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Die Tage hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten. Einige Arbeitskolleginnen haben ihr übel mitgespielt, danach suchte sie bei sich selbst nach möglichen Gründen dafür. Ich versuchte ihr klarzumachen, wie wichtig es ist, sich selbst zu respektieren, denn DAS wirkt sich auch darauf aus, wie andere mit uns umgehen! 

Vergangenheit vs. Erfahrungen

Wir redeten über meine Erfahrungen und ich erzählte ihr aus meiner Vergangenheit und von den vielen Veränderungen, die ich, durch genau solche Erfahrungen wie sie gerade gemacht hat, vorgenommen habe. Es gibt Grenzen und die musste ich erkennen. Als mir die bewusst waren, war mein Verhalten ein anderes und das sorgte dafür, dass ICH auch anders behandelt wurde!

Man wird von anderen NUR dann schlecht behandelt, wenn man es zulässt oder es sogar erwartet. „Es zulassen“, geschieht meistens nicht bewusst. Die Erwartung allerdings kann einem mehr oder weniger bewusst sein. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, wo man mich nicht gut behandelte, hatte ich auch keinen Respekt vor mir selbst! Damals war mir das natürlich nicht wirklich klar. Ich musste dieses Muster durchbrechen und mir selbst mit Respekt begegnen. Danach konnte ich beobachten, dass schmerzhafte Situationen immer seltener wurden.

Natürlich war das jetzt eine sehr schnelle Zusammenfassung. So wie jede Veränderung im Leben ein Prozess ist, dauert auch das seine Zeit.

Eigentlich traurig …

Aber wahr: Die meisten Menschen tun mehr dafür, Schmerz zu ertragen, als dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Statt sich von dem Gedanken an etwas Schönes motivieren zu lassen. Ums verändern wollen geht es nicht. Es ist der Alltag, das Eingefahrene und fehlende Motivation!

Beispiel: Vielleicht träumen wir davon, schon lange abzunehmen und eine gesündere Lebensweise einzuschlagen. Wir wünschen uns das vom ganzen Herzen, doch wir verändern erst dann etwas erfolgreich, wenn das Übergewicht unerträglich oder so manche gesundheitliche Beschwerde besorgniserregend wird! Ich kenne das von mir selbst nur zu gut … ist der Zeitpunkt da, sorgen Disziplin und der feste Wille dafür, dass wir unseren Lebensstil verändern.  

Ja und so ist es bei allem. Wir tun mehr dafür, dass wir unangenehme Situationen „aushalten“, als dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Einige Jahre gab es in meinem Leben einen Menschen, der mir sehr nahe war und den ich auch liebte. Allerdings nahm dieser Mensch mich als Vorwand für seine schlechte anhaltende Laune. Bei jeder Gelegenheit wurde alles auf mir abgeladen. Ich war an allem und jedem Schuld! Damals noch sensibler als ich es heute bin, nahm ich mir alles zu Herzen. Mit dieser Reaktion gab ich diesem Menschen nur noch mehr Macht.

Irgendwann wurde mein Schmerz zu groß und ich änderte etwas. Ich machte den Mund auf und fand zaghaft aber endlich den Mut, vollkommen aufrichtig zu sein und endlich zu sagen, dass mich die täglichen Anschuldigungen sehr verletzten. Mein Gegenüber war sehr verärgert und ich war selbst in dieser Situation, der schlimmste Mensch auf Gottes Erden, der undankbar sei und nur auf Streit aus ist. Es war mir klar, dass ich mit dieser Reaktion rechnen musste. Und es war mir sehr egal! Für mich war die Grenze erreicht und ich wollte auch so nicht mehr weiter machen.

Ich durchbrach ein Muster, das über Jahre hinweg „funktioniert“ hatte. Besser gesagt, ich sorgte dafür, dass es funktionierte. ICH eine ewige Verliererin. Heute sage ich „DANKE“ für diese Erfahrung, denn sie war der Beginn einer meiner vielen Veränderungen in meinem Leben.

Ich respektiere mich selbst

Mein Verhalten ist heute aufrichtig und. Ich behandle jeden Menschen mit Respekt – so wie ich es immer getan habe nur vergesse ich dabei nicht auf mich! Und das ist das Wichtigste. Wie wir also von anderen behandelt werden, ist eine Reaktion auf das, was wir zulassen! Egal ob man sich kennt oder nicht kennt.

Wenn wir uns selbst respektieren, haben wir ein Stadium erreicht, in dem wir Wut und Frustration anderer mit einem Mitgefühl und ausreichender Distanz betrachten können. Das bedeutet nicht das uns alles egal ist, es soll nur klar sein, dass wir nicht mehr alles mit uns machen lassen. Es ist nicht unser Zirkus!

Zusammengefasst: Das Beste was man tun kann, um sich bei anderen Respekt zu verschaffen, ist aufrichtig zu sein. Wir müssen für unser eigenes menschliches Mitgefühl sorgen aber auch anderen mitfühlend begegnen. Wenn wir dabei mal stolpern, und ich kann es versprechen, DAS werden wir immer wieder mal. Erkennen wir es an, dass jeder Fehler menschlich ist. Es ist ein Prozess, der bei Durchhalten dazu beiträgt, dass wir nur noch die Menschen anziehen, die uns mit Respekt begegnen und uns wertschätzen so wie wir sind.

Wenn DU die Art und Weise, wie andere Dich behandeln, verändern willst, verschaffe Dir Klarheit darüber, wie diese Menschen selbst mit sich umgehen. Sowohl in emotionaler als auch in psychischer Hinsicht. Dabei bleib mitfühlend und freundlich … alles Weitere wird sich von alleine ergeben. ›lächel‹

Ich wünsche Dir NUR Menschen um Dich, die Dich mit Respekt behandeln.
Sei gut zu Dir, bis bald …

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Keine Zeit für einzigartige Schönheit?

Was bist Du für ein Mensch? Bleibst Du stehen, wenn Du in der Innenstadt Musiker siehst, die ihr Können verschenken? Wechselst Du die Straßenseite oder nimmst Du Dir die Zeit kurz (oder lang) stehenzubleiben um zu lauschen …, sofern es Dir gefällt? Nun ich bin jemand, der sich am liebsten auf den Boden setzen würde und bis zum Ende zuhört! Meine Frage an Dich: Kannst Du Schönheit in Deinem alltäglichen Umfeld zu einem unangemessenen Zeitpunkt wahrnehmen?

Meine Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit. Sie hat mir Gänsehaut bereitet und ich finde sie wert mit Dir zu teilen. :D

An einer U-Bahnhaltestelle in Washington DC spielte ein Mann an einem kalten Januar Morgen 2007 für 45 Minuten auf seiner Violine sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit benutzten etwa 2000 Menschen diese Haltestelle, die meisten auf dem Weg zur Arbeit. Nach etwa drei Minuten bemerkte ein Passant die Musik. Für ein paar Sekunden verlangsamte er seine Schritte, um dann schnell wieder seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen.

Vier Minuten später: Der Geiger erhält seinen ersten Dollar. Eine Frau wirft ihm einen Dollar in den Hut, ohne ihr Tempo zu verringern.

Sechs Minuten später: Ein junger Mann lehnt sich gegen die Wand, um zuzuhören, dann blickt er auf seine Uhr und setzt seinen Weg fort.

Zehn Minuten später: Ein etwa dreijähriger Junge bleibt stehen, aber seine Mutter zieht ihn fort. Das Kind bleibt erneut stehen, um dem Musiker zuzuhören, aber seine Mum treibt ihn an und der Junge geht weiter. Mehrere andere Kinder verhalten sich gleich, aber alle Eltern – ohne Ausnahme – drängen ihre Kinder zum schnellen Weitergehen.

Nach 45 Minuten: Der Musiker spielte, ohne abzusetzen. Nur sechs Menschen insgesamt blieben stehen und hörten für kurze Zeit zu. Circa 20 Leute gaben ihm Geld, aber gingen in ihrem normalen Tempo weiter. Die Gesamteinnahme des Mannes waren 32 Dollar.

Nach einer Stunde: Der Musiker beendete seine Darbietung und es wurde still. Niemand nahm Notiz und niemand applaudierte. Es gab keine Anerkennung. Niemand wusste es, aber der Violinist war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke, die je geschrieben wurden, auf einer Violine im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell vor einem ausverkauften Haus in Boston dasselbe Stück zu einem Durchschnittspreis von 100 Dollar pro Platz.

Joshua spielte inkognito in der Untergrundstation. Auftraggeber dieses sozialen Experiments über Wahrnehmung, Geschmack und Prioritäten war die Washington Post.

Fazit: Wenn wir nicht einmal einen Moment Zeit haben, anzuhalten und einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, während er eines der wundervollsten Musikstücke auf einem der schönsten Instrumente spielt, die je gebaut wurden … wie viele andere Gelegenheiten verpassen wir, während wir durch unser Leben hasten?

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Heute möchte ich meine Gedankengänge den Menschen widmen, die mir etwas bedeuten und ohne die ich auch nicht mehr sein möchte. Menschen, bei denen ich mich auch zwischenzeitlich mal bedanken möchte, die bei mir waren als ich sie brauchte und die, die mich so sein lassen wie ich bin …

Viele sind es nicht, aber die Zahl ist dabei nebensächlich.

An all euch Menschen die ich mag:

Ich mag Menschen, die es schaffen mich konstruktiv und direkt zu kritisieren, ohne mich dabei zu verletzen! Ich mag Menschen, die Taktgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, weil solche Menschen kann ich meine Freunde nennen. Ich mag ehrliche und aufrichtige Menschen, die es schaffen, mit ordentlichen Argumenten gegen die Entscheidung anderer zu halten. Ich mag auch Menschen, die wissen, dass es auch noch tiefgründige Gespräche gibt und solche, die ihr Leben mit Humor und Spaß befüllen können.

Ich mag Menschen die ihre Fehler auch zugeben, die sich nicht schämen wenn sie sich geirrt haben! Ich mag auch diejenigen, die nicht alles wissen sondern jede Menge Fragen stellen. Und all die Menschen die immer nach Lösungen suchen und nicht den Kopf in die Wüste stecken! Ich mag die Ruhigen … die still für sich denken. Menschen die ihr Umfeld wertschätzen – ohne dabei einen Vorteil zu haben. Ich mag die, die nicht in Schubladen denken. Menschen die nicht vorschnell urteilen … Menschen mit Persönlichkeit eben.

Und ich mag besonders die Menschen, die wissen und verstehen, dass der größte Fehler eines Menschen darin besteht, immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und alles mit dem Kopf zu erzwingen … was das Herz aber nicht hergeben will! Die Träume, die Ruhe, die Werte, die Sensibilität, das Glück das Vertrauen, die Freude, die Dankbarkeit, die Werte, die Weisheit, die Hoffnung und die Liebe … all diese Dinge in sich selbst finden und es anderen weitergeben können.

All das sind für mich Vorraussetzungen um sich Mensch nennen zu können. Mit diesen Menschen möchte ich mein weiteres Leben zusammen sein, denn bei ihnen fühle ich mich wohl und gut aufgehoben!

Es gibt viele Menschen, die es wert sind, dass ich mich mit ihnen umgebe. Es sind genau solche die mich nicht erdrücken. Es sind die Menschen, die so ticken wie ich … jedenfalls so ähnlich weil sie sich dem Glücklichsein hingeben können.

Und das aller wichtigste sind die Menschen, die sagen was sie denken, aber noch mehr solche, die machen, was sie sagen und denken was sie machen. :-) Ich wertschätze authentische Persönlichkeiten weil sie nicht auf den Bäumen wachsen. DANKE – das ich ein paar solcher Menschen um mich haben darf !<3

Ich hab noch nie so lange und intensiv darüber nachgedacht was ich eigentlich an meinen Herz-Menschen oder ein paar Freunden so sehr schätze. Menschen sind alle interessant. Jeder von uns hat ein anderes Auge dafür, was er mag, und was ihm wichtig ist. Vielleicht hast Du ja auch den ein oder anderen Menschen, der hier gut rein passen könnte?

Mal „Danke“ sagen ist nie verkehrt. :D

Bis bald in meinen nächsten #Gedankengängen … ich freu mich wenn Du mir wieder folgen kannst?!

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Freunde … Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Persönlich gehöre ich zu den Menschen die nicht behaupten können Unmengen an Freunden zu haben, es sind eher wenige die dieses Prädikat tragen. Wenn man dann von einem wahren Freund gekränkt wird, ist dies eine schmerzliche Erfahrung wenn nicht eine große Enttäuschung! Wie wir aber solche Geschehnisse sehen sollten, erzählt uns diese Kurzgeschichte, die es uns wunderbar und in klarer Einfachheit lesen lässt. :-)

Die Geschichte von zwei Freunden

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.“

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder von dem Schrecken erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein.

„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt. „Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?“

Der andere Freund antwortete:“ Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann sollten wir es in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.“

Verfasser unbekannt

Vertrauen und gegenseitige Zuneigung – auf diesem Fundament sollte Freundschaft basieren. Menschen die sich mögen um ihrer Selbstwillen, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, einander zuhören, füreinander da sein … DAS ist Freundschaft!

Hoffentlich hast du die „Richtigen“ an deiner Seite, eine schöne Zeit mit ihnen und ich hoffe wir treffen uns in zwei Wochen wieder wenn es heisst Geschichtenliebe #8

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Das Leben fragt nicht

… Da sitzt man am Sonntag Morgen auf der Terrasse, geniesst seinen Kaffee, freut sich über den beginnenden und sonnigen Tag, nebenher scrollst du in deinen Eingängen und deiner Timeline, ganz plötzlich findest du dich mitten in einer traurigen Nachricht wieder. Gefolgt von einem brennenden Schmerz der sich in deine Brust bohrt …

Das Leben ist oft so verdammt brutal. Es zieht dich aus dem „Verkehr“, wenn ES der Meinung ist das JETZT der richtige Zeitpunkt ist! Du wirst nicht vorbereitet, nicht gefragt. Es ist wie es ist. Zurück bleiben Menschen voller Gefühlschaos und tiefem Schmerz.

Sich NICHT verabschieden können – DAS ist das was mich traurig macht! Verabschieden sollte man sich wenn man noch am Leben ist. Nicht mit „War schön dich gekannt zu haben … falls wir uns nimma sehen“. Nein wir sollten es nicht versäumen die Kontakte zu „pflegen“ die uns wichtig sind. Nicht immer aufschieben und vertagen „Es wird schon wieder mal recht werden …“ gerne Gesagtes von uns allen.

Ebenso kommt mir dabei in den Sinn – wie oft verlassen wir unser zu Hause beinahe „flüchtend“, ohne viele Worte? Oder sind wir manchmal auch verärgert und gehen im Streit? Wann haben wir es ausgesprochen, wie wichtig und wertvoll uns manche Menschen sind? Wie beenden wir unsere Tage gedanklich wenn wir schlafen gehen?

Es scheint oft so zu sein, dass wir in brutaler Art und Weise manchmal „gerüttelt“ werden müssen, um über solche Dinge wieder mal wirklich nachzudenken! In Wahrheit ist das sehr traurig. :-(

Unser Leben ist viel zu kurz und zu kostbar um es einfach „nur so“ dahinzuleben. Wir sollten unsere Tage mit dem Wissen abschliessen alles gesagt zu haben was uns wichtig ist. Keine Rechnungen noch offen zu haben! Und vor allem all den Menschen zu sagen und zu zeigen, was sie einem bedeuten …

Es kommt nicht darauf an dem Leben mehr Jahre zu geben, nein es sollte so sein, unseren Jahren mehr Leben geben!

Und trotzdem: leider müssen manche von uns viel zu früh gehen … DANKE das wir eine Strecke gemeinsam gehen konnten. Für dich: Rebecca Ferguson – Freedom

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In unserem viel zu schnellen Alltag gehen sehr oft schöne Momente und Erlebtes unter. Dabei sind gerade sie es, die dich vor einer Überforderung und Zumutungen schützen.

Selber bin ich ein sehr gutes Beispiel dafür! Ich kenne jetzt den Unterschied sehr genau – etwas wirklich wahr zu nehmen oder einfach vorbei zu laufen.

Die schönen guten Momente

Ich hatte nie die Zeit dafür, einen guten Cappuccino mit voller Aufmerksamkeit zu riechen oder zu schmecken. Ein blühendes Mohnfeld wahrzunehmen. Oder einen Sonnenauf- oder -untergang in allen Farben und Nuancen zu betrachten.

a.) hatte ich nicht die Zeit, falsch, ich muss das ändern – ich nahm mir nicht die Zeit!
Und b.) fiel es mir sehr schwer mich in solchen Momenten zu verlieren.

Der direkte Gegenspieler zu Stress ist den guten Moment zu geniessen

Ausserdem ist es auch erwiesen das es uns so gut tut, wenn wir das Positive, das uns begegnet, richtig „auskosten“ können! Es hat eine Auswirkung auf praktisch alle Lebensbereiche

  • Es fördert deine Gesundheit
  • Es erhöht deine Zufriedenheit
  • Verbessert deine Achtsamkeit
  • Du wirst gelassener und lässt dich freundlicher agieren

„Auskosten“ als Lebensstil weckt ausserdem deine Neugierde auf Neues. Es macht uns auch zu kreativen Problemlösern und besseren Entscheidern. Unser Köpfchen merkt sich was uns wirklich gut getan hat! Das Ganze hat aber nichts mit „Schönmalerei“ zu tun. Es geht um die positive Emotionsarbeit im Hier und Jetzt. Eine besondere Facette der Lebenskunst ist es diese Erlebnisse abzuspeichern.

Es gibt einige Savoring Strategien, das sind Denk- und Verhaltensweisen, die das Positive verlängern und in uns vertiefen können.

Glücksmomente teilen

DAS steht ganz oben in der Liste. Deine schönen Erlebnisse mit anderen zu teilen! Der grösste Freudenverstärker, der alles nachhaltig vertieft. Es geht nicht darum ob dir diese Menschen vertraut sind oder nicht. Es geht viel mehr darum wie sie reagieren! Aktiv oder passiv.

Ein „Aha,ok ja fein“, von einer Freundin oder einem Freund zu hören und das wars … dann bist du besser beraten das ganze deinem Frisör oder der Kosmetikerin zu erzählen, die sich wahrscheinlich erheblich positiver dazu äussern würden.

Momentaufnahmen speichern

ICH nehme mir sehr gerne Visitenkarten eines besonders schönen Lokals samt handsignierter Rechnung mit nach Hause. Eine Muschel oder einen Stein vom morgendlichen Strandspaziergang. Es sind für mich Resourcen, die ich immer wieder abrufen kann, wenn ich sie bewusst gespeichert habe. Es schafft eine stabile Grundlage für das „wieder eintauchen“ in diesen Moment.

Sich von dem schönen Moment führen lassen

Wenn dir ein schöner Moment widerfährt, solltest du ganz in der Situation aufgehen. Dein Denken ausschalten und dich führen lassen. Nicht darüber grübeln was noch alles zu tun ist! Kurz: Von Kopf auf Bauch und Herz umschalten.

Lebe deine Freude aus

„Die ganze Welt umarmen …“ Ein Satz, den wir manchmal hören oder aussprechen – Tu es! Zeig doch wie glücklich du bist, wenn du es bist, ohne schlechtes Gewissen.

Du darfst es! Lache, tanze drücke jemanden einfach mal nur so. Drück dich auch körperlich aus. Ein „Hochgefühl“ auszuleben, vertieft die Erinnerung daran.

Und hier ist sie wieder – die Dankbarkeit

Ohne die Dankbarkeit geht es einfach nicht! Immer und immer wieder bewusst erfassen und wahrnehmen. Dankbarkeit für Geglücktes, auch für kleine Geschenke und Hilfeleistungen anderer. Vor allem aber auch zeigen. Schreib doch mal wieder einen „Dankesbrief“? Schenk deiner Freundin oder Nachbarin einen „Dankeschoki“? Sag deinem Partner ganz bewusst einfach mal DANKE. :-)

Zeitbewusstsein kultivieren

Die Momente der Freude solltest du dir immer wieder bewusst machen. Sie sind leider vergänglich und flüchtig vorrüber. ICH habe mir in den letzten Monaten soo oft gewünscht das bestimmte Momente nie vergehen mögen! Ich werde mich sicherlich sehr gerne an den nebeligen und kalten Winterabenden daran erinnern wie es gewesen ist … :-)

Nimm dir deine Freude nicht selbst!

Ständiges Fehler suchen, deine Gefühle unterdrücken und die Unachtsamkeit – all das führt dazu das nur schwer Freude aufkommen kann. Du wirst immer etwas finden wenn du nach etwas suchst. Zu sagen „hier ist es schön, aber es wäre dort sicher viel schöner gewesen“ wird jede Freude im Keim ersticken.

Ich wünsche es mir für dich, dass dich diese verhaltensbezogenen Fähigkeiten des „Auskostens“ helfen, die schönen und positiven Momente intensiv und dauerhaft zu speichern! Die wiederum dein Glückserleben und dein Wohlbefinden stärken!

„Lebe in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Lebe in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Wenn du glücklich sein willst, geniesse den Moment.“

Ein Zitat aus Carina Hermanns Buch „Meerblick statt Frühschicht“ welches ich jedem nur empfehlen kann!

All zu lange schwimme ich selber noch nicht mit dieser Welle. Aber eines kann ich dazu sicher sagen, es fühlt sich richtig an – und das kann nicht falsch sein :-)

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Respekt – ein Wort von dem viele Menschen nicht mal mehr wissen wie es zu schreiben ist. Respekt bedeutet Rücksicht zu nehmen, uns  gehört die Welt nicht alleine. Ein Gefühl dafür zu haben das ein anderer anders ist als DU und ICH. Es sollte nicht nur hingenommen sondern ist auch als Wert anzuerkennen. Jeder hat den Wunsch und vor allem das Recht, respektiert zu werden, eine wertschätzende Umgangsform, die wie mir scheint, immer mehr in Vergessenheit gerät!

Respekt, ein wichtiges Gut

Höflichkeitsformen wie ein Bitte und Danke,  ein auf Wiedersehen oder ein Grüss Gott … ist das altmodisch oder spießig? Immer wieder erlebt und beobachtet man Situationen wie in der Strassenbahn wenn kein Mensch seinen Arsch hebt wenn ein altes Mütterchen bepackt einen Sitzplatz sucht. Dem Rollstuhlfahrer erst dann Platz gemacht wird, wenn er 3 mal „Entschuldigen sie, könnten sie bitte?“ Oder dir die Türe nicht aufgehalten, sondern vor der Nase zugeprescht wird …

Kinder sprechen mit ihren Eltern als wären sie Kumpels aus der Nebenklasse! Und ich seh jetzt mal von den Jugendlichen ab, da das obendrein ein ganz eigenes Kapitel wäre. Schau dich mal um in den Firmen bei den Arbeitskollegen und Chefs … „Bei UNS geht man respektvoll miteinander um, sonst wär eine Zusammenarbeit unmöglich!“ Ja – klar, versteh schon …. aber wo bleibt er? Gerade auf Urlaub Mr. Respekt? Respekt ist Achtung und Anerkennung des Gegenübers, zumindest war es mal so. Ich will damit auch nicht sagen, daß die ganze Welt respektlos ist, aber es fehlt nicht sehr viel.

Respekt hat man oder hat man nicht

Respekt kann man nicht erzwingen. Respekt wird anerzogen und ist eine innere Haltung. Wie soll man wissen was Respekt ist? Bist du ohne Respekt groß geworden und erzogen worden?! Der Wunsch wahrgenommen zu werden beginnt von klein auf und endet niemals. Wurdest du als Kind ohne Respekt behandelt, kann es dich bis ins Alter aus deiner Bahn werfen.

Manieren und ein wertschätzender Umgang bleiben auf der Strecke

Sicher die Zeit verändert sich, modernisiert sich, wird immer noch schneller und steuerbar. Aber ist alles gut was modern ist? Ich vermisse die Werte der Menschen.

Die Achtsamkeit dem anderen gegenüber!
Die Verlässlichkeit!
Ganz einfach – DEN RESPEKT! 

Ich hätte mir nie getraut meine Lehrer oder meinen Lehr-Herren ein „Das mach ich sicherlich nicht“ entgegen zu werfen. Heute scheint das normal zu sein. Kunden werden übersehen da es wichtiger scheint die WhatsApp Nachrichten zu lesen … eine Auskunft zu erhalten mit einen freundlichen Gesicht dahinter – eine Rarität … Die Menschen steigen über einen drüber als wäre man Luft. Ein Lächeln morgens am Kiosk – selten. Es scheint irgendwie jeder genervt zu sein. Frage: IST DAS NORMAL? Verlange ich da etwas Unmögliches? Ich kann mir die Frage selber nicht beantworten…

Es ist gerade ein sehr aktuelles Thema

Ich hätte mich nicht hingesetzt und diesen Artikel geschrieben, würde es mir nicht auf der Zunge brennen. Die letzten Tage haben mir all das so nahe gebracht, ich war mitten drinn. Ich verstehe jetzt auch wieder weshalb sich viele von uns etwas „abschotten“. Ihr eigenes Ding machen, versuchen alleine zu arbeiten oder mit einem Team das so denkt wie man selbst. Wo Respekt eben noch gelebt wird. Da ich keine Frau bin die gerne politisiert lass ich dieses Thema total aus, nur eines weiß ich, besser wird’s nicht werden.

Mein Wunsch an DICH

DU bist eine die „anders“ ist als die Masse, sonst würdest DU dich hier nicht aufhalten :-) ! Trag deine Freundlichkeit, deine Hilfsbereitschaft, deine Achtsamkeit und wertschätzende Art UND deinen Respekt raus – egal wenn du die Einzige bist die morgens um 6.00 schon lächelt und Platz macht für jemanden der es nötig hat! Halte die Türe offen, auch wenn du es eilig hast und wann hast du jemanden das letzte Mal in den Mantel geholfen? Eine 5 Min Unterhaltung mit jemandem den du gar nicht kennst, mit den Schlussworten „Hat mich gefreut … alles Liebe :-)“

Sei ein gutes Beispiel mit wenig Einsatz .

Ich weiß jetzt gerade auch gar nicht wer oder was mich soeben geritten hat, aber wenns raus muss – soll es auch raus! Sieh es als Wort zum Feiertag :-) ok?