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Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir uns mehr damit beschäftigen, wie unser Leben bis dato verlaufen ist. Neue Kapitel tun sich auf. Dabei ist es enorm wichtig, wenigstens emotional an diesem Punkt einen Strich zu ziehen. Alles, was bisher in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns und ist ein Teil unserer Geschichte. Alles darf GEWESEN sein …

Ich kenne es sehr gut, frühere ICH-Anteile und Angewohnheiten von mir abzuwerten. So in etwa wie „JA, damals war ich oft peinlich und hab mich sehr fragwürdig angestellt“. In meiner Jugend hatte ich so unglaublich viele verwirrende Gefühle in mir. Eine permanente Unruhe, die ich kaum aushalten konnte. Das Gefühl von Leere, Verzweiflung und totaler Antriebslosigkeit war allgegenwärtig. Diese extreme Spannung hatte sehr viel Kontrolle über mich … auch dann noch, als ich älter wurde. Ich habe mir wochenlang nur Gedanken um mich machen können und bin in „Traumwelten“ versunken. Ich habe an das Schöne und nicht so Schöne gedacht und dachte mir schon damals – auch das nicht so Schöne hat sein Gutes.

Die Emotionen und Gedanken von damals gaben mir viel Tiefe

Sie lassen mich heute viele Menschen viel intensiver sehen, als wenn ich diese Depressionen nicht selbst erlebt gehabt hätte. Natürlich ist es nicht so, dass Du eine Depression gehabt haben musst, um Menschen in ihrer Tiefe zu verstehen! Für mich ist es allerdings viel einfacher, mit depressiven Menschen zu „arbeiten“ und mich zu unterhalten, da ich ihre Symptome nicht nur aus einem Lehrbuch kenne, sondern selbst er- und durchlebt habe.

Wir drängen oft, einen Punkt zu erreichen, an dem auf einen Schlag ALLES verändert sein muss! Das Leben ist da nur ganz anderer Meinung. Da wirst Du mir sicher recht geben. :D Alles, was in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns. Wir können rein gar nichts ausradieren. Es bringt also nichts, uns im Nachhinein, dafür zu bewerten. Jeder von uns macht hat vieles richtig gemacht, aber wir haben alle auch weniger kluge Entscheidungen gefällt.

Wir haben daraus gelernt und letztendlich beginnen wir, uns intensiver mit uns selbst, unserer persönlichen Weiterentwicklung und unserer Selbstliebe auseinanderzusetzen. Und DAS darf „sanft“ geschehen. Einer der wertvollsten Tipps ist es, sich anzunehmen. Und das ist manchmal so, so schwer!

Wir lesen sehr viel von Vergebung …

Das klingt ja ganz einfach. Wir sollen uns vergeben, Frieden schließen mit unserer Vergangenheit. Doch hallo, manchmal ist das alles andere als leicht. „Wie kann ich denn „einfach“ mit etwas Frieden schließen, was mich so sehr verletzt hat und mir immer noch weh tut?“

Wenn ich in mein Leben zurückschaue, hatte ich oft eine Abwehrhaltung gegen mich selbst eingenommen! Und darf ich Dir ehrlich etwas sagen? Dieser Umgang, wie ich mich selbst behandelt habe für Dinge, die ich getan oder gefühlt habe, hat mich unterm Strich mehr gekostet, als er mir gegeben hat. Es war verpuffte Energie. Es war anstrengend und macht müde. Deshalb kam mit der Zeit (und natürlich mit den Jahren), eine andere Denk- und Sichtweise auf. Ich nutze diese Energie, mich mit meiner Vergangenheit zu versöhnen!

Wer bist Du, wenn Du Deine Vergangenheit anders erzählst?

Mich hat das Wort VERGEBUNG immer abgestoßen. Ich konnte damit nicht umgehen. „Ich will mir selbst nicht vergeben, weil ich damals falsch gehandelt habe. Ich kann nicht vergeben, weil mir unterschiedliche Menschen, damals, … großen emotionalen und körperlichen Schaden zugefügt haben …“  So könnten die Gedanken aussehen.

Dabei bedeutet Vergebung nicht, dass das, was geschehen ist, einfach begraben wird. Es bedeutet NICHT, dass es in Ordnung war. Vergebung sucht keine Schuld … Vergebung erlöst uns! Heute schaffe ich es anders darüber zu denken und ich kann sagen: „JA, ES DARF GEWESEN SEIN!“

JA, es darf ein Teil unserer Geschichte sein, die zu uns gehört. Und es „darf“, denn das wird es, immer wieder mal wehtun. Es DARF verwirrende Gefühle aufwirbeln. Und es DARF da sein. Nehmen wir es an, als einen wichtigen Teil von uns. Vergebung bedeutet – ES DARF GEWESEN SEIN.

Vergeben generell …

Heute habe ich eine ganz andere Beziehung zu diesem Wort. Es hat mein Leben „runder und leichter“ gemacht. Dieses Gefühl der Vergebung fühlt sich weich und warm an. Auch wenn wir das Gefühl haben, etwas zu „verlieren“. Wir sollten einen Moment innehalten und wirklich dankbar sein. Denn Vergebung braucht auch Dankbarkeit, sonst kann es sich schnell so anfühlen, als sei es eine Abrechnung. Und wenn es nur die Dankbarkeit dafür ist, dass Du Dich jetzt davon verabschieden kannst.

Vor allem bei traumatischen Erfahrungen ist es nicht leicht, das Wort DANKBARKEIT in diesem Kontext zu sehen, das weiß ich sehr genau. Aber vielleicht hilft Dir dabei dieser Satz: „Ich bin mir selbst dankbar, weil ich mich dafür entscheide, dass gewisse Menschen ab heute keine Macht mehr über mich haben …“

Bestrafe Dich nicht dafür, was andere Dir angetan haben. DICH trifft keine Schuld! Auch wenn wir immer wieder lesen, dass wir für alles im Leben selbst verantwortlich sind – in diesem Fall stimmt das nicht!

Vergib Dir, dass Du Dich mit Deinen Ängsten versteckt hast und sei DANKBAR, dass Du diese vielleicht sehr lange Phase, überstanden hast. ›lächel‹.

Nimm DICH an und lebe …

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Wie geht es Dir … das ist wieder mal meine Frage an Dich. Wie fühlst Du Dich? Plagt Dich ein inneres Ungleichgewicht? Fühlst Du nur sehr wenig und kannst auch nichts so richtig aufnehmen und spüren? Man wandelt durch die Welt, als sei man ein Geist. Gefühle sind auf Standby. Das Leben als Autopilot. Ein sehr unangenehmes Gefühl, das ich aus Erfahrung kenne. Falls es Dir gerade so geht – ist dieser Beitrag sehr hilfreich für Dich.

Diese Leere in uns kann viele Gründe haben. Vielleicht bist Du gerade mit Dir selbst nicht im Reinen. Vielleicht hat das Schicksal Dir einen Strich durch so manch „Geplantes“ gemacht? Oder ein geliebter Mensch hat Dich verlassen? Es gibt so viele Gründe, um plötzliche Leere auszulösen. Und weil ich ganz genau weiß, wie schwierig es ist, aus diesem Zustand wieder herauszukommen, habe ich mir gedacht, ich teile meine Erfahrungen mit Dir.

Hausmittel und Co …

Gibt es überhaupt ein Hausmittel gegen dieses „Nicht-Gefühl“? Ich finde schon. Hausmittel klingt einfühlsamer als Tipps zu diesem Thema. Innere Leere ist ein schlimmes Gefühl. Genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon! Wenn wir uns innerlich leer und unausgefüllt fühlen, spüren wir tatsächlich nichts.

Wenn ich zurückdenke, wie es mir ergangen war, ich spürte einerseits keine negativen Empfindungen wie Angst, Schmerz und Trauer. Genauso war es auch mit den positiven Gefühlen. Ich spürte keine Zufriedenheit, keine Freude … es war alles tot. Das Einzige, was mir bewusst war, war, dass sich NICHTS in mir regte. Es war mehr wie ein hilfloses Ohnmachtsgefühl, das mich jede Minute umgab. Ich machte mir noch zusätzliche Vorwürfe, dass da so gar nichts war und damit verschlimmerte ich meine Situation zusätzlich …

Das allererste, was ich Dir empfehlen möchte, ist:

Akzeptiere diese Zeit, es gibt immer einen Grund dafür!

Nimm es an, dass Du Dich im Moment in einer schwierigen Lage befindest. Akzeptiere auch, dass dieser Zustand noch ein Weilchen dauern kann und Du noch nicht weißt, wie Du diesen Zustand wieder verlassen kannst.

Sei besonders geduldig mit Dir und gehe fürsorglich mit Dir um. Nimm an, was ist! Dadurch wird sich zwar diese Leere nicht von alleine auflösen, aber sie wird auch nicht größer werden.

Ich hatte mich damals so sehr dagegen gewehrt! Ich wollte und konnte dieses Gefühl nicht annehmen. Ich war Dauer-gestresst und verhielt mich fast neurotisch. Ich wollte unbedingt all das Chaos in mir beseitigen. Geduld war kein Thema. Verständnis noch viel weniger. Es gelang natürlich nicht auf diesem erzwungenen Weg ohne Akzeptanz. 

Geh der Ursache genau auf den Grund …

Der Blick in die Vergangenheit … da liegen die Antworten. Meistens. Gibt es Erlebnisse in jungen Jahren, als Jugendlicher, aber auch als Erwachsener, die ein Trauma hinterlassen haben? In jungen Jahren haben wir noch keine Strategie entwickelt, um mit emotionalem Schmerz adäquat umzugehen. Deshalb bauen wir uns eine Schutzmauer auf, die verhindert, dass wir von starken negativen Gefühlen überrollt werden.

Leider ist diese Schutzmauer auch dafür verantwortlich, dass wir uns den Zutritt zu unseren Emotionen auch im erwachsenen Alter verwehren. Die Folge ist innere Leere. Deshalb ist es so wichtig, genau zu suchen, woher sie eigentlich kommt. WAS, WER dafür verantwortlich sein kann. Ein persönliches Beispiel:

Ich hatte wenig Freud als Kind. Meine Familie konnte meinen Bedürfnissen nach Liebe, Anerkennung oder Aufmerksamkeit, auch nicht gerecht werden. Das damit verbundene Gefühl der Einsamkeit war klar, aber auch so schmerzhaft, dass ich mich von allem distanziert habe. Ein anderer Teil in mir hat sich aber so sehr nach Nähe gesehnt – wusste aber, es ist keine Nähe verfügbar! Ich „löschte“ dieses Bedürfnis in mir. Redete es „schlecht“ und fühlte mich dadurch nicht mehr einsam. Ich schottete mich auch gleichzeitig emotional von meinen Mitmenschen ab, vermisste aber auch deren emotionales Verhalten … was auch kein Wunder war.

Deshalb – erlaube Dir, die Traumata Deiner Vergangenheit anzusehen. Jede Wunde von „irgendwann“, darf auch heute noch versorgt werden, denn was die meisten Menschen tun ist einfach zuschütten, wegsehen und versuchen zu vergessen.

Entwickle Präsenz …

Aufarbeitung ist der eine Weg, Präsenz zeigen ein weiterer. Was das bedeutet?

  • All dem, was gerade ist, keinen Widerstand entgegenzubringen.
  • Fühlen, was gerade in Dir passiert … was mit Deinem Umfeld passiert.
  • Bewusst wahrzunehmen, welche Impulse Dein Körper, Dein Herz und Deine Sinne senden.

Leider lenken wir uns ständig ab. Sei es das Smartphone, Veranstaltungen oder Netflix. Wir haben gar keine Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Wir haben den Zugang zu uns selbst und unseren Gefühlen verloren. Wie Zombies laufen viele durch die Gegend, ohne den Kopf zu heben und OHNE zu stolpern … beachtlich und traurig.

Ich war auch ganz genauso. Ablenkung! Dann merkte ich nicht, dass ich leer war. Nach etwa 5 Monaten holte ich mir Hilfe. Ich bekam gute Ratschläge und wertvolles Handwerkszeug mit auf meinen Weg. 

Deshalb – beginne häufig stehenzubleiben. Einfach „nur“ SEIN. Wahrzunehmen, was gerade ist. Mit der Zeit werden sich Deine Sinne und Gefühle von alleine schärfen. Es wird sich alles verändern: Deine Wahrnehmung, alles, was Du erlebst, wird sich langsam wieder öffnen. Und mit der Zeit wird sich Deine innere Leere zur Lebendigkeit entwickeln. ›lächel‹.

Komm ins TUN …

Lebendigkeit hat auch mit körperlichem Einsatz zu tun. Du wirst es bestimmt kennen, wenn Du Dich schon mal so richtig leer gefühlt hast:

  • Zittrige Beine und unsicheres Gehen,
  • ein Kloß im Hals,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Hundemüde oder genau das Gegenteil – besonders hippelig.

Diese Gefühle äußern sich natürlich immer in Körperempfindungen. Der einfachste Weg, aktiv etwas an diesen Gefühlszuständen zu verändern, besteht darin, ins TUN zu kommen … körperlich aktiv zu werden.

Als mir mein Therapeut vor Jahren dazu sagte, ich MUSS mich bewegen, schellten bei mir alle Glocken, denn ich hatte keinen Bock auf Sport und Bewegung. Er verordnete mir diese Strategie, um meine innere Leere förmlich abzuschütteln! Innere Leere und Bewegung, vertragen sich nämlich nicht, meinte er. ›lach‹, genauso war es. Ich machte eine Routine daraus und ging jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden Walken. Meine Musik im Ohr war mein Begleiter und ich gab es ja ungern zu – es tat mir unsagbar gut!

Deshalb – bewege Dich. Bewegung stimuliert Körper und Geist! Deine Emotionen werden in Wallung geraten und Du wirst schnell bemerken, dass Du Dich wieder spürst! Durch Bewegung funktionieren wir „harmonischer“. Und nach wirklich kurzer Zeit hast Du Deine LEERE hinter Dir gelassen. Natürlich kannst Du auch ins Gym gehen, eine Joggingrunde starten oder Fahrrad fahren. Ich genoss immer mehr und mehr, die Zeit mit mir alleine, die ich ja vorher auch nur sehr schwer aushielt!

Höre auf die Botschaft dahinter …

Den Ursprung für innere Leere zu finden ist manchmal nicht einfach, aber oftmals auch ganz leicht! Meistens sind es eine Vielzahl an Faktoren, die dafür sorgen, dass Du Dich wie „sediert“ fühlst. Deshalb solltest Du meine „Hausmittel“ nicht zu dogmatisch nehmen. Nimm eher wahr, welche Botschaft hinter Deiner inneren Taubheit steckt:

  • Tust Du vieles nur deshalb, weil es von Dir erwartet wird?
  • Lebst Du gegen Deine eigenen Werte, sondern die der anderen?
  • Welche Dinge gibt es in Deinem Leben, denen Du keine Beachtung schenkst, obwohl Du sie gerne tun würdest?
  • WAS willst DU wirklich und WAS auf KEINEN FALL?
  • Fehlt Dir der Sinn in Deinem Leben?
  • Suchst Du in Deinem Partner die Erfüllung?

Nachsatz:

Ich habe mir diese und noch ganz viel mehr Fragen gestellt. Regelmäßig gestellt! Anfangs konnte ich kaum Antworten finden. Mit der Zeit und der notwendigen Geduld aber wurden meine Gedanken dazu genauer. Ich entwickelte wieder ein Gefühl für meine eigenen Bedürfnisse! Meine Werte wurden neu adjustiert und „Wünsche“ bekamen wieder einen Namen. :D Irgendwann stellte ich fest, dass meine innere Leere zwar ihre Ursachen hatte, aber eigentlich nur ein Hinweis darauf war, wichtige Veränderungen in meinem Leben einzuleiten. #dankbarbindafür

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute etwas unterstützen kann, solltest Du gerade diesen unschönen Gast der Leere, beherbergen. Wenn Dir danach ist, kannst Du mir auch gerne schreiben oder einen Kommentar dalassen.

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Lebendigkeit und eine schöne Zeit, bis wir uns wieder lesen …

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Das habe ich mich die letzte Zeit auch öfter mal gefragt. Und meine Antwort war JA. Wenn wir enttäuscht werden, tut das weh. Man fühlt sich verraten, im Stich gelassen oder hintergangen. Das Leben ist nun mal so und steckt voller Enttäuschungen. Es gibt sie in der Liebe, in Beziehungen, aber genauso unter Freunden und im Beruf. Doch ganz egal, ob wir uns auf Zusagen verlassen oder Erwartungen nicht erfüllt werden, entscheidend ist immer, wie wir damit um gehen.

Enttäuschungen, es sind Wahrheiten mit Verspätung

Ich persönlich halte ja absolut nichts von dem Satz: „Erwarte nichts, dann bist du auch nicht enttäuscht …“ ja, früher dachte ich mal so, wahrscheinlich weil es alle so gesehen haben. Heute aber ist das ganz anders. Ich erwarte schon etwas, besonders von Menschen, die mir wichtig sind und von den ich glaube, sie gut zu kennen! Da trifft es mich doppelt! Eine Enttäuschung entsteht durch nicht erfüllte Erwartung.

Ich weiß ja nicht wie es Dir damit geht, aber im ersten Moment oder besser gesagt die ersten Tage darauf spüre ich ein Gefühl von etwas Traurigkeit. Ich bin unzufrieden mit der gewesenen Situation und fühle mich manchmal auch unverstanden, manchmal auch  missverstanden. Ich denke nach über das Geschehene und ich merke rasch, wie mir meine sonst so „treue“ Power, kurz mal abhandenkommt. Das gebe ich zu …, auch wenn ich mich damit gar nicht wohlfühle. :D

Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein Anderer tut oder auch nicht getan hat, sondern nur über die eigene Erwartung an den Anderen.

Ralf Kunke

Aber wie geht es weiter?

In diesem Gefühl zu baden, bringt nichts. Es bringt auch nichts, sich ständig zu fragen „Wie konnte ich nur so naiv und blind sein, ich hätte es doch besser wissen müssen!“ Selbstvorwürfe sind kontraproduktiv und verstärken bei mir zum Beispiel, noch zusätzlich die Nebenwirkung einer Enttäuschung. In Wahrheit hat ja alles etwas Positives, ich/wir sehen endlich die Dinge so, wie sie tatsächlich sind und laufen! Klar & wahr.

In einem Satz zusammengefasst: Eine Enttäuschung ist eine doch sehr wertvolle Befreiung von einer Illusion und einem Irrtum.

Der Verlauf und das Gefühl dazu ist ja immer derselbe. Zuerst habe ich diesen Gipfel an Erwartung (wie gesagt, ich erwarte von mir wichtigen Menschen). Tritt es nicht ein, falle ich in ein Loch der Enttäuschung. Dann aber gehts wieder aufwärts und es kommt der Weg der Erleuchtung.

Wir werden wachgerüttelt. Auch wenn es weh tut, führen solche Erfahrungen unter anderem zu persönlichen Wachstum. Die Menschenkenntnis wird sensibilisiert und es stellt sich mehr emotionale Reife ein. ›lächel‹

Wie ich damit umgehe …

Du bist enttäuscht, weil nichts eingetroffen ist, was Du Dir gewünscht hast. Das Gefühl dahinter tut weh. Du fühlst Dich im Stich gelassen und Frustration macht sich bemerkbar? Alles eine normale und angemessene Reaktion auf die Enttäuschung, die Du erlebt hast. ICH akzeptiere dieses Gefühl inzwischen für den Augenblick. Es ist das Beste, was Du tun kannst. Alles andere ist Energieverpuffung. ›zwinker‹.

Wenn Du über einen Menschen enttäuscht bist, dann muss er das nicht zwangsläufig mitbekommen. Überlege, ob Du demjenigen noch eine Chance geben möchtest. Möchtest Du eine Erklärung? Eine Entschuldigung? Wenn ja, dann musst Du das Gespräch suchen. Eine Enttäuschung ist aber individuell und braucht in vielen Fällen keine Erklärung, weil es so ist, wie es die anderen für „richtig“ halten.

Besser ist es, Du bringst Deine Laune wieder auf Vordermann! Ich hebe meine Stimmung, indem ich nach Lösungsmöglichkeiten suche. Das Tolle an unseren Gefühlen ist, dass sie uns motivieren, weiter für die Erfüllung unserer Wünsche  zu einzutreten. Die Nebenwirkungen einer Enttäuschung sind unangenehm und ich versuche sie rasch wieder loszuwerden! WAS kannst Du tun, um Deine Enttäuschung zu überwinden?

Ablenkung. So mache ich es. Denn ich merke, je mehr ich mich mit dem Ereignis beschäftige, umso größer wird meine Wut, meine Traurigkeit darüber. Quasi starre ich auf eine Mücke, die zum Elefanten mutiert. ›lach‹. Deshalb ist Ablenkung genau das Richtige!

Was ich auch für sehr wichtig halte ist, die eigene Bewertung darüber zu überprüfen. Die Enttäuschung wird umso größer, je wichtiger der Wunsch oder die Erwartung war. Ich schwäche meine Enttäuschung ab, indem ich meine Bewertung verändere. „Wäre es für mich … für mein Leben wirklich so wichtig gewesen, dass sich dieser Wunsch erfüllt hätte? Oder, wäre es einfach nur angenehm und schön gewesen?“

Oft ist es auch hilfreich, nach positiven Motiven zu suchen. Was hat den/die Menschen zu diesem Verhalten veranlasst? Was könnte sich dahinter verbergen? Wahrscheinlich hat es überhaupt nichts mit mir zu tun! Hat es mit der aktuellen Situation zu tun? Ist es reine Überforderung oder einfach schlechte Stimmung? Ja, alles ist möglich.

Es ist sinnlos, alle Enttäuschungen vermeiden zu wollen

Wir alle haben eine klare Vorstellung, wie sich bestimmte Situationen und Abläufe entwickeln sollten. Wie Menschen, mit den wir viel zu tun haben, für die wir da sind, sich verhalten sollten. Für mich gesprochen – ich war da schon sehr oft etwas blauäugig unterwegs. Aber wie zu Beginn schon geschrieben – eine Enttäuschung diesbezüglich, schärft die Menschenkenntnis enorm.

Die Enttäuschung ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Aber sollten wir deshalb unsere Träume und Erwartungen verbieten, in uns zu keimen? Dürfen wir uns vom Leben oder anderen Menschen durch die doch vielen Enttäuschungen nichts mehr erwarten? Sicher nicht. Es macht auch gar keinen Sinn! Aber eines weißt Du mit Sicherheit: Lernen wir, Enttäuschungen als Bestandteil unseres Lebens zu akzeptieren. Ich sehe Enttäuschungen immer wieder als neue Chance, mit meinem „Widerstandsmuskel“ zu spielen. Trainierbar ist alles in uns! ›lach‹.

Meine Enttäuschung liegt erst wenige Tage zurück. Und sie hat mich auf diese Idee gebracht, darüber zu schreiben.
Danke du nicht eingetroffene Erwartung, ich werde nicht aufgeben und es wieder versuchen! Es geht mir gut. :-)

Ja und noch ein schöner Satz, den ich Dir mit auf dem Weg geben möchte:

WER SICH DIE ENTTÄUSCHUNG MIT DEM NÄCHSTEN ERSPAREN WILL, WEICHT DEM LEBEN AUS.

Eine schöne, zufriedenstellende Zeit für Dich.

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Hast Du auch manchmal das Problem, dass Dich Menschen als unnahbar, kühl oder sogar arrogant wahrnehmen? Emotionen und Gefühle zu zeigen oder zuzulassen ist nicht so Dein Ding? Ich verstehe Dich total, denn ich war auch mal so. Ich würde vorschlagen, es ist an der Zeit, da mal wieder genauer hinzusehen und zu lernen, Gefühle zuzulassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mein Beitrag Dich dabei unterstützen wird.

Es gibt eine solche Vielfalt an Gefühlen! Da gibt es die angenehmen, die nervigen und solche, die uns zutiefst verunsichern. Das wir klarerweise nicht allen Menschen unsere Gefühle offenbaren ist logisch. Immerhin machen wir uns damit auch eine Spur verletzbar. Problematischer wird es, wenn wir uns unseren engsten Freunden oder vertrautesten Personen nicht anvertrauen können und uns verschließen!

Innerlicher Rückzug schadet nicht nur uns selbst …

Wenn wir uns verschließen, sorgt dieser Rückzug auch dafür, dass wir in allen zwischenmenschlichen Beziehungen nie wirklich tiefe Verbindungen eingehen können. Ich habe dieses Leben lange Jahre genauso gelebt. Unfreiwillig, wenn ich ehrlich bin. Anfangs suchte ich diese Verschlossenheit und Jahre später, schaffte ich aus dieser Abgrenzung nicht mehr (alleine) heraus. Also wie Du siehst, und falls Du Dich gerade angesprochen fühlst, DU bist damit nicht alleine. Ich habe gelernt, dass man statt Gefühle zu unterdrücken, auch lernen kann, besser mit ihnen umzugehen.

Emotionale Offenheit ist nicht einfach, aber sehr wichtig. Du wirst mir recht geben, wenn ich behaupte, dass wir erst in unserem Leben eine Veränderung vornehmen, wenn wir merken, dass es unbedingt notwendig ist! Meine Verschlossenheit, die mich die erste Zeit unter einem ganz anderen Licht erscheinen hat lassen, wurde mit der Zeit ein unschönes Gefühl für mich. Ich wurde in erster Linie als arrogant, ablehnend und sehr eigenartig eingestuft.

Als ich in langsamen Schritten wieder gelernt habe, mich emotional zu öffnen, wurde mein Leben wieder sonniger. Ich strahlte wieder Vertrauen aus und das ist eine wichtige Botschaft und eine noch wichtigere Grundlage für eine zwischenmenschliche Beziehung oder Freundschaft. Indem wir uns einem anderen Menschen öffnen, geben wir ihm automatisch die Möglichkeit:

  • Er kann uns als Mensch richtig wahrnehmen. Es macht uns „greifbar“ und sympathischer.
  • Dieser Mensch kann uns auf Augenhöhe begegnen. Denn wenn ein Mensch unsere Gefühle und Emotionen NUR deuten kann, wird das mit der Zeit sehr anstrengend. In einer Partnerschaft sorgt es aber auch dafür, dass wir uns in eine Position der Hilflosigkeit oder Unterlegenheit begeben.
  • Unser Charakter und unsere Bedürfnisse werden sichtbarer. Denn an unseren preisgegebenen Emotionen, erkennt unser Gegenüber, welche Bedürfnisse gerade vernachlässigt werden.

Nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen profitieren von der „Offenheit“, hauptsächlich bist DU es, die davon profitiert.

Fang bei Dir an …

Meine Verschlossenheit und Kälte waren natürlich das Ergebnis aus vielen unschönen Erlebnissen. Deshalb dachte ich anfangs immer, ich müsste zuerst an den Beziehungen zu meinem Mitmenschen arbeiten, wenn ich mich emotional öffnen wollte. Das war völliger Quatsch! Denn um anderen meine Gefühle zeigen zu können, musste ich erstmal wissen, was in mir so vor sich ging. Es war so schwierig, denn ich konnte meine Gefühle NICHT benennen. Es gibt das wirklich: Man kann die Fähigkeit, seine eigenen Gefühle zu spüren, verlieren!

Der richtige Weg war – meine Wahrnehmung ganz bewusst wieder zu schulen. Welche Empfindungen meinen Körper begleiten. Meinen Gefühlen wieder Namen zu geben. Ist es Wut? Oder ist es Trauer, Unsicherheit oder Aufregung? Es ist ein erster Schritt, die Gefühle wieder zu spüren und sie anzunehmen und neugierig zu werden, was da noch so alles kommt! :D

Wenn ich Dich jetzt frage: „WANN hast DU DICH das letzte Mal richtig gespürt?“ … was wäre Deine Antwort? ›lächel‹

Löse negative Glaubenssätze!

Viele Menschen wurden psychisch geprägt. Sei es in der Kindheit, oder in einer Partnerschaft. Glaubenssätze wie „Du kannst keinem Menschen trauen“ oder „Deine Gefühle werden niemals ernst genommen oder sie werden nur ausgenutzt“, sind Erfahrungen, die oft in der Vergangenheit gemacht wurden. Ist das der Fall, werden sie zu einem „Anker“, der sofort in die Tiefe rutscht, kommt es zu Nähe oder wird das Thema Vertrauen angesprochen.

Es ist hilfreich herauszufinden, welche Glaubenssätze dafür gesorgt haben, dass wir uns so verschlossen haben. Lass Dir aber eines gesagt sein. Die meisten dieser negativen „Ankerplätze“ haben heute keine Gültigkeit mehr! Das kann ich versprechen.

Es ist oft der Fall, dass wir die mangelnde Fähigkeit, uns emotional zu zeigen, einfach von unseren Eltern übernommen haben. Unsere Eltern waren immerhin die Personen, von denen wir sehr viel über soziale Interaktion gelernt haben.

Mach Dich verletzlich …

Hätte ich diesen Satz vor 8 Jahren gelesen, wäre es auch dem gleich gekommen: „Trinke Gift!“ ›lach‹ Heute kann ich darüber schmunzeln. Dieser Selbstschutz, den wir in uns tragen, ist vollkommen normal, aber dieser Schutz ist aus meiner Vergangenheit und nicht mehr in diesem Ausmaß notwendig. Denn letztendlich ist es doch so, wenn wir Gefühle unterdrücken soll uns das vor Verletzungen schützen!

Sobald wir aber gelernt haben, dass nichts Schlimmes geschieht, wenn wir in Alltagssituationen ein kleines Stück mehr Verletzlichkeit und emotionale Offenheit zulassen, gewinnen wir MUT und SELBSTBEWUSSTSEIN. Langsam beginnen wir auch in Situation, die etwas mehr Mut und Überwindung kostet, unser Herz zu öffnen. Ja, es kostet eine Portion Überwindung … heilsam ist trotzdem!

Über mich:

So lange ist es bei mir selbst noch nicht her, dass ich diese Entwicklung durchmachte. In meinen jungen Tagen war ich nie der Mensch gewesen, der sich öffnen konnte. Ich sprach auch mit niemandem über meine Gefühle und Emotionen. Weder mit Freunden noch mit meinen Eltern.

Als ich vor einigen Jahren anfing, mich damit zu beschäftigen, kamen auch andere Menschen in mein Leben. Menschen, die mir mit Verständnis begegneten. Herzlichkeit mitbrachten und mir Liebe schenkten. Und heute? Heute befinde ich mich in einer sehr glücklichen Situation, in der ich mit allen Menschen offen kommunizieren kann, wie es mir gerade geht. Ich habe einen Menschen an meiner Seite, dem ich vertrauen kann und mit dem ich all meine Gefühle teilen darf.

Gefühle zeigen ist keine Zauberei. Du musst nur in der Lage sein, offen und vor allem ehrlich über das zu reden, was gerade ist.

Ein wichtiger Tipp zum Abschluss:

Lenke Deine Aufmerksamkeit immer auf das Positive! Ich habe viel über unangenehme Gefühle geschrieben heute.

  • Woher sie herkommen,
  • wie Du sie annimmst,
  • warum Du diese Gefühle teilen sollst und
  • mit wem Du sie teilen sollst.

Unangenehme Gefühle machen jedoch nur einen Teil des Ganzen aus. Fühlst Du Dich gut? Dann lass es Deinem Umfeld wissen! Es gibt nämlich auch so unglaublich viele SCHÖNE Gefühle! Gefühle, die sich so toll anfühlen. :D

Es ist so wichtig, dass Du auch (Vor)Freude, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Verbundenheit annimmst und zum AUSDRUCK bringst! Ich erlaube es mir heute auch vor anderen Menschen mein Lachen oder meine Begeisterung zu zeigen. :-) Genießen wir unser Leben mit all seiner Vielfältigkeit an Gefühlen und erlauben wir es unseren Mitmenschen, ein Teil davon zu sein.

Wenn Du das tust, wirst Du bald das Gefühl haben, in die ohnehin so unterkühlte Welt, ein bisschen Wärme zu senden und ein Zuhause zu haben, was viele schöne Plätze für Dich reserviert hat.

Menschen, die ihre Gefühle zeigen, sind nicht naiv. Im Gegenteil, sie sind so stark, dass sie keine Masken brauchen. :-)

Ich freue mich, wenn ich Dich heute mit meinem Beitrag abholen konnte. Wir können unser Leben mit so kleinen, vielleicht nicht immer ganz einfachen, Veränderungen sehr verschönern. Ein guter Zeitpunkt heute damit zu beginnen. ›lächel‹

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Kann man mit der Angst Freundschaft schließen? Obwohl sie nicht unbedingt ein guter Kompass ist? Denn die Angst führt uns nicht zu uns, sondern sie veranlasst uns, negativ zu denken und ganz viele Dinge von vorneherein nicht zu tun. Jeder von uns kennt sie … diese Angst. Ein unangenehmes, mulmiges Gefühl, das sich ausbreitet, wenn wir andere ungewohnte Richtungen einschlagen.

Ich schreibe heute nicht über das gesunde Maß an Angst. Die Angst, die sich wie ein warmer Mantel über uns legt, sind wir in Gefahr. Ich schreibe über die Art von Ängsten, die ein Leben wirklich beeinträchtigen können. Über Angstzustände, die in bestimmten Situation auftauchen können. Generalisierte Ängste. Angst vor Ereignissen … sich übermäßig zu sorgen. Über die Angst, die Gefühle wie Panik und Hilflosigkeit auslöst.

Ich erzähle darüber, weil ich die Angst so gut kenne

Ich glaube sagen zu können, dass mein Leben schon von Kindheit an, von Angst ummantelt war. Meine Ängste reichten von – bis. In den Jahren danach, habe ich dann sehr gerne meine Komfortzone verlassen, bin immer wieder ausgebrochen und habe mehrmals auf die „STOP“ – Taste des Lebens gedrückt. Meistens war das unfreiwillig und bei meinem letzten „Stillstand“ vor einigen Jahren ging all das mit dutzenden Ängsten einher.

Mir war gar nicht bewusst, wie viele Ängste ein Mensch überhaupt haben kann! Meine Existenz – und Verlustangst war dabei am schlimmsten. Die Angst nicht geliebt zu werden … nicht richtig zu sein! Meine enorme Angst vor Stille und Leere! Und ich hatte riesige Angst Gefühle zu zeigen und zu spüren. Ich fürchtete mich davor, wieder verletzt zu werden. Ich hatte große Angst auf meine alten „Wunden“ zu stoßen. Und ich hatte Angst jegliche Kontrolle über mein Leben zu verlieren! Einige Zeit danach, vor meiner eigenen Größe … Angst vor Sichtbarkeit. 

Schon beim Aufzählen und Aufschreiben meiner Ängste wird mir ganz anders. Unglaublich, was ein Mensch für Ängste haben kann. Es gibt noch so viele Arten von Angst. Und wenn wir auch alle schon davon gehört haben, mit der oder dem einen darüber gesprochen haben – es ist total anders, wenn es einen selbst betrifft! Blicken wir hinter die Kulissen Angst geplagter Menschen, findet man sehr viel – ich nenne es jetzt mal „Unordnung“. Es bedarf sehr viel Arbeit, Disziplin und Mut, wieder etwas Ordnung in das Leben zu bringen.

In all der Zeit habe ich allerdings ganz viel lernen dürfen: Es sind genau DIESE Momente, die mich wachsen lassen … bis heute. Denn viele meiner Ängste sind geblieben. Sie sagen mir hin und wieder „Hallo du!“. Innere Reife und Stärke kommen eben nicht vom seichten durchs Leben tänzeln. :D Deshalb habe ich mich auch in einer gewissen Weise, mit meinen Ängsten angefreundet ›lach‹. Ich sehe sie als Chance mich weiterzuentwickeln!

„Wenn Du Deine Gefühle nicht fühlen willst, spann den Bauch an …“

Dieser Satz ist wirklich alt und ich habe ihn vor vielen Jahren gesagt bekommen. Denk doch mal an Deinen Alltag. Wie oft am Tag ist Deine Bauchgegend angespannt? Atmest Du tief in Dich hinein oder atmest Du „flach? Meine Antwort darauf war: Angespannt und gefühlt, kaum atmend.

Falls es Dir auch so geht und Du Dich dabei erwischst, dass Du häufig angespannt und flach atmend durch Dein Leben rennst, dann verurteile das nicht. Nimm es wahr. Das Schöne an der Sache ist, sobald wir uns unseren Ängsten stellen, fängt die Mauer um unser Herz an einzubrechen. Allerdings in einer „Slow-Motion“ Geschwindigkeit!  Aber mit jedem einzelnen Schritt in Richtung Angst wird diese Mauer niedriger, … DAS verspreche ich!

Meine Ängste waren meine Verbündeten. Mein Leben lang. Deshalb ist es auch nicht so einfach, sie ganz loszulassen. Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen berichten. Ich fühle zwar mit meinen Ängsten nicht unbedingt wohl, habe aber auch nie richtig gelernt, Vertrauen zu haben. Und so halte ich ganz gerne mal an der Angst fest. Tust Du das ebenso, schreit das Herz nach Aufmerksamkeit. Als Nächstes mischt unser Körper mit. Er sendet unüberhör-  und sehbare Signale in Form von Wehwehchen. Das können Rückenschmerzen, Dauermüdigkeit und Kopfschmerz sein. Aber selbst DAS übergehen wir und bringen es NICHT in Zusammenhang mit unserer Angst. Zu viel Druck und Stress JA. Angst NEIN.

Gerade in den letzten Monaten fühlten sich meine Ängste wieder richtig wohl bei mir! Es ist viel passiert, Dinge, die im Leben nicht eingeplant werden. Und dann äußert sich meine Angst als unangenehmes schweres Gefühl in Brust und Bauch. Bin ich in solchen Phasen nicht achtsam, nistet sie sich genau in diesen Bereichen ein und betrachtet mich wahrscheinlich als 5-Sterne Spa Hotel! ›lach‹.

Klar, sie bekommt alles, was sie möchte. Sie bekommt ein 5-Gänge-Menü mit pikanten negativen Gedanken von mir ans Bett.  Sie weiß ja ganz genau, was mich triggert, und worauf ich anspringe und das probiert sie immer und immer wieder aus. So ist sie … die Angst, das kleine Luder!

Ängste sind wie Wellen …

Ich hatte vor fünf Jahren ein starkes Bedürfnis, meine Gedanken, Worte und Erfahrungen öffentlich zu machen. Allerdings waren da auch gefühlt 100 000 Ängste in mir. Meine Zweifel waren so groß  und meine alten Glaubenssätze hatten so wahnsinnig viel Macht über mich! Ich wollte Veränderung, hatte aber gleichzeitig so große Angst davor, ausgelacht und abgelehnt zu werden.

Meine Zeit damals war keine gute gewesen. Es wäre sicher einfacher gewesen, weiter mit meiner depressiven, ängstlichen Einstellung, im Bett zu bleiben oder halbherzig einen Job anzunehmen, der mir Geld brachte. Ich war damals noch nicht sehr weit mit meinen Veränderungen, aber ich habe mich auf eine innere Suche zu mir selbst begeben. Das kostete mich viel Überwindung!

Mit viel Zuspruch meines neuen Partners habe ich eine Entscheidung getroffen und bin in die Wellen aus Scham, Schmerz, Angst und Trauer hineingetaucht. Ich bin all meinen Ängsten begegnet und konnte sie so langsam hinter mir lassen.

Die Angst wird kleiner, wenn wir sie zulassen und auch fühlen! Erst als ich ganz bewusst mit meinen Ängsten gearbeitet habe, konnte ich mich immer wieder dafür entscheiden, einen neuen Weg zu nehmen. Den Weg der Zuversicht, des Vertrauens und der Liebe.

Manchmal hilft es …

Manchmal hilft es, ganz konkret, Dinge zu lernen, die uns dabei helfen, unser Leben leichter zu machen. In meinem Fall war es mein Blog. Ich lernte jede Menge von meinem Herzmenschen. Musste mich über das Online Business, Marketing und Social Media schlaumachen. Wie die Dinge so funktionieren ›lach‹. Ich absolvierte intensives Schreib-Coaching, machte Online-Seminare, aber vor allem tat ich eines: Ich habe mich aktiv dazu entschlossen, meiner Angst ins Gesicht zu schauen. Mich nicht einschüchtern zu lassen!

Warum ich Dir das heute alles schreibe? Ganz klar gesagt. Ich möchte Dir Mut machen. Kein (Angst)-Berg ist zu hoch, um ihn nicht besteigen zu können! Egal um welche Angst es geht. Um welche Form des „gesehen werden“ es geht. Das nicht alle Menschen so denken wie Du und ich es tun ist ok. Dass uns nicht alle Menschen dafür lieben, WAS und WIE wir etwas machen, ebenso ok! Dass Kritik zum Leben gehört, wissen wir alle, also … auch ok. All das darf sein und die Ängste haben dabei auch ihre Berechtigung, NUR sie dürfen uns niemals einschränken und von unseren Wünschen abhalten!

Gehe Deinen Herzensweg. Unser Leben ist viel zu wertvoll, um uns von der Angst ausbremsen zu lassen. Ich gebe Dir mein Mantra mit auf Deinen Weg:

HERZLICH WILLKOMMEN ANGST!

Danke, dass DU heute bei mir warst und vielleicht kannst Du Dir daraus etwas mitnehmen, das Dich einen Schritt weiter bringt!
Bis zum nächsten Mal …

Lesezeit: < 1 Minute

KLAR-TEXT …

Wir bleiben heute nicht mehr ewig in Beziehungen, in denen wir NICHT Atmen können … in denen wir unsere Arme und unser Herz nicht öffnen können (dürfen).

Denn da gibt es diese Stimme, die uns zuflüstert: „Hey … DU … DU bist wunderbar, DU bist kostbar und wertvoll …!“
Steh zu Deinen WERTEN Liebes!

Ich weiß, dass heute Frauen KEINE Angst mehr haben vorm ALLEINSEIN. Ganz im Gegenteil!
Die Zeiten des „Alleinseins“ lassen uns reifen. ›lächel‹

Wir Frauen suchen heute nicht mehr um jeden Preis das passende GEGENSTÜCK …
Eines, von dem wir meinen, dass es uns GANZ macht. Machen sollte oder könnte.

LIEBES – wir sind schon GANZ!

Frauen helfen und unterstützen Frauen.
DAS ist eine sehr wertvolle Medizin.
Sie ist wohltuend, wenn wir uns einsam oder traurig fühlen!

ICH für meine Person weiß, dass da, wo ich … wo Frauen nicht von Herzen geachtet und respektiert werden, ich heute NICHT mehr sein möchte!
Mein Platz bleibt an dieser Stelle FREI!

Eigentlich wollen wir Frauen nichts Unmögliches.
Wir möchten NUR ehrliche und ECHTE Verbindungen mit Frauen & Männern.
Kontinuierlich … konsequent … rein und stark.
Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt.

Schön das Du mich besucht hast.
Und ich hoffe, wir lesen uns ganz bald wieder!
Ciao …

Lesezeit: 4 Minuten

„Aus der Vergangenheit lernen, heißt Zukunft gewinnen“ … Hab ich mal wo gelesen und damals absolut NICHT verstehen können. Manchmal wird einem erst viel später klar, was einem irgendwer oder irgend ein Zitat sagen will. Und plötzlich macht irgendwie alles Vergangene einen Sinn.

Bis vor einigen Jahren, war mein Leben nicht mein „Freund“ und das Schicksal schon zwei Mal nicht. Ich fühlte mich meinen Umständen ausgeliefert. Kaum in der Lage, mein Leben wieder geradezurücken oder zu kontrollieren. Dass sich diese damalige Situation mal ändern könnte, damit habe ich gar keine Gedanken verbracht. Inzwischen hat sich SEHR VIEL getan und ich weiß, dass das Leben es trotz vieler unangenehmer Momente und Abschnitte, es NUR zu unserem Besten dreht!

Ich bereue keine Minute meines Lebens

Natürlich wäre mir auch lieber gewesen manche Sache nicht erlebt zu haben. Aber wie man ja so schön sagt „Das Leben ist kein Wunschkonzert“.  Es gibt so viele Ereignisse in unserem Leben und jedes davon hat einen Sinn. Wenn ich zurückdenke, wie viele Tränen ich vergossen, wie viel Angst ich durchgestanden habe … über einen mir so endlos vorkommenden Zeitraum, ich kann es gar nicht glauben.

Ich möchte mein altes Leben nicht wieder, aber ich bereue auch nichts von all dem. Denn all die Phasen und Erlebnisse, die Ohnmachtsmomente … all diese kranken und verrückten Dinge, haben mich hier hergebracht, wo ich heute bin. ZU MIR SELBST. Es gibt selten ein Auftauchen aus der Tiefe, ohne danach tief nach Luft zu ringen! Viele Menschen laufen durch finstere Täler und werden auf Herz und Niere vom Leben geprüft.

Wenn die Schmerzspitze dann erreicht ist, wird auch die Sicht etwas klarer und wir sehen, wie flach wir eigentlich am Boden liegen. Kraftlos … ohne Perspektive … dafür schmerzerfüllt, traurig und hilflos! Jeder der von uns diese Phase schon mal erlebt hat, wird diese Gefühle niemals vergessen. Solange man nicht an diesem Punkt angekommen ist, gibt es für die meisten auch keinerlei Grund für eine Veränderung – wir machen einfach weiter …

Mit diesen Gefühlen umzugehen ist schwer

Bei mir hat es richtig lange gedauert, bis ich sie als Teil von mir akzeptieren konnte. Die „Friedensschließung“ dauerte noch zweimal so lange! Ich glaube sogar, dass ich damit bis zu meinem Lebensende zu tun habe. ›zwinker‹. Mir ist heute ganz klar, all das war für mich eine Notwendigkeit, all das Leid und die unbeschreibbaren Phasen meines Lebens, sonst könnte ich jetzt und hier vermutlich nicht darüber schreiben!

Ich will ganz ehrlich sein. Ich hatte früher nicht den Drang, anderen zu helfen. Es war ja auch gar nicht möglich, denn ich konnte mir ja selbst nicht helfen! Das Umdenken kam erst mit meiner ganzheitlichen Veränderung.

Die Dinge, die ich während dieser schmerzvollen Zeit gelernt habe, bringen die verlorenen Puzzleteile ans Tageslicht. Alles nimmt plötzlich Formen an. Ich sehe es als eine Art Mission, anderen zu zeigen, dass es möglich ist – und das klingt wahrscheinlich jetzt sehr eigenartig – das LEID und SCHMERZ, den Du, ich wir alle durchlaufen, nicht umsonst ist!

Das Schwere daran ist, dass wir es zulassen müssen, dann entdecken wir auch einen Sinn darin. Er führt uns in ein Leben, das durchaus wieder Leidenschaft, Antrieb, Freude, Liebe und Glück enthält. Und da ist es wieder … „das Licht auf der anderen Seite des Tunnels“. :D

Alles geschieht zu unserem Besten …

Ich nehme mich als Beispiel: Wenn ich mir mein Leben anschaue, dann sehe ich eine glückliche Frau, die sehr viel Positives in beiden Händen halten darf. Ich weiß, dass einige Bekannte das ganz anders sehen als ich. Auch wenn meine Gesundheit und meine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkter ist, als früher, fühle ich mich FREIER!

Auch wenn ich durch diese gesundheitlichen Defizite meinem eigentlichen Job nicht mehr nachgehen kann und mein Einkommen um mehr als die Hälfte abgenommen hat, … fühle ich mich REICHER!

Ich muss(te) viele Abstriche machen, aber ich habe jetzt, und nur deswegen, die Möglichkeit, endlich selbstbestimmt leben zu können! Ich bin befreit von Zwang und muss. Ich gehöre keiner „Herde“ mehr an und mir ist endlich egal, was andere über mich und meine Lebensart denken und sagen. Ich weiß, wer ich bin und wer ich nie mehr sein möchte!

Alles geschah und geschieht nur zu meinem Besten. Mein Leben heute, verdanke ich den Tränen, die ich geweint habe, der Angst, die ich ausgestanden und den Schmerzen, die ich erlebt habe. Es ist mir ausschließlich möglich mein Leben so zu leben wie ich es jetzt und heute gestalte, weil ich einen Sack Lebenserfahrung sammeln konnte. Gutes wie schlechtes. Ich habe sie angenommen und akzeptiert UND es hat sich etwas Grundlegendes verändert: ICH VERTRAUE.

In das Leben und in mich selbst! Persönliches Versagen kann ich heute gut akzeptieren, denn ich weiß, es wird einen anderen Weg geben, der mich dahin bringt, wo ich hin möchte. Stehen wir im Vertrauen, wird uns das Leben genau DAS exakt widerspiegeln!

Die Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen!

Vielleicht bist DU gerade in einer Lebensphase, wo Du diese Sätze von mir überhaupt nicht annehmen und auch nicht verstehen kannst. Ich verstehe Dich, denn ich stand auch an diesem Punkt! Aber glaube mir bitte, wenn wir unser Leid und die für viele schmerzhafte Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen, verblasst der Nebel und unsere Augen richten sich auf etwas Wundervolles und Freies. ›lächel‹.

Es wird so sein, dass wir den Sinn jetzt noch nicht verstehen und begreifen können. Aber ich  bin mir ganz sicher, dass Dir JETZT … ganz spontan bestimmt ein Ereignis aus Deiner Vergangenheit einfällt, dass Du im ersten Moment als absolut sinnlos und grauenvoll erlebt hast. Heute im Nachhinein wirst Du es als Glück und Segen erkennen? Hab´ ich recht?

Und so geht es auch mir. Jede einzelne Begebenheit (auch Krankheit und Verluste) aus meiner Vergangenheit, ergaben auf irgendeine Weise Sinn. Und sei es „nur“ der, dass ich daran wachse und stärker werde! Auf diese Weise wird ALLES – so weh es uns auch tun mag – zu etwas, das schließlich zu einem guten Ende führt.

Heute bin ich oft erstaunt über mich selbst, mein Leben völlig bewusst wahrzunehmen. Die kleinen und größeren „Wunder“ zu bestaunen und einfach nur dankbar zu sein. :D Ich schaffe es heute die Welt so zu betrachten wie sie ist und NICHT durch eine unrealistische Wunschbrille. Die Vergangenheit war, … die Zukunft liegt vor uns. Alles fühlt sich echter und leichter an UND es macht auch mit Einschränkungen richtig Spaß! ›lach‹

Alles geschieht so, wie es geschehen muss … nur zu unserem Besten. Davon bin ich überzeugt.

Deine Erfahrungen darfst Du mir gerne mitteilen, ich freue mich darauf!

Lesezeit: 3 Minuten

Dankbar zu sein ist ein tiefes und wunderbares Gefühl. Sie ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Ganz egal in welcher Stimmung wir sind, wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, wofür wir dankbar sein können oder könnten, dann verändert sich unsere Stimmung spontan.

Vielleicht geht Dir jetzt der Gedanke durch den Kopf: „Wie kann sie jetzt von Dankbarkeit schreiben, wo doch unser aller Leben so aus der gewohnten Bahn geworfen wird?“ Falls das gerade so sein sollte bei Dir – ich gebe Dir zum Teil recht. Selbstverständlich schätze ich diese außergewöhnliche Zeit nicht, aber mit viel Wut im Bauch auf die ganze Welt und Ursache, die ich nicht kenne, umherzulaufen, bringt mich auch nicht weiter. Ganz im Gegenteil – sie würde mich krank, traurig und verbittert machen. Deswegen konzentriere ich mich lieber auf die Dinge, die mir geblieben sind. Die ich durch diese Zeit der Pandemie lernen konnte und für die ich jeden Tag DANKBAR bin. Falls Dir meine Sicht der Dinge bis hierher noch immer nicht gefällt, dann wird der Rest meines heutigen Beitrages wahrscheinlich auch nichts für Dich sein. Sorry.

Wofür können wir dankbar sein?

Leider muss ich oft die Zeit vor ein paar Jahren immer wieder erwähnen: ICH war kein Mensch, der für irgendetwas „dankbar“ war. Alles war selbstverständlich. Und alles war irgendwie logisch und klar normal. Und NEIN … darauf bin ich keinesfalls stolz! Ich kann deshalb so offen darüber schreiben, weil ich mich um 360 Grad verändert habe. Das Gefühl „DANKBARKEIT“ kannte ich nicht. Ich habe es neu entdecken dürfen und mich intensiv damit auseinandergesetzt. ›lächel‹. Ich kann also heute wirklich behaupten, endlich eine sehr dankbare Frau zu sein. Darauf bin ich stolz UND auch schon wieder dankbar … ›lach‹.

Deshalb fällt es mir auch kein bisschen schwer, diesen sehr wichtigen Beitrag zu schreiben. Dankbarkeit bringt mich zum Lächeln und macht glücklich! Ich bin für so vieles dankbar:

  • Für meinen wunderbaren Herzmenschen, dem ich zum Teil diese neue Dankbarkeit zu verdanken habe!
  • Für meine tollen Kinder, die mit beiden Beinen fest und klug im Leben stehen.
  • Für mein schönes Zuhause in Österreich und die Möglichkeit, die meiste Zeit in unserer Zweitheimat Italien zu verbringen.
  • Für mein selbstbestimmtes Leben, dass mir meine Gesundheit zurückgebracht hat.
  • Für unsere Hunde, die so manche Medikamente ersetzt haben. :-)
  • Für meine Persönlichkeitsentwicklung und meine Art zu SEIN.
  • Für alle Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Manchmal ja nicht ganz einfach. ›lach‹.
  • Für die Natur, die mir unsagbare Kraft und Energie schenkt!
  • Für die Fähigkeit, Musik zu hören … gutes Essen zu kochen … an Blumen zu riechen.
  • Für alle Momente, die ich genieße oder daraus lernen kann!
  • Für jeden neuen Morgen.
  • Für meine Arbeit, meine Kreativität, die ich mit Freude mache.
  • Für DIEJENIGEN, die da waren und da sind, wenn ich sie brauche …
  • Und für jeden einzelnen Sonnenunter- und Sonnenaufgang! ›herzschmelz‹
  • Und noch ganz viel mehr …

Vieles fehlt mit Sicherheit. Vieles ist aber nicht mehr wichtig in meinem Leben. Fehlen wird trotzdem einiges. Aber es geht ja nicht nur um mich. Ich will damit sagen und zeigen, dass es soo viele Dinge gibt, für die wir trotz der Scheiße (Entschuldigung) … DANKBAR sein können und das jeden Tag aufs Neue!

Nicht jeder Tag ist super, aber es gibt jeden Tag etwas Schönes!

Man stelle sich jetzt mich nicht so vor, dass ich schon am Morgen ein breites Grinsen der Dankbarkeit auf meinem Gesicht trage. Es gibt sie auch bei mir – die Tage der Hilflosigkeit, der Traurigkeit und der Wut! Ich versuche mich nur sehr rasch an die Dinge zu erinnern und zu orientieren, die mir helfen, diese giftigen Gefühle zu vertreiben … meistens mit Erfolg. :-)

Anlässe dankbar zu sein und sich zu freuen, gibt es wirklich jede Menge, wenn wir bereit sind, vieles Selbstverständliche wertzuschätzen. Denken wir immer daran: was heute noch selbstverständlich für uns ist, kann schon morgen ein schmerzhafter Verlust oder eine Einschränkung in unserem Leben bedeuten!

Erstelle Dir doch selber so eine Liste, für die Du dankbar bist. Halte Dir vor Augen, wie viel Gutes und Schönes es in Deinem Leben (ganz bestimmt) gibt. Wenn Du diese Liste liest, wird es sich wie Reichtum anfühlen. Wie jedes andere Gefühl auch lassen sich auch Dankbarkeit und die dazugehörigen Gefühle trainieren. Ich hab’s ja auch erlernt. :D

Je öfter Du Dir Deinen „Reichtum“ vor Augen hältst, umso stärker werden Deine damit verbundenen Gefühle. Wenn Du nämlich nicht weißt, was DU hast, dann rennst Du ständig etwas hinterher, was Du nicht finden wirst, weil es Dir nicht bewusst ist das Du es in Wahrheit schon besitzt. Fazit – es ist der beste Weg, unzufrieden durchs Leben zu laufen!

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Es ist einfach so: Dankbarkeit führt zu innerer Harmonie und innerem Frieden! Wer bestimmt, was wir denken? WIR. Und wie wir denken und fühlen und gefühlsmäßig auf etwas reagieren, liegt ebenfalls an UNS!

Mit anderen Worten: WIR haben die Wahl, wie wir uns fühlen möchten. Dankbar und somit glücklicher durchs Leben zu laufen … oder undankbar und automatisch unzufrieden zu existieren. >Augenbraue hoch<

Somit habe ich alles gesagt was mir am „Herzal“ lag. :-)
Pass auf Dich auf, bleib weiter gesund …

Lesezeit: 5 Minuten

Ganz ehrlich? Dieses Thema ist keines, worüber ich gerne mit Leib und Seele schreibe. Und vermutlich ist es auch deshalb eines der Wichtigsten. Drüber zu schreiben ist eine Art Therapie … eine Ausdrucksart und eine Reflexion plus Verarbeitung. Ich würde sagen es ist ein „Allerweltsthema“ für jedermann und eventuell passt es auch gerade für Dich ganz gut?

Ich sitze gerade, nach einem ausgedehnten Hundespaziergang am Strand, in meinem „Outdoor-Büro“. Mein Herzmensch und ich haben uns dabei über Gott und die Welt unterhalten, es wurde gelacht und geblödelt. Über das Leben philosophieren ist etwas Wunderbares, vorausgesetzt, man unterhält sich mit der richtigen Person. Ich hab’s wie immer sehr genossen. Ich fühle mich leicht, bin happy, dankbar und sehr glücklich!

Mein MacBook liegt aufgeklappt vor mir um diesen Beitrag, den ich schon mehrmals nach „hinten“ gereiht habe, zu schreiben. Bei mir ist es still. Es ist nur die leise Musik, die ich immer gerne zum Schreiben habe, hörbar … und das „Klicken“ meiner Tastatur. Und dann ist da auf einmal dieser Moment da. Mein Gefühl von Glück und Leichtigkeit hat sich verändert. Mein Platz hier war vor ein paar Minuten noch umgeben von einer besonderen Aura und jetzt? Jetzt ist eine Art … wie soll ich es benennen … „Traurigkeit“ zu Besuch, ausgelöst durch Musik die mich berührt …

Melancholie ist bei mir eingezogen. Die Musik die sich gerade in meinen Ohren intensiv ausbreitet, löst auf einmal einen Schmerz in mir aus. Vergangene Enttäuschungen sind wieder ganz präsent … Enttäuschungen, die Jahre zurückliegen. Und ganz gleich wie ich all das verarbeitet habe – ich kann vieles noch immer nicht richtig begreifen und es tut immer wieder mal richtig weh …

Enttäuschungen hinterlassen Blessuren …

Es sind Narben, die auf unseren Herzen, auf unseren Seelen zurückbleiben. Manche davon liegen tief … manche sind nur oberflächlich. Manche „heilen“ von selbst, andere brauchen ganz viel Aufmerksamkeit und Geduld! Was ich dabei nicht aussparen möchte ist: Es ist GUT sich selbst zu fühlen … zu weinen. Es ist GUT sich selbst mit ehrlichen Gefühlen zu begegnen.

Die Musik war schon immer das, was mein Herz erreichte und öffnete. Die Musik brachte mir meine verloren gegangenen Gefühle wieder! Musik trägt mich auf ganz besondere Weise. Meine Stimmung orientiert sich oft stark an der Musik, die ich höre. Es strömt etwas in beide Richtungen und ist eine Verbindung direkt in mein Herz. :D

Eine Enttäuschung ist ein bitterer, tief dringender Schmerz, der sich bei mir durch alle Venen schleicht. Es ist ein Gefühl mit immenser Kraft! Es fühlt sich an, als würde ich vor einem tiefen Abgrund stehen. Ungesichert und mit schmerzendem Brustkorb. ENTTÄUSCHUNG … sie fühlt sich kalt an, hohl und sie ist gnadenlos ehrlich! Ein Gefühl das von null auf hundert präsent sein kann. Die Hand die ich dabei ausstrecke greift ins Leere … kein Halt … nichts. Das ist mein tatsächliches Gefühl der Enttäuschung.

Das Gefühl sich selbst zu enttäuschen …

Das Gefühl von sich selbst enttäuscht zu sein, gibt es natürlich. Für meinen Teil kann ich aber sagen, dazu habe ich in den letzten Jahren, sehr viel Abstand gewonnen. Ich  bin „gut“ darin geworden, alles was passiert zuzulassen und wenn auch manchmal ungern anzunehmen. Was bedeutet: Ich bin eigentlich so gut wie nie enttäuscht von mir! ›lach‹. Ich lebe das Leben so, wie es kommt. Mit jeder Hürde und jedem Tal.

Das Wort ENTTÄUSCHUNG:

Ich zerlege dieses Wort mal. Genau gesehen bedeutet es, dass die TÄUSCHUNG ein ENDE hat? Der „Irrtum“ zeigt sich und die „Wahrheit“ kommt ans Licht. Natürlich kommt es manchmal vor, dass wir uns in unseren Erwartungen oder Bedürfnissen täuschen. ICH verlaufe mich sehr oft in Dingen und Gefühlen! Genauso wie ich immer wieder mal falsch interpretiere. Doch deswegen von mir enttäuscht sein?

Ich habe festgestellt, dass es keinen Sinn mehr macht, sofern wir mit uns selbst liebevoll umgehen, über sich selbst zu urteilen und enttäuscht zu sein. Es würde nämlich bedeuten, dass wir uns selbst nicht ehrlich entgegentreten.

Wie ist es, von anderen enttäuscht zu werden?

Oder – ich verbessere: Sich in einem anderen Menschen zu täuschen? Sich mit anderen zu verbinden ist wichtig, weil unsere Beziehungen jede Menge von uns selbst zeigen! Es ist ein großer „Erfahrungsspielplatz“ auf dem wir uns alle tummeln und wo es klarerweise auch nicht nur positive und schöne Gefühle zu spüren gibt, sondern auch jede Menge schwierige und schmerzhafte!

Ein Nährboden der Gewalt, des Hasses und der Kriege. Und in dieser Gliederung findet auch die Enttäuschung ihren Platz. All das entsteht, wenn sich Menschen nicht einigen können und wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.

„Hab´ keine Erwartungen, dann wirst Du auch nicht enttäuscht!“ Wer von uns kennt diesen Spruch nicht? Ich habe mir den auch sehr gerne eingeredet! Es ist der größte Blödsinn überhaupt! Wenn ich immer nur Hoffnungen habe, werde ich doch nicht nur durch „Wunder“ überrascht! Wunder gibt es nur selten und Hoffnungen erfüllen sich nicht jedes Mal. Was ist dann?

Und bitte, warum darf ich keine Erwartungen an einen anderen Menschen haben dürfen? Ja ich gebe es zu, … manchmal sind meine Erwartungen etwas zu hochgeschraubt. Na gut das wird mir meist selbst sehr schnell klar. Aber ich finde es super wichtig gewisse Erwartungen zu haben! Sie zeigen unsere Selbstliebe. Es zeigt, was mir wichtig ist und wie wichtig ich mir selbst bin!

In all meinen Beziehungen und Freundschaften erwarte ich mir zum Beispiel Ehrlichkeit, Wertschätzung und ein authentisches Sein. Wer sich dabei überfordert fühlt, darf gerne mein Leben verlassen. Ich möchte einfach nichts anderes mehr in meinem Leben als Menschen, die mir guttun und die meine Werte teilen.

Noch ein Beispiel: Ich reserviere einen Tisch in einem angesagten Lokal. Ich hübsche mich auf, ziehe meine beste Jeans an und freue mich riesig auf einen tollen und entspannten Abend. Und dann … das Essen schmeckt absolut scheußlich, dass Personal ist unfreundlich … ich bin richtig enttäuscht. :-( Meine Freundin meint dazu nur: „Na ja, hättest du deine Erwartungen zu Hause gelassen, würdest du jetzt nicht enttäuscht sein!“

Hallo? Echt jetzt? Funktioniert so unser Leben? Ich sehe das schon ein wenig anders. Wenn ich schon so viel Geld in die Hand nehme und mich für eine Lokation entscheide, die in aller Munde ist und mit Lob überschüttet wird, erwarte ich auch eine gewisse Leistung! Punkt und aus. Das ist doch in allen Bereichen so! Es macht nicht wirklich Sinn, total erwartungslos durchs Leben zu gehen.

Was, wenn die Beziehung unsere Erwartungen nicht entsprechen?

Es ist nicht nur meine Erfahrung, ich weiß, dass viele – insbesondere Frauen – zuerst mal bei sich selbst zu suchen beginnen. Was ja (fürs Erste) nicht unbedingt falsch sein muss. Doch dann beginnen wir an uns selbst zu verändern. Selbst gestellte Fragen tauchen auf:

  • Bin ich gut genug?
  • Was mache ich falsch?
  • Bin ich nicht liebenswert?
  • Verlange ich zu viel?

Und mit diesen Fragen bohren wir viele kleine Löcher in unsere Persönlichkeit. Wir entfernen uns von uns selbst. Statt bei sich selbst zu bleiben, versuchen wir meistens Verständnis für den anderen zu haben. So rennen wir mit Vollgas auf eine Mauer zu, die nur Schmerz und Enttäuschung für uns über hat. Viel besser wäre es doch, bei uns selbst zu bleiben und GUTE Entscheidungen für uns zu treffen.

Nachsatz:

Ganz egal wie wir es drehen und aus welcher Perspektive wir auf Enttäuschungen blicken. Sie sind einfach „Mist“ und hinterlassen zu viel Schmerz. Doch gehören sie scheinbar zum Leben dazu. Da müssen wir wohl alle durch. Nur dadurch formt sich unsere Persönlichkeit. Dabei ist es aber wichtig – und das ist ein 100 %iger Erfahrungswert – wir sollten uns den Schmerz nicht immer so ans Herz binden! JA, es ist wirklich schwer solche Momente einfach abzublocken, dieses Gefühl steckt mir noch immer in den Gliedern. ABER … frustrierte Menschen machen frustrierte Dinge! Und meistens sind es genau diese Dinge und impulsive Handlungen, die uns am meisten schmerzen.

Und so ist es … unser Leben mit all seinen Enttäuschungen & Erwartungen. Es „passiert“ nicht einfach. Das Leben antwortet uns auch.

Dr. Joe Dispenza

Schön dass Du heute wieder da warst. Manchmal ist darüber schreiben die beste Therapie. ›lächel‹

Lesezeit: 4 Minuten

Wenn einen nichts mehr erfüllt, alle Gefühle, die ein Mensch so haben darf, einfach nicht an die Oberfläche kommen, dann spricht man von innerer Leere. Manchmal kommen diese Gefühle schleichend und sie haben meistens geplant, länger zu bleiben. Ein längeres Telefonat mit einer sehr guten Bekannten erinnerte mich an meine eigene Lebensgeschichte. Vielleicht machst auch Du gerade diese Phase durch? „Ich fühle mich einfach nur leer …“ Wenn es so sein sollte, dann sehe diesen Artikel heute als den Deinen.

Tiefgründige Gespräche sind auch am Telefon möglich. Auch, wenn mir dabei die ins Gesicht geschriebene Emotion meines Gegenübers fehlt. In dem vergangenen Gespräch spiegelte sich ganz genau meine eigene Entwicklung wider, die ich durchmachte. Totale Leere, Einsamkeit und auch Traurigkeit bestimmten eine lange Zeit mein Leben.

Es ist die Sehnsucht, die dahinter steckt

Der Kopf ist voll, die Arbeit viel zu viel und die Partnerschaft, in der man glaubt, Kraft schöpfen zu können, fühlt sich ebenso leer an wie man selbst. Wenn ich diese Zeit Revue passieren lasse, hielten meine Beziehungen nie sehr lange. Mehr als sechs Monate hielten sie nicht stand. Wie auch, es waren „Zweck-Beziehungen“. Jedenfalls war es bei mir so. Nur nicht alleine sein, wenn all die Arbeit geschehen war. Hinter all dem versteckte sich eine riesige emotionale Ladung SEHNSUCHT!

Endlich mal etwas Längerfristiges. Etwas mit Gefühl und echter Liebe. Einige Schritte tiefer … wie soll ich sagen … einfach mal ankommen.

Diese Gedanken betrafen nicht nur meine Beziehungen, es war alles gemeint. Mein Job, mein Umfeld, meine Arbeit, meine zu Hause. Für den Moment waren die Dinge, die Menschen und Situationen in Ordnung. Doch schon nach wenigen Monaten folgte eine große Unzufriedenheit und Leere. Gefolgt von Kritik. Nichts fühlte sich auf Dauer gut an.

Ich entdeckte die Schattenseiten des Zusammenlebens, entdeckte Unperfektheit und langweilte mich rasend schnell. Alles schlug in pure Gewohnheit um. Und diese Gewohnheit die sich im „Außen“ zugetragen hat, erfüllte mich nicht mehr. Mein Gedanke: Mehr Arbeit vielleicht sogar eine andere? Ein neuer Liebespartner, ein neues Möbelstück, Auto oder sonst irgendwelche materiellen Dinge.

Alles begann aufs Neue. Es war eine endlose Suche, die niemals aufhörte. Die Leere verschwand nur ganz kurz … und kam danach jedes Mal noch heftiger wieder.

Die „Rennerei“ und die ständige Suche war keine Lösung

Ich spürte diese traurige Unerfülltheit in mir und machte mich auf die Suche nach Hilfe. Die Sehnsucht nach der Wahrheit war es, die mich dazu getrieben hat, umzudenken … genau hinzusehen … Fragen zu stellen, an Menschen, die sich damit auskennen. Aus diesen Sitzungen habe ich ein Zitat mitgenommen, das zu einem Lebensgesetz für mich geworden ist:

„Ask and it’s given.“ Frage und es wird dir gegeben.

Dem bin ich gefolgt. Viele meiner Antworten erhielt ich nicht nur in den Gesprächsstunden, sondern ich habe sehr viel darüber gelesen. Unterhielt mich mit Menschen, die ähnliches erlebten. Mein einfaches Sein, ohne mich von mir selbst abzulenken, … half mir. Es war das komplette Anhalten meines Lebens. Es war der Weg nach innen, denn nur dort konnte ich finden, was ich so verzweifelt hinterhergelaufen bin und gesucht habe! MICH SELBST! Es war ein spannendes Abenteuer, das ich da startete und es gefiel mir nicht alles was ich dabei erlebte.

Eine Reise ins Leere …

So würde ich diese Zeit benennen. Das Besondere daran war, dass je weiter man diese Reise in sein Inneres macht, das Leben plötzlich im Außen an Intensität dazu bekommt! Der Schlüssel dazu war die Selbstliebe … die Liebe, die wir uns selbst geben! Nicht der neue Wagen, der neue Job und der neue Partner. Finden wir die Selbstliebe, erhöht sich die Liebe für alles das existiert.

Selbst das Essen schmeckte wieder. Ich war in der Lage, ein und denselben Menschen länger an meiner Seite zu haben – länger als fünf Monate ›lach‹. Meine Emotionen wollten wieder an die Luft! Dieser Prozess, der leider nicht in drei Wochen vorüber war, vertrieben meine damalige Leere. Also eines sollte definitiv klar sein:

Wenn Du die ERFÜLLUNG im Außen suchst, sie jedoch nicht finden kannst, dann gehe nach INNEN:

Nur so können wir eine Verbindung zu uns selbst herstellen, die unser Leben verändert. Es verändert alles! Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und das Empfinden. Es sind die Grundlagen zur Selbstverwirklichung.

Leere ist emotionaler „Hunger“ …

Dieses Gefühl, wenn man nicht nur traurig, einsam, unerfüllt und vollkommen leer ist, habe ich manchmal mit „Hunger“ Gelüsten verglichen. Man isst etwas und dreißig Minuten später folgt auf sauer süß. Bis man wieder eine Zeit später darauf kommt, dass es das auch nicht war, worauf man eigentlich Lust gehabt hätte! Dieses Gefühl war für mich oft beängstigend. Ich grübelte so viel und konnte diese Widersprüchlichkeiten überhaupt nicht verstehen.

Obwohl alles vorhanden war, war ich am „verhungern“. Selbst als ich in einer frischen Beziehung war, nährte sie mich nicht. Ich hatte damals sicher vieles indirekt gewusst, weil ich es gefühlt hatte. Es war ein schwarzes Loch, ein Vakuum, dass alles in sich hineinzog – ohne zu „kauen“. Ich war nie satt, mein Hunger nie gestillt.

Meine Zusammenfassung:

Finde heraus, was genau es ist, was Du vermisst! Ist es das Gefühl von Zugehörigkeit? Geht es um Deine zwischenmenschlichen Beziehungen oder bist Du allgemein auf der Suche nach MEHR Bedeutung und Sinn in Deinem Leben? Manchmal steckt auch ein ganz anderes Gefühl dahinter – so war es auch bei mir. Es war Enttäuschung und ganz viel Wut, die da fleißig zusätzlich noch mitmischten.

Ich weiß, dass es ganz vielen Menschen schwerfällt zu erkennen, wo genau die Ursache liegt. Ohne Therapie würde ich bestimmt heute noch auf der Suche sein und freudlos und leer im Leben stehen. Und JA es war ein längerer und sehr herausfordernder Prozess, den ich da belegt habe, aber mein Leben hat es mir wie so oft, gedankt.

Glücklich ist, wer daran glaubt, dass es im Leben nie zu spät ist, um neu zu beginnen.

Tupac Shakur

So und kein bisschen anders soll es sein. :D Ich wünsche Dir, falls Du diese Zeit gerade durchschreitest, dass sie bald vorüber ist. Ganz viel Kraft für die nächsten Schritte und ein Glas kühlen Prosecco, das am Ende Deiner Reise auf Dich wartet. ›lächel‹