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Älterwerden – scheußlich und wunderbar zugleich

Kennst du das, wenn du so viele Gedanken in deinem Kopf hortest und es dir aber nicht gelingt, sie zu ordnen oder wie im meinem Fall, sie raus zu lassen und niederzuschreiben? #Gedankengänge sind eine meiner Lieblingskategorien hier am Blog, nur war ich in den letzten Wochen aus den oben angeführten Gründen irgendwie blockiert. Es gab und gibt eine ganze Menge die mich beschäftigt, aber ich schaffte es nicht darüber zu schreiben. Deshalb auch die etwas längere Pause dazwischen. 🙂

Allerdings gibt es da schon etwas, worauf ich in den letzen Tagen immer wieder stoße. Den Gedanken darüber zu schreiben, habe ich wiedermal von einem nicht überhörbaren Gespräch vom Nebentisch eingepackt. 😀 Danke Ladys … auch wenn ich euch nicht überall recht geben kann!

Ich finde es besonders amüsant, wenn Frauen Mitte 30 sich so impulsiv über das Thema „Älter werden“ auseinandersetzen, dass sie ein ganzes Lokal damit unterhalten! 🙂 Nun, Spaß beiseite. Wie gesagt es drängte sich mir förmlich auf dieses (ihr) Thema und nach einiger Zeit spendete ich auch ein belustigtes Lächeln hinüber als mich eine dieser Frauen plötzlich ansah. Danach mussten sie alle schmunzeln, da sie anscheinend bemerkt hatten, zu intim und vor allem aber zu laut darüber geplaudert zu haben …

Ich borge mir ihr Thema für mich mal aus

Auch mir kommt immer wieder der Gedanke: Werd ich jetzt alt? Bin ich jetzt alt? Diese Frage darf ich mir stellen, mit fast Mitte 50 denke ich mal beginnt diese Zeit sich solche Fragen zu stellen oder? Mit 35 war dieses Thema absolut noch lange kein Thema für mich. 🙂 Erst neulich betrachtete ich meine milchfarbene Haut die an manchen Stellen mit Sommersprossen bedeckt war, man könnte wohl auch Altersflecken dazu sagen … DIE hatte ich letztes Jahr aber noch nicht, da bin ich mir ganz sicher! Ja und was fragte mich mein Versicherungsvertreter nochmal? Altersvorsorge usw… Und ohne meine Lesebrille geht in Wahrheit auch nur mehr alles auf gut Glück. 🙂 Kann sogar passieren das jemand in der Straßenbahn seinen Platz spendet für mich … na ganz toll!

Geht es nur mir so oder fühlen wir Frauen uns oft nicht so alt wie wir tatsächlich sind?

Mein gefühltes Alter liegt auf jeden Fall niedriger als die tatsächliche Lebenszahl. Leider ist es kein Privileg, jung zu sein, sondern nur ein Vvorübergehender Zustand. Aber ich glaube jeder, der das Privileg mal hatte, glaubt, es für immer zu haben. Das ist ja das Lustige an dem Ganzen! Unser Spiegelbild macht uns da nur einen Riesenstrich durch die Rechnung. Schaue ich in den Spiegel, lächelt mich eine Frau an, die sich fühlt wie 40 Jahre, mit Grauabdeckung in den Haaren und auch ganz schön zerknittert … da ich das nur am Morgen beim Zähneputzen mache, also das in den Spiegel schauen! 🙂 Nach 20 Minuten haben sich dann meine Falten geglättet und ich fühl mich manchmal dann sogar wie 35 #weglach. Meine Tante sagte immer, ändere in deinem Leben, was du ändern kannst und mit dem Rest finde dich einfach ab. Hab ich nie richtig verstanden … heute verstehe ich sehr gut was sie gemeint hat.

Älterwerden ist fies, aber wunderbar auf jeden Fall!

Das Krähenfüße nicht unbedingt dekorativ am Körper sind ist schon klar. Das die Falten im Laufe der Zeit nicht weniger werden gehört zu unserem Leben. Das unser wallendes Haar nicht auf ewig semmelblond oder pechschwarz bleibt ebenso. Das sich in den Wechseljahren oder nach der Geburt unserer Kinder auch unser Körper etwas verändert, ist nunmal auch nix neues. Wenn wir über unsere nachlassende Attraktivität klagen, ist das für mich „jammern auf höchster Ebene“. Vor vielen vielen Jahren jammerten die Frauen nicht über ihre schwammige Haut, über ihre Falten und über ihre ergrauten Haare, sie waren dankbar über das, was ihnen das Leben, eine im Vergleich viel zu kurze Zeit, schenkte.

Du denkst dir jetzt: ja das war vor zig Jahren, wir haben 2018 wo so viel getan werden kann im Schönheitsbereich, aber sind wir dann auch innerlich jünger und schöner wenn wir glatt wie ein Fisch durch die Gegend laufen? Frauen definieren sich immer noch sehr stark über ihren Körper, mehr als Männer. Dann gibt es aber auch solche Frauen die sich über anderes wie zum Beispiel Beruf, Erfolg, Familie und Freunde definieren. Sie besitzen einen hohen Selbstwert und eine enorme Aura umgibt sie und sie wirken auch im fortgeschrittenen Alter noch unheimlich anziehend … das ist das was mir gefällt und was ich auch bewundere! 🙂 Nicht umsonst liest man so oft „50 ist das neue 20“. Die Ausstrahlung ist bei keinem Chirurgen buchbar.

Schon möglich das sich die Attraktivität verändert, aber trotz kommenden Zipperleins, meiner Lesebrille, den Falten und den neuen „Sommersprossen“ auf meiner Haut, schenkt mir das Leben immer wieder tolle Überraschungen, die ich mit wesentlich mehr Intensität erleben und genießen kann. Denn mit dem Alter werde ich auch langsam etwas weiser, und DAS fühlt sich genial gut an!

Mit dem Alter wechseln auch ganz klar die Themen

Dieser Abschnitt kommt nicht von einem Tag auf den anderen. Ich habe ihn am Anfang gar nicht so wahr genommen. Ich fand es auch nicht schlimm, wenn ich mich mit einer gleichaltrigen Freundin nicht mehr über Herzschmerz und Liebeskummer unterhalten habe, sondern über ihre Hitzewallungen. 🙂 Schön ist es wenn man darüber gemeinsam lachen kann. Ein Thema unter vielen, die normal sind und eine Berechtigung in unserem Lebenslauf haben. Das wir Frauen uns ab einem gewissen Alter über unsere Altersvorsorge und Pension Gedanken machen, ist ebenso ein Thema das aktuell sein wird. Denn ungefähr 40% unserer Generation werden voraussichtlich eine Rente von 600 Euro monatlich bekommen und wenn ich mir diese erschreckende Zahl auf meiner Zunge zergehen lasse, sind ein paar Falten mehr das geringste Problem am Älter werden!

Also komme ich nach all dem hier wieder zu meinem Entschluss den ich seit einigen Jahren in mir fest verankert habe zurück: Dankbar sein über jeden Augenblick in dem es mir gut geht, das Leben annehmen und das ändern was ich ändern kann … und mit dem Rest werde ich mich abfinden! 🙂

Ich kann nicht verhindern das ich alt werde. Aber ich werde dafür sorgen, dass ich richtig Spaß habe! <3

Das wars für heute in meinen Gedankengängen. Wäre ja interessant wie es dir dabei geht. Wie stehst du zum Thema „Jung sein um jeden Preis“? Lass es mich wissen und schreib mir doch. 🙂 Danke fürs vorbei schauen, bis zum nächsten Mal in meinen Gedanken.

Ja das Glück im Leben liegt in dir, du hast es in der Hand glüclich zu sein! Ich habe keine Ahnung weshalb das so ist, und wie sich das so zuträgt. Aber es kommt plötzlich der Tag, an dem wir erkennen wie die Dinge von denen wir geträumt haben eine andere Bedeutung für uns bekommen. Manches ist nicht mehr wichtig und wird „es war einmal ein Traum“ bleiben. Anderes wiederum brennt uns nach wie vor im Herzen. Manche Wünsche die wir uns (noch) nicht erfüllt haben lasten schwerer auf uns als so mancher Fehler den wir gemacht haben.

Eine neue Lebensphase beginnt

Mir ist gar nicht bewußt wann bei mir diese Phase begonnen hat. Das kommt auch nicht über Nacht. Dieses Gefühl schleicht sich so langsam ein. Man denkt nach was man schon alles geschafft hat, in welchen Dingen man gescheitert ist und was noch toll wäre, es zu tun. Darüber nachzudenken löst bei mir ein Glücksgefühl aus. Die Angst von früher mich auf  etwas zu fokussieren wovon ich träume, bei dem ich aber möglicherweise scheitern könnte … bleibt jetzt aus. Man erreicht ein Stadium in dem Abgründe keine Grenzen mehr sind. Die Chance besteht nun, mit mehr Erfahrung und Weisheit, von vorn anzufangen!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn meine Eltern zu mir und meinen Vorstellungen und Träumen, gesagt haben: „Du bist noch viel zu jung, du hast noch soo viel Zeit. Warte ab und schau mal was die Zukunft so bringt …“ Ein doofer Satz meine ich heute. Auch ist das eine Aussage die man öfter mal in Selbsthilfebücher finden kann. Zeit die man nicht, gerade aus junger Mensch für sich nutzt, verweht wie Rauch aus einem offenen Fenster. Sie wird auch nicht wieder kommen. So kommt es dass wir unsere Pläne, unser Glück und unsere Träume verrauchen lassen. Manche davon sind vergessen und waren nur Spinnereien, andere bleiben im Herzen und in unseren Gedanken. Sie melden sich wieder … in einer neuen Phase unseres Lebens! 😀

Diese Phase beginnt wenn wir gelassener geworden sind

Ruhiger werden die Meisten von uns erst wenn ein paar Jahre gesammelt worden sind. Man in der Lage ist das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Alter das auf unseren Ausweisen steht, kann uns dabei herzlichst egal sein. Ich kenne viele Menschen, die erst sehr spät begonnen haben ihr Glück zu finden. Die nötige Reife bringt nun mal das Alter mit sich. Unser Herz beherbergt unsere echte Jugend, unsere Wünsche und Glücksgefühle, und es sehnt sich nach wie vor nach neuen Erfahrungen und Wunscherfüllungen. 🙂

Wenn wir uns Glück finden, und uns unsere Wünsche erfüllen möchten, bedeutet das, wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Komfortzonen sind neutrale Räume und Umgebungen in denen wir uns wohl fühlen … die wir in und auswendig kennen. Eine Zone in der nichts passieren kann. Klingt ja auch recht „kuschelig“, aber ist es nicht so dass auch das bequemste Sofa mal getauscht werden muss? Moderner, farbenfroher, runder, kantiger oder was weiß ich was. Gemütlichkeit und Sicherheit machen uns Menschen nicht immer produktiver oder lassen uns mehr Glück empfinden! Ganz im Gegenteil, mich persönlich stumpft es sogar ab, macht mich träge und unzufrieden. Glücklich zu sein bedeutet mehr als sich auf dem eingesessenen Sofa kuschelig zu verkrümeln. Es kommt der Tag an dem wir beginnen zu sanieren und renovieren. Was ich damit sagen möchte – hoch, raus aus der Komfortzone! Das Glück und unsere Wünsche warten auf uns! Diese Phase stellt sich von alleine ein, nämlich dann wenn wir ruhiger und überlegter geworden sind!

Was bedeutet glücklich sein?

Ich möchte es mal mit meinen Worten beschreiben, was für mich Glück bedeutet. Ich bin dann glücklich wenn ich ein zufriedenes Gefühl verspüre, mehr angenehme als unangenehme Gefühle habe und vor allem Dankbarkeit empfinden kann. Wenn ich meinen Träumen ein Stück näher komme weil ich dafür etwas leiste, und zwar nicht unbedingt die Brieftasche öffnen und mir so weit es geht alles zu ermöglichen, nein. Es geht um die Bereitschaft manches dafür hinter mir zu lassen damit ich diesem Traum oder Wunsch der natürlich auch mein Glück beeinflußt, näher komme!

Einfach der Wunsch nach einem erfüllten Leben. Das ist meine Version. Jeder Mensch hat klarerweise andere Vorstellungen vom Glücklichsein.  Vielleicht gibt es auch Menschen die sehr zufrieden sind und keine Wünsche haben? Doch das ist für mich kaum vorstellbar … Jeder muss und darf selber entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Glücklichsein ist eine  Maßanfertigung und keine Glückssache! Glücklichsein hängt nicht davon ab, was wir haben und wer wir sind … es hängt davon ab, was wir denken!

Der Weg ist das Ziel

Also gut. Die notwendige Lebenserfahrung ist gegeben. Gelassenheit ist kein Fremdwort mehr und unsere Wünsche mit dem daran geknüpften Glück kennen wir ebenfalls. Wir wissen also was wir möchten. 😀 Ich kann jetzt an dieser Stelle nur sagen: Wunscherfüllung ist in Wahrheit ganz einfach. Wir müssen nur den festen Willen haben und unsere Aufmerksamkeit auf das richten was wir uns vom Leben erwarten. Schenken wir unseren Wünschen und dem dazugehörigen Glück die ungeteilte Aufmerksamkeit!

Vielleicht denkt sich der ein oder andere nun: „Schön, gelassen war ich auch schon vor zehn Jahren, willensstark bin ich seit eh und je, aber der Sportwagen den ich mir wünsche steht noch immer nicht vor meiner Garage. Denkst du so – kannst du nach diesem Absatz den Browser schliessen und weiterziehen. Denn es geht beim Glück um weit mehr als um materielle Dinge!

Wie oben schon steht – Glück hängt nicht davon ab, welches Auto wir besitzen oder wie groß unser Haus ist in dem wir wohnen … es hängt davon ab, was wir denken.

Es geht also in erster Linie um unsere Gedanken

Konkret heißt das je mehr glückliche, positive Gedanken, umso glücklicher fühlen wir uns? JA. Nur das ist gar nicht so einfach. Es gab eine Zeit, in der ich dachte ich sei der glücklichste Mensch auf dem ganzen Erdball! Ich hatte alles … oder sagen wir mal so – sehr viel. Ich redete mir ein glücklich zu sein, da auch Freunde und Familie mir gar kein anderes Gefühl erlaubten!

Damals gab es eine Werbung die in etwa lautete: „MEIN Mann, MEIN Haus, MEIN Auto, MEIN Boot und MEINE Black Card  zum Schluß“ und zu sehen war eine Person die ausschließlich aus purem „Glück“ bestand. Es wäre verdammt undankbar, würde man nicht glücklich sein, wenn das alles aufzählen kann?!

Und ich sage dir, die unglücklichsten Menschen sind die, die alles haben … wobei ich mir heute auch sicher bin, einen Menschen kann man nie besitzen und viele materielle Dinge dienen nur dem Schein nach außen um seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu haben! Geld, Konsum und Konsumgüter … das alles ist vergänglich und macht auch keinesfalls glücklich, das sage ich dir! Würden Geld und Ruhm so glücklich machen, müssten Robbie Williams, Lady Gaga, Jonny Depp uvm, überaus happy sein. Ihr Leben wird aber von Alkohol, Drogen und Depressionen und Medikamenten bestimmt. 🙁

Zurück zu den Gedanken, die uns beim Glücklichsein helfen

Wir sind unsere Gedanken! Über was machen wir uns Gedanken? Nehmen wir die Medien her. Sie versuchen uns mit einer geschickten Gehirnwäsche zu manipulieren wie sie es möchten! Alleine die Schönheitsindustrie wäre zerstört wenn wir von heute auf morgen sagen würden: „Es ist ok dick zu sein, Falten zu haben oder eine krumme Nase …“ Keiner würde sich mehr unters Messer legen, teure Cremen oder Schminke kaufen und tagtäglich über Dinge nachdenken, die uns nur das Geld aus der Tasche ziehen und uns sicher nicht glücklich machen! Die Wahrheit ist, die Medien beeinflussen unsere Gedanken! Deshalb tun wir uns etwas gutes nicht jeden Tag vorm TV zu hängen oder irgendwelche Quatsch-Zeitungen zu lesen.

Beachte folgende Punkte und du findest deinen Weg zum Glück …

  • Frage dich regelmäßig – was würde es jetzt in diesem Moment geben, das dich glücklich machen könnte. Es sind oft die kleinen Dinge die uns gut tun. 🙂
  • Wer es schafft sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, ist mit Sicherheit glücklicher als jemand der zu intensive Glücksmomente erlebt! Setze all deine Sinne ein und nimm so deine Umgebung wahr.
  • Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt, wir sind alle viel zu viel damit beschäftigt in der Vergangenheit rumzukurven. Wir wälzen Probleme und schwierige Situationen immer wieder durch. Dabei entgehen uns die Momente die uns wahrscheinlich glücklich machen würden!
  • Träume mehr! Es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig geträumt. Es sind genau diese Träume, persönliche Aufgaben und Sehnsüchte die uns motivieren und begeistern! Wer das alles nicht hat, wandelt in seiner Komfortzone hin und her und begibt sich auf den vertrauten Weg der Langweiligkeit und Mittelmässigkeit – und strahlt dies auch aus.
  • Sei dir bewusst das dein Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Das Außen spielt sicherlich eine kleine Rolle, wird aber bei weitem überschätzt. Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen bindest, wird dir schnell klar werden, dass dir sofort eine neue Bedingung einfällt, sobald die erste erfüllt ist! 🙂 Somit wirst du nie glücklich werden.
  • Ändere deine Einstellung zu den Dingen die du nicht ändern kannst. Es gibt zu allem eine positive wie negative Sichtweise. Das durfte selbst ich lernen. 😀 Immer das Beste aus jeder noch so bexxxxxx Situation machen.
  • Klammere dich nicht an unerreichbare Ziele. Sie machen dich unzufrieden und vor allem unglücklich! Denke stattdessen nach wie du das, was machbar ist, erreichen kannst. Überwinde die Zweifel und verfolge deine Ziele konsequent. Es zahlt sich immer aus!
  • Es braucht immer wieder das Tal um den Gipfel zu besteigen. 🙂 Also mach dir nicht zu viele Gedanken über kleine Rückschläge oder Phasen die beinahe zu schwierig erscheinen. Sie es als eine neue Herausforderung an wenn du dazu bereit bist. Gehe immer vom Positiven aus, sieh Neues als Inspiration und den Problemen lächelst du einfach entgegen. Das Glück wartet auf dich. >zwinker<
  • Ein sehr wichtiger Punkt ist: Verändere deine Bewertungen und sie ändern auch deine Gefühle. Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen. Pflege deine Sprache und ersetze „muss“ durch ich kann oder ich darf. Muss ist für mich immer ein rotes Tuch und gibt mir das Gefühl nicht frei zu sein. Was ich damit sagen will, formuliere möglichst positiv. Du wird feststellen wie sich der Sinngehalt und die Einstellung zu dem Gesagten verändert.
  • Lächle. Es ist und wirkt immer positiv und sympathisch. Glückliche Menschen haben keinen Grund ihre Mundwinkel hinterher zu ziehen. Lächle ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Es gibt ein angenehmes Gefühl und beeinflusst deine Gedanken.

Jeder von uns muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt nicht „Das Glück“, es gibt aber bestimmte Lebenseinstellungen die jeden Menschen zu seinem persönlichen Glück führen können. Das es nicht die materiellen Dinge oder Erfolge sind, die unser Herz aus- und erfüllen wissen wir jetzt. Je älter wir werden, je mehr Erfahrung wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir, was uns wirklich glücklich macht im Leben. <3

Unsere Gedanken, unser Tun und unsere Einstellung, formen unser Schicksal und unser Glück … wir haben also verdammt viel selbst in der Hand!

Hat dir der Beitrag gefallen? Ist er für dich hilfreich? … dann schreib mir doch oder lass mir deine Gedanken dazu in einem Kommentar da, ich freu mich!

Eine glückliche Zeit wünsche ich dir XO Sandra FrauenPunk

Jeder kennt es, wir jammern alle auf sehr hohem Niveau! Und wenn es wir nicht selber sind, tun es die Anderen, zumindestens sehr viele. Unentwegtes, unzufriedenes Nörgeln. Meist sind es immer wieder die selben Ursachen über die wir uns unzufrieden äussern.

Dauernde Unzufriedenheit macht das Leben nicht angenehm. Im Gegenteil. Zu mir wurde mal gesagt, als ich mich ebenfalls in dieser Welle befand: „Jammer nicht – TU was dagegen!“

Was auch vollkommen richtig gewesen war. Natürlich wird es immer Situationen geben in denen WIR keinen direkten Einfluss darauf haben Dinge zu ändern oder zu beeinflussen. Dann wäre die radikale Akzeptanz von nutzen. Annehmen – Hinnehmen.

Ausserdem kann so eine ständige Unzufriedenheit ziemlich nerven, vor allem wenn man sich bei jedem Treffen mit Freunden oder der Freundin, anhören muss, wie scheisse wieder alles gerade ist – sein wird oder gerade läuft!
Ich hab mich auch immer etwas infiziert gefühlt … mich selbst dabei ertappt, wie ich auf einmal auch begann zu jammern und unzufrieden zu werden. Das tat mir nicht wirklich gut.

Warum sind wir unzufrieden?

Ich finde die Lebenseinstellung ist ausschlaggebend. Wer als Kind oder Jugendlicher immer die selben Sätze wie: „Warum kannst oder kapierst du das nicht? Das funktioniert sowieso nicht, du bist noch viel zu jung und verstehst es nicht.“ und viele ähnliche Aussagen mehr hört, wird es im späterem Leben schwer haben die positive Einstellung zum Leben finden und sehr oft an sich zweifeln!

Wenn wir immer nur DAS sehen, was passieren könnte und vielleicht falsch laufen wird, haben wir keinen Blick für die Chancen, die uns das Leben und der Alltag so vor die Füsse wirft. Wir denken negativ.

Wenn wir uns immer auf Dinge fokussieren, die wir nicht besitzen und haben, sind wir klarerweise so lange unzufrieden, bis wir das, den oder sonst was, endlich dann unser Eigen nennen können. Aber die Freude ist nur von kurzer Dauer, da schon das nächste Objekt der Begierde ins Auge gefasst wird.

Unzufriedenheit in der Partnerschaft? Auch das ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt. Wir alle wollen einen Partner der perfekt zu uns passt. Mr. oder Mrs. Perfect muss es sein. Auf Dauer einen mittelmässigen Partner an seiner Seite zu haben, kommt ja mal gar nicht in Frage! Nein – „besonders“ muss ER oder SIE schon sein, schliesslich sind wir ja auch einzigartig (meinen wir)!

Anfangs ist immer alles gut, doch dann schleicht sie sich wieder an … langsam … die Unzufriedenheit. Es könnte ja irgendwo da draussen noch was „Besseres“ geben. Plötzlich wandeln wir was anfangs positiv war, ins Negative um. Uns fallen auf einmal nur mehr die Fehler des Anderen auf. Wir ärgern uns endlos … und das Gute vom Partner erreicht uns schon gar nicht mehr. Läuft etwas nicht richtig wird das sofort wahrgenommen. Das was in Ordnung ist, dem schenken wir keine Bedeutung mehr. Es wird zur Selbstverständlichkeit. Leider ist das ein allgemeines Problem unserer Zeit. Unzufriedenheit kann man auch selbst „züchten“.

Auch das permanente gleichstellen oder vergleichen mit Menschen, die „mehr“ besitzen als wir, jünger und schöner sind, mehr Erfolg haben im Job und in der Gesellschaft, mehr Freunde haben und beliebter sind als vielleicht wir, all das gibt uns wieder das Gefühl klein und minderwertig zu sein. Also auch da wieder – wir sind mehr als unzufrieden.

Sehr oft sehen wir uns auch ganz anders als unsere Mitmenschen. Wir halten uns für NICHT GUT GENUG. Es wird uns ja jeden Tag aufs Auge gedrückt das WIR dem gesellschaftlichen Bild nicht gerecht werden. Was totaler Blödsinn ist und von der Realität weit entfernt! Ausserdem verlangen und erwarten wir viel zu oft zu viel von unseren Partner, Freunden, Familie und im Job. Hier kommt auch das Wort PERFEKTION in die Zeilen, ein Wort das einen beherrschen kann 🙁 .

Unzufriedenheit ist nicht notwendig um uns mehr anzustrengen. WIR glauben es sei so. Gesagt wird: „Ohne Unzufriedenheit, gibt es bei keinen Ehrgeiz. Denn wenn wir mit allem zufrieden sind, strengen wir uns nicht mehr an und können folglich nichts mehr erreichen!“ Worte, die aus unserer so tollen Gesellschaft entsprungen sind.

Fakt ist den meisten Menschen fehlt einfach der Mut und die Sicherheit, Situationen mit denen wir nicht klar kommen und glücklich sind, zu ändern.

Raus aus den alten Schuhen, rein in ein Paar Neue … aber die könnten „drücken“.

Wir wollen ja auch niemanden verletzen, der gesicherte Arbeitsplatz könnte deswegen verloren gehen, unangenehm aufzufallen, wenn wir anderer Meinung sind als die restlichen 80%. DAS könnte alles passieren!? Und dennoch ist es für jeden Einzelnen von uns möglich seine Unzufriedenheit in positive Zufriedenheit umzumünzen. Sobald du deine Anhaltspunkte weisst, die dich unzufrieden machen, ist das der 1. Step dagegen anzukämpfen und es zu verändern.

Jetzt sind wir wieder am Anfang, bei der Lebenseinstellung. Halte dir vor Augen, was in deinem Leben gut läuft. Wenn du dir deine Erfolge vor Augen hältst, dann hast du mehr Power um das „Problem“ zu lösen. DU hast sehr viele Einflussmöglichkeiten auf DEIN Leben und schon jede Menge erreicht. Und bitte bleib realistisch! Dinge die unerreichbar oder nicht kontrollierbar  sind – lasse sie ruhen. 🙂

Ein Sprichwort sagt
Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.

Ein Thema das uns alle immer wieder mal einholen wird … zumindest wenn wir ehrlich zu uns selbst sind.