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Endlich mal zufrieden sein … mit dem Leben und mit sich. Dieser Zustand ist ein wunderbarer, haben wir ihn erstmal erreicht. Die Grundstimmung, mit der wir alle durch unser Leben gehen, hängt tatsächlich wenig von den Wendungen unserer Biografie ab. Worauf baut Zufriedenheit aber dann? Viele oder die meisten Menschen, würde ich sogar behaupten, machen ihre Zufriedenheit vom materiellen Wohlstand abhängig. Die gute Nachricht – grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage, seine Zufriedenheit zu verbessern.

Ich schreibe heute diesen Beitrag etwas schambehaftet ABER mit einem reinen und gutem Gewissen! Ich gehörte auch zu den Menschen, die nur Zufriedenheit verspürte, wenn im Außen alles „safe“ war. Wenn ganz viel im Überfluss und mit Gütesiegel abgelegt war! Ich suchte das Glück und vor allem das zufriedene Gefühl in vielen unterschiedlichen materiellen Dingen, aber auch Menschen, von denen ich meinte, sie könnten mir dieses Gefühl schenken. :-(

Ich habe mich getrennt …

Schön, dass sich im Leben vieles verändern lässt! Und so habe ich mich getrennt. Trennungen sind niemals einfach, doch seit ich mit vielen negativen Eigenschaften und Denkmustern Schluss gemacht habe, ist die Zufriedenheit in mein Leben gekommen. :D

Ich weiß, es schleicht sich ein, ohne dass wir es eigentlich mitbekommen. Es sind ganz viele Kleinigkeiten, viele Eigenschaften, die wir ausleben und deren Effekt sich massiv auf unser Leben ausbreitet. Ich meine Verhaltensweisen, die wir eigentlich auch bei anderen nicht so gerne mögen!

ZUFRIEDENER werden. Es war ein Ziel von mir. Und es ist ein weiteres Ziel, auch so weiterzuleben. Mehr geht ja bekanntlich immer, oder? ›lach‹. Ich möchte heute eine Liste mit Dir teilen, die auf jeden Fall für jeden noch ausbaufähiger werden kann. Machen wir mit diesen unschönen Eigenarten Schluss, wird sich auch unser Blick auf die Welt deutlich verändern! Deine Zufriedenheit, wird sich öfter bemerkbar machen und sehr viel länger anhalten als gewohnt. Bist Du dabei?

Meine Liste nur für Dich :D

Ich werde mit der so bekannten VERGANGENHEIT anfangen. Es war meine größte Herausforderung, um meine Zufriedenheit zu verbessern. Immer wieder stehenzubleiben, um zurückzuschauen, bringt einen einfach nicht weiter! Ganz im Gegenteil es bremst uns zu 100 % aus. Sei dankbar für all das, was Du erlebt hast. Dazu, und das schreibe ich so oft, gehören auch die richtig schmerzhaften Erlebnisse. SIE waren es, die uns zu der Person gemacht haben, die wir heute sind.

Ich habe meine Vergangenheit sehr oft dazu benutzt, um mich nicht „bewegen“ zu müssen. Kleines Beispiel: „Mir geht es nicht gut und ich habe es wirklich schwer, zu vertrauen, denn ich wurde nur ausgenutzt …“ Solche Gedanken sind ausschließlich in der Vergangenheit zu finden und sie waren mir niemals eine Unterstützung! Richte den Blick nach vorne und arbeite an genau den Dingen, die Dich in Deinem Tun behindern. Entdecke, lebe und liebe Dein volles Potenzial!

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist – und wird es immer bleiben – der NEGATIVE FOKUS. Vielleicht weißt Du ja jetzt genau was ich meine? Du sitzt mit Bekannten oder der Familie beisammen, freust Dich auf eine lebhafte Erzählung des erlebten Urlaubes. Du möchtest von Land und Menschen dort erfahren und WAS aber passiert? Der Fokus liegt leider nur auf den negativen Dingen. Das schlechte Wetter, das Essen, das zu Wünschen übrig ließ. Dem Hotel, das keinesfalls vier Sterne verdient und die ganze Abzocke rund um den Urlaub.

Ein interessiertes Zuhören sieht definitiv anders aus! Ich tu mir dabei immer sehr schwer. Und da sitzen sie, ein großer Haufen Pessimisten, die es nicht anders können. Und es auch nicht böse meinen, aber ihr Glas ist IMMER halb leer … nie halb voll. Sie vergessen auf das Positive … sie haben gar kein Auge dafür, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die Dinge zu sehen!  Wenn Du es übst, Dinge und Situation auch aus einer positiven Sicht zu sehen, wird die Sichtweise auf die Welt ein immer wichtigerer Bestandteil von Dir.

Auch noch ein wichtiger, aber auch schwieriger Punkt sich davon zu trennen, ist das BEWERTEN. Leider haben wir es so gelernt. Den ganzen lieben langen Tag „bewerten“ wir unser Umfeld. Ganz klar, denn unser Ego ist sehr schnell dabei, zu verurteilen! Tief in uns wissen wir, dass wir diese Eigenart lassen sollten und trotzdem tun wir es. Eine Nebenwirkung ist, es färbt auch unseren Blick. Denn Beurteilen ist meistens auch verurteilen.

Lassen wir unsere Mitmenschen so sein wie sie sind. Mit ihrer ganzheitlichen „Andersartigkeit“. Die Menschen, die Du in Deinem Leben nicht haben möchtest, werden auch keinen Platz in Deinem Leben finden. Ich habe es immer gehasst, wenn mich Menschen, die mich überhaupt nicht kannten, in eine Schublade gesteckt haben! Sie gaben mir nicht mal eine Chance, mich in irgendeiner Form zu beweisen oder mich vorzustellen. Lassen wir das sein. Es ist kein gutes Gefühl. Du kannst sofort damit beginnen und Deine Freunde oder Arbeitskollegen, Dein gesamtes Umfeld, mit neutralen Augen UND Gedanken zu sehen!

SPIELE KEINE ROLLE! Ein so wichtiger Punkt für Dein Leben. Ich habe früher sehr gerne geschauspielert. Ich war mal der Clown, war „dauer-fröhlich“ und nach Außen nie kleinzukriegen. Heute bin ich auch fröhlich, aber ich zeige mich auch oft verletzlich und ruhe bedürftig. Meine Fröhlichkeit kommt jetzt auch von tief drinnen und ist wirklich echt. :-) Genauso wie all meine anderen Emotionen, die ich heute zulasse und auch zeigen kann und auch zeigen will!

Schauspielerei und in Rollen schlüpfen, die einem nicht liegen, ist wahnsinnig anstrengend und kostet soo viel Energie! Ich kann ein Lied davon singen. Ein Ziel von Dir sollte daher sein – SEI IN ALLEN LEBENSLAGEN ECHT! Lebe ein authentisches Leben. Wahrscheinlich wird es im Job nicht immer funktionieren (leider). Aber im Privaten sollte dies Dein einziger Leitfaden sein. Dabei stelle Dir selbst die Frage: „Mit wem umgibst Du Dich lieber? Menschen, die authentisch sind … oder Leute, die meinen, sie „spielen“ vor Publikum?“

Eine sehr große Herausforderung war die SELBSTWERTUNG. Ich habe die meiste Zeit meines bisherigen Lebens gedacht, ich reiche nicht. Ich bin nicht liebenswert, weil ich „falsch“ bin. Diese Gedanken und dieses Gefühl legte mir so unsagbar viele Steine auf meinen Weg! Heute ist mir klar: Es gibt keinen Grund mich ABZUWERTEN. Falls Du das auch tust, bitte ich Dich – stelle Dir ein Mantra zusammen. Eines, das Dir gefällt … wie zum Beispiel „Ich bin ein toller Mensch und habe so viel zu bieten … ich bin genug!“

Ich sehe es heute so: Jeder von uns ist ein Puzzleteil, ohne das ganze Große nicht funktioniert. Hört sich doch prima an? Deshalb versuche Dich von allen Konventionen, die von anderen Menschen festgelegt wurden, FREI ZU MACHEN! Denn es gibt nur ein Ziel – LIEBE Dich so wie Du bist. Die Welt braucht Dich! Bist Du in der Lage Dich selbst von Herzen zu lieben, wird es ein leichtes für Dich sein, diese Liebe weiterzugeben. ›lächel‹.

Und das Schönste und etwas sehr Wertvolles zum Abschluss: ÜBE DICH IN DANKBARKEIT. Nehme nichts als selbstverständlich! Ich glaube wirklich fest daran, dass die Dankbarkeit der Schlüssel zur Zufriedenheit ist. Wenn ich mich umsehe, sehe ich sehr wenige Menschen, die zufrieden sind … glücklich sind. Ich habe da in der Zwischenzeit ganz feine Antennen entwickelt, die mir sagen, wer wahre Zufriedenheit auch lebt.

Wie sieht es denn bei Dir aus? Nimmst Du Dir jeden Tag die Zeit, bewusst DANKBAR zu sein? Schreibst Du an einem Dankbarkeitsbuch vielleicht? Wie gehst Du abends zu Bett? Begleiten Dich dankbare Momente, wenn Du an Deinen Alltag denkst? Alles, was sich hier vielleicht so banal und simpel liest, hat mein Leben verändert! Es ist ein unsagbar kraftvolles Tool. Es lenkt die Aufmerksamkeit im Alltag auf ganz viele schöne Kleinigkeiten, die Du wahrscheinlich sonst übersehen würdest. Dein Fokus wird sich dadurch „schärfen“ … genauso wie Deine ZUFRIEDENHEIT! :D

Mein genereller Tipp noch abschließend: Überprüfe, was Dich bremst. Was würdest Du sehr gerne verändern und wo spürst Du Widerstand? Und vergiss nicht – Zufriedenheit ist ein geselliges Gefühl, dass sich sehr gerne bei Dir blicken lässt!

Schön, dass Du bei mir warst.
Noch schöner, wenn ich Dir damit etwas frischen Input liefern konnte.
Und am Allerschönsten ist es, wenn DU Deine Zufriedenheit schon lange als „Gast“ bei Dir hast.

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Es ist sehr einfach, sich pudelwohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein und in seiner Mitte zu ruhen, wenn im Außen, also alles um uns perfekt läuft! Wenn sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns erträumen. Wenn wir alles unter Kontrolle und fest im Griff haben. Wir mit Menschen umgeben sind, die genau auf unserer Welle reiten und sich auch so verhalten wie wir es mögen.

Ich muss gerade etwas schmunzeln. Weil gerade ich, mich zu diesem Artikel hingezogen fühle. Für mich gab es nur zufriedene Tage, wenn mein Morgen auch ohne Probleme begann. Das bedeutet kein Stress am Morgen, keine Diskussionen oder zu viel Gerede. Keine Anrufe und keine Menschen, die auf mein „Guten Morgen“ nicht reagierten … das entschied sich alles in den ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen. Die äußeren Umstände waren dafür verantwortlich, auf welchen Level meine „Zufriedenheit“ stand.

Wie sehr werden wir von Außen beeinflusst?

Was, wenn die äußeren Umstände nicht mitspielen und unsere Zufriedenheit und unser Wohlergehen dadurch ausgebremst wird? Was wenn etwas eben nicht so wie geplant läuft?

Wie geht es Dir, wenn Du schon am frühen Morgen einen Anruf bekommst, der Dich unter Druck setzt. Der Dir Deinen ganzen Tagesablauf durcheinander wirft? Wenn Hindernisse daherkommen oder Du durch oder von jemanden enttäuscht wirst?

Stelle Dir diese Fragen bildlich vor und versetze Dich in eine solche Situation. Ich bin mir ganz sicher, dass Du eventuell vor ein paar Tagen genau in so einer Lage gesteckt hast. ›zwinker‹

Es kommen Umstände auf, die nicht kuschelig sind.

  • Was sagt Deine Zufriedenheit?
  • Wie meldet sich Dein Wohlbefinden?
  • Und wie lange ruhst Du in Deiner Mitte … ?

Los, sag schon … Hand aufs Herz. Ist nicht so ganz einfach, habe ich recht?
Ich muss dazu sagen, ich kenne schon Menschen, die es tatsächlich schaffen in keiner Lage Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren! Und ich sage Dir noch etwas: DAS waren die Menschen, die mich damals fasst, verrückt gemacht haben! Dieser nie aus der Bahn zu Werfende zufriedene Gesichtsausdruck machte mich wahnsinnig und eifersüchtig zugleich.

Also es gibt sie schon, diese Ausnahmen. Aber bei den meisten Menschen ist es anders. Die innere Balance und die liebgewonnene Zufriedenheit sind vorbei. Vorbei ist der Flow und das eins sein mit sich und dem Leben :-) …
Es ist eine menschliche Tatsache, macht aber alles nur noch schlimmer.

„DU bist für Dein Glück selbstverantwortlich meine Liebe …“

Dieser Satz flog mir immer um die Ohren von diesen „in sich ruhenden Menschen“, die mich wahnsinnig machten. Ich hatte schon genug, dass der Tag frustrierend begann. Stressig und richtig „bescheiden“ war! Die Klugschwätzer Zitate konnte ich damals gar nicht haben.

Für mich hörte sich das immer so an, als sei ich selbst an den Dingen schuld, die in meinem Leben nicht rund liefen.
Wenn im Außen alles zu Wünschen übrig lässt, stoßen solche Ansagen bei den meisten Menschen auf Ablehnung und Widerstand.

In diesem Artikel möchte ich aber nicht der Schuldfrage für irgendetwas nachgehen, sondern vielmehr der Frage:

  • WAS bestimmt über unseren Gemütszustand und unserer Zufriedenheit?
  • WER kann diesen Zustand verändern?
  • Wem geben wir eigentlich so viel Macht darüber?

Zufriedenheit und die Abhängigkeit

Es ist einfach so. Wenn wir unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit vom Außen abhängig machen, haben wir unweigerlich Stress und springen von einem Problem in das andere. Warum? Weil wir keinen Einfluss mehr auf unsere Zufriedenheit haben. Wir sind dem Leben und den Menschen voll ausgeliefert.

Ich komme wieder mal mit einem Beispiel:

Wir fühlen uns gut, weil wir ein schönes Kompliment bekommen haben. Oder, weil wir Anerkennung für unsere geleistete Arbeit erhalten haben. Wenn das nicht geschieht, sind wir bei weitem nicht so gut gelaunt. Jemand sagt etwas oder sagt etwas nicht … davon machen wir unsere Zufriedenheit abhängig. Wir reagieren auf Knopfdruck anderer Menschen.

Sicher wird nicht jeder Mensch und jede Situation unsere Knöpfe drücken können, aber glaube mir, es wird immer genügend geben, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Oftmals reicht schon die Warteschleife am Telefon, ein Regenguss, die Unpünktlichkeit einer Person oder das Verschütten der Kaffeetasse, um negative Stimmung aufkommen zu lassen.

Es ist die Welt da draußen, die unseren inneren Zustand diktiert.

Automatisch ist die Angst dabei

Wenn wir es zulassen, dass unsere Zufriedenheit von Außen abhängt, ist die Angst sofort dabei.

  •  ANGST, etwas NICHT zu bekommen. Wie Geld, Job, Anerkennung, Komplimente, Liebe …
  •  ANGST, etwas ZU bekommen, was wir uns nicht wünschen. So wie Krankheit oder Einsamkeit …
  •  ANGST zu verlieren was wir lieben.

Egal um welche Angst es sich handelt, Angst macht immer unsicher. Sie hindert uns in so vielen. Wir sind dadurch unentspannt und können Dinge nur sehr selten gelassen entgegennehmen. Unbewusste Angst, lässt uns Menschen auch gerne in einen Kontrollwahn gleiten. Man möchte alles im Leben schön im Griff halten. Situationen und Menschen werden manipuliert, in der Hoffnung, dass es einem danach besser geht!

Ich weiß, dass das sehr viel Kraft kostet. Jede Menge Aufwand der aber auf Dauer nichts bringt.
Andere Menschen und den Stand der Dinge werden wir nie wirklich kontrollieren können.

Was wir allerdings schon unter Kontrolle haben, ist unser Innenleben. Wir haben zwar nicht die Macht zu entscheiden was wir erleben, aber wir können immer entscheiden, wie wir mit dem Erlebten umgehen! Das ist das Wichtige daran.

Innere Zufriedenheit ist die Voraussetzung für ein schönes Leben

Was heißt das im Klartext?

  • Dankbar sein, um Glück zu erfahren.
  • Selbstliebe … ein großes Thema! Sich selbst lieben um geliebt zu werden.
  • Sich selbst anerkennen, um anerkannt zu werden.
  • Positiv denken, auch wenn es nicht immer leicht ist.
  • Den eigenen Einfluss auf unser Wohlbefinden, NIEMALS unterschätzen!

Deshalb macht es auch sehr viel mehr Sinn, sich um unser Innenleben zu kümmern und somit zur nachhaltigen Zufriedenheit vorzustoßen. Wir alle sollten weit mehr egoistisch denken, wenn es um unser Wohlbefinden geht! ›lächel‹

Mir ist vor ein paar Jahren der „Knopf“ aufgegangen wie man bei uns so schön sagt. Diese Menschen, die mich früher mit Ihren „Klugscheißer – Zitaten“ beinahe wahnsinnig gemacht haben, sind heute Menschen, von denen ich sehr viel lernen durfte. Sie haben mir den Rat gegeben, mich nicht mit weltbewegenden Veränderungen auseinanderzusetzen, sondern mich auf kleine Kurskorrekturen zu konzentrieren. Damit es mir gut geht und immer besser gehen wird.

Und genau das möchte ich Dir auch weitergeben. Sei gerne egoistisch, wenn es um DEIN Innenleben, Deine Zufriedenheit und Dein Wohlbefinden geht … schließlich haben wir nur das eine Leben. ›zwinker‹

Halte immer wieder an und frage Dich: Was kann ich für mein Wohlbefinden tun, dass diese Zufriedenheit auch bleibt.

Viel Spaß bei Deiner „Kurskorrektur“.

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Unglücklich durch den Glauben, das Leben sei einfach …

Ich spreche gerne mit Menschen, besonders mit Frauen, über Glück, Liebe und der Freiheit. Es ist interessant wie weit die Meinungen und Ansichten dazu auseinandergehen. Was ich allerdings aus diesen Gesprächen filtere ist, sehr viele Frauen suchen ihr Glück an der falschen Stelle! Um erfüllende Momente unseres Lebens erleben zu können, brauchen wir die Erkenntnis, dass es Dinge auf unserer Welt gibt, deren Änderung leider (oder Gott sei Dank) NICHT in unseren Händen liegt! Also annehmen was wir nicht ändern können …

Was uns nicht umhaut, macht uns stärker!

Dieser Satz war ein „rotes Tuch“ für mich wenn ich ihn hörte … und ich bekam ihn ziemlich oft gesagt! Weitergebracht hatte er mich zum damaligen Zeitpunkt nicht, aber ER stimmt! Der Schmerz leidvoller Erfahrungen machte mich stärker. Der Angst direkt in die Augen zu schauen, machte mich mutiger. Fehltritte und unzählige Herzschmerzen machten mich klüger …

Es ist leider tatsächlich so: wir müssen „abstürzen“ um eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen, um danach den richtigen Weg finden zu können! Unser Leben ist für mich, ein echtes Abenteuer in dem Stürme und viele andere Herausforderungen auf uns warten! Nicht zu kämpfen bedeutet alles hinzunehmen und das bedeutet wiederum ein „Spielball“ für andere zu sein und das kann nicht glücklich machen! Wenn wir nicht kämpfen sondern liegen bleiben, werden wir uns nicht weiter entwickeln und in unseren persönlichen Wachstum am „Stand treten“.

Es ist HEUTE nicht mehr wichtig was in der Vergangenheit passiert ist!

Genauso wenig ist es wichtig, wie wir damals gehandelt haben! Was wirklich zählt ist, welche Wahl wir heute treffen. Lebensumstände müssen wir akzeptieren, lernen wir daraus und ziehen wir weiter ohne uns ständig umzudrehen! Wer loslassen kann, hat beide Hände frei um neue Dinge im Leben anzupacken! <3 Ich verband loslassen immer mit Verlust … das stimmt aber nicht, es kann ein ungeheuer befreiendes Gefühl sein und bedeutet für mich immer einen weiteren Schritt nach vorne.

So schwer es mir vor Jahren noch gefallen ist, Dinge frei zu lassen, umso mehr Spaß macht es mir heute nach Dingen zu suchen, die ich endlich loslassen kann … die nur belastend für mich sind und waren! Dadurch vereinfache ich mein Leben erheblich. :D

Nur weil es in der Vergangenheit wichtig war, heißt es nicht, dass es heute auch noch wichtig ist …

Bestimmt kannst Du es nachvollziehen … Du hattest eine Freundschaft oder eine Beziehung, die alles für Dich bedeutete, die es heute aber nicht mehr gibt. Oder warst in einem Job tätig der Deinem Leben Sinn gab … und heute denkst Du total anders darüber. Ich hatte viele Gewohnheiten und Rituale, die mir zum Beispiel heute total veraltet und sinnlos erscheinen und keinen Menschen mehr interessieren!  Alles alte Hüte, für die keiner mehr einen Blick oder ein Ohr übrig hat.

Unser Leben geht weiter und mit dem Leben unsere Entwicklung. Ich habe an Türen, die verschlossen waren, gerüttelt bis mir meine Hände weh taten … alles aussichtslos kann ich sagen. Wenn Türen ins Schloss gefallen sind, sind sie zu. Aus. Das sollten wir akzeptieren. Wir müssen unsere Vergangenheit nicht verachten, aber wir sollten ihr nicht zu viel Beachtung schenken. Schließlich gehen wir ja auch nicht ins Kino und ziehen uns X mal einen schlechten Film an oder? 

Ich versuche mich, seit ich vor Jahren mein Leben „neu gestartet“ habe, nur noch auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist für mich. Ich achte durch meine neu gewonnene Achtsamkeit, auf Türen die mich herein bitten … und ich bleibe in Bewegung. Ich habe mich von alten Werten und Überzeugungen getrennt. Das ich meine Vergangenheit nicht ändern kann ist mir bewusst, ABER ich konnte meine Sichtweise auf sie ändern!

Menschen existieren nur für ihre Zukunft, die sie gar nicht kennen!

Viele Frauen sind unglücklich, weil sie ihr Leben auf „später“ verlegt haben. Sie existieren nur für ihre Zukunft, in der sie irgendwann mal glücklich und zufrieden leben möchten! „Dann hol ich alles nach …“ sagen sie dann. Sie verschießen ihr ganzes Pulver und ihre kostbare Zeit im Irrgarten des Lebens mit der Vorstellung über eine Zukunft, die sie nicht kennen und von der kein Mensch weiß, wie sie ausschauen wird.

Ich bin eine wirklich große Befürworterin von Visionen, Zielen und Träumen, ehrlich, aber es darf nicht auf Kosten unserer Gegenwart passieren! Wenn wir nämlich die meiste Zeit Tagträumerin spielen, verpassen wir die Gegenwart und unser Leben, das uns glücklich machen kann?! Sich nur auf die Zukunft zu fokussieren betrachte ich als nie wirklich gelebt zu haben …

Nur in der Gegenwart können wir Veränderungen vornehmen!

Es sollte uns bewusst sein, wie wir heute arbeiten und denken, so werden wir morgen leben! Veränderungen können nun mal nur im JETZT stattfinden und nicht in der Zukunft, in der wir uns sehen! Die Zukunft kommt ohnehin auf uns zu, wir können sie nicht stoppen. Genauso wenig wie wir die Vergangenheit zurückholen können … unsere Zeit ist jetzt.

Deine und meine Lebensuhr läuft bereits seit unserer Geburt. Nehmen wir an was ist, lernen wir aus JEDER Situation, auch die unglücklichen haben ihre Berechtigung und genießen wir unser Dasein … unser Leben. Und vor allem LEBEN wir unser Leben in vollen Zügen … Tag für Tag. <3

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre ALLES eines.“

Albert Einstein

Ich entscheide mich für das Zweite … weil es mich automatisch glücklich macht … <3

Das waren sie wieder meine Gedankengänge die mich beschäftigen und die es wert sind mit euch geteilt zu werden. Diesmal mit ganz ganz vielen Ausrufezeichen! Weil so wichtig … :-)

Gerne darfst Du meine Gedankengänge hinaustragen … teilen und liken. Und ich freu mich natürlich,wenn ich Dich das nächste Mal wieder abholen darf und Du Dich mit mir in meinen Gedanken triffst!

Pass auf auf Dich und LEBE JETZT …

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Ja das Glück im Leben liegt in dir, du hast es in der Hand glüclich zu sein! Ich habe keine Ahnung weshalb das so ist, und wie sich das so zuträgt. Aber es kommt plötzlich der Tag, an dem wir erkennen wie die Dinge von denen wir geträumt haben eine andere Bedeutung für uns bekommen. Manches ist nicht mehr wichtig und wird „es war einmal ein Traum“ bleiben. Anderes wiederum brennt uns nach wie vor im Herzen. Manche Wünsche die wir uns (noch) nicht erfüllt haben lasten schwerer auf uns als so mancher Fehler den wir gemacht haben.

Eine neue Lebensphase beginnt

Mir ist gar nicht bewußt wann bei mir diese Phase begonnen hat. Das kommt auch nicht über Nacht. Dieses Gefühl schleicht sich so langsam ein. Man denkt nach was man schon alles geschafft hat, in welchen Dingen man gescheitert ist und was noch toll wäre, es zu tun. Darüber nachzudenken löst bei mir ein Glücksgefühl aus. Die Angst von früher mich auf  etwas zu fokussieren wovon ich träume, bei dem ich aber möglicherweise scheitern könnte … bleibt jetzt aus. Man erreicht ein Stadium in dem Abgründe keine Grenzen mehr sind. Die Chance besteht nun, mit mehr Erfahrung und Weisheit, von vorn anzufangen!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn meine Eltern zu mir und meinen Vorstellungen und Träumen, gesagt haben: „Du bist noch viel zu jung, du hast noch soo viel Zeit. Warte ab und schau mal was die Zukunft so bringt …“ Ein doofer Satz meine ich heute. Auch ist das eine Aussage die man öfter mal in Selbsthilfebücher finden kann. Zeit die man nicht, gerade aus junger Mensch für sich nutzt, verweht wie Rauch aus einem offenen Fenster. Sie wird auch nicht wieder kommen. So kommt es dass wir unsere Pläne, unser Glück und unsere Träume verrauchen lassen. Manche davon sind vergessen und waren nur Spinnereien, andere bleiben im Herzen und in unseren Gedanken. Sie melden sich wieder … in einer neuen Phase unseres Lebens! :-D

Diese Phase beginnt wenn wir gelassener geworden sind

Ruhiger werden die Meisten von uns erst wenn ein paar Jahre gesammelt worden sind. Man in der Lage ist das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Alter das auf unseren Ausweisen steht, kann uns dabei herzlichst egal sein. Ich kenne viele Menschen, die erst sehr spät begonnen haben ihr Glück zu finden. Die nötige Reife bringt nun mal das Alter mit sich. Unser Herz beherbergt unsere echte Jugend, unsere Wünsche und Glücksgefühle, und es sehnt sich nach wie vor nach neuen Erfahrungen und Wunscherfüllungen. :-)

Wenn wir uns Glück finden, und uns unsere Wünsche erfüllen möchten, bedeutet das, wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Komfortzonen sind neutrale Räume und Umgebungen in denen wir uns wohl fühlen … die wir in und auswendig kennen. Eine Zone in der nichts passieren kann. Klingt ja auch recht „kuschelig“, aber ist es nicht so dass auch das bequemste Sofa mal getauscht werden muss? Moderner, farbenfroher, runder, kantiger oder was weiß ich was. Gemütlichkeit und Sicherheit machen uns Menschen nicht immer produktiver oder lassen uns mehr Glück empfinden! Ganz im Gegenteil, mich persönlich stumpft es sogar ab, macht mich träge und unzufrieden. Glücklich zu sein bedeutet mehr als sich auf dem eingesessenen Sofa kuschelig zu verkrümeln. Es kommt der Tag an dem wir beginnen zu sanieren und renovieren. Was ich damit sagen möchte – hoch, raus aus der Komfortzone! Das Glück und unsere Wünsche warten auf uns! Diese Phase stellt sich von alleine ein, nämlich dann wenn wir ruhiger und überlegter geworden sind!

Was bedeutet glücklich sein?

Ich möchte es mal mit meinen Worten beschreiben, was für mich Glück bedeutet. Ich bin dann glücklich wenn ich ein zufriedenes Gefühl verspüre, mehr angenehme als unangenehme Gefühle habe und vor allem Dankbarkeit empfinden kann. Wenn ich meinen Träumen ein Stück näher komme weil ich dafür etwas leiste, und zwar nicht unbedingt die Brieftasche öffnen und mir so weit es geht alles zu ermöglichen, nein. Es geht um die Bereitschaft manches dafür hinter mir zu lassen damit ich diesem Traum oder Wunsch der natürlich auch mein Glück beeinflußt, näher komme!

Einfach der Wunsch nach einem erfüllten Leben. Das ist meine Version. Jeder Mensch hat klarerweise andere Vorstellungen vom Glücklichsein.  Vielleicht gibt es auch Menschen die sehr zufrieden sind und keine Wünsche haben? Doch das ist für mich kaum vorstellbar … Jeder muss und darf selber entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Glücklichsein ist eine  Maßanfertigung und keine Glückssache! Glücklichsein hängt nicht davon ab, was wir haben und wer wir sind … es hängt davon ab, was wir denken!

Der Weg ist das Ziel

Also gut. Die notwendige Lebenserfahrung ist gegeben. Gelassenheit ist kein Fremdwort mehr und unsere Wünsche mit dem daran geknüpften Glück kennen wir ebenfalls. Wir wissen also was wir möchten. :D Ich kann jetzt an dieser Stelle nur sagen: Wunscherfüllung ist in Wahrheit ganz einfach. Wir müssen nur den festen Willen haben und unsere Aufmerksamkeit auf das richten was wir uns vom Leben erwarten. Schenken wir unseren Wünschen und dem dazugehörigen Glück die ungeteilte Aufmerksamkeit!

Vielleicht denkt sich der ein oder andere nun: „Schön, gelassen war ich auch schon vor zehn Jahren, willensstark bin ich seit eh und je, aber der Sportwagen den ich mir wünsche steht noch immer nicht vor meiner Garage. Denkst du so – kannst du nach diesem Absatz den Browser schliessen und weiterziehen. Denn es geht beim Glück um weit mehr als um materielle Dinge!

Wie oben schon steht – Glück hängt nicht davon ab, welches Auto wir besitzen oder wie groß unser Haus ist in dem wir wohnen … es hängt davon ab, was wir denken.

Es geht also in erster Linie um unsere Gedanken

Konkret heißt das je mehr glückliche, positive Gedanken, umso glücklicher fühlen wir uns? JA. Nur das ist gar nicht so einfach. Es gab eine Zeit, in der ich dachte ich sei der glücklichste Mensch auf dem ganzen Erdball! Ich hatte alles … oder sagen wir mal so – sehr viel. Ich redete mir ein glücklich zu sein, da auch Freunde und Familie mir gar kein anderes Gefühl erlaubten!

Damals gab es eine Werbung die in etwa lautete: „MEIN Mann, MEIN Haus, MEIN Auto, MEIN Boot und MEINE Black Card  zum Schluß“ und zu sehen war eine Person die ausschließlich aus purem „Glück“ bestand. Es wäre verdammt undankbar, würde man nicht glücklich sein, wenn das alles aufzählen kann?!

Und ich sage dir, die unglücklichsten Menschen sind die, die alles haben … wobei ich mir heute auch sicher bin, einen Menschen kann man nie besitzen und viele materielle Dinge dienen nur dem Schein nach außen um seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu haben! Geld, Konsum und Konsumgüter … das alles ist vergänglich und macht auch keinesfalls glücklich, das sage ich dir! Würden Geld und Ruhm so glücklich machen, müssten Robbie Williams, Lady Gaga, Jonny Depp uvm, überaus happy sein. Ihr Leben wird aber von Alkohol, Drogen und Depressionen und Medikamenten bestimmt. :-(

Zurück zu den Gedanken, die uns beim Glücklichsein helfen

Wir sind unsere Gedanken! Über was machen wir uns Gedanken? Nehmen wir die Medien her. Sie versuchen uns mit einer geschickten Gehirnwäsche zu manipulieren wie sie es möchten! Alleine die Schönheitsindustrie wäre zerstört wenn wir von heute auf morgen sagen würden: „Es ist ok dick zu sein, Falten zu haben oder eine krumme Nase …“ Keiner würde sich mehr unters Messer legen, teure Cremen oder Schminke kaufen und tagtäglich über Dinge nachdenken, die uns nur das Geld aus der Tasche ziehen und uns sicher nicht glücklich machen! Die Wahrheit ist, die Medien beeinflussen unsere Gedanken! Deshalb tun wir uns etwas gutes nicht jeden Tag vorm TV zu hängen oder irgendwelche Quatsch-Zeitungen zu lesen.

Beachte folgende Punkte und du findest deinen Weg zum Glück …

  • Frage dich regelmäßig – was würde es jetzt in diesem Moment geben, das dich glücklich machen könnte. Es sind oft die kleinen Dinge die uns gut tun. :-)
  • Wer es schafft sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, ist mit Sicherheit glücklicher als jemand der zu intensive Glücksmomente erlebt! Setze all deine Sinne ein und nimm so deine Umgebung wahr.
  • Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt, wir sind alle viel zu viel damit beschäftigt in der Vergangenheit rumzukurven. Wir wälzen Probleme und schwierige Situationen immer wieder durch. Dabei entgehen uns die Momente die uns wahrscheinlich glücklich machen würden!
  • Träume mehr! Es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig geträumt. Es sind genau diese Träume, persönliche Aufgaben und Sehnsüchte die uns motivieren und begeistern! Wer das alles nicht hat, wandelt in seiner Komfortzone hin und her und begibt sich auf den vertrauten Weg der Langweiligkeit und Mittelmässigkeit – und strahlt dies auch aus.
  • Sei dir bewusst das dein Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Das Außen spielt sicherlich eine kleine Rolle, wird aber bei weitem überschätzt. Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen bindest, wird dir schnell klar werden, dass dir sofort eine neue Bedingung einfällt, sobald die erste erfüllt ist! :-) Somit wirst du nie glücklich werden.
  • Ändere deine Einstellung zu den Dingen die du nicht ändern kannst. Es gibt zu allem eine positive wie negative Sichtweise. Das durfte selbst ich lernen. :D Immer das Beste aus jeder noch so bexxxxxx Situation machen.
  • Klammere dich nicht an unerreichbare Ziele. Sie machen dich unzufrieden und vor allem unglücklich! Denke stattdessen nach wie du das, was machbar ist, erreichen kannst. Überwinde die Zweifel und verfolge deine Ziele konsequent. Es zahlt sich immer aus!
  • Es braucht immer wieder das Tal um den Gipfel zu besteigen. :-) Also mach dir nicht zu viele Gedanken über kleine Rückschläge oder Phasen die beinahe zu schwierig erscheinen. Sie es als eine neue Herausforderung an wenn du dazu bereit bist. Gehe immer vom Positiven aus, sieh Neues als Inspiration und den Problemen lächelst du einfach entgegen. Das Glück wartet auf dich. >zwinker<
  • Ein sehr wichtiger Punkt ist: Verändere deine Bewertungen und sie ändern auch deine Gefühle. Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen. Pflege deine Sprache und ersetze „muss“ durch ich kann oder ich darf. Muss ist für mich immer ein rotes Tuch und gibt mir das Gefühl nicht frei zu sein. Was ich damit sagen will, formuliere möglichst positiv. Du wird feststellen wie sich der Sinngehalt und die Einstellung zu dem Gesagten verändert.
  • Lächle. Es ist und wirkt immer positiv und sympathisch. Glückliche Menschen haben keinen Grund ihre Mundwinkel hinterher zu ziehen. Lächle ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Es gibt ein angenehmes Gefühl und beeinflusst deine Gedanken.

Jeder von uns muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt nicht „Das Glück“, es gibt aber bestimmte Lebenseinstellungen die jeden Menschen zu seinem persönlichen Glück führen können. Das es nicht die materiellen Dinge oder Erfolge sind, die unser Herz aus- und erfüllen wissen wir jetzt. Je älter wir werden, je mehr Erfahrung wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir, was uns wirklich glücklich macht im Leben. <3

Unsere Gedanken, unser Tun und unsere Einstellung, formen unser Schicksal und unser Glück … wir haben also verdammt viel selbst in der Hand!

Hat dir der Beitrag gefallen? Ist er für dich hilfreich? … dann schreib mir doch oder lass mir deine Gedanken dazu in einem Kommentar da, ich freu mich!

Eine glückliche Zeit wünsche ich dir XO Sandra FrauenPunk

Lesezeit: 3 Minuten

Gehörst DU zu den glücklichen Menschen? Wann zählt man zu den glücklichen und was würden glückliche Menschen niemals tun?!

Um glücklich zu bleiben musst du auch jede Menge dafür tun, du suchst dir Dinge für die du dankbar bist. Du behandelst dich selbst und deine Mitmenschen liebevoll. Problem? Alle Menschen, auch glückliche Menschen, haben Probleme, nur begegnest du diesen wenn du glücklich bist mit der Einstellung, dass es für alles eine Lösung gibt! Es sind die kleinen Dinge des Lebens die dich happy machen … wenn du zu den glücklichen Menschen gehörst. :-)

Das Gefühl glücklich zu sein wird immer mehr zum Thema

Jeder ist es angeblich … schaut man aber hinter die Fassade bekommt man ein gestresstes unzufriedenes Häufchen zu sehen, dass auch immer etwas zu mosern findet! Man kann sich auch jede Menge einreden und einreden lassen, geht es um das Glücklichsein. Stell dir doch selber mal im Stillen die Frage und geh die folgenden Punkte durch, um herauszufinden wo DU wirklich stehst.

Was zufriedene, glückliche Menschen niemals machen würden

Suchst du immer Bestätigung und Anerkennung?

Nein? Gut! Ein glücklicher Mensch braucht die Anerkennung von anderen nicht. Er akzeptiert und mag sich so, wie er ist. Jeder weiß, dass die hart erkämpfte Anerkennung im nächsten Augenblick zerplatzen kann und sich in Ablehnung oder Kritik verwandeln kann. Nimm die Menschen mit offenen Armen auf, die dich so nehmen wie du bist, die schätzen was du zu bieten hast ohne dich dabei verbiegen zu müssen. Es gibt bestimmt viele Menschen, die deinen eingeschlagenen Weg fantastisch finden … falls du ihnen noch nicht begegnet bist, mach dich auf die Suche nach ihnen – DAS sind deine Freunde.

Aber vor allem: Sei selbst dein bester Freund und nicht dein grösster Feind.

Vergleichst du dich gerne mit anderen?

Nein? Gut! Ein glücklicher Mensch misst sich nicht mit anderen. Es wird nie so sein und werden! Du bist du. DU bist dein eigener Maßstab. Es würde schon deswegen nicht funktionieren da dein „Start“ im Leben ein anderer war als der der anderen. Die Erfahrungen sind nicht die selben usw. Ich finde es OK, andere als Ansporn zu sehen, aber es würde kläglich scheitern wenn du dich als „Abziehbild“ versuchen würdest. Erinnere dich an die Hürden, die du bereits überwunden hast, rufe deine Stärken hervor und akzeptiere deine Schwächen.

Hältst du krampfhaft fest was sich nicht ändern lässt?

Nein? Gut! Das HEUTE ist das was zählt! In der Vergangenheit verweilen oder sich über Dinge zu ärgern die du ohnehin nicht ändern kannst, vermiesen uns das „Heute“. Natürlich musst du nicht alles gutheissen was so passiert ist, was dich verletzt und gekränkt hat! Sehe und akzeptiere die negative Erfahrung als Teil der Vergangenheit. Es ist bloß ein weiteres Kapitel deiner Lebensgeschichte – blättere dieses Kapitel durch und lerne daraus!

Machst du andere für dein Glück verantwortlich?

Nein? Gut! Natürlich ist es die einfachere Art, andere für dein Glück verantwortlich zu machen. Nur die Devise glücklicher Menschen lautet: „ICH selbst habe in der Hand wie ich mich fühle und wie ich mein Leben gestalte!“. Sei zufrieden mit dem was du hast, auch wenn andere in der gleichen Situation vielleicht total unzufrieden wären! Genau die sind es nämlich dann die nicht zu den „glücklichen Menschen“ gehören. Es wird immer besser – schöner – grösser – jünger – klüger – teurer usw geben, aber macht das glücklich?? Du würdest dich in eine Endlosschleife begeben, die dich, glaube mir, alles andere als happy macht!

Umgibst du dich mit zu vielen negativen Personen?

Nein? Gut! Ich nenne diese Spezies immer „Energieräuber“! Menschen, die bei mir anzapfen, mich aussaugen und dann zum Nächsten gehen. Vampire die nichts anderes können als einen auszusaugen, müde zu machen, den Kopf voll schwafeln und deren schlechte Stimmung auf mich abfärbt! Sie brauchen jemand anderen dazu der in ihren Klagegesang einstimmt … ICH umgebe mich mit positiven Menschen, deren gute Stimmung und positive Art auf mich abfärbt! Meistens ist es auch Zeitverschwendung, negative Leute davon zu überzeugen, dass auch für sie genug Positives auf der Welt geben würde, würden sie nur mal eine Seitenstrasse verwenden. :-) Manche fühlen sich eben in ihrer Verbitterung sehr wohl.

Weniger ist oft mehr

Wenn du ehrlich zu dir bist, hast du dich in einem dieser Absätze wiedergefunden? Wenn JA, versuche es zu ändern. Natürlich wird es nicht immer möglich sich von allem fernzuhalten, aber du kannst die Zeit reduzieren, die dir in deinem Leben nicht gefällt! Oft genügen auch schon 2 Worte, nämlich ein „nein, danke.“

Meistens bedeutet weniger zu haben – mehr zu besitzen! Schliesse Freundschaft mit deiner Zufriedenheit. :-) Lass die Vergangenheit vergangen sein und steh mit beiden Beinen im HEUTE!

Und egal ob dein Kollege/in eine Beförderung erhalten hat, du musst dir immer vor Augen halten „Du hast weniger Stress, kannst deine Freizeit mehr geniessen und musst auch nicht das erfüllen, was von IHM/IHR jetzt erwartet wird … und so sieht man alles hat zwei Seiten.

“ Das vergleichen ist das ENDE des Glücks und der ANFANG der ZUFRIEDENHEIT „

Was sagst DU dazu? Hast DU dich vom unglücklichen zum glücklichen Menschen verändert? Oder siehst DU das ganz anders? Ich freu mich auf deine Meinung.

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Was mich die letzten Tage beschäftigte war die Frage: „Warum warten wir Menschen so lange, bis eine schwierige Situation eintritt, um uns darüber klar zu werden, wie gut es uns vorher ging, wie gut wir es generell haben?“ Wir Menschen haben ein aussergewöhnliches Vermögen uns an jede Situation und Gegebenheit anzupassen. Mit einer schwierigen Situation oder einem Unglück konfrontiert, stellen sich die meistens darauf ein und unser Wohlbefinden hat sich nach einer kurzen Zeit wieder dem Zustand vor dem „Unangenehmen“ angeglichen.

Blöd nur, dass es sich mit dem Glück und der Freude ebenso verhält. Wenn du ehrlich bist und darüber nachdenkst, wie oft und vor allem wie genau schauen wir den Menschen mit dem wir tagtäglich zusammenleben an? Wie verabschieden wir uns wenn wir das Haus verlassen, wie achtsam sind wir dabei? Das Auto das ich mir vor einem Jahr gekauft habe und das mir meine Wege um vieles erleichtert … schätze ich es immer noch so als in den ersten Wochen? Unser schönes Zuhause zum Beispiel, plötzlich alles „normal“ und manchmal als nervig empfunden, weil ständig geputzt und geräumt werden muss? Das sind jetzt nur die sehr naheliegenden Beispiele aus unserem Leben …

Die Fähigkeit eine aussergewöhnliche Freude an gewöhnlichen Momenten zu zeigen tritt immer mehr in den Hintergrund. Habe ich recht? Das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen, die kleinsten Kleinigkeiten und Momente sowie die einfachen Erfahrungen zu geniessen – fällt für mich unter „LEBENSKUNST“. Besinnen wir uns wieder mehr darauf gehören wir mit Sicherheit zu den zufriedenen, ausgeglichen Menschen … :-)

Ich habe mein Glück an dem Geräusch erkannt, das es machte als es mich verließ!

Auch ein Aufruf an mich selbst! In diesem Sinne eine zufriedene Zeit. Bis bald – wir treffen uns in meinen Gedanken!

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… oder sollte ich hinter dieser Behauptung ein grosses Fragezeichen stellen? :-) NEIN, es bleibt so wie ichs vorgesehen hatte, kein Fragezeichen sondern ein fetter Punkt am Schluss! Ach ja, und falls du es geschafft hast bis hierher  zu lesen – bitte ich dich durchzuhalten und bis zum Ende zu bleiben … alles ganz harmlos und schmuddelfrei :D Nichts persönliches … naja ein klein wenig vielleicht gg

Sex ist wichtig in jeder Beziehung, keine Frage. Was aber wenn ich keine Beziehung habe? Ahh ja genau, vergessen – dann lebe ich sehr frei und offen und hole mir meine „Häppchen“ gg. Und was wenn ich das nicht mehr will und mir zu schade für die sogenannten ONS bin? Ja schon klar … Spielzeuglade ist gut sortiert … aber ich rede und meine SEX !? Also wenn ich drüber nachdenke kam mir noch nie zu Ohren, dass sich eine Frau vom Turm gestürzt hat, weil weit und breit kein Mann in der Nähe war der für sie greifbar war? Ich weiß nur eins, gib mir 3 oder 4 Tage kein Wasser und ich bin tot, ohne SEX kann ich sehr wohl weiterleben, also alles wunderbar, nix passiert.

Nun – aber will ich das eigentlich?

Es stellt sich nur die Frage „Wie fühle ich mich dabei?“ Gehört Sex zu unseren wie nenn ich es … Grundbedürfnissen? Sind wir anders bzw. verhalten wir uns anders wenn wir keinen Sex haben? Von mir kommt jetzt mal ein klares JA. Frauen sowie Männer sind meines Erachtens nach längerer (über die Zeit lässt sich jetzt streiten) Abstinenz sehr unentspannt. Sie laufen irgendwie unrund, sind gereizter und verstehen null Spass. Das traue ich mir zu behaupten da ich einige kenne bei denen es wirklich so ist. Kommen sie dann eines Morgens mit zwar „müden“ Augen aber überdurchschnittlicher guten Laune bei der Tür rein – ja schon wissen, es hat wieder mal sein dürfen. :D Mehr sag ich nicht, keine Angst. *zwinker*

Es gibt Frauen, die keinen Spass an sexueller Betätigung haben

Sei es krankheitsbedingt oder durch einschneidende Erlebnisse wodurch sie einfach nur „Unerträglichkeit“ empfinden. Solche Frauen haben dennoch Bedürfnisse auch wenn der Sex dabei tabu ist. Es reicht ihnen das Gefühl Nähe und Geborgenheit zu spüren und das können durchaus auch herzliche Umarmungen von Freunden sein … es reicht ihnen völlig aus. Auch solche Ladys darf ich kennen. Manche sind sogar seit vielen Jahren in einer sehr gut funktionierenden Beziehung. Wenn zwei so ähnlich tickende Menschen aufeinander treffen ist ein harmonisches Zusammenleben doch sehr gut möglich!

Sich selbst „genügen“

Viele Frauen, die ich kenne, haben sich in ihrem Leben all das genommen was sie haben wollten. Das ist nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Sie haben sich samt ihre „besondere“ Sexualität gelebt und geliebt. Das Leben verändert, manches was früher so wichtig war, ist für sie heute nicht mal wert darüber einen Gedanken zu verlieren. Solche Frauen die sich selbst genügen, immer wieder Neuem gegenüber offen sind, ihre Bedürfnisse sich anderweitig holen, werden NIEMALS am Morgen schlecht gelaunt zur Tür rein kommen, NEIN sie sind es die sagen könnten „Morgen, JA ich bin auch wieder ohne Sex gut gelaunt, hab mein schönstes Lächeln dabei und fühl mich genauso toll als hätte ich mit einem attraktiven „BadBoy“ die ganze Nacht gevögelt… in Wahrheit haben wir nur gekuschelt und ne Menge gelacht!“ Ja und das gibt es wirklich und diesen Frauen fehlt nichts, rein gar nix. Früher hab ich das belächelt, heute finde ich es bewundernswert.

Jeder wie er mag und kann

Alternative Möglichkeiten gibt es sicher jede Menge um auch ohne SEX (ganz freiwillig ohne) durchaus glücklich und verdammt sexy durchs Leben hüpfen zu können! Das was zählt und was eben alleine schwer zu bekommen ist, ist Geborgenheit und zärtliche Zweisamkeit. Es gibt jede Menge was man tun kann ausser Sex zu haben. * zwinker*

Beim Schreiben dieses Artikels sind mir die Nonnen eingefallen … sie leben auch – sehr glücklich glaube ich sogar! :-) Meine Meinung dazu ist „Sex ist toll  … mit DEM bzw. DER RICHTIGEN!“

Ich bin aber hier nicht gefragt, viel mehr würde mich DEINE Meinung dazu interessieren.

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Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was ihr euch wünschen würdet wenn plötzlich jemand vor euch steht und sagen würde: „DU hast einen einzigen Wunsch frei und ich werde ihn DIR erfüllen! Überlege bewusst – es ist nur ein Wunsch!“

Klingt wie die Einleitung eines Märchens, ich weiß, aber es gibt ja bekanntlich auch Märchen für Erwachsene …

Schon als junges Mädchen stellte ich mir sehr oft selbst diese Frage, ich spielte diese „Tag-Träume“ bis ins kleinste Detail durch. Damals wusste ich sofort was ich mir wünschen würde! Es waren immer die gleichen Wünsche – lange Zeit, immer das selbe. Ich hätte also alles abgespeichert gehabt, falls ich Aladin begegnet wäre.

Immer wollte ich kleiner und dicker sein (ich war so riesengroß für ein Mädchen und viel zu dünn :-( ), wünschte mir lange blonde Haare wie die meisten meiner damaligen Freundinnen und ein eigenes Pferd wollte ich besitzen. Gelegentlich war auch der Wunschgedanke da so lange unter einem Schoko-Brunnen zu liegen bis mir übel war. Wünsche einer 7 Jährigen oder vielleicht war ich auch schon 10? Ich weiß es nicht mehr.

Heute mit 50 drüber, möchte ich nicht mehr kleiner & dicker sein, bin eigentlich sehr froh darüber etwas „herauszuragen“ :-), von Blond bin ich geheilt und in der Zwischenzeit weit davon entfernt! Und die Geschichte mit dem Pferd? Ich liebe sie noch immer, aber Pferde seh ich mir auf der Messe an. :-) Bin also über die Entwicklung meiner NICHT in Erfüllung gegangenen Wünsche recht dankbar.

Vor kurzem durfte ich ein Interview mit einem jungen Mann (Miguel Costa) führen, auf meine Frage was er sich denn wünschen würde, hätte er einen einzigen Wunsch frei, überlegte er nicht – sofort hatte er die Antwort parat.
„Meine Eltern … ich würde mir wünschen das meine Eltern noch ein schönes Leben haben“ Punkt. Das war sein Wunsch.

Das zu hören, von einem 26 jährigen Kerl, berührte und beschämte mich gleichermaßen. ICH hätte an meine Eltern nicht gedacht. Seit dem denke ich immer wieder darüber nach was es denn für mich sein würde? Für mich ist es seit dem auch sehr interessant was sich die Anderen so Wünschen würden. Erstaunlich was da alles so kommt wenn man diese Frage in einer lockeren Freundschaft-Runde stellt.

Was ist ein Wunsch?

Der Wunsch ist ein Begehren nach einer Sache oder Fähigkeit, ein Streben oder eine Hoffnung auf eine Veränderung. Das Erreichen eines Zieles, für sich selbst, oder für jemand ANDEREN.

Es gibt gute und böse Wünsche, vernünftige und unvernünftige, mögliche oder eben auch unmögliche Wünsche.

Und genau DIESE kommen dabei heraus, wenn ich diesen „wünsch dir was“ Satz in die Runde schmeisse. Spontan – ohne viel nachzudenken! Die meisten antworten darauf mit dem Satz: „Viel Geld, dadurch wird vieles einfacher“ – OK, wird es das aber wirklich?

Eine antike Überlieferung besagte, das König MIDAS von PYRGIEN, einen Wunsch erfüllt bekam. Alles was er berührte sollte dabei zu Gold werden. MIDAS wäre bei all dem Gold verhungert und verdurstet. DIONYSOS befreite ihm von diesem Wunsch und rettete ihm damit sein Leben. Eine Geschichte mit sehr viel Tiefsinn!

Geld ermöglicht sicherlich „Mehr“ und ebnet eventuell auch schwierigere Wege. Aber macht es auf Dauer glücklich oder gesund? NEIN.

Eine oft geäusserte Antwort ist auch: „Jung & Fesch, das wärs noch mal“, mit einem Riesen Smilie im Gesicht. Selbst wenn die Erfahrungen und das Gelernte mitgenommen werden könnten in das „Jung & Fesch“ sein – ICH würde mir das genauso wenig wünschen.

„Macht und Einfluss“ – sagte vor kurzem jemand. „Ich würde die gerade aus den Fugen geratene Kugel wieder in ihre Bahn bringen und Ordnung schaffen!“ … sagt genau jemand den ICH nicht an die oberste Weltpolitik wünschen würde!

Eine Freundin antwortet auf meine Frage nach ihrem Wunsch „ich möchte unsterblich sein“, auch gut dachte ich mir. Den ganzen Wahnsinn bis zum bitteren Ende durchstehen? DANKE NEIN! Auch nicht meins.

Dazu fällt mir jetzt Rosa ein

Ich habe während eines längeren Klinikaufenthalts eine sehr nette gebildete alte und leider sehr kranke Dame kennen lernen dürfen. Wir teilten uns IHR Klasse-Zimmer. Eigentlich wollte ich meine Ruhe haben, aber diese Frau tat mir gut und so entstanden einige tiefsinnige Gespräche. Und witzig fand ich, das genau SIE mich fragte „Schatzi (alle waren immer IHR Schatzi :-) ), was wär denn dein Wunsch, wenn du einen haben würdest?“

Ich kann mich noch gut daran erinnern das ich sehr lange gar nix sagte, weil SO VIEL im Kopf kreiste. Aber ich kann mich noch sehr gut erinnern was Rosa auf meine Gegenfrage antwortete. „Meine Kleine – (ich war 2 Köpfe grösser und damals auch schon 48J.!) ich würde dir meine restliche Zeit schenken, aber umgewandelt in gesunde Zeit, keine Ahnung wie lange die noch ist, aber es würde deine Zeit verlängern.

Klingt kitschig? JA. Und ich weiß auch das man so etwas oftmals ausspricht, weil man weiß das es ohnehin nicht funktioniert! Mir würde so etwas sowieso nicht über die Lippen gehen. Bei Rosa spürte ich jedoch, dass sie es genau so meinte.

Mein schlechtes Gewissen machte sich damals wieder ganz stark bemerkbar – da ich ganz andere egoistische Wünsche im Kopf hatte.

Ich glaube auch das erst am Ende eines Lebens, durch Abstand und viel Reife, die Gedanken zum Thema WUNSCH klarer werden. Was ist wichtig und was ist nebensächlich?

Wo wir bei einem für mich sehr wesentlichen Punkt angelangt wären. Der Wunsch gesund zu sein aber auch zu bleiben. War auch eine häufige Antwort, bei der auch ICH ein Hackerl darunter setzen würde!

Ja, wie wichtig sind jetzt unsere Wünsche

Können sie uns bei Erfüllung wirklich tief glücklich machen? Wir Menschen wünschen uns Liebe, Anerkennung, Sicherheit, Gesundheit, Geld, Macht, ewige Jugend und sogar Unsterblichkeit.

WÜNSCHE – sie sind die Brüder der ANGST.

Deshalb sollten wir uns unsere eigenen Wünsche besonders gut ansehen und hinterfragen. Was würde es wirklich verändern, wenn dieser in Erfüllung gehen würde? Was würde ER mir geben? Dadurch werden die Motive hinter den Wünschen klar. Wir lernen uns dadurch besser kennen.

EINSTEIN war es der sagte: „WILLST DU GLÜCKLICH WERDEN, DANN WIDME DEINEM LEBEN EINEM ZIEL DAS DIR WICHTIG IST“

Über die Wunschobjekte hinaus gibt es auch grundlegende Ziele, die den Sinn des Lebens ausmachen. Wir machen uns darüber nur sehr wenig Gedanken. Wenn wir uns jedoch die Zeit nehmen und dem nachgehen was uns wichtig ist in unserem Leben – die Antwort auf die Frage geben würden: „Du hast einen einzigen Wunsch frei“ für dein Leben….was ist dir das wichtigste für was du dein Leben aufs Spiel setzen würdest? Wenn du das weißt und für dich entschieden hast, bekommt der 12-Master plötzlich ein Ruder, die Segel stehen alle in die selbe Richtung und die Fahrt kann los gehen. :-)

Ich muss meine Wünsche nochmal neu überdenken und meine Ziele besser benennen. :-) Gar nicht so einfach, aber eben ohne Wünsche ist das Leben wohl auch planlos.

Übrigens: EIN WUNSCH IST EIN TRAUM MIT TERMIN!