Die Psyche, ein komplexes und sehr gewinnbringendes Thema wenn wir uns damit auseinandersetzen. Probleme erkennen, annehmen und gemeinsam lösen sollte das Ziel sein.

Vergeben ändert niemals DEINE Vergangenheit, aber bereichert DEINE Zukunft! Wir reden sehr oft von einem Neuanfang, es ist eine Sehnsucht, die uns immer wieder einholt … wären da nicht diese Hindernisse, die uns immer wieder Probleme machen. Wie zum Beispiel unser Stolz? Wut und Ärger und natürlich unser verletztes Ego. Um aber NEU zu beginnen können, muss man Altes abhaken, vergeben und auch verzeihen.

Es geht uns allen gleich

Mir fallen einige Menschen ein, die mich im Laufe meines Lebens verletzt, gekränkt und ungerecht behandelt haben. Und wenn ich ehrlich bin, ärgere ich mich heute noch über so manches, obwohl es sicher schon „verjährt“ ist. Man stellt sich oftmals die Frage „Was sollte es mir bringen, diesen Leuten zu vergeben?“ Es kann sogar so weit gehen dass sich ein „Rache – Impuls“ meldet … in unserer Gesellschaft mehr als ein üblicher Gedanke! Wir sind es eben nicht gewohnt uns mit Kränkungen und langfristiger Ungerechtigkeit herumzuschlagen ohne „auszuholen“! Ich denke das ist jedem bekannt, oder?

Kurz und gut: Jeder von uns besitzt so eine „schwarze Liste“ in die wir Ereignisse eingetragen haben, die wir anderen oder sogar auch uns selber, nicht verzeihen  (können)?! Wenn wir uns mit dieser „Liste“ beschäftigen, fragen wir uns „Weshalb nur musste es so weit kommen? Wie kann man bloß so sein! Wir sind gekränkt, verletzt und wütend! Oft sind es sogar nur kleine Alltäglichkeiten, die wir nicht verzeihen können oder es handelt sich um grundsätzliche Dinge und Ereignisse, die unser Inneres in Rage bringen. 

Ein Beispiel: Ich fühlte mich als Kind immer ungerecht behandelt, meine Schwester wurde hingegen immer bevorzugt. Gerade wenn es um Familie, Eltern und Geschwister geht, entstehen dadurch oftmals Kluften, die schwer zu überwinden sind. Man beschäftigt sich mit Schuldzuweisungen und trägt dem anderen sein Verhalten nach.

Das stört unser Gleichgewicht

Dieses Gedankenkreisen um Schuld und Vergebung kann einen ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Ich traue mich sogar zu sagen „krank machen“! Hass – Rache – Ablehnung – Wut und die dazugehörige Enttäuschung sind Empfindungen die uns nicht gut tun!

Vergeben ist die Tür zum inneren Frieden

Vergeben und verzeihen fällt uns in manchen Dingen sehr schwer. Wir sind nachtragend und wenn wir genauer darüber nachdenken, trifft es uns selbst … diese Bestrafung, die wir für den anderen vorgesehen hatten. Wir schlafen schlecht, sind tagsüber gereizt und sehr oft mit den  Gedanken wo anders. Fühlen wir uns wohl wenn es so ist? NEIN, es ist belastend und zerrt an unseren Nerven.

Diese Tipps machen es dir leichter vergeben zu können:

  • Mir ist es sehr wichtig zu wissen das Verzeihen nichts mit Schwäche zu tun hat. Ganz im Gegenteil, es ist ein Ausdruck von Stärke! Mit diesem Wissen vor Augen … fällt es leichter über Vergebung nachzudenken. :-)
  • Man sollte sich auch nach ein wenig Abstand zur Sache, nochmals Gedanken machen warum man so verärgert ist. Kann es sein dass du selber etwas dazu beigetragen hast?
  • Die Zeit besänftigt so manches. Überprüfe, ob es aus der heutigen Sicht noch genauso scheint wie damals. Denkst du noch immer so darüber?
  • Gespräche – wir alle reden viel zu wenig miteinander! Sich beleidigt vom Acker zu machen oder auszuteilen und dann davon zu stöckeln bringt uns allen nichts! Ein klärendes Gespräch schafft Klarheit. Ich persönlich bin „sanfter“ wenn ich schreibe … also auch ein klärender Brief kann sehr gut tun! :-)

Was hilft es uns stolz zu sein und auf unser Recht zu beharren wenn unsere Seele und unser Körper leidet?

Wenn du einem anderen Menschen vergibst, dann tust du dies deinetwegen und nicht, weil er es verdient.

Doris Wolf

Es heißt auch nicht, dass wir alles vergeben und verzeihen sollen oder müssen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ICH mit mir im Reinen sein muss – ich kann verzeihen und vergeben … vergessen muss man nicht alles! Manche dieser Menschen haben es auch nicht anders gelernt. Wir alle haben unsere Schwächen und machen Fehler. Es ist genauso wichtig, sich selbst vergeben … sonst leiden wir unter Schuldgefühlen. Können wir vergeben und verzeihen, tun wir es für uns selbst!

In diesem Sinne einen schönen Sonntag noch und DANKE das DU bei mir warst, bis bald.

Kennst du diese Situationen? Du sitzt abends mit Freunden noch gemütlich auf einen „Saft“, obwohl du im Büro noch etwas hättest machen sollen oder können. Triffst dich mit deiner Freundin zum Sport obwohl der Wäschekorb schon nach dem Bügeleisen ruft … oder du hast dich mit deinem Mann verabredet, sitzt aber immer noch bei der Arbeit und wirst es mit Sicherheit nicht schaffen pünktlich zu sein! Und, und, und … das schlechte Gewissen wirft sich über uns, ein treuer Begleiter der sich immer und überall bemerkbar macht.

Um alles schaffen zu können und überall gleichzeitig zu sein, müsste es uns doppelt geben, wir müssten uns klonen, das wäre das Beste! Doch so lange das nicht machbar ist, wird das schlechte Gewissen unser treuer Begleiter bleiben. Wie ein Blut-Hund hat sich das schlechte Gewissen an unserem Leben festgebissen. Gefüttert wird es durch unser Pflichtbewusstsein …

Das ganze Leben dreht sich zu einem großen Teil um Pflichten. Das Gefühl immer erreichbar zu sein, jeden Termin im Kopf haben zu müssen, für alle und jeden sofort verfügbar und präsent zu sein bestimmt unser Leben. An die Pflichten sind unsere eigenen Erwartungen und die Erwartungen unseres Umfeldes geknüpft. Die Sorge und die Angst diese nicht erfüllen zu können macht uns „unwucht“.

Es beginnt schon morgens beim Kaffee. Noch zu Hause und im Bademantel, kreisen die Gedanken schon rund um die Vorbereitungen des bevorstehenden Tages. Egal ob es um den Job geht oder es sich um das Privat- bzw. Familienleben handelt!

Das schlechte Gewissen ist ein Spielverderber

„Ich traue mir und meinem eigenen Urteilsvermögen nicht mehr über den Weg, sondern ich lasse mich vom schlechten Gewissen durchs Leben treiben …“

zitierte Karsten Polke mal in einem Artikel.

Das kenne ich nur zu gut! Das Gewissen lässt uns Menschen zwischen richtig und falsch unterscheiden, dabei wird entschieden welche Handlungen gesetzt werden sollen und welche wir besser unterlassen sollten. Dabei vergessen wir aber wieder auf etwas ganz Wichtiges – nämlich auf uns!

Lassen wir das schlechte Gewissen unseren Alltag zu sehr bestimmen wird unser Leben nicht besonders lebenswert sein

Ich könnte auf der Stelle ohne viel nachzudenken, 20 Menschen aufzählen, die sich von diesem Gefühl „reiten“ lassen (inkl. meiner Wenigkeit). Habe ich mich mal vor einer Feier gedrückt oder den Geburtstag meines Vaters vergessen, war ich 3 Tage danach noch zerschlagen und ich ärgerte mich darüber nicht doch hingegangen zu sein, oder darüber so wichtige Termine vergessen zu haben!

Das mahnende Pflichtbewusstsein

Wir behaupten ja alle sehr gerne, dass wir frei und selbstbestimmt unseren Weg gehen. Wir glauben oder besser gesagt wir reden uns es ein, dass wir unser Leben so leben wie wir es uns wünschen. Aber in Wirklichkeit jonglieren wir Tag ein, Tag aus mit vielen Pflichten.

  • Pflicht – den Job gut machen
  • Pflicht – Haushalt und Familie unter einem Hut bringen
  • Pflicht – für die Freunde ein offenes Ohr zu haben
  • Pflicht – Kontakte zu pflegen
  • Pflicht – Sport- Yoga -Pilates – nicht nur bezahlt zu haben, sondern auch zu nutzen

Die Liste könnte ich endlos weiter führen … Was bleibt wenn du deine „Pflichten“ mal nicht so ausgeführt hast wie von dir selbst oder den anderen erwartet?

Genau, das schlechtes Gewissen ist da.

Durch dieses dauerhafte Gefühl sich immer ein schlechtes Gewissen einzureden, entstehen Hürden in unserem Kopf, die uns davon abhalten die Dinge zu tun, die wir wirklich wollen.

Hier ein paar gute Gedanken gegen dein schlechtes Gewissen

Schlechtes Gewissen hilft dir bei der Orientierung

Mach dir klar, dass dein Gewissen dazu da ist um dich aufmerksam zu machen das etwas am „schief laufen“ ist. Nur das Wichtigste ist dabei, dass DU entscheidest wann und ob du darauf eingehst. Lass dich von deinem Gewissen bestenfalls kritisieren aber nicht tyrannisieren! Triff die Entscheidung nie aus einem schlechten Gewissen heraus, sondern weil du es gerne tust und auch darauf Lust hast.

Es funktioniert auch alles etwas lockerer

Gerade im Job meinen wir es geht ohne uns nicht! Wenn du immer und überall erreichbar bist werden deine Kollegen und auch dein Chef sich daran gewöhnen und genau diese Tatsache für sich ausnutzen. Trau dich mal etwas abzulehnen, nein zu sagen. Ein überzogenes Verantwortungsgefühl wird nicht honoriert. Sei gewissenhaft, bleib bei dir und mach dir klar – es ist nicht deine Firma, deine Agentur, deine Angestellten!

Es geht NUR um dich!

Sei etwas egoistischer! Wer immer nur an andere denkt, bleibt selber auf der Strecke.

Frag dich hin und wieder

  • Bin ich glücklich so wie ich lebe?
  • Was ist mir wichtig?
  • Womit kann ich mir selber eine Freude machen?
  • Was möchte ich in den nächsten Tagen unbedingt machen?

Denke darüber nach und erlaube dir genau das zu machen, räume dir hierfür etwas mehr Zeit ein als sonst – die sogenannten Pflichten werden dir nicht davon laufen.

Augenblicke wirklich spüren und geniessen

Du verpasst sehr viel wenn du nie den schönen Augenblick geniessen kannst … immer mit deinen Gedanken bereits woanders bist! Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt, diese Augenblicke geben dir die Energie um deine Pflichten etwas leichter erfüllen zu können.

Meine Erfahrung zeigt, es allen recht zu machen geht ohnehin nicht! Es werden nie alle zufrieden sein. Also bitte hör in dich und lass dir von anderen KEIN schlechtes Gewissen einreden.

Hochsensible Menschen haben ein besonders empfindliches Nervensystem. Sie nehmen dadurch mehr auf und reagieren wesentlich empfindlicher auf Reize als andere Menschen. „Sensibel“ kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet nichts anderes als „der Empfindung fähig“.

Von hochsensibel spricht man, wenn Gerüche, Geräusche, Stimmungslagen und Sinnzusammenhänge intensiver wahrgenommen werden als bei anderen Menschen. Die Eindrücke werden viel tiefer verarbeitet und führen meist schneller zu einer Überstimulation als bei jemandem der nicht so sensibel reagiert.

Wie unterscheiden sich hochsensible von „normalen“ Menschen?

Viele sagen es sei eine Gabe im Besitz einer Hochsensibilität zu sein! ICH gehöre selber zu den 20% die diese Sensibilität besitzen. Ich finde es kann auch sehr grosse Probleme mit sich bringen!

Positive Aspekte gibt es natürlich auch:

  • Eine ausgeprägte Fähigkeit zwischen den Zeilen lesen zu können
  • Hohe Feinfühligkeit
  • Starker Gerechtigkeitssinn
  • Intensives Empfinden
  • Genauigkeit und Verlässlichkeit
  • Hohe Kreativität
  • Sehr gute Wahrnehmung von Details

Die negativen Dinge sind hingegen:

  • Überempfindlichkeit
  • Schreckhaft
  • Rasch gereizt
  • Sehr hohes Rückzugsbedürfniss
  • Hohes Überforderungsgefühl
  • Geringe Stressresistenz

Im Job kann es sehr oft passieren das hochsensible Mitarbeiter oft grosse Konzentrationsschwierigkeiten haben. Das ständige Klingeln des Telefons oder eine hohe Geräuschkulisse durch Gespräche anderer Kollegen können schon zu den Stressfaktoren zählen! Manche brauchen dann in den Pausen absolute Ruhe, denn sie würden in den grossen Gemeinschaftsräumen sterben. Aber grundsätzlich besteht das Bedürfnis nach Akzeptanz um das persönliche Potential entfalten zu können.

Hochsensible Menschen brauchen keine „Sonderbehandlung“

Nein – brauchen wir nicht, es sollte nur so mit einem umgegangen werden, das wir uns in unserem Umfeld wohlfühlen. Wertschätzender Umgang von und mit Führungskräften und Kollegen zum Beispiel. Hochsensibilität ist hier bei uns noch weitgehend unbekannt. Es soll auch keinesfalls als neue „Krankheit“ oder so gesehen werden. Nur leider wissen noch sehr wenige Menschen über Hochsensibilität Bescheid. Selbst ich wusste nichts davon, dass ich betroffen bin und zu diesem Menschentypen zähle! Ich merkte nur das ich immer anders reagierte auf verschiedenes als Kollegen oder Freunde. Die anderen waren in meinen Augen „normal“, ICH hatte ne Macke Punkt aus.

Aufgeklärt wurde ich vor Jahren als ich mein erstes Burnout hatte. Es wurde mir auch gesagt, die meisten Menschen nicht wissen, dass sie hochsensibel sind. Ja und ich soll es als Gabe sehen.

Schon als junges Mädchen hatte ich dieses extreme Feinfühligkeit. Schlimm wurde es je älter ich wurde. Bis heute. Ich bin sehr hart im nehmen und hab eine wirklich hohe Schmerzgrenze. Wenn ich zu hören bekomme, was oder woran ein Mensch gerade operiert wurde, fühle ich mich als würde ich selber gerade ohne Narkose auf den OP Tisch liegen! Mein letzter Fall war am Strand, als ich eine junge Frau sah die nur 1 Arm hatte, die andere Schulter samt Arm fehlten. Selbst jetzt wo ich darüber schreibe, fängt mein linker Arm an zu schmerzen … verrückt … ist aber so! Und ich kann es auch nicht ändern. Wo wir wieder beim Thema wären … als Gabe sehen!

Aber wie gehe ich richtig damit um?

In erster Linie ist es wichtig zu wissen was einem gut tut und was einem schadet! ICH beispielsweise werd mich nicht freiwillig in eine Tierarzt Praxis setzen und den humpelnden Vierbeinern zusehen, weil selbst DAS spür ich und mein Herz blutet dabei…. Also ganz wichtig an seiner eigenen Residenz arbeiten. Dazu gehört aber auch, seine Arbeit und seine Freizeit so zu gestalten, dass man aus ihr Kraft und Freude schöpfen kann und dabei glücklich ist.

Ganz wichtig finde ich, ist auch Aufklärungsarbeit zu leisten – für Menschen die HSM (hochsensible Menschen) belächeln. Die Psychologin Elaine Aron (eine Amerikanerin), hat das erste mal 1996 über dieses Phänomen der Hochsensiblen Person und geschrieben. Die Anzahl der betreffenden Personen wächst. Wissenschaftlich ist aber ein noch sehr junges Gebiet, indem es noch sehr viel zu erforschen gibt.

Hochsensibilität ist in der Gesellschaft nicht gerne gehört

In der Gesellschaft ein fast negativer Ausdruck! Eine hohe Empfindsamkeit wird oft mit geringer Belastbarkeit – nicht normal, gleichgesetzt. Mit schwach und nicht leistungsfähig assoziiert. Unsere ach so tolle Ellbogengesellschaft stellt nur Menschen aufs Treppchen die etwas leisten. Extrovertiert sind und über Leichen gehen! Die Jugendlichkeit und Materialismus über alles stellen. Die sich im Scheinwerfer Licht überaus wohl fühlen und wenn die Überreizung dann doch mal zu gross wird, sich immer noch Schmerzmittel einwerfen können!

Leider ist es so, dass die „Normal- und Nichtsensiblem“ entscheiden was normal ist und was uncool ist! Auch die Rahmenbedingungen werden von den gleichen bestimmt.

Doch für das Verdrängen der HSM wird die Gesellschaft früher oder später einen hohen Preis zahlen müssen. Sie wissen nämlich nicht wie es ist, Dinge und Stimmungen wahrnehmen zu können, die an anderen Menschen einfach vorbeiziehen!

Diese Fähigkeit bildet nämlich die Basis für Intuition, Innovation und Kreativität. Es entstehen einfühlsame Kommunikationen und das  kann eine enorme Bereicherung sein.

Fazit:

In der Zwischenzeit hab ich gelernt damit umzugehen, ich erlebe vieles intensiver, fühle tiefer und ich kann mich berühren lassen von den Gefühlen und Stimmungen anderer Menschen wenn ich das möchte. HSM Menschen sind einfühlsamer als andere und merken meist schon vorher wie es jemanden geht. Wir blicken einfach „tiefer“.

Unser Weg ist die Achtsamkeit.Ein waches Empfinden für den Gesamtzustand, bis das innere Gleichgewicht bei allem Tun und Leben spürbar ist. Die Herausforderung für uns Sensiblen ist, dafür zu sorgen, dass die Umgebung zu unseren eigenen Bedürfnissen passt! Nimm dich selber wahr und akzeptiere dich! Es gibt keine schematische Behandlung dafür, jeder hochsensible Mensch muss sich seine eigene Wohlfühlzone zimmern. Beruflich wie auch privat. Und genau DAS kann wundervoll sein!

Kennst DU dich selber gut? Wie zutreffend ist das Bild das du von dir selbst hast? Geht das überhaupt sich selbst zu kennen? Manchmal denke ich es funktioniert gar nicht. Wenn es um meine Charakterstärken geht unterschätze ich mich oft und kann von mir selbst behaupten, dass ich viele davon gar nicht wahrnehme! Sehr interessant finde ich, wenn andere Menschen eher sehen und erkennen was in mir steckt.

Sich selber richtig einschätzen

„Mach dich doch nicht immer kleiner als du bist“ bekomme ich oft zu hören. Eigentlich war das schon immer so. Ich kann mich an eine Schulung erinnern, die uns zeigen sollte wie wir auf andere wirken, wo unsere Stärken liegen und was unsere Selbsteinschätzung zu bedeuten hat. Vor allem wie „falsch“ wir manchmal damit liegen!

Ich hatte schon Schwierigkeiten, den anderen meine , wie ICH meinte, Stärken und Qualitäten zu schildern. Ich meine, bitte wer redet sich schon gerne selber in den „Himmel“ oder? Also ich bleib gerne geschmeidig am Boden. Auch wenn mir sehr wohl bewusst ist was ich schaffen kann, aber darüber vor anderen zu reden ist mir unangenehm. Was wenn ich es dann doch nicht hinbekomme? „Weshalb wurden sie dann für diesen Job ausgewählt?“ … wurde ich gefragt als nichts brauchbares von meiner Seite rüberkam. DAS war mir dann so richtig peinlich, ich fühlte mich an die Wand gestellt.

Andere hingegen redeten sich den Mund trocken, es waren Kollegen dabei, die ich nur vom Namen her kannte und ich dachte mir  sie reden nicht von sich selbst, sondern haben da was auswendig gelernt weil es sich toll anhört. Beim Beobachten der anderen begann ich sofort einzuschätzen, ich gab ihnen Charaktereigenschaften, die sie selber gar nicht erwähnten. Das Gleiche machten sie auch mit MIR. Stell dir das mal vor – DU bekommst ein Feedback von Menschen, die dich nicht kennen, dich nur ein kurze Zeit beobachten und aus deinen Selbstschilderungen über dich „urteilen“. Ich muss dazu sagen – es war deren Job, wir sollten ja viel über uns erfahren und daraus lernen!

Ich gehörte zu den wahren Meistern der Selbstunterschätzung

Von den vielen Anwesenden waren einige dabei die sich, wie auch ich, selber unter den Teppich kehrten! Ich fand es erschreckend wie wenig ich von mir hielt und wie wenig ich über mich wusste. Es sollte doch anders sein … schliesslich lebte ich ja schon ein Weilchen mit mir zusammen! :-) Ich war etwas enttäuscht, die „anderen“ sehr richtig zu sehen und bei mir selber so zu versagen gab mir zum Nachdenken. Vor allem meine Selbsteinschätzung vermittelt kein zutreffendes Bild meiner wirklichen Persönlichkeit!

Ein klassisches Beispiel kommt jetzt. Ich wurde für die neue Teamführung gelobt (das war mir natürlich wieder unangenehm vor all den anderen), meine Antwort war sofort: „Ich werde es ausrichten, hatte auch grosses Glück mit den Mädels“. Das es jedoch schon auch an mir gelegen hatte kam bei mir nicht an. Schön klein halten, nicht auffallen und schon gar nicht stolz sein! Meine Devise.

Ein klarer Fall von Selbstsabotage

Mit solchen Dingen legen wir uns immer wieder selber Steine in den Weg. Wir sehen und erleben uns oft durch eine Brille und diese Brille nennt man dann unser Selbstbild. Manche überschätzen sich und andere wiederum unterschätzen sich. Wir handeln so wie die Person für die wir uns halten. Meinen wir werden es sowieso nicht schaffen, weil uns dafür die eine oder andere Stärke fehlt, so wird es auch ein Ding der Unmöglichkeit sein weiter zu kommen oder erfolgreicher zu werden. Wir sabotieren unsere Chancen so lange, bis sie dem entsprechen, was wir zu verdienen denken!

Finde Abstand zu deinem Selbstbild

Viele von uns erinnern sich an Vorfälle die unser Selbstvertrauen untergraben haben. Unangemessene Bemerkungen der Eltern vor anderen, eine Rüge des Lehrers in der Schule oder einfach das Scheitern eines Vorhabens unsererseits. Das bremst uns bis heute (auch unbewusst). Das bedeutet aber nicht dass das immer so bleiben muss! Man kann sich weiterentwickeln. Vor allem sollten wir uns mehr mit den Augen der „anderen“ sehen! Jeder von uns ist auf seine Art faszinierend … ich hätte jetzt beinahe gesagt: faszinierend sind immer nur die anderen NICHT ich >auf die Schenkel klopf<. :D

Was ich damit sagen möchte, nicht immer den Ball flach halten sondern mal über das Ziel katapultieren! Die „anderen“ wissen dass wir es können – es liegt an uns zu wachsen und unser altes Selbstbild durch eine neue Brille zu sehen.

Was ein Mensch von sich selbst denkt, das ist es, wodurch sein Schicksal bestimmt oder vielmehr prophezeit wird!

Henry Thoreau

Wir sollten alle was in uns liegt nach aussen tragen, dann würden viel mehr Wunder geschehen! Ich wünsche DIR viel Spass bei deiner Selbsteinschätzung, mach mal die Probe auf Exempel – es könnte spannend werden *zwinker*!

Angst ist normal und dient dem Menschen als Schutzmechanismus und als lebensnotwendiges Gefühl. Sie hilft dir Gefahren zu erkennen und richtig zu handeln … allerdings rede ich hier von der  „normalen „Angst. Wenn jedoch dein Herz hämmert, dir der kalte Schweiss am Körper entlang läuft und du meinst keine Luft mehr zu bekommen, hat DAS mit normaler Angst nichts mehr zu tun. Panikattacken können ein /dein Leben bestimmen! Die Angst vor dieser Angst beginnt.

Meine erste Begegnung damit liegt 7 Jahre zurück

Eine Zeit voller Stress und ein einschneidendes Erlebnis stellte mein Leben auf den Kopf. Wieder einmal habe ich Sonderdienst geschoben, es waren bereits jetzt schon mehrere Wochen, die ich so arbeitete. Ich flüchtete in die Ablenkung, wollte zwar gern mal wieder ausspannen aber ich hielt es in der grossen Wohnung ganz alleine einfach nicht aus.

Ich kam nach Hause und freute mich nach Essen und Duschen einfach nur auf mein Bett! Schlafen … lange schlafen… sehr lange … Es dauerte nicht sehr lange und ich kippte in einen tiefen Schlaf. Den Moment als und wodurch ich wach wurde werde ich nie vergessen. Ich riss meine Augen auf und merkte das ich nass geschwitzt war, mein Herz pochte so stark das ich meinte es platzt! Ich bekam fasst keine Luft und der Druck und das ziehende Stechen in meiner Brust machten mich total panisch. Ich riss die Schlafzimmertüre auf und schnappte nach Luft. Mein ganzer Körper zitterte und ich wusste nicht was los war. Gedanken wie Herzinfarkt und ich müsste jetzt  sterben überkamen mich.

Nach ungefähr 30 Minuten war dieses Spektakel vorbei. Nass geschwitzt und vollkommen erledigt als wär ich einen Marathon gelaufen, saß ich bei 0 Grad halb nackig auf der Terrasse. Ich traute mich trotz enormer Müdigkeit nicht mehr meine Augen zu schliessen, die Angst das so etwas nochmal passieren könnte war einfach zu gross!

Ich war noch nie so glücklich darüber Menschen zu hören und zu begegnen, als ich am Weg zum Arzt war! Ich sagte mir auch ständig, wenn etwas ist, die können mir wenigstens sofort helfen. Im Wartezimmer dachte ich über die letzte Nacht und die Tage zuvor nach. Was ist los mit mir? Wie kann es sein, dass mich so ein Extremzustand mitten in der Nacht so plötzlich aus dem Schlaf holt? Hab ich schlecht geträumt? Oder bin ich krank …

Alleine diese Gedankengänge und das langsame Füllen des Wartebereiches versetzten mich allerdings schon wieder in eine Art Vakuum – Gefühl! So als würde ich gleich ohnmächtig werden. Die Stimmen klangen wie ein Echo und ich begann schon wieder zu zittern, Hände und Füsse wurden taub. DAS war mir in der Nacht nicht aufgefallen …

Mir kann nichts passieren, hier sehen es alle wenn ich plötzlich weg drifte, das dachte ich mir und irgendwie dauerte dieser Zustand nur kurz. Aber er war ein weiteres Mal da. Innerhalb von 5 Stunden!

Panikattacken – sie können dein Leben bestimmen

Körperlich und organisch in Ordnung – es sind Panikattacken, die ohne sich vorher anzukündigen, plötzlich da sind. So ist es jedenfalls bei mir. Aus dem Nichts! Ganz plötzlich! Und von einem Tag auf den anderen … Viel Stress und Erlebnisse, die einem tief im Nacken sitzen, können ausreichen um den psychischen Stress in eine Angstreaktion umzuwandeln. Wurde mir erklärt. Der Körper mobilisiert in solchen Phasen alle Kräfte die er hat. Der Puls schnellt in die Höhe, das Herz rast, die Panik ist da. Und DAS kann aus heiterem Himmel kommen.

Mein Grübeln über die Nacht zuvor war der Auslöser einer weiteren Attacke, sagte mir mein Arzt. Sobald man das Erlebte hinterfragt und nach Ursachen sucht, beginnt eigentlich der Teufelskreis. Es verstärkt die Furcht das irgendetwas nicht in Ordnung sei, es ist die Angst vor der Angst, die dich aus dem Alltag reisst!

Nicht darüber nachdenken funktioniert anfangs überhaupt nicht!

Gut und schön. Ich wurde, mit der Diagnose (auch vom Facharzt bestätigt) unter Panikattacken zu leiden, entlassen. Das wusste ich jetzt. Es half mir aber nix! Sie waren da, jeden Tag, oft 2-3 mal am Tag. Die Dauer war immer unterschiedlich, von 10 min bis zu beinahe einer Stunde beherrschte mich dieses Gefühl! Jedesmal war für mich der Tot so nahe … und da sollte ich nichts hinterfragen? Nicht darüber nachdenken? Es „einfach“ so hinnehmen und akzeptieren? DAS sollte mir mal jemand zeigen wie das gehen soll.

Bei mir wurde es so schlimm, dass Bus oder Bahn fahren, sowie viele Menschen die an einem Ort versammelt waren oder an den Kassen im Einkaufsmarkt anstanden, zu einer richtigen Bedrohung wurden! Ich traute mich nirgends mehr hin. Meine Einkäufe machte ich kurz vor Geschäftsschluss. Meine sozialen Kontakte cancelte ich bis auf 2 oder 3. Immer war die Angst dabei. Was ist wenn ich unterwegs bin und ich bekomme eine Panikattacke? Ich kann nicht weg usw! Um Plätze, die ich früher gerne besuchte, machte ich jetzt einen grossen Bogen!

Ich folgte dem Rat meiner Ärztin

Es dauerte einige Zeit bis ich mich dazu überwinden konnte mir „Hilfe“ zu holen. Da ich es alleine wirklich nicht schaffte und es immer schlimmer wurde suchte ich mir einen Psychologen, ich lies mich auf Medikamente ein und erlernte bestimmte Strategien, um den Alltag leichter zu meistern. Ich begann eine kognitive Verhaltenstherapie – typisch bei Panikstörungen.

Dabei ging es darum sich seiner Angst zu stellen. Also sich genau den Situationen stellen, wovor du am meisten Angst hast! Eine Panikattacke bewusst zu durchleben, um zu erfahren das dir nichts passieren kann … Ich machte diese Behandlung im Zuge einer anderen Behandlung stationär. Viele brachen die Therapie ab, weil sie es nicht aushalten konnten. ICH hielt durch, ich wollte das es mir wieder besser ging und ich wollte wieder ein „normales“ Leben führen! Auch wenn ich wusste das meine Angstzustände nicht verschwinden würden, sondern das ich es lernen würde damit richtig umzugehen. Eine sehr schwere und kräfteraubende Zeit die intensiv in der Klinik durchlebt wurde. Zu Hause aber klarerweise weiter geübt werden musste.

Diese Therapie half mir in mein Leben zurückzufinden

Heute sehe ich eine kommende Panikattacke als Zeichen, dass etwas gerade nicht stimmt. Und noch etwas, was möglicherweise für dich etwas krass klingen wird, aber die Auseinandersetzung mit dem Tod, haben mir dabei geholfen mein Leben etwas mehr zu schätzen! Die Therapie hat mir geholfen mit meiner Angst, die immer wieder mal „hallo“ sagt, richtig umzugehen. Ich reagiere richtig und weiß wie ich mich verhalten muss. Ich komm mir nicht mehr blöd vor, einfach aufzustehen und die Gesellschaft zu verlassen um mich zurück zu ziehen wenn es mir zu viel wird. Es gehört eben zu mir so wie für andere ein Muttermal mehr auf der Haut. So sehe ich das heute. Arbeiten muss ich dennoch immer noch daran, nur hab ich es akzeptiert und dadurch fällt es wesentlich leichter! :-)

„Wer leise Angst hat, sollte sich laut davon befreien, in dem er unüberhörbar schweigt!“

Kennst du das Gefühl ebenso? Wie gehst du damit um? Was hat DIR geholfen oder woran arbeitest du im Moment damit es dir besser geht? Wovor hast DU Angst? Endlose viele Fragen, deren Antwort mich aber alle sehr interessieren!

Gehörst DU zu den glücklichen Menschen? Wann zählt man zu den glücklichen und was würden glückliche Menschen niemals tun?!

Um glücklich zu bleiben musst du auch jede Menge dafür tun, du suchst dir Dinge für die du dankbar bist. Du behandelst dich selbst und deine Mitmenschen liebevoll. Problem? Alle Menschen, auch glückliche Menschen, haben Probleme, nur begegnest du diesen wenn du glücklich bist mit der Einstellung, dass es für alles eine Lösung gibt! Es sind die kleinen Dinge des Lebens die dich happy machen … wenn du zu den glücklichen Menschen gehörst. :-)

Das Gefühl glücklich zu sein wird immer mehr zum Thema

Jeder ist es angeblich … schaut man aber hinter die Fassade bekommt man ein gestresstes unzufriedenes Häufchen zu sehen, dass auch immer etwas zu mosern findet! Man kann sich auch jede Menge einreden und einreden lassen, geht es um das Glücklichsein. Stell dir doch selber mal im Stillen die Frage und geh die folgenden Punkte durch, um herauszufinden wo DU wirklich stehst.

Was zufriedene, glückliche Menschen niemals machen würden

Suchst du immer Bestätigung und Anerkennung?

Nein? Gut! Ein glücklicher Mensch braucht die Anerkennung von anderen nicht. Er akzeptiert und mag sich so, wie er ist. Jeder weiß, dass die hart erkämpfte Anerkennung im nächsten Augenblick zerplatzen kann und sich in Ablehnung oder Kritik verwandeln kann. Nimm die Menschen mit offenen Armen auf, die dich so nehmen wie du bist, die schätzen was du zu bieten hast ohne dich dabei verbiegen zu müssen. Es gibt bestimmt viele Menschen, die deinen eingeschlagenen Weg fantastisch finden … falls du ihnen noch nicht begegnet bist, mach dich auf die Suche nach ihnen – DAS sind deine Freunde.

Aber vor allem: Sei selbst dein bester Freund und nicht dein grösster Feind.

Vergleichst du dich gerne mit anderen?

Nein? Gut! Ein glücklicher Mensch misst sich nicht mit anderen. Es wird nie so sein und werden! Du bist du. DU bist dein eigener Maßstab. Es würde schon deswegen nicht funktionieren da dein „Start“ im Leben ein anderer war als der der anderen. Die Erfahrungen sind nicht die selben usw. Ich finde es OK, andere als Ansporn zu sehen, aber es würde kläglich scheitern wenn du dich als „Abziehbild“ versuchen würdest. Erinnere dich an die Hürden, die du bereits überwunden hast, rufe deine Stärken hervor und akzeptiere deine Schwächen.

Hältst du krampfhaft fest was sich nicht ändern lässt?

Nein? Gut! Das HEUTE ist das was zählt! In der Vergangenheit verweilen oder sich über Dinge zu ärgern die du ohnehin nicht ändern kannst, vermiesen uns das „Heute“. Natürlich musst du nicht alles gutheissen was so passiert ist, was dich verletzt und gekränkt hat! Sehe und akzeptiere die negative Erfahrung als Teil der Vergangenheit. Es ist bloß ein weiteres Kapitel deiner Lebensgeschichte – blättere dieses Kapitel durch und lerne daraus!

Machst du andere für dein Glück verantwortlich?

Nein? Gut! Natürlich ist es die einfachere Art, andere für dein Glück verantwortlich zu machen. Nur die Devise glücklicher Menschen lautet: „ICH selbst habe in der Hand wie ich mich fühle und wie ich mein Leben gestalte!“. Sei zufrieden mit dem was du hast, auch wenn andere in der gleichen Situation vielleicht total unzufrieden wären! Genau die sind es nämlich dann die nicht zu den „glücklichen Menschen“ gehören. Es wird immer besser – schöner – grösser – jünger – klüger – teurer usw geben, aber macht das glücklich?? Du würdest dich in eine Endlosschleife begeben, die dich, glaube mir, alles andere als happy macht!

Umgibst du dich mit zu vielen negativen Personen?

Nein? Gut! Ich nenne diese Spezies immer „Energieräuber“! Menschen, die bei mir anzapfen, mich aussaugen und dann zum Nächsten gehen. Vampire die nichts anderes können als einen auszusaugen, müde zu machen, den Kopf voll schwafeln und deren schlechte Stimmung auf mich abfärbt! Sie brauchen jemand anderen dazu der in ihren Klagegesang einstimmt … ICH umgebe mich mit positiven Menschen, deren gute Stimmung und positive Art auf mich abfärbt! Meistens ist es auch Zeitverschwendung, negative Leute davon zu überzeugen, dass auch für sie genug Positives auf der Welt geben würde, würden sie nur mal eine Seitenstrasse verwenden. :-) Manche fühlen sich eben in ihrer Verbitterung sehr wohl.

Weniger ist oft mehr

Wenn du ehrlich zu dir bist, hast du dich in einem dieser Absätze wiedergefunden? Wenn JA, versuche es zu ändern. Natürlich wird es nicht immer möglich sich von allem fernzuhalten, aber du kannst die Zeit reduzieren, die dir in deinem Leben nicht gefällt! Oft genügen auch schon 2 Worte, nämlich ein „nein, danke.“

Meistens bedeutet weniger zu haben – mehr zu besitzen! Schliesse Freundschaft mit deiner Zufriedenheit. :-) Lass die Vergangenheit vergangen sein und steh mit beiden Beinen im HEUTE!

Und egal ob dein Kollege/in eine Beförderung erhalten hat, du musst dir immer vor Augen halten „Du hast weniger Stress, kannst deine Freizeit mehr geniessen und musst auch nicht das erfüllen, was von IHM/IHR jetzt erwartet wird … und so sieht man alles hat zwei Seiten.

“ Das vergleichen ist das ENDE des Glücks und der ANFANG der ZUFRIEDENHEIT „

Was sagst DU dazu? Hast DU dich vom unglücklichen zum glücklichen Menschen verändert? Oder siehst DU das ganz anders? Ich freu mich auf deine Meinung.

Musst du ans andere Ende der Welt reisen um dich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen? Eine Menge Zeit auf Bahnhöfen, Autobahnen oder Flughäfen zu lassen um danach dort anzukommen wo du dich dann endlich erholen kannst? Welchen Sinn macht das eigentlich so viel wertvolle Zeit zu verlieren?

Musst DU reisen um dich zu erholen?

Ich persönlich bin ein Mensch der sehr gerne reist, der am liebsten nur unterwegs wäre um Neues zu entdecken und neue Eindrücke zu sammeln. Jedoch ist hier schon der kleine Unterschied. Ich meine langfristig – keinen Urlaub wo ich dann meine Seele schaukeln kann. Reisen auf Zeit oder Urlaub um sich zu erholen sind zwei Paar Schuhe.

Die meisten von uns können sich max 2-3 Wochen Urlaub hintereinander „nehmen“. Ich spreche von der Mehrheit. Keine Betriebsbesitzer die freie Hand haben, obwohl selbst die, betreiben sie ihr Business ordentlich, würden sich wahrscheindlich nur 1 Woche Urlaub gönnen … das kenn ich nämlich sehr gut!

Ist es wirklich eine Notwendigkeit bis ans andere Ende der Welt zu reisen um sich zu erholen? ICH sag jetzt mal einfach NEIN, ist es nicht! Natürlich ist es wunderbar die Seele unter Palmen, mit der Aussicht auf das tieftürkise Meer, baumeln zu lassen. Es hat aber auch seinen Preis! Anreisestress und ein grosses Portemonnaie sind Fixpunkte.

Zeit – wovon DU und ich immer zu wenig haben

Du versuchst deine Tage möglichst auszufüllen – mit Arbeit! Bleibt dir dann etwas von dieser Mangelware Zeit übrig, nützt du sie für deine wohlverdiente Erholung. Schliesslich muss ja die Work-Life-Balance stimmen :-) . Doch leider ist das immer weniger der Fall. Eine Menge Menschen fühlen sich immer mehr ausgelaugt. Einige davon leiden aber auch an ihrem Freizeitstress. Immer und überall gleichzeitig sein zu wollen ist der Grund dafür.

Urlaubszeiten gelten daher als Rettungsring – die Erholung ruft! … Oder auch nicht. Dir ist sicherlich dieses Gefühl bekannt, kaum beginnt die Erholungsphase, der Körper reagiert und stellt sich auf das „Nichts tun“ ein, musst du auch schon wieder Koffer packen. Ab nach Hause! Toll. „Was wir hier mit uns selbst anstellen ist fast unmenschlich“, sagte der Vortragende eines Seminars in dem es um Urlaub & Mensch ging.

Ein guter Trip ist zu Hause bleiben

Das klingt für dich jetzt sicherlich schlimm oder? Wir, die wir doch Weltmeister im Reisen sind :-) ! Stubenhocker – die andere Alternative zum Fortfahren. Beginne eine „Kuschelbeziehung“ mit deinem Sofa samt Decke, Kissen und Büchern. Klingt für dich nach Rückzug? Finde ich nicht. Im Gegenteil, es hat bei näherer Betrachtung schon auch seinen Reiz! Warum ich auf so einen Schwachsinn komme, wirst du dir möglicherweise denken … Ich sags dir.

Lieblingsplatz

Ich kann dir aus eigener Erfahrung schon sagen, dass die andauernde Jagd nach Wellness auch anstrengend ist. Ausserdem ist es oft nicht sicher das solche Tage auch das erfüllen was man sich davon verspricht. Das Gleiche gilt bei gebuchten Urlauben. Nämlich die erhoffte Erholung! 

Ich hab mich immer gern „verdrückt“ wenn mir mein Leben gestunken hat! Rein in den Flieger und weg. Man könnte auch davonlaufen dazu sagen. Wieder zurück, musste ich feststellen, das alles beim Alten war. Der gleiche Job, die selben Probleme und Menschen denen ich am liebsten nicht mehr begegnet wäre … Alles noch genauso da wie vor dem Urlaub.

Anstelle davon zu laufen, bleib mal zu Hause

Kümmere dich um DEIN Leben. Bringe DIE Dinge in Ordnung, die dich nerven. Säubere und verändere – DAS ist mehr wert und du profitierst auf jeden Fall davon. Mehr als mit einer Cuba-Libre am Strand deinen Sonnenbrand zu betrachten. Ich weiß jetzt schon, dass diese Idee nicht für jeden attraktiv ist :-) , die Idee mal zu Hause deinen Urlaub zu verbringen ist gut und macht Sinn! Auch das „nichts tun“ zu Hause … DAS ist reine Erholung.

Ein Versuch ist es allemal wert. Was natürlich auch nicht heissen soll dass du NIE wieder deine Reisetasche packen sollst oder darfst, es geht um das Nichts tun, Erholung, die Seele hutschen – entschleunigen … und dazu musst du kein teures Ticket buchen. Das Gute liegt oft so nah. :-)

Vielleicht ein kleiner Anstoss wenn der nächste Trip schon geplant sein sollte. Stell die Tasche zurück und bleib zu Hause.

Wie geht es dir bei diesen Gedanken? Ist das für dich vorstellbar oder ein „geht gar nicht“ Thema … schreib mir!

Jedesmal wenn wir mit jemanden sprechen oder jemand mit uns kommuniziert, haben wir oder unser Gegenüber etwas im Hinterkopf. Wir/er will etwas erreichen, Überzeugungsarbeit leisten. Es ist also ganz normal, dass unser Chef, unsere Partner oder Kollegen uns zu etwas bewegen wollen das in ihrem Interesse ist! Ob es auch in unserem Interesse liegt ist anfangs noch nicht so klar und sei dahingestellt.

Manipulation gehört zum sozialen Austausch

Leider gibt es aber auch Menschen, die zum grossen Teil auf Verführung und Manipulation getrimmt sind! Meist sind es Menschen, die eine wahnsinnige Ausstrahlung besitzen. Charismatische interessante Leute, denen es gut gelingt uns auf ihre Art und Weise sehr geschickt für ihre Zwecke einzuspannen. WIR bleiben dabei auf der Strecke …

Wie oft ist das jedem von uns schon passiert? Meistens merkten wir es es erst im Nachhinein, wieder darauf reingefallen zu sein! Oft sagt man ja „der will sicher etwas von mir “ – so viel Anerkennung oder Lob oder auch einfach mal nur ein persönliches längeres Gespräch, war ich demjenigen noch NIE wert! Meistens lagen wir auch richtig mit dieser weisen Voraussicht! Aber wenn man zu der Sorte Mensch gehört, die nicht unbedingt berechnend und auf den eigenen Vorteil ausgerichtet ist, ist man genau das richtige „FUTTER“ für diese Leute. Und wieder mal – zuerst verführt und dann ausgenutzt.

Erkennt man solche „Verführer“?

Manipulation bedeutet im negativen Sinne, dass man durch Druck oder Zwang, auf jeden Fall nicht freiwillig zu einer Handlung bewegt wird, die nicht im eigenen Interesse liegt. Wir handeln fremdbestimmt. Nicht aus eigener Überzeugung.

Auf der anderen Seite stehen die, die uns manipulieren oder verführen … Sie möchten sich ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse durch durch andere erfüllen. Und zwar indem sie steuern, führen und kontrollieren. Sie schaffen es perfekt dass wir uns dabei gut fühlen wenn wir ihren Forderungen nachkommen und sehr schlecht, wenn wir es nicht tun! Die Meister der Verführer und Manipulanten in unseren Freundes-, Arbeits- und Liebesbeziehungen sind die Narzissten. (In jedem von uns steckt ein kleiner Teil Narzissmus)

Verhaltensweisen an denen wir Manipulanten und Verführer erkennen können:

  • Klare Verbindlichkeiten gehen sie selber nicht ein, Gefühle, Meinungen und Forderungen werden sehr oft nur unpräzise formuliert.
  • Je nach Situation oder es kommt auch oft auf das Gegenüber an, ändern sie ihre Meinung und ihr Verhalten oft drastisch.
  • Sie verursachen Schuldgefühle und bringen oft sehr gerne Worte wie „Liebe, Hingabe, Professionalität und Freundschaft“ mit ins Gespräch.
  • Sie sind Meister des „Einredens“ – wir müssen perfekt sein, dürfen unsere Meinung nicht ändern, sollen alles wissen und das Wichtigste: sofort produktiv auf Forderungen zu reagieren.
  • Sie drohen bei Nichterfüllung ihrer Forderung mit Entlassung, Konsequenzen jeglicher Art oder in Beziehungen – mit Liebesentzug.
  • Sie reden schlecht über Menschen, die nicht anwesend sind
  • Sie überbringen Nachrichten gern durch andere, vermitteln sie übers Telefon oder schreiben Mails.
  • Auf Anfragen unsererseits, reagieren sie abweisend auch wenn sie sagen, sie werden sich darum kümmern.
  • Das Nichtwissen anderer brauchen sie um ihre Überlegenheit festigen zu können. Sie informieren wenig und interpretieren mehr als andere.
  • Ihre Argumentationen sind immer sehr logisch und schlüssig, selbst wenn ihre Einstellung und Handlungen sehr widersprüchlich sind.
  • Plötzliches Entgegenkommen und Geschenke, gehören ebenso dazu.
  • Ihr Ziel erreichen sie sehr effektiv – aber immer auf Kosten anderer.

Das sind nur einige Beispiele und wir müssen auch damit vorsichtig sein, nicht Menschen an die wir gerade denken, in dieses Schema einzuordnen, nur weil sie eventuell solche Verhaltensweisen zeigen! Kennst du jedoch Menschen bei denen es immer wieder kehrende Handlungen gibt, dann liegt die Vermutung sehr nahe, dass du es mit einem Manipulanten zu tun hast. Achtsamkeit ist angesagt!

Was kannst du tun um kein Opfer zu werden?

In vielen Fällen und Situationen  können wir uns einfach distanzieren. Das ist jedenfalls die sicherste Methode. Schwer wird es allerdings wenn wir bereits in engen persönlichen (privat) oder professionellen beruflichen Bindungen stehen. Sicher ist auch hier ein kompletter Entzug eine Option. Jedoch ist davonlaufen und zu cutten nicht immer eine Lösung. Wichtiger wäre die richtige Strategie und den richtigen Umgang zu finden mit den Menschen die uns manipulieren und verführen möchten.

  • Baue eine Distanz auf und lasse dich nicht auf manipulative Spiele ein
  • Rechtfertige dich nicht – das blockiert die weitere Manipulation
  • Gib den Manipulanten so wenig als möglich Informationen über dich! Sonst passiert das alles gegen dich verwendet wird.
  • Gehe keine Auseinandersetzung ein wenn sie zu nichts führt oder sogar abwertend wird.
  • „NEIN“ sagen, auch wenn es schwer fällt. Du tust dir selber damit den meisten Gefallen.
  • Sei freundlich, humorvoll und lache über dich selbst, dass nimmt gleich mal den Wind aus den Segeln des Manipulanten.
  • Sprich es aus! Sag das du dich ausgenutzt fühlst (der Zeitpunkt sollte jedoch passen).

Das wären einige Strategien im Umgang mit solchen Menschen. Ich selber hab keinen Punkt ausgelassen, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat und es nötig war den Kontakt komplett abzubrechen …

Um also Beeinflussungen zu erkennen, müssen wir uns selbst, unsere Gedanken  unter Kontrolle haben und ein starkes Selbstvertrauen besitzen. Bewusstsein als schützende Hülle vor Manipulation.

Ich wünsche DIR eine schöne Zeit und das du deine Ziele ohne Manipulation erreichst.

In unserem viel zu schnellen Alltag gehen sehr oft schöne Momente und Erlebtes unter. Dabei sind gerade sie es, die dich vor einer Überforderung und Zumutungen schützen.

Selber bin ich ein sehr gutes Beispiel dafür! Ich kenne jetzt den Unterschied sehr genau – etwas wirklich wahr zu nehmen oder einfach vorbei zu laufen.

Die schönen guten Momente

Ich hatte nie die Zeit dafür, einen guten Cappuccino mit voller Aufmerksamkeit zu riechen oder zu schmecken. Ein blühendes Mohnfeld wahrzunehmen. Oder einen Sonnenauf- oder -untergang in allen Farben und Nuancen zu betrachten.

a.) hatte ich nicht die Zeit, falsch, ich muss das ändern – ich nahm mir nicht die Zeit!
Und b.) fiel es mir sehr schwer mich in solchen Momenten zu verlieren.

Der direkte Gegenspieler zu Stress ist den guten Moment zu geniessen

Ausserdem ist es auch erwiesen das es uns so gut tut, wenn wir das Positive, das uns begegnet, richtig „auskosten“ können! Es hat eine Auswirkung auf praktisch alle Lebensbereiche

  • Es fördert deine Gesundheit
  • Es erhöht deine Zufriedenheit
  • Verbessert deine Achtsamkeit
  • Du wirst gelassener und lässt dich freundlicher agieren

„Auskosten“ als Lebensstil weckt ausserdem deine Neugierde auf Neues. Es macht uns auch zu kreativen Problemlösern und besseren Entscheidern. Unser Köpfchen merkt sich was uns wirklich gut getan hat! Das Ganze hat aber nichts mit „Schönmalerei“ zu tun. Es geht um die positive Emotionsarbeit im Hier und Jetzt. Eine besondere Facette der Lebenskunst ist es diese Erlebnisse abzuspeichern.

Es gibt einige Savoring Strategien, das sind Denk- und Verhaltensweisen, die das Positive verlängern und in uns vertiefen können.

Glücksmomente teilen

DAS steht ganz oben in der Liste. Deine schönen Erlebnisse mit anderen zu teilen! Der grösste Freudenverstärker, der alles nachhaltig vertieft. Es geht nicht darum ob dir diese Menschen vertraut sind oder nicht. Es geht viel mehr darum wie sie reagieren! Aktiv oder passiv.

Ein „Aha,ok ja fein“, von einer Freundin oder einem Freund zu hören und das wars … dann bist du besser beraten das ganze deinem Frisör oder der Kosmetikerin zu erzählen, die sich wahrscheinlich erheblich positiver dazu äussern würden.

Momentaufnahmen speichern

ICH nehme mir sehr gerne Visitenkarten eines besonders schönen Lokals samt handsignierter Rechnung mit nach Hause. Eine Muschel oder einen Stein vom morgendlichen Strandspaziergang. Es sind für mich Resourcen, die ich immer wieder abrufen kann, wenn ich sie bewusst gespeichert habe. Es schafft eine stabile Grundlage für das „wieder eintauchen“ in diesen Moment.

Sich von dem schönen Moment führen lassen

Wenn dir ein schöner Moment widerfährt, solltest du ganz in der Situation aufgehen. Dein Denken ausschalten und dich führen lassen. Nicht darüber grübeln was noch alles zu tun ist! Kurz: Von Kopf auf Bauch und Herz umschalten.

Lebe deine Freude aus

„Die ganze Welt umarmen …“ Ein Satz, den wir manchmal hören oder aussprechen – Tu es! Zeig doch wie glücklich du bist, wenn du es bist, ohne schlechtes Gewissen.

Du darfst es! Lache, tanze drücke jemanden einfach mal nur so. Drück dich auch körperlich aus. Ein „Hochgefühl“ auszuleben, vertieft die Erinnerung daran.

Und hier ist sie wieder – die Dankbarkeit

Ohne die Dankbarkeit geht es einfach nicht! Immer und immer wieder bewusst erfassen und wahrnehmen. Dankbarkeit für Geglücktes, auch für kleine Geschenke und Hilfeleistungen anderer. Vor allem aber auch zeigen. Schreib doch mal wieder einen „Dankesbrief“? Schenk deiner Freundin oder Nachbarin einen „Dankeschoki“? Sag deinem Partner ganz bewusst einfach mal DANKE. :-)

Zeitbewusstsein kultivieren

Die Momente der Freude solltest du dir immer wieder bewusst machen. Sie sind leider vergänglich und flüchtig vorrüber. ICH habe mir in den letzten Monaten soo oft gewünscht das bestimmte Momente nie vergehen mögen! Ich werde mich sicherlich sehr gerne an den nebeligen und kalten Winterabenden daran erinnern wie es gewesen ist … :-)

Nimm dir deine Freude nicht selbst!

Ständiges Fehler suchen, deine Gefühle unterdrücken und die Unachtsamkeit – all das führt dazu das nur schwer Freude aufkommen kann. Du wirst immer etwas finden wenn du nach etwas suchst. Zu sagen „hier ist es schön, aber es wäre dort sicher viel schöner gewesen“ wird jede Freude im Keim ersticken.

Ich wünsche es mir für dich, dass dich diese verhaltensbezogenen Fähigkeiten des „Auskostens“ helfen, die schönen und positiven Momente intensiv und dauerhaft zu speichern! Die wiederum dein Glückserleben und dein Wohlbefinden stärken!

„Lebe in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Lebe in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Wenn du glücklich sein willst, geniesse den Moment.“

Ein Zitat aus Carina Hermanns Buch „Meerblick statt Frühschicht“ welches ich jedem nur empfehlen kann!

All zu lange schwimme ich selber noch nicht mit dieser Welle. Aber eines kann ich dazu sicher sagen, es fühlt sich richtig an – und das kann nicht falsch sein :-)

Berufliches Vorankommen und Erfolg erfordert Wissen, Wollen und Neugierde. Öffne neue Türen! Mit dem Beschreiten und Begehen neuer Räume und Wege beginnt es …

Ein Sprichwort sagt so schön: „Schliesst sich eine Tür, öffnet sich irgendwo eine andere“. Das kennt jeder, aber jeder der vor einer verschlossenen Tür steht oder vor eine Tür gestellt wird, denkt im ersten Moment nicht daran eine offene Türe zu suchen! Im Gegenteil man ist blind.

Manche dieser Türen werden auch erst unter bestimmten Voraussetzungen sichtbar. Um eine Türe öffnen zu können musst du sie erst mal entdecken – klar! Je mehr man seinen Horizont erweitert, desto mehr Türen werden sichtbar.

Keine Resignation bitte!

Ich kann mich erinnern als das kleine Einzelunternehmen in dem ich sehr lange gearbeitet hatte, wegen Pensionierung zusperrte … 12 Leute, jung bis mittelalter … es gab keinen Nachfolger. Eines Tages Türe zu, danke es war nett mit euch und Tschüss. So in etwa. Angebote in der Branche waren dünn gesät, dementsprechend waren wir alle etwas bedrückt. Schon damals konnte man erkennen, wer resignierte und wer nach kurzer „Wehmut“ eine neue Sache anging.

Viele wollten ihre Komfortzone nicht verlassen geschweige denn etwas in ihrem Leben verändern, eine Chance darin zu sehen ihren Horizont erweitern zu können, neue Wege ausprobieren und versuchen. Ich hab das Ganze nicht sehr lange verfolgt – ich wusste jedenfalls, dass ich mehr und vor allem neue Aufgaben wollte! Wo wir schon beim „wollen“ wären. Ich stand also kurze Zeit auch vor einigen verschlossenen Türen, weil gewartet hatte keiner auf mich!

„Wer jeden Tag durch die gleiche Tür geht, wird nie etwas Neues kennenlernen und macht das, was er ohnehin schon kann, und bleibt das, was er schon ist “ … sagte Henry Ford :-)

Den Horizont erweitern

Da das für mich nicht in Frage kam, musste ich mich verändern. Dazu lernen und weiterbilden. Ich wollte andere neue Menschen kennen lernen, Kontakte knüpfen die mich weiter brachten. Das musste so sein wenn ich weiter kommen wollte d.h. ich öffnete neue Türen.

Es waren auch Türen dabei die mich nicht weiter brachten. Aber das weiß man eben vorher nicht ohne den Raum betreten oder den Weg gegangen zu sein. Wichtig ist, das DU sie öffnest und schaust was sich dahinter verbirgt. Und sei es nur um eine weitere Erfahrung gemacht zu haben. Es ist nichts umsonst in unserem Leben! Jedem Öffnen einer neuen Tür geht eine Entscheidung voraus. Man muss sich also erst dafür entscheiden. Und da beginnt das Problem bei vielen von uns schon …

Wovor haben wir Angst, neue Türen zu öffnen?

Hier ein paar Beispiele die mir erzählt wurden:

  • Bequemlichkeit
  • das „Alte“ nicht vergessen können, nicht loslassen
  • Angst vor der Veränderung, vor dem Unbekannten, vor dem was sie erwartet
  • fehlender Mut und die Neugierde

Oft wird man durch Lebenssituationen gezwungen neue Wege zu gehen und was anfangs so aussichtslos erschien, zeigte sich im Nachhinein als der bisher beste Weg seines Lebens! :-)

Kurzum: Hinter vielen Türen stecken oft sehr wertvolle Chancen. Also sei mutig , neugierig und entscheidungsfreudig und das Leben wird dich belohnen!