Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.

Zerbrechlichkeit … was ist das von dem so oft geredet wird? Zerbrechlichkeit hat nichts mit Schwäche zu tun! Menschen, die sehr sensibel und an eine emotionale Zerbrechlichkeit gebunden sind, sehen die Realität aus einer „intimeren“ Perspektive und sie verstehen diese mit ihrem Herzen. Es ist nicht selten der Fall, dass diese Menschen nach aussen sehr stark scheinen, aber das ist eben nur der Schein, der trügt …

Zerbrechliche Menschen verstecken gerne ihre Sensibilität

„Dich sollte man am besten mit Samthandschuhen anfassen …“ Diesen Satz höre ich manchmal heute noch, wenn es mir nicht wirklich gelingt, mich noch schnell unter meine „Käseglocke“ zu setzen, die mich vor ZUVIEL schützt. Wenn ich vergesse mein „mutiges“ Gesicht aufzusetzen und eben mal nicht die taffe Tante sein kann.
Ich kenne viele solche zerbrechliche Frauen, sie sind mir in den letzten Jahren begegnet, haben mich ein Stück begleitet und ich habe mich in ihrer Gegenwart restlich wohl gefühlt!

Es sind besondere Frauen … sie wirken auf mich beim ersten Blick sehr stark und alles andere als zerbrechlich. Sie stehen ihren Mann und es scheint als würden sie ohne Fehler durchs Leben schreiten. Jedoch besitzen sie ein Herz aus Glas und in ihnen sitzt eine große Traurigkeit, von der sie sich nicht lösen können. Sensible Rüstungsträgerinnen, deren emotionale Zerbrechlichkeit, oft mit der Welt um sie kollidiert!

Manchmal für die Mitmenschen alles andere als einfach

Natürlich haben alle Menschen den Wunsch wertgeschätzt zu werden, aber so zerbrechliche, sensible Menschen, haben ein noch viel größeres Bedürfnis gesehen und gut behandelt zu werden. Ich kann es selber noch immer sehr gut nachvollziehen, es gab auch eine Zeit bei mir in der ich umgehend auf jede Veränderung, auf jedes Missverständnis oder Beleidigung reagierte … meine Haut war so dünn und vertrug keinen dieser Umstände. Ich bemerkte natürlich aber auch, dass es für meine Mitmenschen manchmal sehr grenzwertig und erschöpfend wurde. Das Verständnis war gleich null und mir blieb nur der Rückzug.

Wie gleich schon zu Beginn erwähnt, sehe ich heute diese Zerbrechlichkeit und Sensibilität anders als noch vor Jahren, obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe eine dickere Haut auf meinem Körper zu packen. Zerbrechlichkeit ist keine Schwäche. Diese Menschen – und ich kann nur von Frauen sprechen, die sich in diese Kategorie einreihen dürfen – verwenden die verschiedensten Schutzschilder.

Manche davon zeigen nach außen hin einen sehr starken und energetischen Charakter, der dazu dient Grenzen zu setzen. Oft hat es den Anschein, das sie mit der ganzen Welt auf Kriegsfuß stünden.

Es kostet eine Menge Energie

Zerbrechliche Menschen müssen dazu eine Menge Energie aufwenden, um sich stets zu schützen! Das ist anstrengend und zehrt an ihnen. Dieses Schutzbedürfnis kommt dadurch dass sie wiederholt Negatives erfahren haben und deshalb misstrauisch wurden. Ein eigentlich normaler Kreislauf. Dadurch beginnt man einen sensiblen Charakter zu entwickeln und man fasst jede Handlung eines anderen schnell als bedrohlich und unehrlich auf. Der Ton macht die Musik sagt man ja und so kommt es nicht selten vor, das bestimmte Töne auch beleidigend wirken können. Unwichtige Dialoge werden zu Kriegen.

Leonardo da Vinci schrieb mal … „Wo es mehr Sensibilität gibt, gibt es auch mehr Märtyrertum“. 
Es besteht aber die Möglichkeit, dass diese Zerbrechlichkeit in eine gesunde, starke und kreative Art umgewandelt wird um all dieses „angegriffen fühlen“ zu vermindern.

Wandle Zerbrechlichkeit in Stärke um

Also ich war schon immer so. Schon als Kind und Teenager bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass mich keine Menschenseele wirklich versteht. Es fühlte sich immer so an, als müßte ich kämpfen um zu überleben. Ich hab mir eine Fantasiewelt geschaffen in der ich mich zu Hause fühlte, denn das was mir ausserhalb geboten wurde, gefiel mir ganz und gar nicht … bis ich irgendwann Angst bekam.

Später im Erwachsenenalter, hatte ich das Gefühl, als würde mich niemand so lieben, wie ich es verdient hätte. Die Angst blieb und die Wut kam dazu.

Ähnliches berichteten auch andere Frauen, die ich kennenlernen durfte. Die Schilder wurden größer aber auch die Distanz zu anderen. Zu den Menschen die uns eigentlich das notwendige Selbstvertrauen geben hätten können. So zu leben ist nicht angenehm … das war mir irgendwann bewusst geworden. Ich erkannte das Leben besteht nicht nur aus einem Schlachtfeld auf dem ich mich ständig verteidigen muss!

Wachsen und vorankommen aber auch zu reifen setzt voraus, dass man sich mit dem eigenen ICH verbinden muss, damit man damit aufhören kann „Feinde“ und „Schlechtes“ zu sehen, wo es gar keine und nichts gibt.

Lerne in einer Welt voller Scherben zu überleben

Automatisch weisen wir Menschen Zerbrechlichkeit zurück. Uns selbst als sensibel wahr zu nehmen ist scheinbar eine unangenehme Sache für uns. Und so entstehen Mauern um uns herum. Nur leider ist es ein echtes Problem, wenn wir eine schlechte Erfahrung machen und immer jemanden suchen, dem wir die Schuld geben können. Und all das nur aus Angst wieder verletzt zu werden!

Um das zu vermeiden, müssen wir unsere Sensibilität in den Griff bekommen. Auch wenn wir den Eindruck haben, die ganze Welt sei voller Scherben und unser Herz würde bei jeder Berührung mit ihnen beginnen zu bluten … müssen wir versuchen ruhig zu bleiben. Leider ist es so, dass wir selbst unser schlimmster Feind sind. Es ist ungeheuer wichtig sich nicht auf das zu konzentrieren, was andere Menschen tun oder sagen um Dich wertvoll zu fühlen. Der einzige Mensch der das kann, bist Du selbst!

Ich habe beobachtet und auch gelernt, dass sensible Menschen Wege finden können um ihre Sensibilität zu kanalisieren. Durch Kunst oder andere kreative Aktivitäten können sie sich perfekt ausdrücken. Es ist wichtig diese Möglichkeit zu finden und auch zu nutzen, da die Last um einiges leichter wird. Und denke immer wieder daran, dass Zerbrechlichkeit eine große Stärke ist, aber Überempfindlichkeit zu einer Schwäche werden kann, wenn Du weiter an Deiner Mauer baust und Dich distanzierst.

Zerbrechlichkeit heißt, alles um Dich herum intensiver wahrzunehmen und zu spüren. Nutze bitte dieses Geschenk und nimm dabei Dein Selbstbewusstsein an die Hand. Gemeinsam sind wir nie allein und beinahe unbesiegbar … auch ohne Schild und Rüstung.

Pass auf auf Dich und bis bald.

Freunde sind wichtig, ganz intuitiv suchen sich schon die Kleinsten unter den Kleinen ihren Lieblingsspielkameraden aus. Die ersten Freundschaften werden schon im Kindergartenalter geschlossen. Allerdings haben diese Verbindungen nur wenig mit dem zu tun, was wir Erwachsene unter „Freundschaft“ verstehen.

Von mir selbst kann ich nur erzählen, dass ich als Jugendliche weniger Freunde und eher mehr Bekannte hatte. Ich glaube ich brauchte das nie wirklich und es ist wohl noch heute so?! Ich war eher immer so die „einsame Wölfin“ und das war ich wirklich nicht ungern.

Natürlich kamen mit den Jahren als ich älter wurde auch Freunde in mein Leben, aber auch die begleiteten mich nur eine gewisse Zeit. Irgendwie hatte man sich in verschiedenen Richtungen weiter entwickelt. Ich hab aussortiert, mich von Menschen getrennt, von denen ich meinte es wären Freunde, aber genauer hingesehen taten sie mir nicht gut. Deshalb folgte der Cut. Aber um mich geht es ja heute nicht …

Unterschied zwischen Männer- und Frauen-Freundschaften

Hier gibt schon einige Unterschiede. Während Männer häufig nur einen einzigen engen Freund an ihrer Seite zählen, der Rest sind eher Bekanntschaften, sind für Frauen gute Freundinnen sehr wichtig!

Psychologen sind der Meinung dass sich Frauen bei ihren Freundinnen eher öffnen können und mehr oder weniger Privates und Intimes miteinander besprechen. Männer dagegen geben oft viel weniger von sich preis und behalten so persönliche Sachen lieber für sich.

Auch Freundschaften haben sich durch Internet verändert

Ganz egal ob Jung oder Alt, nicht wenige Menschen haben im Netz eine Endlos-Liste von Freunden „virtuellen Freunden“. Meine Meinung ist jedoch, dass man sich nur im realen Leben wirklich nah sein kann. Im Internet fällt es aber vielen Menschen leichter Kontakte zu knüpfen und über Gefühle und was so dazu gehört, zu reden (man muss auch nicht immer die volle Wahrheit sagen?), im realen Leben ist das schon schwieriger – man kennt sich besser!

Allerdings bin ich auch dankbar darüber, mich mit Menschen zu unterhalten, mit denen ich mich sonst wegen Entfernung gar nicht unterhalten könnte und die ich vielleicht auch deshalb aus den Augen verlieren würde.

Durch gute Freunde ein besseres Leben?

Wer zu den Glücklichen gehört und wahre Freunde in seinem Leben hat, scheint auch einen anderen Blick auf das Leben zu werfen. Mit den richtigen vertrauten Menschen an seiner Seite werden auch die Probleme kleiner gesehen und als weniger „bedrohlich“ empfunden. Ausserdem ist das eigene Selbstwertgefühl an Tagen an denen man sich mit seinen Freunden verabredet und trifft, höher 🙂 !

Eine weitere Erkenntnis aus der Wissenschaft: Freunde spielen im Leben eine wichtigere Rolle als „lebensverlängernde“ Massnahme, als Familie oder die eigenen Kinder. Es liegt wahrscheinlich daran, dass man sich die Freunde selber aussuchen kann.

Natürliche Voraussetzung ist, das die Freundschaft eine „echte“ ist, es sich um eine gleichberechtigte – vertrauensvolle Beziehung handelt. Eben wie man so schön sagt: durch dick & dünn miteinander geht!

Freundschaften die nicht in die Tiefe gehen und nur Zweckbedürfnisse erfüllen, haben keinen Einfluss auf die Lebenserwartung.

Richtige Freunde sollten …

  • … sich für Dich interessieren und gegenseitig am Leben des Anderen teilhaben
  • … zusammenhalten und einander beistehen
  • … ehrlich und verlässlich sein, in Gegenwart eines Dritten nicht schlecht reden
  • … Geheimnisse für sich behalten können
  • … die Grenzen des Anderen kennen und auch respektieren
  • … verstellen sich nicht und NIE
  • … sagen dem Anderen die Wahrheit ohne dabei zu bevormunden
  • … und halten ohne weiteres auch mal eine hitzige Meinungsverschiedenheit aus

Freunde sind in schweren Zeiten für Dich da

Freunde helfen bei vielen Entscheidungen, ausserdem tut es gut in schwierigen Zeiten einen Freund an seiner Seite zu haben, der einem hilft den Alltag zu bewältigen. Auch wenn man einen Partner hat. Es gibt einem das wohlige Gefühl mit dem Problem nicht alleine auf der Welt zu sein.

Viele Gründe also um ein stabiles soziales Netz aufzubauen. Frauen tun sich in der Regel leichter Freunde zu finden und die auch zu pflegen. Obwohl genau das das Schwierigste an Freundschaften ist! Eigene Bedürfnisse müssen oft zurückgestellt werden, der Alltag lässt einen dann auch oftmals nicht die Zeit für regelmässige Verabredungen.

Doch genau diese Freundschaftspflege ist wichtig – denn wer gute Freunde hat geht glücklicher durch sein Leben!

Wahre Freunde sind nicht die, die Dich direkt hochziehen wollen, wenn Du am Boden bist. Wahre Freunde setzen sich einfach dazu …

Kennst Du das, wenn Dich jemand aus dem Stegreif schief anredet und Du bist in dem Moment so perplex dass Dir die Worte dazu fehlen? Dann bist Du in diesem Moment NICHT schlagfertig! Mir ging es letzte Woche so. Zu Hause ärgerte ich mich dann, weil mir so wahnsinnig gute Contras eingefallen sind … das geht mir öfter so, obwohl ich nicht zu den Menschen gehöre, die auf den Mund gefallen sind!

Schlagfertig ist, der auf eine unerwartete Bemerkung oder Frage schnell, treffend und witzig reagieren kann. Also eine entwaffnenede Reaktion auf sprachliche „Angriffe“.

Diese verbale Attacke hatte ich verloren

Ich hatte danach das Gefühl im „Kampf “ verloren zu haben. Mein, ich nenn es jetzt mal „Feind“ hatte gewonnen und ließ mich triumphierend weiter ziehen … ICH – die normal immer etwas auf den Lippen gespeichert hat. Ich weiß auch, dass Menschen denen es an Schlagfertigkeit fehlt, als unsicher und nicht selbstbewusst dargestellt werden. Sie sind leichte Beute für hungrige Wölfe … so hat es zumindest den Anschein!

Unterscheiden musst Du man immer wer sich mit Dir anlegt. Und in meinem Fall war es zwar nicht ok, aber klüger in diesem Moment keine richtigen Worte parat zu haben! Im Nachhinein sehe ich es als Schwäche des anderen, solche Situationen verbal auszunutzen und zu provozieren … DAS ist meine Denke, die ich mir dazu gerichtet habe. 🙂 Mich hat es jedenfalls dazu getrieben das Thema Schlagfertigkeit näher zu betrachten.

Schlagfertigkeit ist immer hilfreich

Du wirst es sicher schon erlebt haben, dass Du, wenn Du schlagfertig bist, Menschen von etwas überzeugen kannst. Wenn nötig auch umstimmen. Du ergreifst die Initiative und kannst auch nicht so beredete Menschen aus einer unangenehmen Situation „retten“. Bist Du schlagfertig, wirst Du auf ziemlich alles eine passende Antwort haben! Schlagfertige Menschen können mit unerwarteten Momenten sehr viel besser umgehen und haben es in Diskussionen viel leichter, ob im Job oder privat.

Mit Worten kreativ umgehen

Für mich ist es eine Kunst schlagfertig zu sein ohne dabei verletzend zu werden oder sein! Genau das macht es für mich aus. Verbale Ohrfeigen zu geben ohne darüber vorher nach zu denken können die meisten sehr gut, aber das ist keine Kunst sondern geschmacklos … Aber spontan zu reagieren und zu kontern, mit einer Wortwahl, die das Gegenüber verblüfft – DAS find ich genial und ist für mich Kunst.

Schlagfertigkeit kannst Du lernen

Firmen die immer bestrebt sind ihre Angestellten auf den letzten Stand zu bringen, bieten sogar Meetings und Seminare oder Coachings zu diesem Thema an. Gerade in den Führungspositionen. Man kann das richtige Assoziieren lernen und trainieren kann.

  • Hilfreich ist eine gute Allgemeinbildung.
  • Trainiere Dein Reaktionsvermögen, denn Dein Wissen sollte auch im richtigen Moment abrufbar sein!
  • Hör Dir eine Talkrunde von schlagfertigen Menschen an, nimm teil und lerne von ihnen.
  • Vergiss dabei nicht die Selbstironie! Sofern sie passend ist, sie macht Dich sympathisch!

Bist Du in Sachen Schlagfertigkeit nicht so geübt, kannst Du, statt verbal zurück zu schlagen, mit einem Lachen viel entschärfen und Dein Gegenüber so verunsichern. Wo wir wieder beim „Kampf“ wären: DU hältst ihm Dein Schild vor sein Schwert … versuch es mal, du wirst überrascht sein!

Ein Tipp von mir: Ich hab eine Sammlung von Zitaten in meinem Kopf, die ich gerne raus schleudere … elegant und für die jeweilige Situation immer treffend. Unverhofft kommt öfter und hinterlässt bleibenden Eindruck! Allerdings für mein letztes „Gefecht“, hatte ich nichts von dem allem auf Lager … Aber wie ist das noch mal? „Man sieht sich immer 2 mal im Leben!“

Ich wünsche DIR herausfordernde Situationen, die eine Portion Schlagfertigkeit von DIR verlangen. *zwinker*

Sich von Menschen zu verabschieden, bedeutet wieder zu sich selbst zurückzufinden. Bestimmte Umstände waren dafür verantwortlich dass wir uns von den wichtigsten Bausteinen unseres Lebens entfernt haben. Unser mentales Gleichgewicht und Glück ist verflogen. Wir sagen Lebewohl, weil wir nicht mehr gebraucht werden. Weil wir keine „Priorität“ mehr sind. Weil die Leere und Stille des anderen, die eigene noch größer machen und weil wir uns schon lange zuvor voneinander verabschiedet haben … ohne es jemals auszusprechen.

Es braucht Mut sich von jemandem zu trennen der uns nicht mehr braucht

Wie oft hast Du Dich in Deinem Leben schon von jemandem verabschiedet, der Dich und Deine Anwesenheit nicht mehr schätzt? Dabei ist nicht immer nur eine Paarbeziehung gemeint. Es können Freundschaften aber auch Familie sein, die sich gegen einen entschieden haben. Egal aber um wem es sich handelt, schmerzhaft ist diese Erfahrung immer! Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass wir in unserem Leben mehr als nur eine Verbindung trennen müssen um uns weiterzuentwickeln zu können.

Ich kann von mir selber sagen, dass der Abschied gar nicht so schwer ist/war, vielmehr der Gedanke daran zurück zu kehren. Denn darin liegt unsere Kraft und vor allem unsere Würde! Wir dürfen niemals zulassen jemandem hinterher zu laufen, wenn wir wissen, dass dieser Mensch uns nicht mehr braucht oder uns nicht mehr in seinem Leben haben will. Tun wir es dennoch, ist das als würdent wir uns selber Salz in die Wunde streuen. Wir schwächen unser Selbstwertgefühl und verleihen der anderen Person ein Gefühl der Macht, die meint über unser glücklich oder unglücklich sein, entscheiden zu können!

Wir sollten es sein die über unser Glück entscheiden, die Zügel des Lebens in der Hand haben und wir sind es die genau definieren müssen was glücklich sein für uns bedeutet. Es ist wichtig zu wissen was wir verdienen. Deshalb gehört Mut und viel Selbstliebe dazu um jemandem Lebewohl zu sagen der uns nicht mehr braucht.

Es ist ein Akt der eigenen Willenskraft

Ciao zu sagen braucht Courage … ist so. Nur so können wir weitermachen. Ein Kreis schließt sich weil wir in diesem Moment zu uns selber sagen, dass wir es nicht mehr zulassen weiter oder noch mehr zu leiden. Den wer uns nur Abwesenheit schenkt, verdient keinesfalls unsere Anwesenheit! Es wäre ja toll wenn es eine Pille geben würde, die unser Herz und unsere Gefühle einfach in Vakuum packt. Nur so lange, bis wir vergessen haben. Ungefähr so, als würden wir einen Stein in die Tiefe eines Sees werfen … einen Moment zusehen bis er verschwunden ist. Weg und auch schon vergessen. Eine Marktlücke mit der man sehr viel Geld verdienen könnte. 😀

Einfach so vergessen gibt es aber leider nicht. Es werden immer Spuren und auch Narben bleiben. Denn sich von einem Menschen zu verabschieden, hat sehr oft die Folge, dass danach jede Menge Seelenwunden gepflegt werden müssen. Sie verheilen nicht von einem Tag auf den anderen. Es gibt Frauen die unendlich leiden. Sie sind hin und her gerissen und können sich kaum auf die Gegenwart bzw. Zukunft fokussieren … so tief sitzt der Schmerz.

Ich bin davon überzeugt, dass Verabschiedungen, je älter wir werden, intensiver sind. Es setzt uns mehr zu als in jungen Jahren?! Eine gewisse Angst spielt mit und die Enttäuschung ist größer. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, wenn wir nicht auch etwas dazu beisteuern! An einem Abschied Tag für Tag über Monate oder Jahre festzuhalten, ohne die eigenen Gefühle dahinter zu ordnen wird uns nicht weiterbringen!

Das Loslassen und der Schmerz … ein unzertrennliches Paar

Wichtig ist zu verstehen warum das so ist … sein muss:

  • Es ist notwendig zu akzeptieren, dass wir nicht mehr geliebt, gewollt und gebraucht werden und in der Beziehung nur noch leiden anstatt glücklich zu sein.
  • Es ist wichtig zu verstehen was passiert ist und was die Trennung verursacht hat.
  • Die Verletzungen einer Trennung haben immer eine emotionale Auswirkung. Mir war immer unklar wieviel Tränen ein Mensch vergießen kann!
  • Das akzeptieren dieser Dinge kommt mit kleinen Schritten. Tag für Tag ein wenig mehr. Sehr langsam, aber wir fühlen uns dabei auch jeden Tag wohler in unserer Haut und sicher, weil wir wissen das wir das Richtige getan haben .

Eine Verabschiedung ohne Wut und  Hass, das ist sehr wichtig!

Natürlich ist das nicht einfach. In dem Moment in dem es uns bewusst ist, dass wir nicht mehr geliebt und erwünscht sind und / oder eine toxische und schmerzhafte Beziehung führen, fühlen wir uns ausgeliefert wehrlos und auch wütend. Was ich heute sagen kann ist, dass jede negative Emotion uns blockiert um den Kreis schließen zu können. Diese Last schleppen wir ewig mit und sind dadurch auch immer mit dieser Person in einer Form verbunden. Zudem verdirbt es unseren Charakter. Es prägt unsere Gefühle negativ und leider auch nachhaltig! Vertrauen fällt uns schwer und unser „Unwohlsein“ wird immer größer.

Finde langsam wieder zu Dir selbst

„Ciao“ zu sagen ist eine Reise zurück … zurück zu Dir selbst! Du darfst Dich auf dieser Reise um Dich selbst kümmern. Du wirst Dich um Deine Wunden sorgen, Dir selbst jede Menge Aufmerksamkeit schenken und Dein „Wollen“ neu definieren um nicht wieder in die Rolle zu schlüpfen, die Du vorher gespielt hast! Du kannst daran feilen der Mensch zu sein und zu werden, der DU ab jetzt sein möchtest. Wenn Du das geschafft hast, bist Du soweit um ein spannendes, neues und unbeschwertes Leben führen zu können. Weit weg von Leid und Enttäuschung. Du bist wieder Du selbst und in Deinem Gleichgewicht. Wir haben so viele Chancen im Leben – wir brauchen nur danach zu greifen.

Ich wünsche Dir dass Du dieser Mensch bist, der es schafft Ciao zu sagen, der loslassen kann und mit Neuem beginnen darf. Offen ist für Neues und das bekommt, was er verdient. Ich wünsche Dir dass Du diese Person bist, die Du früher gewesen bist, vielleicht auch darüber hinaus! Ich wünsche Dir dass Du Dir Deine eigene Zukunft baust … bunt, lebhaft und voll Liebe. Ich wünsche Dir dass Du voller Hoffnung in Deine Zukunft blickst … nie wieder ein „Opfer“ sein wirst, sondern ein Mensch, der aus seinen Erfahrungen lernen darf. Ich habe vor wenigen Jahren damit begonnen dieser Mensch zu sein der ich sein will … DIR wünsche ich das Selbe! <3

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Reise zu Dir selbst, auch dann wenn manchmal ein paar Tränen fließen!Pass auf Dich auf und sei gut zu Dir …

Organisierte Menschen – es sind Menschen die überall ihre Listen haben, um die Dinge wieder von der Liste streichen zu können wenn sie es erledigt haben. Nie ihren Autoschlüssel, Geldbörse oder Wohnungsschlüssel suchen müssen, einen vorzeigbaren Arbeitsplatz haben und sie ignorieren alles was nicht mit Zielorientierung zu tun hat!

Eigentlich dachte ich immer ich wäre durchorganisiert … muss mir aber seit ich mit Jürgen zusammen bin eingestehen, dass ich Meilen weit davon entfernt bin! Ich will jetzt nicht sagen ich wäre ein Chaot, aber der Vergleich zwischen uns beiden zeigt, es sind Welten dazwischen. 🙂

Vielleicht zeigt sich dieses „gut organisiert sein“ mehr wenn ich auf mich alleine gestellt bin als wenn ich weiß es gibt jemanden, der das besser drauf hat als ich, und sich dieser Mensch ohnehin um sehr vieles freiwillig und gerne kümmert. Ja also … so hab ich es nicht drauf, das muss ich mir eingestehen aber die Möglichkeit besteht ja immer, noch das eine oder andere dazuzulernen … sofern ich es für notwendig halte.

In meinem Job und Büro hatte ich immer Ordnung und ich war stets perfekt organisiert. Im Privaten war das eher sehr leger. Ordentlich ist es immer bei mir,  trotzdem kommt es schon mal vor, dass ich gewisse Unterlagen oder Kleidungsstücke erst nach 5 Minuten Suche finde. Gut möglich ist es auch immer wieder, dass mir plötzlich einfällt wie ich manche Dinge kurzer Hand weggeworfen und entsorgt zu habe, weil sie mir zuvor im Weg lagen und unnütz erschienen. Zum Glück hilft mir dann mein Partner auf die Sprünge, indem er meine Vermutung bestätigt. Tja, es reicht doch wenn einer organisiert ist oder?

Wie ist ein organisierter Mensch nun wirklich?

Organisierte Menschen denken meistens positiver, sie packen einfach alles an. Schauen immer nach vorne! Und sie gehören definitiv zu den optimistischen Menschen.

Sie sind gewissenhaft, ja Gewissenhaftigkeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie arbeiten zielstrebig und effizienter, haben mehr Selbstdisziplin als andere. Alles ist gut organisiert und geplant.

Ein gut organisierter Mensch entscheidet sich für eine Option und bleibt auch dabei. Sie wissen was sie wollen ohne es 100fach wieder zu ändern. Beschweren sich auch keines falls wenn es doch der falsche Weg gewesen sein sollte. Sie entscheiden nach Prioritäten ohne das es ihren Arbeitsfluss verlangsamt.

Sie sind keine Perfektionisten! Nein – sie konzentrieren sich auf die Kleinigkeiten, was dazu führt das sie automatisch für viele „perfekt“ sind! Wenn sie eine Sache angehen sind sie wie in Trance, volle Konzentration. Für sie heisst es auch sehr oft „nicht alles muss immer perfekt sein, manchmal ist gut auch gut genug“. Der Meinung bin ich aber auch.

Listen über Listen

Ja und da wär dann noch die Sache mit den Listen , ich kann ein Buch darüber schreiben weil es wirklich stimmt! Für alles werden Listen angelegt, Listen die ALLES erfassen, egal ob es sich um Ideen, Deadlines, oder sonstige Ereignisse handelt … Alles,  jede noch so unwichtige Kleinigkeit wird im Kalender eingetragen, um sie nach Erledigung wieder von der Liste löschen zu können … Selbst beim Einkaufen wird nach Listenschema vorgegangen und nicht einfach so in den Korb geworfen! Nein – es wird alles übersichtlich geschlichtet. 🙂

Sie haben die Angewohnheit sehr ordentlich zu sein. Du wirst es nicht erleben, dass ein durchgeplanter Mensch seine Jacke nach der Arbeit einfach so über den Stuhl wirft. Alles was gleich ordentlich zu erledigen ist, wird auch sofort so gemacht. Noch dazu wenn es sich nur um einen Handgriff handelt. Nur erledigte Dinge sind „gute“ Dinge!

Sie sind gut vorbereitet und planen Pufferzonen ein, falls mal etwas Unvorhergesehenes eintreten sollte. Und sie haben ihre ganz eigene Art mit Deadlines umzugehen 🙂 , was unter Umständen nicht so organisierte Menschen wie mich, manchmal leicht hippelig machen kann.

Sie bitten um Hilfe

Organisierte Menschen sind sich nicht zu schade auch mal um Hilfe zu bitten. Sie kennen ihre Schwächen und Stärken ganz genau und sie wissen sie müssen nicht alles alleine machen. So vermeiden sie Stress und es zeigt das organisierte Menschen ein grosses Selbstwertgefühl besitzen und Zeit eine grosse Ressource ist! Klug …

Multi-Tasking ist nicht so ihres, auch wenn sie es könnten. Sie beschränken sich lieber auf eine Sache. Sie sind der Meinung, es leide die Qualität darunter wenn sie zu viele Dinge gleichzeitig erledigen. Menschen die effizient und organisiert arbeiten machen eher wenigere Sachen gleichzeitig. Die volle Aufmerksamkeit gehört einer Sache!

Wofür ich diese Menschen am meisten beneide, sie können trotz toller, konzentrierter Arbeit wunderbar entspannen

„Es ist wichtig sich seinen Ausgleich zu holen und für Entspannung zu sorgen, damit Leistung und Gesundheit stimmen, man fit und aktiv bleibt … sagt so in etwa mein Mann! 🙂

Leg mal eine Schablone von DIR auf diese Zeilen, gehörst Du zu den Organisierten? Oder bist Du der totale Chaot und weit davon  entfernt? Oder besitzt Du ein gutes Mittelmass …

Ich schwimme irgendwo dazwischen rum, bin aber sehr froh über die unterschiedliche Art, die mein Partner und ich haben, weil wir uns dadurch in vielen Dingen super ergänzen und gegenseitig von einander profitieren. 🙂

Ein Thema das nicht allzu ernst genommen werden sollte, auch wenn es der Wahrheit und den Tatsachen entspricht. Ich wünsche Dir eine „ordentliche“ Zeit, mit oder ohne Ordnung!

Wir hüllen uns in schöne Kleider und tragen Make-Up um unsere optischen Vorteile zu betonen, versuchen unsere Haare immer in Szene zu setzen, ziehen hohe Absätze an damit wir grösser sind und unsere Beine länger wirken … aber das wirklich Schöne ist, was wir unter all dem Make-Up, der Kleidung, usw. tragen. Es liegt im Verborgenen, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Das Schöne liegt in Deiner Unvollkommenheit. Die Schönheit unseres Gesichtes ist zerbrechlich und vergänglich, aber die Schönheit unserer Seele ist fest und sicher …

Vollkommenheit ist immer anstrengend!

… und im Übrigen gibt es sie nie wirklich. Es macht mich müde zu sehen, zu hören und zu lesen, wie viele Menschen sich den Kopf darüber zerbrechen wie sie ihre Unvollkommenheit vertuschen können, ja sie umgehen können. Methoden hierfür gibt es ja heute genug. Wir versuchen einem Ideal nachzujagen was unmöglich ist. Was nicht der Wirklichkeit entspricht! Dabei hält es uns gleichzeitig davon ab zu sehen wieviel Schönheit wir in uns tragen … Die echten Werte werden hinten angereiht, die Essenz des Menschen, die Schönheit einer wirklichen Person!

Die Schönheit unserer Unvollkommenheit

Ich habe gelesen, dass die Japaner ihr Porzellan mit Spezialkleber und Goldpulver wieder zusammenfügen wenn etwas in Brüche gegangen ist oder in die Jahre gekommen ist. Mit dem Goldpulver heben sie die Makel der Stücke ganz bewusst hervor anstatt sie zu verstecken. Der Gedanke dabei ist, dass alles was nicht perfekt und vollkommen ist, eine Geschichte zu erzählen hat und das macht es dadurch noch schöner! Ich finde das toll und wir sollten diese Idee auf das Menschliche übertragen. Wir sollten lernen das Unvollkommene wertzuschätzen, wir sollten lernen uns so zu akzeptieren wie wir sind und nicht ständig versuchen den Verlauf der Zeit anzuhalten, der uns weise, schön und stark macht.

Audrey Hapburn schrieb in einem Zitat :

„Die Schönheit einer Frau ist nicht in der Kleidung die sie trägt, in der Figur die sie hat, oder in der Form wie sie Ihre Haare zurechtmacht. Die glücklichsten Frauen sind auch die schönsten Frauen.“

Wir müssen unsere Feinheit zeigen!

Es ist immer noch so, dass viele Leute meinen „vollkommene“ Menschen, jedenfalls die, die sie als solche sehen, dürfen, können und brauchen nicht weinen, sie haben nicht das Recht zu scheitern, sie dürften auch keine Angst zeigen und auch keinesfalls verletzlich sein! (siehe auch Artikel Starke Frauen und die Liebe )

Es ist ein ganz wichtiges Fundament unsere Feinheit und unsere Verletzlichkeit zu zeigen! Es ist ganz natürlich davor Angst zu haben, aber wenn wir es nicht tun, dann werden wir nicht wir selbst sein. Wir werden nicht lernen, uns so zu zeigen wie wir sind. Es ist gut möglich das uns weh getan wird, es ist immer mit einem Risiko verbunden, dass wir aber eingehen sollten um im Einklang mit unserer Identität leben zu können.

Wie ist das mit der unvollkommenen Schönheit?

Die Idee setzt sich mehr und mehr durch, nicht nur ein junges, schlankes Model ist schön, sondern ebenso das wirklich Unvollkommene, das was uns den Verlauf der Vergangenheit sehen lässt! Es werden andere Werte gesucht wie das Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl und das „anders sein“. Leider ist es nur sehr schwer möglich zu verändern was unter Schönheit verstanden wird, vor allem weil Schönheit ein breitgefächerter Begriff ist … Schönheit bedeutet für jeden etwas anderes.

Wirkliche Schönheit bedeutet für mich Natürlichkeit, sie ist unvollkommen und wird nicht be- und verdeckt. Sie wird nicht zu etwas gemacht was sie nicht ist. Die Zeichen des Älterwerdens werden keinesfalls versteckt sondern  die Geschichte und die Weisheit, die jeder von uns sammeln durfte, sollte der Welt stolz gezeigt werden …

Lebe Deine Unvollkommenheit und strahle!

Wenn Du Dich so zeigst wie Du bist, wenn Deine Unvollkommenheit zum Vorschein kommen darf, wenn Du absolut nichts versteckst, wenn Du herzhaft lachst, wenn Du Deine Tränen offen zeigst, wenn Du Angst hast und auch darüber offen sprichst, wenn Du Dich verletzlich fühlst und es zulässt das auch andere es sehen, wenn Du das Risiko eingehst dich zu öffnen, und zu lieben … dann bist Du trotz Deiner Unvollkommenheit wunderschön!

Es wurde uns schon als Kind beigebracht stark und schön zu sein. Uns zu „überdecken“, zu schminken und einem Ideal gerecht zu werden, das sich ständig ändert. Wir müssen darunter hervorkriechen. Aussteigen aus der vorgegebenen Konsumgesellschaft, die uns Frauen wirklich stressen kann! Denn wir sind wir und wir sind gut und wunderschön in unserer Unvollkommenheit! Wahre Schönheit ist ein Akt des Mutes.

Wahre Schönheit und Weiblichkeit sind alterslos und nicht künstlich herstellbar. 

Ein etwas anderer Artikel, der mir aber sehr am Herzen gelegen ist, weil ich es immer wieder hautnah erlebe wie Frauen im Alter unter der „Unvollkommenheit“ an sich leiden … ganz unberechtigt muss ich aber abschließend dazu sagen.  🙂

Eine tolle Zeit, und vergeßt nicht – glückliche Frauen sind die Schönsten!

Ein Augenblick hat immer eine gewisse Dauer, wenn er auch noch so kurz ist! Er gehört nicht zur der Form von Zeit, wie eine Uhr sie misst. Die Zeit wo wir auf die Uhr schauen, vergeht für alle Menschen in gleicher Weise. Beim Augenblick handelt es sich um eine sehr kurze Zeitspanne, die einen in bestimmter Weise ergreift.

Und um genau diese „bestimmte“ Art und Weise eines Augenblickes geht es. Jeder hatte schon mal diese kurzen Augenblicke erlebt wo man entweder die Zeit anhalten möchte, oder das Gegenteil, einfach diesen Augenblick überspringen möchte!

Die Glücksmomente

Sie gehören zu den angenehmsten Gefühlen, die unser Leben ungemein bereichern können! Jeder von uns hat sicherlich so seine ganz individuellen Momente in denen er diesen Augenblick besonders geniessen kann. Es muss auch nicht immer etwas grossartiges und besonderes sein! Wichtig ist es nur, dass dieser Augenblick uns auch bewusst ist.

Francoise Sagan sagte dazu so passend:

Man weiß selten was so Augenblicke des Glückes sind, aber man weiß meistens, wann so Augenblicke waren.

Dann gibt es die weniger guten Augenblicke

Auch die sind sicherlich notwendig sonst wär es ja zu langweilig wenn immer alles so „rosarot“ wäre. Trotzdem dauern die dann sehr oft länger als man es möchte. Manchmal fühlen wir uns sogar ein bisschen ausgeliefert – wir können in dem Augenblick nichts tun, ausser sich der Sache hingeben.

Es kann ein unangenehmer Anruf sein – eine schlechte Nachricht, eine Absage mit der man nicht gerechnet hat, eine Auswertung eines Befundes uvam … die Folge sind unangenehme Gefühle, negative Emotionen, Wut oder vielleicht sogar eine Art Ohnmachtsgefühl?!

ICH habe entschieden, aus einem schlechten Augenblick – keinen schlechten Tag mehr werden zu lassen! Und damit meine ich einen wirklich „besch……“ Augenblick …

Auch möchte ich noch dazu sagen, dass das was ich hier ins MacBook klopfe, keinesfalls aus meinen Gedanken entspringen und frei von mir erfunden ist, sondern ich selbst bekam diese Aufgaben gestellt und konnte dadurch lernen,  es mir einfach etwas leichter in meinem Leben zu machen, indem ich schlechte Augenblicke einfach „sein“ lasse!

Den Augenblick verändern

Hier einige Tipps wie man den Augenblick ändern kann:

  • Phantasie: Du kannst deine Phantasie dazu einsetzen, um Dir positive Erlebnisse zu schaffen. Mach eine Reise, erlebe Deinen letzten Urlaub geistig noch mal. Erinnerungsfotos helfen Dir vielleicht dabei
  • Sinngebung: Sinngebung bedeutet, in sehr unangenehmen schwierigen Situationen einen tieferen Sinn zu suchen. Jeder noch so angstvolle und aussichtslose Augenblick, den Du bewältigst, wird dich stärken! Der „Sinn“ der Angst kann also sein, Dich auf kommende schwierige Aufgaben vorzubereiten. Richte daher all Deine Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte des unangenehmen Augenblickes (es wird oft nicht einfach sein, aber davon war auch nicht die Rede).
  • Selbstermutigung: Wenn es nicht so gut läuft, brauchst Du Selbstermutigung, d.h. Sätze, die Du dir selber vorsagst und die Dich in solchen Momenten wieder in die Höhe ziehen. Wie z.B. „ICH werde das aushalten! Es wird nicht ewig dauern, ich habe schon so viel bewältigt oder – ich werde das Beste daraus machen, was ich tun kann“.
  • Entspannen ist ein Muss: Das beginnt sofort, am besten gleich beim Gehen. Nimm eine aufrechte Körperhaltung ein, versuche deine Gesichtsmuskulatur zu entspannen, achte dabei auf deinen Atem und vielleicht kannst du ein sanftes Lächeln in dein Gesicht legen. Wenn diese Zeit nicht reicht und es Dir möglich ist, unterbreche Deinen Alltag – mache etwas was Dir in diesem Augenblick gut tut!
  • Meditation: ja und ich wär nicht ich, würde ich nicht wieder auf die Meditation zurückkommen, obwohl es tatsächlich auch eine Anweisung war. Bitte um die Kraft, zeig das Du Vertrauen hast, daß diese grössere Weisheit die Dinge in die Hand nimmt.

Das Leben bedeutet nun mal zu akzeptieren und zu lernen, dass es uns gute und schlechte Augenblicke bringt. Wenn wir nicht darauf vorbereitet sind, diesen schlechten alltäglichen Moment anzunehmen, dann werden uns alle guten Momente entgehen. Weil wir in diesen negativen Augenblicken versumpfen. Lerne gehen zu lassen …

Ich wünsche dir natürlich weit aus mehr schöne Glücksmomente als unangenehme, aber vor allem, daß Du die „Schönen“ als Deine Ressource verwenden kannst!

Irgendwann kommt jeder von uns mal in eine Situation, in der er sein Leben neu ausrichten muss oder aber auch einfach neu ausrichten will, einfach deshalb, um neue Chancen zu gewinnen, um ein glücklicheres Leben  zu führen. Ein Thema das unausschöpflich zu sein scheint, aber auch immer interessant bleiben wird. Wir leben so monoton vor uns her, machen beinahe alles wie von Geisterhand, auswendig ohne dabei nachdenken zu müssen. Dieses eingefahrene Leben mag vielleicht praktisch sein, macht uns aber blind und sediert uns auf eine gewisse Weise. Beruflich und auch privat!

Erkennen was aus Dir geworden ist

Von der Minute an in der Du erkennst, dass Du wieder neu beginnen musst oder willst, bemerkst Du, dass Du nicht mehr die selbe bist als zuvor. Du hast Dich verändert … die Umstände und die Einstellung dazu waren es, die Deinen Neuanfang ins Rollen gebracht haben. Es ist ein wichtiger Punkt zu erkennen was aus Dir nach einer emotionalen Blockade geworden ist … wer Du wirklich bist und was Du vom Leben erwartest. Einfach Dein Glück in dem zu finden, was Du tust.

All das schreibt sich easy und liest sich auch genauso. Das stimmt aber nicht ganz so. Auf der einen Seite schreibe ich zwar sehr viel von Spontanität und Mut – was auch etwas sehr Wichtiges ist, aber hierbei spielt die sich zu nehmende Zeit eine sehr große Rolle. Ich dachte mir oft, schon bereit zu sein um einen Neustart zu wagen. Dachte gut vorbereitet zu sein. Für alle Hürden die auf mich warteten, die richtige sportliche Einstellung dafür zu haben … Kraftreserven gebunkert zu haben. Bis mich die Wirklichkeit schließlich besserem belehrte. Frau „Wirklichkeit“ zeigte mir mit ihrer unfeinen Art, die mich in kurzer Zeit niedergeschlagen und kraftlos machte, dass es noch einiges zu tun gab bevor ich mit meinem Neustart und meiner Veränderung beginnen konnte!
Sie sagte mir aber auch, dass es dieser Aufwand wert sei und ich danach mit Sicherheit belohnt werden würde!

Neu anzufangen bedeutet jede Menge zu lernen …

Es ist ein sehr großer Kraftakt der da auf uns wartet, er umfasst Höhen und Tiefen … Wir können und sollten nicht zurückschauen in Momenten in denen es auch schwer sein wird, nach vorne zu gehen … wir müssen Dinge annehmen und akzeptieren, obwohl wir sie nicht wirklich verstehen. Neue Tore zu bauen und sie dann zu öffnen, bedeutet aber auch viele neue Aspekte in der Wandlung zu erkennen, die ganz zu Beginn gar nicht aufgefallen und zu sehen waren. Nur durch die eigene Kraftanstrengung und Deiner imensen Energie, Deinen Entschluss „neu zu starten“ wird es Dir aber möglich sein die Belohnung von „Frau Wirklichkeit“ anzunehmen. 🙂

Veränderung braucht Zeit und Zeit wirst Du dazu brauchen!

Wenn wir uns für den Neuanfang nicht die notwendige Zeit einräumen, wird dieser Versuch aus alt mach neu und besser nicht funktionieren sondern wie es auch einige Male bei mir passierte – einfach in der Luft zerschmettern. Und das ist alles andere als motivierend!

Wieviel Zeit man dazu braucht ist sehr individuell. Regeln gibt es dafür keine. Es hängt davon ab, was Du losgelassen oder verloren hast, der Grad Deines Leidens und letztendlich auch von der Kraft, und Deinem Willen, weiter zu gehen.

Ich durfte Frauen kennenlernen, die beinahe alles verloren hatten und damit meine ich nicht nur materielle Dinge, auch ihren Stolz und ihre Lebensfreude, ihre Familie  … sie benötigten nur sehr kurze Zeit um wieder genug Energie zu haben um aufzustehen und zu kämpfen … für ihr neues zukünftiges Leben! Andere wieder sind wie gelähmt und brauchen sehr lange bis sie ihre Energiereserven wieder aufgeladen haben, um mit allen notwendigen Situationen wieder klar zu kommen. So sind wir Menschen nun mal – unterschiedlich!

Ein Neubeginn ist wie das Ende einer Etappe

… Eine Etappe die lange dauerte, viel Energie und Kraft kostete, vielleicht auch eine feuchte Angelegenheit war weil wir unfassbar viele Tränen vergossen haben, aufgeschlagene Knie brachte, weil wir sehr oft hingefallen sind, beinahe den Glauben an das Gute verloren haben, Zweifel uns fasst aufgefressen haben und wir oft nicht wussten, wie wir den nächsten Tag mit einem Lächeln im Gesicht, schaffen sollten. Aber das Ende ist da und greifbar nahe. Das heisst:

Es ist nun vorbei! 🙂

Du weißt  jetzt wozu Du fähig bist, was Du alles schaffen kannst und wozu Du in der Lage bist, wenn es notwendig ist! Und Du weißt das Du nur mehr bei dem bleibt wirst, was für Dich gut ist. Du hast in dieser Etappe  Deines Lebens lernen dürfen,  dass Dinge los zu lassen wichtig ist um Dein Selbstvertrauen zu stärken und auch wiederzufinden.

Du hast zwar möglicherweise die Stützpfeiler Deines Lebens verlorenen dadurch auch Deine Orientierung.  Du wurdest verlassen oder hast selbst die Reißleine gezogen. Du bist gekündigt worden oder hast Deinen Job an den Nagel gehängt. Vielleicht aber wurdest Du durch eine Krankheit aus dem „normalen“ Leben gerissen … das alles sind Beispiele dafür das alles anders ist als zuvor. Und doch wird es weitergehen. Denn Du wirst Deine Kontrolle über Dein Leben wiederbekommen und Dein Leben neu ausrichten !

Ein klügeres, stärkeres und reiferes DU wartet auf Dich!

Verliere Dich bitte nicht in Deiner Emotion, sondern nimm sie an, gib Dir Zeit und schenke dem ganzen Raum, um mit voller Energie und einem gutem Plan, Dein Leben neu zu sortieren. Auch wenn ein Kapitel zu Ende ist, warten viele neue darauf um geöffnet zu werden. Ein Neubeginn ist eine Chance, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen, eine Chance das Beste aus Deinem Leben zu schöpfen, aber mit einem stärkeren, reiferen und klüger gewordenen DU! Ich sehe es als großen Vorteil anderen gegenüber.

Du/wir sind wacher geworden und der Blick ist klar und unverfälschlich. Es  kann also los gehen … in eine neue Etappe! Lass die Vergangenheit hinter Dir und  konzentriere Dich darauf „Deine Blüten“ zum Blühen zu bringen. Du wirst Deinen Weg gehen und Frau „Wirklichkeit“ wird dich für diesen steilen Weg belohnen! <3

Hier noch ein Zitat das ich Dir auf Deine Etappe mitgeben will 🙂

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern … aber Du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern. #zwinker

Einen riesigen Sack voll Zuspruch und Energie schicke ich Dir und danach würde ich sagen: „Wir sehen uns am Ende der Etappe …“ Machs besser!

PERFEKTIONISTEN – jeder kennt mindestens einige davon oder ist eventuell selber einer? Perfektionisten – eine besondere Spezies. Es sind Menschen die versuchen eine mögliche „übertriebene“ Perfektion zu erreichen. Sie streben nach Vollkommenheit, lassen keine Fehler zu und wollen stets das Maximum aus sich selbst herausholen! Sie geben ALLES und denken trotzdem es sei nicht gut genug – schnell genug und eigentlich nichts wert.

Bist Du auch so jemand? Strebst Du immer nach der perfekten Karriere, der perfekten Beziehung , dem perfekten Leben? Der Ehrgeiz immer alles überdurchschnittlich „gut“ machen zu müssen und stets das Maximum erreichen zu wollen, ist eine sehr kräfteraubende und anstrengende Sache! Eigenschaften wie Pflichtbewusstsein, Ehrgeiz, Gewissenhaftigkeit und Korrektheit, sind sicherlich wichtige Eigenschaften um Erfolg zu haben. Doch wir können auch alles übertreiben und es kippt ins Uferlose. Zudem zahlen viele dafür einen sehr hohen Preis … nämlich mit ihrer Gesundheit. Ist es das wirklich Wert?

Der Stresspegel ist hoch!

Ich schreibe hier aus eigener Erfahrung. Gehöre(te) ich doch selber zu den Exoten der Perfektionisten. 100% waren mir immer zu wenig,  oder sollte ich vielleicht auch sagen: es wurde einfach verlangt, wollte ich doch mit meinen Leistungen hervorstechen. Mein Ehrgeiz und mein Wollen, waren immer auf 200% getrimmt. Stets das High Level ansteuern – Maximum wo nur machbar. Und ich war am Boden, ging mal die Rechnung nicht so auf als geplant. Für solche Menschen gibt es nur einen Satz der wichtig ist und genauso lebt man auch. Er lautet: Alles oder nichts.

Mit den Jahren litt ich nicht nur körperlich darunter, sondern auch seelisch an meinen viel zu hohen Ansprüchen an mich selbst. Es ging so weit, das ich mein Selbstwertgefühl von meinen Erfolgen abhängig machte.  Andauernder Drang zur Perfektion beeinflusst unsere gesamte Person! Da Perfektionisten sehr selten ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, weil sie einfach nur sehen was sie noch besser hätten machen können und sich dabei ständig selbst kritisieren müssen, stehen sie andauernd unter Stress!

Wie denken solche Menschen, die nach Perfektionismus streben?

  • ich muss perfekt sein, sonst werde ich in der Gesellschaft nicht akzeptiert – werde möglicherweise abgelehnt,
  • ich darf mir keine Fehler erlauben – Fehler machen nur Versager,
  • meine Fehler werden nicht verziehen,
  • es gibt keinen Mittelweg, entweder ganz oder gar nicht. (siehe auch Schwarz-Weiss Denken – Alles oder nichts),
  • NUR wenn ich perfekt bin, werde ich anerkannt, ernte dadurch Liebe, Zuneigung und bin dadurch zufrieden.

Gute Leistung ist selbstverständlich

Diese Liste könnte man noch unendlich lange gestalten, aber dies sind so die wichtigsten Denkmuster. Mißerfolge und Fehler bedeuten für Perfektionisten, sich als Versager zu sehen. Ich konnte und es ist teilweise heute noch so, mich über 100% gut abgelieferte Arbeit nur sehr selten richtig freuen … Immer die Frage im Hinterkopf: „Wäre vielleicht doch noch besser gegangen?“. Ein selbst auferlegter Druck – ein Dauerbegleiter im Leben der Pektionisten.

Folgen entstehen unausweichlich

Dein Körper  ist „dauerangespannt“. Unruhe-Modus ist stets ON und gehört zum Alltag. Ein Zustand der mit Stress gut zu vergleichen ist. Dann wär noch die  Angst, ebenfalls all gegenwärtig. Angst Fehler zu machen oder zu versagen – abgelehnt zu werden?! Perfektionisten sind einfach nie mit sich selbst zufrieden. Unzufriedenheit und ständige Unruhe und maßloser Ärger entsteht, wenn sich mal ein Fehler eingeschlichen hat.

Perfektionierte Menschen verhalten sich anders

Meine Erfahrung war – ICH konnte keine Arbeiten abgeben! Nur ICH wusste wie das Ergebnis aussehen sollte. Ich war unzufrieden mit der Arbeit anderer, was im Nachhinein gesehen ein völliger Blödsinn ist! Neue Aufgaben oder generell „Neues“ auszuprobieren machte mich unsicher – was wenn ich mich doof anstelle? Etwas falsch mache? Angst keine gute Leistung zu bringen war immer da. Und ich brauchte dies Selbstkontrolle! Die mir natürlich auch mehr Arbeit einbrachte.

Entschloss ich mich dennoch mal etwas Neues zu starten und ich machte einen Fehler, konnte ich nur sehr schwer damit umgehen. Ich redete mir danach ein, ich wäre mit zu wenig Ehrgeiz an die Sache heran gegangen (heute weiß ich auch das war Quatsch). Meine ZIELE machte ich nur im Geheimen mit mir selber aus. Gelangen sie – war es gut. Erreichte ich sie nicht, wusste wenigstens nur ICH davon. Heute bin ich sehr froh diese Phase überstanden zu haben. Warum? – Dazu komme ich später. 🙂

Das Streben nach Perfektion, es fängt schon im Kindesalter an

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob ich mit dieser Aussage richtig liege, aber spricht man mit anderen über dieses Thema wird eigentlich dazu immer nur genickt. Als Kind haben wir ja schon die Erfahrung gemacht, sind wir „perfekt“, erfüllen wir die gewünschten Erwartungen, bekommen wir die so gut tuende Anerkennung und Zuneigung. Bauten wir Mist oder brachten wir die schulische Leistung nicht waren lange Zurechtweisungen und Strafe die Folge.

Mit dieser Erfahrung von damals, bauten wir unseren beginnenden Perfektionismus immer weiter aus. Der eine mehr der andere weniger oder auch gar nicht. Individuell.

Im Laufe der Jahre machte ich dann Bekanntschaft mit Worten wie „du bist echt ein PEDANT“ oder „du mit deinem ständigen Perfektionsgetue“. Ich  nahm das Ganze aber nie so wirklich ernst, da ich immer dachte die anderen wären zu lotterhaft. Weiter viele Jahre danach wurde mir es aber selbst bewusst. Menschen, die mir damals wichtig waren öffneten mir die Augen. Auch das dauerte – aber endlich zur Einsicht gekommen, wollte ich meinen Perfektionismus verringern (ich glaube ganz wird man ihn nie los).

Mrs. oder Mr. Perfect haben es schwerer im Leben

Es wurde mir bewusst, dass man sich als Mrs. oder Mr. Perfect sein Leben richtig schwer machen konnte. Die ständige Angst etwas vergessen zu haben lässt einen schlechter schlafen, tagsüber die ständige Angespanntheit mit teilweiser schlechter Konzentration und die Angst seine Selbstkontrolle zu verlieren und somit sein mühevoll perfektes Leben zu verlieren.

Der ständige Stress immer perfekt aussehen zu müssen, die neuesten Trends zu wissen und zu haben … all das beinahe atemlose Gehetze macht das Leben nicht unbedingt einfach und vor allem macht es nicht glücklich!

Perfektionismus ist ein Kampf gegen Windmühlen. Den Kampf wird jeder verlieren, da Perfektion eine Illusion ist.

Ich begann es langsam zu ändern

Ich wollte, und ich war auch bereit jetzt etwas zu ändern! Die Kunst war nur von einem Extrem ins andere zu fallen. Vom „es ist noch lange nicht gut so wie es ist“ zum „mir alles egal „ Typ zu werden. Mit dem Mittelmaß tat ich mir schwer. Ich überdachte meine Ansprüche an mich selbst und holte mir professionelle Hilfe. In sehr kleinen Schritten gelang es mir von meinen überhöhten Anforderungen los zu kommen. Realistischer und bodenständiger zu werden und zu denken.

Energie verschwenden? Nein danke!

Menschen, die perfektionistisch veranlagt sind, verblasen auch gerne die so kostbare Energie! Das kennen sicher einige von euch. Lieber doch noch ein paar Stunden anhängen um eventuell noch 5% rausholen zu können, statt es einfach „gut sein“ zu lassen.

Perfektionisten gönnen sich weniger Ruhephasen. Dadurch sind sie immer dauererschöpft. Auch die anfangs dagelegenen Ressourcen sind mal weg. So begann ich zu verkürzen, mich abzugrenzen und umzudenken.

  • ich sah es als neue Herausforderung, als ich damit begann mit weniger Einsatz gleich gute Ergebnisse zu erzielen,
  • ich orientierte mich nicht mehr so extrem an gesellschaftlichen Vorbildern. Meine eigenen hatten Vorrang,
  • ich versuchte ein Stück meiner Kontrolle abzugeben, andere leisten auch gute Arbeit,
  • ich fokussierte meinen Blick auf die gute Leistung, die ich brachte – sah es nicht mehr als selbstverständlich und freute mich darüber,
  • das Schwerste für mich war, sich in Gelassenheit zu üben. Egal um was es ging, ICH war immer „bereit“. Ich versuche immer noch – bewusst unperfekt zu sein! Fällt es mir mal wieder besonders schwer, frage ich mich: „ist es wichtig, top gestylt zu einem Termin zu wandern?“ Bin ich dadurch weniger Wert und eine andere Person? NEIN. Danach gelingt es mir gelassener zu sein. 🙂 Was natürlich nicht bedeutet, sich  nichts anzutun, nur diese Übertreibung fällt weg.

Schlussgedanken

Seit ich meine eigenen Ansprüche gelockert habe, ist vieles leichter und unkomplizierter geworden! Überzogene Ansprüche anderer Menschen an mich kann ich sehr gut ignorieren. Ganz besonders die unausgesprochenen und versteckten Erwartungen! Meine Messlatte hab ich um ein ganzes Stück runter geschraubt, kümmere mich mehr um meine Bedürfnisse als darum, andere zu erfüllen. Vor allem schaffe ich es jetzt „weniger“, auch gut sein zu lassen. Ich frage mich jeden Morgen wie mein perfekter Tag heute aussehen könnte/sollte. DIESEN Gedanken konsequent weitergedacht – hat mein, und kann auch DEIN Leben verändern!

Unperfekt und etwas gelassener zu leben hat viele Vorteile. Finde es heraus, auch wenn die Umsetzung nicht immer einfach sein wird. Ich habe es als Herausforderung gesehen … ich habe eine Menge reduziert und finde in der Zwischenzeit das „Unperfektheit“ richtig geil ist 🙂

Zum Abschluss noch ein Satz oder eine neue Lebensdevise, die mir persönlich sehr wichtig geworden ist. Sie lautet: „Ich gebe natürlich immer mein Bestes, mache es so gut es mir möglich ist … aber das Wichtigste ist mir Freude und Spaß an etwas zu haben, dann wird es auch gut! 

In diesem Sinne, lass es gut sein und mache das Unperfekte zum Perfekten. 🙂

Im letzten Newsletter ging es darum ausgelaugt und ohne jegliche Motivation zu sein. Sogar die Frage:“Wie soll ich das eigentlich alles schaffen?“ tauchte auf. Wir wissen es ja alle es gibt Dinge, Menschen und Gewohnheiten, die uns einfach auslaugen. In unserem beschleunigten Alltag indem Zeit als teures Gut gehandelt wird, scheint es beinahe so, dass ein „guter“ Mensch erst dann als fleißig gilt, wenn er ein Mindestmaß an Stress vorweisen kann. 

Freude und Zufriedenheit rutscht nach unten

Eigene, viel zu hohe Ansprüche an sich selbst sowie Perfektionismus, rauben dir zusätzlich die Energie und die Lebensqualität. Der Preis dafür ist ein sehr hoher, für den Du gerade stehen musst. Die Rechnung geht erst dann auf, wenn du auf dein Energiekonto mehr einzahlst als du abbuchst.

Wenn du dich ausgelaugt und fertig fühlst liegt es meistens daran, dass du permanent im Einsatz bist. Job, Familie, einschneidende Veränderungen die dir ganz schön viel Saft und Kraft ziehen. Du hast selten die Möglichkeit deine inneren Batterien wieder aufzuladen. Fazit du überziehst dein Energiekonto! Wenn du die ganze Zeit nur auf alles verzichtest, verzichtest du auch auf ein ganzes Stück Energie, die du aber benötigst um ein zufriedenes und schönes Leben führen zu können, mit ausreichend Energie versteht sich.

Rüttle deine Energie wach!

Wie kommst du also zu mehr Energie und Antrieb? Es gab eine Zeit in meinem Leben, da stieg ich morgens schon ausgepowert aus meinem Bett. Sogar nachts war mein Gehirn auf „on“ … Nachts hatte ich auch immer die besten Ideen und Lösungen parat. Meine Gedanken waren also auch Nacht sehr aktiv! Mein Körper hielt allerdings davon nicht sehr viel!  Ständiges matt sein und Energielosigkeit waren die Folge.

Sehr vielen Menschen geht es genauso. Sie suchen eine Antwort auf die Frage „Wie komme ich zu mehr Antrieb und Energie?“ Viele versuchen am Abend vor dem Fernseher zu entspannen … für mehr reicht es einfach nicht. Die Luft ist raus. Selber hatte ich das natürlich auch versucht … ich kann aber dazu nur eines sagen, Energie wird damit nicht aufgeladen. Das Einzige was wirklich hilft ist aktiv zu werden! Eine schwierige Angehensweise, wo dir doch die Motivation und deine Energie fehlt um Dinge richtig anzupacken?

Heute möchte ich auf die klassischen Ratschläge, wie zum Beispiel Fitness, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf usw. nicht weiter eingehen. Weil diese Tipps dir sicher bekannt sind und sie auch auf jeden Fall wichtig sind und auch umgesetzt werden sollten! Ich möchte dir aus meiner eigenen Erfahrung zwei simple Punkte zukommen lassen, die dich dabei unterstützen sollen möglichst schnell wieder hoch zu kommen und dass du mit deiner Energie möglichst schnell wieder in Kontakt bist.

Stelle deinen inneren „Nörgler“ ruhig

Was soll das jetzt … fragst du dich? Es ist sehr einfach: Deine innere treibende, nörgelnde Stimme, du kannst auch Kritiker dazu sagen :-), nimmt und saugt dir deine Energie auf. Diese Stimme in dir macht dich den ganzen Tag auf alles aufmerksam: „Beeil dich doch etwas mehr, mach jetzt bloß keine Fehler oder kannst du das überhaupt?“ Diese, deine innere Stimme kritisiert und treibt dich den ganzen Tag und das kostet dir jede Menge Energie! Du musst also deinem „Kritiker“ den Kampf ansagen indem du eine Beziehung zu ihm aufbaust.

Diese innere Stimme in dir legt dir immer wieder ans Herz, dass du besser sein oder werden musst. Sie lässt dich fühlen, dass es noch immer nicht ausreichend ist was du tust. Sie fordert mehr Anstrengung, mehr Disziplin mehr Vollkommenheit. Sie sorgt sogar dafür, dass sie dich trotz Krankheit zur Arbeit gehen lässt. Diese nörgelnde Stimme, weiß in ihrer Enge nur wie es nicht richtig ist zu handeln. Ich möchte auch noch dazu sagen diese Stimme in dir, ist absolut kein schlechter Teil von dir, sie ist wie eine Mutter, die nur das Beste für ihr Kind will … aber genau das Gegenteil erreicht. Gut gemeint aber definitiv nicht hilfreich.

Nun, erstmal lass deine kritisierend Stimme in dir ausreden. Nimm sie an und höre ihr zu. Es sind Gedanken und gegen Gedanken wird es schwer anzukämpfen. Gib deinem Kritiker eine Gestalt. Ist sie männlich oder weiblich? Wie könnte sie aussehen, wie ist ihr Gesichtsausdruck? Und zu guter letzt … verpasse ihr einen Namen. So baust du eine Beziehung auf … entweder mit dem „Dauernörgler“ oder der „Besserwissenden Zicke“. 🙂

PS: Meine innere Zicke meint übrigens gerade … „weißt du eigentlich wie bescheuert sich das für Einsteiger anhört?!“ … Ich sitze jedenfalls auf meinem Regiestuhl und kann dazu nur sagen „Schon möglich, dass ist deine Ansicht, aber ich weiß dass das ein Weg ist, dich flach zu halten und Energie zu sparen. 🙂

Diese Vorgehensweise ist nicht einfach und erfordert Wachsam und Achtsamkeit mit sich selbst. Aber so gelingt es dir genau abzuwägen was für dich richtig, wichtig, gut und weniger gut scheint!

Trete deiner Lebensenergie wieder gegenüber

Das klingt etwas eigenartig, aber es funktioniert! Jeder von uns hat die Möglichkeit sich mit seiner Lebensenergie zu verbinden. Du kannst diese Lebensenergie auch Qi, das Göttliche in dir oder das Tao nennen. Jedenfalls bist du in Besitz dieser Energie. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt als würdest du mit ihr verbunden sein. Du brauchst diese Energie um deine Arbeiten zu verrichten, sie ist auch nötig um deinen Körper zu beschleunigen, zu wärmen, um Entscheidungen zu treffen und um kraftlose Ideen in kraftvolle Visionen umzusetzen! 🙂 Du brauchst Energie für alles was dir wichtig ist. Energie ist eine lebensspende Kraftquelle! In der Chinesischen Medizin definiert man Energie als spirituellen Lebensfluss, den sogenannten Meridianen, die durch unseren Körper fließt. Nun egal wie du deine Energie betrachtest, wenn du wieder zu mehr Lebensenergie kommen möchtest, musst du  fühlen! Dein Herz ist nämlich der Schlüssel zu mehr Power.

Deine Lebensenergie kommt nämlich nicht von Vitaminen wieder, sie kommt und geht mit deiner Lebensführung, deiner Grundpersönlichkeit und deinem Wesen. Wenn alles im Einklang ist, wird auch deine Energie wieder zu dir finden.

Lebensfreude ist  der wichtigste Energiespender im Leben

Wenn es darum geht, deine Energie über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, solltest du ein klares persönliches Ziel oder ein klares persönliches Warum im Leben haben! Etwas wofür es sich lohnt jeden Tag aufzustehen. Ein klares WARUM, schenkt dir die Energie, auch mit dem herausforderndsten WIE fertig zu werden! 🙂 Das Entscheidende ist für uns alle der Zusammenhang zwischen Energie und Gewohnheiten. Der Tagesablauf sollte so gestaltet werden, dass er dir als Stütze dient. Du sollst dich bei allem was du tust gut fühlen, dann hast du auch die Energie, die Dinge so zu erledigen und zu erreichen, wie du sie dir vorgenommen hast … ohne inneren Nörgler, der alles besser zu wissen scheint!

Es ist deine Wahl

Du hast sehr viele Möglichkeiten zu wählen. Deine Routinen die du etablierst, um deinen Körper und deinem Geist Gutes zu tun. Du kannst dir aussuchen, mit wem du durchs Leben gehen möchtest und du kannst auch anfangen mit dem Herzen zu fühlen. Bewusst zu beobachten wie es dir wirklich geht. Wie es mit deiner Energie gerade aussieht und was du brauchst. Welche Gedanken und welche Tagesabläufe tun dir gut und lassen deine Energie strahlen … und was lässt dich müde werden? Je achtsamer du mit dir selber bist, umso mehr wirst du über dich erfahren und lernen und du wirst sehr bald herausfinden, was zu tun ist, um mit deiner Lebensenergie eins zu sein.

Finde deinen Zugang zu deiner Lebensenergie. Bleibe in Verbindung mit diesem höheren Teil von dir … dann wird alles einfacher.

Ich hoffe du bist nicht enttäuscht kein Rezept für einen Power-Drink gefunden zu haben, aber vielleicht hilft es dir, etwas tiefer zu gehen und dich auf eine Expedition einzulassen … deine Lebensenergie wartet auf dich. Für ein Weiterreichen oder Kommentare dazu bin ich immer ON.  Sei gut zu dir und bis bald.