Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.

Wir tragen alle, und ich meine wirklich alle, etwas Besonderes in uns. Nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst. Das Schöne, Besondere und Gute schlummert in uns so vor sich hin. Wir sollten diese Besonderheiten an die Oberfläche bringen! Wie ich ja schon letzte Woche der Meinung war: „Möglicherweise, ist es unsere Aufgabe in unserem Leben, die beste Ausgabe von uns selbst zu werden.“ Eine sehr schöne Aufgabe wie ich finde. Denn diese Aufgabe macht uns glücklich und zufrieden.

Ich hatte ja letzte Woche schon mal ein paar kurze Gedanken über dieses Thema zusammengefasst. Und dabei habe ich bemerkt, dass dieses Thema mehr, als nur ein paar Zeilen verdient! Es geht nicht darum optische „Verbesserungen“ vorzunehmen … Stilberatung zu machen und sich das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen … no … es geht um unser aller „Innenleben“! Es geht in die Tiefe, so richtig und ganz. Schließlich müssen wir ja erst mal wissen, wer wir sind! Wir müssen unser ICH kennenlernen …

Wir müssen herausfinden was uns ausmacht

Wir müssen Antworten auf einige Fragen finden. Das ist das erste um die beste Ausgabe von uns selbst werden zu können. Es geht also darum wirklich herauszufinden

  • welche Dinge uns überhaupt nicht liegen,
  • was uns wichtig ist im Leben,
  • die wahren Werte des Lebens zu erkennen,
  • was wir mit Leidenschaft und Hingabe erledigen,
  • was uns immer wieder antreibt,
  • aber auch, was uns zum Stehenbleiben veranlasst.

Das sind meines Erachtens die wichtigsten Fragen, die wir uns beantworten sollten. Je mehr wir über uns selbst wissen und diese Punkte klar definieren können, umso verständnisvoller und liebevoller werden wir mit uns selbst umgehen! Je mehr wir über uns wissen, und auch wissen wer wir sind, umso bessere Entscheidungen werden wir auch treffen.

Das Leben bietet oft viele schöne und neue Möglichkeiten, die wir zu wenig oft, annehmen. Weil wir uns nicht sicher sind, was wir eigentlich wollen … nicht wissen, ob wir eine gewisse Leidenschaft dazu aufbringen können oder ganz banal gesagt: Wir wissen gar nichts.

Je genauer wir aber wissen wer wir sind und dadurch ein gesundes klares „ICH BIN“ Gefühl entwickelt haben, umso besser können wir prüfen, was und was nicht zu uns passt. Bevor wir uns für etwas oder für jemanden entscheiden. Ein besonders schöner Nebeneffekt ist auch ein klares NEIN zu den Dingen zu sagen, die uns in die Richtung von uns selbst führen würden. Einfach weil wir wissen wer wir sind … oder eben nicht sind. <3

Finde heraus wer DU NICHT bist

Eines der schönsten und auch gleichzeitig wichtigsten Dinge ist, zu wissen wer wir NICHT sind. Diese Erkenntnis gelingt am besten und eigentlich ganz von selbst, wenn wir in uns hineinschauen … in die Tiefe gehen, in uns hinein hören und uns richtig kennenlernen! So erfahren wir, welche „Träume“ in Wahrheit gar nicht zu uns passen und somit viele Dinge einfach nur Illusionen sind.

Vielleicht wirst Du herausfinden, dass Du keine Person bist, die sich in einen Raum voller Menschen stellt und Massen begeistern kann, dafür aber ein Mensch, der durch seinen Stift und Papier mit passenden Worten, Menschen inspiriert und auch helfen kann!

Gut möglich das Dir klar wird, dass die künstlerische Ader nicht die Deine ist, Du jedoch handwerklich ein Genie bist?! Beispiele dazu würde es unendlich viele geben. Aber ich glaube Du weißt was ich damit sagen möchte. Zu wissen, wer wir im Augenblick sind und wer wir nicht sind, macht unser Leben um so vieles einfacher. :-) Warum? Weil Du bei x Möglichkeiten ein klares und deutliches NEIN aussprechen kannst, aber bei der richtigen Sache ein lautes überzeugtes JA von Dir geben wirst!

Leider wünschen wir uns sehr oft, jemand zu sein, der wir nun mal nicht sind. Eine erfolgreiche Unternehmerin, eine Frau die jeder Mann haben möchte, eine Künstlerin deren Name jeder kennt, eine reiche Ehefrau, die kalten Martini serviert bekommt, oder eine Turnerin die Hallen füllt … ich hab keine Ahnung ehrlich.

Aber jeder von uns hat ab und dann so seine Traumvorstellungen im Kopf. Leider sehen wir gar nicht, dass wir die Vorraussetzungen die wir dazu bräuchten, gar nicht in uns tragen um auch so leben zu können! Deshalb müssen wir wissen wer wir NICHT sind!

Unser Leben besteht aus Phasen

Viele suchen nach ihrem wahren ich. Nach einer Berufung um danach endlich für den Rerst des Lebens zu wissen, wo sie hingehören. Ich gebe zu, ich habe so einen kleinen Teil auch in mir. Ich weiß aber auch, dass das Leben aus Entwicklungsebenen und Phasen besteht. Meine Aufgabe im Leben war mit 28 eine ganz andere als mein Lebenszweck mit 40 oder jetzt mit 45. Und wer weiß … wahrscheinlich auch mit 70 oder 80, sofern ich so lange bleiben darf?!

Ein reiferes Alter bringt Veränderungen mit sich. Sie sollten in unseren Ansprüchen berücksichtigt werden. Unterschiedliche Abschnitte bringen unterschiedliche Dinge mit sich. Das ist wichtig zu akzeptieren und ein wichtiger Teil unserer Reise. Wenn wir nämlich auf der ewigen Suche nach der einer endgültigen Antwort sind, werden wir uns nur selbst im Wege stehen.

Ich bin der Meinung es ist ausreichend die nächsten paar Jahre klar vor uns zu sehen. Zu wissen, was unsere augenblickliche Aufgabe ist. Zu wissen wer wir JETZT gerade sind.

Das bedeutet wir dürfen uns auch in 5 oder 10 Jahren noch nach einer verbesserten Ausgabe von uns selbst umsehen.

Das Wichtigste ist nicht stehen zu bleiben

Es ist so wichtig alle Möglichkeiten auszuschöpfen und nicht still zu stehen! Tun was wir lieben und die Zeit die, wie ich finde, ohnehin zu kurz ist, nicht verschwenden. Das Beste aus uns herauszuholen setzt Reflexion und Entwicklung voraus. Für viele klingt das vielleicht anstrengend. Doch ich sage Dir, wenn Du die ersten positiven Erlebnisse gemacht hast, wirst Du merken, dass es gar nicht so wild ist. Es gibt nichts besseres im Leben als stärker, reflektierter durchs dieses zu gehen. Zu wissen weshalb wir WAS tun!

Zu wissen wer wir sind, uns selbst genau so mögen wie wir sind, zu wissen wo wir noch größer werden können … sind Tatsachen, die uns auf diesen Weg bleiben lassen. Aber bitte ohne Verbissenheit sondern mit einem Lächeln im Gesicht! Alle anderen Wege würden uns langweilen. Sie wären uns zu oberflächlich!

Du willst also die beste Ausgabe Deiner selbst sein?

DAS will ich auch. Immer mehr und immer wieder neu. Wenn Du in den vorherigen Punkten weitergekommen bist, die Fragen beantworten konntest, darfst Du beginnen an Deinen „Schwächen“ zu feilen. Also eine Deiner Schwächen abzubauen, darin besser zu werden. Aber auch nur dann, wenn Dich diese „Schwäche“ in irgendeiner Form massiv einschränkt! Damit meine ich, wenn Du Dir damit selber schadest oder wenn Du mit Deinen Schwächen andere Menschen die Dir etwas bedeuten, verletzt. Wenn Dein Seelenfriede dadurch gestört wird.

Es ist erlaubt viele Schwächen einfach zu ignorieren. Wir müssen nicht in allem gut sein. Wir dürfen viele Dinge nicht besonders gut können … das ist alles erlaubt. Ich bin drauf gekommen, dass es wirklich besser ist, kleine Schwächen einfach in Ruhe zu lassen und sie im Leben mit ein zu bauen. In finde ich es wesentlich nützlicher sich auf die Dinge zu konzentrieren, in denen wir gut sind um noch besser zu werden! Es besteht dann die Möglichkeit wirklich außergewöhnlich gut zu werden! :-) 

Man sagt ja nicht umsonst: Das was man gerne macht, macht man gut. Deshalb finde heraus was Dir leicht fällt … was Dir „zufällt“, was Du magst und kannst. Mache das zu einer kraftvollen unschlagbaren Stärke. <3

Unterschätze nie den passenden Ort dafür!

Der zweit wichtigste Punkt für mich persönlich. Wenn wir zu unserer besten Ausgabe werden wollen, ist es auch sehr wichtig, einen Platz zu finden, der uns nährt. An dem wir nicht kämpfen müssen sondern so sein dürfen wie wir sind. Ein Ort der eine gute Werkstatt für unsere Entwicklung ist, ein Ort der mit Menschen gefüllt ist, die uns und die auch wir unterstützen können!

Das kann eine Gemeinschaft sein … ein Unternehmen oder Deine Familie, aber auch eine Stadt die auf Deiner Wellenlänge schwingt. Ich kann heute mit voller Bestimmtheit behaupten: Es gibt Orte die arbeiten für mich … und es gibt Orte die arbeiten gegen mich! Mein Heimatort ist definitiv der falsche Platz für mich um das Beste von mir zu zeigen. Wahrscheinlich ist das eher eine Ausnahme. :-)

Es ist wichtig ein Zuhause, eine Umgebung, zu haben die Dich trägt und nährt. Sonst bist Du immer nur am kämpfen. Der richtige „Platz“ erleichtert Dir die Reise zu Dir selbst zu machen. Neue Wahrheiten zu entdecken, alten Ballast zu entsorgen, Deinen Geist zu öffnen für Neues und Klarheit gewinnen. Trage Deine Dinge in die Welt, die ein Ausdruck Deines besten Selbst sind!

Es kann ein toller Rahmen für Dein Leben sein. Ein Handlauf, der Dich immer wieder in die richtige Richtung führen wird und der Dich immer mehr zu Dir selbst führen wird. :-)

Gleich zu Beginn sagte ich, dass wir alle etwas Besonderes in uns tragen … mache es zu Deiner Aufgabe, genau diese „Besonderheit“ sichtbar zu machen. Du und andere Menschen werden davon profitieren. >zwinker<

DU suchst nichts Bestimmtes nur etwas Besonderes? Dann blicke in den Spiegel. <3

Ich wünsche Dir eine gute Reise in Dein Inneres und ebenso viel Spaß und Erfolg bei Deiner Veränderung.

Ein Leben in Zufriedenheit bedeutet auch ein Leben im Rhythmus. Diesen Satz lehrte mir meine „Soul-Sister“. So nannte ich sie liebevoll, weil sie Amerikanerin ist und eben so aussah. Die Natur macht es uns vor. Es gibt Regen und Schnee, Zeit für Trockenheit und Hitze, Zeit für Kommen und für Vergehen. Die Jahreszeiten haben ihren Rhythmus den wir in unseren Breitengraden immer wieder erleben werden (dürfen). Auch unser Leben läßt sich in Rhythmen einteilen.

Im Moment begeistert mich das Thema Rhythmus oder Phasen wieder total. Deshalb sind mir auch die Arbeitsunterlagen wieder in die Hände gefallen, die mir unsere „Soul-Sister“ gegeben hatte. Ich muss ja zugeben, dass ich schon immer eine Suchende war. Gut möglich das ich sogar eine ewig Suchende bleibe? Das ist manchmal ganz schön, aber auch sehr oft anstrengend. Aber ICH will das so :D und beklage mich deswegen auch nicht. In den letzten fünf Jahren bin ich ganz fokussiert auf Dinge, die wirklich einen Unterschied im Leben machen.

Den Unterschied zwischen  glücklich und unglücklich … zwischen erfolgreich und erfolglos … und den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem richtig schönen, gut gelebten Leben! Es gibt sie diese Dinge. Eine dieser fantastischen Qualitäten heißt Rhythmus !

In jedem Leben gibt es Rhythmen

Es klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend, aber lass es mich erklären: Nun … Rhythmen sind all die Dinge, die immer wieder gleich ablaufen, wiederkehren. Wie zum Beispiel die oben schon erwähnten Jahreszeiten, unser Pulsschlag, unser Schlaf – wach Zyklus oder unsere Atmung. Es geht auch noch einfacher. Das wir jeden Morgen die Zähne putzen, Kaffee oder Tee trinken, oder unsere Steuererklärung abgeben. All diese, für uns ganz normalen, Dinge haben ihren Rhythmus, weil sie sich immer und immer wiederholen! Mal täglich … mal monatlich oder jährlich.

Dann gibt es die selbstgewählten Rhythmen, wie vor dem Frühstück laufen zu gehen, regelmäßig zum Mädelsabend zu gehen, oder sich ein mal im Monat ein Wellness-Wochenende zu gönnen. Was auch immer Dir dazu noch einfällt. Alles was Du immer und immer wieder tust, bestimmt auch Dein Leben. Und zwar mehr als nur einmalige Erlebnisse und Aktionen. Deswegen ist es ganz wichtig:

Je besser und lebenserfreulicher Deine selbstgewählten Lebensrhythmen sind, umso erfüllter, lebendiger und spannender wird sich Dein Leben gestalten!

Das Leben nicht „absitzen“ sondern leben

Ein Beispiel: Wenn ich mich zu Beginn des neuen Jahres hinsetze und mir Gedanken darüber mache was ich in den nächsten Monaten alles tun, erleben oder erreichen möchte, dann ist DAS ein guter lebensdienlicher Rhythmus. Einfach weil ich dadurch mein Leben gestalte anstatt es „nur“ laufen zu lassen. Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel von vielen.

Es sind also unsere eigenen Rhythmen, die über unsere Zufriedenheit und Erfüllung oder Leere und Unzufriedenheit entscheiden. „Man kann das Leben auch einfach nur bewältigen … so hinnehmen wie es kommt … vor sich her leben, oder wir können es aktiv mit gestalten, selbst wählen und etwas tun was uns glücklich macht“. Das hat „Soul-Sister“ mit lauter Stimme, hochgezogenen Augenbrauen und offenen Armen vorgetragen.

Du wirst Dir jetzt sagen: „Das ist nichts Neues, weiß jeder …“ Stimmt, doch die meisten von uns vergessen es. Sind zu bequem, oder vielleicht sind sie wirklich zufrieden so wie sie leben. Die Antwort hängt natürlich davon ab, was jeder für sich braucht, damit es ihm gut geht? Wie könnte so ein lebensdienlicher Rhythmus aussehen der Dir gefällt und gut tut?

Ich habe Dir einige Fragen, die auch ich für mich beantwortet habe, zusammen geschrieben. Sie werden Dir beim Nachdenken über deine Rhythmen behilflich sein.

  • Welche Rhythmen sind in meinem Leben schon vertreten? Was wiederholt sich täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich? Mag ich es und tut es mir gut? Was davon würde mir nicht fehlen? Was wäre eventuell auch gesünder es nicht mehr zu tun?
  • Welchen Wert in meinem Leben sollte stärker vertreten sein? Beispiel: Ruhe, Klarheit, Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Motivation
  • Die wichtigste Frage: Was will ich immer wieder tun, weil es mich glücklich macht und mir gut tut? Was genau? Mit wem? Wann und wo? Für wie lange und wie soll das aussehen? (beantworte es wirklich ganz detailliert)

Ich will ja ganz ehrlich sein zu euch. Diese Fragen habe ich mehrmals zur Seite gelegt. Es kam mir albern vor aber vor allem war es mir zu mühsam! Es ist nämlich nicht ganz easy sich darüber Gedanken zu machen weil man meint, es würde nichts verändern! Falsches Denken. Leben ist Rhythmus … Rhythmus bedeutet Bewegung und Abwechslung … nicht vergleichbar mit Struktur! Ich hatte Struktur und einen gewissen Rhythmus, doch dieser war sehr langweilig und forderte mich kaum auf die Tanzschuhe anzuziehen! :-) Verstehst Du was ich damit sagen möchte?

Ein Leben mit den Rhythmen ist ein Leben im Fluss

Nimm die Rhythmen an, die Du um Dich und in Dir wahrnimmst! Akzeptiere und nutze sie! Nutze die Phasen mit mehr Energie für Deine anstrengenden Projekte und Vorhaben. Und die mit weniger Energie um in Dich zu gehen … Dich zu spüren ob Du auf dem richtigen Weg bist! Dieses „in sich gehen“ fühlt sich an  als sei alles im Fluss. Du bist im Klaren mit Dir selbst. Du spürst die Leidenschaft für Dein Leben! Ich finde für dieses wundervolle Gefühl lohnt es sich wirklich, mit den Rhythmen zu leben anstatt gegen sie zu arbeiten.

Also mit ein wenig Entschlossenheit und gesundem Durchhaltevermögen bekommt man es gut hin, diese Fragen durchzuarbeiten. Unser Leben wird von unseren Rhythmen gesteuert. Von Dingen die immer wieder passieren, die wir immer und immer wieder tun. Rhythmen zu finden, die Du brauchst, die Du gerne tust und die Dir gut tun sind wichtig. Sie in Dein Leben zu etablieren ist ein fantastischer Weg, dich langfristig wohler zu fühlen. Ein Leben voller Rhythmen!

Ich will mit den Wellen tanzen bis de Rhythmus des Meeres meine Seele befreit.

Ich wünsche Dir sehr viel Spaß dabei Deinen ganz eigenen Rhythmus kennen zu lernen, ihn zu finden und danach zu leben! Wie gehst Du mit den Rhythmen in Deinem Leben um? Gelingt es Dir ihn zu spüren oder suchst Du noch?

Da gibt es diesen kleinen weißen Hasen aus der Geschichte „Alice im Wunderland“, dieser Hase ist mir ins Auge gesprungen. Er rennt durch die Welt, eine riesengroße Uhr unter seinen Arm geklemmt und ruft ständig „Ich habe keine Zeit … ich habe keine Zeit!“ Es ist zwar nur ein Märchen jedoch schaut es in unserem Leben sehr ähnlich aus. Oder?

Du musst (kannst) Dich entscheiden

Als ich noch meinem vorherigen Job nachging, war ich 40+ Stunden in der Arbeit. Es machte mir 30 Jahre lang großen Spaß. Bis ich bemerkte das mir die Woche verdammt lang vorkam und meine Freude und klarerweise meine Leistung nicht mehr die war, wie von Beginn an. Ich begann mich zu beklagen … vorerst leise, dann immer lauter. Aber das wäre jetzt ein eigener Artikel. :D (Den schreibe ich vielleicht ein anderes Mal)

    • Ich hatte jedenfalls keine Zeit für meine Freunde.
    • Keine Zeit für eine Beziehung.
    • Keine Zeit für Sport und Ausgleich.
    • Keine Zeit für mein Hobby.
    • Und für den Haushalt, ja für den hatte ich schon mal überhaupt gar keine Zeit (Lust).

Nebenbei habe ich mir aber immer neue zusätzliche Aufgaben gesucht, da ich nur dadurch das Gefühl hatte, eine Berechtigung zu haben, hier auf der Welt zu sein. Wenn Du das lächerlich findest, ich lache heute mit Dir. Mein Bekanntenkreis löste sich langsam auf, beginnende Beziehungen hatten keine Zukunft. Die Unzufriedenheit wuchs mir über den Kopf bis ich irgendwann die Reißleine gezogen habe.

Ich habe endlich eingesehen, dass es nicht daran lag, dass ich zu wenig Zeit hatte, sondern das der Auslöser meiner Probleme war, dass ich die Zeit, die ich hatte, nicht richtig genutzt habe!

Ich habe sie nicht gefüllt mit den Dingen, die mir am Herzen lagen, sondern ich habe sie ausschließlich mit Arbeit gefüllt weil ich meinen Selbstwert aufbessern und noch steigern wollte.

Wie kannst Du vorgehen, wenn es Dir genauso geht?

Ich glaube, dass die Chancen richtig gut stehen und Du Dich in so einer ähnlichen Situation befindest oder auch schon mal in dieser Lage fest hingst. Eine Antwort auf die oben ausgeschriebene Frage ist eigentlich einfach und manchmal auch ziemlich schwierig. Denn es ist wirklich harte Arbeit … es bedeutet wieder mal an sich selbst arbeiten zu müssen und das mögen ja die wenigsten. Jedoch lohnt sich diese Arbeit wirklich! Setze Deine Prioritäten so, dass sie sich für Dich gut anfühlen.

Ich weiß jetzt das Du mich fragen wirst, wie denn das funktionieren soll?
Schließlich

  • arbeitest Du Vollzeit,
  • hast eine Familie,
  • einen Partner,
  • jede Menge Freunde und Familie,
  • einen Haushalt, der gemacht werden muss,
  • und vielleicht bildest Du Dich zusätzlich noch weiter.

Das ist mir alles bekannt und ja, da nagt schon der Wurm im Holz. Ich könnte aber auch schreiben, da liegt schon der Hase im Pfeffer, schließlich geht es ja um den Hasen von Alice, mit seiner „Ich hab doch keine Zeit-Uhr“. #lach. Nein ernsthaft und ganz konkret: DU wirst es nicht schaffen auf allen Hochzeiten zu tanzen und deshalb musst Du Dich entscheiden, wofür Du Deine Zeit verwenden möchtest!

Es ist nämlich so, Dein Leben muss sich für niemanden gut anfühlen … nur für Dich selbst! Und genau um das geht es mir heute für Dich.

Und so bringst Du Ordnung in Deine Prioritäten

Wenn Du nicht neu auf meinem Blog bist, wirst Du wissen, dass ich Stift, Papier und bunte Stift liebe, inklusive einen ruhigen Ort wo ich schreibe, notieren und planen kann. Deshalb suche Dir das wenige Equipment zusammen, einen Platz den Du magst und wo Du ungestört bist. Notiere Dir auf der linken Seite alles was Du machen musst und auf der rechten Seite alles, was Du machen willst. Ganz einfach.

Und wenn es Dir so wie mir ergangen ist, wird links eine sehr lange Liste stehen und rechts eine knackig kurze. :D Wenn Du das Gefühl hast fertig zu sein, markierst Du im nächsten Step, alle Punkte die sich auf beiden Seiten befinden. Ist wenig übrig geblieben? Es ist schon wahrscheinlich, dass nur noch die Sachen stehen, die auf Deiner Prioritätenliste wirklich etwas verloren haben. Aufgaben für die Du Deine Zeit gerne nutzen würdest.

Ein kleines Beispiel: Putzen würdest Du auf meiner rechten Seite niemals finden! Natürlich mag ich es sauber, aber ich opfere so wahnsinnig ungern meine kostbare Zeit um mit Swiffer und Eimer die Zeit zu füllen. :-)

Wichtig bei der Sache ist, dass Du schonungslos ehrlich bist! Das Du Dich nicht selbst belügst! Niemand außer Dir wird Deine Liste lesen #zwinker. Du musst der Mensch in Deinem Leben sein, dem Dein Lebensgefühl am meisten bedeutet. Du musst zu Deinem eigenen Verteidiger werden und diese Aufgabe darfst Du auch niemanden anderen übergeben.

Ich gratuliere Dir!

Wenn Du Dich überwunden hast, diese Aufgabe ehrlich zu beenden, hast Du Dir gerade eingestanden, welche Aufgaben in Deinem Leben Du als überflüssig, unwichtig ansiehst und welche Dein Herz erwärmen. DAS ist wirklich der größte Schritt um Prioritäten zu setzten … und Du bist ihn gerade gegangen!

Ich war sehr stolz auf mich als ich meine Liste betrachtete, gleichzeitig bin ich aber auch erschrocken und hatte beinahe ein schlechtes Gewissen. Denn auf der rechten Seite stand nichts von meinem damaligen Job. Obwohl ja Arbeit auch Freude machen kann (soll, muss). Ausserdem muss man ja auch seinen Lebensunterhalt verdienen um sich der rechten Spalte auch widmen zu können … Gedanken über Gedanken fluteten mein Gehirn.

Aber wir leben manchmal so am Grund unserer Suppenschüssel dass wir die naheliegenden Lösungen gar nicht erkennen. Wenn wir nämlich nur ein klein wenig über den Tellerrand hinaus schauen … springen sie uns förmlich ins Gesicht.

Entweder / Oder

Was ist mit den Aufgaben also, die sich entweder unter müssen oder unter wollen finden? Es sind die Dinge, die Du meinst zu müssen oder die, die Du willst und die aus irgendeinem Grund problematisch sind für Dich. Denn sonst könntest Du sie ja einfach tun?

Das offensichtlichste und auch schwierigste Beispiel bleibt die Arbeit. Und bei diesem Beispiel möchte ich bleiben. Wenn Du Deine Arbeit auf beiden Seiten wieder findest … mache ich für Dich einen Luftsprung! Denn wenn Du ehrlich zu Dir warst, setzt Du gerne die Zeit für Deinen Job ein. Was Schöneres gibt es ja gar nicht. Perfekt! Was aber, wenn dem nicht so ist?

Die Arbeit steht nur auf der Muss-Seite und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei vielen so sein wird.

  • Du magst Deinen Job nicht unbedingt.
  • Du bist frustriert.
  • Das Aufstehen am Morgen fällt Dir schwer.
  • Du überlegst manchmal alles hinzuwerfen.
  • Vielleicht hast Du im Gedanken schon mehrfach gekündigt.

Es gibt dazu eine sehr einfache Lösung die ich mir genauso vorgehalten habe, wie ich es jetzt hier bei Dir mache. Liebe dieses Gedankenspiel … verändere es oder mach einfach weiter wie bisher. Es liegt immer an uns selbst und dem Mut, den wir aufbringen können um etwas Neues zu versuchen.

Ich darf und kann Dir aus eigenen Erfahrungen sagen wie unglaublich gewinnbringend es für Dich sein kann, etwas zu ändern!

Glaub an Dich, die Zeit läuft für Dich!

Vor wenigen Jahren hatte ich das selbe Problem (und noch sehr viele mehr). Irgendwie war es Zufall und ich bekam Hilfe von außen. Es hat sich eines nach dem anderen so ergeben. Es kostete mich eine große Portion Überwindung, diese Hilfe und Vorschläge anzunehmen und auch zu verfolgen. Und plötzlich bekam ich unerwartet Unterstützung. Ich hatte die Zeit und die Möglichkeit bekommen mich neu zu erfinden, mir meinen eigenen Job zu erschaffen. Neue Gebiete zu betreten in denen ich zu 100% auflebe.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich Dir die Garantie dafür geben könnte, dass es auch für Dich so läuft. Das kann ich aber nicht. Ich kann Dir nur versprechen, dass Du es bereuen wirst, wenn Du es nicht versuchst. Vielleicht nicht jetzt … nicht morgen … aber eines Tages?!

Es steht immer in Deiner Macht, etwas an Deiner Situation zu ändern. Der wichtigste Punkt dabei ist: Stehe Dir nicht selber im Weg!

Ich habe nun ganz bewusst den Punkt „Job und Beruf“ herausgenommen, da es für viele ein Thema ist und weil es auch am Schwierigsten scheint damit umzugehen. Aber so wie Du mit dieser Situation umgehen kannst, kannst Du es auch mit jeder anderen die auf Deiner Liste steht.

Nutze Deine Zeit!

Lebe nicht das Leben das andere von Dir erwarten oder vielleicht gar das Leben, von dem Du nur denkst, dass andere es von Dir erwarten. Du wirst sehr schnell merken, wie gelassener, entspannter und ruhiger Du wirst. In dieser „zeitsuchenden“ Situation habe ich auch feststellen können, dass mir das Wort NEIN leichter über meine Lippen gekommen ist. Die Leidenschaft für Dinge, die man gerne tut, ist auf einmal wieder sehr präsent. Manchmal würde ich mir wünschen, diese Dinge schon mit Anfang 20 gewusst zu haben … das Leben hätte wahrscheinlich andere Formen angenommen.

Da es aber Gott sei Dank für NICHTS zu spät ist im Leben, wünsche ich Dir einen stillen Platz, an dem Du mit Deiner Pro- und Kontra-Liste beginnen kannst – denn das ist der Beginn von vielen Dingen, die Du mit Sicherheit nicht mehr missen möchtest. :-)

Vielleicht ist es mir ja gelungen Dich zu inspirieren? Eine tolle Zeit wünsche ich Dir, pass auf auf Dich bis bald.

Unausgeglichenheit, Nervosität und ständig das Gefühl haben, nicht abschalten zu können. Du kannst Dir nicht erklären woher Deine innere Unausgeglichenheit kommt, aber Du spürst sie ganz deutlich. Du reagierst empfindlich auf sämtliche Geräusche und Störungen. Es kommt sogar vor dass Dich der Redeschwall, die Stimmlage mancher Menschen um Dich stört und reizt. Zudem bist Du ungeduldig, launisch und nörgelst alles an die Wand. Dein Körper fühlt sich irgendwie „druckempfindlich“ an. Sich auf Dinge zu konzentrieren, fällt Dir ebenso nicht leicht und Deine Leistungsfähigkeit leidet darunter … alles kein Wunder, da Dir der regenerierende Schlaf ebenso fehlt.

Wenn Unruhe, Nervosität und Anspannung überhand nehmen

Was kann es sein wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung fehlt? Wenn einen etwas treibt das man selbst nicht genau benennen kann und vor dem wir am liebsten weglaufen würden? Wenn wir Dinge nicht zu Ende bringen können oder wir nachts schweiß gebadet wach werden und das Gedankenrad auch in der Schlafphase nicht still stehen will?

Diese innere Nervosität kann einem das Leben richtig schwer machen. Man wird zu einem anderen Menschen. Einer Person, die man nicht wirklich leiden kann. Wenn ich zurückdenke, fiel es mir unsagbar schwer, auf normale Reize wie zum Beispiel Herausforderungen des Alltags sowie im Beruf zu reagieren. Meine Nerven lagen blank und ich hatte ständig das Gefühl unter meiner Haut wimmelt es von Ameisen. Ständige Unruhe bringt also auch körperliche Beschwerden mit sich.

Zuerst einmal: Unruhe ist nichts abnormales

Anspannung und Nervosität dienen uns als Schutzmechanismus. Sie wurde uns von der Natur geschenkt um bei akuter „Bedrohung“ auf unsere gesamten Ressourcen zur Verteidigung zugreifen zu können! Klar müssen wir heute nicht mehr um unser Leben rennen, doch können wir diese aktiven Zustände bewusst nutzen um mit allen Herausforderungen der modernen Zeit umzugehen … also hat Unruhe, Anspannung und Nervosität auch etwas Gutes und auch Sinn.

Doch leider haben wir verlernt, den entspannten Zustand zu erreichen. Wir sind ständig und dauerhaft irgendwie nervös, gereizt und angespannt und wir finden keine Möglichkeit wieder runterzukommen! Ständig auf der Lauer liegend und in Alarmbereitschaft … innere Ruhe? Sie ist ein Fremdwort geworden. Wir haben es verlernt, uns von geleisteten Anstrengungen zu erholen.

Viele von uns haben auch das Problem nicht still sitzen zu können, vielleicht kennst Du solche Kandidaten die ständig mit den Beinen wippen oder mit den Finger klopfen? Sie haben das Gefühl selbst im Sitzen noch laufen zu müssen. Dieser Teil meiner vergangenen Getriebenheit ist mir bis heute geblieben. Besonders dann, wenn ich unausgeglichen bin und etwas tun möchte aber nicht tun kann … einer meiner Füße ist dann gerne in Bewegung. :D

Unruhe holen wir uns nicht wie einen Bienenstich auf der Wiese

Nervosität und Getriebenheit, sowie die damit verbundenen körperlichen Signale, sind immer ein Zeichen dafür, dass in Deinem Leben etwas unrund läuft. Es gibt jede Menge Auslöser für Deine innere Unruhe. Schau Dir deshalb Deine Art zu leben genau an. Dein Arbeit und wie Du mit Problemen umgehst. Du wirst mit Sicherheit die Antwort in diesen Dingen finden!

Besserung erhoffte ich mir, als ich mit meinem Anliegen meinen Arzt konfrontierte. Ich glaubte mit ein paar Pillen die Sache schnell in den Griff zu bekommen. Was ich heute weiß ist, Medikamente und Entspannungsübungen (die für mich niemals entspannend waren), können diesen Zustand niemals wegwischen … Wichtiger ist es, sich auf die Ursachenforschung zu begeben und herauszufinden was an dem unangenehmen Zustand der ständigen Gereiztheit und Getriebenheit schuld sein könnte.

  • Vielleicht machst Du einen Job der Dir nicht liegt,
  • oder Du überforderst Dich regelmäßig.
  • Gut möglich dass Du Gefühle unterdrückst, die gerne gesehen werden möchten,
  • oder aber auch Du lebst in ständiger Selbstmaipunation und Lüge.

Bei mir trafen alle Punkte zu. Das Leben das ich führte war ein „Wunsch-Dasein“, dem ich nie gerecht wurde. Mich machten bestimmte Situationen, Gedanken, Gefühle und der Kontakt mit bestimmten Menschen einfach nervös und unruhig. Das herauszufinden bedarf auch manchmal einen Blick in die Vergangenheit, die sehr aufschlußreich sein kann!

Höre auf dieses Gefühl und „sprich“ mit Deiner Unruhe

Es bemerkt kein Mensch ausser Dir selbst! Du weißt ja … SIE will Dir etwas zeigen. Offenbar gibt es etwas in Deinem Leben das nicht so recht passt. Sei aufmerksam und beobachte genau. Von selbst verschwinden wird sie nicht, dass steht schon mal fest. Medikamente stellen Dich nur ruhig und verhindern das Du Dich richtig wahrnimmst. Mit längerer Auseinandersetzung, sah ich diese Phase wieder mal als Prüfung um mein Leben auf eine neue Stufe zu heben und persönlich daran zu wachsen. 

Es bringt nichts, wenn Du Dich in diesen Zustand reinsteigerst und Dich dagegen wehrst. So spannst Du Dich nur noch mehr vor Dein Gedankenkarusell und das raubt Dir den Schlaf und die letzten Nerven! Fokussiere Dich auf Deine Körperwahrnehmung und akzeptiere diese Momente in denen Du am liebsten „platzen“ möchtest. Bewerte nicht sondern nimm an. Mir half damals die Betrachtung meiner selbst … wie ein Zuschauer im Kino. Mir gefiel nicht was ich sah und so begann ich Situationen zu verändern und Stress zu reduzieren.

Nicht vor dem Leben davonlaufen, sondern davon lernen

Das Leben entspannter genießen können … das war mein Wunsch und sollte unser aller Ziel sein. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, seinen Beruf zu wechseln, zu kündigen oder Deine Beziehung zu beenden (ich habe  allerdings beides getan). In den meisten Fällen reicht ein kürzer treten in Form von Stundenreduzierung. In eine andere Abteilung zu gehen, wenn möglich oder den Tagesablauf anders zu strukturieren.

Schau auf Dein Leben, auf Deine Abläufe, wo Du Situationen im Außen entschärfen kannst, die Dich sonst belasten und stressen. Streiche jetzt sofort diesen Satz: „Nö … wie soll das denn gehen?!“ aus Deinem Kopf. Denke an den Beitrag Raus aus Deiner Komfortzone. Sei kreativ! Es ist immer mehr möglich als Du Dir denken kannst – wenn Du etwas wirklich willst! :-)

Wahres Glück, lässt sich nur in einem Leben im Hier & Jetzt finden. So sagt eine seit langem gültige, aber dennoch leider sehr wenig beachtete, Weisheit.

Ruh- und Rastlosigkeit entstehen dann, wenn Du pausenlos in Sorge über Deine Zukunft lebst. Oder wenn Du Dich unentwegt über die Vergangenheit ärgerst. Beides ist schlecht, ungesund und macht unglücklich das weiß ich aus Erfahrung. Doch eines ist fix: Bedauern und Sorgen haben noch nie etwas Positives hervorgebracht, sie sind Auslöser unserer Unentspanntheit. 

Baue Deine Anspannung ab

  • Schenke dem Leben und seinen Problemchen nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit.
  • Meditation ist für unruhige Seelen anfangs kaum zu bewältigen. Das stille Sitzen und die Ruhe erzeugten bei mir genau das Gegenteil. Mit ein wenig Übung und langsamen Einstieg bewirkt die Meditation, in allen Lebensbereichen, ein entspannteres Tun und ein produktiveres Arbeiten. #empfehlenswert.  Und ist zusätzlich eine besondere Herausforderung.
  • Lebe achtsam … denn leben wir achtsam leben wir auch entspannt. Es funktioniert gar nicht anders! Ein guter Umgang mit und zu Dir selbst, wirkt wahre Wunder. :D
  • Stoppe Dein Gedanken Flikflak. Negative Grüblereien, sind kontraproduktiv. Dein Unterbewusstsein ist ein kluges Mädchen aber nicht zu klug um es nicht stoppen zu können bevor es richtig in fahrt kommt.
  • Tu etwas, was Dir Spaß macht. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in der Natur und meinen Hunden die Energie und die Ruhe finden würde die mir gefehlt hat … ich hätte ihn ausgelacht! Fakt ist: Nur arbeiten, herumwuseln und jede Minute „sinnvoll“ nutzen macht nun mal nicht ruhig und ausgeglichen. Energie kann auch anders abgebaut werden. #zwinker
  • Tu Dir gut. Wir hetzen uns ohne Rücksicht auf uns ab. Ja schon klar … und um was zu bekommen? Damit es uns, wenn wir alt sind, besser geht? Damit wir uns dann „belohnen“ können? Dieser Moment rückt für viele Menschen in die ferne Zukunft. Deshalb – gönne Dir jetzt etwas. Jeden Tag mit Vergnügen und ohne schlechten Gewissen, auch dann wenn Du es Dir vielleicht nicht verdient hast?!

Kaum zu glauben, aber unser Leben ist kein Kampf, es ist da, um genossen zu werden. Es gibt alles in Hülle und Fülle in unserer Welt, wir müssen nur die Augen öffnen. Schaffen wir das, dann fällt eine Menge innere Anspannung und Unruhe von uns ab. Denn … weshalb sollten wir Unruhe empfinden, genervt und nervös sein, wenn gut für uns gesorgt ist? Öffne Dich dafür. Ziehe Deinen Fokus ab vom Mangel. All das wird Dir mehr Freiraum, weniger Stress und sehr viel Entspannung bereiten das verspreche ich Dir .

Viel Erfolg bei Deiner Ursachenforschung und -bekämpfung. Es ist ein Weg in ein schöneres Leben.
Pass auf auf Dich, bis bald.

Ich kenne viele Menschen, die ihre ganze Zeit damit verbringen, alles perfekt in Ordnung bringen zu wollen und bestimmt kennst Du auch jede Menge dieser Menschen. In Wahrheit hassen sie diese Aufgabe, der sie sich so eifrig widmen, aber irgendwas in ihrem Oberstübchen hält sie davon ab, dieser beinahe tyrannische Hingabe zu entkommen. Die Unruhe und die Ängste werden immer dann spürbar und ausgelöst, wenn die Logik nicht überwiegt und der Wahnsinn das „Ruder“ an sich reißt.

Die Konfrontation zwischen Chaos und Ordnung

Bewegt hat mich diesen Beitrag zu bringen, die Hektik und die Eile der Menschen jetzt vor Weihnachten! Emotionen, Chaos und Ordnung bekommen zu dieser Zeit besonders viel Raum. Die Charaktere der Menschen sind klar und deutlich zu sehen. Ordnung hat dabei einen unbestreitbaren Reiz. Ordnung ist „logisch“, sie macht unsere Welt vorhersehbar und zu einem bestimmten Grad kontrollierbar. (Langweilig aber trotzdem nicht sicherer!)

Es gibt auch Menschen die versuchen ohne Licht Ordnung in ihre Gedanken zu bringen … als ob es in ihrem Gehirn eine Sondernische für Emotionen gäbe, aus der sie jeden Tag nehmen können und sie mit den passenden Gedanken kombinieren könnten! Vielleicht können wir das sogar auch mal irgendwann mit Hilfe der Technologie, ich hoffe nur dass ich dann schon lange im Nirvana bin und mir dieses unnatürliche Verhalten von oben ansehen kann.

Der Wahnsinn ist Bestandteil unseres Lebens

Ich könnte auch anders sagen … „Das Primitive wird immer Teil unseres Lebens bleiben …“ . Damit meine ich unsere Großartigkeit, unsere Kreativität, die Improvisation und Intuition. Nicht immer hat alles einen Grund, weder in der Ursache noch im Ergebnis und das ist vollkommen ok. Manche Dinge passieren, die unabhängig von der Vergangenheit und der Zukunft sind. Sie durchbrechen unser Denkmuster, das sollten wir als Geschenk betrachten!

Den Wahnsinn unseres Lebens annehmen und genießen, dass ist ein Zeichen der Reife.

Ohne ein wenig verrückt zu sein, und das sind wir alle auf ganz unterschiedliche Weise, kann keine Leidenschaft genährt werden. Verrücktheit nährt unsere Seele und lässt uns hoffen. Gesunder Wahnsinn berührt unser Herz. Wenn wir es genau nehmen ist sich zu verlieben, eine Art von Wahnsinn, die andere Herzen an sich bindet und sie in ihre eigenen verwandelt.

Sich zu verlieben erfordert eine enorme Investition von Ressourcen. Es führt manchmal zu schwindelerregender emotionaler Instabilität und dazu, dass die Zeit – unsere wertvollste Ressource – wie im Flug vergeht. Logisch gesehen und „ordentlich“ gedacht, würde es also gar keinen Sinn machen sich zu verlieben. :-) Es kann sogar ein wahnsinniges Chaos daraus werden.

Wahnsinn ist keine Nahrung, aber er gibt unserem Leben Geschmack und macht ganz. Er hebt den Geschmack des Lebens und all seine Facetten hervor!

Wahnsinn ist das Salz des Lebens

Abwechslung macht uns wach, sie lässt unser Herz schneller schlagen. Das Unerwartete verstärkt unsere Emotionen. Also sehe ich unsere Wahnwitzigkeit als wichtigen Geschmacksträger unseres Lebens! Gefährlich wird es nur, wenn man zu viel zu sich nimmt. Die Dosis macht das Gift … wie man so schön sagt. Unser Leben ist ein Gericht das in vollsten Zügen genossen werden sollte!

Denken wir also daran, wenn wir Angst haben weil alles um uns auseinander bricht oder zumindestens den Anschein hat … ersparen wir unserem Gewissen die Last die wir verspüren, weil wir nicht alles kontrollieren können oder weil manche Teile unseres Lebens eben mal chaotisch sind. Die besondere Art, auf die DU gerade in Deinem Leben herumtuckerst, könnte gerade DAS sein was Dich oder andere schließlich inspiriert?!

Denk doch mal über diesen Satz nach: „Normal sein ist wahnsinnig.“ 

Jodie Foster sagte mal … „Normalität, ein Leben ohne Chaos, ist nichts Erstrebenswertes. Es ist etwas, vor dem man flüchten sollte.“ 

Ein Zitat das immer Platz in meinem Leben fand, weil total normal zu sein ist das perfekte Ziel für erfolglose Menschen! :-)

Man braucht ein wenig Mut um den Wahnsinn auch zu leben

Du musst etwas Mut mitbringen, um aus den Normen auszubrechen und „anders“ durchs Leben zu gehen. Du musst mutig sein um anzunehmen wer Du tief in Dir drin wirklich bist und Du selbst zu sein, ohne Angst verurteilt, abgestempelt oder kritisiert zu werden.

Ein gesunder Wahnsinn kann ein echtes Abenteuer sein! Es ist so sehr befreiend einfach zu sein. Deinen eigenen Wahnsinn zu leben. Nach Deinen Regeln. Das Chaos im Leben mal Platz zu geben und als „Zuschauer“ hinzusehen. Wichtig ist dabei wie ich oben schon geschrieben habe, die Zügel dem Wahnsinn nie ganz überlassen, nicht zuviel Salz ins Leben streuen! Ich seh es so: Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer … oder es ist gar nichts. Ich finde Wahnsinn ist die wahre Zurechnungsfähigkeit. Der Normale ist psychotisch. Normalität bedeutet einen Mangel an Fantasie und Kreativität zu haben. Jeder behauptet ein wenig „wahnsinnig“ zu sein … aber die wenigsten trauen sich ihren Wahnsinn auch zu leben.

Vergiß die Welt, friß das Glück, atme den Wahnsinn.

Mit diesen Worten möchte ich Dich in die wohlverdienten Feiertage entlassen. :-) Ich wünsche Dir wahnsinnig schöne Weihnachten mit Deinen Lieben oder aber auch nur mit Dir selbst! Falls Du Dich trotzdem alleine fühlst, die Türe der FrauenPunk Gruppe steht an allen Tagen offen!

Alles Liebe und pass auf auf Dich.

Steuern Deine Gefühle Dein Essverhalten? Sobald Du Dich traurig oder gestresst und überfordert fühlst, brauchst Du „Nahrung“, am besten Süßes? Wenn Du alleine am Abend zu Hause vor dem TV sitzt, Dich einsam fühlst, Dir langweilig ist oder Du zur Zeit ein viel zu dünnes Nervenkostüm trägst … eine Runde Fastfood oder eine Tafel Schokolade, abwechselnd mit einer Tüte Chips zu vertilgen, hilft Dir meistens?! Du kennst es? Welche Frau kennt das nicht.

Wenn wir mit essen unsere Bedürfnisse unterdrücken

Ich gehöre zu den Frauen, die schon immer das Essen als irgendwelchen „Ersatz“ gesehen hat. Manchmal habe ich gegessen obwohl ich keinen Hunger verspürte, aber meine innere Leere wurde dadurch gefüllt. Es verschaffte mir in solchen Momenten, die für mich schwer zu ertragen waren, ein beruhigendes wohliges Gefühl. Ich versuchte meine schlechten Gefühle mit Essen zu kompensieren.

Manche Frauen (ich kann nur über Frauen berichten) essen sehr viel mehr in angespannten Momenten oder nach einer Trennung … mehr als es dem Körper gut tut. Massen an Süssigkeiten oder Fast Food Packungen, die in Wirklichkeit nicht mal richtig schmecken, aber sich  schwer, wie eine warme Decke über den Körper ausbreiteen und das Gefühl aufkommen lassen „Jetzt im Moment ist alles gut …“

Besser bekannt ist dieses Essverhalten auch unter Frustessen. Dieses Frustessen ist eine Angewohnheit die sich zu einer Essstörung entwickeln kann. Heute spielt Essen noch immer eine eigene Rolle für mich. Mal viel zu viel, dann wieder gar nichts. Und das obwohl ich heute mit meinen Gefühlen, mit Stress oder Überforderung kein Problem mehr habe. Was ich damit sagen möchte ist – dieses unkontrollierte Essverhalten kann krank machen!

Essen verschleiert so manches Problem

Ab und zu unseren Gelüsten nachzugehen ist mit Sicherheit nicht verkehrt und macht uns nicht zu einem essgestörten Menschen! Schwierig wird es nur dann, wenn es beim Essen darum geht Gefühle jeglicher Art zu unterdrücken. Essen ist dann gleich zu sehen wie eine Wand, die uns das eigentliche Problem nicht erkennen und sehen lässt.

Essen kann zu einem Ersatz für Liebe und Zuwendung werden. Wer hat nicht schon mal seinen Frust mit Unmengen an Süßigkeiten gestillt, weil er verzweifelt und traurig war? Der Zwang, der uns zum Essen verleitet, ist sehr oft der Ausdruck eines emotionalen Hilferufs. Zwangsläufig verändert sich auch der Körper und das wird von unserer Gesellschaft verstärkt, die den Fokus auf die auffällig „zu vielen“ Kilos legt und nicht auf den Menschen, der darin wohnt.

Leider ist es so, dass wir in bestimmten Momenten meinen, dass uns das Essen vor uns selber schützt, vor der Angst, zu sein wer wir sind. Wenn wir übermäßig viel essen und folglich auch mehr Gewicht auf unseren Hüften tragen, ist das ein Symptom das den Glaubenssatz verstärkt „Wir können alles haben was wir wollen … wenn wir essen.“ Leider ist das aber ein Trugschluss.

Es ist ein Teufelskreis auf ganzer Linie

Jedes mal wenn wir aus emotionalen Gründen essen, wird unsere Verzweiflung die im Zusammenhang mit unserem Problem steht, nur noch größer. Eine Katzenschwanzjagd auf ganzer Linie die sich unaufhörlich selbst füttert, weil uns das Bedürfnis zu essen immer lauter dazu auffordert, das eigentliche Problem zu überdecken!

Gewichtsschwankungen zu haben ist wie eine nicht enden wollende schlimme Achterbahnfahrt. Wenn wir Essen dafür benutzen um flüchten zu wollen, verliert man sich in dem emotionalen Chaos des Essverhaltens.

Frustessen ist immer ein Ausdruck von Leid. Es hungert nicht unser Körper, sondern unsere Seele.

Sich die wichtige Frage stellen

Wenn unser Körper satt ist und die Lust auf Essen da ist, sollte nicht eine weitere Tafel Schokolade oder Chips verschlungen werden, sondern wir sollten uns eine wichtige Frage stellen: „Was will ich gerade mit dem Essen verdrängen?“ Übrigens geht es nicht darum nie wieder Schokolade zu zu kaufen oder fast Food zu essen. Das hält keiner lange aus, und es endet meistens darin das man noch mehr zu sich nimmt als vorher! Es geht darum, Schokolade und Freunde aus Frust zu essen. Die Dosis macht das Gift, sagt man ja so schön und das stimmt. Wer jedoch öfter oder anhaltend dieses Bedürfnis nach Essen hat, sollte der Sache auf den Grund gehen. Sich mit sich selbst zusammensetzen und hinhören was da ist.

Essen kann plötzlich ganz einfach werden. Nämlich dann, wenn sich ICH DARF DAS NICHT zu einem ICH WILL DAS NICHT verwandelt.

Wenn Du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder Du gerne mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, lass es mich wissen. Wie immer freue ich mich auf Deine Meinung.

Lass es Dir gut gehen und vergiß nicht: Essen soll ein Genuss sein. :-)

Wichtige Faktoren, die über ein glückliches Leben entscheiden.

Wenn wir älter werden, verlagert sich unser Glück mehr auf die Wünsche und Ziele, die wir haben. Unsere Verantwortungen verändern sich und werden mehr. Da ist es nicht selten so, dass wir uns manchmal angespannt und frustriert fühlen. Die Arbeit ist viel – die Entlohnung wenig. Das ist die allgemeine Sicht der Dinge. Für manche Menschen hängt ihr Glückspegel von Situationen ab … gekoppelt an eine zweite Person, eine Partnerschaft zum Beispiel. Wenn sie in keiner Beziehung sind oder die Verbindung im Sand verläuft, sinkt auch ihr Glücksgefühl.

Was ist es, was unser glücklich sein so sehr beeinflußt?

Glück ist ein so magischer Begriff, der für jeden von uns anders ausgelegt werden kann. Alle wollen wir sagen „JA, ich bin total glücklich und zufrieden …“ Je älter wir werden, je mehr Erfahrungen wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir was uns tatsächlich zufrieden und happy macht! Es gibt nicht nur das eine Glück, und es gibt einige Faktoren die unser Glücklichsein beeinflussen. Wir müssen uns unseren eigenen Weg zu unserem persönlichen glücklich sein suchen. Eine gesunde Lebenseinstellung und Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Glücklichsein. Was ich auf alle Fälle sicher sagen kann ist, dass wir zu unserem Glück keinen anderen Menschen brauchen  … alles was dazu nötig ist tragen wir in uns. Sind wir dazu in der Lage, können wir unser Glücklichsein auch gerne mit einen Partner teilen. Und da sind wir auch schon bei einem Faktor angekommen, der uns dabei helfen wird ein Happy Live zu führen.

Wer bist Du?

Stellen wir uns doch mal vor, wir wären ein Mensch der immer allen anderen die Schuld an seinen eigenen Problemen gibt. Wir würden bald zu dem Entschluss kommen, dass die ganze Welt sich gegen uns verschworen hat! Mit Sicherheit würde uns das nicht mit Glücksgefühlen ausfüllen. Unsere Haltung dem Leben gegenüber und die Art wie wir mit Problemen hantieren, werden sich auf unseren Glückspegel auswirken. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu verändern, seine Denkweise in eine andere Richtung zu lenken. Wir kultivieren einfach Geduld und Freundlichkeit und finden dabei heraus, welche Probleme wir mit uns selber ausmachen können … wir sind alle in der Lage bessere Menschen zu werden, wenn wir beginnen uns und andere gut zu behandeln!

Was erwartest Du?

Ich weiß wie es ist, in einem strengen und fordernden Elternhaus groß geworden zu sein. Eine komplizierte Kindheit hinterlässt eine perfektionistische Haltung, die wir lange mit uns tragen. Jede Kleinigkeit die fehlt, ein paar Minuten Verspätung, ein fehlender Punkt, übertrieben gesagt, können uns dabei echteQualen bereiten. Ich kenne das nur all zu gut. Tatsache ist, dass „perfekte“ Menschen beinahe immer gestresst, frustriert, getrieben und traurig sind! Sie wissen nämlich, dass sie die Erwartungen denen sie sich selbst unterwerfen selten erfüllen können. Unrealistische Erwartungen sind unerfüllbar … Wir sollten deshalb unsere Erwartungshaltung so auslegen das sie ausgeglichen ist. Wenn wir sie flacher halten wird uns sehr schnell bewusst, dass wir uns an den einfachsten Details erfreuen können … an Kleinigkeiten, die wir vorher gar nicht bemerkt haben! Tun wir das wird unser Glücksbarometer zufriedenstellend hoch sein.

Wo befindet sich Dein Lebensmittelpunkt?

Das klingt vielleicht jetzt etwas eigenartig und unglaubwürdig, aber der Ort an dem wir leben hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Stimmung. Tja, wo ist der perfekte Platz? Er ist dort wo wir uns wohl fühlen, wo wir Glücksgefühle ein- und ausatmen. Dieser Platz erfüllt unsere Erwartungen und löst positive Gefühle und Energie in uns aus.

Hier liegt das große Problem darin, dass wir nur manchmal nicht dort leben können wo wir tatsächlich sein möchten. Vielleicht magst Du es jetzt nicht glauben, aber wenn uns zum Beispiel das Meer stets positive Gefühle vermittelt hat, wird uns eine große Entfernung zum Ozean traurig machen und sich auf unseren Glückspegel auswirken. An Stelle diesen gewünschten Gefühls von Freiheit und Weite tritt dann ein Gefühl der Beklemmung und der Enge ein. Ob nun Großstadt, Dorf, Berg oder See, Hektik oder Stille … individuell sind die Bedürfnisse wo jeder von uns leben möchte. Das dann umzusetzen ist mit Abstand der schwierigste Faktor.

Deine Beziehung(en)

Verheiratet zu sein oder in einer Partnerschaft lebend ist ein genauso großer Unterschied, als wenn wir statt vieler Freunde nur wenige haben. Alleine oder mit wenigen Freunden an unserer Seite fühlen wir uns sehr oft unvollkommen einsam und nichts wert. Es drückt auf unser Selbstwertgefühl und wenn es nicht von alleine entsteht, sorgen Andere dafür das wir uns nur „halb“ fühlen. Gerade als Frau! Diesen Punkt sollten wir jedoch immer im Kontext mit dem persönlichen Standpunkt betrachten! In der Vergangenheit hatten viele von uns ungesunde Beziehungen oder wir machten Erfahrungen, die uns nicht gefallen hatten, die Folge davon war Trennung oder eine Scheidung folgte.

Beziehungen sind für uns Menschen von entscheidender Bedeutung, sie beeinflussen unser Glücksgefühl enorm.

Trotz allem, wir können es nicht beeinflussen oder vermeiden enttäuscht, belogen oder verlassen zu werden. Es ist also wichtig auch alleine klar zu kommen, unabhängig zu sein, und mit sich selbst liebevoll umzugehen. Wenn wir das können, werden wir auch gesunde Partnerschaften eingehen können, Partnerschaften die auch beständig sein werden. Für viele … das vollkommene Glück. :D

Deine Gedanken bestimmen Dein Glück

Vielleicht solltest Du diesen Satz etwas legerer sehen. Oftmals sind wir voll mit positiven Gedanken und es läuft trotzdem nicht ganz so wie wir es uns erhofft haben. Dennoch, unsere Gedanken werden immer unsere Wirklichkeit bestimmen. Das soviel heißt: Auch wenn wir einen Job haben der uns auf lange Sicht keine Sicherheit bieten kann, wir vielleicht auch nur ein knappes Gehalt beziehen und unsere Beziehung mehr schlecht als recht läuft …

Was tatsächlich einen Einfluß auf uns haben wird, ist die Art und Weise wie wir mit diesen Situationen umgehen!

Wie schon zu Beginn erwähnt, werden gewisse Phasen in unserem Leben wie Arbeit und Geld an „Wichtigkeit“ und „Wert“ stark zunehmen. Was aber wenn es ganz anders kommt und wir nicht erfolgreich sind? Die schlimmste Saat für negative Gedanken wird gesät! Wir entscheiden darüber ob wir eine pessimistische oder optimistische Grundhaltung  einnehmen. Es ist zwar bekannt dass es immer einfacher ist sich zu beklagen oder zornig zu werden als ruhig und ausgeglichen zu reagieren und selbst von den negativen Erfahrungen oder Situationen das Positive raus zu filtern. Sind wir aber in der Lage unsere Gedanken in eine gute und positive Richtung zu lenken, wird das Glück immer in unserer Nähe sein.

Mir ist schon bewusst, dass wir einige dieser angeführten Punkte nicht immer verändern können. Das liegt an den äußeren Faktoren. Doch was wir tun können ist, unsere Sichtweise auf die Umstände zu verändern! Glaubst Du die Welt mag dich nicht? Fühlst Du Dich an Deinem gegenwärtigen Wohnort nicht wohl? Oder bist Du mit Deiner Gesamtsituation unzufrieden …? Wenn Du eine geduldige und positive Einstellung an den Tag legst, wirst Du es schaffen alle diese Lebenssituationen zu verändern, die im Moment Deinem hohen Glückspegel im Weg stehen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Wir lernen das Glücklichsein erst dann, wenn wir begriffen haben das Traurigsein eine reine Zeitverschwendung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du weißt wer Du bist, welche Erwartungen Du an Dein Leben hast, eine Beziehung, die es wert ist daran ständig zu arbeiten und jede Menge positiver Gedanken die Dir helfen, Dein ganz persönliches Glück einzufangen! :-)

Pass auf auf Dich bis ganz bald.

oder: Was brauchst Du für ein glückliches Leben? Warum weniger mehr ist!

Minimalismus als Lebensstil wird Dir zu einem neuen Fokus auf wirklich wichtige Dinge in Deinem Leben verhelfen. So ist es kein Wunder von diesem Lifestyle immer mehr zu hören, doch meist werden in den Medien sehr extreme Beispiele angeführt. Da geht es von Menschen, die nur 100 Dinge besitzen zu Menschen, die als digitale Nomaden leben und nur das besitzen was in ihren Rucksack passt.

Diese Extreme werde ich heute nicht beleuchten, da dies für die meisten unter uns weder praktikabel noch erstrebenswert ist. Mir geht es um einen anderen Minimalismus, einen gesunden, wie ich finde: Weg vom ständigen Streben nach mehr Besitztümern, wie der Großteil unserer Gesellschaft lebt, hin zu einem bewussten und glücklicheren Leben,  Warum sollte mir der Minimalismus das geben können?

Was ist Minimalismus?

Bei dieser Form des minimalistischen Lebens verzichtest Du nicht auf Besitz, nicht auf die Annehmlichkeiten, die Dir Dinge geben können. Nein, Du verzichtest auf unnütze Dinge, auf das 51. T-Shirt oder das 23. Paar Schuhe, und ähnliches.

Beim Minimalismus geht es nicht darum in einer leeren Wohnung auf einer Getränkekiste sitzend an weisse Wände zu starren, zumindest nicht bei meinem Minimalismus. Viel mehr geht es darum, Dich nur mit Dingen zu umgeben, die Dir einen wirklichen Mehrwert geben. Die Du wirklich brauchst um ein glückliches Leben zu führen.

Doch wie kam ich dazu?

Habe ich früher auch sehr viele Dinge besessen, von der vollen Wohnung über den überfüllten Keller bis zu den belegten Regalen in meiner Garage, hat sich das in den letzten  Jahren immer mehr zu weniger Besitz verändert. Warum?

Zum einen bin ich in den letzten Jahren mehrmals umgezogen. Mit jedem Umzug habe ich meinen Besitz weiter aussortiert, hinterfragt was brauche ich und nutze ich wirklich. Was liegt nur rum und ist Ballast für mich.

Ja, Besitztümer sind Ballast, die meisten auf jeden Fall.

Die vier Grundsätze des Minimalismus

Die folgenden vier Punkte wirken auf den ersten Blick recht einfach und doch wirst Du bei der Umsetzung recht schnell auf die ersten Schwierigkeiten stossen.

Grundsatz 1: Du besitzt nutzlose Sachen

Es wird in den wohlbetuchten Ländern dieser Welt kaum einen Menschen geben der keine nutzlosen Dinge besitzt. Sitzt Du gerade auf deiner Couch während du diesen Artikel liest? Dann schau Dich einfach mal in deinem Wohnzimmer, oder wo auch immer Du in deinem Reich bist, um. Schnell wirst Du einige dieser nutzlosen Dinge finden. Wenn Du Dir nicht sicher bist frage Dich: Wann habe ich das Teil das letzte Mal benutzt? Wie oft nutze ich es? Fehlt mir etwas wenn es nicht da steht?“

Grundsatz 2: Du entscheidest für Dich, welche Dinge nutzlos sind

Das ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Punkt. Du entscheidest was Du brauchst um glücklich zu leben. Nicht der hundertste daher gelaufene Guru, der Dir erzählt das brauchst Du nicht und das auch nicht. Nur Du kannst das entscheiden.

Sind für den einen zum Beispiel seine 200 DVD unheimlich wichtig, braucht der andere keinen Fernseher zu seinem Glück. Der eine kommt mit 4 Jeans und 20 Shirts super aus, braucht der andere einen vollen 4 Meter Schrank.

Wen schert es, jeder entscheidet für sich selbst was er für sein Leben braucht und was nicht. Und doch solltest Du jedes einzelne Teil hinterfragen. Immer wieder bis Du Dir völlig sicher bist!

Grundsatz 3: Bist Du Dir sicher ein Stück ist nutzlos, entsorgst Du es – sofort

Warum willst Du es noch länger behalten, Du bist Dir doch jetzt sicher. Trenne dich von dem Teil, verschenke es, biete es zum Verkauf an oder entsorge es, ganz nach Wert. Egal ob es wertvoll oder wertlos ist, Du brauchst es nicht und es bringt Dir keinen Mehrwert in Dein Leben, dann trenne Dich von dem Ding und lass es los.

So schaffst Du Platz für ein ballastfreies Leben, daher …

Grundsatz 4: Du kaufst ab sofort keine nutzlosen Dinge mehr

Wo läge der Sinn dass Du Dich von nutzlosen Dingen befreist wenn Du den gewonnen Platz doch wieder nur für neue und doch wieder nutzlose Dinge nutzt? Hier ist Deine Einstellung, Dein Mindset extrem wichtig. Bei jedem Ding musst Du bewusst hinterfragen, ob Du es brauchst, ob es Deinem Leben einen Mehrwert gibt.

Kannst Du diese Frage beantworten, dann kauf es. Bist Du Dir unsicher, lass es. Es würde nur ungenutzt rumstehen und wäre wieder neuer Ballast für Dein jetzt freieres Leben.

Richtig oder falsch gibt es nicht, nur Deinen Weg

Immer mehr Menschen entscheiden sich minimalistisch zu leben, was kaum verwunderlich ist, da viele nach einem freieren und glücklicheren Leben streben.

Minimalismus ist nichts anderes als ein Leben ohne unnützes Zeug und das ist ein wichtiger Schritt zu einem selbstbestimmten Leben.

Du musst diesen Lebensstil auch nicht von heute auf morgen in Dein Leben implementieren. Das wäre auch vollkommen falsch. Minimalismus ist etwas, auf das Du Dich langsam einlässt und mit der Zeit immer Lust auf mehr und mehr bekommst und ihn so in vielen Lebensbereichen umsetzen und leben kannst.

Minimalisten leben ganz normal, nur besitzen sie eben nur Dinge, die sie auch wirklich brauchen und die Mehrwert in ihr Leben bringen. Minimalismus ist schlicht und einfach die Antwort auf die Frage, welche Dinge Mehrwert in Dein Leben bringen.

Passt dieser Lebensstil für Dich?

Diese Frage ist ganz einfach und klar zu beantworten: Ja! Schließlich reduzierst Du alles Unnötige an Besitz und hast so mehr Raum und Zeit für das wirklich Wichtige im Leben, das kann jeder von uns!

Minimalismus ist einfach und kostet nichts, ganz im Gegenteil, Du sparst Geld weil Du keine unnötigen Dinge mehr anschaffst.

Fazit

Seit ich diesen Lebensstil in meinem Leben aufgenommen habe bin ich freier, schleppe keinen Ballast mehr mit mir rum. Ich bin produktiver und habe wesentlich mehr an freiem Raum. Noch viel wichtiger aber ist: Ich lebe entspannter, achtsamer und mit viel mehr Freude als je zuvor.

Aus diesem Grund lege ich Dir dieses Thema ans Herz. Nicht nur ich sondern viele andere profitieren von einem minimalistischen Leben und seiner besseren Lebensqualität.

Probier es aus, mach einfach und beobachte die Veränderung, die dadurch entsteht !
Bis ganz bald.

Zerbrechlichkeit … was ist das von dem so oft geredet wird? Zerbrechlichkeit hat nichts mit Schwäche zu tun! Menschen, die sehr sensibel und an eine emotionale Zerbrechlichkeit gebunden sind, sehen die Realität aus einer „intimeren“ Perspektive und sie verstehen diese mit ihrem Herzen. Es ist nicht selten der Fall, dass diese Menschen nach aussen sehr stark scheinen, aber das ist eben nur der Schein, der trügt …

Zerbrechliche Menschen verstecken gerne ihre Sensibilität

„Dich sollte man am besten mit Samthandschuhen anfassen …“ Diesen Satz höre ich manchmal heute noch, wenn es mir nicht wirklich gelingt, mich noch schnell unter meine „Käseglocke“ zu setzen, die mich vor ZUVIEL schützt. Wenn ich vergesse mein „mutiges“ Gesicht aufzusetzen und eben mal nicht die taffe Tante sein kann.
Ich kenne viele solche zerbrechliche Frauen, sie sind mir in den letzten Jahren begegnet, haben mich ein Stück begleitet und ich habe mich in ihrer Gegenwart restlich wohl gefühlt!

Es sind besondere Frauen … sie wirken auf mich beim ersten Blick sehr stark und alles andere als zerbrechlich. Sie stehen ihren Mann und es scheint als würden sie ohne Fehler durchs Leben schreiten. Jedoch besitzen sie ein Herz aus Glas und in ihnen sitzt eine große Traurigkeit, von der sie sich nicht lösen können. Sensible Rüstungsträgerinnen, deren emotionale Zerbrechlichkeit, oft mit der Welt um sie kollidiert!

Manchmal für die Mitmenschen alles andere als einfach

Natürlich haben alle Menschen den Wunsch wertgeschätzt zu werden, aber so zerbrechliche, sensible Menschen, haben ein noch viel größeres Bedürfnis gesehen und gut behandelt zu werden. Ich kann es selber noch immer sehr gut nachvollziehen, es gab auch eine Zeit bei mir in der ich umgehend auf jede Veränderung, auf jedes Missverständnis oder Beleidigung reagierte … meine Haut war so dünn und vertrug keinen dieser Umstände. Ich bemerkte natürlich aber auch, dass es für meine Mitmenschen manchmal sehr grenzwertig und erschöpfend wurde. Das Verständnis war gleich null und mir blieb nur der Rückzug.

Wie gleich schon zu Beginn erwähnt, sehe ich heute diese Zerbrechlichkeit und Sensibilität anders als noch vor Jahren, obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe eine dickere Haut auf meinem Körper zu packen. Zerbrechlichkeit ist keine Schwäche. Diese Menschen – und ich kann nur von Frauen sprechen, die sich in diese Kategorie einreihen dürfen – verwenden die verschiedensten Schutzschilder.

Manche davon zeigen nach außen hin einen sehr starken und energetischen Charakter, der dazu dient Grenzen zu setzen. Oft hat es den Anschein, das sie mit der ganzen Welt auf Kriegsfuß stünden.

Es kostet eine Menge Energie

Zerbrechliche Menschen müssen dazu eine Menge Energie aufwenden, um sich stets zu schützen! Das ist anstrengend und zehrt an ihnen. Dieses Schutzbedürfnis kommt dadurch dass sie wiederholt Negatives erfahren haben und deshalb misstrauisch wurden. Ein eigentlich normaler Kreislauf. Dadurch beginnt man einen sensiblen Charakter zu entwickeln und man fasst jede Handlung eines anderen schnell als bedrohlich und unehrlich auf. Der Ton macht die Musik sagt man ja und so kommt es nicht selten vor, das bestimmte Töne auch beleidigend wirken können. Unwichtige Dialoge werden zu Kriegen.

Leonardo da Vinci schrieb mal … „Wo es mehr Sensibilität gibt, gibt es auch mehr Märtyrertum“. 
Es besteht aber die Möglichkeit, dass diese Zerbrechlichkeit in eine gesunde, starke und kreative Art umgewandelt wird um all dieses „angegriffen fühlen“ zu vermindern.

Wandle Zerbrechlichkeit in Stärke um

Also ich war schon immer so. Schon als Kind und Teenager bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass mich keine Menschenseele wirklich versteht. Es fühlte sich immer so an, als müßte ich kämpfen um zu überleben. Ich hab mir eine Fantasiewelt geschaffen in der ich mich zu Hause fühlte, denn das was mir ausserhalb geboten wurde, gefiel mir ganz und gar nicht … bis ich irgendwann Angst bekam.

Später im Erwachsenenalter, hatte ich das Gefühl, als würde mich niemand so lieben, wie ich es verdient hätte. Die Angst blieb und die Wut kam dazu.

Ähnliches berichteten auch andere Frauen, die ich kennenlernen durfte. Die Schilder wurden größer aber auch die Distanz zu anderen. Zu den Menschen die uns eigentlich das notwendige Selbstvertrauen geben hätten können. So zu leben ist nicht angenehm … das war mir irgendwann bewusst geworden. Ich erkannte das Leben besteht nicht nur aus einem Schlachtfeld auf dem ich mich ständig verteidigen muss!

Wachsen und vorankommen aber auch zu reifen setzt voraus, dass man sich mit dem eigenen ICH verbinden muss, damit man damit aufhören kann „Feinde“ und „Schlechtes“ zu sehen, wo es gar keine und nichts gibt.

Lerne in einer Welt voller Scherben zu überleben

Automatisch weisen wir Menschen Zerbrechlichkeit zurück. Uns selbst als sensibel wahr zu nehmen ist scheinbar eine unangenehme Sache für uns. Und so entstehen Mauern um uns herum. Nur leider ist es ein echtes Problem, wenn wir eine schlechte Erfahrung machen und immer jemanden suchen, dem wir die Schuld geben können. Und all das nur aus Angst wieder verletzt zu werden!

Um das zu vermeiden, müssen wir unsere Sensibilität in den Griff bekommen. Auch wenn wir den Eindruck haben, die ganze Welt sei voller Scherben und unser Herz würde bei jeder Berührung mit ihnen beginnen zu bluten … müssen wir versuchen ruhig zu bleiben. Leider ist es so, dass wir selbst unser schlimmster Feind sind. Es ist ungeheuer wichtig sich nicht auf das zu konzentrieren, was andere Menschen tun oder sagen um Dich wertvoll zu fühlen. Der einzige Mensch der das kann, bist Du selbst!

Ich habe beobachtet und auch gelernt, dass sensible Menschen Wege finden können um ihre Sensibilität zu kanalisieren. Durch Kunst oder andere kreative Aktivitäten können sie sich perfekt ausdrücken. Es ist wichtig diese Möglichkeit zu finden und auch zu nutzen, da die Last um einiges leichter wird. Und denke immer wieder daran, dass Zerbrechlichkeit eine große Stärke ist, aber Überempfindlichkeit zu einer Schwäche werden kann, wenn Du weiter an Deiner Mauer baust und Dich distanzierst.

Zerbrechlichkeit heißt, alles um Dich herum intensiver wahrzunehmen und zu spüren. Nutze bitte dieses Geschenk und nimm dabei Dein Selbstbewusstsein an die Hand. Gemeinsam sind wir nie allein und beinahe unbesiegbar … auch ohne Schild und Rüstung.

Pass auf auf Dich und bis bald.

Freunde sind wichtig, ganz intuitiv suchen sich schon die Kleinsten unter den Kleinen ihren Lieblingsspielkameraden aus. Die ersten Freundschaften werden schon im Kindergartenalter geschlossen. Allerdings haben diese Verbindungen nur wenig mit dem zu tun, was wir Erwachsene unter „Freundschaft“ verstehen.

Von mir selbst kann ich nur erzählen, dass ich als Jugendliche weniger Freunde und eher mehr Bekannte hatte. Ich glaube ich brauchte das nie wirklich und es ist wohl noch heute so?! Ich war eher immer so die „einsame Wölfin“ und das war ich wirklich nicht ungern.

Natürlich kamen mit den Jahren als ich älter wurde auch Freunde in mein Leben, aber auch die begleiteten mich nur eine gewisse Zeit. Irgendwie hatte man sich in verschiedenen Richtungen weiter entwickelt. Ich hab aussortiert, mich von Menschen getrennt, von denen ich meinte es wären Freunde, aber genauer hingesehen taten sie mir nicht gut. Deshalb folgte der Cut. Aber um mich geht es ja heute nicht …

Unterschied zwischen Männer- und Frauen-Freundschaften

Hier gibt schon einige Unterschiede. Während Männer häufig nur einen einzigen engen Freund an ihrer Seite zählen, der Rest sind eher Bekanntschaften, sind für Frauen gute Freundinnen sehr wichtig!

Psychologen sind der Meinung dass sich Frauen bei ihren Freundinnen eher öffnen können und mehr oder weniger Privates und Intimes miteinander besprechen. Männer dagegen geben oft viel weniger von sich preis und behalten so persönliche Sachen lieber für sich.

Auch Freundschaften haben sich durch Internet verändert

Ganz egal ob Jung oder Alt, nicht wenige Menschen haben im Netz eine Endlos-Liste von Freunden „virtuellen Freunden“. Meine Meinung ist jedoch, dass man sich nur im realen Leben wirklich nah sein kann. Im Internet fällt es aber vielen Menschen leichter Kontakte zu knüpfen und über Gefühle und was so dazu gehört, zu reden (man muss auch nicht immer die volle Wahrheit sagen?), im realen Leben ist das schon schwieriger – man kennt sich besser!

Allerdings bin ich auch dankbar darüber, mich mit Menschen zu unterhalten, mit denen ich mich sonst wegen Entfernung gar nicht unterhalten könnte und die ich vielleicht auch deshalb aus den Augen verlieren würde.

Durch gute Freunde ein besseres Leben?

Wer zu den Glücklichen gehört und wahre Freunde in seinem Leben hat, scheint auch einen anderen Blick auf das Leben zu werfen. Mit den richtigen vertrauten Menschen an seiner Seite werden auch die Probleme kleiner gesehen und als weniger „bedrohlich“ empfunden. Ausserdem ist das eigene Selbstwertgefühl an Tagen an denen man sich mit seinen Freunden verabredet und trifft, höher :-) !

Eine weitere Erkenntnis aus der Wissenschaft: Freunde spielen im Leben eine wichtigere Rolle als „lebensverlängernde“ Massnahme, als Familie oder die eigenen Kinder. Es liegt wahrscheinlich daran, dass man sich die Freunde selber aussuchen kann.

Natürliche Voraussetzung ist, das die Freundschaft eine „echte“ ist, es sich um eine gleichberechtigte – vertrauensvolle Beziehung handelt. Eben wie man so schön sagt: durch dick & dünn miteinander geht!

Freundschaften die nicht in die Tiefe gehen und nur Zweckbedürfnisse erfüllen, haben keinen Einfluss auf die Lebenserwartung.

Richtige Freunde sollten …

  • … sich für Dich interessieren und gegenseitig am Leben des Anderen teilhaben
  • … zusammenhalten und einander beistehen
  • … ehrlich und verlässlich sein, in Gegenwart eines Dritten nicht schlecht reden
  • … Geheimnisse für sich behalten können
  • … die Grenzen des Anderen kennen und auch respektieren
  • … verstellen sich nicht und NIE
  • … sagen dem Anderen die Wahrheit ohne dabei zu bevormunden
  • … und halten ohne weiteres auch mal eine hitzige Meinungsverschiedenheit aus

Freunde sind in schweren Zeiten für Dich da

Freunde helfen bei vielen Entscheidungen, ausserdem tut es gut in schwierigen Zeiten einen Freund an seiner Seite zu haben, der einem hilft den Alltag zu bewältigen. Auch wenn man einen Partner hat. Es gibt einem das wohlige Gefühl mit dem Problem nicht alleine auf der Welt zu sein.

Viele Gründe also um ein stabiles soziales Netz aufzubauen. Frauen tun sich in der Regel leichter Freunde zu finden und die auch zu pflegen. Obwohl genau das das Schwierigste an Freundschaften ist! Eigene Bedürfnisse müssen oft zurückgestellt werden, der Alltag lässt einen dann auch oftmals nicht die Zeit für regelmässige Verabredungen.

Doch genau diese Freundschaftspflege ist wichtig – denn wer gute Freunde hat geht glücklicher durch sein Leben!

Wahre Freunde sind nicht die, die Dich direkt hochziehen wollen, wenn Du am Boden bist. Wahre Freunde setzen sich einfach dazu …