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Die Arbeit, unsere Psyche und die Angestellte von heute bedeutet:
im besten Fall – enttäuscht und schicksalsergeben.
Im zweitbesten Fall – genervt, grantig und müde.
Im schlimmsten Fall – erschöpft, hoffnungslos und depressiv.

Manche könnten sich jetzt denken, es ist eine dramatische Übertreibung von mir. ICH finde, es ist eine realistische Darstellung unserer Arbeitswelt von heute! Inklusive meiner ganz eigenen Erfahrungen und ganz vielen Gesprächen mit anderen zum Thema Arbeit & Psyche. Auch wenn es viele Angestellte gibt, die mit sich und Ihrer Arbeitssituation im Reinen sind.

Meine Sicht der Dinge

Ich finde wir leben in einer „kranken“ Jobwelt in der nur eines wichtig ist:

  • Druck
  • Effizienz
  • Leistung

Arbeiten bis zur Selbstaufgabe. Die Menschlichkeit wird dabei gerne an der Garderobe abgegeben. Die Spielregeln und „Spieler“ in den Firmen sind meistens klar aufgestellt:

  • Schleimer
  • Blender
  • Bücklinge und trainierte Mitläufer

Diese Gattung steigt auf der Karriereleiter schneller hoch. Die sensiblen Freigeister und „gegen den Strom Schwimmer“ bekommen eine auf die Schnauze und das Ding mit der Karriere können sie auch vergessen! Ich habe in meinen vielen Berufsjahren erlebt, wie aufrichtige, selbstbewusste Frauen und Männer zu feigen Duckenten wurden. Die Angestellten sind zu reinen „Befehlsempfängern“ mutiert und werden behandelt wie anderes Gut eines Unternehmens. Sie werden verwendet, für die Ziele des Unternehmens. Kurz gesagt, der perfekte Traum für alle Chefs und Firmenleiter dieser Zeit, deren inoffizielle Firmenphilosophie Ausbeutung und Angst ist.

Dazu stelle ich mir zwei Fragen

Können wir in so einer Arbeitswelt als sensibler, nachdenklicher und hinterfragender Mensch überhaupt psychisch fit bleiben?

Meine Antwort darauf ist:
Es ist schwer bis kaum möglich. Beiträge und Studien berichten darüber das jeder Vierte durch seine Arbeit psychisch krank wird. Ehrlich gesagt wundert mich das auch nicht. Ich muss dazu jedoch sagen, dass eine psychische Erkrankung nie ausschließlich mit dem Arbeitsplatz zu tun hat. Aber die Bedingungen können mit großer Sicherheit dazu beitragen.

“ Wenn du nicht dein Leben führst, dass du geplant hast, wird sich dein Körper irgendwann heftig dazu melden! Mit allen bekannten Folgen …“

Dieser Satz ist immer noch in meinem Kopf und er stimmt auf jeden Fall.

Und können wir nach einer längeren Auszeit, notwendig durch eine Depression oder Angsterkrankung, einfach so weitermachen wie vorher? Oder wird eine Änderung im Leben fällig?

Meine persönliche Antwort:
Ich glaube, es ist eine der schwierigsten Fragen im Leben. Es ist ein Prozess der mir am meisten Angst eingebracht hat. Nur ca. 10 % aller Menschen, die schon mal eine Ausfallzeit wegen einer psychischen Krankheit hinter sich hatten, arbeiten noch in regulären Voll- oder Teilzeit Jobs.

Eine Zahl die mich erschreckt. Es scheint also jede Menge Jobs zu geben, die Menschen psychisch krank machen. Leider aber kaum Arbeitsplätze, an denen genau diese Menschen danach und später noch „gewollt und gebraucht“ werden!

Das Leben muss weitergehen

Nun wenn ich es nicht selber erlebt hätte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht glauben. Du denkst, Dein Vorgesetzter müsste an Deiner (psychischen) Gesundheit interessiert sein. Aber letztendlich bist und bleibst Du nur ein kleines Rädchen in einem großen Getriebe. Bist Du verschließen, wirst Du ausgetauscht, so schnell kannst Du gar nicht denken.

Ja und die Menschen, die nach Ihrer unfreiwilligen krankheitsbedingten Auszeit wieder zurückkehren (dürfen), stehen automatisch am schwarzen Brett.

Kann man diesen Menschen eine Verantwortung übergeben?
Sind sie verlässlich und wie belastbar?

Sie sind für die Firma ein großer Risikofaktor. Nichts wird so sein wie vorher. Das ist einfach so. Wir leben nun mal in einer leistungsorientierten Arbeitswelt. Und die ist für Menschen mit psychischen Erkrankungen Gift.

Nun was tun?

Ich beobachte schon länger klaren Trend: Viele Menschen nehmen ihr Schicksal selber in die Hand. Sie flüchten aus dem verhassten Job, schmeißen alles hin. Weil sie nicht mehr können oder wollen. Für mich traf beides zu. Manche kriegen die Kurve noch rechtzeitig, viele erst, wenn Ihr Körper schon eindeutige Signale setzt.

Heute, einige Jahre nach meinem Zug der Reißleine beobachte ich diese Entwicklung mit Freude und mit Spannung. Sie ist ein wunderbarer Gegenpart zu „Mein Haus, mein Auto, mein Boot, usw …“ Die NEUE Lösung heißt: „Meine Gesundheit, meine Zeit und mein Leben“. Toll!

Ein persönliches Update

Ich bin meinen neu aufgestellten Werten treu geblieben. Ich würde mich nie wieder wie eine Herde Schafe treiben lassen. Geld ist notwendig, schließlich haben wir alle unsere Verpflichtungen im Leben. Aber das Leben funktioniert auch mit weniger … weniger von allem! Wozu brauchen wir fünf Sparformen und Absicherungen? Damit wir, wenn wir uns krank gearbeitet haben, bessere Ärzte leisten können und dem Staat nicht auf der Tasche liegen? Also ich weiß nicht …

Ich genieße die Unabhängigkeit. Das Leben ohne Herdentrieb und Hirten. Die Flexibilität und das freie Sein. Ich bereue den Sprung ins kalte Wasser von damals keine Sekunde. Ganz im Gegenteil, ich würde es wieder so machen, nur viel früher. Und würde meinem Körper mehr Aufmerksamkeit schenken. „Schäden“ sind geblieben, diese Baustellen werden aber bearbeitet. ›lach‹

Folge Deinem Herzen und Gefühl und es werden sich andere Möglichkeiten auftun. Diesen Worten vertraue ich.

Manchmal beginnt eine neue Entscheidung nicht damit, Neues zu entdecken, sondern damit, Altbekanntes mit ganz anderen Augen zu sehen …

Ich würde mir wünschen, dass ich Dir vielleicht bei Deiner Entscheidung etwas zu verändern helfen konnte.
Wenn Du ähnliches erlebt hast und so manch ähnliche Entscheidungen hinter Dir hast, freue ich mich über Deine Gedanken.

Das aller Beste für Dich.

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Unsere Lebensqualität ist fest mit unserer Gesundheit verbunden. So ist es unsagbar wichtig auf unsere Gesundheit zu achten. Dabei geht es um mehr als „nichts“, sprich keine Krankheiten, zu haben.  Viele Menschen bemerken erst wenn sie keine Kraft und Lebensenergie haben, das ihre Gesundheit verloren gegangen ist. Dann gibt es, wie aus dem Nichts, einen Seitenhieb, der uns zwingt den Fokus auf unsere Gesundheit zu richten. Dann ist „Schadensbegrenzung“ angesagt. 

Bevor Du Dir jetzt vielleicht denkst, dass Dich gleich Unmengen an Gesundheits-Tipps erwarten werden, Du kannst Dich entspannen, das wird nicht passieren. Es ist aber so, dass mich das Thema Gesundheit jeden Tag besucht. Gesundheit wird erst recht zum Thema, wenn wir uns in der zweiten Lebenshälfte befinden. Wir haben leider nur einen Körper und keine Ersatzteile auf Lager (was ich mir aber so sehr wünschen würde). Teile, die wir einfach ein und austauschen können, wenn etwas bricht, abgenützt oder sich vielleicht weigert eine notwendige Rolle in unserem Körper, weiter zu spielen. Deshalb ist es umso wichtiger sich liebevoll um unseren Körper zu kümmern!

Viele von uns sind damit überfordert

Ich muss auch ehrlich zugeben, die vielen Ratschläge was das Beste für unseren Körper ist, sind so verwirrend und oft auch widersprüchlich, so sind wir damit einfach überfordert. Das Ergebnis is wir kümmern uns gar nicht um uns selbst, lassen es so laufen weil jede Anstrengung einfach nur schwierig ist. Ich frage mich selbst immer wieder: Was ist für meinen Körper das Beste? Wie oder bei was fühle ich mich gut und wohl? Das nennt man Fürsorge … ein sehr wichtiges Tun, das leider zu oft in Vergessenheit gerät.

„Sei genauso gut zu Dir wie zu Deinem Lieblingsmenschen. Schließlich bist Du der einzige Mensch ohne den Du wirklich nicht leben kannst.“

Wenn Du Dir diese Fragen stellst, kommt es natürlich darauf an wie Du Dich gerade fühlst. Und genau aus diesen Gefühlen werden sich Deine Handlungen ableiten die Du in Deiner momentanen Verfassung tun kannst. Es wird also so sein, dass Deine Fragen: „Was ist gerade das Beste für mich, oder was möchte und kann ich tun damit es mir besser geht?“ in verschiedenen Momenten auch unterschiedliche Antworten liefern .

Bei mir ist es sehr oft so, dass ich wenn ich mich top fit fühle, an einem Energieüberschuss „leide“. Das bedeutet ich muss mich betätigen, mein Umfeld würde sonst darunter leiden. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, ich sollte diese „Top-Phasen“ auch dazu nutzen nicht zu übertreiben … das mache ich aber nie! Ich vergleiche es mit Essen: Manche Dinge sollten wir meiden weil sie uns nicht bekommen. Nur sie schmecken uns eben viel zu gut und nehmen dann das unangenehme Gefühl danach in Kauf.

So in etwa geht es vielen Menschen bei vielen Dingen. In Wahrheit wissen wir alle was uns gut tut und was wir besser sein lassen sollten, wir tun es nur nicht.

Wir behandeln unseren Körper nicht immer perfekt

Wir sind nicht in der Lage, zu jeder Zeit immer das Richtige zu tun. Wir sind nun mal nicht vollkommen und lassen uns viel mehr von unseren Gefühlen leiten als von unserem Verstand. Das ist nun mal so. Perfektion hat mit Lebensqualität nichts zu tun ist meine Meinung. Wenn wir uns allerdings zu oft von falschen Dingen verleiten lassen, müssen wir natürlich mit Konsequenzen rechnen. DAS schließe ich aber jetzt mal einfach aus. Denn schlechte Gewohnheiten sind sehr schwer wieder abzulegen. :D

Ruhe und ein gesunder Schlaf sind wichtige Faktoren für unseren Körper, denn diese können eine ganze Menge an Mängeln kompensieren. Das die notwendige Energie, die wir tagsüber brauchen, darauf ankommt welche Nahrung wir zu uns nehmen ist ja nichts neues. Und das wir uns so viel als möglich bewegen sollten auch nicht. Letztlich ist es so, dass wir nur diesen einen unseren Körper haben, um den wir uns gut kümmern müssen! Auch wenn wir nicht immer das Richtige tun, sollten wir darauf achten (an den meisten Tagen) unseren Körper zu behüten und zu erhalten mit besten Wissen und Gewissen, denn krank im Bett, lässt sich unsere Welt schlecht erkunden. Wir können nicht effektiv sein und verspüren dadurch auch keine Lebensenergie … unsere Lebensqualität ist eingeschränkt.

Unsere Gesundheit bestimmt unser Leben

Sie bestimmt ob wir uns leistungsstark und begeisterungsfähig sind. Auch darüber wie wir auf andere wirken. Anziehend oder eher abstoßend … also unser Charisma hängt ebenfalls davon ab wie „gesund“ wir sind. Dazu möchte muss ich auch noch sagen, ich habe viele Menschen bzw. Frauen kennengelernt die einen zu schwer bepackten Rucksack an Krankheit mittragen müssen oder mussten … ihre Aura und ihr Charisma haben sie jedoch dabei NIE verloren, ganz im Gegenteil! Es bedarf auch einer besonderen Sichtweise die Dinge zu sehen anzunehmen und damit zu leben.

Ich habe erst letzte Woche einen kurzen Post veröffentlicht, der beschreibt das wir trotz Bemühungen und einem gesunden Lebensstil den Tatsachen ins Auge blicken müssen, das nicht alles in und ans zu „reparieren“ ist. Wichtig dabei ist nur NIEMALS aufzugeben! <3

Jeder Körper und jeder Mensch ist anders

Das ist mir bewusst, wir sind alle einzigartig und demzufolge ist nicht zwangsläufig für alle das Gleiche gut. Doch eines betrifft uns alle, wir müssen auf die eigenen Instinkte zu hören – auf die Intuition! Viele Frauen haben verlernt auf die eigenen Körpersignale zu zu hören, sie bewusst wahrzunehmen. Mir ist es in diesem Artikel so wichtig darauf hinzuweisen, eine ausgeglichene und „kluge“ Lebensweise anzustreben. Denn nur so bleibt uns eine gute Lebensqualität lange erhalten. Es geht nicht darum auf alles zu verzichten – es geht wie immer um das richtige Maß aller Dinge!

Das Leben soll uns Freude und Spaß bringen. Wir alle wollen genießen. Die Lebensfreude inhalieren und Lebensenergie empfinden oder?  Wir möchten keine Abstriche machen, unser Leben mit Einschränkungen und Beschränkungen führen und selbst wenn es aus körperlicher Sicht nicht immer so geht wie wir es gerne hätten … es darf kein Grund sein, uns vom Leben fern zu halten.

Eine gute Lebensqualität wird nicht über Nacht erreicht. (Falls Du sie noch nicht hast) Es braucht Zeit und langfristige Strategien um so zu leben wie man leben möchte. Damit meine ich unsere Zufriedenheit und dem Erkennen was für uns gut ist und wie wir mit den Einschränkungen in unserem Leben umgehen können. Löse langfristige Ziele niemals mit kurzfristigem „Flickzeug“. Betreibe keinen Raubbau an Deiner Gesundheit denn damit wird Deine Leistungsfähigkeit die zu Deiner Lebensqualität benötigst, beeinträchtigt!

Deine Lebensqualität wächst, mit der Bereitschaft zur Dankbarkeit.

Es war mir ein Bedürfnis und eine große Freude heute für Dich diesen Beitrag zu schreiben, und vielleicht konnte ich Dich auf manches aufmerksam machen, was Du wahrscheinlich weißt aber nur vergessen hast! Pass auf auf Dich und sei gut zu Dir. Bis bald.

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Jeder von uns kennt dieses Gefühl der Energielosigkeit. Das Bedürfnis aufzutanken. Viele haben hiermit schon Bekanntschaft gemacht.

Wenn es nicht so sein sollte, gratuliere und beneide ich diejenigen unter uns denen dieses Gefühl tatsächlich fremd ist. Es könnte natürlich auch sein, dass dieses nicht sehr beliebte Gefühl übersehen und nicht zugelassen wird?! Wenn es so sein sollte, hole ich Dich jetzt ab um mit mir einen kleinen Ausflug zu meinem persönlichen Kraftplatz – das „Nass“ zu machen. Alles fallen lassen und einfach mitkommen … :-)

Freizeit kann auch stressen

Ich habe so lange ich denken kann NIE etwas richtig geniessen können. Es waren zu viele Dinge in meinem Kopf, die ich am liebsten alle gleichzeitig gemacht hätte. Die Arbeit nimmt klarerweise die meisten Stunden in Besitz. Für die Freizeit bleibt dann nicht mehr so viel übrig. Es sei denn Frau hat einen schwerreichen Mann geheiratet und sie wohnen glücklich bis ans Ende ihres Lebens, am Meer oder so, wenn es so sein sollte, ist dieser Artikel dann doch nicht nicht wirklich brauchbar für Dich!

Wenn möglich sollte jede Minute sinnvoll, (was ist bitte sinnvoll?) genutzt werden. Freizeit ist immerhin sehr kostbar. Ich hab so viel als nur möglich unternommen, ich war mit meinen Gedanken während eines Wellnesstages am Morgen, schon wieder am Abend angelangt, gedanklich, das obwohl ich mich so darauf gefreut hatte! Stress den ich mir immer selber machte. Ich war so gut in Selbstsabotage, dass ich mir am Ende des Tages sogar noch selber einreden konnte, es genossen zu haben! In Wahrheit, hätte ich anschließend noch 2 Tage Urlaub nötig gehabt … wenn da nicht die Pflichten gerufen hätten.

Ein Kreislauf den ich sehr lange und eigentlich auch gerne durchgeführt habe. Irgendwann war ich sehr müde, meine Akkus waren leer. Ich musste mir zusätzlich eingestehen so macht mir meine Freizeitplanung keinen Spass mehr. Ich suchte Ruhe und Erholung, ohne viel Trubel und ohne das Bedürfnis unbedingt gesehen zu werden. Ich erlaubte mir mal „nichts“ zu tun, doch mein ständiger Begleiter war dabei aber immer das schlechte Gewissen.

Wo findet man Ruhe bitte?

Ja aber wo hole ich mir diese Ruhe und Entspannung? Lange musste ich darüber nicht nachdenken, mich zog es instinktiv zum Wasser. Ich habe das Glück innerhalb wenigen Minuten an solchen Plätzen zu sein. Viel Grün, Steine, Mauern und Sand. Alles sehr weitläufig und beinahe für mich alleine. :-)

Naturgeräusche haben eine magische Wirkung

Wir bemerken es oft viel zu wenig, aber die Natur schenkt uns die schönsten Bühnen, die für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen. Die sogenannten Kraftplätze. Mediziner sagen über solche Plätze, dass der älteste Teil unseres Gehirns mit sofortiger Entspannung reagiert, wenn wir z.B. ruhig plätscherndes, fliessendes Gewässer hören und sehen. Also um zur Ruhe zu kommen und um Deine Akkus wieder neu zu füllen, solltest Du Dir bewusst einen solchen Ort aussuchen.

Bei jedem dieser Eindrücke, die wir an solchen Plätzen bekommen, spüren wir … oft auch unbewusst. Wir verweilen quasi in der Ablenkung. Das Plätschern und Glitzern des Wassers hat eben eine ganz besondere Magie …

Leider haben wir die Geräusche aus der Natur „verloren“. Wir sind hängengeblieben in einer unschönen Geräuschkulisse, wie Autolärm, Menschengewühl und Stimmen, laute Musik und so „wichtige“ Geräusche des Alltags wie Phone & Co.! Kein Wunder. Wir verbringen ja auch in Relation viel zu wenig Zeit in der Natur, ausser man wählt den Weg des Einsiedlers! Deshalb ist auch das Wissen über diese Kraft der Geräusche total verloren gegangen.

Was machen diese Geräusche mit uns?

Gerade aber dieses akustische Geräusch wie das Plätschern des Wassers wird als sehr heilsam und kraftgebend empfunden. Es regt die Fantasie an und lässt uns zur Ruhe kommen. Meine Gedanken erlauben sich immer auf „Reisen“ zu gehen. Wir entdecken uns wieder als Resonanzkörper! Ein sehr schönes Gefühl…

Pause am See

An einem See zu sitzen, macht mich besonders glücklich. Ein gemütlicher und einladender Platz findet sich immer. Je grösser die Weitläufigkeit, umso sicherer und entspannter fühle ich mich dabei. Ich nutze die Zeit an solchen Plätzen um mich achtsamer um meinen „Atem“ zu kümmern. Es klappt am See oder am Meer am besten. Das Bedürfnis mehr Luft in meine Lungen zu befördern, gleichmässig zu atmen und es auch zu spüren, funktioniert fasst von alleine.

Wenn ich allerdings am Meer sein kann … gibt es dazu noch eine Steigerung.
Deshalb – mein Ziel: Alt werden am Meer. :-)

Dopingmittel für die Seele

Kraftorte wie Fluss, See oder Meer (es kann auch durchaus ein Bach sein) können ein natürliches Dopingmittel für Dich sein. Angstgefühle und Sorgen werden geringer. Du wirst gelassener und viel ruhiger.

Hinsetzen

Wähle einen für DICH guten Platz.
Nimm mit offenen Augen und Ohren alles auf, was auf Dich zukommt.
Lass es passieren…

Du  wirst sehen, eine sehr einfache Möglichkeit wieder geistig „durchgespült“ zu werden, und sich anschliessend belastbarer und kreativer zu fühlen!

Ps: Übrigens diesen Artikel hab ich am Wasser geschrieben. :-) Nicht geplant, gut das ich immer Papier und Stift  dabei habe.

Ich wünsche Dir wenige bis keine dieser energielosen Tage, wenn sich doch einer breit machen sollte? Mach es wie ich: Raus und hin zum Nass!

Das wahre Glück findest du in dir, nimm dir Zeit für deine Suche. Und komm an. Bei dir. Bei dem, was dich glücklich macht.

Eine schöne Zeit und bis bald.

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Hierzulande wird es leider noch immer von vielen Menschen sehr negativ gesehen wenn man sich in Psychotherapie begibt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als würde die Gesellschaft noch immer mit dem Finger auf Menschen zeigen die dieses Angebot nützen. Warum? Es gibt nichts Falsches daran, es gilt sogar das genaue Gegenteil – es braucht viel Mut diesen Schritt zu gehen. Immerhin sind es fremde Menschen, die uns bei der Entwirrung unserer Knoten im Kopf unterstützen!

Ja ich gehe zum Psychologen. Doch deshalb bin ich noch lange nicht verrückt, ich besuche auch regelmäßig meinen Frauenarzt und leide nicht an Gebärmutterkrebs (nicht mehr). Außerdem „verrückt „, ist ein Etikett dass man nie und nimmer an Menschen tackern sollte/darf, die an psychischen Problemen leiden. Ich gehe zum Psychologen, weil ich mich dazu von alleine entschieden habe, er hilft mir meine Gedanken zu organisieren und mit meinen Gefühlen besser umzugehen. Ich fühle mich gut aufgehoben, da ich dort die Ressourcen finde, die ich brauche um mich dem Leben zu stellen und dadurch auch ein Stück Glück finde.

Ich kenne das Gefühl und den Schmerz, den ich empfinde, wenn ich den Sinn meines Lebens verliere, wenn ich für meine Gefühle keine Worte habe und wenn ich nicht aufhören kann zu denken … den Ausgang nicht finde der mich wieder zurück führt …

Das Stigma der psychischen Gesundheit

Sich in Therapie zu begeben, wird immer noch als etwas Negatives angesehen. Menschen rümpfen die Nase wenn das Thema“ psychische Probleme“ angesprochen wird. Solchen Problemen wird auch heute in unserer Gesellschaft noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Emotionale Schwierigkeiten erscheinen uns zweitrangig. Es passt nicht in unsere Gesellschaft und deshalb erlauben wir es nicht, sich eingehend mit ihnen zu befassen. Es ist auch nicht so einfach, bestimmte Probleme einfach über den Rand zu scheren, sie zu überwinden. Einfacher wäre es ein Antibiotikum zu schlucken …

Es liegt bestimmt auch daran, dass wir in einer Gesellschaft leben in der man zu funktionieren hat, in der Probleme schnell wieder in Ordnung gebracht werdenden müssen. Alles muss sofort repariert werden oder anderenfalls ersetzt und ausgetauscht werden, jedoch kann man Menschen nun mal nicht immer und sofort „reparieren“! Geschweige denn austauschen! Probleme, die sich still und über Jahre hindurch in uns eingeschlichen haben, wird man nicht über Nacht wegradieren können! Alles braucht seine Zeit und es braucht den Mut sich dafür zu entscheiden, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Betroffene Menschen müssen sich durch einen Schmerz ohne Namen durcharbeiten. Darüber hinaus scheint das für die Gesellschaft ein Zeichen von Schwäche zu sein, denn so etwas darf nicht sein, es passt nicht und wenn es dennoch so ist – spricht man nicht darüber.

Könnte man die Psyche in Gips legen – es wäre einfacher

Es fällt mir immer wieder der Vergleich mit einem gebrochenen Arm ein. Man braucht nicht viel erklären. Der Gips oder die Schiene verrät weshalb man nicht am Sport teilhaben kann, welche Verletzung dahinter steckt – es wird stillschweigend hingenommen. Kein Gerede, keine blöden Bemerkungen, möglicherweise wird sogar etwas Mitleid darüber gestreut … fertig. Man gehört trotz verletzter Hand dazu.

Aber wie sieht es mit der Psyche aus, die verletzt ist? Nach außen hin ist nichts zu erkennen. Die Hülle ist top. Den inneren Schmerz kann keiner hören … Man entwickelt beinahe ein schauspielerisches Talent, um nicht aufzufliegen, niemandem zur Last zu fallen, mit den Gefühlen die sich in der inneren Welt so abspielen. Es braucht einiges an Courage, um zuzugeben, dass es da etwas gibt, das uns so schmerzt und wir das verändern wollen! Das braucht Mut. Darüber zu sprechen, dies zu erkennen und einem selbst die Gelegenheit zu geben, mit seinen eigenen Erwartungen umzugehen. Es ist „eine psychologische Hochleistung“ wurde mir mal dazu gesagt, auf die jeder Einzelne stolz sein darf, hat er sich für diesen Gang zum Psychotherapeuten entschlossen.

Psychologen heilen nicht, sie dienen uns als Werkzeug

Es haben keineswegs alle Menschen, die zur Therapie gehen, eine psychische Störung. Oft sind es Fragen die einen beschäftigen, oder manche brauchen nur eine einfache „Starthilfe“ um ihr ganz persönliches Leck  wieder in Ordnung zu bringen. Was man durch eine Therapie erreichen kann, geht über gewöhnliches Zuhören weit hinaus. Es ist wesentlich mehr als eine intime Unterhaltung. Die Unterstützung eines Psychologen ist essenziell, dazu gehört, dass die schwach gewordene Glühbirne gewechselt wird und das in einem ausgeglichenen, sehr objektiven Kontext.

Jeder Psychologe arbeitet anders. Das Wissen und die Techniken basieren jedoch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das ist der Wert der Psychologie – eine Unterstützung bei der Suche nach Antworten unserer Fragen. Das Hilfreiche unter die Arme greifen, geht es um alte Denkmuster, um Gefühle die man nicht zuordnen kann und auch Gedanken die dich nicht loslassen.

Es werden vergrabene Ressourcen wieder frei geschaufelt und die mögliche Qualität in unserem Leben wieder entdeckt! Ja … und genau deshalb ist die Psychologie ein genialer und schöner Weg für alle die, die den Mut haben, ihn zu gehen! Nach jahrelanger Erfahrung kann ich sagen dieser Weg war für mich anfangs ein sehr unangenehmer, aber letztendlich lebensrettender Weg. Und eines durfte ich lernen, Menschen die nur mit „sichtbaren“ Verletzungen umgehen können … gehören nicht in MEIN Leben! :-)

„Mein Weg ist nicht einfach das zu sagen, was alle sagen, das zu tun, was alle tun. Schwieriger ist es, zu sich zu stehen, zu sagen was einem wichtig ist. Zu tun was einem selbst entspricht – seinen Weg zu gehen … auch wenn man belächelt wird.“

Eine gute Zeit wünsche ich DIR, bis bald.

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Wir atmen, so lange wir leben. Wir atmen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Selbst im Schlaf funktioniert die Atmung einwandfrei. Wir atmen, um aus der Luft den Sauerstoff zu bekommen der uns am Leben hält. Eine Selbstverständlichkeit für dich und mich. Doch atmen ist schon mehr als nur Luft holen!

Die richtige Atemtechnik – sie hilft dir bei vielen Dingen im Alltag

Ich bin schon hunderte Male über solche oder ähnliche Artikel gestolpert. Gerade wenn man etwas finden möchte das einem helfen kann um Spannungen, Angst, Stress und Schmerzen abzubauen. Die „richtige“ Atmung wird auch sofort mit Entspannungsübungen in Verbindung gebracht. Wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Dir wird es auch ebenso bewußt sein, dass die Atmung – sofern wir richtig atmen – uns in vielen alltäglichen Situationen sehr hilfreich sein kann … und trotzdem, atmest du deshalb richtig? Also ich hab es nicht getan. Ich hab mich zwar immer wieder bemüht aber diese achtsame Atmung wurde rasch wieder ein normales Luftholen.

Ich gehöre zu den hochempatischen Menschen und ich verfluche diese Eigenschaft sehr oft. Seit meiner Geburt besitze ich diese Fähigkeit und es wird intensiver, je älter ich werde. Ich kann dieses Gefühl auch nicht abstellen. Ein zweischneidiges Schwert. Über eine lange Zeit dachte ich verrückt zu werden, ein psychisches Häufchen Elend zu sein. Auf der einen Seite ist Hochsensibilität eine wunderbare Gabe andererseits aber auch zugleich eine große Bürde. Doch darauf gehe ich  demnächst in einem meiner Artikel genauer gehen. Nur damit du mich auch verstehst: Es ist ein scheiß Gefühl, zu spüren wie sich ein anderer Mensch nach einer OP gerade fühlt, welche Schmerzen er hat. Wenn man weiß, dass eine Untersuchung bevor steht, in der sich eine lange Nadel den Weg in dein Rückenmark sucht … und du schon drei Tage im Voraus genau diesen Schmerz fühlst! Haben sich meine Hunde verletzt, tut mir die selbe „Pfote“ weh wie ihnen, nur um ein paar Beispiele zu nennen. :D Ich könnte über dieses Thema jetzt wirklich darauf los schreiben weil es so endlos viele Begebenheiten in meinem Leben dazu gibt.

Irgendwann, wurde ich in einem Workshop zum Thema „Atemtechnik und Schmerzen“ richtig wach gerüttelt. Und wenn jemand sagt: „Atmen geht doch von alleine“ stimmt das zwar in einer gewissen Weise, aber es ist alles andere als einfach richtig zu Atmen!

Hektik und Stress zerstören den natürlichen Atemfluss

Es kam mir sehr oft so vor, als würde sich meine Lunge nie ganz füllen. Mein Atem war kurz und sehr oberflächlich. Ich glaube sogar, ich habe nie wirklich tief durchgeatmet. Mir viel es wahnsinnig schwer auf der Matte zu liegen und eine Bauchatmung durchzuführen. Unsere Atmung funktioniert unbewusst und passt sich unserem individuellen Lebensrhythmus an. Deshalb meine oberflächliche und verkrampfte Atmung. Dauernder Stress und ebenso Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich sind! Und betrachten wir uns aufmerksam – stimmt dies auch.

Richtiges Atmen darf nicht anstrengen

Oder anders gesagt: Die Atemluft soll ohne Anstrengung durch unseren Körper fliessen. Der Atem soll tief bis in den Bauch  und das Becken spürbar sein. Ich kann es nicht vergessen, als ich diese Übungen das erste Mal machte. Ich lag auf der Matte und dachte dabei ans Essen. :-) Ich krieg wirklich viel in meinem Bauch hinunter, aber es war mir unmöglich meinen Bauch mit Sauerstoff voll zu bekommen! Mir wurde sogar ein wenig übel und schwummerig. Das sei aber normal wenn man immer nur oberflächlich geatmet hat, wurde mir erklärt. Menschen die immer zu schnell und oberflächlich atmen, versorgen den Körper einerseits mit zu wenig Sauerstoff und es wird auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet. Der Körper reagiert auf Dauer mit Erschöpfungserscheinungen!

Richtiges Atmen und Schmerzen

Wenn Schmerzen, Angst und Stress dir förmlich die Luft nehmen. Kennst du? Ich auch nur zu gut. Ich hatte das Glück, einen tollen Physiotherapeuten zu treffen und mich in seine Hände zu begeben. Mein Problem ist meine Wirbelsäule, speziell geht es um kaputte Halswirbel, die es so weit treiben, dass  Lähmungserscheinungen, starke Schmerzen und auch eine unangenehme Verschlechterung der Sehnerven aufgetreten sind. Dazu kam die Angst. Das Lustige an der ganzen Sache ist,  dass es immer wieder vorkommt das diese unerträglichen Schmerzen von einer Stunde auf die andere verschwunden sind. Keine glaubwürdige Sache für jeden Arzt den man aufsucht. Das die Psyche dabei eine große Rolle spielt ist in der Zwischenzeit bekannt doch wird in der westlichen Medizin daran nicht ganzheitlich gearbeitet sondern jeder Arzt will in „seine“ Richtung ziehen! … Lies mehr zu Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es braucht viel Zeit und möglicherweise auch Glück und leider nicht wenig Geld,  bis man die richtigen „Helfer“ findet die einem dabei behilflich sind etwas zu verändern ohne daß sie dir Unmengen an Tabletten einflössen oder das Skalpell ansetzen was in Wahrheit oft alles noch schlimmer machen würde … Und dann triffst du jemanden der dich sofort versteht und auch weiß was zu tun ist und der einem sogar Beispiele von anderen Patienten sagen kann, die sich mit den eigenen Erfahrungen und  Problemen decken! :-) Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, vorerst eine richtige Atmung zu trainieren. Unter manueller Behandlung seinerseits und das zeitgleiche richtige „Schmerzatmen“ von mir, kam vieles an die Oberfläche. Angenehm ist es nicht, wohltuend schon gar nicht und die Reaktionen danach waren oft grenzwertig. Aber ich blieb dran, mache meine Übungen brav und bin jetzt schon gut in der Lage Schmerzen,  Angst und unangenehme Gefühle mit der richtigen Atmung zu reduzieren !:-) Das hätte ich zuvor nicht geglaubt. Vor allem kommt mir das sehr zugute wenn es um meine Übersensibilität geht, was das Aussen betrifft. Ich bin dadurch viel entspannter .

Falsches Atmen führt zu Krankheit und Schmerz

Optimal mit Sauerstoff angereichertes Blut bleibt flüssig und geschmeidig, kann dadurch schnell jede Zelle des Körpers erreichen. Auf seinem „Rückweg“ nimmt es Gifte mit nach draussen. Heilungsprozesse jeglicher Art werden bestmöglich unterstützt. Ist unser Blut mit zu wenig Sauerstoff angereichert, kleben Blutkörperchen zusammen und stauen sich mit Eiweißen zusammen im Lymphsystem. Gifte bleiben im Körper stecken und Mineralstoffe erreichen ihren Zielort nicht. Diese Gifte können sich in den Gelenken absetzen und werden später als Arthritis diagnostiziert. Ablagerungen in den Augen zum Beispiel, können zum grauen Star führen, Ablagerungen in den Blutbahnen führen zur Ateriosklerose. Die Blutbahnen bleiben unterversorgt sie müssen sich mit Giften auseinandersetzen die sich in den Zwischenzellflüssigkeiten einlagern. Körperteile können sich entzünden, das ist die Folge eines massiven Sauerstoffmangels. Ich bin natürlich keine Ärztin,  die Fachausdrücke dazu bleiben aus. Aber es soll ja auch verständlich sein …

Lachen, bewegen und richtig Atmen!

… Das war ein Satz den ich mir hinter die Ohren geschrieben habe. :-) Gut, das mit dem „Lachen“ ist jetzt nicht so mein Problem. Mit der Bewegung und damit meine ich kein spazieren gehen, da ich das mehrmals täglich mit meinen Hunden mache. Es geht um gezielte, effektive und nachhaltige Bewegung! Sehr schwer wenn einem der ganze Körper weh tut und das Ganze dann zum Handicap wird! Ich war immer sportlich, das war mir sehr wichtig und plötzlich ging es nicht mehr, ich wurde träge. Doch mit der „richtigen Atmung“ kam ich auch wieder zur Bewegung.

Im Klinikum in dem ich mich vor Weihnachten befand, wurden Qigong, Meditation und Yoga angeboten. Qigong ist eine prima Ergänzung zum Atemtraining. Auch hierbei ist die Atmung sehr wichtig und deshalb fühle ich mich dabei auch so wohl. Qigong ist eine Methode, um unser Leben zu „kultivieren“ und zu „pflegen“. Das bedeutet, die Gesundheit, körperliche Beweglichkeit und geistige Wachheit wieder herzustellen und zu erhalten. :-) Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Stunde! Ja und bei einem richtigen Lachanfall wird unser Zwerchfell so richtig durchgerüttelt. Dabei entspannt sich die Muskulatur und unser Kreislauf wird ordentlich in Schwung gebracht! Wann hast du das letzte Mal so richtig herzhaft lachen können?

Atemübungen für …

Da ich ja schon ein kleiner Profi in Sachen Atmen bin, hab ich mir gedacht ich geb dir ein paar Tipps dazu: Die Luft zum Atmen kostet uns nichts, das Einzige was dazu notwendig ist, ist sich Zeit zu nehmen, Geduld – da es nicht von Anfang an so funktionieren wird, wie du möchtest und natürlich der Wille es zu versuchen. >zwinker<

Los geht´s

  • Atme deine Angst weg 
    Diese Atemtechnik kommt aus dem Yoga. Atme zuerst schnell durch Mund und Nase aus. Das Ganze 6 mal. Dann langsam nur durch die Nase ein und zähle dabei bis 12. Halte den Atem an während du bis 6 zählst. Beim Ausatmen zählst du wieder bis 6. Die Zahl während des Einatmens und Anhalten deines Atems kann abgeändert werden, doch das Zahlenverhältnis muss dasselbe bleiben. Wer eine gesunde gute Lunge hat, dürfte mit dem Rhythmus  12-6-6 keine Probleme haben. :-)
  • Kopfschmerzen weg atmen
    Presse eine angewärmte Handfläche gegen den Hinterkopf und die andere leicht gegen deine Stirn. Atme ein und halte den Atem an, während du mit tiefer Aufmerksamkeit die Muskeln am Scheitel leicht zusammenziehst, als würdest du deine Stirn runzeln. Atme durch den Mund aus und entspanne dabei die Muskeln. Wiederhole 6 bis 8 mal.
  • Atemübung für den Magen
    Diese Übung fördert deine Verdauung, verhütet Verstopfung und Fettleibigkeit. Am besten ist es diese Übung morgens zu machen. Dein Magen sollte jedenfalls leer sein! Schnapp dir einen Stuhl, beuge dich mit ausgestreckten Armen nach vorne und umfasse beide Armlehnen. Lass all deinen Atem heraus. Während du deinen Atem anhältst, ziehst du deinen Unterleib so weit wie möglich ein. Dann drückst du ihn so weit als dir möglich wieder heraus. Wiederhole es 3 mal, ohne dabei zu atmen. Danach darfst du wieder ordentlich Luft holen. :-) Die ganze Übung sollte wieder 6 bis 8 mal getan werden.
  • Klarer Kopf ist immer gut 
    Atme aus ohne wieder einzuatmen. Spanne deine Gesichtsmuskeln an. Hebe die Augenbrauen hoch, runzle die Stirn und deine Nase. Beiss deine Zähne zusammen und lass deinen Mund ganz breit werden. (Solltest du  nicht unbedingt vorm Spiegel machen, sieht richtig doof aus.) Halte die Muskulatur bei voller Konzentration gespannt, während du dabei bis 15 zählst. Atme nun wieder ein und entspanne deine Gesichtsmuskulatur. Wie oben 6 bis 8 mal wiederholen.
  • Schwache Nerven? Ab jetzt nicht mehr.
    Diese Übung verwende ich ständig. Sie tut mir generell sehr gut. Sie stärkt mich, lässt meine Nervosität verschwinden und unterdrückt auch Schmerzen. Atme tief ein und halte den Atem an. Spanne deine ganze Körpermuskulatur gleichzeitig an. Spannung halten und bis 20 zählen, dabei konzentrierst du dich auf deinen gesamten Körper. Beim Ausatmen entspannst du dich wieder. Eine Übung die du jederzeit und überall machen kannst ohne dabei komisch auszusehen.
  • Hole dir mehr Lebenskraft in deinen Körper
    Diese Atemtechnik bewirkt dass du dir ganz bewusst mehr Lebenskraft einfangen kannst. Super für geschwächte  körperliche Organe und schwaches Bindegewebe. Auch um Schmerzen in Armen und Beinen zu beseitigen. Ziehe die Muskeln oder eben nur die betroffene Muskulatur leicht und mit tiefer Konzentration zusammen. Während du bis 20 zählst, atmest du aus. Kurz entspannen und wieder tief einatmen. 6 bis 8 Wiederholungen.

Es klingt alles sehr sehr einfach, ein wenig zählen, ein und ausatmen, fertig. Du wirst sehen dass das nicht so ist, führst du die Atmung richtig aus! Aber mit ein wenig Übung funktioniert das ganz gut und relativ rasch. Was ich vielleicht noch hinzufügen möchte, falls dich Schmerzen plagen – drücke mit deiner ganzen Kraft auf den zentralen Punkt des Schmerzes (soweit es für dich erträglich ist ), atme in den Schmerz hinein indem du tief Luft holst bis du diese Stelle durch die tiefe Einatmung richtig gut spürst. Halte den Druck und die Luft an indem du bis 8 zählst. Danach puste dich durch den Mund völlig leer und verringere den Druck deiner Finger oder Hand mit der du den Schmerzpunkt drückst. Tut anfangs weh aber die Erleichterung nach ein paar Minuten ist gut spürbar! Danke Herr Physiotherapeut. <3

Atmen … wirklich etwas mehr als nur Luft holen, wie ich jetzt auch selber bestätigen kann. Tu etwas für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Atme richtig um mehr Freude im Leben und weniger Probleme im Alltag zu haben. Das Ganze kostet nichts … und bringt so viel … viel Spaß beim Ausprobieren. Erfolgserlebnisse sind gerne gesehen und wenn dir mein Artikel gefallen hat, darfst du ihn auch sehr gerne weiterreichen! >zwinker<

Lesezeit: 4 Minuten

HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! :-) Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. :D Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. :-) Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen :-) , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. :-) Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !