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Und plötzlich ist der Tag da. Es ist alles gesagt. Die letzten Worte sind raus. Die Türe … von außen geschlossen. Was übrig  bleibt bist Du in einer leeren Wohnung. Ein langer gemeinsamer Lebensabschnitt ist vorbei. Kaum haben wir das realisiert, steigen sie wieder hoch … ein Fluss voll Tränen. Und egal ob Du wütend bist, schreist oder vielleicht alles nur ganz leise ist – es tut weh, verdammt weh.

Ich werde oft gebeten das Thema Trennung und die Zeit „danach“ von meiner Seite aus zu betrachten. Sicherlich ein Thema, in dem ich zu Hause bin. Ein Thema bei dem ich nur zu gut mitreden kann. Diesen Artikel habe ich etwas vor mich hin geschoben, aber jetzt ist der richtige Moment gekommen. Diesen Artikel  möchte ich einer ganz lieben Freundin widmen. Mit den Worten:

Die Zukunft ist ein Wolkenschloss. Puste es weg, was zählt, ist das HIER und JETZT. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Bedürfnisse, die Du JETZT endlich in den Fokus rücken kannst!

Trennung

Es gibt so viele Gründe, warum Beziehungen zu Ende gehen. Manche verabschieden sich mit einem lauten Knall und andere verabschieden sich still und leise … ich nenne es auch „feige“. Was zurückbleibt, ist nichts als tiefe Kränkung und Wut. Die Fetzen sind geflogen (oder auch  nicht), die Leidenschaft und Liebe fort. Und sobald diese Türe zugefallen ist, wird das Chaos dieser schwarzen Luft, für eine ganze Weile Dein zu Hause sein. Jedenfalls habe ich es so empfunden.

Trennungen gehören meiner Meinung nach zu den intensivsten Erfahrungen, die wir als Mensch machen können. Wir steigen heraus aus einer Zeit, die mit Höhen und Tiefen befüllt war. Die voll von schönen Momenten aber auch viel Herzschmerz war. Die Erinnerungen an gemeinsame Tage und nicht enden wollende Nächte. Man schuf Momente, für die Ewigkeit … glaubte man jedenfalls.

Wie jeder damit umgeht, ist so individuell wie die Beziehungen selbst. Ob man sich mit Freunden und ausreichend Wein umgibt oder sich ganz alleine in den Flieger packt und einfach „flüchtet“. Strategien mit den Folgen einer Trennung fertig zu werden gibt es jede Menge. Alles was ich weiß und was folgt, ist der Moment, in der die Welt um einen herum plötzlich wieder zu lächeln beginnt. Ein Gefühl als hätte man sich gesund geschlafen.

Es ist Zeit wieder aufzustehen

Ich hätte natürlich jetzt sehr lange und ausführlich über dieses „schwarze Loch“ schreiben können. Doch habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden. Weil es nix bringt! Dinge die wir nicht mehr ändern können, gehören akzeptiert. Das klingt vielleicht brutal, es ist aber so. Viel besser ist es sich mit dem Neuen auf sich zukommenden Abschnitt vorzubereiten! Bringt mehr und macht keine Falten. ›lach‹

Wenn der Schwung der Trauer überwunden ist, beginnt eine besondere sehr aufregende Phase der Neuorientierung. Sie ist NICHT einfach und leicht zu stemmen. Schließlich sind da jede Menge Altlasten, schmerzhafte Erfahrungen und ein riesiger emotionaler Berg im Rucksack! Eine harte Zeit, wenn ich zurückdenke.

Wie schafft Frau es, wieder offen und neugierig für Neues zu werden? Wie entwickelt man diese innere Bereitschaft sich wieder auf einen Menschen einzulassen? Falls Frau das noch will?

Frau hadert oft lange mit der Wehmut

Auch wenn es uns bewusst ist, dass eine Trennung die richtige Entscheidung war, hadern wir oft lange mit der Wehmut. Keine Umarmung und kein Kuss wird sich jemals wieder so anfühlen wie mit dieser einen Person. Ein Gefühl das sich nicht schönreden lässt! Das, was wir in unserer letzten Beziehung gelebt haben war, eine einzigartige Erfahrung. Kein Mensch gleicht dem anderen. Absolut einzigartig.

Ein anderer Mensch wird uns andere Momente schenken, die sich anders anfühlen. Und vielleicht – es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, werden wir uns selber dabei ganz neu fühlen und anders kennenlernen. Wir haben die Chance, neue Ecken an uns zu entdecken und andere Kanten zu feilen. Alte Wunden zu heilen. Nichts wird mehr wie vorher sein. In vielen Fällen ist das etwas sehr Positives! Allgemein gesagt: eine wunderbare Voraussetzung. ›lächel‹

Wichtig ist, den Gedanken loszulassen, der sich vielleicht nach einer ähnlichen oder gar gleichen Beziehung sehnt!

Die Macht der Erinnerungen

Wie oft bin ich an Plätzen vorbeigelaufen, an denen ich besonders schöne Momente erleben durfte. Puh, diese eine Parkbank mit den quakenden Fröschen oder der Aussichtsturm beim Sonnenuntergang … in diesen Momenten trat mich meine Erinnerung  heftig in die Herzgegend! Begleitet von der Frage: „Warum  musste es so enden?“ Na ganz einfach, weil das Leben ein Fluss ist … unsere Erinnerungen – sind sie es den wert – kann uns keiner nehmen! Daran zu denken ist nichts Schlechtes, aber wir sollten anschließend daran denken, dass es unzählige andere Orte geben wird, die wir mit der richtigen Person, zu etwas ganz besonderem verzaubern können.

Es gibt ja Fälle, da finden Menschen wieder zusammen. Klammern wir uns aber nicht an eine Zukunft, die auf „hätte, sollte oder könnte“ basiert! Im Hier und Jetzt sein und eine neutrale „Beobachterposition“ einnehmen, das ist das, was wirklich hilfreich ist! Ich persönlich halte absolut nichts von diesen ON-OFF Beziehungen. Es hat schließlich alles einen Grund weshalb jemand sich entschließt zu gehen.

Ich möchte Dir raten, wenn ich darf: bedaure nicht länger die vergangene Zeit und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision. Wahrscheinlich passt sie nicht zur Realität Deiner letzten Beziehung! Und wie ich gleich am Anfang meines Artikels erwähnt habe: Die Zukunft ist ein Wolkenschloss :-) …

Lerne daraus

Nun um neue Erfahrungen in unser Leben zu lassen, ich meine solche die sich wirklich anders anfühlen, müssen wir viele Teile in uns berücksichtigen. Und zwar die Teile, die verletzt worden sind und geheilt werden möchten. Auch, wenn das nochmal eine schmerzhafte Arbeit sein kann, blicke Dir selber in die Augen und lerne, was zu lernen ist.

Vielleicht hast Du viel zu viel mit Dir machen lassen? Hast Deine Gefühle unterdrückt? Hast Dich nach und nach zurückgezogen aus Angst vor Veränderungen oder aus Angst vor dem Alleinsein? Ich kenne sie alle … diese Punkte und es sind noch viele mehr.

Gegen das Ende einer Beziehung dürfen wir uns auch eine Zeit lang wehren. Wir dürfen traurig sein, sollten es aber am Ende auch feiern können. Wie lange der Weg dahin ist, ist individuell. Wir dürfen aber das intensive Gefühl nach Liebe, Nähe, Wärme und Anerkennung, dass wir alle in uns tragen, nicht unterschätzen! Akzeptieren wir diesen Wunsch und wehren wir uns nicht dagegen! Er ist unser stärkster Motivator neue Bindungen einzugehen und sich voller Mut und Freude, in ein neues Abenteuer zu stürzen!

Sobald wir gegen etwas ankämpfen, sei es aus Angst wieder verletzt zu werden oder aus Angst des Alleinseins, dann halten wir diesen „Lernprozess“ in uns an. Heile Deine Angst. Begegne Dir  mit ausreichend Mitgefühl und Selbstliebe. Sei offen und ohne Vorurteile. Nicht alle Männer sind scheiße! Die alte Beziehung ist vorbei, aber die Beziehung zu Dir selber dauert Dein ganzes Leben. ›lächel‹

Und wer weiß? Vielleicht stolperst Du nach dem Du diesen Artikel gelesen hast, eventuell und ganz unverhofft versteht sich, über ein Herz das auf Deines gewartet hat. ›zwinker‹ Falls es Dir hilft: ICH durfte genau diese Erfahrung machen.

An alle da draußen … die gerade in Wehmut versinken. Blickt nach vorne, denn das Beste kommt manchmal reichlich spät!

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Nach Beendigung einer Beziehung folgt sehr oft eine Zeit des Rückzugs, die für jeden unterschiedlich lange dauert. Unser Herz braucht diese Regenerationszeit. Irgendwann spüren wir aber intuitiv – der Moment für Neues ist gekommen  … doch was nun?

Ein Lebensabschnitt ist vorbei

Auf einmal ist er da, der Tag an dem alles gesagt wurde. Die gesagten Worte füllen den ganzen Raum und die Tränen suchen sich ihren Weg sobald die andere Person hinter der Türe verschwindet. Ein Lebensabschnitt ist vorbei. Es ist auch ganz egal, ob Du ihm noch Worte hinterher schreist oder ob alles ganz still und leise abgeht – Fakt ist, es schmerzt einfach. Es gibt so viele Gründe weshalb Beziehungen enden. Manche Verabschiedungen hinterlassen Wut und Kränkungen, andere verabschieden sich ganz leise.  Man sitzt einer Person gegenüber, mit der man ein paar Jahre oder sogar sein halbes Leben verbracht hat und auf einmal sind keine Gefühle mehr vorhanden. Das Feuer ist ausgegangen und die Fetzen sind geflogen. Sobald die Tür danach ins Schloß gefallen ist, macht sich erst das Chaos und der Nebel breit … der für eine Weile Dein zu Hause sein wird …

Ein Feuerwerk an Erinnerungen

Jeder weiß, dass Trennungen zu den intensiven Erfahrungen gehören, die wir als Mensch machen können. Wir müssen eine Zeit loslassen, die vollgestopft mit Höhen und Tiefen ist, mit Herzschmerz und Freude, mit gemeinsamen Bekannten und tollen Partys, mit wunderbaren gemeinsamen Urlauben. Tagen die man gemeinsam im Bett verbracht hat und Nächten wo „Schlaf“ ein Fremdwort war. Gemeinsam hat man tolle Momente für die Ewigkeit geschaffen … jedenfalls glaubte man daran. Jetzt ist es vorbei und die Erinnerungen prasseln wie ein Dauerregen auf einen nieder.

Jeder verarbeitet dieses Gefühlschaos anders. Sehr individuell wie eben die Beziehung selbst. Bei mir war es immer unterschiedlich, doch ich hatte anfangs immer das Bedürfnis, mit mir alleine zu sein und mich in die Arbeit zu stürzen. Andere treffen gerne Freunde oder fühlen sich mit einer Flache Wein in bester Gesellschaft. Flüchten in ein anderes Land und nehmen sich eine Auszeit. Es gibt so viele Bewältigungsstrategien, individuell wie wir sind, man ist nur gefordert die richtige für sich zu finden.

Die Zeit danach

Was danach kommt, ist ein Moment der sich plötzlich ganz anders anfühlt. Der Nebel lichtet sich und die Welt beginnt wieder zu lächeln. Der „Rausch“ scheint ausgeschlafen … die Zeit zum wieder aufstehen ist da. Trauerphasen brauchen ihre Zeit, danach beginnt eine Phase der Neuorientierung. Eine Phase die ich persönlich auch nicht sehr einfach finde. Schließlich ist der Rucksack neu bepackt. Neue Altlasten und schmerzhafte Erfahrungen  brauchen viel Platz! Man stellt sich die Frage: „Wie schafft man es, wieder offen für Neues zu werden? Wie entwickelt man die Bereitschaft sich wieder unters Volk zu mischen?“

Auch wenn einem bewusst ist, dass die Trennung die richtige Entscheidung war, hadert man sehr oft mit der Wehmut. Plötzlich gibt es keine Umarmungen mehr, keine Berührungen und keinen Kuss. Und die Tatsache das sich nie wieder etwas so anfühlen wird, als mit dieser einen Person, hinterlässt ein quälendes Gefühl das sich auch nicht schön reden lässt. Es ist nun mal so, kein Mensch ist wie der andere. Denn die Wahrheit ist, dass sich die Erfahrungen mit diesem besonderen Menschen nicht wiederholen lassen. Vorbei ist vorbei.

Mit jemand anderem wirst Du andere Momente erleben. Momente die sich anders anfühlen, anders riechen und anders schmecken. Auch Du wirst Dich darin ganz neu kennenlernen. Du hast die Möglichkeit neue Seiten an Dir zu entdecken, Du kannst Dich entfalten und kannst dabei Deine alten Wunden heilen. Nichts wird mehr wie früher sein und DAS ist etwas wirklich wunderbares! Auch Du bist jetzt eine andere Person, nicht mehr die selbe wie in deiner letzten Beziehung. Du hast eine Veränderung hinter Dir. In all der Traurigkeit liegt auch eine enorme Freiheit … die Freiheit etwas Neues beginnen zu dürfen. Viele sehnen sich nach einer ähnlichen Beziehung, ich kann Dir aber raten, lass den Gedanken los, denn Du bist nicht stehen geblieben sondern hast Dich weiter entwickelt!

Die Macht der Gewohnheit und der Erinnerung

Die Macht unserer Gedanken ist ja schon auch böse. Da läufst Du an einem Ort vorbei, an dem Du besonders schöne Momente erleben durftest. Der gemeinsame Abend im Wasser, wo gelacht, beobachtet und Zärtlichkeiten ausgetauscht wurden. Hey und ja … da ist die Musik die nur euch gehörte und der Duft der Kerzen … versunken in diesen Gedanken macht sich ein Gefühl mit Stimme breit, die flüstert: „Warum ist es nicht mehr so wie damals, warum muss sich alles verändern?“ Ganz einfach, weil unser Leben ein Fluß ist. Wenn der Bach am Baum vorbeifließt, wird der Baum auch nicht versuchen das Wasser mit seinen Wurzeln festzuhalten, das entspricht nicht der Natur des Wassers.

Tu Dir selbst einen Gefallen und erinnere Dich an den ersten Schritt und sei dankbar, neu beginnen zu dürfen! Es wird nichts mehr nie wieder so sein. Du hast wertvolle Erinnerungen die Dir keiner nehmen kann. Schau sie Dir hin und wieder an und werde Dir bewusst, dass es noch 1000 Orte geben wird, die mit einer anderen, richtigen Person, ihre ganz spezielle Magie entfalten wird.

Bleib im Hier & Jetzt

Manchmal kommen ja Paare wieder zusammen. Darüber zu urteilen lasse ich bleiben. Klammere Dich aber nicht an eine Zukunft die auf könnte, hätte oder sollte basiert! Bleibe in der Gegenwart und versuche eine neutrale Beobachterin zu sein. Trauere nicht länger der vergangenen Zeit nach und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision, die nicht zur Realität Deiner vergangenen Beziehung passt. Was wirklich zählt, ist das Hier und Jetzt. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Wünsche, die Du jetzt jeden Tag näher kommen kannst. :-)

Schau Dir selbst ins Gesicht und lerne

Um neue Erfahrungen in Dein Leben aufzunehmen, die sich neu und anders anfühlen und weit von Deiner alten Geschichte entfernt sind, musst Du das Alte mit dem Neuen integrieren. Und zwar die Teile in Dir, die von der alten Erfahrung geheilt werden sollen. Dieser Prozess wird vielleicht nochmals schmerzhaft sein. Aber schau Dir ins Gesicht und lerne was zu lernen ist. Hast Du vielleicht Deine echten Gefühle unterdrückt? Hast Du zu viele Dinge einfach über Dich ergehen lassen? Bist Du in die passive Rolle geschlüpft, aus Angst vor einer Veränderung oder dem Alleinsein?

Unterschätze nicht das Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung das jeder von uns in sich trägt! Nimm diesen Wunsch wichtig, denn er ist Dein stärkster Motivator um neue Bindungen einzugehen. Sei gut zu Dir selbst. Offenheit, Mitgefühl und Akzeptanz Dir selbst gegenüber, ist der wichtigste Schritt um sich auf etwas Neues einzulassen. Deine alte Beziehung ist vorbei, die Beziehung zu Dir selbst besteht ein ganzes Leben lang.

Fazit

Gegen das Ende einer Partnerschaft darf man sich eine Zeit lang wehren, man darf das AUS bedauern, begießen oder feiern. Der Moment wird kommen, an dem Du die Vergangenheit Vergangenheit sein lässt und die Zukunft mit offenen Armen herbei sehnst. Wenn Du dann eines Morgens in der Straßenbahn sitzt und Dich die Person gegenüber fragt wie es Dir geht, erkennst Du ganz leicht ob es soweit ist. Denn es ist gut möglich das Dein Herz in genau so einem Moment mit dem gegenüberliegenden Herz verbindet  …. und plötzlich ist der „Nebel“ weg und es ist wieder sonnig und hell. :-)

Wenn nichts mehr so sein kann, wie es war, nichts ist wie Du es Dir gewünscht, und nichts mehr so ist wie Du es Dir erträumt hattest … ist der Moment gekommen um neue Wege zu erkunden.

Egal in welcher Phase Du dich gerade befindest, lass es zu und freue Dich auf das was kommt, denn es wird wunderbar – DAS verspreche ich Dir wiedermal …

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Sich von Menschen zu verabschieden, bedeutet wieder zu sich selbst zurückzufinden. Bestimmte Umstände waren dafür verantwortlich dass wir uns von den wichtigsten Bausteinen unseres Lebens entfernt haben. Unser mentales Gleichgewicht und Glück ist verflogen. Wir sagen Lebewohl, weil wir nicht mehr gebraucht werden. Weil wir keine „Priorität“ mehr sind. Weil die Leere und Stille des anderen, die eigene noch größer machen und weil wir uns schon lange zuvor voneinander verabschiedet haben … ohne es jemals auszusprechen.

Es braucht Mut sich von jemandem zu trennen der uns nicht mehr braucht

Wie oft hast Du Dich in Deinem Leben schon von jemandem verabschiedet, der Dich und Deine Anwesenheit nicht mehr schätzt? Dabei ist nicht immer nur eine Paarbeziehung gemeint. Es können Freundschaften aber auch Familie sein, die sich gegen einen entschieden haben. Egal aber um wem es sich handelt, schmerzhaft ist diese Erfahrung immer! Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass wir in unserem Leben mehr als nur eine Verbindung trennen müssen um uns weiterzuentwickeln zu können.

Ich kann von mir selber sagen, dass der Abschied gar nicht so schwer ist/war, vielmehr der Gedanke daran zurück zu kehren. Denn darin liegt unsere Kraft und vor allem unsere Würde! Wir dürfen niemals zulassen jemandem hinterher zu laufen, wenn wir wissen, dass dieser Mensch uns nicht mehr braucht oder uns nicht mehr in seinem Leben haben will. Tun wir es dennoch, ist das als würdent wir uns selber Salz in die Wunde streuen. Wir schwächen unser Selbstwertgefühl und verleihen der anderen Person ein Gefühl der Macht, die meint über unser glücklich oder unglücklich sein, entscheiden zu können!

Wir sollten es sein die über unser Glück entscheiden, die Zügel des Lebens in der Hand haben und wir sind es die genau definieren müssen was glücklich sein für uns bedeutet. Es ist wichtig zu wissen was wir verdienen. Deshalb gehört Mut und viel Selbstliebe dazu um jemandem Lebewohl zu sagen der uns nicht mehr braucht.

Es ist ein Akt der eigenen Willenskraft

Ciao zu sagen braucht Courage … ist so. Nur so können wir weitermachen. Ein Kreis schließt sich weil wir in diesem Moment zu uns selber sagen, dass wir es nicht mehr zulassen weiter oder noch mehr zu leiden. Den wer uns nur Abwesenheit schenkt, verdient keinesfalls unsere Anwesenheit! Es wäre ja toll wenn es eine Pille geben würde, die unser Herz und unsere Gefühle einfach in Vakuum packt. Nur so lange, bis wir vergessen haben. Ungefähr so, als würden wir einen Stein in die Tiefe eines Sees werfen … einen Moment zusehen bis er verschwunden ist. Weg und auch schon vergessen. Eine Marktlücke mit der man sehr viel Geld verdienen könnte. :D

Einfach so vergessen gibt es aber leider nicht. Es werden immer Spuren und auch Narben bleiben. Denn sich von einem Menschen zu verabschieden, hat sehr oft die Folge, dass danach jede Menge Seelenwunden gepflegt werden müssen. Sie verheilen nicht von einem Tag auf den anderen. Es gibt Frauen die unendlich leiden. Sie sind hin und her gerissen und können sich kaum auf die Gegenwart bzw. Zukunft fokussieren … so tief sitzt der Schmerz.

Ich bin davon überzeugt, dass Verabschiedungen, je älter wir werden, intensiver sind. Es setzt uns mehr zu als in jungen Jahren?! Eine gewisse Angst spielt mit und die Enttäuschung ist größer. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, wenn wir nicht auch etwas dazu beisteuern! An einem Abschied Tag für Tag über Monate oder Jahre festzuhalten, ohne die eigenen Gefühle dahinter zu ordnen wird uns nicht weiterbringen!

Das Loslassen und der Schmerz … ein unzertrennliches Paar

Wichtig ist zu verstehen warum das so ist … sein muss:

  • Es ist notwendig zu akzeptieren, dass wir nicht mehr geliebt, gewollt und gebraucht werden und in der Beziehung nur noch leiden anstatt glücklich zu sein.
  • Es ist wichtig zu verstehen was passiert ist und was die Trennung verursacht hat.
  • Die Verletzungen einer Trennung haben immer eine emotionale Auswirkung. Mir war immer unklar wieviel Tränen ein Mensch vergießen kann!
  • Das akzeptieren dieser Dinge kommt mit kleinen Schritten. Tag für Tag ein wenig mehr. Sehr langsam, aber wir fühlen uns dabei auch jeden Tag wohler in unserer Haut und sicher, weil wir wissen das wir das Richtige getan haben .

Eine Verabschiedung ohne Wut und  Hass, das ist sehr wichtig!

Natürlich ist das nicht einfach. In dem Moment in dem es uns bewusst ist, dass wir nicht mehr geliebt und erwünscht sind und / oder eine toxische und schmerzhafte Beziehung führen, fühlen wir uns ausgeliefert wehrlos und auch wütend. Was ich heute sagen kann ist, dass jede negative Emotion uns blockiert um den Kreis schließen zu können. Diese Last schleppen wir ewig mit und sind dadurch auch immer mit dieser Person in einer Form verbunden. Zudem verdirbt es unseren Charakter. Es prägt unsere Gefühle negativ und leider auch nachhaltig! Vertrauen fällt uns schwer und unser „Unwohlsein“ wird immer größer.

Finde langsam wieder zu Dir selbst

„Ciao“ zu sagen ist eine Reise zurück … zurück zu Dir selbst! Du darfst Dich auf dieser Reise um Dich selbst kümmern. Du wirst Dich um Deine Wunden sorgen, Dir selbst jede Menge Aufmerksamkeit schenken und Dein „Wollen“ neu definieren um nicht wieder in die Rolle zu schlüpfen, die Du vorher gespielt hast! Du kannst daran feilen der Mensch zu sein und zu werden, der DU ab jetzt sein möchtest. Wenn Du das geschafft hast, bist Du soweit um ein spannendes, neues und unbeschwertes Leben führen zu können. Weit weg von Leid und Enttäuschung. Du bist wieder Du selbst und in Deinem Gleichgewicht. Wir haben so viele Chancen im Leben – wir brauchen nur danach zu greifen.

Ich wünsche Dir dass Du dieser Mensch bist, der es schafft Ciao zu sagen, der loslassen kann und mit Neuem beginnen darf. Offen ist für Neues und das bekommt, was er verdient. Ich wünsche Dir dass Du diese Person bist, die Du früher gewesen bist, vielleicht auch darüber hinaus! Ich wünsche Dir dass Du Dir Deine eigene Zukunft baust … bunt, lebhaft und voll Liebe. Ich wünsche Dir dass Du voller Hoffnung in Deine Zukunft blickst … nie wieder ein „Opfer“ sein wirst, sondern ein Mensch, der aus seinen Erfahrungen lernen darf. Ich habe vor wenigen Jahren damit begonnen dieser Mensch zu sein der ich sein will … DIR wünsche ich das Selbe! <3

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Reise zu Dir selbst, auch dann wenn manchmal ein paar Tränen fließen!Pass auf Dich auf und sei gut zu Dir …

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Tatsächlich kommt es vor, dass wir nach einer Trennung, durch plötzlich aufkommende Schuldgefühle, zurückgehen. Wir versuchen kaputtes und nicht reparierbares zu flicken … um den Schuldgefühlen entwischen zu können. Wir wissen das wir keinen Erfolg dabei haben werden, wir vertagen einfach unser Leben, das glücklicher sein könnte, auf später! Es fehlt oft  an mentaler Stärke und so überlassen wir das glückliche Leben denen, die den Mumm dazu haben bei ihrer Entscheidung zu bleiben … einen Schlussstrich zu machen.

Schlechtes Gewissen ist ein häufiges Gefühl

Eines der häufigsten und absolut unpassendsten Gefühle ist das schlechte Gewissen nach einer Trennung. Es schmeckt nach verbranntem Kuchen, fühlt sich an wie Magenschmerzen und bedeutet für viele auch so etwas ähnliches wie Misserfolg. Man hatte so fest an sich und den Partner geglaubt … Treue-Schwüre geleistet und sich geschworen in alle Ewigkeit zusammen zu bleiben … bis das Licht ausgeht.

Das war zu Beginn der Reise, als noch vieles unerkannt blieb. Wo wir noch nicht wussten, dass es nicht lange ein „Wir“ geben wird. Es wurde soviel Zeit investiert, damit die Beziehung gedeihen und wachsen kann. Liebe, Nähe und Zärtlichkeit aufgebaut … eine, im Glauben, gesunde Basis gebaut und auf einmal finden wir uns in einer Leere und in eine Einsamkeit wieder. Das zerbrochene Fundament samt Partner bleibt zurück. Wir gehen und mit uns kommt das schlechte Gewissen und das Gefühl von Misserfolg.

Eine Trennung bedeutet oft eine Mauer einzureißen

Eine Entscheidung zu treffen, den letzten Schritt zu tun, und zu gehen … loslassen ist wie eine dicke Mauer niederzureißen, hinter der Dein Leben auf Dich wartet! Es waren zu Beginn viele gemeinsame Träume, viele gegenseitige Erwartungen, so viel Hoffnung … aber leider auch zu viele Versprechen, die nicht gehalten wurden oder werden konnten. Die Zweifel den letzten endgültigen Schritt zu tun und zu gehen verunsichern bis zum Schluß.

Ich habe mich nach meiner Scheidung, für die ich mich damals entschieden habe, sehr lange schuldig gefühlt! Ich dachte ich wäre verantwortlich für den Schmerz meines Partners, obwohl ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass er über die Trennung sehr traurig war. Eigentlich hatte ich ihm die Entscheidung abgenommen mit der er aber nicht gerechnet hatte.  Aber wir hatten schließlich zwei kleine Kinder, und das war der Punkt in dem sich mein Gewissen meldete! Ich machte mir sogar Sorgen über seine Zukunft obwohl ich diejenige war die nichts hatte und auch nichts einforderte bis auf das Notwendigste und das war wirklich wenig.

Fragen tauchen auf

  • War ich trotz ungesundem und unschönen Beisammensein die letzten Jahre zu voreilig?
  • Vielleicht bin doch ich an allem Schuld?
  • Er braucht und liebt mich eben auf seine Weise?
  • Leiden die Kinder darunter?

Vielleicht haben Dich solche Schuldgefühle nach einer Trennung veranlasst, erneut die Sache zu durchdenken, oder sogar zurückzugehen … in eine Beziehung die Dir nur Schmerz, Traurigkeit und Einsamkeit bereitet hat. Ein Teufelskreis der Selbstzerstörung und ich kenne einige die mir da recht geben würden!

Dazu kommen die Gespräche und Meinungen von guten Freunden oder Eltern, die Dir eventuell den Rat geben noch zu warten, nochmal alles zu überdenken, denn schließlich kann man nicht das ganze Leben lang glücklich sein, man muss Kompromisse eingehen. Und ein Satz aus meiner Familie war „Er wird den Boden unter seinen Füßen verlieren wenn du mit den Kindern gehst …“ Gerede auf das keine Frau hören sollte. Denn schließlich gab es Gründe von sicherlich beiden Seiten, die ein Zusammenleben nicht mehr möglich machten! Leider vergißt man das in der großen Welle des Schuldgefühls …

Eine ungerechtfertigte Angst, die wir schnell abschütteln sollten

Es ist eine Sache das mit einer Trennung Leid und Schmerz aufkommt. Aber wir müssen uns nicht verantwortlich für das „Leiden“ des Ex-Partners fühlen. Wenn eine geliebte Person uns langsam und unverkennbar vermittelt, dass wir nicht mehr den Stellenwert in seinem Leben haben können wie zu Beginn der Beziehung, oder sich herausstellt das der Partner narzisstisch veranlagt ist, Gewalt in der Familie den Takt angibt … oder man sich einfach „entliebt“ hat. Gründe gibt es viele sich zu trennen. Dann ist es oft notwendig den ersten Schritt zu wagen und eine Mauer einzureißen … gerade als Frau den ersten Schritt zu wagen und umzusetzen!

Das Leben kann voller Freude gelebt werden, auch ohne Partner und ohne ein schlechtes Gewissen. Weder des Ex-Partners wegen noch wegen der Kinder, wenn welche da sind. Unser Leben ist ausgefüllt von Freude und Schmerz … Sicherheit und Unsicherheit … es gibt auch nicht nur Schwarz und Weiß … es gibt sehr viel das dazwischen liegt.

Das Leben hat Konsequenzen

Wir dürfen es keinem erlauben uns für seine weitere Existenz verantwortlich zu machen! Also dürfen wir auch nicht auf das Gerede der Anderen hören, denn SIE kennen Dein bisher gelebtes Leben nicht. Tun wir das dennoch, können wir nicht authentisch sein, wir können unsere Ziele und den für uns wichtigen Sinn des Lebens nicht verfolgen und lassen letztendlich das Leben das wir leben möchten und verdient haben, an uns vorbeiziehen!

Der Schmerz und das Leiden ist ein Teil unseres Lebens. Gib deswegen Schuldgefühlen nicht die Chance über dein wirkliches wollen und handeln zu siegen, und doch in der Beziehung zu bleiben oder zurückzugehen! Dein Ex-Partner und vor allem Du hast es verdient, neue schöne Erfahrungen zu sammeln und Dein Leben so zu leben wie Du es verdienst!

Nachwort:

Es ist eigenartig, aber wenn die erste Phase einer Trennung vorüber ist, sind wir in der Lage, das Positive (auch wenn es viel negatives gab) zu sehen. Es ist uns möglich anders darüber zu denken und ihr eine Bedeutung zu geben, das uns vor der Trennung nicht möglich war. Das ist das, was wir tun können und was in unseren Händen liegt … genauso wie nach vorne zu schauen, wenn die Beziehung zu Ende geht.

„Es braucht keinen Grund zu gehen, wenn man keinen Grund hat, um zu bleiben“

Ich hoffe Du hast jede Menge Gründe um zu bleiben und wenn nicht … es wartet so viel Neues, Wunderbares und Aufregendes auf DICH! <3

 

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Ob Liebeskummer oder Trauer, es geht immer um den Verlust eines anderen, Trennungsschmerzen sind nicht zu unterschätzen! Jede von uns musste es schon mal durchleben, und wird mir sicher bestätigen dass dieses Gefühl einen in die Knie zwingen kann.

Viele Frauen leiden fürchterlich

Ein Beziehungsaus kann auf jeden Fall schlimme Auswirkungen auf deine Psyche und das Selbstwertgefühl haben. Ganz egal wie es abgelaufen ist, der der zurückbleibt leidet. Gerade bei Männern ist es ja oft so, dass sie schon länger mit dem Gedanken spielen, die bestehende Partnerschaft zu beenden. Sie halten diese Karte zurück, alles ist „normal“ wie immer … viele wissen schon Bescheid, nur selbst ist man ahnungslos und die Gehörnte!

Meist sind es wir Frauen, die erst sehr spät durch reinen Zufall auf das Doppelspiel aufmerksam werden. Alles so lange wie es geht hinausziehen (Männerdenken), mal testen ob die Neue auch das hält wonach sie aussieht, schliesslich ist „MANN“ ja verwöhnt. Ist dieses Thema mal bekannt und auf dem Tisch, beendest du diese Beziehung umgehend (das hoffe ich jedenfalls!). Es ist als würde man dir den Boden unter den Füssen wegziehen. Du fällst in einen Schockzustand.

Du fällst und fällst, nichts macht mehr Sinn und du fühlst absolut nichts

So gut wie jede von uns wurde in ihrem Leben schon mal mit dieser Situation konfrontiert. Es wurde eine Affäre aufgedeckt, oder du bekommst zu hören, dass dich dein Partner nicht mehr liebt. Aus. Im Anschluss an solch einen Moment folgt sehr oft eine unschöne Zeit. Du kämpfst mit Angstgefühlen, Verlustängsten und hast meist grosse Selbstzweifel! Der Trennungsschmerz, mehr unter Liebeskummer bekannt, wobei ich Liebeskummer mehr mit „früher“ assoziiere, kann uns Frauen völlig aus den Schuhen werfen. Die Folge sind physische und körperliche Probleme.

Das Gefühl wird oft genauso empfunden wie der Tod eines geliebten Menschen. Es steht eine Art Trauerarbeit bevor.

Es gibt ein paar Phasen der Trauer, die bei sehr vielen Menschen genau in der gleichen Reihenfolge ablaufen:

  • Meist ist die erste Phase der Schock, du bist dir gar nicht im Klaren darüber welche Tragweite das Ganze hat und auch meistens nicht in der Lage emotional darauf zu reagieren.
  • Es folgt die Wut. Hass, Verzweiflung, jede Menge Heulkrämpfe, Selbstvorwürfe und kein Verständnis! Du bist niedergeschlagen und fällst zu Boden.
  • Hast du die, meiner Meinung nach schlimmste Phase überwunden, ist es wichtig sehr realistisch und nüchtern mit etwas Abstand auf die gewesene Beziehung zu schauen. Loslassen bedeutet es.
  • Werde dir bewusst das es unveränderlich ist, akzeptiere diese Situation und wage einen Neuanfang. :-)

Eigentlich bin ich gerade selber erstaunt wie leicht mir das soeben über die Finger ging. Weil ich zu den Frauen gehöre die wahnsinnig unter einer Trennung leiden! Und es ist alles andere als einfach. Ich konnte nichts essen und ich war in kurzer Zeit total abgemagert. Bis mir der Arzt damals sagte: „Meine liebe Frau, man kann auch an gebrochenen Herzen sterben … wenn Frau es zu lässt. Ob es das Wert ist, entscheiden sie!“

Das war der Tag an dem ich begann mich wieder aufzurichten. Langsam wieder zu essen begann und letzt endlich sagen konnte: Es war gut so wie es ist, alles hat einen Grund im Leben … Gedauert hatte es beinahe 2 Jahre bis ich darüber hinweg war.

Das Hinfallen und wieder aufstehen – was kann dir dabei helfen?

Nachdem die Tage der unkontrollierbaren Tränen vorbei sind, du deinen Freundinnen wieder mehr Leine lassen kannst und die Tröstungsversuche ohnehin nichts brachten, richte dich wieder auf.

  • Versuche den Trauer- und Heulprozess nicht unnötig zu verlängern, klar es tut weh wenn dir ständig glückliche Paare über den Weg laufen! Das ist genauso wie mit Frauen, die gerne und um jeden Preis ein Kind möchten … sie sehen auch NUR Schwangere! Kurz gesagt, wir müssen erst durch die Hölle gehen, um danach wieder aufzustehen.
  • Geh unter Leute, verabrede dich mit einem lieben Menschen, der es ehrlich meint. Geniesse den guten Tropfen Rotwein in netter Gesellschaft, schmeiss dich unters Volk, geh aus und das zwar so oft als möglich! Überwinde dich in deine Sportschuhe zu schlüpfen! Auspowern setzt ne Menge Glückshormone frei. Geniesse die Leichtigkeit deines Lebens und laufe den negativ Gedanken davon! :-)
  • Gönn dir einen Urlaub. Egal was und wohin es geht – plane eine kleine Auszeit ein. Schaffe dir damit neue schöne Erinnerungen an die du gerne denken wirst! Wenn ICH zurückdenke an diese Zeit, war DAS trotz aller Traurigkeit, meine schönste Zeit. Ich war so viel unterwegs … meine Tochter und ich hatten das selbe „Schicksal“ und so kam es dass wir einige Male gemeinsam in den Flieger stiegen und SEHR ungern nach Hause fuhren! Mehr brauch ich dazu nicht sagen *zwinker*.
  • Was ich für ganz wichtig halte: setze deine rosa Brille ab! Natürlich gab es tolle Zeiten, ER hat das so schön gemacht, dass konnte ER besonders gut und überhaupt blablabla. Und das ER dich beschissen hat vergisst du? Der Ex wird meist idealisiert. Erinnere dich daran was dich genervt hat. Seine Besserwisserei, seine Schnarchen oder seine Unordentlichkeit? Unzählige Dinge würde es geben … entferne dich von dem Ganzen!
  • Räum auf und vor allem miste aus! Auch das wird nicht einfach, aber bitte entferne dich von Sachen die dich auch nur im Entferntesten an den Ex erinnern. ICH zog aus und um. Und alles was dir doch irgendwie wichtig erscheint, pack in eine Kiste und stell sie ganz nach hinten in deinen Keller. Du wirst sehen, du wirst nicht mehr daran denken und auch diese beim nächsten Mal entsorgen.
  • Miste auch online aus! WhatsApp Chat, SMS, E-Mails … alles weg, lösche alle Speicher. Denk dir so, es sind nur wenige Klicks, aber du hast jede Menge Speicherplatz gewonnen! :-)  Das schützt dich auch vor schwachen Momenten. Das neue Leben deines Ex zu verfolgen bringt ausserdem Nüsse *zwinker*.

Ein guter Tip von mir: Gib und nimm dir die Zeit für dich alleine oder zumindestens ohne festen Partner. Du hast keine Eile denn nichts ist schlimmer als sich von der einen Beziehung in eine andere zu stürzen! Aber so klug sind wir Frauen ohnehin! 

Leider ist  auch die Frau im besten Alter davor nicht gefeit, eine solche Phase durchzumachen. Jedoch eines kann ich dazu fix sagen:

Trennungsschmerz bringt in vielerlei Hinsicht ein enormes Potential für Wachstum und Glück, deshalb schüttle alles ab, was dich in deiner Entwicklung hemmt, und wenn es auch ein Mensch ist, der dich liebt …

In diesem Sinne wünsche ich DIR viel „Aufstehvermögen“ , viel Kraft und Selbstliebe und eine deiner schönsten Zeiten danach … sofern DU es zulässt. :-)

Kannst du dich noch erinnern wie es bei dir war? Oder steckst du gerade in der „nichts hat mehr einen Sinn“ Phase? Trau dich, berichte mir davon, wir sind ja unter uns! :-)