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Heute möchte ich mal für ALLE besonderen Frauen sprechen … schreiben …
Ich will heute das „Sprachrohr“ sein. 
Vielleicht fühlst Du Dich angesprochen?
Vielleicht aber auch nicht …

Meine Gedanken, die wahrscheinlich aber NUR WIR FRAUEN verstehen können (werden), sind heute ausnahmsweise mal an den MANN gerichtet. 

DU Mann …

Du Mann … was erwartest Du von uns?
Wie soll für Dich eine Frau sein?
ICH bin keinesfalls eine perfekte Frau!

Mein Körper ist gezeichnet vom Leben …
Meinen Kindern …
Und viel zu viel Genuss.

Auch mein Herz ist schwer gezeichnet.
Meine Seele trägt tiefe Narben und es gibt immer noch Dinge, die tief in mir verschüttet liegen.

Mit mir bekommst du eine Frau, die oft chaotisch sowie extrem pingelig ist.
Manchmal auch zu vorlaut ist und im Handumdrehen extrem schüchtern sein kann.

Mit mir bekommst du eine Frau, die am liebsten nur barfuß laufen würde …
Den ganzen Tag am Strand sitzt und dabei ihre Träume fliegen lässt. :D

Mit mir bekommst du eine unerbittlich gelassene und ausgeglichene sowie tolerante Frau!
Aber gewöhne dich nicht daran, denn im nächsten Moment kann ich empfindlich, gereizt und auch sehr ungerecht sein. :-(

Es gibt Abende, da will ich nur festgehalten werden … und dann wieder will ich mehr … viel mehr …
Ich will eben mal dies und mal das.

Und wie du sehen kannst, bin ich eine ganz normale Frau. Das sagte MANN mir jedenfalls.

Aber DU MANN … ich sollte dich dennoch warnen:

Ich fühle TIEF … sehr tief …
Schenke ich dir meine tiefe Liebe, dann könnte dich das erdrücken.

Ich bemühe mich jedem Menschen mit Liebe entgegenzutreten. Auch dir.
Aber bevor ich das tun würde, muss ich wissen, ob DU der Mann bist, der auch die KRAFT dazu hat?

Eine Frau wie mich zu lieben, verlangt, sich tiefen und echten Gefühlen zu stellen!
Das wiederum erfordert Kraft und ganz viel Mut und Ehrlichkeit!

Ehrlichkeit, unerbittliche Ehrlichkeit DIR & MIR gegenüber.
Du Mann, WAS erwartest du von MIR …?

Aber noch mehr inteteressiert mich, WAS kommt von dir?

Mit diesen Zeilen sind wir auch schon wieder bei der von mir so oft beschriebenen Erwartungshaltung angekommen.
Ich habe mich entschieden, Erwartungen haben zu dürfen – nein – ich will und muss sie haben, denn das bin ich mir in der Zwischenzeit schuldig. >LÄCHEL<

Schön, dass DU da warst, bis bald …

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Es gibt viele Menschen, die das große Glück haben, in ihrem Leben eine Person gefunden zu haben, mit der sie ihr gesamtes Leben verbringen! So zusagen: Eine Liebe, die ein Leben lang hält. Ich glaube, das ist für viele von uns ein ganz besonderer Wunsch. Selbst wenn wir uns am Anfang einer Beziehung absolut sicher sind, dass man gemeinsam alle Tiefen überwinden wird, ist das „Zusammenbleiben“ leider nicht immer möglich. Für eine NEUE Partnerschaft ist es wichtig frühere Beziehungserfahrungen zu nutzen. Der Wunsch nach Liebe und Zärtlichkeit muss kein Wunsch bleiben …

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass eine Trennung unumgänglich wird. Wenn das im „fortgeschrittenen“ Alter passiert, wird es persönlich oft als totale Katastrophe empfunden. Was es eigentlich auch ist, denke ich selbst daran. Das Leben steht Kopf. Die Gefühle lassen sich nur schwer zuordnen und sehr oft schleicht sich Angst und Hilflosigkeit darunter.

Aber – ist es so schlimm, mit 40+ wieder Single zu sein?

Viele werden jetzt wahrscheinlich laut schreien JA! Ist es. Andere sind vielleicht glücklich darüber, endlich DAS Leben zu leben, was sie vorher nie konnten. Aber wie gesagt, es sind immer die Umstände, die die Antwort ausmachen. Für mich war es beides. Erst war der Schock lange mein Gast und irgendwann war auch die Hoffnung wieder zu Besuch. Die Chancen für eine neue Beziehung im mittleren Alter stehen wirklich gut, sofern man sich darauf einlässt und wieder bereit dazu ist!

Die Bereitschaft ist dabei das wichtigste Wort. Bei mir zu Hause sagt man „es muss Gras über die Sache wachsen“ … :D und das stimmt absolut. Es gehört „verdaut“ … Gedanken und Gefühle müssen genau sortiert werden und wenn ich an meine Trennung zurückdenke – ICH musste erstmal von Grund auf lernen, auch ALLEINE leben zu können!

Unsere Gesellschaft gibt ja vor, dass ein „fester“ Partner lebensnotwendig für unser persönliches Lebensglück ist! Wie oft ist es mir passiert, dass ich verwundert gemustert wurde, wenn ich gesagt habe, dass ich Single bin. Darauf folgte ein mitleidiger Blick und die Worte: „Keine Angst, der richtige kommt bestimmt noch“. Oft hatte ich das Gefühl, nicht dazuzugehören nur, weil ich mit Mitte 40 alleine war.

All diese Aussagen und die „Sonderbehandlung“, die man als alleinstehender Mensch bekommt, suggeriert uns doch, dass wir nur happy sein können, wenn wir eine Beziehung führen … verheiratet sind oder zumindest jemand „festen“ an unserer Seite haben.

Ich kenne einige, für die dieses Bild zutreffen mag. Es ist ja auch nicht falsch, sich nach einem Menschen, den man liebt, zu sehnen … sein Leben zu teilen! Aber bitte aus den richtigen Gründen. Nur weil man dazugehören möchte und kein bemitleidenswertes „Frauchen“ mehr sein möchte, sind definitiv die falschen Gründe!

Menschen reiferen Alters entscheiden sich sogar sehr oft und ganz bewusst dafür, lieber ein glücklicher Single zu sein! :D Und wenn ich eines ganz genau weiß, es gibt sehr viele glückliche Singles, genauso wie es noch mehr unglückliche Paare gibt! Also ist es sehr wichtig sich zu fragen, WAS will ich überhaupt?

Ein neuer Partner ist immer eine Herausforderung …

Das kann ich bestätigen. Aber mit der richtigen Vorarbeit (das Gras, das man darüber hat wachsen lassen) ›lächel‹ Offenheit und Kompromissbereitschaft, findet jede Tasse seine Untertasse. :-)

Was ich persönlich schön fand: ab 40 aufwärts sind wir keine planlosen Jugendlichen mehr, die erst herausfiltern müssen was wir mögen! Was uns wichtig ist! Welche Prioritäten in Bezug auf eine Beziehung uns wertvoll und wichtig sind. Als, ich sag jetzt mal „gereifter“ Mensch, hatte man schon Beziehungen. Von wunderbar bis katastrophal. Diese Erfahrungen helfen dabei, die Fühler genauer auszustrecken.

Eine Freundin hatte damals mal zu mir gesagt: „Schau, seh es so. Dein Alter und deine Erfahrung helfen dir schneller ans Ziel zu kommen. Du musst weniger „Frösche“ küssen bis du deinen Prinzen gefunden hast“ … da hatte sie ja nicht unrecht, im Nachhinein gesehen. Unsere Erfahrungen sind ein tolles Werkzeug, aber dennoch keine Sicherheit. ›grins‹.

Es ist nämlich so, eine zu genaue Erwartungshaltung sorgt nämlich dafür, dass wir eine Menge Menschen schon im Vorfeld ausschließen! Das wäre doch wirklich schade, wenn sich darunter genau diese eine Person befunden hätte! :-)

Der Vergleich mit vergangenen Beziehungen …

Nostalgisch sind wir ja wir Frauen (auch Männer wohlgemerkt). Als „verlassener“ Partner blicken wir manchmal zu gerne auf vorherige Partnerschaften zurück. Wir erinnern uns an die guten und schönen Jahre. Es ist gut sich diese auch zu bewahren. Es ist nur nicht hilfreich, wenn wir eine neue Beziehung mit der vorherigen vergleichen! Tun wir das, wird die neue Beziehung niemals eine faire Chance bekommen, sich „gesund“ zu entwickeln!

Dazu gehört auch der emotionale Rucksack. Nur weil es dunkle Geheimnisse in der vergangenen Beziehung gegeben hat, muss es bei der kommenden nicht wieder so sein! Ich weiß nur zu gut, dass solche Erfahrungen prägend sind! Verletzend waren. Was dabei aber ganz wichtig ist, sind gemeinsame Gespräche von Beginn an. Fair und ehrlich. Dadurch wird unser „Rucksack“ leer geräumt.

Eine neue Partnerschaft verändert alles!

Ich hatte ja damals gedacht, meine „Schmetterlinge“ hätten alle die Flucht ergriffen … alles leer und vorüber. Ich war sehr überrascht, wie sie wieder „eingeflogen“ sind! ›lach‹! Wie wild sie in meinem Bauch randaliert haben, obwohl ich die 50 schon überschritten hatte.

Ja auch im besten Alter kann sich eine neue Liebe super aufregend und wunderbar anfühlen! Und das kann ein Leben so richtig auf den Kopf stellen! :-) Auf einmal ist da wieder ein Mensch, für den sich die ersten Gefühle der Verliebtheit entwickeln. Ein neuer spannender Weg wird eingeschlagen und eine innige Liebe entwickelt sich.

Für mich ist es sehr mutig! Mutig deshalb, weil man sich den alten und negativen Erfahrungen stellt! Und das ist nicht immer einfach. Mit einer neuen Partnerschaft öffnen wir uns und wir trauen uns, in die verletzliche Position des Verliebten zu treten!

Liebe im reiferen Alter beflügelt! Ein Glücks-orientiertes Lebensgefühl und eine optimistische Sicht auf die Zukunft beginnt. Jedenfalls ist das die Aussage vieler Frauen und Männer, die sich relativ „spät“ nochmal getraut haben, ihr Leben mit jemandem zu teilen. ICH kann mich dem nur anschließen! Die Liebe hat mein Leben zu einem besseren verändert! Liebe lohnt sich, egal und unabhängig davon wie alt man ist!

Fazit:

Wir Menschen mussten schon viele Erfahrungen machen. Gerade in Liebesdingen. Sie kann verletzen … enttäuschen und schmerzhaft sein. Aber DAS sollte uns NICHT davon abhalten, sich wieder neu zu öffnen. Die jugendliche Naivität haben wir hinter uns gelassen. Reife Menschen sind diesbezüglich freier. Und es ist doch sehr oft so, dass die besten und schönsten Dinge im Leben sehr lange auf sich warten lassen? ›lächel‹

Ich wünsche euch das Vertrauen und die Geduld … sucht nicht, sondern lasst euch finden!

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LIEBE IST ALLES

Meine Geschichte heute habe ich aus einem Buch, das ich gerade gelesen habe. Es erzählt die WAHRE machtvolle Geschichte über den Sinn des Lebens, die der Millionär Andreas bei einem Urlaub bei einem Mönch sucht und findet. Nathapong, der Mönch der sich Andreas annimmt, erzählt dabei immer wieder so manche Geschichten, die keiner Erklärung bedürfen um zu verstehen, worum es eigentlich im Leben geht. Eine davon hat mir besonders gut gefallen …

Lass mir Dir eine Geschichte erzählen über die LIEBE …

Die kleine Sanja fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei. Ihr Vater antwortete: „Nein, seitdem deine Mutter und ich uns scheiden lassen, kann ich dir das nicht mehr sagen. Ich dachte, das, was wir hatten, wäre die Liebe gewesen, doch ich habe mich wohl getäuscht.

Daraufhin fragte die Kleine ihre Mutter. Doch auch sie wusste es nicht und meinte nur: „Frag doch deinen Papa.“
Tags darauf fragte Sanja im Kindergarten ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei. Diese antwortete ihr lächelnd: „Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.“

Doch damit konnte Sanja nicht so recht etwas anfangen. Als sie ihre Erzieherin fragte, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete diese: „Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass man das kann.“

Sanja fragte unzählige Menschen, doch niemand hatte eine Antwort, mit der sie glücklich war. Sie fragte ihre Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei. „JA, das weiß ich Sanja“, antwortete diese und Sanja wurde ganz hellhörig. „Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.“

Sanja fragt was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die ältere Dame: „Dann fühlt sich dein Herz wieder allein.“

In den Ferien besuchte Sanja ihre Großmutter. Sie dachte, dass ihre Oma doch sicher wissen müsste, was die Liebe ist. Immerhin war diese schon sehr alt und glücklich. Die Oma lächelte, als Sanja sie nach der Liebe fragte. Ohne zu antworten, ging sie schnell ins Haus und kam mit einer kleinen alten Schatztruhe wieder zurück.

„Schau mal Sanja, öffne die Schachtel und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.“
Sanja öffnete die Schachtel vorsichtig. Sie sah darin einen Spiegel.
„Schau dich an“, forderte die Oma sie auf, „DU hast die Liebe in dir selbst.“
Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selbst lieben und zwar genau so, wie du bist.
Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können. 
Die Liebe ist immer in dir, denk daran meine kleine Sanja …“                  

Selbstliebe … der Schlüssel zum Glück. Liebe ist alles. Liebe ist viel mehr als wir meinen.

Aus dem Buch der Millionär und der Mönch von J. Hermsen

Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist ein Augenöffner und Wegweiser zugleich. >lächel<

In diesem Sinne eine schöne Restwoche und nur das Beste!

Lesezeit: 7 Minuten

Schon lange „alleine“ und der Gedanke „Für mich gibt es keinen passenden Partner mehr“. Dieser Satz ist allen Singles schon sehr oft durch den Kopf geschwirrt. Die wenigsten Menschen sind gerne alleine. Doch oft lässt sich das Glück mega lange Zeit. Warum überfällt uns sogar eine Art Panik, wenn wir daran denken, alleine „alt“ zu werden? Woran liegt es, dass so viele Frauen einfach keinen passenden Partner finden? Viele Fragen und noch mehr Antworten, wenn Du magst heute hier für Dich. 

Letzte Woche konntest Du über „Single? JA gerne …“ hier auf meinem Blog lesen. Die Resonanz darauf war so unerwartet groß und Ihr habt mir ganz viele Mails dazu geschrieben. Dazu auch gleich mal danke für Euer Vertrauen! Viele Frauen leiden unter der Vorstellung, nach einer Trennung oder einem Verlust, für immer „solo“ zu bleiben! Es sind so viele Fragen dazu offen geblieben und die möchte ich heute mit diesem Beitrag (hoffentlich) zufriedenstellend beantworten – für alle stellvertretend. <lächel>

Warum finde ich keinen passenden Mann?

„Was ist falsch an mir?“ Solche und ganz viel ähnliche demotivierende Fragen gehörten auch zu meinem täglichen inneren Dialog. Wahrscheinlich gibt es ganz viele Menschen, die dieses – ich nenne es jetzt mal – „Dilemma“ kennen. Für mich wurden alle diese Fragen und Gedanken, nach jeder gescheiterten Beziehung zu einer sehr belastenden Überzeugung! Ich redete mir vieles ein, bis ich irgendwann auch alles glaubte, was sich in meinem Kopf so zusammenreimte. Dazu kam, dass ich schon in der „Blüte“ meines Lebens stand! Ich war also ein später Single und das machte den Partnerwunsch nicht unbedingt einfacher.

Ich möchte behaupten, ich war eine taffes Weiblein. Ich achtete immer auf mein Äußeres und „MANN“ konnte auch mehr mit mir unternehmen als NUR essen gehen oder sich in Bars treffen. Mein Job war gut und deswegen war ich auch finanziell unabhängig. Hatte ein schönes Zuhause und meine Kinder waren schon lange aus dem Haus! Also … da war sie wieder, diese immer wiederkehrende Frage „Warum ist es so schwierig einen passenden Partner zu finden?“

Waren meine Ansprüche zu hochgesteckt?
Waren meine Vorstellungen von der Liebe und einer Beziehung zu romantisch?

Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt – schließlich hatte ich auch ausreichend viel Zeit dazu! Was ich relativ schnell herausgefunden hatte war, meine Gedanken versuchten mir viel zu viel einzureden. Ich hörte das, was ich hören wollte und sah weg, wo ich eigentlich hinsehen sollte!

Gerade in dieser „Solo-Zeit“, kamen alte Glaubensmuster wieder stark zum Vorschein.

  • Nicht gut genug …
  • Nicht schön genug …
  • Nicht klug genug …
  • Selbst schuld an all den Gegebenheiten …
  • Nicht liebenswert …
  • Zu wenig erfolgreich …
  • Schon zu alt?
  • Zu „speziell“ …

Die Liste war eine sehr lange und sie machte mich gleichzeitig traurig und verzweifelt.  Ich war eifersüchtig auf Paare, die im Park händchenhaltend an mir vorbeiliefen. Wenn meine Kundinnen mir von dem schönen Wochenende mit ihrem Partner erzählt hatten, klappten meine Ohren zu! Ich wollte davon nichts hören … und meistens spürte ich nach solchen Gesprächen eine große Leere und Verzweiflung in mir. Und genau an diesen Gefühlen hakte ich später nach & ein! Ich teile meine Erkenntnisse jetzt mit DIR und ich bin mir sehr sicher, dass DU für Dich einiges mitnehmen kannst! Schließlich sind wir alle irgendwie sehr ähnlich. ›zwinker‹

Wir strahlen aus, was wir fühlen und denken

Das sagt man ja ständig – glauben tun wir’s nicht so richtig. Gerade wenn wir schon länger alleine sind und wir uns tief im Herzen nichts sehnlicher wünschen als einen neuen Lebenspartner, dann kann diese Verzweiflung Auswirkungen auf unsere Ausstrahlung haben! Da hilft auch kein verstellen oder maskenhaftes Lächeln nach außen.

Ganz unbewusst vielleicht scannen wir jeden Mann, im Lokal, beim Sport, beim Einkaufen usw. und stellen uns die Frage: „Wär ER der Richtige? Hätte ER genug Potenzial um eine gute Beziehung mit uns zu führen? Ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, dass ich vor vielen Jahren in dieser Single-Zeit gemacht habe:

Ich hatte ein Date mit einem Mann, den ich beim Tanken – (tatsächlich! :D), kennengelernt hatte. Ein smarter Typ nach meinem Geschmack. Freundlich und sehr hilfsbereit, was uns auch dann zu einem Treffen führte. Ich machte mir viele Gedanken zu diesem bevorstehenden Abend, schließlich will Frau nichts verkehrt machen. Wir verbrachten einen angeregten Abend bei gutem Essen und schönen Gesprächen. ER wirkte interessiert und stellte mir viele Fragen. Für mich war es am Ende des Abends ein gelungener vielversprechender Abend gewesen. Keine Spur von Oberflächlichkeit, das gefiel mir.

Ich war bemüht locker zu sein. Meine Ängste hatte ich verstecken können, meine Wünsche und die zugehörige Verzweiflung aber scheinbar nicht! Er deckte meine Gefühlswelt auf. Konnte in meinem Gesicht oder meinen Augen lesen wie „bedürftig“ ich war. Du schmälerst deine natürliche Attraktivität mit deiner –  sehr gut leserlich – verkrampften Ausstrahlung … war ein Satz, der mir wirklich in Erinnerung geblieben war. UND das Schlimme daran war – dieser Mann hatte sowas von recht!

Fakt ist, Männer, die mehr als nur an einem Abenteuer interessiert sind, schauen auch tiefer und erkennen diese Bedürftigkeit, die JEDEM Mann Angst macht und ihn letztendlich weiterziehen lässt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beziehung zum Scheitern verurteilt! Ich hab´ es mehrmals erlebt, … die Beziehung hatte keine Chance.

Immer das gleiche „Beuteschema“?

„Es sind immer die gleichen Männer, auf die ich treffe …“ Warum ist das so? Frauen geraten sehr häufig immer wieder an die „falschen“ Männer. Leider erkennen sie erst im Nachhinein, dass sie daran scheitern. Es sind Muster denen wir folgen. Wer zum Beispiel Bindungsängste hat, sucht sich oft einen Partner, der in einer Beziehung oder nicht frei ist! Wie die Chancen für diese Beziehung stehen, brauche ich jetzt nicht erklären!

Oder aber auch der verzweifelte Wunsch nach Nähe! Das war mein „Problem“. Es machte mich empfänglich für alle Männer, die nur ihren Vorteil daraus zogen. Diese Bedürftigkeit, die ich ausstrahlte, zog Männer an, die mich ausnutzten und mir keinesfalls guttaten. Sich zu Männern hingezogen fühlen, die einem nicht guttun, kann auch an einer unbewussten von früher geprägten Wahl liegen! Denn wenn wir unsere Vergangenheit noch nicht verarbeitet haben, beeinflussen diese Erfahrungen auch alles NEUE, das vor uns liegt. Und so stehen wir in einer „Warteschleife“ die uns zu einer ewigen suchend Wartenden macht. :-( DAS war meine persönliche Herausforderung, an der ich richtig zu tun hatte!

WIR glauben zu wenig an uns!

Unser Glaubenssätze, die ich oben schon angeführt habe, stehen uns bei unserem Wunsch nach einer Beziehung ebenso massiv im Weg. „Kein Mann interessiert sich auch nur ansatzweise für mich und ich bin nicht gut genug!“ Alles das zieht seine Runden um die Frage „WARUM gibt es keinen Partner für mich?“ Ich hatte die Antwort immer NUR bei mir gesucht. Ich war einfach der Meinung, dass ich niemals „genügen“ werde. Und zu wenig zu bieten habe. Diese Gedanken waren so tief eingefahren, weil ich diese Erfahrungen schon in der Kindheit und später in meinen Beziehungen immer wieder erlebt habe.

In diesem festen Glauben habe ich oft gar nicht bemerkt und wahrgenommen, ob sich ein Mann für mich interessiert hat! Meine Meinung von mir selbst und mein geringes Selbstwertgefühl standen mir dauernd im Weg und versperrten mir die Sicht auf vielleicht schöne Begegnungen.

In dieser Phase des Selbstzweifels zog ich auch emotional „gestörte“ Partner an. Im Unterbewusstsein war ich zu dem Zeitpunkt auch davon überzeugt, keinen besseren verdient zu haben! „Jeder bekommt das, was er verdient …“ Es war ein so mächtiger Glaubenssatz von zu Hause, den ich glaubte und lebte. Und so schloss sich der Kreis. Denn warum sollte jemand an mich glauben und mich so nehmen wie ich wahr, wenn ich es selbst nicht tat?

Eine negative Einstellung und „eingebrannte“ falsche Glaubenssätze UND Erfahrungen, blockieren uns und verhindern, dass wir uns so zeigen, wie und WER wir wirklich sind.

Zu perfektionistische Erwartungen?

Auch das ist keine Seltenheit. Mir sind einige Frauen bekannt, die zu hochgesteckte Erwartungen an die Liebe und einer Partnerschaft haben. Auch da muss ich mich wieder selbst an der Nase nehmen und sagen: JA, die Messlatte ging durch keine Türschwelle. Generell war ich mir sehr lange gar nicht mal selbst im Klaren, ob ich überhaupt eine konstante Beziehung eingehen wollte. Auf der einen Seite wollte ich einen Partner an meiner Seite, der mich bedingungslos liebt und meinem Bild von einem perfekten Mann entspricht. Auf der anderen Seite kannte ich in der Zwischenzeit auch die vielen Vorteile des Singlelebens. Freiheit, keine Verpflichtungen, keine Einschränkungen und keine Erwartungen, die zu erfüllen waren …

Es war ein super schönes Gefühl nach all den Jahren aber der Wunsch in den Arm genommen und ehrlich geliebt zu werden war genauso groß. Passt all das zusammen? Bedingungslose Liebe & genügend Freiraum? JA tut es. Sofern wir nicht alles in den ersten fünf Tagen verlangen!

Liebe und Beziehung entwickelt sich still und bedarf sehr viel Zeit um all die Facetten eines Menschen und seine Bedürfnisse zu entdecken! Wer von Anfang an (ein)fordert und sich keine Zeit nimmt, um all die gemeinsamen Wünsche, Grenzen und Werte herausfindet, wird ein Leben lang an einer erfüllten Beziehung scheitern! So leid es mir tut … es ist genauso.

Fazit:

Ich war viele Jahre alleine. Ich hatte viele kaputte kurze Affären, die nur einen schlechten Geschmack hinterlassen haben. Mein Leben fühlte sich so an: Immer wollte jemand etwas von mir. Wenn ich mir vorstellte, dass es obendrauf auch noch einen Mann geben würde, der auch dauernd etwas von mir wollte, dann wäre ich laut schreiend weggelaufen! Ich war an einem Punkt angekommen, nichts mehr zu wollen oder zu wünschen. Eine Beziehung auszuhalten wäre nur gegangen, wenn ich diesen Mann schon sehr lange gekannt hätte. Es gab aber keinen … und mir fehlte wahrscheinlich die „Anschubenergie“ für eine neue Liebe. Ich wollte tatsächlich in Demut alt werden …

Und jetzt sollte da eigentlich ein PUNKT den Beitrag abchließen. Wenn es da nicht diese Begegnungen geben würde, die ich immer nur lächerlich fand! Sie klangen wie Märchen … die von Single Frauen handeln und die sich auf Flughäfen, Supermarktkassen oder Plattformen im Internet abspielen. Alle diese Frauen hatten die Hoffnung aufgegeben … waren zwangsläufig auch happy mit sich alleine aber dann … dann hat SIE dieses Flugzeug verpasst, oder sie spürte unsanft den Einkaufswagen in ihrer Kniekehle oder eine Nachricht auf FB flatterte herein … und aufeinmal war ER da. Für mich klang das immer wie ein Wunder von Jesu!

Aber bei mir war genau das so eingetreten. Unerwartet und plötzlich. Ich schreibe das deshalb abschließend, weil die BESTEN und schönsten Dinge im Leben einfach unglaublich lange brauchen! Lass los, sei entspannt, bleib locker, glaub an DICH … denn solche Geschichten gibt es jeden Tag aufs Neue. >lächel<

Ein mega langer Beitrag heute, aber Dinge die mir am Herzen liegen müssen einfach raus in die Welt und das kommt immer häufiger vor! Bleib zuversichtlich und übe Dich in Geduld – sie wird immer belohnt.
Wenn Du mich magst und gerne liest, freue ich mich wenn Du mich teilst oder an liebe Menschen weiterschickst! :-)

Wir lesen uns bald wieder wenn Du magst.

Lesezeit: 3 Minuten

Wie ja schon angekündigt, kommen meine FrauenPunk-Tipps nun jeden Monat als Beitrag hier am Blog. Für den Monat JUNI, habe ich mir das Thema LIEBE rausgepickt. Genau genommen die Sprache der Liebe. Wenn es für Dich interessant klingt bleib, denn es erwarten Dich einfache Tipps mit großer Wirkung.

Die Sprache der Liebe …

Was oder besser gesagt, welche Worte wünschen wir uns von unserem Partner, um uns geliebt zu fühlen? Welche Erwartung steckt dahinter? Was liegt uns am meisten am Herzen? Ich habe darüber lange nachgedacht und nachgefragt. Mit vielen Frauen gesprochen und alle sind wir uns einig: Es gibt sie schon, die Sprache der Liebe. :D

Das Thema Erwartungen … davon habe ich ja erst vor kurzem geschrieben. Und auch, wenn sehr viele Menschen der Meinung sind, besser KEINE Erwartungshaltung anzunehmen, bin ich der Meinung – ICH DARF SEHR WOHL ERWARTUNGEN HABEN! Gerade in Liebesdingen und der Partnerschaft betreffend.

Ich möchte uns heute allen einen kleinen übersichtlichen Überblick schaffen … über die Sprache der Liebe …

Hingabe & Zärtlichkeit

Es ist die wahrscheinlich ursprünglichste „Sprache“. Wir können sie sprechen ohne zu reden ›lach‹. Wir alle tragen sie in uns. In Bezug auf die Sprache der Liebe geht es bei der Hingabe und der Zärtlichkeit keinesfalls nur um Sex. Es geht um Berührungen, das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und ganz viel Nähe.

Bei mir gab es eine Zeit, da konnte ich diese Sprache nicht sprechen. Nicht, weil ich sie verlernt habe, denn diese Sprache ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nicht. Ich hatte den Zugang verloren. Die gute Nachricht, ich spreche wieder fließend und Menschen, die diese Sprache der Liebe sprechen, fühlen sich in den langen und intensiven Umarmungen des Partners geliebt. Es geht also um die primäre Ausdrucksform der Liebe um Zuwendung und Berührung.

Miteinander & Zweisamkeit

Bei dieser Sprache verschenken wir unsere Zeit. Wir schenken unserem Partner ungeteilte Aufmerksamkeit. Es geht dabei, um gemeinsame Erfahrungen zu machen und um GEMEINSAME Erinnerungen zu schaffen! Dazu gehören auch gute und tiefsinnige Gespräche. Es ist doch etwas Wunderbares, mit seinem Partner über Herzensthemen, Gott und die Welt zu reden. Über das SEIN zu philosophieren. Diese Sprache kann sehr viel Liebe und Nähe erzeugen.

Es ist eine sehr wertschätzende Sprache, mit dem Partner solche Gespräche zu führen.

Hilfsbereitschaft

Vielleicht legst Du jetzt Deine Stirn in Falten. Hilfsbereitschaft? JA genau. Wenn Du diese Liebessprache sprichst, so wird es für Dich kein Problem darstellen, die Wohnung zu putzen … Dinge für Deinen Partner abzuholen oder ihn/sie zum Flughafen zu bringen und spät nachts in den nächsten Tagen wieder abzuholen. Es ist ein Ausdruck der Liebe! Wir tun es, um unser beider Leben zu erleichtern. Und wir oder unser Partner wird diese Dinge zu schätzen wissen … ganz bestimmt.

Anerkennung & Lob

Diese Sprache wird „genährt“ von der guten DANKBARKEIT. Dankbarkeit, die man sich gegenseitig vermittelt. Es gibt so unsagbar viele Dinge, die mein Partner wesentlich besser kann, als ich … es ist aber auch umgekehrt so. An dieser Stelle kommt das klassische Lob zum Einsatz. Hallo? Wer erntet nicht gerne Anerkennung und ein ehrliches Lob für gut getanes? Allerdings sollte diese Sprache nur zum Einsatz kommen, wenn es auch ehrlich gemeint ist.

Ehrliche Anerkennung kann dem Partner wahre Flügel verleihen, wenn es darum geht Ziele und Träume gemeinsam zu verwirklichen!

Ja und nun frage ich Dich: Welche Sprache der Liebe sprichst Du?
Welche würde noch etwas „Nachhilfe“ vertragen?
Was ist Dir persönlich sehr wichtig und was würdest Du Dir noch mehr wünschen?
Sprichst Du mit Deinem Herzmenschen dieselbe Sprache?

Du siehst, es entstehen viele Fragen und mein Fazit dazu ist ganz kurz: nämlich – sprecht miteinander!

Das war’s auch schon für den Monat Juni. Ich hoffe, Du konntest etwas für Dich herausfiltern. :-)
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und freue mich, wenn Du auch im nächsten Monat wieder bei mir bist.

Lesezeit: 2 Minuten

LIEBE … wie funktioniert sie? Was ist LIEBE überhaupt und was bedeutet es wirklich zu lieben? Liebe ist verbindend … sie kann auch heilend und inspirierend sein. Letztendlich ist es das, was uns zusammenhält. Ich werde ganz oft gefragt was ich unter Liebe verstehe, wie ich sie beschreiben würde. Hätte man mich am Anfang meiner Beziehung gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen als ich sie heute gebe. ›lach‹. Nicht schlechter … nur eben anders.

LIEBE IST FÜR MICH …

Früher glaubte ich, Liebe müsse immer so ablaufen wie in den schmalzigen Filmen. Man muss dahinschmelzen, wann und wie auch immer der Herzmensch den Raum betritt. Alles würde man füreinander machen – notfalls und übertrieben geschildert – sogar morden! Das Leben würde sich ausschließlich um diese fünf Buchstaben drehen … da war ich ungefähr dreizehn.

In der Zwischenzeit bin ich schon lange geschieden, und habe viele Beziehungen hinter mir gelassen. Es waren schöne Zeiten, aber mehr nicht so schöne, dabei. Mittlerweile bin ich aber ANGEKOMMEN wie man so schön sagt und ich kann sagen, LIEBE ist etwas ganz anderes … schwer zu beschreiben, aber ich möchte es trotzdem versuchen:

Ich finde die Liebe nicht immer logisch!

Liebe heißt, dass man sich zwar streitet, aber dabei immer an die Versöhnung denkt.

Liebe bedeutet, dass man mit seinem Gegenüber und umgekehrt, sehr geduldig sein muss …, auch wenn man ihm gelegentlich dann trotzdem in den Popo treten muss.

Liebe ist, wenn mein Herzmensch mir die Badewanne volllaufen lässt, mir Tee ans Bett bringt, wenn ich mich schlecht fühle und um Mitternacht noch zur Tankstelle fährt, um mir Schokolade zu holen.

Liebe ist, wenn er mir zuhört, … mich ausreden lässt … keine Fragen in solchen Momenten stellt …, sondern einfach nur verständnisvoll nickt und mich anschließend in den Arm nimmt.

Liebe ist auch, wenn er mich auf den offenen Kühlschrank und die leeren Wurstdosen hinweist und dabei nur lacht.

Liebe ist, wenn wir beide sagen: „Hey … wir kriegen auch das wieder gebacken!“

Liebe bedeutet für mich, wenn wir uns auch mal ein paar Stunden aus dem Weg gehen MÜSSEN, nur um später einzusehen, dass es miteinander schon besser ist! :D

Liebe ist, wenn noch immer kleine Zettel versteckt werden, wo steht …“Love You“ …

Liebe ist, wenn man sich mit den Jahren immer besser versteht … beinahe blind und ohne viele Worte.

Ok … JA … ich glaube, Liebe ist doch schmalzig. Aber eben nicht ganz so wie in den Filmromanzen. ›lach‹

Der wahren Liebe wird nachgesagt, dass sie alles überwindet. Das kann ich so nicht bestätigen, denn nicht immer können alle Hürden gemeinsam überwunden werden. Das ist auch meine Erfahrung gewesen. Aber ich weiß es jetzt. Die Liebe kann sehr vieles bewirken und lässt uns Menschen außergewöhnliche Dinge tun vorausgesetzt, wir fühlen uns „angekommen“.

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden. Geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.

Victor Hugo

Manchmal ist es an der Zeit, es schriftlich zu geben, damit man es nicht vergisst … die Sache mit der Liebe, die für jede Frau und jeden Mann sehr unterschiedlich aussehen kann. :D

Was ist für Dich Liebe? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir.

Lesezeit: 5 Minuten

Für uns Menschen, die in einer Beziehung leben, ist das ein zentrales Thema. Die Frage: Wie viel Nähe brauche ich und wie viel Freiraum, damit es mir gut geht und ich mich wohl dabei fühle. Der/die eine fühlt sich schnell mal eingeengt und der andere schnell vernachlässigt. Individuell … so wie das Leben und jede Beziehung.

DISTANZ. Wenn ich zurückdenke, wie es in meinen Leben abgelaufen war, stimmt es. Hinter jeder Trennung stehen viele unterschiedliche Gründe, gehe ich aber zum Ursprung zurück, ist in Wahrheit immer die Distanz der „Anzünder“ und Grund des Auseinanderlebens.

Wenn man sich nicht mehr viel zu sagen hat …

Das Schweigen in einer Partnerschaft bedeutet selten etwas Gutes. Es deutet darauf hin, dass jeder sein Leben lebt und die Beziehung zu einer Zweckbeziehung „verkommen“ ist. Aus gemeinsam wurde einsam und alleine. Die anfangs anregenden Gespräche sind verstummt. Alltägliche Probleme werden nur noch nebenher durchgekaut. Der Rest ist nur noch Schweigen. Die Gleichgültigkeit ersetzt das Interesse. Gelacht wird oft nur noch außerhalb der Beziehung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelt man an seiner Beziehung.

Fühlt man sich der Person, die man liebt, nicht mehr nahe, tauscht man sich auch nur noch oberflächlich aus. Das „Auseinanderleben“ nimmt seinen Lauf …, wenn wir nicht dagegen steuern!

Ich habe es so erlebt … mehrmals und mit mir viele andere Frauen/Männer ebenso. Es ist kein Geheimnis, es sind traurige Tatsachen. Irgendwann wird nur noch gestritten, schöne gemeinsame Erlebnisse gehören leider der Vergangenheit an. Masken werden aufgesetzt um im Außen perfekt und glücklich zu wirken. Manche Paare bleiben zusammen … viele trennen sich … irgendwann.

Ein privater Einblick aus meinem Leben: Meine Ehe, meine Beziehungen, waren zu Beginn immer eine Wucht. Im Laufe der Zeit stellte sich schlechte Laune, Unzufriedenheit, Leere, Traurigkeit und Kummer ein. Mit all diesen Gefühlen war die Distanz DAS Thema. Wir lebten uns auseinander, die Interessen spalteten sich. Es gab letztendlich nicht mehr viel zu sagen außer „Was nimmst du und was bleibt bei mir?“

In jungen Jahren ging ich schnell in eine Beziehung. Ich traf oberflächliche Entscheidungen und prüfte nicht das „Wahre“, was für eine Beziehung wertvoll scheint. Für mich war immer das Thema, ja nicht alleine sein und so schnell ich in eine Beziehung einstieg, so schnell war sie dann auch wieder zu Ende.

Die meisten die mich lesen, wissen das ich nach all meinen lebenslangen Desastern, was Beziehungen betrifft, erst jetzt und noch nicht allzu lange, in einer guten Beziehung lebe. Ein „frisches“ Glück bedeutet aber keinesfalls, dass bei uns 24 Stunden am Tag, 12 Monate im Jahr überglückliche Schmetterlinge durch die Gegend flattern! Absolut nicht. :D Sollte auch mal gesagt sein. Beziehung ist kein Freifahrtschein ins rosa Liebesland, wo man gemeinsam alt und verliebt stirbt! Ich/wir versuchen aber den einschleichenden Beziehungsproblemen gefolgt von der logischen Distanz, keine Chance zu geben. Sorry … aber diese Plätze sind nämlich alle belegt! :-)

Die Distanz verzerrt das Bild der Realität …

Eine schon ziemliche traurige Angelegenheit nicht wahr? Und deshalb werde ich jetzt auch aufhören, weiter in eine „Beziehungskrise“ einzusteigen. Es gibt dazu nur zwei Dinge zu sagen: GEHEN oder BLEIBEN. Wenn die Distanz das Bild unserer Realität vernebelt, ist es ganz klar: Wir müssen gut darauf achten, dass es in der Beziehung zu unserem Partner nicht noch mehr klafft. Klingt sinnvoll? Aber wie und vor allem WAS müssen wir dafür tun?

Frage an Dich, Dich und Dich …

Fühlst Du Dich Deinem Partner nahe? Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und physisch? Meiner Meinung nach ist das der Schlüssel, um einer Trennung den Weg schwer zu machen. DAS sollten wir niemals aus den Augen verlieren! Dazu gehört:

  • Zeit zusammen verbringen,
  • Zeit gemeinsam planen,
  • sich dem ständigen Austausch hingeben,
  • Pläne schmieden und auch wieder fallen lassen :-) ,
  • neue Wege gemeinsam durchwandern,
  • in ein Abenteuer stürzen,
  • zum größten Fan unseres eigenen Partners werden!
  • Bleiben …, auch wenn’s mal schwer ist und wird.

Emotionale Nähe

Trennungsgedanken haben nur dann Platz in unseren Köpfen, wenn keine lebendige Beziehung besteht! Dazu ist Kommunikation so wichtig und notwendig. Also warum nicht hemmungslos und ehrlich miteinander reden? Bitte, wo sonst können wir uns so offen über all das unterhalten, was uns beschäftigt, als mit unserem Partner? Es lohnt sich so sehr.

Gleichzeitig müssen wir auch zuhören, Gegenfragen stellen und herausfinden, was unser Partner denkt und fühlt. Mir ist aufgefallen, dass es wichtig ist in regelmäßigen Abständen über unsere Wertvorstellungen zu reden. Auch diese verändern sich manchmal. Zusammengefasst: Es ist eine Notwendigkeit, über weitreichende Themen aus unserm Leben zu sprechen. Nur so können wir auf allen Ebenen zusammenwachsen.

Körperlich nahe sein …

Persönlich zähle ich nicht unbedingt zu den „Schmuse-Feen“. ›lach‹. In jungen Jahren war ich wesentlich „anstrengender“ ich glaube, ich kann sagen ich habe ein erdrückendes Ausmaß angenommen. Aus Angst. Angst alleine zu sein. Diese Zeit habe ich abgearbeitet und deshalb habe ich diese Art auch ablegen dürfen. :D

Allerdings sind mir die kleinen Gesten der Liebe im Alltag schon sehr wichtig! Jeder Mensch mag es, körperliche Zuwendung zu spüren. Das kann eine stille Umarmung sein … ein Kuss, ein flüchtiges nettes Wort, ein tiefgehender Blick, usw. Einfach kleine Momente der Zärtlichkeit ohne viel Aufwand. ›lächel‹. Was bitte wäre das Leben ohne diese Momente? Ich denke, ich spreche hier aus dem Herzen jeder Frau?

All diese Momente tragen dazu bei, sich nahe zu sein und auch zu bleiben. Es ist eine sehr wertschätzende Möglichkeit, seine Liebe zu zeigen. Klar gehört zur körperlichen Nähe auch Sex. Viele Paare unterschätzen diese Macht von Intimität. Wenn ich mich nicht täusche, wurde Sex unter anderem dazu geschaffen, um sich körperlich nah zu sein und seine Liebe ohne viele Worte auszudrücken. >zwinker, lächel<.

Dass dies für viele Paare eine Herausforderung sein kann, gerade wenn sie schon viele Jahre gemeinsam leben, ist mir bekannt. Ich weiß aber auch, dass es wichtig ist über Erwartungen und Wünsche diesbezüglich zu reden. In Wahrheit erklärt sich alles von alleine. Dann wenn man sich nicht mehr nahe ist und steht, werden wir sicherlich kein zufriedenstellendes Sexleben mehr genießen können. Alles in allem – Worte alleine werden niemals so eine intime Begegnung ersetzen, umgekehrt braucht die Intimität die Kraft der Worte um aus etwas Gutem und wunderschönen etwas ganz besonderes zu machen!

DESHALB BITTE … NÄHE STATT DISTANZ

Achten wir in unseren bestehenden oder zukünftigen Beziehungen IMMER auf einen aktiven wertschätzenden Austausch. Nur so gelingt es auch „schwierige“ Themen zu etwas leichtem zu machen. Lasst uns zusammenwachsen und Nähe schaffen.
Bist DU dabei?

Noch etwas ganz Wichtiges darf ich heute auf keinen Fall unerwähnt lassen: :-)
Das Titelbild heute hat mir ein ganz liebes und vor allem kreatives „Seelchen“ gemalt! Sie begleitet FrauenPunk schon sehr lange und ist mir, obwohl wir uns noch nie in der „Echt-Welt“ begegnet sind, wirklich ans Herz gewachsen. Ihr Name ist Tanja Hoehlein, 44 Jahre jung. Sie hat einen schwierigen und freiwilligen Weg gewählt und sich wegen ihrer Depression einer sehr langen Reha gestellt. In meiner Gruppe FrauenPunk durften wir sie zwischendurch begleiten. 

Im „Tempel“, wie wir es immer nannten, hat sie das Malen für sich entdeckt. Alle Bilder drücken ihre Gedanken und Gefühle auf den Punkt aus … ohne Worte nur mit Farbe. ›lächel‹. Deshalb ist die Idee entstanden, das heutige Titelbild zu malen, und ich finde es bringt Leben in meinen Beitrag. :D
Wenn jemand mehr von Tanja sehen oder und wissen möchte – schreibt Ihr doch eine Mail? tanja.hoehlein@freenet.de

ICH bedanke mich nochmal herzlich bei Dir liebe Tanja, für den wunderbaren kreativen Einstieg heute und wünsche Dir weiterhin alles Gute auf Deinem sehr guten und vor allem richtigen Weg!

Lesezeit: 4 Minuten

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

Lesezeit: 3 Minuten

Mauern trennen uns Menschen. Nicht nur räumlich! Oft sind diese Mauern nur wenig greifbar jedoch höchst wirksam. Das menschliche Miteinander ist geprägt von Distanz und Nähe, von Identitätssuche und Interesse am anderen. Für Menschen, die um ihr Herz eine Mauer errichtet haben, wird das zwischenmenschliche Erlebnis oft zu einem Problem.

Wer kennt es nicht? Fleißig am „Distanzgraben“ bauen. Viele Menschen vorzüglich Frauen haben eine mächtige Mauer um ihr Herz errichtet. Sie dient als Schutz. Emotionen und Gefühle haben so ihre Berechtigung, nämlich um uns zu schützen. Besonders, wenn wir von Erfahrungen überfordert worden sind. Dadurch wird eine sichere und hauptsächlich schützende Reaktion – das bekannte „Mauern“ aktiv.

Getrennt von der Liebe

Schmerzhafte Erfahrungen in der Vergangenheit machen viele Frauen verschlossen. Sie haben die Wände hochgefahren. So hoch, dass sie gerade noch drüberschauen können. Ich kenne das Gefühl zu gut und auch wenn man von vielen Menschen umgeben ist, fehlt immer ein Teil. Das Leben fühlt sich leer, einsam, isoliert und oft sehr einsam an. Bei mir waren ständige Unruhe, sehr oft Unzufriedenheit und Körperanspannungen inbegriffen. Bis hin zur Depression, die anfangs nicht wirklich greifbar war, weil sie im Unterbewussten geruht hat.

Beinahe jeder Mensch hat seine kleine Herz-Mauer gebaut. Laut einer Statistik, die nicht mehr ganz aktuell ist, sind es 70 %! Hätte ich ja nie gedacht. Eines weiß ich allerdings und das ist „aktuell“: Wer seine Innenwelt und seine Gefühle dauerhaft hinter einer Mauer verschlossen hält, brennt irgendwann emotional aus. Mein Leben wurde danach und deswegen sehr anstrengend!

Auch die Kindheit spielt leider wieder eine Rolle. Wenn wir uns in der Kindheit nicht entfalten durften, werden auch diese Emotionen von damals, nie richtig aus- oder weggeschaltet. Unbewältigte Emotionen und Gefühle werden zum „festsitzenden“ Teilhaber unseres Lebens. Sie entstehen, wenn belastende Erlebnisse nie richtig verarbeitet wurden ODER in dem Augenblick des Geschehens, nicht richtig gefühlt werden konnten, weil wir schlicht weg überfordert waren. So haben wir sie als BLOCKADE(n) in unserem Körper gespeichert, solange, bis eine Lösung … Heilung oder Integration erfolgen kann.

Mauern in unserem Innersten belasten unser Leben. Sie schränken unser SEIN und TUN enorm ein.

Es wird schwer, Liebe zu geben und anzunehmen …

Ist unser Herz von einer dicken Mauer umgeben, wird es schwer, Liebe zu geben, da die Liebe gehindert wird aus dieser dicken Mauer auszubrechen! Gleichzeitig kann die Liebe von anderen Menschen uns nur sehr schwer finden. Die Signale verstummen noch bevor sie noch angekommen sind … und das, obwohl wir es uns so sehr wünschen würden! Und so gehen wir mit der, manchmal gar nicht bewussten, Mauer isoliert und sehr oft einsam durchs Leben.

Eine noch ganz wichtige Erkenntnis möchte ich dazu noch mit Dir teilen:

Durch das Gesetz der Anziehung, von der Du bestimmt schon gehört hast, werden Menschen mit dicken Mauern um Ihr Herz auch IMMER wieder Menschen b.z.w. Partner mit demselben Problem anziehen!

Solange wir im Widerstand zu unseren Gefühlen stehen, wird es uns schwer möglich sein, im gegenwärtigen Moment zu leben. Wenn wir nicht richtig fühlen, verlieren wir den Kontakt zu unserem wahren Selbst! Wenn Du nicht langsam die dicke Mauer um Dein Herz beginnst abzutragen, wird es passieren, dass Du irgendwann gar nichts mehr zulassen kannst. Ich könnte es auch Depression nennen … ein direktes Ergebnis des „Nicht-Fühlen“ (Wollens).

Abschließend noch: 

Ich habe mich so lange Zeit gewehrt. Gewehrt genauer hinzusehen … über die Mauer zu schauen … etwas „Luft“ an mich zu lassen. Aber ich habe mich getraut. Alleine hätte ich es nicht zu stand gebracht. Und es war ein langer Prozess, der Vertrauen und Mut gebraucht hat. Es klingt jetzt sehr simpel, doch das war es nicht. Es war und wird für die meisten unfassbar schwer sein, weil jede von uns „Herz-Mauer-Frauen“ anders konditioniert ist und über Jahre etwas vollkommen anderes gelebt haben. Trotzdem möchte ich Dich ermutigen eine Veränderung in Dein Leben zu lassen! Du verpasst unglaublich viel …

Die Mauern, die wir um uns herum bauen, um uns vor Verletzungen zu schützen, halten auch die Freude draußen.

Jim Rohn

Ich wünsche Dir eine gute und wunderbare Zeit. LEBE!

Lesezeit: 2 Minuten

Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3