Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.

Ich kenne viele Menschen, die ihre ganze Zeit damit verbringen, alles perfekt in Ordnung bringen zu wollen und bestimmt kennst Du auch jede Menge dieser Menschen. In Wahrheit hassen sie diese Aufgabe, der sie sich so eifrig widmen, aber irgendwas in ihrem Oberstübchen hält sie davon ab, dieser beinahe tyrannische Hingabe zu entkommen. Die Unruhe und die Ängste werden immer dann spürbar und ausgelöst, wenn die Logik nicht überwiegt und der Wahnsinn das „Ruder“ an sich reißt.

Die Konfrontation zwischen Chaos und Ordnung

Bewegt hat mich diesen Beitrag zu bringen, die Hektik und die Eile der Menschen jetzt vor Weihnachten! Emotionen, Chaos und Ordnung bekommen zu dieser Zeit besonders viel Raum. Die Charaktere der Menschen sind klar und deutlich zu sehen. Ordnung hat dabei einen unbestreitbaren Reiz. Ordnung ist „logisch“, sie macht unsere Welt vorhersehbar und zu einem bestimmten Grad kontrollierbar. (Langweilig aber trotzdem nicht sicherer!)

Es gibt auch Menschen die versuchen ohne Licht Ordnung in ihre Gedanken zu bringen … als ob es in ihrem Gehirn eine Sondernische für Emotionen gäbe, aus der sie jeden Tag nehmen können und sie mit den passenden Gedanken kombinieren könnten! Vielleicht können wir das sogar auch mal irgendwann mit Hilfe der Technologie, ich hoffe nur dass ich dann schon lange im Nirvana bin und mir dieses unnatürliche Verhalten von oben ansehen kann.

Der Wahnsinn ist Bestandteil unseres Lebens

Ich könnte auch anders sagen … „Das Primitive wird immer Teil unseres Lebens bleiben …“ . Damit meine ich unsere Großartigkeit, unsere Kreativität, die Improvisation und Intuition. Nicht immer hat alles einen Grund, weder in der Ursache noch im Ergebnis und das ist vollkommen ok. Manche Dinge passieren, die unabhängig von der Vergangenheit und der Zukunft sind. Sie durchbrechen unser Denkmuster, das sollten wir als Geschenk betrachten!

Den Wahnsinn unseres Lebens annehmen und genießen, dass ist ein Zeichen der Reife.

Ohne ein wenig verrückt zu sein, und das sind wir alle auf ganz unterschiedliche Weise, kann keine Leidenschaft genährt werden. Verrücktheit nährt unsere Seele und lässt uns hoffen. Gesunder Wahnsinn berührt unser Herz. Wenn wir es genau nehmen ist sich zu verlieben, eine Art von Wahnsinn, die andere Herzen an sich bindet und sie in ihre eigenen verwandelt.

Sich zu verlieben erfordert eine enorme Investition von Ressourcen. Es führt manchmal zu schwindelerregender emotionaler Instabilität und dazu, dass die Zeit – unsere wertvollste Ressource – wie im Flug vergeht. Logisch gesehen und „ordentlich“ gedacht, würde es also gar keinen Sinn machen sich zu verlieben. :-) Es kann sogar ein wahnsinniges Chaos daraus werden.

Wahnsinn ist keine Nahrung, aber er gibt unserem Leben Geschmack und macht ganz. Er hebt den Geschmack des Lebens und all seine Facetten hervor!

Wahnsinn ist das Salz des Lebens

Abwechslung macht uns wach, sie lässt unser Herz schneller schlagen. Das Unerwartete verstärkt unsere Emotionen. Also sehe ich unsere Wahnwitzigkeit als wichtigen Geschmacksträger unseres Lebens! Gefährlich wird es nur, wenn man zu viel zu sich nimmt. Die Dosis macht das Gift … wie man so schön sagt. Unser Leben ist ein Gericht das in vollsten Zügen genossen werden sollte!

Denken wir also daran, wenn wir Angst haben weil alles um uns auseinander bricht oder zumindestens den Anschein hat … ersparen wir unserem Gewissen die Last die wir verspüren, weil wir nicht alles kontrollieren können oder weil manche Teile unseres Lebens eben mal chaotisch sind. Die besondere Art, auf die DU gerade in Deinem Leben herumtuckerst, könnte gerade DAS sein was Dich oder andere schließlich inspiriert?!

Denk doch mal über diesen Satz nach: „Normal sein ist wahnsinnig.“ 

Jodie Foster sagte mal … „Normalität, ein Leben ohne Chaos, ist nichts Erstrebenswertes. Es ist etwas, vor dem man flüchten sollte.“ 

Ein Zitat das immer Platz in meinem Leben fand, weil total normal zu sein ist das perfekte Ziel für erfolglose Menschen! :-)

Man braucht ein wenig Mut um den Wahnsinn auch zu leben

Du musst etwas Mut mitbringen, um aus den Normen auszubrechen und „anders“ durchs Leben zu gehen. Du musst mutig sein um anzunehmen wer Du tief in Dir drin wirklich bist und Du selbst zu sein, ohne Angst verurteilt, abgestempelt oder kritisiert zu werden.

Ein gesunder Wahnsinn kann ein echtes Abenteuer sein! Es ist so sehr befreiend einfach zu sein. Deinen eigenen Wahnsinn zu leben. Nach Deinen Regeln. Das Chaos im Leben mal Platz zu geben und als „Zuschauer“ hinzusehen. Wichtig ist dabei wie ich oben schon geschrieben habe, die Zügel dem Wahnsinn nie ganz überlassen, nicht zuviel Salz ins Leben streuen! Ich seh es so: Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer … oder es ist gar nichts. Ich finde Wahnsinn ist die wahre Zurechnungsfähigkeit. Der Normale ist psychotisch. Normalität bedeutet einen Mangel an Fantasie und Kreativität zu haben. Jeder behauptet ein wenig „wahnsinnig“ zu sein … aber die wenigsten trauen sich ihren Wahnsinn auch zu leben.

Vergiß die Welt, friß das Glück, atme den Wahnsinn.

Mit diesen Worten möchte ich Dich in die wohlverdienten Feiertage entlassen. :-) Ich wünsche Dir wahnsinnig schöne Weihnachten mit Deinen Lieben oder aber auch nur mit Dir selbst! Falls Du Dich trotzdem alleine fühlst, die Türe der FrauenPunk Gruppe steht an allen Tagen offen!

Alles Liebe und pass auf auf Dich.

Steuern Deine Gefühle Dein Essverhalten? Sobald Du Dich traurig oder gestresst und überfordert fühlst, brauchst Du „Nahrung“, am besten Süßes? Wenn Du alleine am Abend zu Hause vor dem TV sitzt, Dich einsam fühlst, Dir langweilig ist oder Du zur Zeit ein viel zu dünnes Nervenkostüm trägst … eine Runde Fastfood oder eine Tafel Schokolade, abwechselnd mit einer Tüte Chips zu vertilgen, hilft Dir meistens?! Du kennst es? Welche Frau kennt das nicht.

Wenn wir mit essen unsere Bedürfnisse unterdrücken

Ich gehöre zu den Frauen, die schon immer das Essen als irgendwelchen „Ersatz“ gesehen hat. Manchmal habe ich gegessen obwohl ich keinen Hunger verspürte, aber meine innere Leere wurde dadurch gefüllt. Es verschaffte mir in solchen Momenten, die für mich schwer zu ertragen waren, ein beruhigendes wohliges Gefühl. Ich versuchte meine schlechten Gefühle mit Essen zu kompensieren.

Manche Frauen (ich kann nur über Frauen berichten) essen sehr viel mehr in angespannten Momenten oder nach einer Trennung … mehr als es dem Körper gut tut. Massen an Süssigkeiten oder Fast Food Packungen, die in Wirklichkeit nicht mal richtig schmecken, aber sich  schwer, wie eine warme Decke über den Körper ausbreiteen und das Gefühl aufkommen lassen „Jetzt im Moment ist alles gut …“

Besser bekannt ist dieses Essverhalten auch unter Frustessen. Dieses Frustessen ist eine Angewohnheit die sich zu einer Essstörung entwickeln kann. Heute spielt Essen noch immer eine eigene Rolle für mich. Mal viel zu viel, dann wieder gar nichts. Und das obwohl ich heute mit meinen Gefühlen, mit Stress oder Überforderung kein Problem mehr habe. Was ich damit sagen möchte ist – dieses unkontrollierte Essverhalten kann krank machen!

Essen verschleiert so manches Problem

Ab und zu unseren Gelüsten nachzugehen ist mit Sicherheit nicht verkehrt und macht uns nicht zu einem essgestörten Menschen! Schwierig wird es nur dann, wenn es beim Essen darum geht Gefühle jeglicher Art zu unterdrücken. Essen ist dann gleich zu sehen wie eine Wand, die uns das eigentliche Problem nicht erkennen und sehen lässt.

Essen kann zu einem Ersatz für Liebe und Zuwendung werden. Wer hat nicht schon mal seinen Frust mit Unmengen an Süßigkeiten gestillt, weil er verzweifelt und traurig war? Der Zwang, der uns zum Essen verleitet, ist sehr oft der Ausdruck eines emotionalen Hilferufs. Zwangsläufig verändert sich auch der Körper und das wird von unserer Gesellschaft verstärkt, die den Fokus auf die auffällig „zu vielen“ Kilos legt und nicht auf den Menschen, der darin wohnt.

Leider ist es so, dass wir in bestimmten Momenten meinen, dass uns das Essen vor uns selber schützt, vor der Angst, zu sein wer wir sind. Wenn wir übermäßig viel essen und folglich auch mehr Gewicht auf unseren Hüften tragen, ist das ein Symptom das den Glaubenssatz verstärkt „Wir können alles haben was wir wollen … wenn wir essen.“ Leider ist das aber ein Trugschluss.

Es ist ein Teufelskreis auf ganzer Linie

Jedes mal wenn wir aus emotionalen Gründen essen, wird unsere Verzweiflung die im Zusammenhang mit unserem Problem steht, nur noch größer. Eine Katzenschwanzjagd auf ganzer Linie die sich unaufhörlich selbst füttert, weil uns das Bedürfnis zu essen immer lauter dazu auffordert, das eigentliche Problem zu überdecken!

Gewichtsschwankungen zu haben ist wie eine nicht enden wollende schlimme Achterbahnfahrt. Wenn wir Essen dafür benutzen um flüchten zu wollen, verliert man sich in dem emotionalen Chaos des Essverhaltens.

Frustessen ist immer ein Ausdruck von Leid. Es hungert nicht unser Körper, sondern unsere Seele.

Sich die wichtige Frage stellen

Wenn unser Körper satt ist und die Lust auf Essen da ist, sollte nicht eine weitere Tafel Schokolade oder Chips verschlungen werden, sondern wir sollten uns eine wichtige Frage stellen: „Was will ich gerade mit dem Essen verdrängen?“ Übrigens geht es nicht darum nie wieder Schokolade zu zu kaufen oder fast Food zu essen. Das hält keiner lange aus, und es endet meistens darin das man noch mehr zu sich nimmt als vorher! Es geht darum, Schokolade und Freunde aus Frust zu essen. Die Dosis macht das Gift, sagt man ja so schön und das stimmt. Wer jedoch öfter oder anhaltend dieses Bedürfnis nach Essen hat, sollte der Sache auf den Grund gehen. Sich mit sich selbst zusammensetzen und hinhören was da ist.

Essen kann plötzlich ganz einfach werden. Nämlich dann, wenn sich ICH DARF DAS NICHT zu einem ICH WILL DAS NICHT verwandelt.

Wenn Du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder Du gerne mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, lass es mich wissen. Wie immer freue ich mich auf Deine Meinung.

Lass es Dir gut gehen und vergiß nicht: Essen soll ein Genuss sein. :-)

Wichtige Faktoren, die über ein glückliches Leben entscheiden.

Wenn wir älter werden, verlagert sich unser Glück mehr auf die Wünsche und Ziele, die wir haben. Unsere Verantwortungen verändern sich und werden mehr. Da ist es nicht selten so, dass wir uns manchmal angespannt und frustriert fühlen. Die Arbeit ist viel – die Entlohnung wenig. Das ist die allgemeine Sicht der Dinge. Für manche Menschen hängt ihr Glückspegel von Situationen ab … gekoppelt an eine zweite Person, eine Partnerschaft zum Beispiel. Wenn sie in keiner Beziehung sind oder die Verbindung im Sand verläuft, sinkt auch ihr Glücksgefühl.

Was ist es, was unser glücklich sein so sehr beeinflußt?

Glück ist ein so magischer Begriff, der für jeden von uns anders ausgelegt werden kann. Alle wollen wir sagen „JA, ich bin total glücklich und zufrieden …“ Je älter wir werden, je mehr Erfahrungen wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir was uns tatsächlich zufrieden und happy macht! Es gibt nicht nur das eine Glück, und es gibt einige Faktoren die unser Glücklichsein beeinflussen. Wir müssen uns unseren eigenen Weg zu unserem persönlichen glücklich sein suchen. Eine gesunde Lebenseinstellung und Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Glücklichsein. Was ich auf alle Fälle sicher sagen kann ist, dass wir zu unserem Glück keinen anderen Menschen brauchen  … alles was dazu nötig ist tragen wir in uns. Sind wir dazu in der Lage, können wir unser Glücklichsein auch gerne mit einen Partner teilen. Und da sind wir auch schon bei einem Faktor angekommen, der uns dabei helfen wird ein Happy Live zu führen.

Wer bist Du?

Stellen wir uns doch mal vor, wir wären ein Mensch der immer allen anderen die Schuld an seinen eigenen Problemen gibt. Wir würden bald zu dem Entschluss kommen, dass die ganze Welt sich gegen uns verschworen hat! Mit Sicherheit würde uns das nicht mit Glücksgefühlen ausfüllen. Unsere Haltung dem Leben gegenüber und die Art wie wir mit Problemen hantieren, werden sich auf unseren Glückspegel auswirken. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu verändern, seine Denkweise in eine andere Richtung zu lenken. Wir kultivieren einfach Geduld und Freundlichkeit und finden dabei heraus, welche Probleme wir mit uns selber ausmachen können … wir sind alle in der Lage bessere Menschen zu werden, wenn wir beginnen uns und andere gut zu behandeln!

Was erwartest Du?

Ich weiß wie es ist, in einem strengen und fordernden Elternhaus groß geworden zu sein. Eine komplizierte Kindheit hinterlässt eine perfektionistische Haltung, die wir lange mit uns tragen. Jede Kleinigkeit die fehlt, ein paar Minuten Verspätung, ein fehlender Punkt, übertrieben gesagt, können uns dabei echteQualen bereiten. Ich kenne das nur all zu gut. Tatsache ist, dass „perfekte“ Menschen beinahe immer gestresst, frustriert, getrieben und traurig sind! Sie wissen nämlich, dass sie die Erwartungen denen sie sich selbst unterwerfen selten erfüllen können. Unrealistische Erwartungen sind unerfüllbar … Wir sollten deshalb unsere Erwartungshaltung so auslegen das sie ausgeglichen ist. Wenn wir sie flacher halten wird uns sehr schnell bewusst, dass wir uns an den einfachsten Details erfreuen können … an Kleinigkeiten, die wir vorher gar nicht bemerkt haben! Tun wir das wird unser Glücksbarometer zufriedenstellend hoch sein.

Wo befindet sich Dein Lebensmittelpunkt?

Das klingt vielleicht jetzt etwas eigenartig und unglaubwürdig, aber der Ort an dem wir leben hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Stimmung. Tja, wo ist der perfekte Platz? Er ist dort wo wir uns wohl fühlen, wo wir Glücksgefühle ein- und ausatmen. Dieser Platz erfüllt unsere Erwartungen und löst positive Gefühle und Energie in uns aus.

Hier liegt das große Problem darin, dass wir nur manchmal nicht dort leben können wo wir tatsächlich sein möchten. Vielleicht magst Du es jetzt nicht glauben, aber wenn uns zum Beispiel das Meer stets positive Gefühle vermittelt hat, wird uns eine große Entfernung zum Ozean traurig machen und sich auf unseren Glückspegel auswirken. An Stelle diesen gewünschten Gefühls von Freiheit und Weite tritt dann ein Gefühl der Beklemmung und der Enge ein. Ob nun Großstadt, Dorf, Berg oder See, Hektik oder Stille … individuell sind die Bedürfnisse wo jeder von uns leben möchte. Das dann umzusetzen ist mit Abstand der schwierigste Faktor.

Deine Beziehung(en)

Verheiratet zu sein oder in einer Partnerschaft lebend ist ein genauso großer Unterschied, als wenn wir statt vieler Freunde nur wenige haben. Alleine oder mit wenigen Freunden an unserer Seite fühlen wir uns sehr oft unvollkommen einsam und nichts wert. Es drückt auf unser Selbstwertgefühl und wenn es nicht von alleine entsteht, sorgen Andere dafür das wir uns nur „halb“ fühlen. Gerade als Frau! Diesen Punkt sollten wir jedoch immer im Kontext mit dem persönlichen Standpunkt betrachten! In der Vergangenheit hatten viele von uns ungesunde Beziehungen oder wir machten Erfahrungen, die uns nicht gefallen hatten, die Folge davon war Trennung oder eine Scheidung folgte.

Beziehungen sind für uns Menschen von entscheidender Bedeutung, sie beeinflussen unser Glücksgefühl enorm.

Trotz allem, wir können es nicht beeinflussen oder vermeiden enttäuscht, belogen oder verlassen zu werden. Es ist also wichtig auch alleine klar zu kommen, unabhängig zu sein, und mit sich selbst liebevoll umzugehen. Wenn wir das können, werden wir auch gesunde Partnerschaften eingehen können, Partnerschaften die auch beständig sein werden. Für viele … das vollkommene Glück. :D

Deine Gedanken bestimmen Dein Glück

Vielleicht solltest Du diesen Satz etwas legerer sehen. Oftmals sind wir voll mit positiven Gedanken und es läuft trotzdem nicht ganz so wie wir es uns erhofft haben. Dennoch, unsere Gedanken werden immer unsere Wirklichkeit bestimmen. Das soviel heißt: Auch wenn wir einen Job haben der uns auf lange Sicht keine Sicherheit bieten kann, wir vielleicht auch nur ein knappes Gehalt beziehen und unsere Beziehung mehr schlecht als recht läuft …

Was tatsächlich einen Einfluß auf uns haben wird, ist die Art und Weise wie wir mit diesen Situationen umgehen!

Wie schon zu Beginn erwähnt, werden gewisse Phasen in unserem Leben wie Arbeit und Geld an „Wichtigkeit“ und „Wert“ stark zunehmen. Was aber wenn es ganz anders kommt und wir nicht erfolgreich sind? Die schlimmste Saat für negative Gedanken wird gesät! Wir entscheiden darüber ob wir eine pessimistische oder optimistische Grundhaltung  einnehmen. Es ist zwar bekannt dass es immer einfacher ist sich zu beklagen oder zornig zu werden als ruhig und ausgeglichen zu reagieren und selbst von den negativen Erfahrungen oder Situationen das Positive raus zu filtern. Sind wir aber in der Lage unsere Gedanken in eine gute und positive Richtung zu lenken, wird das Glück immer in unserer Nähe sein.

Mir ist schon bewusst, dass wir einige dieser angeführten Punkte nicht immer verändern können. Das liegt an den äußeren Faktoren. Doch was wir tun können ist, unsere Sichtweise auf die Umstände zu verändern! Glaubst Du die Welt mag dich nicht? Fühlst Du Dich an Deinem gegenwärtigen Wohnort nicht wohl? Oder bist Du mit Deiner Gesamtsituation unzufrieden …? Wenn Du eine geduldige und positive Einstellung an den Tag legst, wirst Du es schaffen alle diese Lebenssituationen zu verändern, die im Moment Deinem hohen Glückspegel im Weg stehen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Wir lernen das Glücklichsein erst dann, wenn wir begriffen haben das Traurigsein eine reine Zeitverschwendung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du weißt wer Du bist, welche Erwartungen Du an Dein Leben hast, eine Beziehung, die es wert ist daran ständig zu arbeiten und jede Menge positiver Gedanken die Dir helfen, Dein ganz persönliches Glück einzufangen! :-)

Pass auf auf Dich bis ganz bald.

oder: Was brauchst Du für ein glückliches Leben? Warum weniger mehr ist!

Minimalismus als Lebensstil wird Dir zu einem neuen Fokus auf wirklich wichtige Dinge in Deinem Leben verhelfen. So ist es kein Wunder von diesem Lifestyle immer mehr zu hören, doch meist werden in den Medien sehr extreme Beispiele angeführt. Da geht es von Menschen, die nur 100 Dinge besitzen zu Menschen, die als digitale Nomaden leben und nur das besitzen was in ihren Rucksack passt.

Diese Extreme werde ich heute nicht beleuchten, da dies für die meisten unter uns weder praktikabel noch erstrebenswert ist. Mir geht es um einen anderen Minimalismus, einen gesunden, wie ich finde: Weg vom ständigen Streben nach mehr Besitztümern, wie der Großteil unserer Gesellschaft lebt, hin zu einem bewussten und glücklicheren Leben,  Warum sollte mir der Minimalismus das geben können?

Was ist Minimalismus?

Bei dieser Form des minimalistischen Lebens verzichtest Du nicht auf Besitz, nicht auf die Annehmlichkeiten, die Dir Dinge geben können. Nein, Du verzichtest auf unnütze Dinge, auf das 51. T-Shirt oder das 23. Paar Schuhe, und ähnliches.

Beim Minimalismus geht es nicht darum in einer leeren Wohnung auf einer Getränkekiste sitzend an weisse Wände zu starren, zumindest nicht bei meinem Minimalismus. Viel mehr geht es darum, Dich nur mit Dingen zu umgeben, die Dir einen wirklichen Mehrwert geben. Die Du wirklich brauchst um ein glückliches Leben zu führen.

Doch wie kam ich dazu?

Habe ich früher auch sehr viele Dinge besessen, von der vollen Wohnung über den überfüllten Keller bis zu den belegten Regalen in meiner Garage, hat sich das in den letzten  Jahren immer mehr zu weniger Besitz verändert. Warum?

Zum einen bin ich in den letzten Jahren mehrmals umgezogen. Mit jedem Umzug habe ich meinen Besitz weiter aussortiert, hinterfragt was brauche ich und nutze ich wirklich. Was liegt nur rum und ist Ballast für mich.

Ja, Besitztümer sind Ballast, die meisten auf jeden Fall.

Die vier Grundsätze des Minimalismus

Die folgenden vier Punkte wirken auf den ersten Blick recht einfach und doch wirst Du bei der Umsetzung recht schnell auf die ersten Schwierigkeiten stossen.

Grundsatz 1: Du besitzt nutzlose Sachen

Es wird in den wohlbetuchten Ländern dieser Welt kaum einen Menschen geben der keine nutzlosen Dinge besitzt. Sitzt Du gerade auf deiner Couch während du diesen Artikel liest? Dann schau Dich einfach mal in deinem Wohnzimmer, oder wo auch immer Du in deinem Reich bist, um. Schnell wirst Du einige dieser nutzlosen Dinge finden. Wenn Du Dir nicht sicher bist frage Dich: Wann habe ich das Teil das letzte Mal benutzt? Wie oft nutze ich es? Fehlt mir etwas wenn es nicht da steht?“

Grundsatz 2: Du entscheidest für Dich, welche Dinge nutzlos sind

Das ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Punkt. Du entscheidest was Du brauchst um glücklich zu leben. Nicht der hundertste daher gelaufene Guru, der Dir erzählt das brauchst Du nicht und das auch nicht. Nur Du kannst das entscheiden.

Sind für den einen zum Beispiel seine 200 DVD unheimlich wichtig, braucht der andere keinen Fernseher zu seinem Glück. Der eine kommt mit 4 Jeans und 20 Shirts super aus, braucht der andere einen vollen 4 Meter Schrank.

Wen schert es, jeder entscheidet für sich selbst was er für sein Leben braucht und was nicht. Und doch solltest Du jedes einzelne Teil hinterfragen. Immer wieder bis Du Dir völlig sicher bist!

Grundsatz 3: Bist Du Dir sicher ein Stück ist nutzlos, entsorgst Du es – sofort

Warum willst Du es noch länger behalten, Du bist Dir doch jetzt sicher. Trenne dich von dem Teil, verschenke es, biete es zum Verkauf an oder entsorge es, ganz nach Wert. Egal ob es wertvoll oder wertlos ist, Du brauchst es nicht und es bringt Dir keinen Mehrwert in Dein Leben, dann trenne Dich von dem Ding und lass es los.

So schaffst Du Platz für ein ballastfreies Leben, daher …

Grundsatz 4: Du kaufst ab sofort keine nutzlosen Dinge mehr

Wo läge der Sinn dass Du Dich von nutzlosen Dingen befreist wenn Du den gewonnen Platz doch wieder nur für neue und doch wieder nutzlose Dinge nutzt? Hier ist Deine Einstellung, Dein Mindset extrem wichtig. Bei jedem Ding musst Du bewusst hinterfragen, ob Du es brauchst, ob es Deinem Leben einen Mehrwert gibt.

Kannst Du diese Frage beantworten, dann kauf es. Bist Du Dir unsicher, lass es. Es würde nur ungenutzt rumstehen und wäre wieder neuer Ballast für Dein jetzt freieres Leben.

Richtig oder falsch gibt es nicht, nur Deinen Weg

Immer mehr Menschen entscheiden sich minimalistisch zu leben, was kaum verwunderlich ist, da viele nach einem freieren und glücklicheren Leben streben.

Minimalismus ist nichts anderes als ein Leben ohne unnützes Zeug und das ist ein wichtiger Schritt zu einem selbstbestimmten Leben.

Du musst diesen Lebensstil auch nicht von heute auf morgen in Dein Leben implementieren. Das wäre auch vollkommen falsch. Minimalismus ist etwas, auf das Du Dich langsam einlässt und mit der Zeit immer Lust auf mehr und mehr bekommst und ihn so in vielen Lebensbereichen umsetzen und leben kannst.

Minimalisten leben ganz normal, nur besitzen sie eben nur Dinge, die sie auch wirklich brauchen und die Mehrwert in ihr Leben bringen. Minimalismus ist schlicht und einfach die Antwort auf die Frage, welche Dinge Mehrwert in Dein Leben bringen.

Passt dieser Lebensstil für Dich?

Diese Frage ist ganz einfach und klar zu beantworten: Ja! Schließlich reduzierst Du alles Unnötige an Besitz und hast so mehr Raum und Zeit für das wirklich Wichtige im Leben, das kann jeder von uns!

Minimalismus ist einfach und kostet nichts, ganz im Gegenteil, Du sparst Geld weil Du keine unnötigen Dinge mehr anschaffst.

Fazit

Seit ich diesen Lebensstil in meinem Leben aufgenommen habe bin ich freier, schleppe keinen Ballast mehr mit mir rum. Ich bin produktiver und habe wesentlich mehr an freiem Raum. Noch viel wichtiger aber ist: Ich lebe entspannter, achtsamer und mit viel mehr Freude als je zuvor.

Aus diesem Grund lege ich Dir dieses Thema ans Herz. Nicht nur ich sondern viele andere profitieren von einem minimalistischen Leben und seiner besseren Lebensqualität.

Probier es aus, mach einfach und beobachte die Veränderung, die dadurch entsteht !
Bis ganz bald.

Zerbrechlichkeit … was ist das von dem so oft geredet wird? Zerbrechlichkeit hat nichts mit Schwäche zu tun! Menschen, die sehr sensibel und an eine emotionale Zerbrechlichkeit gebunden sind, sehen die Realität aus einer „intimeren“ Perspektive und sie verstehen diese mit ihrem Herzen. Es ist nicht selten der Fall, dass diese Menschen nach aussen sehr stark scheinen, aber das ist eben nur der Schein, der trügt …

Zerbrechliche Menschen verstecken gerne ihre Sensibilität

„Dich sollte man am besten mit Samthandschuhen anfassen …“ Diesen Satz höre ich manchmal heute noch, wenn es mir nicht wirklich gelingt, mich noch schnell unter meine „Käseglocke“ zu setzen, die mich vor ZUVIEL schützt. Wenn ich vergesse mein „mutiges“ Gesicht aufzusetzen und eben mal nicht die taffe Tante sein kann.
Ich kenne viele solche zerbrechliche Frauen, sie sind mir in den letzten Jahren begegnet, haben mich ein Stück begleitet und ich habe mich in ihrer Gegenwart restlich wohl gefühlt!

Es sind besondere Frauen … sie wirken auf mich beim ersten Blick sehr stark und alles andere als zerbrechlich. Sie stehen ihren Mann und es scheint als würden sie ohne Fehler durchs Leben schreiten. Jedoch besitzen sie ein Herz aus Glas und in ihnen sitzt eine große Traurigkeit, von der sie sich nicht lösen können. Sensible Rüstungsträgerinnen, deren emotionale Zerbrechlichkeit, oft mit der Welt um sie kollidiert!

Manchmal für die Mitmenschen alles andere als einfach

Natürlich haben alle Menschen den Wunsch wertgeschätzt zu werden, aber so zerbrechliche, sensible Menschen, haben ein noch viel größeres Bedürfnis gesehen und gut behandelt zu werden. Ich kann es selber noch immer sehr gut nachvollziehen, es gab auch eine Zeit bei mir in der ich umgehend auf jede Veränderung, auf jedes Missverständnis oder Beleidigung reagierte … meine Haut war so dünn und vertrug keinen dieser Umstände. Ich bemerkte natürlich aber auch, dass es für meine Mitmenschen manchmal sehr grenzwertig und erschöpfend wurde. Das Verständnis war gleich null und mir blieb nur der Rückzug.

Wie gleich schon zu Beginn erwähnt, sehe ich heute diese Zerbrechlichkeit und Sensibilität anders als noch vor Jahren, obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe eine dickere Haut auf meinem Körper zu packen. Zerbrechlichkeit ist keine Schwäche. Diese Menschen – und ich kann nur von Frauen sprechen, die sich in diese Kategorie einreihen dürfen – verwenden die verschiedensten Schutzschilder.

Manche davon zeigen nach außen hin einen sehr starken und energetischen Charakter, der dazu dient Grenzen zu setzen. Oft hat es den Anschein, das sie mit der ganzen Welt auf Kriegsfuß stünden.

Es kostet eine Menge Energie

Zerbrechliche Menschen müssen dazu eine Menge Energie aufwenden, um sich stets zu schützen! Das ist anstrengend und zehrt an ihnen. Dieses Schutzbedürfnis kommt dadurch dass sie wiederholt Negatives erfahren haben und deshalb misstrauisch wurden. Ein eigentlich normaler Kreislauf. Dadurch beginnt man einen sensiblen Charakter zu entwickeln und man fasst jede Handlung eines anderen schnell als bedrohlich und unehrlich auf. Der Ton macht die Musik sagt man ja und so kommt es nicht selten vor, das bestimmte Töne auch beleidigend wirken können. Unwichtige Dialoge werden zu Kriegen.

Leonardo da Vinci schrieb mal … „Wo es mehr Sensibilität gibt, gibt es auch mehr Märtyrertum“. 
Es besteht aber die Möglichkeit, dass diese Zerbrechlichkeit in eine gesunde, starke und kreative Art umgewandelt wird um all dieses „angegriffen fühlen“ zu vermindern.

Wandle Zerbrechlichkeit in Stärke um

Also ich war schon immer so. Schon als Kind und Teenager bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass mich keine Menschenseele wirklich versteht. Es fühlte sich immer so an, als müßte ich kämpfen um zu überleben. Ich hab mir eine Fantasiewelt geschaffen in der ich mich zu Hause fühlte, denn das was mir ausserhalb geboten wurde, gefiel mir ganz und gar nicht … bis ich irgendwann Angst bekam.

Später im Erwachsenenalter, hatte ich das Gefühl, als würde mich niemand so lieben, wie ich es verdient hätte. Die Angst blieb und die Wut kam dazu.

Ähnliches berichteten auch andere Frauen, die ich kennenlernen durfte. Die Schilder wurden größer aber auch die Distanz zu anderen. Zu den Menschen die uns eigentlich das notwendige Selbstvertrauen geben hätten können. So zu leben ist nicht angenehm … das war mir irgendwann bewusst geworden. Ich erkannte das Leben besteht nicht nur aus einem Schlachtfeld auf dem ich mich ständig verteidigen muss!

Wachsen und vorankommen aber auch zu reifen setzt voraus, dass man sich mit dem eigenen ICH verbinden muss, damit man damit aufhören kann „Feinde“ und „Schlechtes“ zu sehen, wo es gar keine und nichts gibt.

Lerne in einer Welt voller Scherben zu überleben

Automatisch weisen wir Menschen Zerbrechlichkeit zurück. Uns selbst als sensibel wahr zu nehmen ist scheinbar eine unangenehme Sache für uns. Und so entstehen Mauern um uns herum. Nur leider ist es ein echtes Problem, wenn wir eine schlechte Erfahrung machen und immer jemanden suchen, dem wir die Schuld geben können. Und all das nur aus Angst wieder verletzt zu werden!

Um das zu vermeiden, müssen wir unsere Sensibilität in den Griff bekommen. Auch wenn wir den Eindruck haben, die ganze Welt sei voller Scherben und unser Herz würde bei jeder Berührung mit ihnen beginnen zu bluten … müssen wir versuchen ruhig zu bleiben. Leider ist es so, dass wir selbst unser schlimmster Feind sind. Es ist ungeheuer wichtig sich nicht auf das zu konzentrieren, was andere Menschen tun oder sagen um Dich wertvoll zu fühlen. Der einzige Mensch der das kann, bist Du selbst!

Ich habe beobachtet und auch gelernt, dass sensible Menschen Wege finden können um ihre Sensibilität zu kanalisieren. Durch Kunst oder andere kreative Aktivitäten können sie sich perfekt ausdrücken. Es ist wichtig diese Möglichkeit zu finden und auch zu nutzen, da die Last um einiges leichter wird. Und denke immer wieder daran, dass Zerbrechlichkeit eine große Stärke ist, aber Überempfindlichkeit zu einer Schwäche werden kann, wenn Du weiter an Deiner Mauer baust und Dich distanzierst.

Zerbrechlichkeit heißt, alles um Dich herum intensiver wahrzunehmen und zu spüren. Nutze bitte dieses Geschenk und nimm dabei Dein Selbstbewusstsein an die Hand. Gemeinsam sind wir nie allein und beinahe unbesiegbar … auch ohne Schild und Rüstung.

Pass auf auf Dich und bis bald.

Freunde sind wichtig, ganz intuitiv suchen sich schon die Kleinsten unter den Kleinen ihren Lieblingsspielkameraden aus. Die ersten Freundschaften werden schon im Kindergartenalter geschlossen. Allerdings haben diese Verbindungen nur wenig mit dem zu tun, was wir Erwachsene unter „Freundschaft“ verstehen.

Von mir selbst kann ich nur erzählen, dass ich als Jugendliche weniger Freunde und eher mehr Bekannte hatte. Ich glaube ich brauchte das nie wirklich und es ist wohl noch heute so?! Ich war eher immer so die „einsame Wölfin“ und das war ich wirklich nicht ungern.

Natürlich kamen mit den Jahren als ich älter wurde auch Freunde in mein Leben, aber auch die begleiteten mich nur eine gewisse Zeit. Irgendwie hatte man sich in verschiedenen Richtungen weiter entwickelt. Ich hab aussortiert, mich von Menschen getrennt, von denen ich meinte es wären Freunde, aber genauer hingesehen taten sie mir nicht gut. Deshalb folgte der Cut. Aber um mich geht es ja heute nicht …

Unterschied zwischen Männer- und Frauen-Freundschaften

Hier gibt schon einige Unterschiede. Während Männer häufig nur einen einzigen engen Freund an ihrer Seite zählen, der Rest sind eher Bekanntschaften, sind für Frauen gute Freundinnen sehr wichtig!

Psychologen sind der Meinung dass sich Frauen bei ihren Freundinnen eher öffnen können und mehr oder weniger Privates und Intimes miteinander besprechen. Männer dagegen geben oft viel weniger von sich preis und behalten so persönliche Sachen lieber für sich.

Auch Freundschaften haben sich durch Internet verändert

Ganz egal ob Jung oder Alt, nicht wenige Menschen haben im Netz eine Endlos-Liste von Freunden „virtuellen Freunden“. Meine Meinung ist jedoch, dass man sich nur im realen Leben wirklich nah sein kann. Im Internet fällt es aber vielen Menschen leichter Kontakte zu knüpfen und über Gefühle und was so dazu gehört, zu reden (man muss auch nicht immer die volle Wahrheit sagen?), im realen Leben ist das schon schwieriger – man kennt sich besser!

Allerdings bin ich auch dankbar darüber, mich mit Menschen zu unterhalten, mit denen ich mich sonst wegen Entfernung gar nicht unterhalten könnte und die ich vielleicht auch deshalb aus den Augen verlieren würde.

Durch gute Freunde ein besseres Leben?

Wer zu den Glücklichen gehört und wahre Freunde in seinem Leben hat, scheint auch einen anderen Blick auf das Leben zu werfen. Mit den richtigen vertrauten Menschen an seiner Seite werden auch die Probleme kleiner gesehen und als weniger „bedrohlich“ empfunden. Ausserdem ist das eigene Selbstwertgefühl an Tagen an denen man sich mit seinen Freunden verabredet und trifft, höher :-) !

Eine weitere Erkenntnis aus der Wissenschaft: Freunde spielen im Leben eine wichtigere Rolle als „lebensverlängernde“ Massnahme, als Familie oder die eigenen Kinder. Es liegt wahrscheinlich daran, dass man sich die Freunde selber aussuchen kann.

Natürliche Voraussetzung ist, das die Freundschaft eine „echte“ ist, es sich um eine gleichberechtigte – vertrauensvolle Beziehung handelt. Eben wie man so schön sagt: durch dick & dünn miteinander geht!

Freundschaften die nicht in die Tiefe gehen und nur Zweckbedürfnisse erfüllen, haben keinen Einfluss auf die Lebenserwartung.

Richtige Freunde sollten …

  • … sich für Dich interessieren und gegenseitig am Leben des Anderen teilhaben
  • … zusammenhalten und einander beistehen
  • … ehrlich und verlässlich sein, in Gegenwart eines Dritten nicht schlecht reden
  • … Geheimnisse für sich behalten können
  • … die Grenzen des Anderen kennen und auch respektieren
  • … verstellen sich nicht und NIE
  • … sagen dem Anderen die Wahrheit ohne dabei zu bevormunden
  • … und halten ohne weiteres auch mal eine hitzige Meinungsverschiedenheit aus

Freunde sind in schweren Zeiten für Dich da

Freunde helfen bei vielen Entscheidungen, ausserdem tut es gut in schwierigen Zeiten einen Freund an seiner Seite zu haben, der einem hilft den Alltag zu bewältigen. Auch wenn man einen Partner hat. Es gibt einem das wohlige Gefühl mit dem Problem nicht alleine auf der Welt zu sein.

Viele Gründe also um ein stabiles soziales Netz aufzubauen. Frauen tun sich in der Regel leichter Freunde zu finden und die auch zu pflegen. Obwohl genau das das Schwierigste an Freundschaften ist! Eigene Bedürfnisse müssen oft zurückgestellt werden, der Alltag lässt einen dann auch oftmals nicht die Zeit für regelmässige Verabredungen.

Doch genau diese Freundschaftspflege ist wichtig – denn wer gute Freunde hat geht glücklicher durch sein Leben!

Wahre Freunde sind nicht die, die Dich direkt hochziehen wollen, wenn Du am Boden bist. Wahre Freunde setzen sich einfach dazu …

Kennst Du das, wenn Dich jemand aus dem Stegreif schief anredet und Du bist in dem Moment so perplex dass Dir die Worte dazu fehlen? Dann bist Du in diesem Moment NICHT schlagfertig! Mir ging es letzte Woche so. Zu Hause ärgerte ich mich dann, weil mir so wahnsinnig gute Contras eingefallen sind … das geht mir öfter so, obwohl ich nicht zu den Menschen gehöre, die auf den Mund gefallen sind!

Schlagfertig ist, der auf eine unerwartete Bemerkung oder Frage schnell, treffend und witzig reagieren kann. Also eine entwaffnenede Reaktion auf sprachliche „Angriffe“.

Diese verbale Attacke hatte ich verloren

Ich hatte danach das Gefühl im „Kampf “ verloren zu haben. Mein, ich nenn es jetzt mal „Feind“ hatte gewonnen und ließ mich triumphierend weiter ziehen … ICH – die normal immer etwas auf den Lippen gespeichert hat. Ich weiß auch, dass Menschen denen es an Schlagfertigkeit fehlt, als unsicher und nicht selbstbewusst dargestellt werden. Sie sind leichte Beute für hungrige Wölfe … so hat es zumindest den Anschein!

Unterscheiden musst Du man immer wer sich mit Dir anlegt. Und in meinem Fall war es zwar nicht ok, aber klüger in diesem Moment keine richtigen Worte parat zu haben! Im Nachhinein sehe ich es als Schwäche des anderen, solche Situationen verbal auszunutzen und zu provozieren … DAS ist meine Denke, die ich mir dazu gerichtet habe. :-) Mich hat es jedenfalls dazu getrieben das Thema Schlagfertigkeit näher zu betrachten.

Schlagfertigkeit ist immer hilfreich

Du wirst es sicher schon erlebt haben, dass Du, wenn Du schlagfertig bist, Menschen von etwas überzeugen kannst. Wenn nötig auch umstimmen. Du ergreifst die Initiative und kannst auch nicht so beredete Menschen aus einer unangenehmen Situation „retten“. Bist Du schlagfertig, wirst Du auf ziemlich alles eine passende Antwort haben! Schlagfertige Menschen können mit unerwarteten Momenten sehr viel besser umgehen und haben es in Diskussionen viel leichter, ob im Job oder privat.

Mit Worten kreativ umgehen

Für mich ist es eine Kunst schlagfertig zu sein ohne dabei verletzend zu werden oder sein! Genau das macht es für mich aus. Verbale Ohrfeigen zu geben ohne darüber vorher nach zu denken können die meisten sehr gut, aber das ist keine Kunst sondern geschmacklos … Aber spontan zu reagieren und zu kontern, mit einer Wortwahl, die das Gegenüber verblüfft – DAS find ich genial und ist für mich Kunst.

Schlagfertigkeit kannst Du lernen

Firmen die immer bestrebt sind ihre Angestellten auf den letzten Stand zu bringen, bieten sogar Meetings und Seminare oder Coachings zu diesem Thema an. Gerade in den Führungspositionen. Man kann das richtige Assoziieren lernen und trainieren kann.

  • Hilfreich ist eine gute Allgemeinbildung.
  • Trainiere Dein Reaktionsvermögen, denn Dein Wissen sollte auch im richtigen Moment abrufbar sein!
  • Hör Dir eine Talkrunde von schlagfertigen Menschen an, nimm teil und lerne von ihnen.
  • Vergiss dabei nicht die Selbstironie! Sofern sie passend ist, sie macht Dich sympathisch!

Bist Du in Sachen Schlagfertigkeit nicht so geübt, kannst Du, statt verbal zurück zu schlagen, mit einem Lachen viel entschärfen und Dein Gegenüber so verunsichern. Wo wir wieder beim „Kampf“ wären: DU hältst ihm Dein Schild vor sein Schwert … versuch es mal, du wirst überrascht sein!

Ein Tipp von mir: Ich hab eine Sammlung von Zitaten in meinem Kopf, die ich gerne raus schleudere … elegant und für die jeweilige Situation immer treffend. Unverhofft kommt öfter und hinterlässt bleibenden Eindruck! Allerdings für mein letztes „Gefecht“, hatte ich nichts von dem allem auf Lager … Aber wie ist das noch mal? „Man sieht sich immer 2 mal im Leben!“

Ich wünsche DIR herausfordernde Situationen, die eine Portion Schlagfertigkeit von DIR verlangen. *zwinker*

Sich von Menschen zu verabschieden, bedeutet wieder zu sich selbst zurückzufinden. Bestimmte Umstände waren dafür verantwortlich dass wir uns von den wichtigsten Bausteinen unseres Lebens entfernt haben. Unser mentales Gleichgewicht und Glück ist verflogen. Wir sagen Lebewohl, weil wir nicht mehr gebraucht werden. Weil wir keine „Priorität“ mehr sind. Weil die Leere und Stille des anderen, die eigene noch größer machen und weil wir uns schon lange zuvor voneinander verabschiedet haben … ohne es jemals auszusprechen.

Es braucht Mut sich von jemandem zu trennen der uns nicht mehr braucht

Wie oft hast Du Dich in Deinem Leben schon von jemandem verabschiedet, der Dich und Deine Anwesenheit nicht mehr schätzt? Dabei ist nicht immer nur eine Paarbeziehung gemeint. Es können Freundschaften aber auch Familie sein, die sich gegen einen entschieden haben. Egal aber um wem es sich handelt, schmerzhaft ist diese Erfahrung immer! Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass wir in unserem Leben mehr als nur eine Verbindung trennen müssen um uns weiterzuentwickeln zu können.

Ich kann von mir selber sagen, dass der Abschied gar nicht so schwer ist/war, vielmehr der Gedanke daran zurück zu kehren. Denn darin liegt unsere Kraft und vor allem unsere Würde! Wir dürfen niemals zulassen jemandem hinterher zu laufen, wenn wir wissen, dass dieser Mensch uns nicht mehr braucht oder uns nicht mehr in seinem Leben haben will. Tun wir es dennoch, ist das als würdent wir uns selber Salz in die Wunde streuen. Wir schwächen unser Selbstwertgefühl und verleihen der anderen Person ein Gefühl der Macht, die meint über unser glücklich oder unglücklich sein, entscheiden zu können!

Wir sollten es sein die über unser Glück entscheiden, die Zügel des Lebens in der Hand haben und wir sind es die genau definieren müssen was glücklich sein für uns bedeutet. Es ist wichtig zu wissen was wir verdienen. Deshalb gehört Mut und viel Selbstliebe dazu um jemandem Lebewohl zu sagen der uns nicht mehr braucht.

Es ist ein Akt der eigenen Willenskraft

Ciao zu sagen braucht Courage … ist so. Nur so können wir weitermachen. Ein Kreis schließt sich weil wir in diesem Moment zu uns selber sagen, dass wir es nicht mehr zulassen weiter oder noch mehr zu leiden. Den wer uns nur Abwesenheit schenkt, verdient keinesfalls unsere Anwesenheit! Es wäre ja toll wenn es eine Pille geben würde, die unser Herz und unsere Gefühle einfach in Vakuum packt. Nur so lange, bis wir vergessen haben. Ungefähr so, als würden wir einen Stein in die Tiefe eines Sees werfen … einen Moment zusehen bis er verschwunden ist. Weg und auch schon vergessen. Eine Marktlücke mit der man sehr viel Geld verdienen könnte. :D

Einfach so vergessen gibt es aber leider nicht. Es werden immer Spuren und auch Narben bleiben. Denn sich von einem Menschen zu verabschieden, hat sehr oft die Folge, dass danach jede Menge Seelenwunden gepflegt werden müssen. Sie verheilen nicht von einem Tag auf den anderen. Es gibt Frauen die unendlich leiden. Sie sind hin und her gerissen und können sich kaum auf die Gegenwart bzw. Zukunft fokussieren … so tief sitzt der Schmerz.

Ich bin davon überzeugt, dass Verabschiedungen, je älter wir werden, intensiver sind. Es setzt uns mehr zu als in jungen Jahren?! Eine gewisse Angst spielt mit und die Enttäuschung ist größer. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, wenn wir nicht auch etwas dazu beisteuern! An einem Abschied Tag für Tag über Monate oder Jahre festzuhalten, ohne die eigenen Gefühle dahinter zu ordnen wird uns nicht weiterbringen!

Das Loslassen und der Schmerz … ein unzertrennliches Paar

Wichtig ist zu verstehen warum das so ist … sein muss:

  • Es ist notwendig zu akzeptieren, dass wir nicht mehr geliebt, gewollt und gebraucht werden und in der Beziehung nur noch leiden anstatt glücklich zu sein.
  • Es ist wichtig zu verstehen was passiert ist und was die Trennung verursacht hat.
  • Die Verletzungen einer Trennung haben immer eine emotionale Auswirkung. Mir war immer unklar wieviel Tränen ein Mensch vergießen kann!
  • Das akzeptieren dieser Dinge kommt mit kleinen Schritten. Tag für Tag ein wenig mehr. Sehr langsam, aber wir fühlen uns dabei auch jeden Tag wohler in unserer Haut und sicher, weil wir wissen das wir das Richtige getan haben .

Eine Verabschiedung ohne Wut und  Hass, das ist sehr wichtig!

Natürlich ist das nicht einfach. In dem Moment in dem es uns bewusst ist, dass wir nicht mehr geliebt und erwünscht sind und / oder eine toxische und schmerzhafte Beziehung führen, fühlen wir uns ausgeliefert wehrlos und auch wütend. Was ich heute sagen kann ist, dass jede negative Emotion uns blockiert um den Kreis schließen zu können. Diese Last schleppen wir ewig mit und sind dadurch auch immer mit dieser Person in einer Form verbunden. Zudem verdirbt es unseren Charakter. Es prägt unsere Gefühle negativ und leider auch nachhaltig! Vertrauen fällt uns schwer und unser „Unwohlsein“ wird immer größer.

Finde langsam wieder zu Dir selbst

„Ciao“ zu sagen ist eine Reise zurück … zurück zu Dir selbst! Du darfst Dich auf dieser Reise um Dich selbst kümmern. Du wirst Dich um Deine Wunden sorgen, Dir selbst jede Menge Aufmerksamkeit schenken und Dein „Wollen“ neu definieren um nicht wieder in die Rolle zu schlüpfen, die Du vorher gespielt hast! Du kannst daran feilen der Mensch zu sein und zu werden, der DU ab jetzt sein möchtest. Wenn Du das geschafft hast, bist Du soweit um ein spannendes, neues und unbeschwertes Leben führen zu können. Weit weg von Leid und Enttäuschung. Du bist wieder Du selbst und in Deinem Gleichgewicht. Wir haben so viele Chancen im Leben – wir brauchen nur danach zu greifen.

Ich wünsche Dir dass Du dieser Mensch bist, der es schafft Ciao zu sagen, der loslassen kann und mit Neuem beginnen darf. Offen ist für Neues und das bekommt, was er verdient. Ich wünsche Dir dass Du diese Person bist, die Du früher gewesen bist, vielleicht auch darüber hinaus! Ich wünsche Dir dass Du Dir Deine eigene Zukunft baust … bunt, lebhaft und voll Liebe. Ich wünsche Dir dass Du voller Hoffnung in Deine Zukunft blickst … nie wieder ein „Opfer“ sein wirst, sondern ein Mensch, der aus seinen Erfahrungen lernen darf. Ich habe vor wenigen Jahren damit begonnen dieser Mensch zu sein der ich sein will … DIR wünsche ich das Selbe! <3

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Reise zu Dir selbst, auch dann wenn manchmal ein paar Tränen fließen!Pass auf Dich auf und sei gut zu Dir …

Organisierte Menschen – es sind Menschen die überall ihre Listen haben, um die Dinge wieder von der Liste streichen zu können wenn sie es erledigt haben. Nie ihren Autoschlüssel, Geldbörse oder Wohnungsschlüssel suchen müssen, einen vorzeigbaren Arbeitsplatz haben und sie ignorieren alles was nicht mit Zielorientierung zu tun hat!

Eigentlich dachte ich immer ich wäre durchorganisiert … muss mir aber seit ich mit Jürgen zusammen bin eingestehen, dass ich Meilen weit davon entfernt bin! Ich will jetzt nicht sagen ich wäre ein Chaot, aber der Vergleich zwischen uns beiden zeigt, es sind Welten dazwischen. :-)

Vielleicht zeigt sich dieses „gut organisiert sein“ mehr wenn ich auf mich alleine gestellt bin als wenn ich weiß es gibt jemanden, der das besser drauf hat als ich, und sich dieser Mensch ohnehin um sehr vieles freiwillig und gerne kümmert. Ja also … so hab ich es nicht drauf, das muss ich mir eingestehen aber die Möglichkeit besteht ja immer, noch das eine oder andere dazuzulernen … sofern ich es für notwendig halte.

In meinem Job und Büro hatte ich immer Ordnung und ich war stets perfekt organisiert. Im Privaten war das eher sehr leger. Ordentlich ist es immer bei mir,  trotzdem kommt es schon mal vor, dass ich gewisse Unterlagen oder Kleidungsstücke erst nach 5 Minuten Suche finde. Gut möglich ist es auch immer wieder, dass mir plötzlich einfällt wie ich manche Dinge kurzer Hand weggeworfen und entsorgt zu habe, weil sie mir zuvor im Weg lagen und unnütz erschienen. Zum Glück hilft mir dann mein Partner auf die Sprünge, indem er meine Vermutung bestätigt. Tja, es reicht doch wenn einer organisiert ist oder?

Wie ist ein organisierter Mensch nun wirklich?

Organisierte Menschen denken meistens positiver, sie packen einfach alles an. Schauen immer nach vorne! Und sie gehören definitiv zu den optimistischen Menschen.

Sie sind gewissenhaft, ja Gewissenhaftigkeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil ihrer eigenen Persönlichkeit. Sie arbeiten zielstrebig und effizienter, haben mehr Selbstdisziplin als andere. Alles ist gut organisiert und geplant.

Ein gut organisierter Mensch entscheidet sich für eine Option und bleibt auch dabei. Sie wissen was sie wollen ohne es 100fach wieder zu ändern. Beschweren sich auch keines falls wenn es doch der falsche Weg gewesen sein sollte. Sie entscheiden nach Prioritäten ohne das es ihren Arbeitsfluss verlangsamt.

Sie sind keine Perfektionisten! Nein – sie konzentrieren sich auf die Kleinigkeiten, was dazu führt das sie automatisch für viele „perfekt“ sind! Wenn sie eine Sache angehen sind sie wie in Trance, volle Konzentration. Für sie heisst es auch sehr oft „nicht alles muss immer perfekt sein, manchmal ist gut auch gut genug“. Der Meinung bin ich aber auch.

Listen über Listen

Ja und da wär dann noch die Sache mit den Listen , ich kann ein Buch darüber schreiben weil es wirklich stimmt! Für alles werden Listen angelegt, Listen die ALLES erfassen, egal ob es sich um Ideen, Deadlines, oder sonstige Ereignisse handelt … Alles,  jede noch so unwichtige Kleinigkeit wird im Kalender eingetragen, um sie nach Erledigung wieder von der Liste löschen zu können … Selbst beim Einkaufen wird nach Listenschema vorgegangen und nicht einfach so in den Korb geworfen! Nein – es wird alles übersichtlich geschlichtet. :-)

Sie haben die Angewohnheit sehr ordentlich zu sein. Du wirst es nicht erleben, dass ein durchgeplanter Mensch seine Jacke nach der Arbeit einfach so über den Stuhl wirft. Alles was gleich ordentlich zu erledigen ist, wird auch sofort so gemacht. Noch dazu wenn es sich nur um einen Handgriff handelt. Nur erledigte Dinge sind „gute“ Dinge!

Sie sind gut vorbereitet und planen Pufferzonen ein, falls mal etwas Unvorhergesehenes eintreten sollte. Und sie haben ihre ganz eigene Art mit Deadlines umzugehen :-) , was unter Umständen nicht so organisierte Menschen wie mich, manchmal leicht hippelig machen kann.

Sie bitten um Hilfe

Organisierte Menschen sind sich nicht zu schade auch mal um Hilfe zu bitten. Sie kennen ihre Schwächen und Stärken ganz genau und sie wissen sie müssen nicht alles alleine machen. So vermeiden sie Stress und es zeigt das organisierte Menschen ein grosses Selbstwertgefühl besitzen und Zeit eine grosse Ressource ist! Klug …

Multi-Tasking ist nicht so ihres, auch wenn sie es könnten. Sie beschränken sich lieber auf eine Sache. Sie sind der Meinung, es leide die Qualität darunter wenn sie zu viele Dinge gleichzeitig erledigen. Menschen die effizient und organisiert arbeiten machen eher wenigere Sachen gleichzeitig. Die volle Aufmerksamkeit gehört einer Sache!

Wofür ich diese Menschen am meisten beneide, sie können trotz toller, konzentrierter Arbeit wunderbar entspannen

„Es ist wichtig sich seinen Ausgleich zu holen und für Entspannung zu sorgen, damit Leistung und Gesundheit stimmen, man fit und aktiv bleibt … sagt so in etwa mein Mann! :-)

Leg mal eine Schablone von DIR auf diese Zeilen, gehörst Du zu den Organisierten? Oder bist Du der totale Chaot und weit davon  entfernt? Oder besitzt Du ein gutes Mittelmass …

Ich schwimme irgendwo dazwischen rum, bin aber sehr froh über die unterschiedliche Art, die mein Partner und ich haben, weil wir uns dadurch in vielen Dingen super ergänzen und gegenseitig von einander profitieren. :-)

Ein Thema das nicht allzu ernst genommen werden sollte, auch wenn es der Wahrheit und den Tatsachen entspricht. Ich wünsche Dir eine „ordentliche“ Zeit, mit oder ohne Ordnung!

Wir hüllen uns in schöne Kleider und tragen Make-Up um unsere optischen Vorteile zu betonen, versuchen unsere Haare immer in Szene zu setzen, ziehen hohe Absätze an damit wir grösser sind und unsere Beine länger wirken … aber das wirklich Schöne ist, was wir unter all dem Make-Up, der Kleidung, usw. tragen. Es liegt im Verborgenen, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Das Schöne liegt in Deiner Unvollkommenheit. Die Schönheit unseres Gesichtes ist zerbrechlich und vergänglich, aber die Schönheit unserer Seele ist fest und sicher …

Vollkommenheit ist immer anstrengend!

… und im Übrigen gibt es sie nie wirklich. Es macht mich müde zu sehen, zu hören und zu lesen, wie viele Menschen sich den Kopf darüber zerbrechen wie sie ihre Unvollkommenheit vertuschen können, ja sie umgehen können. Methoden hierfür gibt es ja heute genug. Wir versuchen einem Ideal nachzujagen was unmöglich ist. Was nicht der Wirklichkeit entspricht! Dabei hält es uns gleichzeitig davon ab zu sehen wieviel Schönheit wir in uns tragen … Die echten Werte werden hinten angereiht, die Essenz des Menschen, die Schönheit einer wirklichen Person!

Die Schönheit unserer Unvollkommenheit

Ich habe gelesen, dass die Japaner ihr Porzellan mit Spezialkleber und Goldpulver wieder zusammenfügen wenn etwas in Brüche gegangen ist oder in die Jahre gekommen ist. Mit dem Goldpulver heben sie die Makel der Stücke ganz bewusst hervor anstatt sie zu verstecken. Der Gedanke dabei ist, dass alles was nicht perfekt und vollkommen ist, eine Geschichte zu erzählen hat und das macht es dadurch noch schöner! Ich finde das toll und wir sollten diese Idee auf das Menschliche übertragen. Wir sollten lernen das Unvollkommene wertzuschätzen, wir sollten lernen uns so zu akzeptieren wie wir sind und nicht ständig versuchen den Verlauf der Zeit anzuhalten, der uns weise, schön und stark macht.

Audrey Hapburn schrieb in einem Zitat :

„Die Schönheit einer Frau ist nicht in der Kleidung die sie trägt, in der Figur die sie hat, oder in der Form wie sie Ihre Haare zurechtmacht. Die glücklichsten Frauen sind auch die schönsten Frauen.“

Wir müssen unsere Feinheit zeigen!

Es ist immer noch so, dass viele Leute meinen „vollkommene“ Menschen, jedenfalls die, die sie als solche sehen, dürfen, können und brauchen nicht weinen, sie haben nicht das Recht zu scheitern, sie dürften auch keine Angst zeigen und auch keinesfalls verletzlich sein! (siehe auch Artikel Starke Frauen und die Liebe )

Es ist ein ganz wichtiges Fundament unsere Feinheit und unsere Verletzlichkeit zu zeigen! Es ist ganz natürlich davor Angst zu haben, aber wenn wir es nicht tun, dann werden wir nicht wir selbst sein. Wir werden nicht lernen, uns so zu zeigen wie wir sind. Es ist gut möglich das uns weh getan wird, es ist immer mit einem Risiko verbunden, dass wir aber eingehen sollten um im Einklang mit unserer Identität leben zu können.

Wie ist das mit der unvollkommenen Schönheit?

Die Idee setzt sich mehr und mehr durch, nicht nur ein junges, schlankes Model ist schön, sondern ebenso das wirklich Unvollkommene, das was uns den Verlauf der Vergangenheit sehen lässt! Es werden andere Werte gesucht wie das Wohlbefinden, das Selbstwertgefühl und das „anders sein“. Leider ist es nur sehr schwer möglich zu verändern was unter Schönheit verstanden wird, vor allem weil Schönheit ein breitgefächerter Begriff ist … Schönheit bedeutet für jeden etwas anderes.

Wirkliche Schönheit bedeutet für mich Natürlichkeit, sie ist unvollkommen und wird nicht be- und verdeckt. Sie wird nicht zu etwas gemacht was sie nicht ist. Die Zeichen des Älterwerdens werden keinesfalls versteckt sondern  die Geschichte und die Weisheit, die jeder von uns sammeln durfte, sollte der Welt stolz gezeigt werden …

Lebe Deine Unvollkommenheit und strahle!

Wenn Du Dich so zeigst wie Du bist, wenn Deine Unvollkommenheit zum Vorschein kommen darf, wenn Du absolut nichts versteckst, wenn Du herzhaft lachst, wenn Du Deine Tränen offen zeigst, wenn Du Angst hast und auch darüber offen sprichst, wenn Du Dich verletzlich fühlst und es zulässt das auch andere es sehen, wenn Du das Risiko eingehst dich zu öffnen, und zu lieben … dann bist Du trotz Deiner Unvollkommenheit wunderschön!

Es wurde uns schon als Kind beigebracht stark und schön zu sein. Uns zu „überdecken“, zu schminken und einem Ideal gerecht zu werden, das sich ständig ändert. Wir müssen darunter hervorkriechen. Aussteigen aus der vorgegebenen Konsumgesellschaft, die uns Frauen wirklich stressen kann! Denn wir sind wir und wir sind gut und wunderschön in unserer Unvollkommenheit! Wahre Schönheit ist ein Akt des Mutes.

Wahre Schönheit und Weiblichkeit sind alterslos und nicht künstlich herstellbar. 

Ein etwas anderer Artikel, der mir aber sehr am Herzen gelegen ist, weil ich es immer wieder hautnah erlebe wie Frauen im Alter unter der „Unvollkommenheit“ an sich leiden … ganz unberechtigt muss ich aber abschließend dazu sagen.  :-)

Eine tolle Zeit, und vergeßt nicht – glückliche Frauen sind die Schönsten!