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Hallo und hoffentlich einen sonnigen guten Morgen für Dich. Kurzgeschichten werden ja nicht nur für unsere Kleinsten geschrieben werden, ist Dir ja inzwischen bekannt. Geschichten sollen zum Nachdenken anregen. Die Geschichte, die ich heute für Dich ausgesucht habe, widmet sich der Liebe und dem Stellenwert, den sie in unserem Leben einnimmt.<3

Die Insel der Gefühle

Vor sehr langer Zeit gab es einmal eine schöne kleine Insel. Hier lebten alle Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten der Menschen einträchtig zusammen: Humor und die gute Laune, der Stolz und der Reichtum, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und die Intuition, das Wissen und all die vielen anderen Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten, die den Menschen eben so ausmachen. Natürlich war auch die LIEBE dort zu Hause.

Eines Tages machte ganz überraschend die Nachricht die Runde, dass die Insel vom Untergang bedroht sei und schon in kurzer Zeit im Ozean versinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die LIEBE, deren Schiff gerade nicht seetauglich war, wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel am sinken war, bat die LIEBE die anderen um Hilfe.

Der Reichtum schickte sich gerade an, auf einem sehr luxuriösen Schiff in See zu stechen, da fragte ihn die LIEBE: „Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?“ „Nein, das geht nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für Dich.“
Also fragte die LIEBE den Stolz, der auf einem schön gestaltetem Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst DU mich mitnehmen?“ „LIEBE, ich kann dich nicht mitnehmen“ antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die LIEBE die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm DU mich mit.“ „Oh LIEBE“, entgegnete die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die LIEBE sie rief.
Plötzlich rief aber eine Stimme: „Komm LIEBE, du kannst mit mir mitfahren.“

Die LIEBE war so dankbar und glücklich, dass sie völlig vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen. Später fragte die LIEBE das Wissen. „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“
„JA sicher“ antwortete das Wissen“, das war die Zeit.“

„Die Zeit?“  fragte die LIEBE erstaunt „warum hat mir den ausgerechnet die Zeit geholfen?“
Und das Wissen antwortete lächelnd: „Weil nur die ZEIT versteht, wie wichtig die LIEBE im Leben ist …“

Verfasser/in unbekannt

Einen fantastische Wochenmitte wünsche ich Dir und vergiss dabei die Zeit und die Liebe nicht <3

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Jedes Jahr nehme ich mir vor, dass ich keinen Beitrag mehr über das jährliche Weihnachtsfest schreiben werde. Und jedes Mal habe ich ein beinahe schlechtes Gewissen wenn ich nicht darüber schreiben würde. Was gibt es denn über die Weihnachtszeit zu berichten? … so meine Gedanken. Es mischen sich jedes Jahr andere, neue Gefühle mit ein. Die vorweihnachtliche Zeit, inklusive dem 24. Dezember, sehe ich persönlich heute mit anderen Augen als noch vor wenigen Jahren. Vieles ist gleich geblieben, vieles hat sich aber auch verändert. Was aber immer mitschwingt, ist eine gewisse altmodische Traurigkeit, die ich empfinde, wenn ich darüber nachdenke.

Die Zeit für Freunde und Zusammenkünfte

Davon sprechen wir jedenfalls. Den Glanz dieser fröhlichen und besinnlichen Tage können wir nicht alle spüren. Viele erwarten nicht mehr mit Ungeduld und Freude was diese Tage mit sich bringen. Getrennte Familien, zerbrochene Beziehungen, Kinder die erwachsen geworden sind … all das bedeutet ein Weihnachtstisch, mit weniger Gedecken und Gläsern. Stühle, die nicht besetzt sein werden.

Wo sind die Zeiten hin als sich noch etwas rührte im Haus, als jedes Wochenende dafür genutzt wurde, um sich Gedanken zu machen welchen Baumschmuck, welche Tischdeko und welches Menü wir Frauen zaubern würden am Heiligen Abend? Freunde müssen schließlich auch an den Tagen zuvor und danach betreut werden. Ruhelosigkeit und Stress waren dabei immer vorprogrammiert, aber es machte irgendwie Freude und Spaß.

Das Funkeln ist fort

Es ist schon lange nicht mehr so, wie es früher einmal war. Das Strahlen ist verschwunden, weil es vielleicht Menschen gibt, die fehlen. Weil sich im Laufe der Jahre so unendlich viel verändert hat, wir haben die schöne magiehafte Illusion verloren, die uns  als Kinder in Erinnerung geblieben ist. Wir haben uns das „kindhafte“ nicht erhalten können. Die früher so wichtigen Details, die weihnachtlichen Kleinigkeiten, bleiben heute unbemerkt durch die vielen Veränderungen, die viele von uns erleben mussten.

Traurigerweise können wir uns heute an wenigen Dingen erfreuen weil in uns die Traurigkeit, die Wut, die Trauer und die Abwesenheit regiert.

Ich frage mich immer wieder, warum uns gerade an Tagen wie dem Weihnachtsfest, oder in der Adventszeit, eine Flut der Traurigkeit überrollt? In diesen Augenblicken wenn sich die Feiertage nähern und damit alles beginnt. Jedenfalls für viele. Die ganzen Vorbereitungen, Geschenke, festliches Schmücken und wie oben schon gesagt die Menüauswahl. Für Menschen die noch ein Jahr zuvor mit Familie, Mann und Kindern gefeiert hatten und die, durch welche Umstände auch immer, dieses Jahr alleine sind … ist das eine Situation, die emotional oft nicht zu bewältigen scheint.

Erinnerungen kommen hoch und überschwemmen unseren Geist

Erinnerungen an vergangene Jahre melden sich an Feiertagen immer besonders gerne und intensiv. Vermeiden können wir das nicht wirklich. Das Weihnachtsfest, das vor der Türe steht, besitzt eine Menge Macht und lässt uns die Abwesenheit geliebter Menschen noch intensiver und bewusster fühlen als sonst.

Ich kann nicht behaupten „Frau“ kann sich an diese Umstände gewöhnen, ich habe mir mit dieser Situation viele Jahre enorm schwer getan, zu wissen es wird keiner kommen! Meine Stühle werden am 24. Dezember leer bleiben. Die Fragen mancher „besorgter“ Menschen konnte ich nicht mehr hören: „Na meine Liebe, wo wirst Du dieses Jahr Weihnachten verbringen? Doch hoffentlich nicht ganz alleine bei Dir zu Hause?“ #kopfschüttelgroßeaugenschulterklopfen … DOCH, denn ich wollte niemandem zur Last fallen und ehrlich gesagt, war ich mir auch nie ganz sicher ob ich nicht einen moralischen Anfall bekam, wenn ich in die glücklichen Augen der anderen blickte, und das wollte ich mit niemandem teilen!

Es ist doch auch so, dass wir gerade an solchen Tagen an die Menschen denken müssen, die gestorben sind, die weit fort sind. Menschen, die aus eigener Entscheidung nicht mehr unter uns sind, und Menschen die sich entschieden haben, einen anderen Weg zu gehen … ohne uns. Habe ich die leeren Stühle damals betrachtet, füllten sich meine Augen mit jeder Menge Tränen und meine Seele mit Trauer.

Weihnachten trägt etwas widersprüchliches in sich

Der Zauber, der sich durch die Zusammenkunft und die gemeinsamen geteilten Momenten entfaltet, steht im krassem Widerspruch zu dem Schmerz, den wir durch die Abwesenheit unserer Lieben spüren. Auch zu der Sehnsucht, die wir zu den Menschen haben, die nicht mehr unter uns sind oder eben andere Wege eingeschlagen. Oftmals sind es auch Meinungsverschiedenheiten und Streit, die dazu führen, dass man sich aus dem Weg geht.

Mir ist jedes Jahr bewusst dass man diese Tatsachen nicht ignorieren kann, doch was wir während der Weihnachtstage tun können ist, dankbar sein Glas zu erheben … dankbar für die Tatsache zu sein, dass unser Herz noch schlägt. Auf alles anzustoßen was uns angeboten wird.

…und jetzt noch die (meinen) positiven Gedanken

Die Weihnachtswerbung vermittelt uns eine klare Botschaft: Zu dieser Zeit des Jahres sollte niemand alleine sein müssen. Einkaufszentren und Supermärkte sind zugepflastert mit Bildern von zusammensitzenden Familien und Freunden. Es werden in den festlichen Reklamen alle Möglichkeiten ausgeschöpft um ja richtig Weihnachten zu feiern …  was ist richtig oder falsch? Mich erinnert das in Wahrheit immer an so kitschige Weihnachtsfilme, die letztendlich immer in ein Desaster enden.

Was wenn man ganz bewusst die Entscheidung trifft, den 24. Dezember wie jeden anderen Tag zu behandeln? Ist das falsch? Ich habe mich nach meinen ersten Jahren gezwungenen Alleinseins, dazu entschieden mit so wenigen Menschen wie nur möglich diese Tage zu verbringen. Aus den vergangenen Jahren blieb niemand mehr aus meinem sozialen Umfeld übrig mit dem ich diese Tage verbringen hätte wollen.

Ich habe gelernt mich wirklich auf die Zeit für mich selbst zu freuen. Den Tisch genauso schön zu decken als würde ich Gäste erwarten, und ich kochte für mich selbst ein leckeres Festmahl. Dabei hörte ich Frank Sinatra (laut) … trank ein paar gute Gläser Wein … alles war friedlich und genau so, wie ich es mir gewünscht hatte.

Auch wenn ich die letzten zwei Jahre wieder für zwei Menschen den Tisch decken darf und zusätzlich für meine Hunde etwas Spezielles zaubere, ist mir sehr wichtig zu wissen, dass man Ereignisse wie den Heiligen Abend und die Tage danach oder zuvor auch anders gestalten kann.

Weihnachten ist für mich zu einer Erinnerung daran geworden, wie ehrlich ich mein Leben jetzt lebe, anstatt mich nach dem Willen anderer Leute oder nach alten Traditionen zu richten! 

Eingeladen ist auch immer meine Traurigkeit und Nachdenklichkeit,  die aber nie sehr lange Gast bleibt! :-)

Viele Menschen sehen ihre großen Familien und die Geschenke als selbstverständlich an. Die meisten gehen automatisch davon aus, dass es da Mutter und Vater gibt, keine finanzielle Probleme da sind und das zumindest für diese kurze Zeit alles gaaanz harmonisch in den Familien abläuft. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus, das weiß ich. Also meine Liebe … ich kann Dir versichern DU bist nicht alleine mit Deinen Gefühlen.

Und falls Du Lust und Laune hast Oh du Fröhliche – alle Jahre wieder! solltest Du vielleicht auch nochmal lesen. Ich wünsche Dir eine abenteuerliche Weihnachtszeit, lass Dich nicht hetzen und bleib bei Dir.

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist eine ganz normale Sache, dass wir öfter mal ohne Antrieb dastehen. Nichts interessiert und nichts passiert! Die Motivation ist der Motor unseres Tun und Handelns. Sie setzt Energie frei und lässt uns durchhalten auch wenn es „schwierig“ wird. Um motiviert zu sein oder zu bleiben brauchen wir Ziele. Ich zum Beispiel brauche etwas das für mich von Bedeutung ist. Ist das der Fall schaltet sich meine Motivation sofort dazu.

Fehlende Motivation

Wir kennen das, es gibt einfach so Tage da will einfach nichts so gelingen wie wir uns das vorgestellt haben. Nichts läuft. Wir sind unmotiviert und haben einfach keine Lust auf nichts! Das Sofa ruft… und mal nicht aus den Federn zu steigen wär ebenso eine sehr ansprechende Idee. Eine Menge Ausreden sind ebenfalls plötzlich parat, um all das fällige NICHT tun zu müssen. Wenn einen der Blick durchs Fenster zusätzlich deprimiert, weil nur Grau in Grau zu sehen ist, ist der letzte Funke Elan auch draussen.

Aus einem solchen Motivationstief wieder herauszukommen, ist möglicherweise gar nicht so schwer wie es sich anfühlt. Mit diesen sehr einfachen simplen Livehacks, fällt es leichter die abhanden gekommene Motivation wieder zu erlangen. Hier die wichtigsten Punkte:

Keine Zeit verschwenden

Wenn du ein Motivationstief hast, warte NICHT bis sich dein Tag von selber bessert. Mit jedem Tag den Du ohne Lust und Speed vertrödelst, wird es Dir schwerer fallen deine Lustlosigkeit zu überwinden. Also – nicht abwarten – gleich etwas dagegen tun!

Den Morgen mit einer Wechseldusche beginnen

„Balsamiere“ anschliessend Deinen Körper mit Zitronen- oder Orangen-Minz Lotion ein. Es erfrischt und macht Dich wach. Eine 10 minütige Meditation im Licht bzw in der frischen Luft sollte zu Deinen morgendlichen Ritual gehören. Die beste Starthilfe in den Tag!

Motivation ist Bewegung

Du willst in Schwung kommen? Dann bewege Dich! Ändere deine Körperhaltung und deine Körpersprache. Kein Mensch der Welt, der motiviert seinen Arbeiten nachgeht, steht oder sitzt mit abhängenden Schultern und fadem Gesicht in der Gegend rum. Deshalb steh auf und bring deinen Körper in Bewegung. Dein Trägheit wird sich in der „Bewegung“ nicht wohl fühlen und Dich verlassen. So bist Du bereit wieder etwas zu tun.

Motivation braucht Menschen

Geh raus, triff Dich mit Freunden. Wenn Du Dich mit Menschen umgibst, die Dir gut tun, kommt auch Deine Laune wieder in Schwung. Oftmals braucht es nur einen kleinen Kick und einen Funken Motivation von jemand anderen um dein eigenes Feuer wieder zu entfachen.

Motivation wird von positiven Gefühlen genährt

Wenn ich demotiviert bin, fühl ich mich nicht besonders gut. Habe schlechte Laune und fühle mich in meiner Haut nicht richtig wohl. Schlechtes Gewissen packt mich und ausserdem bin ich enttäuscht, dass ich Vorgenommenes nicht erreicht habe. Dieses negatives Gefühl steht neuer Motivation im Weg. Deshalb ist es sehr ratsam Dich nicht mit negativen Gedanken bestrafen. Kümmere Dich um Dein Wohlbefinden. Mach das, was Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert :-) – und mach danach mit neuer Energie weiter! <3

Motivation braucht Ziele

Wenn wir keinen „Biss“ haben, begleitet uns das ungute Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Alles dauert viel länger als geplant und gewünscht. Alles wird in Frage gestellt … wir denken sogar darüber nach aufzugeben und alles hinzuschmeissen. In diesen Momenten hilft es mir wenn ich mir meine bisherigen Erfolge vor Augen halte. Erinnere ich mich daran was ich schon alles geschafft und erreicht habe! Aber das Wichtigste ist was ich noch erreichen will! Meine Ziele für die ich lebe … diese positiven Gedanken verhelfen mir immer zu neuem „Input“.

Schoki zur Belohnung

Schokolade, die Wirkung von Schokolade auf unser Gehirn sind erwiesen: Der Genuss von Schokolade löst eine Freisetzung von Dopamin aus (= ein Botenstoff des Nervensystems, er sorgt für die Steuerung der körperlichen als auch der geistigen Bewegung), dadurch wird die Herzfrequenz erhöht und die Motivation steigt deutlich an. Man sagt nicht umsonst: Schokolade ist das Glücks- und Antriebshormon. Besser gehts ja gar nicht. :-)

Motivation ist gleich Rythmus

Falls Du an Tagen vollkommen unmotiviert sein solltest, mach nicht „nichts“! Erledige Bruchstücke von dem was Du die vorgenommen hast. Statt 2 Stunden im GYM zu verbringen, geh 30 min spazieren. Statt Deine Rede vorzubereiten, mach Dir einfach nur ein paar Notizen, damit Du den Faden nicht verlierst. Ein Tipp den ich Dir nur empfehlen kann! Bleibe ich im Rhythmus wird das nächste Motivationstief, das sicher nicht ausbleiben wird, leichter zu überbrücken sein.

„Du musst Dich leider durch so manchen schlechten Tag kämpfen, um Dir die besten Tage Deines Lebens zu verdienen.“

Zig Ziglar
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Wenn jemand aufgehört hat uns zu lieben, dann spüren wir es lange davor. Wir nehmen es wahr, auch wenn wir versuchen dieses Gefühl der Ablehnung unter zig Entschuldigungen und suchenden Erklärungen begraben, wir spüren das ein Ende in Sicht ist schon bevor es uns gesagt wird. Weibliche Intuition fällt mir dazu ein. Auch wenn der Partner Dir versichert er liebe Dich und es Deinem Gefühl widerspricht, werden seine Handlungen seinen Worte keinesfalls gerecht.

Du weißt wenn man Dich nicht mehr liebt, auch wenn es Dir noch nicht gesagt wurde

Irgendwann saß ich an einem wunderschönen Platz am Meer … den Blick zum Sonnenuntergang gerichtet und mir rannen die Tränen bis zu meinen Knien hinab. Ich haßte meine Intuition, die mich schon seit längerer Zeit spüren ließ, dass die Zeit jetzt bald kommt um loszulassen, weil die Liebe des Partners nicht mehr reicht … weil sie verschwunden ist. Dagegen anzukämpfen machte keinen Sinn und das war mir damals auch bewusst. Es war ein Sommer von vielen, mit vielen Sonnenuntergängen aber keiner blieb mir so in Erinnerung wie der an diesem Abend.

Jeder der schon mal eine ähnliche Situation erlebt hat, kann sicher nachvollziehen wie es sich anfühlt den Kopf voll schmerzhafter Gedanken zu haben. Natürlich war mir damals noch nicht wirklich klar, oder ich sollte schreiben ich wollte es nicht akzeptieren, dass man niemanden dazu zwingen kann den anderen zu lieben. Viel schlimmer war, dass meine Vermutung tatsächlich eingetreten ist.

Worte und Handlungen ändern sich …

Nach vielen Jahren des Zusammenlebens, darf es schon mal sein dass sich der gemeinsame Alltag manchmal nicht so „in love“ anfühlt. Es ist nicht jeder Tag gleich und wir selbst sind auch des öfteren ungeduldig und stehen unter Strom. So lange das alles in einem gesunden Verhältnis bleibt und nicht täglich vorkommet … ist es vollkommen in Ordnung und hat nichts damit zu tun, dass uns der Partner nicht mehr liebt! Es sind die Feinheiten wie Worte, Taten und Aufmerksamkeiten, die auf einmal verändert werden oder ganz wegfallen! Wir bemerken es, denken darüber nach, sprechen es an und beobachten weiter … alles mit einem ungutem Gefühl.

Die Realität annehmen wie sie ist

Wir beobachten unsere Beziehung, wie sie ist, wie sie sich anfühlt und wie wir uns fühlen! Wenn es etwas gibt das sich nicht stimmig anfühlt und wir schon sehr oft versucht haben mit unserem Partner darüber zu sprechen, es aber keine Veränderung nach sich zieht, dann ist es nötig die Realität anzunehmen anstatt sie zu verdrängen. Es ist hart aber wir sollten es nicht zulassen, dass der Selbstbetrug unsere Zeit bestimmt. Ehrlich zu sich selbst sein verkürzt den Schmerz.

Das erste Gefühl sendet immer unser Bauch

Ein ungutes Gefühl im Bauch, das uns nur für einen Bruchteil einer Sekunde irritiert. Ein winziger Zweifel, ein kleiner Moment der Verunsicherung. Ein erstes Bauchgefühl das man nicht wirklich benennen kann noch ist es nicht der Rede wert. Doch dann wiederholt es sich … nicht unbedingt ausgeprägter, aber dafür häufiger. Unser Bauchgefühl will Ausdruck finden und sucht sich dafür einen Weg. Stumme Gedanken verselbstständigen sich und das Verhalten des Partners bestätigen diese Gedanken.

Ein gelangweiltes Gähnen bei einer Unterhaltung, die unentspannten Lippen beim Kuss, oder das Lösen aus einer Umarmung. All diese Handlungen sagen Dir und bestätigen Deine Gedanken – die Zeit in der es frostig wird ist da!

Wenn Mann Dich nicht liebt, dann fange weder an zu bitten oder werfe Dich auf die Knie. Liebe „erbittet“ Frau nicht, noch fordert man sie ein … sie passiert einfach. Wenn sie nicht geschieht, dann ziehe Dich würdig zu etwas anderem zurück! 

Wenn wir keine Liebe spüren, wenn wir nicht mehr geliebt werden, dann ist es besser eine Beziehung zu beenden, da sie uns nichts geben wird und sie uns nicht glücklich macht. Es geht nämlich nicht darum einer anderen Person zu „gehören“, unser eigenes Ich auszuradieren um in dem anderen aufzugehen. Es geht darum in einer Beziehung beteiligt zu sein in der wir innerhalb und ausserhalb wir selbst sein können.

Gefühle lügen nicht

All das passiert langsam und in Phasen. Es fühlt sich furchtbar an, ist aber vielleicht auch gut so denn es ist ein Schmerz den es braucht um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Liebe verschwindet nicht leichtfertig. Aber das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln, die wir nicht immer sofort verstehen. Sie zu ändern ist eigentlich nicht möglich. Das Beste daraus zu machen, liegt allerdings in unserer Hand. Also sollten wir alle diese Anzeichen ernst und wahr nehmen  … das sind wir vor allem uns selbst schuldig!

Es ist eine schmerzhafte Erkenntnis zu erfahren, dass dieser Mensch, für den wir mal ein sehr wichtige und große Rolle gespielt haben, dem wir so nahe waren, plötzlich so weit von uns entfernt ist und kein Interesse mehr an uns zeigt. Doch irgendwann kommt nach dieser schmerzhaften Aktion ein großartiger Tag! Du ziehst Deinen Kopf aus dem Sand, Du merkst dass Du wieder offen für Neues oder zumindest für gute Momente in Deinem Leben bist. Dein Leben wird wieder bunt. Das „Ich werde nie wieder …“ ist verschwunden und das Leben macht wieder Spaß. Und Du tauchst auf wie ein Phönix aus der Asche … reifer, stärker und noch schöner. :-)

Wir verdienen es nicht nur zur Hälfte geliebt zu werden. Wir verdienen das man uns zeigt, dass wir geliebt werden. Echte Liebe nutzt niemanden aus, geliebt zu werden macht stark … zu lieben macht mutig. Dazu möchte ich Dir noch einen sehr persönlichen Auszug, den ich selbst zu diesem Thema mal erhalten habe, schenken …

Du verdienst eine Liebe, die Dich ungekämmt mag, mit allem was Dich ausmacht.
Du verdienst eine Liebe, die Dir Sicherheit gibt, der die Welt nichts ausmacht, solange sie an Deiner Seite geht, und bei der man spürt, dass eure Umarmungen perfekt zusammenpassen.
Du verdienst eine Liebe, die mit Dir tanzen will, der es nie langweilig wird Deine Gesichtsausdruck zu lesen.
Du verdienst eine Liebe, die Dir zuhört wenn Du singst die Deine Freiheit die Du brauchst, auch respektiert.
Du verdienst eine Liebe, die KEINE Lügen mitbringt, keine Angst vor dem Fall hat und Deine Illusionen und Träume mit Dir teilt …

F. Kahlo

Leben und Liebe ist das, was Du daraus machst … pass auf auf Dich und sei gut zu Dir.

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Paulo Coelho sagt, dass wir immer einen Tag gewinnen, wenn wir jemanden aus tiefstem Herzen umarmen. Umarmungen gibt es viele, sie unterscheiden sich durch ihre Art und Intensivität. Genauso wie es verschiedene Persönlichkeiten und Situationen gibt. Aber ganz egal um welche Art der Umarmung es sich handelt  … Umarmungen empfinde ich immer als heilsam.

Eine Umarmung lässt die Zeit manchmal still stehen

Ich muss an die Zeit denken als es mir die Luft zum Atmen nahm, schon als junges Mädchen, wollte mich jemand umarmen! Es fühlte sich für mich so an als würde mich jemand erdrücken. Ich konnte mit solchem Körperkontakt nicht umgehen … wenn ich es genau betrachte mit gar keinem. Ich hatte es nie gelernt und es war mir schlicht weg unangenehm.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch auch für mich gelernt, dass manche Umarmungen aus einer ganz bestimmten Verbindung heraus entstehen können und sich diese für  mich sehr „heilend“ anfühlten und durch die Umarmung die Zeit kurz still stand. Der Schmerz, die Traurigkeit oder Angst waren für einige Momente verschwunden. Was ich stellte aber auch fest, dass es immer Menschen geben wird, die eine Umarmung nicht zu schätzen wissen und sie für genauso überflüssig halten wie ich es schon als Kind tat. Dabei sagt eine Umarmung mehr als viele Worte.

Eine Umarmung ersetzt so manche Worte

Ich weiß heute das ein ehrliches „Herzen“ ausreichend sein kann um sich verstanden und unterstützt zu fühlen, Mut zu fassen und weiterzugehen. Eine Umarmung nenne ich heute liebevoll Moment-Therapie, weil sie unsere Seele und unsere Herzen streichelt. Wir fühlen uns durch die Wärme des anderen geliebt und es stärkt unser Selbstbewusstsein. Eine herzhafte Umarmung trocknete mir so manche Tränen und sie haben es geschafft mir ein Lächeln, auch wenn es nur ein kleines war, ins Gesicht zu malen.

Es gibt viele Arten der Umarmung

  • Umarmungen, die voller Emotionen sind, die uns aufwühlen und unsere Gefühlswelt in Unordnung versetzen. Ein Feeling der besonderen Art.
  • Dann gibt es Umarmungen in denen eine Seele steckt … Umarmungen, die ausschließlich aus Liebe bestehen und dahinter nur gute Absichten stecken! Durch sie wird uns bewusst, dass Liebe und Frieden gratis ist und für alle zugänglich ist.
  • Und dann gibt es die reine körperliche fühlbare Umarmung. Unsere Körper vereinen sich sanft und nur sehr kurz. Eine zaghafte vielleicht auch unsichere oberflächliche Geste.

Heute weiß ich das wir uns allen diesen Umarmungen hingeben sollten, werden sie uns angeboten, weil sie eine wertvolle Nahrung für unser Wohlbefinden sind. Sie stärken uns … jedenfalls für kurze Zeit.

Wir alle brauchen manchmal eine Umarmung. Eine warme, lange, zarte Umarmung. Eine, die so lange dauert, dass wir vergessen haben, warum wir sie gebraucht haben. <3

Und wenn mal keiner da ist Dich zu umarmen?

… dann umarme Dich selbst. Im Ernst, hast Du Dich schon mal selbst in den Arm genommen wenn Du traurig warst? Wenn Du Dich einsam und leer gefühlt hast? Oder wenn Du Dich selbst beglückwünschen wolltest? Was für eine bescheuerte Frage denkst Du Dir jetzt vielleicht. Das sehe ich allerdings anders. Es hat etwas mit Selbstliebe zu tun und die brauchen wir um uns gut zu fühlen! Dadurch gelingt es uns auch unserer Authentizität näher zu kommen. Sich selbst umarmen zu können bedeutet ausserdem dass Du Dich selbst liebst und anerkennst. Anerkennung heißt wachsen zu können und uns an das Gute im Leben heranzutasten.

Eine Umarmung erfüllt uns mit Mut und sie strahlt eine Menge Güte aus. Sie ist wie ein Gedicht das auf unserer Haut geschrieben wurde. Sie schützt uns vor falscher Liebe, vor Abhängigkeit, vor einer Idealisierung, die uns schwach werden lässt und uns Kraft raubt! Wenn Du Dir diese Punkte genauer durch den Kopf gehen lässt, klingt auch eine „Selbstumarmung“ gar nicht mehr so bescheuert oder?

Eine Umarmung ist ein perfektes Geschenk. Die Größe passt jedem, und niemand hat etwas dagegen, wenn wir es weitergeben …

In diesem Sinne, fühl Dich herzlich umarmt … sei bei Dir und bleib bei Dir!

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Ein heikles Thema, das jeder kennt, da keiner von uns diesen Bonus besitzt, nicht schon mal von Kränkungen betroffen gewesen zu sein. Niemand ist geschützt vor „Verletzungen der Seele“.

Ich gehöre zu den Menschen, die ihre Gefühle nicht sehr gerne öffentlich zeigen. Das dürfte ich auch nicht wirklich gelernt haben. Nicht zu verwechseln jetzt mit Freude und Freundlichkeit. Nein – ich schreibe von den Gefühlen, die unser ehrliches Inneres beschreiben und ausmachen. Egal ob gut oder schlecht.

Zeigt man seine Gefühle offen, macht es uns verletzlich. Zu offenherzig mit seinen Gefühlen umzugehen, bieten wir den „Anderen“ eine gute Angriffsfläche, um uns an Stellen zu erwischen, die uns verletzen könnten.

Verletzungen wie

  • ungerechtfertigte Kritik,
  • Demütigung,
  • beleidigende Äusserungen,
  • abwertende Blicke und
  • Blossstellungen
  • Abweisung

hinterlassen bei JEDEM kleinere Verletzungen bis grössere Wunden im Innersten.

Gefühle

Was wäre das Leben ohne diese 7 Buchstaben, die so viel beinhalten wie Liebe, Hass, Trauer, Angst, Sehnsucht und Verzweiflung?! Gefühle sind wichtig, sie bestimmen und sagen uns wann und wo wir uns gut oder schlecht fühlen.

SIE SIND UNSER LEBENSGEFÜHL!

Es gab und gibt immer wieder Zeiten, wo ich mich sehr bewusst und gerne zurückgezogen habe, meine Gefühle waren mein ständiger Begleiter. Auch wenn ich manche davon am Liebsten „verloren“ hätte. Sie waren immer da und verlangten gerade in solchen Zeiten um noch mehr Aufmerksamkeit!

Wichtiger Bestandteil

Unsere Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Ob in der Beziehung, in der Familie, im Job oder Freundeskreis. Schliesslich möchte man ja alles richtig machen – gut miteinander klar kommen.

Und jetzt kommt wieder mein so gern geschriebener Satz, weil sich schon oft bestätigt: „Es kommt immer anders als geplant“ und alles geht schief!

Ins Spiel kommen die nicht wirklich schönen Gedanken und Gefühle wie Neid – Hass – Eifersucht – Ärger und Ungeduld. Solche Gefühle tragen nicht zum Frieden und zur Harmonie bei, was jeder schon mal bemerkt hat.

Eines der heissesten Themen ist die Kränkung

Oft ist es nur ein falsches, unüberlegtes Wort, zu wenig Aufmerksamkeit oder ein falscher Blick und alles scheint aus dem Ruder zu laufen. Was zuvor noch so „harmonisch“ war, schlägt womöglich um. In Ablehnung und Hass!

Aussagen wie „der bricht mir mein Herz“  oder „der trampelt auf meinen Gefühlen rum“ verspüren wir oft auch körperlich. Ein Stich in der Magengegend oder der typische „Knödel im Hals“, sind dafür gute Beispiele. Bei einer Kränkung fühlen wir uns im Gesamten irgendwie bedroht.

Anlässe für Kränkungen gibt es viele

Jede Situation kann dazu genutzt  werden um einen anderen Menschen zu kränken. Leider manchmal auch bewusst um daraus persönlichen Nutzen zu ziehen was ich selbst schon mehrmals er- und durchlebt habe. Oft ist es sehr schwer aus solch giftigen Anschuldigungen und Emotionen wieder herauszukommen.

Warum fühlen wir uns so gekränkt?

Wir fühlen uns verletzt, weil wir die Worte und das Verhalten des Anderen als beleidigend empfinden. In Wahrheit ist es so, wir fügen uns selber die Kränkung zu, weil wir die Worte des Anderen als verletzend und kränkend bewerten. Das wiederum hängt von unserem Selbstwertgefühl ab. Besitzen wir nicht sehr viel davon, (oder wurde es einem genommen und ist etwas angekratzt), empfinden wir sehr viele Aussagen als beleidigend und demütigend. Wir beziehen alles auf uns persönlich.

Es gibt leider Menschen die machen es sich zum Sport, anderen bewusst „weh“ zu tun. Auch da kann ein geringes Selbstwertgefühl, Neid, Hass oder Rache das Motiv sein.

Was fehl am Platz ist

Jeder von uns hat so seine eigene Art mit seelischen Schmerzen umzugehen. Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die in der Lage sind DEM Menschen zu verzeihen, der sie verletzt hat. Etwas zu vergeben, was einem möglicherweise das „Herz gebrochen“ hat, um gleich mal das Höchstmass zu nennen, fällt natürlich schwer. ICH lerne immer noch.

  • Da gibt es Diejenigen die Genugtuung und Reue fordern. „Angriff“ oder „Rache“.
    FOLGE: Es eskaliert und die Fronten sind zu.
  • Andere wiederum treten weit zurück. Sie brechen jeglichen Kontakt ab. FOLGE
    FOLGE: Die Beziehung zum Anderen ist ruiniert.
  • Dann ist es auch möglich mit Selbstmitleid zu reagieren. Zu den Opfern gehören, die nicht vergessen oder verzeihen. Sich nur selbst bedauern.
    FOLGE: Unsere gesunden Gefühle werden durch das ständige „daran Erinnern“ vergiftet. Wir fügen uns immer wieder neue seelische & körperliche Schmerzen zu.

Wege zur Einsicht

Kränkungen sind eine menschliche Angelegenheit und verbunden mit der Würde des Menschen! Jeder von uns sollte lernen sich selbst nicht gar zu wichtig zu nehmen! Menschen sind verletzliche Geschöpfe, aber in Verbindung mit Mitgefühl und Würde, kann einer Kränkung vorgebeugt werden. Seelische Verletzungen können besser geheilt werden.

Prüft wie wichtig oder welche Bedeutung dieses „verletzendes Ereignis“ für euer Leben hat – lohnt es sich wirklich so lange Zeit darüber nachzudenken und verletzt zu sein?

Das Zauberwort heisst VERZEIHEN und gegebenen falls sich selbst auch mal unter der Lupe zu betrachten. Zieh dir die Schuhe des Anderen mal für einen Moment an. Überlege dir welches Motiv hinter seinem Verhalten stehen kann?

Wichtig bist auf jeden Fall DU! Loslassen und verzeihen … wichtig für dein Seelenheil und dein Lebensglück!

Das Heilmittel aller Kränkungen ist – sie zu vergeben.

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Man sagt ja, wer nicht weinen kann, wird an Leib und Seele krank. Ich bin ja der Meinung, wer keine Tränen mehr über hat ist schon krank! Kein gesunder Mensch auf Erden, hat noch nie Tränen vergossen … Gründe dafür kann es viele geben. Es ist nicht gesagt, dass Tränen zwangsläufig mit Traurigkeit und Leid zusammenhängen müssen. Tränen der Freude, der Extase und der Erleichterung laufen uns doch manchmal auch über die Wangen. :-) Wann und warum steigen uns die Tränen in die Augen? Weil wir so gerührt sind oder weil wir so erledigt sind? Und weshalb gibt es Momente in unserem Leben, in denen sich einfach keine Träne, nicht mal in den traurigsten Momenten, bemerkbar macht?

Eine kleine Einleitung vorab

Ich möchte bevor ich meine Frage nach den Tränen, die uns im Stich lassen fortsetze, etwas ausholen. Ich bin als Kind sehr streng erzogen worden. Wenn ich geweint habe nach dem ich mich verletzte, und ich habe mich sehr oft verletzt, da ich ziemlich tollpatschig war, sagte mein Vater als erstes: Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Meine Mutter sorgte sich mehr um mein verschmiertes Gesicht, das nach der Heulerei wahrscheinlich nicht gerade appetitlich aussah. Ja und so kam es dass ich öffentlich oder neben meinen Eltern niemals weinte. Nichtmal dann, wenn mein Vater mir den Hintern versohlte. Tränen waren für mich im Kindes- und Jugendlichenalter tabu!

Als junge Frau sah die Sache plötzlich ganz anders aus. Ich musste bei jeder noch so kleinsten Kleinigkeit heulen. Ich kann mich an meinen ersten Freund erinnern, der es nicht glauben konnte, dass ich nach den schönsten Stunden die wir hatten, bitterlich zu weinen anfing. Ich hatte oft das Gefühl, ich müsste all die Jahre die ich keine Tränen vergossen habe, unbedingt nachholen. Es war ein so befreiendes aber auch manchmal sehr verwirrendes Gefühl für mich, weil ich es nicht verstehen konnte, plötzlich so eine Menge Tränen ohne Anstrengung heraus zu drücken. :-)

Dabei blieb es aber nicht. Die Jahre vergingen und es passierten viele unschöne Dinge, die mich wieder in meine Kindes und Jugendzeit versetzten. Der Glaubenssätze meiner Eltern wie: „Du willst doch stark sein, dann reiß Dich zusammen, usw …“ waren plötzlich wieder allgegenwärtig. Meine Tränen, die ich so gerne hätte fließen lassen, waren versiegt … weg … sie haben mich im Stich gelassen.

Wenn wir in schmerzhaften Momenten keine Träne vergießen können

Wenn aus einem Menschen der verletzlich und feinfühlig ist, plötzlich ein großer Eisblock wird. Vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt „Hey, was soll das jetzt, warum kommen mir die Tränen? Es wäre doch gar nicht notwendig. Wenn uns ein Film oder ein Buch rührt, wenn wir übermüdet sind und dann auch noch etwas geschieht das uns endgültig den Deckel schliesst oder einfach aus reiner Überforderung. Bist Du aber in einer Situation die Dir wirklich Schmerz und Leid zufügt … lassen Dich die Tränen im Stich!

Ich habe viele Frauen kennenlernen dürfen die in der selben Situation wie ich waren. Aus lustigen, sensiblen und herzlichen Frauen wurden Eisberge. Es gibt also noch mehr Menschen die so drauf waren wie ich! Wenn wir in Momenten riesiger Trauer nicht weinen können ist das nicht nur sehr verwirrend sondern auch eine Gefühl der Ohnmacht. Gründe dafür gibt es einige.

Mögliche Ursachen und emotionale Blockaden

Wie entsteht so eine emotionale Blockade? Warum können wir nicht weinen, obwohl wir es möchten? Weinen bedeutet zu seinem eigenen Schmerz stehen, sich zur Traurigkeit bekennen und diese zuzulassen. Weshalb es uns oft so große Schwierigkeiten bereitet kann unterschiedliche Auslöser haben. Sehr häufig sind verdrängte und unterdrückte Gefühle, die in unserem Unterbewusstsein schlafen, verantwortlich. An Hand meines eigenen Beispieles ist das klar zu erkennen. Ich möchte aber noch genauer darauf eingehen.

  • Weinen macht Angst – unsere Tränen sind ein Ausdruck tiefer Emotion und ist klarerweise auch mit einer unschönen körperlichen Reaktion verbunden. Ich weiß auch dass unsichere Menschen Angst davor haben, ihrem Schmerz und ihrer Trauer freien Lauf zu lassen. Mir ging es ähnlich, da ich nichts anderes gelernt hatte. Die Furcht in einen Abgrund zu stürzen und alleine nicht mehr hoch zu kommen spielt dabei eine große Rolle.
  • Auch die Angst die Kontrolle über uns selbst zu verlieren ist riesig. Besonders die Perfektionisten haben es sehr schwer und sind nicht in der Lage sich von Tränen überrollen zu lassen. Kontrollverlust auf ganzer Linie. Man muss doch schließlich alles im Griff haben, egal was ist! Das „Verdrängen“ von negativen Gefühlen oder seelischen Schmerzen kommt zum Einsatz.
  • Wenn wir schon als Kind nicht weinen sollten oder durften ist auch das eine sehr prägende Sache. Ich wurde als Kind schon nicht ernst genommen und gleichzeitig getadelt zeigte ich Ansätze des Weinens. Ob wir es glauben wollen oder nicht. Aber unsere Eltern und unsere Erziehung sind ebenso dafür verantwortlich wie wir mit unseren Gefühlen umgehen (können)! Aus Angst ähnliche Reaktionen zu ernten, bleiben unsere Augen trocken. Das Schlimme daran … es ist uns nicht mal mehr bewusst.
  • Wenn wir immer wieder gedemütigt und verletzt worden sind, gerade die seelischen Verletzungen die viele Jahre zurückliegen, können verantwortlich sein, dass wir besonders in der Gegenwart anderer Menschen, nicht weinen können (wollen). Das Vertrauen sich ganz zu öffnen und zu vertrauen fehlt. Aus Angst vor neuerlichen Verletzungen. Also reiner Selbstschutz und so mauern wir Stein für Stein um genügend Abstand zu haben.
  • Das Weinen „verlernt“. An dieser Stelle kann ich sagen, das geht wirklich, aber es kommt auch wieder, lässt Du es zu. Ich fühlte mich wie ein riesiger Eisberg. Wie versteinert wenn die Traurigkeit und der Schmerz mich überfiel. Eine Beklemmung machte sich in meinem ganzen Körper schwer. Es war sogar so schlimm, dass ich kein Gefühl mehr für Glück, Schmerz und Leid empfinden konnte. Es wäre kein Tropfen Blut aber auch keine einzige Träne gekommen. Ich war an allem unbeteiligt. Nicht mehr weinen zu können, kann auch der Beginn einer Depression sein die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Dabei sind Tränen eine so magische Flüssigkeit!

Weinen befreit, soviel ist sicher. Wenn wir ständig versuchen unsere Gefühle zu unterdrücken, unsere Traurigkeit und unseren Schmerz nicht annehmen können, werden wir niemals die schönen Glücksmomente in ihrer Intensität auskosten können. Sich Schmerzen hinzugeben ist eine sehr befreiende Sache und das dazugehörige Weinen bedeutet auch loslassen! Wir Menschen brauchen unsere Tränen. Es wird immer Menschen geben die näher am Wasser gebaut sind als andere. Es geht nicht um die Menge der Tränen, es geht auch nicht um das schauspielerische Talent weinen auf Knopfdruck, es geht darum unseren Emotionen freien Lauf zu lassen damit es uns danach besser geht! Auch wenn wir in einer „coolen“ Zeit leben, sollte das noch lange nicht bedeuten, nicht weinen zu dürfen weil es uncool ist!

Ich sehe meine Tränen (und ich kann wieder weinen >zwinker<), als Authentizitätsgarant an. Ich/wir dürfen und sollen Tränen zeigen wenn uns danach ist und mit diesem Beispiel sollten wir voran gehen! Ich wünsche Dir also ein Zelt voller Freudentränen, die den Rest der Welt anstecken sollen!

Tränen sind nicht die Schwäche eines Menschen, sondern die Stärke, ein Gefühl zu haben und das auch zu zeigen!

Bis bald und sei gut zu Dir!

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Über das Gefühl nicht gut genug zu sein

Und da hängt sie wieder über einem … die Gedankenwolke „Ich bin nicht gut genug“. Sie nimmt Dir die Sicht auf die Sonne, auf alles Positive. Diese Wolke taucht im Bewusstsein unzähliger Frauen immer und immer wieder auf. Kennst Du das Gefühl dass Du so wie Du bist einfach nicht reichst? Das Du in einer gewissen Art und Weise falsch bist? Du bist selbst Deine größte Kritikerin und fühlst Dich dadurch in Deiner Haut nicht wirklich wohl? Wenn Du eine oder gleich mehrere Fragen mit JA beantworten kannst, dann möchte ich Dich heute ganz herzlich willkommen heißen – DU bist jetzt, und hier, genau richtig!

Selbsterkenntnis

Ich darf Dir gleich zu Beginn sagen, dass dieses „ich fühl mich nicht gut genug“ Gefühl, mir sehr lange Zeit mein Leben in jeglicher Hinsicht erschwert hat! In beruflichen Situationen die sich immer wieder stellten und in meinen Beziehungen. Ich lebte lange mit dem Gefühl „falsch“ zu sein, nicht zu passen … deplatziert könnte ich jetzt auch schreiben. Ich kritisierte mich selbst am schärfsten und fühlte mich auch lange sehr unwohl in meiner Haut! Ich traute mich vieles nicht zu sagen oder zu tun, stand nicht zu dem, was ich war. Das Resultat war logischer Weise eine große Unsicherheit, wenig Selbstvertrauen und irgendwie eine „Hass-Liebe“ zu mir selbst.

Gefühle sind wie eine Zwangsjacke!

Das war allerdings nicht immer so. Der ganze Zustand kam irgendwie schleichend. Schlechte Beziehungen impften mich immer wieder mit diesem Serum. Man bekommt so lange etwas zu hören bis wir es letztendlich glauben. :-( Misserfolge und Ablehnung setzten dem Ganzen dann noch das Krönchen auf. Ganz eng verknüpft ist das Schamgefühl, dass zu dem „ich bin nicht gut genug Gefühl“ nebenher läuft. Vielleicht kennst Du das ja selbst, immer wenn Du versuchst, Dich irgendwie zu zeigen, Dich zu verwirklichen, Dich abzugrenzen, Deine Meinung zu sagen oder Dich durchzusetzen … genau in diesem Moment kommt es um die Kurve gerast … das Schamgefühl, dass Dir ins Ohr flüstert „DU, nein, lass das lieber  … Du machst Dich damit nur lächerlich … Du kannst das nicht! Nun, Scham kann also einen ganz großen hemmenden Effekt auf Dich  und Dein Leben haben. Sie bringt uns dazu stehen zu bleiben, sich nicht weiterentwickeln zu können und nie über unseren Tellerrand zu blicken!

Warum habe ich mein eigenes Beispiel jetzt so ausführlich geschildert? Fragst Du Dich vielleicht. Weil ich weiß, dass es sehr viele Menschen insbesondere Frauen gibt, die diese Gefühle ebensogut kennen wie ich damals und wenn ich ganz ehrlich bin, manchmal holt es mich auch wieder mal ab.

Hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis

Und nun würde ich sagen, wir gehen jetzt gemeinsam auf die Suche. Warum – Woher – und überhaupt. :-) Ich hatte die Möglichkeit mich viele Jahre mit diesem Thema auseinander zusetzen. Schließlich war das ja mein Gebiet in dem ich mich blind auskannte!

Das Schwierige ist, wir haben alle meist viel zu hohe Erwartungen an uns selbst, die wir gar nicht erfüllen können! Um es noch schwerer zu machen konkurrieren all diese Erwartungen an uns vielleicht auch untereinander und sind völlig konträr und widersprüchlich. So kann es dazu kommen das Du eine Erwartung an Dich erreichst, aber endlos weit von der anderen entfernt bist. Das Gefühl „ICH bin nicht gut genug“ oder „ICH bin nicht richtig“ entsteht … und gleich im Schlepptau das Schamgefühl. Die Scham ist ein sehr scheues und verdecktes Gefühl, sodass Du es möglicherweise nicht bewusst wahrnimmst. Dein Schamgefühl sitzt tief hinter Deiner Minderwertigkeit und lässt Dich immer wieder spüren – ICH bin nicht gut, so wie ich bin.

Du beginnst krampfhaft zu denken

Selbstliebe ist ein Fremdwort für Dich oder zumindest nicht ausreichend genug vorhanden. Du fühlst Dich selbst nicht liebenswert und dadurch ist es Dir sehr wichtig zu wissen, was andere über Dich denken! Du tust viel um zu gefallen. Scham entsteht wenn zwischen Deinem Selbstbild und dem, was Du vorgibst zu sein, eine Kluft entsteht. Wenn Du in eine Situation kommst, die Dein wahres ICH zeigen könnte … hier tritt Dein Schamgefühl plus Angst in Aktion! Dein Selbstwert sackt in sich zusammen, klares Denken ist unmöglich, und in diesem Moment möchtest Du aus Deiner Haut steigen und am besten im Erdboden versinken.

Woher kommt es?

Vielleicht denkst Du Dir, diese Dinge passieren doch hauptsächlich in der Pubertät? Da darf ich Dir sagen – Du irrst Dich leider gewaltig! Ich möchte ganz bewusst Erziehung, Eltern – Kind – Aufgaben bei Seite lassen, was aber sicherlich seine Berechtigung hier hätte. Mir geht mehr um die verbalen und seelischen Verletzungen, die viele Frauen über sich ergehen lassen haben.

  • Mangelnde Zugehörigkeit in der Beziehung,
  • ständiges in Frage stellen,
  • keine Anerkennung und Zuspruch in der Familie.

All diese Punkte können Grund genug und Auslöser sein, sich in der Lebensmitte mit diesen Gefühlen auseinandersetzen zu müssen und es wird Dir schwer fallen, Dich so zu akzeptieren wie Du bist! Was Du an Dir nicht akzeptieren kannst, verleugnest oder vertuscht Du. Nicht nur vor den anderen, sondern auch von Dir selbst.

Beginne Dich selbst zu akzeptieren … so wie Du bist

Ich kann Dir sagen, DU hast ein sehr friedvolles zwar tiefsitzendes Gefühl in Dir, dass Dich beschützt. Es schenkt Dir Sicherheit und Geborgenheit. Es nennt sich Selbstakzeptanz. Eine positive Einstellung zu sich selbst! Auch wenn Deine Zeit mit schlechten Erfahrungen, negativen Glaubenssätzen behaftet ist oder war … beginne danach zu graben und freue Dich wenn Du sie fühlen kannst. :-)

Stelle Dir die Frage „Was möchte ich vom Leben und wer bin ich?“ Damit meine ich keine materiellen Dinge und was Du darstellen möchtest. Dies Fragen musst Du Dir beantworten können um Selbstbestimmung zu erlangen. Du solltest Deine eigenen tief empfundenen Bedürfnisse kennen. Dabei musst Du in Kontakt mit Dir und Deinen Gefühlen sein. Nur so wird es Dir gelingen, keine Marionette für andere zu sein, sondern Du kannst Dein Leben selbst in die Hand nehmen und gelangst dadurch zu Deiner Unabhängigkeit. Ohne Fremderwartung und zu hohem Selbstanspruch. :D

Denke weniger und sei einfach … nimm Dich so an wie Du wirklich bist, mit all Deinen unebenen Oberflächen, das ist Dein Grundstein zu Deinem glücklichen Leben ohne Scham und Minderwertigkeitsgefühlen! Schließlich soll es in Deinem Leben auch um Dich gehen, und nicht darum, wie andere Dich haben und sehen wollen.

Man muss an sich selbst glauben, das ist das Geheimnis.

Charlie Chaplin

Es würde mich freuen, wenn auch Du sagen kannst: „Es gab eine Zeit, in der die Ängste, das Sollen und Müssen sowie das Nichtdürfen, Dein Leben bestimmt hat … jetzt ist nichts mehr davon übrig! <3

Eine schöne Zeit möchte ich Dir wünschen, SEI einfach – bis bald.

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Liebe ist doch ein so positives Gefühl? Warum kann sie dennoch manchmal so weh tun? Ist es dann überhaupt Liebe? Die echte Liebe tut nicht weh. Never! Schmerzt sie, ist es keine Liebe, sondern irgendetwas anderes … zum Beispiel eine Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit oder ähnliches. Weh tut nur die Egozentrik, die wir gerne mal mit Liebe in Verbindung bringen. Einen Menschen um jeden Preis „haben wollen“!

Als ich so einen ähnlichen Satz zum ersten Mal gehört habe, war ich etwas verstört. Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schwierigen Beziehung,  gefolgt von immer wieder sehr ähnlichen Partnerschaften, die mich immer und immer wieder an meine Grenzen führte, und bei der es viel mehr um mein seelisches Wachstum ging, als um Romantik und Liebesgeflüster. Ich dachte mir damals „Hmm, sehr komisch, anscheinend gehört Leiden und Schmerz nun mal zu einer Beziehung dazu …“

Jeder Liebespartner führt uns an unseren emotionalen Schmerz heran

Erst sehr viel später erkannte ich die Wahrheit und den Sinn des Ganzen. Es sind unsere eigenen Themen die angetriggert werden. Die seelischen schon vorhandenen Schmerzen, die im Spannungsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen immer und immer wieder an den wunden Punkten berührt werden! Nur, das was uns dabei weh tut, was uns leiden lässt – ist keine Liebe. Es sind die abgründigsten Tiefen unserer Seele, die von Schuldgefühlen, Selbstzweifel und Ablehnung dominiert werden. Schattenanteile die wir von der allumfassenden Liebe in unserem Herzen gespalten haben.

Wenn ich heute über diese anfangs erwähnten „schwierigen Beziehungen“ nachdenke und zurückblicke, weiß ich, dass das eigentliche Problem meine Angst war. Angst, verlassen zu werden. Alleine zu sein. Und unter all diesen Ängsten war ein mieses und richtig schmerzvolles  Gefühl mit dabei, nämlich: Nicht gut genug zu sein! Den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können. 

Heute weiß ich, dass ich so eine angstbehaftete Beziehung nie wieder eingehen würde. All das hat mich erkennen lassen weshalb und wieso ich solche Menschen (Männer) und immer wieder die gleichen Beziehungsmuster angezogen habe! Ich habe es alleine nicht geschafft auf diese immer wieder kehrenden Verhaltensmuster hinzusehen. Mir wurde der „Spiegel“ vorgehalten um zu erkennen, welche Gefühlsmuster und Glaubenssätze sich in meinen Beziehungen widerspiegelten. :-)

Klassische Gefühlsmuster die uns immer wieder leiden lassen

Jetzt sei bitte ehrlich: Wer von uns hat sich noch nicht in einen Menschen verliebt, in den er sein eigenes Selbstbild hineinprojiziert hat? Wo Du Qualitäten und Eigenschaften gesehen hast, über die Du dich aufwerten konntest. Oder auch klare Selbstwertdefizite zu kompensieren versucht hast? Wir sind der Meinung, dass nur unsere „bessere“ Hälfte uns ganz machen könne und so machen wir unser Glück, unsere Lebenskraft von der Liebe im Außen abhängig. Diese Beziehungen tun weh und werden auch unweigerlich in sich zusammen brechen. Nicht sofort, aber sehr früh!

Was machst Du, wenn Du merkst, dass Du eine unbeschreibbare innerliche Leere ohne Deinen Partner fühlst, die Du selber nicht ausfüllen kannst?

Betrachte Deine Partner genau, die Du anziehst. Sie sind schmerzvoller aber auch freudvoller Spiegel deiner Stärken und Defizite! 

Der Kampf um Liebe und Zuneigung!

Ich bin ja wirklich nicht stolz darauf, sagen zu können, dass ich immer einen besonderen Hang zu den Männer hatte, die mich auf Distanz gehalten haben, die in irgendeiner Form nie ganz greifbar waren! Genau betrachtet Männer waren von denen Frau hätte besser die Finger lassen sollen!  Ich fand das irgendwie anziehend … sogar sexy. Kennst Du auch :D , diesen Tick haben sehr viele Frauen, das ist mir in der Zwischenzeit bekannt.  Wer will es denn schon einfach, wenn es mit Zittern, Bauchschmerzen und abwarten auch geht! >händezusammenschlag< Das ständige Warten ob er sich nun meldet, die ständige Angst ausgetauscht zu werden, die innere Unruhe, all das ist eine explosive Gefühlsmischung, die unser Ego als sehr lebendig empfindet.

So viel emotionale Anspannung ist ein grandioser Nährboden für eine brennende Leidenschaft, die wir als intensive Verbindung der Herzen wahrnehmen (besonders wenn es um Sex geht!), die uns aber eine ganze Menge Energie auf Zeit nimmt!

Noch ein Beispiel:

Gehörst Du zu den Frauen, die magisch Partner anziehen, die Dich nie komplett an sich heranlassen? Daraus resultieren die sogenannten On-Off-Beziehungen. Es ergibt sich daraus ein Zustand vollkommener Unklarheit und einem Gefühl das Dich instabil werden lässt! In solch ungesunden „Larifari-Beziehungen“ bist Du bereit, dein emotionales Wohlbefinden zu opfern, um endlich das zu bekommen was Du Dir so wünscht … nämlich die Liebe die er zurückhält! Solche Beziehungen werden Dich nie happy machen, es sei denn dieser Zustand erfüllt Dich mit Zufriedenheit?!

Um aus solch ungesunden Partnerschaften auszusteigen oder erst gar nicht „einzusteigen“ bedarf es einer Menge Selbstreflektion. Welche Anteile Deiner selbst hast Du noch nicht in die Selbstliebe integriert? Wo und wann trägst Du noch Deine Maske und hast Angst, Dein wahres DU zu offenbaren? Je mehr Du Dich auf Dich selber einlässt inkl. allen Bedürfnissen und Wünschen, umso weniger wirst Du Dich zu solchen Menschen / Männern /  Beziehungen, die Dir immer wieder dein Vertrauen, Deine Nähe und Liebe entziehen, hingezogen fühlen!

Das Gegenteil wird eintreten. :-) Du wirst ein Magnet sein für gesunde, reife Beziehungen, weil Du diese emotionale intime Reife in Dir selbst erkannt hast.

Unabhängigkeit und Freiheit um jeden Preis!

Frauen, die von sich glauben besonders unabhängig und frei sein zu müssen, haben meiner Beobachtung nach das gleiche Thema vor sich liegen, wie jene, die sich übertrieben bedürftig verhalten oder sich ständig in irgendwelche Beziehungen begeben, die von einer emotionalen Abhängigkeit geprägt sind. Diese tragen ein ängstliches, verletztes und bedürftiges inneres Kind in sich, das grenzenlose Angst davor hat wieder abgelehnt und verletzt zu werden.

Wir Menschen sind so unterschiedlich und genauso ungleich sind unsere Verhaltensweisen, wie wir mit gewissen emotionalen Mustern umgehen. Egal ob wir permanent Beziehungen ausweichen, oder verbissen nach Freiheit und Unabhängigkeit streben oder ob wir uns von unseren Partnern in eine Abhängigkeit gedrängt werden (lassen). Die Konsequenzen sind immer die gleichen: Wir sind dadurch nicht in der Lage gesunde, reife, auf Augenhöhe zu führende Beziehungen einzugehen. Wo wir auf auf erwachsene Weise unsere Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können! Ganz ohne Fluchtimpuls und ohne das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füssen zu verlieren … würde die Beziehung zerbrechen.

Keine „heile“ Beziehungserfahrung bedeutet Defizite in der Partnerschaft

Die oben angeführten Beispiele sind die klassischen Gefühlsmuster, die mit Sicherheit schon viele von uns erlebt haben. Aber nun die alles entscheidende Frage überhaupt: Warum verhalten sich viele Paare so verletzend in ihren Beziehungen? Das und weshalb viele von uns immer wieder Beziehungen eingehen, die in Wirklichkeit schon von Anfang an nicht gut sind für uns, wissen wir ja nun. Aber wie sieht es in den Beziehungen aus in denen man sich ständig gegenseitig verletzt? Ich möchte gleich noch anhängen, nicht jede Verletzung in einer Beziehung muss gleich dramatische Auswirkungen haben. Oftmals geschieht so etwas einfach aus einer Kränkung heraus, die nicht negativ für die Beziehung sein müssen!

Wenn Du aber nie erfahren hast wie sich ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens anfühlt, werden Dir diese Erfahrungen, die oft aus unserer Kindheit oder auch aus vergangenen Beziehungen stammen, es Dir schwer machen eine Beziehung im gesunden Sinn zu leben. Denn in einer Paarbeziehung werden unsere früheren Beziehungserfahrungen erneut aktiviert. Nur mit dem Unterschied, dass wir nicht mehr das Opfer sind sondern der Verursacher verschiedenster Verletzungen. Der Partner bekommt den erlebten Schmerz zu spüren! Wir versuchen dabei den erlebten Schmerz in der Beziehung zu integrieren und aufzuarbeiten.

Leider findet in der Realität keine Eingliederung des Erlebten statt … im Gegenteil, es wiederholt sich alles wieder, welche beide Seiten zunehmend verletzt und wo keine gemeinsame Lösung zu finden ist!

Warum halten wir solche Verletzungen aus?

Als Kind ist es normal, dass wir die Familie nicht einfach verlassen können. Wir brauchen sie zum Überleben. In erwachsenen Beziehungen hört jedoch das Verständnis bald auf. Für unser Umfeld ist es schwer zu verstehen, weshalb ein Mensch der nun Erwachsen ist und kein kleines Kind mehr ist, an einer verletzenden Beziehung festhält! Warum gehen wir nicht einfach?

In solchen Beziehungen passiert folgendes:
Eine  intensive Beziehung wird aufgebaut. Ein sicherer Boden unter unseren Füßen, ist die Grundlage um die alten Muster und Traumatisierungen wieder hervorzuholen. Darauf entfaltet sich die ganze Vorgeschichte aus unserem Leben. Aus so einer intensiven Bindung entkommen wir nur sehr schwer. Meistens ist es uns bzw dem Partner klar, dass diese Beziehungsform nicht gesund ist. Mental würden wir sofort gehen … aber emotional bleiben wir kleben! 

Fakt ist, wenn wir uns in einer Liebesbeziehung extra verletzend verhalten ist es sehr naheliegend, dass wir in unseren ersten Beziehungserfahrungen stark verletzt worden sind. In den späteren Partnerschaften wird unbewusst, auf der Beziehungsebene, eine „Opfer – Täter Konstellation“ aufgebaut, dabei können wir in beide Rollen rutschen.

Nachsatz:

Wenn wir lernen uns von Abhängigkeiten zu befreien lernen wir auch (wieder), wie wir ganz werden und dann kann in unserer Beziehung ein gesundes Miteinander entstehen. Eine Partnerschaft ohne Verletzungen. Wo zwei Ganzheiten sich begegnen müssen auch keine Löcher gestopft werden. Es kann Liebe fließen!  Wenn wir in Liebe sind … werden wir den anderen schmerzfrei seinen Weg gehen lassen, auch dann wenn wir ihn möglicherweise nicht auf ganzem Weg begleiten!? Die Liebe ist nie verletzend, der Mensch allerdings schon. Wenn uns also die Liebe verletzt, wäre es von Vorteil, einmal genauer hinzusehen … was da eigentlich wirklich passiert.

Falls Du noch mehr darüber lesen möchtest ist Raus aus Deiner Beziehung, die Dich vergiftet ein Folgethema. Und wenn Du Erfahrungen mit dieser Thematik hast und darüber reden/schreiben möchtest, lass mir gerne einen Kommentar da oder besuche uns in meiner FrauenPunk Gruppe bei Facebook! :-)

Eine liebevolle Zeit möchte ich Dir allemal wünschen, bis ganz bald.

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Könntest du dir einen Tag so gestalten, wie du ihn gerne haben würdest … wie würde er aussehen? Ein besonderer Tag, den du am Abend, wenn du ins Bett steigst, wieder und wieder vor deinen Augen hast, tief durchatmest, und mit glänzenden Augen ein leises „Was für ein unglaublich schöner Tag das heute war“ vor dich her hauchst!

Was würdest du gerne erleben?

Diese Frage haben uns vor kurzem eine Freundin und ich gestellt. Wir beide ziehen ab und zu gerne an Tagen, an denen die Geschäfte bis 21.00 geöffnet haben, los. Ganz planlos, einfach nur um zu sehen was es alles so gibt, das wir ohnehin nicht brauchen! :-) Der ganze Nachmittag wird dann besiegelt mit einem Glas Prosecco … dasitzen, Menschen beobachten und natürlich Pläne schmieden. Oftmals sind da auch ganz verrückte Sachen dabei. Einfach so zum Spaß. :D Und so dachten wir auch darüber nach, wie ein perfekter Tag für uns aussehen könnte?

Wie würde sich so ein Tag wohl anfühlen, all das machen zu können worauf man wirklich Lust hat? Wenn keine Grenzen gesetzt wären und uns alles zur Verfügung gestellt werden würde, was wir brauchen und uns wünschen? Spontan ist diese Frage sehr einfach zu beantworten, aber im nächsten Moment sehr sehr schwierig, da man ja nur diesen einen Tag zur Verfügung gestellt bekommt und da möchte man klarerweise das Optimalste für sich herausholen >lach<.

Dein Gefühl spielt dabei eine wesentliche Rolle

Unsere Gefühle helfen uns dabei, die Tagesaktivität darauf zuzuschneiden. Je genauer wir wissen, wie wir uns an so einem perfekten Tag fühlen möchten und  mit welchem Gefühl wir abends ins Bett steigen möchten, desto einfacher wird es für uns, einen perfekten Tag zu kreieren. Besonders – bedeutet ja für jeden Menschen etwas anderes. Für manche wäre der Tag perfekt, von morgens bis abends endlos einkaufen zu gehen, oder sich den ganzen Tag einem Wellness-Programm zu unterziehen, andere würden sich vielleicht gerne in die Bahn setzen und einfach mit dem Ziel „mal schauen“ wegfahren … oder seinem Herz-Menschen Zeit schenken? Einen Fallschirmsprung erleben oder am Ring mit Auto oder Motorrad fahren? Es gibt tausende Möglichkeiten und jede von uns hat eine andere Vorstellung von ihrem „perfekten“ Tag.

Das Gefühl jedoch ist bei allem ein anderes. Wir können völlig entspannt und ausgeglichen zu Bett gehen, aber auch gar nicht einschlafen können, weil wir noch drei Tage danach diesen Adrenalin-Kick in uns spüren! Also je genauer wir wissen, wonach uns ist und was wir erleben möchten, mit dem passenden Gefühl dazu, umso leichter können wir es auch erreichen.

Du bist sind nicht jeden Tag gleich

Ich persönlich bin nicht jeden Tag in der selben Stimmung für irgendetwas. Manchmal erschrecke ich vor mir selber, und denke mir „Frau – heute biste aber ganz schön drauf und willst es wieder wissen …“, an anderen Tagen traue ich mir wenig zu und habe Angst, checke alles ab, nur um sicher zu gehen und an manchen Tagen sind Menschen meine größten Feinde!

Dann aber würde ich am liebsten die ganze Welt bekochen, bekehren und umarmen >händezusammenschlag<. Es würde also auch hier einen großen Unterschied machen, wofür ich mich entscheiden würde – würde ich meinen Tag so gestalten können wie ich möchte.

Müssen wir auf den perfekten Tag wirklich warten?

NEIN – müssen wir sicher nicht! Wir dürfen jeden Tag aufwachen und so einen Tag erleben. Wir sind in der Lage Dinge zu tun, die uns beleben und Freude machen, erfüllen und motivieren! Wir können uns unsere Wünsche erfüllen, wie zum Beispiel bepackt mit Fallschirm, uns aus dem Flugzeug zu stürzen und den freien Fall genießen, eine endlos Shoppingtour zu machen und uns danach bei einer Massage zu entspannen … alles machbar und toll.

Aber es wird nur ein perfekter Tag in unserem Leben sein an den wir uns erinnern werden. Mir gefällt der Gedanke, aus jedem Tag einen „perfekten Tag“ zu machen, wesentlich besser?!  Besondere Momente und Tage wird es dennoch immer geben und sie werden sich von anderen  Tagen unterscheiden, das ist auch gut so. Wichtiger ist ein ausgeglichenes und erfülltes Leben zu führen, unsere aussertürlichen Wünsche sind nur eine Draufgabe! :-) Lebendigkeit und Freude, sind Dinge die meinen Tag zu einem Perfekten machen <3!

Das unvorhersehbare ist manchmal das Besondere!

Für mich ist jeder Tag, den ich erleben darf, neu, anders und unvorhersehbar und das macht ihn für mich perfekt, aus dem einen Grund – es liegt an mir was ich daraus mache. Und dann entscheidet der Tag (oder mein Leben), ob es ein unvergesslicher Tag wird. Wir können jedem Tag die Chance geben, der Beste unseres Lebens zu werden. Dazu müssen wir nicht mal etwas tun. Im Gegenteil – es würde diese Chance nur verringern. Wir sollten darauf vertrauen!

Nach solchen unvorhersehbaren Tagen, liege ich manchmal erschöpft aber immer mit einem zufrieden und wohltuendem Lächeln, im Bett und kann sagen „es war ein perfekter Tag“. Ich mag es mit dem Gefühl, etwas geleistet zu haben, Menschen glücklich gemacht zu haben, einzuschlafen! Mal habe ich eine große Erkenntnisse gewonnen, und ein anderes Mal tiefe Gefühle erlebt. Aber sehr oft habe ich auch einfach in den Tag hinein gelebt, letztendlich war jeder Tag der perfekte Tag für mich.

Doch es ist nicht immer zu 100% umsetzbar

Es wäre schön wenn jeder von uns frei und ohne sozialen Druck, seinen Tag so gestalten könnte wie er es gerne möchte. Klar ist das nicht immer zu 100% möglich. jedoch bin ich der Meinung, dass jeder von uns aktiv versuchen sollte, seinen individuellen, passendenden Lebensstil zu finden und daraus seine perfekten Tage zu schmieden! Die allerwichtigste Zutat für einen perfekten Tag ist die Verbindung zu sich selbst. Dem Herzen folgen und dem Leben begegnen … mit allem was dazu gehört!

Heute ist dein perfekter Tag … für einen perfekten Tag

Ich  bin eine sehr reflektierender Mensch geworden, und habe im Laufe der Jahre herausgefunden, was mir gut tut und was meinen Tag zu einem ganz besonderen macht. Dieses Wissen trägt viel zu meiner Lebensfreude bei. Und ich kann wirklich nur jeder von euch empfehlen, sich die Zeit zu nehmen um herauszufinden, was einen zufrieden macht. :-)

Nachsatz

Möglicherweise hat dieser Artikel einen anderen Verlauf genommen als du dir anfangs erwartet hast? Ich gebe dir recht. Mit dem Ende das eventuell besser gepasst hätte – konnte ich nur leider nichts anfangen. :-)

Ich hätte dir Tipps für einen perfekten Tag liefern können, sicher, klar. Doch diese Träumereien die wir alle haben, darfst du weiterhin träumen. Ich möchte DIR Gefühl und Emotion überbringen und einen kleinen Denkanstoß geben … nämlich, dass das Perfekte in Wahrheit ganz nahe liegt <3!

Deine Meinung dazu ist immer willkommen, das hast du hoffentlich nicht vergessen! :D Ich wünsche DIR ausschließlich perfekte Tage, mach es gut und bis sehr bald.