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MEIN WEGBEGLEITER …

Die letzten drei Wochen hatten ja oberste Priorität für mich. Viele Tage ausschließlich für mich und meinen Körper. Mir hierher Arbeit mitzunehmen, wollte ich nicht. In den letzten Tagen ist mir aber etwas passiert, das ich unglaublich „besonders“ empfand, mir von meinen Gefühlen und Gedanken eine kurze Notiz machte, und es heute mit Dir teilen möchte. :-)

Bei all dieser Ruhe hier, konnte ich meine Gedanken „fliegen“ lassen und meine ganze Aufmerksamkeit, meinem Begleiter schenken. Nochmal zurück zum Anfang:

Seit etwa 1,5 Stunden bin ich nun unterwegs und genieße die Stille hier im angrenzenden Wald. Alleine bin ich allerdings dieses Mal nicht. Ein Zitronenfalter ist seit einer ganzen Weile schon, immer in meiner Nähe. Mal vorne, mal hinter mir … immer da. Als würde er mich verfolgen. ›lach‹

Irgendwo an der letzten Weggabelung ist er mir aufgefallen und seit dem wich er mir nicht mehr von meiner Seite. :-)
Schritt für Schritt, auf den schmalen Wildpfaden liefen und flogen wir gemeinsam dahin. Ich hob meinen Fuß – er faltete sein Flügel. Immer greifbar in meiner Nähe.

Wir Menschen werden von so vielen Dingen verfolgt, war mein Gedanke. In unseren Träumen, im Gedanken und auf unseren Spazierwegen. Nach einer Weile setzte ich mich auf einen Baumstamm und das zitronengelbe kleine Ding, nahm tatsächlich neben mir auf einem Moospolster Platz, mitten im Wald in voller Ruhe. :D Ein Wald, indem nach einem viel zu langen Winter, endlich wieder Farbe zurückgekehrt war.

Es ist ganz ruhig und ich erinnere mich, wie wichtig es ist, auf die unscheinbaren und kleinen Dingen, die um uns sind, achtzugeben. Mein Fokus liegt auf dem gelben kleinen „Klecks“, der so filigran seine zerbrechlichen Flügel unter Kontrolle öffnen und schließen konnte. Unglaublich, wie viel Schönheit so ein Waldstück bieten kann.

Es scheint mir so, als würde mein flatternder neuer Freund es genauso genießen wie ich. Wir beide scheinen hier die Einzigen weit und breit … bis auf die Vögel, die hier ihre Melodien von Baum zu Baum schicken. Immer dieselben Töne, die ausreichen, um mich für einige Momente „abwesend“ zu fühlen. Der gelbe Wirbelwind flattert wild vor meiner Nase und ich muss lachen. Es fühlt sich beinahe so an, als würde er mir sagen wollen: „Komm, es reicht, wir gehen weiter …!“

Ich folge der Aufforderung und dem Weg, der erkennbar ist. ER, fliegt mit. ›lach‹
Mal scheint die Sonne zwischen den Bäumen durch. Der Wind ist angenehm warm und erzählt bestimmt so seine Geschichten, für die, die hinhören. Der Schmetterling und ich genießen unser Umfeld in vollen Zügen. Mir gelingt es, jeder Empfindung nachzugehen. In diesem Moment beneide ich den kleinen Falter, um seine Flügel … was für ein Gefühl das sein muss, fliegen zu können?

Ein ganzes Stück folgen wir beide dem von der Sonne erleuchteten Weg – der gelbe Klecks immer in Sichtweite. Auf einem Holzstoß lasse ich mich erneut nieder und starte ein Experiment: Ich strecke meine Hand aus und wünsche mir, dass sich der mein Begleiter darauf niederlässt. Als sei es das normalste auf der Welt, nimmt ER mein Angebot anstandslos an … lässt sich nieder und schließt seine Flügel.

ICH fühle mich wie ein kleines Kind. Grinsend sitze ich da … betrachte ihn ganz genau und traue mich kaum zu atmen. Er bleibt.
All das passiert zwischen dem Grün der Bäume, dem hellen warmen Licht der Sonne und dem blau-weißen Himmel. :D

Der Kleine ist ein geduldiger Zuhörer, denn er bleibt, als ich ihm ein paar Dinge aus meinem Leben erzählte, in der Hoffnung, dass mich kein anderer Mensch überrascht. ›lach‹. Plötzlich verlässt er meine Hand und fliegt los in den Wald hinein. Ich bin es diesmal, die ihm folgt. Es ist ein Weg, den ich nicht kannte. Am Ende des Weges breitete sich eine wunderschöne Aussicht vor mir aus!

Der gelbe Falter kreist plötzlich über meinen Kopf wild umher. So als würde er sagen: Hey, genieße diese Aussicht, hier kommen nur ganz wenige her …! Und dann … dann fliegt er davon. Der Sonne entgegen.

Alles wirkt so friedlich und besonders auf mich. Wo er nur hin will, mein kleiner Wegbegleiter?
Mit einem Lächeln im Gesicht mache ich mich wieder auf den Weg. Zurück nach Hause, OHNE zu wissen, wo Zitronenfalter im Frühling so hinfliegen … 

Zu Hause angekommen bestätigt sich eines meiner Lieblingszitate:

Im Alltäglichen das Wunderbare sehen und erkennen. Wo immer wir auch sind – seien wir GANZ dort!

So schön, dass Du mich heute auch begleitet hast, und uns auf diesen Ausflug gefolgt bist. ›lächel‹.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit und ganz viele solche Momente, wie ich es in diesen Tagen erleben durfte!

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Was für ungleiches Pärchen sie doch sind. Die Achtsamkeit und die Vergangenheit. Gerade die Vergangenheit hat es nicht leicht! Ewig „altmodisch“, rückständig und wahrscheinlich auch schmerzhaft sei sie gewesen, sagt man ihr nach. Persönlich habe ich das Gefühl, die ganze Welt möchte heute achtsam sein. Den Moment inhalieren. Alle reden sie davon … ja, sie reden allerdings nur davon. Die wenigsten Menschen wollen mit der Vergangenheit nochmal in Berührung kommen. Warum ist das so?

Ich bin selbst ein sehr großer Fan vom Leben im Hier und Jetzt. Auch das nach vorne schauen beherrsche ich inzwischen richtig gut! Aber auf meine Vergangenheit möchte ich niemals verzichten. Denn auch wenn die Achtsamkeit ganz viele positiven Eigenschaften hat, so braucht es trotzdem die Vergangenheit. Die gute Frage ist aber: WIE lassen sich die Achtsamkeit & die Vergangenheit am BESTEN verbinden?

Wo ist die Balance der Beiden geblieben?

Du kennst mit Sicherheit auch einige Menschen, die andauernd von den guten alten Zeiten reden. Früher war alles besser, schöner, man hatte mehr Zeit füreinander, man lachte mehr und generell hätte es FRÜHER das alles NICHT gegeben, was  es heute so alles gibt. STIMMT, sage ich. Gott sei Dank hat sich vieles verändert. Manches zum Guten und manches … na ja, was soll ich jetzt sagen.  Aber das Leben passiert nun mal, ohne dass es uns fragt. Dabei vergessen diese Menschen, dass sich ihr Leben in der Gegenwart abspielt!

Dann gibt es die „Achtsamkeitsanhänger“, die immer im HIER und JETZT leben möchten. Aber auch das funktioniert nicht. Außer man ist vielleicht ein asketischer Mönch in Tibet ›lächel‹! Der Rest unserer Mitmenschen lebt nicht nur im JETZT. Es gibt doch auch genug Positives, was uns die Vergangenheit zu bieten hat. Das, was wir dazu brauchen, um das BESTE von beiden Seiten herauszuholen, ist die richtige Balance. Wenn ich an meine (nicht gerade prickelnde) Vergangenheit denke, kann ich unterm Strich sagen: Es war ganz viel Gutes und Wichtiges dabei!

Bewegte Vergangenheit …

JEDE Erinnerung, egal was es auch war, unsere Erlebnisse in der Vergangenheit, lassen auch die Gegenwart anders erscheinen. Wenn wir viel erlebt haben, hatten wir auch immer die Möglichkeit, viel gelernt zu haben! Unsere persönliche Entwicklung vorangetrieben zu haben, um Fehltritte umgehen zu können. Aber es sind auch die schönen Erinnerungen, die uns niemals genommen werden können. Sie bleiben in unserem Herzen und verdichten unser Leben. SCHÖNES darf in unseren Gedanken weiterleben und demnach vielfach wiederholt werden!

Kein Wachstum ohne Vergangenheit …

Ich habe keine Ahnung, wie viele Fehler ich in meinem bisherigen Leben schon gemacht habe! Es waren mehr als genug. Aber ich weiß, dass ich aus den meisten Situationen gelernt habe und persönlich daran gewachsen bin. Klar war sehr vieles mit Ärger verbunden. Hat sich das „Feuer“ aber erstmal gelegt – begann das Wachstum.

Es sind immer die Rückschläge und Fehlentscheidungen … die Tiefen unseres Lebens, die unser Leben erst lebenswerter machen! Weil sie uns wachsen lassen. Ich lernte erst durch all die Krisen und Tiefen, auch die „Höhen“ besser zu schätzen.

Wir hängen so oft in der Vergangenheit fest. Ärgern uns über verpasste Chancen und sind immer noch wütend, über die Fehler die wir einst machten. Ich kenne so viele Menschen, die über den Verlust eines geliebten Menschen nicht hinwegkommen … sie trauern einer „Liebe“ hinterher, die viele Jahre vorüber ist und wo der Verstand auch heute sagt: „Hey … es war gut so wie es gekommen ist!“ Ich kenne all das wirklich sehr gut. Doch wie lässt sich genau diese Vergangenheit besser bewältigen? NUR mit Achtsamkeit sage ich Dir.

Mit der Vergangenheit leben …

ACHTSAMKEIT – sie bedeutet nichts anderes, als sowohl seine Handlungen als auch seine Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen UND das Hier und Jetzt nicht zu vergessen! Es gibt natürlich immer Momente, in denen die Vergangenheit einfach schöner sein kann als der momentane Moment. Zum Beispiel, wenn ich in einer stickigen Straßenbahn fahre oder einen langweiligen Termin wahrnehmen muss. DANN wäre ich auch lieber woanders … an einem schönen Ort aus meiner Vergangenheit.

Deshalb sollten wir unsere Vergangenheit immer nutzen und über positive Momente unseres Lebens nachzudenken. Wir dürfen zurückschauen und in den alten guten Zeiten wühlen. Sie vertreiben die schlechten Gedanken … die Vorwürfe und Fehler, die immer noch in uns verankert sind.

Ich mache es so: „Die Guten ins Köpfchen, die Schlechten ins Tröpfchen“ ›lach‹

Wenn schöne Erinnerungen und Gedanken aus meiner Vergangenheit auftauchen, behalte ich sie gerne. Ich schenke ihnen einen schönen Platz in meinem Herzen. Es sind meine Ressourcen für die weniger guten Tage in meinem Leben. Sie bringen mich zum Strahlen und ich kann es sehr genießen in das ein oder andere Erlebnis, einzutauchen. :-)

Und wenn sich wieder mal Negatives aus meiner Vergangenheit in meinem Oberstübchen breit macht, lass ich sie z i e h e n!
Ich sag „ciao“ und erfreue mich der Gegenwart. Ich bin dankbar dafür, dass es NUR Gedanken aus der Vergangenheit sind!

Es ist ein schöner Weg … der achtsame Weg der Vergangenheit.
Es ist ein (mein) Weg, der Lebenskunst und Leichtigkeit.

Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Wir können auf ihm SCHREITEN oder auf ihm ausrutschen.

Fühl Dich gedrückt, verstanden und gesehen.

Lesezeit: 3 Minuten

Jetzt gab ja lange keine Tipps von mir! Ich habe die Zeit wirklich genossen. Ich habe viele Themen gesammelt, über die ich schreiben kann. Ich bin einfach wieder in meiner Balance. :D Und das ist auch gleich das Eingangswort für meine September Tipps. :-)

Dein Körper ist aus der Balance?

Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Und DU mit Sicherheit auch. Wenn Dein Körper leise zuflüstert, … aber Du hörst oder ÜBERhörst es. Bis er immer lauter wird und aus dem flüstern ein „Schreien“ wird.

Eigentlich wird unser Alltag von Formeln geprägt:

Wir sollten mindestens 10 000 Schritte tun, vor 24.00 zu Bett gehen, mindestens 2 Liter Wasser trinken. Dreimal die Woche Ausdauersport betreiben, einen Apfel am Tag zu sich nehmen und was weiß ich noch was alles! All diese Sachen haben wir uns selbst NICHT ausgedacht, sondern es waren Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft.

Was tun wir? Folgen wir solchen Ansätzen? Dazu kommen Kalorienzähler (oder auch nicht). Eigentlich sind wir hundemüde und zappen auf Netflix rauf und runter. Am Schoß eine große Schüssel „Ungesundes“ ›lach‹. Kann oder ist DAS in Ordnung? Ist es gesund? Wir behandeln unseren Körper als wär er eine Maschine, als wäre er auf Autopilot gestellt. Und anschließend werfen wir IHM vor, nicht gut, stark, gesund und erholt zu sein!

Dem Körper trifft keine Schuld – WIR sind es … wir ignorieren … hören NICHT auf seine Signale, die er uns sendet. Dabei spricht unser Körper den ganzen Tag mit uns. :D

Führen wir eine harmonische Beziehung mit unserem Körper

Viele haben verlernt, ihrem Körper die so wichtige Aufmerksamkeit zu geben. Der rasende Alltag hat schon lange oberste Priorität und so passiert es, dass wir Schmerzen „überspüren“ und sie mithilfe von Medikamenten betäuben. Hunger und Durst wird nach hinten geschoben weil im Moment zu wenig Zeit! Man stopft alles Mögliche „ToGo“ in sich hinein, denn das spart Zeit und Zeit ist wertvoll. Und gegen die täglichen Müdigkeits-Einbrüche gibt es ja ausreichend Energie-Drinks.

Tja … ich will jetzt nicht behaupten das jeder Mensch seinen Alltag so lebt, aber ich weiß, dass es sehr viele genauso praktizieren. Ich war lange Zeit genauso. Mein Körper spielte immer die zweite Geige!

Die gute Nachricht: Egal wie lange wir unseren Körper links liegen gelassen haben, es ist NIE zu spät, die Verbindung mit ihm (wieder) aufzunehmen! Ihm DAS geben, was er braucht … genau genommen, WAS WIR für unser Wohlbefinden brauchen.

  • Körper & Bewegung. Ein achtsames Körpergefühl kommt durch viel Bewegung. Bewegung im Alltag bewusst wahrnehmen. Viele Menschen betreiben schon vor dem Gang ins Büro Sport. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, mit seinem Körper ins „Gespräch“ zu treten. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten! Ich liebe es den Tag mit einer kurzen Meditation zu beginnen … Body-Scan … Körperreise … zu spüren wie es „uns“ geht. Auch beim täglichen Gassi gehen mit unseren Haustieren besteht die Möglichkeit, sich mit unserem Körper kurzzuschließen. Die Natur im Allgemeinen … sie bietet so viel um den Fokus auf Körper, Atmung und den eigenen Rhythmus zu legen.
  • Geh rein statt raus. Es ist für uns einfacher geworden, sich mit der Welt draußen zu verbinden, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es gibt einfach zu viele externe Ablenkung! Und so verbringen Menschen Jahre damit, sich NIE um ihr INNERSTES zu kümmern … sie „verkümmern“. Der Mensch kümmert sich lieber um virtuelles, statt um seine realen eigenen Gefühle. Logisch, dass die Beziehung zum eigenen ICH mal beginnt darunter zu leiden.
  • Esse achtsam. Das ist immer noch ein Punkt, den ich mir sehr oft bewusst machen muss! Ich esse viel zu schnell und dabei bleibt manchmal der Genuss auf der Strecke. Das passiert, wenn der Hunger sich meldet und ich dieses Signal überspüre! Dann kommt es schon mal vor, dass ich etwas launisch werde, Kopfschmerzen bekomme und letztendlich zu schlingen beginne. Es ist sowas von falsch! Und ich arbeite daran. ›lächel‹. Es ist so wichtig sich Zeit zu nehmen! Zu genießen und langsam zu essen. Außerdem können wir so besser einschätzen, ob wir schon satt sind oder eventuell noch einen Nachtisch „brauchen“. ›zwinker‹.

Fazit:

Am Ende des Tages sind wir alleine für unseren Körper verantwortlich. Er hat den ganzen Tag mit uns gesprochen – haben wir darauf geachtet? Er hat uns viele Signale gesendet. Jetzt liegt es an uns sie auch zu deuten! Machen wir es uns zur Gewohnheit uns Zeit für unseren Körper zu nehmen! Nutzen wir die Möglichkeiten der Bewegung, der Meditation und der Achtsamkeit. Wir können davon nur profitieren und so ein ausbalanciertes Leben leben.

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Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

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Die liebe Achtsamkeit … sie ist ein besonderer Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Sie ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die wir lernen und, wer möchte, auch vertiefen können. Schaut man mit „historischen“ Augen“ auf diesen Begriff, finden wir ihn in der Buddhistischen Lehre und in der Meditationspraxis wieder. Meine ersten und ganz bewussten Erfahrungen mit der Achtsamkeit hatte ich im Rahmen verschiedener Psychotherapie Methoden.

MINDFULLNESS, auf Deutsch ACHTSAMKEIT. Diese Worte begegnen uns ja sehr häufig! Vielleicht kennst Du ja Menschen, die Dir schon mal mehr Achtsamkeit für Dein Leben ans Herz gelegt haben?

Ich war kein achtsamer Mensch …

„Für sowas hab ich schon mal dreimal keine Zeit!“ Das war meine Standardantwort, wurde früher darüber geredet. Ich verdrehte meine Augen, wenn mir Leute das „nur sein“ vermitteln wollten und beispielsweise mir erklären wollten, was passiert, wenn ich ein Stück Obst im Ultra-Schneckentempo, dafür mit vollster Hingabe und Genuss verspeise!

Eine mentale Hygiene wird sich einstellen und es würde mir mit etwas Übung auch bald gelingen „widerstandsfähiger“ in meiner Leistungsgesellschaft zu Recht zu kommen. „Jeder wie es ihm gefällt …“, das war mein Standpunkt dazu, und somit war das Thema wieder vom Tisch.

Bis ich ein paar Jahre Später mein zweites Burnout eingesackt hatte und ich auf eine längere REHA fahren musste. Ich nahm in einer Gruppe Platz, in der darüber geredet wurde, sein Bewusstsein zu stärken und resistenter zu machen, um ausgeglichener und bewusster sein Leben gestalten zu können. Ich hab es noch genau im Kopf, was mir damals so durch den Kopf ging:

„Was? So viel Fokus NUR auf mein „SEIN“ legen? Wut und Ärger darf ich nicht mehr diesen Raum geben, wie ich bisher getan habe, weil es nicht der mentalen Reinigung dienlich ist? Aber ein sediertes „eingeschlafenes“ Bewusstsein“, dass nur noch um mich kreist, soll in mir einen Wandel einleiten? Das ist keinesfalls meine Welt, … ich will hier weg!“

Ich sollte mir also alles abgewöhnen und wegtrainieren, was ich mir mühevoll zurechtgelegt hatte. So kam ich zu meiner Achtsamkeit. Ungewollt und mit einem „es wäre jetzt schon wichtig, umzudenken …“

Warum habe ich Dir von diesen Momenten erzählt?

Weil ich noch vor einigen Jahren, absolut nix von all dem wissen, lesen und schon gar nicht hören wollte! Für viele Menschen ist es schwer, sich nur von einem Moment in den anderen bewusst zu bewegen und zu leben. Viele planen und machen ihre Arbeit schon Wochen oder sogar Monate im Voraus. Sie sind mit ihren Gedanken immer einen Schritt weiter. Beim Sport gedanklich schon beim morgendlichen Meeting. Bei einer wohltuenden Massage achten sie nur auf die Signale ihres Handys, das mit in den Behandlungsraum muss. Und im Auto denken sie über mögliche organisatorische Möglichkeiten nach um am Wochenende etwas Gelungenes für Freunde und/oder Familie auf die Beine zu stellen!

Oh ja, selbst beim Schreiben überkommt mich noch das Gefühl aus dieser Zeit! Ich kenne es wirklich gut! Allerdings ist das ein altes Kapitel aus einem alten Buch. Himmel sei Dank! >händezusammenschlag<

Diese Zeit hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Das reifer werden tat sein Übriges. Ich habe mir aus unzähligen Therapien, einiges für mich passendes an Handwerkzeug mit genommen. Ich konnte nicht mit allem etwas anfangen, ABER ich habe bemerkt, dass ein achtsamer Bewusstseinszustand, das Wohlbefinden in mir gesteigert hat!

Achtsam im Moment, OHNE zu bewerten

Für viele Menschen ist DAS KEIN Normalzustand! Eine Menge Leute hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, oder sie planen schon Lichtjahre voraus. Nicht wissend was die Zukunft bereitstellt. Dieses Denken wird oft von der Hoffnung begleitet, dass sich irgendwann mal ein zufriedener Zustand einstellen wird. 

Ein achtsam lebender Mensch, tickt da etwas anders. Er achtet auf den Moment, der gerade ist  – ohne ihn zu bewerten. Ein sehr entscheidender Aspekt der Achtsamkeit! Achtsam zu leben, bedeutet diese Bewertungen sein zu lassen, und sich wirklich auf das zu konzentrieren, was IM MOMENT außerhalb der Gedanken geschieht.

Keine Meditation funktioniert ohne Achtsames SEIN

Denn das Konzept der Achtsamkeit kommt aus dem Buddhismus, indem die Meditation eine große Rolle spielt. Achtsamkeit ist eine Haltung, die uns schult, nach innen zu horchen! Dieses Bewusstsein, können wir lernen. Ich begann damals mit den sogenannten „Body Scan“ Übungen, die gemeinsam in der Gruppe auf meiner Reha mehrmals wöchentlich, stattgefunden haben. Dabei wird systematisch beobachtet, was an den verschiedenen Stellen im Körper gerade so abgeht, OHNE zu bewerten. ›lach‹

Als weitere Folge wurden kurze Meditations-Momente eingebaut, gefolgt von einfachem Yoga und Thai Qi. Ich hatte sehr schnell meinen Gefallen daran gefunden und nahm mir diese Werkzeuge mit, in die Welt, die draußen wieder auf mich wartete. Vor allem kam ich bei der Meditation auf meine Kosten. Dabei geht es um die Konzentration. Der Fokus, der sich vor allem auf den Atem legt, hilft mir bei ganz vielen Dingen, die ich im Alltag integriere. <3 Beginnend mit anfangs 20-30 Minuten, die für mich manchmal endlos dauerten.

Heute verteile ich mehrere Einheiten in meinen Alltag. Immer unterschiedlich und je nachdem wie ich es brauche und es mir guttut. Manchmal sind es nur 5 Minuten Stille. Abends allerdings, geht es kaum ohne eine Meditation, die mich auf meinen Schlaf vorbereitet. Sehr zu empfehlen, für Menschen, die schlecht einschlafen können und kopftechnisch, schwer zur Ruhe kommen!

EMPFEHLENSWERT:

Ich mache all meine Sitzungen und Übungen mit der 7 mind App. Meine beste Freundin und tolle Begleitung! Hier findest Du geniale Meditationen, Grundlagen was aktuelle Themen betrifft, sehr viel Wissen und Techniken über Meditation und Achtsamkeit. Was ich besonders liebe, sind die Fantasiereisen zum Einschlafen oder Schlafgeschichten. Wirklich toll!

Schlussgedanke …

Achtsamkeit, Mindfullness … es mögen vielleicht Modewörter sein, aber ich sehe heute MEHR darin! Ein achtsames, bewusstes Leben hilft uns unseren Alltag angenehmer zu gestalten. Sie nimmt den stressigen Situationen, den Wind aus den Segeln. Ich bin wieder mal das beste Beispiel dafür, sonst hätte ich nicht darüber schreiben wollen. :D Mir gelingt es jetzt, die Momente besonders die guten, sehr bewusst zu erleben. Die weniger guten werden anhand eines angeeigneten Mindsettings, das aus vielen Teilen der Achtsamkeit und der Meditation und eines besseren Lebensstils bestehen, klein gehalten! So schütze ich meine Psyche und entschleunige mein SEIN.

Es tut mir tatsächlich leid, dass ich das Ding mit der „Achtsamkeit“ solange Zeit belächelt habe und als „Esoterik-Mist“ abgestempelt und in die Ecke verfrachtet habe. :-(
Mein Leben hätte von den positiven Auswirkungen schon früher profitieren können!

„Welchen Vorsatz DU DIR auch immer vorgenommen hast, versuche SANFT und ACHTSAM mit Dir selbst zu sein … und das bei allem was Du tust …“

Glück und Wohlbefinden soll in unserer Gesellschaft zum Normalzustand werden, das wünsche ich mir, indem wir in uns hineinhören, was wir wirklich brauchen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit, pass auf Dich auf und Du darfst mich gerne mit lieben Menschen teilen ›zwinker‹. Ciao bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Die Natur ist zur Zeit ja ein sehr „sicherer“ Ort. Sie ist nicht nur sicher, sondern steckt auch voller Heilungskräfte. Ich schreibe diese Zeilen gerade mit einem Grinsen im Gesicht. :D Niemals hätte ich mir gedacht, mal so naturverbunden zu sein! Wenn wir Glück haben, liegt dieses kleine große Glück direkt vor unserer Haustüre … wir müssen es nur sehen und uns darauf einlassen.

Ich geh mal ein paar Jährchen retour … als Kind „musste“ ich regelmäßig mit meiner Familie wandern gehen. Wegen der frischen Luft wär´s gewesen. ›lach‹ Mich interessierte dabei eigentlich ausnahmslos der gut gepackte Rucksack und die Pausen die folgten. Das diente als Köder bis zum Gipfel. :-) Das, was da alles rund herum zu sehen war, war damals alles „nur“ Gras und Hügel.

Irgendwann kam die Zeit wo ich selbst entscheiden konnte, ob ich frische Luft brauchen könnte oder eben nicht. Ich war erstmal FERTIG mit Wiesen, Bergen und frischer Luft am Wochenende. Ich entschied mich dann mehr für die abgestandene Bar- und Kellerluft diverser Partys. Mit dem erwachsener werden, folgten auch die Veränderungen und die Liebe zur Natur kam von selbst. Seit vier Jahren haben wir zwei Hunde und dadurch hat sich meine Naturverbundenheit nochmal drastisch intensiviert!

Lebendiger Boden …

Ich liebe es, darauf zu gehen! Ich fühle die Stille, aber auch die Bewegung und staune immer wieder über diese „Schönheit“, die sich da vor meinen Augen auftut. Die Wetterprognosen haben wir nicht in der Hand, genauso wenig die Gezeiten. Die Natur zeigt uns ganz deutlich wie absurd die Annahme ist, die absolute Kontrolle über unser Leben zu haben!

Wer loslässt, kann im Sommer die lauen Sommernächte genießen …
Freut sich im Herbst, über die Farbenpracht des Waldes …
Kann im Winter in eine Ladung Schnee eintauchen – sofern Frau Holle in Stimmung ist …
Und freut sich im Frühling über das Erwachen der Natur, das in der Luft liegt.

Es passiert alles zu seiner Zeit. Genau das Gleiche gilt für unser Leben. Wenn wir diese Haltung und Akzeptanz in unser Leben einbauen, dann kommen wir uns näher und fühlen ganz von selbst, was passt und was wir besser bleiben lassen. Die unkomplizierte Einfachheit gibt uns den „GONG“. Alles was wir dafür tun müssen ist, hinzusehen. Wenn wir nach unseren Bedürfnissen und Empfindungen handeln, wird sich der Zustand der Zufriedenheit einstellen!

Und WER hilft uns dabei? Die NATUR.

Es gibt sie wirklich … die heilende Kraft!

Die meisten wissen es ja bereits, ich lebe die meiste Zeit des Jahres in Italien. Ich habe das große Glück, Strand, Meer und Weite direkt vor meiner Türe zu begrüßen und zu genießen. Wenn ich allerdings nach Monaten wieder nach Hause fahre, ist einer meiner ersten Wege … der Wald! Vor ein paar Jahren bin ich aus meiner Stadt-Wohnung ausgezogen und suchte ganz bewusst ein Randgebiet mit viel grün. Ich stehe quasi mit einem Bein schon im Wald! ›lach‹. Für  mich ist beides, Meer sowie Wald, zu einem puren Luxus geworden, für den ich jeden Tag dankbar bin!

Das „Walderlebnis“ selbst, hat für mich eine ganz besondere heilende Wirkung. Die Natur hat mir nach meinem zweiten Burnout und anderen Diagnosen sehr geholfen, wieder zu mir zu finden. Ich wurde animiert raus zu gehen, in die Natur einzutauchen und meine Achtsamkeit zu schulen. Ich weiß noch welche Überwindung es mir jedes Mal kostete, ich fühlte mich nicht gut, hatte keine Kraft und auch keine Lust. Doch die Natur unterstützte und belohnte meine  Konsequenz sehr großzügig. <3 Sie versorgte mich mit fehlender und positiver Energie!

Meine daraus NEU gewonnenen Erkenntnisse haben meinem Leben eine neue Wende gegeben. Dafür bin ich richtig dankbar.

Es sind die natürlichen Dinge, die uns guttun

Sehen, was ist.
Fühlen, was uns guttut.
Die Aufmerksamkeit ins richtige Lot bringen.

Es sollte ein „Gegentrend“ zu einer anderen Entwicklung werden. Das würde ich mir wünschen. Wir Menschen verbringen immer mehr Zeit online, die digitale Gesellschaft wächst. Das heißt, wir verbringen wertvolle Lebenszeit mit sehr vielen digitalen Dingen. Den meisten Menschen ist das auch bewusst und trotzdem fällt es vielen schwer, sich wenigstens zeitweise davon zu lösen! Die Rede ist von außerhalb der Arbeitszeit!

Natürlich bin ich auch froh darüber, all diese Möglichkeiten nutzen zu können. Ich bin auch eine „freudige“ Smartphone-Nutzerin, aber ich setze mir Grenzen. Das Leben findet nicht online statt!

Ein Hoch auf die Natur! Das kleine große Glück wie ich es immer nenne, liegt bei den meisten direkt vor der Nase. Jedenfalls nur ein paar Schritte hinter PC und Smartphone! ›lächel‹. Der Wald, das Wasser, Strand oder Berge und Wiesen … die Natur wirkt sich in soo vielen Dingen positiv auf unser Wohlbefinden und Leben aus!

Es muss nicht immer eine stundenlange Wanderung sein! Oft tut es schon gut, die kurze Mittagspause im Park zu verbringen.
Viele Wochen war ich jetzt an Gehhilfen gebunden. Ich freute mich auf den Tag, wo ich die Kraft hatte, an den Strand zu „humpeln“. :D Ich beobachtete die Gezeiten, genoss das Rauschen des Meeres und freute mich über das salzige Gefühl auf meiner Haut! Nach Hause humpelte ich völlig erschöpft, aber ich hatte ein Strahlen im Gesicht und fühlte mich richtig gut! Trotz meiner Umstände.

Wir tragen die Einfachheit in uns

Ich traue mir zu sagen, wir tragen eine unbewusste Sehnsucht nach Einfachheit in uns. Genau DA sollten wir ansetzen und uns fragen:

Was brauche ich um Sichtweisen zu überdenken?
Dinge und Gewohnheiten abzulegen?

ICH habe darauf eine Antwort. Nutzen wir die Natur! Das kleine große Glück. Sie zeigt uns den Weg! Ich bin dem Weg gefolgt und könnte wirklich nicht mehr „ohne“! Ein Naturerlebnis kostet nichts, außer ein wenig Zeit. Eine klare, mit Überzeugung geschriebene und von Herzen weitergereichte, Empfehlung von mir. <3

Geh´ so oft es Dir möglich ist ins Blaue bzw. Grüne. Es ist etwas so wundervolles und kraftspendendes, dass sich auszahlt!

Wer den Weg zur Natur findet – findet auch den Weg zu sich selbst.

Klaus Ender

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute inspiriert hat. Rein in die Stiefel und raus! Vielleicht sehen wir uns, ja? :D
Bleib gesund und lebe den Moment …

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Wir alle werden beeinflusst von der Welt der menschlichen Beziehungen. Das können wir zweifellos nicht leugnen. Wir können aber lernen, uns selbst durch die Augen anderer Menschen besonders unserer Partner zu entdecken. Jeder Mensch, der unseren Lebensweg durchkreuzt und den wir kennenlernen, kann uns etwas anderes spiegeln. In unseren Beziehungen zu ihnen dürfen wir uns selbst wieder erkennen. Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

Unsere Beziehungen sind unser Spiegel

Es spiegelt sich so ziemlich alles in unseren Beziehungen, was in uns vorgeht. Unsere innere Gefühlswelt wird sichtbar! Sind wir glücklich, ziehen wir glückliche Menschen an. Sind wir unzufrieden, geben wir das oft an unsere Mitmenschen weiter und wir umgeben uns auch mit Menschen, die die gleichen Gefühle wie wir selbst erleben. Die wichtigste Beziehung, die wir führen, ist die mit uns selbst! Sie setzt den Grundstein für alle anderen Beziehungen, die wir eingehen werden. Und wir können nur eine tolle und liebevolle Beziehung führen, wenn wir mit uns selbst die BESTE führen.

Ich weiß es klingt ziemlich abgedroschen, weil wir das ja ständig hören oder lesen. Aber es ist so verdammt wichtig, sich das immer wieder vor Augen zu halten. Menschen, die ständig im Konflikt mit sich selbst stehen, die weglaufen und ständig „austeilen“, anstatt mal stehen zu bleiben, um nachzudenken. Menschen die aufgeben, anstatt zu kämpfen und auch noch erwarten, dass sich alle anderen ändern, verlagern ihre unerfüllten Bedürfnisse auf ihr Umfeld.

Ich zieh ja solche Menschen immer und immer wieder an. Es liegt an mir, denn ich mag es „gebraucht“ zu werden. Ich mag es, wenn ich sehe, wie sich ein anderer durch meine Liebe verändern kann! Wenn sie aufblühen, regelrecht über sich hinauswachsen und neue Ziele erreichen. Liebe gewinnt für mich immer. <3

Leider gibt es da einen Fehler im System. Denn, wenn die Selbstliebe und damit meine ich wirkliche bedingungslose Selbstliebe nicht gefestigt ist, läuft die Liebe die Du Deinem Partner geben möchtest, ins Leere. Klar kommt sie „irgendwie und irgendwann“ an, aber sie wird sich nicht vermehren und kann sich nicht weiter entwickeln.

Ich weiß wie es sich anfühlt, zu sehr zu lieben, sich für jemand anderen zurückzustellen und sich sogar ein Stück weit aufzugeben.

„Das ist eine Sucht“!

Das sagten mir man in vielen Gesprächen, die ich diesbezüglich geführt habe.  All das hat mit LIEBE nichts zu tun! Schon möglich, vielleicht ist das auch so. Aber vielleicht beinhaltet diese „Sucht“ auch einen ganz großen Teil Liebe? Das Problem, und dieses ist mir auch klar geworden ist, dass die Liebe keine Basis hat! Das Problem ist, dass die Liebe immer an Bedingungen geknüpft ist. Sie ist nicht frei von Erwartungen, da man ja den anderen mit seiner Zuneigung verändern möchte.

An der Stelle kann ich von mir selbst sagen, dass ich fast schon eine „Retterrolle“ eingenommen habe. „Oh ja, ich möchte für dich da sein und dir zeigen wie toll du bist …“ Diese Muster sind (waren) zwar immer sehr liebevoll gemeint und zeigen große Hilfsbereitschaft, aber wir können keinen Menschen „retten“ wenn er sich selbst nicht verändern mag! Wir können ihn NUR lieben … ganz ohne Druck. Aus Erfahrung kann ich sagen, wie schmerzerfüllt dieser Weg sein kann.

Liebe alleine, reicht nicht für eine Beziehung

Diese Erkenntnis war eine der wichtigsten in meinem Leben. Nach meinen Trennungen habe ich mich oft gefragt: „Habe ich nicht genug geliebt und gegeben?“ Doch darum ging es gar nicht. Es gibt so viele unterschiedliche Formen der Liebe, und wir müssen für uns selbst herausfinden, welche die BESTE für uns ist!

Die einen macht es happy sich aufzuopfern, andere bevorzugen die Liebe, die ganz viel Freiraum lässt. Unsere Wünsche an die Liebe können wir selbst klar definieren. Wichtig und ein guter Rat von mir: Stelle keine Bedingungen. Liebe passiert nicht unter Druck oder Erwartungen. Liebe wächst, indem wir einfach dazu bereit sind, uns darauf einzulassen. <3

Es gibt aber auch noch eine andere Seite

Es gibt nichts Frustrierenderes als einem Menschen alles geben zu wollen, doch zu merken, dass es sinnlos ist! Du verlierst dich darin selbst …

Wir fallen in die Opferrolle, wenn unsere Liebe ins Leere greift. Und bevor man es sich selbst eingesteht, ist die „Opferrolle“ eine tolle Alternative! Wir sind die Mutter Theresa, die doch nur alles richtig machen möchte und helfen will. Und was ist der Dank dafür? Pure Zurückweisung! Dabei machen wir uns klein und bedürftig. Vielleicht ist das für eine kurze Zeit auch okay, aber langfristig gesehen ist die „Opferrolle“ nichts Gutes! In solchen Bindungen findet die Beziehung auf zwei Ebenen statt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit wirkliche Nähe zu spüren!

Das Wichtigste in unseren Beziehungen ist das Gleichgewicht an Freiheit und Geborgenheit. Das Wort AMAE kommt aus dem Japanischen und bedeutet, sich in der Beziehung geborgen und sicher zu fühlen. Aber auch frei und unabhängig! Dieses Wörtchen beinhaltet alles, was man über Beziehung zu sagen ist. <3
Harmonisch im Gleichgewicht mit uns selbst und unserer Beziehung leben.

Eine Beziehung eingehen, ist ein Gefühl

Liebe ist nicht das, was wir erwarten zu bekommen. Sondern das, was wir bereit sind zu geben. Kluge Frau, die Katharine Hepburn. :-)

Wenn wir uns entscheiden, eine Beziehung einzugehen, ist das keine Entscheidung, die unser Kopf trifft. Da werden keine Vor – und Nachteile abgewogen und hinterfragt. Es ist auch kein rationales Empfinden! Liebe ist ein Gefühl! Es kann uns sogar manchmal blind und hilflos machen … nämlich dann, wenn wir sie falsch interpretieren.

Liebe kann sogar egoistisch und aufopfernd sein. Wir glauben, dass das Gegenüber, das in seinem Herzen trägt, was wir so dringend brauchen und gehen davon aus, dass dieser Mensch all das immer und ohne Bedingungen zur Verfügung stellt!

Und gleichzeitig ist LIEBE so wundervoll! Sie schafft es, uns schweben zu lassen. Sie lässt uns ankommen, durchatmen und auftanken. Liebe ist ein Gefühl das sich „warm“ anfühlt. Sie schafft es, unsere Prioritäten zu verschieben und ich finde, das darf auch sein. <3

Jede Beziehung spiegelt uns etwas …

Es ist übrigens komplett gleichgültig, ob es sich um eine Freundschaft oder eine Liebesbeziehung handelt. Alle Beziehungen, die wir eingehen, konfrontieren uns mit unserer inneren Gefühlswelt! Jede Verbindung spiegelt uns etwas. Oft ist es ja so, dass wir das, was wir an anderen nicht leiden können, auch an uns selbst nicht mögen. Dinge, die uns bei anderen abstoßen oder „aufregen“, sind auch Anteile, die wir an uns selbst nicht akzeptieren können! Vielleicht kennst Du das ja. ›zwinker‹

Andersrum ist es genau das Gleiche. Es gibt Menschen, mit denen wir sofort „warm“ werden. So als würde man sich schon ewig kennen. Sie tragen sehr oft etwas in sich das wir selber in unserer Persönlichkeit gerne hätten und deshalb bei anderen sehr schätzen.

Beziehungen sagen mehr über uns aus, als wir manchmal meinen. Doch bei aller LIEBE, jeder entscheidet selbst, in welchem Tempo er sich entwickelt. Ich habe die Erfahrung mehrfach machen müssen: Alleine wegen der Hoffnung oder der Sehnsucht bei einem Menschen zu bleiben, wird Dich auf Dauer kaputt machen!

Die Bibel sagt, die Liebe glaubt alles, hofft alles, und hält allem stand. Ich hatte das tatsächlich mal geglaubt. Niemals aufgeben, weil Liebe das höchste Ziel ist und es unglaublich viel Geduld beweist, wenn Frau aus tiefsten Herzen weiter an die Liebe glaubt. Heute weiß ich, dass sich Liebe verändert. Verändern darf! Und es auch LIEBE sein kann, einen Menschen zu verlassen.

Schlussworte:

Nimm Dir das Gute aus Deiner alten Beziehung mit.
Bedanke Dich aufrichtig.
Sei wütend, traurig und verletzt.
Weine Dir die Seele aus dem Leib und lass Dich fallen.
Aber vertraue darauf, dass sich der Schmerz verändern wird!
Du wirst bei Dir ankommen, und die Liebe zu Dir selbst, wird bleiben. <3

Eine gute Zeit, alleine oder zu zweit.

Lesezeit: 3 Minuten

Und danach wirst Du erkennen, worin der Sinn lag, dass Du Dich verloren hast! Das kann aber schon manchmal ganz schön dauern! Dazu brauchst Du ganz viel Zeit. Zeit mit Dir. Du darfst Dich tagtäglich auf eine kleine Plauderei mit Deiner Seele freuen. So wirst Du nach und nach Dein Herz öffnen. Du und Deine Seele werden viele Geheimnisse und Wünsche austauschen. Das Schöne daran ist, Du brauchst keinerlei Bedenken haben, dass SIE Dich nicht verstehen könnte. Deine Seele wird sich über so viel Zuwendung von Dir sehr freuen …, weil SIE für Dich da sein möchte.

So habe ich das empfunden, als ich nur noch ein Schatten meiner selbst war. Es waren die Umstände meines Lebens, viele verdrängte unaufgearbeitete Dinge, die sich im Laufe der Zeit angestaut hatten. Ich war ein wandelndes Etwas das nach Außen hin super und ganz automatisch funktioniert hat, innerlich war ich verloren und leer. Diese Leere versuchte ich lange Zeit auf eine sehr ungesunde Art und Weise aufzufüllen. Das kein Erfolg war, brauch ich denke ich, nicht zu sagen.

Nun sind ein paar Jahre vergangen und ich kann sagen: Ich bin angekommen und habe mich wiedergefunden!

Ja warum schreibe ich darüber? Sind solche Geisterjahre nennenswert, könntest Du Dich jetzt fragen? Nun ja …, wenn es sich für Dich total unrealistisch liest, klapp einfach Deinen Laptop zu. Wahrscheinlich hast Du Dich niemals verloren und konntest Dein Leben von Beginn an in eine, Deine, gute Richtung wenden. Falls Du Dich möglicherweise aber ebenfalls in eine Art Vakuum befindest, dann wirst Du sicher bei mir bleiben.

Die Plauderei mit Deiner Seele …

Wie oft hast Du die leisen oder auch lauten Signale überhört, die Dich darauf aufmerksam machen wollen, gehört und angenommen zu werden? Dazu musst Du lernen, Deine Frequenzen einzustellen, sodass Du auf derselben Wellenlänge mit Deinen Signalen, Deiner Seele schwingst. Wenn Du das kannst, wird es Dir immer leichter fallen, die für Dich bestimmten Botschaften wahrzunehmen.

Wir atmen, wir hören, wir riechen und fühlen. Unsere Gedanken formen sich während einer Betrachtung und schaffen mit den passenden Gefühlen und Emotionen eine Vereinigung. Alles folgt einem Rhythmus, den wir jedoch nicht immer verstehen. Die Zusammenhänge sind uns fremd. Aber je intensiver wir mit unserer Seele in Kontakt stehen, umso pulsierender wird die Freude sein, die sich einstellt, wenn wir all das erkennen!

Eine Frage an Dich: Wie oft bist Du auf der Suche nach einem Moment, der Dir zeigt, hier bist Du genau richtig, hier kannst Du Dich „angekommen“ fühlen? Mit ziemlicher Sicherheit wünscht sich jeder Mensch einen Ort, einen Menschen wo er sich zu Hause und angekommen fühlen kann! Aber nicht nur das, es ist auch ein fantastisches und sehr wichtiges Gefühl, sagen zu können: „Hallo, ich fühle mich gut. Ich weiß endlich was ich will, wer ich bin und es fühlt sich alles richtig an!“

Jeder definiert „Ich bin angekommen“ anders …

Die eine ist betrunken vor lauter Glück, endlich dem Menschen begegnet zu sein, bei dem sie sich zu Hause fühlt. Ein anderer zum Beispiel nimmt das Gefühl des angekommen seins als das war, dass er keinen Stress und keine Eile mehr hat, weil er das erreicht hat, was er sich für sein Leben vorgenommen hat.

Ich  bin der Meinung, es kommt nicht darauf an, was es ist, sondern wie es sich anfühlt! Es ist nicht notwendig von einer Seelenlandschaft zur anderen zu jagen. Das Wichtigste ist unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Bewusstsein! Wir müssen doppelt genau hinschauen, weil sich hinter jedem noch so kleinen Hügel ganz viel Freude verbergen kann. :D

In der Vergangenheit habe ich keine Signale, die meine Seele mir gesendet hat, wahrgenommen. Erst als ich mich mit meinem Innenleben beschäftigt habe, war es mir möglich, meine Frequenz so einzustellen, dass ich die Botschaft an mich verstanden habe. Manches verstehe ich immer noch nicht ganz, doch die Erkenntnis wird größer und intensiver, wenn ich mir die Zeit nehme und eine kleine Plauderei mit meinem Innenleben führe.

Das größte Glück besteht darin, mit mir selbst im Reinen zu sein

Zu diesem Glück bin ich gekommen, indem ich mein Seelenhaus von dem Ballast meiner alten Glaubenssätze, den nicht passenden Gefühlen und vor allem meiner Ängste gereinigt habe. Harmonie wurde spürbar. Danach habe ich mit Bedacht, meine Reise fortgesetzt. Die Reise zum ICH und zu den Worten: „Ich habe mich wiedergefunden und bin endlich angekommen.“

Ich habe es zwar spät, aber ich habe es verstanden:

Ich kann werden, wer ich sein will.
Ich kann mir nehmen, was ich brauche.
Ich muss nicht länger suchen, weil ich längst bin, wo ich hingehöre … bei mir selbst.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir ein schönes „Zuhause“ in Dir zu wünschen. Jede Menge Glück und ganz viel Freude. <3

Lesezeit: 4 Minuten

Hast Du oft mit einem neuen Infekt zu kämpfen? Bist Du generell oft krank und fühlst Dich schlapp und antriebslos? Dann darf ich Dir sagen: Höre auf Deinen Körper was er Dir zu sagen hat! Wenn Dir dieser „Spruch“ jedoch zu allgemein ist, und Du keine Lust hast genauer hinzuhören, dann höre einfach mir mal ein paar Minuten zu okay?

Funktionieren, funktionieren und nochmal funktionieren …

Heute möchte ich wieder mal in meiner „Psycho-Kiste“ mit Dir gemeinsam wühlen. In den letzten Wochen habe ich selber wieder intensiv erlebt, wie es ist, wenn der eigene Körper nicht das macht, was wir wollen. Psychische Beschwerden kehren wir gerne unter den Teppich. Es hat uns ja nie wirklich jemand beigebracht, dass wir auf sie achten sollten und sie ernst zu nehmen sind.

Wir haben sehr wenig Verständnis für uns selbst. Wir wollen funktionieren und leisten. Solange das so läuft, ist alles wunderbar und es bedarf keinerlei Aufmerksamkeit. Problematisch wird es erst dann, wenn unser Körper, wie eingangs schon erwähnt, schlapp macht … ständig irgendwie „kränkelt“. Bei mir ist es die Konzentration, die stark nachlässt. Der Antrieb fehlt und seit neuem bekomme ich leuchtend rote und schmerzhafte Nasenflügel, als hätte ich eine starke Verkühlung. Dem ist aber nicht so. ›stirnrunzel‹. Nun, der eine leidet unter Kopfschmerzen, der andere hat Magen oder Bauchweh. Alles in allem, es hat keinen Platz in unseren Abläufen!

Was machen wir? Wir laufen zur Apotheke und holen uns Medikamente, die alle unangenehmen Symptome betäuben, so gut es eben geht. Alles funktioniert wieder. Probleme gelöst. Zu Hause bleiben ist die letzte Option, schließlich bedeutet daheim zu bleiben auch: Keine Einkäufe erledigen können, die Kinder nicht zum Sport fahren können, die eigenen Termine nicht wahrnehmen und wer schmeißt den Haushalt?

Also besorgen wir uns Mittel um wieder tief atmen zu können. Schließlich sind wir ja nicht faul und verantwortungslos oder unmotiviert! Bleibt die Arbeit nämlich im Job unerledigt, ist nach der Krankmeldung doppelt Arbeit. Nein, nein, das geht schon. Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch zäher. Ein blöder Spruch, ehrlich!

Was wollen Dir solche Symptome überhaupt mitteilen?

Sie sagen Dir, dass Dein Immunsystem eine „Schramme“ hat. Es braucht Ruhe um sich wieder zu regenerieren. Dein Tempo soll sich verlangsamen. Ich  bin mir ziemlich sicher, dass Dir das Dein Partner oder Deine Mutter 1 : 1 so sagen wird, wenn es Dir nicht gut geht. :D

Ich kenne es von mir. Wenn ich längere Zeit unter einer starken Anspannung oder Stress leide und es mir psychisch nicht gut geht, ist mein Immunsystem im Keller und kann nicht die Leistung bringen wie gewöhnlich. Es ist nicht anders, wenn Du unglücklich und unzufrieden mit Dir selbst oder Deinem Leben bist – alles wirkt sich körperlich aus! Die Folge ist, dass wir ständig „kränkeln“.

Geht es uns gut und sind wir glücklich, wirst Du vielleicht sicher schon bemerkt haben, dass alles viel besser auszuhalten ist. Du bist immun gegen Viren und körperliche Schmerzen. Es ist sogar erwiesen, dass glückliche und zufriedene Menschen, weit weniger erkranken, als ihre weniger glücklichen Mitmenschen. So einfach eigentlich, oder? Das bedeutet, vieles hat mit unserer Gefühlslage zu tun!

Psychosomatische Beschwerden

Diesen Bereich habe ich, glaube ich jedenfalls, gemietet. Da bin ich zu Hause. Ich kann meine Uhr danach stellen, wenn ich mich schlecht fühle oder traurig bin, beginnt mein Magen zu rebellieren. Um meine Augen bilden sich dunkle Ringe und meine Gelenke fangen an weh zu tun. Wenn das eintritt, ist es höchste Zeit, das Schild „Heute geschlossen“ an meinem Körper anzubringen. Diese Phase kann aber dauern.

Verständlicher erklärt: Solange die psychischen Probleme da sind, halten auch die körperlichen Symptome an. Das Resultat ist, dass ich mich nie richtig gesund fühle bzw. ein paar Wochen später wieder richtig „krank“ werde.

In den Zeiten starker Anspannung, die ja jetzt nur noch ganz selten sind, sind schlimme Muskelverspannungen an der Tagesordnung. Normale Bewegungen wie zur Seite blicken oder einfach aufzustehen, sind ohne Schmerzen nicht zu schaffen. Und von einem Tag auf den nächsten ist wieder alles weg … einfach so und für Ärzte ziemlich unglaubwürdig!

Die Liste dieser psychischen Beschwerden lässt sich sehr lange fortsetzen und sie belegen eindrucksvoll, wie sich die Seele auf den Körper auswirkt. Viele Menschen wollen das nicht wahrhaben, aus einem ganz einfachen Grund: Die Psyche ist nicht greifbar!

Natürlich muss nicht jede Krankheit der Ausdruck psychischer Probleme sein. Jedoch ist der Zusammenhang naheliegend. Gerade dann, wenn Du ständig krank bist!

Psyche und Körper hängen zusammen

Wir sind den ganzen Tag umgeben von Viren und Co. Alles kann uns krank machen. Wir fahren x-Mal mit der Straßenbahn, ohne uns was einzufangen, aber irgendwann holen wir uns genau dabei eine Erkältung. Schuld daran ist unser Immunsystem, dass an diesem Tag geschwächelt hat. Und warum das? Weil Du wahrscheinlich gerade in einer anstrengenden Zeit steckst. Weil Dich Sorgen plagen, weil Du unter großen Druck stehst oder andere psychische Probleme mit Dir herumträgst.

Geht es Dir psychisch nicht gut, hat das auch Auswirkungen auf Dein körperliches Wohlbefinden.

Ist das der Fall, möchte ich Dir empfehlen, dass Du Dich Deinem Seelenleben zuwendest. Was ist los? Was macht Dich so anfällig? Welche Symptome ignorierst oder unterdrückst Du? Was will mit aller Kraft in den Vordergrund kommen? Die Wahrheit ist und ich erlebe es beinahe Tag täglich: Die körperliche Gesundheit hängt zu großen Teilen von unserer psychischen Gesundheit ab.

Heute weiß ich, dass eine positive und optimistische Lebenseinstellung unser Immunsystem stärkt und dass zufriedene glückliche Menschen eine längere Lebenserwartung haben! Wenn Du Dich also ständig krank und antriebslos fühlst und müde bist. Du immer wieder unerklärbare Schmerzen hast, … ignoriere Dein Innerstes nicht!

Falls Du noch mehr über psychosomatische Schmerzen erfahren möchtest, dann lies hier gleich weiter unter Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es freut mich das Du Dir die Zeit genommen hast, um mir zuzuhören. Ich wünsche selbstverständlich keine Viren oder körperliche Aussetzer. Wenn aber doch, dann ganz viel Zuspruch und positive Einstellung für Deine Heilung.

Lesezeit: 4 Minuten

Pech in der Liebe  … Pech im Leben … so wird es gerne gesehen. Wenn es in der Liebe einfach nicht klappen will, suchen wir bittend nach einem Allheilmittel. Auch der Glaube, sich einfach und ganz genau an Ratgeber und Regeln zu halten, um den erhofften Erfolg in der Liebe und im Leben herbeizuzaubern, ist doch nur ein Alibi. Wäre nämlich die Liebe bloß ein Spiel mit Regeln, dann gäbe es wohl auch keine Singles! Du, ich, wir sind Menschen und durch unsere Individualität, werden wir auch den (richtigen) Partner finden … mit Pech hat das also wenig zu tun.

Ich habe eine Freundin, nein ich habe einige Freundinnen hübsche, intelligente und geerdete Frauen das sind sie. Die meisten davon sind Single und ich glaubte sicher zu sein, daß sie sich in der Solo-Position richtig wohlfühlen. Bis zu jenem Abend, an dem ich bemerkte das ich falsch lag. Das Thema Partnerschaft, Liebe und das Leben selbst, ist jedes Mal ein Thema, wenn wir uns sehen.

Ich habe einfach immer Pech … in der Liebe und im Leben

„Der Grund weshalb ich Single bin und auch bleiben will ist, ich möchte nicht jedes Mal leiden, wenn es vorbei ist!“ „Porzellan kann man schließlich auch nicht endlos kleben irgendwann ist der Punkt da und da ist das Teil kaputt  genauso ist es mit meinem Herzen.“ >Trauermine<

SIE hatte wieder jemanden kennengelernt. Kein Wunder, sie ist eine tolle Frau und trotzdem wurde sie wieder verarscht und enttäuscht. Nur soviel dazu. Ich habe die Erlaubnis bekommen, diesen Smalltalk als Grundlage für diesen Artikel zu nehmen. Danke Du Liebe <3 Wiedermal eine Thematik, die viele Frauen blind lesen könnten!

Nun frage ich Dich: Sind Dir solche Situationen auch bekannt? Ziehst Du auch immer wieder die A-Karte und fühlst Dich benachteiligt? Du ziehst ständig den Kürzeren und greifst immer wieder ins faulige Obst, was Männer betrifft?

Würde ich fragen, ob Du das ändern möchtest, würde sicher keine Frau mit NEIN antworten!? Es zu ändern ist gar nicht so schwer … nur die Wahrheit, die dahinter liegt, ist etwas unbequem. Ich habe mich erinnert, als ich an derselben Kreuzung stand. Immer und immer wieder. Verletzt und gebeutelt, mit einem gebrochenen Herz stand ich da, das nicht mehr zu reparieren war und einem Gefühl in der Tasche,  das Pech gepachtet zu haben.

Wir halten an Geschichten fest, die manchmal nicht ganz der Wahrheit entsprechen

Selbstverständlich kommt diese Einsicht immer erst hinterher und auch nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich ist! Ich habe mir mit dieser Unwahrheit sehr viel Zeit gestohlen und mir eine Zeit lang meine Zukunft verbaut. Warum? Weil unsere Erinnerungen  sehr oft Geschichten sind, die wir uns erzählen … darüber wie es mal war. Sie stecken voller Bewertungen und Urteilen … manchmal sind diese Erinnerungen auch lückenhaft. Wir Frauen tendieren nämlich gerne dazu, gewisse Dinge zu übersehen, die nicht ins Bild passen.

Ein (mein) Beispiel: Dein Partner hat Dich vor einiger Zeit verlassen. Er war unfair, hat Dich belogen und betrogen. Es ist etwas völlig normal, dass man sich selbst und seinem Umfeld die Geschichte so erzählt, dass man das Opfer des Partners geworden ist … „wie kann ER nur“!

Ich weiß Du malst jetzt kopfschüttelnd ein Fragezeichen in die Luft. Aber aus einer anderen Perspektive und mit genug Abstand könnte man auch etwas anderes sehen. Und das habe ich auch getan … nach dem mein Kopf und meine Gedanken nicht mehr voll Selbstmitleid und Wut waren!

Kaum ein Verlassener gesteht sich ein, daß seine Eifersucht, seine Anhänglichkeit, oft auch Unaufmerksamkeit und Ignoranz, oder seine Bedürftigkeit und was weiß der Teufel noch alles, dazu geführt haben kann, dass der (Ex)Partner keine Liebe mehr empfinden konnte. Den Wunsch nicht mehr verspürte zu bleiben. Hältst Du das für möglich? Sei mal ehrlich. >zwinker<

Der Glaube richtig zu handeln …

Jeder Mensch tut das, was er in der gegeben Situation für richtig hält! Natürlich passiert es dann, dass außer der betroffenen Person diese Handlung niemand gut findet. Wir haben die Wahl, uns mit solchen Menschen zu umgeben oder sie zu „umgehen“. Wir Frauen meinen sehr oft, dass wir Männer ändern könnten. Bis zu einem gewissen Grad wird es auch möglich sein, Kompromisse sollten wir immer schließen, ja … aber  tiefliegende negative Wesenszüge zu ändern, nein. Das weiß ich mit Garantie, soviel Liebe und Geduld kann keine Frau aufbringen!

Ich hielt an einem Bild eines Mannes fest, das ich mir erträumt hatte. Ich war fest der Meinung, dass dieser Mensch so sein bzw. so werden könnte, wenn er sich bemühen würde und wenn ich ihn mit meiner Liebe unterstütze. Der Anfang lief immer gut … bis das Kartenhaus irgendwann zusammen brach. Danach war ich enttäuscht von „ihm“ … von mir, weil mein Plan nicht aufging.

Das „gut“ und „böse“ Spiel

Dieses Spiel ist eine Falle … denn wenn uns so etwas passiert, und das kommt öfter vor als Du glaubst, ist es natürlich sehr verführerisch, die Geschichte so zu erzählen, dass wir selbst die „Gute“ sind und der andere automatisch der „Böse“. Ganz egal wie wir es drehen … wir sind immer „Opfer“. Das blöde an der „Opferrolle“ ist nur, dass wir uns immer klein, ohnmächtig und handlungsunfähig fühlen … und DAS meinte ich ganz zu Beginn, als ich sagte, dass ich mir dadurch viel Zeit selbst stahl und meine Zukunft „verbaute“.

Die Folgen sind: wir bleiben misstrauisch und bedürftig, denn der andere ist der potentielle „Böse“. Wir sehnen uns natürlich weiter nach Liebe und nach Anerkennung, die wir aber nicht bekommen, weil wir NICHTS tun um das auszulösen! Mit anderen Worten, wir bleiben arm und klein. Ohne es zu bemerken, benehmen wir uns auch so.

Es ist also kein Wunder wenn wir immer wieder „Täter“ finden, die uns bestätigen was wir sowieso die ganze Zeit denken und zu wissen glauben … wir haben Pech und sind Opfer.

Wenn wir beginnen, immer wieder die selbe Geschichte zu erzählen, dass wir „arm“ sind und ständig in allen Lebenslagen Pech haben, dann ziehen wir diese Negativität unbewusst an. Das Universum spielt da seine Rolle wirklich blendend gut!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, es ist nicht leicht aus diesen Gedankenschleifen auszusteigen … die Geschichten über unsere Beziehungen und über unser Leben allgemein richtig zu erkennen! Pech in der Liebe oder im Leben ist nicht einfach „Pech“. Es ist immer auch ein Stück „Selbstgemachtes“ dabei.

Dadurch erkennen wir, dass Einzelnes zu Einzelnem und Gesamtes zu Gesamten passen muss! Wenn die Geschichten zweier Menschen zusammenpassen, erhöht das auch die Chance, dass man gemeinsam eine spannende Geschichte schreiben kann. Eine Geschichte, die wahr wird. <3

Mit mehr Achtsamkeit und Selbstreflexion aber vor allem mehr Ehrlichkeit zu uns selbst, wird uns das bestimmt leichter fallen. Danke für Deinen Besuch. Eine glückliche Zeit und alles liebe.