Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Das Januar-Loch

Der erste Monat des Jahres hat begonnen, der Januar wird dem Gott Janus gewidmet. Dem Gott des Anfangs und des Endes. Mit seinen zwei Gesichtern kann er in die Vergangenheit sowie in die Zukunft schauen! Ein sehr langer Monat mit satten 31 Tagen die für mich irgendwie nie zu Ende gehen wollen … Es ist noch nichts passiert in diesem langen Monat, damit meine ich nichts was ich jetzt total aufregend finde. Schau ich nach vorne (was ich ja immer mache), weiß ich nur es wird noch sehr lange dauern, bis ich endlich wieder barfuß laufen kann …

Wenn ich dabei ans Business denke fallen mir spontan die unzufriedenen Menschen ein die jegliche Verkäufer in den Wahnsinn treiben! „Noch immer nicht reduziert? Was – schon verkauft, Frechheit, noch keine Sommerware im Haus?“ Oder das blanke Gegenteil das dann lautet: „Wie bitte – sie haben keine Daunenjacken in meiner Größe mehr …?“ Oh wie glücklich ich bin das mir das erspart bleibt! Sowohl als Dienstleister sowohl als Kundin! >händezusammenschlag<

Ich konnte Weihnachten in vollen Zügen genießen , habe mir Zeit genommen für all das was mir lieb und wichtig ist! Ich habe keinen Stress zugelassen, mich von nichts und niemandem zu irgendwas verdonnern lassen. Die Adventszeit habe ich in kuscheliger Fußbekleidung und Jogginghose gemütlich mit meinen Mann und meinen Hunden  auf dem Sofa und in der Natur verbracht und mich die Feiertage ausschließlich von Braten, Steaks, Weihnachtskeksen und leckerem geschenktem Nougat ernährt. Dabei war meine größte Herausforderung mich von der Küche ins Wohnzimmer, raus auf die Hundewiese und wieder zurück zum Esstisch oder auf die Couch zu bewegen um die Weihnachtsfilme zu schauen die ich ohnehin schon zehn mal gesehen habe! 🙂 Oh wie schön! Kein MacBook, kein Telefon, keine Termine, der Briefkasten bleibt leer  … alles ist erledigt, übrig bleibt die reine Zeit. Und eine Haustüre die doppelt verschlossen ist. *zwinker*

Im Januar ist aber wieder alles anders. Ich muss wieder aufsperren und von der Ruhe in den eigenen Wänden, bleibt nichts, rein gar nichts übrig. Der Wahnsinn und das Gewusel der Hektiker knallt mir wieder voll ins Gesicht! Schließlich muss ich mal wieder Brot und Milch holen, in den Briefkasten schauen wo auch gleich die Stromabrechnung auf mich wartet – gefolgt von der Versicherung und neuen Terminen … die ich wirklich NICHT vermisst habe! JA … DAS IST DER JANUAR. Mit seinen vollen nie enden wollenden 31 Tagen! Soll ich ehrlich sein? Ich möchte wieder verriegeln und wieder in meine dicken Socken samt Jogginghose hüpfen …

Nein, nein … mir geht es gut, ich bin nicht depressiv! Ich habe es nur gelernt und mir es auch ausgesucht, mit der Ruhe besser umgehen zu können als mit der Hektik und der Scheinheiligkeit, die sich vor unseren Türen so abspielt. Und wieder … es kommt mir zu Beginn des Jahres immer besonders schlimm und geballt vor. Vielleicht liegt es daran das viele zwar Vorsätze haben aber nicht wissen wie sie’s angehen sollen, all die Vorhaben umzusetzen? Sie machen halt mit weil alle anderen es auch tun, dabei scheitern schon viele in ihren Gedanken daran!

Für mich fühlt sich der Januar eben nur an wie ein Loch … ein Loch das 31 Tage braucht zuzuwachsen. 🙂 In dem man sich neu formatieren muss und quasi ein „jetzt entscheide dich was du willst“ Monat ist. Wie ich schon letztens in Gedankengänge 17 über Jahresrückblicke beschrieben habe Lagepläne zu erstellen. Mir persönlich kommen die Menschen auch so „suchend“ aber nicht wissend wonach sie eigentlich suchen vor? In den Geschäften herrscht keine gute Stimmung, es sei denn man steht auf Kämpfe zwischen Regalen, Garderoben und Kassen … das NEUE braucht noch und das ALTE muss weg. Alles und doch nichts untermalt mit Hektik, schlechter Laune oder euphorischer Hysterie! Und das jeden Tag die sich jeder einzelne anfühlen wie ein Monat!

Wann fängt eigentlich die Frühjahrsmüdigkeit an? Nicht im Januar oder, denn manchmal habe ich das Gefühl, einige stecken schon mitten drin … sie wirken ausgelaugt und ihre Energie reicht maximal bis 11 Uhr vormittags. Ja sicher  – der Dezember war anstrengend, verkaufen – einkaufen – feiern – organisieren – essen – trinken und was weiß ich noch alles. Und genau diese Beobachtung ist im ersten Monat unseres Jahres besonders treffend. Es fehlt uns einfach noch das Tempo der Frühlingsmonate! Dazu ist er da … der Januar … der Monat der sich für mich wie ein Loch anfühlt … Neues Jahr, neue Power oder so irgendwie …

Als wenn das so einfach wäre. Hinter uns liegt eine Zeit voll gemütlicher Momenten. Das dauert eben seine Zeit bis man wieder „normal“ läuft. Schön haben es die Menschen die gleich mal die ersten ein bis zwei Wochen der Sonne entgegen fliegen können oder Ski oder Wellness Urlaub gebucht haben. Das sehe ich so als das „Ausschleichen“ der Keks-Saison und gleichzeitig das „ab jetzt gehts wieder richtig los“ Zeit! Die Sonne und die Wärme fehlt plötzlich total arg. Persönlich würde ich ja am liebsten die Spiegel zu Hause alle abnehmen, werfe ich meinem Spiegelbild einen missachtenden Blick zu! Aus einem guten Grund – mein Gesicht ist ausgeblichen … irgendwas zwischen gelb und grau glaube ich … JA so sehe ich aus. Zementgelb, von meiner „gesunden“ Hautfarbe ist schon lange nichts mehr übrig. Schleicht sich dann noch etwas schlechte Laune dazu ist sie perfekt die „Seasonal Affektive Disorder“ so nennen es die Ärzte! *lach*

Naja was soll es. Durch dieses Januar-Loch muss ich  durch. Wie eine Hobby Joggerin die einen Marathon läuft. 😀 Gegen Ende des Monats werde ich wieder beschließen mich nicht mehr darüber zu ärgern daß der Januar 31 Tage anstatt nur 10 Tage hat, ich versuche so wie jedes Jahr dieses „Loch“ mit positiven und angenehmen Dingen zu füllen und vor allem werde ich mich NICHT anstecken lassen von dieser „Disorder, vorzeitiger Frühjahrsmüdigkeit und Einmurmel-Phase“… weil ER ist ja bald da, der Monat, in dem ich eine neue Seite in meinem Kalender aufschlagen kann! Februar – mein alles ist perfekt Monat! 🙂

Es waren wieder nur Gedanken die mir wirklich immer durch den Kopf gehen, bin ich im Januar angekommen. Wie fühlt sich der Januar für dich an? Lass es mich wissen ich freue mich.

„WENDEPUNKTE“…

Eine Woche ist es jetzt her seit ich nach langen sechs Wochen wieder in meinem eigenen Bett schlafen kann und von meiner „Bande“ zu Hause wieder herzlichst aufgenommen wurde. Ich habe diese Wochen mit MIR und meinem inneren Kind verbringen können. Auf der Suche nach körperlicher Erleichterung und geistiger Ordnung. Dieses mal bin ich ohne zu hohe Erwartungen in dieses „Projekt“ hineingegangen und ich denke das war der springende Punkt. Nicht’s zu erwarten und am Ende reich an wertvollen Erfahrungen, wunderbaren Begegnungen und ebenso Antworten auf viele Fragen nach Hause zu kommen. Über das bzw. mein Leben, über Freunde, Familie und über Glaubenssätze die mir schon als Kind aufgedrückt wurden und sich in mein Fleisch gefressen haben. Nun stehe ich da. Positiver, zuversichtlicher und in meinem Tun bestärkt. Ich habe alles richtig gemacht … bis jetzt … und genau da werde ich anknüpfen.

Manche Figuren in unserem Lebensschach gehören manchmal neu aufgestellt. Vielleicht sogar umgelegt oder verabschiedet, weil die Qualität der Menschen die uns umgeben dafür ausschlaggebend ist das es uns gut geht. Ich suche die Ruhe im Alltag, nicht mehr den Lärm zwischen all den anderen, denen die dem Gruppenzwang verfallen sind … Ich erkenne daß die Gesellschaft nicht mehr „meine“ ist. Irgendwie fühle ich mich manchmal fehl am Platz .

Es wird mir bewusst, daß Dinge von denen ich dachte ich bräuchte sie, mir sowas von total unwichtig geworden sind. Ich lasse los von oberflächlichem Denken und bin entsetzt wie hässlich manches ist, was ich früher für „schön“ gehalten habe – weil ich jetzt tiefer blicke wenn ich es ansehe … Ein gutes Gefühl macht sich in mir breit wenn ich diese Zeilen hier schreibe, ich würde es Ruhe nennen.

Ich höre weiter auf meine innere Stimme, möchte und werde sie auch zum Ausdruck bringen – auch wenn es für andere keinen Sinn macht. Ich folge meinem Instinkt! Werde meine kleinen Fähigkeiten präsentieren, ganz einfach weil es mir Spaß macht und gut tut. Ich werde versuchen, rascher auf meine körperlichen und emotionalen Bedürfnisse eingehen (puh, was für ein Vorhaben 😀 )! Ich werde auf Floskeln wie „wäre ich nicht“ oder „hätte ich doch“ verzichten. Ich kann’s nämlich vergessen. Ich war und ich hatte schon und das kann ich nicht mehr ändern! Und falls ich mir trotzdem mal den Kopf eckig denken will, dann nur darüber, was ich darüber lernen konnte … um es einfach besser zu machen!

Sorgen, Ängste und viele Zweifel beherrschen unser Denken. Nur ein Bruchteil unserer Gedanken ist wirklich positiv. Sehr traurig … oder? Ich weiß daß unsere Gedanken unser/mein Handeln und das Handeln unser Verhalten steuert. Letztendlich ist es unser/mein Verhalten das unser/mein Leben ausmacht. Kompliziert? NEIN sehr einfach und logisch.

Das Schöne an dem Ganzen und in dem Kontext, in dem ich mich jetzt in diesen Wochen befand, war all das kein Thema, es war Teil unserer Kommunikation. Es war Normalität. Trotzdem war genug Raum für Fehler und auch manchmal Negatives. Das „Verständnis“ herrschte über alle Situationen. Schnell wurde der Fokus auf das Positive gelegt. Eine Harmonie die mir im Aussen sehr oft fehlt! Achtsamer, positiver, langsamer, ehrlicher und vor allem ein wertschätzender Umgang miteinander bestimmten die Wochen!

Jetzt frage ich DICH: weshalb klappt so etwas nicht ausserhalb dieser „geschützten“ Räumlichkeiten? Wären alle Menschen nur halb so sensibel und klar, würde vieles anders laufen … Ein Zitat von Talmud ist mir in die Hände gefallen das meine Gedanken noch abrundet:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Es sind eben nur meine Gedanken die mir am letzten Tag vor meiner Abreise durch den Kopf gegangen sind. Wohlfühlgefühl pur möchte ich sagen. Einen weiteren Schritt weiter, dahin wo ich hin möchte – in ein Leben ohne Hindernisse.

Nun wünsche ich DIR eine schöne zufriedene kommende Woche und ich hoffe du bist bald wieder in meinen Gedanken zu Gast.

ICH bin eine Prinzessin … und DU willst mein Prinz sein?

Diesen und ähnlichen Sätzen lauschte ich gestern Abend, eine Frauenrunde ein paar Plätze neben mir. Ich war in der stillen Form anwesend und musste auch nach kurzer Zeit den Platz wechseln. Ich konnte gar nicht glauben, dass es so viele Frauen gibt, die dermaßen an Selbstüberschätzung leiden! Ich finde es super wenn wir Frauen ein gesundes Selbstbild von uns haben, aber die Betonung liegt auf gesund! Jedenfalls hat das Gespräch neben mir ausgereicht, um mir über dieses Prinzessinnen – Thema, Gedanken zu machen …

„Prinzessin“ … dieses Wort löst plötzlich Unbehagen in mir aus

Ich höre ja sehr oft den Satz „Ahhh natürlich eine kleine Prinzessin oder was?“ Der erste Wahrnehmung dieses Satzes, hinterlässt ein  süsses, positives, nettes , hübsches, gut erzogenes und besonderes Bild. Schließlich wollen alle Mädchen eine Prinzessin sein! Anders wird es jedoch wenn wir das Mädchenalter überschritten haben. Mit dem Wort Prinzessin verbinden wir dann nur mehr etwas Besonderes und Einzigartiges zu sein, ob das dann immer so positiv ausgelegt wird ist für viele sehr unterschiedlich. Besonders die Männerwelt hält mal kurz den Atem an, fällt der Satz „Also ich bin schon eine Prinzessin …“! In Wahrheit ist es mir gestern auch so ähnlich ergangen, als ich als stille Teilhaberin den Platz nach 20 Minuten verlassen habe und mir für mich persönlich darüber Gedanken gemacht habe.

Also: ICH habe den Test zur Prinzessin nicht bestanden 🙂

Ich bin (leider) keine Prinzessin, denn ich wache morgens mit totaler Strubbelmähne auf. Manchmal schaffe ich es sogar wahre Kunstwerke auf meinem Kissen zu hinterlassen, weil ich es nicht mehr schaffte mir die Wimperntusche zu entfernen bevor ich ins Bett kippte. Ich trage keine glänzenden Manolo Blahnik’s mit 10 cm Absätzen. Ich trage lieber gemütliche Converse, die schon einiges zu erzählen hätten, denn das gibt mir ein Gefühl von Freiheit, das zu tun, was ich will, was mir Freude macht und nicht was andere „schön“ oder passender finden und mir vorschreiben!

Ich bin keine dieser Model-Frauen mit Konfektionsgröße 0, ich zähle keine Salatblätter oder die Tropfen Öl, die ich darauf werfe. Ich brauche immer Schokolade-Kekse in meiner Nähe sonst werde ich ungemütlich. Meine Lippen sind Natur und leuchten nicht rot, wenn ich den Müll runterbringe … und ich bin kein Dauergast bei Frisör und Kosmetikerin. Anstatt der „Krone“ auf dem Haupt findest du maximal ein buntes Tuch durch das sich meine 10 Haare irgendwie ihren Weg suchen! 🙂 Ja und wenn jetzt wieder der Winter kommt, vergesse ich sogar mal meine Beine zu epilieren, omg #willkeinerwissen , ist aber so.

Ich bin auch kein Massenobjekt das nur da ist anderen zu gefallen. Ich bin keine Prinzessin die anderen den Kopf verdreht und darauf wartet bis der Prinz auf seinem weißen Ross daher reitet und mich aufnimmt! Es wird auch zunehmend schwieriger mich zu manipulieren und ich bin keinesfalls bestrebt alles zu bekommen was ich mir einbilde, indem ich dieses „Prinzessinnen-Gehabe“ einsetze. Mein Leben ist ein sehr bodenständiges und mit Sicherheit ein anderes als eine Prinzessin haben wird …

In meinen Adern fließt kein blaues Blut, ich bin keine „von“ und gehöre keinem Königshaus an. ICH bin eine ganz normale Frau mit Ecken, Kanten und Stimmungsschwankungen. Und ich wie alle anderen ganz normalen Frauen um mich herum brauche ich keinen Prinzen, der sich in funkelnder Rüstung vor mir aufbaut – denn in der Zwischenzeit weiß ich das es keine Prinzen gibt … DU hast kein weißes Ross und ich trage kein Krönchen mit Tüll und Schischi. Ich und mein Herz existieren ohne „Bedienungsanleitung“ … Entweder man mag und respektiert mich samt meiner Meinung oder eben nicht.

All die vielen Lehrerinnen, Ärztinnen, Journalistinnen uvm., sie sind klein, dick, groß oder superschlank, mit super langer Mähne ausgestattet oder kurzem Haarschnitt, jede ist anders, jede ist wie und was sie ist – nur sicher keine Prinzessin! 

Und jetzt hoffe ich, dass du mir folgen kannst und mich verstehst wenn ich behaupte: Wir sind alle gleichberechtigt. Prinzessinnen und Prinzen leben nur in Bilderbüchern … und DU und ICH im Hier und Jetzt, im wahren Leben. Und ich kann sagen, dass ich darüber sehr glücklich bin nicht mit einem funkelndem Diadem herumlaufen zu müssen. Die Frage stellt sich für mich gar nicht ob feine Roben oder Jeans und Shirt. Etwas Besonderes zu sein ist nicht von Äusserlichkeiten abhängig!

Wir leben in einer Welt, in der jeder Mensch das Einfache meidet um das Besondere zu finden und erkennt dabei nicht, dass die Einfachheit das Besondere ist 🙂

In diesem Sinne vergiss die Prinzessin, sei einfach DU! Ich wünsche dir einen genialen Tag und schönen Momenten deine Sandra

Wenn du dazu etwas zu sagen hast? Nur her damit, könnte lustig werden. 🙂

Adieu Sommer, Bonjour Melancholie!

Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel, ich klammere mich an die letzten wärmenden Sonnenstrahlen und tu mir wahnsinnig schwer feste Kleidung anzunehmen. Ich fühle mich immer in meiner Freiheit beraubt, hat mich der Sommer doch wieder sehr verwöhnt mit seiner Wärme.

Ich glaube von mir behaupten zu können, ein fröhlicher ausgeglichener Mensch geworden zu sein. Wenn aber der Altweibersommer seine letzten Meter macht, setzt bei mir eine Verwandlung ein. Meine Fröhlichkeit versteckt sich öfter mal für längere Zeit, ich friere und würde am liebsten zu Hause ein Lagerfeuer machen und ich habe Schwierigkeiten mich in festes Schuhwerk zu begeben. Anders war das früher als ich es kaum erwarten konnte die neuesten Herbsttrends an meinen Füssen zu tragen … und jetzt, ich vermisse das Barfußgefühl. Meine heiß geliebten Flip-Flops! Da wir ja den Winter in Österreich verbringen und nicht mehr den Strand und das Meer vor uns haben, fällt mir diese Umstellung ganz besonders schwer.

Wieder zu Hause, fällt mir immer auf wie die Menschen hier sich dem nasskalten Wetter anpassen. Sie tragen ihre Mundwinkel sehr tief, sehe ich in die Augen mancher Leute tun sie mir beinahe leid. Wach werde ich dann so richtig, bekomme ich einen triefend nassen Regenschirm im Gedränge der Strassen zu spüren. All diese äusseren Einflüsse helfen mir natürlich nicht unbedingt dabei, mich gut zu fühlen.

Mir wäre im Sommer niemals der Gedanke gekommen, mich gemütlich auf das Sofa zu schmeißen und Musik zu hören, so ist es jetzt beinahe ein Pflicht-Moment des Tages! Sogar mein Musikgeschmack verändert sich um diese Jahreszeit, zwar nicht grundlegend, aber mich sprechen die ruhigen, melancholischen Lieder mehr an als alles andere. 🙂 Genauso geht es mir auch mit Menschen. Die Gesellschaft vieler umher wuselnden und hektischer Menschen umgehe und vermeide ich wann immer möglich. Ich empfinde es als Stress.

Früher habe ich mich dem Ganzen angeschlossen, habe mich so verhalten wie die meisten Menschen. Ich war schlecht gelaunt, hektisch und habe gejammert über den Beginn der ungemütlichen Jahreszeit. Ich habe diese Phasen nicht erkannt. Ich habe jedem vorgemacht gute Laune zu haben, dadurch konnte ich mein Inneres verstecken. Das habe ich  aber Gott sei Dank mit der Zeit abgelegt.

Wo es mir allerdings immer noch schwer fällt mich zu korrigieren, ist mein Gefühl wenn der Herbst  einzieht. Das Ganze zu hinterfragen weshalb das so ist, wird mir allerdings nichts bringen. Ich bin in der Zwischenzeit so weit diese kleine Melancholie zu akzeptieren. Ich erkenne diese Phasen jetzt und bin darauf eingestellt, aber vor allem versuche ich sie nicht mehr zu verdrängen. Ich weiß ja es geht wieder vorüber … spätestens wenn die Sonne wieder für längere Zeit scheint 🙂 , und bis dahin habe ich mich entschieden einfach meinen Gefühlen und Befindlichkeiten zu folgen!

Der Herbst und die kalte Jahreszeit ist mittlerweile zwar noch immer nicht mein bester Freund, aber wir kommen ganz gut aus gemeinsam. Ausserdem haben meine beiden Hunde einen Riesenspaß daran das Laub aufzuwirbeln und sich darunter zu verstecken und zu sehen wie sie diese Zeit genießen macht mich wiederum sehr glücklich!

Ich habe für mich auch herausgefunden wie ich der Melancholie entgegenwirken kann: Ich nutze sie als Chance, einmal im Jahr vom Gaspedal zu steigen und mich mehr meinen Gedanken und Gefühlen zu widmen. Und hatte ich mich früher auf eine neue Herbstgarderobe gefreut, freue ich mich nun jedes Jahr auf eine neue Kuschel-Decke, neue Teesorten und viele neue Bücher … und auf Monja und Amon, unsere beiden Hunde, die zu meinen Füßen liegen und mir ein Lächeln ins Gesicht malen, seh ich diesen Anblick. 🙂

Ja so ist es eben, ich habe viele Facetten – Sehnsucht und Melancholie gehören eben auch dazu … vielleicht sind dir diese Gefühl ja nicht ganz fremd, dann wirst du mich auch sicher verstehen. 🙂

Ich würde sagen ich bin bereit für die langen ungemütlichen Tage, die ich mir aber so richten werde wie sie mir gut tun!

Da es für uns ja langsam wieder heimwärts geht, beschäftige ich mich zur Zeit viel mit dem was zu Hause auf mich wartet. Wie, wann und was und ob überhaupt … so meine Gedanken. Es geht um Planung, der Tag zu Hause gehört anders strukturiert. Mit meinem „Langsam-Tempo“ werde ich zu Hause keine grossartigen Meter machen können. Die Frage generell: „Muss ich das überhaupt?“. Dabei fällt mir gleich einer meiner Instagram Posts ein in dem klar zu lesen ist – Schluss mit Muss!  

Und wie ich finde sollte ich auch bei den Vorsätzen bleiben die ich mir schon selbst vorgenommen habe, so werde ich das Thema Struktur genauer durchleuchten und auch DICH gleich mal fragen:

Wie viel Struktur brauchst DU in deinem Leben?

Die nächste Frage folgt auch gleich – muss es immer strukturiert sein? Und was ist Struktur überhaupt? Es gibt ja Menschen und ich kenne sogar den ein oder anderen, die ohne besondere Strukturen in ihrem Leben auskommen, und dabei sehr zufrieden und glücklich leben.

Struktur und Ordnung geben uns im Alltag Halt und auch eine gewisse Sicherheit. Würden wir unser Leben strukturlos leben, würden die meisten bis Mittag schlafen, die Mahlzeiten würden nicht geregelt eingenommen werden, viele würden wahrscheinlich mit Mitte zwanzig in den Dauerurlaub gehen und jegliches Zeitgefühl verlieren! So betrachtet ist es schon sehr wichtig Struktur in unserem Leben zu haben.

Doch oft ist es ja genau das, was mich in unserem Arbeits- und Freizeitalltag so stört, wir sind überall und ständig verplant und zeitlich eingeschränkt! Ich fühle mich von der Struktur nicht mehr unterstützt sondern empfinde diese teilweise als Einschränkung. Ich habe dann das Gefühl mein Leben nicht mehr selbst in der Hand zu haben, fühle mich von zeitlichen Abläufen in meinem Leben in eine viel zu enge Kleidung gepresst, die andere mir aufdrücken …

Für mich persönlich habe ich den goldenen Mittelweg gewählt. Ganz ohne Struktur funktioniert das Leben nicht, würde jeder so tun und machen wie er gerade lustig ist, würde es noch katastrophaler zugehen als es das ohnehin schon tut!

Doch fällt mir immer mehr auf wie ich Probleme bekomme sobald es um eine aufgedrückte, ja fremdbestimmte Struktur geht, das funktioniert für mich nicht mehr und ich versuche solche Situationen immer weniger zuzulassen. Ob man das jetzt als gut oder schlecht bezeichnen möchte, keine Ahnung, für mich ist jedenfalls so richtig.

Meine selbst auferlegten Strukturen helfen mir meine Gedanken und Arbeit zu ordnen. Prioritäten zu setzen und danach zu handeln, ansonsten würde ich mich im Chaos befinden und nicht mehr voran kommen! Die fünf Monate die ich jetzt hier in Italien fast beendet habe, kam ich sehr gut ohne meiner Struktur klar. Ich glaub es ja selber kaum! 🙂 Ich ließ alles fließen … habe das Leben so genommen wie es sich anbot. Die Spaziergänge am Meer waren meine Mußestunden … love it ! Für mich sind solche Zeiten enorm wichtig und ganz besonders wertvoll! In der Zeit fühle ich mich frei und keinesfalls eingezwickt! ICH lebe intuitiv, handle noch mehr aus meinem Bauch heraus, bin wesentlich achtsamer und empfinde bewusster, als wenn ich von einem Plan in den anderen kippe.

Das Lustige daran ist aber, ich habe mir noch nie großartig Gedanken über Ordnung und Struktur in meinem Leben gemacht. Für mich war immer klar daß es ohne nicht geht … jeden Tag das, das und das, Punkt für Punkt. Automatisch. Was ich aber schon länger weiß ist, das ich mir nichts mehr auferlegen lasse.

Mein Leben – meine Struktur und Ordnung! Das ich so etwas einmal sagen würde, hätte ich mir ja niemals träumen lassen, jetzt bin ja sogar ein wenig stolz auf mich. 🙂

Man sagt ja Ordnung ist das halbe Leben, was sicher nicht falsch ist, nur ich lebe auch ganz gern in der anderen Hälfte. Jeder muss selbst herausfinden wieviel Struktur er in seinem Dasein benötigt. Es wird auch IMMER auf deine Lebenssituation ankommen … Für mich ist jetzt klar ich war zu strukturiert, es hat mich aufgehalten Neues auszuprobieren, neue Menschen in mein Leben zu lassen und ich habe sehr viel Zeit in Dinge investiert, die mir andere aufgetragen haben, ich habe deren Struktur übernommen!

Wieder ein Erfahrungswert der mir zu denken aufgab und den ich mir sehr zu Herzen nehmen werde! Wie geht es dir damit? Brauchst du Struktur und vor allem was bedeutet Struktur für ich? Wie jedesmal freue ich mich von dir zu hören …

Und schon wieder ist er da, der Mann im Mond mit seiner intensiven Beleuchtung. Hast DU auch schon mal bei Mondschein die Böden gewischt, Kuchen gebacken und sämtliche Schubladen und Schränke sortiert und aufgeräumt? Oder sitzt du die halbe Nacht am Balkon, weil dich das helle Mondlicht einfach nicht einschlafen lässt und du alles andere im Kopf hast, nur nicht ins Bett zu gehen und wie alle anderen Menschen zu schlafen? Du kennst das? Sehr gut, dann bin ich mir ziemlich sicher dieser Artikel wird DEINER sein!

Schlaflos bei Vollmond – für viele ein Thema

Das Thema MOND ist ja seit jeher mystisch angehaucht. Unzählige Legenden sind dazu zu finden. Ob man dem ganzen Glauben schenken kann oder will, ist jedem selbst überlassen. Ich bin jedoch schon der Meinung, dass der Mond, zeigt er sich in seiner vollen Pracht, Einfluss nimmt auf uns Menschen. Er raubt uns den Schlaf, oftmals schon Tage zuvor, macht uns aggressiv und streitlustig, die Kriminalität soll in Vollmondnächten höher sein und an dem Ganzen soll also der Mond schuld sein … wenn einige von uns am „Rad drehen“. Die Wissenschaft ist sich da ja nicht so ganz einig, die einen sagen es ist alles hausgemachte Selbstprophezeihung, andere schenken dem Mond – Thema mehr Aufmerksamkeit.

Innere Unruhe oftmals schon drei Tage vor Vollmond

Ich bin keine Person die einen Mondkalender besitzt oder sich danach richten würde. Den brauche ich auch nicht, da ich selbst einer bin! 🙂 Durch meine plötzlich auftretende Hippeligkeit und Unruhe stellt sich immer heraus – es ist wieder soweit!

Ich hatte schon als Kind damit zu tun. Meine Eltern erzählten mir, dass sie in den Nächten vor Vollmond mit mir mehr zu tun hatten als mit meiner Schwester. Sie erzählten mir das es immer etwas „spannend“ war mit mir – ich war eine professionelle Schlafwandlerin! Ich hatte es scheinbar immer geschafft, unbemerkt abzuhauen #stellesmirgeradewiedervor. 🙂 Meine Mutter erzählte mir als ich älter war so einige Erlebnisse darüber, wie z.B. dass sie beinahe der Schlag getroffen hätte, als sie mich des Nachts  auf der Fensterbank fand … meine Füsse hingen baumelnd nach unten und ich summte so vor mich hin … und wie sie Angst hatte das wenn sie mich anspricht, so erschrecke das ich runterfalle 😀

Wäre diese Szene jetzt noch mit Musik untermalt, könnte es der Beginn eines Horrorfilms sein #weglach! Ich konnte mich nur an sehr wenige Details von meinen nächtlichen Ausflügen erinnern … schade eigentlich. Gott sei Dank hat sich diese „Wandlerei“ so mit ungefähr 13 Jahren verabschiedet. Gekommen ist die Feinfühligkeit rund um den Mond und leider eben oft schon Tage zuvor.

Selbst erfüllende Prophezeiung?

„Kein Wunder das du nicht schlafen kannst, wenn du schon Tage zuvor daran denkst. Deine Anspannung führt natürlich zu den erwartenden „Störungen“! Hmm ich bin aber ein sehr entspannter Mensch (geworden) und ich steigere mich auch nicht rein. Es ist wie es ist, der Mond beeinflusst mich auf seine Art. Punkt aus.

Der Mond hat eine aussergewöhnliche Wirkung auf vieles

Das erzählen die alten Mond-Mythen! Quellwasser bei Vollmond abgefüllt soll besonders „gesund“ sein. Bei Neumond geschlagenes Holz soll angeblich widerstandsfähiger sein. Babys, die bei Vollmond zur Wert kommen, dürfen sich zu den robusten Zwergen zählen. Viele Schönheits- und Gesundheitsrituale sind bei Vollmond angewendet – am Wirkungsvollsten!?

ICH bin jetzt aber keine, die gerade an diesen Tagen zum Zahnarzt läuft weil angeblich auch die Füllung länger hält oder ich mir meine Haare Färbe, da die Grauabdeckung doppelt so lange wirkt. Und meine Orchideen bekommen auch keine Sonderbehandlung, obwohl sie es mir mit doppelter Blütenpracht danken würden! Wie gesagt dazu bin ich zu sehr entspannt um mir das anzutun. Da steige ich aus. ICH wäre eher interessiert daran besser oder überhaupt zu schlafen an diesen Tagen und etwas ausgeglichener zu sein.

Was ich immer wieder beobachte

In der Zeit des Vollmondes fühlt sich mein Körper sehr kraftlos an. Es läuft alles langsamer und oftmals habe ich das Gefühl, dass meine Energiefreisetzung und Leistungsfähigkeit im „Chile the Base“ Modus hängt! Ich muss auch leider zugeben, dass ich zur „Kampfhenne“ mutieren kann, läuft etwas nicht nach meinem Plan. Mein Nervenkostüm weist dann einige offene Nähte auf, die ich aber nicht zusammen flicken kann – weil ich so energielos bin! 🙁  Ich in Wahrheit todmüde bin und ich nicht mehr zustande bringe als wie eine Hochschwangere die in den Wehen steht, in der Wohnung umher schleicht bis endlich alles vorbei ist! Es ist einfach so: Komme ich nicht zu meinem doch so wichtigen Schlaf, darf ich doch auch mal nach zwei Tagen wo ich „Nachtschicht“ laufe, meine nicht so positive Seite  rauslassen. (ICH arbeite aber daran das zu ändern!)

Er ist schuld – der MOND

Jetzt würden mich wahrscheinlich alle Wissenschaftler in der Luft zerrissen, würden sie das lesen. Denn der Mond kann daran nicht schuld sein … nur seltsam das dieses Unbehagen immer zur Vollmond-Phase wiederkehrt. Eines weiß ich aber ganz bestimmt: Der Mond lehrt uns Geduld. Nach jedem Tief folgt auch wieder ein Hoch. Bin ja sehr froh darüber das nicht das ganze Monat Vollmond herrscht! 🙂

Es hat ja auch alles eine positive Seite. Ich freue mich wie ein kleines Kind, kann ich wieder richtig ein – durch und ausschlafen. Das Gefühl zu erkennen wie wichtig doch Schlaf ist! Wenn ich mich am Morgen fit und erholt fühle. Ja und der morgendliche Gang ins Bad ist ebenso wesentlich sympathischer … denn die Augenringe sind verschwunden. #lach

Fazit

Für die einen mag es ein wunderbares romantisches Naturschauspiel sein. Für die anderen bedeutet es, nicht oder nicht viel Schlaf zu erhaschen, keine Energie und zu wenig Nerven zu haben. Fakt ist – der Mond hat durchaus Auswirkungen auf unser Leben. Ich würde sagen nutzen wir die aufbauende Wirkung des Mondes. Setzen wir uns ins Mondlicht und lassen wir uns  „Aufladen“, denn er regeneriert unseren Körper und tanken wir seine Energie in vollen Zügen … wer bitte muss da zu Bett gehen und schlafen? Dazu fällt mir noch etwas ein:

„Möchte die kleine Maus denn eine Wurst?“ NEIN. Anne – Chantal isst NUR glutenfreies Dinkeltofu, aus regionalem Bioanbau, bei VOLLMOND geerntet.“

… na dann … ist´s ja gut. Würde sagen wir lesen uns bei Vollmond, denn schlafen können wir ja nicht!  🙂

Ich wünsche DIR eine gute Zeit, und wenn es DIR ebenso geht wie mir und du ein paar Tricks auf Lager hast wie DU mit #nichtschlafen umgehst – schreib mir, ich bin gespannt.

Normalerweise halte ich von Geburtstagen nicht wirklich viel, es ist nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Dann gibt es aber „Geburten“ die mir sehr wohl am Herzen liegen! Heute vor genau einem Jahr habe ich mein „Baby“ FrauenPunk ins Leben gerufen und online gestellt. 🙂 Ich kann es kaum glauben wie schnell dieses  Jahr vorüber gegangen ist!

Es war ein ganz besonderes Jahr für mich

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, das so rasch an mir vorbei zog als dieses, es ist eine Menge passiert und es gab viele Momente in denen ich darüber nachdachte hier überhaupt weiter zu machen. Immer dann wenn mich mein Mut verließ oder sich meine Gedanken einfach nicht ordnen lassen wollten.

Die Frage „Ist das richtig was ich hier tue … interessiert es überhaupt jemanden, machte mich manchmal unsicher. Doch Gott sei Dank war aber meine Lust zu schreiben stärker als alle meine Zweifel.

Das Schreiben hat auch mein Leben verändert

Seit meinem ersten Artikel, „Dankbarkeit – oder wie ich mein Leben im Moment spüre„, den ich hier veröffentlicht habe – in der Zwischenzeit sind es genau 107 an der Zahl – kann ich behaupten mich noch mal mehr „gedreht“ zu haben.

Ich habe meine Ruhe für mich persönlich gefunden und kann das auch mit Erfolg weiter geben.

Das Leben ist Veränderung … und wenn man nichts Neues probiert, wird man auch nie erfahren was einem gefällt, was einem guttut oder was einen weiterbringt im Leben. Und genau DAS ist immer wieder meine Botschaft. Verändert hat sich auch meine Art zu denken und zu fühlen. Unterm Strich nur Positives …

Ich durfte viele neue Menschen durch das Schreiben kennen lernen, wurde eingeladen Gastartikel zu schreiben, konnte tolle Rezessionen schreiben und wurde sogar von Melina von Vanilla Mind, gefragt ob ich nicht einige Gedanken in ihrem neuen Buch „Verstecken gilt nicht!“ zum Thema Schüchternheit mit einbringen möchte. DAS hat mich persönlich riesig gefreut und natürlich bin ich dieser Bitte nach gekommen und es gibt den ersten kurzen Text von mir in einem Buch! 🙂

Durch meine Veränderung und Weiterentwicklung in diesem Jahr sind manche Türen ins Schloss gefallen – auch privat und einige Türen haben mich eingeladen, weiter zu gehen.

Dankbar … ja das bin ich

Das schönste Kompliment das man mir machen konnte und kann, war wenn ich hören durfte „DU siehst sehr zufrieden und ausgeglichen aus …“

Mit Komplimenten hab ich’s ja genauso wenig wie mit Geburtstagen, doch solche Aussagen bestätigen jedesmal mein „TUN“. Ich habe aufgehört gegen mich selber zu kämpfen, mag mich so wie ich bin, akzeptiere meine Ecken und wenn ich wieder mal am Boden lande, stehe ich schneller auf als früher!

Ich habe gelernt Liebe anzunehmen und noch wichtiger, weiter zu geben. DANKE mein Herz, DAS hab ich dir zu verdanken …

Ich hab es gut, ich habe ...

Aber am meisten freut es mich DICH, die DU immer wieder meine Beiträge liest, mir Mails oder Kommentare schreibst, hier bei mir zu haben. Ob vom ersten Tag an, oder neu als Leserin. Ich freue mich das DU mich begleitest! Auch wenn es ein langsames Wachsen ist – ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit DIR und vielen neuen Leserinnen …

JA, es ist so weit, die Sommerpause ist zu Ende und ich freue mich wieder da zu sein … ich bin zwar noch nicht ganz zu Hause aber gedanklich schon beim Packen … Die letzten Wochen so ganz ohne Artikel zu veröffentlichen waren etwas eigenartig für mich, aber wunderbar erholsam. In der Zwischenzeit weiß ich auch sehr gut was mit Erholung gemeint ist! 🙂

Ich hab mir in den Wochen hier einen Modus angewöhnt der völlig auf Sparflamme eingestellt war. Jürgen hat mich jeden Tag mehrmals damit aufgezogen wenn ich so gaaanz langsam hinter ihm und Monja hergeschlendert bin. „Willkommen im Club der Tiefenentspannten“ hörte ich dann. 🙂

Man soll ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und deshalb dachte ich mir, ich „beglücke“ DICH mit leichter Kost … und lasse DICH an meinen Gedanken, die sich jetzt so kurz vorm nach Hause fahren zusammentun, teilhaben!

Das Haben und das Nichts

Ich muss immer daran denken wie wir vor 5 Monaten unsere Taschen gepackt haben um wieder das Dasein der digitalen Normaden zu führen und dieses Jahr für längere Zeit. Nur das Allernötigste mit nehmen, Minimalismus pur leben. Die Koffer und Taschen waren schnell gepackt, das Verlassen der eigenen Wohnung hat dann etwas länger gedauert. Schließlich muss alles so verlassen werden als würden neue Menschen darin einziehen! Möglicherweise gehöre ich da auch zu der Sorte Frau, die das zu übergenau nimmt … und es geht mir immer gleich. Jedesmal wenn ich alles pico bello in Ordnung bringe, fällt mir auf wie viele Dinge ich in Wahrheit stehen und liegen habe! Die Entscheidung fällt mir schwer wenn es darum geht welche Kissenbezüge und Plaids ich überziehen soll wenn ich so lange nicht da bin – es soll so aussehen wie in „Schöner Wohnen“, auch wenn keiner daheim ist #doofbineben. 🙂

Hätte ich nur eine oder zwei Garnituren in der Kommode, wäre die Entscheidung einfacher! Es ginge schneller und mehr Platz hätte ich ebenso. Müssen generell am Bett so viele  Kissen in allen Grössen „stehen“? Die dürfen auch nicht benutzt werden,  NUR zur Deko bitte,  da bin ich streng. 😀 Und vieles andere mehr. Was ich damit sagen will ist, es nervt mich dann ein klein wenig so viele Dinge zu haben da dies in Wirklichkeit nur Arbeit bedeutet!

Unser Sommerlebensraum war schnell hergerichtet. Ein Bett, eine Couch, Tisch und Stühle. KEIN Schnick-Schnack, keine 25 Kissen, keine Deko, bis auf die Fundstücke die ich am Strand zu etwas gemacht habe. Und keine Gedanken wie etwa mit welchem Geschirr soll ich heute den Tisch decken …? Mit wenigen einfachen Dingen ein gemütliches Nest schaffen. Letztes Jahr war das noch eine Herausforderung – heute mag ich es. Und soll ich DIR was sagen … es stört mich überhaupt nicht!

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich mit einer Reduktion der materiellen Habseligkeiten ziemlich gut leben und noch besser reisen lässt! Ich bin zwar noch nicht so weit aus dem Rucksack zu leben wie das sehr viele Digitale Normaden machen, aber ich bin irgendwie schon stolz auf mich so relaxt und gelassen mit „NICHTS“ umzugehen! 🙂 Das Eigenartige ist nur, wenn ich wieder zu Hause bin fällt es mir schwerer so zu leben als hier in Italien. Aber ich nehme mir ernsthaft vor, auch zu Hause auszudünnen weil ich mich damit besser fühle!

Es bereitet mir keinen Stress wenn es heißt die Zeit ist wieder um, es geht ab nach Hause. Das Einpacken unserer Habseligkeiten und das Reinigen und Räumen des Apartments wird genauso schnell erledigt sein wie der Einzug im April … wenn ich aber an zu Hause denke, ist dies nicht mehr so einfach #stirninfaltenleg. Nicht jammern – ändern sag ich jetzt mal zu mir selbst.

Die Ansammlung nutzloser Dinge werde ich auflösen, auch wenn ich an so ziemlich jeden Gegenstand den ich „habe“ irgendwie hänge. Ich werde jeden Gegenstand ehrfürchtig in der Hand halten und mich dabei fragen:

  • woher hab ich es
  • von wem hab ich es
  • benutze ich es regelmässig
  • hab ich es nur um sagen zu können “ ich besitze DAS auch“
  • gibt es jemanden der sich darüber freuen würde?
  • stopft es nur ein Loch?

JA genau … so werde ich es anstellen. Platz für mehr Lebensraum und Leichtigkeit auch zu Hause schaffen! Es wird eine herbstliche Angelegenheit werden. 🙂 Alles was ich brauchen werde … ist einfach weniger.

„Du musst bereit sein, dich von überflüssigen Bedürfnissen und Gewohnheiten zu lösen. Du musst lernen zu verzichten, zu reduzieren und zu verweigern.“  Danke W. Morris für den Tipp, ich werde dem nachgehen! 🙂

Nun ich hoffe ich konnte dich ein wenig inspirieren mit meinen Gedanken und eventuell kennst DU ja das Problemchen  auch? Ich freue mich jedenfalls wieder bei Dir zu sein, hoffe sehr dass DU mich wieder regelmässig besuchst und ja – über ein Teilen und Liken meiner Artikel freue ich mich sowieso. 🙂 Machs gut und bis sehr bald.

Meine Erfahrungen mit Frauen und warum sich irgendwie alles verändert hat:

Ich schreibe hier ja hauptsächlich für Frauen und von Frauen. Themen, die der ein oder anderen sicherlich schon ein „Ahh das kenne ich!“ herausgelockt haben. Frauen wissen wie Frauen ticken. Sie verstehen sich blind und haben auch schon alle irgendwie und irgendwann die gleichen Themen durchgemacht. Deshalb „Frauen sind meine Freunde“ …  aber nicht immer und unbedingt!

Die meisten von euch wissen ja dass ich den Sommer über in Italien lebe. Dieses Mal vom Anfang der Saison. Miterleben zu können wie eine Geisterstadt wieder zum Leben erweckt wird. 🙂 In der Anlage in der wir den Sommer über einquartiert sind, haben sich viele Österreicher einen zweiten Wohnsitz erschaffen. ICH lebe hier genauso ruhig und unspektakulär wie zu Hause, kein Aufsehen, kein Geltungsdrang, bin einfach dankbar hier sein zu können.

Achtung – sie sind da!

In der letzten Zeit hat sich viel getan, am h,auseigenen Strand wuselt es, jeder begrüsst sich überschwänglich“falsch“, erzählt sich SEHR LAUTSTARK was in den letzten Monaten nicht alles passiert ist ja und jetzt kommt`s … es wird auch sofort wieder gejammert! Kaum vier Stunden da, wird sich über alles aufgeregt was ihnen unter kommt. Und am Schönsten wäre es wenn in Italien keine Italiener leben würden. „Das wäre nämlich dann alles meins!“ war von einer  Dame zu hören, die das Ganze in einem „nobel gscherten Deutsch“ unüberhörbar rausklopfte.

Die einen wurden gebusselt, getätschelt und gescannt. Komplimente wurden hin und her geschoben, und in fast sitzender Liegeposition auf die NEUEN gewartet. Ich hatte den Kabarett – Platz in der ersten Reihe und das wirklich UNGEWOLLT! Meinen Lesestoff hab ich erst weggelegt, als ich ich ein „Jo is echt a Wahnsinn oda?“ hörte. Gerade noch wurden Komplimente ausgeteilt und im gleichen Atemzug wurde der Spiess umgedreht … natürlich war die Person, die das betraf gerade gegangen! 🙂 Ab diesem Moment hab ich versucht mich auszuklinken und begann nachzudenken … vieles war plötzlich wieder da …

Eine Wendung in meinem leben

Durch meine Erkrankungen lernte ich auf einen Schlag viele gleich Betroffene kennen. Frauen, die das selbe Schicksal teilten. Alle waren sie sehr offen und vor allem aufrichtig und ehrlich. Da gab es keine gespaltene Zungen und blöde Bemerkungen. Die Gefühle wurden offen auf den Tisch gepackt. Hörte man von einer „Hey du siehst heute echt gut aus!“ war das auch ehrlich und authentisch gemeint. Neid oder Gehässigkeit kannte man nicht. Es war so herrlich unperfekt sein zu dürfen und zu sein. Es ging auch gar nicht anders. Das Schönheit nichts mit langen Haaren, Brüsten und Narben zu tun hat musste man den Frauen in unserem Zentrum nicht sagen.

In diesem sicheren und geschützen Umfeld wurden alle Frauen nach ihren Taten, Worten und Empathie beurteilt! Das schönste Haus, die intelligentesten Kinder, der beste Job … all das spielte keine Rolle. Ich habe viele Monate mit fast den gleichen Frauen zusammengesessen. Wir alle kannten unsere Diagnosen, unsere Ängste, aber auch unsere Träume! Der Rest war nicht wichtig. DAS reichte vollkommen aus! Der gesellschaftliche Status war nebensächlich und zu dem Zeitpunkt sowas von scheiss egal.

Ich glaube dass mich diese Erfahrung auch soweit gebracht hat, nur mehr mit solchen Menschen befreundet zu sein. Menschen die tiefer gehen und nicht anfangen zu tuscheln wenn ich aufstehe. Menschen die das Wort NEID zwar kennen, aber nichts davon halten. Die mir ehrlich ins Gesicht sagen wenn ihnen etwas nicht gefällt. Aber ich frage mich schon, muss man vorher krank werden um so zu denken? Wir sind doch alle Frauen, sollten wir da nicht von Haus aus verbunden sein? Anstelle sich pausenlos das Leben zu versalzen …

Immer diese „Schicht“ Denkerei

Warum gibt es unter Frauen immer noch dieses „Schicht-Denken“? Die ist ja NUR Hausfrau, oder die braucht ja nicht arbeiten gehen weil „Goldfisch“ an der Angel oder die Kariere – Super Women, die keine Kinder mag, männerfeindlich ist und nur an sich denkt, Egoistin PUR! Kann es hierbei nicht eine friedliche Koexistenz geben? Man kann doch Menschen uneingeschränkt akzeptieren und respektieren, obwohl sie in manchen Dingen „anders“ denken und anders sind und anders leben!?

Ich habe erfahren wie jede erkrankte Frau ihre eigenen Mittel und Möglichkeiten fand, mit der gegenwärtigen Situation umzugehen. Es wurde sich auch immer gegenseitig geholfen. Während die einen ihre Zeit im GYM verbrachten, lagen andere wiederrum den ganzen Tag im Bett. Die eine lackierte sich täglich ihre Nägel und zog sich chic an, die andere schlenderte den ganzen Tag im Pyjamer rum. Andere versteckten ihre Narben und die anderen trugen sie wie ein Andenken. Es war alles okay. Es gab von niemandem blöde Bemerkungen. Kein Tuscheln und falsches „Tun“. NICHT in diesen geschützten Räumen … Die blöden Bemerkungen kamen erst wieder draussen, in der „normalen“ „falschen“ Welt … so wie es mir hier speziell wieder aufgefallen ist. 🙁

Eine Erfahrung, die ich niemanden wünsche, die MIR aber die Augen geöffnet hat!

Ich war früher eine Frau die auch mit Vorurteilen belastet war. Viel zu voreilig und schnell habe ich über Menschen geurteilt und ihnen einen „Stempel“ verpasst. Sie passten nicht in“ mein“ Schema. Wie ignorant von mir und ich schäme mich heute noch dafür! Ich weiss heute das jeder von uns seinen Rucksack zu tragen hat. Die Menschen (ich spreche jetzt von den intelligenten) tun Dinge aus bestimmten Gründen, da habe ich kein Recht darüber zu urteilen und es richtig oder falsch zu finden. (Das es sowieso nicht gibt!)

Was mir in all der Zeit aufgefallen ist und das ich hier auch unbedingt sagen möchte ist: Die Menschen, die den schwersten Rucksack zu tragen haben, sind die, denen man es nie und nimmer ansieht. Sie gehen erhobenen Hauptes durchs Leben und wollen nicht bemitleidet werden. Und diejenigen die nur mit leichtem Gepäck oder vielleicht sogar ohne Gepäck reisen, die suchen sich eines … sie suchen bis sie endlich eines gefunden haben, vollgestopft mit belanglosem Zeug … und wenn es dabei nur die Italiener sind die hier zu Hause sind, oder der Bikini der Nachbarin, der ja überhaupt nicht geht! Und dann gibts noch den „aggressiven“ Kampfhund der beiden „NEUEN“, der immer Sand in den Lift schleppt, damit sind Jürgen und ich samt Monja gemeint! 🙂

Warum ich nur die Frauen angeführt habe? Es waren nur die Ladys, die sich ausgelassen haben. Männer interessiert so etwas gar nicht, die haben solche Gedanken auch nicht, Männer sind da wesentlich neutraler.

Heute sind meine Gedanken vielleicht etwas weit her geholt, aber eines ergibt das andere und diese Zeilen sind das Resultat. Ich hoffe DU konntest mir folgen aber vor allem wünsche ich mir ein „Nicken  , denn dann weiss ich dass DU meine Meinung teilst. 🙂 DANKE.

Wir alle haben Bereiche in unserem Leben vor denen wir Angst haben. Oft wissen wir einfach nicht wie und was wir tun sollen um die Dinge zu ändern die uns beängstigen. Was passiert? Wir stecken fest, nichts geht mehr!  Für einige von uns geht es dabei um den Bereich Gesundheit, was wahrscheinlich sehr häufig zutrifft, für andere wiederum geht es um Existenz … das liebe Geld und manche denken dabei an Familie, Partnerschaften oder Beziehungen im allgemeinen.

DIE ANGST

Ich kenne Menschen, die von ihren Ängsten zerfressen werden, ist es doch sehr schwer mit etwas fertig zu werden das keine Substanz hat! Ich bin selber eine Person die immer wieder mit Ängsten zu kämpfen hat. Dabei handelt es sich bei mir meist um Angst rund um die Gesundheit. Die Frage „Was wenn ich nicht mehr aufwache? Nicht mehr gehen oder einfach kein normales Leben führen kann?“ Fragen die immer wieder auftauchen und mich kurzfristig beängstigen. Ängste blockieren uns, unsere Gefühle und unsere Gedanken! Es kann durchaus soweit kommen, dass sie unseren Alltag fest im Griff haben.

Angststörungen zu bewältigen ist nicht einfach

Menschen die unter Angstzuständen leiden, werden sicher versuchen, und das mit allen Mitteln, diese zu bewältigen, die Angst gut in den Griff zu bekommen. Der grösste Wunsch ist endlich wieder Ruhe ins Leben zu bekommen! Ich kann ein Lied davon trillern und bin diesen schweren Weg auch schon gegangen.

Diese Ängste kamen plötzlich … in einer Zeit in der es eigentlich wunderbar lief. Alles entwickelte sich so wie ich es mir vorstellte. Doch dann „verrutschte“ ein kleiner Baustein meines Lebens, und auf einmal begann alles zu wackeln. Eine Kettenreaktion folgte. Alles stürzte plötzlich auf mich ein! Ein Rückschlag folgte dem Nächsten … Geschäftlich – gesundheitlich – privat. Ich hatte keinen Einfluss mehr auf die Ergebnisse. Je mehr ich versuchte etwas zu ändern, umso mehr warf es mich zurück.

UND DANN WAR SIE DA … DIE ANGST.

Angst ist brutal!

Diese Angst beherrschte mein Leben! Brutal und gnadenlos. Ich verlor die Kontrolle über mein „SEIN“, verlor die Orientierung in meinem Leben. Ich war nicht mehr ich selbst. Sehr gut erinnern, und auch heute bin ich noch sehr stolz auf diesen Schritt, kann ich mich an die Auffangstelle im Krankenhaus. Ein Wirrwarr – Gespräch mit einer Ärztin das gefüllt war mit Weinkrämpfen, Schmerzen und totaler Hilflosigkeit! ICH blieb. Lange. „Wenn ein toll gebautes Kartenhaus plötzlich einstürzt, kann man es NICHT über Nacht wieder aufbauen …“ sagte sie. Ich stimmte zu und lernte meinen neuen Begleiter – die ANGST besser kennenzulernen. Und ich kann dir sagen … meiner Angst gefiel es sehr gut bei mir … ICH fand sie einfach nur widerlich!

Einige Monate hatte ich extrem damit zu kämpfen. Ich setzte mich intensivst mit den Fragen

  • Woher kommt meine Angst?
  • Wann kommt diese Angst?
  • Warum wird sie nicht weniger?
  • Wird dieses Gefühl jemals wieder weggehen?

auseinander. Diese und einige Fragen mehr beschäftigten mich Tag und Nacht. Irgendwann kam ich zu meinen Antworten. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigte, es noch mehr intensivierte, um so weiter entfernten sich die Ängste von mir. Ich stellte mich der Angst. Mein grosses Interesse meine Ängste kennenzulernen machten sie kleiner und sie verschwanden dann irgendwann. Ich war uninteressant für sie geworden. 🙂

Was geblieben ist sind Panikattacken mit denen ich gelernt habe ganz gut umzugehen. Einen kleinen Einblick dazu findest du in meinem Artikel „Panikattacken, die Angst vor der Angst, in dem ich genauer darauf eingehe.

Ich möchte DIR eine kurze Geschichte nicht vorenthalten, die ich selbst sehr oft gelesen habe und die DIR vielleicht auch behilflich sein kann!? 🙂

DIE MAUS

Es kam ein Patient zum Arzt und klagte „ANGST beherrscht mein Leben. Sie hat mir jegliche Freude genommen.“ Der Arzt erzählte dem Patienten darauf eine kleine Geschichte. „Hier in meiner Praxis lebt eine Maus, die an meinen Büchern knabbert. Mache ich zu viel des Aufhebens von der Maus, wird sie sich vor mir verstecken und ich werde nichts anderes mehr tun, als sie zu jagen. Stattdessen habe ich meine wertvollsten Bücher an einen sicheren Platz gestellt und erlaube ihr, an den anderen zu knabbern. Auf diese Weise bleibt sie eine ganz einfache kleine Maus und wird nicht zu einem Monster. Mein Rat lautet also: Richte deine Angst auf einige wenige Dinge, dann bleibt dir Mut für das, was wichtig ist.“ 

Es ist „NUR“ eine kleine Geschichte, aber mit einer Menge Ausdruck dahinter, der dir helfen kann, deine Angst mit anderen Augen zu sehen! Was ich ebenfalls nur empfehlen kann, warte nicht so lange bis du dein Leben beinahe nicht mehr unter Kontrolle hast – such dir Hilfe, nimm sie an und profitiere, das Leben ist so viel schöner ohne diese besitzergreifende Angst!

Ich wünsche DIR wie immer eine gute Zeit … ohne Angst *zwinker*