.

Ja zu …?

Immer DU zuerst. Weißt Du, WEM Du immer zuerst gefallen solltest? Dir selbst. Ganz egal, ob Du Dich in Deinem bunten Kleid oder den zerrissenen Jeans und T-Shirt gerade am besten fühlst! :-) Mach Dich selbst zur Priorität und nicht das Date! Gestalte Dein Leben ganz nach Deiner eigenen Vorstellung. Es macht Dich nicht nur zufriedener, sondern auch selbstsicher und DAS … DAS macht unglaublich anziehend! ›lächel‹.

Sprich es aus …

Alles fühlt sich „gut und richtig“ an? Von Deiner Seite wäre durchaus mehr vorstellbar? ODER fühlst Du so absolut gar nichts? Dann sprich Deine Gedanken aus! Möglich das jemand enttäuscht wird, aber wurden wir das nicht alle schon mal? Da ist diese Ehrlichkeit, die mir, je älter ich wurde, sehr hilfreich war! Klare Aussagen erleichtern immer. Ungewissheit hingegen raubt Energie und Nerven. ›zwinker‹

NEIN zu „Spielchen“ …

Schon ok. Jeder von uns hat sich darauf bestimmt schon mal eingelassen. Aber auch da, je älter, umso erfahrener und Zeit für „Spielchen“, haben erst wieder IN der Beziehung seinen Platz. Das ist meine Meinung. :D
„Hätte ich doch erst in drei Tagen schreiben sollen? Hab ich vielleicht das falsche gesagt, getan? Bin ich „interessanter“ wenn ich die Unnahbare spiele …? STOPP -HALT – AUS. Ach Himmel Herrgott, wie ich dieses Gedankenkarussell auf der Suche nach dem „Richtigen“ kenne! Ich sag’s Dir – es bringt null, darüber nachzudenken. Vielleicht auch noch absichtlich zu verstellen. Entweder, jemand ist an Dir interessiert, so wie Du bist, oder eben nicht. >schulterzuck<

Beispiel:
Ich hatte mal ein super Date mit einem wirklich tollen Mann, der mich ab der ersten Minute interessiert und angezogen hat. Der gesamte Abend war gefüllt mit angeregten Gesprächen. Es wurde viel gelacht und geflirtet. ICH habe mich von meiner besten Seite gezeigt, obwohl es mir sehr schwerfiel. Am Ende des Abends fragte er mich mit einem traurigen Blick im Gesicht, ob es eigentlich schwer sei, sich einen ganzen langen Abend mit „Maske“ zu präsentieren. :-(

Es hätte durchaus mehr daraus werden können, wäre ich ICH gewesen. Ich leidete damals noch zu sehr unter der Vergangenheit und war noch nicht für eine neue Beziehung bereit … wie ich selbst feststellen musste. Es war ein toller Mann und ich war ihm sehr dankbar, diese Gedanken ausgesprochen zu haben. (Aussprechen und ehrlich sein … da sind diese Punkte wieder).  Ab da habe ich es auch sein lassen, mein schönstes, bestes, nicht immer ehrliches ICH zu zeigen.

Aufgeben …

Keine Antwort? Kein Anruf? Bringt ja doch nichts … diese Gedanken kommen manchmal auf. Aber DICH und Deine komplette Person infrage zu stellen, nur weil ein oder vielleicht mehrere Menschen kein Interesse haben und nicht ehrlich sind – lasse diese Menschen ziehen! Schließlich ist es deren Verlust, Dich nicht in ihrem Leben zu haben. :-) Der oder diejenige, die Dich wirklich will, ist vielleicht nur einen nächsten mutigen Schritt von Dir entfernt!

Ich wünsche Dir, solltest Du auf der „Suche“ sein, einen wunderschönen Frühling mit den richtigen Menschen in Deinem Umfeld – damit die Liebe ein weiteres „Zuhause“ finden kann.

Herzlichst Deine Sandra … die inzwischen zu Hause sein darf. :-)

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Wie geht es Dir … das ist wieder mal meine Frage an Dich. Wie fühlst Du Dich? Plagt Dich ein inneres Ungleichgewicht? Fühlst Du nur sehr wenig und kannst auch nichts so richtig aufnehmen und spüren? Man wandelt durch die Welt, als sei man ein Geist. Gefühle sind auf Standby. Das Leben als Autopilot. Ein sehr unangenehmes Gefühl, das ich aus Erfahrung kenne. Falls es Dir gerade so geht – ist dieser Beitrag sehr hilfreich für Dich.

Diese Leere in uns kann viele Gründe haben. Vielleicht bist Du gerade mit Dir selbst nicht im Reinen. Vielleicht hat das Schicksal Dir einen Strich durch so manch „Geplantes“ gemacht? Oder ein geliebter Mensch hat Dich verlassen? Es gibt so viele Gründe, um plötzliche Leere auszulösen. Und weil ich ganz genau weiß, wie schwierig es ist, aus diesem Zustand wieder herauszukommen, habe ich mir gedacht, ich teile meine Erfahrungen mit Dir.

Hausmittel und Co …

Gibt es überhaupt ein Hausmittel gegen dieses „Nicht-Gefühl“? Ich finde schon. Hausmittel klingt einfühlsamer als Tipps zu diesem Thema. Innere Leere ist ein schlimmes Gefühl. Genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon! Wenn wir uns innerlich leer und unausgefüllt fühlen, spüren wir tatsächlich nichts.

Wenn ich zurückdenke, wie es mir ergangen war, ich spürte einerseits keine negativen Empfindungen wie Angst, Schmerz und Trauer. Genauso war es auch mit den positiven Gefühlen. Ich spürte keine Zufriedenheit, keine Freude … es war alles tot. Das Einzige, was mir bewusst war, war, dass sich NICHTS in mir regte. Es war mehr wie ein hilfloses Ohnmachtsgefühl, das mich jede Minute umgab. Ich machte mir noch zusätzliche Vorwürfe, dass da so gar nichts war und damit verschlimmerte ich meine Situation zusätzlich …

Das allererste, was ich Dir empfehlen möchte, ist:

Akzeptiere diese Zeit, es gibt immer einen Grund dafür!

Nimm es an, dass Du Dich im Moment in einer schwierigen Lage befindest. Akzeptiere auch, dass dieser Zustand noch ein Weilchen dauern kann und Du noch nicht weißt, wie Du diesen Zustand wieder verlassen kannst.

Sei besonders geduldig mit Dir und gehe fürsorglich mit Dir um. Nimm an, was ist! Dadurch wird sich zwar diese Leere nicht von alleine auflösen, aber sie wird auch nicht größer werden.

Ich hatte mich damals so sehr dagegen gewehrt! Ich wollte und konnte dieses Gefühl nicht annehmen. Ich war Dauer-gestresst und verhielt mich fast neurotisch. Ich wollte unbedingt all das Chaos in mir beseitigen. Geduld war kein Thema. Verständnis noch viel weniger. Es gelang natürlich nicht auf diesem erzwungenen Weg ohne Akzeptanz. 

Geh der Ursache genau auf den Grund …

Der Blick in die Vergangenheit … da liegen die Antworten. Meistens. Gibt es Erlebnisse in jungen Jahren, als Jugendlicher, aber auch als Erwachsener, die ein Trauma hinterlassen haben? In jungen Jahren haben wir noch keine Strategie entwickelt, um mit emotionalem Schmerz adäquat umzugehen. Deshalb bauen wir uns eine Schutzmauer auf, die verhindert, dass wir von starken negativen Gefühlen überrollt werden.

Leider ist diese Schutzmauer auch dafür verantwortlich, dass wir uns den Zutritt zu unseren Emotionen auch im erwachsenen Alter verwehren. Die Folge ist innere Leere. Deshalb ist es so wichtig, genau zu suchen, woher sie eigentlich kommt. WAS, WER dafür verantwortlich sein kann. Ein persönliches Beispiel:

Ich hatte wenig Freud als Kind. Meine Familie konnte meinen Bedürfnissen nach Liebe, Anerkennung oder Aufmerksamkeit, auch nicht gerecht werden. Das damit verbundene Gefühl der Einsamkeit war klar, aber auch so schmerzhaft, dass ich mich von allem distanziert habe. Ein anderer Teil in mir hat sich aber so sehr nach Nähe gesehnt – wusste aber, es ist keine Nähe verfügbar! Ich „löschte“ dieses Bedürfnis in mir. Redete es „schlecht“ und fühlte mich dadurch nicht mehr einsam. Ich schottete mich auch gleichzeitig emotional von meinen Mitmenschen ab, vermisste aber auch deren emotionales Verhalten … was auch kein Wunder war.

Deshalb – erlaube Dir, die Traumata Deiner Vergangenheit anzusehen. Jede Wunde von „irgendwann“, darf auch heute noch versorgt werden, denn was die meisten Menschen tun ist einfach zuschütten, wegsehen und versuchen zu vergessen.

Entwickle Präsenz …

Aufarbeitung ist der eine Weg, Präsenz zeigen ein weiterer. Was das bedeutet?

  • All dem, was gerade ist, keinen Widerstand entgegenzubringen.
  • Fühlen, was gerade in Dir passiert … was mit Deinem Umfeld passiert.
  • Bewusst wahrzunehmen, welche Impulse Dein Körper, Dein Herz und Deine Sinne senden.

Leider lenken wir uns ständig ab. Sei es das Smartphone, Veranstaltungen oder Netflix. Wir haben gar keine Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Wir haben den Zugang zu uns selbst und unseren Gefühlen verloren. Wie Zombies laufen viele durch die Gegend, ohne den Kopf zu heben und OHNE zu stolpern … beachtlich und traurig.

Ich war auch ganz genauso. Ablenkung! Dann merkte ich nicht, dass ich leer war. Nach etwa 5 Monaten holte ich mir Hilfe. Ich bekam gute Ratschläge und wertvolles Handwerkszeug mit auf meinen Weg. 

Deshalb – beginne häufig stehenzubleiben. Einfach „nur“ SEIN. Wahrzunehmen, was gerade ist. Mit der Zeit werden sich Deine Sinne und Gefühle von alleine schärfen. Es wird sich alles verändern: Deine Wahrnehmung, alles, was Du erlebst, wird sich langsam wieder öffnen. Und mit der Zeit wird sich Deine innere Leere zur Lebendigkeit entwickeln. ›lächel‹.

Komm ins TUN …

Lebendigkeit hat auch mit körperlichem Einsatz zu tun. Du wirst es bestimmt kennen, wenn Du Dich schon mal so richtig leer gefühlt hast:

  • Zittrige Beine und unsicheres Gehen,
  • ein Kloß im Hals,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Hundemüde oder genau das Gegenteil – besonders hippelig.

Diese Gefühle äußern sich natürlich immer in Körperempfindungen. Der einfachste Weg, aktiv etwas an diesen Gefühlszuständen zu verändern, besteht darin, ins TUN zu kommen … körperlich aktiv zu werden.

Als mir mein Therapeut vor Jahren dazu sagte, ich MUSS mich bewegen, schellten bei mir alle Glocken, denn ich hatte keinen Bock auf Sport und Bewegung. Er verordnete mir diese Strategie, um meine innere Leere förmlich abzuschütteln! Innere Leere und Bewegung, vertragen sich nämlich nicht, meinte er. ›lach‹, genauso war es. Ich machte eine Routine daraus und ging jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden Walken. Meine Musik im Ohr war mein Begleiter und ich gab es ja ungern zu – es tat mir unsagbar gut!

Deshalb – bewege Dich. Bewegung stimuliert Körper und Geist! Deine Emotionen werden in Wallung geraten und Du wirst schnell bemerken, dass Du Dich wieder spürst! Durch Bewegung funktionieren wir „harmonischer“. Und nach wirklich kurzer Zeit hast Du Deine LEERE hinter Dir gelassen. Natürlich kannst Du auch ins Gym gehen, eine Joggingrunde starten oder Fahrrad fahren. Ich genoss immer mehr und mehr, die Zeit mit mir alleine, die ich ja vorher auch nur sehr schwer aushielt!

Höre auf die Botschaft dahinter …

Den Ursprung für innere Leere zu finden ist manchmal nicht einfach, aber oftmals auch ganz leicht! Meistens sind es eine Vielzahl an Faktoren, die dafür sorgen, dass Du Dich wie „sediert“ fühlst. Deshalb solltest Du meine „Hausmittel“ nicht zu dogmatisch nehmen. Nimm eher wahr, welche Botschaft hinter Deiner inneren Taubheit steckt:

  • Tust Du vieles nur deshalb, weil es von Dir erwartet wird?
  • Lebst Du gegen Deine eigenen Werte, sondern die der anderen?
  • Welche Dinge gibt es in Deinem Leben, denen Du keine Beachtung schenkst, obwohl Du sie gerne tun würdest?
  • WAS willst DU wirklich und WAS auf KEINEN FALL?
  • Fehlt Dir der Sinn in Deinem Leben?
  • Suchst Du in Deinem Partner die Erfüllung?

Nachsatz:

Ich habe mir diese und noch ganz viel mehr Fragen gestellt. Regelmäßig gestellt! Anfangs konnte ich kaum Antworten finden. Mit der Zeit und der notwendigen Geduld aber wurden meine Gedanken dazu genauer. Ich entwickelte wieder ein Gefühl für meine eigenen Bedürfnisse! Meine Werte wurden neu adjustiert und „Wünsche“ bekamen wieder einen Namen. :D Irgendwann stellte ich fest, dass meine innere Leere zwar ihre Ursachen hatte, aber eigentlich nur ein Hinweis darauf war, wichtige Veränderungen in meinem Leben einzuleiten. #dankbarbindafür

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute etwas unterstützen kann, solltest Du gerade diesen unschönen Gast der Leere, beherbergen. Wenn Dir danach ist, kannst Du mir auch gerne schreiben oder einen Kommentar dalassen.

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Lebendigkeit und eine schöne Zeit, bis wir uns wieder lesen …

Lesezeit: 4 Minuten

Persönlichkeitsentwicklung … sie ist anstrengend, hart und zeigt uns die finstersten Ecken in uns selbst. Die meisten Menschen leben maximal nur 20 % ihres Potenzials. Eine erschreckende Erkenntnis wie ich finde. Und irgendwann, als alter Mensch, checken sie dann, dass sie viel mehr aus sich hätten machen können … nur leider viel zu spät! Wir sollten unser Leben nicht sinnlos „abarbeiten“. Fange heute damit an, das Maximum aus Dir herauszuholen! Das ZAUBERWORT hierfür lautet Persönlichkeitsentwicklung. :D

Persönliche Weiterentwicklung …

Persönlichkeitsentwicklung ist wie ein regelmäßiges Update, das unsere Schwächen und kleinen Fehler behebt und uns wunderbare neue Funktionen zur Verfügung stellt! Es macht also schon Sinn, dass wir unsere Persönlichkeit weiter entwickeln, wenn wir nicht irgendwann ein völlig veraltetes „Model“ sein möchten. ›lach‹.

Ich selbst bin ja immer am Arbeiten mit mir. Zurzeit mache ich wieder einen intensiven Kurs zu diesem Thema, der mich auch auf diesen Beitrag heute gebracht hat. Wir Menschen denken ja immer, wir wissen schon alles oder sehr viel! Besonders wenn es um uns selbst geht, denn schließlich leben wir ja schon ein Leben lang „zusammen“. Haben viel erlebt, viel gelernt (im besten Fall) und meinen dann, es reicht. Mehr geht nicht und braucht es nicht mehr. Einstellungen sind individuell – für mich persönlich ist das allerdings die falsche Einstellung.

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unsere Persönlichkeitsmerkmale ändern sich im Laufe der Jahre. Das muss nicht immer auf einschneidende Erlebnisse zurückzuführen sein. Manche Eigenschaften verändern sich einfach aus dem Grund, weil wir es so wollen! Wir behalten nicht bei, was uns unsere Eltern, Lehrer oder manche Menschen gelehrt haben, weil wir eine andere Sichtweise entwickelt haben und vieles davon, für uns nicht (mehr) von Bedeutung scheint. Unser Charakter formt sich aus ganz vielen verschiedenen Einflüssen. Die Umwelt, die Erziehung und unsere Mitmenschen spielen dabei die Hauptrolle. Und dann gibt es diesen Teil, den wir aktiv beisteuern! Denn unsere persönliche Entwicklung haben wir alle selbst in der Hand.

Warum sollten wir das tun?

Wenn wir eine stabile, starke Persönlichkeit in uns tragen, dann sind wir mit uns selbst im Klaren. Wir sind ruhiger und lassen uns nicht gleich aus der Fassung werfen. Wir sind außerdem selbstbewusster und mit mentaler Stärke ausgestattet. Ein zufriedenes Gefühl zieht bei uns ein und das nachhaltig. Wir gehen „anders“ mit Problemen um. Wir wissen, wer wir sind, wofür wir stehen UND wohin wir wollen! All diese Dinge treiben uns an. Bringen und vorwärts.

Persönlichkeitsentwicklung hat einen großen Einfluss auf unser Leben und den Umgang mit unseren Mitmenschen. Gleichzeitig aber auch mit unserem Wohlbefinden. Ich nutze das für mich, ich lerne mich und meine Trigger-Punkte besser kennen. Es hilft mir sehr, nach meinen eigenen Werten zu leben!

Was Du dazu brauchst?

  •  Eigenverantwortung: Und wenn geht eine große Portion davon. Denn Du wirst sehr schnell merken, dass es null bringt, die Schuld bei anderen zu suchen! Du musst bei Dir beginnen und Dich fragen, welchen Anteil Du zu bestimmten Situationen beiträgst. Du musst die volle Verantwortung für Deine Entscheidungen treffen. Handlungen, Gefühle, Gedanken. Das ist der Weg zu einer stabilen Persönlichkeit.
  • Aufgeschlossenheit: Alles beginnt bei uns selbst. Nur wenn Du aufgeschlossen bist, Dich mit all Deinen Emotionen, Gefühlen und Gedanken auseinandersetzt, ist Dir eine wunderbare Reise sicher. Eine spannende Reise zu Dir selbst. Dazu musst Du möglicherweise einiges loslassen und vertrauen!
  • Viel Ausdauer: Persönlichkeitsentwicklung ist kein Waldspaziergang, der in zwei Stunden erledigt ist. Es geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein fortlaufender Prozess. Du wirst Rückschläge erleben, auf Deine „Schattenseiten“ stoßen … aber Du wirst auch Erfolgserlebnisse haben und zu ganz viel Klarheit kommen! Kurz gesagt, Du wirst einen langen Atem und einiges an Ausdauer benötigen.
  • Ein Ziel: Schwierige Vorhaben, brauchen immer ein Ziel um durchzuhalten. Mache Dir bewusst, WARUM Du diesen Weg gehst! WAS ist Dein Ziel am Ende des Weges? Mir hilft gerade ein Visionboard sehr dabei, meine Ziele immer im Blick zu haben. ›lächel‹. Sei dabei kreativ und träume groß, denn große Ziele trifft man leichter! (Das habe ich aus meinem Workbook, und dieser Spruch steht auf all meinen Seiten. Hänge es an einem Ort auf, an dem Du es immer sehen kannst, so wirst Du ständig daran erinnert und bekommst dadurch das nötige Durchhaltevermögen.

Sei und denke positiv!

Das ist sowieso ein guter Tipp, der Dich durch Dein ganzes Leben begleiten sollte. In der persönlichen Weiterentwicklung, werden immer wieder Gedanken auftauchen, die Dich eventuell umstimmen könnten, weiterzumachen. Gedanken sind nur Gedanken und ziehen weiter! Betrachte Probleme als Herausforderung. Betrachte Fehler als neue Chance! Lenke Deinen Fokus dahin, wo es Positives gibt. Sei optimistisch und ich verspreche Dir, Deine neue Denkweise und Deine neue Einstellung werden Dich in Deiner persönlichen Entwicklung vorwärts katapultieren! :D

Wir Menschen dürfen ein ganzes Leben lang lernen. Sofern wir bereit dazu sind und das wollen. Deshalb wird auch unsere Persönlichkeitsentwicklung ein fortlaufender Prozess sein. Mach Dir dabei klar, dass Du dabei nicht perfekte Erfolge brauchst, um alles richtigzumachen … jeden Tag ein wenig besser werden, reicht absolut. Sei Dein bestes ICH!

In Laufe meiner „Lernjahre“ habe ich erkannt, dass in jeder neuen Lebensphase neue Herausforderungen warten. Und jede einzelne Herausforderung bietet neues Potenzial, um mich weiterzuentwickeln und immer mehr zu mir selbst zu finden. Ich habe mich in vielen Dingen, die ich wirklich liebe, weiterentwickelt! Ich habe viel „heilen“ können und loslassen dürfen. Ich wurde dadurch doppelt motiviert und bleibe dadurch auch ständig am „Ball“. Auch dann, wenn ich mir mal denke … „oh heilige Scheiße, was soll das jetzt wieder“.  ›lach‹. Es geht doch darum, die beste Version zu werden, die ich sein kann und dafür zahlt sich jeder Umweg definitiv aus!

Ein Beitrag, den ich heute mit ganz viel Freude und Zuversicht geschrieben habe! Wahrscheinlich, weil ich selbst wieder mitten drin stecke! :-) Und weil ich heute etwas gelesen habe, dass auch für DICH genau richtig ist:

GEHE IN DICH UND HÖRE AUF DEINE INNERE STIMME. JEDE FRAGE HAT EINE ANTWORT. DEINE SEELE IST VOLLER WEISHEIT UND KENNT BEREITS DEINEN WEG.  

Yogi Bhajan

Ich wünsche Dir eine fantastische Zeit. Falls Du Gedanken zu dem heutigen Thema hast, teile sie gerne in den Kommentaren mit uns.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Zeit in der wir gerade leben, ist turbulent. Vielleicht geht es Dir wie mir und Du hast Dich in den letzten Monaten auch gefragt, wie Du trotz dieser Zeit, Deine innere Kraft stärken kannst und auch wieder Vertrauen findest in all dem, was Dir begegnet? Wandel und Veränderung sind Teil unseres Lebens. All das wird zur wahren Herausforderung! Allerdings bringt es auch viele neue Chancen mit sich. Unser Leben ist auch in schwierigen Zeiten „lenkbar“, das beschreibt mein Beitrag heute für uns.

Wie geht es Dir in diesem Moment? Ist es nicht eine verrückte Zeit in der wir uns (schon länger) befinden? Würde ich es nicht so genau wissen, würde ich glauben, in einem Film mitzuspielen! Es hat sich so unglaublich viel in so kurzer Zeit  verändert. Wandel und Veränderung finden auf allen Ebenen statt. Diese Zeiten haben mir persönlich auch klar gezeigt, welch wichtige Rolle unser Vertrauen dabei spielt. Unsere Resilienz … wie viel davon haben wir?

Der inneren Kraft vertrauen

Die Welt verändert sich sowieso die ganze Zeit. Lange Zeit können wir in „geregelten“ Spuren durch unser Leben laufen. Und manchmal haben wir das Gefühl, es gibt gar keine Straßen mehr, sondern nur noch unbegehbares Land. Vertrauen ist gefragt, Geduld ebenso. Wer in diesen Zeiten ein positives Mindset parat hat, hat es definitiv einfacher. :D

Gleichzeitig gibt es aber in uns auch einen Kern, der sich nicht verändert. Wir können lernen, uns mit ihm zu verbinden … ihm zu vertrauen und uns auf ihn zu verlassen! Tun wir das, können wir die Unruhe der Welt besser durchsegeln und nichts wird uns so schnell aus der Bahn werfen können. Verbinden wir uns mit dem inneren Kern, der uns positiv unterstützt und uns durch den Alltag trägt. ›lächel‹

Ich wurde schon einige Male gefragt, warum es im Moment keine FrauenPunk-Tipps gibt. Meine Antwort „ich habe gerade keine“. Vielleicht scheinen die, die ich haben würde, gerade nicht die richtigen zu sein? Meine Erfahrung ist auch, dass mit Muss und Druck, nichts Ordentliches bei herauskommt. Ich lasse mich immer von meinem Gefühl leiten. :D
Die Zeit allgemein ist für mich auch eine Herausforderung und ich habe bemerkt, wie WICHTIG ausreichende RESILIENZ ist! Ich habe ganz viele Tools aus meiner vergangenen „Lehrzeit“ mit mir selbst und habe mich damit wieder mehr auseinandergesetzt … so sehr, dass ich sie Dir als Tipps servieren mag – weil so sehr hilfreich!

Wenn Du also „besonderen“ Zeiten Deine Stirn bieten und resilienter werden willst, dann mach Dich gemeinsam mit mir auf den Weg. Die Tipps werden Dir ganz bestimmt dabei helfen. :D

In kleinen Schritten zu mehr inneren Stärke

  • Die Geschehnisse erscheinen auf den ersten Blick vielleicht schrecklich, sind auf lange Sicht aber wahrscheinlich nur eine Episode. Versuchen wir sie nicht zu „katastrophisieren“.
  • Sieh jede Krise als Möglichkeit, Dich selbst besser kennenzulernen. Ich kenne so viele Menschen, die eine oder schon mehrere Krisen überstanden haben, die sich grenzenlos darüber freuen, so viel über sich selbst gelernt zu haben. Ich reihe mich da ebenfalls dazu!
  • Vermeiden wir es, Krisen für unüberwindbar zu halten! Stress wird es um uns, ein ganzes Leben lang geben, da können wir nichts dagegen tun. Was wir aber tun können, ist wie wir Krisen interpretieren! 
  • Gehen wir Problemen nicht aus dem Weg – sondern gehen wir auf sie zu und akzeptieren wir, dass Veränderung im Leben ein Teil unseres SEINS ist. Indem wir hinnehmen, was nicht zu ändern ist.
  • Bleiben wir optimistisch und vertrauen wir. Grübeln bringt uns nicht voran. Hingegen sollten wir all das visualisieren, was wir erreichen möchten.
  • Finden wir heraus, was uns sonst noch stärken kann. Vielleicht helfen Dir Bücher oder Online Kurse? Aber vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit dem Meditieren zu beginnen? Führe ein Dankbarkeitstagebuch … es erinnert Dich an so viel Schönes in Deinem Alltag. ALLES ist erlaubt, was uns unsere Sorgen nimmt und uns stärkt.

Finden wir einfach Vertrauen auch in „anderen“ Zeiten. Unsere Kräfte finden wir dabei immer in uns selbst. Der Weg zu mehr Vertrauen ist ein sehr individueller, deshalb frage Dich: Worauf vertraust Du? Woran glaubst Du?

Eines weiß ich allerdings sehr genau, weil es mich persönlich noch nie bestärkt hat: Je mehr wir uns im Außen orientieren, an den Meinungen und dem Denken anderer Menschen, an all den Geschehnissen, die in der Welt passieren – umso leichter lassen wir uns aus der Bahn werfen!

Je intensiver wir uns allerdings mit uns selbst verbinden, an unsere innere Stärke glauben, unseren Zielen treu bleiben, umso leichter und „stabiler“, werden wir durch diese Zeit marschieren können.

Wir können nicht beeinflussen WAS um uns herum geschieht, aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.

Ich versuche gerade sehr intensiv, im Alltag darauf zu achten, ob ich mich von äußeren Geschehnissen mitreißen lasse oder ob ich mit meinen Gefühlen und Gedanken bei mir bleiben kann. Lasse ich mich von außen steuern? Oder gelingt es mir, mein Leben von innen heraus zu lenken und leben.

Das war’s auch schon. Wie Du siehst … kaum sind sie weg – sind sie auch schon wieder da meine TIPPS für mehr Wohlgefühl in Deinem / unserem Leben. Bleib gesund und trage eine angenehme Ausgeglichenheit in Dir. :-)

Somit wünsche ich mir heute nur noch eines … MORE PEACE, PLEASE!

Lesezeit: 5 Minuten

Gleich zu Beginn ein paar Fragen: Wie war denn Dein letztes Jahr so? Konntest Du jeden Moment genießen? War es ein Jahr voller Liebe, aufregenden Momenten und vielen Erkenntnissen? Haben sich Deine Vorsätze auch verwirklichen dürfen? Falls Du jetzt einen tiefen Seufzer von Dir gibst … ich kenn mich aus. Ein Jahr geht so schnell vorbei, ohne dass wir es eigentlich wirklich wahrnehmen, ob und was sich erfüllt und verändert hat. Machen wir das neue Jahr zu UNSEREM Jahr und bewegen wir etwas in unserem Leben, dass uns am Ende des Jahres nur ein einfaches „WOW“ sagen lässt!

Die Fragen im Vorwort kann auch ich nur mit einem langgezogenen Seufzen beantworten. Jetzt ist das neue Jahr schon einige Tage alt und mein persönlicher Fokus ist für 2022 ganz klar und wie von selbst gekommen. Die meisten Menschen setzen sich ja jedes Jahr dieselben Ziele, OHNE sie wirklich umzusetzen. Warum? Weil unser Gehirn eine ziemlich faule Masse ist! Scheint eine Aufgabe zu schwer oder zu unbequem, gibt es lieber gleich auf. ›lach‹.

Fokus … eine sehr gute Alternative für Dein „WOW“-Jahr

Wenn Du also tatsächlich etwas in Deinem Leben verändern möchtest, musst Du grundlegend anders an die Sache herangehen. Das gilt auch für mich! Eine sehr gute Alternative ist es zu fokussieren, WAS wir möchten! Was ich auf keinen Fall mehr tun werde, ist mir Zeitspannen zu setzen. Denn wie das Leben eben oft so spielt, macht es gerne mal einen Break. :-( Gesundheit geht immer vor. Ich habe mir nur vorgenommen JETZT zu beginnen.

Ich möchte meinem Fokus in den Dienst von etwas Höherem stellen. Es geht um meine ICH-Ideale … um etwas, was mir in meinem Leben (noch) fehlt! Nichts Äußeres oder Materielles, sondern es geht dabei um die Grundeinstellung und Eigenschaften, die ich dabei „verfeinern“, ausbauen oder wenn notwendig auch über den Haufen schmeißen werde! ›lach‹

Vielleicht geht es Dir ja wie mir. Ich habe mich das letzte Jahr teilweise so unmotiviert und planlos gefühlt. Es ist viel geschehen … im Außen sowieso. Corona hat die Welt und die Menschen verändert. Der Fokus vom letzten Jahr ist zersprungen wie Glas. Übrig geblieben sind genügend Ausreden. Ok. Vergangenes können wir nicht mehr ändern. ABER – wir können daraus lernen! :D Deshalb: Die Ziele sind festgelegt und ich bin sowas von bereit!›lach‹

Hast Du auch Lust? Dann schauen wir uns doch gemeinsam die Praxis an?

Wo steckt Deine Leidenschaft?

Unsere Reise beginnt mit einer einfachen Frage: WAS möchte ich wirklich? JA, ich gebe es zu, so einfach ist diese Frage gar nicht. Denn wenn Du Dich bis jetzt noch nie wirklich oder länger mit dieser Frage beschäftigt hast, dann kann es sogar sein, dass es Dir ziemlich schwerfällt, sie zu beantworten. Was nie falsch ist – folge Deinem Bauchgefühl, Deiner Intuition!

Viele Menschen nehmen immer das Wort Reichtum und Geld in den Mund. Ganz automatisch. Es scheint, als sei Geld der Schlüssel zum Glück. ›zwinker‹. Ehrlich gesagt, würde ich „Reichtum“ mal ganz außen vor lassen. Stelle DIR die Frage: WAS WILL ICH WIRKLICH? Und am besten ist es, wenn Du diese Frage in einem Fließtext (einfach drauf losschreiben), beantwortest. Lass Deine Gedanken dabei etwas weiter schweifen. Geh etwas unter die Oberfläche … ich bin mir ganz sicher, Dein Unterbewusstsein wird eine oder viele Antworten haben. Nimm Dir ein paar Tage dafür Zeit und warte einfach ab, was sich ergibt. :D

Bei meinem richtigen Fokuswort machte sich eine starke Begeisterung und ein tolles warmes Gefühl bemerkbar. Tief sitzende Wünsche haben den Vorteil, sich in dieser Form bemerkbar zu machen, wenn wir darüber nachdenken. Also, ob Du den richtigen Fokus gefunden hast, wirst Du tatsächlich spüren.

Im vergangenen Jahr war mein Fokus auf Klarheit gerichtet. Übrigens ist das ein Ziel, das ich jedem nur empfehlen kann. Denn Klarheit bringt uns Sicherheit und wir lernen, was uns wichtig ist im Leben. In diesem Jahr ist unter anderem Stärke. Warum, sage ich Dir später. :-)

Fokus – was bedeutet er für mich …

Was er für Dich bedeutet, darfst Du alleine herausfinden, denn DAS ist wirklich sehr individuell. Was ich tun kann, ist Dir nur die grundlegenden Bereiche zu nennen, in der sich Dein Fokus auswirken wird. Wie ich ja schon erwähnt habe, möchte ich meinen Fokus in diesem Jahr auf „STÄRKE“ legen, und Dir beispielhafte Erklärungen dazu geben.

MENTAL bedeutet Stärke für mich, einfach noch gelassener zu sein. Ich möchte noch mehr loslassen und weniger kontrolliert in meiner Art sein. Stärke bedeutet für mich auch, meine Selbstwahrnehmung besser im Griff zu haben und doch die Kraft zu noch mehr Selbstliebe aufzubringen. Stärke bedeutet für mich auch Mut. Und der ist mir etwas abhanden gekommen!

KÖRPERLICH bedeutet Stärke für mich, wieder aktiv zu werden! Meine Muskeln auf Vordermann zu bringen und sie daran zu erinnern, dass ich sie wirklich brauche! Ich war die letzten zwei Jahre oft verletzt und krank. Jetzt sollte es langsam wieder aufwärtsgehen. Ich möchte dieses Jahr alles tun, um meinen Körper zu unterstützen! Das bedeutet nicht nur Training und aktive Bewegung, sondern auch wieder eine gesündere Ernährung. Ich möchte achtsamer mit meinem Körper sein.

Im Umgang mit meiner LEBENSGESTALTUNG bedeutet Stärke für mich, mich allen Herausforderungen zu stellen. Ich will meine bequeme Komfortzone der letzten zwei Jahre (krankheitsbedingt), verlassen! Ich möchte meinen kreativen Wünschen mehr „Auslauf“ schenken. Ich möchte endlich mein Buch schreiben … zumindest endlich Klarheit finden, wohin die Reise hingehen soll.

Soviel zu mir und meinem Fokus Stärke als Beispiel für Dich und was ich damit meine. Ein einziges Wort … und so viele Bedeutungen! Nimm Deinen Fokus und zerlege ihn. Du wirst sehen, was dabei alles herauskommt und Dich in Deiner Wahl bestärken wird.

Was kannst Du noch dafür tun?

Wenn Du Deinen Fokus gefunden hast, er kompatibel mit Deinem Leben ist, kannst Du Dir überlegen, was Du in diesem neuen Jahr tun kannst, um alles ins Laufen zu bringen. Dich mental darauf vorzubereiten, um Deinen Fokus zu verinnerlichen. Welche Gewohnheiten könntest Du dafür nutzen und welche sind so gar nicht dafür geeignet? Wie schon erwähnt, ich finde es absolut nicht wichtig, dass Du Dir einen perfekten Schlachtplan für das ganze kommende Jahr zurechtlegst. Es kommt ohnehin meistens anders, deshalb lasse ich es diesmal ganz sein. :D

Zurück zur Stärke und meinem Beispiel:

Also ich möchte den Fokus auf Stärke richten in diesem Jahr. Um all das auch umzusetzen, muss ich als Erstes meine Komfortzone verlassen. Ich werde mehr „NEIN’S“ aussprechen. Mutig werden. Will ich mit meinem Buch beginnen, muss ich mich ernsthaft damit auseinandersetzen … viel schreiben und noch mehr ehrliche Texte zusammen stellen. Ich muss mich bewegen, um wieder zu Kräften zu kommen und endlich wieder fit zu sein! Ich will noch mehr Zeit für meine Bedürfnisse und die Menschen nehmen, die ich mag. In Wahrheit mag ich das Wort „muss“ so gar nicht. Aber in diesem Fall brauche ich es, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte. 

Verstehst Du jetzt was ich meine? Schön. ›lächel‹

Und was dann fragst Du vielleicht?

Wenn, Du all das in Deinem Kopf abgelegt und in Deinem Innersten manifestiert hast, Dein Fokus klar im Raum steht, bist Du super toll gerüstet und bereit. Du kannst Dich auch selbstverständlich auf mehr Themen fokussieren. Mehr bedeutetet aber auch mehr Arbeit und mehr Aufmerksamkeit. :D

Ich persönlich habe mir noch einen Fokus dazugenommen. Ich fordere mich, ›lach‹. Was mir auch immer sehr hilfreich erscheint ist, wenn Du Deinen Fokus, also das Wort, aufschreibst … es als Lesezeichen benutzt oder Dir ein Visionboard zu Deinem Thema (Themen), gestaltest! Ich benutze zeitgleich auch meinen Fokus in der Meditation. Es ist nicht notwendig, aber es hilft, den Blick darauf nicht zu verlieren!

Wie intensiv Du, wir, mit unserem Fokus umgehen, bleibt uns allen selbst überlassen. Ich weiß allerdings eines: Mit Zwang geht schon mal gar nichts. Zeitfenster helfen mir dabei leider nicht, deshalb schenke ich mir so viel Zeit, wie ich eben brauche. Sind Ergebnisse da – feiere Dich! Lass es laufen, wie es kommt und Du wirst sehen, dieses Jahr wird zum Highlight und am Ende steht ein fettes WOW in Deinen Gedanken geschrieben …  Wow, WAS war das für ein Jahr.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir einen fantastischen Start für ALLES, was Du in Angriff nimmst, zu wünschen!
Sei gut zu Dir und pass´ schön auf Dich auf!

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Fühlst Du Dich manchmal mit Deinem Leben überfordert? Gibt es zu viele Dinge, die Du machen musst und an die Du ständig denkst, damit Du sie ja nicht vergisst? Dein Kopf ist so voller Dinge, dass Du Dich auf nichts richtig konzentrieren kannst? Du fühlst Dich, als wärst Du in einem Käfig gefangen, wo kein Ausgang zu finden ist? So geht es mir auch manchmal. :D

Als einigermaßen gut organisierte Frau dachte ich immer, dass mir so etwas nicht mehr passieren würde. Aber leider bleiben solche Momente einfach nicht aus und kehren in Abständen immer mal zurück. (Bedauerlicherweise). Dafür ist unsere Welt und die Anforderungen an uns viel zu komplex.

Manchmal wünschte ich mir einen persönlichen Assistenten. Einfach jemanden, der an ALLES denkt und alles (besonders das Unangenehme) für mich organisiert und gleich erledigt. Das wäre super und ich könnte mich gelassen auf die momentanen Aufgaben konzentrieren. ›lach‹. Ich kann diesen Wunsch weder mir selbst, noch Dir erfüllen. Was ich aber kann, ist Dir eine MEINE Methode zu zeigen, die Dich in solchen „zu viel im Kopf“ Momenten wieder auf den Boden zurückholt!

Klingt doch gut, oder?

Es ist super einfach, kostet Dich ausschließlich 15 – 20 Minuten Zeit und Du kannst sofort und jederzeit damit beginnen. Es hilft Dir auch dabei, Deine Prioritäten zu ordnen. Ordnung ist immer toll, weil wir dadurch auch schnell erkennen, was wir NICHT brauchen und was absolut nicht (mehr) notwendig ist!

Kann ich Dich überzeugen? ICH war es sofort als ich davon das erste Mal hörte. Es war auf einem Schreib-Seminar und ich wurde nicht enttäuscht als ich es das erste Mal ausprobiert hatte! Seither wende ich diese Methode immer an, wenn mein Kopf zu explodieren droht. ›zwinker‹.

So einfach funktioniert es:

Keine Sorge es ist keine spirituelle Sitzung notwendig, keine Magie und auch sonst kein Hokus Pokus dahinter.
Alles, was Du dafür brauchst, ist, ein Blatt Papier, einen Stift und etwa 15-20 Minuten Zeit.
Wenn Du das alles bereit hast, kannst Du auch schon loslegen!
Gut wäre es, wenn Du auch in dieser Zeit Deine Ruhe hast und nicht gestört wirst.
Stelle Dein Handy auf 15 oder 20 Minuten Weckfunktion und beginne zu schreiben.

Bringe all die Dinge zu Papier, die Du noch erledigen musst.
JEDE noch so kleine Aufgabe und die Dinge, die Du dabei berücksichtigen und bedenken musst.
Deine Termine, Telefonate, Gespräche und Mails und Nachrichten, die geschrieben werden müssen.

ALLES soll aufs Papier. Du kannst es in Stichpunkten aufschreiben oder als reinen Fließtext aufschreiben … wie es für Dich leichter ist. Du kannst auch wechseln, alles ganz egal. Hauptsache Du bringst es aufs Blatt so wie es in Deinem Kopf ist.
Ja und bitte versuche es NICHT zu editieren oder den Schreibfluss zu stoppen!
Je fließender Du schreibst, umso ungefilterter wird alles aufs Papier strömen. :-)

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Du in 15-20 Minuten aufschreiben kannst!
Vor allem wie erleichtert Du Dich danach fühlen wirst.
Da alles notiert ist, sendest Du Deinem Kopf das Signal, es loslassen zu dürfen!
Und schon ist der Weg freier, um Dich auf DAS zu konzentrieren, was Du JETZT machen möchtest.
Du wirst beim Durchlesen Deiner Punkte, auch ganz bestimmt Dinge „vertagen“ oder sogar ganz streichen … so geht es mir jedes Mal und ich wundere mich danach immer wieder aufs Neue, wie ich mich selbst unter Druck setzten kann!

Da es mir die letzten Tage wieder mal so ergangen ist und mir diese Methode IMMER hilft, wollte ich sie heute ganz einfach mit Dir teilen. Das Schreiben ist zwar mein Zuhause, aber Du musst absolut KEIN „Schreiberling“ sein, um diese Methode für mehr FREIHEIT in Deinem Kopf, anzuwenden.
Probier’s einfach aus!

Pass Dein LEBEN an DICH an und schau´, dass es Dir gut geht dabei.

Lesezeit: 4 Minuten

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung. Diese Meinung vertrete ich persönlich. Wir sind nicht automatisch glücklich, wenn wir Geld im Überfluss haben oder ein so großes Haus besitzen, dass wir uns darin verlaufen. Glücklich sein ist eine Entscheidung … und das gelingt auch mit „weniger“. In meinem Beitrag möchte ich Dir mein ganz eigenes Rezept zukommen lassen, das mir geholfen hat, meine innere Leere und mein automatisiertes nicht unbedingt glückliches Leben, zu einem „Happy Live“ umzugestalten! :-)

Vielleicht kennst Du sie auch? Die sogenannten „Glücksritter“ die kaum aus dem Gleichgewicht zu bringen sind und die alles, was sie angreifen, zu etwas wunderbaren machen! Sie umgibt eine wahnsinnig positive Aura. Früher hatte ich ein Problem mit diesen Menschen, einfach deshalb, weil ich sie beneidete. Ich hätte nur einen kleinen Bruchteil von deren positiven Ausstrahlung gewollt! Heute ist das anders. Ich BRAUCHE diese Menschen in meinem Umfeld … etwas anderes kommt für mich gar nicht mehr infrage! Sie sind die reinste Inspiration … sie motivieren und sie „färben“ auf mich ab.

Ich war leer & unglücklich

Auch wenn ich, von außen gesehen, alles hatte um ein glückliches Leben führen zu können, fühlte ich mich innerlich hohl, leer und unglücklich. Nach vielen Jahren der Selbstoptimierung weiß ich, dass Glücklichsein eine Haltung ist! Wie ist es mir gelungen, meine innere Leere zu füllen und mein Glück nicht ständig bei anderen und im Außen zu suchen? Ich möchte Dir mit diesem Beitrag heute sagen, dass jede Veränderung in unserem Leben möglich ist, WENN wir etwas verändern möchten! Vielleicht kann ich Dich ja dabei unterstützen und motivieren?

Ein „Allerweltrezept“ wird es nicht sein. Denn jeder von uns definiert Glücklichsein ein wenig anderes. Das ist vollkommen gut so. Aber vielleicht spürst auch DU manchmal eine beinah schmerzhafte Leere in Dir, mit der Du nur schlecht zurechtkommst. Dabei kann ich Dir helfen … ›lächel‹

Ich habe sehr viele Dinge versucht und ausprobiert. Das Angebot für „Selbsthilfe“ ist ja riesengroß! Ich habe viele Bücher darüber gelesen, Wochenend-Seminare besucht und brav meine Therapiegespräche geführt. Die Kunst bestand darin, genau zu sortieren und auf meine Körpersignale zu hören.

Jeden Tag ein Buch über Glück zu lesen oder zahlreiche Kurse zu belegen  und sich mit anderen über das „Opferdasein“ unterhalten, reichten nicht! Es braucht die Stille. Die Stille, der wir Raum geben müssen. Abwarten, was SIE zu sagen hat.

Wie Du also daraus erkennen kannst, habe ich ganz viel Zeit mit mir alleine verbracht, nachdem ich viel darüber geredet, gelesen und mir angehört habe. Aus dieser Zeit habe ich einige Hilfsmittel in meinen Alltag integriert, sie gehören wie das Zähneputzen dazu. Vielleicht ist ja auch etwas für Dich dabei? :D

Ritual(e) …

Dieses Wort klingt für viele möglicherweise sehr automatisiert. Das sollte es nicht sein. Ich habe bemerkt, dass kleine Rituale, gerade nach dem wach werden, den Tag bewusst positiv beeinflussen! Statt also fremdbestimmt in den Tag zu starten, beginne den Tag selbstbestimmt, indem Du herausfindest, was Dir am Morgen besonders guttut! Vielleicht stehst Du dafür auch gerne etwas früher auf und genießt noch die Stille in Deinem Haus bevor der Alltag einkehrt? Egal was es für Dich sein wird, baue es in Deinen Morgen ein. Mir ist mein Morgenritual mittlerweile sehr heilig und die wichtigste Zeit des Tages. :-)

Tagesfokus …

Genau der fehlte mir noch vor einigen Jahren. Ich verzettelte mich den ganzen Tag. Begann da und dort, machte Dinge gleichzeitig aber dennoch nicht fertig. Ich wurde von außen beladen aber war innerlich leer, weil ich nicht wusste, wo ich beginnen und wo aufhören sollte.

Heute lege ich mir schon am Morgen (oder am Vorabend) die wichtigsten Tagesaufgaben zusammen. Wer gerne Listen mag, wird sich dabei sehr leicht tun! Es sind nie mehr als drei Aufgaben. Früher hatte ich auch diese ToDo Liste, doch wurde sie niemals abgearbeitet. Es standen zu viele Dinge darauf und jede Aufgabe hatte irgendwie dieselbe „Dringlichkeit“ … >aussichtsloseschaos<

Um auch fokussiert arbeiten zu können, schaffe ich mir ablenkungsfreie Zeit. Handy und Co sind dann tabu. So arbeite ich persönlich sehr gerne am Morgen bis Mittag. Ich bin fokussiert auf mein Tun und mein Tagesziel, das ich mir gesetzt habe.

20 Minuten Stille am Tag …

Was das bringen soll, fragst Du Dich jetzt? Jede Menge sage ich Dir! Ich bin keine Meisterin der Meditation, jedoch ist sie zu einem fixen Tagespunkt geworden. Es braucht ein wenig Übung um sich von einem Moment auf den anderen in die Stille zu begeben.

Meditation hat den Effekt – sie hält den ganzen Tag an. Der Kopf ist klar und Du spürst, was Dein Körper gerade braucht. Die Meditation ist der Schlüssel dafür, wieder seine innere Stimme zu hören und sich wieder zu erden. Mit ein wenig Übung geht das ganz schnell und lohnt sich wirklich sehr!

Ich habe mit geführten Meditationen begonnen. Mein unruhiges Chaos im Kopf habe ich dadurch beruhigt ›lach‹. Es gibt zahlreiche Techniken, suche Dir eine aus die für Dich am besten passt. Bist Du dann schon etwas geübter, gelingt es Dir überall und zu jeder Zeit! Meditation ist MEIN Fluchtort, wenn ich Ruhe und gute Gedanken brauche.

Die liebe Dankbarkeit …

Ich weiß … ich schreibe ständig von ihr! Aber Dankbarkeit ist ein so kraftvolles Werkzeug für mich geworden. Der Mensch spricht so viel davon, aber es kommt mir manchmal sehr unehrlich vor! Die Dankbarkeit hilft mir dabei, meinen Blickwinkel immer wieder auf die besonderen Momente zu legen!

Deshalb nehme ich mir jeden Tag die Zeit, aufzuschreiben, wofür ich dankbar bin und war. Mein Leben war eine ganz lange Zeit nicht mal halb erfüllt. Mein Leben fühlte sich an wie Watte. Das hat sich durch meine neue, wieder erlernte, Dankbarkeit komplett verändert! Meine Sichtweise ist wieder positiv geworden. Und positiv bedeutet auch ein Stück glücklicher.

Ich brauche die Zeit alleine …

Ich gehöre zu den sehr sensiblen und reiz-empfindlichen Menschen. Ich würde das Leben, dass ich noch vor Jahren gelebt habe, niemals mehr aushalten. Ich würde im Alltagschaos versinken, ständig gereizt sein. Deshalb brauche ich immer wieder mal Zeit NUR für mich, um einen klaren Kopf zu bewahren.

Ich habe also ein tägliches Date mit mir selbst. ›lach‹. Und NEIN – es ist nie langweilig!

Keine Opferhaltung mehr!

Es ist und war der wichtigste Schritt überhaupt! Raus aus der Opferrolle. Endlich die hundertprozentige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Es ist und waren nie die äußeren Umstände für meine innere Leere verantwortlich. ICH/WIR alleine haben es in der Hand.

Ich habe mit der Zeit erkannt, dass alles was geschieht, niemals gegen mich, sondern für mich passiert. Es sind Lernaufgaben darin enthalten, die mich/uns darin wachsen lassen. All das hilft bei immer wieder auftretenden Problemen. Man bekommt eine andere Sichtweise auf die Dinge und Situationen.

Fazit:
Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten wie Du siehst, die mir helfen, glücklich und erfüllt leben zu dürfen. Alles, was DU dazu brauchst, ist Deine Bereitschaft! Wieder einmal kostet es rein gar nichts nur etwas Arbeit und Zeit mit sich selbst. Ich wünsche Dir ein erfülltes und glückliches Leben, so oder so! :D

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Wie ja schon angekündigt, kommen meine FrauenPunk-Tipps nun jeden Monat als Beitrag hier am Blog. Für den Monat JUNI, habe ich mir das Thema LIEBE rausgepickt. Genau genommen die Sprache der Liebe. Wenn es für Dich interessant klingt bleib, denn es erwarten Dich einfache Tipps mit großer Wirkung.

Die Sprache der Liebe …

Was oder besser gesagt, welche Worte wünschen wir uns von unserem Partner, um uns geliebt zu fühlen? Welche Erwartung steckt dahinter? Was liegt uns am meisten am Herzen? Ich habe darüber lange nachgedacht und nachgefragt. Mit vielen Frauen gesprochen und alle sind wir uns einig: Es gibt sie schon, die Sprache der Liebe. :D

Das Thema Erwartungen … davon habe ich ja erst vor kurzem geschrieben. Und auch, wenn sehr viele Menschen der Meinung sind, besser KEINE Erwartungshaltung anzunehmen, bin ich der Meinung – ICH DARF SEHR WOHL ERWARTUNGEN HABEN! Gerade in Liebesdingen und der Partnerschaft betreffend.

Ich möchte uns heute allen einen kleinen übersichtlichen Überblick schaffen … über die Sprache der Liebe …

Hingabe & Zärtlichkeit

Es ist die wahrscheinlich ursprünglichste „Sprache“. Wir können sie sprechen ohne zu reden ›lach‹. Wir alle tragen sie in uns. In Bezug auf die Sprache der Liebe geht es bei der Hingabe und der Zärtlichkeit keinesfalls nur um Sex. Es geht um Berührungen, das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und ganz viel Nähe.

Bei mir gab es eine Zeit, da konnte ich diese Sprache nicht sprechen. Nicht, weil ich sie verlernt habe, denn diese Sprache ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nicht. Ich hatte den Zugang verloren. Die gute Nachricht, ich spreche wieder fließend und Menschen, die diese Sprache der Liebe sprechen, fühlen sich in den langen und intensiven Umarmungen des Partners geliebt. Es geht also um die primäre Ausdrucksform der Liebe um Zuwendung und Berührung.

Miteinander & Zweisamkeit

Bei dieser Sprache verschenken wir unsere Zeit. Wir schenken unserem Partner ungeteilte Aufmerksamkeit. Es geht dabei, um gemeinsame Erfahrungen zu machen und um GEMEINSAME Erinnerungen zu schaffen! Dazu gehören auch gute und tiefsinnige Gespräche. Es ist doch etwas Wunderbares, mit seinem Partner über Herzensthemen, Gott und die Welt zu reden. Über das SEIN zu philosophieren. Diese Sprache kann sehr viel Liebe und Nähe erzeugen.

Es ist eine sehr wertschätzende Sprache, mit dem Partner solche Gespräche zu führen.

Hilfsbereitschaft

Vielleicht legst Du jetzt Deine Stirn in Falten. Hilfsbereitschaft? JA genau. Wenn Du diese Liebessprache sprichst, so wird es für Dich kein Problem darstellen, die Wohnung zu putzen … Dinge für Deinen Partner abzuholen oder ihn/sie zum Flughafen zu bringen und spät nachts in den nächsten Tagen wieder abzuholen. Es ist ein Ausdruck der Liebe! Wir tun es, um unser beider Leben zu erleichtern. Und wir oder unser Partner wird diese Dinge zu schätzen wissen … ganz bestimmt.

Anerkennung & Lob

Diese Sprache wird „genährt“ von der guten DANKBARKEIT. Dankbarkeit, die man sich gegenseitig vermittelt. Es gibt so unsagbar viele Dinge, die mein Partner wesentlich besser kann, als ich … es ist aber auch umgekehrt so. An dieser Stelle kommt das klassische Lob zum Einsatz. Hallo? Wer erntet nicht gerne Anerkennung und ein ehrliches Lob für gut getanes? Allerdings sollte diese Sprache nur zum Einsatz kommen, wenn es auch ehrlich gemeint ist.

Ehrliche Anerkennung kann dem Partner wahre Flügel verleihen, wenn es darum geht Ziele und Träume gemeinsam zu verwirklichen!

Ja und nun frage ich Dich: Welche Sprache der Liebe sprichst Du?
Welche würde noch etwas „Nachhilfe“ vertragen?
Was ist Dir persönlich sehr wichtig und was würdest Du Dir noch mehr wünschen?
Sprichst Du mit Deinem Herzmenschen dieselbe Sprache?

Du siehst, es entstehen viele Fragen und mein Fazit dazu ist ganz kurz: nämlich – sprecht miteinander!

Das war’s auch schon für den Monat Juni. Ich hoffe, Du konntest etwas für Dich herausfiltern. :-)
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und freue mich, wenn Du auch im nächsten Monat wieder bei mir bist.

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Du kennst sie sicher auch … die kleinen und großen Zweifel, die sich so oft in uns behaupten wollen. Die Fähigkeit mit unseren Gefühlen konstruktiv umzugehen, macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern … zwischen einem glücklichen Leben oder unzufriedenes Leben, aus. Gerade wenn wir in unserem Leben eine Veränderung möchten, dann kommen sicher viele Menschen immer wieder an den Punkt, an dem sie von Zweifel und ihren Ängsten geplagt werden. Vom Sinn und Unsinn unserer Zweifel …

WAS MACHST DU, wenn Du anfängst zu zweifeln? Ich frage Dich das ganz bewusst, damit Du ausreichend Zeit hast, Dir am Schluss die richtige Antwort zu geben. :D Der „Zweifel“ … gesund und gefährlich zugleich. Zweifel hilft uns manchmal die richtigen Entscheidungen zu treffen und manchmal auch nicht. Zweifel waren ein Teil meines Weges, eine ganz lange Zeit! Sie kamen dann, wenn ich einen massiven „Durchhänger“ hatte, immer mit derselben Frage im Schlepptau: „Ich habe doch alles gegeben? Das Gefühl war gut und dennoch hat es nicht gereicht.“

Und dann passiert es wieder …

Wir sind plötzlich enttäuscht und die Zweifel bremsen unser Leben. Und zwar das Gesamte! Wir zweifeln nicht nur an ein oder zwei Dingen. NEIN, wir zweifeln an ALLEM. Wir fühlen uns auf einmal nicht mehr gut genug … alles ist Mist und die Welt fühlt sich verkehrt an. UND? Was passiert danach? Ich nehme mich als freiwilliges Beispiel, schließlich war das meine Welt.

Mein Vertrauen war weg. In allem und alles! Und dann ging’s richtig los … das Drama, der Alptraum, die Hölle. Ich kann dazu nur eines sagen: NICHT GUT. Stopp das sofort! Diese Gefühle verleiten uns zu Kurzschluss-Entscheidungen.

  • Wir schmeißen unser Vorhaben ganz schnell wieder hin.
  • Wir blockieren uns selbst.
  • Es fehlt uns der Mut zur Entscheidung.
  • Oder wir machen Dinge, die wir schnell bereuen.

Hol Dich zurück in das Hier und Jetzt. Schau Dich an und beobachte Dich. Beobachte Dein TUN. Würdige alle Deine Aktionen des Tages und der vergangenen Zeit. Und dann wähle das „VERTRAUEN“. Glaube an Dich und Dein Vorhaben. Mach weiter und glaube mit 300 % an Dein Vorhaben. Warum?

  • Weil DU es kannst …
  • Weil DU ein(e) „Entscheider(in)“ bist …
  • Ein(e) „Krieger(in)“ bist …
  • Weil DU Dinge bewegen kannst!
  • Weil DU, Du bist … Amen. Schaffst Du das? Natürlich, ich hab es ja auch geschafft. ›lächel‹

Manchmal können Zweifel auch hilfreich sein

Nämlich, wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen. Die Frage ist immer nur: WIE gehen wir damit um? Überlegen wir immer in Ruhe und ganz klar fokussiert die Vor- und Nachteile unserer Entscheidung oder lassen wir uns von dem Zweifel den Weg absperren und ganz klar ausbremsen?

Wo würdest Du Dich einreihen? Wo gehörst Du hin? Wärst Du eher bei den Menschen zu finden, deren Zweifellevel sehr hoch ist oder bist Du ein(e) „Macher(in)“? Nutzt Du Deine Energie oder verschwendest Du sie? Ich weiß, meine Fragen sind heute etwas provokant aber mit „soft“ kommen wir nicht ans Ziel … jedenfalls hatte ich noch nie das Vergnügen. ›lach‹.

Zweifel gehören in unser aller Leben. Sie können uns leider jede Menge nützliche und positive Energie stehlen. Die Folge ist wir versuchen krampfhaft unsere Zweifel zu vertreiben und legen somit unseren gesamten Fokus auf unsere Zweifel. In dieser Zeit damals, merkte ich schnell, dass sich meine Ängste und Zweifel dadurch immer noch mehr manifestiert haben und den eigentlichen positiven Dingen und der aktiven Energie keinen Raum gelassen haben.

Lass es nicht zu, dass Zweifel Dein Leben  ausbremsen!

Es gibt für alles im Leben Tipps und Tricks. Wertvolle und weniger brauchbare. Das Schöne, wir können alle in einen großen Topf wühlen und uns DAS herausnehmen, was uns gefällt … was für uns Sinn ergibt. Und das Ganze noch „frei“. :D Normalerweise hebe ich mir solche Beiträge immer für meine monatlichen FrauenPunk-Tipps auf. Allerdings finde ich es heute gut so wie es ist. Bereit?

Nimm Deine Zweifel an. Wie schon erwähnt, zweifeln ist normal und gehört zu unserem Leben dazu. Allerdings sollten wir keine Dauer-Zweifler werden! Wenn Du es schaffst nicht länger gegen sie anzukämpfen, sondern sie an Deiner Seite „weilen“ zu lassen, dann wirst Du bald erkennen, dass sie Dich in Ruhe lassen und sie Dir nicht den Weg verbauen. Deine wertvolle Energie bleibt Dir erhalten für wichtigere Dinge!

Ja nichts verdrängen! Ich kenne das so gut! Wir sind Meister im Ablenken, verdrängen und wegschauen! Schau Dir Deine Gefühle an – sieh hin! Nimm sie wie sie sind. Sage Dir, dass Du damit gut umgehen kannst, denn sie sind völlig okay.

Von der Seele schreiben. Es kann so hilfreich sein … sich alles was uns bedrückt, nicht funktioniert, wovor wir Angst haben und ZWEIFELN … einfach von der Seele zu schreiben. Bring es zu Papier! Stelle Dir die Fragen, die Dich beschäftigen, schreibe sie auf und beantworte sie Dir. So verarbeitest Du Deine Gefühle und bekommst Klarheit.

Was wäre wenn? Ich persönlich arbeite und vertraue immer auf das Positive. Bin aber gerne auf das Schlimmste vorbereitet! Es gibt mir Sicherheit. Deshalb gehe ich immer diese Frage im Geiste durch. WAS passiert, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe? Welche Schwierigkeiten können entstehen? Was wären die Folgen, wenn ich JA zu meiner Überlegung sage?

Dreh Dich um … und blicke zurück. WANN hast Du das letzte Mal Deine Zweifel in den Boden gestampft? Nimm diesen Moment als Anker! Damit kannst Du Dich selbst motivieren. Gelungene Dinge passieren NICHT nur einmal! ›lach‹

Stelle Dir Deine Zukunft vor. Wenn Du Deine Zweifel überwinden möchtest, mache eine Reise in Deine Zukunft. Wie ist es da? Wie fühlt es sich an, wenn Du Deine Möglichkeiten ausgeschöpft und erreicht hast? Spüre hinein wie es sich anfühlt … mit allen Sinnen bitte :D, ich  bin mir sicher es wird Dir gefallen!

Fertig. Mehr hab ich nicht. ›grins‹. Aber es sind wunderbare Werkzeuge dabei. Nutze sie, wenn Du die Dinge anpacken möchtest. Es ist Dein Tag! Entscheide Dich wie ich für:

„GOTT JA, ICH WILL“! Nicht erst morgen oder übermorgen … JETZT, es ist DEIN Moment!

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches TUN ohne energieraubende Zweifel, Du „Macherin“ ›zwinker‹. Und denke daran:

Zweifel zerstören mehr Ideen als alle Fehler.

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Meine komplette Bandbreite an Emotionen

Und wie ich damit umgehe. Warum schreibe ich heute darüber? Weil sie mich erst vor kurzem wieder richtig „gestreift“ haben. Emotionen sind für mich kein einfaches Thema. Immer noch nicht! SIE und ich standen immer im Kampf miteinander. Emotionale „Anfälle“ kenne ich in- und auswendig. Im negativen als auch im positiven Sinn … die volle Bandbreite eben. :D

In meinen ganz jungen Jahren hatte ich große Schwierigkeiten, meine Emotionen zu deuten, zu verstehen und zu bündeln. Als junge Frau folgten viele emotionale Phasen, mit denen ich kaum umgehen konnte! Ich betitelte mich teilweise selbst als DramaQueen, weil ich mich teilweise in irrationale Glaubenssätze hineinsteigerte bis ich tatsächlich davon überzeugt war. Der rationale (kleine Teil) in meinem Kopf flüsterte mir zu: „Du weißt schon, dass das überhaupt nicht stimmt, was du da denkst!“ Doch dieser Teil in mir war zu schwach, zu leise und somit wurde er einfach übertrampelt.

Mensch, wenn ich mich daran zurückerinnere, bekomme ich noch heute feuchte Hände. Ich hatte ständige Panikanfälle, große Aggressionen in mir, noch größere Verlassensängste und Depressionen, aber es gab auch die andere Seite. Übertriebene Glücksgefühle waren mir nicht unbekannt.

Gerade wenn ich eine neue „Liebe“ erobert hatte, schien mir meine Welt eine vollkommen andere. Ich sah die Sonne, obwohl keine schien und machte aus der berühmten Zitrone tatsächlich zuckersüße Limonade. Solange, bis sich die erste Enttäuschung einstellte. Dann war ich am Boden zerstört. Ich empfand alles als negativ und so fand ich keinen anderen Weg, als meine extremen Gefühle an mir selbst auszulassen. Selbstverletzend gegen mich gerichtet. Ein Thema, über das ich nicht sehr gerne nachdenke, dennoch ist es ein Teil von mir (gewesen).
Ich würde nicht sagen, dass ich aus all diesen Tatsachen herausgewachsen bin. Es war keine Phase, die ich nur im Kindes- und Jugendalter durchgemacht habe, NEIN diese Emotionen gehören noch immer zu mir. Es kommt immer noch vor, dass ich den ein oder anderen „Totalausfall“ habe … ich bin immer noch wütend, traurig, habe Angst und bin manchmal frustriert und am Boden. Jedoch sind diese Phasen anders und viel viel seltener geworden! >Gott bin ich froh darüber< Sie sind beinahe verschwunden, aber sie sind noch da.

Ich habe einfach gelernt damit zu leben und umzugehen.

Der Topf geht über …

Durch die Verlagerung der Perspektiven in meinem Leben kommt es von vornherein viel seltener zu negativen Gefühlen. Ich konnte wirklich lernen, auch in Situationen, die andere aus der Fassung bringen, ruhig zu sein. Ich kann sogar der „ruhende Pool“ sein und kann auch vieles mit Humor betrachten … man stelle sich das bitte vor! :D Eine (meine) zufriedene Einstellung sorgt dafür, dass ich erst gar nicht in unangenehme emotionale Momente komme. Diese Einstellung ist sozusagen meine „psychische Prophylaxe“ … gleichzustellen wie ausreichend Vitamin C, das für eine gesunde Abwehr sorgt. So verhindere ich das „Überlaufen“ meines Topfes.

Wenn sich allerdings die negativen Ereignisse in meinem Leben ununterbrochen „abklatschen“, dann geht er über mein Topf. Und genau für diese Momente habe ich einen Plan, einen Weg gefunden der wunderbar funktioniert. Ich schaffe es gegenzusteuern. Er half  mir auch sehr als mich noch anstrengende Panikanfälle plagten. Ein Trick der auch Dir vielleicht helfen kann, mit Deinen Emotionen besser umzugehen.

Inzwischen weiß es jeder: Unterdrückte Emotionen sind langfristig Gift für uns. Diese Meinung vertrete ich genauso, nur war es für mich immer schwer zu verstehen, warum ich beispielsweise meine Aggressionen nicht unterdrücken sollte! Wäre es besser, der Person auf die ich wütend war, gleich eine reinzuhauen? Wie bitte sollte ich diese Emotion denn sonst herauslassen? Ich hatte dieses Bedürfnis so oft und es fiel mir verdammt schwer, nicht in die Offensive zu gehen.

Gerade in einer meiner ersten Rehas wurde ich so oft getriggert, dass es mich beinahe zerrissen hat! Irgendwann war ich so voller Panik und gleichzeitiger Wut, dass mir scheinbar nichts anderes überblieb, als mich dem Ganzen voll und ganz zuzuwenden. Ich begann mit meinen Emotionen, die damals doch alle sehr unterschiedlich und übertrieben intensiv waren, zu reden.

„Bist du schon wieder da und quälst mich? Wird dir das denn nie langweilig? Was willst du … soll ich ausflippen, schreien, weinen, zuschlagen …? Das würdest du dir gerne ansehen, stimmts? Nur leider spiele ich da nicht mit.“

Ich beschloss, alles was im Moment war, zuzulassen … vollkommen. Hatte ich Angst, sagte ich mir – es ist nur Angst. Ich spürte wie mein Herz doppelt so schnell schlug als normal. Ich spürte meine feuchten Hände und wie sich mein Hals langsam zuschnürte und mein Mund trocken wurde. Ich ließ mich auf diesem Gefühl nieder und nahm es an. Diese paar Minuten waren anfangs eine kleine Ewigkeit, doch diese Zeit wurde mit jedem Mal kürzer und irgendwann konnte ich feststellen, dass da nix mehr war. Meine Angst war gegangen und hatte mich „ruhig“ sitzengelassen.

Warum das funktioniert ist nebensächlich – wichtig ist, dass es klappt.

Ich denke, Emotionen sind wie kleine Kinder. Sie machen so lange Blödsinn, bis sie sich der Aufmerksamkeit bewusst sind. Wenn man sich ihnen dann komplett zuwendet, werden sie ruhig und hören auf zu „stören“.

Deshalb richte ich seit langer Zeit meine Aufmerksamkeit genau auf DAS Gefühl, dass gerade außer Kontrolle zu geraten scheint! Bewusst in die Emotion steigen und fühlen … in diesem Augenblick … hineinfühlen … eins sein … voll und ganz. Und zusehen was geschieht.

Danke, dass Du mich gelesen hast, vielleicht kannst Du es ja selbst auch anwenden, wenn Dein Topf mal wieder am Kochen ist. ›lach‹

Herzlichst und bis bald …