Geschichtenliebe 4

Haben wir das Eine erreicht, wollen wir das Nächste. Haben wir das „Nächste“, suchen wir schon wieder nach etwas Neuem. Ja – und zufrieden mit uns selbst, sind wir ohnehin nicht! Etwas sein wollen, was wir nicht sein können … eine scheinbare Zeiterscheinung in unserem modernen Leben. Eine „gut“ kopierte Rolex wird der echten NIE gerecht werden … für einen kurzen Moment vielleicht … bis SIE auffliegt!

Etwas zu sein, was wir nicht sind ist auf Dauer sehr sehr anstrengend und kräfteraubend. Vor allem muss die aufgesetzte Maske immer perfekt sitzen! Zu diesem Thema habe ich eine sehr schöne Geschichte gefunden, die uns auf ganz simple Weise erzählt wie es sehr oft ist und wie es eigentlich sein sollte. 🙂

Ich bin was ich bin

In einem prächtigen Garten vertrocknen mitten im Frühling die Blätter, an den Büschen welken die Blüten, noch bevor sie richtig zu blühen begannen und die Blumen lagen geknickt auf der Erde.

Fassungslos befragte der Gärtner die Eiche und sie antwortete ihm, sie wolle nicht mehr leben, weil sie keine Trauben tragen könne. Als er zum Weinstock ging, schüttelte der traurig seine kahlen Äste und flüsterte, er müsse sterben, weil er nicht so gross wie eine Zypresse werden könne. Und die Zypresse lag in den letzten Zügen, weil sie nicht blühen und duften konnte wie eine Rose. Die Rose hingegen wollte nicht länger leben, weil die Schönheit ihrer Blüte nur so kurz anhielt. Schliesslich sah der Gärtner eine kleine unscheinbare Pflanze mitten auf der Wiese, die sich dort im Wind wiegte und blühte und so frisch wie immer aussah. „Wie kommt es, dass du als einzige blühst?“ fragte der Gärtner das Gänseblümchen.

„Ich sehe und höre, worüber Rose und Weinstock, Eiche und Zypresse klagen, und doch begreife ich sie nicht! Und da ICH ohnehin nichts anderes sein kann als das was ICH bin, geniesse ich es voll und ganz ein Gänseblümchen zu sein …“

Von Leo Kaniok

Warum versuchen wir nicht einfach glücklich zu sein, so wie wir eben sind? Unser Leben so auszuschöpfen wie es uns möglich ist – ohne jeglichen „Geltungsdrang“. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten wie wir sind, als wenn wir versuchten zu sein, was wir nicht sind .

Ich hoffe du hattest wieder Spaß beim Lesen und konntest dir vielleicht sogar das ein oder andere herausnehmen. 🙂

XOXO Sandra FrauenPunk

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