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Jeder von uns kennt dieses Gefühl der Energielosigkeit. Das Bedürfnis aufzutanken. Viele haben hiermit schon Bekanntschaft gemacht.

Wenn es nicht so sein sollte, gratuliere und beneide ich diejenigen unter uns denen dieses Gefühl tatsächlich fremd ist. Es könnte natürlich auch sein, dass dieses nicht sehr beliebte Gefühl übersehen und nicht zugelassen wird?! Wenn es so sein sollte, hole ich Dich jetzt ab um mit mir einen kleinen Ausflug zu meinem persönlichen Kraftplatz – das „Nass“ zu machen. Alles fallen lassen und einfach mitkommen … 🙂

Freizeit kann auch stressen

Ich habe so lange ich denken kann NIE etwas richtig geniessen können. Es waren zu viele Dinge in meinem Kopf, die ich am liebsten alle gleichzeitig gemacht hätte. Die Arbeit nimmt klarerweise die meisten Stunden in Besitz. Für die Freizeit bleibt dann nicht mehr so viel übrig. Es sei denn Frau hat einen schwerreichen Mann geheiratet und sie wohnen glücklich bis ans Ende ihres Lebens, am Meer oder so, wenn es so sein sollte, ist dieser Artikel dann doch nicht nicht wirklich brauchbar für Dich!

Wenn möglich sollte jede Minute sinnvoll, (was ist bitte sinnvoll?) genutzt werden. Freizeit ist immerhin sehr kostbar. Ich hab so viel als nur möglich unternommen, ich war mit meinen Gedanken während eines Wellnesstages am Morgen, schon wieder am Abend angelangt, gedanklich, das obwohl ich mich so darauf gefreut hatte! Stress den ich mir immer selber machte. Ich war so gut in Selbstsabotage, dass ich mir am Ende des Tages sogar noch selber einreden konnte, es genossen zu haben! In Wahrheit, hätte ich anschließend noch 2 Tage Urlaub nötig gehabt … wenn da nicht die Pflichten gerufen hätten.

Ein Kreislauf den ich sehr lange und eigentlich auch gerne durchgeführt habe. Irgendwann war ich sehr müde, meine Akkus waren leer. Ich musste mir zusätzlich eingestehen so macht mir meine Freizeitplanung keinen Spass mehr. Ich suchte Ruhe und Erholung, ohne viel Trubel und ohne das Bedürfnis unbedingt gesehen zu werden. Ich erlaubte mir mal „nichts“ zu tun, doch mein ständiger Begleiter war dabei aber immer das schlechte Gewissen.

Wo findet man Ruhe bitte?

Ja aber wo hole ich mir diese Ruhe und Entspannung? Lange musste ich darüber nicht nachdenken, mich zog es instinktiv zum Wasser. Ich habe das Glück innerhalb wenigen Minuten an solchen Plätzen zu sein. Viel Grün, Steine, Mauern und Sand. Alles sehr weitläufig und beinahe für mich alleine. 🙂

Naturgeräusche haben eine magische Wirkung

Wir bemerken es oft viel zu wenig, aber die Natur schenkt uns die schönsten Bühnen, die für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen. Die sogenannten Kraftplätze. Mediziner sagen über solche Plätze, dass der älteste Teil unseres Gehirns mit sofortiger Entspannung reagiert, wenn wir z.B. ruhig plätscherndes, fliessendes Gewässer hören und sehen. Also um zur Ruhe zu kommen und um Deine Akkus wieder neu zu füllen, solltest Du Dir bewusst einen solchen Ort aussuchen.

Bei jedem dieser Eindrücke, die wir an solchen Plätzen bekommen, spüren wir … oft auch unbewusst. Wir verweilen quasi in der Ablenkung. Das Plätschern und Glitzern des Wassers hat eben eine ganz besondere Magie …

Leider haben wir die Geräusche aus der Natur „verloren“. Wir sind hängengeblieben in einer unschönen Geräuschkulisse, wie Autolärm, Menschengewühl und Stimmen, laute Musik und so „wichtige“ Geräusche des Alltags wie Phone & Co.! Kein Wunder. Wir verbringen ja auch in Relation viel zu wenig Zeit in der Natur, ausser man wählt den Weg des Einsiedlers! Deshalb ist auch das Wissen über diese Kraft der Geräusche total verloren gegangen.

Was machen diese Geräusche mit uns?

Gerade aber dieses akustische Geräusch wie das Plätschern des Wassers wird als sehr heilsam und kraftgebend empfunden. Es regt die Fantasie an und lässt uns zur Ruhe kommen. Meine Gedanken erlauben sich immer auf „Reisen“ zu gehen. Wir entdecken uns wieder als Resonanzkörper! Ein sehr schönes Gefühl…

Pause am See

An einem See zu sitzen, macht mich besonders glücklich. Ein gemütlicher und einladender Platz findet sich immer. Je grösser die Weitläufigkeit, umso sicherer und entspannter fühle ich mich dabei. Ich nutze die Zeit an solchen Plätzen um mich achtsamer um meinen „Atem“ zu kümmern. Es klappt am See oder am Meer am besten. Das Bedürfnis mehr Luft in meine Lungen zu befördern, gleichmässig zu atmen und es auch zu spüren, funktioniert fasst von alleine.

Wenn ich allerdings am Meer sein kann … gibt es dazu noch eine Steigerung.
Deshalb – mein Ziel: Alt werden am Meer. 🙂

Dopingmittel für die Seele

Kraftorte wie Fluss, See oder Meer (es kann auch durchaus ein Bach sein) können ein natürliches Dopingmittel für Dich sein. Angstgefühle und Sorgen werden geringer. Du wirst gelassener und viel ruhiger.

Hinsetzen

Wähle einen für DICH guten Platz.
Nimm mit offenen Augen und Ohren alles auf, was auf Dich zukommt.
Lass es passieren…

Du  wirst sehen, eine sehr einfache Möglichkeit wieder geistig „durchgespült“ zu werden, und sich anschliessend belastbarer und kreativer zu fühlen!

Ps: Übrigens diesen Artikel hab ich am Wasser geschrieben. 🙂 Nicht geplant, gut das ich immer Papier und Stift  dabei habe.

Ich wünsche Dir wenige bis keine dieser energielosen Tage, wenn sich doch einer breit machen sollte? Mach es wie ich: Raus und hin zum Nass!

Das wahre Glück findest du in dir, nimm dir Zeit für deine Suche. Und komm an. Bei dir. Bei dem, was dich glücklich macht.

Eine schöne Zeit und bis bald.

Hierzulande wird es leider noch immer von vielen Menschen sehr negativ gesehen wenn man sich in Psychotherapie begibt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als würde die Gesellschaft noch immer mit dem Finger auf Menschen zeigen die dieses Angebot nützen. Warum? Es gibt nichts Falsches daran, es gilt sogar das genaue Gegenteil – es braucht viel Mut diesen Schritt zu gehen. Immerhin sind es fremde Menschen, die uns bei der Entwirrung unserer Knoten im Kopf unterstützen!

Ja ich gehe zum Psychologen. Doch deshalb bin ich noch lange nicht verrückt, ich besuche auch regelmäßig meinen Frauenarzt und leide nicht an Gebärmutterkrebs (nicht mehr). Außerdem „verrückt „, ist ein Etikett dass man nie und nimmer an Menschen tackern sollte/darf, die an psychischen Problemen leiden. Ich gehe zum Psychologen, weil ich mich dazu von alleine entschieden habe, er hilft mir meine Gedanken zu organisieren und mit meinen Gefühlen besser umzugehen. Ich fühle mich gut aufgehoben, da ich dort die Ressourcen finde, die ich brauche um mich dem Leben zu stellen und dadurch auch ein Stück Glück finde.

Ich kenne das Gefühl und den Schmerz, den ich empfinde, wenn ich den Sinn meines Lebens verliere, wenn ich für meine Gefühle keine Worte habe und wenn ich nicht aufhören kann zu denken … den Ausgang nicht finde der mich wieder zurück führt …

Das Stigma der psychischen Gesundheit

Sich in Therapie zu begeben, wird immer noch als etwas Negatives angesehen. Menschen rümpfen die Nase wenn das Thema“ psychische Probleme“ angesprochen wird. Solchen Problemen wird auch heute in unserer Gesellschaft noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Emotionale Schwierigkeiten erscheinen uns zweitrangig. Es passt nicht in unsere Gesellschaft und deshalb erlauben wir es nicht, sich eingehend mit ihnen zu befassen. Es ist auch nicht so einfach, bestimmte Probleme einfach über den Rand zu scheren, sie zu überwinden. Einfacher wäre es ein Antibiotikum zu schlucken …

Es liegt bestimmt auch daran, dass wir in einer Gesellschaft leben in der man zu funktionieren hat, in der Probleme schnell wieder in Ordnung gebracht werdenden müssen. Alles muss sofort repariert werden oder anderenfalls ersetzt und ausgetauscht werden, jedoch kann man Menschen nun mal nicht immer und sofort „reparieren“! Geschweige denn austauschen! Probleme, die sich still und über Jahre hindurch in uns eingeschlichen haben, wird man nicht über Nacht wegradieren können! Alles braucht seine Zeit und es braucht den Mut sich dafür zu entscheiden, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Betroffene Menschen müssen sich durch einen Schmerz ohne Namen durcharbeiten. Darüber hinaus scheint das für die Gesellschaft ein Zeichen von Schwäche zu sein, denn so etwas darf nicht sein, es passt nicht und wenn es dennoch so ist – spricht man nicht darüber.

Könnte man die Psyche in Gips legen – es wäre einfacher

Es fällt mir immer wieder der Vergleich mit einem gebrochenen Arm ein. Man braucht nicht viel erklären. Der Gips oder die Schiene verrät weshalb man nicht am Sport teilhaben kann, welche Verletzung dahinter steckt – es wird stillschweigend hingenommen. Kein Gerede, keine blöden Bemerkungen, möglicherweise wird sogar etwas Mitleid darüber gestreut … fertig. Man gehört trotz verletzter Hand dazu.

Aber wie sieht es mit der Psyche aus, die verletzt ist? Nach außen hin ist nichts zu erkennen. Die Hülle ist top. Den inneren Schmerz kann keiner hören … Man entwickelt beinahe ein schauspielerisches Talent, um nicht aufzufliegen, niemandem zur Last zu fallen, mit den Gefühlen die sich in der inneren Welt so abspielen. Es braucht einiges an Courage, um zuzugeben, dass es da etwas gibt, das uns so schmerzt und wir das verändern wollen! Das braucht Mut. Darüber zu sprechen, dies zu erkennen und einem selbst die Gelegenheit zu geben, mit seinen eigenen Erwartungen umzugehen. Es ist „eine psychologische Hochleistung“ wurde mir mal dazu gesagt, auf die jeder Einzelne stolz sein darf, hat er sich für diesen Gang zum Psychotherapeuten entschlossen.

Psychologen heilen nicht, sie dienen uns als Werkzeug

Es haben keineswegs alle Menschen, die zur Therapie gehen, eine psychische Störung. Oft sind es Fragen die einen beschäftigen, oder manche brauchen nur eine einfache „Starthilfe“ um ihr ganz persönliches Leck  wieder in Ordnung zu bringen. Was man durch eine Therapie erreichen kann, geht über gewöhnliches Zuhören weit hinaus. Es ist wesentlich mehr als eine intime Unterhaltung. Die Unterstützung eines Psychologen ist essenziell, dazu gehört, dass die schwach gewordene Glühbirne gewechselt wird und das in einem ausgeglichenen, sehr objektiven Kontext.

Jeder Psychologe arbeitet anders. Das Wissen und die Techniken basieren jedoch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das ist der Wert der Psychologie – eine Unterstützung bei der Suche nach Antworten unserer Fragen. Das Hilfreiche unter die Arme greifen, geht es um alte Denkmuster, um Gefühle die man nicht zuordnen kann und auch Gedanken die dich nicht loslassen.

Es werden vergrabene Ressourcen wieder frei geschaufelt und die mögliche Qualität in unserem Leben wieder entdeckt! Ja … und genau deshalb ist die Psychologie ein genialer und schöner Weg für alle die, die den Mut haben, ihn zu gehen! Nach jahrelanger Erfahrung kann ich sagen dieser Weg war für mich anfangs ein sehr unangenehmer, aber letztendlich lebensrettender Weg. Und eines durfte ich lernen, Menschen die nur mit „sichtbaren“ Verletzungen umgehen können … gehören nicht in MEIN Leben! 🙂

„Mein Weg ist nicht einfach das zu sagen, was alle sagen, das zu tun, was alle tun. Schwieriger ist es, zu sich zu stehen, zu sagen was einem wichtig ist. Zu tun was einem selbst entspricht – seinen Weg zu gehen … auch wenn man belächelt wird.“

Eine gute Zeit wünsche ich DIR, bis bald.

Wir atmen, so lange wir leben. Wir atmen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Selbst im Schlaf funktioniert die Atmung einwandfrei. Wir atmen, um aus der Luft den Sauerstoff zu bekommen der uns am Leben hält. Eine Selbstverständlichkeit für dich und mich. Doch atmen ist schon mehr als nur Luft holen!

Die richtige Atemtechnik – sie hilft dir bei vielen Dingen im Alltag

Ich bin schon hunderte Male über solche oder ähnliche Artikel gestolpert. Gerade wenn man etwas finden möchte das einem helfen kann um Spannungen, Angst, Stress und Schmerzen abzubauen. Die „richtige“ Atmung wird auch sofort mit Entspannungsübungen in Verbindung gebracht. Wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Dir wird es auch ebenso bewußt sein, dass die Atmung – sofern wir richtig atmen – uns in vielen alltäglichen Situationen sehr hilfreich sein kann … und trotzdem, atmest du deshalb richtig? Also ich hab es nicht getan. Ich hab mich zwar immer wieder bemüht aber diese achtsame Atmung wurde rasch wieder ein normales Luftholen.

Ich gehöre zu den hochempatischen Menschen und ich verfluche diese Eigenschaft sehr oft. Seit meiner Geburt besitze ich diese Fähigkeit und es wird intensiver, je älter ich werde. Ich kann dieses Gefühl auch nicht abstellen. Ein zweischneidiges Schwert. Über eine lange Zeit dachte ich verrückt zu werden, ein psychisches Häufchen Elend zu sein. Auf der einen Seite ist Hochsensibilität eine wunderbare Gabe andererseits aber auch zugleich eine große Bürde. Doch darauf gehe ich  demnächst in einem meiner Artikel genauer gehen. Nur damit du mich auch verstehst: Es ist ein scheiß Gefühl, zu spüren wie sich ein anderer Mensch nach einer OP gerade fühlt, welche Schmerzen er hat. Wenn man weiß, dass eine Untersuchung bevor steht, in der sich eine lange Nadel den Weg in dein Rückenmark sucht … und du schon drei Tage im Voraus genau diesen Schmerz fühlst! Haben sich meine Hunde verletzt, tut mir die selbe „Pfote“ weh wie ihnen, nur um ein paar Beispiele zu nennen. 😀 Ich könnte über dieses Thema jetzt wirklich darauf los schreiben weil es so endlos viele Begebenheiten in meinem Leben dazu gibt.

Irgendwann, wurde ich in einem Workshop zum Thema „Atemtechnik und Schmerzen“ richtig wach gerüttelt. Und wenn jemand sagt: „Atmen geht doch von alleine“ stimmt das zwar in einer gewissen Weise, aber es ist alles andere als einfach richtig zu Atmen!

Hektik und Stress zerstören den natürlichen Atemfluss

Es kam mir sehr oft so vor, als würde sich meine Lunge nie ganz füllen. Mein Atem war kurz und sehr oberflächlich. Ich glaube sogar, ich habe nie wirklich tief durchgeatmet. Mir viel es wahnsinnig schwer auf der Matte zu liegen und eine Bauchatmung durchzuführen. Unsere Atmung funktioniert unbewusst und passt sich unserem individuellen Lebensrhythmus an. Deshalb meine oberflächliche und verkrampfte Atmung. Dauernder Stress und ebenso Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich sind! Und betrachten wir uns aufmerksam – stimmt dies auch.

Richtiges Atmen darf nicht anstrengen

Oder anders gesagt: Die Atemluft soll ohne Anstrengung durch unseren Körper fliessen. Der Atem soll tief bis in den Bauch  und das Becken spürbar sein. Ich kann es nicht vergessen, als ich diese Übungen das erste Mal machte. Ich lag auf der Matte und dachte dabei ans Essen. 🙂 Ich krieg wirklich viel in meinem Bauch hinunter, aber es war mir unmöglich meinen Bauch mit Sauerstoff voll zu bekommen! Mir wurde sogar ein wenig übel und schwummerig. Das sei aber normal wenn man immer nur oberflächlich geatmet hat, wurde mir erklärt. Menschen die immer zu schnell und oberflächlich atmen, versorgen den Körper einerseits mit zu wenig Sauerstoff und es wird auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet. Der Körper reagiert auf Dauer mit Erschöpfungserscheinungen!

Richtiges Atmen und Schmerzen

Wenn Schmerzen, Angst und Stress dir förmlich die Luft nehmen. Kennst du? Ich auch nur zu gut. Ich hatte das Glück, einen tollen Physiotherapeuten zu treffen und mich in seine Hände zu begeben. Mein Problem ist meine Wirbelsäule, speziell geht es um kaputte Halswirbel, die es so weit treiben, dass  Lähmungserscheinungen, starke Schmerzen und auch eine unangenehme Verschlechterung der Sehnerven aufgetreten sind. Dazu kam die Angst. Das Lustige an der ganzen Sache ist,  dass es immer wieder vorkommt das diese unerträglichen Schmerzen von einer Stunde auf die andere verschwunden sind. Keine glaubwürdige Sache für jeden Arzt den man aufsucht. Das die Psyche dabei eine große Rolle spielt ist in der Zwischenzeit bekannt doch wird in der westlichen Medizin daran nicht ganzheitlich gearbeitet sondern jeder Arzt will in „seine“ Richtung ziehen! … Lies mehr zu Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es braucht viel Zeit und möglicherweise auch Glück und leider nicht wenig Geld,  bis man die richtigen „Helfer“ findet die einem dabei behilflich sind etwas zu verändern ohne daß sie dir Unmengen an Tabletten einflössen oder das Skalpell ansetzen was in Wahrheit oft alles noch schlimmer machen würde … Und dann triffst du jemanden der dich sofort versteht und auch weiß was zu tun ist und der einem sogar Beispiele von anderen Patienten sagen kann, die sich mit den eigenen Erfahrungen und  Problemen decken! 🙂 Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, vorerst eine richtige Atmung zu trainieren. Unter manueller Behandlung seinerseits und das zeitgleiche richtige „Schmerzatmen“ von mir, kam vieles an die Oberfläche. Angenehm ist es nicht, wohltuend schon gar nicht und die Reaktionen danach waren oft grenzwertig. Aber ich blieb dran, mache meine Übungen brav und bin jetzt schon gut in der Lage Schmerzen,  Angst und unangenehme Gefühle mit der richtigen Atmung zu reduzieren !:-) Das hätte ich zuvor nicht geglaubt. Vor allem kommt mir das sehr zugute wenn es um meine Übersensibilität geht, was das Aussen betrifft. Ich bin dadurch viel entspannter .

Falsches Atmen führt zu Krankheit und Schmerz

Optimal mit Sauerstoff angereichertes Blut bleibt flüssig und geschmeidig, kann dadurch schnell jede Zelle des Körpers erreichen. Auf seinem „Rückweg“ nimmt es Gifte mit nach draussen. Heilungsprozesse jeglicher Art werden bestmöglich unterstützt. Ist unser Blut mit zu wenig Sauerstoff angereichert, kleben Blutkörperchen zusammen und stauen sich mit Eiweißen zusammen im Lymphsystem. Gifte bleiben im Körper stecken und Mineralstoffe erreichen ihren Zielort nicht. Diese Gifte können sich in den Gelenken absetzen und werden später als Arthritis diagnostiziert. Ablagerungen in den Augen zum Beispiel, können zum grauen Star führen, Ablagerungen in den Blutbahnen führen zur Ateriosklerose. Die Blutbahnen bleiben unterversorgt sie müssen sich mit Giften auseinandersetzen die sich in den Zwischenzellflüssigkeiten einlagern. Körperteile können sich entzünden, das ist die Folge eines massiven Sauerstoffmangels. Ich bin natürlich keine Ärztin,  die Fachausdrücke dazu bleiben aus. Aber es soll ja auch verständlich sein …

Lachen, bewegen und richtig Atmen!

… Das war ein Satz den ich mir hinter die Ohren geschrieben habe. 🙂 Gut, das mit dem „Lachen“ ist jetzt nicht so mein Problem. Mit der Bewegung und damit meine ich kein spazieren gehen, da ich das mehrmals täglich mit meinen Hunden mache. Es geht um gezielte, effektive und nachhaltige Bewegung! Sehr schwer wenn einem der ganze Körper weh tut und das Ganze dann zum Handicap wird! Ich war immer sportlich, das war mir sehr wichtig und plötzlich ging es nicht mehr, ich wurde träge. Doch mit der „richtigen Atmung“ kam ich auch wieder zur Bewegung.

Im Klinikum in dem ich mich vor Weihnachten befand, wurden Qigong, Meditation und Yoga angeboten. Qigong ist eine prima Ergänzung zum Atemtraining. Auch hierbei ist die Atmung sehr wichtig und deshalb fühle ich mich dabei auch so wohl. Qigong ist eine Methode, um unser Leben zu „kultivieren“ und zu „pflegen“. Das bedeutet, die Gesundheit, körperliche Beweglichkeit und geistige Wachheit wieder herzustellen und zu erhalten. 🙂 Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Stunde! Ja und bei einem richtigen Lachanfall wird unser Zwerchfell so richtig durchgerüttelt. Dabei entspannt sich die Muskulatur und unser Kreislauf wird ordentlich in Schwung gebracht! Wann hast du das letzte Mal so richtig herzhaft lachen können?

Atemübungen für …

Da ich ja schon ein kleiner Profi in Sachen Atmen bin, hab ich mir gedacht ich geb dir ein paar Tipps dazu: Die Luft zum Atmen kostet uns nichts, das Einzige was dazu notwendig ist, ist sich Zeit zu nehmen, Geduld – da es nicht von Anfang an so funktionieren wird, wie du möchtest und natürlich der Wille es zu versuchen. >zwinker<

Los geht´s

  • Atme deine Angst weg 
    Diese Atemtechnik kommt aus dem Yoga. Atme zuerst schnell durch Mund und Nase aus. Das Ganze 6 mal. Dann langsam nur durch die Nase ein und zähle dabei bis 12. Halte den Atem an während du bis 6 zählst. Beim Ausatmen zählst du wieder bis 6. Die Zahl während des Einatmens und Anhalten deines Atems kann abgeändert werden, doch das Zahlenverhältnis muss dasselbe bleiben. Wer eine gesunde gute Lunge hat, dürfte mit dem Rhythmus  12-6-6 keine Probleme haben. 🙂
  • Kopfschmerzen weg atmen
    Presse eine angewärmte Handfläche gegen den Hinterkopf und die andere leicht gegen deine Stirn. Atme ein und halte den Atem an, während du mit tiefer Aufmerksamkeit die Muskeln am Scheitel leicht zusammenziehst, als würdest du deine Stirn runzeln. Atme durch den Mund aus und entspanne dabei die Muskeln. Wiederhole 6 bis 8 mal.
  • Atemübung für den Magen
    Diese Übung fördert deine Verdauung, verhütet Verstopfung und Fettleibigkeit. Am besten ist es diese Übung morgens zu machen. Dein Magen sollte jedenfalls leer sein! Schnapp dir einen Stuhl, beuge dich mit ausgestreckten Armen nach vorne und umfasse beide Armlehnen. Lass all deinen Atem heraus. Während du deinen Atem anhältst, ziehst du deinen Unterleib so weit wie möglich ein. Dann drückst du ihn so weit als dir möglich wieder heraus. Wiederhole es 3 mal, ohne dabei zu atmen. Danach darfst du wieder ordentlich Luft holen. 🙂 Die ganze Übung sollte wieder 6 bis 8 mal getan werden.
  • Klarer Kopf ist immer gut 
    Atme aus ohne wieder einzuatmen. Spanne deine Gesichtsmuskeln an. Hebe die Augenbrauen hoch, runzle die Stirn und deine Nase. Beiss deine Zähne zusammen und lass deinen Mund ganz breit werden. (Solltest du  nicht unbedingt vorm Spiegel machen, sieht richtig doof aus.) Halte die Muskulatur bei voller Konzentration gespannt, während du dabei bis 15 zählst. Atme nun wieder ein und entspanne deine Gesichtsmuskulatur. Wie oben 6 bis 8 mal wiederholen.
  • Schwache Nerven? Ab jetzt nicht mehr.
    Diese Übung verwende ich ständig. Sie tut mir generell sehr gut. Sie stärkt mich, lässt meine Nervosität verschwinden und unterdrückt auch Schmerzen. Atme tief ein und halte den Atem an. Spanne deine ganze Körpermuskulatur gleichzeitig an. Spannung halten und bis 20 zählen, dabei konzentrierst du dich auf deinen gesamten Körper. Beim Ausatmen entspannst du dich wieder. Eine Übung die du jederzeit und überall machen kannst ohne dabei komisch auszusehen.
  • Hole dir mehr Lebenskraft in deinen Körper
    Diese Atemtechnik bewirkt dass du dir ganz bewusst mehr Lebenskraft einfangen kannst. Super für geschwächte  körperliche Organe und schwaches Bindegewebe. Auch um Schmerzen in Armen und Beinen zu beseitigen. Ziehe die Muskeln oder eben nur die betroffene Muskulatur leicht und mit tiefer Konzentration zusammen. Während du bis 20 zählst, atmest du aus. Kurz entspannen und wieder tief einatmen. 6 bis 8 Wiederholungen.

Es klingt alles sehr sehr einfach, ein wenig zählen, ein und ausatmen, fertig. Du wirst sehen dass das nicht so ist, führst du die Atmung richtig aus! Aber mit ein wenig Übung funktioniert das ganz gut und relativ rasch. Was ich vielleicht noch hinzufügen möchte, falls dich Schmerzen plagen – drücke mit deiner ganzen Kraft auf den zentralen Punkt des Schmerzes (soweit es für dich erträglich ist ), atme in den Schmerz hinein indem du tief Luft holst bis du diese Stelle durch die tiefe Einatmung richtig gut spürst. Halte den Druck und die Luft an indem du bis 8 zählst. Danach puste dich durch den Mund völlig leer und verringere den Druck deiner Finger oder Hand mit der du den Schmerzpunkt drückst. Tut anfangs weh aber die Erleichterung nach ein paar Minuten ist gut spürbar! Danke Herr Physiotherapeut. <3

Atmen … wirklich etwas mehr als nur Luft holen, wie ich jetzt auch selber bestätigen kann. Tu etwas für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Atme richtig um mehr Freude im Leben und weniger Probleme im Alltag zu haben. Das Ganze kostet nichts … und bringt so viel … viel Spaß beim Ausprobieren. Erfolgserlebnisse sind gerne gesehen und wenn dir mein Artikel gefallen hat, darfst du ihn auch sehr gerne weiterreichen! >zwinker<

HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! 🙂 Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. 😀 Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. 🙂 Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen 🙂 , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. 🙂 Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !