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Lesezeit: 2 Minuten

Was will ich?

WAS hilft in einer persönlichen Krise?
Eine oder mehrere hilfreiche Fragen zu stellen.
Und, wenn Du die Antwort dazu findest. :-)
Meine Geschichte, die heute auf Dich wartet, erzählt von einer berührenden Erfahrung. Viel Freude beim Lesen. ›lächel‹

WAS WILL ICH?

SIE fühlt sich grauenvoll.
Wie ein Boxer nach einem langen schweren Kampf.
Es hatte keinen Sinn mehr gemacht. Nur noch Streit und Vorwürfe.

ER war ausgezogen.
Der Kampf schien zu Ende.
SIE war erleichtert.
Aber nun stand sie wieder vor dem Nichts.
Alle ihre Ziele und Pläne verraucht.
Wie soll es jetzt weitergehen?

Wie dankbar war sie über ihre Freundin.
Es tat gut, alles zu erzählen.
Auch ihr hatte sie die Frage gestellt: „WAS soll ich denn jetzt tun?“

Die Freundin hatte sie lange angesehen und zugehört:
„WAS möchtest du denn machen? WAS ist dir jetzt wichtig?“
Zum Abschied hatten sie sich fest umarmt.

„WAS will ich eigentlich?“

Die Frage blieb.
Eine gute Frage und im Moment gab es nur eine Antwort:
„Ich weiß nicht, was ich will … – UND im Moment will ich eigentlich überhaupt nichts mehr.“

Da lag der Brief.
Die Mutter hatte ihn ihr am Sonntag kurz vor ihrer Abfahrt mitgegeben.
Die Anschrift?
Die hatte sie selbst geschrieben, vor fast 20 Jahren.

Der Absender?
Frau Schmidt, ihre Berufsschullehrerin.
Sie öffnete den Brief.

Es war ein Experiment ihrer Lehrerin, gewesen.
Jeder schrieb an sich selbst einen Brief, über die eigenen Träume und Wünsche im Leben.
Sie begann zu lesen …

„WAS will ich eigentlich?“, stand oben auf dem Papier.
Das erste Lachen seit Tagen.
Genau die Frage, die ihre Freundin ihr vorhin gestellt hatte.
Sie las weiter:

Was will ich eigentlich?

Ich will leben, auch wenn’s mal weh tut.
Ich will alles, was ich erlebe, auskosten.
Die Freude und das Glück.

Den Schmerz und die Traurigkeit.

Und ich will fühlen und spüren.
Und wieder ruhig werden, wenn alles im Chaos versinkt.
Ich will immer wieder den Mut haben, NEU anzufangen!
Ich will nach dem Leben suchen.

Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, es ist irre weit entfernt.
Ich will leben, auch wenn es weh tut.

Sie legte das Blatt zur Seite, strich es mit den Händen glatt und fühlte sich ein klein wenig besser.
Es ist ein kurzer Brief an sie selbst.
Lange her, aber immer noch gültig:

ICH WILL LEBEN, AUCH WENN ES MAL WEH TUT.

So wie jetzt.

Gefunden bei Nicole Alps

Es ist alles gesagt. :D Danke für diesen schönen „Augenöffner“.
Die meisten Dinge im Leben wissen wir. Wir vergessen sie nur sehr oft!
Danke für Deinen Besuch, bis ganz bald …

Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

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Geschichten berühren Werte und wecken Ressourcen. Es geht gar nicht anders – eine gute Geschichte berührt unser Herz. Noch mehr wenn sie elementare Werte, die jeder von uns in sich fühlt, wach werden lässt und das Ganze zu spontanen Einsichten und Erkenntnissen führt!

Diesmal darf ich DIR wieder eine wunderbare Geschichte zustecken, die sehr gut in unser aller Leben passt! Viel Freude beim durchlesen …

STEIN UND SAND

Ein Professor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Er begann seine Vorlesung damit ein grosses leeres Glas bis zum  Rand mit grossen Steinen zu füllen. Anschliessend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Alle bejahten dies.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie ins das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Räume zwischen den grösseren Steinen. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor lächelte ebenfalls, nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand nun die letzten Zwischenräume im Glas aus.

„Nun“ , sagte er dann, an seine Studenten gewandt, „Ich möchte, dass Sie erkennen, das dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Freunde, Ihre Kinder, Ihre Berufung, Ihre Gesundheit – Dinge, die  – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Job, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Und der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die grossen Steine.

Gefunden bei engelsrecht-media.de

Und genauso ist es auch in unserem Leben

Wenn wir all unsere Energie für die kleinen Dinge in unserem Leben aufwenden, haben wir für die Grossen keine mehr. Wir sollten also auf die wichtigen Dinge fokussiert sein, die, die uns am Herzen liegen. Sich mehr Zeit dafür nehmen! Es wird sicher noch genug Zeit übrig bleiben für Arbeit, Haushalt, Partys usw. Also achten wir zuerst auf die grossen Steine – SIE sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand …

Vielleicht konnte ich dir mit dieser Geschichte einen indirekten „Wink“ geben? Manchmal braucht es einen Stups, um auf etwas aufmerksam zu werden! :-) Bis in zwei Wochen  – wenn DU wieder magst  XOXO Sandra