Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.

Es gibt ja in unserem Wortschatz Sätze oder Wortkombinationen, die wir immer wieder verwenden, aus Gewohnheit, weil es eine Modeerscheinung ist oder weil sie einfach für einen persönlich wichtig geworden sind. So schreibe ich heute mal über „meinen“, in den letzten Jahren, sehr oft erwähnten Satz. Drei magische Worte, die mein Leben auf die ein oder andere Weise veränderten und die auch DEIN Leben verändern können. Drei Worte, die bei mir erst mit Anfang 50 so richtig „Gewicht“ bekamen …

ICH glaube jetzt in einem Alter zu sein, indem ich ungefragt meine zusammengetragenen Erfahrungen unter die Menschen tragen darf. #InteressiertMichNüsse, ein Satz der soviel bedeutet wie „berührt mich nicht“ oder „ist mir doch ziemlich egal“. Auf diese Aussage hat mich mein damaliger Boss gebracht der ein Choleriker hoch3 war und nach jedem Telefonat das er führte, sein Handy auf den Tisch knallte und dabei jedesmal „interessiert mich Nüsse“ geschrien hatte … Damals fand ich das ziemlich unpassend, peinlich und als eine Art von Schwäche – ER als angesehener Promi-Anwalt so nen Spruch rauszulassen …

Dinge färben auf einen ab, hört man sie tagtäglich. Und so kam es dass ich mich anfangs mit diesen Worten lustig machte und sie später ganz intensiv für mich „reservierte“. Mit dem kleinen Unterschied: ICH schleuderte nicht jedem mein #InteressiertMichNüsse an den Kopf, wenn mir etwas nicht in den Kram passte oder mir nicht gefiel. So etwas machen nur rücksichtslose Choleriker, wozu ich nie gehörte und kleine Kinder, und das Kindheitsstadium lag auch schon hinter mir. 🙂 Also blieb für MICH nur ein ehrliches aber höfliches #InteressiertMichNüsse über, und war es nur gedanklich!

Früher war das kein Thema

Erinnere ich mich zurück als ich Mitte 20 war, war das für mich absolut kein Thema … ich glaube sogar ich kannte diesen Satz gar nicht! Ich wollte anderen gefallen, positiv auffallen, nur nicht aus der Reihe tanzen. Ich war unsicher und traute mich irgendwie noch nicht so richtig meine eigene Meinung zu sagen. Und wenn doch, dann so leise das sie kaum wahr genommen wurde. Ich denke das ist ein normaler Entwicklungsprozess den jede von uns durch macht. Die eine früher, die andere später oder auch gar nicht *zwinker*.

#InteressiertMichNicht und der Mut zur eigenen Meinung

Ich ließ Menschen in mein Leben die ich nicht wirklich gern hatte, bei Einladungen verhielt ich mich so wie die anderen es haben wollten, ich aß Dinge vor denen mir ekelte und hörte mir Geschichten von fremden Menschen an, die mir genauso wenig gefielen wie all der andere Mist! Um mir den Respekt meiner „Freunde“ und Eltern zu verdienen schluckte ich jede Menge runter. Ich verkniff mir viel zu oft den Satz #InteressiertMichNüsse, aus Angst den anderen nicht zu gefallen … abgelehnt zu werden. Und weißt DU was? Es ist ein Riesenfehler, das war es damals und ist es heute. Sich zu verbiegen, immer „JA“ und „Amen“ zu sagen nur um zu gefallen?!

#InteressiertMichNüsse in der Partnerschaft

Als ich jung war, zermürbte ich mir den Kopf, wenn ein Typ nach einem Date nicht anrief wie verabredet. Ich baute mir selbstgebastelte Entschuldigungen zusammen wie: „er ist sicher krank“, „vielleicht arbeitet er länger“ oder „er hat meine Nummer verloren“ … NIEMALS hätte ich mir eingestanden, dass er möglicherweise doch kein Interesse an mir hat! Heute ist mir sehr wohl klar, ich hätte mir viele schlaflose tränenreiche Nächte mit einem #InteressiertMichNüsse ersparen können, denn wie sagt man so schön altmodisch? „Andere Mütter haben ja auch tolle Söhne“, die auch anrufen wenn es abgemacht ist gg.

#InteressiertMichNüsse im Berufsleben … ein gefährlicher Boden

Für mich war „Schulbank drücken“ und sich weiterbilden damals absolut kein Thema. Ich wollte Cash und das sofort und gleich und viel! Ich machte meine Lehre, wechselte die Branche und suchte mir auch noch Nebenjobs. Ich bekam die Möglichkeit aufzusteigen, mich auf meine Art zu verwirklichen. Ich verdiente gut und ich genoss mein Leben in vollen Zügen … wenn mir mein Beruf die Zeit dazu ließ. Ja und noch was: ich war unglücklich! Meine Beziehungen gingen den Bach runter, Freunde hatte ich die falschen und mein anfangs so geliebter Job, raubte mir zusätzlich Energie und Lebensfreude. Ich arbeitete obwohl ich krank war, meine Leistung war nicht mehr das was sie mal war und der Spass an der Arbeit war verflogen. Übrig blieb ein grosses „Ich muss doch …“. Es war an der Zeit etwas zu ändern.

Ich war mutig und traute mich den Satz #InteressiertMichNüsse, nach einem ernsten Gespräch mit meiner Chefin, auszusprechen. Ich konnte nicht mehr, ich kündigte. Es kam für mich und meine Mitarbeiter überraschend und ohne Vorankündigung. Und mir war es egal was andere über mich und meinen spontanen Entschluss dachten. Ich kann mich nur erinnern – MIR ging es mit der Entscheidung um einiges besser! Ich bin ein Mensch der gerne und viel arbeiten kann und will – aber NUR in einem Job, der mich auch glücklich und nicht krank macht. Es war der richtige Zeitpunkt. Natürlich geht es im Berufsleben um sehr viel mehr, deshalb wäre es vielleicht besser vorher gut darüber nachzudenken, solche Sätze „laut“ zu sagen, es sei den DU bist dir deiner Sache sicher. 🙂

Wie denken die anderen über mein Leben … #InteressiertMichNüsse

Wie heißt es so schön? Solange man im Gespräch ist, ist man nicht vergessen … NUR wie & was sie reden, ist manchmal filmreif. Verändert man sich nicht und geht seit zig Jahren immer der selben Tätigkeit nach, pflanzt Blumen, baut ein Haus, ist ordentlich brav verheiratet und schon 3 fache Grossmutter mit 15 kg Übergewicht und grauen Haaren … JA dann is alles in der Norm und gut.

Ist der Weg ein anderer, wird es schon schwieriger … nicht für mich, für die anderen! Ja was macht die nur? Das in ihrem Alter, sollte sie nicht mal erwachsen werden u.v.a.m. „Denkstress“ für die anderen, eine lustige Angelegenheit wenn einem wieder mal derartiges „zufällig“ zugetragen wird >lautlach<! Ja und was kommt jetzt? Meine Denke nämlich: #InteressiertMichNüsse 🙂

Älter werden … #InteressiertMichNüsse

Das liebe Alter … keiner wird freiwillig gerne runzelig im Gesicht und kuschelig um die Bauchgegend! Übrigens … heisses Thema für mich gerade: Bikinifigur. Ich schaff es heuer einfach nicht … aber wie dieses Wort schon sagt, zur Bikinifigur brauche ich nur einen Bikini und eine Figur … und BEIDES hab ICH ja >händeaufdenbauchleg<. 😀 Ich bin dieses Mal einfach nicht bereit mir ständig Gedanken zu machen wie ich mich am „besten“ auf meiner Liege positioniere. Ständig darüber nachzudenken macht mich erst recht alt und zeichnet mir Fältchen ins Gesicht! Also freue ich mich jeden Tag, den mir dieses Leben schenkt und es lebt sich auch mit 5 kg und 3 Fältchen mehr sehr gut! 🙂 Und jetzt sage ich: #InteressiertMichNüsse, dieses älter werden …

#InteressiertMichNüsse Fazit

Je älter ICH werde, desto mehr wird mir bewusst, was wirklich wichtig ist im Leben. Es ist mir (meistens) wirklich egal, ob andere verstehen was ich tue und wie ich es mache. Und noch mehr egal ist mir ob sie es mögen! Ich bin wie ich bin, ich will authentisch leben, natürlich sein und es gehört nicht unbedingt zu meinem Ziel ein Puzzleteil in einem Bild zu sein das mir ohnehin nicht gefällt … weil – es #InteressiertMichNüsse *zwinker*!

Vielleicht kommt dir ja so manches bekannt vor in diesem Artikel, wenn JA, hast DU auch so einen „Begleitsatz“ der für dich eine tragende Rolle in deinem Leben spielt? Verrätst DU ihn mir? Freu mich drauf.

Manchmal ist es besser einfach seinen Mund zu halten, still zu sein und eben NUR zu denken was man denkt! Da ja Reden ohnehin nicht ohne Denken funktioniert, auch wenn es bei manchen von uns den Anschein hat 🙂 ,  sollte besser vorher überlegt werden was wozu gesagt werden soll und was man lieber für sich behalten sollte. Also alles kein Problem … oder etwa doch?

„Sei ruhig, dann schadest DU niemandem“

Aber DU kannst an dem Knödel den du im Hals stecken hast, sicher beinahe ersticken! ICH gehöre auf jeden fall zu dieser Spezies. Meine Eltern sagten immer zu mir, dass ich nicht überall mit meiner Meinung so „reinfahren“ kann, nicht sagen soll was mir so durch den Kopf geht. Ich seh heute noch ihre kopfschüttelnden Häupter vor mir. Okay … ICH war ja lernfähig und versuchte mich daran zu halten. Ich wollte ja schliesslich nicht alle rund um mich „vertreiben“ oder gar verletzen.

Wohlgemerkt es war die Meinung meiner Eltern und die hab ich NIE wirklich verstanden. Ich zum Beispiel mochte es sehr gerne wenn Menschen offen und ehrlich mit mir umgingen. Mir sagten was sie nicht gut fanden und was sie mochten, auch wenn ich sie NICHT um ihre Meinung gebeten hatte! Das es nicht immer „Schmeichel – Meinungen“ waren war voraus zu sehen, aber ICH wusste wenigstens woran ich war! Und genau das gefiel mir und ich mag das bis heute! Auch wenn es manchmal ein Schlag ins Gesicht ist. Jedoch ist es für mich hilfreicher eine klare und direkte Meinung zu bekommen als irgend ein heuchlerisches, falsches Getue von Menschen zu erhalten!

Wie schon erwähnt, ich habe mich eine Zeit lang an die Worte meiner Eltern gehalten, nicht mit allem was ich mir denke vorzutreten. Aus purer Rücksicht wohlgemerkt. Tja, und was hat mir meine „noble“ Zurückhaltung eingebracht? Unterm Strich nichts Positives. Eine zurückhaltender Frau ist für manche Männer sicher einfacher im „Handling“, aber auch gleichzeitig ein Mauerblümchen, das nichts zu sagen sich traut. Sehr oft ist es auch so, dass man von anderen ausgenutzt und nicht ernst genommen wird. Ganz klar „mit DER kann ich`s ja machen!“ So kenne ich das und sicher auch manche meiner Leserinnen.

Den Mund zu halten bedeutet keine Schwierigkeiten

So in etwa denken die meisten Menschen. Weitergehen, nicht hinschauen und nicht hinhören.„Weil was willst du erreichen wenn du ständig deine Meinung abgibst? Die ganze Welt belehren, ohne darum gebeten worden zu sein? DAS geht ja im Allgemeinen immer böse aus …“ so oder ähnlich höre ich oft.

Das Ganze ist wie eine Skala:  ganz oben steht die Wahrheit, die Ehrlichkeit. Dann kommt die Höflichkeit. Weiter geht es mit dem einsamen Verkünder, der keine Freunde mehr hat, weil er, der Wahrheit wegen allen auf den Fuss tritt. Ja und dann kommt der schleimige Schleimer, der jedem nur sagt was der/er hören will … (und stell dir vor, damit verdienen manche sogar einige jede Menge Kohle!). Genau so würde diese Skala aussehen. Du musst entscheiden wer und was du davon sein willst.

Doch viele kommen mit der „Wahrheit“ nicht klar …

Eine längere Zeit habe ich mich, wie schon geschrieben, wirklich zurückgehalten. Diese Zurückhaltung verändert einen auch. Ich wurde, nehme ich jetzt die Skala her, zum „Schleimer“, mit dem Unterschied, dass ich kein Geld dafür bekam, dafür aber eine Menge falscher Freunde. Sagen was gerne gehört wird. (Gerade diesen Absatz könnte ich extra lange fortsetzen.) Irgendwann kamen dann die Situationen in denen es reichte. Schluss mit der Zurückhaltung! Und kurz gesagt, die Ehrlichkeit ist nicht unbedingt des Menschen Freund! Das habe ich schnell erfahren.

Auch wenn jeder Mensch von Ehrlichkeit und Wahrheit spricht, sich es von den anderen wünscht und behauptet selbst diese „Tugend“ zu besitzen, schaut die Realität GANZ ANDERS aus! Tust du deine Meinung kund, sagst was du dir denkst, nimmst Stellung dazu was dir eventuell missfällt und bist dann auch noch anderer Meinung als die Mehrheit – dann kann ich dir versichern, wirst du mehr Feinde als Freunde begrüssen können. So sind wir Menschen. Traurig, aber leider wahr. Die Meisten wollen lieber „belogen“ werden.

Woran liegt`s?

„Ehrlichkeit macht unbeliebt. Und scheinbar sind Lügner sympathischer.“ Das hab ich irgendwann irgendwo gelesen. Diese Meinung teile ich sicher nicht! Lügen sind der „Schmierstoff jeglicher Kommunikation“. Es ist leider so! Die Wahrheit lässt sich leider nicht beliebig zurechtbiegen, Lügen sind da wesentlich flexibler.

Wir Menschen tun uns mit der Wahrheit schwer, also brauchen sie etwas wo sich gut fühlen. Sie fühlen sich in der Scheinheiligkeit der anderen Menschen sichtlich besser. Dieses Falsche und Unehrliche finden wir in allen Bereichen. Am Arbeitsplatz, unter Freunden sogar in der eigenen Familie. Von der Politik möchte ich jetzt gar nicht reden! Die Scheinheiligkeit ist nichts weniger als das Fehlen der Ehrlichkeit hinter der jemand seine eigene Persönlichkeit versteckt, währen er eine moralische unantastbare Güte vorgibt. Ich bin mir ganz sicher dass auch du den ein oder anderen kennen wirst der diese Eigenschaft in sich trägt. Scheinheiligkeit gehört der Vergangenheit an, sobald man versucht authentisch zu sein!

Wenn wir immer unsere Meinung nach der der anderen ausrichten, wird es passieren das wir sehr bald keine eigene Meinung mehr bilden können, die wir aber brauchen um nach unseren eigenen Werten leben zu können. Egal ob das nun anderen gefällt oder nicht! Fakt ist, die Wahrheit ist oftmals schmerzhaft und kann auch verletzend sein und aus diesem Grund neigen wir dazu sie zu meiden!

Der Ton macht die Musik

Ich bin der Meinung das wir sehr wohl und wieder viel öfter unsere Gedanken frei geben sollten! Wegsehen, nicht hinhören nur damit man selber nicht in Schwierigkeiten kommt und sich vielleicht noch Unannehmlichkeiten einfängt, finde ich definitiv feige und schwach. Warum sich nur „trauen“ wenn schon drei andere jemandem helfen, quasi die Vortaster spielen?

Mit unserer Zurückhaltung wird gespielt, sie wird benutzt und plötzlich sind wir verkauft. Also sagen was nicht passt oder gefällt. Ob im Job, bei Freunden und in der Familie. Es wird viel zu wenig miteinander geredet und wenn dann oft nicht „ehrlich“ genug. Der Ton macht die Musik, das ist der Schlüssel jeder Kommunikation. Wie schon gesagt: Reden funktioniert nicht ohne Denken. Ich wünsche mir für mich persönlich immer, dass Menschen mit MIR so reden wie ich es mit ihnen mache! Wertschätzend und mit Respekt. Dazu noch authentisch sein … dann hat plötzlich die Zurückhaltung eine ganz neue Bedeutung! 🙂

Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.

Edmund Burke

Ich wünsche DIR wie immer eine geniale Zeit und freue mich auf DICH in meinen Artikeln!

… ist manchmal Scheisse. Ich entschuldige mich jetzt NICHT für diesen Ausdruck, weil es einfach so ist! Möglicherweise ist es auch mit 30 oder 40 Jahren so, jedoch kann ich mich da nicht mehr daran erinnern … glaub ich … oder so. Das sich im Leben einer Frau so einiges verändert, hat sie ihren 50iger erreicht, glaubt Frau ja erst, wenn sie mitten drin steckt. Da tauchen plötzlich so „Flöhe“ auf … aus dem nix. Sie lassen dich stolpern, möchten dein bisheriges Dasein verändern, rütteln an deinen Glaubenssätzen und schicken nebenbei noch andere Plagegeister die dich merken lassen, hoppla – da spielt sich was ab was ich gar nicht will! Sie machen sich lustig über dich und sagen „So knackig wie mit 30 ist SIE nicht mehr, der Zahn der Zeit nagt selbst an IHR …“ Sie sehen sich an und sind sich alle einig „JA bei IHR werden wir  nun auch unser Glück versuchen und sie schleichend in den Wahnsinn treiben …“

Ich kann es selbst kaum glauben

Eine gute Freundin, die ein paar Jahre älter ist als ich, top aussieht und der man ihr Alter definitiv NICHT ansieht, hat kurz vor meinen 50igsten Geburtstag immer diesen einen Satz zu mir gesagt, den ich zwar wahrgenommen habe, aber mir immer dabei gedacht habe „Schon möglich, aber DER ist für mich niemals zutreffend!“ Sie sagte: „Wenn DU erst mal 50 bist, beginnt alles zu „bröckeln“. Auch bei DIR!“ Was sie mit „bröckeln“ gemeint hat, habe ich sie eigentlich nie wirklich gefragt, es war mir egal und wie gesagt: ICH muss NICHT alles haben! 🙂

Nun bin ich ein paar Jährchen darüber … und sie hatte wirklich recht. Es „bröckelt“. Sie hat sich damit schon lange damit abgefunden obwohl sie noch immer eine sehr Hübsche ist der man ihr Alter trotz „bröckeln“ nicht ansieht! Und ICH? ICH überlege noch.

Hallo Wehwehchen!

Du fühlst dich gut und richtig wohl, so legst du dich ins Bett und morgens beim Aufstehen … tut der Rücken weh, knackst etwas in der Schulter und der Aufstehschwung reicht maximal zum Aufsetzen. Beim Sport lässt die Leistung nach, dafür schmerzen die Gelenke. Vielleicht sollte ich doch weniger intensives Training und mehr „Rückenschule“ machen? Und abends beim Weggehen sicherheitshalber die bequemen Sportis einpacken, weil sie sehen zwar sensationell aus die HighHeels, aber mehrere Stunden in 10 cm Absätzen zu sitzen (von drauf laufen rede ich hier gar nicht mehr!). Es reicht wenn die Füsse die restliche Nacht und zwei Tage danach schmerzen als wär ein Bus darüber gefahren.

Hallo … ich sehe nichts!

Ja und das Allerbeste und Neueste: ICH bin aufgeschmissen, hilflos und beinahe blind, hab ich meine Brille nicht dabei! Eigentlich sind es ja zwei … für die Ferne und zum Arbeiten und Lesen. Innerhalb kürzester Zeit bin ich Besitzerin dieser wichtigen Teile geworden. Noch gar nicht lange her, da trug ich Brillen als modisches Assesoure, jetzt brauche ich sie damit ich nicht gegen die Wand laufe >händevorsgesichtschlag<. Und da ist er wieder der Satz meiner Freundin … DU wirst schon sehen blablabla. Sie hat recht … auf eine gewisse Art und Weise.

Da stimmt was nicht …

Manchmal kommt mir vor, ich hatte beim Einkauf mancher Klamotten die falsche Brille auf! Oder bei der Waschmaschine das falsche Programm gewählt. Oder es näht über Nacht jemand an meiner Kleidung rum – nämlich enger! Das sich in der Kürze der Zeit alles dort hin verlagert, wo ich es nicht gebrauchen kann? Gibts das? Manchmal ne kleine „Sünde“ sprich Schoki, aber in Wirklichkeit mache ich mehr Bewegung als früher, achte auf die Ernährung und schau auf mich! Und das was mich dabei am meisten ärgert ist: Es ist wesentlich schwieriger geworden, wieder alles loszuwerden. „DU wirst an mich denken, ab 50 wirst auch DU dich mit dem Gewicht streiten … “ JA ich habs`verstanden. Im Ernst jetzt, gehts dabei nur mir so?

Ansatzfarbe als Vorrat zu Hause

Aus den feinen Linien im Gesicht werden plötzlich Falten, was mich jetzt nicht sonderlich stört, was ich aber anstandslos zugeben muss. Es ist doch nur ein Jahr dazwischen gewesen und auf einmal ist dein Spiegelbild nicht mehr so jugendlich und frisch! Aus schwarzen Haaren blinzeln immer öfter und immer mehr graue Fäden durch, ein Kontrast mit dem ich mich nicht anfreunden werde. Noch nicht. Ja und zwischen 45 und 55 Jahren klopfen dann die Wechseljahre an. Ein ganz natürlicher Abschnitt in unserem Leben. Zwischen Schüttelfrost und Hitzewallung, zu Tode betrübt und ausgelassen sein … das volle Programm. Eine kritische Zeit, die jede Frau auch anders er- und durchlebt.

Plötzlich ist „Altersvorsorge“ ein Thema

Erwerbslose Zeiten wegen Kindererziehung, Teilzeitjobs, oder irgendwelchen Ausfällen machen den Geldbeutel nicht voller wenn man nicht rechtzeitig vorgesorgt hat. Geht ja immerhin auch um Absicherung, wer sagt dir das deine Ehe bis zum Sterben halten wird?! Solche Gedanken und Gespräche tauchen bewusster auf. Und ein beruhigendes Aufatmen folgt, da ich ja schon in sehr jungen Jahren darauf aufmerksam gemacht worden bin … ich hatte es nur wieder mal vergessen. Also alles gut! Ich weiß dass dieser Punkt ein eher langweiliger und richtig altmodischer ist. Bist du auch meiner Meinung? Dann schau dir mal das Schreiben der PV an, dort steht ja sehr fett gedruckt, welchen Betrag du am Tag XY erhältst. Ein Betrag der für das Notwendigste reicht, hast du nicht zufällig in der Politik zu tun gehabt … Frechheit eigentlich.

Laufen lassen oder neu durchstarten?

Mit 50 Jahren wollte ich verheiratet sein, meinen heiss geliebten Job bis zu meiner Pension gesichert haben, Enkelkinder haben, ein schönes Haus usw., klassisch langweilig eben. NICHTS davon ist eingetreten. Alles kam ganz anders als gedacht. Und das begann alles vor 3 Jahren, nicht bewusst zu meinem 50iger. Andere neue Denkweise, neue Lebensumstände einfach alles. Gedanken wie „soll ich auf der sicheren Seite bleiben oder kündigen? Was ist mir wichtiger … Geld oder Gesundheit und glücklich sein? Soll ich mich noch trauen Neues zu beginnen, mich ans andere Ufer wagen? Genau DAS war die richtige Zeit um einen Cut zu machen. Einfach war es nicht und „sicher“ schon gar nicht.

Alles ist vergänglich

Sich an Dinge zu klammern, an „Schönheit & Jugend“ fest zuhalten ist Vergeudung deiner Zeit. Das wissen wir alle. Jeder Anfang ist schwer so ehrlich muss jeder sein. Das wir in der zweiten Lebenshälfte trotz bewussterem Leben, viel Sport und Bewegung uns nicht mehr so im Spiegel wiederfinden wie vielleicht noch Jahre zuvor, ist normal. Bei manchen ist der Sprung so unangekündigt schnell da, das gibt es wirklich. Sei es durch eine schmerzvolle Zeit die man durchlebt hat oder einfach eine Krankheit an sich. Das Leben zeichnet uns und im „älter“ werden noch viel schneller und dauerhafter.

Also werde ich den einleitenden Satz „Die zweite Lebenshälfte von uns Frauen ist manchmal Scheisse“ zurücknehmen und sagen:

„Mit der zweiten Lebenshälfte beginnt das Leben erst so richtig“. 

Wir sitzen alle im gleichen Boot, der eine 5 Jahre früher der andere später, na und? Wichtig ist was DU aus deinem zweiten Lebensabschnitt machst. Du kannst dich hinsetzen und jammern wo es überall zwickt und wie schlimm deine Hitzeattacken gerade sind, oder DU akzeptierst die Dinge die du nicht beeinflussen kannst und änderst was DIR möglich ist.

Das Ganze nenne ich dann „Spass und Freude am Leben“, trotz manchmaliger Gliederschmerzen, Falten und grauen Haaren (die man ja gut verstecken kann), Fächer-Attacken weil so warm obwohl es kühl ist, mit einer Brille im Gesicht und sicherheitshalber eine in den Haaren und das Ganze in bequemen lässigen Sporttretern … wichtig ist DU spürst dich und hast Freude an deinem Dasein!

Ich würde mir wünschen dich auf die ein oder andere Art zum „Nicken“ gebracht zu haben. Das bedeutet für mich, es ist tatsächlich so. Über einen Kommentar zu diesem Thema würde ich mich besonders freuen! Vielleicht hast DU ja Tipps und Tricks auf Lager die uns allen helfen, noch leichter damit umzugehen … ich freu mich von DIR zu lesen.

Viele möchten Leben ohne zu altern und sie altern in Wirklichkeit, ohne zu leben.

Tattoos, sie signalisieren eine Lebenseinstellung und eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur. Das Klischee das Menschen, die tätowiert sind, zu einer bestimmten „Spezies“ mit Nachgeschmack gehören, ist schon lange überholt. Waren es früher wesentlich mehr Männer, die sich mit den verschiedensten Motiven geschmückt haben, sind es jetzt die Frauen, die ordentlich nachgezogen haben!

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen in der Tattoos sehr oft mit den Aussenseitern der Gesellschaft in Verbindung gebracht wurden. Ein Thema über das ich mit meiner Familie nie hätte reden können. Was mir auch immer dazu einfällt, als ich einen Freund mal zu Hause vorstellte. Lederjacke und die Arme tätowiert … DER konnte alleine durch sein Aussehen schon nix taugen! 🙂 Das war zumindestens die Ansicht der älteren Generation. Heute sind es genau diese Menschen die du beim Tätowierer antriffst. Cool und gelassen nehmen sie eine Sitzung nach der anderen in Angriff!

Hätte ich vor 8 Jahren so ausgesehen wie heute, hätte ich meinen damaligen Job nicht bekommen. Die offensichtlichen Tätowierungen passten nicht zur Firmenphilosophie ausser man hätte sie irgendwie „verstecken“ können. Aber im Sommer mit Rolli unter der Klimaanlage zu stehen wäre auch etwas sonderbar gewesen.

Körperschmuck oder Schönheitsideal

Ich habe mit einigen Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gesprochen und die meisten erzählten dass das erste Tattoo Hand in Hand mit einem neuen Lebensabschnitt kam. Wenn ICH darüber nachdenke, war es bei mir die Autonomie, der Zeitpunkt wenn man beginnt sich aus der Abhängigkeit zu lösen die zwischen Eltern und Kind bestand. Ich hatte „Macht“ über meinen eigenen Körper. Ich glaube es war in gewisser Weise eine Trotzreaktion. Diese „Jugendsünde“ gibt es auch in dieser Form nicht mehr.

Tätowierte Frauen sind risikobereiter

Und dazu zähle ich jetzt nicht die Frauen die mit Stolz ihren Delphin oder Schmetterling am Knöchel tragen, man verzeihe mir jetzt bitte diese Aussage. Ich meine diejenigen die mehr Farbe am Körper tragen als klare Haut. Ich persönlich fand diese Frauen schon immer cool und anders. Langweiligkeit war ihnen fremd und ihre Einstellung zum Leben war ebenso freier und unkomplizierter. Offen und abenteuerlustig – so waren sie und so sind die Frauen, die „gekennzeichnet“ sind! 🙂 Und ich rede nicht nur von jungen Frauen …

Ob die Tattoos nun an einer Frau sexy aussehen oder nicht, liegt immer im Auge des Betrachters und ist reine Geschmacksache. Sich ein Tattoo stechen zu lassen sollte auch einen anderen Hintergrund haben, schliesslich begleitet es uns ein Leben lang! Für mich ist es ein Gesellschaftsphänomen, bedenkt man das mehr als die Hälfte der Menschen bereits tätowiert sind. Am Strand jemanden zu treffen der NICHT gestochen ist … hat mittlerweile schon Seltenheitswert. 🙂 Es zeigt wie normal es geworden ist, in den eigenen Körper einzugreifen.

Tattoos kennen keine Altersgrenze

„Warum machst du das? Bist du nicht zu alt? Und was wenn du noch älter bist … ?“ All diese Kommentare prallen ab wenn ich sie zu Ohren bekomme. Alles im Leben gehört überlegt und das man mit 20 Jahren eventuell sich noch nicht ganz sicher ist was man eigentlich will, DAS darf so sein! Was der  Mensch dann später mit seinem Körper anstellt muss jede/r für sich selbst entscheiden.

Ich kenne eine Menge ältere Menschen die wahre Kunstwerke auf ihrer „alten Haut“ tragen. Sie wirken weder unseriös noch lächerlich! Gerade bei Frauen wird befürchtet dass die Tattoos an den Armen im Alter darunter leiden. Tattoos kaschieren sogar manches …! 🙂 Eine coole Frau bleibt eine coole Frau und hierbei sind Tattoos im Alter keinesfalls störend, ganz im Gegenteil!

Ich erlaubte mir erst spät, an mir weiter zu machen

Meine Wenigkeit war und ist sich ganz sicher, der Bevölkerung nicht mehr im gestärktem Poloshirt oder in spiessiger Kleidung zu „dienen“,  so setzte ich erst vor 1 Jahr fort was ich früher begonnen habe. 🙂 Ein Ende dieser Leidenschaft ist noch nicht in Sicht und ich bereue keinen einzigen Nadelstich! Jetzt muss ich auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen. Auch ist die gesellschaftliche Akzeptanz bedeutend grösser geworden als sie noch vor einigen Jahren war, in vielen Bereichen werden die Vorurteile gegenüber Tattoo – Trägerinnen trotzdem bestehen bleiben. Doch das stört mich kein bisschen. Dazu fällt mir auch immer wieder dieser Satz ein:

Die Menschen, die diese Welt ruininiert haben, tragen Anzug und keine Tattoos!

In diesem Sinne wünsche ich jeder Einzelnen von euch viel Spass beim möglicherweise nächsten Termin im Tattoostudio?!

Hast du schon mal schlechte Erfahrungen gemacht weil du tätowiert bist? Wurdest du in Folge anders behandelt? Schreib mir deine Erfahrungen wenn du magst 🙂 , ich freue mich auf deine Zeilen …

Energie … es wird so viel davon gesprochen. Energiearbeit hilft mit den verschiedensten Ansätzen deinem Körper und Geist. Sie reinigt deinen Körper und lässt die positiven Energieströme wieder fließen. Die körperlichen Funktionen werden stimuliert, Angst und Traumazustände können gelöst werden und sie hilft dir dich wunderbar zu entspannen und dem alltäglichen Stress zu entkommen.

Jetzt denkst du dir vielleicht ich weiß was Energiearbeit ist und diese oben angeführte Einleitung – nö, die passt nicht (ganz). Da geb ich DIR auch recht (fast). Aber genau DAS waren so meine ersten Berührungspunkte zu dem Ganzen. Da es ja eine Menge verschiedenster Methoden und Praktiken in diesem Bereich gibt würde es zu viel Zeit in Anspruch nehmen auf jede einzelne Therapieform einzugehen. Eine jedoch werde ich genauer für dich unter die Lupe nehmen.

Man versucht sehr viel im Laufe seines Lebens

Ich kann von mir behaupten, dass ich mein Limit an Chemie in Form von Medikamenten schon mehr als vorgesehen überschritten habe. Da bin ich wahrscheinlich auch nicht die Einzige. Im Laufe seines Lebens kommen eben unvorhergesehene Krankheiten und einige kleinere oder grössere Wehwehchen auf einen zu. Ist so, ausserdem – nichts wird besser, wie meine ehemalige Chefin immer zu sagen pflegte. Damals konnte ich es nicht ganz verstehen, heute weiß ich was sie meinte 😀 .

Als jüngere Frau plagten mich sehr schwere Migräneanfälle, die so schlimm waren das ich mir selber vor jedem Anfall einen „Pen“ in Bauch oder Oberschenkel jagen musste. Das Resultat war ein Totalausfall. Schwierig mit zwei kleinen Kindern und dem Job. Welcher Arbeitgeber braucht das schon! Aus diesem Grund begann ich schon BEVOR ich etwas merkte, eine Menge Zeug in mich hinein zu stopfen … alles was ich erwischen konnte … vorbeugend, und das sehr viele Jahre hindurch. Geholfen hat die ganze Chemie nichts, bis ich zur Alternativmedizin gestossen bin.

STRESS der Menschen 2. liebstes Wort

Egal um was es geht, sprichst du mit jemanden, wirst du sehr bald hören: „Das is sicher der Stress …“ zum Teil ist das sicher nicht ganz falsch, aber bist DU es nicht selbst die sich „stressen und treiben“ lässt? Sag jetzt bitte nicht „Es geht gar nicht anders“! Nimm den Wind aus deinen Segeln und die ersten, zwei, drei „Aua“ werden schon deswegen verschwinden! ICH hab es so gemacht und es funktioniert tadellos. Für die restlichen „Defizite“, wie ich es nenne, habe ich mir meinen eigenen Weg gesucht. Und der ist nicht mit Pillen gepflastert. Die Energiearbeit steht dabei ganz oben. Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war  finde ich es sehr gut, weil ich mich jetzt auch endlich in „guten Händen“ befinde. Und genau DAS spielt eine sehr wichtige Rolle bei dieser Arbeit!

Die Energiearbeit kommt leider immer als letztes zum Einsatz

Das kann ich jedenfalls von mir sagen und ich kenne viele die ebenso handeln wie ich. Weil diese „Heilarbeit“ von keiner Kasse bezahlt wird und jeder der sich schon mal damit auseinandergesetzt hat, weiß das eine Stunde, egal um welche Therapie – Form es geht, im Durchschnitt um die 70 Euro kosten. Mit einmal hingehen wirst du auch nicht viel ausrichten können … Für Frauen die Alleinerzieher sind oder eben diese knapp 100 Euro einmal im Monat oder sogar öfter, nicht übrig haben wird es dann schon wieder schwierig!

Energiearbeit ersetzt nicht die herkömmliche Schulmedizin!

Ganz ohne Ärzte und deren Behandlungen wird es nie gehen, aber Beides vereint kann wunderbare Ergebnisse erzielen. Mir ist jedoch aufgefallen das die behandelnden Ärzte keine Freude mit der Aussage haben „Ich lasse das jetzt mal, ich widme mich der Energetik und werde meine „Selbstheilungskräfte“ aktivieren …“. Mir ist es auch schon mehrmals passiert das die Energetik von klassischen Medizinern schlecht geredet oder belächelt wurde! So etwas erzeugt dann bei mir ohnehin gleich eine Allergie+ Aggression. Möglicherweise hatte ich auch die falschen Ärzte gegenüber, ich habe keine Ahnung, ich ließ mich jedenfalls dadurch immer wieder einschüchtern und lange von diesem Schritt abhalten.

Heute setze ich sehr viel daran und gehe meinen Weg

Heute ist es so, dass ich gerne auf manche „Belohnungsstückchen“ verzichte um mir diesen LUXUS, der mir hilft und etwas bewirkt in mir, gönnen zu können. Wenn auch nur in kleinen Schritten gegangen werden kann, aber diese bleiben nachhaltig. Ohne einen gesunden Körper und Geist funktioniert unser Leben nur teilweise, deshalb …

Um an den Ort zu kommen, wohin ich hin möchte, muss ich den Ort verlassen, an dem ich gerade bin!

Ein schöner Satz um dir jemanden vorzustellen!

Interview mit Barbara Egger, Diplom Therapeutin

Barbara EggerWie oben ja schon angeführt werden viele Therapie – Formen angeboten.

Ich durfte vor kurzem Barbara Egger, Dipl. Prana Energie Therapeutin, kennenlernen.

Sie kann und möchte DIR diese berührungslose Methode näher bringen, worüber ich sehr glücklich bin. Einfach weil ich das sehr interessant finde!

Ich:
Hallo Barbara, schön das du dir die Zeit genommen hast mir ein paar Fragen zu beantworten! 🙂

Barbara:
Hallo Sandra, schön dass du mich angeschrieben hast, ich lese deine Blog schon längere Zeit und freue mich dir und deinen Leserinnen einen Einblick in meine Arbeit zu geben.

Ich:
Sei so lieb und erkläre mir und meinen Leserinnen mal genau was man unter Prana – Energie Arbeit verstehen darf.

Barbara:
Die Prana Energie Therapie ist ein berührungslose Methode, bei der die Selbstheilungskräfte in deinem Körper aktiviert werden. Prana ist ein anderes Wort für Lebensenergie. Dein Körper hat einzelne Energiezentren, sogenannte Chakren, welche wie kleine Kraftwerke zu sehen sind. Diese Kraftwerke sind für dein körperliches als auch mentales und emotionales Gleichgewicht zuständig. Sie leiten diese Lebensenergie bis in jede einzelne Zelle deines Körpers. In der Prana Energie Therapie wird angestaute, blockierende Energie aus dem Energiesystem der betroffenen Körperstelle, Organe bzw. Körperteile entfernt und frisches, reines Prana auf diese übertragen. Dies erfolgt mit der Kraft des Geistes ohne jegliche Berührung des Körpers, die körpereigenen Heilungskräfte werden aktiviert. Du hast alles in dir, meine Hände sind nur das Werkzeug um dich wieder in Balance zu bringen. Die Prana Energie Therapie kann bei akuten und chronischen körperlichen sowie seelischen Beschwerden aller Art angewendet werden, bei Verletzungen und chirurgischen Eingriffen kann der Regenerationsprozess erheblich beschleunigt werden. Die Prana Energie Therapie ist eine komplementäre Methode zur Schulmedizin, es werden keine Diagnosen gestellt, es werden ausschließlich Unausgewogenheiten der feinstofflichen Energiekörper gemessen.

Ich:
Diese Methode ist überall einsetzbar? Erzähl uns einige Erfahrungswerte …

Barbara:
Diese Methode ist bei Menschen, Tieren, Räumen und Gegenständen anwendbar. Mein Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem Menschen. Für mich ist es sehr spannend meine Klienten auf ihrem Weg zu begleiten und die Entwicklungsschritte jedes Einzelnen zu beobachten. Jeder Mensch ist individuell und kommt mit den unterschiedlichsten Erwartungen zu mir. Jedoch kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass sich jedes Symptom, jede Krankheit, jede Disharmonie immer auf allen Ebenen wieder spiegelt. Jedes Problem, welcher Art auch immer ist auf physischer und mentaler/emotionaler Ebene zu sehen und auch dort jeweils aufzulösen.

Ich:
Wie ist deine Meinung zur Energiearbeit generell? Hast du selbst Erfahrungen gesammelt bevor du dich entschieden hast Prana anzubieten?

Barbara:
Ich beschäftige mich schon mein halbes Leben damit. Ich habe schon sehr früh erkennen dürfen dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde. Es hat mich schon immer begeistert und fasziniert welche verschieden Methoden es gibt um seine eigenen Krisen und seinen Rucksack (bildlich gesprochen), den wir ja alle so mit uns schleppen, zu öffnen und den Inhalt darin mal auszupacken und schön langsam das Ganze aufzulösen. Ich persönlich kann aus meiner Erfahrung berichten, dass man sich seinem Schmerz stellen muss nur dann kann es zu einem neuen Lebensgefühl kommen. Und um genau das geht es mir in meiner Arbeit, ich möchte meine Klienten dabei unterstützen zu werden wer sie wirklich sind.

Ich:
Eine Frage die für mich immer eine Rolle spielt: Du bist ja diplomierte Therapeutin, WER war dein Lehrmeister?

Barbara:
Diese Methode wurde von Hubert Leitenbauer entwickelt, er ist Autor und Lehrgangsleiter. Die Ausbildung erstreckt sich über 6 Monate und wird über das Wifi OÖ in Zusammenarbeit mit der Prana Akademie Austria angeboten.

Ich:
So nun meine persönliche Abschlussfrage. Hast du für dich einen persönlichen Leitspruch wenn es um deine Gesundheit geht?

Barbara:
Ich denke Vorsorge ist besser als Nachsorge. Bewusst mit seiner Gesundheit und seinem Körper umgehen, heißt für mich zu erkennen was ich brauche, zu verstehen wer ich bin und warum alles so ist wie es ist. Mein Motto ist: Umgib dich mit Personen die dir gut tun, bleib neugierig und geh mutig deinen Weg.

„Sei wie der Baum … wichtig sind deine Wurzeln und ein kräftiger aber trotzdem beweglicher Stamm um nicht zu brechen bei einem Sturm. Nur dann kannst du deine Krone richtig entfalten und Früchte tragen.“ ein schönes Bild wie ich finde.

Ich:
Ich danke dir für deine Offenheit und deine Aufklärung! Ciao Barbara

Barbara:
Ich sag Danke! Viel Erfolg weiterhin… und alles Gute. Ich freue mich immer wieder so tolle Frauen wie dich kennen zu lernen ?

 

Willst du dich näher informieren? Hier findest du die Website von Barbara

Ja was soll ich sagen, diesmal haben wir in eine etwas andere Richtung geschnuppert 🙂 ! Ich fand es super nett und für DICH war es möglicherweise ein Denkanstoss in eine andere Richtung?!

Ich wünsche DIR bis zum nächsten Mal eine gute Zeit.

Was hat SIE was ICH nicht habe? Hast du dich das schon mal gefragt? Es gibt Menschen die eine gewisse Faszination ausstrahlen, wir sagen sehr gerne: „Der/Die hat das gewisse Etwas.“ Wobei man das ja nicht genau benennen kann! Wenn du in diesem Moment darüber nachdenkst fallen dir bestimmt ein, zwei Leute ein, die von so einer Aura umgeben sind! Stell sie vor dein geistiges Auge und versuche mal zu benennen was sie so „besonders“ macht…

Zum gewissen Etwas gehört für mich einiges

Es sind für mich faszinierende Menschen, die eine Ausstrahlung besitzen mit der sie andere an sich fesseln können, mich mit ihrem Charisma und ihrer besonderen Faszination neugierig machen! Also eine Kombination aus mehreren Eigenschaften. Es kann durchaus ein unwiderstehliches Lächeln sein, worüber ich in einem meiner letzten Artikel geschrieben habe … das gewisse Etwas hat für mich keinesfalls mit dem äusseren Erscheinungsbild zu tun. Das ist zweitrangig. Mich faszinieren Menschen, die in irgend einer Form „anders“ sind, eben meine Neugierde erwecken, mich dabei mit einer ganz besonderen Stimmfarbe und Gestik fesseln.

Ich durfte schon viele unterschiedliche Menschen kennenlernen. Und mir ist oft aufgefallen das Menschen, die dieses „Etwas“ besitzen – und dabei NICHT den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entsprechen, wesentlich attraktiver auf mich gewirkt haben, als manch optisch „schöner“ Mensch!

Das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters

Wir betrachten ja alle Menschen unterschiedlich, jeder von uns auf seine eigene Art und Weise. Was ICH anziehend und spannend finde, muss für dich keinesfalls so wirken! Jeder hat seine eigene Wahrnehmung und das ist ok so. Früher war „schön“ gleich „interessant“ und ich hatte mich oft blenden lassen von dieser optischen Wahrnehmung. Solche Menschen nutzen sehr gerne ihr Erscheinungsbild um gezielt zu manipulieren. Deshalb ist das gewisse Etwas oft erst auf den zweiten oder sogar dritten Blick zu erkennen. Schönheit sieht man. Das gewisse Etwas spürt man!

Menschen, die einen in ihren Bann ziehen können, haben es irgendwie einfacher. Es kommt ihnen zu gute im Umgang mit anderen. Sie sind einem meistens sofort sympathisch! Eine positives Charisma lockt eben leichter an, als ein Mensch ohne dem gewissen Etwas.

Ich habe mich selbst öfter dabei betrachtet

…und gefragt: Welche Leute ziehen MICH an? Faszinieren mich? Und ich kann sagen, es waren sehr selten die „Model-Typen“, egal ob Frau oder Mann. Nein es waren immer die Grenzgänger, die ganz oder gar nicht Menschen. Auch solche deren Stimme eine Besondere war. Gute und interessante Gespräche geführt haben und dabei authentisch waren. Also keine “ Plauderer“, keine die eine Fan-Gemeinschaft hinten her zogen. An solchen hatte ich nie Interesse oder sie langweilten mich sehr schnell … was auch für mich wieder etwas mit „oberflächlich“ zu tun hat.

Persönlich hab ich es nie besonders einfach gehabt, das Schubladendenken der anderen verfrachtete mich auf den ersten Blick immer nach Aussen. Unsympathisch, arrogant, streng u.v.m.! Auch wenn das nie so war oder ist, gegen die Wahrnehmung der anderen ist man machtlos. Schön wenn es dann Menschen gibt die beim zweiten Kontakt ihre Meinung ändern 🙂 und ich schon öfters zu hören bekam: „Interessiert hast du uns ja … aber du wirktest so introvertiert!“ Also – was sagt mir das? ICH bin auf den ersten Blick nicht mit dem besonderen Etwas gesegnet gg.

Ein guter Tipp zum Abschluß

Es heisst nicht umsonst: „Der kürzeste Weg zu einem Menschen ist ein Lächeln“. Ein Lächeln, einfach so … kann so viel Wärme und Güte ausstrahlen. Lächelst du selbst sehr viel, wirst du bemerken, dass dich andere Leute als positiven Menschen erkennen werden. Also lächle magisch mit deinen strahlenden Augen! Das hab ich mir neu zugelegt und fühl mich dabei selbst sehr wohl!

Schreib mir zu diesem endlosen Thema: Was und Wer hat für dich das gewisse Etwas?! Und was sagen die anderen über dich?

Jeder kennt es, wir jammern alle auf sehr hohem Niveau! Und wenn es wir nicht selber sind, tun es die Anderen, zumindestens sehr viele. Unentwegtes, unzufriedenes Nörgeln. Meist sind es immer wieder die selben Ursachen über die wir uns unzufrieden äussern.

Dauernde Unzufriedenheit macht das Leben nicht angenehm. Im Gegenteil. Zu mir wurde mal gesagt, als ich mich ebenfalls in dieser Welle befand: „Jammer nicht – TU was dagegen!“

Was auch vollkommen richtig gewesen war. Natürlich wird es immer Situationen geben in denen WIR keinen direkten Einfluss darauf haben Dinge zu ändern oder zu beeinflussen. Dann wäre die radikale Akzeptanz von nutzen. Annehmen – Hinnehmen.

Ausserdem kann so eine ständige Unzufriedenheit ziemlich nerven, vor allem wenn man sich bei jedem Treffen mit Freunden oder der Freundin, anhören muss, wie scheisse wieder alles gerade ist – sein wird oder gerade läuft!
Ich hab mich auch immer etwas infiziert gefühlt … mich selbst dabei ertappt, wie ich auf einmal auch begann zu jammern und unzufrieden zu werden. Das tat mir nicht wirklich gut.

Warum sind wir unzufrieden?

Ich finde die Lebenseinstellung ist ausschlaggebend. Wer als Kind oder Jugendlicher immer die selben Sätze wie: „Warum kannst oder kapierst du das nicht? Das funktioniert sowieso nicht, du bist noch viel zu jung und verstehst es nicht.“ und viele ähnliche Aussagen mehr hört, wird es im späterem Leben schwer haben die positive Einstellung zum Leben finden und sehr oft an sich zweifeln!

Wenn wir immer nur DAS sehen, was passieren könnte und vielleicht falsch laufen wird, haben wir keinen Blick für die Chancen, die uns das Leben und der Alltag so vor die Füsse wirft. Wir denken negativ.

Wenn wir uns immer auf Dinge fokussieren, die wir nicht besitzen und haben, sind wir klarerweise so lange unzufrieden, bis wir das, den oder sonst was, endlich dann unser Eigen nennen können. Aber die Freude ist nur von kurzer Dauer, da schon das nächste Objekt der Begierde ins Auge gefasst wird.

Unzufriedenheit in der Partnerschaft? Auch das ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt. Wir alle wollen einen Partner der perfekt zu uns passt. Mr. oder Mrs. Perfect muss es sein. Auf Dauer einen mittelmässigen Partner an seiner Seite zu haben, kommt ja mal gar nicht in Frage! Nein – „besonders“ muss ER oder SIE schon sein, schliesslich sind wir ja auch einzigartig (meinen wir)!

Anfangs ist immer alles gut, doch dann schleicht sie sich wieder an … langsam … die Unzufriedenheit. Es könnte ja irgendwo da draussen noch was „Besseres“ geben. Plötzlich wandeln wir was anfangs positiv war, ins Negative um. Uns fallen auf einmal nur mehr die Fehler des Anderen auf. Wir ärgern uns endlos … und das Gute vom Partner erreicht uns schon gar nicht mehr. Läuft etwas nicht richtig wird das sofort wahrgenommen. Das was in Ordnung ist, dem schenken wir keine Bedeutung mehr. Es wird zur Selbstverständlichkeit. Leider ist das ein allgemeines Problem unserer Zeit. Unzufriedenheit kann man auch selbst „züchten“.

Auch das permanente gleichstellen oder vergleichen mit Menschen, die „mehr“ besitzen als wir, jünger und schöner sind, mehr Erfolg haben im Job und in der Gesellschaft, mehr Freunde haben und beliebter sind als vielleicht wir, all das gibt uns wieder das Gefühl klein und minderwertig zu sein. Also auch da wieder – wir sind mehr als unzufrieden.

Sehr oft sehen wir uns auch ganz anders als unsere Mitmenschen. Wir halten uns für NICHT GUT GENUG. Es wird uns ja jeden Tag aufs Auge gedrückt das WIR dem gesellschaftlichen Bild nicht gerecht werden. Was totaler Blödsinn ist und von der Realität weit entfernt! Ausserdem verlangen und erwarten wir viel zu oft zu viel von unseren Partner, Freunden, Familie und im Job. Hier kommt auch das Wort PERFEKTION in die Zeilen, ein Wort das einen beherrschen kann 🙁 .

Unzufriedenheit ist nicht notwendig um uns mehr anzustrengen. WIR glauben es sei so. Gesagt wird: „Ohne Unzufriedenheit, gibt es bei keinen Ehrgeiz. Denn wenn wir mit allem zufrieden sind, strengen wir uns nicht mehr an und können folglich nichts mehr erreichen!“ Worte, die aus unserer so tollen Gesellschaft entsprungen sind.

Fakt ist den meisten Menschen fehlt einfach der Mut und die Sicherheit, Situationen mit denen wir nicht klar kommen und glücklich sind, zu ändern.

Raus aus den alten Schuhen, rein in ein Paar Neue … aber die könnten „drücken“.

Wir wollen ja auch niemanden verletzen, der gesicherte Arbeitsplatz könnte deswegen verloren gehen, unangenehm aufzufallen, wenn wir anderer Meinung sind als die restlichen 80%. DAS könnte alles passieren!? Und dennoch ist es für jeden Einzelnen von uns möglich seine Unzufriedenheit in positive Zufriedenheit umzumünzen. Sobald du deine Anhaltspunkte weisst, die dich unzufrieden machen, ist das der 1. Step dagegen anzukämpfen und es zu verändern.

Jetzt sind wir wieder am Anfang, bei der Lebenseinstellung. Halte dir vor Augen, was in deinem Leben gut läuft. Wenn du dir deine Erfolge vor Augen hältst, dann hast du mehr Power um das „Problem“ zu lösen. DU hast sehr viele Einflussmöglichkeiten auf DEIN Leben und schon jede Menge erreicht. Und bitte bleib realistisch! Dinge die unerreichbar oder nicht kontrollierbar  sind – lasse sie ruhen. 🙂

Ein Sprichwort sagt
Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.

Ein Thema das uns alle immer wieder mal einholen wird … zumindest wenn wir ehrlich zu uns selbst sind.