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Kann man mit der Angst Freundschaft schließen? Obwohl sie nicht unbedingt ein guter Kompass ist? Denn die Angst führt uns nicht zu uns, sondern sie veranlasst uns, negativ zu denken und ganz viele Dinge von vorneherein nicht zu tun. Jeder von uns kennt sie … diese Angst. Ein unangenehmes, mulmiges Gefühl, das sich ausbreitet, wenn wir andere ungewohnte Richtungen einschlagen.

Ich schreibe heute nicht über das gesunde Maß an Angst. Die Angst, die sich wie ein warmer Mantel über uns legt, sind wir in Gefahr. Ich schreibe über die Art von Ängsten, die ein Leben wirklich beeinträchtigen können. Über Angstzustände, die in bestimmten Situation auftauchen können. Generalisierte Ängste. Angst vor Ereignissen … sich übermäßig zu sorgen. Über die Angst, die Gefühle wie Panik und Hilflosigkeit auslöst.

Ich erzähle darüber, weil ich die Angst so gut kenne

Ich glaube sagen zu können, dass mein Leben schon von Kindheit an, von Angst ummantelt war. Meine Ängste reichten von – bis. In den Jahren danach, habe ich dann sehr gerne meine Komfortzone verlassen, bin immer wieder ausgebrochen und habe mehrmals auf die „STOP“ – Taste des Lebens gedrückt. Meistens war das unfreiwillig und bei meinem letzten „Stillstand“ vor einigen Jahren ging all das mit dutzenden Ängsten einher.

Mir war gar nicht bewusst, wie viele Ängste ein Mensch überhaupt haben kann! Meine Existenz – und Verlustangst war dabei am schlimmsten. Die Angst nicht geliebt zu werden … nicht richtig zu sein! Meine enorme Angst vor Stille und Leere! Und ich hatte riesige Angst Gefühle zu zeigen und zu spüren. Ich fürchtete mich davor, wieder verletzt zu werden. Ich hatte große Angst auf meine alten „Wunden“ zu stoßen. Und ich hatte Angst jegliche Kontrolle über mein Leben zu verlieren! Einige Zeit danach, vor meiner eigenen Größe … Angst vor Sichtbarkeit. 

Schon beim Aufzählen und Aufschreiben meiner Ängste wird mir ganz anders. Unglaublich, was ein Mensch für Ängste haben kann. Es gibt noch so viele Arten von Angst. Und wenn wir auch alle schon davon gehört haben, mit der oder dem einen darüber gesprochen haben – es ist total anders, wenn es einen selbst betrifft! Blicken wir hinter die Kulissen Angst geplagter Menschen, findet man sehr viel – ich nenne es jetzt mal „Unordnung“. Es bedarf sehr viel Arbeit, Disziplin und Mut, wieder etwas Ordnung in das Leben zu bringen.

In all der Zeit habe ich allerdings ganz viel lernen dürfen: Es sind genau DIESE Momente, die mich wachsen lassen … bis heute. Denn viele meiner Ängste sind geblieben. Sie sagen mir hin und wieder „Hallo du!“. Innere Reife und Stärke kommen eben nicht vom seichten durchs Leben tänzeln. :D Deshalb habe ich mich auch in einer gewissen Weise, mit meinen Ängsten angefreundet ›lach‹. Ich sehe sie als Chance mich weiterzuentwickeln!

„Wenn Du Deine Gefühle nicht fühlen willst, spann den Bauch an …“

Dieser Satz ist wirklich alt und ich habe ihn vor vielen Jahren gesagt bekommen. Denk doch mal an Deinen Alltag. Wie oft am Tag ist Deine Bauchgegend angespannt? Atmest Du tief in Dich hinein oder atmest Du „flach? Meine Antwort darauf war: Angespannt und gefühlt, kaum atmend.

Falls es Dir auch so geht und Du Dich dabei erwischst, dass Du häufig angespannt und flach atmend durch Dein Leben rennst, dann verurteile das nicht. Nimm es wahr. Das Schöne an der Sache ist, sobald wir uns unseren Ängsten stellen, fängt die Mauer um unser Herz an einzubrechen. Allerdings in einer „Slow-Motion“ Geschwindigkeit!  Aber mit jedem einzelnen Schritt in Richtung Angst wird diese Mauer niedriger, … DAS verspreche ich!

Meine Ängste waren meine Verbündeten. Mein Leben lang. Deshalb ist es auch nicht so einfach, sie ganz loszulassen. Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen berichten. Ich fühle zwar mit meinen Ängsten nicht unbedingt wohl, habe aber auch nie richtig gelernt, Vertrauen zu haben. Und so halte ich ganz gerne mal an der Angst fest. Tust Du das ebenso, schreit das Herz nach Aufmerksamkeit. Als Nächstes mischt unser Körper mit. Er sendet unüberhör-  und sehbare Signale in Form von Wehwehchen. Das können Rückenschmerzen, Dauermüdigkeit und Kopfschmerz sein. Aber selbst DAS übergehen wir und bringen es NICHT in Zusammenhang mit unserer Angst. Zu viel Druck und Stress JA. Angst NEIN.

Gerade in den letzten Monaten fühlten sich meine Ängste wieder richtig wohl bei mir! Es ist viel passiert, Dinge, die im Leben nicht eingeplant werden. Und dann äußert sich meine Angst als unangenehmes schweres Gefühl in Brust und Bauch. Bin ich in solchen Phasen nicht achtsam, nistet sie sich genau in diesen Bereichen ein und betrachtet mich wahrscheinlich als 5-Sterne Spa Hotel! ›lach‹.

Klar, sie bekommt alles, was sie möchte. Sie bekommt ein 5-Gänge-Menü mit pikanten negativen Gedanken von mir ans Bett.  Sie weiß ja ganz genau, was mich triggert, und worauf ich anspringe und das probiert sie immer und immer wieder aus. So ist sie … die Angst, das kleine Luder!

Ängste sind wie Wellen …

Ich hatte vor fünf Jahren ein starkes Bedürfnis, meine Gedanken, Worte und Erfahrungen öffentlich zu machen. Allerdings waren da auch gefühlt 100 000 Ängste in mir. Meine Zweifel waren so groß  und meine alten Glaubenssätze hatten so wahnsinnig viel Macht über mich! Ich wollte Veränderung, hatte aber gleichzeitig so große Angst davor, ausgelacht und abgelehnt zu werden.

Meine Zeit damals war keine gute gewesen. Es wäre sicher einfacher gewesen, weiter mit meiner depressiven, ängstlichen Einstellung, im Bett zu bleiben oder halbherzig einen Job anzunehmen, der mir Geld brachte. Ich war damals noch nicht sehr weit mit meinen Veränderungen, aber ich habe mich auf eine innere Suche zu mir selbst begeben. Das kostete mich viel Überwindung!

Mit viel Zuspruch meines neuen Partners habe ich eine Entscheidung getroffen und bin in die Wellen aus Scham, Schmerz, Angst und Trauer hineingetaucht. Ich bin all meinen Ängsten begegnet und konnte sie so langsam hinter mir lassen.

Die Angst wird kleiner, wenn wir sie zulassen und auch fühlen! Erst als ich ganz bewusst mit meinen Ängsten gearbeitet habe, konnte ich mich immer wieder dafür entscheiden, einen neuen Weg zu nehmen. Den Weg der Zuversicht, des Vertrauens und der Liebe.

Manchmal hilft es …

Manchmal hilft es, ganz konkret, Dinge zu lernen, die uns dabei helfen, unser Leben leichter zu machen. In meinem Fall war es mein Blog. Ich lernte jede Menge von meinem Herzmenschen. Musste mich über das Online Business, Marketing und Social Media schlaumachen. Wie die Dinge so funktionieren ›lach‹. Ich absolvierte intensives Schreib-Coaching, machte Online-Seminare, aber vor allem tat ich eines: Ich habe mich aktiv dazu entschlossen, meiner Angst ins Gesicht zu schauen. Mich nicht einschüchtern zu lassen!

Warum ich Dir das heute alles schreibe? Ganz klar gesagt. Ich möchte Dir Mut machen. Kein (Angst)-Berg ist zu hoch, um ihn nicht besteigen zu können! Egal um welche Angst es geht. Um welche Form des „gesehen werden“ es geht. Das nicht alle Menschen so denken wie Du und ich es tun ist ok. Dass uns nicht alle Menschen dafür lieben, WAS und WIE wir etwas machen, ebenso ok! Dass Kritik zum Leben gehört, wissen wir alle, also … auch ok. All das darf sein und die Ängste haben dabei auch ihre Berechtigung, NUR sie dürfen uns niemals einschränken und von unseren Wünschen abhalten!

Gehe Deinen Herzensweg. Unser Leben ist viel zu wertvoll, um uns von der Angst ausbremsen zu lassen. Ich gebe Dir mein Mantra mit auf Deinen Weg:

HERZLICH WILLKOMMEN ANGST!

Danke, dass DU heute bei mir warst und vielleicht kannst Du Dir daraus etwas mitnehmen, das Dich einen Schritt weiter bringt!
Bis zum nächsten Mal …

Lesezeit: 4 Minuten

Heute werde ich eine Art „Rede“ schreiben. Ein Plädoyer für mehr Individualität und Mut. Für all unsere unterschiedlichen Facetten, die wir in uns tragen. Eine Ansprache für das Leben UND Ausleben unserer Anteile. „Hauchen“ wir unserer Persönlichkeit mehr Leben ein. ›lächel‹

Den meisten Menschen, die mich lesen, ist es ja bekannt. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich damit verbracht, mich Trends und den schönen Dingen im Leben zu widmen. Ich habe Menschen geholfen, ihre Persönlichkeit zu unterstreichen, indem ich sie passend dazu beraten habe. In meiner knappen Freizeit machte ich dasselbe mit Häusern, Wohnungen oder einzelnen Räumen. Interieur war meine versteckte Leidenschaft und ich lernte, wie man „Räume“ zum Leben erweckt und ihnen Persönlichkeit schenkt. Räume sind sehr oft wie Menschen. Eines der wichtigsten Merkmale ist, wenn man etwas Ungewöhnliches haben oder ungewöhnlich SEIN möchte, der Stilbruch.  Das passt auf den ersten Blick so gar nicht recht zusammen …

Es passt auf den ersten Blick manchmal so gar nicht …

Allerdings fällt der zweite kritische Blick dann ganz anders aus. Ich meine den Mix aus verschiedenen Stilrichtungen, Materialien und Farben. Oft habe ich es erlebt, dass der zweite Blick das Individuelle vollkommen unterstrichen oder herausgekitzelt hat! Manchmal braucht es nur Winzigkeiten, um jemandem oder etwas das gewisse „Etwas“ zu verleihen.

Es sind diese BRÜCHE, die einem Raum und einem Menschen, durch ihre Eigenwilligkeit positives Leben einhauchen. Leben und betonen wir unsere Individualität, entsteht automatisch Persönlichkeit. Und durch diese Persönlichkeit entsteht sehr viel Gefühl, das ausgelöst wird. Also wie wir sehen, all diese Vergleiche lassen sich wunderbar ins Leben übertragen. :D

Was liebte ich diese Arbeit wirklich! Inzwischen bin ich nicht mehr in dieser Branche, doch meinen „geschulten“ Blick … den habe ich immer noch. ›lach‹. Die Sichtweise und mein persönlicher Stellenwert zu schönen und teuren Dingen haben sich total verändert. Ich habe meinen Besitz enorm reduziert. Ich besitze schon seit 4 Jahren nicht mal mehr ein eigenes Auto. Allerdings bin ich nach wie vor detailverliebt! Ich liebe puristisches Design und noch mehr liebe ich Stilbrüche!

Mein Fokus hat sich von außen nach innen verschoben. Und weil dem so ist, hat sich auch meine Leben und meine Persönlichkeit stark verändert. Ich bin selbst immer wieder überrascht, was all das aus und mit mir gemacht hat! Vieles da draußen langweilt mich so sehr. Wenn ich manchmal durch die Straßen gehe … in Magazine blättere, … es sieht alles GLEICH aus! „Einheitsbrei“ wohin man sieht. Alles gleich. Selbst wenn ich in die Gesichter der Menschen schaue – alles gleich.

Wo bleibt die Eigenwilligkeit im äußeren Ausdruck?

Das frage ich ernsthaft: Wo bleibt das Gefühl, wenn ich einen Laden betrete und wo bleibt das Gefühl, wenn ich neue Menschen spontan kennenlerne? Wo ist der Mut geblieben, anders zu sein? Der Mut ein wenig aufzufallen und gegen den Strom zu schwimmen?

So wie alle Geschäfte ein sehr ähnliches Einrichtungskonzept haben, scheinen auch Menschen sich nur noch anzupassen. Inspiriert aus der Retorte … Ciao Kreativität und tschüss Andersartigkeit! Selbstverständlich darf sich jeder so kleiden, so einrichten UND so leben, wie er es für richtig hält. Aber leider habe ich wirklich das Gefühl, dass nicht nur der äußere Ausdruck gleich und gleicher wird, sondern sich auch unser INNEN angepasster gibt.

Es ist ein leichtes, andere zu kopieren, als sich selbst zu zeigen. Wir plappern alles nach, als uns selbst eigene Gedanken zu machen! Viele werden zu Abziehbildern anderer! Wo bleibt der Mut, seine eigene Kreativität stolz zu präsentieren? Bei all dem orientieren im Außen, vergessen die meisten häufig wer sie selbst sind! Sie übersehen und deckeln ihre Einzigartigkeit … was ich persönlich sehr traurig finde.

Die Persönlichkeit auch leben …

Ich weiß aus Erfahrung, dass das auch Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Andersartigkeit führt zwangsläufig dazu, mit Menschen in Konflikt zu geraten. Warum? Sie stört die Gewohnheiten und die Harmonie der Masse. Oft ist sie auch unbequem und passt nicht gut in unser System. Aber ist nicht gerade das, was uns als Individuen besonders macht? Jeder könnte durch sein Individuelles wirken, das große bunte Bild noch verschönern! Machen nicht die Gegensätze unser Leben spannender und abwechslungsreicher?

Ich find JA. Ich kenne viele Menschen, die ihre Besonderheiten unterdrücken! Ich war schon immer etwas verrückt, … rein optisch quetschte ich mich in keine Schiene. Meine Kreativität trug ich zur „Schau“. Mein Innerstes aber passte ich an. Wenn ich schon äußerlich schräg war, wollte ich innerlich den Menschen gefallen. Was natürlich nie passierte, weil es nicht ECHT war.

Unterdrücken wir und passen wir uns an, ersticken wir diese Anteile in uns. Die Anteile, die echt sind, gesehen werden möchten und auch ausgelebt werden wollen! Nur wenn wir unserer Persönlichkeit erlauben ZU SEIN, all unsere Facetten zeigen, fühlen wir uns vollkommen und zufrieden. Wir brauchen niemanden mehr kopieren, sondern tragen unser Glück in uns selbst. DAS ist Authentizität, oder nicht?

Meine Gedanken:

Es gibt viel zu wenige mutige Menschen, die groß und vor allem anders denken. Sich trauen Dinge ins Rollen zu bringen. Menschen, die nichts darauf geben, wenn sie jemand von der Seite ansieht, weil sie nicht dem aktuellen Schönheitsideal entsprechen. Menschen, die ihrer Persönlichkeit Leben einhauchen und ihre Wege gehen, ohne die gesellschaftlichen Normen zu hinterfragen. Menschen, die sich AUSDRÜCKEN, indem sie leben, wie sie sind! Innen wie außen. Menschen, die damit zum Vorbild werden für andere und jede Menge Mut machen. 

Vertrauen wir uns. Wir brauchen mehr von meiner Lieblingsfreundin Ronja. Die Welt würde mehr Peter Pan’s ertragen und noch ganz viele Pippis, samt Pferd und Affe! :-) Ich möchte heute ein Hoch auf mutige „Stilbrüche“ aussprechen im Leben. Und ein Hoch, auf das Vertrauen, das wir für uns selbst übrig haben sollten. :-)

Unser Leben ist zu kurz, um nicht so aufzutreten, wie wir es uns eigentlich wünschen.
Hab’s gut, hauche Dir genügend Leben ein und habe den Mut, danach zu leben.

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Hingesetzt und Rückschau gehalten

„Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, … es kommt nur auf die Entfernung an.“

Heute von MIR zu DIR. Gedanken von Frau zu Frau und über das Leben, das wir jederzeit verändern dürfen.

Ich mag es sehr Frau zu sein … ich liebe es meiner Intuition mehr und mehr zu vertrauen! Und noch mehr liebe ich es zu wissen, WER ich bin und wofür ich stehe. Das war nicht immer so.

Mit 10 wusste ich, dass ich entweder Krankenschwester oder Kindergärtnerin werden würde. Ich wusste immer, dass ich schnell mein eigenes Geld verdienen musste, um so schnell wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen. Meine Berufswahl verlief total anders. Nach einer Verletzung bemerkte ich – ich kann kein Blut sehen, also fiel Berufswahl Nummer eins weg. Kinder waren mir plötzlich zu anstrengend und zu laut. Also ging ich in den Handel.

Ein System hat mich gefangen genommen, mit dessen Zahlen, Fakten und Daten ich mich eine Zeit lang sehr gerne auseinandergesetzt habe. Nach meinem Abschluss übernahm ich Verantwortung und Führung. Business-Outfit war Standard geworden. Ich wurde wirklich gut in dem, was ich tat und habe „gelernt“ mich anzupassen. Zu verkaufen. Zu schulen und habe mich auf Zahlen und Umsatz gestürzt, die es zu erfüllen gab. Es wurde viel umgesetzt und ich habe mich fürchterlich angestrengt. Ich wollte „beweisen“ … wie immer. Stress, viel zu wenig Zeit und die Arbeit mit nach Hause genommen – so war’s.

Ich funktionierte (fast) immer fehlerfrei in diesem System, das irgendwie gar nicht meines gewesen war. All das konnte nicht so weitergehen, das wurde mir klar, als ich mein erstes Burnout hatte, meine Beziehung dadurch zerbrach und ich jeden Tag unglücklicher wurde und in ein tiefes schwarzes Loch gefallen bin.

Es MUSSTE etwas anders werden …

Ich wusste damals, dass es in mir einen Anteil gab, der begraben ganz tief in mir schlummerte. Den ich aus meinen Augen verloren hatte und dem ich nie Platz und Raum gegeben hatte. Mit wunderbarer Hilfe von Außen machte ich mich auf den Weg um einen NEUEN Zugang zu mir zu finden.

Ich machte mich auf den Weg und probierte eine Unmenge an Sachen aus:
Jede kreative Tätigkeit wurde erkundet. Ich begann wieder sehr viel zu lesen und beschäftigte mich mit der Tiefe meiner Seele, meinem inneren Kind, meiner Psyche und meiner Vergangenheit. Immer auf der Suche „Wer bin ich?“ und „Wozu bin ich eigentlich hier?“

Und dann kam ein ganz besonderer Moment. Ich nahm an einem Seminar teil. „Raus aus meinen alten Schuhen“, war das Motto, das mich total ansprach. Und ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen … ich lag da auf dem Boden inmitten einiger Menschen, die alle auf eine gewisse Weise auf der „Suche“ waren. Ich lauschte der Vortragenden und folgte den Anweisungen. Ich wartete schon gespannt auf meine unangenehmen Gefühle, die jedes Mal hochkamen, wenn es still wurde und wenn ich mich ganz auf mich konzentrieren sollte. Es kam aber nix. Plötzlich war es da ganz ruhig und friedlich in mir! Es gab nichts zu tun … ein so unglaubliches und schönes Gefühl, das ich nicht kannte.

Von da an wusste ich, was ich wollte, wo ich hin wollte und was zu tun war! Nämlich NICHTS MEHR von dem, was ich bisher getan habe …

Natürlich wäre das jetzt ein schönes Ende und ein noch besserer und leichter Beginn für ein neues Leben – doch leider war das nicht so. Ich wurde ein weiteres Mal auf die Knie gezwungen. Denn schon klar, ich wusste jetzt, wo ich hin wollte, aber dazu musste ich erstmal (in meinem Fall) alle Zelte abbrechen … umsiedeln … Verbindungen cuten … Klartext reden und vor allem NEIN sagen!

Ich habe mich hingesetzt und Rückschau gehalten …

Was hat immer gut funktioniert?
Was eher nicht …
Was hat mir bislang wirklich Spaß gemacht?
Was liegt da in mir tief verborgen?
Welche Prioritäten setze ich für mein Leben in der Zukunft?
Was lässt mich immer wieder in alte Muster und Glaubenssätze fallen?
Was schafft mir innere Balance und Wohlgefühl?
Schaffe und will ich wirklich so viel verändern?

JA. Ich wollte, ich musste es tun, wenn ich wieder glücklich und vor allem gesund sein wollte. Es war genau diese Zeit, als ich die Tür zu meinem Innersten öffnete, alles Alte und Ungesunde, Schritt für Schritt hinter mir gelassen habe – ab da konnte ich mich selbst entdecken. ›lächel‹

Mein Körper war mein Guide … er versorgte mich relativ rasch mit Informationen darüber, was gut für mich ist und was ich besser sein lassen soll. Zuvor habe ich dieses Signal immer überhört. Ich hatte keine Zeit dafür und es war mir lästig. Ich wollte diese „Signale“ nicht spüren, denn sie bedeuteten für mich pure Schwäche. Heute ist es mir ganz wichtig geworden auf meine Intuition zu hören und „hinzuspüren“, was da in mir so abgeht. :D

Meine Emotionen bekommen endlich genügend Platz …, wenn ich zurückdenke, ich glaube ich konnte gar nicht weinen. Bei mir kam nichts an die Oberfläche. Es war mir wichtig immer die Kontrolle in allen Situationen zu wahren. Gefühle waren da fehl am Platz! Schließlich war ich eine starke Frau. Aber all die unausgesprochenen Worte, die Wut, die Trauer und Angst, hatten sich in meinem Körper abgesetzt und „überdeckelten“ somit auch die schönen Gefühle und Emotionen. :-(
Heute weiß ich es besser. Emotionen sind fließende Energie und brauchen genügend Platz in unserem Leben.

„DU bist so typisch Mädchen“ … ›lach‹. Früher hätte mich diese Aussage geärgert, denn ich und „Mädchen“? Wirklich nicht. Heute ist es ein wunderschönes Kompliment für mich.  Wenn ich mich mit meinem Herz-Mensch vergleiche:

ER: Immer konzentriert, ständig fokussiert, er ist absoluter Realist, wenn er etwas anpackt, sitzt es, ER ist mein Anker …
ICH: Ich dagegen bin emotional (geworden), ich gehe nach meiner Intuition, bin umsorgend, kreativ und spirituell.

Ich war vor Jahren so wie mein Mann … also sehr ähnlich. Männer waren immer mein Vorbild! Männer verkörperten Stärke, Kraft und richtigen Mut. Das dass, alles totaler Bullshit ist weiß ich heute. Ich weiß, dass die weiblichen Qualitäten sehr wertvoll sind und dass FRAU auch all diese männlichen Anteile in sich trägt. Ich bin heute so dankbar über meine spürbaren „Superkräfte“, denn ich kannte sie alle nicht. Ich wusste nicht wie es sich anfühlt, im Flow zu sein, Gefühle und Weichheit zu zeigen … Wärme auszustrahlen und empathisch zu sein. Alles Dinge, die die Welt so dringend braucht. #dankbarbin

Es war das Wertvollste, was mir passieren konnte …

Es muss im Leben immer etwas geschehen, das einem die Füße vom Boden reißt, um dann sagen zu können: „Nein, so kann es nicht weiter gehen …“. Bestimmt hast auch Du schon so eine Erfahrung machen müssen. WAS wir aus diesen Momenten dann letztendlich erschaffen, liegt an uns. An unserem Mut, die Türe zu unserem Innersten aufzumachen UND auch hineinzugehen.

Dieser Weg hat mich auf ganz liebevolle Weise entdecken lassen, WER ich bin. Es hat mir geholfen, meinen Weg zu mir zu finden … meine Ruhe zu finden … mir Klarheit geschenkt und meine weibliche „Weisheit“ zu nutzen. :D
Ich weiß, diese Möglichkeit ruht in jeder von uns.

Und ich verneige mich vor jeder Frau, die sich vielleicht genauso wie ich, erst spät den Mut aufbringt, diesen Weg zu gehen und sich dabei auf dem Weg zu sich selbst macht und dabei ganz viele wunderbare Seiten entdecken wird!

Ich würde mich freuen, von Dir dazu zu hören.
Pass gut auf Dich auf.

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„Mach etwas aus deinem Leben …“ Ich mochte diesen Satz nicht. Er wurde mir x-mal ans Herz gelegt. Ob passend oder unpassend, Hauptsache dieser Satz wurde ausgesprochen, um mich beinahe in den Wahnsinn zu treiben. DAS Gefühl hatte ich vor vielen Jahren. JETZT – verstehe ich ihn sehr genau und ich gebe ihn sogar selber gerne weiter. Er ist wie ein unauffälliges „Mantra“, das ganz viel Wahrheit beinhaltet. DU bist der eigentliche Creator in Deinem Leben, … nutze diese Position.

Hast Du Dich schon mal gefragt?

Hast Du es schon mal getan? Dich gefragt, wie es sein würde, wenn Du in Deinem Leben alles tun und machen könntest, was Du willst? Dieses Gedankenspiel machen nicht nur Kinder, sondern auch ganz viele Erwachsene! Hört man da genauer hin, entstehen die wunderbarsten Ideen und Träume.

Also wenn Dir alle Türen offen stehen würden? Wenn Dir nichts in den Weg gelegt werden würde? Wenn alles grenzenlos wäre?

Was wäre, wenn Du nur durch einen langen Tunnel gehen müsstest. Du müsstest Dich nur entscheiden einfach loszugehen!

So viele Menschen, die ich kenne, sehen diesen IHREN Tunnel. Klar und deutlich. Sie haben ihn ganz fest vor ihren Augen. Sie haben aber Angst, durch diesen Tunnel zu gehen.

Und dann stehen sie da … wie angetackert. Sie stehen da und blicken in diesen Tunnel, der vor ihnen zu sehen ist. Doch sie können sich nicht überwinden, einen Fuß vor den anderen zu setzten und darauf loszugehen …

Ist es wirklich so schwierig sich zu überwinden um seinen Traum, sein Ziel zu verfolgen?

Ich stelle mir diese Frage selbst so oft! Ich gehörte zu den Menschen, die viel zu lange gewartet haben. „Angetackert“ stehen geblieben sind. Ich habe mich einfach nicht getraut loszulaufen! Mal kurze Zeit KEINEN hell erleuchteten Weg zu gehen! Ich blieb in meinen Träumen und Wünschen hängen, obwohl ich genau wusste, wenn ich einfach losmarschieren würde, sich alles zum Besseren verändern würde!

Und irgendwann sah ich die Menschen da draußen, die es geschafft hatten. Mein Gedanke: WAS unterscheidet MICH von all diesen Menschen? Ich habe doch auch dieselben Möglichkeiten, oder etwa nicht? Bin ich vielleicht nicht richtig oder gut genug?

Und sehr spät realisierte ich – ICH bin NICHT anders. Und ICH bin RICHTIG wie ich bin. Wir sind alle nur Menschen!

Die nächste Frage, die mich immer beschäftigte war: Braucht man denn ein gewisses Talent um JEMAND zu SEIN?

Nach dieser Frage waren auch sofort ganz viele Antworten in meinem Kopf, die mich beruhigten:
NEIN … denn es gibt sehr viele Menschen, die kein besonderes Talent besitzen oder überdurchschnittlich hohe finanzielle Mittel haben und TROTZDEM einfach losgegangen sind. Sie sind durch diesen kaum beleuchteten Tunnel durch! Zielstrebig geradeaus! Sie sind nicht in diesem Spiel „Was wäre, wenn alles möglich ist“ hängen geblieben. Sie haben ihre selbst angelegten Fußfesseln aufgeschnitten und haben sich entschieden durchzugehen.

Und dann stehen sie am anderen Ende … hinter dem schlecht beleuchteten Tunnel und strahlen und sagen stolz:
„Hey … es war nicht schlimm, es war zwar an manchen Stellen ziemlich dunkel, aber es waren immer nur kurze Strecken der schlechten Sicht! Ich bin trocken geblieben, denn ich hatte ein Dach über meinem Kopf :D … ich konnte mich auch ausruhen und nun bin ich angekommen … der erste Schritt war der wichtigste, danach ging es beinahe von alleine, weil ich den Ausgang immer vor Augen hatte!“

DU darfst Dein Leben kreieren!

Dein Leben wird so aussehen, wie DU es Dir machst oder was DU daraus machst!
Es wird durch Deine Gedanken darüber entstehen.
Du willst ein Creator sein? Ein Autor Deines Lebens? Ein Boss? Ein Kapitän?
Du bist es schon, Du musst nur Dein Drehbuch vor Augen haben. Deine Kreativität pflegen und die Leinen losmachen! ›lach‹
Fang an zu gehen … zu laufen … geh da durch … übergehe DAS, was Dir im Weg steht!
Es wartet so unglaublich viel auf Dich!

Denn weißt Du … Dein Leben ist DAS, was DU daraus kreierst!
Denn DU bist der Creator und Deine Gedanken werden Dir folgen.
Verlieren wir niemals die Hoffnung und den Glauben an uns selbst.
Hören wir NIEMALS auf zu träumen und geben wir ALLES für die Verwirklichung unserer Träume, weil es einfach etwas Wunderschönes ist.
Nutze diese Möglichkeit. Ich wünsche es Dir so sehr. ›lächel‹

DAS LEBEN IST EIN GESCHENK! DIE FRAGE IST NUR: MACHST DU DEIN GESCHENK AUCH AUF?

Ich wünsche mir sehr, dass ich Dir, mit meinem Beitrag heute, Dein Leben wieder etwas „näher“ bringen konnte. Deine Wünsche vielleicht wach geküsst habe? In Wahrheit sind wir alle irgendwie sehr ähnlich, deshalb verstehe ich Dich auch so gut!

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Sich eine Auszeit zu nehmen ist für viele von uns ein nicht ganz nachvollziehbarer Schritt. Außer man ist Schulabgänger … nach dem Abitur. Nur ist es in der Zwischenzeit so, dass sich auch ganz viele Arbeitnehmer wünschen, eine Auszeit von dem ganzen beruflichen Stress einzuplanen. Einfach zur Ruhe kommen … sich über wichtige (aber auch unwichtige) Dinge klar werden. Oder sich einfach mal nur um sich selbst kümmern!

Eine Auszeit kann unser Leben verändern

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst für eine Auszeit entschieden. Ich war ausgelaugt, unmotiviert, müde und leider auch sehr angeschlagen. Der Job und die damit verbundene Verantwortung sind mir zu viel geworden. Die Luft war draußen und die gestellten Erwartungen konnte und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch in dieser Form nicht mehr leisten.

Eine Auszeit zu nehmen ist nicht immer so leicht möglich. Es hängt von der persönlichen Situation ab, den Zielen UND der Absicht, wie es danach weiter gehen soll.

Bei mir stand in dieser Entscheidung meine Gesundheit im Vordergrund. Ich musste dem ständigen Druck und Stress den Rücken zuwenden. Ich brauchte Zeit für mich, … ich musste reflektieren und mir über neue Ziele klar werden. Ein Richtungswechsel war dringend notwendig.

Natürlich kann niemand über längeren Zeitraum so einfach zu Hause bleiben ohne das die Firma Bescheid weiß. Natürlich kann man sich unbezahlt beurlauben lassen, aber selbst das ist nicht ganz einfach und stoßt auf Unverständnis. Zudem besetzt man als Arbeitnehmer einen Platz, der nicht so ohne weiteres ersetzt werden kann. Deshalb sind Gespräche mit der Geschäftsführung wichtig. Auch wenn man nicht bis ins kleinste Detail gehen muss, ist eine Erklärung wichtig.

Bei mir war es nicht möglich, meine sehr offensichtlichen Gründe für diesen Schritt zu erklären. Ich stieß auf Unverständnis und weitere Druckmittel. Dieses Gespräch war mein letztes und ich ging. Ich kann mich noch so genau an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern gewesen! Nach so vielen Jahren konnte ich wieder tief in meinen Bauch hinunter atmen … als hätte ich die ganze Last hinter diesen Türen gelassen!

Ja so begann mein Plan wahr zu werden. „AUSZEIT“ …, und auch wenn ich finanziell schlecht ausgestiegen bin, fühlte ich mich die erste Zeit wie neu geboren.

Mein Auszeit war zwar nicht so geplant, aber sie war fest in meinem Kopf verankert. Der Hauptgrund war allerdings meine Gesundheit. Ist Geist und Körper nicht belastbar und fit, wird man über kurz oder lang, auch seine Tätigkeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. 

Es gibt viele Gründe, warum eine Auszeit nicht nur SINN ergibt

… sondern eine ganz besondere Zeit im Leben sein kann. Wenn wir uns zu einer Auszeit entschlossen haben und es möglich ist, ist der größte Schritt schon mal getan. Jetzt gilt es zu handeln … zu planen … WAS oberste Priorität hat. (Für jeden ganz individuell).

  • Zeit für die Gesundheit. Für mich stand meine Gesundheit ganz oben! Eine lange und schwierige Zeit kam auf mich zu. Ständiger Stress, Druck und Anspannung dazu körperliche Arbeit kann der Gesundheit ganz schön zusetzen. Psychisch wie physisch. Meine gesundheitlichen Probleme waren schon ernsthaft fortgeschritten deshalb sollte man NICHT darauf warten, bis der Körper samt Psyche zusammenklappt. Die Signale sollten ernst genommen werden und da kann eine Auszeit die richtige Rettungsinsel sein! Mit den wachsenden Erwartungen steigen auch die psychischen Erkrankungen. Und ehrlich jetzt: die eigene Gesundheit sollte oberste Priorität bekommen!
  • Die „was will ich“ Frage. Ich hatte mir vor meiner Auszeit kaum diese Frage gestellt. Vielleicht habe ich sie begonnen aber niemals fertig gedacht. Ich war unzufrieden mit meinem Leben, meinen Beziehungen und meinem Umfeld. Ich wollte ein anderes Leben. Eines das nicht andere für mich lebten! Also ist eine Auszeit auch der richtige „Break“ um sich besser kennenzulernen. Sich zu fragen: Was will ich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Veränderung braucht es und um Himmels willen – WER bin ich eigentlich und WIE möchte ich mein Leben weiter führen? Es ist keine leichte Aufgabe und ist mir persönlich sehr schwergefallen. Aber mit der Zeit kommt die Übung und führte mich zur Zufriedenheit und noch ganz vielen anderen Erkenntnissen. ›lächel‹.
  • Es ist doch immer so. Unser Alltag bestimmt uns in gewisser Hinsicht. Und der Alltag hat die meisten Arbeitnehmer gut unter Kontrolle. Jeder Tag ist gleich … alles wiederholt sich und hat den ständig gleichen Rhythmus. Kurz gesagt – es ist ein Einheitsbrei. :-( Eine Auszeit bietet sehr viele Möglichkeiten, endlich mal etwas von der Spur abzuweichen! Vielleicht einer Idee nachzugehen … etwas auszuprobieren, was man schon sehr lange im Gedanken hegt. Ich habe in dieser Zeit meine Kreativität neu zur Welt gebracht. Ich habe endlich mit dem Schreiben begonnen, so ist auch FrauenPunk entstanden ist.  :D
  • Erholung pur! Nicht für alle Menschen wird die Auszeit zur Wiederherstellung des eigenen Körpers gebraucht, so wie es bei mir der Fall war. Für die meisten Menschen bedeutet eine Auszeit Entspannung, Erholung, Kraft tanken und Urlaub, länger als normal. Energiedepots werden wieder aufgefüllt! Die Motivation kehrt zurück und die Freude ebenso. ›zwinker‹.

Viele Menschen denken bei dem Wort Auszeit an eine unendlich lange Zeit. Bei mir war es zwar so und ich bin bis heute nicht mehr zurückgekehrt. Für mich öffnete sich eine ganz besondere Türe. Ich lebe und arbeite in meiner selbstgewählten Auszeit. Zwar mit vielen Einschränkungen und Abstrichen, allerdings bin ich jetzt glücklich, kann selbstbestimmt SEIN und bin überdurchschnittlich dankbar!

Manchmal ist eine längere Auszeit sinnvoll (für mich) oder sogar notwendig. Sie sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich kenne in der Zwischenzeit viele Menschen, die sich dazu negativ äußern. Gerne wird man als „faul“ betitelt. Dabei wird vergessen, dass während einer Auszeit kein Geld verdient wird! Rücklagen sind also notwendig. Ist eine „Auszeit“ aus gesundheitlichen Gründen notwendig, liegt die Sachlage anders.

Fazit:
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mein Schritt damals, einer der wichtigsten in meinem Leben war. Es war eine sehr harte Zeit JA. Sie war mit viel Schmerz, Angst und Arbeit verbunden. ABER sie hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Mein Leben hat sich zu einem besseren verändert. ICH bin zu einem besseren Menschen geworden! Ich habe Veränderungen zugelassen und dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Und ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die ich mir niemals hätte träumen lassen. :D

Es war eine so aussichtslose Zeit VOR der Auszeit gewesen … heute bin ich voller Zuversicht, positiv, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft. #dankbarbin

Ich wünsche niemandem, dass er diese Auszeit benötigt, aber möchte ALLEN Mut machen, sollten sie darüber nachdenken, sich eine Auszeit zu nehmen. :D

Alles Liebe …

Lesezeit: 4 Minuten

Du kennst sie sicher auch … die kleinen und großen Zweifel, die sich so oft in uns behaupten wollen. Die Fähigkeit mit unseren Gefühlen konstruktiv umzugehen, macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern … zwischen einem glücklichen Leben oder unzufriedenes Leben, aus. Gerade wenn wir in unserem Leben eine Veränderung möchten, dann kommen sicher viele Menschen immer wieder an den Punkt, an dem sie von Zweifel und ihren Ängsten geplagt werden. Vom Sinn und Unsinn unserer Zweifel …

WAS MACHST DU, wenn Du anfängst zu zweifeln? Ich frage Dich das ganz bewusst, damit Du ausreichend Zeit hast, Dir am Schluss die richtige Antwort zu geben. :D Der „Zweifel“ … gesund und gefährlich zugleich. Zweifel hilft uns manchmal die richtigen Entscheidungen zu treffen und manchmal auch nicht. Zweifel waren ein Teil meines Weges, eine ganz lange Zeit! Sie kamen dann, wenn ich einen massiven „Durchhänger“ hatte, immer mit derselben Frage im Schlepptau: „Ich habe doch alles gegeben? Das Gefühl war gut und dennoch hat es nicht gereicht.“

Und dann passiert es wieder …

Wir sind plötzlich enttäuscht und die Zweifel bremsen unser Leben. Und zwar das Gesamte! Wir zweifeln nicht nur an ein oder zwei Dingen. NEIN, wir zweifeln an ALLEM. Wir fühlen uns auf einmal nicht mehr gut genug … alles ist Mist und die Welt fühlt sich verkehrt an. UND? Was passiert danach? Ich nehme mich als freiwilliges Beispiel, schließlich war das meine Welt.

Mein Vertrauen war weg. In allem und alles! Und dann ging’s richtig los … das Drama, der Alptraum, die Hölle. Ich kann dazu nur eines sagen: NICHT GUT. Stopp das sofort! Diese Gefühle verleiten uns zu Kurzschluss-Entscheidungen.

  • Wir schmeißen unser Vorhaben ganz schnell wieder hin.
  • Wir blockieren uns selbst.
  • Es fehlt uns der Mut zur Entscheidung.
  • Oder wir machen Dinge, die wir schnell bereuen.

Hol Dich zurück in das Hier und Jetzt. Schau Dich an und beobachte Dich. Beobachte Dein TUN. Würdige alle Deine Aktionen des Tages und der vergangenen Zeit. Und dann wähle das „VERTRAUEN“. Glaube an Dich und Dein Vorhaben. Mach weiter und glaube mit 300 % an Dein Vorhaben. Warum?

  • Weil DU es kannst …
  • Weil DU ein(e) „Entscheider(in)“ bist …
  • Ein(e) „Krieger(in)“ bist …
  • Weil DU Dinge bewegen kannst!
  • Weil DU, Du bist … Amen. Schaffst Du das? Natürlich, ich hab es ja auch geschafft. ›lächel‹

Manchmal können Zweifel auch hilfreich sein

Nämlich, wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen. Die Frage ist immer nur: WIE gehen wir damit um? Überlegen wir immer in Ruhe und ganz klar fokussiert die Vor- und Nachteile unserer Entscheidung oder lassen wir uns von dem Zweifel den Weg absperren und ganz klar ausbremsen?

Wo würdest Du Dich einreihen? Wo gehörst Du hin? Wärst Du eher bei den Menschen zu finden, deren Zweifellevel sehr hoch ist oder bist Du ein(e) „Macher(in)“? Nutzt Du Deine Energie oder verschwendest Du sie? Ich weiß, meine Fragen sind heute etwas provokant aber mit „soft“ kommen wir nicht ans Ziel … jedenfalls hatte ich noch nie das Vergnügen. ›lach‹.

Zweifel gehören in unser aller Leben. Sie können uns leider jede Menge nützliche und positive Energie stehlen. Die Folge ist wir versuchen krampfhaft unsere Zweifel zu vertreiben und legen somit unseren gesamten Fokus auf unsere Zweifel. In dieser Zeit damals, merkte ich schnell, dass sich meine Ängste und Zweifel dadurch immer noch mehr manifestiert haben und den eigentlichen positiven Dingen und der aktiven Energie keinen Raum gelassen haben.

Lass es nicht zu, dass Zweifel Dein Leben  ausbremsen!

Es gibt für alles im Leben Tipps und Tricks. Wertvolle und weniger brauchbare. Das Schöne, wir können alle in einen großen Topf wühlen und uns DAS herausnehmen, was uns gefällt … was für uns Sinn ergibt. Und das Ganze noch „frei“. :D Normalerweise hebe ich mir solche Beiträge immer für meine monatlichen FrauenPunk-Tipps auf. Allerdings finde ich es heute gut so wie es ist. Bereit?

Nimm Deine Zweifel an. Wie schon erwähnt, zweifeln ist normal und gehört zu unserem Leben dazu. Allerdings sollten wir keine Dauer-Zweifler werden! Wenn Du es schaffst nicht länger gegen sie anzukämpfen, sondern sie an Deiner Seite „weilen“ zu lassen, dann wirst Du bald erkennen, dass sie Dich in Ruhe lassen und sie Dir nicht den Weg verbauen. Deine wertvolle Energie bleibt Dir erhalten für wichtigere Dinge!

Ja nichts verdrängen! Ich kenne das so gut! Wir sind Meister im Ablenken, verdrängen und wegschauen! Schau Dir Deine Gefühle an – sieh hin! Nimm sie wie sie sind. Sage Dir, dass Du damit gut umgehen kannst, denn sie sind völlig okay.

Von der Seele schreiben. Es kann so hilfreich sein … sich alles was uns bedrückt, nicht funktioniert, wovor wir Angst haben und ZWEIFELN … einfach von der Seele zu schreiben. Bring es zu Papier! Stelle Dir die Fragen, die Dich beschäftigen, schreibe sie auf und beantworte sie Dir. So verarbeitest Du Deine Gefühle und bekommst Klarheit.

Was wäre wenn? Ich persönlich arbeite und vertraue immer auf das Positive. Bin aber gerne auf das Schlimmste vorbereitet! Es gibt mir Sicherheit. Deshalb gehe ich immer diese Frage im Geiste durch. WAS passiert, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe? Welche Schwierigkeiten können entstehen? Was wären die Folgen, wenn ich JA zu meiner Überlegung sage?

Dreh Dich um … und blicke zurück. WANN hast Du das letzte Mal Deine Zweifel in den Boden gestampft? Nimm diesen Moment als Anker! Damit kannst Du Dich selbst motivieren. Gelungene Dinge passieren NICHT nur einmal! ›lach‹

Stelle Dir Deine Zukunft vor. Wenn Du Deine Zweifel überwinden möchtest, mache eine Reise in Deine Zukunft. Wie ist es da? Wie fühlt es sich an, wenn Du Deine Möglichkeiten ausgeschöpft und erreicht hast? Spüre hinein wie es sich anfühlt … mit allen Sinnen bitte :D, ich  bin mir sicher es wird Dir gefallen!

Fertig. Mehr hab ich nicht. ›grins‹. Aber es sind wunderbare Werkzeuge dabei. Nutze sie, wenn Du die Dinge anpacken möchtest. Es ist Dein Tag! Entscheide Dich wie ich für:

„GOTT JA, ICH WILL“! Nicht erst morgen oder übermorgen … JETZT, es ist DEIN Moment!

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches TUN ohne energieraubende Zweifel, Du „Macherin“ ›zwinker‹. Und denke daran:

Zweifel zerstören mehr Ideen als alle Fehler.

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Manchmal braucht es nur eine Portion Mut und einen kleinen Tritt in den Hintern, um in die richtige Richtung zu gehen. Es gibt so viele Dinge, die als „Problem“ gesehen werden, obwohl es gar keines ist. Das Ding mit dem Mut ist wohl die häufigste Hürde, zumindest für sehr viele Frauen. Männer tun sich dabei immer etwas leichter. Das ist der Grund, warum ich das Thema Mut für ein sehr Wichtiges halte! Trotzdem möchte ich schon am Anfang des Artikels nicht versäumen zu sagen: „Tu das, was DU für richtig hältst“!

Wenn wir nichts wagen, werden wir vieles später bereuen!

Gleich zu Beginn, ich kenne ein mutloses Leben. Ich habe es viele Jahre gelebt. Ich war also mitten drin und das Gefühl ist mir sehr bekannt. Immer auf der „sicheren“ Seite, dann passiert auch nix. Nur weiß ich aber auch, dass sich durch dieses „breiige“ Leben auch nichts ändert kann! Ich habe während meiner Ausbildung wichtige Entscheidungen endlos lange vor mir hergetragen. Entscheidungen, hätte ich sie früher getroffen, die mein Leben in eine ganz andere Richtung gelenkt hätten. In eine Richtung, die ich für eine Zeit sicher sehr genießen hätte können. Was aber habe ich gemacht? Nix. Gejammert und viel zu viel auf andere Meinungen und Menschen gehört!

Ich habe mein ganzes Leben hinterfragt und dadurch wurde alles noch komplizierter als es in Wahrheit eigentlich gewesen wäre. Ich habe immer darauf gewartet, bis mich irgendwer an die Hand nimmt und mir diese Entscheidung nicht ausredet, sondern zuredet. Mir einen kleinen Tritt gibt und sagt: „Hey, was soll passieren? Du bist unabhängig, jung und verdienst Dein eigenes Geld UND es wäre eine tolle Chance, neues kennenzulernen.“ Doch es war niemand da, der dachte wie ich ganz tief in meinem Inneren.

Durch dieses immerwährende WARTEN, sich nicht oder zu spät entscheiden, wurde alles noch schlimmer. Auf Deutsch geschrieben: Ich hatte einfach nicht den Arsch in der Hose, mich all meinen Ängsten zu stellen. Auf mein Inneres zu hören und danach zu entscheiden. Mein Leben hat so laut nach Veränderung geschrien, nach Abenteuer! Was tat ich? Ich killte dies Gefühl und passte mich, der mir selbst eingeredeten Norm an. Ich tat das, was alle taten in meinem Alter.

Für solche Entscheidungen ist der Preis oftmals hoch …

Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt recht geben, wenn ich sage, wir haben in der Kindheit die besten Ideen und wunderbarsten Träume die es je gibt. ›lach‹. Sie sind aber schnell vergessen, da wir anfangen uns mit anderen zu vergleichen. Wir denken vernünftig sein zu müssen, so wie es uns eben gelernt wurde! Oft wird einem auch erklärt, „talentfrei“ zu sein, was der größte Blödsinn überhaupt ist! Es kann einfach NICHT stimmen, weil JEDER irgendetwas gut kann und für etwas „brennt“!

Und da ist er wieder der MUT, der notwendig ist, um zu erfahren, was die Welt so alles bereitstellt! Ohne Mut wird unsere Welt klein bleiben. Viel kleiner, als Du es Dir für Dein Leben vielleicht wünschst. Wenn wir uns nichts trauen, wird sich einfach nichts ändern! Im Laufe der Jahre bin ich draufgekommen, dass man am besten mit allem beginnen soll, bevor man dazu bereit ist! Alles in hunderttausend Teile „zerdacht“ hat! Weil es einen oder DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt, weil sich ständig andere Dinge einschleichen.

Es beginnt ja schon bei sehr einfachen Dingen:

  • Courage, mal alleine zu verreisen … die Familie, Familie sein lassen.
  • Sich um einen anderen Job umzusehen. Einer der vielleicht auch Spaß macht?
  • Im fortgeschrittenen Alter noch eine Umschulung zu machen.
  • Mut sich der gesellschaftlichen Norm nicht zu beugen.
  • Die Herde verlassen und sich nicht umdrehen …
  • Mut, gedachtes auch auszusprechen.
  • Mut ins offene Meer zu springen und mal eine Weile zu schwimmen, bis man wieder Boden unter den Füßen spürt!
  • Mut, endlich DU selbst zu sein, egal ob verrückt, langweilig, stark oder schwach! Hauptsache DU!

Verstehst Du was ich sagen will? Höre nicht nur auf Deinen Verstand! Nimm Deine Gefühle mit ins Boot. Wenn er sagt, Du sollst gehen … dann bleib stehen. Sagt er Dir, es wäre gut stehenzubleiben … dann geh los!

Lass Dich nicht von anderen beirren! Vielleicht oder sogar ziemlich sicher, meinen es die meisten Menschen mit Dir gut, wenn sie Dich von Dingen, die Du gerne machen möchtest, abhalten wollen. Aber sei Dir auch immer bewusst, dass sie Dein Wachstum blockieren! Ohne Mut wirst Du nicht weiterkommen und ich weiß es aus eigener Erfahrung, dass Du vieles bereuen wirst, wenn Du in Deinem Leben nicht auch mal mutig vorwärts sprintest! ›lächel‹

Wir bereuen doch immer nur die Dinge, die wir nicht getan haben!

Die Dinge die in meinem Leben nicht ganz OK waren, die schiefgelaufen oder anders gemacht werden sollten (und glaube mir, da gab es so manche), bereue ich nicht. Aus ihnen habe ich lernen dürfen. Sie haben meine Persönlichkeit wachsen lassen. Ich bereue die Entscheidungen, die ich verpasst oder nie getroffen habe! Weil mir „der Arsch“ in der Hose fehlte!

Wenn wir nicht den Mut aufbringen, Verantwortung für unser Leben  zu übernehmen, werden wir nie unseren eigenen Weg gehen. Wir werden immer ganz brav und ordentlich den anderen folgen … das tun, was andere von uns verlangen und erwarten. Wo wir auch schon wieder bei der HERDE angelangt wären. Ich mag Herden, aber ausschließlich im Tierreich! Alles andere ist für mich unangenehm und willenlos. Durch so ein „Herdenleben“ werden wir nie erfahren, was das Leben für uns bereithält.

Ich hab vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem Menschen im hohen Alter berichteten, was sie in ihrem Leben am meisten bereuen. 99 % sagten dasselbe, dass sie viel mehr auf Ihr Herz hören und nicht auf die Menschen hören hätten sollen! Hätten sie Courage gehabt, hätten sie ein ganz anderes Leben geführt … eines, dass sie sich auch gewünscht hätten!

Wir können mutig sein auch trainieren …

Ich konnte die letzten Monate selbst an mir erkennen, wie es für mich schwieriger wird, einfach darauf loszugehen, wenn ich meine Komfortzone längeren Zeitraum nicht verlasse und mich immer im sicheren gewohnten Umfeld aufhalte. Mutig zu sein! Das ist vielleicht nicht ganz so ein gutes Beispiel, wenn es sich wie in meinem Fall um gesundheitliche Ursachen handelt. Aber irgendwie passt es auch doch, denn ich bin feige geworden … traute mir nichts mehr zu. Wie schnell so eine Veränderung gehen kann …

Deshalb suchen wir uns ständig neue Herausforderungen. Kleine, die zu bewältigen sind. Einfach TUN. Eine liebe Freundin würde jetzt sagen: Jawohl … ich habs gemacht, auch wenn’s unregelmäßig und anders ist! Ja und genau um DAS geht es. :D

Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.

William Shakespeare

Und mit diesem punktgenauem Zitat eines sehr weisen Mannes, wünsche ich Dir einen tollen Tag voll Mut und Tatendrang. :-)
Pass gut auf Dich auf, bleib gesund und L E B E.

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Es gibt manchmal kurze und sehr einfache Gespräche, die mich lange danach noch beschäftigen und berühren. Worte, über die ich dann gerne schreibe, weil sie einfach beeindruckend sind. Ich möchte Dich heute gerne zum Strand mitnehmen … sagen wir so, auf den Weg dahin.

Es ist bereits September und ich habe in diesem Sommer, den ich wie jedes Jahr in unserer Zweitheimat Italien verbringe, viele bekannte Gesichter und Nachbarn vermisst. Die COVID-Situation hat gerade viele ältere Wohnungsbesitzer veranlasst daheim zu bleiben. Generell war es ein sehr kurzer Sommer mit sehr vielen Neuerungen und Einschränkungen. Ein Sommer, der sicher in Erinnerung bleiben wird, wenn nicht sogar die neue Normalität werden wird.

Ein freudiges Wiedersehen …

Umso mehr habe ich mich gefreut, als genau eines dieser „vermissten“ Ehepaare vor ein paar Tagen angekommen ist. Am Weg zum Strand richtete sich der kleine alte Herr, dem mit seinen 80 Jahren noch immer der „Lausbub“ aus den blauen Augen blitzt, auf. Er schlägt die Hände zusammen und begrüßt mich mit seinen Tiroler Dialekt und einem herzlich strahlenden Lächeln.

„Jo do isch jo unser Negerlein …“, sagte er grinsend.

Er nennt mich immer so, seit wir uns vor ein paar Jahren kennengelernt haben. Das Negerlein … meiner Hautfarbe im Sommer sein Dank. ›lach‹. Ich habe ihm erzählt, dass ich sehr oft an ihn und seine Frau gedacht habe und ich mir wünschte, dass es ihnen auch gut geht! Der quirlige alte Herr erinnert mich jedes Mal an einen kleinen Jungen, der nur Quatsch im Kopf hat. Er ist trotz seiner stolzen Jahre und seiner schweren Krankheit die ihm letztes Jahr offengelegt wurde, immer gut drauf. Er ist total aktiv und er erzählt mir jedes Mal, welche Berge er wieder hochgestiegen ist, sofern es seine Krankheit zulässt. <3

Zu Hause gibt es immer jede Menge Arbeit. Einen Hof, Stallungen belegt mit Turnierpferden. Menschen, die er unterrichtet und Kinder, dessen Talent er fördert. Er ist ein Mensch der mit ganz viel Kraft und Energie gesegnet ist, der ohne Arbeit wahrscheinlich gar nicht existieren könnte, dennoch keine Hektik lebt, sondern ganz viel Ruhe ausstrahlt. Genauso wie seine liebe Frau.

Es sind kluge alte Menschen, die mit der Zeit gehen. Informiert und offen für Neues. Einfach positiv auf alles was auf sie zukommt. Leider hat auch seine Frau, die er liebevoll „Herzstück“ nennt, eine seltene Immunkrankheit für die es noch immer keine hilfreiche Behandlung gibt. „Herzstück“ ist 76 und trotz ihrem Leiden eine sehr charismatische schöne Frau geblieben.

Auf meine Frage ob bei ihnen auch alles in Ordnung sei, sagte er zu mir:Kum Negalein, sitz di her do zu mir …“, was mich ein wenig verwunderte, weil das Reden eigentlich immer seine Frau übernommen hatte. ›lach‹ „Herzstück kimmt erscht, es isch ihr no zu woarm, aber i erzähl dir was …“

„Meine Frau hat keine guten Monate hinter sich und die derzeitige Situation macht es für sie und natürlich auch für mich, nicht gerade leichter. Wir dürfen uns nix einfangen, sonst sind wir ganz schnell weg vom Fenster!“ (So seine tatsächlichen Worte) :D
„Die Krankenhausaufenthalte, waren wie ein russisches Roulette für sie! Ich bin zwar einiges älter, aber irgendwie doch noch robuster.“ „Woascht wos i moan?“ Und da blinzelte auch schon wieder der „Lausbub“ aus seinem Gesicht. :D

Weiter meinte er: „Deshalb habe ich nachgedacht und meine ganze Arbeit niedergelegt. Ich hab alle Pferde verkauft und mich um gute Plätze bemüht. Der Hof ist jetzt verpachtet, sodass ich meinem Herzstück nicht zusätzliche Sorgen aufhalse, sollte mit mir plötzlich was sein.“

Ich hab im Außen wie in meinem Inneren Aufgeräumt! Meine Tasche ist ordentlich sortiert und gepackt, sollte meine Zeit da sein. „Ma woasch jo nit!“, meinte er mit einem Lächeln auf den Lippen.

„Weißt du Negerlein, ab jetzt will ich jeden Moment genießen und das gemeinsam mit meinem Herzstück! Da sind wir uns beide ganz einig. Wir hatten bis vor kurzem ein sehr arbeitsames Leben. Ein gutes und schönes Leben, aber richtig Zeit zum Genießen, war nicht da. Ich hab halt immer geglaubt, ohne mich gehts nicht!

„Sicher hat mein Herz geblutet, als ich alle Tiere hergegeben habe und die anderen Sachen losgelassen hab, aber wenn ich ehrlich bin, es ist auch leichter auf meinen alten Schultern geworden. Und meiner Frau geht es dadurch auch viel besser! Ja Herzal“ – und da meinte er tatsächlich mich,  „so ist das Leben … so alt kann man gar nicht werden um nicht bis zum Schluss, alles geradezurücken. Die Taschen aufs Minimum ordentlich einpacken, sodass man jederzeit „abholbereit“ ist …“

„Das Leben meiner Frau und mir war ausgefüllt mit schönen Dingen. Aber was hilft es, wenn man sie nicht genießen kann, weil man zu viele davon erlebt und gar nicht schätzen und genießen kann? Weißt du was ich sagen will?“

JA, ich weiß genau was er mir damit sagen will …

Was danach von meiner Seite noch kam, war nicht sehr viel. Ich war erstaunt und gleichzeitig berührt von soviel Klarheit und den Mut, das loszulassen was man eigentlich über alles liebt! Ein paar Meter weiter auf meinem Platz angekommen, dachte ich über dieses nette „Pläuschchen“ nach. Irgendwie scheint sich bei mir alles gerade zusammenzufügen.

Beispiele und Gedanken. Ein Buch geschrieben von Bronnie Ware, 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen, handelt genau von diesen Themen. Hier geht es zwar nicht um sterbende (Gott sei Dank), aber es ist dieselbe Thematik, die das Buch beschreibt. Lebensaufgaben loslassen. Ballast abgeben.

Ich finde es wirklich erstaunlich und mutig, was die Beiden da auf die Beine gestellt und jetzt im hohen, kranken Alter wieder abgegeben haben. Und warum? Um die, viel zu lange zurückgestellten, Wünsche endlich gemeinsam zu erleben! Es stimmt mich nachdenklich und soll uns auch in Erinnerung rufen, worauf es tatsächlich im Leben ankommt, damit wir das Leben führen, was wir auch führen möchten.

Und da ist es wieder … das Gefühl der Freude und Dankbarkeit das mich seit kurzem so oft besucht! <3

Also mein Tag ist gerettet und vielleicht konnte ich Dir mit meinem kleinen Strand-Pläuschchen auch ein warmes Bauchgefühl vermitteln. Wie Du an diesem Beispiel auch sehen kannst, es ist NIE zu spät und man ist NIE zu alt um Dinge zu verändern und um Dinge freizulassen. :-)

Eine tolle Zeit für Dich.

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JA, es darf gewesen sein … annehmen, der beste Weg zur Heilung!

Heute erzähle ich Dir von mir. Ein wenig mehr als ich es vielleicht sonst mache. Ich werde sehr häufig gefragt, wie es denn zu meiner, immer beschriebenen, Veränderung gekommen ist. Alles in einen Artikel zu packen, wird schwer bis unmöglich werden. Aber ich werde versuchen zu beschreiben, wie es in etwa begonnen hat.

Ich suche mal den „Faden“ zu finden …

Die Natur ist ja für mich eine der größten Inspirationsquellen, die es gibt. Sie zeigt mir das immer wieder auf eindrückliche Weise. :-)
Es kann ohne Sommer keinen Herbst geben, ohne Dunkelheit keine Helligkeit, ohne Südpol keinen Nordpol, ohne Vollmond keinen Neumond. Es wächst auch keine Pflanze, die das ganze Jahr über Blüten trägt. Und wenn ein Baum neue Blätter bekommt, muss er erst die alten Blätter abwerfen und solche Beispiele gibt es ganz ganz viele!

Doch warum erkennen das sehr viele Menschen nicht? Weshalb sträuben wir Menschen uns so sehr gegen die Dunkelheit? Gleich zu Beginn die Information für Dich: Ich nenne die Dunkelheit auch die negativen Seiten meines Lebens. Warum versuchen wir sie zu ignorieren und so oft zu verdrängen? Für mich habe ich die Antwort schon lange gefunden. Ich glaube, dass wir Menschen uns sehr schnell damit überfordert fühlen! Machtlos und sich allen möglichen Situationen ausgeliefert.

Eigentlich wollen wir uns alle lieber gut als schlecht fühlen! Aber genau da ist der Schweinehund begraben. Denn wenn ich mir mal unsere Gesellschaft so ansehe, dann sehe ich mehr Menschen, die jammern, sich hinter alte Muster verkriechen, alles und jeden schlecht reden und dabei rein gar nix verändern!

Dabei gibt es in unserem Leben ein großes Geheimnis:
Um an die Vollkommenheit, zur inneren Ruhe und zur bedingungslosen Selbstannahme zu gelangen müssen wir nur eines tun. Nämlich Gleiten und Pendeln.

Ich hätte dazu eine Familie gebraucht. (Hätte deshalb, weil ich für meine Familie nicht mehr existiere.)
Ich brauche Freunde, Zeit mit meinen Kindern, Zeit mit meinem Herz-Menschen, aber auch ganz viel Zeit für mich alleine. Ich brauche laute Musik und ich brauche die Stille. Die Traurigkeit um auch wirkliche Freude spüren zu können. Ich brauche die Trauer um die Liebe zu erforschen. Doch als ich die Trauer in mein Leben ließ, waren ganz andere Kräfte in mir wach geworden.

Was ich mit all dem eigentlich erklären möchte ist, wir brauchen beide Seiten! Ungleichgewicht entsteht nur, wenn man versucht, die Balance auf nur einer Seite zu halten! Dabei gibt es kein „gut“ oder „schlecht“. Auch, wenn wir als Mensch gerne so denken.

Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass die dunkle Zeit mir viele Seiten meines Lebens ganz klar verdeutlicht hat. Sie zeigte mir meine Ängste und meine Sehnsüchte. Darin steckte mein Entwicklungspotential! Und ich möchte es jedem wirklich ans Herz legen:

Schau auf Deine dunkle Seite, sie ist es wert, erforscht und entdeckt zu werden!

Denn ganz ehrlich? Es kann uns nichts aus dem Leben reißen, was nicht eh schon in uns ist! Die dunklen Seiten bleiben ein Teil von mir (uns). Ich weiß nur zu gut, wie unendlich viel Angst das macht, denn ich kenne das Gefühl, mehr zu verdrängen, anstatt den Sehnsüchten in die Augen zu schauen. Was ich heute dazu sagen kann ist: Es lohnt sich hinzuschauen!

Dazu muss ich aber noch ein wenig zurückrudern …

Es ist irgendwann am Nachmittag. Ich sitze in einer viel zu großen Wohnung, an der mein Herz hängt, die ich mir aber alleine niemals leisten kann. Ich atme tief durch, dreh meinen Kopf zur Seite und schau auf die sonnige Terrasse und sehe die andere meines Lebens …

Keine Ahnung wie es passiert ist und warum alles so gekommen ist. Ich habe keinen Plan wie es weitergehen soll. Vielleicht gibt es doch die Wunder, an die ich immer glaube und alles ist über Nacht wieder so, wie es vorher war, … ich hätte es verdient. Ein Gedanke jagt den anderen. Ich schaffe das, ich bin stark und eine Kämpferin. Bei diesen Gedanken werden die Schmerzen in meiner Brust immer mehr. So fühlt es sich an, wenn sich der Mittelpunkt im Leben plötzlich verabschiedet.

Ab da funktionierte ich nur noch. Ein wenig schlafen, ein wenig essen und trinken und ganz viel arbeiten. Schließlich bin ich eine „Macherin“. Das Machen war meine Flucht. Im „Umsetzen“ stehen meine Emotionen still. Und das funktioniert so lange bis mein Körper nicht mehr will.

Abends fiel ich in eine tiefe Einsamkeit, die in Fassungslosigkeit überschwappte. Alles war taub. Die letzten Monate lebte ich ganz automatisch, aber in einer anderen Welt, ohne Substanz und Energie. Ich fühlte mich schwerelos und haltlos. 15 kg waren es, die ich in vier Wochen verlor. Die Sache mit dem Essen fiel mir von Woche zu Woche schwerer. Mein Körper schmerzte. Die Untersuchungen ergaben zwei Bandscheibenvorfälle und nachweisliche Herz-Rhythmusstörungen inklusive Panikattacken. Ich konnte meinem Job nicht mehr nachkommen und wurde nach unzufriedenstellenden Gesprächen, gekündigt.

Manchmal saß ich stundenlang bewegungslos da. Ohne Emotionen. Ich wollte weinen, aber es kam nichts. Klar … ich muss stark sein. Große Mädchen weinen nie. Meine Gedanken veränderten sich immer negativer. Ich hatte Angst vor mir selbst. Und so entschloss ich mich dazu, mich selbst „einzuweisen“. Sechs Wochen Psychiatrie und beinahe ein ganzes Jahr in psychosomatischen Stationen und Rehas. Verlegung auf Traumastationen, die ich immer „Auffangabteilungen“ für Wahnsinnige nannte.

Auch während dieser Zeit ging so viel schief. Ich lernte in dieser Zeit Menschen kennen, die meine „Not“, meine Hilflosigkeit, mein Unwissen wer ich bin, ausnutzten. Ich ertrug es stillschweigend, Hauptsache nicht alleine. Ich bekam den Namen, das ist die Frau, die kaum spricht, immer nur schreibt …, aus diesem Grund konnten die meisten Psychologen nicht mit mir arbeiten, weil ich total zu machte.

„Das wird schon wieder“ … sagten meine geglaubten Freunde. Ich war enttäuscht von ganz vielen Menschen. Sie schämten sich für mein Sein. 46 Jahre war ich damals und hatte so viel Angst wie selten zuvor. Ich hatte Angst Schwäche zu zeigen, Angst jemandem zur Last zu fallen, aber die meiste Angst hatte ich davor noch mehr Angst zu bekommen!

Irgendwann wieder zu Hause angekommen, beschloss ich Urlaub zu machen. Ich genoss die Sonne, das Meer und den Frieden. Aber von einer Sekunde auf die andere war alles anders. Mein ohnehin so unstabiles Kartenhaus, brach einfach weg. In mir herrschte ein absoluter Ausnahmezustand. Frühzeitig zu Hause angekommen, begann ein weiterer Marathon aus Arzt- und Klinikbesuchen.

Das Eigenartige daran war aber immer, dass ich in den Momenten, in denen es mir am schlechtesten ging, komplette Ruhe ausstrahlte, aber um Hilfe zu bitten war mir unmöglich.

„Ich kann meine Augen vor dem Schließen, was ich nicht sehen will, doch ich kann mein Herz nicht vor dem Verschließen, was ich nicht fühlen will …“, sagte man mir.

Ich war eben eine Meisterin im Verdrängen. Das wurde mir so beigebracht. Und wahrscheinlich war genau das mein Konflikt. Das harte Mädchen, wie früher eben. Für alle da sein. Dabei wäre mein sehnlichster Wunsch gewesen, endlich jemandem zu begegnen, der meinen Schmerz sieht ohne ihn auszunutzen.

Und das war nicht das Ende. Es ist auch nicht der Anfang. Und vielleicht ist das nicht gerade der Einstieg, den Du Dir von mir erwartet hast. Vielleicht wäre es einfacher gewesen ein wenig oberflächlicher zu beginnen? Doch so bin ich eben nicht.

Es ist ein kleiner Teil meiner großen Geschichte. Ein Teil den ich ganz lange nicht annehmen konnte!

Diese Erfahrungen haben mich stark verändert. Ich  bin heute ehrlich. Zu Dir, aber vor allem zu mir selbst. Ich war am Tiefpunkt, sogar an mehreren! Mit meinen erlebten „dunklen Seiten“ möchte ich anderen Frauen Mut machen. Ich will jeder Einzelnen sagen, dass DU es schaffen kannst, den schlimmsten Gefühlen in Dir, ein zu Hause zu geben!

Mein Wunsch ist, ein Buch zu schreiben. X Mal begonnen und wieder verworfen. Es ist noch nicht an der Zeit, denke ich mal … aber bald, sehr bald. <3

Lesezeit: 2 Minuten

NETZSTRUMPFHOSE – oder die Geschichte vom Moses-Körbchen im Fluss des Lebens, von dem ich für mich immer wieder feststellen durfte, dass es mich genau an den FÜR MICH richtigen Ufern anlegen lässt. Das Leben ist eine Netzstrumpfhose …

Das Leben ist eine Netzstrumpfhose

Es besteht aus lauter Fäden, Verbindungen, Kreuzungen und dazwischen ganz viel „Freiheit“ …

Ein Gespräch, Sonntag Morgen im Bett! Mit einer Tasse heißen Kaffee und meinen Mann neben mir. Der erste Tag seit längerer Zeit, wo wir gemeinsam und dieses Mal „kinderlos“ ausschlafen konnten. Zeit zum Kuscheln und zum Philosophieren.

Da ich gerade mein Berufsleben von einem „Ich“ in ein „Wir“ umwandle und vollkommen neuen Boden betrete, kommen doch immer wieder mal Phasen des Unwohlseins auf – trotz all der Freude, mit der ich mich darauf vorbereite.

Mein Mann versteht dieses Gefühl von mir sehr gut, den auch er ist diesen Weg schon vor mir gegangen. Und so erzählte er mir, dass er gerade ein Hörbuch gehört hatte, in dem es um den Fluss des Lebens ging.

Da ist eine Person, die in einem Boot auf dem Fluss des Lebens saß. Sie machte sich auf eine Reise ins Unbekannte. Neben dieser Person waren auf diesem Fluss noch viele andere Menschen mit auf dem Fluss des Lebens auf der Reise. Und wie Flüsse  nun mal sind – geht es auf denen mal ruhig aber dann auch mal wieder schneller und spritziger voran. Und dann kommen Engstellen zum Überwinden und gar auch Durchbrüche durch Felsen, wo sich dieser Fluss des Lebens hindurchgegraben hatte.

Die Angst vor diesem Durchbruch und dem, was dahinter noch im Verborgenen lag, lies unsere Person vor diesem Durchbruch noch mal am alten Ufer anlegen und innehalten. Zeit zum Überlegen, Zeit um innezuhalten. Zeit um in sich zu lauschen – „will ich das wirklich?“ und „was erwartet mich?“ …

Und dann ein Warten, wie sich die Angst senkt, die Ruhe einen durchströmt und das wieder laut in einem Selbst hörbare „JAAAA – ICH WILL DAS!“

Und so stieg diese Person wieder in ihr kleines Boot und aufging es ins Abenteuer auf dem Fluss des Lebens und durch, durch den Durchbruch im Felsen – hinein in unbekanntes und doch so wunderbares Terrain …

Ja, und da kam sie wieder zurück – die Sicherheit und das intuitive Wissen, dass das was ich/wir tun wollen doch das ganz Richtige ist! Und das nach diesem kurzen Durchtritt durch die Felswand, der wahre Durchbruch auf uns wartet wird! Und so kam wieder das warme Gefühl von meinem Moses-Körbchen, das mich wie immer am für MICH richtigen Ufer ankern lässt.

Und weil ich unter quälender Höhenangst leide und Felsen so gar nicht leiden kann, und schon gar keine Felswände, so kam mir plötzlich das Bild mit der Netzstrumpfhose vor mein geistiges Auge. Mein Mann schmunzelte und lachte dann aus ganzem Herzen, als ich ihm das erzählte.

Also ihr Lieben – denkt daran: Das Leben ist eine Netzstrumpfhose mit ganz vielen spannenden Möglichkeiten …, wenn man sich erstmal traut durch so ein „Loch“ im Strumpf zu schlüpfen. :-)

Diese herrliche und alles sagende Geschichte stammt von Martina Kleinfeldt.

Vielleicht denken wir alle beim nächsten „soll ich oder lass ich es lieber“ an eine Netzstrumpfhose?
Ich danke Dir, daß Du Dir die wenige Zeit genommen, und mich gelesen hast. Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt:
Geschichtenliebe #42 ist da!