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Reden wir über die Liebe, wird schnell ein „paradiesischer“ Zustand beschrieben. Denn Liebe wird dem „Paradies“ zugeschrieben. Ganz viele Menschen vergleichen die Liebe mit dem schönsten Ort der Welt. Vielleicht ist es bei der ersten großen Liebe so – allerdings ist die ganz selten von Dauer! Und was ist danach? Was ist, wenn Liebe dann doch auch manchmal weh tut? Wenn sie wie eine grobe Feile über alte Verletzungen streicht? Dann ist das Paradies auf einmal sehr weit weg. Aber es ist immer noch Liebe.

Liebe ist ein Idealzustand, der nicht immer perfekt ist. Schon manchmal, aber eben nicht auf Dauer und das ist ein sehr realistischer Gedanke und vollkommen okay so. Wenn wir Mädels in jüngeren Jahren gemeinsam über die Liebe philosophiert haben, war ich immer diejenige, die nicht viel zu diesem Thema gesagt hat. Ich blickte gerne in die leuchtenden Augen der anderen Frauen, wenn sie sich ihre paradiesische Liebe ausmalten. Für mich war die Liebe immer nur ein schön klingendes Wort, dass keine Emotionen in mir auslöste. Und das blieb auch sehr lange so.

Dazwischen liegen jetzt schon sehr viele Jahre. Viele (gescheiterte) Beziehungen und „Zustände“, die nie perfekt waren. Mal war es für kurze Zeit das Paradies … und wurde abgelöst, vom genauen Gegenteil. Liebe eben … nur ein schönes Wort, dass mir mehr Wunden als schöne Erinnerungen dagelassen hat. Es darf sich aber auch alles verändern im Leben. „Frau“ wird reifer, lernt aus den Erfahrungen und verändert, idealerweise, einiges in ihrem Leben! Vielleicht stimmst Du mir zu?

Liebe kann auch zurückhaltend sein

Im Gegensatz zu früher habe ich richtig viele Gedanken und Emotionen zu diesem, nicht nur schön, klingenden Wort. ›lach‹. Wer hätte das gedacht? Heute bin ich der Meinung, dass die Liebe gibt, ohne etwas zu fordern. Und ich weiß auch, wenn wir ehrlich lieben, nichts von unserem Gegenüber fordern. Jedenfalls nicht um der Liebe willen!

Denn wer „fordert“ hat viele Bedürfnisse. Reife, ehrliche Liebe dient keinem Zweck mehr, denn sie genügt sich selbst. Sie ist auch kein Werkzeug für andere Lebensziele. Die LIEBE hat sich mir ganz anders gezeigt, als von ihr gesprochen wird (wurde). Liebe ist oft ganz leise, ich sehe sie als zurückhaltende Schönheit, die am Anfang gar nicht wirklich bemerkt wird!

Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, die so „laut“ sind, sich in den Vordergrund stellen oder drängen. Zum Beispiel die Erfolgserlebnisse vieler Menschen. Aber auch Sorgen und Ängste! Die Liebe dagegen ist sehr zurückhaltend … leise. Sie erzwingt keine Aufmerksamkeit. Sehr oft müssen wir ihr diese erst schenken, um sie tatsächlich zu entdecken!

Sie macht sich bemerkbar in den beiläufigen Worten unseres Partners. Sie zeigt sich in kleinen Berührungen, die uns ein wohlig warmes Gefühl vermitteln. Es sind die kleinen Momente, in denen uns bewusst wird, dass wir in Wahrheit alles haben, was wir brauchen und nichts muss mehr hinzugefügt werden. So empfinde ich Liebe heute.

Wir gehen so oft unbewusst durchs Leben …

Manchmal bin ich wirklich entsetzt, wie unbewusst ich durch meinen Alltag gehe. Auch hier glaube ich, verstehst Du mich. Wir essen, trinken und arbeiten. Wir erledigen und unterhalten uns, so vergeht die Zeit und unser Tag. In vielen Momenten sind wir nicht so präsent, wie wir sein sollten. Es gibt so viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit und unsere Kraft einfordern. Schließlich wollen wir „gut“ sein. Anerkennung mit nach Hause nehmen. Wir vergleichen und wollen immer gewinnen! Wir wollen uns weiterentwickeln und wachsen. All das aber hinterlässt Spuren. Es verschleiert unsere Sichtweise auf das Schöne und Wichtige im Leben!

Das so schnelle, aktive Leben vernebelt den Blick und das Gespür für die wahren Schätze unseres Lebens. Nämlich für jene wundervolle Verbindung zu der Person an unserer Seite, die wichtiger ist als alle Eitelkeiten zusammen!

Liebe kann so richtig zurückhaltend sein. Deshalb bin ich sehr vorsichtig geworden, IHR einen Status zuzuweisen. Denn das würde sie nur bedrängen und erdrücken, weil dieser Status bestimmen würde, wie sie sein muss!

Die Liebe wächst und gedeiht dann am besten, wenn sie SELBST sein darf. Wenn sie nicht unsere Wünsche und Sehnsüchte, Erwartungen und Wünsche erfüllen muss. Ich glaube, Liebe können wir nicht erschaffen und planen, wie es uns gefällt – SIE ist einfach dort, wo SIE sich wohlfühlt. Wo SIE sein darf, wie sie will. Und wo SIE nichts mehr beweisen muss.

Ich finde es wunderbar, dass sich die LIEBE auch introvertiert zeigt. Heute glaube ich auch, dass zurückhaltende Liebe mehr Beständigkeit hat! Diese Zurückhaltung macht sie noch mehr besonders und geheimnisvoll. :D LIEBE … ein Wort und ein „Zustand“ zu dem ich nie etwas zu sagen hatte. Heute könnte ich ein Buch damit befüllen. :-)

Liebe ist ein definierbarer Ausdruck für mich geworden, der sich zwar nur umschreiben lässt, aber dafür wunderschön und zurückhaltend leben lässt.

Liebe hält die Zeit an und lässt die Ewigkeit beginnen.

Chuck Spezzano

Ich wünsche Dir den richtigen Partner an Deiner Seite. Wenn noch nicht jetzt – dann sicher sehr bald.

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Damit holst Du Dir den richtigen Partner in Dein Leben.

Eine Reha bietet sich immer perfekt an, um unglaublich viele Erfahrungen zu sammeln: Nämlich Menschen zu beobachten, ins Gespräch zu kommen, Gespräche zu führen – gute wie unnötige. :D Es kommt auch vor, dass man kopfschüttelnd aufsteht und geht. Passend zu meinem „Sammelsurium“, den ganzen Eindrücken und dem Frühlingserwachen, fokussiere ich mich wieder einmal dem Thema BEZIEHUNG. Bist Du dabei?

Eine erfüllende Beziehung …

DAS wünschen wir uns alle und wer etwas anderes sagt – sorry, aber dem glaube ich nicht. Endlich jemanden haben, der uns genauso liebt und annimmt, wie wir sind. Doch und das fragen sich viele Singles, warum dauert LIEBE oft so lange bis man sie in den Händen halten darf? ICH habe meine „Geduldshose“ ja auch sehr lange getragen und es dauerte 50 Jahre, bis ich sie abstreifen durfte! ›lach‹. Nicht, dass es vorher auch den ein oder anderen gegeben hätte, es fühlte sich leider nie „gut, richtig und von Dauer“ an. Ich täuschte mich sehr oft selbst und machte mir etwas vor, wenn ich sagte „Hier gehöre ich hin … hier fühl ich mich zu Hause“.

Mut & Neugier auf andere …

Was ich schon weiß ist, dass es keinen Sinn ergibt, sich in seiner „Höhle“ zu verkriechen und zu warten, dass der Briefträger oder der Zufall einem den „Traumpartner“ nach Hause liefert. Viele Frauen machen aber genau das. Gerade wenn vergangene Dates nicht so gelaufen sind wie erwartet. Verständlich, die Gedanken kreisen wild und es drängen sich immer dieselben Stimmen laut nach vor: „Klar, es wird nie was werden. Sieh Dich an … Du bist so unscheinbar, unsicher! Warum meinst Du, hat Dich Dein Mann/Freund verlassen? Du bist langweilig, blablabla …“ Diese Gedanken waren meine gewesen. Zustimmen ergibt auch, sich zurückzuziehen.

Falscher Ansatz. Es braucht Mut & Neugier auf andere Menschen. Denn beim Daten lernt man nicht nur jemand neues kennen, sondern auch jede Menge über sich selbst! Seine eigenen Grenzen werden klar spür- und sichtbar. Dabei darf man sich ruhig öfter von zu „steifen“ Vorstellungen – zum Beispiel wie der Traumpartner auszusehen und zu sein hat – verabschieden! ›zwinker‹ Als ICH mich von diesen beinahe zwanghaften Vorstellungen gelöst hatte, fing es an in die richtige, bessere Richtung zu gehen. :D

Radikale Ehrlichkeit …

Radikal & Ehrlich. Beides tut manchmal richtig weh! Aber beides schafft auch sofortige Klarheit! Es kann natürlich passieren, dass der Funke nicht zum Feuer wird. Auch ok, Ehrlichkeit erspart einem viele Sorgen und Tränen, ist sie gleich von Anfang an mit dabei. Es kann auch passieren, dass wir selbst mehr Interesse zeigen als der andere. Diese Angst vor Zurückweisung zuzulassen, gehört auf jeden Fall zu den MUTIGEN Schritten des Datings.

Dabei sollte das JA zu Dir selbst IMMER an erster Stelle stehen! Egal was passiert. Wir haben es nicht in der Hand, ob unser Gegenüber „ehrliches“ Interesse hat. Was wir allerdings können, ist uns dafür zu entscheiden, ehrlich zu uns selbst zu sein und unsere Zeit und Energie in Menschen zu investieren, die ebenso JA zu uns sagen, wie wir zu ihnen. Nur das bringt uns in der Liebe weiter.

Ja zu …?

Immer DU zuerst. Weißt Du, WEM Du immer zuerst gefallen solltest? Dir selbst. Ganz egal, ob Du Dich in Deinem bunten Kleid oder den zerrissenen Jeans und T-Shirt gerade am besten fühlst! :-) Mach Dich selbst zur Priorität und nicht das Date! Gestalte Dein Leben ganz nach Deiner eigenen Vorstellung. Es macht Dich nicht nur zufriedener, sondern auch selbstsicher und DAS … DAS macht unglaublich anziehend! ›lächel‹.

Sprich es aus …

Alles fühlt sich „gut und richtig“ an? Von Deiner Seite wäre durchaus mehr vorstellbar? ODER fühlst Du so absolut gar nichts? Dann sprich Deine Gedanken aus! Möglich das jemand enttäuscht wird, aber wurden wir das nicht alle schon mal? Da ist diese Ehrlichkeit, die mir, je älter ich wurde, sehr hilfreich war! Klare Aussagen erleichtern immer. Ungewissheit hingegen raubt Energie und Nerven. ›zwinker‹

NEIN zu „Spielchen“ …

Schon ok. Jeder von uns hat sich darauf bestimmt schon mal eingelassen. Aber auch da, je älter, umso erfahrener und Zeit für „Spielchen“, haben erst wieder IN der Beziehung seinen Platz. Das ist meine Meinung. :D
„Hätte ich doch erst in drei Tagen schreiben sollen? Hab ich vielleicht das falsche gesagt, getan? Bin ich „interessanter“ wenn ich die Unnahbare spiele …? STOPP -HALT – AUS. Ach Himmel Herrgott, wie ich dieses Gedankenkarussell auf der Suche nach dem „Richtigen“ kenne! Ich sag’s Dir – es bringt null, darüber nachzudenken. Vielleicht auch noch absichtlich zu verstellen. Entweder, jemand ist an Dir interessiert, so wie Du bist, oder eben nicht. >schulterzuck<

Beispiel:
Ich hatte mal ein super Date mit einem wirklich tollen Mann, der mich ab der ersten Minute interessiert und angezogen hat. Der gesamte Abend war gefüllt mit angeregten Gesprächen. Es wurde viel gelacht und geflirtet. ICH habe mich von meiner besten Seite gezeigt, obwohl es mir sehr schwerfiel. Am Ende des Abends fragte er mich mit einem traurigen Blick im Gesicht, ob es eigentlich schwer sei, sich einen ganzen langen Abend mit „Maske“ zu präsentieren. :-(

Es hätte durchaus mehr daraus werden können, wäre ich ICH gewesen. Ich leidete damals noch zu sehr unter der Vergangenheit und war noch nicht für eine neue Beziehung bereit … wie ich selbst feststellen musste. Es war ein toller Mann und ich war ihm sehr dankbar, diese Gedanken ausgesprochen zu haben. (Aussprechen und ehrlich sein … da sind diese Punkte wieder).  Ab da habe ich es auch sein lassen, mein schönstes, bestes, nicht immer ehrliches ICH zu zeigen.

Aufgeben …

Keine Antwort? Kein Anruf? Bringt ja doch nichts … diese Gedanken kommen manchmal auf. Aber DICH und Deine komplette Person infrage zu stellen, nur weil ein oder vielleicht mehrere Menschen kein Interesse haben und nicht ehrlich sind – lasse diese Menschen ziehen! Schließlich ist es deren Verlust, Dich nicht in ihrem Leben zu haben. :-) Der oder diejenige, die Dich wirklich will, ist vielleicht nur einen nächsten mutigen Schritt von Dir entfernt!

Ich wünsche Dir, solltest Du auf der „Suche“ sein, einen wunderschönen Frühling mit den richtigen Menschen in Deinem Umfeld – damit die Liebe ein weiteres „Zuhause“ finden kann.

Herzlichst Deine Sandra … die inzwischen zu Hause sein darf. :-)

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Fremde Energie? Akzeptiere ich nicht mehr!

Meine Toleranzschwelle ist eine nicht geringe, bei den meisten Dingen im Leben. Ich habe in den letzten Jahren, da so meine ganz eigene Devise dafür entwickelt. Eine, die mir gute Dienste leistet. Und zwar lautet diese: Fühlt es sich nicht frei und gut an, dann ist es nicht meines, es darf gehen. Der Vorteil an dieser Strategie ist, der Alltag ist heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren, ein sehr entspannter geworden. Ich drehe nicht mehr am Rad, wenn mal etwas nicht so toll und präzise läuft.

Gerade in der momentanen Zeit, ist es sehr schwer geworden, sich nicht in dem Fluss der negativen und berechtigterweise auch dramatischen energieraubenden Zeit, mitreißen zu lassen und darin zu ertrinken! Hier bin ich streng, konsequent und habe null Toleranz. Ich lasse mir dabei keine anderen Optionen offen, weil es mir und meinem Leben nicht guttut. Das bedeutet konkret: keine fremden Energien!

Erklärung …

Was bedeutet „fremd“? Es sind all die Gedanken, Gefühle und Gespräche, die Negatives beinhalten. Anders gesagt, all das, was mich nicht aufbaut, nicht ermutigt, mir keine Hoffnung schenkt und mich nicht inspiriert. Menschen, die von Haus aus alles schwarz malen und wie versteinert in sich verharren.

Alles, was mich bedrückt und mir die Perspektive nimmt, Angst macht und mich entmutigt, muss gehen.

Du denkst jetzt vielleicht das ich egoistisch bin? Keine Empathie gegenüber anderen zeige? Da muss ich Dir widersprechen, denn so ist es auf keinen Fall! Situationen oder Umstände – egal ob es in meinem Leben ist oder das Weltgeschehen, vieles ist bedauerlicherweise nicht veränderbar! Aber was sich dazu in meinem Kopf abspielt, darüber entscheide nur ich selbst.

Und dafür habe ich mich schon vor einigen Jahren entschieden. Liebe – Friede – Freude in mir. Etwas anderes „bewirte“ ich nicht mehr. Natürlich ist es aber auch in meinem Leben so, dass es sehr viele Umstände gibt, die mir das genaue Gegenteil von Freude, Liebe und Friede bereiten. Klar, wie bei allen Menschen. Nichts ist immer nur „rosa puder Wolke“ Es sind die Prüfungen und die Herausforderungen unseres Lebens, die jeder für sich meistern sollte. Wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits gestorben oder er hat sich dermaßen in seiner „Bequemlichkeitsblase“ zurückgezogen, dass das Wort LEBEN, ein Fremdwort geworden ist.

Da in beiden Fällen solche Menschen meinen Blog niemals lesen würden und ich auch eine ganz andere Zielgruppe damit erreichen will, gehe ich davon aus, dass DU zu der anderen Menschengruppe gehörst. ›lächel‹.

Ich gehe davon aus, dass auch Du Dich für positive Gefühle und Gedanken entschieden hast. Für GUTE Energie. Für den Weg, der weitaus größer ist, als alle Umstände. Stärker als alles Leid und mächtiger als jede Not und Traurigkeit. So oft sage ich zu mir selbst: „Wenn die Liebe in der Situation es nicht lösen kann und auf die Reihe bekommt, dann können wir alle nach Hause gehen.“

Mir ist klar geworden, wenn ich mich mit guter Energie verbinde, auf die Liebe setze, dann stehe ich immer auf der Siegerseite! Ganz egal, was auch sein mag. Natürlich bin ich auch nur ein Mensch und mich überfallen auch manchmal Gedanken, die damit nichts zu tun haben. Was passiert? Ich mache da kurzen Prozess:

Weg damit. Diese Gedanken, die aufkommende fremde Einstellung und die negativen Gefühle will ich nicht mehr in meinem Leben bewirten! Jeder Tag ist viel zu kostbar, als dass ich es mir erlauben möchte, mich schlecht zu fühlen! Dafür ist meine hart erkämpfte Selbstliebe viel zu stark.

Ich weigere mich schon seit langem, mich bedrückt zu fühlen.
Ich lasse es nicht mehr zu, dass mir irgendjemand oder irgendetwas, meine Lebensfreude und Energie wieder wegnimmt!
Kann gut sein, dass der Verstand mir seine Argumente vorsingt?
Kann gut sein, dass die Gefühle durchdrehen … es ist mir egal.
Ich erhebe mich und greife durch. Ich möchte keinen fremden negativen Energien mehr ein zu Hause geben!

Viele meiner Schubladen haben ihre ganz eigene „Ordnung“ besser gesagt Unordnung.
In meinem Kreativ-Abteil herrscht Chaos pur! Mag sein, aber in meinem Innersten sorge ich für Ordnung und Harmonie.

Ich möchte Dich inspirieren, …

Das ist das, wofür mein Herz brennt. Du sollst Dich von mir inspirieren lassen, ich möchte Dir ein Vorbild sein und ich würde mir so sehr wünschen, dass Du irgendwann mal genauso sagst: „So … und jetzt ist es genug …“ Für mich nur noch Liebe, Freude und Frieden in meinem Innersten!

Wenn wir uns selbst so stark lieben, uns wichtig sind, wir uns zu „schade“ sind, um uns von äußeren Dingen runterziehen zu lassen, kommt diese meine Einstellung von alleine um die Ecke! Ein Auf und Ab im Leben ist normal und das war schon immer so. Menschen gewinnen und verlieren. Alles um uns verändert sich ständig, aber lassen wir es nicht zu, uns schlecht zu fühlen!

Ich bin so viele Jahre jeden Abend mit Angst eingeschlafen und auch wieder wach geworden! Ich habe mir viele Sorgen und Gedanken gemacht. Ich habe mir die „Rucksäcke“ anderer umgeschnallt und ich habe für mich persönlich keine Zukunft mehr gesehen. Ich möchte nicht mehr traurig, verängstigt und besorgt durch mein Leben gehen, keiner kennt sein „Ablaufdatum“!

Ich habe es endlich hinbekommen. Ich lebe ein Leben, indem ich über Dinge entscheide, und nicht die Dinge über mich!
Ich kann heute meinen Alltag ohne mulmiges Gefühl im Bauch bestreiten. Ein Leben mit wenig Verzweiflung und Unsicherheit, weil ich vertraue.
Ich vertraue mir, dem Leben und den engsten Menschen in meinem Umfeld ›lächel‹

Ich habe es ja schon oft geschrieben, aber es ist doch so: Wir fühlen alles andere, was um uns und auch fernab geschieht, ohnehin. Ob wir uns dafür entscheiden oder es uns einfach vor die Nase gehalten wird. Mitgefühl ist etwas Wertvolles … hätten die Menschen nur mehr davon. Aber lass es nicht zu, dass Dich der Strudel der Traurigkeit, der Empörung, und die Negativität unter Wasser drückt, es hilft nämlich niemanden!

Das waren meine Gedankengänge heute. Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Pass auf Dich auf.
Alles Liebe …

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Heute möchte ich mal für ALLE besonderen Frauen sprechen … schreiben …
Ich will heute das „Sprachrohr“ sein. 
Vielleicht fühlst Du Dich angesprochen?
Vielleicht aber auch nicht …

Meine Gedanken, die wahrscheinlich aber NUR WIR FRAUEN verstehen können (werden), sind heute ausnahmsweise mal an den MANN gerichtet. 

DU Mann …

Du Mann … was erwartest Du von uns?
Wie soll für Dich eine Frau sein?
ICH bin keinesfalls eine perfekte Frau!

Mein Körper ist gezeichnet vom Leben …
Meinen Kindern …
Und viel zu viel Genuss.

Auch mein Herz ist schwer gezeichnet.
Meine Seele trägt tiefe Narben und es gibt immer noch Dinge, die tief in mir verschüttet liegen.

Mit mir bekommst du eine Frau, die oft chaotisch sowie extrem pingelig ist.
Manchmal auch zu vorlaut ist und im Handumdrehen extrem schüchtern sein kann.

Mit mir bekommst du eine Frau, die am liebsten nur barfuß laufen würde …
Den ganzen Tag am Strand sitzt und dabei ihre Träume fliegen lässt. :D

Mit mir bekommst du eine unerbittlich gelassene und ausgeglichene sowie tolerante Frau!
Aber gewöhne dich nicht daran, denn im nächsten Moment kann ich empfindlich, gereizt und auch sehr ungerecht sein. :-(

Es gibt Abende, da will ich nur festgehalten werden … und dann wieder will ich mehr … viel mehr …
Ich will eben mal dies und mal das.

Und wie du sehen kannst, bin ich eine ganz normale Frau. Das sagte MANN mir jedenfalls.

Aber DU MANN … ich sollte dich dennoch warnen:

Ich fühle TIEF … sehr tief …
Schenke ich dir meine tiefe Liebe, dann könnte dich das erdrücken.

Ich bemühe mich jedem Menschen mit Liebe entgegenzutreten. Auch dir.
Aber bevor ich das tun würde, muss ich wissen, ob DU der Mann bist, der auch die KRAFT dazu hat?

Eine Frau wie mich zu lieben, verlangt, sich tiefen und echten Gefühlen zu stellen!
Das wiederum erfordert Kraft und ganz viel Mut und Ehrlichkeit!

Ehrlichkeit, unerbittliche Ehrlichkeit DIR & MIR gegenüber.
Du Mann, WAS erwartest du von MIR …?

Aber noch mehr inteteressiert mich, WAS kommt von dir?

Mit diesen Zeilen sind wir auch schon wieder bei der von mir so oft beschriebenen Erwartungshaltung angekommen.
Ich habe mich entschieden, Erwartungen haben zu dürfen – nein – ich will und muss sie haben, denn das bin ich mir in der Zwischenzeit schuldig. >LÄCHEL<

Schön, dass DU da warst, bis bald …

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Es gibt viele Menschen, die das große Glück haben, in ihrem Leben eine Person gefunden zu haben, mit der sie ihr gesamtes Leben verbringen! So zusagen: Eine Liebe, die ein Leben lang hält. Ich glaube, das ist für viele von uns ein ganz besonderer Wunsch. Selbst wenn wir uns am Anfang einer Beziehung absolut sicher sind, dass man gemeinsam alle Tiefen überwinden wird, ist das „Zusammenbleiben“ leider nicht immer möglich. Für eine NEUE Partnerschaft ist es wichtig frühere Beziehungserfahrungen zu nutzen. Der Wunsch nach Liebe und Zärtlichkeit muss kein Wunsch bleiben …

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass eine Trennung unumgänglich wird. Wenn das im „fortgeschrittenen“ Alter passiert, wird es persönlich oft als totale Katastrophe empfunden. Was es eigentlich auch ist, denke ich selbst daran. Das Leben steht Kopf. Die Gefühle lassen sich nur schwer zuordnen und sehr oft schleicht sich Angst und Hilflosigkeit darunter.

Aber – ist es so schlimm, mit 40+ wieder Single zu sein?

Viele werden jetzt wahrscheinlich laut schreien JA! Ist es. Andere sind vielleicht glücklich darüber, endlich DAS Leben zu leben, was sie vorher nie konnten. Aber wie gesagt, es sind immer die Umstände, die die Antwort ausmachen. Für mich war es beides. Erst war der Schock lange mein Gast und irgendwann war auch die Hoffnung wieder zu Besuch. Die Chancen für eine neue Beziehung im mittleren Alter stehen wirklich gut, sofern man sich darauf einlässt und wieder bereit dazu ist!

Die Bereitschaft ist dabei das wichtigste Wort. Bei mir zu Hause sagt man „es muss Gras über die Sache wachsen“ … :D und das stimmt absolut. Es gehört „verdaut“ … Gedanken und Gefühle müssen genau sortiert werden und wenn ich an meine Trennung zurückdenke – ICH musste erstmal von Grund auf lernen, auch ALLEINE leben zu können!

Unsere Gesellschaft gibt ja vor, dass ein „fester“ Partner lebensnotwendig für unser persönliches Lebensglück ist! Wie oft ist es mir passiert, dass ich verwundert gemustert wurde, wenn ich gesagt habe, dass ich Single bin. Darauf folgte ein mitleidiger Blick und die Worte: „Keine Angst, der richtige kommt bestimmt noch“. Oft hatte ich das Gefühl, nicht dazuzugehören nur, weil ich mit Mitte 40 alleine war.

All diese Aussagen und die „Sonderbehandlung“, die man als alleinstehender Mensch bekommt, suggeriert uns doch, dass wir nur happy sein können, wenn wir eine Beziehung führen … verheiratet sind oder zumindest jemand „festen“ an unserer Seite haben.

Ich kenne einige, für die dieses Bild zutreffen mag. Es ist ja auch nicht falsch, sich nach einem Menschen, den man liebt, zu sehnen … sein Leben zu teilen! Aber bitte aus den richtigen Gründen. Nur weil man dazugehören möchte und kein bemitleidenswertes „Frauchen“ mehr sein möchte, sind definitiv die falschen Gründe!

Menschen reiferen Alters entscheiden sich sogar sehr oft und ganz bewusst dafür, lieber ein glücklicher Single zu sein! :D Und wenn ich eines ganz genau weiß, es gibt sehr viele glückliche Singles, genauso wie es noch mehr unglückliche Paare gibt! Also ist es sehr wichtig sich zu fragen, WAS will ich überhaupt?

Ein neuer Partner ist immer eine Herausforderung …

Das kann ich bestätigen. Aber mit der richtigen Vorarbeit (das Gras, das man darüber hat wachsen lassen) ›lächel‹ Offenheit und Kompromissbereitschaft, findet jede Tasse seine Untertasse. :-)

Was ich persönlich schön fand: ab 40 aufwärts sind wir keine planlosen Jugendlichen mehr, die erst herausfiltern müssen was wir mögen! Was uns wichtig ist! Welche Prioritäten in Bezug auf eine Beziehung uns wertvoll und wichtig sind. Als, ich sag jetzt mal „gereifter“ Mensch, hatte man schon Beziehungen. Von wunderbar bis katastrophal. Diese Erfahrungen helfen dabei, die Fühler genauer auszustrecken.

Eine Freundin hatte damals mal zu mir gesagt: „Schau, seh es so. Dein Alter und deine Erfahrung helfen dir schneller ans Ziel zu kommen. Du musst weniger „Frösche“ küssen bis du deinen Prinzen gefunden hast“ … da hatte sie ja nicht unrecht, im Nachhinein gesehen. Unsere Erfahrungen sind ein tolles Werkzeug, aber dennoch keine Sicherheit. ›grins‹.

Es ist nämlich so, eine zu genaue Erwartungshaltung sorgt nämlich dafür, dass wir eine Menge Menschen schon im Vorfeld ausschließen! Das wäre doch wirklich schade, wenn sich darunter genau diese eine Person befunden hätte! :-)

Der Vergleich mit vergangenen Beziehungen …

Nostalgisch sind wir ja wir Frauen (auch Männer wohlgemerkt). Als „verlassener“ Partner blicken wir manchmal zu gerne auf vorherige Partnerschaften zurück. Wir erinnern uns an die guten und schönen Jahre. Es ist gut sich diese auch zu bewahren. Es ist nur nicht hilfreich, wenn wir eine neue Beziehung mit der vorherigen vergleichen! Tun wir das, wird die neue Beziehung niemals eine faire Chance bekommen, sich „gesund“ zu entwickeln!

Dazu gehört auch der emotionale Rucksack. Nur weil es dunkle Geheimnisse in der vergangenen Beziehung gegeben hat, muss es bei der kommenden nicht wieder so sein! Ich weiß nur zu gut, dass solche Erfahrungen prägend sind! Verletzend waren. Was dabei aber ganz wichtig ist, sind gemeinsame Gespräche von Beginn an. Fair und ehrlich. Dadurch wird unser „Rucksack“ leer geräumt.

Eine neue Partnerschaft verändert alles!

Ich hatte ja damals gedacht, meine „Schmetterlinge“ hätten alle die Flucht ergriffen … alles leer und vorüber. Ich war sehr überrascht, wie sie wieder „eingeflogen“ sind! ›lach‹! Wie wild sie in meinem Bauch randaliert haben, obwohl ich die 50 schon überschritten hatte.

Ja auch im besten Alter kann sich eine neue Liebe super aufregend und wunderbar anfühlen! Und das kann ein Leben so richtig auf den Kopf stellen! :-) Auf einmal ist da wieder ein Mensch, für den sich die ersten Gefühle der Verliebtheit entwickeln. Ein neuer spannender Weg wird eingeschlagen und eine innige Liebe entwickelt sich.

Für mich ist es sehr mutig! Mutig deshalb, weil man sich den alten und negativen Erfahrungen stellt! Und das ist nicht immer einfach. Mit einer neuen Partnerschaft öffnen wir uns und wir trauen uns, in die verletzliche Position des Verliebten zu treten!

Liebe im reiferen Alter beflügelt! Ein Glücks-orientiertes Lebensgefühl und eine optimistische Sicht auf die Zukunft beginnt. Jedenfalls ist das die Aussage vieler Frauen und Männer, die sich relativ „spät“ nochmal getraut haben, ihr Leben mit jemandem zu teilen. ICH kann mich dem nur anschließen! Die Liebe hat mein Leben zu einem besseren verändert! Liebe lohnt sich, egal und unabhängig davon wie alt man ist!

Fazit:

Wir Menschen mussten schon viele Erfahrungen machen. Gerade in Liebesdingen. Sie kann verletzen … enttäuschen und schmerzhaft sein. Aber DAS sollte uns NICHT davon abhalten, sich wieder neu zu öffnen. Die jugendliche Naivität haben wir hinter uns gelassen. Reife Menschen sind diesbezüglich freier. Und es ist doch sehr oft so, dass die besten und schönsten Dinge im Leben sehr lange auf sich warten lassen? ›lächel‹

Ich wünsche euch das Vertrauen und die Geduld … sucht nicht, sondern lasst euch finden!

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LIEBE IST ALLES

Meine Geschichte heute habe ich aus einem Buch, das ich gerade gelesen habe. Es erzählt die WAHRE machtvolle Geschichte über den Sinn des Lebens, die der Millionär Andreas bei einem Urlaub bei einem Mönch sucht und findet. Nathapong, der Mönch der sich Andreas annimmt, erzählt dabei immer wieder so manche Geschichten, die keiner Erklärung bedürfen um zu verstehen, worum es eigentlich im Leben geht. Eine davon hat mir besonders gut gefallen …

Lass mir Dir eine Geschichte erzählen über die LIEBE …

Die kleine Sanja fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei. Ihr Vater antwortete: „Nein, seitdem deine Mutter und ich uns scheiden lassen, kann ich dir das nicht mehr sagen. Ich dachte, das, was wir hatten, wäre die Liebe gewesen, doch ich habe mich wohl getäuscht.

Daraufhin fragte die Kleine ihre Mutter. Doch auch sie wusste es nicht und meinte nur: „Frag doch deinen Papa.“
Tags darauf fragte Sanja im Kindergarten ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei. Diese antwortete ihr lächelnd: „Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.“

Doch damit konnte Sanja nicht so recht etwas anfangen. Als sie ihre Erzieherin fragte, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete diese: „Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass man das kann.“

Sanja fragte unzählige Menschen, doch niemand hatte eine Antwort, mit der sie glücklich war. Sie fragte ihre Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei. „JA, das weiß ich Sanja“, antwortete diese und Sanja wurde ganz hellhörig. „Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.“

Sanja fragt was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die ältere Dame: „Dann fühlt sich dein Herz wieder allein.“

In den Ferien besuchte Sanja ihre Großmutter. Sie dachte, dass ihre Oma doch sicher wissen müsste, was die Liebe ist. Immerhin war diese schon sehr alt und glücklich. Die Oma lächelte, als Sanja sie nach der Liebe fragte. Ohne zu antworten, ging sie schnell ins Haus und kam mit einer kleinen alten Schatztruhe wieder zurück.

„Schau mal Sanja, öffne die Schachtel und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.“
Sanja öffnete die Schachtel vorsichtig. Sie sah darin einen Spiegel.
„Schau dich an“, forderte die Oma sie auf, „DU hast die Liebe in dir selbst.“
Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selbst lieben und zwar genau so, wie du bist.
Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können. 
Die Liebe ist immer in dir, denk daran meine kleine Sanja …“                  

Selbstliebe … der Schlüssel zum Glück. Liebe ist alles. Liebe ist viel mehr als wir meinen.

Aus dem Buch der Millionär und der Mönch von J. Hermsen

Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist ein Augenöffner und Wegweiser zugleich. >lächel<

In diesem Sinne eine schöne Restwoche und nur das Beste!

Lesezeit: 7 Minuten

Schon lange „alleine“ und der Gedanke „Für mich gibt es keinen passenden Partner mehr“. Dieser Satz ist allen Singles schon sehr oft durch den Kopf geschwirrt. Die wenigsten Menschen sind gerne alleine. Doch oft lässt sich das Glück mega lange Zeit. Warum überfällt uns sogar eine Art Panik, wenn wir daran denken, alleine „alt“ zu werden? Woran liegt es, dass so viele Frauen einfach keinen passenden Partner finden? Viele Fragen und noch mehr Antworten, wenn Du magst heute hier für Dich. 

Letzte Woche konntest Du über „Single? JA gerne …“ hier auf meinem Blog lesen. Die Resonanz darauf war so unerwartet groß und Ihr habt mir ganz viele Mails dazu geschrieben. Dazu auch gleich mal danke für Euer Vertrauen! Viele Frauen leiden unter der Vorstellung, nach einer Trennung oder einem Verlust, für immer „solo“ zu bleiben! Es sind so viele Fragen dazu offen geblieben und die möchte ich heute mit diesem Beitrag (hoffentlich) zufriedenstellend beantworten – für alle stellvertretend. <lächel>

Warum finde ich keinen passenden Mann?

„Was ist falsch an mir?“ Solche und ganz viel ähnliche demotivierende Fragen gehörten auch zu meinem täglichen inneren Dialog. Wahrscheinlich gibt es ganz viele Menschen, die dieses – ich nenne es jetzt mal – „Dilemma“ kennen. Für mich wurden alle diese Fragen und Gedanken, nach jeder gescheiterten Beziehung zu einer sehr belastenden Überzeugung! Ich redete mir vieles ein, bis ich irgendwann auch alles glaubte, was sich in meinem Kopf so zusammenreimte. Dazu kam, dass ich schon in der „Blüte“ meines Lebens stand! Ich war also ein später Single und das machte den Partnerwunsch nicht unbedingt einfacher.

Ich möchte behaupten, ich war eine taffes Weiblein. Ich achtete immer auf mein Äußeres und „MANN“ konnte auch mehr mit mir unternehmen als NUR essen gehen oder sich in Bars treffen. Mein Job war gut und deswegen war ich auch finanziell unabhängig. Hatte ein schönes Zuhause und meine Kinder waren schon lange aus dem Haus! Also … da war sie wieder, diese immer wiederkehrende Frage „Warum ist es so schwierig einen passenden Partner zu finden?“

Waren meine Ansprüche zu hochgesteckt?
Waren meine Vorstellungen von der Liebe und einer Beziehung zu romantisch?

Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt – schließlich hatte ich auch ausreichend viel Zeit dazu! Was ich relativ schnell herausgefunden hatte war, meine Gedanken versuchten mir viel zu viel einzureden. Ich hörte das, was ich hören wollte und sah weg, wo ich eigentlich hinsehen sollte!

Gerade in dieser „Solo-Zeit“, kamen alte Glaubensmuster wieder stark zum Vorschein.

  • Nicht gut genug …
  • Nicht schön genug …
  • Nicht klug genug …
  • Selbst schuld an all den Gegebenheiten …
  • Nicht liebenswert …
  • Zu wenig erfolgreich …
  • Schon zu alt?
  • Zu „speziell“ …

Die Liste war eine sehr lange und sie machte mich gleichzeitig traurig und verzweifelt.  Ich war eifersüchtig auf Paare, die im Park händchenhaltend an mir vorbeiliefen. Wenn meine Kundinnen mir von dem schönen Wochenende mit ihrem Partner erzählt hatten, klappten meine Ohren zu! Ich wollte davon nichts hören … und meistens spürte ich nach solchen Gesprächen eine große Leere und Verzweiflung in mir. Und genau an diesen Gefühlen hakte ich später nach & ein! Ich teile meine Erkenntnisse jetzt mit DIR und ich bin mir sehr sicher, dass DU für Dich einiges mitnehmen kannst! Schließlich sind wir alle irgendwie sehr ähnlich. ›zwinker‹

Wir strahlen aus, was wir fühlen und denken

Das sagt man ja ständig – glauben tun wir’s nicht so richtig. Gerade wenn wir schon länger alleine sind und wir uns tief im Herzen nichts sehnlicher wünschen als einen neuen Lebenspartner, dann kann diese Verzweiflung Auswirkungen auf unsere Ausstrahlung haben! Da hilft auch kein verstellen oder maskenhaftes Lächeln nach außen.

Ganz unbewusst vielleicht scannen wir jeden Mann, im Lokal, beim Sport, beim Einkaufen usw. und stellen uns die Frage: „Wär ER der Richtige? Hätte ER genug Potenzial um eine gute Beziehung mit uns zu führen? Ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, dass ich vor vielen Jahren in dieser Single-Zeit gemacht habe:

Ich hatte ein Date mit einem Mann, den ich beim Tanken – (tatsächlich! :D), kennengelernt hatte. Ein smarter Typ nach meinem Geschmack. Freundlich und sehr hilfsbereit, was uns auch dann zu einem Treffen führte. Ich machte mir viele Gedanken zu diesem bevorstehenden Abend, schließlich will Frau nichts verkehrt machen. Wir verbrachten einen angeregten Abend bei gutem Essen und schönen Gesprächen. ER wirkte interessiert und stellte mir viele Fragen. Für mich war es am Ende des Abends ein gelungener vielversprechender Abend gewesen. Keine Spur von Oberflächlichkeit, das gefiel mir.

Ich war bemüht locker zu sein. Meine Ängste hatte ich verstecken können, meine Wünsche und die zugehörige Verzweiflung aber scheinbar nicht! Er deckte meine Gefühlswelt auf. Konnte in meinem Gesicht oder meinen Augen lesen wie „bedürftig“ ich war. Du schmälerst deine natürliche Attraktivität mit deiner –  sehr gut leserlich – verkrampften Ausstrahlung … war ein Satz, der mir wirklich in Erinnerung geblieben war. UND das Schlimme daran war – dieser Mann hatte sowas von recht!

Fakt ist, Männer, die mehr als nur an einem Abenteuer interessiert sind, schauen auch tiefer und erkennen diese Bedürftigkeit, die JEDEM Mann Angst macht und ihn letztendlich weiterziehen lässt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beziehung zum Scheitern verurteilt! Ich hab´ es mehrmals erlebt, … die Beziehung hatte keine Chance.

Immer das gleiche „Beuteschema“?

„Es sind immer die gleichen Männer, auf die ich treffe …“ Warum ist das so? Frauen geraten sehr häufig immer wieder an die „falschen“ Männer. Leider erkennen sie erst im Nachhinein, dass sie daran scheitern. Es sind Muster denen wir folgen. Wer zum Beispiel Bindungsängste hat, sucht sich oft einen Partner, der in einer Beziehung oder nicht frei ist! Wie die Chancen für diese Beziehung stehen, brauche ich jetzt nicht erklären!

Oder aber auch der verzweifelte Wunsch nach Nähe! Das war mein „Problem“. Es machte mich empfänglich für alle Männer, die nur ihren Vorteil daraus zogen. Diese Bedürftigkeit, die ich ausstrahlte, zog Männer an, die mich ausnutzten und mir keinesfalls guttaten. Sich zu Männern hingezogen fühlen, die einem nicht guttun, kann auch an einer unbewussten von früher geprägten Wahl liegen! Denn wenn wir unsere Vergangenheit noch nicht verarbeitet haben, beeinflussen diese Erfahrungen auch alles NEUE, das vor uns liegt. Und so stehen wir in einer „Warteschleife“ die uns zu einer ewigen suchend Wartenden macht. :-( DAS war meine persönliche Herausforderung, an der ich richtig zu tun hatte!

WIR glauben zu wenig an uns!

Unser Glaubenssätze, die ich oben schon angeführt habe, stehen uns bei unserem Wunsch nach einer Beziehung ebenso massiv im Weg. „Kein Mann interessiert sich auch nur ansatzweise für mich und ich bin nicht gut genug!“ Alles das zieht seine Runden um die Frage „WARUM gibt es keinen Partner für mich?“ Ich hatte die Antwort immer NUR bei mir gesucht. Ich war einfach der Meinung, dass ich niemals „genügen“ werde. Und zu wenig zu bieten habe. Diese Gedanken waren so tief eingefahren, weil ich diese Erfahrungen schon in der Kindheit und später in meinen Beziehungen immer wieder erlebt habe.

In diesem festen Glauben habe ich oft gar nicht bemerkt und wahrgenommen, ob sich ein Mann für mich interessiert hat! Meine Meinung von mir selbst und mein geringes Selbstwertgefühl standen mir dauernd im Weg und versperrten mir die Sicht auf vielleicht schöne Begegnungen.

In dieser Phase des Selbstzweifels zog ich auch emotional „gestörte“ Partner an. Im Unterbewusstsein war ich zu dem Zeitpunkt auch davon überzeugt, keinen besseren verdient zu haben! „Jeder bekommt das, was er verdient …“ Es war ein so mächtiger Glaubenssatz von zu Hause, den ich glaubte und lebte. Und so schloss sich der Kreis. Denn warum sollte jemand an mich glauben und mich so nehmen wie ich wahr, wenn ich es selbst nicht tat?

Eine negative Einstellung und „eingebrannte“ falsche Glaubenssätze UND Erfahrungen, blockieren uns und verhindern, dass wir uns so zeigen, wie und WER wir wirklich sind.

Zu perfektionistische Erwartungen?

Auch das ist keine Seltenheit. Mir sind einige Frauen bekannt, die zu hochgesteckte Erwartungen an die Liebe und einer Partnerschaft haben. Auch da muss ich mich wieder selbst an der Nase nehmen und sagen: JA, die Messlatte ging durch keine Türschwelle. Generell war ich mir sehr lange gar nicht mal selbst im Klaren, ob ich überhaupt eine konstante Beziehung eingehen wollte. Auf der einen Seite wollte ich einen Partner an meiner Seite, der mich bedingungslos liebt und meinem Bild von einem perfekten Mann entspricht. Auf der anderen Seite kannte ich in der Zwischenzeit auch die vielen Vorteile des Singlelebens. Freiheit, keine Verpflichtungen, keine Einschränkungen und keine Erwartungen, die zu erfüllen waren …

Es war ein super schönes Gefühl nach all den Jahren aber der Wunsch in den Arm genommen und ehrlich geliebt zu werden war genauso groß. Passt all das zusammen? Bedingungslose Liebe & genügend Freiraum? JA tut es. Sofern wir nicht alles in den ersten fünf Tagen verlangen!

Liebe und Beziehung entwickelt sich still und bedarf sehr viel Zeit um all die Facetten eines Menschen und seine Bedürfnisse zu entdecken! Wer von Anfang an (ein)fordert und sich keine Zeit nimmt, um all die gemeinsamen Wünsche, Grenzen und Werte herausfindet, wird ein Leben lang an einer erfüllten Beziehung scheitern! So leid es mir tut … es ist genauso.

Fazit:

Ich war viele Jahre alleine. Ich hatte viele kaputte kurze Affären, die nur einen schlechten Geschmack hinterlassen haben. Mein Leben fühlte sich so an: Immer wollte jemand etwas von mir. Wenn ich mir vorstellte, dass es obendrauf auch noch einen Mann geben würde, der auch dauernd etwas von mir wollte, dann wäre ich laut schreiend weggelaufen! Ich war an einem Punkt angekommen, nichts mehr zu wollen oder zu wünschen. Eine Beziehung auszuhalten wäre nur gegangen, wenn ich diesen Mann schon sehr lange gekannt hätte. Es gab aber keinen … und mir fehlte wahrscheinlich die „Anschubenergie“ für eine neue Liebe. Ich wollte tatsächlich in Demut alt werden …

Und jetzt sollte da eigentlich ein PUNKT den Beitrag abchließen. Wenn es da nicht diese Begegnungen geben würde, die ich immer nur lächerlich fand! Sie klangen wie Märchen … die von Single Frauen handeln und die sich auf Flughäfen, Supermarktkassen oder Plattformen im Internet abspielen. Alle diese Frauen hatten die Hoffnung aufgegeben … waren zwangsläufig auch happy mit sich alleine aber dann … dann hat SIE dieses Flugzeug verpasst, oder sie spürte unsanft den Einkaufswagen in ihrer Kniekehle oder eine Nachricht auf FB flatterte herein … und aufeinmal war ER da. Für mich klang das immer wie ein Wunder von Jesu!

Aber bei mir war genau das so eingetreten. Unerwartet und plötzlich. Ich schreibe das deshalb abschließend, weil die BESTEN und schönsten Dinge im Leben einfach unglaublich lange brauchen! Lass los, sei entspannt, bleib locker, glaub an DICH … denn solche Geschichten gibt es jeden Tag aufs Neue. >lächel<

Ein mega langer Beitrag heute, aber Dinge die mir am Herzen liegen müssen einfach raus in die Welt und das kommt immer häufiger vor! Bleib zuversichtlich und übe Dich in Geduld – sie wird immer belohnt.
Wenn Du mich magst und gerne liest, freue ich mich wenn Du mich teilst oder an liebe Menschen weiterschickst! :-)

Wir lesen uns bald wieder wenn Du magst.

Lesezeit: 3 Minuten

Wie ja schon angekündigt, kommen meine FrauenPunk-Tipps nun jeden Monat als Beitrag hier am Blog. Für den Monat JUNI, habe ich mir das Thema LIEBE rausgepickt. Genau genommen die Sprache der Liebe. Wenn es für Dich interessant klingt bleib, denn es erwarten Dich einfache Tipps mit großer Wirkung.

Die Sprache der Liebe …

Was oder besser gesagt, welche Worte wünschen wir uns von unserem Partner, um uns geliebt zu fühlen? Welche Erwartung steckt dahinter? Was liegt uns am meisten am Herzen? Ich habe darüber lange nachgedacht und nachgefragt. Mit vielen Frauen gesprochen und alle sind wir uns einig: Es gibt sie schon, die Sprache der Liebe. :D

Das Thema Erwartungen … davon habe ich ja erst vor kurzem geschrieben. Und auch, wenn sehr viele Menschen der Meinung sind, besser KEINE Erwartungshaltung anzunehmen, bin ich der Meinung – ICH DARF SEHR WOHL ERWARTUNGEN HABEN! Gerade in Liebesdingen und der Partnerschaft betreffend.

Ich möchte uns heute allen einen kleinen übersichtlichen Überblick schaffen … über die Sprache der Liebe …

Hingabe & Zärtlichkeit

Es ist die wahrscheinlich ursprünglichste „Sprache“. Wir können sie sprechen ohne zu reden ›lach‹. Wir alle tragen sie in uns. In Bezug auf die Sprache der Liebe geht es bei der Hingabe und der Zärtlichkeit keinesfalls nur um Sex. Es geht um Berührungen, das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und ganz viel Nähe.

Bei mir gab es eine Zeit, da konnte ich diese Sprache nicht sprechen. Nicht, weil ich sie verlernt habe, denn diese Sprache ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nicht. Ich hatte den Zugang verloren. Die gute Nachricht, ich spreche wieder fließend und Menschen, die diese Sprache der Liebe sprechen, fühlen sich in den langen und intensiven Umarmungen des Partners geliebt. Es geht also um die primäre Ausdrucksform der Liebe um Zuwendung und Berührung.

Miteinander & Zweisamkeit

Bei dieser Sprache verschenken wir unsere Zeit. Wir schenken unserem Partner ungeteilte Aufmerksamkeit. Es geht dabei, um gemeinsame Erfahrungen zu machen und um GEMEINSAME Erinnerungen zu schaffen! Dazu gehören auch gute und tiefsinnige Gespräche. Es ist doch etwas Wunderbares, mit seinem Partner über Herzensthemen, Gott und die Welt zu reden. Über das SEIN zu philosophieren. Diese Sprache kann sehr viel Liebe und Nähe erzeugen.

Es ist eine sehr wertschätzende Sprache, mit dem Partner solche Gespräche zu führen.

Hilfsbereitschaft

Vielleicht legst Du jetzt Deine Stirn in Falten. Hilfsbereitschaft? JA genau. Wenn Du diese Liebessprache sprichst, so wird es für Dich kein Problem darstellen, die Wohnung zu putzen … Dinge für Deinen Partner abzuholen oder ihn/sie zum Flughafen zu bringen und spät nachts in den nächsten Tagen wieder abzuholen. Es ist ein Ausdruck der Liebe! Wir tun es, um unser beider Leben zu erleichtern. Und wir oder unser Partner wird diese Dinge zu schätzen wissen … ganz bestimmt.

Anerkennung & Lob

Diese Sprache wird „genährt“ von der guten DANKBARKEIT. Dankbarkeit, die man sich gegenseitig vermittelt. Es gibt so unsagbar viele Dinge, die mein Partner wesentlich besser kann, als ich … es ist aber auch umgekehrt so. An dieser Stelle kommt das klassische Lob zum Einsatz. Hallo? Wer erntet nicht gerne Anerkennung und ein ehrliches Lob für gut getanes? Allerdings sollte diese Sprache nur zum Einsatz kommen, wenn es auch ehrlich gemeint ist.

Ehrliche Anerkennung kann dem Partner wahre Flügel verleihen, wenn es darum geht Ziele und Träume gemeinsam zu verwirklichen!

Ja und nun frage ich Dich: Welche Sprache der Liebe sprichst Du?
Welche würde noch etwas „Nachhilfe“ vertragen?
Was ist Dir persönlich sehr wichtig und was würdest Du Dir noch mehr wünschen?
Sprichst Du mit Deinem Herzmenschen dieselbe Sprache?

Du siehst, es entstehen viele Fragen und mein Fazit dazu ist ganz kurz: nämlich – sprecht miteinander!

Das war’s auch schon für den Monat Juni. Ich hoffe, Du konntest etwas für Dich herausfiltern. :-)
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und freue mich, wenn Du auch im nächsten Monat wieder bei mir bist.

Lesezeit: 2 Minuten

LIEBE … wie funktioniert sie? Was ist LIEBE überhaupt und was bedeutet es wirklich zu lieben? Liebe ist verbindend … sie kann auch heilend und inspirierend sein. Letztendlich ist es das, was uns zusammenhält. Ich werde ganz oft gefragt was ich unter Liebe verstehe, wie ich sie beschreiben würde. Hätte man mich am Anfang meiner Beziehung gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen als ich sie heute gebe. ›lach‹. Nicht schlechter … nur eben anders.

LIEBE IST FÜR MICH …

Früher glaubte ich, Liebe müsse immer so ablaufen wie in den schmalzigen Filmen. Man muss dahinschmelzen, wann und wie auch immer der Herzmensch den Raum betritt. Alles würde man füreinander machen – notfalls und übertrieben geschildert – sogar morden! Das Leben würde sich ausschließlich um diese fünf Buchstaben drehen … da war ich ungefähr dreizehn.

In der Zwischenzeit bin ich schon lange geschieden, und habe viele Beziehungen hinter mir gelassen. Es waren schöne Zeiten, aber mehr nicht so schöne, dabei. Mittlerweile bin ich aber ANGEKOMMEN wie man so schön sagt und ich kann sagen, LIEBE ist etwas ganz anderes … schwer zu beschreiben, aber ich möchte es trotzdem versuchen:

Ich finde die Liebe nicht immer logisch!

Liebe heißt, dass man sich zwar streitet, aber dabei immer an die Versöhnung denkt.

Liebe bedeutet, dass man mit seinem Gegenüber und umgekehrt, sehr geduldig sein muss …, auch wenn man ihm gelegentlich dann trotzdem in den Popo treten muss.

Liebe ist, wenn mein Herzmensch mir die Badewanne volllaufen lässt, mir Tee ans Bett bringt, wenn ich mich schlecht fühle und um Mitternacht noch zur Tankstelle fährt, um mir Schokolade zu holen.

Liebe ist, wenn er mir zuhört, … mich ausreden lässt … keine Fragen in solchen Momenten stellt …, sondern einfach nur verständnisvoll nickt und mich anschließend in den Arm nimmt.

Liebe ist auch, wenn er mich auf den offenen Kühlschrank und die leeren Wurstdosen hinweist und dabei nur lacht.

Liebe ist, wenn wir beide sagen: „Hey … wir kriegen auch das wieder gebacken!“

Liebe bedeutet für mich, wenn wir uns auch mal ein paar Stunden aus dem Weg gehen MÜSSEN, nur um später einzusehen, dass es miteinander schon besser ist! :D

Liebe ist, wenn noch immer kleine Zettel versteckt werden, wo steht …“Love You“ …

Liebe ist, wenn man sich mit den Jahren immer besser versteht … beinahe blind und ohne viele Worte.

Ok … JA … ich glaube, Liebe ist doch schmalzig. Aber eben nicht ganz so wie in den Filmromanzen. ›lach‹

Der wahren Liebe wird nachgesagt, dass sie alles überwindet. Das kann ich so nicht bestätigen, denn nicht immer können alle Hürden gemeinsam überwunden werden. Das ist auch meine Erfahrung gewesen. Aber ich weiß es jetzt. Die Liebe kann sehr vieles bewirken und lässt uns Menschen außergewöhnliche Dinge tun vorausgesetzt, wir fühlen uns „angekommen“.

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden. Geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.

Victor Hugo

Manchmal ist es an der Zeit, es schriftlich zu geben, damit man es nicht vergisst … die Sache mit der Liebe, die für jede Frau und jeden Mann sehr unterschiedlich aussehen kann. :D

Was ist für Dich Liebe? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir.

Lesezeit: 5 Minuten

Für uns Menschen, die in einer Beziehung leben, ist das ein zentrales Thema. Die Frage: Wie viel Nähe brauche ich und wie viel Freiraum, damit es mir gut geht und ich mich wohl dabei fühle. Der/die eine fühlt sich schnell mal eingeengt und der andere schnell vernachlässigt. Individuell … so wie das Leben und jede Beziehung.

DISTANZ. Wenn ich zurückdenke, wie es in meinen Leben abgelaufen war, stimmt es. Hinter jeder Trennung stehen viele unterschiedliche Gründe, gehe ich aber zum Ursprung zurück, ist in Wahrheit immer die Distanz der „Anzünder“ und Grund des Auseinanderlebens.

Wenn man sich nicht mehr viel zu sagen hat …

Das Schweigen in einer Partnerschaft bedeutet selten etwas Gutes. Es deutet darauf hin, dass jeder sein Leben lebt und die Beziehung zu einer Zweckbeziehung „verkommen“ ist. Aus gemeinsam wurde einsam und alleine. Die anfangs anregenden Gespräche sind verstummt. Alltägliche Probleme werden nur noch nebenher durchgekaut. Der Rest ist nur noch Schweigen. Die Gleichgültigkeit ersetzt das Interesse. Gelacht wird oft nur noch außerhalb der Beziehung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelt man an seiner Beziehung.

Fühlt man sich der Person, die man liebt, nicht mehr nahe, tauscht man sich auch nur noch oberflächlich aus. Das „Auseinanderleben“ nimmt seinen Lauf …, wenn wir nicht dagegen steuern!

Ich habe es so erlebt … mehrmals und mit mir viele andere Frauen/Männer ebenso. Es ist kein Geheimnis, es sind traurige Tatsachen. Irgendwann wird nur noch gestritten, schöne gemeinsame Erlebnisse gehören leider der Vergangenheit an. Masken werden aufgesetzt um im Außen perfekt und glücklich zu wirken. Manche Paare bleiben zusammen … viele trennen sich … irgendwann.

Ein privater Einblick aus meinem Leben: Meine Ehe, meine Beziehungen, waren zu Beginn immer eine Wucht. Im Laufe der Zeit stellte sich schlechte Laune, Unzufriedenheit, Leere, Traurigkeit und Kummer ein. Mit all diesen Gefühlen war die Distanz DAS Thema. Wir lebten uns auseinander, die Interessen spalteten sich. Es gab letztendlich nicht mehr viel zu sagen außer „Was nimmst du und was bleibt bei mir?“

In jungen Jahren ging ich schnell in eine Beziehung. Ich traf oberflächliche Entscheidungen und prüfte nicht das „Wahre“, was für eine Beziehung wertvoll scheint. Für mich war immer das Thema, ja nicht alleine sein und so schnell ich in eine Beziehung einstieg, so schnell war sie dann auch wieder zu Ende.

Die meisten die mich lesen, wissen das ich nach all meinen lebenslangen Desastern, was Beziehungen betrifft, erst jetzt und noch nicht allzu lange, in einer guten Beziehung lebe. Ein „frisches“ Glück bedeutet aber keinesfalls, dass bei uns 24 Stunden am Tag, 12 Monate im Jahr überglückliche Schmetterlinge durch die Gegend flattern! Absolut nicht. :D Sollte auch mal gesagt sein. Beziehung ist kein Freifahrtschein ins rosa Liebesland, wo man gemeinsam alt und verliebt stirbt! Ich/wir versuchen aber den einschleichenden Beziehungsproblemen gefolgt von der logischen Distanz, keine Chance zu geben. Sorry … aber diese Plätze sind nämlich alle belegt! :-)

Die Distanz verzerrt das Bild der Realität …

Eine schon ziemliche traurige Angelegenheit nicht wahr? Und deshalb werde ich jetzt auch aufhören, weiter in eine „Beziehungskrise“ einzusteigen. Es gibt dazu nur zwei Dinge zu sagen: GEHEN oder BLEIBEN. Wenn die Distanz das Bild unserer Realität vernebelt, ist es ganz klar: Wir müssen gut darauf achten, dass es in der Beziehung zu unserem Partner nicht noch mehr klafft. Klingt sinnvoll? Aber wie und vor allem WAS müssen wir dafür tun?

Frage an Dich, Dich und Dich …

Fühlst Du Dich Deinem Partner nahe? Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und physisch? Meiner Meinung nach ist das der Schlüssel, um einer Trennung den Weg schwer zu machen. DAS sollten wir niemals aus den Augen verlieren! Dazu gehört:

  • Zeit zusammen verbringen,
  • Zeit gemeinsam planen,
  • sich dem ständigen Austausch hingeben,
  • Pläne schmieden und auch wieder fallen lassen :-) ,
  • neue Wege gemeinsam durchwandern,
  • in ein Abenteuer stürzen,
  • zum größten Fan unseres eigenen Partners werden!
  • Bleiben …, auch wenn’s mal schwer ist und wird.

Emotionale Nähe

Trennungsgedanken haben nur dann Platz in unseren Köpfen, wenn keine lebendige Beziehung besteht! Dazu ist Kommunikation so wichtig und notwendig. Also warum nicht hemmungslos und ehrlich miteinander reden? Bitte, wo sonst können wir uns so offen über all das unterhalten, was uns beschäftigt, als mit unserem Partner? Es lohnt sich so sehr.

Gleichzeitig müssen wir auch zuhören, Gegenfragen stellen und herausfinden, was unser Partner denkt und fühlt. Mir ist aufgefallen, dass es wichtig ist in regelmäßigen Abständen über unsere Wertvorstellungen zu reden. Auch diese verändern sich manchmal. Zusammengefasst: Es ist eine Notwendigkeit, über weitreichende Themen aus unserm Leben zu sprechen. Nur so können wir auf allen Ebenen zusammenwachsen.

Körperlich nahe sein …

Persönlich zähle ich nicht unbedingt zu den „Schmuse-Feen“. ›lach‹. In jungen Jahren war ich wesentlich „anstrengender“ ich glaube, ich kann sagen ich habe ein erdrückendes Ausmaß angenommen. Aus Angst. Angst alleine zu sein. Diese Zeit habe ich abgearbeitet und deshalb habe ich diese Art auch ablegen dürfen. :D

Allerdings sind mir die kleinen Gesten der Liebe im Alltag schon sehr wichtig! Jeder Mensch mag es, körperliche Zuwendung zu spüren. Das kann eine stille Umarmung sein … ein Kuss, ein flüchtiges nettes Wort, ein tiefgehender Blick, usw. Einfach kleine Momente der Zärtlichkeit ohne viel Aufwand. ›lächel‹. Was bitte wäre das Leben ohne diese Momente? Ich denke, ich spreche hier aus dem Herzen jeder Frau?

All diese Momente tragen dazu bei, sich nahe zu sein und auch zu bleiben. Es ist eine sehr wertschätzende Möglichkeit, seine Liebe zu zeigen. Klar gehört zur körperlichen Nähe auch Sex. Viele Paare unterschätzen diese Macht von Intimität. Wenn ich mich nicht täusche, wurde Sex unter anderem dazu geschaffen, um sich körperlich nah zu sein und seine Liebe ohne viele Worte auszudrücken. >zwinker, lächel<.

Dass dies für viele Paare eine Herausforderung sein kann, gerade wenn sie schon viele Jahre gemeinsam leben, ist mir bekannt. Ich weiß aber auch, dass es wichtig ist über Erwartungen und Wünsche diesbezüglich zu reden. In Wahrheit erklärt sich alles von alleine. Dann wenn man sich nicht mehr nahe ist und steht, werden wir sicherlich kein zufriedenstellendes Sexleben mehr genießen können. Alles in allem – Worte alleine werden niemals so eine intime Begegnung ersetzen, umgekehrt braucht die Intimität die Kraft der Worte um aus etwas Gutem und wunderschönen etwas ganz besonderes zu machen!

DESHALB BITTE … NÄHE STATT DISTANZ

Achten wir in unseren bestehenden oder zukünftigen Beziehungen IMMER auf einen aktiven wertschätzenden Austausch. Nur so gelingt es auch „schwierige“ Themen zu etwas leichtem zu machen. Lasst uns zusammenwachsen und Nähe schaffen.
Bist DU dabei?

Noch etwas ganz Wichtiges darf ich heute auf keinen Fall unerwähnt lassen: :-)
Das Titelbild heute hat mir ein ganz liebes und vor allem kreatives „Seelchen“ gemalt! Sie begleitet FrauenPunk schon sehr lange und ist mir, obwohl wir uns noch nie in der „Echt-Welt“ begegnet sind, wirklich ans Herz gewachsen. Ihr Name ist Tanja Hoehlein, 44 Jahre jung. Sie hat einen schwierigen und freiwilligen Weg gewählt und sich wegen ihrer Depression einer sehr langen Reha gestellt. In meiner Gruppe FrauenPunk durften wir sie zwischendurch begleiten. 

Im „Tempel“, wie wir es immer nannten, hat sie das Malen für sich entdeckt. Alle Bilder drücken ihre Gedanken und Gefühle auf den Punkt aus … ohne Worte nur mit Farbe. ›lächel‹. Deshalb ist die Idee entstanden, das heutige Titelbild zu malen, und ich finde es bringt Leben in meinen Beitrag. :D
Wenn jemand mehr von Tanja sehen oder und wissen möchte – schreibt Ihr doch eine Mail? tanja.hoehlein@freenet.de

ICH bedanke mich nochmal herzlich bei Dir liebe Tanja, für den wunderbaren kreativen Einstieg heute und wünsche Dir weiterhin alles Gute auf Deinem sehr guten und vor allem richtigen Weg!