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LIEBE … wie funktioniert sie? Was ist LIEBE überhaupt und was bedeutet es wirklich zu lieben? Liebe ist verbindend … sie kann auch heilend und inspirierend sein. Letztendlich ist es das, was uns zusammenhält. Ich werde ganz oft gefragt was ich unter Liebe verstehe, wie ich sie beschreiben würde. Hätte man mich am Anfang meiner Beziehung gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen als ich sie heute gebe. ›lach‹. Nicht schlechter … nur eben anders.

LIEBE IST FÜR MICH …

Früher glaubte ich, Liebe müsse immer so ablaufen wie in den schmalzigen Filmen. Man muss dahinschmelzen, wann und wie auch immer der Herzmensch den Raum betritt. Alles würde man füreinander machen – notfalls und übertrieben geschildert – sogar morden! Das Leben würde sich ausschließlich um diese fünf Buchstaben drehen … da war ich ungefähr dreizehn.

In der Zwischenzeit bin ich schon lange geschieden, und habe viele Beziehungen hinter mir gelassen. Es waren schöne Zeiten, aber mehr nicht so schöne, dabei. Mittlerweile bin ich aber ANGEKOMMEN wie man so schön sagt und ich kann sagen, LIEBE ist etwas ganz anderes … schwer zu beschreiben, aber ich möchte es trotzdem versuchen:

Ich finde die Liebe nicht immer logisch!

Liebe heißt, dass man sich zwar streitet, aber dabei immer an die Versöhnung denkt.

Liebe bedeutet, dass man mit seinem Gegenüber und umgekehrt, sehr geduldig sein muss …, auch wenn man ihm gelegentlich dann trotzdem in den Popo treten muss.

Liebe ist, wenn mein Herzmensch mir die Badewanne volllaufen lässt, mir Tee ans Bett bringt, wenn ich mich schlecht fühle und um Mitternacht noch zur Tankstelle fährt, um mir Schokolade zu holen.

Liebe ist, wenn er mir zuhört, … mich ausreden lässt … keine Fragen in solchen Momenten stellt …, sondern einfach nur verständnisvoll nickt und mich anschließend in den Arm nimmt.

Liebe ist auch, wenn er mich auf den offenen Kühlschrank und die leeren Wurstdosen hinweist und dabei nur lacht.

Liebe ist, wenn wir beide sagen: „Hey … wir kriegen auch das wieder gebacken!“

Liebe bedeutet für mich, wenn wir uns auch mal ein paar Stunden aus dem Weg gehen MÜSSEN, nur um später einzusehen, dass es miteinander schon besser ist! :D

Liebe ist, wenn noch immer kleine Zettel versteckt werden, wo steht …“Love You“ …

Liebe ist, wenn man sich mit den Jahren immer besser versteht … beinahe blind und ohne viele Worte.

Ok … JA … ich glaube, Liebe ist doch schmalzig. Aber eben nicht ganz so wie in den Filmromanzen. ›lach‹

Der wahren Liebe wird nachgesagt, dass sie alles überwindet. Das kann ich so nicht bestätigen, denn nicht immer können alle Hürden gemeinsam überwunden werden. Das ist auch meine Erfahrung gewesen. Aber ich weiß es jetzt. Die Liebe kann sehr vieles bewirken und lässt uns Menschen außergewöhnliche Dinge tun vorausgesetzt, wir fühlen uns „angekommen“.

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden. Geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.

Victor Hugo

Manchmal ist es an der Zeit, es schriftlich zu geben, damit man es nicht vergisst … die Sache mit der Liebe, die für jede Frau und jeden Mann sehr unterschiedlich aussehen kann. :D

Was ist für Dich Liebe? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir.

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Für uns Menschen, die in einer Beziehung leben, ist das ein zentrales Thema. Die Frage: Wie viel Nähe brauche ich und wie viel Freiraum, damit es mir gut geht und ich mich wohl dabei fühle. Der/die eine fühlt sich schnell mal eingeengt und der andere schnell vernachlässigt. Individuell … so wie das Leben und jede Beziehung.

DISTANZ. Wenn ich zurückdenke, wie es in meinen Leben abgelaufen war, stimmt es. Hinter jeder Trennung stehen viele unterschiedliche Gründe, gehe ich aber zum Ursprung zurück, ist in Wahrheit immer die Distanz der „Anzünder“ und Grund des Auseinanderlebens.

Wenn man sich nicht mehr viel zu sagen hat …

Das Schweigen in einer Partnerschaft bedeutet selten etwas Gutes. Es deutet darauf hin, dass jeder sein Leben lebt und die Beziehung zu einer Zweckbeziehung „verkommen“ ist. Aus gemeinsam wurde einsam und alleine. Die anfangs anregenden Gespräche sind verstummt. Alltägliche Probleme werden nur noch nebenher durchgekaut. Der Rest ist nur noch Schweigen. Die Gleichgültigkeit ersetzt das Interesse. Gelacht wird oft nur noch außerhalb der Beziehung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelt man an seiner Beziehung.

Fühlt man sich der Person, die man liebt, nicht mehr nahe, tauscht man sich auch nur noch oberflächlich aus. Das „Auseinanderleben“ nimmt seinen Lauf …, wenn wir nicht dagegen steuern!

Ich habe es so erlebt … mehrmals und mit mir viele andere Frauen/Männer ebenso. Es ist kein Geheimnis, es sind traurige Tatsachen. Irgendwann wird nur noch gestritten, schöne gemeinsame Erlebnisse gehören leider der Vergangenheit an. Masken werden aufgesetzt um im Außen perfekt und glücklich zu wirken. Manche Paare bleiben zusammen … viele trennen sich … irgendwann.

Ein privater Einblick aus meinem Leben: Meine Ehe, meine Beziehungen, waren zu Beginn immer eine Wucht. Im Laufe der Zeit stellte sich schlechte Laune, Unzufriedenheit, Leere, Traurigkeit und Kummer ein. Mit all diesen Gefühlen war die Distanz DAS Thema. Wir lebten uns auseinander, die Interessen spalteten sich. Es gab letztendlich nicht mehr viel zu sagen außer „Was nimmst du und was bleibt bei mir?“

In jungen Jahren ging ich schnell in eine Beziehung. Ich traf oberflächliche Entscheidungen und prüfte nicht das „Wahre“, was für eine Beziehung wertvoll scheint. Für mich war immer das Thema, ja nicht alleine sein und so schnell ich in eine Beziehung einstieg, so schnell war sie dann auch wieder zu Ende.

Die meisten die mich lesen, wissen das ich nach all meinen lebenslangen Desastern, was Beziehungen betrifft, erst jetzt und noch nicht allzu lange, in einer guten Beziehung lebe. Ein „frisches“ Glück bedeutet aber keinesfalls, dass bei uns 24 Stunden am Tag, 12 Monate im Jahr überglückliche Schmetterlinge durch die Gegend flattern! Absolut nicht. :D Sollte auch mal gesagt sein. Beziehung ist kein Freifahrtschein ins rosa Liebesland, wo man gemeinsam alt und verliebt stirbt! Ich/wir versuchen aber den einschleichenden Beziehungsproblemen gefolgt von der logischen Distanz, keine Chance zu geben. Sorry … aber diese Plätze sind nämlich alle belegt! :-)

Die Distanz verzerrt das Bild der Realität …

Eine schon ziemliche traurige Angelegenheit nicht wahr? Und deshalb werde ich jetzt auch aufhören, weiter in eine „Beziehungskrise“ einzusteigen. Es gibt dazu nur zwei Dinge zu sagen: GEHEN oder BLEIBEN. Wenn die Distanz das Bild unserer Realität vernebelt, ist es ganz klar: Wir müssen gut darauf achten, dass es in der Beziehung zu unserem Partner nicht noch mehr klafft. Klingt sinnvoll? Aber wie und vor allem WAS müssen wir dafür tun?

Frage an Dich, Dich und Dich …

Fühlst Du Dich Deinem Partner nahe? Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und physisch? Meiner Meinung nach ist das der Schlüssel, um einer Trennung den Weg schwer zu machen. DAS sollten wir niemals aus den Augen verlieren! Dazu gehört:

  • Zeit zusammen verbringen,
  • Zeit gemeinsam planen,
  • sich dem ständigen Austausch hingeben,
  • Pläne schmieden und auch wieder fallen lassen :-) ,
  • neue Wege gemeinsam durchwandern,
  • in ein Abenteuer stürzen,
  • zum größten Fan unseres eigenen Partners werden!
  • Bleiben …, auch wenn’s mal schwer ist und wird.

Emotionale Nähe

Trennungsgedanken haben nur dann Platz in unseren Köpfen, wenn keine lebendige Beziehung besteht! Dazu ist Kommunikation so wichtig und notwendig. Also warum nicht hemmungslos und ehrlich miteinander reden? Bitte, wo sonst können wir uns so offen über all das unterhalten, was uns beschäftigt, als mit unserem Partner? Es lohnt sich so sehr.

Gleichzeitig müssen wir auch zuhören, Gegenfragen stellen und herausfinden, was unser Partner denkt und fühlt. Mir ist aufgefallen, dass es wichtig ist in regelmäßigen Abständen über unsere Wertvorstellungen zu reden. Auch diese verändern sich manchmal. Zusammengefasst: Es ist eine Notwendigkeit, über weitreichende Themen aus unserm Leben zu sprechen. Nur so können wir auf allen Ebenen zusammenwachsen.

Körperlich nahe sein …

Persönlich zähle ich nicht unbedingt zu den „Schmuse-Feen“. ›lach‹. In jungen Jahren war ich wesentlich „anstrengender“ ich glaube, ich kann sagen ich habe ein erdrückendes Ausmaß angenommen. Aus Angst. Angst alleine zu sein. Diese Zeit habe ich abgearbeitet und deshalb habe ich diese Art auch ablegen dürfen. :D

Allerdings sind mir die kleinen Gesten der Liebe im Alltag schon sehr wichtig! Jeder Mensch mag es, körperliche Zuwendung zu spüren. Das kann eine stille Umarmung sein … ein Kuss, ein flüchtiges nettes Wort, ein tiefgehender Blick, usw. Einfach kleine Momente der Zärtlichkeit ohne viel Aufwand. ›lächel‹. Was bitte wäre das Leben ohne diese Momente? Ich denke, ich spreche hier aus dem Herzen jeder Frau?

All diese Momente tragen dazu bei, sich nahe zu sein und auch zu bleiben. Es ist eine sehr wertschätzende Möglichkeit, seine Liebe zu zeigen. Klar gehört zur körperlichen Nähe auch Sex. Viele Paare unterschätzen diese Macht von Intimität. Wenn ich mich nicht täusche, wurde Sex unter anderem dazu geschaffen, um sich körperlich nah zu sein und seine Liebe ohne viele Worte auszudrücken. >zwinker, lächel<.

Dass dies für viele Paare eine Herausforderung sein kann, gerade wenn sie schon viele Jahre gemeinsam leben, ist mir bekannt. Ich weiß aber auch, dass es wichtig ist über Erwartungen und Wünsche diesbezüglich zu reden. In Wahrheit erklärt sich alles von alleine. Dann wenn man sich nicht mehr nahe ist und steht, werden wir sicherlich kein zufriedenstellendes Sexleben mehr genießen können. Alles in allem – Worte alleine werden niemals so eine intime Begegnung ersetzen, umgekehrt braucht die Intimität die Kraft der Worte um aus etwas Gutem und wunderschönen etwas ganz besonderes zu machen!

DESHALB BITTE … NÄHE STATT DISTANZ

Achten wir in unseren bestehenden oder zukünftigen Beziehungen IMMER auf einen aktiven wertschätzenden Austausch. Nur so gelingt es auch „schwierige“ Themen zu etwas leichtem zu machen. Lasst uns zusammenwachsen und Nähe schaffen.
Bist DU dabei?

Noch etwas ganz Wichtiges darf ich heute auf keinen Fall unerwähnt lassen: :-)
Das Titelbild heute hat mir ein ganz liebes und vor allem kreatives „Seelchen“ gemalt! Sie begleitet FrauenPunk schon sehr lange und ist mir, obwohl wir uns noch nie in der „Echt-Welt“ begegnet sind, wirklich ans Herz gewachsen. Ihr Name ist Tanja Hoehlein, 44 Jahre jung. Sie hat einen schwierigen und freiwilligen Weg gewählt und sich wegen ihrer Depression einer sehr langen Reha gestellt. In meiner Gruppe FrauenPunk durften wir sie zwischendurch begleiten. 

Im „Tempel“, wie wir es immer nannten, hat sie das Malen für sich entdeckt. Alle Bilder drücken ihre Gedanken und Gefühle auf den Punkt aus … ohne Worte nur mit Farbe. ›lächel‹. Deshalb ist die Idee entstanden, das heutige Titelbild zu malen, und ich finde es bringt Leben in meinen Beitrag. :D
Wenn jemand mehr von Tanja sehen oder und wissen möchte – schreibt Ihr doch eine Mail? tanja.hoehlein@freenet.de

ICH bedanke mich nochmal herzlich bei Dir liebe Tanja, für den wunderbaren kreativen Einstieg heute und wünsche Dir weiterhin alles Gute auf Deinem sehr guten und vor allem richtigen Weg!

Lesezeit: 4 Minuten

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

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Mauern trennen uns Menschen. Nicht nur räumlich! Oft sind diese Mauern nur wenig greifbar jedoch höchst wirksam. Das menschliche Miteinander ist geprägt von Distanz und Nähe, von Identitätssuche und Interesse am anderen. Für Menschen, die um ihr Herz eine Mauer errichtet haben, wird das zwischenmenschliche Erlebnis oft zu einem Problem.

Wer kennt es nicht? Fleißig am „Distanzgraben“ bauen. Viele Menschen vorzüglich Frauen haben eine mächtige Mauer um ihr Herz errichtet. Sie dient als Schutz. Emotionen und Gefühle haben so ihre Berechtigung, nämlich um uns zu schützen. Besonders, wenn wir von Erfahrungen überfordert worden sind. Dadurch wird eine sichere und hauptsächlich schützende Reaktion – das bekannte „Mauern“ aktiv.

Getrennt von der Liebe

Schmerzhafte Erfahrungen in der Vergangenheit machen viele Frauen verschlossen. Sie haben die Wände hochgefahren. So hoch, dass sie gerade noch drüberschauen können. Ich kenne das Gefühl zu gut und auch wenn man von vielen Menschen umgeben ist, fehlt immer ein Teil. Das Leben fühlt sich leer, einsam, isoliert und oft sehr einsam an. Bei mir waren ständige Unruhe, sehr oft Unzufriedenheit und Körperanspannungen inbegriffen. Bis hin zur Depression, die anfangs nicht wirklich greifbar war, weil sie im Unterbewussten geruht hat.

Beinahe jeder Mensch hat seine kleine Herz-Mauer gebaut. Laut einer Statistik, die nicht mehr ganz aktuell ist, sind es 70 %! Hätte ich ja nie gedacht. Eines weiß ich allerdings und das ist „aktuell“: Wer seine Innenwelt und seine Gefühle dauerhaft hinter einer Mauer verschlossen hält, brennt irgendwann emotional aus. Mein Leben wurde danach und deswegen sehr anstrengend!

Auch die Kindheit spielt leider wieder eine Rolle. Wenn wir uns in der Kindheit nicht entfalten durften, werden auch diese Emotionen von damals, nie richtig aus- oder weggeschaltet. Unbewältigte Emotionen und Gefühle werden zum „festsitzenden“ Teilhaber unseres Lebens. Sie entstehen, wenn belastende Erlebnisse nie richtig verarbeitet wurden ODER in dem Augenblick des Geschehens, nicht richtig gefühlt werden konnten, weil wir schlicht weg überfordert waren. So haben wir sie als BLOCKADE(n) in unserem Körper gespeichert, solange, bis eine Lösung … Heilung oder Integration erfolgen kann.

Mauern in unserem Innersten belasten unser Leben. Sie schränken unser SEIN und TUN enorm ein.

Es wird schwer, Liebe zu geben und anzunehmen …

Ist unser Herz von einer dicken Mauer umgeben, wird es schwer, Liebe zu geben, da die Liebe gehindert wird aus dieser dicken Mauer auszubrechen! Gleichzeitig kann die Liebe von anderen Menschen uns nur sehr schwer finden. Die Signale verstummen noch bevor sie noch angekommen sind … und das, obwohl wir es uns so sehr wünschen würden! Und so gehen wir mit der, manchmal gar nicht bewussten, Mauer isoliert und sehr oft einsam durchs Leben.

Eine noch ganz wichtige Erkenntnis möchte ich dazu noch mit Dir teilen:

Durch das Gesetz der Anziehung, von der Du bestimmt schon gehört hast, werden Menschen mit dicken Mauern um Ihr Herz auch IMMER wieder Menschen b.z.w. Partner mit demselben Problem anziehen!

Solange wir im Widerstand zu unseren Gefühlen stehen, wird es uns schwer möglich sein, im gegenwärtigen Moment zu leben. Wenn wir nicht richtig fühlen, verlieren wir den Kontakt zu unserem wahren Selbst! Wenn Du nicht langsam die dicke Mauer um Dein Herz beginnst abzutragen, wird es passieren, dass Du irgendwann gar nichts mehr zulassen kannst. Ich könnte es auch Depression nennen … ein direktes Ergebnis des „Nicht-Fühlen“ (Wollens).

Abschließend noch: 

Ich habe mich so lange Zeit gewehrt. Gewehrt genauer hinzusehen … über die Mauer zu schauen … etwas „Luft“ an mich zu lassen. Aber ich habe mich getraut. Alleine hätte ich es nicht zu stand gebracht. Und es war ein langer Prozess, der Vertrauen und Mut gebraucht hat. Es klingt jetzt sehr simpel, doch das war es nicht. Es war und wird für die meisten unfassbar schwer sein, weil jede von uns „Herz-Mauer-Frauen“ anders konditioniert ist und über Jahre etwas vollkommen anderes gelebt haben. Trotzdem möchte ich Dich ermutigen eine Veränderung in Dein Leben zu lassen! Du verpasst unglaublich viel …

Die Mauern, die wir um uns herum bauen, um uns vor Verletzungen zu schützen, halten auch die Freude draußen.

Jim Rohn

Ich wünsche Dir eine gute und wunderbare Zeit. LEBE!

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Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3

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„Ich liebe dich … und das macht mir Angst.“ Hast Du solche Gedanken schon mal erlebt? Ich glaube wir alle, ganz besonders wir Frauen, neigen dazu uns darüber sehr viele Gedanken zu machen. Die LIEBE ist ein Krisenbereich, auch wenn sie noch so schön sein kann! Manche Menschen haben einfach das Glück  oder ein gutes Karma. Sie haben die Liebe auf den ersten Blick, den richtigen Partner und ein Vorzeigeleben, das sie ohne Krisen beständig und glücklich leben. Weiterlesen

Lesezeit: 5 Minuten

Eine Beziehung ohne das notwendige Vertrauen wird nicht sehr viele Jahre beständig sein. Der Beginn einer Partnerschaft ist immer rosig. Die Schmetterlinge duellieren sich im Bauch und man fühlt sich rundherum wohl. Keiner geht eine Beziehung ein, wenn von Beginn an ein Misstrauen spürbar ist. Allerdings werden wir nicht mit dem unschönen Gefühl „Misstrauen“ auf die Welt gesetzt. Kein Vertrauen zu haben, kann die unterschiedlichsten Gründe haben.

Wieder ein Thema, über das ich zwar nicht allzu gerne schreibe, da es mir sofort bitter aufstoßt, aber ich kenn mich prima darin aus. Unser Leben besteht aus Freundschaften, Beziehungen, ob geschäftlich Beziehungen oder private … es geht immer ums miteinander. Dabei hilft uns unser Vertrauen. Ohne Vertrauen wird jedes zwischenmenschliches Sein zur Qual. Es belastet, ist anstrengend und macht unter Umständen sogar krank. Warum aber dominiert das Misstrauen in vielen Beziehungen so?

  • Vielleicht wurden wir generell zu einem sehr argwöhnischen und misstrauischen Menschen erzogen,
  • oder es gab in der Familie immer wieder Enttäuschungen und Verletzungen.
  • Man wurde im Freundes oder belogen,
  • oder, und das werden sicher viele  erlebt haben – wir wurden in vorherigen oder in der aktuellen Beziehung schwer enttäuscht und belogen.

Wie Du sehen kannst, es gibt immer mehrere Möglichkeiten weshalb uns das Vertrauen manchmal sehr schwerfällt.

Vertrauen ist eine tragende Säule in jeder Partnerschaft

Durch das gegenseitige Vertrauen zeigst Du Deinem Partner, wie sehr Ihr Euch akzeptiert und Euren Worten Glauben schenkt! Wenn Du Deinem Partner vertraust, kannst Du Dich fallen lassen und einlassen auf alles was kommt. Man wächst näher zusammen und es wird mit den bestehenden Jahren mehr. Dadurch hat das Wort Beziehung, eine ganz besondere wunderbare Bedeutung. Man erkennt viele positiven Seiten und nichts erinnert an Ärger, Frust und Stress. Von kleinen Unstimmigkeiten möchte ich jetzt nicht schreiben, denn diese machen jedes miteinander ja erst lebendig. ›lach‹ Es werden so unendlich viele Möglichkeiten „gemeinsam“ geweckt, die eben unser Leben fantastisch machen.

Nicht nur für die Liebe selbst ist Vertrauen überlebensnotwendig, sondern auch für uns selbst! Seinem Partner Vertrauen schenken zu können, hat sehr viel mit dem eigenen Selbstvertrauen zu tun. Fehlt Dir ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Selbstliebe, dann wird es Dir schwerfallen, Deinem Partner zu vertrauen. In Deinem Kopf werden immer wieder negative Gedanken aufgewirbelt.

Ohne Vertrauen wird keine Beziehung überleben …

Ich glaube, ich war ein wandelndes „Misstrauen“. Allerdings niemals grundlos. Nach jeder gescheiterten Partnerschaft beschloss ich das Gute im anderen zu sehen. Die Ehrlichkeit.  Ich änderte viele Denkmuster und war immer bemüht, mein Bestes zu jeder Partnerschaft beizutragen. Solange bis sich mein unterdrücktes Bauchgefühl lautstark zu Wort meldete. Auch sehr berechtigt wie ich jedes Mal feststellte.

Durch die unterschiedlichen Verletzungen und Vertrauensbrüche steigt natürlich die Angst erneut einen Menschen an sein Innerstes herankommen zu lassen. Eine sehr natürliche Reaktion wie ich meine. Der Sinn ist der, wir wollen uns eben nicht noch einmal auf etwas einlassen, was uns schon mal weh getan hat. Je älter wir werden, schon mal gar nicht!

Was passiert also: Wir bauen einen Schutzmechanismus auf. Leider bemerkt man nicht, wenn die Zeit gekommen ist, diesen Schutzfaktor wieder herunterzufahren. Gerade wir Frauen bleiben dabei gerne in der Spur und bis wir es endlich doch checken, ist es meistens schon zu spät. Wir verbauen uns selbst die Chance, anderen Menschen zu vertrauen. Die Folge: Nähe und Geborgenheit werden zu Fremdwörtern!

Wenn ich an mich selber denke, ich habe mich trotz Beziehung immer einsamer und trauriger gefühlt. Es war mir nicht klar gewesen zu verstehen, dass ich niemand „Neuen“, anderen, dafür bestrafen durfte, nur weil mich viele komplett andere Personen belogen und verletzt haben!

Außerdem fing ich auch damit an, meinem Partner Dinge zu unterstellen, die gar nicht vorhanden waren, … ich glaubte sie nur schon vorausschauend zu „riechen“! „FRAU“ steigert sich eben gerne in gewisse Sachen extrem hinein und das, obwohl es keinen wirklichen Grund dafür gibt! Alles nur wegen unzähligen Vorgeschichten, die ihre Furchen gezogen haben.

Und im Endeffekt entsteht aufgrund des mangelnden Vertrauens auch die Eifersucht. Die gute Seite der Beziehung werden dabei einfach übersehen! „Frau“ sucht nach Fehlern, sucht nach Gründen um ihrem Partner nicht zu vertrauen. Das, was ich damit jedes Mal erreichte war Distanz … eine Kluft. Eine Distanz zu dem Menschen, mit dem man eigentlich sehr gerne sein Leben teilen würde.

Vielleicht fragst Du Dich, warum ich darüber so genau Bescheid weiß? Nun, mir ging es wie gesagt immer so. Ich wurde extrem enttäuscht und es fing mir auch anfangs sehr schwer meine jetzige Beziehung zu Jürgen zu halten. Ich wartete immer darauf, dass ich auf irgendein Geheimnis stoßen würde. Ich hatte kaum Vertrauen nur Misstrauen und eine hüfthohe Mauer um mich. Lügen dulde ich nicht. Das ist einer meiner Werte, die mir sehr wichtig sind! So bin ich in meine Beziehung gegangen und so würde ich sie auch beenden. Ehrlich.

Ich glaube ganz los, wird man dieses Misstrauen nicht mehr. Auch ich werde manchmal diesbezüglich gefordert. Aber damit es nicht so weit kommt, kann ich Dir ein wenig unter die Arme greifen, um Dein Vertrauen wieder zu steigern. <3

  • Ehrlichkeit:
    Ehrlichkeit ist genauso wichtig wie Vertrauen. Es sind ganz wichtige Eigenschaften um eine erfüllte Beziehung führen zu können. Sei ehrlich zu Deinem Partner. Ich habe immer den Fehler gemacht, alles das mich bedrückt und belastet hat, herunterzuschlucken. Ich habe alles in mich hineingefressen. Diese Vorgehensweise macht alles noch viel schlimmer! Natürlich kannst Du das auch von Deinem Partner erwarten! Ich finde es sogar sehr notwendig. So zeigt Ihr Euch Eure gegenseitigen Bedürfnisse. Mit anderen Worten – Ihr könnt besser aufeinander eingehen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
  • Zeig Deine Gefühle!
    Gemeint ist nicht tobend durch die Wohnung zu laufen und Deinen Partner anzuschreien oder sogar beleidigen. Das möchtest Du doch sicher auch nicht. Viel mehr meine ich damit, dem Partner offen zu zeigen, wenn Dich eine Handlung verletzt. Somit weiß er jedenfalls sofort, dass er zu weit gegangen ist. UND – wenn Dir nach Tränen ist … lass sie raus! Auch da gilt wieder nur nichts hineinfressen, denn irgendwann muss es sowieso raus und das sind dann meistens die Situationen, die Du vermeiden solltest. Nämlich dann wird es sehr oft unschön und laut. Natürlich solltest Du auch Deine positiven Gefühle zeigen. Einfach mal sagen wie glücklich Du heute bist? Tja mir als sehr unromantische Frau fällt das immer noch verdammt schwer … ich mach das dann gerne mal mit den Augen. ›lach‹
  • Vergangenheit war gestern.
    Es muss Dir bewusst werden, dass Dein Partner NICHT der Mensch von früher ist. Es ist eine andere Person. Du musst mit der Vergangenheit abschließen! Es ist möglich das weiß ich. Ich konnte in meiner Beziehung mit Jürgen zu Beginn auch nicht wirklich vertrauen, jedenfalls nicht 100 %. Aus Angst. Und ich würde lügen, wenn ich heute sage: „Hey, Ladys ich habe alles abgelegt … mein Vertrauen ist grenzenlos  groß …“. Es ist der Umgang mit dem Misstrauen, der anders geworden ist. Es war eben die beste Entscheidung für mich, sich gegen eine Liebe ohne Vertrauen zu entscheiden und immer noch hart an mir zu arbeiten. Und das gelingt nur, wenn Du Deine Vergangenheit ziehen lässt.
  • Nimm Dir Zeit die Du brauchst.
    Enttäuschungen sitzen. Sie lassen sich nicht so einfach abschütteln. Das darfst Du auch gerne Deinem Partner manchmal erklären. Es kann schon ein Weilchen dauern bis Du wieder Vertrauen aufgebaut hast. Deshalb ist es auch wichtig, Dir die nötige Zeit zu geben und Dir auf keinen Fall Druck zu machen! Sei offen. Rede mit Deinem Partner darüber. Eines kann ich Dir sagen: wenn es Dein Herzmensch ernst mit Dir meint und Du ihm wichtig bist, wird er Dich verstehen und Dir die notwendige Zeit schenken.

Vielleicht konnte ich Dir etwas Hoffnung schenken. Denn alles ist veränderbar, wenn wir es möchten. Und übrigens, diesen Artikel habe ich auch für mich geschrieben … immer wieder zur Erinnerung. #lach-zwinker-händezusammenschlag! Wenn Du mir Deine Gedanken darüber in den Kommentaren da lassen möchtest? Ich bin sehr neugierig wie Deine Sichtweise liegt. Dann bleibt mir nur noch, Dir eine vertrauensvolle und liebevolle Zeit zu wünschen! Pass gut auf Dich auf und wir lesen uns bald wieder, wenn Du Lust hast?

Lesezeit: 3 Minuten

Was Vertrauen für mich bedeutet

Das Vertrauen und ICH. Es ist nicht immer einfach. Natürlich weiß ich, dass ich ein glückliches und harmonisches Leben verdient habe. Das haben wir alle! Aber dieses Glück nicht zu durchleuchten und einfach daraufzusetzen, dass es so bleibt wie es ist – das ist etwas, was mich die Erfahrungen aus der Vergangenheit NICHT gelehrt haben. Meine Gedankengänge sind immer einen Tick persönlicher, anders als meine anderen Artikel. Und heute steckt noch mehr des persönlichen in meinem Text, weil ich glaube, dass es sehr vielen Frauen genauso geht …

Immer wieder, zwar schon wesentlich seltener, klopfen sie bei mir an … die nagenden Zweifel und verlangen nach meiner Aufmerksamkeit. Ist dieses Glück tatsächlich echt? Bin ich genug dankbar? Sollte ich vorsichtiger sein? Was ist WENN …? Und noch einiges mehr.

Ja was ist, wenn ein Schicksalsschlag mein/unser Glück zerreißt? Ich winke meinem Mann jedes Mal hinterher, wenn er weitere Strecken zurücklegen muss mit den Worten: „Pass bitte auf“! Dabei spüre ich einen Angstschauer über meinen Rücken laufen. Und ich hoffe inständig, dass er wieder heil zu mir zurückkommt. Mit den eigenen stillen Worten „alles ist gut“, beruhige ich mich dann selbst und finde es beinahe beschämend so ängstlich zu sein.

Folgt auf jedes Glück unweigerlich das Pech oder der Schmerz? Das frage ich mich. Dem Glück vertrauen können und sich einfach  zu freuen, dass ich es in den Händen halten darf – würde ausreichend sein, anstatt mit so Ängsten durchs Leben zu laufen!

Es gibt Nächte da liege ich in meinem Bett, neben mir mein Herzmensch, und ich frage mich allen Ernstes wann das erschütternde Ende kommt. In meinem Bauch strampeln die Gefühle eifrig in meine Rippen und ich denke mir dabei: so viel Glück und so viele schöne Momente sind doch nicht normal … irgendwann wird mir mein Leben wieder eine Ohrfeige verpassen.

Vertrauen in die Liebe …

Alte Wunden beeinflussen das Vertrauen leider. Das ist ein Prozess der sehr lange braucht um zu gesunden. Vertrauen hängt extrem von den Erfahrungen ab die wir früher gemacht haben. In meiner ersten Ehe dachte ich, DAS hält für immer – bis es unschön zu Ende war. Beim nächsten Partner dachte ich, er liebt mich wirklich – bis er eine andere hatte. Und beim nächsten dachte ich, ich wäre das Wichtigste in seinem Leben – bis er mich in einer Ecke völlig kaputt zurückließ. Ich könnte noch anhängen, lass ich aber lieber bleiben.

Das alles schwächt das Vertrauen. In die Liebe und in jede weitere Beziehung. Ich glaube, das kann jede Frau nachvollziehen. Heute vertraue ich in die Liebe. Wenn mein Herzmensch mich anschaut, habe ich keine Angst. Seine Arme sind mein Anker und seine Schultern mein zweiter Boden unter mir. Ein Gefühl von Glück und Geborgenheit. <3

Vertrauen braucht vor allem eines – ZEIT

Das Vertrauen in einer neuen Beziehung wächst langsam. S e h r langsam. Mit unzähligen kleinen und großen Momenten des gemeinsamen Glücks. Step by Step probiert man. Wächst an Streitigkeiten und Niederlagen. Wird er bleiben? Respektiert er die eigenen Grenzen? Ist die Beziehung „Gewitter tauglich“?

Denn letztendlich wächst Vertrauen auch daran, dass wir schwierige Momente gemeinsam durchsteht. Es klingt vielleicht verrückt, aber Liebe und Vertrauen festigen sich vor allem in schwierigen Zeiten, denn da hat man die meiste Angst, alleine gelassen zu werden. Die Sonne scheint nun mal nicht ständig. Erst, wenn es ungemütlich wird und stürmt, dann wächst unser Vertrauen!

Gedankengänge #48

Und trotzdem …, selbst wenn schon viel Zeit vergangen ist, gefüllt mit unzähligen anhaltenden Glückstagen und bestandenen Stürmen, kommt es vor, dass meine Zweifel wieder sehr präsent vor meiner Türe stehen und lautstark anklopfen. Nun, ich habe dafür allerdings eine gute Taktik gefunden, die mir dabei hilft, das Glück einfach Glück sein zu lassen.

Ich drehe mich zu dem tollsten Mann der Welt für mich, drücke mich fest an ihn und denke mir:
Ihr dämlichen Zweifel, vertschüßt euch! Ich genieße mein Glück, denn ich habe es mir verdient … solange  wie es an meiner Seite bleiben möchte. Und wer weiß, vielleicht habe ich das Glück und es bleibt für immer. ›zwinker‹

Vertrauen finden wir nur bei Menschen, die mit unserer Seele so umgehen, als wäre es ihre eigene.

Danke, dass Du meine Gedanken mit mir geteilt hast. Ich wünsche Dir eine fantastische und liebevolle Zeit. Bis demnächst, wenn Du Lust hast, in meinen nächsten Gedankengängen!

Lesezeit: 4 Minuten

Was wäre Weihnachten auf FrauenPunk ohne Weihnachtsgeschichte … genau gar nix! Ich mag ja die ganzen Filme, die zu Weihnachten laufen. Kitschig und manchmal auch ein wenig traurig. 

Meine Geschichte, die ich Dir heute schenken will, ist genau so eine. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und genieße sie, so wie ich als ich sie gelesen habe! <3

Romans Schicksalsbegegnung

Seit Romans Frau ausgerechnet am 23.12. 2012 gestorben war, hatte er der Weihnachtszeit abgeschworen. Er konnte es nicht ertragen, wenn Menschen fröhlich waren, sich liebten, küssten und voller Freude Geschenke für die Familie besorgten. Und so geschah es, dass er sich regelmäßig im Dezember in eine einsame Waldhütte im Schwarzwald verzog und sich von aller Welt abschottete. Auf die Versuche seiner Kinder, ihn wieder in die Familie zu integrieren, reagierte er schroff, ja beinahe herzlos und verletzte damit immer wieder die Menschen, die ihm tief im Herzen am allermeisten bedeuteten.

Auch in diesem Jahr war es wieder der erste Dezember, an dem Roman seine einsame Hütte bezog. Er bereits eingekauft, mehr als Dosensuppen und haltbares Brot sollte es nicht geben. Ausgerüstet mit Feuerholz und einigen Büchern verschanzte sich der einsame, alte Mann in seinem Haus und ließ die Menschen, Menschen sein. Er bewegte sich für gewöhnlich nicht einmal hinaus, den gesamten Dezember verbrachte er in dem Haus und erst wenn das neue Jahr gekommen war, fuhr er zurück in seine Wohnung in der Stadt.

Es war der 18. Dezember, ein  kalter, schneereicher Tag, an dem er sich entschloss, völlig entgegen seiner Gewohnheiten einen Spaziergang zu machen. Er stapfte durch den Schnee, die eisige Luft wehte ihm um die Nase und fast schon bereute er seinen Entschluss, als er ein herzzerreißendes Schluchzen vernahm. Er sah irritiert um sich, beschloss dann aber das Geräusch zu ignorieren. Er stapfte weiter und erneut durchdrang das Geräusch die Stille des Waldes. „Wer ist da“, brummte er zornig über die Störung in seinen Bart, doch es kam keine Antwort. Je weiter er seinen Weg entlang ging, umso lauter wurde das Geräusch. Er bog gerade um die letzte Ecke, die zurück zu seiner Hütte führte, als er eine ältere, gramgebeugte Frau auf einem schneebedeckten Stein sitzen sah.

„Was will die den hier?“, murmelte er für sich selbst, doch die Höflichkeit gebot es ihm, diese Worte nicht laut auszusprechen. Die schluchzende, schlanke Frau bemerkte Roman nicht, der sich zögernd näherte. Erst als er direkt neben ihr stand, hob sie den Kopf und sah ihn aus tränenumschwirrten Augen an. „Entschuldigen Sie, brauchen Sie vielleicht Hilfe?“, fragte Roman, der entgehen seiner Gewohnheiten so etwas wie Mitgefühl verspürte. Die großen rehbraunen Augen der Frau wirkten so hilflos, dass er sich unwillkürlich an seine Frau erinnert fühlte! Renate, so hieß seine geliebte Frau, hatte ebenso dunkle, wie große Augen gehabt und ihr Blick hatte sein hartes Herz stets erwärmt.

„Ach danke der Herr, aber ich schätze mir kann niemand mehr helfen“, schluchzte die Frau gebrochen und ehe er darüber nachdenken konnte, hatte sich Roman neben sie gesetzt und sah sie hilflos von der Seite an.“ Na na na, so schlimm wird es schon nicht sein“, brummelte er und streichelte unbeholfen über ihre Schulter. Diese leichte Berührung reichte aus und erneut begann die Frau zu weinen. Doch diesmal sprudelten neben dem Schluchzen auch die Worte aus ihrem Mund. „Ich hasse sie, die Weihnachtszeit. Wann immer die Menschen glückselig werden, verspüre ich nur Schmerz! Musste ich doch mein geliebtes Kind zu Grabe tragen und bin seither eine einsame, alte Frau“.

Roman zuckte erschrocken zusammen, als er verspürte, wie sehr das Schicksal auch hier zugeschlagen hatte. Noch nie hatte er einem Menschen von sich erzählt, doch diesmal brach er sein Gelübde und auch aus ihm sprudelten die Worte hervor. All seinen Kummer, all sein Leid klagte er der geduldigen Frau, die ihn aufmunternd ansah und der es sogar gelang, ihre eigenen Tränen zu trocknen. Bei Roman hingegen flossen sie reichlich. Noch vier Stunden später saßen sie gemeinsam auf dem Stein und spürten nicht einmal, das die Kälte um sie herum beinahe zu klirren fähig war.

Erst als das Zähneklappern Karins, so hieß Romans Schicksalsbegegnung, nicht mehr zu überhören war, wurden beide auf den Umstand aufmerksam und wie von selbst ergriff Roman ihre Hand und führte sie den Weg entlang, zu seiner gar nicht mehr so einsamen Waldhütte. Erst als sie längst am warmen Ofen saßen, fiel ihm siedend heiß ein, dass er dieser Frau nun gar kein Essen servieren konnte, schließlich gab es in der Hütte nichts. Als er sein Malheur gestand, lachte Karin zum ersten Mal seit er sie kannte und dieses Lachen war so herzerfüllend, dass selbst eine Mahlzeit aus Dosensuppe für Roman plötzlich wie ein Festmahl erschien.

Bis zum ersten Januar blieb sie bei ihm und die Dezembertage waren die schönsten, die er seit langem gehabt hatte. Karin ließ die Sonne endlich wieder in sein Herz und plötzlich erschien der gramgebeugte Mann gar nicht mehr so alt und gebrechlich. Täglich spazierten beide durch den schneebehangenen Schwarzwald, erzählten dies und das aus ihrem Leben und gedachten den schmerzlichen Verlusten, die beide erlitten hatten. Als sie am 24.12 gemeinsam auf der Bank saßen, auf der sie ihr erstes langes Gespräch hatten, fiel eine Sternschnuppe vom Himmel. Ergriffen sahen Roman und Karin gegen Himmel und als er ihre Hand ergriff, drückte sie sie kurz und beließ die ihre in seiner.

Beide hatten einen sehnlichsten Wunsch, den sie der Schnuppe zugeflüstert hatten. Beide wussten nicht, dass der Wunsch identisch war und doch sollten die kommenden Jahre zeigen, dass er sich erfüllt hatte! Noch heute fährt Roman jedes Jahr in die Hütte, um die Weihnachtszeit dort zu verbringen. Doch längst ist der Gram nicht mehr im Gepäck, sondern Karin, die Frau die ihm das Lachen zurückgebracht hat. Auch wenn Karin niemals ihre kleine Tochter vergessen wird und Roman seine Renate für immer im Herzen trägt, war es den beiden Menschen dank einer weihnachtlichen Begegnung möglich, endlich wieder die LIEBE fürs LEBEN zu entdecken.  

Verfasser leider unbekannt

Jaja, die Liebe und das Leben kennt kein Alter. Und das es solche Weihnachtswunder tatsächlich gibt, daran glaube ich ganz fest!
Ich hoffe, diese Geschichte hat Dich für ein paar Minuten abholen können. >lächel<

Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest, genieße und wie immer … pass gut auf Dich auf!

Lesezeit: 3 Minuten

Bleiben oder gehen? Eine der schwierigsten Entscheidungen für uns Frauen, die es überhaupt gibt! Das ist jedenfalls meine Empfindung. Es gibt keine immer heile Welt. Schon gar nicht, wenn es um Beziehungen geht. In Wahrheit keine schlechte Sache, denn wir wachsen nun mal an den Herausforderungen, die uns gestellt werden. Aber meine Frage an Dich: Wie viel Unzufriedenheit ist für eine Beziehung normal? Wann sollten wir „gehen“ und wann lohnt es sich zu „bleiben“?

Ist es nicht so, je länger man mit seinem Partner zusammen ist, umso mehr potenzielle Frustquellen werden spür- und sichtbar. Alle in einer Beziehung lebenden Menschen, müssen sich nicht nur den Alltagsproblemen stellen, sondern auch tieferliegende Fragen stellen. Je länger man zusammen ist, umso mehr kommt an die Oberfläche. Wenn sich allerdings „Probleme“ ständig wiederholen und keine Veränderung eintritt oder erkennbar ist, werden wir anfangen uns Fragen zu stellen.

Die Fragen aller Fragen:

„Muss ich mir das wirklich antun? Hat meine Beziehung überhaupt noch eine Zukunft? Was soll ich machen? Was ist zu tun?“ Wir möchten klarerweise, dass es uns gut geht. Gemeinsam gut geht. Und deshalb wird der aufkommende Gedanke, zu gehen, oftmals überbewertet.

Ich hatte ja immer das Händchen dazu, mich in Kleinigkeiten zu verlieren. Es gab Tage, da konnte ich mit der Unzufriedenheit, die in mir hauste, ganz gut leben. Zwei Tage darauf war mein Plan zu gehen, gedanklich vollkommen abgeschlossen und bereit zur „Vollstreckung“. Sind die guten Zeiten es noch wert, die schlechten Zeiten auszuhalten? Diese Frage stellte ich mir ständig.

Eines weiß ich heute definitiv. Die erstbeste Entscheidung ist sehr oft nicht immer als die Beste zu sehen! Eigentlich gibt es nur drei Fragen, die wir uns selber ganz ehrlich beantworten, sollten um eine Entscheidung treffen zu können, die wir auch im Nachhinein nicht bereuen.

Tut mir meine Beziehung „noch“ gut?

Es ist Dein/unser Leben, deswegen haben unsere Bedürfnisse oberste Priorität. Eine einfache Frage, die wie ich finde, auch einfach zu beantworten ist. Falls Deine Antwort NEIN ist, weißt Du, was eigentlich zu tun ist oder?

Allerdings ist dabei etwas Vorsicht geboten, denn es gibt einen Unterschied zwischen: „Manchmal nervt er mich …“ und „ich kann einfach nicht ICH sein, wenn wir zusammen sind.“ Streut Dein Partner immer wieder Salz in Deine Wunden und zwingt Dich zur Reflexion oder kann Dich tatsächlich nicht so annehmen, wie Du bist?

Tu ich meiner Beziehung gut?

Kurz erklärt: Kannst Du Deinem Partner ehrlich das Gefühl schenken, dass ER in Ordnung ist, wie ER ist? Kannst Du ihn genauso lieben, wie er ist? Kannst Du seine Grenzen akzeptieren? Kannst Du ihm vertrauen und hinter ihm stehen, während er seine eigene Wahrheit lebt und seine Meinung auch offen vertritt? Respektierst Du seine Meinung oder bist Du der Meinung, das er sich ändern muss?

Stimmt … es sind viele Fragezeichen. Aber es sind Fragezeichen und Antworten, die sehr wichtig sind, um Beziehungsentscheidungen zu treffen!

Habe ich angesprochen was mich zum Nachdenken anregt?

Ich bin ja mehr denn je der Meinung, dass wir ALLE untereinander viel zu wenig reden. Ich bin der Meinung, dass das größte Geschenk, dass ich von jemanden erhalten kann, ist gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden! Ebenso ist es ein großes Geschenk, es anders rum zu tun. Wenn DAS passiert, entsteht Kontakt. Und dieser Kontakt bringt Klarheit!

Das „Miteinander“ macht es aus. Wir Frauen neigen dazu, oftmals gleich dagegen zureden, sich zu rechtfertigen. Nicht richtig zuzuhören. Still zu sein. Wir dürfen, nein wir müssen, unserem Partner eine Meinung geben. Nachdem wir zugehört haben. Eine Meinung, die durchaus auch mal verletzen kann. Alles mit sich alleine auszumachen und in sich hineinfressen, ist kontraproduktiv und verstopft alle Sinne. :D Das tut keiner Beziehung gut.

Dazu gibt es Kompromisse. Kompromisse, die jeder für sich selbst einschätzen muss.
Sei ehrlich zu Dir.
Sei offen ehrlich zu Deinem Partner.
Triff Deine Entscheidung und sei bereit, Dir all diese Fragen noch einige Male ehrlich zu stellen. >zwinker>

Heute war es ein kurzer Artikel, der nicht sehr viele Worte brauchte, um das zu sagen, worauf es tatsächlich ankommt.
Ich wünsche Dir wie immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.<3

Peace & Love