Geschichtenliebe #50
Lesezeit: 2 Minuten

Die Themenwahl in einer Geschichte hängt selbstverständlich ganz vom eigenen Geschmack ab. Manche Menschen lesen gerne über Fabelwesen und Tiere, die eigentlich für Kinder geschrieben sind. Solche einfache Geschichten helfen ganz speziell beim Einschlafen. Ob nun die Geschichte selber gelesen oder vielleicht vom Partner vorgelesen wird, ist für die Wirkung und die Entspannung meistens egal. Geschichten lesen, kann zu einem RITUAL werden! Das kenne ich von mir selbst.

Meine Geschichte, die ich heute für DICH ausgesucht habe, liest Du besser selbst und gleich zweimal! Ich hoffe sehr, dass sie Dir genauso gut gefällt wie mir. Eine Geschichte für uns Frauen. Und egal ob Du sie in Deiner Mittagspause liest oder Du sie Dir mit ins Bett nimmst … auf jeden Fall viel Freude beim Lesen.

GIBT ES EIN LEBEN NACH DER GEBURT?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen auf uns wartet.“ antwortete der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“, sagte der Erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst ja wirklich! Es ist noch nie einer zurückgekommen von „nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punkt.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„So ein Quatsch! Von einer Mutter habe ich nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„DOCH, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt …“

Henry Nouwen

Zauberhaft, nicht wahr? Ich konnte mir die kleine „Plapperei“ der zwei bildlich so gut vorstellen. ›lächel‹
Schön das es so Entwicklungsimpulse für unser Leben gibt. Bis zum nächsten Mal, ich freue mich jetzt schon darauf!

Xo Sandra

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