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Weshalb es starke Frauen besonders schwer haben

Starke Frauen sind sexy … sie strahlen Kraft und Power aus … für viele Männer aber nur aus der Ferne und schon gar nicht für eine Beziehung! Ja, starke Frauen wissen was sie wollen, sie lassen sich nicht verarschen und nehmen sich, ihre Bedürfnisse und Meinung genauso wichtig, wie die ihres Partners. Ich betone nochmals: GENAUSO wichtig! Keinesfalls wichtiger. Und da geht es dann auch schon los. Aus der Ferne sind starke Frauen für Männer beeindruckend, kommen sie jedoch näher an sie heran, muss die Handbremse griffbereit sein!

Schon krass wieviele ständig wiederholte Missverständnisse aufkommen, wenn es um die Definition starker Frauen geht. Von dickköpfigen, sturen Frauen ist da oftmals die Rede, die alles verkomplizieren. Oder männerfressende Vamps, die Männer nur benutzen und danach in die Tonne werfen … oder sogenannte „Amazonen“ die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Linie ziehen und an die „Mann“ nicht zu nahe herantreten sollte. Ein früherer Anwärter aus meiner suchenden Zeit sagte zu mir mal: „Dir fehlt noch ein drittes Auge und ein Schwert, kein Wunder dass sich an dich nur die falschen Männer herantrauen …“ Klarerweise wurde nie etwas daraus, aber seine Worte habe ich behalten und kann heute darüber lachen! 🙂

Das Klischee starker Frauen

Manchmal fällt es mir schwer die Männerwelt zu durchschauen und zu verstehen. Auf der einen Seite wünschen sie sich eine Partnerin, die wie eine Löwin neben ihnen auftritt. Stilsicher, stark, mutig, unabhängig und nicht an den Schuhbändern des Partners festgeknüpft. Frauen, die in ihrer Freizeit auch ohne Mann etwas mit sich und anderen anfangen können und vor allem ihre „Freiheit“, die sie sich auch einräumen, genießen.

Wenn es jedoch in Richtung feste Partnerschaft geht bekommen sie Panik … es könnte ja anstrengend werden ? Männer finden es zwar auf eine gewisse Weise sexy, wenn Frauen ihr Ding durchziehen, aber sie haben auch keine Lust darauf, den Standpunkt einer starken Frau endlos lange durchzukauen, generell Rede und Antwort zu stehen.

Hier ist  vielen Männern eine Frau wesentlich „angenehmer“ die sich eher zurücknimmt. Die mit allem einverstanden ist nur des Friedens Willen. Deren Gewohnheiten der Mann in und auswendig kennt und sich auch danach richten kann – falls doch nicht – werden diese Abläufe gerichtet. Sexy finden sie die Löwinnen … „pflegeleichter“ die Mauerblümchen.

„Wer es immer jedem Mann recht machen will, zieht dabei selbst die Arschkarte!“

Was bedeutet dieses selbständige und starke Sein eigentlich?

Ich glaube daß dieser Charakterzug generell sehr unterschiedlich aufgefasst wird! Die meisten Männer aber auch Frauen, die nicht so präsent sind, sind der Meinung, dass starke Frauen das Sagen haben … keine Kompromisse eingehen können, immer auf der Gewinnerseite stehen müssen, sich ihren Weg mit Ellbogentechniken laut und bestimmt erkämpfen. Ich könnte es auch mit nur einem Wort ausdrücken … pure Egoistinnen. Solche Frauen wird es bestimmt auch geben, aber über diese sprechen wir hier mal nicht.

Ich bin der Meinung starke Frauen müssen jede Menge mentale Stärke besitzen um einer Löwin gleich zu sein! Wer innere Stärke hat, dem gelingt es auch mühelos die Perspektiven des anderen einzunehmen … mühelos und gerne Kompromisse einzugehen, dem Partner in Augenhöhe gegenüber zu stehen und niemals spitze Ellbogentechniken anzuwenden. Ein wertschätzendes Miteinander wird starken Frauen immer wichtig sein!

Ebenso wie ein starker Mann keine Frau klein halten muss um sich gut zu fühlen, muss das auch keine starke Frau! Deshalb sollten man gut darüber nachdenken bevor man seine Gedanken laut preisgibt und auseinanderhalten, was nicht zusammengehört. 😀

Eine Beziehung mit einem starken Menschen, basiert auf Augenhöhe. Es wird kein Part den anderen aus einer Machtposition dominieren wollen!

Stärke zu besitzen, bedeutet mit jeder Situation leichter umgehen zu können

Starke Frauen definieren sich meistens durch ihre innere Kraft. Es fällt ihnen leichter mit Erfahrungen und in allen Situationen klar zu bleiben und zu denken. Für sich selbst einzustehen … und das wiederrum kann eine Beziehung wesentlich entspannter machen und nicht wie viele meinen anstrengend und stressig. Freiheiten gelten für beide Partner und ich finde es wunderbar nicht permanent den Alltag im „Zwillingsauftritt“ bestreiten zu müssen, sondern sich auf Eigenes zu konzentrieren.

Wenn Männer das können, sich auf Freiheit und auch mal Alleingänge einzulassen, ist doch das etwas Großartiges oder? Natürlich braucht es dazu ein ebenso starkes Gegenüber. Und genau aus diesem Grund, verstehe ich die Angst der Männer nicht, wenn sie mit starken Frauen in Berührung kommen.

Dabei ist noch erwähnenswert

Ist es möglich das vergessen wird, dass „Löwinnen“ genauso verletzlich sind wie alle anderen Frauen? Auch sie müssen tiefe Gräben und steiniges Gebiet durchwandern, sie haben Angst und fühlen sich auch manchmal klein. Sie haben genauso ihre Bedürfnisse und sehnen sich nach Geborgenheit und Liebe. Sie sind mal laut … mal ganz still, sie lachen und weinen und ihre Zärtlichkeit kann süchtig machen. Sie machen Fehler und sind nicht permanent souverän … wie jeder andere Mensch auch.

Eigenständigkeit schmälert keinesfalls die Liebe und den Stellenwert in einer Beziehung. Eigenständigkeit ermöglicht beiden Partnern zu gedeihen und zu wachsen um sich dann zu entfalten! <3

Fazit

Vielleicht sollten Männer aber auch Frauen die Idee von Stärke neu bewerten, weil es nicht darum geht wie laut eine Löwin brüllen kann, sondern wie sie mit sich selbst und anderen Menschen umgeht. Wie sie mit Problemen und ihrer Vergangenheit umgeht, und wie ernst sie sich selbst und ihr Gegenüber nimmt! Weil andere und sich selbst gleich wichtig zu nehmen, das ist die Stärke starker Frauen.

Solch einen Menschen können wir uns alle nur an unserer Seite und in unserem Leben wünschen! Ob nun Mann oder Frau, ganz gleich. Mir ist ja bewusst dass mein Blog ausschließlich für Frauen ist, nur dieses Mal würde ich mir wünschenhier viele männliche Leser zu haben. Weil es ein Botschaft und ein Anreiz sein soll. 🙂 Männer habt keine Angst vor den Löwinnen die durch euer Revier ziehen, ganz im Gegenteil … haltet Ausschau, denn eine starke Partnerin in seinem Leben willkommen zu heißen, ist wie ein 6er im Lotto und für beide ein Mehrwert für das ganze Leben!

Hast Du schon mal eine Löwin an der Leine gesehen? Es braucht einen Löwen um SIE zu halten und keinen Schwächling, der sie aus Angst an die Leine legt … 

In diesem Sinne … bleib wie Du bist und brülle wenn es nötig ist. 🙂

Liebe ist doch ein so positives Gefühl? Warum kann sie dennoch manchmal so weh tun? Ist es dann überhaupt Liebe? Die echte Liebe tut nicht weh. Never! Schmerzt sie, ist es keine Liebe, sondern irgendetwas anderes … zum Beispiel eine Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit oder ähnliches. Weh tut nur die Egozentrik, die wir gerne mal mit Liebe in Verbindung bringen. Einen Menschen um jeden Preis „haben wollen“!

Als ich so einen ähnlichen Satz zum ersten Mal gehört habe, war ich etwas verstört. Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schwierigen Beziehung,  gefolgt von immer wieder sehr ähnlichen Partnerschaften, die mich immer und immer wieder an meine Grenzen führte, und bei der es viel mehr um mein seelisches Wachstum ging, als um Romantik und Liebesgeflüster. Ich dachte mir damals „Hmm, sehr komisch, anscheinend gehört Leiden und Schmerz nun mal zu einer Beziehung dazu …“

Jeder Liebespartner führt uns an unseren emotionalen Schmerz heran

Erst sehr viel später erkannte ich die Wahrheit und den Sinn des Ganzen. Es sind unsere eigenen Themen die angetriggert werden. Die seelischen schon vorhandenen Schmerzen, die im Spannungsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen immer und immer wieder an den wunden Punkten berührt werden! Nur, das was uns dabei weh tut, was uns leiden lässt – ist keine Liebe. Es sind die abgründigsten Tiefen unserer Seele, die von Schuldgefühlen, Selbstzweifel und Ablehnung dominiert werden. Schattenanteile die wir von der allumfassenden Liebe in unserem Herzen gespalten haben.

Wenn ich heute über diese anfangs erwähnten „schwierigen Beziehungen“ nachdenke und zurückblicke, weiß ich, dass das eigentliche Problem meine Angst war. Angst, verlassen zu werden. Alleine zu sein. Und unter all diesen Ängsten war ein mieses und richtig schmerzvolles  Gefühl mit dabei, nämlich: Nicht gut genug zu sein! Den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können. 

Heute weiß ich, dass ich so eine angstbehaftete Beziehung nie wieder eingehen würde. All das hat mich erkennen lassen weshalb und wieso ich solche Menschen (Männer) und immer wieder die gleichen Beziehungsmuster angezogen habe! Ich habe es alleine nicht geschafft auf diese immer wieder kehrenden Verhaltensmuster hinzusehen. Mir wurde der „Spiegel“ vorgehalten um zu erkennen, welche Gefühlsmuster und Glaubenssätze sich in meinen Beziehungen widerspiegelten. 🙂

Klassische Gefühlsmuster die uns immer wieder leiden lassen

Jetzt sei bitte ehrlich: Wer von uns hat sich noch nicht in einen Menschen verliebt, in den er sein eigenes Selbstbild hineinprojiziert hat? Wo Du Qualitäten und Eigenschaften gesehen hast, über die Du dich aufwerten konntest. Oder auch klare Selbstwertdefizite zu kompensieren versucht hast? Wir sind der Meinung, dass nur unsere „bessere“ Hälfte uns ganz machen könne und so machen wir unser Glück, unsere Lebenskraft von der Liebe im Außen abhängig. Diese Beziehungen tun weh und werden auch unweigerlich in sich zusammen brechen. Nicht sofort, aber sehr früh!

Was machst Du, wenn Du merkst, dass Du eine unbeschreibbare innerliche Leere ohne Deinen Partner fühlst, die Du selber nicht ausfüllen kannst?

Betrachte Deine Partner genau, die Du anziehst. Sie sind schmerzvoller aber auch freudvoller Spiegel deiner Stärken und Defizite! 

Der Kampf um Liebe und Zuneigung!

Ich bin ja wirklich nicht stolz darauf, sagen zu können, dass ich immer einen besonderen Hang zu den Männer hatte, die mich auf Distanz gehalten haben, die in irgendeiner Form nie ganz greifbar waren! Genau betrachtet Männer waren von denen Frau hätte besser die Finger lassen sollen!  Ich fand das irgendwie anziehend … sogar sexy. Kennst Du auch 😀 , diesen Tick haben sehr viele Frauen, das ist mir in der Zwischenzeit bekannt.  Wer will es denn schon einfach, wenn es mit Zittern, Bauchschmerzen und abwarten auch geht! >händezusammenschlag< Das ständige Warten ob er sich nun meldet, die ständige Angst ausgetauscht zu werden, die innere Unruhe, all das ist eine explosive Gefühlsmischung, die unser Ego als sehr lebendig empfindet.

So viel emotionale Anspannung ist ein grandioser Nährboden für eine brennende Leidenschaft, die wir als intensive Verbindung der Herzen wahrnehmen (besonders wenn es um Sex geht!), die uns aber eine ganze Menge Energie auf Zeit nimmt!

Noch ein Beispiel:

Gehörst Du zu den Frauen, die magisch Partner anziehen, die Dich nie komplett an sich heranlassen? Daraus resultieren die sogenannten On-Off-Beziehungen. Es ergibt sich daraus ein Zustand vollkommener Unklarheit und einem Gefühl das Dich instabil werden lässt! In solch ungesunden „Larifari-Beziehungen“ bist Du bereit, dein emotionales Wohlbefinden zu opfern, um endlich das zu bekommen was Du Dir so wünscht … nämlich die Liebe die er zurückhält! Solche Beziehungen werden Dich nie happy machen, es sei denn dieser Zustand erfüllt Dich mit Zufriedenheit?!

Um aus solch ungesunden Partnerschaften auszusteigen oder erst gar nicht „einzusteigen“ bedarf es einer Menge Selbstreflektion. Welche Anteile Deiner selbst hast Du noch nicht in die Selbstliebe integriert? Wo und wann trägst Du noch Deine Maske und hast Angst, Dein wahres DU zu offenbaren? Je mehr Du Dich auf Dich selber einlässt inkl. allen Bedürfnissen und Wünschen, umso weniger wirst Du Dich zu solchen Menschen / Männern /  Beziehungen, die Dir immer wieder dein Vertrauen, Deine Nähe und Liebe entziehen, hingezogen fühlen!

Das Gegenteil wird eintreten. 🙂 Du wirst ein Magnet sein für gesunde, reife Beziehungen, weil Du diese emotionale intime Reife in Dir selbst erkannt hast.

Unabhängigkeit und Freiheit um jeden Preis!

Frauen, die von sich glauben besonders unabhängig und frei sein zu müssen, haben meiner Beobachtung nach das gleiche Thema vor sich liegen, wie jene, die sich übertrieben bedürftig verhalten oder sich ständig in irgendwelche Beziehungen begeben, die von einer emotionalen Abhängigkeit geprägt sind. Diese tragen ein ängstliches, verletztes und bedürftiges inneres Kind in sich, das grenzenlose Angst davor hat wieder abgelehnt und verletzt zu werden.

Wir Menschen sind so unterschiedlich und genauso ungleich sind unsere Verhaltensweisen, wie wir mit gewissen emotionalen Mustern umgehen. Egal ob wir permanent Beziehungen ausweichen, oder verbissen nach Freiheit und Unabhängigkeit streben oder ob wir uns von unseren Partnern in eine Abhängigkeit gedrängt werden (lassen). Die Konsequenzen sind immer die gleichen: Wir sind dadurch nicht in der Lage gesunde, reife, auf Augenhöhe zu führende Beziehungen einzugehen. Wo wir auf auf erwachsene Weise unsere Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können! Ganz ohne Fluchtimpuls und ohne das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füssen zu verlieren … würde die Beziehung zerbrechen.

Keine „heile“ Beziehungserfahrung bedeutet Defizite in der Partnerschaft

Die oben angeführten Beispiele sind die klassischen Gefühlsmuster, die mit Sicherheit schon viele von uns erlebt haben. Aber nun die alles entscheidende Frage überhaupt: Warum verhalten sich viele Paare so verletzend in ihren Beziehungen? Das und weshalb viele von uns immer wieder Beziehungen eingehen, die in Wirklichkeit schon von Anfang an nicht gut sind für uns, wissen wir ja nun. Aber wie sieht es in den Beziehungen aus in denen man sich ständig gegenseitig verletzt? Ich möchte gleich noch anhängen, nicht jede Verletzung in einer Beziehung muss gleich dramatische Auswirkungen haben. Oftmals geschieht so etwas einfach aus einer Kränkung heraus, die nicht negativ für die Beziehung sein müssen!

Wenn Du aber nie erfahren hast wie sich ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens anfühlt, werden Dir diese Erfahrungen, die oft aus unserer Kindheit oder auch aus vergangenen Beziehungen stammen, es Dir schwer machen eine Beziehung im gesunden Sinn zu leben. Denn in einer Paarbeziehung werden unsere früheren Beziehungserfahrungen erneut aktiviert. Nur mit dem Unterschied, dass wir nicht mehr das Opfer sind sondern der Verursacher verschiedenster Verletzungen. Der Partner bekommt den erlebten Schmerz zu spüren! Wir versuchen dabei den erlebten Schmerz in der Beziehung zu integrieren und aufzuarbeiten.

Leider findet in der Realität keine Eingliederung des Erlebten statt … im Gegenteil, es wiederholt sich alles wieder, welche beide Seiten zunehmend verletzt und wo keine gemeinsame Lösung zu finden ist!

Warum halten wir solche Verletzungen aus?

Als Kind ist es normal, dass wir die Familie nicht einfach verlassen können. Wir brauchen sie zum Überleben. In erwachsenen Beziehungen hört jedoch das Verständnis bald auf. Für unser Umfeld ist es schwer zu verstehen, weshalb ein Mensch der nun Erwachsen ist und kein kleines Kind mehr ist, an einer verletzenden Beziehung festhält! Warum gehen wir nicht einfach?

In solchen Beziehungen passiert folgendes:
Eine  intensive Beziehung wird aufgebaut. Ein sicherer Boden unter unseren Füßen, ist die Grundlage um die alten Muster und Traumatisierungen wieder hervorzuholen. Darauf entfaltet sich die ganze Vorgeschichte aus unserem Leben. Aus so einer intensiven Bindung entkommen wir nur sehr schwer. Meistens ist es uns bzw dem Partner klar, dass diese Beziehungsform nicht gesund ist. Mental würden wir sofort gehen … aber emotional bleiben wir kleben! 

Fakt ist, wenn wir uns in einer Liebesbeziehung extra verletzend verhalten ist es sehr naheliegend, dass wir in unseren ersten Beziehungserfahrungen stark verletzt worden sind. In den späteren Partnerschaften wird unbewusst, auf der Beziehungsebene, eine „Opfer – Täter Konstellation“ aufgebaut, dabei können wir in beide Rollen rutschen.

Nachsatz:

Wenn wir lernen uns von Abhängigkeiten zu befreien lernen wir auch (wieder), wie wir ganz werden und dann kann in unserer Beziehung ein gesundes Miteinander entstehen. Eine Partnerschaft ohne Verletzungen. Wo zwei Ganzheiten sich begegnen müssen auch keine Löcher gestopft werden. Es kann Liebe fließen!  Wenn wir in Liebe sind … werden wir den anderen schmerzfrei seinen Weg gehen lassen, auch dann wenn wir ihn möglicherweise nicht auf ganzem Weg begleiten!? Die Liebe ist nie verletzend, der Mensch allerdings schon. Wenn uns also die Liebe verletzt, wäre es von Vorteil, einmal genauer hinzusehen … was da eigentlich wirklich passiert.

Falls Du noch mehr darüber lesen möchtest ist Raus aus Deiner Beziehung, die Dich vergiftet ein Folgethema. Und wenn Du Erfahrungen mit dieser Thematik hast und darüber reden/schreiben möchtest, lass mir gerne einen Kommentar da oder besuche uns in meiner FrauenPunk Gruppe bei Facebook! 🙂

Eine liebevolle Zeit möchte ich Dir allemal wünschen, bis ganz bald.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. 🙂

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. 🙂

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Jedermann weiß, dass das Leben einer Wolke sehr bewegt aber auch kurz ist. Das sollte auch der Sinnspruch für diese süße Geschichte sein. Zufällig trifft man sich. Man fühlt. Man bleibt. Und nach und nach wird man eins. Alles ist möglich – nichts muss.

Die Wolke und die Düne

Inmitten eines großen Sturmes über dem Mittelmeer wurde einst eine Wolke geboren. Aber Zeit um zu wachsen, wahr ihr nicht vergönnt: Ein starker Wind schob alle Wolken in Richtung Afrika. Kaum war sie über dem afrikanischen Kontinent angekommen, veränderte sich das Klima. Eine grelle Sonne glänzte am Himmel, und unter ihnen erstreckte sich der goldene Sand der Sahara. Da es in der Wüste nun einmal fast nie regnet, schob der Wind die Wolken weiter in Richtung der südlichen gelegenen Wälder. Doch wie es der Jugend bei den Menschenkindern geht, so ist es auch bei den jungen Wolken.

Die Wolke beschloss, sich von ihren Eltern und älteren Freunden zu lösen und die Welt zu entdecken. „Was tust du?“ tadelte sie der Wind. „Die Wüste bleibt und ist überall gleich! Komm zurück, zurück zu deiner Wolkenfamilie, wir sind auf dem Weg in die Mitte Afrikas, wo es Berge und großartige Bäume gibt.“ Doch die junge Wolke, die ein rebellisches Naturell hatte, gehorchte nicht. Ganz allmählich ließ sie sich herabsinken, bis sie auf einer sanfte Brise dicht über dem goldenen Sand schwebte. Lange zog sie umher, bis sie plötzlich bemerkte, dass eine der Dünen sie anlächelte. Ihr fiel auf, dass die Düne jung war, erst kürzlich vom Wind geformt, der gerade vorübergezogen war.

Augenblicklich verliebte sich die Wolke in deren blonden Haarschopf. „Guten Morgen“, sagte sie. „Wie ist das Leben da unten?“ „Gesellig und kurzweilig, mit den anderen Dünen, der Sonne, dem Wind und den Karawanen, die hin und wieder hier vorbeikommen. Manchmal ist es sehr heiß, aber es ist auszuhalten. Und wie ist das Leben dort oben?“ „Ich habe hier auch den Wind und die Sonne, aber ich habe den Vorteil, dass ich durch die Lüfte schweben und viele Dinge sehen kann.“

„Mein Leben ist kurz“ sagte die Düne. „Wenn der Wind aus den Wäldern zurückkehrt, ist es um mich geschehen.“ „Macht dich das traurig?“ „Es gibt mir das Gefühl zu nichts nutze zu sein.“ „Ja so geht es mir auch. Sobald ein neuer Wind hier vorbeikommt, reise ich ich in den Süden weiter und verwandle mich in Regen. Aber ja, das ist nun mal mein Schicksal.“ Die Düne zögerte einen Moment, dann aber sagte sie: „Wusstest du, dass für uns Dünen der Regen das Paradies ist?“ „Ich wusste nicht, dass ich mich in so etwas Wichtiges  verwandeln kann.“ sagte die Wolke stolz.

„Die alten Dünen erzählen, dass wir nach dem Regen mit Pflanzen und Blumen übersät sind“, sagte die Düne. „Aber das werde ich ich wohl nie erleben, weil es in der Wüste so selten regnet.“ Nun zögerte die Wolke – aber nicht lange – und begann zu lächeln. Sie sagte: „Wenn du willst, kann ich dich mit Regen bedecken. Ich bin zwar gerade erst hier angekommen, doch ich habe mich in dich verliebt und würde gern für immer hier bleiben.“ „Ich habe mich auch in dich verliebt, gleich als ich dich am Himmel sah“, sagte die Düne. „Doch wenn du dein schönes weißes Haar in Regen verwandelst, wirst du sterben.“

„Die Liebe stirbt nie“, sagte die Wolke. „Sie verwandelt sich, und ich möchte gern das Paradies für dich sein, es für dich sichtbar machen.“ Und sie begann, die Düne mit ihren kleinen Tropfen zu liebkosen, so blieben sie eine lange Zeit beieinander, bis ein Regenbogen erschien. Am nächsten Tag war die kleine Düne voller Blumen. Andere Wolken die vorbeizogen, dachten, dass dort schon ein Teil der Wälder lag, die sie suchten, und ließen ebenfalls ihren Regen fallen.

Zwanzig Jahre später hatte sich die Düne in eine Oase verwandelt, welche die Reisenden mit dem Schatten ihrer Bäume erfrischte. Und all das, weil einst eine kleine verliebte Wolke keine Angst hatte, ihr Leben aus Liebe einer Düne hinzugeben!

Paulo Coelho

Wir alle sollten in Sachen Liebe mutiger sein. Wir „zerdenken“ viel zu viel. Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit zum Beispiel, stehen uns dabei im Weg. Loslassen und einlassen … daraus kann Liebe werden. ❤️ Danke J.M.

Eine wunderbare herzliche Woche wünsche ich dir!

LIEBE – kaum schlägt man Zeitschriften auf, springt einem das Wort LIEBE schon ins Gesicht. 5 Buchstaben die ein schönes Wort bilden und auch manchen sehr leicht über die Lippen gehen. Reicht das denn? Können wir Frauen auch ohne Liebe leben oder ist es ein Lebenselixier wonach sich Frauen noch stärker sehnen als manch Männer?

Was ist Liebe überhaupt?

Hast Du schon mal darüber nachgedacht? Was ist LIEBE? Ein Gefühl, eine Beziehung zu einem Menschen? ICH hab darüber nachgedacht – immer wieder begonnen mir Gedanken zu machen und wieder zur Seite gelegt. Dieses mal hab ich aber fertig „gedacht“!

Eine so einfache Frage, und doch finde ich sie gar nicht so simpel. Wir alle reden und lesen eine Menge darüber und gehen oft so leichtfertig und gedankenlos damit um! Eines steht jedenfalls fest LIEBE ist ein Gefühl. Es ist ein Gefühl das eine Person mit einer anderen verbindet. Schwer zu beschreiben. Wer verliebt ist, besitzt einen ganz besonderen Gesichtsausdruck, verliebte Menschen lächeln irgendwie dauernd, sind bestens gelaunt. Ein strahlender Blick und eine Vorfreude, die kaum zum aushalten ist …

Aussagen wie „Ich fühle mich als hätte ich Schmetterlinge im Bauch oder ich fühle mich als wär ich im 7. Himmel“ kommen durch dieses GEFÜHL, das wie ich finde das Wort Liebe sehr schön beschreibt.

Das Gefühl Liebe ist schwer wenn überhaupt zu beschreiben, es kann eigentlich nur erlebt werden!

Ein Beispiel

Du hast in deinem bisherigen Leben noch NIE Nougat oder Süsses gegessen … du kennst es nicht. Du fragst eine andere Person „Was ist Süsses?“, es wird ihm mit Sicherheit nicht gelingen, dir zu erklären wie Nougat schmeckt. Genauso kann auch Liebe nicht mit ein paar Worten erklärt werden, weil dazu auch dieser „Geschmack = Gefühl“ gehört und dieses Glücksgefühl musst DU selbst erleben um es zu erkennen.

Hmm … jetzt bin ich gerade selbst ein wenig stolz auf mich, eine bessere Erklärung gibt es glaub ich gar nicht 🙂 !

Liebe ist ein tiefes Verbundenheitsgefühl

Dieses Gefühl entwickelt sich in der Phase der Verliebtheit. Auf Dauer wäre diese Stresssituation von verliebt sein, viel zu anstrengend für den Körper! Ein Hormoncocktail der sich weiter entwickelt, ist die Verliebtheit, dieser Übermut etwas ruhiger geworden. Es bindet uns noch mehr an den Partner – möglicherweise ein Leben lang ?!

Frauen denken über Liebe anders als Männer

Frauen bekommen diese 3 Worte schneller über die Lippen als Männer – das kommt wieder mal nicht von mir, das ist eben so. Zu sagen „Ich liebe dich weil ich dich brauche“ ist nicht richtig. „ICH brauche DICH weil ich dich liebe“, obwohl wir Frauen auch ganz gut alleine zurecht kommen würden … SO sollte es heissen und nicht umgekehrt!

Alles andere wäre schon wieder mit einer Komfortzone zu vergleichen! Es soll keine Abhängigkeit dahinterstecken an die das Gefühl „Liebe“ gekoppelt wird sondern eine tiefe Verbindung die gemeinsame Krisen und Hürden bewältigen lässt. Und da müssen wir Frauen achtsam sein! Wir neigen sehr schnell dazu, Liebe mit Verliebtheit gleichzustellen. Und das passiert nicht nur jüngeren Frauen – oft steckt eben das unbedingt „auch haben wollen“ dahinter. Die Sehnsucht gehalten zu werden, eben geliebt zu werden und nicht nur für 2 Nächte!

Liebe besteht nicht nur aus Lust, Sex und Begehren … sondern auch aus Haltung und Handlung, die dir ermöglicht feine Unterschiede zu erkennen.

Wir gehen oft schon inflationär mit dem Wort LIEBE um

Viel zu schnell werden diese 5 Buchstaben oft herausgelassen ohne wirklich nachzudenken. Wir „lieben“ unsere Haustiere, unsere 4 Wände, die Heimat, ein Lieblings-Dessert u.v.a.m.. Schön, aber ist das gleichzusetzen mit zwischenmenschlicher Liebe? Nö. Es verlangt mir nichts ab. Bei der Liebe zu meinem Partner, muss ich mit emotionalem Engagement vorfahren, Zugeständnisse machen. Das ist alles nicht einfach, besonders wenn wir schon unsere Erfahrungen gemacht haben. Verletzt worden sind … und trotzdem – wir suchen immer wieder danach.

Die Liebe fordert uns

Liebe ist für unsere Persönlichkeitsentwicklung enorm wichtig. Wir sind und werden nur durch Beziehungen zu uns selbst! Ganz egal, ob du jetzt die Liebe nüchtern oder romantisch beäugelst, Liebe ist und bleibt ein Wunder und ist etwas Besonderes! Genial finde ich es, dass sie unser Leben spannend und aufregend macht und immer ein gewisser „Zauber“ dabei spürbar ist! 🙂

„LIEBE ist kein Solo. LIEBE ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied“

A.von Chamisso

Und um die Frage anfangs zu beantworten: „JA – auch starke Frauen brauchen Liebe!“ … Mehr gibt es dazu von meiner Seite aus nicht zu sagen … Über Meinungen von DIR freue ich mich natürlich wie immer.

Im Leben gibt es eine Menge Gefühle die wunderbar sind, jedoch ist die LIEBE das Gefühl schlechthin, sie ist lebenswichtig für uns alle. Liebe prägt auf die eine oder andere Weise alle Emotionen. Die Liebe bewegt unser aller Leben und das bewiesenermaßen. Und trotzdem passiert es, daß wir im Laufe unseres Lebens in der Liebe schlechte Erfahrungen machen müssen. Möglicherweise sehr schlechte und wir wandeln dadurch dann viele Jahre lang wie sediert durch unseren Alltag.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als ich einen Ansturm von Schmetterlingen in der Bauchgegend verspürte … das erste Mal so richtig verliebt! Eine neues unbekanntes und wunderbares Gefühl. Adrenalin pur, ich denke jeder von uns weiß wie es sich anfühlt, wie es ist den ganzen Tag wie in Trance durch die Gegend zu pendeln. 🙂 Leider gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Das Anfangs so wunderbare Gefühl kippt. Die Schmetterlinge sind fort, wir kommen dahinter das sich die gemeinsamen Interessen splitten, wir entwickeln uns weiter und in eine andere Richtung als unsere Partner.

Ein normaler Prozess, den ich persönlich jetzt nicht so dramatisch finde. Sich weiter zu entwickeln ist eine schöne Sache und sollte auch nicht durch oder wegen einer anderen Person eingeschränkt werden. Kritisch wird es wenn dieses Verlangen nur von einer Person verspürt wird. Besonders dramatisch, und hierbei spielen sich dann richtige Dramen ab, ist es, wenn nur mehr einer „liebt“, alles gibt und für die Beziehung kämpft und der andere alles daran setzt sich aus der Beziehung auszuschleichen … wie ein Medikament das man absetzt, langsam ohne Vorankündigung, brutal, verletzend und schmerzlich sind die Nebenwirkungen!

Liebe kann nicht erzwungen werden

Du und ich, jeder wurde schon mal verlassen, es „passte“ eben nicht. Oft kommt es mir sogar so vor als würde das zur Normalität gehören … kurz mal rein schnuppern … wird es unbequem oder langweilig, gibt es übergangslos einen „Abklatsch“. Das ist sicherlich bekannt, aber  wird die Beziehung von einem Partner beendet, bedeutet dies für den anderen oftmals der Beginn einer langen schmerzerfüllten Wegstrecke. Frauen hängen dabei emotional mehr in den Seilen als Männer, so habe ich die Erfahrung gemacht. Frauen versuchen diese Phase zu verarbeiten, Männer bitten sehr rasch um Asyl und stürzen sich in ein neues Abenteuer. Diesen „Schuh“ wird man auch sicher der ein oder anderen Frau überziehen können, ganz klar. Ein alt bekanntes Muster beginnt: Sich ablenken, Trost beim nächsten Menschen finden und versuchen über das Alte hinweg zu kommen.

Es entstehen so genannte Rebound-Beziehungen, so bezeichnet man diese Partnerschaften die beginnen, wenn die andere Beziehung in Brüche ging und mit viel Leid und Schmerz begleitet wird. Klingt cool, ist es aber ganz und gar nicht.

Warum haben wir solche Angst, alleine zu sein?

Wir gehen solche sogenannten Rebrund-Beziehungen ein weil wir denken, dass wir so unser Leid verringern können. Wir glauben unsere seelischen Verletzungen besser verarbeiten zu können. Wir reden uns ein dieser neuer Mensch könnte unser Leid verringern. Diese neue Verbindung vergleichen wir mit einem Wundverband, wir denken das dieser Mensch die Wunden der alten Beziehung versorgen kann. Nur leider ist genau das der falsche Weg.

Tatsächlich steckt aber hinter diesem Verhalten etwas ganz anderes – nämlich die Angst vor der Einsamkeit. Frauen wie auch Männer sind sehr oft so verletzt, dass sie einfach nicht darüber hinwegkommen und flüchten, ich würde ja sagen, man versteckt sich hinter einer neuen Beziehung, wir fühlen uns dadurch erfüllter und wir suchen verzweifelt nach Liebe um das Vergangene auslöschen zu können. Was wir dabei vergessen ist, wir können nur lieben, wenn wir unsere Wunden gut versorgt haben. Wir sind erst dann wieder bereit neu zu beginnen und zu lieben!

Liebe erfüllt einfach unser Leben

Gleich mal vor ab: Ich finde es wunderbar in einer Beziehung zu sein, das Leben mit jemandem zu teilen, die schönen und nicht so schönen Momente gemeinsam zu durchleben. Die wahre Liebe erfüllt einfach unser Leben, wenn alles glücklich und harmonisch verläuft. Es ist aber auch eine große Herausforderung sein Leben mit jemanden zu teilen … es braucht eine Menge Aufmerksamkeit und viel Gefühl, ebenso die Bereitschaft Kompromisse einzugehen.

Heute weiß ich das es nie und nimmer funktionieren kann, eine ausgewogene Beziehung einzugehen wenn wir nicht im Gleichgewicht mit uns selbst stehen! Vorhandene Wunden nicht auf „normalen“ Weg heilen lassen. Überspringen wir diesen Prozess und verstecken uns gleich wieder hinter einer neuen Beziehung ist das Desaster vorprogrammiert. Wir müssen uns also dieser Angst vorm Alleinsein stellen …

Es gibt immer mehr Menschen, Frauen wie Männer, die ihren Partner nicht lieben, sie leben in Beziehungen weil sie Angst davor haben, alleine zu leben, übrig zu bleiben. Die Gesellschaft steckt im übrigen solche Menschen gerne in Schubladen. Alleine zu sein bedeutet für sie verbittert und alt und egoistisch  zu sein. Tja, wenn sie meinen … Ich wünsche genau diesen Leuten, dass sie die Erfahrungen machen dürfen um diese, ihre, blödsinnige und kurzsichtigen Aussagen zu revidieren!

Nichts erwarten und letztendlich viel bekommen

ICH konnte nie alleine sein, ich hatte meine „Wunden“ niemals versorgt. Ein Pflaster auf einen offenen Bruch zu kleben, reicht eben nicht aus. Ich hatte es mir, wie so viele, auch einfach gemacht und mich hinter neuen Menschen und Partnern versucht zu verstecken. Mehr war es nicht. Und es brachte mir nur wieder neue Wunden. Liebe kann man nicht erzwingen und man kann vor allem nicht lieben wenn man sich selber nicht ausstehen kann, das ist leider wirklich so. Liebe wenn du bereit dafür bist und nicht, wenn du einsam bist! Die graue Zeit die wir dazu nutzten unsere Wunden zu lecken und uns die nötige Zeit zu geben, wird mit großer Sicherheit „gut geschrieben“. 🙂

Liebe kann nicht erzwungen werden. Liebe ist Emotion und etwas wunderbares wenn sie uns gefunden hat!

Und zum Abschluss möchte ich DIR dazu noch einen, meinen ganz persönlichen Lieblingssatz verraten: Pfeif auf die erste große Liebe … die letzte große Liebe … darauf kommt es an!

Heute wünsche ich mir mal etwas, nämlich höre niemals auf an die richtige, echte, wahre Liebe zu glauben, auch wenn DU vielleicht gerade eine „Wunde“ versorgen musst – denn es gibt sie!

Manche Menschen tun sich einfach schwer ihre Gefühle mitzuteilen oder offen zu zeigen. Aus Angst vor Ablehnung oder reinem Selbstschutz, es gibt viele Möglichkeiten. Sei mal ehrlich, jeder von uns hat Menschen an seiner Seite die ihm wichtig sind. Familie, Kinder, Freunde Partner … Wann hast du ihnen gesagt, das du dankbar bist dass es sie gibt? Länger her? Weil es nicht so einfach ist obwohl es oft auf der Zunge brennt? ICH bin auch so jemand …

Was ich DIR schon immer mal sagen wollte …

Es kam ein Punkt in meinem Leben an dem ich begann alles neu zu sortieren. Das Spiel des Lebens neu zu beginnen … Ich verabschiedete mich von bestimmten Menschen, weil mir die Qualität der Menschen wichtig wurde und nicht die Anzahl derer die ich zu meinen Freunden oder meiner Familie zählen kann! Der Kreis wurde kleiner … sehr viel kleiner!

Ich suche stattdessen die Ruhe im Alltag, nicht mehr das Getümmel und den Lärm zwischen all den Leuten. Mein „Gruppenzwang“ ist weggefallen. Ich erkannte das diese Art von Gesellschaft nicht wirklich die meine ist. Oft fühlte ich mich sogar „verkehrt“ mitten unter den Menschen …

Ich hab sie losgelassen … die Dinge von denen ich dachte es würde OHNE nicht funktionieren! Was ich ich früher für „schön und wertvoll“ befunden habe, hat für mich keine Bedeutung mehr. Ich gehe jetzt tiefer bei der Betrachtung von Dingen und höre und achte mehr auf das Sagen der Menschen, was und wie sie es von sich geben…

Ich weiß jede Entscheidung die ich getroffen habe, war richtig. Im Gegensatz zu früher kann ich heute sagen: ich empfinde Ruhe und Gelassenheit in mir. Auch wenn es  immer wieder Momente gibt in denen ich mich frage „warum?“, ist es heute um vieles leichter geworden!

Der Grund? Der Grund bist DU. Es geht nicht darum immer und überall glücklich zu sein, alles durch die rosarote Brille zu betrachten. Es geht darum den anderen so zu akzeptieren und versuchen zu verstehen wie er ist! Und vor allem nicht sofort das Handtuch zu schmeissen, wird es mal holprig! Ich schreibe hier von der „echten“ Liebe … die ich eigentlich mit Worten schwer beschreiben kann. Ein warmes Gefühl das manchmal auch weh tun kann. Die echte Liebe lässt beide in die gleiche Richtung blicken … egal was gerade ist und kommen wird!

ICH habe so einen Menschen. Nämlich DICH an meiner Seite, ich schätze dich und fühle mich bei dir wirklich aufgehoben und verstanden. Vor allem brauche ich DICH nicht festhalten … denn DU bleibst  gerne und freiwillig … ich danke DIR dafür, ohne DICH wäre vieles nicht so gekommen wie es heute ist! … <3