Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Ich habe mich selber gefragt ob ich, würde ich diesen Titel sehen, diesen auch anklicken und den Artikel lesen würde … Ich war mir nicht ganz sicher, aber weshalb sollte man etwas „schön“ umschreiben wenn es alles andere als „schön“ ist? Das Leben ist nun mal nicht immer supertoll und grenzgenial und ich weiß es gibt viele Menschen da draußen, die dieses „schwarze Loch“ genauso gut kennen wie ich. Um auf meine selbst gestellte Frage zurückzukommen: JA ich würde den Artikel lesen …

Ein Erfahrungsbericht den ich gerne teilen möchte

Es geht mir zur Zeit wirklich sehr gut und wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch in der Lage darüber zu schreiben. Hätte ich zur Zeit diese innere Leere in mir, wäre es mir nicht möglich Gedanken die Sinn machen, aufzuschreiben und zu beschreiben. Eine Selbstreflexion, zu einem Zeitpunkt an dem es einem irgendwie „anders“ geht, ist etwas sehr hilfreiches, zwar nicht einfach aber lehrreich. In Zeiten in denen ich in meinem schwarzen „NICHTS“ saß, hätte ich gerne ein Gegenüber gehabt der all meine Gedanken und Gefühle verstanden hätte – ohne Bewertung! Und genau diese Erinnerung hat mich dazu bewegt, jetzt ein Gegenüber für einen Menschen zu sein … für jemanden der sich irgendwie „anders“ fühlt …

Das Gefühl

Dieses schwarze Loch oder diese Leere in der ich mich fand, ist ein Gefühl wie eine Depression. Sie fühlt sich weder warm noch kalt an. Sie breitet sich einfach aus, ohne zu fragen und ohne sich anzukündigen. Es ist plötzlich und unerwartet eine große Hoffnungslosigkeit im Anmarsch. Hinter dieser Leere verbirgt sich bei mir Angst, Schmerz und Trauer. Alle diese Gefühle lassen es nicht zu dass ich mich in der Gegenwart bewegen kann.

Trauer und Schmerz verbinde ich mit der Vergangenheit, Angst mit der Zukunft. Bin ich in dieser negativen Gedankenspirale gefangen, bin ich mit meinen Gedanken in der Vergangenheit die Schmerz und die Trauer mit sich bringt … oder ich bin Lichtjahre voraus … in der Zukunft und davor hab ich Angst. Die Zukunft macht mir Angst! Meine Fragen wiederholen sich ständig „Kann ich das schaffen? Schaffe ich es überhaupt? Bin ich stark genug? Bin ich stark genug für das was kommt?“ Meine Gedanken sind so dermaßen festgefahren, dass ich in eine innere Starre und gleichzeitige totale Überforderung kippe. 🙁

Um diese Angst und den Schmerz samt Trauer zu unterdrücken, setze ich mich in das schwarze Loch. In meinem schwarzen Loch gelingt es mir meine Grundgefühle auszuschalten … alles ist schwarz und grau, verschwommen und hoffnungslos. Ein Gefühl das kaum auszuhalten ist. In schlimmen Phasen gab es für mich Strategien, die mich von mir selbst wegbrachten. Die mich unpersönlich machten und ich für niemanden mehr „greifbar“ war. Es war alles recht … Hauptsache ich mußte nichts spüren. Ich war eine Meisterin in Strategien!

In meiner Selbstreflexion viel mir auf, dass sich mein Verhalten anderen gegenüber veränderte, wenn ich mich in meinem Loch gefangen war. Ich war zynisch und auf Level zehn, wirkte arrogant, war unnahbar und ließ niemanden an mich heran. Eine „Unperson“ mit Maske auf Distanz! In meinen unerträglichen Phasen beendete ich Freundschaften und Beziehungen ohne darüber nachzudenken, ich tat es einfach.

Nach etlichen Aufenthalten in diesen schwarzen Löchern, hatte ich es irgendwann satt. Strategien einzusetzen die wieder nur Schmerz und Traurigkeit mit sich brachten. Ich schadete mir letztendlich nur selbst! Ich verabschiedete mich von meinen Masken und Strategien, ich musste lernen meine Gefühle zuzulassen und zu akzeptieren … alle, denn wenn ich diese Leere nicht mehr in mir trage, die sich wie ein Schleier über meine Grundgefühle legt und ich meine angeeigneten Strategien bewusst nicht mehr einsetze, dann bleibe nur noch ICH übrig.

Die Gegenwart bewusst wahrzunehmen ist mein Schutz vor dem schwarzen Loch, meiner inneren Leere. Wenn ich in der Gegenwart bin, bin ich bei MIR. Das hab ich gelernt …

Letztendlich bin ich trotzdem leicht verletzbar, oftmals traurig und habe Angst … doch fühle ich mich jetzt dabei anders. Ehrlicher, ohne Maske und ohne jemanden zu verletzen und anderen zu schaden. Darüber bin ich dankbar. Ohne fremde Hilfe, aber vor allem ohne meinen eigenen Willen DAS zu verändern … würde ich immer noch in diesem, meinem, „schwarzen Loch“ verweilen …

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. DU musst DEIN Ändern leben …

Und es funktioniert. Eine meiner Erfahrungen die ich sehr gerne mit DIR teilen wollte. Hab es gut und schau auf DICH …

Das Gefühl das Richtige zu tun …

Dieses Gefühl und die Frage: „Tue ich das Richtige?“ haben mich schon während meiner kurzen Auszeit beschäftigt. Genauer gesagt, war es eher das Gefühl, das sich dahinter versteckt. Woran erkennen wir eigentlich, wann etwas für uns das Richtige ist? Fühlt es sich anders an, wenn wir uns auf dem richtigen Weg befinden? Darüber habe ich mir dieses Mal Gedanken gemacht.

Wir tun ständig irgendetwas

Fragst du dich nicht auch öfter, ob das was du gerade tust überhaupt das ist was du tun möchtest und ob es das Richtige ist? Im selben Augenblick wird jedoch dieser Gedanke wieder verworfen, weil wir es einfach tun … ganz automatisch, normal und selbstverständlich. Wir hinterfragen es nicht mehr, schließlich macht jeder Mensch ständig irgendetwas – egal was es ist, aus Gewohnheit, oder weil wir müssen. Mit Hingabe und Freude oder aber auch mit Widerwillen ohne Lust.

Ich habe in den letzten zwei Jahren mein Leben stark verändert und ich stecke immer noch mitten in einer Veränderung! Jetzt erst habe ich mir die Frage gestellt „Wie hast du es ausgehalten Sachen zu tun, von denen du wusstest dass sie dir auf den Nerv gehen, null Freude machen und sich auch – und das ist der springende Punkt … komplett falsch anfühlen?“ Warum habe ich die Zeit damit vergeudet, etwas zu tun, das nicht gut genug für mich ist, wenn es doch eine Menge anderer Möglichkeiten geben würde, mein Leben freundlicher, angenehmer, gesünder und positiver zu gestalten! Wen du meine Artikel ließt, wirst du  immer wieder auf diesen einen Satz von mir stoßen „Wie so oft im Leben, braucht es erst einen ordentlichen „Dämpfer“ um wach zu werden und dann zu handeln, mehr seinem Gefühl zu folgen“. Die Einen kommen früher darauf und die beneide ich wirklich, andere, so wie ich zum Beispiel, leider erst etwas später. Wichtig ist, es überhaupt zu erkennen!

Es interessiert in Wahrheit die Wenigsten, ob du das Richtige tust, wichtig dabei ist ja nur das was geschieht und das Tag für Tag, regelmäßig und gut. Bis zu dem Zeitpunkt wo sich dann diese Frage durch deine Bauchdecke bohrt und ständig flüstert „Bist es du dir nicht wert etwas zu finden, dass dich erfüllt und das nicht einfach nur OK ist?“ Hunderte Male hab ich mir selber geantwortet und gesagt „Was soll ich denn tun, es macht man eben so und aus…“  Ich bitte dich, streiche diesen oder ähnliche Sätze gleich mal aus deinem Gedächtnis, DU bist nicht MAN, DU bist DU und solltest nicht irgendetwas machen! Du sollst etwas tun das sich richtig toll anfühlt und du hast es auch verdient, deine so kostbare Lebenszeit in Anspruch zu nehmen!

Doch wie fühlt sich „richtig“ an?

Solche und ähnliche Fragen habe ich nie alleine aufgearbeitet, ich hätte mich wie eine Katze gefühlt, die sich in ihren eigenen Schwanz gebissen hat. Dazu brauchte ich neue andere Menschen um mich, die schon einen Schritt weiter waren. Dieses Unzufriedenheit in einem schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und will beachtet und verändert werden. Aber wie weiß ich denn wie sich „richtig“ anfühlt? Ich habe bei den Gesprächen immer mitgeschrieben, aufmerksam hingefühlt und war letztendlich trotzdem skeptisch. Irgendwie auch logisch wenn sich selten etwas richtig angefühlt hat in seinem Leben, wie sollte ich auch wissen wie sich das Gefühl von gut und richtig bemerkbar macht? Es ist nun einige Zeit vergangen und meine Sinne für „Gut, wertvoll und richtig“ sind geschärft worden. 😀 Deshalb traue ich mir nun auch zu sagen was und vor allem wie sich „richtig“ anfühlt.

  • Du fühlst dich wohl in deiner Haut und vor allem wohl bei dem das du tust. Fühlst du dich wohl, strahlst du das auch aus und das wird dir sicher öfters in deinem Umfeld gesagt werden.
  • Es fühlt sich gut an was du gerade machst, du tust es mit Hingabe und Freude.
  • Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne das es dir bewusst ist.
  • Du weißt es bringt dich weiter … vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Das Aufstehen am Morgen ist keine Qual, du freust dich auf den Tag der vor dir liegt.
  • Du machst es gerne und vor allem freiwillig. Es ist kein Zwang. Du hast Spaß an der Sache und du machst es für dich und für niemand anderen. Dieses Gefühl wirst/solltest du in dir tragen.

Es gibt keine Altersbegränzung seinen Job, sein privates Umfeld, seine Beziehung neu zu überdenken. Aus einem „Das war immer so, das mache ich auch weiter so …“ wird ein „Ich bin es mir wert, noch andere, gefühlt – richtigere Möglichkeiten für mich zu finden. Solche, die meine Augen zum Glänzen bringen … und glaube mir, das funktioniert auch noch sehr gut hast du die 50ig schon überschritten! Zur Zeit müsste mein Tag 48 Stunden haben, so viel möchte ich tun und verwirklichen. Mir geht es trotz den nebeligen Grauzonen die da draußen sind, gesundheitlich gut und meine Ideen scheinen mir nicht auszugehen. 🙂 Es ist ein neues Lebensgefühl, etwas zu tun das sich richtig anfühlt, egal in welche Richtung es ist, das darf ich DIR sagen.

Also frag dich nicht was richtig ist, sondern frag dich, was du fühlst. Hör auf zu fragen ob du kannst, sondern frage dich, ob du willst … 

Wie geht es dir dabei wenn du zu Gast in meinen Gedanken bist? Kannst du mir folgen? Kennst du dieses „richtig und falsch“ Gefühl? Ich bin ganz für dich da und freue mich wenn du mir deine Erfahrungen berichtest. Bis bald in meinen Gedanken …

Der Widerspruch unserer Zeit – Gedankenflickflack am Abend

Wiedermal habe ich Gedanken die ich nicht nur für mich alleine behalten möchte! Meistens überkommen mich beim Spazieren gehen viele solcher Gedanken nur gestern war es der Abend der mich ins Grübeln brachte. Schuld war ein kleiner Absatz den ich gelesen hatte und der mich zum Nachdenken brachte…

“ Es ist paradox, in einer Welt, in der wir immer erreichbar sind und prinzipiell mit jedem Kontakt aufnehmen könnten (wenn wir nur wollten), kennen viele ihren eigenen Nachbarn nicht mehr …“

Ich dachte nach und suchte im Gedanken meine Nachbarn. Seit zwei Jahren wohne ich nun hier und kann nicht mal die Namen nennen von den Menschen die gemeinsam in diesen Haus zusammen wohnen. Von der unmittelbaren Nachbarschaft sprech ich  jetzt gar nicht! Plötzlich hab ich ein schlechtes Gewissen – gehöre ich zu den Menschen die sich nur mehr um sich selbst kümmern? Jeglichen Kontakt bewußt vermeidet weil es für mich nicht wichtig scheint? Wie soll man miteinander etwas erreichen, verändern, positiver machen, wenn jeder total isoliert lebt und auf den Boden schaut? Aber Moment mal … was brauche ich die Nachbarn wenn ich die sozialen Netzwerke online habe? Da bin ich auch besser informiert … Namen, Geburtstage, Arbeitsplatz, den kompletten Status und das alles mit dem notwendigen Sicherheitsabstand den scheinbar sehr viele brauchen. Scheint im Trend zu liegen.

Es gibt so viel Widerspruch in unserer Zeit

Wir haben gelernt rasend schnell vorzugehen, aber wir können nicht warten. Wir haben die neuesten Computer, die noch mehr Infos speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander. Wir schreiben und lesen mehr, aber wissen wir auch mehr? Wir planen und planen … erreichen aber weniger.

Es ist die Zeit der größeren Familieneinkommen, der großen und schöneren Häuser, der Scheidungen und der zerstörten, sich nichts mehr zu sagen habenden Beziehungen. Es ist die Zeit der schnellen Kurztrips und Reisen, die Zeit der Beziehungen für eine Nacht und der Wegwerfmoral. Zeit des Übergewichtes und der folgenden Hungerkuren und Operationen. Zeit der Pillen die einfach alles können! Sie machen uns leistungsstärker, sie beruhigen und erregen uns … sie können uns auch von dieser Welt katapultieren.

Es ist die Zeit der großen mächtigen Männer und Frauen und der kleinkarierten Seelen, der leichten und schnellen Profite und dem noch schnelleren Ruin. Wir können Atome spalten, aber sind nicht in der Lage unsere Vorurteile bei Seite zu lassen. Wir wissen wie wir unseren Lebensunterhalt verdienen müssen, aber haben vergessen wie wir in Wahrheit leben möchten. Wir lachen zu wenig, gehen zu spät schlafen und stehen müde auf. Wir regen uns viel zu viel auf und sind schnell gelangweilt und haben das miteinander verlernt.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, hören aber immer seltener zu. Wir haben unserem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber sind sie den besser? Wir versuchen die Luft zu reinigen, verschmutzen aber immer mehr unsere Seele.

Unsere Gebäude sind hoch, unsere Toleranz ist sehr niedrig. Wir befahren breite Autobahnen, haben aber enge Ansichten. Genießen mehr Ausbildung aber unser Hausverstand sinkt. Wir haben viele Experten aber auch Unmengen an Problemen. Mehr Medizin … aber weniger Gesundheit.

Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, alles im Schaufenster zu haben, aber nichts im Laden. Wo alles in den Geschäften zu bekommen ist, aber letztendlich alles online bestellt wird. Wir sind in der Lage, Texte wie diesen in Windeseile an den Mann/Frau zu bringen … ihn zu lesen und sich darüber Gedanken zu machen – oder ihn mit samt meiner Botschaft sofort wieder zu vergessen!

„Der Weg des Paradoxes ist der Weg zur Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, muß man sie auf dem Seil tanzen lassen.“

Oscar Wilde

Puhhh was da so alles losgetreten wurde bei mir. Und die Beispiele scheinen dafür nicht auszugehen! Es sind nur Gedanken, die ich wieder mal gerne mit DIR teilen wollte.

HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! 🙂 Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. 😀 Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. 🙂 Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen 🙂 , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. 🙂 Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !

Das Januar-Loch

Der erste Monat des Jahres hat begonnen, der Januar wird dem Gott Janus gewidmet. Dem Gott des Anfangs und des Endes. Mit seinen zwei Gesichtern kann er in die Vergangenheit sowie in die Zukunft schauen! Ein sehr langer Monat mit satten 31 Tagen die für mich irgendwie nie zu Ende gehen wollen … Es ist noch nichts passiert in diesem langen Monat, damit meine ich nichts was ich jetzt total aufregend finde. Schau ich nach vorne (was ich ja immer mache), weiß ich nur es wird noch sehr lange dauern, bis ich endlich wieder barfuß laufen kann …

Wenn ich dabei ans Business denke fallen mir spontan die unzufriedenen Menschen ein die jegliche Verkäufer in den Wahnsinn treiben! „Noch immer nicht reduziert? Was – schon verkauft, Frechheit, noch keine Sommerware im Haus?“ Oder das blanke Gegenteil das dann lautet: „Wie bitte – sie haben keine Daunenjacken in meiner Größe mehr …?“ Oh wie glücklich ich bin das mir das erspart bleibt! Sowohl als Dienstleister sowohl als Kundin! >händezusammenschlag<

Ich konnte Weihnachten in vollen Zügen genießen , habe mir Zeit genommen für all das was mir lieb und wichtig ist! Ich habe keinen Stress zugelassen, mich von nichts und niemandem zu irgendwas verdonnern lassen. Die Adventszeit habe ich in kuscheliger Fußbekleidung und Jogginghose gemütlich mit meinen Mann und meinen Hunden  auf dem Sofa und in der Natur verbracht und mich die Feiertage ausschließlich von Braten, Steaks, Weihnachtskeksen und leckerem geschenktem Nougat ernährt. Dabei war meine größte Herausforderung mich von der Küche ins Wohnzimmer, raus auf die Hundewiese und wieder zurück zum Esstisch oder auf die Couch zu bewegen um die Weihnachtsfilme zu schauen die ich ohnehin schon zehn mal gesehen habe! 🙂 Oh wie schön! Kein MacBook, kein Telefon, keine Termine, der Briefkasten bleibt leer  … alles ist erledigt, übrig bleibt die reine Zeit. Und eine Haustüre die doppelt verschlossen ist. *zwinker*

Im Januar ist aber wieder alles anders. Ich muss wieder aufsperren und von der Ruhe in den eigenen Wänden, bleibt nichts, rein gar nichts übrig. Der Wahnsinn und das Gewusel der Hektiker knallt mir wieder voll ins Gesicht! Schließlich muss ich mal wieder Brot und Milch holen, in den Briefkasten schauen wo auch gleich die Stromabrechnung auf mich wartet – gefolgt von der Versicherung und neuen Terminen … die ich wirklich NICHT vermisst habe! JA … DAS IST DER JANUAR. Mit seinen vollen nie enden wollenden 31 Tagen! Soll ich ehrlich sein? Ich möchte wieder verriegeln und wieder in meine dicken Socken samt Jogginghose hüpfen …

Nein, nein … mir geht es gut, ich bin nicht depressiv! Ich habe es nur gelernt und mir es auch ausgesucht, mit der Ruhe besser umgehen zu können als mit der Hektik und der Scheinheiligkeit, die sich vor unseren Türen so abspielt. Und wieder … es kommt mir zu Beginn des Jahres immer besonders schlimm und geballt vor. Vielleicht liegt es daran das viele zwar Vorsätze haben aber nicht wissen wie sie’s angehen sollen, all die Vorhaben umzusetzen? Sie machen halt mit weil alle anderen es auch tun, dabei scheitern schon viele in ihren Gedanken daran!

Für mich fühlt sich der Januar eben nur an wie ein Loch … ein Loch das 31 Tage braucht zuzuwachsen. 🙂 In dem man sich neu formatieren muss und quasi ein „jetzt entscheide dich was du willst“ Monat ist. Wie ich schon letztens in Gedankengänge 17 über Jahresrückblicke beschrieben habe Lagepläne zu erstellen. Mir persönlich kommen die Menschen auch so „suchend“ aber nicht wissend wonach sie eigentlich suchen vor? In den Geschäften herrscht keine gute Stimmung, es sei denn man steht auf Kämpfe zwischen Regalen, Garderoben und Kassen … das NEUE braucht noch und das ALTE muss weg. Alles und doch nichts untermalt mit Hektik, schlechter Laune oder euphorischer Hysterie! Und das jeden Tag die sich jeder einzelne anfühlen wie ein Monat!

Wann fängt eigentlich die Frühjahrsmüdigkeit an? Nicht im Januar oder, denn manchmal habe ich das Gefühl, einige stecken schon mitten drin … sie wirken ausgelaugt und ihre Energie reicht maximal bis 11 Uhr vormittags. Ja sicher  – der Dezember war anstrengend, verkaufen – einkaufen – feiern – organisieren – essen – trinken und was weiß ich noch alles. Und genau diese Beobachtung ist im ersten Monat unseres Jahres besonders treffend. Es fehlt uns einfach noch das Tempo der Frühlingsmonate! Dazu ist er da … der Januar … der Monat der sich für mich wie ein Loch anfühlt … Neues Jahr, neue Power oder so irgendwie …

Als wenn das so einfach wäre. Hinter uns liegt eine Zeit voll gemütlicher Momenten. Das dauert eben seine Zeit bis man wieder „normal“ läuft. Schön haben es die Menschen die gleich mal die ersten ein bis zwei Wochen der Sonne entgegen fliegen können oder Ski oder Wellness Urlaub gebucht haben. Das sehe ich so als das „Ausschleichen“ der Keks-Saison und gleichzeitig das „ab jetzt gehts wieder richtig los“ Zeit! Die Sonne und die Wärme fehlt plötzlich total arg. Persönlich würde ich ja am liebsten die Spiegel zu Hause alle abnehmen, werfe ich meinem Spiegelbild einen missachtenden Blick zu! Aus einem guten Grund – mein Gesicht ist ausgeblichen … irgendwas zwischen gelb und grau glaube ich … JA so sehe ich aus. Zementgelb, von meiner „gesunden“ Hautfarbe ist schon lange nichts mehr übrig. Schleicht sich dann noch etwas schlechte Laune dazu ist sie perfekt die „Seasonal Affektive Disorder“ so nennen es die Ärzte! *lach*

Naja was soll es. Durch dieses Januar-Loch muss ich  durch. Wie eine Hobby Joggerin die einen Marathon läuft. 😀 Gegen Ende des Monats werde ich wieder beschließen mich nicht mehr darüber zu ärgern daß der Januar 31 Tage anstatt nur 10 Tage hat, ich versuche so wie jedes Jahr dieses „Loch“ mit positiven und angenehmen Dingen zu füllen und vor allem werde ich mich NICHT anstecken lassen von dieser „Disorder, vorzeitiger Frühjahrsmüdigkeit und Einmurmel-Phase“… weil ER ist ja bald da, der Monat, in dem ich eine neue Seite in meinem Kalender aufschlagen kann! Februar – mein alles ist perfekt Monat! 🙂

Es waren wieder nur Gedanken die mir wirklich immer durch den Kopf gehen, bin ich im Januar angekommen. Wie fühlt sich der Januar für dich an? Lass es mich wissen ich freue mich.

„WENDEPUNKTE“…

Eine Woche ist es jetzt her seit ich nach langen sechs Wochen wieder in meinem eigenen Bett schlafen kann und von meiner „Bande“ zu Hause wieder herzlichst aufgenommen wurde. Ich habe diese Wochen mit MIR und meinem inneren Kind verbringen können. Auf der Suche nach körperlicher Erleichterung und geistiger Ordnung. Dieses mal bin ich ohne zu hohe Erwartungen in dieses „Projekt“ hineingegangen und ich denke das war der springende Punkt. Nicht’s zu erwarten und am Ende reich an wertvollen Erfahrungen, wunderbaren Begegnungen und ebenso Antworten auf viele Fragen nach Hause zu kommen. Über das bzw. mein Leben, über Freunde, Familie und über Glaubenssätze die mir schon als Kind aufgedrückt wurden und sich in mein Fleisch gefressen haben. Nun stehe ich da. Positiver, zuversichtlicher und in meinem Tun bestärkt. Ich habe alles richtig gemacht … bis jetzt … und genau da werde ich anknüpfen.

Manche Figuren in unserem Lebensschach gehören manchmal neu aufgestellt. Vielleicht sogar umgelegt oder verabschiedet, weil die Qualität der Menschen die uns umgeben dafür ausschlaggebend ist das es uns gut geht. Ich suche die Ruhe im Alltag, nicht mehr den Lärm zwischen all den anderen, denen die dem Gruppenzwang verfallen sind … Ich erkenne daß die Gesellschaft nicht mehr „meine“ ist. Irgendwie fühle ich mich manchmal fehl am Platz .

Es wird mir bewusst, daß Dinge von denen ich dachte ich bräuchte sie, mir sowas von total unwichtig geworden sind. Ich lasse los von oberflächlichem Denken und bin entsetzt wie hässlich manches ist, was ich früher für „schön“ gehalten habe – weil ich jetzt tiefer blicke wenn ich es ansehe … Ein gutes Gefühl macht sich in mir breit wenn ich diese Zeilen hier schreibe, ich würde es Ruhe nennen.

Ich höre weiter auf meine innere Stimme, möchte und werde sie auch zum Ausdruck bringen – auch wenn es für andere keinen Sinn macht. Ich folge meinem Instinkt! Werde meine kleinen Fähigkeiten präsentieren, ganz einfach weil es mir Spaß macht und gut tut. Ich werde versuchen, rascher auf meine körperlichen und emotionalen Bedürfnisse eingehen (puh, was für ein Vorhaben 😀 )! Ich werde auf Floskeln wie „wäre ich nicht“ oder „hätte ich doch“ verzichten. Ich kann’s nämlich vergessen. Ich war und ich hatte schon und das kann ich nicht mehr ändern! Und falls ich mir trotzdem mal den Kopf eckig denken will, dann nur darüber, was ich darüber lernen konnte … um es einfach besser zu machen!

Sorgen, Ängste und viele Zweifel beherrschen unser Denken. Nur ein Bruchteil unserer Gedanken ist wirklich positiv. Sehr traurig … oder? Ich weiß daß unsere Gedanken unser/mein Handeln und das Handeln unser Verhalten steuert. Letztendlich ist es unser/mein Verhalten das unser/mein Leben ausmacht. Kompliziert? NEIN sehr einfach und logisch.

Das Schöne an dem Ganzen und in dem Kontext, in dem ich mich jetzt in diesen Wochen befand, war all das kein Thema, es war Teil unserer Kommunikation. Es war Normalität. Trotzdem war genug Raum für Fehler und auch manchmal Negatives. Das „Verständnis“ herrschte über alle Situationen. Schnell wurde der Fokus auf das Positive gelegt. Eine Harmonie die mir im Aussen sehr oft fehlt! Achtsamer, positiver, langsamer, ehrlicher und vor allem ein wertschätzender Umgang miteinander bestimmten die Wochen!

Jetzt frage ich DICH: weshalb klappt so etwas nicht ausserhalb dieser „geschützten“ Räumlichkeiten? Wären alle Menschen nur halb so sensibel und klar, würde vieles anders laufen … Ein Zitat von Talmud ist mir in die Hände gefallen das meine Gedanken noch abrundet:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Es sind eben nur meine Gedanken die mir am letzten Tag vor meiner Abreise durch den Kopf gegangen sind. Wohlfühlgefühl pur möchte ich sagen. Einen weiteren Schritt weiter, dahin wo ich hin möchte – in ein Leben ohne Hindernisse.

Nun wünsche ich DIR eine schöne zufriedene kommende Woche und ich hoffe du bist bald wieder in meinen Gedanken zu Gast.

ICH bin eine Prinzessin … und DU willst mein Prinz sein?

Diesen und ähnlichen Sätzen lauschte ich gestern Abend, eine Frauenrunde ein paar Plätze neben mir. Ich war in der stillen Form anwesend und musste auch nach kurzer Zeit den Platz wechseln. Ich konnte gar nicht glauben, dass es so viele Frauen gibt, die dermaßen an Selbstüberschätzung leiden! Ich finde es super wenn wir Frauen ein gesundes Selbstbild von uns haben, aber die Betonung liegt auf gesund! Jedenfalls hat das Gespräch neben mir ausgereicht, um mir über dieses Prinzessinnen – Thema, Gedanken zu machen …

„Prinzessin“ … dieses Wort löst plötzlich Unbehagen in mir aus

Ich höre ja sehr oft den Satz „Ahhh natürlich eine kleine Prinzessin oder was?“ Der erste Wahrnehmung dieses Satzes, hinterlässt ein  süsses, positives, nettes , hübsches, gut erzogenes und besonderes Bild. Schließlich wollen alle Mädchen eine Prinzessin sein! Anders wird es jedoch wenn wir das Mädchenalter überschritten haben. Mit dem Wort Prinzessin verbinden wir dann nur mehr etwas Besonderes und Einzigartiges zu sein, ob das dann immer so positiv ausgelegt wird ist für viele sehr unterschiedlich. Besonders die Männerwelt hält mal kurz den Atem an, fällt der Satz „Also ich bin schon eine Prinzessin …“! In Wahrheit ist es mir gestern auch so ähnlich ergangen, als ich als stille Teilhaberin den Platz nach 20 Minuten verlassen habe und mir für mich persönlich darüber Gedanken gemacht habe.

Also: ICH habe den Test zur Prinzessin nicht bestanden 🙂

Ich bin (leider) keine Prinzessin, denn ich wache morgens mit totaler Strubbelmähne auf. Manchmal schaffe ich es sogar wahre Kunstwerke auf meinem Kissen zu hinterlassen, weil ich es nicht mehr schaffte mir die Wimperntusche zu entfernen bevor ich ins Bett kippte. Ich trage keine glänzenden Manolo Blahnik’s mit 10 cm Absätzen. Ich trage lieber gemütliche Converse, die schon einiges zu erzählen hätten, denn das gibt mir ein Gefühl von Freiheit, das zu tun, was ich will, was mir Freude macht und nicht was andere „schön“ oder passender finden und mir vorschreiben!

Ich bin keine dieser Model-Frauen mit Konfektionsgröße 0, ich zähle keine Salatblätter oder die Tropfen Öl, die ich darauf werfe. Ich brauche immer Schokolade-Kekse in meiner Nähe sonst werde ich ungemütlich. Meine Lippen sind Natur und leuchten nicht rot, wenn ich den Müll runterbringe … und ich bin kein Dauergast bei Frisör und Kosmetikerin. Anstatt der „Krone“ auf dem Haupt findest du maximal ein buntes Tuch durch das sich meine 10 Haare irgendwie ihren Weg suchen! 🙂 Ja und wenn jetzt wieder der Winter kommt, vergesse ich sogar mal meine Beine zu epilieren, omg #willkeinerwissen , ist aber so.

Ich bin auch kein Massenobjekt das nur da ist anderen zu gefallen. Ich bin keine Prinzessin die anderen den Kopf verdreht und darauf wartet bis der Prinz auf seinem weißen Ross daher reitet und mich aufnimmt! Es wird auch zunehmend schwieriger mich zu manipulieren und ich bin keinesfalls bestrebt alles zu bekommen was ich mir einbilde, indem ich dieses „Prinzessinnen-Gehabe“ einsetze. Mein Leben ist ein sehr bodenständiges und mit Sicherheit ein anderes als eine Prinzessin haben wird …

In meinen Adern fließt kein blaues Blut, ich bin keine „von“ und gehöre keinem Königshaus an. ICH bin eine ganz normale Frau mit Ecken, Kanten und Stimmungsschwankungen. Und ich wie alle anderen ganz normalen Frauen um mich herum brauche ich keinen Prinzen, der sich in funkelnder Rüstung vor mir aufbaut – denn in der Zwischenzeit weiß ich das es keine Prinzen gibt … DU hast kein weißes Ross und ich trage kein Krönchen mit Tüll und Schischi. Ich und mein Herz existieren ohne „Bedienungsanleitung“ … Entweder man mag und respektiert mich samt meiner Meinung oder eben nicht.

All die vielen Lehrerinnen, Ärztinnen, Journalistinnen uvm., sie sind klein, dick, groß oder superschlank, mit super langer Mähne ausgestattet oder kurzem Haarschnitt, jede ist anders, jede ist wie und was sie ist – nur sicher keine Prinzessin! 

Und jetzt hoffe ich, dass du mir folgen kannst und mich verstehst wenn ich behaupte: Wir sind alle gleichberechtigt. Prinzessinnen und Prinzen leben nur in Bilderbüchern … und DU und ICH im Hier und Jetzt, im wahren Leben. Und ich kann sagen, dass ich darüber sehr glücklich bin nicht mit einem funkelndem Diadem herumlaufen zu müssen. Die Frage stellt sich für mich gar nicht ob feine Roben oder Jeans und Shirt. Etwas Besonderes zu sein ist nicht von Äusserlichkeiten abhängig!

Wir leben in einer Welt, in der jeder Mensch das Einfache meidet um das Besondere zu finden und erkennt dabei nicht, dass die Einfachheit das Besondere ist 🙂

In diesem Sinne vergiss die Prinzessin, sei einfach DU! Ich wünsche dir einen genialen Tag und schönen Momenten deine Sandra

Wenn du dazu etwas zu sagen hast? Nur her damit, könnte lustig werden. 🙂

Adieu Sommer, Bonjour Melancholie!

Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel, ich klammere mich an die letzten wärmenden Sonnenstrahlen und tu mir wahnsinnig schwer feste Kleidung anzunehmen. Ich fühle mich immer in meiner Freiheit beraubt, hat mich der Sommer doch wieder sehr verwöhnt mit seiner Wärme.

Ich glaube von mir behaupten zu können, ein fröhlicher ausgeglichener Mensch geworden zu sein. Wenn aber der Altweibersommer seine letzten Meter macht, setzt bei mir eine Verwandlung ein. Meine Fröhlichkeit versteckt sich öfter mal für längere Zeit, ich friere und würde am liebsten zu Hause ein Lagerfeuer machen und ich habe Schwierigkeiten mich in festes Schuhwerk zu begeben. Anders war das früher als ich es kaum erwarten konnte die neuesten Herbsttrends an meinen Füssen zu tragen … und jetzt, ich vermisse das Barfußgefühl. Meine heiß geliebten Flip-Flops! Da wir ja den Winter in Österreich verbringen und nicht mehr den Strand und das Meer vor uns haben, fällt mir diese Umstellung ganz besonders schwer.

Wieder zu Hause, fällt mir immer auf wie die Menschen hier sich dem nasskalten Wetter anpassen. Sie tragen ihre Mundwinkel sehr tief, sehe ich in die Augen mancher Leute tun sie mir beinahe leid. Wach werde ich dann so richtig, bekomme ich einen triefend nassen Regenschirm im Gedränge der Strassen zu spüren. All diese äusseren Einflüsse helfen mir natürlich nicht unbedingt dabei, mich gut zu fühlen.

Mir wäre im Sommer niemals der Gedanke gekommen, mich gemütlich auf das Sofa zu schmeißen und Musik zu hören, so ist es jetzt beinahe ein Pflicht-Moment des Tages! Sogar mein Musikgeschmack verändert sich um diese Jahreszeit, zwar nicht grundlegend, aber mich sprechen die ruhigen, melancholischen Lieder mehr an als alles andere. 🙂 Genauso geht es mir auch mit Menschen. Die Gesellschaft vieler umher wuselnden und hektischer Menschen umgehe und vermeide ich wann immer möglich. Ich empfinde es als Stress.

Früher habe ich mich dem Ganzen angeschlossen, habe mich so verhalten wie die meisten Menschen. Ich war schlecht gelaunt, hektisch und habe gejammert über den Beginn der ungemütlichen Jahreszeit. Ich habe diese Phasen nicht erkannt. Ich habe jedem vorgemacht gute Laune zu haben, dadurch konnte ich mein Inneres verstecken. Das habe ich  aber Gott sei Dank mit der Zeit abgelegt.

Wo es mir allerdings immer noch schwer fällt mich zu korrigieren, ist mein Gefühl wenn der Herbst  einzieht. Das Ganze zu hinterfragen weshalb das so ist, wird mir allerdings nichts bringen. Ich bin in der Zwischenzeit so weit diese kleine Melancholie zu akzeptieren. Ich erkenne diese Phasen jetzt und bin darauf eingestellt, aber vor allem versuche ich sie nicht mehr zu verdrängen. Ich weiß ja es geht wieder vorüber … spätestens wenn die Sonne wieder für längere Zeit scheint 🙂 , und bis dahin habe ich mich entschieden einfach meinen Gefühlen und Befindlichkeiten zu folgen!

Der Herbst und die kalte Jahreszeit ist mittlerweile zwar noch immer nicht mein bester Freund, aber wir kommen ganz gut aus gemeinsam. Ausserdem haben meine beiden Hunde einen Riesenspaß daran das Laub aufzuwirbeln und sich darunter zu verstecken und zu sehen wie sie diese Zeit genießen macht mich wiederum sehr glücklich!

Ich habe für mich auch herausgefunden wie ich der Melancholie entgegenwirken kann: Ich nutze sie als Chance, einmal im Jahr vom Gaspedal zu steigen und mich mehr meinen Gedanken und Gefühlen zu widmen. Und hatte ich mich früher auf eine neue Herbstgarderobe gefreut, freue ich mich nun jedes Jahr auf eine neue Kuschel-Decke, neue Teesorten und viele neue Bücher … und auf Monja und Amon, unsere beiden Hunde, die zu meinen Füßen liegen und mir ein Lächeln ins Gesicht malen, seh ich diesen Anblick. 🙂

Ja so ist es eben, ich habe viele Facetten – Sehnsucht und Melancholie gehören eben auch dazu … vielleicht sind dir diese Gefühl ja nicht ganz fremd, dann wirst du mich auch sicher verstehen. 🙂

Ich würde sagen ich bin bereit für die langen ungemütlichen Tage, die ich mir aber so richten werde wie sie mir gut tun!

Da es für uns ja langsam wieder heimwärts geht, beschäftige ich mich zur Zeit viel mit dem was zu Hause auf mich wartet. Wie, wann und was und ob überhaupt … so meine Gedanken. Es geht um Planung, der Tag zu Hause gehört anders strukturiert. Mit meinem „Langsam-Tempo“ werde ich zu Hause keine grossartigen Meter machen können. Die Frage generell: „Muss ich das überhaupt?“. Dabei fällt mir gleich einer meiner Instagram Posts ein in dem klar zu lesen ist – Schluss mit Muss!  

Und wie ich finde sollte ich auch bei den Vorsätzen bleiben die ich mir schon selbst vorgenommen habe, so werde ich das Thema Struktur genauer durchleuchten und auch DICH gleich mal fragen:

Wie viel Struktur brauchst DU in deinem Leben?

Die nächste Frage folgt auch gleich – muss es immer strukturiert sein? Und was ist Struktur überhaupt? Es gibt ja Menschen und ich kenne sogar den ein oder anderen, die ohne besondere Strukturen in ihrem Leben auskommen, und dabei sehr zufrieden und glücklich leben.

Struktur und Ordnung geben uns im Alltag Halt und auch eine gewisse Sicherheit. Würden wir unser Leben strukturlos leben, würden die meisten bis Mittag schlafen, die Mahlzeiten würden nicht geregelt eingenommen werden, viele würden wahrscheinlich mit Mitte zwanzig in den Dauerurlaub gehen und jegliches Zeitgefühl verlieren! So betrachtet ist es schon sehr wichtig Struktur in unserem Leben zu haben.

Doch oft ist es ja genau das, was mich in unserem Arbeits- und Freizeitalltag so stört, wir sind überall und ständig verplant und zeitlich eingeschränkt! Ich fühle mich von der Struktur nicht mehr unterstützt sondern empfinde diese teilweise als Einschränkung. Ich habe dann das Gefühl mein Leben nicht mehr selbst in der Hand zu haben, fühle mich von zeitlichen Abläufen in meinem Leben in eine viel zu enge Kleidung gepresst, die andere mir aufdrücken …

Für mich persönlich habe ich den goldenen Mittelweg gewählt. Ganz ohne Struktur funktioniert das Leben nicht, würde jeder so tun und machen wie er gerade lustig ist, würde es noch katastrophaler zugehen als es das ohnehin schon tut!

Doch fällt mir immer mehr auf wie ich Probleme bekomme sobald es um eine aufgedrückte, ja fremdbestimmte Struktur geht, das funktioniert für mich nicht mehr und ich versuche solche Situationen immer weniger zuzulassen. Ob man das jetzt als gut oder schlecht bezeichnen möchte, keine Ahnung, für mich ist jedenfalls so richtig.

Meine selbst auferlegten Strukturen helfen mir meine Gedanken und Arbeit zu ordnen. Prioritäten zu setzen und danach zu handeln, ansonsten würde ich mich im Chaos befinden und nicht mehr voran kommen! Die fünf Monate die ich jetzt hier in Italien fast beendet habe, kam ich sehr gut ohne meiner Struktur klar. Ich glaub es ja selber kaum! 🙂 Ich ließ alles fließen … habe das Leben so genommen wie es sich anbot. Die Spaziergänge am Meer waren meine Mußestunden … love it ! Für mich sind solche Zeiten enorm wichtig und ganz besonders wertvoll! In der Zeit fühle ich mich frei und keinesfalls eingezwickt! ICH lebe intuitiv, handle noch mehr aus meinem Bauch heraus, bin wesentlich achtsamer und empfinde bewusster, als wenn ich von einem Plan in den anderen kippe.

Das Lustige daran ist aber, ich habe mir noch nie großartig Gedanken über Ordnung und Struktur in meinem Leben gemacht. Für mich war immer klar daß es ohne nicht geht … jeden Tag das, das und das, Punkt für Punkt. Automatisch. Was ich aber schon länger weiß ist, das ich mir nichts mehr auferlegen lasse.

Mein Leben – meine Struktur und Ordnung! Das ich so etwas einmal sagen würde, hätte ich mir ja niemals träumen lassen, jetzt bin ja sogar ein wenig stolz auf mich. 🙂

Man sagt ja Ordnung ist das halbe Leben, was sicher nicht falsch ist, nur ich lebe auch ganz gern in der anderen Hälfte. Jeder muss selbst herausfinden wieviel Struktur er in seinem Dasein benötigt. Es wird auch IMMER auf deine Lebenssituation ankommen … Für mich ist jetzt klar ich war zu strukturiert, es hat mich aufgehalten Neues auszuprobieren, neue Menschen in mein Leben zu lassen und ich habe sehr viel Zeit in Dinge investiert, die mir andere aufgetragen haben, ich habe deren Struktur übernommen!

Wieder ein Erfahrungswert der mir zu denken aufgab und den ich mir sehr zu Herzen nehmen werde! Wie geht es dir damit? Brauchst du Struktur und vor allem was bedeutet Struktur für ich? Wie jedesmal freue ich mich von dir zu hören …

Und schon wieder ist er da, der Mann im Mond mit seiner intensiven Beleuchtung. Hast DU auch schon mal bei Mondschein die Böden gewischt, Kuchen gebacken und sämtliche Schubladen und Schränke sortiert und aufgeräumt? Oder sitzt du die halbe Nacht am Balkon, weil dich das helle Mondlicht einfach nicht einschlafen lässt und du alles andere im Kopf hast, nur nicht ins Bett zu gehen und wie alle anderen Menschen zu schlafen? Du kennst das? Sehr gut, dann bin ich mir ziemlich sicher dieser Artikel wird DEINER sein!

Schlaflos bei Vollmond – für viele ein Thema

Das Thema MOND ist ja seit jeher mystisch angehaucht. Unzählige Legenden sind dazu zu finden. Ob man dem ganzen Glauben schenken kann oder will, ist jedem selbst überlassen. Ich bin jedoch schon der Meinung, dass der Mond, zeigt er sich in seiner vollen Pracht, Einfluss nimmt auf uns Menschen. Er raubt uns den Schlaf, oftmals schon Tage zuvor, macht uns aggressiv und streitlustig, die Kriminalität soll in Vollmondnächten höher sein und an dem Ganzen soll also der Mond schuld sein … wenn einige von uns am „Rad drehen“. Die Wissenschaft ist sich da ja nicht so ganz einig, die einen sagen es ist alles hausgemachte Selbstprophezeihung, andere schenken dem Mond – Thema mehr Aufmerksamkeit.

Innere Unruhe oftmals schon drei Tage vor Vollmond

Ich bin keine Person die einen Mondkalender besitzt oder sich danach richten würde. Den brauche ich auch nicht, da ich selbst einer bin! 🙂 Durch meine plötzlich auftretende Hippeligkeit und Unruhe stellt sich immer heraus – es ist wieder soweit!

Ich hatte schon als Kind damit zu tun. Meine Eltern erzählten mir, dass sie in den Nächten vor Vollmond mit mir mehr zu tun hatten als mit meiner Schwester. Sie erzählten mir das es immer etwas „spannend“ war mit mir – ich war eine professionelle Schlafwandlerin! Ich hatte es scheinbar immer geschafft, unbemerkt abzuhauen #stellesmirgeradewiedervor. 🙂 Meine Mutter erzählte mir als ich älter war so einige Erlebnisse darüber, wie z.B. dass sie beinahe der Schlag getroffen hätte, als sie mich des Nachts  auf der Fensterbank fand … meine Füsse hingen baumelnd nach unten und ich summte so vor mich hin … und wie sie Angst hatte das wenn sie mich anspricht, so erschrecke das ich runterfalle 😀

Wäre diese Szene jetzt noch mit Musik untermalt, könnte es der Beginn eines Horrorfilms sein #weglach! Ich konnte mich nur an sehr wenige Details von meinen nächtlichen Ausflügen erinnern … schade eigentlich. Gott sei Dank hat sich diese „Wandlerei“ so mit ungefähr 13 Jahren verabschiedet. Gekommen ist die Feinfühligkeit rund um den Mond und leider eben oft schon Tage zuvor.

Selbst erfüllende Prophezeiung?

„Kein Wunder das du nicht schlafen kannst, wenn du schon Tage zuvor daran denkst. Deine Anspannung führt natürlich zu den erwartenden „Störungen“! Hmm ich bin aber ein sehr entspannter Mensch (geworden) und ich steigere mich auch nicht rein. Es ist wie es ist, der Mond beeinflusst mich auf seine Art. Punkt aus.

Der Mond hat eine aussergewöhnliche Wirkung auf vieles

Das erzählen die alten Mond-Mythen! Quellwasser bei Vollmond abgefüllt soll besonders „gesund“ sein. Bei Neumond geschlagenes Holz soll angeblich widerstandsfähiger sein. Babys, die bei Vollmond zur Wert kommen, dürfen sich zu den robusten Zwergen zählen. Viele Schönheits- und Gesundheitsrituale sind bei Vollmond angewendet – am Wirkungsvollsten!?

ICH bin jetzt aber keine, die gerade an diesen Tagen zum Zahnarzt läuft weil angeblich auch die Füllung länger hält oder ich mir meine Haare Färbe, da die Grauabdeckung doppelt so lange wirkt. Und meine Orchideen bekommen auch keine Sonderbehandlung, obwohl sie es mir mit doppelter Blütenpracht danken würden! Wie gesagt dazu bin ich zu sehr entspannt um mir das anzutun. Da steige ich aus. ICH wäre eher interessiert daran besser oder überhaupt zu schlafen an diesen Tagen und etwas ausgeglichener zu sein.

Was ich immer wieder beobachte

In der Zeit des Vollmondes fühlt sich mein Körper sehr kraftlos an. Es läuft alles langsamer und oftmals habe ich das Gefühl, dass meine Energiefreisetzung und Leistungsfähigkeit im „Chile the Base“ Modus hängt! Ich muss auch leider zugeben, dass ich zur „Kampfhenne“ mutieren kann, läuft etwas nicht nach meinem Plan. Mein Nervenkostüm weist dann einige offene Nähte auf, die ich aber nicht zusammen flicken kann – weil ich so energielos bin! 🙁  Ich in Wahrheit todmüde bin und ich nicht mehr zustande bringe als wie eine Hochschwangere die in den Wehen steht, in der Wohnung umher schleicht bis endlich alles vorbei ist! Es ist einfach so: Komme ich nicht zu meinem doch so wichtigen Schlaf, darf ich doch auch mal nach zwei Tagen wo ich „Nachtschicht“ laufe, meine nicht so positive Seite  rauslassen. (ICH arbeite aber daran das zu ändern!)

Er ist schuld – der MOND

Jetzt würden mich wahrscheinlich alle Wissenschaftler in der Luft zerrissen, würden sie das lesen. Denn der Mond kann daran nicht schuld sein … nur seltsam das dieses Unbehagen immer zur Vollmond-Phase wiederkehrt. Eines weiß ich aber ganz bestimmt: Der Mond lehrt uns Geduld. Nach jedem Tief folgt auch wieder ein Hoch. Bin ja sehr froh darüber das nicht das ganze Monat Vollmond herrscht! 🙂

Es hat ja auch alles eine positive Seite. Ich freue mich wie ein kleines Kind, kann ich wieder richtig ein – durch und ausschlafen. Das Gefühl zu erkennen wie wichtig doch Schlaf ist! Wenn ich mich am Morgen fit und erholt fühle. Ja und der morgendliche Gang ins Bad ist ebenso wesentlich sympathischer … denn die Augenringe sind verschwunden. #lach

Fazit

Für die einen mag es ein wunderbares romantisches Naturschauspiel sein. Für die anderen bedeutet es, nicht oder nicht viel Schlaf zu erhaschen, keine Energie und zu wenig Nerven zu haben. Fakt ist – der Mond hat durchaus Auswirkungen auf unser Leben. Ich würde sagen nutzen wir die aufbauende Wirkung des Mondes. Setzen wir uns ins Mondlicht und lassen wir uns  „Aufladen“, denn er regeneriert unseren Körper und tanken wir seine Energie in vollen Zügen … wer bitte muss da zu Bett gehen und schlafen? Dazu fällt mir noch etwas ein:

„Möchte die kleine Maus denn eine Wurst?“ NEIN. Anne – Chantal isst NUR glutenfreies Dinkeltofu, aus regionalem Bioanbau, bei VOLLMOND geerntet.“

… na dann … ist´s ja gut. Würde sagen wir lesen uns bei Vollmond, denn schlafen können wir ja nicht!  🙂

Ich wünsche DIR eine gute Zeit, und wenn es DIR ebenso geht wie mir und du ein paar Tricks auf Lager hast wie DU mit #nichtschlafen umgehst – schreib mir, ich bin gespannt.