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Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

Lesezeit: 3 Minuten

Nein. Nein so sicher nicht. Ponyhof, das Leben und eine riesige Spielwiese … liest sich super, wenn das unser Leben sein sollte? Ist es aber nicht. Unser Leben überhäuft uns mit Stress, cholerischen Chefs, bescheuerten Arbeitszeiten, unfähigen Menschen, die am Schalter sitzen und Gott spielen, verständnislosen Partnern, irren Autofahrern (wir sind natürlich ausgeschlossen ›lach‹),  viel zu vielen Sorgen, Druck und chronischem Zeitmangel. Hab ich etwas vergessen? Es ist jedenfalls nicht immer lustig und ich fühle mich oft, als würde ich in einem Kabarett in der ersten Reihe sitzen!

Angst, Angst und nochmal Angst

Kaum schlägt man die Zeitung auf oder macht den Fernseher an, was sehen, lesen und hören wir? Bedrohung aus allen Richtungen! Am Klimawandel gehen wir alle zugrunde. Unerforschte Viren warten nur darauf ihr grausames Werk zu verrichten und in der Drohne des Nachbarn, steckt bestimmt die totale „Überwachung“.

Ich weiß, dass ich es jetzt ein wenig übertrieben formuliert habe. Aber so abwegig ist die Sache nicht. Die Antwort auf all diese Dinge lautet ANGST. Angst vor der Zukunft, Angst um unsere Gesundheit, Angst vor Ablehnung, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Veränderungen … und später wundern wir uns, wenn die Angst uns krank macht.

Angst ist etwas Gefährliches, sie engt uns geistig ein, lähmt und isoliert uns. Sie macht uns sehr oft boshaft und zynisch. Sie macht uns in bestimmten Situationen zu wahren Jammerlappen. Jammern über das eigene und kommende Elend das auf uns wartet.

H A L T!

Warum bitte denken und handeln wir so? Warum lassen wir das zu? Wo ist sie … unsere kindliche Neugierde? Die Freude am positiven SEIN? Die Freude Neues zu entdecken? Sich ohne nachzudenken in ein Abenteuer zu stürzen? Nase nach vorne ohne Rücksicht auf Verlust? Zu lachen und zu spielen (schaukeln – ich liebe schaukeln!).

Wir opfern unseren Übermut auf dem „Opfertisch“ des Erwachsenenseins. Wir stellen uns in die Schlange wo alle sich anstellen. In das Heer der Unauffälligen! Wir arbeiten gekonnt unsere Rollen ab. Und vor lauter Ernsthaftigkeit und Fleiß verlieren wir unsere wertvollsten Güter – das Lachen und die Freude am Sein.

Das Leben wird nicht mehr „gestaltet“, sondern es wird zu Ende gelebt. Monoton und wenig Emotion.

Wenn ich zurückschaue, wundere ich mich ehrlich darüber, wie lange ich in diesem Heer mitmarschiert bin! Stramm und ernst. Nur funktionieren eben. Ich habe ein Leben geführt, dass so vielen meiner Grundüberzeugungen widersprach.

Und was das Schlimmste daran ist: in der Regel werden wir dafür gelobt! Oh wie schön und wunderbar, ich passe in die Schublade in der schon alle anderen sitzen, stehen oder liegen. >kopfschüttel< In dieser Schublade fragt Dich keiner, was Deine Wünsche und Träume sind. Keiner wird Dich fragen, was Du mit Deinen unterdrückten Leidenschaften machst!

Mein Blatt hat sich gewendet

Ich habe für mich festgestellt, das Leben kann zu einem Ponyhof werden! :D Was ich getan habe? Ich bin der Meinung, dass unser viel zu kurzes Leben mehr verdient, als sich einem „Heer“ anzuschließen, indem wir uns keine Zwischenschritte erlauben darf!

Ich will sammeln wie ein Eichkätzchen … viele Erfahrungen, viele neue Menschen, viele Aha-Erlebnisse und spannende Momente. >breit grins< Also möchte ich mein Leben zu einem Ponyhof umgestalten! Und zwar einen Hof mit sehr vielen unterschiedlichen Ponys. Mal sind sie frech und gut gelaunt, mal bockig und nicht zu motivieren. Manchmal schnell und neugierig und ein andermal sind sie einfach nur verfressen und müde.

Das macht meinen Ponyhof so spannend. Wenn wir es schaffen, aus unserer Schublade herauszukrabbeln, werden wir regelmäßig überrascht werden! Sicher … manchmal spürt es sich fantastisch an und manchmal auch richtig beschissen. Was mir aber dabei wichtig ist, Hauptsache es fühlt sich überhaupt nach was an! Das ist Leben.

Es gibt aber dazu ein paar Regeln:

  • Wir haben die freie Entscheidung darüber, ob das Leben Freude macht. Wir sind es, die es zulassen müssen!
  • Alles Fremde wirkt manchmal bedrohlich auf uns. Setzen wir uns aber damit auseinander, ist es kaum der Rede wert.
  • MUT. Ein Wort das mich schon viele Jahre begleitet. Ein wenig Mut, sollten wir aufbringen. Komm ins TUN und Dein Mut wird wachsen! :D
  • SORTIERE! Was sich gut für uns anfühlt, darf bleiben. Was nicht in unser Konzept passt – entsorge. Das bestimmst einzig und alleine Du.
  • Und zum Abschluss eine persönliche Erfahrung von mir. Wenn jemand Dein Verhalten am Ponyhof als „unangemessen“ oder sogar „peinlich“ empfindet, dann bist Du auf dem richtigen Weg! ›lach‹

Jeder der sich auf das Abenteuer Leben einlässt, wird auf einmal sagen und feststellen, dass es schon sehr viele Menschen gibt, die nicht mehr nach der Norm leben. Sie brechen aus. Tanzen aus der Reihe. Egal ob im großen oder kleinen Stil. Sie probieren aus, entdecken und suchen unersättlich nach Neuem.

Sie machen auch so manchen „Bauchfleck“. Aber sie sehen es nicht als Niederlage, sondern als Ansporn, dem Leben noch mehr zu entlocken.

Also mein Ponyhof ist riesig und bietet jedem seinen Platz, der gerne bei mir ist. Mein Ponyhof bietet unzählige Überraschungen. Neues und aufregendes. Und er sorgt für jede Menge Spaß und Ausgelassenheit! Das Ganze mit einem Satz erklärt: Er bietet Neugier und Lust aufs Leben! <3

Soll ich Dir etwas verraten? JA, das Leben ist ein Ponyhof und ich fühle mich pudelwohl darin.

Wir haben zwei Möglichkeiten: Ein einzigartiges und fantastisches Leben zu leben oder die zu beneiden, die es tun.
ENDE der Geschichte.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du die richtige Entscheidung treffen wirst.

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Ja das Glück im Leben liegt in dir, du hast es in der Hand glüclich zu sein! Ich habe keine Ahnung weshalb das so ist, und wie sich das so zuträgt. Aber es kommt plötzlich der Tag, an dem wir erkennen wie die Dinge von denen wir geträumt haben eine andere Bedeutung für uns bekommen. Manches ist nicht mehr wichtig und wird „es war einmal ein Traum“ bleiben. Anderes wiederum brennt uns nach wie vor im Herzen. Manche Wünsche die wir uns (noch) nicht erfüllt haben lasten schwerer auf uns als so mancher Fehler den wir gemacht haben.

Eine neue Lebensphase beginnt

Mir ist gar nicht bewußt wann bei mir diese Phase begonnen hat. Das kommt auch nicht über Nacht. Dieses Gefühl schleicht sich so langsam ein. Man denkt nach was man schon alles geschafft hat, in welchen Dingen man gescheitert ist und was noch toll wäre, es zu tun. Darüber nachzudenken löst bei mir ein Glücksgefühl aus. Die Angst von früher mich auf  etwas zu fokussieren wovon ich träume, bei dem ich aber möglicherweise scheitern könnte … bleibt jetzt aus. Man erreicht ein Stadium in dem Abgründe keine Grenzen mehr sind. Die Chance besteht nun, mit mehr Erfahrung und Weisheit, von vorn anzufangen!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn meine Eltern zu mir und meinen Vorstellungen und Träumen, gesagt haben: „Du bist noch viel zu jung, du hast noch soo viel Zeit. Warte ab und schau mal was die Zukunft so bringt …“ Ein doofer Satz meine ich heute. Auch ist das eine Aussage die man öfter mal in Selbsthilfebücher finden kann. Zeit die man nicht, gerade aus junger Mensch für sich nutzt, verweht wie Rauch aus einem offenen Fenster. Sie wird auch nicht wieder kommen. So kommt es dass wir unsere Pläne, unser Glück und unsere Träume verrauchen lassen. Manche davon sind vergessen und waren nur Spinnereien, andere bleiben im Herzen und in unseren Gedanken. Sie melden sich wieder … in einer neuen Phase unseres Lebens! :-D

Diese Phase beginnt wenn wir gelassener geworden sind

Ruhiger werden die Meisten von uns erst wenn ein paar Jahre gesammelt worden sind. Man in der Lage ist das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Alter das auf unseren Ausweisen steht, kann uns dabei herzlichst egal sein. Ich kenne viele Menschen, die erst sehr spät begonnen haben ihr Glück zu finden. Die nötige Reife bringt nun mal das Alter mit sich. Unser Herz beherbergt unsere echte Jugend, unsere Wünsche und Glücksgefühle, und es sehnt sich nach wie vor nach neuen Erfahrungen und Wunscherfüllungen. :-)

Wenn wir uns Glück finden, und uns unsere Wünsche erfüllen möchten, bedeutet das, wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Komfortzonen sind neutrale Räume und Umgebungen in denen wir uns wohl fühlen … die wir in und auswendig kennen. Eine Zone in der nichts passieren kann. Klingt ja auch recht „kuschelig“, aber ist es nicht so dass auch das bequemste Sofa mal getauscht werden muss? Moderner, farbenfroher, runder, kantiger oder was weiß ich was. Gemütlichkeit und Sicherheit machen uns Menschen nicht immer produktiver oder lassen uns mehr Glück empfinden! Ganz im Gegenteil, mich persönlich stumpft es sogar ab, macht mich träge und unzufrieden. Glücklich zu sein bedeutet mehr als sich auf dem eingesessenen Sofa kuschelig zu verkrümeln. Es kommt der Tag an dem wir beginnen zu sanieren und renovieren. Was ich damit sagen möchte – hoch, raus aus der Komfortzone! Das Glück und unsere Wünsche warten auf uns! Diese Phase stellt sich von alleine ein, nämlich dann wenn wir ruhiger und überlegter geworden sind!

Was bedeutet glücklich sein?

Ich möchte es mal mit meinen Worten beschreiben, was für mich Glück bedeutet. Ich bin dann glücklich wenn ich ein zufriedenes Gefühl verspüre, mehr angenehme als unangenehme Gefühle habe und vor allem Dankbarkeit empfinden kann. Wenn ich meinen Träumen ein Stück näher komme weil ich dafür etwas leiste, und zwar nicht unbedingt die Brieftasche öffnen und mir so weit es geht alles zu ermöglichen, nein. Es geht um die Bereitschaft manches dafür hinter mir zu lassen damit ich diesem Traum oder Wunsch der natürlich auch mein Glück beeinflußt, näher komme!

Einfach der Wunsch nach einem erfüllten Leben. Das ist meine Version. Jeder Mensch hat klarerweise andere Vorstellungen vom Glücklichsein.  Vielleicht gibt es auch Menschen die sehr zufrieden sind und keine Wünsche haben? Doch das ist für mich kaum vorstellbar … Jeder muss und darf selber entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Glücklichsein ist eine  Maßanfertigung und keine Glückssache! Glücklichsein hängt nicht davon ab, was wir haben und wer wir sind … es hängt davon ab, was wir denken!

Der Weg ist das Ziel

Also gut. Die notwendige Lebenserfahrung ist gegeben. Gelassenheit ist kein Fremdwort mehr und unsere Wünsche mit dem daran geknüpften Glück kennen wir ebenfalls. Wir wissen also was wir möchten. :D Ich kann jetzt an dieser Stelle nur sagen: Wunscherfüllung ist in Wahrheit ganz einfach. Wir müssen nur den festen Willen haben und unsere Aufmerksamkeit auf das richten was wir uns vom Leben erwarten. Schenken wir unseren Wünschen und dem dazugehörigen Glück die ungeteilte Aufmerksamkeit!

Vielleicht denkt sich der ein oder andere nun: „Schön, gelassen war ich auch schon vor zehn Jahren, willensstark bin ich seit eh und je, aber der Sportwagen den ich mir wünsche steht noch immer nicht vor meiner Garage. Denkst du so – kannst du nach diesem Absatz den Browser schliessen und weiterziehen. Denn es geht beim Glück um weit mehr als um materielle Dinge!

Wie oben schon steht – Glück hängt nicht davon ab, welches Auto wir besitzen oder wie groß unser Haus ist in dem wir wohnen … es hängt davon ab, was wir denken.

Es geht also in erster Linie um unsere Gedanken

Konkret heißt das je mehr glückliche, positive Gedanken, umso glücklicher fühlen wir uns? JA. Nur das ist gar nicht so einfach. Es gab eine Zeit, in der ich dachte ich sei der glücklichste Mensch auf dem ganzen Erdball! Ich hatte alles … oder sagen wir mal so – sehr viel. Ich redete mir ein glücklich zu sein, da auch Freunde und Familie mir gar kein anderes Gefühl erlaubten!

Damals gab es eine Werbung die in etwa lautete: „MEIN Mann, MEIN Haus, MEIN Auto, MEIN Boot und MEINE Black Card  zum Schluß“ und zu sehen war eine Person die ausschließlich aus purem „Glück“ bestand. Es wäre verdammt undankbar, würde man nicht glücklich sein, wenn das alles aufzählen kann?!

Und ich sage dir, die unglücklichsten Menschen sind die, die alles haben … wobei ich mir heute auch sicher bin, einen Menschen kann man nie besitzen und viele materielle Dinge dienen nur dem Schein nach außen um seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu haben! Geld, Konsum und Konsumgüter … das alles ist vergänglich und macht auch keinesfalls glücklich, das sage ich dir! Würden Geld und Ruhm so glücklich machen, müssten Robbie Williams, Lady Gaga, Jonny Depp uvm, überaus happy sein. Ihr Leben wird aber von Alkohol, Drogen und Depressionen und Medikamenten bestimmt. :-(

Zurück zu den Gedanken, die uns beim Glücklichsein helfen

Wir sind unsere Gedanken! Über was machen wir uns Gedanken? Nehmen wir die Medien her. Sie versuchen uns mit einer geschickten Gehirnwäsche zu manipulieren wie sie es möchten! Alleine die Schönheitsindustrie wäre zerstört wenn wir von heute auf morgen sagen würden: „Es ist ok dick zu sein, Falten zu haben oder eine krumme Nase …“ Keiner würde sich mehr unters Messer legen, teure Cremen oder Schminke kaufen und tagtäglich über Dinge nachdenken, die uns nur das Geld aus der Tasche ziehen und uns sicher nicht glücklich machen! Die Wahrheit ist, die Medien beeinflussen unsere Gedanken! Deshalb tun wir uns etwas gutes nicht jeden Tag vorm TV zu hängen oder irgendwelche Quatsch-Zeitungen zu lesen.

Beachte folgende Punkte und du findest deinen Weg zum Glück …

  • Frage dich regelmäßig – was würde es jetzt in diesem Moment geben, das dich glücklich machen könnte. Es sind oft die kleinen Dinge die uns gut tun. :-)
  • Wer es schafft sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, ist mit Sicherheit glücklicher als jemand der zu intensive Glücksmomente erlebt! Setze all deine Sinne ein und nimm so deine Umgebung wahr.
  • Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt, wir sind alle viel zu viel damit beschäftigt in der Vergangenheit rumzukurven. Wir wälzen Probleme und schwierige Situationen immer wieder durch. Dabei entgehen uns die Momente die uns wahrscheinlich glücklich machen würden!
  • Träume mehr! Es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig geträumt. Es sind genau diese Träume, persönliche Aufgaben und Sehnsüchte die uns motivieren und begeistern! Wer das alles nicht hat, wandelt in seiner Komfortzone hin und her und begibt sich auf den vertrauten Weg der Langweiligkeit und Mittelmässigkeit – und strahlt dies auch aus.
  • Sei dir bewusst das dein Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Das Außen spielt sicherlich eine kleine Rolle, wird aber bei weitem überschätzt. Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen bindest, wird dir schnell klar werden, dass dir sofort eine neue Bedingung einfällt, sobald die erste erfüllt ist! :-) Somit wirst du nie glücklich werden.
  • Ändere deine Einstellung zu den Dingen die du nicht ändern kannst. Es gibt zu allem eine positive wie negative Sichtweise. Das durfte selbst ich lernen. :D Immer das Beste aus jeder noch so bexxxxxx Situation machen.
  • Klammere dich nicht an unerreichbare Ziele. Sie machen dich unzufrieden und vor allem unglücklich! Denke stattdessen nach wie du das, was machbar ist, erreichen kannst. Überwinde die Zweifel und verfolge deine Ziele konsequent. Es zahlt sich immer aus!
  • Es braucht immer wieder das Tal um den Gipfel zu besteigen. :-) Also mach dir nicht zu viele Gedanken über kleine Rückschläge oder Phasen die beinahe zu schwierig erscheinen. Sie es als eine neue Herausforderung an wenn du dazu bereit bist. Gehe immer vom Positiven aus, sieh Neues als Inspiration und den Problemen lächelst du einfach entgegen. Das Glück wartet auf dich. >zwinker<
  • Ein sehr wichtiger Punkt ist: Verändere deine Bewertungen und sie ändern auch deine Gefühle. Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen. Pflege deine Sprache und ersetze „muss“ durch ich kann oder ich darf. Muss ist für mich immer ein rotes Tuch und gibt mir das Gefühl nicht frei zu sein. Was ich damit sagen will, formuliere möglichst positiv. Du wird feststellen wie sich der Sinngehalt und die Einstellung zu dem Gesagten verändert.
  • Lächle. Es ist und wirkt immer positiv und sympathisch. Glückliche Menschen haben keinen Grund ihre Mundwinkel hinterher zu ziehen. Lächle ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Es gibt ein angenehmes Gefühl und beeinflusst deine Gedanken.

Jeder von uns muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt nicht „Das Glück“, es gibt aber bestimmte Lebenseinstellungen die jeden Menschen zu seinem persönlichen Glück führen können. Das es nicht die materiellen Dinge oder Erfolge sind, die unser Herz aus- und erfüllen wissen wir jetzt. Je älter wir werden, je mehr Erfahrung wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir, was uns wirklich glücklich macht im Leben. <3

Unsere Gedanken, unser Tun und unsere Einstellung, formen unser Schicksal und unser Glück … wir haben also verdammt viel selbst in der Hand!

Hat dir der Beitrag gefallen? Ist er für dich hilfreich? … dann schreib mir doch oder lass mir deine Gedanken dazu in einem Kommentar da, ich freu mich!

Eine glückliche Zeit wünsche ich dir XO Sandra FrauenPunk

Lesezeit: 3 Minuten

Angekündigt hab ich SIE ja schon … meine „Gedankengänge“ wie ich sie nenne. Dabei geht es um Dinge oder Geschehnisse, die mir Gänsehaut bereiten. Erlebnisse, die es wert sind darüber zu schreiben. Zitate, die zum Nachdenken anregen oder einfach nur schöne Momente in Bilder eingefangen … :-)

Wann ich damit beginnen werde wusste ich bei meiner Ankündigung noch nicht, da ich ja das alles nicht aus dem Ärmel zaubern kann. Deshalb sagte ich bei der Vorankündigung „ICH muss darüber stolpern gg“ – ach und stell dir vor, ich bin schon gestolpert! Stolpern kann auch durchaus positiv sein *zwinker*

Was mich gestern glücklich gemacht hat …

Ich kenne viele Menschen bei denen, wenn es ums glücklich sein geht, eine Menge passieren muss damit sie sagen können „Mensch, heut gehts mir gut und ich bin richtig happy!“ Entweder müssen sie frisch verliebt sein, einen Treffer bei einem Gewinnspiel ergattert haben, ein „Machtspielchen“ zu ihren Gunsten beendet oder in irgend einem Laden sich zig hundert Euro erspart haben weil „Wir schliessen, danke für ihre Treue …“ an den Fenstern klebt!

ICH oute mich jetzt und sage dir, ICH war eine von denen! Diese Art des Glücks hält ja nie sehr lange an. Im Gegenteil, es ist immer zu wenig … wie eine Droge, die nicht endlos anhält … (wobei ich mich dabei aber nicht wirklich auskenne gg!).

Die Zeit verändert sich – der Mensch verändert sich – das Leben verändert sich. Die letzten Tage waren bei mir, für meine Verhältnisse, etwas turbulent. Die Zeit, die ich intensiv mit meinem Hund verbringe, wir uns beide in Feld und auf Wiesenwegen rumtreiben, der Schnee an manch Stellen bis zu den Knien reicht und Monja oft aussieht wie ein Hund ohne Körper :-) … das ist die Zeit die ich nutze um meinen Kopf wieder zu „lüften“ und über vieles nachzudenken. So wie an den letzten Tagen. Ich dachte an die Zeit die schon ein paar Jahre her ist.

Hätte mir jemand eine Leine, Kack-Sackerl und einen Hund in die Hand gedrückt … ich wäre sowas von unglücklich gewesen! Hätte ich bei minus Graden in Trackingschuhen und wenn ichs genau nehme, uncoolem Outfit, mich im Wald und Wiese begeben müssen – ich hätte es nicht getan! Egal mit oder ohne Hund, mit Freundin, Freund oder alleine … NEIN … wozu auch? Die gesunde Gesichtsfarbe konnte ich ohne diesen Aufwand haben! Ich sah in solchen Dingen keinen Sinn. Zeitverschwendung – Einsiedler leben … ich glaube das war meine Denke.

Ich musste lachen als mir das alles durch den Kopf ging

War es wirklich so krass? JA war es. Ich hatte ein anderes Umfeld, andere Menschen … wer da was von wem dann angenommen hat, ist heute auch nicht mehr relevant. Fakt war, das alles hätte mich totunglücklich gemacht!

Und jetzt, ich traue es mich gar nicht schreiben … ICH kann mich so wahnsinnig freuen wenn ich mit meinem Hund im Schnee tobe, wenn ich die Sonne im Gesicht spüre und mir schöne Bilder gelungen sind, die ich im vorübergehen geschossen hab! Mit Menschen ins Gespräch komme die genauso wie ich „nur am Weg sind“ und die ich früher nicht mal angesehen hätte (wie auch, waren ja nicht meine Plätze wo ich mich aufgehalten hätte gg). Manchmal komme ich mir etwas „weltfremd“ vor, als hätte ich das alles noch nie gesehen und erlebt! Was auch gar nicht so falsch ist, ich hab es nicht wahr genommen und sah keinen Sinn darin. Meine Augen waren auf anderes gerichtet, auf Dinge die mich nur kurzzeitig glücklich machten …

Und genau diese Einsicht macht mich sehr froh!

Man kann sich über Sachen freuen die nichts kosten, die du vor der Haustüre hast und dich nachhaltig happy machen … sofern du mit offenen Augen (manchmal solltest du auch dein Herz öffnen) hinaus gehst. Ein geiles Gefühl! Und im Nachhinein bin ich nicht mehr traurig darüber manche Menschen nicht mehr meine “ Freunde“ nennen zu können, weil mir immer der Satz von Paulo Coelho einfällt.

Ich danke allen die mich verlassen haben, sie haben mir Raum für neues gegeben …

… das war mein erstes „Stolpern“ das ich für dich; und auch ein wenig für mich; aufgeschrieben habe … ich könnte dem Ganzen auch noch eine Überschrift verpassen die dann so lauten würde „Die Einfachheit des Seins“ – würde doch irgendwie passen?!  *zwinker*