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Fühlst Du Dich manchmal mit Deinem Leben überfordert? Gibt es zu viele Dinge, die Du machen musst und an die Du ständig denkst, damit Du sie ja nicht vergisst? Dein Kopf ist so voller Dinge, dass Du Dich auf nichts richtig konzentrieren kannst? Du fühlst Dich, als wärst Du in einem Käfig gefangen, wo kein Ausgang zu finden ist? So geht es mir auch manchmal. :D

Als einigermaßen gut organisierte Frau dachte ich immer, dass mir so etwas nicht mehr passieren würde. Aber leider bleiben solche Momente einfach nicht aus und kehren in Abständen immer mal zurück. (Bedauerlicherweise). Dafür ist unsere Welt und die Anforderungen an uns viel zu komplex.

Manchmal wünschte ich mir einen persönlichen Assistenten. Einfach jemanden, der an ALLES denkt und alles (besonders das Unangenehme) für mich organisiert und gleich erledigt. Das wäre super und ich könnte mich gelassen auf die momentanen Aufgaben konzentrieren. ›lach‹. Ich kann diesen Wunsch weder mir selbst, noch Dir erfüllen. Was ich aber kann, ist Dir eine MEINE Methode zu zeigen, die Dich in solchen „zu viel im Kopf“ Momenten wieder auf den Boden zurückholt!

Klingt doch gut, oder?

Es ist super einfach, kostet Dich ausschließlich 15 – 20 Minuten Zeit und Du kannst sofort und jederzeit damit beginnen. Es hilft Dir auch dabei, Deine Prioritäten zu ordnen. Ordnung ist immer toll, weil wir dadurch auch schnell erkennen, was wir NICHT brauchen und was absolut nicht (mehr) notwendig ist!

Kann ich Dich überzeugen? ICH war es sofort als ich davon das erste Mal hörte. Es war auf einem Schreib-Seminar und ich wurde nicht enttäuscht als ich es das erste Mal ausprobiert hatte! Seither wende ich diese Methode immer an, wenn mein Kopf zu explodieren droht. ›zwinker‹.

So einfach funktioniert es:

Keine Sorge es ist keine spirituelle Sitzung notwendig, keine Magie und auch sonst kein Hokus Pokus dahinter.
Alles, was Du dafür brauchst, ist, ein Blatt Papier, einen Stift und etwa 15-20 Minuten Zeit.
Wenn Du das alles bereit hast, kannst Du auch schon loslegen!
Gut wäre es, wenn Du auch in dieser Zeit Deine Ruhe hast und nicht gestört wirst.
Stelle Dein Handy auf 15 oder 20 Minuten Weckfunktion und beginne zu schreiben.

Bringe all die Dinge zu Papier, die Du noch erledigen musst.
JEDE noch so kleine Aufgabe und die Dinge, die Du dabei berücksichtigen und bedenken musst.
Deine Termine, Telefonate, Gespräche und Mails und Nachrichten, die geschrieben werden müssen.

ALLES soll aufs Papier. Du kannst es in Stichpunkten aufschreiben oder als reinen Fließtext aufschreiben … wie es für Dich leichter ist. Du kannst auch wechseln, alles ganz egal. Hauptsache Du bringst es aufs Blatt so wie es in Deinem Kopf ist.
Ja und bitte versuche es NICHT zu editieren oder den Schreibfluss zu stoppen!
Je fließender Du schreibst, umso ungefilterter wird alles aufs Papier strömen. :-)

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Du in 15-20 Minuten aufschreiben kannst!
Vor allem wie erleichtert Du Dich danach fühlen wirst.
Da alles notiert ist, sendest Du Deinem Kopf das Signal, es loslassen zu dürfen!
Und schon ist der Weg freier, um Dich auf DAS zu konzentrieren, was Du JETZT machen möchtest.
Du wirst beim Durchlesen Deiner Punkte, auch ganz bestimmt Dinge „vertagen“ oder sogar ganz streichen … so geht es mir jedes Mal und ich wundere mich danach immer wieder aufs Neue, wie ich mich selbst unter Druck setzten kann!

Da es mir die letzten Tage wieder mal so ergangen ist und mir diese Methode IMMER hilft, wollte ich sie heute ganz einfach mit Dir teilen. Das Schreiben ist zwar mein Zuhause, aber Du musst absolut KEIN „Schreiberling“ sein, um diese Methode für mehr FREIHEIT in Deinem Kopf, anzuwenden.
Probier’s einfach aus!

Pass Dein LEBEN an DICH an und schau´, dass es Dir gut geht dabei.

Lesezeit: 3 Minuten

Flexibilität … was ist das? Suche ich nach Synonymen wird mir Folgendes vorgeschlagen:  leicht biegsam, dehnbar, nachgebend und veränderbar. Geistig flexibel zu sein bedeutet die Bereitschaft zu haben Neues kennenzulernen, die Fähigkeit zu besitzen einem raschen Wechsel von Perspektiven nachzukommen, oder einfach ein flinkes Denkvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe zu haben. Wahnsinn. Da die meisten Menschen von sich behaupten, absolut flexibel zu sein geht es also der Mehrheit richtig gut. Denn wenn man flexibel ist, wird das Leben im Wesentlichen einfacher. So. Aber warum tun sich dann die meisten von uns so schwer, wenn eine gewohnte Routine durchbrochen wird?

Ganz ehrlich … bist DU flexibel?

Ich weiß, manchmal verfängt man sich in seiner eigenen Routine. Ich glaube auch, dass die Routine manchmal auch richtig nützlich ist! Aber eben nur manchmal. Manchmal wissen wir nicht mal, wonach wir uns sehnen. Wir wissen nur, dass es nicht das Leben ist, das man gerne führt! Und dann geschieht es, dass die gewohnheitsmäßigen Abläufe, die uns so viele Jahre gute Dienste geleistet haben, auf einmal nicht mehr funktionieren.

Die meisten Menschen stecken in festen Abläufen fest, ohne den Grund zu kennen. Es ist eben so. Es ist eine von Menschenhand gemachte Sanduhr die bestimmt, wenn die Essenszeiten gesetzt werden. Wir gehen nicht nach der biologischen Uhr, die uns eigentlich Bescheid gibt, wenn wir hungrig sind. Weitere Beispiele:

Frühstück um sieben … auch dann, wenn sich im Magen noch gar nichts rührt. Der gesunde Tee muss um zehn getrunken werden sonst bringt er nichts. Mittagessen Punkt zwölf, falls nicht – oh mein Gott! Ich kenne das von meiner Familie noch genau. Am Samstagvormittag wird die Wohnung geputzt und eingekauft.

Der Sonntagnachmittag muss für Freunde frei gehalten werden und der  Jahresurlaub findet immer zur gleichen Zeit statt und schön wäre es schon, wenn man dabei immer das selbe Hotel bucht – wegen des Wohlfühlen wär es gewesen! Ja und wenn die U-Bahn sich um fünf Minuten verspätet, dann ist der ganze Tag sowieso im Eimer!

Vielleicht musst Du jetzt schmunzeln, aber Du verstehst sicher was ich meine. :D Es ist nun mal so, die Dinge ändern sich, genau wie wir selbst. Versuchen wir doch einfach mit den Veränderungen mitzugehen, anstatt sich ihnen zu widersetzen. Sind wir einfach flexibel, denn die gleiche Routine, die in der Vergangenheit gut für uns war, kann möglicherweise dafür sorgen, dass wir uns leer und eingesperrt fühlen!

Müssen wir im Leben wirklich immer alles unter Kontrolle haben?

Nein. Ich glaube nicht. Das ist bei keinem so! Vor Jahren dachte ich noch, ich hätte die Kontrolle über alles bis mir das Leben wieder ein verzwicktes Problem vor die Füße pfefferte. Alle meine Pläne verliefen nicht wie geplant. Irgendwann wollte ich diesen Kontrollwahn ablegen und suchte nach einem Ausweg. Ich gab ab und ließ es „laufen“. Das funktionierte nur schrittweise, aber ich hab es geschafft.

Natürlich, eine gezielte Ausrichtung ist etwas Schönes. Aber gleichzeitig müssen wir flexibel sein. Rückblickend kann ich sagen, dass die schönsten Belohnungen die mir in meinem Leben zuteil wurden, immer dann passierten, wenn ich offen für Veränderungen und flexibel war. Das war wirklich so!

So viele Dinge verändern sich. Die Natur ist das beste Beispiel dafür. Die Bäume blühen inzwischen nicht mehr jedes Jahr zur gleichen Zeit. Als ich die Tage spazieren ging, sah ich einen Strauch der eigentlich im Sommer seine Blüten zeigten sollte. Dieses Jahr hatte er keine Lust und entschied sich jetzt – im November, wach zu werden! ›lach‹

Das Leben verändert sich

Und wir gleich mit. Und um es am besten genießen zu können, ist es am einfachsten, wenn wir das akzeptieren was ist und dabei flexibel bleiben. So wie sich die Jahreszeiten verändern und wir nicht mehr darauf zählen können, dass im November der erste Schnee fällt, so ändert sich auch unser Leben. Es gibt auf der Welt keinen Erfolg, kein Ergebnis, das absolut sicher ist, bis auf den Tod und die Veränderung.

Mag für „Dich“ die Routine in manchen Bereichen sehr nützlich sein, so gilt das auch für Flexibilität. Lockern wir die Einschränkungen von Routine und Kontrolle. Auf diese Weise öffnen wir das Gute, dass wir für den natürlichen Fluss des Lebens brauchen.

Nimm Dir doch einfach mal unter der Woche einen freien Tag. Tausche Dich statt abends mal beim Frühstück mit Deinen Freunden aus! Und für alle die Kinder haben – lasst sie selbst bestimmen was sie anziehen wollen, egal wie sehr Dir deren Kreativität ins Auge springen mag! ›lach‹. All das sind Momente des Loslassens, Momente der Flexibilität.

Wie ich oben schon mal erwähnte: Flexibilität beschert uns Überraschungen und jede Menge Vergnügen. Das kann sich allerdings nur dann einstellen, wenn wir nicht so festgefahren sind! Fragen wir uns, ob wir Termine nicht einfach verschieben können, um etwas anderes oder mal gar nichts zu tun? Geh spazieren und beobachte was mit Deiner Zeit geschieht, wenn Du auf Routine, Kontrolle und feste Abläufe verzichtest. :D

Natürlich ist es ein „Wagnis“ aus der selbst auferlegten Routine einmal „auszuscheren“. Aber ich kann es Dir versichern es wird immer belohnt! Allerdings wenn Du es nicht ausprobierst, wie willst Du dann erfahren, welche Art Belohnung und Vergnügen Du versäumst? ›zwinker‹

Es ist Dein Leben … und es ist ein kurzes Leben, nehmen wir es genau. Nutze es und entdecke Deine Flexibilität NEU.
Auf ein spannendes Leben bleib` gesund.

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Wenn wir ständig in der Vergangenheit leben, gehen wir zugrunde. Vielleicht nicht tatsächlich aber mental davon bin ich überzeugt! Ich konnte es selbst viele Jahre selbst erleben. Wenn wir zu oft dem schon Geschehenen nachhängen, haben wir keinen Platz für die schönen Dinge, die einen mit Leben erfüllen. Das ist uns allen bekannt. Wir wissen wie wichtig das Leben im JETZT ist. Wie kommt es aber, dass sehr viele Menschen ein Problem damit haben Vergangenes freizulassen?

Wir verstellen uns den Blick auf das Wesentliche

Vielleicht hast Du ein ähnliches Problem, ein Erlebnis aus Deiner Vergangenheit lässt Dich einfach nicht zur Ruhe kommen. Es gibt da ein Thema das Deine Gedanken am Laufen hält oder sogar mehrere Themen. Vielleicht wird dieses Thema sogar zum ständigen Gesprächsthema? Es sitzt wie ein Dorn in Deiner Ferse. Es ist eine kleine Wunde, die nie ganz abheilen konnte und bei der kleinsten Gelegenheit wieder zu schmerzen beginnt.

Sind es verpasste Chancen, ist es das Ende einer Freundschaft oder eine gescheiterte Beziehung? Sind es Familienstreitigkeiten oder sind es vielleicht Worte, die gefallen sind. Gefolgt von Fehlentscheidungen, die Du getroffen hast?

Wie Du siehst, es ist so vieles möglich, das uns maßgeblich prägt. Manchmal so sehr, dass diese Themen zu einem bestimmenden Teil unseres Lebens werden.

Wir sind nicht machtlos!

Sich hilflos fühlen ist eine sehr mächtige Emotion! Jeder der sie schon mal gespürt und erlebt hat, wird jetzt kräftig mit dem Kopf nicken. Diese Emotion kann uns „ausbremsen“. Aber das Gute daran, WIR haben es in der Hand wie wir mit Dingen und Ereignissen aus unserer Vergangenheit umgehen.

Daran etwas zu verändern, braucht einen kräftigen Tritt in den Hintern, jedenfalls war es bei mir mit reden und überdenken, nicht getan! Ich musste und wollte raus aus dieser „Opferstarre“ und dazu brauchte ich scheinbar das Gefühl eines kräftigen Tritts in den Po!

Womit möchtest DU abschließen?

Diese Frage wurde mir auch gestellt, und zwar nicht nur einmal. Diese Frage konnte ich sehr lange gar nicht konkretisieren. Ich fand es lächerlich darüber Worte zu verlieren UND ich schämte mich für ganz viele Dinge, die passiert waren. Schließlich sollte da schon wieder lange „Gras“ darüber gewachsen sein.

Jeder der auf dieser Erde lebt, hat schon mal Schmerzen erfahren. Emotionaler Schmerz ist auch mit anderen Formen von Schmerzen verbunden. Schmerz ist eine Reaktion auf eine schmerzhafte Erfahrung, aber es ist auch ein Signal, dass uns unser Körper aussendet. Er will uns damit auf ein Problem aufmerksam machen.

Achtung, ich komme wieder mit einem meiner Beispiele: Angenommen, wir werden immer wieder von den gleichen Worten eines Elternteils verletzt. Das kann eine wunderbare Gelegenheit sein, um den Auslöser herauszufinden und all das was dahinter steckt. Eines ist mir klar geworden: Wir können nur verletzt werden, wenn wir dem Gesagten glauben und es für die Wahrheit halten! Dann stellt sich gleich die nächste Frage: „Ist das was hier gesagt und behauptet wird, auch wahr?“ Und wenn nicht weshalb glauben wir es dann?

Oft, wenn wir in unserer Vergangenheit etwas Unschönes erlebt haben, und nicht wussten wie wir unsere Emotionen ausdrücken und verarbeiten sollen, werden diese Emotionen in uns aufgehoben (gespeichert). Manchmal werden diese Erinnerungen durch ähnliche Gerüche, Geräusche, Farben oder Gefühle wieder ausgelöst und wir erleben denselben Schmerz, denselben Dorn der uns schon damals so weh getan hat, erneut.

Das wird so lange passieren, bis wir mit diesem Ereignis abschließen und die damit verbundenen Emotionen loslassen.

Wie kannst Du es schaffen mit alten Schmerzen abzuschließen

Meine Meinung ist das Wichtigste auf dem Weg zur Selbstbestimmung, wie ja schon oben beschrieben, aus der Opferrolle zu treten. Aus der Rolle auszusteigen, die von anderen verletzt und schlecht behandelt wurde! Es reicht nicht, es ein wenig zu wollen. Dieser Wunsch muss von innen kommen und wirklich echt sein! Wie gesagt, ich holte mir einige Tritte in den Hintern ab, bis ich dieses „wollen“ auch tatsächlich spürte. ›lächel‹

Wenn diese Entscheidung steht, muss der Schmerz gefühlt werden und sollte auch Ausdruck finden, um ihn dann vollkommen aus dem System zu streichen. Ich behauptete ja felsenfest, nicht mehr verletzt zu sein. Aber ich wurde besserem belehrt. Unterdrückte Emotionen sind einer der Hauptgründe für Krankheiten in unserem Körper! Deshalb ist es so sehr wichtig, sich dem Schmerz zu stellen und ihn dann leichten Herzens loszulassen.

Das kann in vielerlei Hinsicht passieren: Das kann geschehen, indem Du Dich an sehr eng vertraute Personen wendest. Du es in ein Tagebuch schreibst oder sogar einen Brief schreibst, den Du nie an die andere Person absendest. Es gibt auch einige Methoden, die auf unser Unterbewusstsein zugreifen, in dem alle unsere Erfahrungen gespeichert sind. Dabei lässt sich die Ursache des Schmerzes herausfiltern. Dabei findet man die Ursache und sieht, wo der Dorn sitzt. Der Schmerz wird gelöst und ein alternatives Verhalten wird als „Ersatz“ erstellt. Ich könnte auch sagen unsere Software wird neu geschrieben. Fehler werden gelöscht damit wir ungebremst im Leben wieder Fuß fassen können. <3

Ich habe alle Möglichkeiten getestet. Und brauchte auch alle um an mein Ziel zu kommen. Es ist auch maßgeblich und individuell,  wie weit in der Vergangenheit „Schaden“ angerichtet wurde. Die letztere Methode wurde mir auch nur stationär angeboten und dauerte relativ lange.

Ein wichtiger Teil des Loslassens ist die Vergebung

Das klang für mich zu Beginn unmöglich! Wie kann ich etwas vergeben, dass mich psychisch und körperlich so verletzt hat? Es klingt tatsächlich schwer, aber wenn wir verstehen, was es bedeutet, ist es gar nicht mehr so unmöglich! :-) Dem anderen und sich selbst zu vergeben ist ein schöner und befreiender Prozess.

Ich denke dabei immer an mich selbst. Wir sind nicht perfekt und verletzen andere oft aus Unwissenheit und Mangel an Mitgefühl. Oft habe ich von einer Person erwartet, dass sie sich auf eine bestimmte Weise verhält, ohne zu wissen, was dieser Mensch erlebt hat. Es ist immer eine Frage der Perspektive. Bei manchen Menschen weiß ich heute, warum sie mir einen Dorn in meine Ferse gerammt haben und für diese Menschen empfinde ich heute nur noch Mitleid.

Alte Schmerzen loszulassen bedeutet nicht, ein Verhalten von damals zu akzeptieren! Loslassen ist eine aktive Entscheidung, den Schmerz der Vergangenheit nicht in die Zukunft mitzunehmen. Vergebung … das mache ich für mich selbst und nicht für andere.

Und, obwohl mir auch vieles aus der Vergangenheit niemals klar sein wird, habe ich mich entschieden, den Schmerz ganz und gar loszulassen. Ich habe die Dornen gezogen und begrüße stattdessen das Glück und die Zufriedenheit in meinem Leben.

Ich wünsche Dir, dass auch Du diesen Weg gehen kannst. Und wenn Du ihn gehen willst, wirst Du ihn auch schaffen. <3

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Eine langjährige Freundschaft zu beenden ist kein einfaches Vorhaben. Trotzdem ist es manchmal notwendig, wenn nicht sogar nötig. Wenn Wege sich trennen und Freundschaften zerbrechen ist das immer ein gravierender Einschnitt unseres Lebens. Gründe dafür gibt es wie Sand am Meer. Was wir aber zumindest tun sollten, ist jede Menge Erfahrung daraus mitnehmen.

Ich glaube jede Frau weiß, dass eine wirklich gute Freundschaft noch viel intensiver sein kann als eine brennende Liebesbeziehung. ›lach‹. Doch weshalb scheitern dennoch viele Freundschaften? Gibt es auch bei Freundschaften eine Art „auseinanderleben“? JA, der Meinung bin ich absolut. Und dieser Satz trifft nicht nur in partnerschaftlichen Beziehungen zu. Das Zustandekommen einer Freundschaft ist ein psychosozialer Prozess. Das bedeutet je enger eine Freundschaft, umso mehr Gemeinsamkeiten.

Manche Freundschaft bleibt bestehen, manche verlaufen sich

Ich bin ja hierfür richtig geschaffen, um darüber zu schreiben. Mein Leben war nie gepflastert mit vielen Freundschaften! Und damit meine ich echte, richtige Freundschaft! Noch zur Schul-  oder Ausbildungszeit verspricht man sich, immer regelmäßig voneinander zu hören. Das pflegte ich mit meiner Freundin auch sehr lange. Wir gingen gemeinsam zur Schule, wir absolvierten dieselbe Lehre und arbeiteten am selben Arbeitsplatz.

Die Hochzeit, die Kinder und sogar unsere Partner waren mehr als gute Freunde! Eine „Rarität“ eigentlich und eine wunderschöne Zeit obendrein! Die Zeit brachte es mit sich, dass wir uns veränderten. Unsere Vorstellung von der Zukunft, die Lebenseinstellung generell. Man reflektierte unterschiedlich und stellten auf einmal fest, dass wir uns voneinander entfernten.

Wir verändern uns

Je älter wir werden, umso mehr dünnen wir unsere Freundschaften aus. Unsere Ansprüche, die wir in einer Freundschaft erwarten, werden höher. Wahrscheinlich hast Du es ja selbst schon erlebt, die Freundin von damals, war nach der Ausbildung oder Studienzeit plötzlich eine ganz andere. Und nicht nur die anderen, sondern auch WIR haben uns verändert. Was viele Jahre super toll funktioniert hat, passt plötzlich nicht mehr.

Außerdem hat die aktuelle Lebenssituation, Lebensphase einen sehr großen Einfluss. Beispielweise hat sich mein Leben um 180 Grad verändert, während einige meiner ehemaligen Freunde sehr bemüht sind, ja alles so zu belassen wie es war und ist. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber ist man so wie ich, immer auf der Suche nach „weiterkommen“ und Veränderung, passt das eben ganz schlecht zusammen!

Wir Menschen sind verschieden, jeder darf seine eigenen Weltansichten und Lebenseinstellungen verfolgen und diese auch vertreten. Doch oft stellen wir nach einigen Jahren fest, dass dieser eine Mensch an unserer Seite, den wir lange als unseren Freund gesehen haben, mit uns nichts mehr gleich hat.

In meinem Leben gab es auch solche Menschen, die mir sehr nahe gestanden sind und von denen ich angenommen habe, dass sie auch in den ungemütlichen Phasen an meiner Seite bleiben würden. Menschen, die ihre Freude daran hatten, wenn es mir schlecht ging und mir das kleine Glück nicht gönnen konnten.

Wann ist es besser eine Freundschaft zu lösen?

Sich mit der Freundin nur zu treffen um sein „Pflichtgefühl“ zu beruhigen, ist schon mal ein wesentlicher Faktor. Dieses Gefühl kenne ich selbst ganz gut. Wenn eine Begegnung zur belanglosen Plauderei wird und wir mit diesen Menschen nichts mehr anfangen können. Wenn wir das Gefühl haben, nicht mehr man selbst sein zu können. Unsere Meinung nicht mehr sagen dürfen, um unser Gegenüber ja nicht vor den Kopf zu stoßen!

Das gegenseitige Interesse ist fort. Das Bedürfnis sich auszutauschen und aktuelle Geschehnisse aus unserem Leben zu teilen rückt immer weiter fort. Es ist uns im Laufe der Zeit schlicht weg unwichtig geworden! Zwar fragen wir aus Höflichkeit nach, wie es denn im Leben so läuft, wie das Wochenende war, ob im Job alles im grünen Bereich ist und wo es in den Ferien diesmal hingeht … blabla eben. In  Wahrheit sind wir nicht mehr interessiert am Leben des anderen.

Manchmal geht es dem anderen ganz ähnlich

Sie empfindet das gleiche Gefühl wie wir. Die Distanz wird größer. Und oft erledigen sich diese Freundschaften von ganz alleine. Sie sterben ab.

Anders sieht es aus, wenn sich unser Gegenüber, gar nicht bewusst ist, dass die Freundschaft als belastend empfunden wird! Dann ist es notwendig, Klarheit in das Verhältnis zu bringen. Und das ist kein einfaches Tun. Trotzdem sind wir es der anderen Person schuldig zu erklären, weshalb wir der Meinung sind, die Freundschaft besser ruhen zu lassen.

Ich zähle mich dabei zu den ganz direkten Frauen. Ein „hör mal, ich habe das Gefühl, wir reden aneinander vorbei, und ich kann mich mit dir nicht mehr auf Augenhöhe unterhalten …“, klingt zwar hart, ist aber sehr ehrlich. Ich finde es ist wichtig, sich in einem solchen Gespräch treu zu bleiben. Gut möglich, dass der andere geschockt ist, aus den Wolken fällt und uns die Schuld an dem zerronnenen Verhältnis gibt.

Aber ich bin mir ganz sicher keiner beschließt aus Spaß eine Freundschaft beenden. Wer einen solchen Schritt vorhat, der hat sich sehr lange mit sich selbst beschäftigt und damit gerungen, diesen Schritt zu gehen.

Wir sollten glücklich sein …

Glücklich sein bedeutet, wenn wir bestimmte Beziehungen und Freundschaften hinter uns lassen, wenn keine Weiterentwicklung mehr stattfindet und das Meiste nur noch als „Pflicht“ empfunden wird, ist es an der Zeit, auch Freundschaften loszulassen.

Trotz allem: Ich möchte hier niemanden animieren seine Freundschaft zu lösen. Schließlich entstehen Freundschaften nicht über Nacht oder wachsen auf den Bäumen! Wegen Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten eine Freundschaft zu beenden, davon ist hier NICHT die Rede! Denn diese gehören nun mal dazu.

Aber wenn Du feststellst, dass Dich die Freundschaft nicht mehr zufriedenstellt, Du Dich auf eine andere Art weiterentwickelt hast, und  diese Entwicklung bei Deinem Gegenüber einfach nicht ankommen will, dann solltest Du Dich daraus lösen, damit Du Deine Kraft und Energie in die Dinge stecken kannst, die Dich erfüllen und wachsen lassen. <3

Eine Freundschaft zu beenden ist schmerzhaft, eine Freundschaft fortzuführen die zu Ende ist, aber noch schmerzhafter.

Ein Herz-Beitrag … auch für mich.

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Was hat mein Leben geprägt? Wer bin ich heute und wie war ich? Wohin möchte ich mein Leben lenken? Kann ich es überhaupt beeinflussen? Beim Schreiben finden wir so viele wertvolle Antworten auf die wichtigsten Fragen unseres Lebens. Wir befreien uns von Altlasten und öffnen die Fenster zu unserer inneren Weisheit.

Vielleicht fragst Du Dich weshalb ich so oft über das Schreiben an sich „schreibe“?  Die Antwort ist noch immer dieselbe. Weil es mein Leben verändert hat! Und nicht nur meines, sondern auch das Leben mancher Freunde oder Menschen, denen ich immer wieder davon erzählt habe, wie gut es tut kann, sich alles von der Seele zu schreiben.

Bist Du diesem Gefühl schon mal begegnet?

Das Gefühl, das sich einstellt, wenn Du Dir einmal alles von der Seele geschrieben hast? Alles auf Papier zu transportieren, was Dich belastet? Die vielen Kränkungen und Sorgen, die vielen Ängste? Vielleicht hast Du ja schon als Mädchen den Trost des Tagebuchs erfahren, dem Du alles anvertrauen konntest! Ich habe sogar noch eines aus meiner Jugend. Vollgepackt mit Liebeskummer, dem Streit mit Eltern und Schwester, und die Wut auf die ganze Welt. ›lächel‹

Es sind aber auch schöne und liebevolle Momente darin zu finden. Viele verbotene Abenteuer, die wildesten Träume und Sehnsüchte. <3 Schreiben ist der Königsweg der Selbsterkenntnis. Davon bin ich ganz fest überzeugt.

Sobald wir einen Stift in die Hand nehmen und unsere Worte aufs Papier weitergeben, setzt diese befreiende Wirkung ein. Du kannst es spüren wie sich mit jeder Zeile Dein Körper entspannt. Im Schreibprozess geben wir uns die Erlaubnis, uns so zu zeigen wie wir sind. Echt. Unverstellt. Authentisch. Ohne Einschränkung und ohne Verbote! Blockaden werden locker und Gefühle finden ihren Weg nach draußen! Alte Glaubenssätze verlieren plötzlich ihre Macht.

Wir begegnen uns selbst ganz natürlich und ungeschminkt, kommen unserer inneren Wahrheit immer näher. „Wer schreibt, macht sich auf den Weg zu sich selbst“, hat mal ein sehr lieber Mensch zu mir gesagt. Und dem stimme ich bis heute zu. Wenn ich schreibe, erkenne ich, dass ich mir wirklich „wichtig“ bin.  Ich kann mich dabei selbst neu entwerfen, es beeinflusst meine Stimmung  und ich schaffe es, mir auch in den schwierigsten Situationen Mut zu schaufeln. Ich gebe dem, was in mir ist, AUSDRUCK!

Das Schreiben ermöglicht, innerlich aufzuräumen. Blockaden abzubauen und der Lebensenergie zu erlauben hervorzusteigen!

Öffne Dich für Deine Gefühle …

Wir alle tragen einen verletzbaren Kern in uns. In dem sitzt unsere Kraft. Darin liegt und ruht unsere innere Weisheit. Sie weiß viel mehr über uns, als wir überhaupt ahnen! Um sich der befreienden Kraft des Schreibens öffnen zu können, ist das intuitive Schreiben die beste Übung. :D

Intuitives Schreiben bedeutet Weiterentwicklung. Ein Weg zum „Selbstcoaching“ wenn Du möchtest. Dieses Schreiben aktiviert Dein Wissen aus Deinem Verstand. Es ist eine einfache Methode das Wissen Deines Körpers zu nutzen. So wirst Du bewusster mit Deinem Leben umgehen. Es klingt vielleicht wie eine Wissenschaft, ist es aber nicht, denn Schreiben sollte etwas ganz einfaches und intuitives bleiben!

Ich selbst schreibe schon mein ganzes Leben lang sehr gerne. Und das am liebsten mit der Hand auf Papier! Ich bin eine Liebhaberin schöner Notizbücher und der allgemeinen Großschreibung in meinen Büchern. Eine ausgeprägte Handschrift liebe ich ebenso. Sehe ich die Handschrift eines anderen, ist es für mich etwas sehr Persönliches, das ganz viel über den Menschen aussagt! Aber zurück zum intuitiven Schreiben … ›lach‹

Es gibt keine bestimmte Zeit, in der Du damit beginnen sollst. Ich bin der Meinung, diese „richtige“ Zeit stellt sich von ganz alleine ein. Ich liebe es abends zu schreiben. Meinen Tag gedanklich auf Papier zu bringen. Stift und Papier sind für mich genauso wichtig wie Lipgloss … also immer dabei!

Falls Du noch keine Routine darin entwickelt hast, wird es Dir am Anfang etwas schwerfallen. Ein Tipp von mir:
Denke nicht zu viel darüber nach! Schreibe einfach darauf los. Lass Deine Hand mit dem Stift über die Seite gleiten. Ohne über richtig, schön oder falsch und peinlich nachzudenken! Schreibe über Oberflächliches, über tiefsinniges aber auch lustiges. Alles was Du so am Tag erlebt hast, oder was Dich eben beschäftigt.

Das intuitive Schreiben ist eine Art „Psychohygiene“

Du kannst und darfst Dir ALLES von der Seele schreiben. ›lach‹ Super, oder? So befreist Du Dich von all den Dingen, die Dich belasten und welche sich immer wieder zwischen  Dich und Dein wahres Ich drängeln. Somit löst Deine Blockaden selbst und gibst Deiner Seele Raum um zu atmen. <3

Manche Gefühle warten vielleicht schon ganz lange darauf, sich endlich zeigen zu dürfen. Wenn ich an mich selbst zurückdenke, wird mir heute noch übel! Ich hatte so unglaublich viel verdrängt! Alles wanderte in den Untergrund und von dort zogen diese „abgestellten“ Gefühle ihre Fäden! Diese Gefühle waren mächtig und bestimmten viel zu lange mein Leben. Bemerkt habe ich es erst, als ich ernsthaft mit dem Schreiben begann.

Mein Stift war meine Waffe um den „Untergrund“ aufzumischen und mich daraus zu befreien. Es ist wirklich möglich, sich vom Ballast der Vergangenheit auch schriftlich zu befreien. Öffne Dich dem Schmerz und so mancher Bitterkeit. Erforsche Dein Innenleben samt allen Gefühlen. Benenne sie und schreibe sie nieder. <3 Genauso kann Heilung geschehen. Was war, kann sich in etwas Neues verwandeln … ich habe es erlebt.

Was war, das ist …

Da können wir nichts mehr verschieben und verändern. Akzeptieren, mehr fällt mir dazu nicht ein. Was wir allerdings schon können, ist eine Entscheidung treffen, WIE wir das Geschehene betrachten möchten! Mit dem Schreiben setzen wir unsere Kreativität zum „Heilwerden“ ein. Wir machen uns auf die Suche, die Schätze unseres Lebens zu finden und nach oben zu bringen.

Du öffnest damit Türen, die noch fest verschlossen waren. Du lässt Licht in den „Untergrund“. So setzt Du das, was Du erlebt hast, in einen neuen Rahmen. ›lächel‹

Was natürlich nicht heißt, dass wir unsere Erinnerungen manipulieren, wir beleuchten sie nur anders. Der Fokus wird verändert und so starren wir nicht länger auf die schmerzhaften Erinnerungen, sondern stellen ihnen andere, SCHÖNE Erinnerungen an die Seite.

Die glänzenden Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück. So mache ich es. Mit sehr großem Erfolg. :-)

Schreibend kann sich jeder Mensch allen Fragen widmen:
Welche Erfahrungen haben mich neues gelehrt?
Was hat mir Kraft gegeben?
Wo liegen meine Talente?
Wie sieht es mit meinem geistigen Potenzial aus?
Und weit ist mein Herz geöffnet?

Es gibt so viele Fragen, die wir uns stellen können. Das Schreiben wird Dir dabei eine große Hilfe sein. Alle Sehnsüchte, die sich in Dir zurückgezogen haben, werden sich zeigen, wenn Du schreibst. <3

Ich wünsche mir sehr, dass ich Dich mit meiner Leidenschaft anstecken kann. Ein Versuch ist es allemal wert.
Wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilen möchtest, lasse sie mir gerne in den Kommentaren da.

Lesezeit: 4 Minuten

Und plötzlich ist der Tag da. Es ist alles gesagt. Die letzten Worte sind raus. Die Türe … von außen geschlossen. Was übrig  bleibt bist Du in einer leeren Wohnung. Ein langer gemeinsamer Lebensabschnitt ist vorbei. Kaum haben wir das realisiert, steigen sie wieder hoch … ein Fluss voll Tränen. Und egal ob Du wütend bist, schreist oder vielleicht alles nur ganz leise ist – es tut weh, verdammt weh.

Ich werde oft gebeten das Thema Trennung und die Zeit „danach“ von meiner Seite aus zu betrachten. Sicherlich ein Thema, in dem ich zu Hause bin. Ein Thema bei dem ich nur zu gut mitreden kann. Diesen Artikel habe ich etwas vor mich hin geschoben, aber jetzt ist der richtige Moment gekommen. Diesen Artikel  möchte ich einer ganz lieben Freundin widmen. Mit den Worten:

Die Zukunft ist ein Wolkenschloss. Puste es weg, was zählt, ist das HIER und JETZT. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Bedürfnisse, die Du JETZT endlich in den Fokus rücken kannst!

Trennung

Es gibt so viele Gründe, warum Beziehungen zu Ende gehen. Manche verabschieden sich mit einem lauten Knall und andere verabschieden sich still und leise … ich nenne es auch „feige“. Was zurückbleibt, ist nichts als tiefe Kränkung und Wut. Die Fetzen sind geflogen (oder auch  nicht), die Leidenschaft und Liebe fort. Und sobald diese Türe zugefallen ist, wird das Chaos dieser schwarzen Luft, für eine ganze Weile Dein zu Hause sein. Jedenfalls habe ich es so empfunden.

Trennungen gehören meiner Meinung nach zu den intensivsten Erfahrungen, die wir als Mensch machen können. Wir steigen heraus aus einer Zeit, die mit Höhen und Tiefen befüllt war. Die voll von schönen Momenten aber auch viel Herzschmerz war. Die Erinnerungen an gemeinsame Tage und nicht enden wollende Nächte. Man schuf Momente, für die Ewigkeit … glaubte man jedenfalls.

Wie jeder damit umgeht, ist so individuell wie die Beziehungen selbst. Ob man sich mit Freunden und ausreichend Wein umgibt oder sich ganz alleine in den Flieger packt und einfach „flüchtet“. Strategien mit den Folgen einer Trennung fertig zu werden gibt es jede Menge. Alles was ich weiß und was folgt, ist der Moment, in der die Welt um einen herum plötzlich wieder zu lächeln beginnt. Ein Gefühl als hätte man sich gesund geschlafen.

Es ist Zeit wieder aufzustehen

Ich hätte natürlich jetzt sehr lange und ausführlich über dieses „schwarze Loch“ schreiben können. Doch habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden. Weil es nix bringt! Dinge die wir nicht mehr ändern können, gehören akzeptiert. Das klingt vielleicht brutal, es ist aber so. Viel besser ist es sich mit dem Neuen auf sich zukommenden Abschnitt vorzubereiten! Bringt mehr und macht keine Falten. ›lach‹

Wenn der Schwung der Trauer überwunden ist, beginnt eine besondere sehr aufregende Phase der Neuorientierung. Sie ist NICHT einfach und leicht zu stemmen. Schließlich sind da jede Menge Altlasten, schmerzhafte Erfahrungen und ein riesiger emotionaler Berg im Rucksack! Eine harte Zeit, wenn ich zurückdenke.

Wie schafft Frau es, wieder offen und neugierig für Neues zu werden? Wie entwickelt man diese innere Bereitschaft sich wieder auf einen Menschen einzulassen? Falls Frau das noch will?

Frau hadert oft lange mit der Wehmut

Auch wenn es uns bewusst ist, dass eine Trennung die richtige Entscheidung war, hadern wir oft lange mit der Wehmut. Keine Umarmung und kein Kuss wird sich jemals wieder so anfühlen wie mit dieser einen Person. Ein Gefühl das sich nicht schönreden lässt! Das, was wir in unserer letzten Beziehung gelebt haben war, eine einzigartige Erfahrung. Kein Mensch gleicht dem anderen. Absolut einzigartig.

Ein anderer Mensch wird uns andere Momente schenken, die sich anders anfühlen. Und vielleicht – es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, werden wir uns selber dabei ganz neu fühlen und anders kennenlernen. Wir haben die Chance, neue Ecken an uns zu entdecken und andere Kanten zu feilen. Alte Wunden zu heilen. Nichts wird mehr wie vorher sein. In vielen Fällen ist das etwas sehr Positives! Allgemein gesagt: eine wunderbare Voraussetzung. ›lächel‹

Wichtig ist, den Gedanken loszulassen, der sich vielleicht nach einer ähnlichen oder gar gleichen Beziehung sehnt!

Die Macht der Erinnerungen

Wie oft bin ich an Plätzen vorbeigelaufen, an denen ich besonders schöne Momente erleben durfte. Puh, diese eine Parkbank mit den quakenden Fröschen oder der Aussichtsturm beim Sonnenuntergang … in diesen Momenten trat mich meine Erinnerung  heftig in die Herzgegend! Begleitet von der Frage: „Warum  musste es so enden?“ Na ganz einfach, weil das Leben ein Fluss ist … unsere Erinnerungen – sind sie es den wert – kann uns keiner nehmen! Daran zu denken ist nichts Schlechtes, aber wir sollten anschließend daran denken, dass es unzählige andere Orte geben wird, die wir mit der richtigen Person, zu etwas ganz besonderem verzaubern können.

Es gibt ja Fälle, da finden Menschen wieder zusammen. Klammern wir uns aber nicht an eine Zukunft, die auf „hätte, sollte oder könnte“ basiert! Im Hier und Jetzt sein und eine neutrale „Beobachterposition“ einnehmen, das ist das, was wirklich hilfreich ist! Ich persönlich halte absolut nichts von diesen ON-OFF Beziehungen. Es hat schließlich alles einen Grund weshalb jemand sich entschließt zu gehen.

Ich möchte Dir raten, wenn ich darf: bedaure nicht länger die vergangene Zeit und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision. Wahrscheinlich passt sie nicht zur Realität Deiner letzten Beziehung! Und wie ich gleich am Anfang meines Artikels erwähnt habe: Die Zukunft ist ein Wolkenschloss :-) …

Lerne daraus

Nun um neue Erfahrungen in unser Leben zu lassen, ich meine solche die sich wirklich anders anfühlen, müssen wir viele Teile in uns berücksichtigen. Und zwar die Teile, die verletzt worden sind und geheilt werden möchten. Auch, wenn das nochmal eine schmerzhafte Arbeit sein kann, blicke Dir selber in die Augen und lerne, was zu lernen ist.

Vielleicht hast Du viel zu viel mit Dir machen lassen? Hast Deine Gefühle unterdrückt? Hast Dich nach und nach zurückgezogen aus Angst vor Veränderungen oder aus Angst vor dem Alleinsein? Ich kenne sie alle … diese Punkte und es sind noch viele mehr.

Gegen das Ende einer Beziehung dürfen wir uns auch eine Zeit lang wehren. Wir dürfen traurig sein, sollten es aber am Ende auch feiern können. Wie lange der Weg dahin ist, ist individuell. Wir dürfen aber das intensive Gefühl nach Liebe, Nähe, Wärme und Anerkennung, dass wir alle in uns tragen, nicht unterschätzen! Akzeptieren wir diesen Wunsch und wehren wir uns nicht dagegen! Er ist unser stärkster Motivator neue Bindungen einzugehen und sich voller Mut und Freude, in ein neues Abenteuer zu stürzen!

Sobald wir gegen etwas ankämpfen, sei es aus Angst wieder verletzt zu werden oder aus Angst des Alleinseins, dann halten wir diesen „Lernprozess“ in uns an. Heile Deine Angst. Begegne Dir  mit ausreichend Mitgefühl und Selbstliebe. Sei offen und ohne Vorurteile. Nicht alle Männer sind scheiße! Die alte Beziehung ist vorbei, aber die Beziehung zu Dir selber dauert Dein ganzes Leben. ›lächel‹

Und wer weiß? Vielleicht stolperst Du nach dem Du diesen Artikel gelesen hast, eventuell und ganz unverhofft versteht sich, über ein Herz das auf Deines gewartet hat. ›zwinker‹ Falls es Dir hilft: ICH durfte genau diese Erfahrung machen.

An alle da draußen … die gerade in Wehmut versinken. Blickt nach vorne, denn das Beste kommt manchmal reichlich spät!

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Können wir einen Menschen loslassen, den wir lieben und wir eigentlich gar nicht loslassen wollen? Es gibt jede Menge Gründe sich von Menschen zu trennen bzw. sie loslassen müssen. Zum einen weil sie nicht mehr unter uns sind oder weil sie uns nicht mehr gut tun oder uns sogar ablehnen. In diesem Beitrag möchte ich aber besonders auf das LOSLASSEN des Expartners eingehen. Ich weiß wie schwer es vielen Frauen fällt, nach einer Trennung wieder ins Lot zu kommen und aus dem tiefen Loch, in das sie gefallen sind, wieder aufzusteigen.

Eine Beziehung zu haben, in der sich zwei Menschen lieben ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben, ist mit Sicherheit eines der schönsten Gefühle die es gibt! Das muss ich gleich mal klar stellen. Aber zwischen Liebe und Abhängigkeit (klammern)  gibt es einen großen Unterschied. Diesen wichtigen und entscheidenden Punkt vergessen aber viele. Manchmal ist das Loslassen für uns „gesünder“ und es macht einfach mehr Sinn Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen.

Loslassen – freigeben, bedeutet für viele zu Beginn Verlust

Ist die Beziehung erst mal vorbei, wollen es viele Frauen nicht wahr haben. Wenn ich an meine Szenarien zurück denke, fällt mir immer ein spezieller Gedanke ein, nämlich „Ich werde nie wieder so einem Mann begegnen … ER wäre es gewesen“. Ich war so fixiert und konnte mir niemand anderes vorstellen. Das ich dabei mein eigenes Leben dadurch verloren habe, war mir nicht bewusst.

Wenn alles „vorbei“ ist bricht tatsächlich eine Welt zusammen. Dabei bilden sich Muster und Symptome, die negativ auf uns einwirken … sie sabotieren unser Leben und macht alles noch komplizierter. Was mir dabei immer wieder auffällt, wenn Frauen extrem „klammern“ und ihren Partner nicht loslassen können ist:

Die Betroffene redet immer von Liebe „Ich kann nicht ohne IHN, ich liebe ihn so sehr.“

Sinnloses Festhalten und mit allen Mitteln versuchen jemanden an sich zu binden, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird, macht keinen Sinn und hat so gar nichts mit Liebe zu tut …  es ist eher eine Sucht geworden.

Man glaubt ohne diesen Menschen nicht mehr auszukommen

Ich nenne es „Lebenslügen“, die man sich einredet. Man tut alles, um nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Wahrheiten sind sehr oft unschön und schmerzen. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt egal, wir meinen wir brauchen den anderen Partner und will IHN auf keinen Fall loslassen. All das sind Illusionen, eine krankhafte Sucht nach dem Partner. Manchmal geht es soweit, dass Frauen das Gefühl haben ohne den Partner nie wieder glücklich zu werden.

An einen anderen Partner wird kein Gedanke verschwendet und das wird in dieser Situation völlig ausgeschlossen, denn ER ist der Richtige! Es entsteht ein so grenzenloses Verlangen den Ex-Partner zu sehen bzw. zurück zu gewinnen. Jemand der nicht in der Lage ist loszulassen, ist emotional so sehr durch den Wind, dass er die verrücktesten Aktionen anstellt. Im Nachhinein betrachtet sind diese nicht selten peinlich.

Die Liebe wird in unserer Gesellschaft zu oft als „Hülle oder Maske“ für andere Probleme benutzt. Vor allem bei Problemen mit sich selbst.

Es fehlt an Selbstliebe, Selbstwert und Selbstbewusstsein. Frauen die sich in dieser Phase des „Loslassen müssen“ befinden, wollen das keinesfalls hören oder annehmen. Es gibt nur einen Fokus und der lautet: „Ja, aber ich liebe ihn doch …“

Ist das tatsächlich Liebe?

Ich weiß, dass es nicht so ist. Es hat mit Liebe nichts zu tun. Es wird so sehr festgehalten, weil man denkt, danach niemanden gleichwertigen zu bekommen. Oft führt genau dieses „Klammern“ dazu, dass der Partner irgendwann geht. Es ist zu viel. Plötzlich werden die eigenen Interessen und Bedürfnisse vernachlässigt und man fixiert sich nur noch an den Partner. Wir Frauen neigen dazu, unseren Herzmenschen ständig alles recht zu machen … wir geben unser Leben für die Beziehung auf, um den Partner an uns zu binden … ein Verhalten das einen hohen Preis haben kann und mit wahrer Liebe nichts zu tun hat!

Du kannst jede Trennung als neue Chance ansehen um mehr aus DIR und mehr aus DEINEM Leben zu machen … so war es bei mir auch. #dankesag

Frau sollte nur nicht einen Fehler machen: andere Menschen als Trostpflaster für ihre eigene Unzufriedenheit zu benutzen um sich im Nachhinein über die „Liebe“ zu beschweren, wenn sie deswegen zerbricht! Ich war auch so jemand. mir war das gar nicht bewusst … ich fühlte mich ohne Beziehung immer wertlos. Ein schwaches Fundament meines Selbstwertgefühls, wie mir heute einleuchtet. Ich war abhängig … von der Liebe, die nicht „echt“ war, ich benötigte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Keine Liebe – keine Lebenslust.

Wie kann ich also loslassen, auch wenn es unmöglich scheint?

Es sind in Wahrheit alle die Eigenschaften, die wir an unseren Ex-Partnern so lobpreisen, die uns selbst fehlen! Das heißt, wir müssen an unserem Selbstwert arbeiten und Selbstvertrauen aufbauen. Man muss lernen sich selbst all das zu geben. Jeder geht nach einer Trennung durch ein Meer voller Tränen. Sich aber zu Hause einzusperren und in alten Erinnerungen zu kramen macht es nicht besser.

Für mich begann damals ganz langsam mein neues Leben. Und ich bin ganz ehrlich – es dauerte. Aber ich suchte mir etwas, das ich für keinen Mann der Welt aufgeben würde. Ich legte mir eine neues Denken zu. Ich begab mich auf die Suche, was mich im meinem Leben mit Begeisterung füllt. Tätigkeiten, die meine Leidenschaft hervor kitzelten. Kurz gesagt: Neue Alternativen. Alleine. Ohne Mann. Nur ich mit mir. Dieses Tun breitete sich in allen meinen Lebensbereichen aus und plötzlich war das „Loslassen“ kein Thema mehr. 

Ich betrachtete meine vergangene Beziehung aus einer anderen Perspektive. Als neutrale Person von außen. Oft ist es ja so, dass die falsche Perspektive es einfach nicht zulässt, auch mal schlechte Gewohnheiten des Ex-Partners zu sehen. Man hört und sieht nichts! Alles wird verteidigt. Wir sehen ausschließlich einen perfekten Partner. Im Geschäftsleben nennt man es Betriebsblindheit, aber ich finde dieser Ausdruck auch sehr passend für Beziehungen. :D Etwas unterkühlt, dennoch auf dem Punkt gebracht.

Dabei geht es darum das starke Idealbild zu zerstören und den Ex-Partner so zu sehen wie und was er ist. Hassgefühle sollten dabei jedoch nicht aufgebaut werden.

Es kann gut sein, dass man im Nachhinein ganz klar sieht. Es wird einem bewusst, was man wirklich geliebt und was man sich nur eingebildet hat, weil man es so sehen wollte!

Summa summarum:

JA … es ist ein beinahe Weltuntergang. Und JA es tut verdammt weh wenn man loslassen muss! Aber mach Dir immer bewusst, was oder welche Eigenschaften Du gemocht hast und welche Du Dir „dazugelogen“ hast. Fixiere Dich auf keinen Partner sondern fang an Dich selbst zu lieben … es funktioniert tadellos. Zieh Dein Glück und Deine Lebenslust aus Deinen Zielen und Träumen und wenn vorhanden – natürlich auch aus Deinem Partner aber vergiss dabei niemals Dich selbst!

Trennungen werden niemals aussterben. Sie gehören zum Leben. Was wir daraus machen und lernen dürfen, liegt jedoch an uns. Ich wünsche Dir, falls Du in dieser solchen Phase steckst, alles Liebe und vielleicht hilft Dir dieser Beitrag die Dinge etwas leichter zu nehmen …

Also, Leben wir los bis ganz bald.

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Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. :-) Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! :D

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. :-) Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. :-)

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand