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Über Liebe zu schreiben macht mir immer Spaß, denn es gibt kaum ein Gespräch, dass dieses Thema nicht wenigstens im Ansatz streift. Unmengen an Ratgeber und Apps helfen dabei, endlich den Partner fürs Leben zu finden. Über die Liebe gibt es jede Menge zu lesen und der Gesprächsstoff darüber scheint nie zu Ende zu gehen. Ich glaube das war schon immer so, doch manchmal wird es mir etwas zu viel … zu dick aufgetragen erscheinen mir so manche „Liebesschwüre“ und in mir stellt sich dann die Frage: Hält das alles auch dann noch stand, wenn der Alltag eingekehrt ist?

Ich erlebe sehr oft, wie sich Singlefrauen über eine Langzeitbeziehung äußern. „Oh Gott wie romantisch und schön, das will ich auch! Natürlich ist Liebe etwas wunderbar Schönes, aber sie kommt nicht von alleine in die Tür gestolpert und vor allem – sie bleibt auch nicht ohne Mühe! Liebe findest Du nicht im Wühlregal, Liebe ist keine Schnäppchenjagd, zum Leidwesen vieler Frauen und natürlich auch Männer versteht sich! >lach<

Liebe ist keinesfalls selbstverständlich

Ich geh mal ein ganzes Stück zurück … Mit dem Wort LIEBE konnte ich als Kind und als heranwachsende Frau wenig anfangen. Zwar habe ich gelegentlich gehört, dass man (Mann) mich lieb hat, aber gut, wenn das Liebe sein sollte, dann wird darüber zu viel Wind gemacht. Das dachte ich mir ständig. Trotzdem entwickelte ich mich im Laufe der Jahre zu einer Frau, die ein unbändiges Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit hatte! Ich war auf der Suche nach einem Gefühl, dass ich nicht kannte …

Mein Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe blieb viele Jahre unerfüllt. Ich rutschte von einer Liebelei in die nächste. Jedes mal euphorisch sah ich mich auf der rosa Wolke sitzen, bis ich wenig später wieder auf den harten Boden der Tatsachen landete. Nach so vielen schmerzhaften Bruchlandungen, entschied ich mich die Suche nach Liebe zu begraben.

Leider konnte ich mein Herz nicht ins Klo spülen, denn es kam mir so oft in die Quere. Immer mit dem selben Ergebnis, ich litt an den unerwiderten Gefühlen. Es dauerte so unendlich lange bis sich die Liebe mit einem anderen Gesicht zu mir gesellte. Ganz langsam ließ ich diese Gefühle wieder zu. Ich zögerte lange denn ich hatte Angst vor etwas das ich nicht kannte.

Liebe zu erhalten, sei es von Deinem  Kind oder von einem Partner, ist für mich nicht selbstverständlich! Ich kenne den Wert und die Geschichten, die dahinter verborgen sind. Heute ist Liebe für mich etwas wunderbares, unverzichtbares und natürliches geworden, dieses Gefühl wartete aber auch nicht im Laden auf mich … es war Arbeit bis heute.

Was ist Liebe wert?

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht einfach einem Partner zu begegnen und schon gar nicht wenn man mit diesem Menschen den Rest seines Lebens zusammen bleiben möchte. Noch schwieriger wird es für uns Frauen wenn wir jenseits der vierzig sind >lach<. Ich selbst war 52 Jahre als mich dieses, so fremde „Liebesgefühl“ in den Arm genommen hat! Was es auch noch sehr schwer macht ist, dass wir ständig versuchen an uns und anderen Menschen herum zu optimieren bis wir uns endlich auf eine gemeinsame Achterbahnfahrt einlassen.

Sich einem Menschen hinzugeben, heißt auch eine gewisse Verantwortung einzugehen. Verantwortung für den anderen mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen und natürlich für das gemeinsame Leben. Man sollte sich dazu verpflichtet fühlen, für einander da zu sein und sich gegenseitig respektieren … auch dann wenn man nicht der selben Meinung ist! Und dieses wird öfter vorkommen als man denkt …

Schätzen wir denn noch die Anwesenheit unseres Liebsten?

Für mich ganz klare Antwort: JA … für mich ist es auch noch nach Jahren etwas Besonderes! Ich kenne aber auch andere Paarbeziehungen. Je länger man mit einem Menschen zusammen ist, umso selbstverständlicher wird seine Anwesenheit. Viele Paare schrauben die ständigen Anforderungen und Erwartungen an den anderen immer höher. Frauen entwickeln sich zu, verzeiht mir, „Meckerziegen“, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Und das, obwohl sie es sich eigentlich vorgenommen haben, niemals so zu werden. :D Da hilft es vielleicht sich daran zu erinnern, dass niemand perfekt ist  … wir nicht und unser Partner auch nicht … niemand!

Liebe ist wirkliche Arbeit, Liebe gibt es nicht fix fertig und günstig im Wühlregal. Es ist Arbeit … jeden Tag auf das Neue. Es gibt so viele Herausforderungen, die man gemeinsam als Paar zu bewerkstelligen hat. Unser Leben schmeisst uns immer wieder Steine vor die Füße, damit es ja nicht zu einfach wird. Ich bewundere Paare, die selbst nach 30 , 40 oder noch mehr Jahren noch immer zusammen sind!

Die mit Krankheiten zu kämpfen hatten, die mit schwieriger Kindererziehung, Job und den sonst noch so üblichen Kleinigkeiten zu kämpfen hatten. Manche Verluste hinnehmen mussten und mit harten Zeiten zu kämpfen hatten. Hut ab vor solchen Paaren, die es schaffen all dem standzuhalten und ihr Versprechen ernst meinen und auch halten wenn es heißt: „In guten und in schlechten Zeiten …“

Die Belohnung dafür bleibt nicht aus

Ich weiß, dass diese Paare belohnt werden. Nämlich mit einem Vertrauen, einer Innigkeit und der Bedingungslosigkeit wie man sie nur in der echten Liebe erfahren kann! Es ist ein wunderbares Gefühl bei genau diesem Menschen zu landen, der es wert war/ist, all die Unebenheiten der gemeinsamen Zeit auf sich zu nehmen. Bei dem Menschen zu sein, mit dem wir mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede feststellen dürfen und der einem blind vertraut. Der Mensch der einen so nimmt wie wir sind … auch an den schlechten Tagen. Jeden Tag. Das ist die Liebe wert. <3

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten …

Wilhelm Busch

Nun, wer bereit ist tagtäglich an die Liebe zu glauben und auch mit und an ihr zu arbeiten … ist bereit dieses Gefühl erleben zu können und was würde besser passen im Monat Mai wie … LOVE IS IN THE AIR ihr Lieben!
Eine liebevolle Zeit, wunderbare Momente und vielleicht auch eine neue Liebe >zwinker<? DAS wünsche ich Dir!

Können wir einen Menschen loslassen, den wir lieben und wir eigentlich gar nicht loslassen wollen? Es gibt jede Menge Gründe sich von Menschen zu trennen bzw. sie loslassen müssen. Zum einen weil sie nicht mehr unter uns sind oder weil sie uns nicht mehr gut tun oder uns sogar ablehnen. In diesem Beitrag möchte ich aber besonders auf das LOSLASSEN des Expartners eingehen. Ich weiß wie schwer es vielen Frauen fällt, nach einer Trennung wieder ins Lot zu kommen und aus dem tiefen Loch, in das sie gefallen sind, wieder aufzusteigen.

Eine Beziehung zu haben, in der sich zwei Menschen lieben ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben, ist mit Sicherheit eines der schönsten Gefühle die es gibt! Das muss ich gleich mal klar stellen. Aber zwischen Liebe und Abhängigkeit (klammern)  gibt es einen großen Unterschied. Diesen wichtigen und entscheidenden Punkt vergessen aber viele. Manchmal ist das Loslassen für uns „gesünder“ und es macht einfach mehr Sinn Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen.

Loslassen – freigeben, bedeutet für viele zu Beginn Verlust

Ist die Beziehung erst mal vorbei, wollen es viele Frauen nicht wahr haben. Wenn ich an meine Szenarien zurück denke, fällt mir immer ein spezieller Gedanke ein, nämlich „Ich werde nie wieder so einem Mann begegnen … ER wäre es gewesen“. Ich war so fixiert und konnte mir niemand anderes vorstellen. Das ich dabei mein eigenes Leben dadurch verloren habe, war mir nicht bewusst.

Wenn alles „vorbei“ ist bricht tatsächlich eine Welt zusammen. Dabei bilden sich Muster und Symptome, die negativ auf uns einwirken … sie sabotieren unser Leben und macht alles noch komplizierter. Was mir dabei immer wieder auffällt, wenn Frauen extrem „klammern“ und ihren Partner nicht loslassen können ist:

Die Betroffene redet immer von Liebe „Ich kann nicht ohne IHN, ich liebe ihn so sehr.“

Sinnloses Festhalten und mit allen Mitteln versuchen jemanden an sich zu binden, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird, macht keinen Sinn und hat so gar nichts mit Liebe zu tut …  es ist eher eine Sucht geworden.

Man glaubt ohne diesen Menschen nicht mehr auszukommen

Ich nenne es „Lebenslügen“, die man sich einredet. Man tut alles, um nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Wahrheiten sind sehr oft unschön und schmerzen. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt egal, wir meinen wir brauchen den anderen Partner und will IHN auf keinen Fall loslassen. All das sind Illusionen, eine krankhafte Sucht nach dem Partner. Manchmal geht es soweit, dass Frauen das Gefühl haben ohne den Partner nie wieder glücklich zu werden.

An einen anderen Partner wird kein Gedanke verschwendet und das wird in dieser Situation völlig ausgeschlossen, denn ER ist der Richtige! Es entsteht ein so grenzenloses Verlangen den Ex-Partner zu sehen bzw. zurück zu gewinnen. Jemand der nicht in der Lage ist loszulassen, ist emotional so sehr durch den Wind, dass er die verrücktesten Aktionen anstellt. Im Nachhinein betrachtet sind diese nicht selten peinlich.

Die Liebe wird in unserer Gesellschaft zu oft als „Hülle oder Maske“ für andere Probleme benutzt. Vor allem bei Problemen mit sich selbst.

Es fehlt an Selbstliebe, Selbstwert und Selbstbewusstsein. Frauen die sich in dieser Phase des „Loslassen müssen“ befinden, wollen das keinesfalls hören oder annehmen. Es gibt nur einen Fokus und der lautet: „Ja, aber ich liebe ihn doch …“

Ist das tatsächlich Liebe?

Ich weiß, dass es nicht so ist. Es hat mit Liebe nichts zu tun. Es wird so sehr festgehalten, weil man denkt, danach niemanden gleichwertigen zu bekommen. Oft führt genau dieses „Klammern“ dazu, dass der Partner irgendwann geht. Es ist zu viel. Plötzlich werden die eigenen Interessen und Bedürfnisse vernachlässigt und man fixiert sich nur noch an den Partner. Wir Frauen neigen dazu, unseren Herzmenschen ständig alles recht zu machen … wir geben unser Leben für die Beziehung auf, um den Partner an uns zu binden … ein Verhalten das einen hohen Preis haben kann und mit wahrer Liebe nichts zu tun hat!

Du kannst jede Trennung als neue Chance ansehen um mehr aus DIR und mehr aus DEINEM Leben zu machen … so war es bei mir auch. #dankesag

Frau sollte nur nicht einen Fehler machen: andere Menschen als Trostpflaster für ihre eigene Unzufriedenheit zu benutzen um sich im Nachhinein über die „Liebe“ zu beschweren, wenn sie deswegen zerbricht! Ich war auch so jemand. mir war das gar nicht bewusst … ich fühlte mich ohne Beziehung immer wertlos. Ein schwaches Fundament meines Selbstwertgefühls, wie mir heute einleuchtet. Ich war abhängig … von der Liebe, die nicht „echt“ war, ich benötigte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Keine Liebe – keine Lebenslust.

Wie kann ich also loslassen, auch wenn es unmöglich scheint?

Es sind in Wahrheit alle die Eigenschaften, die wir an unseren Ex-Partnern so lobpreisen, die uns selbst fehlen! Das heißt, wir müssen an unserem Selbstwert arbeiten und Selbstvertrauen aufbauen. Man muss lernen sich selbst all das zu geben. Jeder geht nach einer Trennung durch ein Meer voller Tränen. Sich aber zu Hause einzusperren und in alten Erinnerungen zu kramen macht es nicht besser.

Für mich begann damals ganz langsam mein neues Leben. Und ich bin ganz ehrlich – es dauerte. Aber ich suchte mir etwas, das ich für keinen Mann der Welt aufgeben würde. Ich legte mir eine neues Denken zu. Ich begab mich auf die Suche, was mich im meinem Leben mit Begeisterung füllt. Tätigkeiten, die meine Leidenschaft hervor kitzelten. Kurz gesagt: Neue Alternativen. Alleine. Ohne Mann. Nur ich mit mir. Dieses Tun breitete sich in allen meinen Lebensbereichen aus und plötzlich war das „Loslassen“ kein Thema mehr. 

Ich betrachtete meine vergangene Beziehung aus einer anderen Perspektive. Als neutrale Person von außen. Oft ist es ja so, dass die falsche Perspektive es einfach nicht zulässt, auch mal schlechte Gewohnheiten des Ex-Partners zu sehen. Man hört und sieht nichts! Alles wird verteidigt. Wir sehen ausschließlich einen perfekten Partner. Im Geschäftsleben nennt man es Betriebsblindheit, aber ich finde dieser Ausdruck auch sehr passend für Beziehungen. :D Etwas unterkühlt, dennoch auf dem Punkt gebracht.

Dabei geht es darum das starke Idealbild zu zerstören und den Ex-Partner so zu sehen wie und was er ist. Hassgefühle sollten dabei jedoch nicht aufgebaut werden.

Es kann gut sein, dass man im Nachhinein ganz klar sieht. Es wird einem bewusst, was man wirklich geliebt und was man sich nur eingebildet hat, weil man es so sehen wollte!

Summa summarum:

JA … es ist ein beinahe Weltuntergang. Und JA es tut verdammt weh wenn man loslassen muss! Aber mach Dir immer bewusst, was oder welche Eigenschaften Du gemocht hast und welche Du Dir „dazugelogen“ hast. Fixiere Dich auf keinen Partner sondern fang an Dich selbst zu lieben … es funktioniert tadellos. Zieh Dein Glück und Deine Lebenslust aus Deinen Zielen und Träumen und wenn vorhanden – natürlich auch aus Deinem Partner aber vergiss dabei niemals Dich selbst!

Trennungen werden niemals aussterben. Sie gehören zum Leben. Was wir daraus machen und lernen dürfen, liegt jedoch an uns. Ich wünsche Dir, falls Du in dieser solchen Phase steckst, alles Liebe und vielleicht hilft Dir dieser Beitrag die Dinge etwas leichter zu nehmen …

Also, Leben wir los bis ganz bald.

Es fällt Paaren leicht, sich am Tag der Hochzeit „ewige“ Liebe zu versprechen. Da die Liebe als „Gefühl“ für immer gemeint ist! Klingt alles schön und kann man auch gut nachvollziehen, jedoch zurückhaltend formuliert ist das etwas verwegen. Immerhin schwören wir uns als Paar ja auch nicht lebenslange Fröhlichkeit, Zufriedenheit oder Spontanität um nur ein paar Beispiele anzuführen. „Ich liebe Dich …“ bedeutet heute etwas anderes und das Versprechen ewiger Liebe, drückt lediglich ein gegenwärtiges intensives Liebesgefühl aus, über das KEIN Vertrag geschlossen werden kann.

Muss mich mein Partner wirklich glücklich machen?

„Du, er hat mich eben nicht mehr glücklich gemacht …“ ist ein Satz, den  ich in meinem Leben A – selbst schon gesagt habe, ich geb es zu und B – so unzählige Male bis heute immer wieder von anderen Frauen höre. Heute nervt mich dieser Satz genauso wie „diese Kekse sind leider aus“. Aber gut, das ist ein anderes Thema. :-)

Ich bekomme eine Nachricht von einer Freundin in der steht: „Ich werde das jetzt durchziehen, ich werde mich trennen. Er macht mich nicht mehr glücklich“. Ernst genommen habe ich diese Nachricht nicht, weil schon zu oft gehört und gelesen. Jedoch hat sie sich damals tatsächlich nach 6 Jahren Beziehung, und mindestens zweimal im Monat „Ich kann nicht sagen ob ich das noch will“,  entschlossen zu gehen, obwohl sie es wahrscheinlich immer noch nicht weiß was sie wirklich will. An dieser Stelle muss ich auch gleich mal Fragen: Seit wann sind Entscheidungen über „ob“ oder nicht oder vielleicht doch so schwer geworden?

Wir denken die ganze Zeit, dass das Leben uns was schuldet …

Wir glauben immer das Leben und die Welt schuldet uns etwas, weil wir ja so „einzigartig“ und sehr sehr wichtig sind >zwinker< … Und das selbe glauben wir von unserem Partner, Freund , Ehemann und Lebensgefährten – er soll uns glücklich machen! Uns Dinge schenken die uns noch glücklicher machen weil wir es ja schließlich verdient haben!

In Wahrheit muss er aber erstmal gar nichts! Eine Beziehung soll etwas sein, was unser Leben noch schöner machen soll. Und vielleicht auch noch glücklicher, aber nicht glücklich. Denn kein Mensch hat die Pflicht, jemandem etwas zu schenken, was er selbst und alleine nicht schaffen kann!

Wenn Unzufriedenheit ein Dauerzustand ist, dann sucht man sich erst einmal jemanden der daran Schuld sein könnte. Das wir dabei bei uns selbst beginnen, wird natürlich umgangen. Sehr oft haben wir dabei unseren Partner im Visier, der nichts ahnend neben uns am Sofa sitzt. Wir Frauen denken angestrengt darüber nach, verbeißen uns in diesen Moment und sagen plötzlich „Früher war da aber mehr Romantik auf der Couch, Du interessierst Dich gar nicht mehr für mich … und Du bemühst Dich nicht mal mich glücklich zu machen!“

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass wir das so glauben und das unser Partner in irgendeiner Weise irgendetwas tun muss.

Liebe ist aber keine Bringschuld!

Ich glaube das vergessen wir immer wieder. Liebe ist kein Vertrag, Liebe ist geben, aber nicht nehmen wollen! Liebe ist so wunderbar, weil sie selbstlos ist! Wir sind der Meinung, dass uns diese „Liebe“ zusteht, nicht nur weil wir es schön finden. Wir wollen jemanden der uns vergöttert, während wir selbst nur darauf warten, dass dieses passiert. Wir wünschen uns passive Bewunderung und wenn wir die nicht bekommen, suchen wir jemanden, der sie uns entgegenbringt … natürlich funktioniert das nur befristet!

Ich möchte dieses Verhalten nicht bewerten, ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass sehr sehr viele Frauen genauso ticken. Und ich spreche hier von Frauen und nicht von jungen Mädchen. So wie eben das Beispiel meiner Bekannten. Wir haben eine Vorstellung von der Liebe und springen von einer Vorstellung zur nächsten da nichts so ist wie wir es aus Kitsch-Romanen kennen. Bis wir irgendwann zu alt zum Springen sind und müssen dann, auf die vielen Chancen zurückblicken, die wir gekonnt ignoriert haben! Wir wollen zu viel und geben zu wenig. Wir sehen uns selbst als größtes Projekt und dabei fehlt uns die Zeit, auf andere einzugehen und deren Bedürfnisse zu erkennen.

Manches ist nicht dazu gemacht, einfach „einfach“ zu sein

Zwischenmenschliche Beziehungen, verbunden mit tiefen Gefühlen sind nun mal nicht einfach, sie sind das Komplizierteste was ich man/ich mir so vorstellen kann. Und genau da sehe ich das Problem. Denn alle denken von sich, sie sind besser als ihr Gegenüber. Und auf diesem Glaubenssatz basieren in der Zwischenzeit Beziehungen und auch Freundschaften. Wir möchten alle das die Ehe oder eine Beziehung Spaß macht und deswegen führen wir keine mehr. Den richtigen Spaß machen Beziehungen in den ersten 18 Monaten … da sind wir berauscht wie nach einer fantastischen Party! Wir können uns nichts und niemand anderen mehr vorstellen. Und dieses Gefühl ist in jungen Jahren genau dasselbe wie im fortgeschrittenen Alter.

Wird dieses Thema diskutiert, wird sehr gerne gesagt: „Früher war eben alles anders, es war eine andere Zeit, da gab es dieses Denken über die Liebe und Beziehung nicht …“. Schon möglich, aber nicht die Menschen waren anders, sondern die Werte! Es wird eben zum Problem, wenn alle Menschen bzw. Paare, vergnügungssüchtig und freiheitsliebend sind, es aber gemeinsam als Paar nicht sein können/dürfen, aber es „solo“ auch nicht auf die Reihe bekommen.

Es ist unser Leitmotiv geworden:

Alles muss einfach sein. Alles sollte Spaß machen. Aber es gibt nun mal Dinge die nicht dazu gemacht wurden, einfach „einfach“ zu sein und dazu gehören auch wir Menschen … als Paar und solo. Meine Passion ist auf jeden Fall ein glückliches und erfülltes Leben zu führen und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Aber um dieses Leben zu führen und auch diesen Level zu halten, müssen wir viel tun!

Damit meine ich – wir dürfen nicht darauf warten oder noch besser erwarten, dass unser Partner den ganzen breiten Weg dazu ebnet und uns all die Dinge, die uns Spaß machen, in Koffern vor die Füße stellt und uns dadurch das Glück beschert das wir uns wünschen … 

Partnerschaft ist Arbeit. Das klingt sehr unromantisch, ist aber so und jeder der etwas anderes behauptet, ist nicht ehrlich! Zu wissen das wir das gewünschte Glück ausschließlich in und bei uns selbst finden werden, hilft uns dabei, eine Partnerschaft nicht als Bringschuld zu betrachten. Ich hatte mal ein schönes Beispiel dazu gelesen:

Eine Beziehung oder Ehe, muss gepflegt werden wie ein Rosengarten. Sie braucht unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Es muß oft Unkraut gezupft werden … gedüngt und gegossen. Hin und wieder neue Rosen gepflanzt und auch andere entfernt werden, um das Resultat zu erhalten, wie man es nur aus Büchern kennt.

In diesem Sinne … Verlange nicht von Deinem Partner dass er Dich glücklich macht, denn das ist der beste Weg um unglücklich zu sein!

Ich wünsche Dir auf alle Fälle eine glückliche Zeit … ob zu zweit oder alleine! <3

Heute möchte ich nochmal das Thema „Beziehung“ aufgreifen. Jedoch von einer anderen Seite als vielleicht erwartet wird. Und zwar den Wunsch zu haben in eine Beziehung einzusteigen, aber es aus irgendeinen Grund nicht zu schaffen. Dabei möchte ich dem Begriff „Trauma“ viel Platz schenken. Traumatische Erlebnisse und Bindungserfahrungen, hindern uns leider sehr oft eine normale oder besser gesagt, überhaupt eine Beziehung einzugehen.

Verletzungen aus früheren Beziehungen, haben eine große Macht in unserem Leben. Wir sind traumatisiert. Wie kann es überhaupt so weit kommen denkst Du Dir vielleicht? Nun ich glaube ja sagen zu können, dass ich prädestiniert bin um darüber zu schreiben. :D Das Hauptaugenmerk möchte ich aber in diesem Beitrag ausschließlich auf die Liebesbeziehungen legen. Kindheit, die Beziehung zu den Eltern usw. werden dieses mal zur Seite gepackt!

Was ist ein Trauma?

Das Wort Trauma wird sehr schnell in den Mund genommen. Die Aussage „Davon bin ich schon traumatisiert genug …“ wird eher als Spaß benutzt. Alles andere als witzig ist es für Betroffene. Manchmal werde ich gefragt ob ich „Trauma“ in kurzen Worten und ohne schnick schnack erklären kann.

Also, bei einem psychischen Trauma stellen Betroffene bei sich oft ganz ungewöhnliche Erlebnisweisen fest. Automatisch wiederkehrende Erinnerungsbilder, die auch Angst auslösen (können), sind präsent. Das Gefühl dabei ist, man denkt verrückt zu werden! Dabei handelt es sich um eine ganz normale Reaktion, auf die oft so abnormalen Situationen, die erlebt wurden. Die Auslöser solcher Erinnerungsbilder können Gerüche sein, eine Stimme oder Orte die besucht worden sind. Musik, aber auch ein Händedruck … Es gibt unzählige mögliche Auslöser. Je nachdem wie die Situation war die einen betroffenen Menschen traumatisiert hat.

Wie kommt es zu einem Trauma?

Zum Ersten kann es sein, dass wir uns Partner suchen oder gesucht haben, die unsere Nähe vermeiden. Oder wir kommen an Männer, die sich nicht in uns verlieben oder schon vergeben sind. Wir haben Partner die gefühllos scheinen, oder wir geraten an narzisstische Partner, die unser Leben vollkommen zerstört haben. Partner, die gelogen und betrogen haben oder möglicherweise auch zu sehr geklammert haben! Die Liste wäre auf jeden Fall noch ausbaufähig. All das hinterlässt Bindungsmuster, die es uns sehr schwer machen, normale Gefühle zu entwickeln. Wir sind traumatisiert.

Wir speichern diese traumatischen Erlebnisse in unserem Gedächtnis

Ich habe viele Jahre an meinen abgespeicherten Erlebnissen gearbeitet und ich weiß auch, dass ich damit noch nicht fertig bin. Man kann auch nicht erwarten, sein Gedächtnis, dass die Hälfte seines Lebens mit ungesunder Nahrung gefüttert wurde, in kurzer Zeit entgiftet werden kann. Ausschlaggebend ist auch die Allgemeinverfassung … sind wir gut drauf und positiv eingestellt … oder ist alles und jeder schlecht. Ich hatte immer wieder diese „miesen“ negativen Tage … war ich aber aus diesem Zustand wieder heraus, hatte ich  ganz andere Vorstellungen vom Leben und war auch wirklich zuversichtlich!

Traumatisierungen führen dazu, dass sie in unserem Alltag ein gedankliches Chaos hinterlassen. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle steht am Plan. Irgendwie sind immer zu wenig oder zu viel Gefühle an der Tagesordnung. Dieses Verhalten bringt leider sehr viel Unruhe ins Leben, gerade oder vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen! 

Emotionen sind schwer zu regulieren

Wenn Du mit Deinem Bindungsmuster zu kämpfen hast, deine Gefühle sich wie bei einer Achterbahnfahrt anfühlen, immer dann wenn Du jemanden kennen lernst, wirst Du zugeben dass Du unter ständiger Anspannung stehst. Es macht Dich wahrscheinlich auch müde … Du fühlst Dich erschöpft. Aber vor allem fühlt man sich nicht „richtig“. Ein Trauma macht es uns nicht gerade einfach, emotional ausgeglichen zu bleiben (sein). Das bedeutet, dass alles was von außen kommt, vor allem was mit Nähe zu tun hat, nur sehr schwer gefühlstechnisch zu regulieren ist! Man möchte zulassen, kann aber nicht. Die Angst darüber, wieder negative Erfahrungen machen zu müssen, ist sehr viel stärker als der Wunsch nach Nähe und Liebe.

Dazu fällt mir ein passender knackiger Satz ein, der perfekt passt: Glaube nicht alles was Du selber denkst! Nicht jedes Essen ist ungesund und es gibt auch nicht nur „saure Äpfel“ … Du verstehst sicher was ich damit sagen will. :-)

Ein Trauma ist ein hochintensives Ereignis – eine neue Partnerschaft ebenso

Das kann mir jede Betroffene bestätigen. Sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen ebenso. Als ich meinen neuen Partner vor 3 Jahren kennenlernte, brachte mich der neue Zustand von „Ich will zu Dir, ich will bei Dir sein …“ schon vollkommen durcheinander. Alle Lampen leuchteten Rot in meinem traumatisierten System. :-)

Mein „System“ sagte mir nämlich … hey, ich weiß dass Du das möchtest, Du findest es schön begehrt zu werden … verwöhnt zu werden, aber diese Zustände hatten wir doch schon? Das ist nicht gut, lass es und zieh Dich zurück … es tut sonst weh, das wollen wir nicht mehr. 

Diese Begegnung triggerte immer wieder bei mir an und versetzte mich in ein Vermeidungsverhalten. An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen: „Gut das es auch Männer gibt, die ohne aufdringlich zu werden, nicht locker lassen <3“ <lach>! Die andere Seite ist ganz banal. Wenn wir eine Partnerschaft eingehen möchten, müssen wir uns auch so fühlen! Wir brauchen einen ganz bestimmten Zugang zu uns selbst … zu unserer Sinnlichkeit, zu unserer Weiblichkeit. Zu all den Dingen, die in einer Beziehung eben wichtig sind und auf on geschaltet sind.

Wenn wir das jedoch nicht ausstrahlen, selbst nicht fühlen können, dann passiert etwas eigenartiges. Wir sitzen unter einer Käseglocke, die uns zwar erkennen lässt, aber für andere neutral erscheinen lässt. Das heißt auf gut Deutsch, für potentielle Partner erscheinen wir nicht auf dem Radar als mögliche Partnerin. Finde ich immer wieder aufs Neue beinahe magisch. :-) Bedeutet soviel wie: Bitte warten.

Nähe … ist sie für Dich nun angenehm oder würgt sie Dich?

Es gab Zeiten, da empfand ich zum Beispiel Nähe schrecklich unangenehm. Nähe war für mich ein Übergriff in mein Innerstes, das mir Schmerzen bereitete. Sobald es eine dieser Situationen gab, schaltete ich alles ab in mir. Mein System war auf null gedrosselt und ich fühle nichts mehr. Für eine Partnerschaft definitiv unbrauchbar! Der Stress war für mich schon immer programmiert. Ich habe mit vielen Frauen darüber geredet, die im gleichen Boot gesessen haben. Sie erzählten oft von dem Gefühl, mit der Welt nicht richtig verbunden zu sein. Getrennt durch ein Panzerglas. Ein sehr trauriges Bild, aber so sehr treffend.

Trauma Patientinnen haben es sehr schwer mit ihren Gefühlen, der Liebe und derAngst, die dahinter steckt, zu leben. Eine Liebesbeziehung muss neu erlernt werden! Dazu brauchen wir eine Hand die uns stützt. Der wir vertrauen können und die wir auch fühlen! Da nützt das Reden auf bestimmten Ebenen gar nichts, sondern wir müssen wieder lernen, wieder in Kontakt zu treten … erst einmal ohne Erwartungen. Und zwar so lange, bis das Panzerglas allmählich verschwindet!

Das Wichtigste zum Schluss

Tief verletzte und traumatisierte Frauen sind überempfindlich und sehr oft in ihrer Selbstliebe gestört! Dieses unsichere Selbstbewusstsein ist derart bedrohlich, dass diese inneren Ängste sich zum größten Feind von uns selbst entwickelt. Man stellt sich immer wieder selbst und auch den Partner in Frage, außerdem haben wir Schwierigkeiten zu vertrauen.

DU brauchst also sehr viel Verständnis für DICH und für DEINEN Partner und solltest das Ganze auch etwas distanzierter betrachten.  Sich Zeit schenken ist das A und O. Alte Muster müssen miteinander abgehandelt werden. Es muss reflektiert und genau hingesehen werden damit eine wunderbare Beziehung daraus werden kann … dass es funktioniert, weiß ich heute. <3

Einer meiner „liegt mir am Herzen“ Beiträge … wenn er Dir gefallen hat, darfst Du ihn mit Freude hinaustragen und teilen … Eine herzerfüllte Zeit mit ganz viel Liebe wünsche ich Dir.

Sich mit einem Menschen zu verbinden, der nicht sagen kann, was er will, ist ein heißes Eisen. Eine Partnerschaft einzugehen, mit jemandem der in ständigem Zweifel lebt und voller Ängste und Unsicherheit ist, kann wie ein Tanz auf dem Seil sein, ohne Auffangnetz. Denn wer nicht weiß was er will, macht aus der „Liebe“ ein Spiel.

In den letzten Tagen war das Thema Selbstliebe immer wieder ein großes Thema für viele meiner Leserinnen. Da Partnerschaft und Selbstliebe bedingungslos zusammen gehören, habe ich mich entschlossen, wieder einmal über Beziehung zu schreiben. Ohnehin ein Thema das unerschöpflich zu sein scheint.

Wenn Du wissen willst, wo es hingehen soll, finde zuerst heraus wovor Du wegläufst

Wenn ein Partner in einer beginnenden Beziehung einen hohen persönlichen Unsicherheitsgrad mitbringt, kann das die Beziehung schon zu Beginn gefährden. Das heißt, er/sie ist sich nicht im Klaren was er eigentlich will. Ja, nein, vielleicht … durch ständiges Anzweifeln wird nichts besser.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Frauen eine Beziehung mit „unsicheren“ Männern eingehen, wenn sie gerade eine  schwierige und belastende Beziehung mit einem toxischen Partner hinter sich haben. Es kommt einem beinahe wie ein Wink des Himmels vor, auf jemanden gestoßen  zu sein, der auf den ersten Blick weder egozentrisch noch selbstverliebt wirkt. Ein Mann der vielleicht sogar etwas schüchtern und unsicher zu sein scheint. Ein Mann der Fehler macht und dadurch menschlich erscheint, das ist oftmals sehr verführerisch.

Wie ist die Beziehung mit einem unsicheren Partner?

Wie oben schon genannt, kann die spürbare Unsicherheit durchaus attraktiv erscheinen. Denn jemand der sich nicht gerade selbstsicher und verletzlich gibt, seine Zweifel und Ängste zugibt, kann sehr sehr anziehend und smart erscheinen. Gerade Frauen, die das Gegenteil erlebt haben, finden diese Art von Männer besonders attraktiv. Außerdem ist die Frau sich sicher, dass sie diese Unsicherheiten mit ihrer Präsenz verändern würde … das sie dem Partner Sicherheit schenkt und ihn dadurch unterstützt um davon loszukommen.

So wie bei vielen Dingen im Leben kommen erst im Verlauf der Beziehung, dann wenn sich der Alltag einstellt, die Mängel zum Vorschein. Sie sind wie Seitenhiebe, die unerwartet auftauchen und mit denen wir unausweichlich zusammenstoßen. Was wir dabei spüren und sehen können ist , Distanz und Kälte … Dinge mit denen man in der vorherigen Beziehung zu genüge zu tun hatte.

Dabei will man doch nur glücklich sein …

Wenn wir eine erneute Partnerschaft eingehen, tun die meisten von uns dies um endlich glücklich zu sein, etwas Würdevolles und Besonderes zu schaffen. Wir wünschen uns einen authentischen Lebenspartner, einen reifen Begleiter und einen liebevollen Menschen, mit dem wir an einem gemeinsamen „Projekt“ arbeiten können. Eine bereichernde und solide Basis mit vielen neuen Erfahrungen. DAS ist doch das, was wir uns von einer Beziehung erwarten und wünschen. Zugegeben, jeder von uns zieht mal den falschen Schuh an. Man bleibt, hält aus, macht beinahe alles mit bis man letztendlich doch geht oder verlassen wird. Manche Beziehungen sind wie ungesalzene Eier und manche sind so stark gewürzt, dass Du sie nicht essen kannst!

Eines sollte klar sein

In einer Beziehung sollte keiner der Partner die Rolle des Helden, des Retters oder des Heilers von diversen Ängsten einnehmen! Denn wir können die Persönlichkeit von unserem Partners nicht wirklich verändern … jedenfalls ist es in den meisten Fällen so. Verändern kann sich ausschließlich die Person selbst. Einen Menschen mit aller Gewalt verändern zu wollen kostet nur Substanz, ist keinesfalls nachhaltig und macht beide nicht glücklich.

Unsicherheit in der Liebe zieht ihre Spur

Wir Frauen mögen starke, selbstsichere und erfolgreiche Männer. Doch leider sind diese auch oft zu wenig Mensch. Wie viele ja aus der Vergangenheit auch wissen. Deshalb fühlen wir Frauen uns besonders zu sensibleren und unsicheren Männern hingezogen – erst recht wenn wir gerade eine Partnerschaft zu einem Narzissten hinter uns gebracht haben. Es ist nur leider wirklich so, dass Narzissmus und Unsicherheit zu sehr ähnlichen Verhaltensmustern führt und daraus auch die selben Folgen entstehen.

  • Mit einem unsicheren Partner zusammen zu sein, ist so als würde man jemandem sein Herz schenken, der nicht in der Lage ist darauf aufzupassen. Manchmal verliert er einfach das Interesse daran und am nächsten Tag braucht er es als Lebenselixier. Unsicherheit bedeutet Launen zu haben, die in Form von Gefühlsschwankungen zum Ausdruck kommen.
  • Menschen die nicht wissen was sie wollen, leiden auch an mangelndem Selbstbewusstsein. Vergleichbar mit einem Reifen der ständig Luft verliert und wir ihn immer wieder aufpumpen müssen. Ein unsicherer Partner benötigt ständige Anerkennung von außen.
  • Unsicherheit verursacht auch großes Misstrauen, was die Beziehung im Gesamten angeht. Die Angst betrogen oder verlassen zu werden ist vorprogrammiert. Das bedeutet wiederum das der Partner das Verlangen nach ständiger Kontrolle hat.

Also alles Eigenschaften die man auch aus einer Beziehung zu einem Narzissten kennt. Es ist also keine gute Entscheidung eine Beziehung mit einem Menschen einzugehen, der nicht in sein persönliches Wachstum investiert hat. Der unfähig zu sein scheint, sich voll und auf gesunde Weise dem gemeinsamen Partnerschaftsprojekt hinzugeben.

Was also tun?

Unsicherheit kann sehr viele Facetten haben. Es gibt Menschen, die sich ihrer eigenen Unsicherheit völlig bewusst sind und auch versuchen sie zu kontrollieren. Und dann gibt es solche, die sich ihre Unsicherheit nicht eingestehen wollen und um sich eine dicke Mauer bauen. Wer ihnen zu nahe kommt wählt das Leiden. Ihr eigenes verwundbares Selbst verweilt dabei hinter den Mauern.

Viele Menschen haben Angst vor der Liebe, weil sie Angst vor Veränderung haben.

P.Picasso

Was man also tun sollte (muss), wenn man mit einem unsicheren Partner eine Beziehung eingeht, ist zu erreichen, dass er die Verantwortung für sich selbst übernimmt. Er muss erkennen das sein Tun die Ursache für unsere Unzufriedenheit ist. Ausserdem ist es ganz wichtig das wir dafür sorgen, dass wir unseren eigenen Lebensstil aufrecht erhalten und nicht unter den Bedürfnissen des anderen leiden! Nur so verlieren wir nicht unsere Lebensfreude und unterwerfen uns nicht den Launen des Partners … der uns am Morgen anhimmelt und am Abend die kalte Schulter zeigt.

Wahre Liebe fängt bei uns selbst an. Das gilt für beide Partner. Lieben wir uns selbst, sind wir auch fähig eine gesunde Liebe weiterzugeben. Wer wirklich liebt, weiß genau wie er seine Beziehung pflegen muss und wofür er kämpfen muss. In einer gesunden Partnerschaft spielt weder Unsicherheit eine große Rolle noch ist die Liebe sprunghaft.

Versuchen wir also aufrichtig würdevoll in eine bereichernde Liebe einzutauchen. Das Leben ist schließlich da um glücklich zu sein und DAS ist nun mal einen Tick noch schöner zu zweit!

Deine Meinung dazu lese ich selbstverständlich sehr gerne und wenn Du diesen Beitrag teilen möchtest, freue ich mich ebenso … also bis ganz bald.

Wenn jemand aufgehört hat uns zu lieben, dann spüren wir es lange davor. Wir nehmen es wahr, auch wenn wir versuchen dieses Gefühl der Ablehnung unter zig Entschuldigungen und suchenden Erklärungen begraben, wir spüren das ein Ende in Sicht ist schon bevor es uns gesagt wird. Weibliche Intuition fällt mir dazu ein. Auch wenn der Partner Dir versichert er liebe Dich und es Deinem Gefühl widerspricht, werden seine Handlungen seinen Worte keinesfalls gerecht.

Du weißt wenn man Dich nicht mehr liebt, auch wenn es Dir noch nicht gesagt wurde

Irgendwann saß ich an einem wunderschönen Platz am Meer … den Blick zum Sonnenuntergang gerichtet und mir rannen die Tränen bis zu meinen Knien hinab. Ich haßte meine Intuition, die mich schon seit längerer Zeit spüren ließ, dass die Zeit jetzt bald kommt um loszulassen, weil die Liebe des Partners nicht mehr reicht … weil sie verschwunden ist. Dagegen anzukämpfen machte keinen Sinn und das war mir damals auch bewusst. Es war ein Sommer von vielen, mit vielen Sonnenuntergängen aber keiner blieb mir so in Erinnerung wie der an diesem Abend.

Jeder der schon mal eine ähnliche Situation erlebt hat, kann sicher nachvollziehen wie es sich anfühlt den Kopf voll schmerzhafter Gedanken zu haben. Natürlich war mir damals noch nicht wirklich klar, oder ich sollte schreiben ich wollte es nicht akzeptieren, dass man niemanden dazu zwingen kann den anderen zu lieben. Viel schlimmer war, dass meine Vermutung tatsächlich eingetreten ist.

Worte und Handlungen ändern sich …

Nach vielen Jahren des Zusammenlebens, darf es schon mal sein dass sich der gemeinsame Alltag manchmal nicht so „in love“ anfühlt. Es ist nicht jeder Tag gleich und wir selbst sind auch des öfteren ungeduldig und stehen unter Strom. So lange das alles in einem gesunden Verhältnis bleibt und nicht täglich vorkommet … ist es vollkommen in Ordnung und hat nichts damit zu tun, dass uns der Partner nicht mehr liebt! Es sind die Feinheiten wie Worte, Taten und Aufmerksamkeiten, die auf einmal verändert werden oder ganz wegfallen! Wir bemerken es, denken darüber nach, sprechen es an und beobachten weiter … alles mit einem ungutem Gefühl.

Die Realität annehmen wie sie ist

Wir beobachten unsere Beziehung, wie sie ist, wie sie sich anfühlt und wie wir uns fühlen! Wenn es etwas gibt das sich nicht stimmig anfühlt und wir schon sehr oft versucht haben mit unserem Partner darüber zu sprechen, es aber keine Veränderung nach sich zieht, dann ist es nötig die Realität anzunehmen anstatt sie zu verdrängen. Es ist hart aber wir sollten es nicht zulassen, dass der Selbstbetrug unsere Zeit bestimmt. Ehrlich zu sich selbst sein verkürzt den Schmerz.

Das erste Gefühl sendet immer unser Bauch

Ein ungutes Gefühl im Bauch, das uns nur für einen Bruchteil einer Sekunde irritiert. Ein winziger Zweifel, ein kleiner Moment der Verunsicherung. Ein erstes Bauchgefühl das man nicht wirklich benennen kann noch ist es nicht der Rede wert. Doch dann wiederholt es sich … nicht unbedingt ausgeprägter, aber dafür häufiger. Unser Bauchgefühl will Ausdruck finden und sucht sich dafür einen Weg. Stumme Gedanken verselbstständigen sich und das Verhalten des Partners bestätigen diese Gedanken.

Ein gelangweiltes Gähnen bei einer Unterhaltung, die unentspannten Lippen beim Kuss, oder das Lösen aus einer Umarmung. All diese Handlungen sagen Dir und bestätigen Deine Gedanken – die Zeit in der es frostig wird ist da!

Wenn Mann Dich nicht liebt, dann fange weder an zu bitten oder werfe Dich auf die Knie. Liebe „erbittet“ Frau nicht, noch fordert man sie ein … sie passiert einfach. Wenn sie nicht geschieht, dann ziehe Dich würdig zu etwas anderem zurück! 

Wenn wir keine Liebe spüren, wenn wir nicht mehr geliebt werden, dann ist es besser eine Beziehung zu beenden, da sie uns nichts geben wird und sie uns nicht glücklich macht. Es geht nämlich nicht darum einer anderen Person zu „gehören“, unser eigenes Ich auszuradieren um in dem anderen aufzugehen. Es geht darum in einer Beziehung beteiligt zu sein in der wir innerhalb und ausserhalb wir selbst sein können.

Gefühle lügen nicht

All das passiert langsam und in Phasen. Es fühlt sich furchtbar an, ist aber vielleicht auch gut so denn es ist ein Schmerz den es braucht um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Liebe verschwindet nicht leichtfertig. Aber das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln, die wir nicht immer sofort verstehen. Sie zu ändern ist eigentlich nicht möglich. Das Beste daraus zu machen, liegt allerdings in unserer Hand. Also sollten wir alle diese Anzeichen ernst und wahr nehmen  … das sind wir vor allem uns selbst schuldig!

Es ist eine schmerzhafte Erkenntnis zu erfahren, dass dieser Mensch, für den wir mal ein sehr wichtige und große Rolle gespielt haben, dem wir so nahe waren, plötzlich so weit von uns entfernt ist und kein Interesse mehr an uns zeigt. Doch irgendwann kommt nach dieser schmerzhaften Aktion ein großartiger Tag! Du ziehst Deinen Kopf aus dem Sand, Du merkst dass Du wieder offen für Neues oder zumindest für gute Momente in Deinem Leben bist. Dein Leben wird wieder bunt. Das „Ich werde nie wieder …“ ist verschwunden und das Leben macht wieder Spaß. Und Du tauchst auf wie ein Phönix aus der Asche … reifer, stärker und noch schöner. :-)

Wir verdienen es nicht nur zur Hälfte geliebt zu werden. Wir verdienen das man uns zeigt, dass wir geliebt werden. Echte Liebe nutzt niemanden aus, geliebt zu werden macht stark … zu lieben macht mutig. Dazu möchte ich Dir noch einen sehr persönlichen Auszug, den ich selbst zu diesem Thema mal erhalten habe, schenken …

Du verdienst eine Liebe, die Dich ungekämmt mag, mit allem was Dich ausmacht.
Du verdienst eine Liebe, die Dir Sicherheit gibt, der die Welt nichts ausmacht, solange sie an Deiner Seite geht, und bei der man spürt, dass eure Umarmungen perfekt zusammenpassen.
Du verdienst eine Liebe, die mit Dir tanzen will, der es nie langweilig wird Deine Gesichtsausdruck zu lesen.
Du verdienst eine Liebe, die Dir zuhört wenn Du singst die Deine Freiheit die Du brauchst, auch respektiert.
Du verdienst eine Liebe, die KEINE Lügen mitbringt, keine Angst vor dem Fall hat und Deine Illusionen und Träume mit Dir teilt …

F. Kahlo

Leben und Liebe ist das, was Du daraus machst … pass auf auf Dich und sei gut zu Dir.

Weshalb es starke Frauen besonders schwer haben

Starke Frauen sind sexy … sie strahlen Kraft und Power aus … für viele Männer aber nur aus der Ferne und schon gar nicht für eine Beziehung! Ja, starke Frauen wissen was sie wollen, sie lassen sich nicht verarschen und nehmen sich, ihre Bedürfnisse und Meinung genauso wichtig, wie die ihres Partners. Ich betone nochmals: GENAUSO wichtig! Keinesfalls wichtiger. Und da geht es dann auch schon los. Aus der Ferne sind starke Frauen für Männer beeindruckend, kommen sie jedoch näher an sie heran, muss die Handbremse griffbereit sein!

Schon krass wieviele ständig wiederholte Missverständnisse aufkommen, wenn es um die Definition starker Frauen geht. Von dickköpfigen, sturen Frauen ist da oftmals die Rede, die alles verkomplizieren. Oder männerfressende Vamps, die Männer nur benutzen und danach in die Tonne werfen … oder sogenannte „Amazonen“ die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Linie ziehen und an die „Mann“ nicht zu nahe herantreten sollte. Ein früherer Anwärter aus meiner suchenden Zeit sagte zu mir mal: „Dir fehlt noch ein drittes Auge und ein Schwert, kein Wunder dass sich an dich nur die falschen Männer herantrauen …“ Klarerweise wurde nie etwas daraus, aber seine Worte habe ich behalten und kann heute darüber lachen! :-)

Das Klischee starker Frauen

Manchmal fällt es mir schwer die Männerwelt zu durchschauen und zu verstehen. Auf der einen Seite wünschen sie sich eine Partnerin, die wie eine Löwin neben ihnen auftritt. Stilsicher, stark, mutig, unabhängig und nicht an den Schuhbändern des Partners festgeknüpft. Frauen, die in ihrer Freizeit auch ohne Mann etwas mit sich und anderen anfangen können und vor allem ihre „Freiheit“, die sie sich auch einräumen, genießen.

Wenn es jedoch in Richtung feste Partnerschaft geht bekommen sie Panik … es könnte ja anstrengend werden ? Männer finden es zwar auf eine gewisse Weise sexy, wenn Frauen ihr Ding durchziehen, aber sie haben auch keine Lust darauf, den Standpunkt einer starken Frau endlos lange durchzukauen, generell Rede und Antwort zu stehen.

Hier ist  vielen Männern eine Frau wesentlich „angenehmer“ die sich eher zurücknimmt. Die mit allem einverstanden ist nur des Friedens Willen. Deren Gewohnheiten der Mann in und auswendig kennt und sich auch danach richten kann – falls doch nicht – werden diese Abläufe gerichtet. Sexy finden sie die Löwinnen … „pflegeleichter“ die Mauerblümchen.

„Wer es immer jedem Mann recht machen will, zieht dabei selbst die Arschkarte!“

Was bedeutet dieses selbständige und starke Sein eigentlich?

Ich glaube daß dieser Charakterzug generell sehr unterschiedlich aufgefasst wird! Die meisten Männer aber auch Frauen, die nicht so präsent sind, sind der Meinung, dass starke Frauen das Sagen haben … keine Kompromisse eingehen können, immer auf der Gewinnerseite stehen müssen, sich ihren Weg mit Ellbogentechniken laut und bestimmt erkämpfen. Ich könnte es auch mit nur einem Wort ausdrücken … pure Egoistinnen. Solche Frauen wird es bestimmt auch geben, aber über diese sprechen wir hier mal nicht.

Ich bin der Meinung starke Frauen müssen jede Menge mentale Stärke besitzen um einer Löwin gleich zu sein! Wer innere Stärke hat, dem gelingt es auch mühelos die Perspektiven des anderen einzunehmen … mühelos und gerne Kompromisse einzugehen, dem Partner in Augenhöhe gegenüber zu stehen und niemals spitze Ellbogentechniken anzuwenden. Ein wertschätzendes Miteinander wird starken Frauen immer wichtig sein!

Ebenso wie ein starker Mann keine Frau klein halten muss um sich gut zu fühlen, muss das auch keine starke Frau! Deshalb sollten man gut darüber nachdenken bevor man seine Gedanken laut preisgibt und auseinanderhalten, was nicht zusammengehört. :D

Eine Beziehung mit einem starken Menschen, basiert auf Augenhöhe. Es wird kein Part den anderen aus einer Machtposition dominieren wollen!

Stärke zu besitzen, bedeutet mit jeder Situation leichter umgehen zu können

Starke Frauen definieren sich meistens durch ihre innere Kraft. Es fällt ihnen leichter mit Erfahrungen und in allen Situationen klar zu bleiben und zu denken. Für sich selbst einzustehen … und das wiederrum kann eine Beziehung wesentlich entspannter machen und nicht wie viele meinen anstrengend und stressig. Freiheiten gelten für beide Partner und ich finde es wunderbar nicht permanent den Alltag im „Zwillingsauftritt“ bestreiten zu müssen, sondern sich auf Eigenes zu konzentrieren.

Wenn Männer das können, sich auf Freiheit und auch mal Alleingänge einzulassen, ist doch das etwas Großartiges oder? Natürlich braucht es dazu ein ebenso starkes Gegenüber. Und genau aus diesem Grund, verstehe ich die Angst der Männer nicht, wenn sie mit starken Frauen in Berührung kommen.

Dabei ist noch erwähnenswert

Ist es möglich das vergessen wird, dass „Löwinnen“ genauso verletzlich sind wie alle anderen Frauen? Auch sie müssen tiefe Gräben und steiniges Gebiet durchwandern, sie haben Angst und fühlen sich auch manchmal klein. Sie haben genauso ihre Bedürfnisse und sehnen sich nach Geborgenheit und Liebe. Sie sind mal laut … mal ganz still, sie lachen und weinen und ihre Zärtlichkeit kann süchtig machen. Sie machen Fehler und sind nicht permanent souverän … wie jeder andere Mensch auch.

Eigenständigkeit schmälert keinesfalls die Liebe und den Stellenwert in einer Beziehung. Eigenständigkeit ermöglicht beiden Partnern zu gedeihen und zu wachsen um sich dann zu entfalten! <3

Fazit

Vielleicht sollten Männer aber auch Frauen die Idee von Stärke neu bewerten, weil es nicht darum geht wie laut eine Löwin brüllen kann, sondern wie sie mit sich selbst und anderen Menschen umgeht. Wie sie mit Problemen und ihrer Vergangenheit umgeht, und wie ernst sie sich selbst und ihr Gegenüber nimmt! Weil andere und sich selbst gleich wichtig zu nehmen, das ist die Stärke starker Frauen.

Solch einen Menschen können wir uns alle nur an unserer Seite und in unserem Leben wünschen! Ob nun Mann oder Frau, ganz gleich. Mir ist ja bewusst dass mein Blog ausschließlich für Frauen ist, nur dieses Mal würde ich mir wünschenhier viele männliche Leser zu haben. Weil es ein Botschaft und ein Anreiz sein soll. :-) Männer habt keine Angst vor den Löwinnen die durch euer Revier ziehen, ganz im Gegenteil … haltet Ausschau, denn eine starke Partnerin in seinem Leben willkommen zu heißen, ist wie ein 6er im Lotto und für beide ein Mehrwert für das ganze Leben!

Hast Du schon mal eine Löwin an der Leine gesehen? Es braucht einen Löwen um SIE zu halten und keinen Schwächling, der sie aus Angst an die Leine legt … 

In diesem Sinne … bleib wie Du bist und brülle wenn es nötig ist. :-)

Liebe ist doch ein so positives Gefühl? Warum kann sie dennoch manchmal so weh tun? Ist es dann überhaupt Liebe? Die echte Liebe tut nicht weh. Never! Schmerzt sie, ist es keine Liebe, sondern irgendetwas anderes … zum Beispiel eine Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit oder ähnliches. Weh tut nur die Egozentrik, die wir gerne mal mit Liebe in Verbindung bringen. Einen Menschen um jeden Preis „haben wollen“!

Als ich so einen ähnlichen Satz zum ersten Mal gehört habe, war ich etwas verstört. Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schwierigen Beziehung,  gefolgt von immer wieder sehr ähnlichen Partnerschaften, die mich immer und immer wieder an meine Grenzen führte, und bei der es viel mehr um mein seelisches Wachstum ging, als um Romantik und Liebesgeflüster. Ich dachte mir damals „Hmm, sehr komisch, anscheinend gehört Leiden und Schmerz nun mal zu einer Beziehung dazu …“

Jeder Liebespartner führt uns an unseren emotionalen Schmerz heran

Erst sehr viel später erkannte ich die Wahrheit und den Sinn des Ganzen. Es sind unsere eigenen Themen die angetriggert werden. Die seelischen schon vorhandenen Schmerzen, die im Spannungsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen immer und immer wieder an den wunden Punkten berührt werden! Nur, das was uns dabei weh tut, was uns leiden lässt – ist keine Liebe. Es sind die abgründigsten Tiefen unserer Seele, die von Schuldgefühlen, Selbstzweifel und Ablehnung dominiert werden. Schattenanteile die wir von der allumfassenden Liebe in unserem Herzen gespalten haben.

Wenn ich heute über diese anfangs erwähnten „schwierigen Beziehungen“ nachdenke und zurückblicke, weiß ich, dass das eigentliche Problem meine Angst war. Angst, verlassen zu werden. Alleine zu sein. Und unter all diesen Ängsten war ein mieses und richtig schmerzvolles  Gefühl mit dabei, nämlich: Nicht gut genug zu sein! Den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können. 

Heute weiß ich, dass ich so eine angstbehaftete Beziehung nie wieder eingehen würde. All das hat mich erkennen lassen weshalb und wieso ich solche Menschen (Männer) und immer wieder die gleichen Beziehungsmuster angezogen habe! Ich habe es alleine nicht geschafft auf diese immer wieder kehrenden Verhaltensmuster hinzusehen. Mir wurde der „Spiegel“ vorgehalten um zu erkennen, welche Gefühlsmuster und Glaubenssätze sich in meinen Beziehungen widerspiegelten. :-)

Klassische Gefühlsmuster die uns immer wieder leiden lassen

Jetzt sei bitte ehrlich: Wer von uns hat sich noch nicht in einen Menschen verliebt, in den er sein eigenes Selbstbild hineinprojiziert hat? Wo Du Qualitäten und Eigenschaften gesehen hast, über die Du dich aufwerten konntest. Oder auch klare Selbstwertdefizite zu kompensieren versucht hast? Wir sind der Meinung, dass nur unsere „bessere“ Hälfte uns ganz machen könne und so machen wir unser Glück, unsere Lebenskraft von der Liebe im Außen abhängig. Diese Beziehungen tun weh und werden auch unweigerlich in sich zusammen brechen. Nicht sofort, aber sehr früh!

Was machst Du, wenn Du merkst, dass Du eine unbeschreibbare innerliche Leere ohne Deinen Partner fühlst, die Du selber nicht ausfüllen kannst?

Betrachte Deine Partner genau, die Du anziehst. Sie sind schmerzvoller aber auch freudvoller Spiegel deiner Stärken und Defizite! 

Der Kampf um Liebe und Zuneigung!

Ich bin ja wirklich nicht stolz darauf, sagen zu können, dass ich immer einen besonderen Hang zu den Männer hatte, die mich auf Distanz gehalten haben, die in irgendeiner Form nie ganz greifbar waren! Genau betrachtet Männer waren von denen Frau hätte besser die Finger lassen sollen!  Ich fand das irgendwie anziehend … sogar sexy. Kennst Du auch :D , diesen Tick haben sehr viele Frauen, das ist mir in der Zwischenzeit bekannt.  Wer will es denn schon einfach, wenn es mit Zittern, Bauchschmerzen und abwarten auch geht! >händezusammenschlag< Das ständige Warten ob er sich nun meldet, die ständige Angst ausgetauscht zu werden, die innere Unruhe, all das ist eine explosive Gefühlsmischung, die unser Ego als sehr lebendig empfindet.

So viel emotionale Anspannung ist ein grandioser Nährboden für eine brennende Leidenschaft, die wir als intensive Verbindung der Herzen wahrnehmen (besonders wenn es um Sex geht!), die uns aber eine ganze Menge Energie auf Zeit nimmt!

Noch ein Beispiel:

Gehörst Du zu den Frauen, die magisch Partner anziehen, die Dich nie komplett an sich heranlassen? Daraus resultieren die sogenannten On-Off-Beziehungen. Es ergibt sich daraus ein Zustand vollkommener Unklarheit und einem Gefühl das Dich instabil werden lässt! In solch ungesunden „Larifari-Beziehungen“ bist Du bereit, dein emotionales Wohlbefinden zu opfern, um endlich das zu bekommen was Du Dir so wünscht … nämlich die Liebe die er zurückhält! Solche Beziehungen werden Dich nie happy machen, es sei denn dieser Zustand erfüllt Dich mit Zufriedenheit?!

Um aus solch ungesunden Partnerschaften auszusteigen oder erst gar nicht „einzusteigen“ bedarf es einer Menge Selbstreflektion. Welche Anteile Deiner selbst hast Du noch nicht in die Selbstliebe integriert? Wo und wann trägst Du noch Deine Maske und hast Angst, Dein wahres DU zu offenbaren? Je mehr Du Dich auf Dich selber einlässt inkl. allen Bedürfnissen und Wünschen, umso weniger wirst Du Dich zu solchen Menschen / Männern /  Beziehungen, die Dir immer wieder dein Vertrauen, Deine Nähe und Liebe entziehen, hingezogen fühlen!

Das Gegenteil wird eintreten. :-) Du wirst ein Magnet sein für gesunde, reife Beziehungen, weil Du diese emotionale intime Reife in Dir selbst erkannt hast.

Unabhängigkeit und Freiheit um jeden Preis!

Frauen, die von sich glauben besonders unabhängig und frei sein zu müssen, haben meiner Beobachtung nach das gleiche Thema vor sich liegen, wie jene, die sich übertrieben bedürftig verhalten oder sich ständig in irgendwelche Beziehungen begeben, die von einer emotionalen Abhängigkeit geprägt sind. Diese tragen ein ängstliches, verletztes und bedürftiges inneres Kind in sich, das grenzenlose Angst davor hat wieder abgelehnt und verletzt zu werden.

Wir Menschen sind so unterschiedlich und genauso ungleich sind unsere Verhaltensweisen, wie wir mit gewissen emotionalen Mustern umgehen. Egal ob wir permanent Beziehungen ausweichen, oder verbissen nach Freiheit und Unabhängigkeit streben oder ob wir uns von unseren Partnern in eine Abhängigkeit gedrängt werden (lassen). Die Konsequenzen sind immer die gleichen: Wir sind dadurch nicht in der Lage gesunde, reife, auf Augenhöhe zu führende Beziehungen einzugehen. Wo wir auf auf erwachsene Weise unsere Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können! Ganz ohne Fluchtimpuls und ohne das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füssen zu verlieren … würde die Beziehung zerbrechen.

Keine „heile“ Beziehungserfahrung bedeutet Defizite in der Partnerschaft

Die oben angeführten Beispiele sind die klassischen Gefühlsmuster, die mit Sicherheit schon viele von uns erlebt haben. Aber nun die alles entscheidende Frage überhaupt: Warum verhalten sich viele Paare so verletzend in ihren Beziehungen? Das und weshalb viele von uns immer wieder Beziehungen eingehen, die in Wirklichkeit schon von Anfang an nicht gut sind für uns, wissen wir ja nun. Aber wie sieht es in den Beziehungen aus in denen man sich ständig gegenseitig verletzt? Ich möchte gleich noch anhängen, nicht jede Verletzung in einer Beziehung muss gleich dramatische Auswirkungen haben. Oftmals geschieht so etwas einfach aus einer Kränkung heraus, die nicht negativ für die Beziehung sein müssen!

Wenn Du aber nie erfahren hast wie sich ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens anfühlt, werden Dir diese Erfahrungen, die oft aus unserer Kindheit oder auch aus vergangenen Beziehungen stammen, es Dir schwer machen eine Beziehung im gesunden Sinn zu leben. Denn in einer Paarbeziehung werden unsere früheren Beziehungserfahrungen erneut aktiviert. Nur mit dem Unterschied, dass wir nicht mehr das Opfer sind sondern der Verursacher verschiedenster Verletzungen. Der Partner bekommt den erlebten Schmerz zu spüren! Wir versuchen dabei den erlebten Schmerz in der Beziehung zu integrieren und aufzuarbeiten.

Leider findet in der Realität keine Eingliederung des Erlebten statt … im Gegenteil, es wiederholt sich alles wieder, welche beide Seiten zunehmend verletzt und wo keine gemeinsame Lösung zu finden ist!

Warum halten wir solche Verletzungen aus?

Als Kind ist es normal, dass wir die Familie nicht einfach verlassen können. Wir brauchen sie zum Überleben. In erwachsenen Beziehungen hört jedoch das Verständnis bald auf. Für unser Umfeld ist es schwer zu verstehen, weshalb ein Mensch der nun Erwachsen ist und kein kleines Kind mehr ist, an einer verletzenden Beziehung festhält! Warum gehen wir nicht einfach?

In solchen Beziehungen passiert folgendes:
Eine  intensive Beziehung wird aufgebaut. Ein sicherer Boden unter unseren Füßen, ist die Grundlage um die alten Muster und Traumatisierungen wieder hervorzuholen. Darauf entfaltet sich die ganze Vorgeschichte aus unserem Leben. Aus so einer intensiven Bindung entkommen wir nur sehr schwer. Meistens ist es uns bzw dem Partner klar, dass diese Beziehungsform nicht gesund ist. Mental würden wir sofort gehen … aber emotional bleiben wir kleben! 

Fakt ist, wenn wir uns in einer Liebesbeziehung extra verletzend verhalten ist es sehr naheliegend, dass wir in unseren ersten Beziehungserfahrungen stark verletzt worden sind. In den späteren Partnerschaften wird unbewusst, auf der Beziehungsebene, eine „Opfer – Täter Konstellation“ aufgebaut, dabei können wir in beide Rollen rutschen.

Nachsatz:

Wenn wir lernen uns von Abhängigkeiten zu befreien lernen wir auch (wieder), wie wir ganz werden und dann kann in unserer Beziehung ein gesundes Miteinander entstehen. Eine Partnerschaft ohne Verletzungen. Wo zwei Ganzheiten sich begegnen müssen auch keine Löcher gestopft werden. Es kann Liebe fließen!  Wenn wir in Liebe sind … werden wir den anderen schmerzfrei seinen Weg gehen lassen, auch dann wenn wir ihn möglicherweise nicht auf ganzem Weg begleiten!? Die Liebe ist nie verletzend, der Mensch allerdings schon. Wenn uns also die Liebe verletzt, wäre es von Vorteil, einmal genauer hinzusehen … was da eigentlich wirklich passiert.

Falls Du noch mehr darüber lesen möchtest ist Raus aus Deiner Beziehung, die Dich vergiftet ein Folgethema. Und wenn Du Erfahrungen mit dieser Thematik hast und darüber reden/schreiben möchtest, lass mir gerne einen Kommentar da oder besuche uns in meiner FrauenPunk Gruppe bei Facebook! :-)

Eine liebevolle Zeit möchte ich Dir allemal wünschen, bis ganz bald.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. :-)

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. :-)

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Jedermann weiß, dass das Leben einer Wolke sehr bewegt aber auch kurz ist. Das sollte auch der Sinnspruch für diese süße Geschichte sein. Zufällig trifft man sich. Man fühlt. Man bleibt. Und nach und nach wird man eins. Alles ist möglich – nichts muss.

Die Wolke und die Düne

Inmitten eines großen Sturmes über dem Mittelmeer wurde einst eine Wolke geboren. Aber Zeit um zu wachsen, wahr ihr nicht vergönnt: Ein starker Wind schob alle Wolken in Richtung Afrika. Kaum war sie über dem afrikanischen Kontinent angekommen, veränderte sich das Klima. Eine grelle Sonne glänzte am Himmel, und unter ihnen erstreckte sich der goldene Sand der Sahara. Da es in der Wüste nun einmal fast nie regnet, schob der Wind die Wolken weiter in Richtung der südlichen gelegenen Wälder. Doch wie es der Jugend bei den Menschenkindern geht, so ist es auch bei den jungen Wolken.

Die Wolke beschloss, sich von ihren Eltern und älteren Freunden zu lösen und die Welt zu entdecken. „Was tust du?“ tadelte sie der Wind. „Die Wüste bleibt und ist überall gleich! Komm zurück, zurück zu deiner Wolkenfamilie, wir sind auf dem Weg in die Mitte Afrikas, wo es Berge und großartige Bäume gibt.“ Doch die junge Wolke, die ein rebellisches Naturell hatte, gehorchte nicht. Ganz allmählich ließ sie sich herabsinken, bis sie auf einer sanfte Brise dicht über dem goldenen Sand schwebte. Lange zog sie umher, bis sie plötzlich bemerkte, dass eine der Dünen sie anlächelte. Ihr fiel auf, dass die Düne jung war, erst kürzlich vom Wind geformt, der gerade vorübergezogen war.

Augenblicklich verliebte sich die Wolke in deren blonden Haarschopf. „Guten Morgen“, sagte sie. „Wie ist das Leben da unten?“ „Gesellig und kurzweilig, mit den anderen Dünen, der Sonne, dem Wind und den Karawanen, die hin und wieder hier vorbeikommen. Manchmal ist es sehr heiß, aber es ist auszuhalten. Und wie ist das Leben dort oben?“ „Ich habe hier auch den Wind und die Sonne, aber ich habe den Vorteil, dass ich durch die Lüfte schweben und viele Dinge sehen kann.“

„Mein Leben ist kurz“ sagte die Düne. „Wenn der Wind aus den Wäldern zurückkehrt, ist es um mich geschehen.“ „Macht dich das traurig?“ „Es gibt mir das Gefühl zu nichts nutze zu sein.“ „Ja so geht es mir auch. Sobald ein neuer Wind hier vorbeikommt, reise ich ich in den Süden weiter und verwandle mich in Regen. Aber ja, das ist nun mal mein Schicksal.“ Die Düne zögerte einen Moment, dann aber sagte sie: „Wusstest du, dass für uns Dünen der Regen das Paradies ist?“ „Ich wusste nicht, dass ich mich in so etwas Wichtiges  verwandeln kann.“ sagte die Wolke stolz.

„Die alten Dünen erzählen, dass wir nach dem Regen mit Pflanzen und Blumen übersät sind“, sagte die Düne. „Aber das werde ich ich wohl nie erleben, weil es in der Wüste so selten regnet.“ Nun zögerte die Wolke – aber nicht lange – und begann zu lächeln. Sie sagte: „Wenn du willst, kann ich dich mit Regen bedecken. Ich bin zwar gerade erst hier angekommen, doch ich habe mich in dich verliebt und würde gern für immer hier bleiben.“ „Ich habe mich auch in dich verliebt, gleich als ich dich am Himmel sah“, sagte die Düne. „Doch wenn du dein schönes weißes Haar in Regen verwandelst, wirst du sterben.“

„Die Liebe stirbt nie“, sagte die Wolke. „Sie verwandelt sich, und ich möchte gern das Paradies für dich sein, es für dich sichtbar machen.“ Und sie begann, die Düne mit ihren kleinen Tropfen zu liebkosen, so blieben sie eine lange Zeit beieinander, bis ein Regenbogen erschien. Am nächsten Tag war die kleine Düne voller Blumen. Andere Wolken die vorbeizogen, dachten, dass dort schon ein Teil der Wälder lag, die sie suchten, und ließen ebenfalls ihren Regen fallen.

Zwanzig Jahre später hatte sich die Düne in eine Oase verwandelt, welche die Reisenden mit dem Schatten ihrer Bäume erfrischte. Und all das, weil einst eine kleine verliebte Wolke keine Angst hatte, ihr Leben aus Liebe einer Düne hinzugeben!

Paulo Coelho

Wir alle sollten in Sachen Liebe mutiger sein. Wir „zerdenken“ viel zu viel. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit zum Beispiel, stehen uns dabei im Weg. Loslassen und einlassen … daraus kann Liebe werden. ❤️ Danke J.M.

Eine wunderbare herzliche Woche wünsche ich dir!