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Vielleicht ärgerst Du Dich oft über andere Menschen. Möglicherweise auch über Deinen Partner? Es kommen so Momente auf, in denen Du Dir wünscht, all diese Menschen zu verändern. Dann wäre Dein Mann liebevoller, Deine Mutter nicht so neugierig, Deine Freundin endlich mal pünktlich und Dein Kollege nicht mehr so egoistisch. Ein Wunschdenken, das leider nicht funktionieren wird.

Ich fühle mich in diesem Thema zu Hause, … jedenfalls war das mal mein Zuhause! Ich wollte und glaubte auch allen Ernstes, dass ich Einfluss auf das Verhalten der Menschen hatte, mit denen ich zu tun hatte. Um es abzukürzen: es gelang mir nur kurz. Danach trennten sich die Wege.

Machen wir mal einen Blick hinter die Fassade

Viele Menschen sind verärgert durch das Verhalten anderer. Sie denken: „Würde die/der sich anders verhalten, würde mir jetzt nicht der Kragen platzen!“ Dieser Gedanke ist natürlich immer der Einfachste. Ärger entsteht in unseren Köpfen. Jede Emotion hat ihre gedankliche Ursache. Wir entscheiden darüber, ob wir gleich austicken oder die Sache erst mal gar nicht bewerten und einfach zur Seite stellen. Aus diesem Grund sollten wir unser eigenes Denken mal genauer unter der  Lupe betrachten. :D

Manchmal kritisieren wir andere und meinen eigentlich uns selbst damit. Ein spiritueller Coach (Arjuna Ardagh), sagte dazu: Wenn wir andere Menschen tadeln, sollten wir hinter jeder Kritik die drei Worte platzieren „So wie ich“. Beispielsweise wenn Du Dich über Deinen Partner ärgerst und ihm sagst: „Du hilfst mir viel zu wenig, so wie ich.“ So kritisieren wir uns eigentlich dafür, dass wir uns selbst nicht wichtig genug nehmen.

Jeder zieht das an, was ihm an sich selbst nicht passt

Ich hätte das ja nie für möglich gehalten, aber es ist genauso! Gerade bei der Partnerwahl habe ich es immer und immer wieder erlebt! Es war beinahe magisch. Ich griff in den Topf und zog meine eigenen Defizite, Macken und Eigenschaften, die ich an mir selbst nicht mochte.

Wenn wir darauf achten, was wir an anderen kritisieren, zeigt uns das sehr schnell, was uns an uns selbst nicht gefällt! Es sind wahre „Augenöffner“ dabei. Somit sind uns unsere Mitmenschen bzw. unsere Partner, sehr gute Lehrmeister! Mir haben Menschen so manchen Persönlichkeitsteil an mir gezeigt, der mir so noch nie bewusst gewesen war.

So kam Schritt für Schritt heraus, dass ich den anderen so sein lassen sollte (musste), aber dafür genauer bei mir selbst hinschauen durfte, um mehr über meine „Defizite“ zu erfahren. Bedeutet: Nicht den anderen ändern wollen, sondern uns selbst!

Wir können andere nicht ändern …

Diesen Satz sollten wir uns wie ein Mantra vorsagen. Wir stoßen bei anderen auf ein Problem und wollen das Problem damit lösen, dass wir andere ändern! Es ist eine große Zeitverschwendung, die auf Dauer nur zu noch größerem Frust führen wird. Jedenfalls war das meine Erkenntnis.

Würden wir Menschen ohne weiteres ändern können, würden wir ihnen auch einen Teil ihrer Identität wegnehmen. Mir war es damals immer sehr wichtig, dass meine Partner ihren Kleidungsstil an meinen anpassten. Meine Jobs verlangten immer die Modetrends des nächsten Jahres zu tragen. Ich musste das verkörpern, was ich ein- und verkaufte. Dasselbe erwartete ich auch von meinen Partnern. Das klappte immer nur sehr kurz. Im Endeffekt war es so, dass sich der Mensch an meiner Seite sich in seinen Gestaltungsmöglichkeiten und seiner Ausdrucksfähigkeit stark eingeschränkt fühlte. Das ist eines meiner persönlichen Beispiele, an die ich heute noch sehr oft denken muss. ›lächel‹.

Was ich daraus gelernt habe: Jeder Mensch trägt seine individuellen Überzeugungen in sich, für die er einsteht. In dem Moment, wo eine andere Person diesen Menschen verändern möchte, signalisiert sie: „Hey, so wie du bist, bist du für mich nicht in Ordnung.“ Es ist ein direkter „Frontalangriff“, der auch verletzend ist. Es ist dabei egal, ob es sich um reine Äußerlichkeiten handelt, oder es um Charaktereigenschaften geht, die Wahrscheinlichkeit das uns jemand danach wohlgesinnt ist, fällt relativ „dünn“ aus.

Durch eigene Veränderung verändert sich auch das Umfeld

Wenn es darum geht, sich selbst zu verändern, geht es nicht darum, sich an die Eigenschaften der Menschen anzupassen, die wir kritisieren und verändern wollen. Es geht vielmehr darum, intensiver an den eigenen Verhaltensmustern zu arbeiten! Seit vielen Jahren weiß ich nun, dass sich Persönlichkeitsmerkmale nicht ändern lassen. Allerdings habe ich erlebt, in erster Linie an mir selbst aber auch an anderen, dass Gewohnheiten und Verhaltensweisen beeinflussbar sind!

Man macht sie sichtbar, redet darüber und kommt somit mit anderen Menschen in Kontakt. Ein neues Umfeld tut sich auf. Also anstatt sich darüber zu ärgern, dass der „Vielleicht-Partner“ nur Sporthosen trägt, besser gleich unter „Anzugs-Trägern“ Ausschau halten. Ich habe damals scheinbar lieber genörgelt als mich gleich in den richtigen Reihen umgesehen. Heute habe ich allerdings auch eine total andere Grundeinstellung! Ich habe mein SEIN verändert und mich weiterentwickelt. Ich bin weg von der Oberflächlichkeit und fühle mich im authentischen Leben endlich angekommen und pudelwohl (in Jogginghose ›lach‹). <3

Kleiner Tipp noch zum Ende: Versuchen wir doch mal, nicht immer auf die Fehler und Schwächen des anderen zu blicken! Entdecken wir vorzugsweise das „Unbekannte“ bei uns selbst? Das Verhalten und das SEIN anderer Menschen können wir nicht verbiegen, uns aber schon! Hören wir auf zu bewerten. Menschen sind wie sie sind und ich und DU bist so wie Du bist … jedenfalls in diesem Augenblick. Allerdings kann sich das auch verändern, so wie alles sich verändern kann … muss es aber nicht. ›zwinker‹

Verändern wir unsere Einstellung zu den Menschen und die Menschen ändern ihre Einstellung zu uns.

Samy Molcho

Hab noch einen schönen Dezember, bis bald.

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Worauf ich heute hinaus will, ist unser Perfektionismus. Frauen, die beinahe alles möglichst perfekt machen wollen, möchten auch gerne die Anerkennung von ihren Mitmenschen. Ich weiß aber, dass dabei einiges übersehen wird. Frauen mit Ecken, Kanten und Fehlern, haben es in ihrer Umgebung einfacher als aalglatte, akribische in Perfektion lebende Wesen!

OMG, diesen Beitrag hätte ich vor fünf Jahren noch nicht schreiben können. <lach> Ich verkörperte den Perfektionismus förmlich! Ich war glatt wie ein Aal. Ecken wurden abgerundet und Kanten entschärft! Mir ist es ja mittlerweile recht gelungen, meine akribische Perfektion zu stutzen.

Wenn ich ehrlich bin, ist es mir früher auch entgangen, dass meine diese aalglatte Perfektion, sich nicht besonders gut bei anderen machte. Meiner Beobachtung nach ist für Betroffene dieser Perfektionismus einfach eine Strategie. Eine Strategie um Anerkennung und Lob zu erhalten. Früher bekamen wir diese von Lehrern, Eltern oder Menschen, die uns wichtig waren. Wir bekamen „Streicheleinheiten“ für gewisse Leistungen und sie gaben uns das Gefühl, wertvoll(er) zu sein. Unser Selbstwert wurde gestreckt.

Es gibt allerdings auch viele Frauen, die dieses „perfekt sein“ erst später begonnen haben zu leben, um anderen oder dem Partner gerecht zu werden und zu gefallen. Ich begann damit als erwachsener Mensch. Ich wollte mir und anderen Beweise liefern, dass ich sehr wohl zu außergewöhnlichen Leistungen fähig bin.

Ein kurzer Ausschweif:

Ich weiß nicht wie Du das wahr nimmst, aber es gibt bestimmte Lebensbereiche, in welchen „FRAU“ versucht, perfekt zu sein. Kindererziehung, als Partnerin, das eigene Äußere, Haushalt und natürlich der Job. Das sind so die Dinge, die ich von mir selbst kenne und die mir immer wieder auffallen. Aah halt! Einen ganz wichtigen Bereich habe ich vergessen: Immer für alle da sein zu wollen – perfekte Kollegin, perfekte Freundin, perfekte Nachbarin, perfekte Tochter.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:

Wie nimmt unser Umfeld uns wahr, wenn wir so aalglatt sind?

Klar, auf der einen Seite habe ich viele positive Rückmeldungen erhalten. Was ich aber nicht gesehen habe, waren die negativen Auswirkungen, dass muss ich klar sagen. Frauen die versuchen fehlerfrei durchs Leben zu gehen und perfekte Leistungen abliefern, lösen bei nicht wenigen Menschen das Gefühl aus, selbst zu wenig zu tun!

Ich gab im Berufsleben alles und das erwartete ich auch von anderen. Ohne Kompromisse. In meiner Wohnung konnte man vom Fußboden essen. Es stand alles auf seinem staubfreien Platz. Ich vermittelte meinen Freundinnen schnell mal das Gefühl, dass Ihre Wohnung unordentlich sei.
Solch perfektionistische Menschen wie ich es war, erhöhen den Druck auf Ihre Umwelt.

Ich mag lieber Menschen, die ich auch „menschlich“ erlebe!

Mir ist endlich klar geworden, dass zum menschlich Sein auch Fehler gehören. Schwächen, die wir zeigen sollten und auch der Mut zu sagen: „Sorry, aber das kann ich nicht!“ Wer immer darauf bedacht ist, alles perfekt hinzubekommen, wird von anderen schnell mal mit „Die wirkt irgendwie nicht echt“ bezeichnet und auch so erlebt. Nicht authentisch, umgeben von einem Geheimnis und dadurch automatisch auch unsympathisch. 

Ich habe es nie bemerkt oder vielleicht wollte ich es auch gar nicht erkennen. Das Paradoxe an der Sache ist eigentlich, dass was Perfektionistinnen sich wünschen – also durch Ihren hohen Erwartungen an sich selbst einen guten Eindruck zu machen – geht in Wahrheit in die Hose. Das Gegenteil ist der Fall: Frau wird kritisch beäugt und es trennt uns von den anderen.

Ich bin so glücklich darüber, dass mir das klar geworden ist. Seit ich das weiß, fällt es mir leicht meinen Perfektionismus auszubremsen.
Ich würde niemanden mehr raten, auf meinen Fußböden zu dinieren …
Es wäre auch gut, keine Stauballergie zu haben …
Und es könnte auch durchaus passieren, dass mein Gugelhupf zu lange die Hitze genossen hat …

Aber egal: Lieber unperfekt, etwas staubig und ein dunkles Stück Kuchen, als unecht und unsympathisch! ›lach‹

Hast Du Ähnliches erlebt und hast dazu etwas zu sagen? Ich freue mich selbstverständlich auf Deine Rückmeldung.
Bis ganz bald.

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Heute möchte ich meine Gedankengänge den Menschen widmen, die mir etwas bedeuten und ohne die ich auch nicht mehr sein möchte. Menschen, bei denen ich mich auch zwischenzeitlich mal bedanken möchte, die bei mir waren als ich sie brauchte und die, die mich so sein lassen wie ich bin …

Viele sind es nicht, aber die Zahl ist dabei nebensächlich.

An all euch Menschen die ich mag:

Ich mag Menschen, die es schaffen mich konstruktiv und direkt zu kritisieren, ohne mich dabei zu verletzen! Ich mag Menschen, die Taktgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, weil solche Menschen kann ich meine Freunde nennen. Ich mag ehrliche und aufrichtige Menschen, die es schaffen, mit ordentlichen Argumenten gegen die Entscheidung anderer zu halten. Ich mag auch Menschen, die wissen, dass es auch noch tiefgründige Gespräche gibt und solche, die ihr Leben mit Humor und Spaß befüllen können.

Ich mag Menschen die ihre Fehler auch zugeben, die sich nicht schämen wenn sie sich geirrt haben! Ich mag auch diejenigen, die nicht alles wissen sondern jede Menge Fragen stellen. Und all die Menschen die immer nach Lösungen suchen und nicht den Kopf in die Wüste stecken! Ich mag die Ruhigen … die still für sich denken. Menschen die ihr Umfeld wertschätzen – ohne dabei einen Vorteil zu haben. Ich mag die, die nicht in Schubladen denken. Menschen die nicht vorschnell urteilen … Menschen mit Persönlichkeit eben.

Und ich mag besonders die Menschen, die wissen und verstehen, dass der größte Fehler eines Menschen darin besteht, immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und alles mit dem Kopf zu erzwingen … was das Herz aber nicht hergeben will! Die Träume, die Ruhe, die Werte, die Sensibilität, das Glück das Vertrauen, die Freude, die Dankbarkeit, die Werte, die Weisheit, die Hoffnung und die Liebe … all diese Dinge in sich selbst finden und es anderen weitergeben können.

All das sind für mich Vorraussetzungen um sich Mensch nennen zu können. Mit diesen Menschen möchte ich mein weiteres Leben zusammen sein, denn bei ihnen fühle ich mich wohl und gut aufgehoben!

Es gibt viele Menschen, die es wert sind, dass ich mich mit ihnen umgebe. Es sind genau solche die mich nicht erdrücken. Es sind die Menschen, die so ticken wie ich … jedenfalls so ähnlich weil sie sich dem Glücklichsein hingeben können.

Und das aller wichtigste sind die Menschen, die sagen was sie denken, aber noch mehr solche, die machen, was sie sagen und denken was sie machen. :-) Ich wertschätze authentische Persönlichkeiten weil sie nicht auf den Bäumen wachsen. DANKE – das ich ein paar solcher Menschen um mich haben darf !<3

Ich hab noch nie so lange und intensiv darüber nachgedacht was ich eigentlich an meinen Herz-Menschen oder ein paar Freunden so sehr schätze. Menschen sind alle interessant. Jeder von uns hat ein anderes Auge dafür, was er mag, und was ihm wichtig ist. Vielleicht hast Du ja auch den ein oder anderen Menschen, der hier gut rein passen könnte?

Mal „Danke“ sagen ist nie verkehrt. :D

Bis bald in meinen nächsten #Gedankengängen … ich freu mich wenn Du mir wieder folgen kannst?!

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Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. :-) Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! :-) Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! :-) Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …

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Wir alle können frei entscheiden welche Menschen wir in unserem Leben haben möchten. Heute weiß man wie sehr uns unser Umfeld beeinflußt. Wir sind der Querschnitt der 5 Menschen, die uns am meisten umgeben. Man nennt das auch kollektives Bewusstsein. Wir orientieren uns an Glaubens- und Verhaltensweisen sowie an gesellschaftlichen Werten von anderen. Und das ist nicht immer positiv. Das Umfeld, mit und in  dem wir am häufigsten Zeit verbringen, hat einen entscheidenden Einfluß auf unser Leben.

Kennst du die Energie deines Umfeldes?

Ich musste die Erfahrung machen, dass mich verschiedene Menschen aus meinem früheren Bekanntenkreis blockiert haben. Es fühlte sich nicht gut an, als ich merkte das einige dieser Leute meine Visionen und Ziele belächelten, mich nicht ernst nahmen. Wenn kein Zuspruch kommt. Wenn nur Negatives zu hören ist. Wenn ständig nur „Beschwerden-Small-Talk“ geführt wird. Mitleid gesammelt und über das Wetter gschimpft wird.

Es ist schon klar das es uns Menschen nicht ausschließlich gut gehen kann, es auch berechtigt ist sich zu manchem Tagesgeschehen negativ zu äussern und wir auch mal eine Beschwerde bei irgendwem einreichen dürfen! Mir geht es dabei um die Grundeinstellung und die Geisteshaltung die jeder Mensch in sich trägt und für die er sich entscheidet! Und es ist ein großer Unterschied ob diese Energie unterstützend oder hinderlich, positiv oder negativ, bereichernd und motivierend oder deprimierend und belastend ist.

Es fehlt die Motivation

Ein ebenso gutes Beispiel ist wenn Freunde, Kollegen oder aber auch die Familie, nicht damit umgehen können wenn du einfach mehr willst, grössere Ziele anvisierst als alle anderen. Sie wollen dir einreden, dass das „Alte“, das „Bewährte“, wesentlich besser und sicherer ist, als deine Ideen. Sätze wie „Bleib bei dem was du kannst, mach das was du schon immer gemacht hast …“ oder „Du wirst sehen – es wird nicht funktionieren …“ Wenn das so ist und dich dein Umfeld immer schön flach hält und dich in keinster Weise inspiriert – wäre es an der Zeit die Fronten zu wechseln.

Negatives, pessimistisches Verhalten färbt ab. Es ist leider so und auf kurz oder lang, findest du dich in der selben negativ Spirale wieder! Ich durfte es selber erleben. Ich konnte beobachten wie schwer Menschen mit der Veränderung in ihrem Umfeld zurecht kamen. Wenn sie bemerkten, dass sich jemand verändert und etwas Höheres anstrebt, löste das in ihnen Unbehagen und Stress aus.

Das fehlende Interesse

Wenn dir einfach die Lust vergangen ist, deine Ideen und positiven Gedanken deinen Mitmenschen mitzuteilen, weil du einfach die Erfahrung gemacht hast, dass es keinen interessiert – ist es nicht deine Schuld, es können unmöglich deine Freunde sein oder gute Kollegen wenn sie sich nicht auch für deine Ziele und Interessen interessieren!

Zusammensein ist Austausch. 

So sollte es im Normalfall funktionieren. Ist das nich so, wird jede Beziehung, jede Zusammenarbeit scheitern! Ich kann mich noch gut erinnern, dass mich diese Erkenntnis lange beschäftigt und zum Nachdenken gebracht hat, mit dem Resultat mein Umfeld neu aufzustellen. Es fühlte sich für mich nicht mehr richtig an. Meine Meinung war, wenn Menschen aus deinem Umfeld dir nichts zutrauen, dich nicht in deinem Vorhaben unterstützen und sich nur für sich selbst interessieren, sind es nicht die „Richtigen“!

Wer sagt wir müssen ein Leben lang das gleiche Umfeld haben?

Wenn dir das alles bekannt vorkommt, dann hast du dich sicher auch schon mal damit auseinander gesetzt, etwas zu ändern, möglicherweise hast du es auch schon verändert. Falls du Step zwei schon hinter dir hast, muss ich dir dazu sofort gratulieren! Es ist normal und jeder ist berechtigt, sich ein neues Umfeld zu suchen, neue Menschen an seiner Seite zu haben. Leben ist Veränderung – wir verändern uns ständig, entwickeln uns weiter, ändern unsere Gewohnheiten, haben andere Ziele als vielleicht vor zehn, zwanzig Jahren und dazu brauchen wir inspirierende und immer wieder neue Menschen in unserem Leben. Es sollten Menschen sein die eine Bereicherung sind und eine positive Ausstrahlung auf uns haben weil dieses Positive auf uns abfärbt. Es geht dabei um die Grundstimmung, die Geisteshaltung die man in sich trägt und entscheidet danach zu leben … das ist wichtig. Mir jedenfalls.

Dein Umfeld beeinflusst dich massgeblich

Je nach dem, mit welchen Personen du dich umgibst, sie werden dich blockieren oder unterstützen ein positives Leben zu führen. Menschen sind Gott sei Dank unterschiedlich. Manche fühlen sich wohl wenn alles wie immer läuft, keine Veränderung, bloß kein „Neuzugang“ im eigenen Umfeld … da könnte der gewohnte Rhythmus gestört werden. DU brauchst dir nur selbst die Frage stellen „Möchtest du persönlich wachsen, oder reicht es dir wenn du akzeptiert wirst und du in mitten einer Kuschelgruppe, ab und zu mal zu Wort kommen darfst?“. Das klingt jetzt vielleicht etwas provokant, aber für eine Weiterentwicklung scheint mir dies etwas zu wenig.

Wirf nicht gleich alles über Bord

Bist du dabei dir ein neues Umfeld zu schaffen, bedeutet das nicht das du gleich alle Kontakte kündigen sollst! Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, das mir diese Menschen in anderen Bereichen gut getan haben. Der Kontakt wurde lediglich lockerer und es verläuft sich der ein oder andere Kontakt sogar von ganz alleine. Wir Menschen sitzen nicht unbedingt ein ganzes Leben lang im selben Zug, manche springen ab, andere fahren nur eine Strecke mit und einige kommen neu dazu …

Wer in deinem Leben Platz hat entscheidest du!

Wenn du selbstbestimmt lebst, entscheidest auch du, wer dir nahe sein darf. Du erlaubst diesen Menschen wie viel Raum sie einnehmen dürfen. Wenn du da keine Grenzen setzt, werden sie für dich entscheiden. Sie werden sich ohne dich zu fragen, in deinem Lebensraum platzieren. Zufällige Bekanntschaften zum Beispiel oder Menschen die man eben nett fand. Diese können dein Leben ganz schön vereinnahmen … eine Bereicherung für dich wird es allerdings nicht sein! Ich habe viele meiner Träume aufgegeben, weil mir genau diese Art von Menschen meine Ziele und Ideen schlecht geredet haben, aus dem einzigen Grund, sie hatten selbst kein erfülltes Leben, glaubten auch nicht daran sich eines schaffen zu können, ihr Fokus war nur auf das Negative gerichtet.

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen du die meiste Zeit verbringst!

Entscheide dich bewusst für dein Umfeld

Verbringe mehr Zeit mit Menschen die dich inspirieren. Öffne dich für neue Kontakte, solche die du in deinem alten Umfeld vermisst hast, verbinde dich mit der Menge die eine ähnliche Lebenseinstellung hat wie du sie hast. Sie sollen dir Kraft geben, dich unterstützen und vor allem auch an dich glauben. Dein Leben wird dadurch noch lebenswerter und glücklicher werden! Genauso sollte es doch sein, ist dieser Wert nicht unbezahlbar?

Ja und wenn es dir manchmal auch so geht wie mir, du schon nach kurzer Zeit eines Gespräches müde bist, du dich erschöpft fühlst … denke, es ist sehr leicht möglich das es nicht der „Schlafmangel“ ist, der dich müde macht … es ist vielleicht dein Umfeld >zwinker<.

Danke für deinen Besuch auf FrauenPunk und wenn du dazu eine Meinung hast, nur her damit, ich weiß du wirst mich nicht ermüden. :-) Alles Liebe und bis bald.