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Meine komplette Bandbreite an Emotionen

Und wie ich damit umgehe. Warum schreibe ich heute darüber? Weil sie mich erst vor kurzem wieder richtig „gestreift“ haben. Emotionen sind für mich kein einfaches Thema. Immer noch nicht! SIE und ich standen immer im Kampf miteinander. Emotionale „Anfälle“ kenne ich in- und auswendig. Im negativen als auch im positiven Sinn … die volle Bandbreite eben. :D

In meinen ganz jungen Jahren hatte ich große Schwierigkeiten, meine Emotionen zu deuten, zu verstehen und zu bündeln. Als junge Frau folgten viele emotionale Phasen, mit denen ich kaum umgehen konnte! Ich betitelte mich teilweise selbst als DramaQueen, weil ich mich teilweise in irrationale Glaubenssätze hineinsteigerte bis ich tatsächlich davon überzeugt war. Der rationale (kleine Teil) in meinem Kopf flüsterte mir zu: „Du weißt schon, dass das überhaupt nicht stimmt, was du da denkst!“ Doch dieser Teil in mir war zu schwach, zu leise und somit wurde er einfach übertrampelt.

Mensch, wenn ich mich daran zurückerinnere, bekomme ich noch heute feuchte Hände. Ich hatte ständige Panikanfälle, große Aggressionen in mir, noch größere Verlassensängste und Depressionen, aber es gab auch die andere Seite. Übertriebene Glücksgefühle waren mir nicht unbekannt.

Gerade wenn ich eine neue „Liebe“ erobert hatte, schien mir meine Welt eine vollkommen andere. Ich sah die Sonne, obwohl keine schien und machte aus der berühmten Zitrone tatsächlich zuckersüße Limonade. Solange, bis sich die erste Enttäuschung einstellte. Dann war ich am Boden zerstört. Ich empfand alles als negativ und so fand ich keinen anderen Weg, als meine extremen Gefühle an mir selbst auszulassen. Selbstverletzend gegen mich gerichtet. Ein Thema, über das ich nicht sehr gerne nachdenke, dennoch ist es ein Teil von mir (gewesen).
Ich würde nicht sagen, dass ich aus all diesen Tatsachen herausgewachsen bin. Es war keine Phase, die ich nur im Kindes- und Jugendalter durchgemacht habe, NEIN diese Emotionen gehören noch immer zu mir. Es kommt immer noch vor, dass ich den ein oder anderen „Totalausfall“ habe … ich bin immer noch wütend, traurig, habe Angst und bin manchmal frustriert und am Boden. Jedoch sind diese Phasen anders und viel viel seltener geworden! >Gott bin ich froh darüber< Sie sind beinahe verschwunden, aber sie sind noch da.

Ich habe einfach gelernt damit zu leben und umzugehen.

Der Topf geht über …

Durch die Verlagerung der Perspektiven in meinem Leben kommt es von vornherein viel seltener zu negativen Gefühlen. Ich konnte wirklich lernen, auch in Situationen, die andere aus der Fassung bringen, ruhig zu sein. Ich kann sogar der „ruhende Pool“ sein und kann auch vieles mit Humor betrachten … man stelle sich das bitte vor! :D Eine (meine) zufriedene Einstellung sorgt dafür, dass ich erst gar nicht in unangenehme emotionale Momente komme. Diese Einstellung ist sozusagen meine „psychische Prophylaxe“ … gleichzustellen wie ausreichend Vitamin C, das für eine gesunde Abwehr sorgt. So verhindere ich das „Überlaufen“ meines Topfes.

Wenn sich allerdings die negativen Ereignisse in meinem Leben ununterbrochen „abklatschen“, dann geht er über mein Topf. Und genau für diese Momente habe ich einen Plan, einen Weg gefunden der wunderbar funktioniert. Ich schaffe es gegenzusteuern. Er half  mir auch sehr als mich noch anstrengende Panikanfälle plagten. Ein Trick der auch Dir vielleicht helfen kann, mit Deinen Emotionen besser umzugehen.

Inzwischen weiß es jeder: Unterdrückte Emotionen sind langfristig Gift für uns. Diese Meinung vertrete ich genauso, nur war es für mich immer schwer zu verstehen, warum ich beispielsweise meine Aggressionen nicht unterdrücken sollte! Wäre es besser, der Person auf die ich wütend war, gleich eine reinzuhauen? Wie bitte sollte ich diese Emotion denn sonst herauslassen? Ich hatte dieses Bedürfnis so oft und es fiel mir verdammt schwer, nicht in die Offensive zu gehen.

Gerade in einer meiner ersten Rehas wurde ich so oft getriggert, dass es mich beinahe zerrissen hat! Irgendwann war ich so voller Panik und gleichzeitiger Wut, dass mir scheinbar nichts anderes überblieb, als mich dem Ganzen voll und ganz zuzuwenden. Ich begann mit meinen Emotionen, die damals doch alle sehr unterschiedlich und übertrieben intensiv waren, zu reden.

„Bist du schon wieder da und quälst mich? Wird dir das denn nie langweilig? Was willst du … soll ich ausflippen, schreien, weinen, zuschlagen …? Das würdest du dir gerne ansehen, stimmts? Nur leider spiele ich da nicht mit.“

Ich beschloss, alles was im Moment war, zuzulassen … vollkommen. Hatte ich Angst, sagte ich mir – es ist nur Angst. Ich spürte wie mein Herz doppelt so schnell schlug als normal. Ich spürte meine feuchten Hände und wie sich mein Hals langsam zuschnürte und mein Mund trocken wurde. Ich ließ mich auf diesem Gefühl nieder und nahm es an. Diese paar Minuten waren anfangs eine kleine Ewigkeit, doch diese Zeit wurde mit jedem Mal kürzer und irgendwann konnte ich feststellen, dass da nix mehr war. Meine Angst war gegangen und hatte mich „ruhig“ sitzengelassen.

Warum das funktioniert ist nebensächlich – wichtig ist, dass es klappt.

Ich denke, Emotionen sind wie kleine Kinder. Sie machen so lange Blödsinn, bis sie sich der Aufmerksamkeit bewusst sind. Wenn man sich ihnen dann komplett zuwendet, werden sie ruhig und hören auf zu „stören“.

Deshalb richte ich seit langer Zeit meine Aufmerksamkeit genau auf DAS Gefühl, dass gerade außer Kontrolle zu geraten scheint! Bewusst in die Emotion steigen und fühlen … in diesem Augenblick … hineinfühlen … eins sein … voll und ganz. Und zusehen was geschieht.

Danke, dass Du mich gelesen hast, vielleicht kannst Du es ja selbst auch anwenden, wenn Dein Topf mal wieder am Kochen ist. ›lach‹

Herzlichst und bis bald …

Lesezeit: 4 Minuten

Wenn einen nichts mehr erfüllt, alle Gefühle, die ein Mensch so haben darf, einfach nicht an die Oberfläche kommen, dann spricht man von innerer Leere. Manchmal kommen diese Gefühle schleichend und sie haben meistens geplant, länger zu bleiben. Ein längeres Telefonat mit einer sehr guten Bekannten erinnerte mich an meine eigene Lebensgeschichte. Vielleicht machst auch Du gerade diese Phase durch? „Ich fühle mich einfach nur leer …“ Wenn es so sein sollte, dann sehe diesen Artikel heute als den Deinen.

Tiefgründige Gespräche sind auch am Telefon möglich. Auch, wenn mir dabei die ins Gesicht geschriebene Emotion meines Gegenübers fehlt. In dem vergangenen Gespräch spiegelte sich ganz genau meine eigene Entwicklung wider, die ich durchmachte. Totale Leere, Einsamkeit und auch Traurigkeit bestimmten eine lange Zeit mein Leben.

Es ist die Sehnsucht, die dahinter steckt

Der Kopf ist voll, die Arbeit viel zu viel und die Partnerschaft, in der man glaubt, Kraft schöpfen zu können, fühlt sich ebenso leer an wie man selbst. Wenn ich diese Zeit Revue passieren lasse, hielten meine Beziehungen nie sehr lange. Mehr als sechs Monate hielten sie nicht stand. Wie auch, es waren „Zweck-Beziehungen“. Jedenfalls war es bei mir so. Nur nicht alleine sein, wenn all die Arbeit geschehen war. Hinter all dem versteckte sich eine riesige emotionale Ladung SEHNSUCHT!

Endlich mal etwas Längerfristiges. Etwas mit Gefühl und echter Liebe. Einige Schritte tiefer … wie soll ich sagen … einfach mal ankommen.

Diese Gedanken betrafen nicht nur meine Beziehungen, es war alles gemeint. Mein Job, mein Umfeld, meine Arbeit, meine zu Hause. Für den Moment waren die Dinge, die Menschen und Situationen in Ordnung. Doch schon nach wenigen Monaten folgte eine große Unzufriedenheit und Leere. Gefolgt von Kritik. Nichts fühlte sich auf Dauer gut an.

Ich entdeckte die Schattenseiten des Zusammenlebens, entdeckte Unperfektheit und langweilte mich rasend schnell. Alles schlug in pure Gewohnheit um. Und diese Gewohnheit die sich im „Außen“ zugetragen hat, erfüllte mich nicht mehr. Mein Gedanke: Mehr Arbeit vielleicht sogar eine andere? Ein neuer Liebespartner, ein neues Möbelstück, Auto oder sonst irgendwelche materiellen Dinge.

Alles begann aufs Neue. Es war eine endlose Suche, die niemals aufhörte. Die Leere verschwand nur ganz kurz … und kam danach jedes Mal noch heftiger wieder.

Die „Rennerei“ und die ständige Suche war keine Lösung

Ich spürte diese traurige Unerfülltheit in mir und machte mich auf die Suche nach Hilfe. Die Sehnsucht nach der Wahrheit war es, die mich dazu getrieben hat, umzudenken … genau hinzusehen … Fragen zu stellen, an Menschen, die sich damit auskennen. Aus diesen Sitzungen habe ich ein Zitat mitgenommen, das zu einem Lebensgesetz für mich geworden ist:

„Ask and it’s given.“ Frage und es wird dir gegeben.

Dem bin ich gefolgt. Viele meiner Antworten erhielt ich nicht nur in den Gesprächsstunden, sondern ich habe sehr viel darüber gelesen. Unterhielt mich mit Menschen, die ähnliches erlebten. Mein einfaches Sein, ohne mich von mir selbst abzulenken, … half mir. Es war das komplette Anhalten meines Lebens. Es war der Weg nach innen, denn nur dort konnte ich finden, was ich so verzweifelt hinterhergelaufen bin und gesucht habe! MICH SELBST! Es war ein spannendes Abenteuer, das ich da startete und es gefiel mir nicht alles was ich dabei erlebte.

Eine Reise ins Leere …

So würde ich diese Zeit benennen. Das Besondere daran war, dass je weiter man diese Reise in sein Inneres macht, das Leben plötzlich im Außen an Intensität dazu bekommt! Der Schlüssel dazu war die Selbstliebe … die Liebe, die wir uns selbst geben! Nicht der neue Wagen, der neue Job und der neue Partner. Finden wir die Selbstliebe, erhöht sich die Liebe für alles das existiert.

Selbst das Essen schmeckte wieder. Ich war in der Lage, ein und denselben Menschen länger an meiner Seite zu haben – länger als fünf Monate ›lach‹. Meine Emotionen wollten wieder an die Luft! Dieser Prozess, der leider nicht in drei Wochen vorüber war, vertrieben meine damalige Leere. Also eines sollte definitiv klar sein:

Wenn Du die ERFÜLLUNG im Außen suchst, sie jedoch nicht finden kannst, dann gehe nach INNEN:

Nur so können wir eine Verbindung zu uns selbst herstellen, die unser Leben verändert. Es verändert alles! Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und das Empfinden. Es sind die Grundlagen zur Selbstverwirklichung.

Leere ist emotionaler „Hunger“ …

Dieses Gefühl, wenn man nicht nur traurig, einsam, unerfüllt und vollkommen leer ist, habe ich manchmal mit „Hunger“ Gelüsten verglichen. Man isst etwas und dreißig Minuten später folgt auf sauer süß. Bis man wieder eine Zeit später darauf kommt, dass es das auch nicht war, worauf man eigentlich Lust gehabt hätte! Dieses Gefühl war für mich oft beängstigend. Ich grübelte so viel und konnte diese Widersprüchlichkeiten überhaupt nicht verstehen.

Obwohl alles vorhanden war, war ich am „verhungern“. Selbst als ich in einer frischen Beziehung war, nährte sie mich nicht. Ich hatte damals sicher vieles indirekt gewusst, weil ich es gefühlt hatte. Es war ein schwarzes Loch, ein Vakuum, dass alles in sich hineinzog – ohne zu „kauen“. Ich war nie satt, mein Hunger nie gestillt.

Meine Zusammenfassung:

Finde heraus, was genau es ist, was Du vermisst! Ist es das Gefühl von Zugehörigkeit? Geht es um Deine zwischenmenschlichen Beziehungen oder bist Du allgemein auf der Suche nach MEHR Bedeutung und Sinn in Deinem Leben? Manchmal steckt auch ein ganz anderes Gefühl dahinter – so war es auch bei mir. Es war Enttäuschung und ganz viel Wut, die da fleißig zusätzlich noch mitmischten.

Ich weiß, dass es ganz vielen Menschen schwerfällt zu erkennen, wo genau die Ursache liegt. Ohne Therapie würde ich bestimmt heute noch auf der Suche sein und freudlos und leer im Leben stehen. Und JA es war ein längerer und sehr herausfordernder Prozess, den ich da belegt habe, aber mein Leben hat es mir wie so oft, gedankt.

Glücklich ist, wer daran glaubt, dass es im Leben nie zu spät ist, um neu zu beginnen.

Tupac Shakur

So und kein bisschen anders soll es sein. :D Ich wünsche Dir, falls Du diese Zeit gerade durchschreitest, dass sie bald vorüber ist. Ganz viel Kraft für die nächsten Schritte und ein Glas kühlen Prosecco, das am Ende Deiner Reise auf Dich wartet. ›lächel‹

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In den letzten Beiträgen habe ich ja über Sensibilität und der Ruhe geschrieben. Verhaltensmuster und Gefühle. Ich würde ganz gerne dabei bleiben. Der Anschluss fällt mir  leicht und passt zudem. WAS also liegt unter unserer Schale? Ich machte mich vor Jahren auf den Weg das zu erforschen. Und es geschah in Etappen. Zuerst wurde die erste Schicht abgetragen und sobald ich merkte, wozu ich bereit war, ging’s ab zur nächsten Schicht. Komm, steigen wir gemeinsam in die Tiefe unserer Gefühle und Emotionen.

Was liegt alles in uns verborgen?

Was möchten wir? Was ist uns wichtig? Und wie möchten wir uns fühlen? Wichtige Fragen wie ich meine! Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft, das ist unübersehbar. Die meisten Menschen definieren sich über ihren Job, ihren Status und noch jeder Menge äußerer Umstände. Was dabei in uns wirklich vor sich geht, wird beiseite geschoben. Dafür ist keine Zeit und verliert deshalb oft an Bedeutung.

Unter dem Gesellschaftsdruck fangen viele von uns an zu „mauern“. Und so verlieren sie den eigentlichen Zugang zu sich selbst. Ich war damals so weit, dass ich nicht mehr wusste, was mit mir los ist. Wer war ich? Wonach sich mein Herz sehnte. Mir war nur eines klar und ich sagte mir immer vor: „Sandra, das Leben scheint zu hart zu sein für Menschen mit einem guten Herzen.“ Ich wollte von nichts und niemandem mehr verletzt werden und deshalb entschied ich mich damals meine Gefühle auszuschalten. Ich vergaß mein wahres ICH.

Das Herz vergisst nicht!

Anfangs war das eine sehr bequeme und sichere Methode! Allerdings vergisst das Herz nicht wonach es sich sehnt, was es will und warum wir hier sind. Je mehr ich mich von mir abwandte und distanzierte, umso größer wurde mein Schmerz ab einer gewissen Zeit. Und ich kann es bestätigen: diese Schmerzen lassen sich durch und mit nichts betäuben! Weder durch Alkohol noch durch andere Drogen. Dieser Schmerz wird immer größer und er zeigt sich immer und immer wieder, solange, bis man hinschaut und erkennt: Jetzt ist es Zeit zu handeln …

Durch den Schmerz durch …

Ich liebe Emotionen, sie sind etwas Wunderbares! Sie zeigen uns wonach wir uns tatsächlich sehnen. Aber sie weisen uns ebenso darauf hin, was aus der Bahn geraten ist und wo der Schmerz sitzt. Schmerzen zu erkennen und diese auch zulassen, das ist sehr schwer für mich gewesen! Es erfordert Courage. Kampfgeist. Mut. Und den Willen in die Tiefe zu sehen. Ich habe mich lange Zeit dazu entschieden, meine Emotionen unten zu halten. Alles beim Alten zu belassen, der Bequemlichkeit halber. Aber ich merkte auch, dass sich damit rein gar nichts in meinem Leben und an mir ändern wird!

Es ist nun schon ein gutes Jahr her, als ich mich dazu entschieden habe, durch den Schmerz den ich schon so viele Jahre mitschleppte, zu gehen. Ich machte eine weitere Therapie die beinahe drei Monate und fort von zu Hause stattfand. Es war alles andere als ein Spaziergang, das war mir bewusst. Bequem war es auch nicht. Es waren Tage dabei wo ich mich ernsthaft fragte, warum ich eigentlich all das mache. Ob es nicht klüger wäre, die Vergangenheit sein zu lassen und an meiner Motivation und an meinen Träumen für die Zukunft zu arbeiten?

Die Sache war aber die: Ich war nach so vielen Jahren an einen Punkt geraten, wo ich es wissen wollte … WER ich wirklich bin. Ohne meine „Schale“ dabei zu knacken und dabei zu spüren was da alles so in mir schlummert, wäre dies aber nicht möglich gewesen! Sicher hätte ich weiterhin alles in mein Leben ziehen können, was ich mir so vorstelle. Die Frage war aber: Ist das, was wir uns wünschen, auch immer das Richtige für uns?

Dazu ist es notwendig in die Tiefe zu sehen und zu gehen. Ich musste meine „Wunden“ spüren, fühlen und erkennen, was mir wirklich Angst bereitet.

Grenzüberschreitungen …

Ich neigte immer dazu, meine persönlichen Grenzen von anderen Menschen übertreten zu lassen. Ich ertrug mehr als ich eigentlich wollte! Tatsächlich bewusst war mir das, glaube ich nicht. Bis ich in Situationen kam, wo ich merkte, dass ich KEINE gesunden Grenzen habe! Menschen, die sich nicht manipulieren lassen und zudem gesunde Grenzen besitzen, haben keine dieser Probleme wie ich sie damals hatte.

Als ich begann meine Emotionen wieder auszugraben, freizulassen, was ganz schön lange dauerte, wurde mir schnell bewusst, dass ich sehr manipulativ war und mir meinen Grenzen nicht bewusst war. Nach außen war ich hart und stark. In der Tiefe sah es ganz anders aus …

Erfahrungswert von mir:

Gerade wenn wir in einer Beziehung sind, kann es vorkommen, dass wir unserem Partner mehr erlauben als uns eigentlich guttut! Wir übertreten unsere persönlichen Grenzen. Und was in anderen Lebensbereichen vielleicht nicht immer schlecht ist, kann in der Beziehung oft zum Verhängnis werden. Es kommt vor, dass wir uns dabei „vergessen“ und total „aufgeben“! Als Nächstes können auch unsere Werte verloren gehen, während wir NUR damit beschäftigt sind, unserem Partner alles recht zu machen!

Es ist so wichtig zu spüren!

Total wichtig ist es, in sich hineinzuhören und zu SPÜREN. Zu spüren, was einem nicht guttut und was uns verletzt. Was uns innerlich auffrisst! Ich finde es so wichtig, hinter unserer eigenen Lebensgeschichte zu stehen! Zeigen wir uns doch wie wir wirklich sind. Teilen wir unsere Gefühle und Emotionen ohne sie zu verstecken. JEDER MENSCH hat seine Erfahrungen machen müssen. Viele tragen dadurch vielleicht einen Punkt auf ihrer Seele. Leider ist das unser Leben und es gehört in unseren Rucksack. :D

Öffnen wir unser Herz. Früher fand ich Menschen verdammt interessant, die immer cool waren, gut aussahen, auch wenn ich wusste, dass sie jeden Tag aufs Neue eine andere Maske tragen. >händezusammenschlag<. Heute fallen sie mir nicht mal mehr auf. Ich schenke meine Aufmerksamkeit Menschen, die Stärke zeigen und auch über ihre Schwachstellen reden. Einfach pur & echt sind.

Ich erlebe es ja immer wieder an mir selbst: will ich ein authentisches Leben führen, muss ich unter mein Schneckenhaus schauen und ich finde es wichtig, auch anderen diesen Blick zu erlauben! Solange ich mich hinter oder unter irgendetwas verstecke, was ich gar nicht bin, kann ich auch nicht ECHT sein!

Unsere verletzte Seite ist unsere wahre Stärke!

So sehe ich es und bin auch davon überzeugt. Ich bin dankbar für so viel Sensibilität und Erfahrung und auch meinen „Punkt“ auf meiner Seele. :-) Diese Seiten an uns wollen ausgelebt werden! Sicher und das gebe ich selbst auch gerne zu, es macht (gerade am Anfang) etwas Angst, genau diese Seiten zu leben … OHNE doppelten Boden, Rettungsring, Masken und Mauern, nein nix dergleichen stattdessen ganz viel WIR. So wie wir sind. :D

Wir machen es von bestimmten Bedingungen abhängig, ob wir unser echtes ICH zeigen oder nicht, das ist ein großer Fehler. Ich selbst habe das noch eine Zeit lang so praktiziert, bis mich eine ganz wichtige Person in meinem Leben darauf angesprochen hat und dazu gemeint hat: „Es spricht nicht von Vernunft oder Stärke was ich da mache, es ist eher ein Zeichen von Unsicherheit und Schwäche und diesen Menschen habe ich schon lange hinter mich gelassen …!“

Vielleicht kannst Du das mitnehmen, auf Deinem Weg in die Tiefe. Zu Dir selbst. Es ist eine schöne Reise, das kann ich Dir versprechen. Die Dinge werden sich danach verändern …, weil DU DICH verändern wirst!

Ich wünsche Dir eine gute Zeit, pass auf Dich auf und lebe „pur“.

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Das Ding mit den Gefühlen und Emotionen …

Ich bin die Tage auf einen interessanten Artikel gestoßen. Coaches und Co wachsen ja wie die Schwammerl aus dem Erdboden und bieten, meist für zu viel Geld, Ihre Hilfe an. In diesem Artikel oder besser Aufruf ging es um das Angebot eines Herrn Coach der Frauen seine Hilfe anbietet. Wir Frauen sollten endlich nicht mehr Opfer unserer Gefühle und Emotionen sein! Er verspricht, dass er jeder Frau den Hebel zeigen wird, um diese Gefühle und Emotionen unter Kontrolle zu halten!

Ich las den Artikel zweimal und musste danach einmal laut lachen. Bevor ich damit begann, über meine Gefühle und Emotionen nachzudenken. Wie oft und wie schlimm quälten sie mich denn? ›stirnrunzel‹

Klar ist es eine mittelschwere Katastrophe, wenn ich vor lauter Lebenslust, Spaß und Albernheit so lachen muss, dass meine Wimperntusche sich auflöst. Dieselbe Katastrophe passiert auch dann, wenn ich vor Traurigkeit weinen muss.

Ich kann mit interessanten Menschen bis zur Dämmerung reden … quatschen ohne Pause. Wenn mich jemand mit seinen Worten beeindruckt, bin ich auch einfach mal still. Höre Stunden zu und beobachte diesen Menschen mit all seiner Gestik und Mimik, um seine Schönheit zu sehen.

Ich kann natürlich auch richtig wütend sein! Da wird es durchaus mal laut … manchmal zerbricht auch etwas dabei … in meiner Unachtsamkeit und Rage. Das macht mich dann noch wütender und das Lexikon in meinem Kopf spuckt dann schon mal einige Schimpfwörter aus!

Ich trinke meinen Wein bevorzugt aus einem schönen Glas, wie es sich gehört. Aber wenn ich mich in einer Männerrunde oder lockeren Gesellschaft befinde, darf es bei nicht zu ernsten Themen auch Bier aus der Flasche sein! :D

Ich liebe es und fühle mich großartig, wenn ein Mann mir die Türe aufhält. Ich verurteile aber auch keinen Mann, wenn er das nicht tut. Schließlich bin ich ja schon groß und schaffe das auch ganz gut alleine.

Es kommt vor, dass ich sinnfrei durch die Gegend laufe … nur zum Spaß und gedankenlos. Und da gibt es Tage, da wird das gesamte Universum unter die Lupe genommen und analysiert. Es tun sich dabei Fragen auf, an deren Beantwortung schon mancher gescheitert ist. :-)

Mein Hintern sieht definitiv anders aus, als der von Jenni Lopez … ja was solls, egal. Mein Sitzfleisch hat aber trotzdem schon manches Problem einfach „ausgesessen“.

Ich habe keinen Friseur, den ich regelmäßig besuche. Wenn ich genauer darüber nachdenke, habe ich nicht mal eine Frisur ›lach‹! „Frau Bommel“, wie mein Mann mich nennt. Was solls, makellos sitzendes Haar passt nicht zu mir und es würde auch den Schmuse-Überfall meiner Hunde niemals heil überstehen! <3

Gefährlich wird es, wenn ich liebe. Ich überrolle mein Gegenüber ohne Vorankündigung und Anstand mit meiner Leidenschaft. Ich bin frech … laut und leise. Will lachen und nerven. Ich will kuscheln und Sex. Ach wie ungehörig von mir als Frau, auch so etwas zu sagen!

Ich bin nun mal keine Frau aus dem Katalog. Ich versuche immer so zu leben, wie es in diesem Moment für mich gut ist. All das wird von meinen Gefühlen und Emotionen gelenkt. Himmelhoch ausgelassen oder am Boden zerstört. Laut und leise. Nachdenklich und interessiert. Nicht oft angepasst, mehr aus der Reihe tanzend.

JA, so schlimm ist es, als Frau Opfer seiner eigenen Gefühle und Emotionen zu sein! Keine Kontrolle zu haben. OMG!
Sollte ich mich bei diesem Coach melden???

NEVER.

Für uns alle wünsche ich mir, dass wir bleiben wie wir sind. Vollgepackt mit „freien“ Gefühlen und Emotionen. Denn ich glaube, so sind wir Frauen richtig. NICHTS von unserem „So-Sein“ sollten wir abstellen. Wir sollten keinen Schalter drücken, um alles in den Griff zu haben.

Bleiben wir impulsiv, undurchschaubar und ein wenig verrückt. Unvernünftig und immer für Überraschungen gut. So wie es unser Bauch und Herz in diesem Augenblick verlangt! Ich glaube nur so spüren wir das Leben, welches durch uns fließt.

Wer braucht schon einen Coach und einen Schalter, der unsere Gefühle und Emotionen an und aus schaltet?
Genau … WIR nicht! <3 ›lach‹

Vertraue, sei und bleib bei Dir. Kostet nix und fühlt sich gut an.

Eine emotionsreiche und gefühlvolle Zeit.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach jeder Träne folgt ein Lächeln!

Also, ein klein wenig „befremdend“ sind diese Shootings schon für mich … gerade dann, wenn ich an eine Zeit denke, die alles andere als gut war.

Es gab eine Zeit, da habe ich viele Tränen vergossen, weil ich meinen Job hingeschmissen habe und mir danach dachte, nichts mehr wert zu sein. Dachte meinen Stellenwert in der Gesellschaft verloren zu haben.
HEUTE, lache ich, weil ich weiß, dass ich diesen Job keinesfalls brauche um glücklich zu sein!

Ich habe geheult, weil ich nicht wusste, von was ich meine lebensnotwendigen Ausgaben bezahlen soll!
HEUTE, kann ich darüber lächeln, weil ich weiß, dass Geld nur bedrucktes Papier ist und nicht ausreicht, um ein glückliches Leben führen zu können!

Ich habe gebrüllt über so viel Traurigkeit und Einsamkeit, die ich in mir trug. Ich habe mich gehasst dafür!
HEUTE, lächle ich dankbar in den Spiegel, weil ich zufrieden bin. Zufrieden mit der Arbeit an mir und meinem Leben.
Es war jede Minute wert. <3

Ich habe viel geweint, weil ich viele Lügen und Aggressionen er- und durchlebt habe.
HEUTE, kann ich darüber lachen, weil ich weiß, dass DAS niemals mein Weg sein wird.

Ich war voller Traurigkeit und Tränen, weil ich glaubte, keine Anerkennung zu finden.
HEUTE, heute kann ich darüber nur mehr lachen, weil Anerkennung einen ganz anderen Stellenwert für mich hat als noch vor ein paar Jahren!

Wie ich geweint habe, weil ich von einer Krise in die andere gefallen bin!
HEUTE, heute kann ich im Stillen darüber lächeln und sogar dankbar sein, weil ich weiß, dass jede einzelne Krise mich stärker gemacht hat!

Ich habe auch vor Schmerzen geheult. Seelische und Körperliche.
HEUTE, versuche ich zu lächeln, wenn sich Schmerz ankündigt. Weil mir bewusst ist, dass Schmerzen im Leben dazugehören und die richtige Einstellung dazu Berge versetzen kann. <3

Ich habe geweint, weil ich keinen Sinn mehr in meinem Leben sah.
HEUTE, kann ich diese Gedanken kaum verstehen und lache laut darüber! Ich sehe, dass der Sinn des Lebens, all die Zeit direkt vor meiner Nase war …

Ich habe geweint, weil ich mein Leben nicht mehr ausgehalten habe. Die Oberflächlichkeiten und all die gesellschaftlichen Zwänge. Das Lügen und Betrügen. Die „Masken“ in all ihren Variationen u.v.m.
HEUTE – JETZT, lache ich darüber und bin unendlich dankbar, weil mir diese Erfahrungen dabei geholfen haben, zu der Frau zu werden, die ich nun endlich sein darf. <3

Wenn wir ehrlich sind, könnte jeder von uns diese Zeilen geschrieben haben. Vielleicht mit kleinen Änderungen. Fakt ist, es kommt nach jedem Gewitter wieder mal die Sonne zum Vorschein. Nach der tiefsten Nacht folgt ein Morgen. Nach Kälte und Eis blühen wieder die Blumen … und so ist es auch mit unserem Leben. Wichtig dabei ist, das Positive daran zu erkennen, auch wenn es manchmal Zeit in Anspruch nimmt. ›lächel‹

Also, sentire la vita … fühl das (DEIN) Leben.

Lesezeit: 3 Minuten

Lass es zu und lass Dich ein meine Liebe. So spreche ich gerade mit mir selbst. Oft sind es nur Kleinigkeiten, nichts Weltbewegendes das uns veranlasst, uns einfach zurückzuziehen. Den Tag abschließen … nichts mehr angreifen. Sich einfach an einem Ort der Ruhe zu begeben, bevor noch mehr geschieht, was uns nicht guttut.

Die letzten Tage sind nicht besonders gut gelaufen für mich. Meine Motivation steht gerade am Nullpunkt. Auch kein Wunder, wenn man sich wie tiefgefroren fühlt. Die Seele kalt und ängstlich. Hilflosigkeit und Wut … alles ist dabei. Schon ein Weilchen her, dass ich mich so gefühlt habe …

Es darf sein …

In Wahrheit ist es unwichtig, weshalb ich mich so mies fühle und nur langsam wieder „warm“ werde. Ich habe in den letzten Jahren, mir eine Sache ganz fest verinnerlicht. Nämlich das diese Gefühle alle ihre Berechtigung haben! Es wird immer mal Auslöser geben, wo unsere Grundstimmung nicht gerade die Beste sein wird. Fühlt sich zwar scheiße an, aber das passt. >schulterhochzieh<

Hast Du auch manchmal solche Tage? Tage an denen Du am liebsten alles in den Müll schmeißen möchtest? DU nur einen einzigen Wunsch hast, das alles ganz schnell vorübergeht und alles einen positiven Ausgang findet? So als würdest Du aus einem schlechten Film aussteigen, den Kinosaal verlassen. Es sind Tage, da helfen keine aufmunternden Worte … keine Sprüche, die wir an die Wand gemalt haben, nichts. JA? Kennst Du auch, dann leiste mir bis zum Ende meines Artikels Gesellschaft. Du bist richtig!

Weißt Du was? Es ist in Ordnung. Solche Tage dürfen (müssen) sein. Ich bin keine Frau (mehr), die Ihre miese Laune an anderen auslässt. Im „Normalfall“ jedenfalls. Aber es gibt auch Ausnahmetage, so wie eben gestern. Ist das schlimm? Ich habe niemanden gekillt also sorry, es ist manchmal notwendig. Denn unter die Bettdecke rutschen und darauf warten bis die Welt sich verbessert ist auch keine Lösung!

Es ist nicht immer alles easy

Diese scheiß Tage haben wir denke ich mal „mit abonniert“ in unserem Leben. Wir sind Menschen und ein Menschenleben ist nicht immer „ach so geil“ tut mir leid. Manchmal sind wir total irrational und unfair zu anderen. Wir blamieren uns und stehen uns selber ständig im Weg. Wir enttäuschen damit andere und vielleicht hassen wir manchmal sogar die ganze Welt! Wir sind wütend aber auch traurig, dabei aber nicht zu trösten …

Ich kann Dir sagen, das wird nie aufhören, wenn man damit begonnen hat das Leben zu lieben! Am Leben zu sein bedeutet auch mal durch miese Tage zu stapfen. Sie erwischen uns unvorbereitet … so wie gerade mich. Schläge ins Gesicht fühlen sich kein bisschen anders an! Ich stelle mir die Frage: „Wo sind meine positiven Denkansätze? Meine Leidenschaften? Wo sind sie hin … es ist alles gut!

Schieben wir diese Gefühle weg, schieben wir uns selber weg. Und DAS funktioniert nicht. Ich habe es versucht. Meine Gefühle waren mit den Situationen nicht kompatibel – ich schob sie beiseite. Nur war ich dabei nicht ich selbst! Erst als ich meine Gefühle zu mir holte, hatte ich das Gefühl, dass das „Kühlfach“ (ich) langsam abtaute.

Zulassen und darauf einlassen ist ein guter Weg

Was sagt uns (mir) diese Situation? Nur indem wir negative Emotionen zulassen und sie nicht zur Seite schieben, können wir zu unserem eigenen ICH zurückfinden. Die „Schönheiten“ in uns, kommen wieder an die Oberfläche! <3

Resümee aus den letzten Tagen folglich:
Es waren zwar „bescheidene“ Tage, aber sie waren lehrreich … wie schon so oft! Zulassen und darauf einlassen … das verkürzt solche Tage und lässt die Leidenschaften in uns wieder hochkraxeln. :-)

Ich beobachte, dass sich hier auf meiner Reha, tief verwurzelte Themen noch mal um ein Stück mehr vertiefen, aber auch bestätigt bekomme und erkennen darf. Und das will ich auch Dir weitergeben, falls Du mal wieder in einem scheiß Tag verwickelt bist. ›zwinker‹

Es ist vielleicht nicht die einfachste Entscheidung, auf seine Gefühle zu hören, aber es ist immer die ehrlichste.

Falls Dir ähnliches bekannt ist, freue ich mich von Dir zu lesen. Eine schöne Zeit und bis ganz bald.

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Deine, meine, unsere Zeit?

Was ist wichtig und was können wir vertagen oder ganz aus unserem Zeitplan streichen?

Vielleicht ist es nämlich gerade Deine Zeit, Dich auf Dein eigenes Glück zu konzentrieren?

Vielleicht ist gerade die Zeit gekommen, um mit negativen Leuten abzubrechen, … sie haben es wirklich nicht verdient einen Platz in Deinem und meinem Leben zu besetzen!

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, egoistisch zu sein was die LIEBE betrifft?

Nimm Dir diese Liebe und schenke sie Dir selbst …, solange bis Du jemanden begegnest, bei dem Du Dich völlig fallen lassen darfst!

Konzentrieren wir uns auf UNSER Glück und UNSER Lächeln <3

Vielleicht ist es gerade der richtige Zeitpunkt, sich mit Deinem Wachstum zu beschäftigen, als weiter all Deine so wertvolle Energie in unwichtige Dinge zu investieren? Es könnte doch durchaus möglich sein? Betrachten wir unser Leben doch mal von hoch oben … was rührt sich bei diesem Anblick von uns selbst?

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Eine erfüllte Zeit, die wünsche ich Dir.
Sentire la vita.

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Unser Leben ist ein ausgezeichneter Lehrer …

Es gibt Zeiten, da wünschen wir uns Kraft … sehr viel Kraft! Was bekommen wir stattdessen?
Schwierigkeiten die uns STARK machen.

Wie oft in meinem Leben habe ich mir Klarheit und Weisheit gewünscht … und ich bekam Probleme um sie lösen zu können und dadurch fand ich zu meiner KLARHEIT.

Seien wir ehrlich … wie oft wären wir gerne mutiger? Was tritt ein … es werden Hindernisse vor unsere Zehen geworfen, um sie zu überqueren!

Ich habe mich viele Jahre nach LIEBE gesehnt und ich traf nur auf Menschen, die einen Sack voller Probleme mitschleppten, besorgt und bedürftig waren. Unruhig und laut. Böse … sie brauchten mich um ihre Defizite auszugleichen. Warum nur? Ich weiß es heute: Sie hielten mir den Spiegel vors Gesicht!

Wir wünschen uns Entscheidungen …
Und wir bekommen viele Gelegenheiten!

Wenn ich darüber nachdenke, muss ich feststellen, dass ich nichts von dem bekommen habe, was ich mir gewünscht hätte. Aber ich weiß, dass ich all das brauchte um da anzukommen, wo ich heute sein darf.

Heute ist es mir klar, dass alles im Leben einen Sinn hat. Deshalb habe ich mich entschieden, jetzt über so manche Verwirrung zu lachen, Tränen die kommen, Platz zu geben und nicht immer auf eine Antwort zu warten.

Unser Leben ist ein ausgezeichneter Lehrer. <3

Bis bald und sentire la vita  …

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Lasst uns bunte Vögel sein …

Ich musste sehr früh aufstehen um dieses Bild machen zu können. Es ist sechs Uhr morgens, … die Sonne geht gerade auf. Die Müdigkeit ist wie weggeblasen, wenn ich in die riesige orange farbige Kugel blicke.<3 Ich bin dankbar und glücklich und um eine Erkenntnis reicher:

Wir sollten alles an uns schätzen! Alle Ecken und Kanten integrieren und mögen! Verstellen war gestern und sich ständig „schuldig“ fühlen, vorgestern.

Viele Frauen leben nur eine Seite von sich. Sie halten sich nicht nur gefühlsmäßig zurück. Sie sind viel zu still …
So nach dem erlernten Muster eben: Immer stark und niemals schwach zu sein.
Sie führen ein Leben mit angezogener Handbremse … bloß nicht aufs Gas steigen!

Eingepackt in „Mausgrau“ … versteh mich nicht falsch, ich liebe grau, doch dieses grau ist ein totes grau, unauffällig und kalt. Nie laut und bunt, niemals in der ersten Reihe stehend.

Vielleicht haben wir es vergessen? Vielleicht haben wir es verlernt? Wir dürfen UND können in verschiedenen Welten hin und herspringen! Nirgends steht geschrieben, dass wir uns für eine Welt entscheiden müssen!
Wir dürfen unser Inneres von einer Party auf die nächste schicken … heute da … morgen woanders.

Am Ende zählt doch nur eines, dass wir dabei glücklich sind. <3

An uns Frauen: Lasst uns keine Einheitstypen sein, sondern bunte Vögel, die wir SEIN dürfen. In vollen Zügen genießen.

Wir sind raus aus dem Alter, in dem wir uns den Tag von Menschen versauen lassen, die uns nichts bedeuten!
Genau diese Erkenntnis wünsche ich Dir ebenso, schön das Du da warst.

Sentire la vita – fühle das Leben.

Lesezeit: 4 Minuten

Irgendwann kommt jeder von uns mal in eine Situation, in der er sein Leben neu ausrichten muss oder aber auch einfach neu ausrichten will, einfach deshalb, um neue Chancen zu gewinnen, um ein glücklicheres Leben  zu führen. Ein Thema das unausschöpflich zu sein scheint, aber auch immer interessant bleiben wird. Wir leben so monoton vor uns her, machen beinahe alles wie von Geisterhand, auswendig ohne dabei nachdenken zu müssen. Dieses eingefahrene Leben mag vielleicht praktisch sein, macht uns aber blind und sediert uns auf eine gewisse Weise. Beruflich und auch privat!

Erkennen was aus Dir geworden ist

Von der Minute an in der Du erkennst, dass Du wieder neu beginnen musst oder willst, bemerkst Du, dass Du nicht mehr die selbe bist als zuvor. Du hast Dich verändert … die Umstände und die Einstellung dazu waren es, die Deinen Neuanfang ins Rollen gebracht haben. Es ist ein wichtiger Punkt zu erkennen was aus Dir nach einer emotionalen Blockade geworden ist … wer Du wirklich bist und was Du vom Leben erwartest. Einfach Dein Glück in dem zu finden, was Du tust.

All das schreibt sich easy und liest sich auch genauso. Das stimmt aber nicht ganz so. Auf der einen Seite schreibe ich zwar sehr viel von Spontanität und Mut – was auch etwas sehr Wichtiges ist, aber hierbei spielt die sich zu nehmende Zeit eine sehr große Rolle. Ich dachte mir oft, schon bereit zu sein um einen Neustart zu wagen. Dachte gut vorbereitet zu sein. Für alle Hürden die auf mich warteten, die richtige sportliche Einstellung dafür zu haben … Kraftreserven gebunkert zu haben. Bis mich die Wirklichkeit schließlich besserem belehrte. Frau „Wirklichkeit“ zeigte mir mit ihrer unfeinen Art, die mich in kurzer Zeit niedergeschlagen und kraftlos machte, dass es noch einiges zu tun gab bevor ich mit meinem Neustart und meiner Veränderung beginnen konnte!
Sie sagte mir aber auch, dass es dieser Aufwand wert sei und ich danach mit Sicherheit belohnt werden würde!

Neu anzufangen bedeutet jede Menge zu lernen …

Es ist ein sehr großer Kraftakt der da auf uns wartet, er umfasst Höhen und Tiefen … Wir können und sollten nicht zurückschauen in Momenten in denen es auch schwer sein wird, nach vorne zu gehen … wir müssen Dinge annehmen und akzeptieren, obwohl wir sie nicht wirklich verstehen. Neue Tore zu bauen und sie dann zu öffnen, bedeutet aber auch viele neue Aspekte in der Wandlung zu erkennen, die ganz zu Beginn gar nicht aufgefallen und zu sehen waren. Nur durch die eigene Kraftanstrengung und Deiner imensen Energie, Deinen Entschluss „neu zu starten“ wird es Dir aber möglich sein die Belohnung von „Frau Wirklichkeit“ anzunehmen. :-)

Veränderung braucht Zeit und Zeit wirst Du dazu brauchen!

Wenn wir uns für den Neuanfang nicht die notwendige Zeit einräumen, wird dieser Versuch aus alt mach neu und besser nicht funktionieren sondern wie es auch einige Male bei mir passierte – einfach in der Luft zerschmettern. Und das ist alles andere als motivierend!

Wieviel Zeit man dazu braucht ist sehr individuell. Regeln gibt es dafür keine. Es hängt davon ab, was Du losgelassen oder verloren hast, der Grad Deines Leidens und letztendlich auch von der Kraft, und Deinem Willen, weiter zu gehen.

Ich durfte Frauen kennenlernen, die beinahe alles verloren hatten und damit meine ich nicht nur materielle Dinge, auch ihren Stolz und ihre Lebensfreude, ihre Familie  … sie benötigten nur sehr kurze Zeit um wieder genug Energie zu haben um aufzustehen und zu kämpfen … für ihr neues zukünftiges Leben! Andere wieder sind wie gelähmt und brauchen sehr lange bis sie ihre Energiereserven wieder aufgeladen haben, um mit allen notwendigen Situationen wieder klar zu kommen. So sind wir Menschen nun mal – unterschiedlich!

Ein Neubeginn ist wie das Ende einer Etappe

… Eine Etappe die lange dauerte, viel Energie und Kraft kostete, vielleicht auch eine feuchte Angelegenheit war weil wir unfassbar viele Tränen vergossen haben, aufgeschlagene Knie brachte, weil wir sehr oft hingefallen sind, beinahe den Glauben an das Gute verloren haben, Zweifel uns fasst aufgefressen haben und wir oft nicht wussten, wie wir den nächsten Tag mit einem Lächeln im Gesicht, schaffen sollten. Aber das Ende ist da und greifbar nahe. Das heisst:

Es ist nun vorbei! :)

Du weißt  jetzt wozu Du fähig bist, was Du alles schaffen kannst und wozu Du in der Lage bist, wenn es notwendig ist! Und Du weißt das Du nur mehr bei dem bleibt wirst, was für Dich gut ist. Du hast in dieser Etappe  Deines Lebens lernen dürfen,  dass Dinge los zu lassen wichtig ist um Dein Selbstvertrauen zu stärken und auch wiederzufinden.

Du hast zwar möglicherweise die Stützpfeiler Deines Lebens verlorenen dadurch auch Deine Orientierung.  Du wurdest verlassen oder hast selbst die Reißleine gezogen. Du bist gekündigt worden oder hast Deinen Job an den Nagel gehängt. Vielleicht aber wurdest Du durch eine Krankheit aus dem „normalen“ Leben gerissen … das alles sind Beispiele dafür das alles anders ist als zuvor. Und doch wird es weitergehen. Denn Du wirst Deine Kontrolle über Dein Leben wiederbekommen und Dein Leben neu ausrichten !

Ein klügeres, stärkeres und reiferes DU wartet auf Dich!

Verliere Dich bitte nicht in Deiner Emotion, sondern nimm sie an, gib Dir Zeit und schenke dem ganzen Raum, um mit voller Energie und einem gutem Plan, Dein Leben neu zu sortieren. Auch wenn ein Kapitel zu Ende ist, warten viele neue darauf um geöffnet zu werden. Ein Neubeginn ist eine Chance, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen, eine Chance das Beste aus Deinem Leben zu schöpfen, aber mit einem stärkeren, reiferen und klüger gewordenen DU! Ich sehe es als großen Vorteil anderen gegenüber.

Du/wir sind wacher geworden und der Blick ist klar und unverfälschlich. Es  kann also los gehen … in eine neue Etappe! Lass die Vergangenheit hinter Dir und  konzentriere Dich darauf „Deine Blüten“ zum Blühen zu bringen. Du wirst Deinen Weg gehen und Frau „Wirklichkeit“ wird dich für diesen steilen Weg belohnen! <3

Hier noch ein Zitat das ich Dir auf Deine Etappe mitgeben will :-)

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern … aber Du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern. #zwinker

Einen riesigen Sack voll Zuspruch und Energie schicke ich Dir und danach würde ich sagen: „Wir sehen uns am Ende der Etappe …“ Machs besser!