Psychische REHA – Erfahrungswerte

Die psychische Reha und die Erwartungen
Lesezeit: 8 Minuten

Dieser Beitrag, brennt mir schon länger unter den Nägeln. Zum einen, weil mir als Betroffene diese Thematik sehr am Herzen liegt und zum anderen, spricht die Gesellschaft nur bedeckt darüber. Ich bin sehr dankbar und froh darüber, dass jeder der Hilfe braucht, auch die Möglichkeit hat, sich in eine der unzähligen REHA-Einrichtungen zu begeben, um die Seele, die Psyche und den Körper wieder „einigermaßen“ zu heilen. Manches läuft nur leider nicht immer wie erwartet und darüber möchte ich heute schreiben.

Alle, die mich regelmäßig lesen, wissen natürlich auch, dass ich als Betroffene schreibe und jede Menge Erfahrungen gesammelt habe. Meine erste Erfahrung mit Therapien begannen 2010 und hatten ihr Ende 2020. Es waren unzählige psychosomatische REHA’s, die ich in dieser Zeit „durchgesessen“ habe. Ich habe so ziemlich alles durch was  an Medikamenten, therapeutische Maßnahmen und REHA-Einrichtungen angeboten wurde. Der Großteil der Hilfe in den vielen, langen und sicher nicht einfachen Jahren, war für mich lebensrettend. Vieles war sehr hilfreich und manches war eine Fehlentscheidung, die verordnet worden war.

Der Beitrag heute soll diejenigen unterstützen und Mut machen, die sich gerade in Therapie befinden, gerade eine Therapie hinter sich haben oder sich mit den Gedanken auseinandersetzen eine zu beginnen. Es ist auch sehr gut möglich, dass ich mir heute nicht nur Freunde mit diesem Beitrag mache, aber darum geht es mir auch gar nicht. Es ist an der Zeit, auch mal darüber zu schreiben, was nicht in den „Raster“ passt. Denn MERKE: Es ist nie ein Einzelfall, man redet nur nicht darüber …

So ein Leben ist nicht lebenswert …

Kurz über mich: 2010 war der Tiefpunkt in meinem Leben. Private, familiäre, gesundheitliche und dadurch auch berufliche Katastrophen schmissen mich völlig aus der Bahn. Körper-Seele-Geist … nichts spielte mehr zusammen. Ich nahm keine Nahrung mehr zu mir, meine Beine streikten und mein ganzes ICH verfiel in eine „Starre“, die von Angstzuständen und unerklärlichen Schmerzen begleitet wurde.

Es dauerte einige Jahre bis ich eine Diagnose hatte und all dem einen Namen geben konnte. Komplexe PTBS. Bedeutet, es finden Beeinträchtigungen im Denken und in der Gefühlswelt sowie in sozialen Beziehungen statt. Die Folge von schweren und (oder) wiederholten Traumatisierungen. Soviel zu meinem damaligen Zustand.

So ein Leben ist kein Leben. Das wurde mir klar, als ich damals meine erste „Akut-Phase“ überstanden hatte. Es war mehr als notwendig, etwas zu verändern, wenn ich nicht weiter so dahinsiechen wollte.

Der Begriff Psychosomatik

Er kommt aus dem Griechischen und steht für PSYCHE (Seele) und SOMA (KÖRPER). Psychosomatische Rehabilitationen behandeln psychische Faktoren, darunter fallen Erkrankungen, bei denen seelische Symptome im direkten Vordergrund stehen. Depressionen, Ängste – durch unterschiedliche Traumen entstanden, aber auch Erkrankungen, bei der psychischen Symptome als Ursache oder Folge körperlicher Beschwerden eine große Rolle spielen.

Für viele – und das war es auch für mich, ist der Weg bis zu einer passenden und wirkungsvollen Behandlung ein sehr langer. Aus einem ganz einfachen Grund: Die meisten Betroffenen suchen die Schuld bei sich selbst und meiden daher jede therapeutische Hilfe! Ich davon wirklich ein Lied singen. Psychische Erkrankungen gehören nicht nur zu den häufigsten Erkrankungen in unserer Gesellschaft, sondern auch zu den am meisten unterschätzten!

Betroffene erkennen selbst nicht ihren Krankheitswert und fühlen sich daher oft selbst verantwortlich für ihr Sein. Persönliches „Versagen“ stand bei mir ganz oben auf der Liste. Der Weg bis ich Hilfe in Anspruch nehmen konnte dauerte daher sehr lange. Leider folgten in meiner Geschichte sehr viele Fehldiagnosen, da sich auch der körperliche Zustand stark veränderte. Nichts passte zusammen. Sind diese Dinge aber erstmals abgeklärt (was wirklich dauern kann), kann ein stationärer Aufenthalt in einer Fachklinik geplant werden.

Es gibt (SOLLTE) effektive Hilfe geben

In einer psychosomatischen Einrichtung oder Trauma-Station treffen kranke Seelen auf Experten. Die körperlichen Aspekte der Erkrankung (sollten) berücksichtigt werden. Emotionales Empfinden (sollte) auf ganz viel Verständnis treffen! Ungesunde Verhaltensmuster und depressive Denkmuster (sollten) wieder neu „organisiert“ werden – ohne dabei zu überfordern!

Hilfestellungen (sollten) gelehrt werden, um bei der Bewältigung vieler Probleme zu helfen. Realistische Behandlungsziele (sollten) erstellt werden.

Es ist kein leichtes Vorhaben, hat man als Betroffener mehrere „Baustellen“, die man natürlich gerne am liebsten auf einmal zusammenräumen möchte. :D

Zurück zu mir:

In einer meiner ersten REHA auf der Psychosomatik kam ich mit ganz vielen gleichwertigen „Baustellen“ an. Dazu hatte ich immer wieder Ausfälle in meiner körperlichen Beweglichkeit und Schmerzen, die kaum auszuhalten waren. Unsicherheit und Angst nahmen den meisten Platz in meinem mitgebrachten Koffer ein. Die erste Woche war dazu da, ganz viele Fragen zu beantworten. Kindheit, Jugend, Eltern und Beziehung.

Ich hatte in dieser Zeit extreme Gefühls- und Denkmuster in sehr ausgeprägter Form in meinem Kopf, die hauptsächlich mir selbst aber auch meinem Umfeld schadeten. Ich war unangepasst und unflexibel. Es wurden in den Tagen und Wochen Kriterien erstellt, um mich „einzuordnen“. Und es wurden viele Regeln aufgestellt, die ich auch unterschreiben musste.

Ich wollte unbedingt diese Gefühle hinter mir lassen, endlich wieder Struktur in mein Leben bringen! Ich hatte nur ein großes Problem mit der Kommunikation und der Vorgehensweise mancher Ärzte auf der Station. Meine zugewiesene Therapeutin hätte meine Tochter sein können und das Miteinader funktionierte gleich null. Die Therapiepläne passten meines Erachtens nicht zu meinem Krankheitsbild und auf meine Frage, die Therapeutin zu wechseln wurde mir etwas anderes vorgeschlagen:
„Sie sind zu uns gekommen und wenn sie nicht kooperativ sind, packen sie ihre Sachen und gehen wieder nach Hause …“ der Tonfall klingt heute noch in meinem Ohr.

Natürlich blieb ich. Ich wollte ja Hilfe bekommen. Aber es folgten noch viele solcher Momente. Momente in denen mir das Feingefühl fehlte. Die Geduld. Die Aufklärung und leider tatsächlich auch die Menschlichkeit.

Meine damalige und erste Erfahrung mit einer Therapie stellt leider keinen Einzelfall dar, wie ich in den Jahren danach feststellen musste. Von Außen kann man recht wenig daran ändern. Und Fakt ist auch, man kann sein Leben mit einer psychischen Erkrankung in 6,8 oder 12 Wochen nicht wieder gerade rücken und erwarten, dass danach wieder alles gut ist.

Erwartungen?

Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch damals. Ich spürte, dass diese Einrichtung nicht das „richtige“ für mich war. Ich erinnere mich noch genau, als ich meine Enttäuschung bei der wöchentlichen Visite zum Ausdruck brachte. Unsicher und ängstlich war ich. Man ließ mich nicht mal ausreden und schlug mir vor in die Psychiatrie zu wechseln! Ein wahrlich toller Lösungsansatz, der mir den Boden unter den Füßen wegzog.

Meine Gedanken damals waren sehr verwirrend. Ich verstand gar nichts mehr. Die Klinikleitung hatte sämtliche Befunde von mir und stellte dennoch kontraproduktive Therapien zusammen. Das war auch die Auffassung meiner Fachärztin als ich wieder nach Hause ging. Dumm gelaufen dachte ich und ich suchte die Schuld wieder mal bei mir …

Was darf ich erwarten? Natürlich sind nicht alle Einrichtungen verkehrt. Nicht alle Ärzte und Therapeuten sind empathielos und ohne Gefühl! Schließlich verdanke ich genau solchen Menschen meine Rückkehr ins Leben. Aber dazu komme ich zum Schluss.

Eine psycho(somatische) Therapie ist IMMER ein guter Schritt, entscheidet man sich dafür. Der regelmäßige Austausch mit Therapeut und dem Ärzteteam bietet wertvolle emotionale Unterstützung. Es ist hilfreich, den Ursachen der Beschwerden, die einen begleiten, auf den Grund zu gehen.

Zu einer psychotherapeutischen Behandlung gehört es, sich mit unangenehmen und belastenden Themen zu beschäftigen. Das führt oft zu einer totalen Überforderung. Selbstzweifel verstärken die Situation und das kann dazu führen, dass man sich vorübergehend schlechter fühlt. Solche Auseinandersetzungen sind aber auch ein wichtiger Schritt um einen guten Behandlungsverlauf zu erzielen!

Die wichtigsten Menschen dabei sind wir selbst, der Therapeut und einem eingespieltes Arzt- und Pflegeteam.

Ein letzter Erfahrungswert

Den ich nicht unerwähnt lassen möchte. Es waren Erfahrungen, die ich bei meiner bis jetzt letzten REHA 2020 erfahren habe.

Beinahe 3 Jahre wartete ich auf einen speziellen Therapieplatz, der mir vorgeschlagen und über den ich mich selbst sehr gut informiert hatte. Spezialisiert auf Traumaufarbeitung. Die Aufnahmen sind rar und Gold wert und ich war happy, als ich endlich den Anruf für mein Erstgespräch erhielt. Ich war gut vorbereitet und hatte zu dem Zeitpunkt, schon jede Menge „Selbstoptimierung“ und Arbeit mit mir hinter mich gebracht. Von diesem Aufenthalt versprach ich mir tatsächlich sehr viel!

Ich wollte endlich, mit Hilfe der Fachkräfte, meine Schubladen „schließen“ können. Nicht ausräumen … nur schließen.

Alle Abläufe waren mir nichts Neues mehr. Das Team machte einen sehr guten Eindruck. Die zusammengestellte Gruppe war mit den unterschiedlichsten tiefgeprägten Persönlichkeiten super und machte jede Stunde zu etwas ganz Besonderem für mich. Meine Einzeltherapeutin und ich erstellten einen Plan. Sie war über meine Themen genau informiert. Ich vertraute und legte all meine Themen in ihre Hände.

Es gab mehr Einzelsitzungen als ich normal kannte. Das fand ich toll, denn diese Termine brachten mir immer ganz, ganz viel. Allerdings waren wir nach 3 oder 4 Stunden nicht einer Meinung. Mein „wichtigstes“ Thema fand sie absolut nicht wichtig. Und so kam es, dass wir jede weitere Stunde durch alle möglichen Themen schlitterten.

Ich verlor den Halt und die Orientierung. Wo sollte die Reise hingehen? Die Stunden verliefen, es wurde ALLES wieder geöffnet, was eigentlich schon versiegelt war. Jeder Deckel wurde aufgerissen und nicht mehr zugemacht!

Mein Körper meldete sich, er spürte die Unruhe in mir und begann zu „streiken“. Ich konnte wieder mal nicht laufen. Von Schlaf war keine Rede. Ich aß entweder nichts oder Unmengen bis mir übel war. Meine Haare fielen mir aus und meine Gelenke wurden dick und schmerzten. Ich kam in wirklich sehrt guter Verfassung. Meine mentale Stärke reichte für zwei, aber dem war ich plötzlich nicht mehr gewachsen.

Das Endgespräch führte ich gemeinsam mit meinem Partner und der Stationsleitung. Sie bedauerten meinen schlechten Zustand. Entschuldigungen wurden ausgesprochen und sie versicherten mir, dass es bei der nächsten Intervall-Therapie, für die ich vorgesehen war, besser „laufen“ würde. Es passierten viele Dinge während meiner Zeit die ich da war, die hätten NICHT geschehen dürfen. Und so kam ich nach 12 Wochen wieder nach Hause. Ganze 7 Monate brauchte ich, um meinen inneren Saustall, die Unruhe, die Angst, die Alpträume u.s.w wieder so einigermaßen in den Griff zu bekommen. Und ich glaube sagen zu können – ICH war damals schon beinahe am Ziel und konnte mit der Vergangenheit gut umgehen.

Es waren viele GUTE Momente, die ich erlebt habe. Aber der Hauptkern der eigentlichen Therapie, hat mich kein Stück weitergebracht, ganz im Gegenteil. Die vorgesehene Intervall-Therapie hätte ich im Frühjahr antreten sollen. Ich habe sie abgelehnt. Das notwendige Vertrauen war nicht mehr vorhanden.

Ein sensibler Gesundheitsberuf

Meiner Meinung nach, ist das Aufgabenfeld dieses so wichtigen Gesundheitsberufes ein sicher schwieriges, das sehr viel Gefühl bedingt. „Ein Behandler der Seele“ stand auch da irgendwo zu lesen. Schöne Worte finde ich. Es verlangt viel Einfühlungsvermögen und Sicherheit in der Art und Weise, wie mit den Patienten umgegangen wird. Es muss bewusst sein, dass die Seele der Menschen, die sich mehrere Wochen in die Obhut vieler Fachleute begeben, kaputt, verletzt oder zerstört ist. Leidenszustände dürfen nicht verallgemeinert werden, auch wenn die Diagnosen mancher Patienten gleich sind.

Außerdem sehe ich es so: Jeder Patient ist für den Therapeuten etwas sehr wertvolles. Schließlich lernen wir nicht nur von ihm, sondern wir öffnen unser Innerstes, aus dem jeder Arzt und jeder Therapeut seine Erfahrungen sammeln darf! Alles kein Problem, solange man wertschätzende und einfühlsame Gegenleistungen erhält.

Nicht jeder Mensch ist ein Symphatieträger … manchmal kann man eben nicht mit jedem und das sollte ok sein dürfen und es sollte die Möglichkeit bestehen, seine Ansprechpartner und Therapeuten zu wechseln. Gerade in diesem Bereich. Und wie ich zu Anfang schon geschrieben habe – Therapie ist etwas sehr hilfreiches. Es kann ein Leben wieder lebenswert machen. Sie hilft, wieder neue Perspektiven zu erkennen. Sie lehrt, mit ganz viel Handwerkszeug, Probleme im Alltag leichter zu meistern. Und sie schenkt neues Selbstvertrauen. :-)

Für alle die vielleicht gerade über eine REHA nachdenken – MACHT ES!
Für die, die sich gerade in Therapie befinden und nur darauf warten, dass die Zeit vorrüber ist, weil sich so viel nicht richtig anfühlt – SAGT ES ODER BRECHT AB! Es war dann nicht das Richtige.

Fazit:

Es ist sehr gut möglich, dass ich mir heute mit meinem Beitrag nicht nur Freunde mache. Damit kann ich aber leben. :D
Ich bekomme sehr viele Zuschriften von Frauen & Männern, die ähnliches erlebt haben und mir berichten. Deswegen wollte ich diesen Artikel schreiben. Es schmeckt nicht alles „süß“, was wie Zucker aussieht. Aber vieles wird als „Zucker“ verkauft. Keiner dieser Menschen will verständlicher Weise genannt werden. Deswegen schreibe ich auch ausschließlich meine Erfahrungen nieder.

Über Erfahrungsaustausch freue ich mich immer. Also wenn Du magst, lass mir gerne einen Kommentar da.
Willst Du mich und meine Arbeit unterstützen? Dann teile mich auch gerne …

Es gibt keine „aussichtslosen“ Fälle. Die meisten Menschen kommen am Tiefpunkt in Therapie. Auch ohne Behandlung kann es nur besser werden. So sieht das Leben es vor. Und wenn wir nicht länger in der Lage sind eine Situation zu ändern … sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.

Mit diesem Schlusssatz, DANKE ich Dir, dass DU mir Deine Zeit geschenkt hast!
Von Herzen nur das BESTE!

Xo Sandra

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Ich möchte mit FrauenPunk viele Frauen erreichen und freue mich wenn Du diesen Artikel teilst und weiter empfiehlst. Ich bin Dir für jede Unterstützung dankbar!

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2 Kommentare
  1. Helga Anzinger
    Helga Anzinger sagte:

    Liebe Sandra,

    unsere Geschichte ähnelt sich in einigen Bereichen sehr. Auch bei mir war der Zusammenbruch 2010 und ich kann ganz viel nachvollziehen was du schreibst.
    Danke, dass du dich dieses Themas annimmst und das offen aussprichst, weil es bei vielen Menschen so sein wird wie bei dir und auch mir und sie gerade in dem Zustand immer bei sich das Problem sehen.

    GlG und danke für deine Arbeit
    Helga

    Antworten
    • Sandra
      Sandra sagte:

      Hallo Helga!
      Darüber zu schreiben ist immer etwas „heikel“. Aber so unendlich wichtig! Denn wie Du so schön erkennst, ist es sehr oft der Glaube, dass man SELBST das Problem ist! Das stimmt Gott sei Dank nur in den seltensten Fällen.
      Wichtig ist es, den Mut aufzubringen und aufzustehen … seine Meinung und seine Gefühle zu sagen und zu zeigen.
      Für verletzte Seelen kein leichtes TUN. Das weiß ich selbst am aller besten. :-(
      Aber Du kennst die Thematik ja selbst.
      Ich danke Dir für Deine Zeit und wünsche Dir auch alles GUTE & LIEBE.

      Herzlichst SANDRA

      Antworten

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