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Dein Kopf wird den ganzen Tag, wie am Fliessband, mit Dingen gefüllt, die nicht immer positiv sind. Vieles ist dabei das dich belastet und es fehlen die positiven Erlebnisse. Dies führt natürlich nicht unbedingt zu Entspannung und deinem Wohlbefinden, das brauche ich wohl nicht dazu sagen. Der tägliche Druck von allen Seiten und die Hektik des Alltags – all das gehört scheinbar zu unserem täglichen „Sein“. Doch du musst es nicht so hinnehmen, du kannst etwas dagegen tun. Deshalb lege ich dir nahe bei dieser Challenge mitzumachen und DU wirst sehen zum Glücklichsein braucht es gar nicht so viel! :-)

Eine Challenge? Das ist nicht so unbedingt mein Ding

Überall bekommen wir die Einladung zu den verschiedensten Herausforderungen etwas auszuprobieren, mit zu machen, Neues zu entdecken und dadurch zu profitieren. Ich persönlich mag dieses „Aufgelegte“ nicht so gerne tun weil es andere auch machen. Das hat wahrscheinlich mit meiner persönlichen Einstellung zu tun! :-) Jedoch muss ich sagen, dass mir diese Einladung (die übrigens von meinem Mentor vorgeschlagen wurde) positive Erlebnisse und Momente zu sammeln, sehr geholfen hat am Ende des Tages besser einzuschlafen,  mich glücklicher und zufrieden zu fühlen.

Es gibt so viele kleine Dinge und Begebenheiten, während eines Tages und in deinem Leben, die dein Herz erfreuen, die dir schöne Momente schenken und dein Herz höher schlagen lassen. Nur leider haben wir es verlernt und nehmen diese Dinge und Momente meist gar nicht mehr wirklich, oder viel zu selten, wahr! Es muss schon etwas grosses „Schönes“ geschehen, dass wir es bemerken und uns dann kurz darüber freuen können!

Ich habe es selbst an mir beobachtet, wie ich regelrecht „blind“ durch die Gegend gehetzt bin, an den schönen kleinen Freuden meines Lebens vorbeigehetzt bin. Am Ende meines Tages blieb nur das Gefühl von Hektik, Stress und ein unzufriedenes Gefühl in meinem Kopf übrig. Und das Tag für Tag. Zu wissen dass das nicht meine Erfüllung war, reichte mir nicht! „Betriebsblindheit“ wird es in den Betrieben und Firmen genannt, wenn Mitarbeiter und durchaus auch Führungskräfte in eine Form von Routine fallen und die Aufmerksamkeit für das Wesentliche verloren geht. Und genauso, können wir Menschen „lebensblind“ werden. MIR wurde es sehr spät  bewusst, mir gefiel diese Routine nicht mehr und deshalb wollte ich etwas ändern.

Mein Mentor erzählte mir von einer Challenge

Ich erzählte ihm von meiner Getriebenheit und Unzufriedenheit und dem Willen etwas ändern zu wollen. „Ok, wie wäre es mit einer „Herausforderung“ an dein bisheriges Leben …“ schlug er mir vor. Meine Reaktion zu diesem Wort „Challenge“ ließ mich sofort in einer aufrechten Haltung mit verschränkten Armen verharren! :-)

Aber ICH wollte ja etwas verändern und etwas Positives aus meinen Alltag herausschlagen. Also löste ich meine „Verkrampfung“ wieder und speicherte die Worte, die er mir aufzählte in meinem Kopf:

    • leg dich am Abend ins Bett, suche dir mindestens 10 Momente oder Dinge, die DIR heute Freude bereitet haben. Kleine Dinge die DIR gut getan haben und für DICH in positiver Erinnerung blieben.
    • schreib diese Dinge zusätzlich auf und gehe sie beim Aufschreiben nochmal geistig durch.
    • und es wäre ja viel zu einfach, wenn es mit einem Mal abgetan wäre. Das Ganze mache mindestens drei Wochen, Abend für Abend … richte DEINEN Fokus wieder auf die schönen und guten Begebenheiten im Leben, der Rest kommt von ganz alleine (wenn DU DICH bemühst).

Das Ganze war schwerer als ich mir dachte!

Für mich jedenfalls! 10 positive und angenehme Momente in meinem Alltag? Hmm … die habe ich doch gar nicht! Jedenfalls habe ich sie nicht mehr wahrgenommen. „Würde es nicht reichen zwei Dinge aufzuschreiben?“ NEIN – ich wusste später auch weshalb. Wäre ja wieder mal viel zu einfach. :D Mein Morgen- Kaffee wäre bei mir schon einer dieser Punkte gewesen, er weckt meine Lebensgeister  und er schmeckt mir! AUS. Aber genau um dieses Problem ging es. Achtsam den Tag durchgehen, seine Fühler wieder zu aktivieren und sensibilisieren, dazu gehört eben nicht nur der Griff zum Kaffee-Becher (Routine)! Und im Nachhinein kann ich auch wirklich sagen, dass ich mich sehr sehr anstrengen musste um wenigstens 5 Dinge zusammen zu schreiben!

Aufgeben? Never!

Da ich ja dann doch zu den Menschen gehöre, die nicht gleich aufgeben, schliesslich wollte ich ja auch das ich mich wieder wohler fühlen und glücklicher zu Bett gehen konnte. Es war wie bei einer Diät, die ersten drei Tage waren eine Katastrophe. Danach läuft  es eigentlich ganz gut, da man schnell erste Erfolge sieht. :-)

So in etwa fühlte ich mich auch. Vor allem war mein Blick wirklich auf der Suche nach dem was mir gefällt, was mir gut tat und was ich mochte! Ich freute mich abends wenn mir die Aufgabe locker von der Hand ging und ich mehr und mehr kleine High-Lights in meinem Heft und in meinem Kopf verbuchen konnte. Und ich war ein bisschen stolz …  mein Fokus war wieder in der richtigen Spur >breitesgrinsen<.

Ein toller Nebeneffekt

Durch das Durchführen dieser Übung jeden Abend, das Nachdenken über all das Positive und Angenehme während meines Tages, durchlebe ich meine Erlebnisse nochmal. So habe ich keinen Platz für Dinge in meinen Kopf, die mich beim Einschlafen unruhig machen und belasten. Auch der nächste Morgen fühlt sich anders an! Frischer, ausgeruhter und ausgeglichener. Wie gesagt, einfach deshalb weil ich im Hinterkopf schon wieder auf der Suche nach dem Positivem bin und mich schon am Morgen darüber freue, was mich alles erwarten wird! Fest eingebaut habe ich auch meine Dankbarkeit – schon wenn ich morgens wach werde und mir mal nix weh tut oder ich mich über das liebevolle Morgenritual meiner Hunde freuen kann! <3 Wenn mein Mann schon frisches Gebäck auf den Tisch gestellt und mich fest drückt … das sind schon so viele Punkte und wunderschöne Momente zum einfach „Wohlfühlen“!

Schon nach einigen Wochen habe ich wieder gelernt, dass es doch auch sehr viel Schönes und Positives in meinem Alltag gibt. Unser Leben hat so viel zu bieten, wir müssen nur unsere Fühler danach ausstrecken und hinsehen. :-)

Wenn DU am Morgen erwachst, denke daran, was für ein wunderbarer Schatz es ist, zu LEBEN, zu ATMEN und sich FREUEN zu können.

Marcus Aurelius

Ich  kann es DIR nur an dein Herz legen … werde achtsamer und langsamer und vielleicht kannst auch DU durch diese einfache Übung mehr aus deinem Leben herausholen und die dich dann ebenso zum „Glücksmomente – Sammler“ werden lässt, so wie ich es geworden bin. :-)

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, lass es mich gerne wissen, deine Meinung zählt … immer! Schau auf dich, bis ganz bald.

Wir atmen, so lange wir leben. Wir atmen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Selbst im Schlaf funktioniert die Atmung einwandfrei. Wir atmen, um aus der Luft den Sauerstoff zu bekommen der uns am Leben hält. Eine Selbstverständlichkeit für dich und mich. Doch atmen ist schon mehr als nur Luft holen!

Die richtige Atemtechnik – sie hilft dir bei vielen Dingen im Alltag

Ich bin schon hunderte Male über solche oder ähnliche Artikel gestolpert. Gerade wenn man etwas finden möchte das einem helfen kann um Spannungen, Angst, Stress und Schmerzen abzubauen. Die „richtige“ Atmung wird auch sofort mit Entspannungsübungen in Verbindung gebracht. Wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Dir wird es auch ebenso bewußt sein, dass die Atmung – sofern wir richtig atmen – uns in vielen alltäglichen Situationen sehr hilfreich sein kann … und trotzdem, atmest du deshalb richtig? Also ich hab es nicht getan. Ich hab mich zwar immer wieder bemüht aber diese achtsame Atmung wurde rasch wieder ein normales Luftholen.

Ich gehöre zu den hochempatischen Menschen und ich verfluche diese Eigenschaft sehr oft. Seit meiner Geburt besitze ich diese Fähigkeit und es wird intensiver, je älter ich werde. Ich kann dieses Gefühl auch nicht abstellen. Ein zweischneidiges Schwert. Über eine lange Zeit dachte ich verrückt zu werden, ein psychisches Häufchen Elend zu sein. Auf der einen Seite ist Hochsensibilität eine wunderbare Gabe andererseits aber auch zugleich eine große Bürde. Doch darauf gehe ich  demnächst in einem meiner Artikel genauer gehen. Nur damit du mich auch verstehst: Es ist ein scheiß Gefühl, zu spüren wie sich ein anderer Mensch nach einer OP gerade fühlt, welche Schmerzen er hat. Wenn man weiß, dass eine Untersuchung bevor steht, in der sich eine lange Nadel den Weg in dein Rückenmark sucht … und du schon drei Tage im Voraus genau diesen Schmerz fühlst! Haben sich meine Hunde verletzt, tut mir die selbe „Pfote“ weh wie ihnen, nur um ein paar Beispiele zu nennen. :D Ich könnte über dieses Thema jetzt wirklich darauf los schreiben weil es so endlos viele Begebenheiten in meinem Leben dazu gibt.

Irgendwann, wurde ich in einem Workshop zum Thema „Atemtechnik und Schmerzen“ richtig wach gerüttelt. Und wenn jemand sagt: „Atmen geht doch von alleine“ stimmt das zwar in einer gewissen Weise, aber es ist alles andere als einfach richtig zu Atmen!

Hektik und Stress zerstören den natürlichen Atemfluss

Es kam mir sehr oft so vor, als würde sich meine Lunge nie ganz füllen. Mein Atem war kurz und sehr oberflächlich. Ich glaube sogar, ich habe nie wirklich tief durchgeatmet. Mir viel es wahnsinnig schwer auf der Matte zu liegen und eine Bauchatmung durchzuführen. Unsere Atmung funktioniert unbewusst und passt sich unserem individuellen Lebensrhythmus an. Deshalb meine oberflächliche und verkrampfte Atmung. Dauernder Stress und ebenso Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich sind! Und betrachten wir uns aufmerksam – stimmt dies auch.

Richtiges Atmen darf nicht anstrengen

Oder anders gesagt: Die Atemluft soll ohne Anstrengung durch unseren Körper fliessen. Der Atem soll tief bis in den Bauch  und das Becken spürbar sein. Ich kann es nicht vergessen, als ich diese Übungen das erste Mal machte. Ich lag auf der Matte und dachte dabei ans Essen. :-) Ich krieg wirklich viel in meinem Bauch hinunter, aber es war mir unmöglich meinen Bauch mit Sauerstoff voll zu bekommen! Mir wurde sogar ein wenig übel und schwummerig. Das sei aber normal wenn man immer nur oberflächlich geatmet hat, wurde mir erklärt. Menschen die immer zu schnell und oberflächlich atmen, versorgen den Körper einerseits mit zu wenig Sauerstoff und es wird auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet. Der Körper reagiert auf Dauer mit Erschöpfungserscheinungen!

Richtiges Atmen und Schmerzen

Wenn Schmerzen, Angst und Stress dir förmlich die Luft nehmen. Kennst du? Ich auch nur zu gut. Ich hatte das Glück, einen tollen Physiotherapeuten zu treffen und mich in seine Hände zu begeben. Mein Problem ist meine Wirbelsäule, speziell geht es um kaputte Halswirbel, die es so weit treiben, dass  Lähmungserscheinungen, starke Schmerzen und auch eine unangenehme Verschlechterung der Sehnerven aufgetreten sind. Dazu kam die Angst. Das Lustige an der ganzen Sache ist,  dass es immer wieder vorkommt das diese unerträglichen Schmerzen von einer Stunde auf die andere verschwunden sind. Keine glaubwürdige Sache für jeden Arzt den man aufsucht. Das die Psyche dabei eine große Rolle spielt ist in der Zwischenzeit bekannt doch wird in der westlichen Medizin daran nicht ganzheitlich gearbeitet sondern jeder Arzt will in „seine“ Richtung ziehen! … Lies mehr zu Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es braucht viel Zeit und möglicherweise auch Glück und leider nicht wenig Geld,  bis man die richtigen „Helfer“ findet die einem dabei behilflich sind etwas zu verändern ohne daß sie dir Unmengen an Tabletten einflössen oder das Skalpell ansetzen was in Wahrheit oft alles noch schlimmer machen würde … Und dann triffst du jemanden der dich sofort versteht und auch weiß was zu tun ist und der einem sogar Beispiele von anderen Patienten sagen kann, die sich mit den eigenen Erfahrungen und  Problemen decken! :-) Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, vorerst eine richtige Atmung zu trainieren. Unter manueller Behandlung seinerseits und das zeitgleiche richtige „Schmerzatmen“ von mir, kam vieles an die Oberfläche. Angenehm ist es nicht, wohltuend schon gar nicht und die Reaktionen danach waren oft grenzwertig. Aber ich blieb dran, mache meine Übungen brav und bin jetzt schon gut in der Lage Schmerzen,  Angst und unangenehme Gefühle mit der richtigen Atmung zu reduzieren !:-) Das hätte ich zuvor nicht geglaubt. Vor allem kommt mir das sehr zugute wenn es um meine Übersensibilität geht, was das Aussen betrifft. Ich bin dadurch viel entspannter .

Falsches Atmen führt zu Krankheit und Schmerz

Optimal mit Sauerstoff angereichertes Blut bleibt flüssig und geschmeidig, kann dadurch schnell jede Zelle des Körpers erreichen. Auf seinem „Rückweg“ nimmt es Gifte mit nach draussen. Heilungsprozesse jeglicher Art werden bestmöglich unterstützt. Ist unser Blut mit zu wenig Sauerstoff angereichert, kleben Blutkörperchen zusammen und stauen sich mit Eiweißen zusammen im Lymphsystem. Gifte bleiben im Körper stecken und Mineralstoffe erreichen ihren Zielort nicht. Diese Gifte können sich in den Gelenken absetzen und werden später als Arthritis diagnostiziert. Ablagerungen in den Augen zum Beispiel, können zum grauen Star führen, Ablagerungen in den Blutbahnen führen zur Ateriosklerose. Die Blutbahnen bleiben unterversorgt sie müssen sich mit Giften auseinandersetzen die sich in den Zwischenzellflüssigkeiten einlagern. Körperteile können sich entzünden, das ist die Folge eines massiven Sauerstoffmangels. Ich bin natürlich keine Ärztin,  die Fachausdrücke dazu bleiben aus. Aber es soll ja auch verständlich sein …

Lachen, bewegen und richtig Atmen!

… Das war ein Satz den ich mir hinter die Ohren geschrieben habe. :-) Gut, das mit dem „Lachen“ ist jetzt nicht so mein Problem. Mit der Bewegung und damit meine ich kein spazieren gehen, da ich das mehrmals täglich mit meinen Hunden mache. Es geht um gezielte, effektive und nachhaltige Bewegung! Sehr schwer wenn einem der ganze Körper weh tut und das Ganze dann zum Handicap wird! Ich war immer sportlich, das war mir sehr wichtig und plötzlich ging es nicht mehr, ich wurde träge. Doch mit der „richtigen Atmung“ kam ich auch wieder zur Bewegung.

Im Klinikum in dem ich mich vor Weihnachten befand, wurden Qigong, Meditation und Yoga angeboten. Qigong ist eine prima Ergänzung zum Atemtraining. Auch hierbei ist die Atmung sehr wichtig und deshalb fühle ich mich dabei auch so wohl. Qigong ist eine Methode, um unser Leben zu „kultivieren“ und zu „pflegen“. Das bedeutet, die Gesundheit, körperliche Beweglichkeit und geistige Wachheit wieder herzustellen und zu erhalten. :-) Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Stunde! Ja und bei einem richtigen Lachanfall wird unser Zwerchfell so richtig durchgerüttelt. Dabei entspannt sich die Muskulatur und unser Kreislauf wird ordentlich in Schwung gebracht! Wann hast du das letzte Mal so richtig herzhaft lachen können?

Atemübungen für …

Da ich ja schon ein kleiner Profi in Sachen Atmen bin, hab ich mir gedacht ich geb dir ein paar Tipps dazu: Die Luft zum Atmen kostet uns nichts, das Einzige was dazu notwendig ist, ist sich Zeit zu nehmen, Geduld – da es nicht von Anfang an so funktionieren wird, wie du möchtest und natürlich der Wille es zu versuchen. >zwinker<

Los geht´s

  • Atme deine Angst weg 
    Diese Atemtechnik kommt aus dem Yoga. Atme zuerst schnell durch Mund und Nase aus. Das Ganze 6 mal. Dann langsam nur durch die Nase ein und zähle dabei bis 12. Halte den Atem an während du bis 6 zählst. Beim Ausatmen zählst du wieder bis 6. Die Zahl während des Einatmens und Anhalten deines Atems kann abgeändert werden, doch das Zahlenverhältnis muss dasselbe bleiben. Wer eine gesunde gute Lunge hat, dürfte mit dem Rhythmus  12-6-6 keine Probleme haben. :-)
  • Kopfschmerzen weg atmen
    Presse eine angewärmte Handfläche gegen den Hinterkopf und die andere leicht gegen deine Stirn. Atme ein und halte den Atem an, während du mit tiefer Aufmerksamkeit die Muskeln am Scheitel leicht zusammenziehst, als würdest du deine Stirn runzeln. Atme durch den Mund aus und entspanne dabei die Muskeln. Wiederhole 6 bis 8 mal.
  • Atemübung für den Magen
    Diese Übung fördert deine Verdauung, verhütet Verstopfung und Fettleibigkeit. Am besten ist es diese Übung morgens zu machen. Dein Magen sollte jedenfalls leer sein! Schnapp dir einen Stuhl, beuge dich mit ausgestreckten Armen nach vorne und umfasse beide Armlehnen. Lass all deinen Atem heraus. Während du deinen Atem anhältst, ziehst du deinen Unterleib so weit wie möglich ein. Dann drückst du ihn so weit als dir möglich wieder heraus. Wiederhole es 3 mal, ohne dabei zu atmen. Danach darfst du wieder ordentlich Luft holen. :-) Die ganze Übung sollte wieder 6 bis 8 mal getan werden.
  • Klarer Kopf ist immer gut 
    Atme aus ohne wieder einzuatmen. Spanne deine Gesichtsmuskeln an. Hebe die Augenbrauen hoch, runzle die Stirn und deine Nase. Beiss deine Zähne zusammen und lass deinen Mund ganz breit werden. (Solltest du  nicht unbedingt vorm Spiegel machen, sieht richtig doof aus.) Halte die Muskulatur bei voller Konzentration gespannt, während du dabei bis 15 zählst. Atme nun wieder ein und entspanne deine Gesichtsmuskulatur. Wie oben 6 bis 8 mal wiederholen.
  • Schwache Nerven? Ab jetzt nicht mehr.
    Diese Übung verwende ich ständig. Sie tut mir generell sehr gut. Sie stärkt mich, lässt meine Nervosität verschwinden und unterdrückt auch Schmerzen. Atme tief ein und halte den Atem an. Spanne deine ganze Körpermuskulatur gleichzeitig an. Spannung halten und bis 20 zählen, dabei konzentrierst du dich auf deinen gesamten Körper. Beim Ausatmen entspannst du dich wieder. Eine Übung die du jederzeit und überall machen kannst ohne dabei komisch auszusehen.
  • Hole dir mehr Lebenskraft in deinen Körper
    Diese Atemtechnik bewirkt dass du dir ganz bewusst mehr Lebenskraft einfangen kannst. Super für geschwächte  körperliche Organe und schwaches Bindegewebe. Auch um Schmerzen in Armen und Beinen zu beseitigen. Ziehe die Muskeln oder eben nur die betroffene Muskulatur leicht und mit tiefer Konzentration zusammen. Während du bis 20 zählst, atmest du aus. Kurz entspannen und wieder tief einatmen. 6 bis 8 Wiederholungen.

Es klingt alles sehr sehr einfach, ein wenig zählen, ein und ausatmen, fertig. Du wirst sehen dass das nicht so ist, führst du die Atmung richtig aus! Aber mit ein wenig Übung funktioniert das ganz gut und relativ rasch. Was ich vielleicht noch hinzufügen möchte, falls dich Schmerzen plagen – drücke mit deiner ganzen Kraft auf den zentralen Punkt des Schmerzes (soweit es für dich erträglich ist ), atme in den Schmerz hinein indem du tief Luft holst bis du diese Stelle durch die tiefe Einatmung richtig gut spürst. Halte den Druck und die Luft an indem du bis 8 zählst. Danach puste dich durch den Mund völlig leer und verringere den Druck deiner Finger oder Hand mit der du den Schmerzpunkt drückst. Tut anfangs weh aber die Erleichterung nach ein paar Minuten ist gut spürbar! Danke Herr Physiotherapeut. <3

Atmen … wirklich etwas mehr als nur Luft holen, wie ich jetzt auch selber bestätigen kann. Tu etwas für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Atme richtig um mehr Freude im Leben und weniger Probleme im Alltag zu haben. Das Ganze kostet nichts … und bringt so viel … viel Spaß beim Ausprobieren. Erfolgserlebnisse sind gerne gesehen und wenn dir mein Artikel gefallen hat, darfst du ihn auch sehr gerne weiterreichen! >zwinker<

Du fühlst dich ausgelaugt, müde und schlapp? Die Hektik im Alltag bestimmt dein Leben und gibt dir immer die Richtung vor? Dein Akku ist leer und du fühlst dich nicht mehr so leistungsstark wie früher? Dann ist es an der Zeit dir etwas Gutes zu tun, eine Auszeit zu nehmen! Du musst jetzt keinesfalls deine Koffer packen und eine Weltreise starten :-) , es genügt schon, wenn du es einrichten kannst, dir ein Wochenende frei zu machen. Einfach ein paar Tage den alltäglichen Verpflichtungen nicht nachkommen zu müssen genügt, die Seele baumeln zu lassen, damit du dich erholen kannst.

Du solltest dir die Auszeit wert sein

Ich bin selbst kürzlich in den Genuss gekommen ein paar Tage frei machen zu können, und jetzt sitze ich hier und muss einfach diesen Artikel schreiben. Nicht das ich jetzt viel Stress gehabt hätte, auch bin ich sehr gerne in meinem Zuhause, aber manchmal brauche auch ich eine räumliche Veränderung, ohne Gewohntes um mich zu haben. Ich nutze so kleine Auszeiten um neue Inputs zu bekommen, innerlich aufzuräumen und noch tiefer zu atmen … das gelingt mir jedenfalls, in einer anderen Umgebung am allerbesten. Man braucht keinen zwei wöchigen Auslandsaufenthalt um seine Akkus neu aufzuladen, oder muss eine Weltreise starten, die Ruhe und Distanz liegt so nahe!

Es geht nur darum es zu tun

Stehen wir mitten im Berufsleben ist es oftmals schwer spontan ein paar Tage frei zu bekommen. Und genau dieses Argument benutzen wir dann auch für uns selbst um sagen zu können „Ich kann ja nicht weg“! Doch kein Mensch arbeitet sieben Tage rund um die Uhr! In Wahrheit geht es dabei nur um die Organisation. Heutzutage kann man ganz gemütlich vom Sofa aus seine Urlaube und Kurz-Trips suchen und buchen. Der Gang ins Reisebüro hat beinahe „antiken“ Charakter bekommen. :-) Ein freies Wochenende und wenn möglich, seinen freien Tag noch dran zu hängen, ergibt genügend Zeit um mit samt seinem angesammelten Ballast loszufahren und sich auf zwei, drei Tage „blöd schauen“ zu freuen!

Ich hatte vor 2 Jahren einen solchen Kurz-Urlaub von meiner Tochter bekommen. Irgendetwas ist immer dazwischen gekommen. Wenn ich darüber nachdenke waren es genau die vorhin angeführten Punkte die mich hinderten – also lächerliche Ausreden! Und die letzten Tage ist mir dieses Geschenk wieder in den Sinn gekommen, kurz vor der Verjährungsfrist. Also wurde kurz und bündig gebucht, eine Freundin an der Hand genommen und weg waren wir. :D Es geht also nur darum es zu TUN.

Vorfreude ist die schönste Freude

Ich bin ja dann jemand der solche Vorhaben wirklich zelebrieren kann. Schon das Packen, die Verabschiedung meiner drei Herzen zu Hause und die Hinfahrt lösten bei mir ein wohliges Gefühl aus und das ganz ohne schlechtem Gewissen! Denn das habe ich in der Zwischenzeit lernen dürfen. Es ist gut wie es ist, denn ich hab es mir verdient! Der Empfang ist ja ebenso immer sehr nett. Das Gästeblatt wird bei einem Glas Prosecco ausgefüllt, bevor es dann aufs Zimmer geht. Es folgt ein „wau, poah und genial“ nach dem anderen. Und schon ist man mitten drin, in einer anderen Welt, einer Welt die dir die Möglichkeit schenkt, deine Gedanken runter zu fahren. Einen Gang runter zu schalten und über das Nachzudenken was du dir „eingepackt“ hast. Nämlich die Dinge die dich irgendwo im Bauch drücken …

Tage die besonders sein werden

Ich bin ja jemand der große Menschenansammlungen nicht sehr gerne mag und ich habe damit auch hin und wieder Probleme. Doch ein Hotel für sich alleine zu haben wird eben schwierig werden. :-) Umso mehr hatten wir uns gefreut das es aber fast so war! Die schlechten Fahrbedingungen und der andauernde Schneefall, hatten viele davon abgehalten ihre Buchung wahrzunehmen – das bedeutete wir waren beinahe alleine >lach<! Jedenfalls war ich sehr dankbar die ganze Luft  fasst für uns alleine zu haben. Ich begann mit dem Gedanken mich die nächsten Tage ausschließlich um mich zu kümmern. Ausklinken. Keine Hunderunden (obwohl ich ständig an die Zwei gedacht habe), kein Essen zubereiten, im Gegenteil, sich bedienen lassen von morgens bis zum Bett gehen!

Am Beispiel meiner Freundin merkte ich, wie die ständigen Termine, der Beruf und Haushalt, die eigenen Bedürfnisse verkümmern lässt. Ich weiß das egoistisch sein, nicht gerade zu den positiven Charaktereigenschaften gehört, aber hin und wieder kann man sich von den gesellschaftlichen Dogmen befreien und nur an sich denken! Ein gesunder Egoismus eben! Das sollten wir uns alle wert sein.

Die Erholung beginnt mit der Langsamkeit

Ich zähle immer noch zu den Menschen die alles auf einmal machen möchten. Ich trage unzähliges im Kopf herum und mein Tag wird mir zu kurz. Ich möchte mich weiter entwickeln, Neues beginnen und auch bewältigen, mit diesen Gedanken bin ich hier her ins Werfenweng Bergresort gefahren. Slow down und nicht High Speed war die Bedingung. Wenn wir eine Sache, und das gilt auch für unsere Gedanken, langsamer angehen oder darüber nachdenken, ist es einfacher auf einen Punkt zu kommen, den man akzeptieren kann. Ich hab also meinen Chaos-Kopf zu Hause gelassen und mich der Langsamkeit hingegeben … Runterschalten – gelassen sein + Pausen machen = Erholung. Eine Formel die ich mir wieder mehr zu Herzen nehmen sollte.

Plötzlich ist da Zeit

Zeit für gutes Essen, ein ausgedehntes langes Frühstück, langes Schlafen und viele kreative und positive Gedanken. Die Falten zwischen den Augen entspannen sich. Schmerzen werden leichter, der Müdigkeit darf man Raum geben und plötzlich stellt sich eine Tiefenentspannung ein. Im Alltag wünschen wir uns oft nichts anderes als einfach mal Zeit zu haben. Eine Auszeit ist da um das zu tun, das wir tun möchten und wenn es nur drei Tage schlafen ist, essen und sich eine Massage um die andere zu gönnen!

Meine Tür für neue Ideen

In kuscheligen Tüchern, im Bademantel auf loungigen Betten zu liegen, weg von zu Hause, kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen. Tagträumen und rumspinnen, mir das ideale Leben ausmalen. :D Wie könnte ich den Alltag zu Hause neu gestalten, wo möchte ich für immer leben? Welche Wünsche habe ich generell noch offen? Welche Menschen sollen mich umgeben und wie würde ich leben wenn Geld keine Rolle spielen würde? Wie schaut mein Haus am Meer aus? Will ich immer noch eine weiße Veranda? Wie wird der Titel meines Buches lauten das ich unbedingt schreiben möchte?

All diese Fragen mögen sicher auch zu Hause auftauchen, aber irgendwie nimmt man sie nie wirklich ernst, weil die Antworten zu weit von der Realität erscheinen. Hier, zwischen den warmen Tüchern oder während einer wohltuenden Öl-Massage, ist die Zeit vorhanden darüber nachzudenken und plötzlich sind die Antworten ganz nah! Oft sind ja die verrücktesten Ideen die Besten, weil man ohnehin nichts zu verlieren hat und das bietet eine Vielfalt ungeahnter Möglichkeiten. Mit neuen Erkenntnissen, Ideen und Einsichten packt man dann wieder seinen Koffer und beendet diese wundervollen, Pulverschneetage mit einer Kutschenfahrt oder einem warmen Topfenstrudel. Wir entschieden uns für die Kalorien! :-)

Schlusswort:

Am Abend vor der Abreise wünschte ich mir, das es die Nacht das Doppelte an Schnee bringen sollte und wir wie in einem kitschigen Film eingeschneit gewesen wären … Es war auch beinahe so, doch bis zum Abend waren die Straßen wieder einigermaßen befahrbar und der Fahrt nach Hause stand nichts mehr im Weg. :-)

Was ich aber damit noch sagen möchte: Wir sollten es uns öfters mal wert sein eine kleine, kurze Auszeit zu nehmen. Man hat die Zeit und die Muße, sich mit sich selbst und seinem Leben auseinanderzusetzen, um danach mit neuen Ideen in unseren normalen Alltag zurück kehren zu können. Frisch und voller Energie! Alles kann, nichts muss!

Ich möchte mich auch bei meiner Freundin bedanken, die diese „Spontan-Photos“ von mir eingefangen hat :D! Und bei dir möchte ich mich bedanken, dass du mich besucht hast! Vielleicht habe ich dich jetzt mit meinen Gedanken infiziert? Dann überlege nicht lange … Mach ES!

Gesundheit und Wohlbefinden – es ist das Wichtigste in unserem Leben. Ohne fühlen wir uns nicht wohl in unserer Haut. Die Wartezimmer der Ärzte werden immer voller mit Menschen, die sich hier Erleichterung für ihre Schmerzen und Wehwehchen erhoffen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um eine Verkühlung oder Magenverstimmung, es geht dabei um Erkrankungen die sehr oft nicht erkannt, übersehen oder einfach nicht zugeordnet werden können. Ich möchte sogar behaupten – wollen.

Selbst muss ich immer wieder die Erfahrung machen, dass Ärzte sich einfach viel zu wenig Zeit nehmen für ihre Patienten. Es wurde mir auch erklärt das man als Arzt nicht endlos Zeit aufwenden kann um sich seinen Patienten so lange zuzuwenden wie es vielleicht nötig wäre. Zu viele Menschen sitzen in den Wartebereichen, da bleibt nicht viel Zeit über, um seinen Patienten richtig zuzuhören und der wahren Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen. Besonders dann, wenn die Symptome nicht sofort erklärbar sind und der Mensch sich noch  im „grünen Bereich“ befindet. Meine Erfahrungswerte wohlgemerkt!

Und so verlassen  wir dann – nach großzügigen zehn Minuten das Arzt-Zimmer wieder, ein Rezept für irgend ein Analgetika in der Hand haltend, das unsere Beschwerden lindern sollen … helfen wird es ziemlich sicher nicht. Einer Ursache auf den Grund zu gehen, dem Ganzen das notwendige Gehör zu schenken, braucht mehr als nur zehn Minuten. Zeitdruck bei den Ärzten ist an der Tagesordnung, das wäre jedoch jetzt ein eigenes Thema, worin man sich richtig verstricken kann!

Körperliche Schmerzen und das Thema „Vergebung“

Unser Körper vergisst nichts! Alles wird gespeichert, es geht nichts verloren und es wird schon mal gar nichts vergessen. Jede noch so kleine Information wird in unseren Körper gespeichert.Besonders gut erinnert der Körper sich an die kleinen und grossen Verletzungen … auch an die der Seele. Ich nenne sie Körperspuren – sie sind wie ein offenes Buch … hat man das Feingefühl sie richtig zu lesen.

Oftmals ist es sehr schwer die negativen Erlebnisse und Verletzungen die uns passiert sind zu vergeben. Hängen wir dem immer wieder nach, wird unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sehr darunter leiden. Mir wurde oft von Ärzten erzählt, dass es für meine körperlichen Schmerzen keine Erklärung gibt. Man wird beinahe als Hypochonder dargestellt! „Ja also sie sind völlig gesund …“ bekam ich oft zu hören. Ich fühlte mich danach noch schlechter und traute mir letztendlich nichts mehr zu sagen und ertrug die Schmerzen still.  Nach langer Suche, kam ich dann in die richtige Obhut, wo ich als Patient bemerkte – hey …  dieser Arzt nimmt mich ernst und schenkt mir die Zeit und die Aufmerksamkeit die nötig ist um die Ursache mancher meiner Probleme herauszufinden. Ich schöpfte wieder Hoffnung, aber vor allem bekam ich die Bestätigung das ich mir nichts einbildete! Ein gutes Gefühl.

Der Körper spricht auch ohne Worte

Körperliche Schmerzen und emotionale Gefühle gehen meistens Hand in Hand. Wut, Ärger, Traurigkeit, Paranoia können grossen Schaden anrichten und werden oftmals als „Schmerz“ offenkundig. Unser Körper spricht dann in einer anderen Form mit uns. Mit Schmerz. 

„Lehrt den anderen zu vergeben, aber bringt ihnen auch bei, andere Menschen nicht zu verletzen. DAS wäre wirksam.“   Jose Ingenieros

Das ist jedoch leider eine Wunschvorstellung!

Und somit kommt das Verzeihen … die Vergebung ins Spiel. Wenn sich ständig Gedanken und unschöne Gefühle in unserem Kopf abspielen und diese nicht verarbeitet werden können oder wollen, manifestieren sie sich psychisch sehr oft in Form von Schmerz. Diese Art der Schmerzen ist leider sehr schwer zu identifizieren, es braucht viel Einfühlungsvermögen und vor allem Zeit der Sache auf den Grund zu gehen und die Bereitschaft diese unschönen Verletzungen loszulassen … und  zu vergeben.

Sinnvoll ist es, Schmerzen seine Aufmerksamkeit zu schenken

Immer wieder auftretende Schmerzen, die ohne spezifischen Grund kommen und gehen deuten darauf hin, das etwas in uns „steckt“. Selbst lange in dieser Situation gewesen kann ich nur bestätigen wie wichtig es ist zu vergeben. Was geschehen ist ist geschehen. Es kann nicht ausradiert werden. Das tägliche Beschäftigen mit diesen Gedanken bereitet uns „Schmerzen“ und macht uns krank. Wenn wir also körperliche Probleme haben, sollten wir immer auch über die emotionale Komponente nachdenken, die möglicherweise etwas damit zu tun haben kann!

Und so spricht dein Körper mit dir

Unser Körper und unser Bewusstsein bilden eine Einheit … sie ergänzen und beeinflussen sich gegenseitig. Diese Beispiele können dir vielleicht helfen einen Zusammenhang mit den vorhanden Beschwerden zeigen.

Fieber

Damit ist ein immer wieder kehrendes Fieber gemeint, ohne zusätzliche Erkrankung oder Infektion im Körper. Einfach da, man wacht auf, fühlt sich zwar nicht fit aber auch nicht krank. Man sagt Fieber ist ein Anzeichen für ungeweihte Tränen … aus welchen Gründen auch immer. Ich war zum Beispiel immer viel zu stolz um meinen Tränen freien Lauf zu lassen. Die zweite Möglichkeit ist, dass man so wuterfüllt ist und den Schaden gar nicht erkennen kann, der angerichtet worden ist und deshalb auch keine Tränen über hat.

Rückenschmerzen

Jeder zweite Mensch leidet an Rückenschmerzen! Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass dieser Betroffene, nicht bereit ist, irgend eine Sache nicht zu vergeben! Es sind Parallelen die man in Betracht ziehen sollte und die ich aus meiner Sicht auch bestätigen kann. Also es geht hier keinesfalls um Bandscheibenvorfälle und der gleichen!

Rückenschmerzen wird nachgesagt, das man nicht bereit ist zu vergeben. Wir lehnen ab und somit wird uns „Gewicht“ auferlegt. Wir tragen schwer. Gefühle von Wut und Ablehnung bedeuten emotionale Last!

Nackenschmerzen

Wenn du dich immer wieder mit der Vergangenheit auseinander setzt und dein Ärger durch das Vorgefallene immer wieder zum Ausbruch kommt, wird sich das in deiner Nackenregion ausgiebig festsetzen. Der Spruch „Die Wut und deine Angst sitzt dir im Nacken …“ Der Nacken spiegelt uns unsere eigene Flexibilität wider – sind wir flexibel genug um zu vergeben? Eine Frage die ich mir immer wieder selber stelle. Die Antwort lautet „es fällt mir in manchen Dingen wirklich schwer …“

Heiserkeit und Halsschmerzen

Ein schmerzender Hals, Stimmbänder die versagen … stehen für Worte die NICHT ausgesprochen worden sind. Es ist die Unfähigkeit den Schmerz auszudrücken, der verbal verursacht wurde. Wenn ich mich daran erinnere wie oft mich meine Stimme im Stich ließ, an Tagen an denen ich sie wirklich besonders dringend gebraucht hätte um meine Meinung mitzuteilen, von einer Minute auf die andere – es würde mir kein Mensch glauben! Es war keine Entzündung weit und breit zu erkennen – ich brachte einfach keinen einzigen Laut aus mir heraus.

Hüft- und Knieprobleme

Hier dominiert der Stolz.  Dabei wird Vergebung als Akt der Unterwürfigkeit gesehen. Man will sich dem nicht beugen und die Bereitschaft alles zu vergeben wird zu einer Herausforderung die viele nicht schaffen. Wenn Hüfte und Knie Probleme machen, bedeutet es, dass wir an einem negativen Gefühl festhalten.

Was noch zu sagen wäre …

Hätte mir jemand vor ein paar Jahren so etwas vorgelegt, hätte ich am Absatz umgedreht und wäre geflüchtet! :-) In der Zwischenzeit bin ich zu der Erkenntnis gekommen #sehrfrohbindarüber, dass die meisten körperlichen Beschwerden ihre Ursachen ganz wo anders finden, als wir eigentlich meinen. Die Ursache mancher Schmerzen, die nicht auf der Hand liegen zu finden, ist wesentlich schwieriger, als sich ein Rezept abzuholen auf das wir zwar bauen, aber das keinesfalls helfen wird!

Ich bin keine Ärztin, es sind reine Erfahrungswerte. Ich weiß jedoch, was es bedeutet auf seinen Körper zu hören und dem nachzugehen was naheliegend ist. Und wie es wichtig ist sich nicht einschüchtern zu lassen von Menschen, die meinen die Götter in Weiß zu sein!

Dazu musste auch ich mich mit den „richtigen“ Menschen zusammentun. Meinen Stolz ablegen und in mich hinein hören. Ehrlich zu mir selbst sein und das Vertrauen neu setzen. Nicht alle Menschen sind dazu da um einen zu verletzen …viele können einem auch wirklich weiterhelfen! Und die, die uns in irgend einer Form „Körpernarben“ zugefügt haben … denen sollten wir vergeben.

Vergebung bedeutet, dass ich entschieden habe, dan Hass nicht länger mit mir herumzutragen, weil ich verstanden habe, dass er mein eigenes Seelenheil vergiftet!

Ich würde mich freuen dir vielleicht eine Entscheidung näher zu bringen, geht es um Vergebung! Zudem hoffe ich auch du gehörst nicht zu den Menschen gehörst die unerklärliche Schmerzen haben! Findest du dich aber in so manchen Absätzen wieder, würde ich mich freuen von dir zu lesen … gemeinsamer Austausch tut immer gut. :-)

TIERE – sie tragen viel für unser Wohlbefinden bei. Als Tierbesitzer nimmt man sein Haustier als Persönlichkeit war. Wir kommunizieren mit unseren Lieblingen und bauen eine individuelle Beziehung auf. Sie sind ein Teil unserer Familie und für manche ersetzen sie sogar die tägliche Medizin! Ob alt oder jung, krank oder gesund, von der wohltuenden Wirkung, die von unseren Tieren ausgeht, kann jeder profitieren!

Warum ich beschloss diesen Artikel zu schreiben, wird ja den Leserinnen die meinen Blog regelmässig besuchen, sicher bekannt sein. :D Selbst seit 2 Monaten stolze Besitzerin einer süssen Hundelady namens MONJA verstehe ich sehr gut was mit „Hundeliebe“ gemeint ist! Als kleines Mädchen bekamen meine Schwester und ich einen kleinen Pudel geschenkt … woran ich mich aber nur mehr spärlich erinnern kann. Danach folgten Katzen. Fakt ist, ging es nach mir und hätte ich die Möglichkeit, besäße ich ein Auffangdorf für herrenlose gequälte, gefundene oder nicht mehr gewollte Tiere!

Monja am BettTiere spielten immer eine grosse Rolle in meinem Leben

… Tiere hatten in meinem Leben schon immer eine besondere Bedeutung. Als kleines Mädchen sammelte ich Raupen, Schnecken, kümmerte mich rührend um Vögel, die aus dem Nest gefallen sind und weinte mir die Augen aus, wenn sie in meinen Händen starben. Am Rücken der Pferde fühlte ich mich ich besonders wohl. Andere gingen sonst wo hin, ICH war im Pferdestall zu finden :-) .

Als meine Kinder schon auf der Welt waren, rettete ich einer kleinen Katze das Leben und nahm sie mit nach Hause. Mein damaliger Kinderarzt, meinte das meinen Kindern ein Haustier sehr gut tun würde – sie hätten eine Aufgabe und eine Verantwortung. Und genau an das dachte ich, als ich die winzige grau getigerte Mieze mit nach Hause nahm. Anfangs war sie ein guter Kuschelgefährte speziell für meine Kids, später fand ich bei Shila meinen Ruhe-Puls. Eine treue Seele, die mich wie eine Löwin verteidigte, hätte mir jemand schaden wollen :-) ! Sie wurde 18 Jahre und ich musste sie vor 3 Jahren gehen lassen.

Die Idee einen Hund zu nehmen, entstand gemeinsam mit meinem Mann

Im letzten Sommer waren wir ja 3 Monate in Italien wo ich tagtäglich mehrere Stunden am Doggy Beach verbrachte. Ich merkte einfach wie gut mir das tat, einfach da zu stehen und dem wilden Toben der verschiedenen Rassen zuzusehen, ohne Zwischenfälle und Reibereien. Dabei hatte ich schon meine Favoriten, die ich am liebsten mitgenommen hätte! Mein Tag war gerettet wenn ich mit einem Hund Kontakt hatte. Das Streicheln, die Zuneigung und die gegenseitige Freude wenn man sich wieder traf war einfach genial. Selbst Jürgen meinte immer „DU siehst so zufrieden aus wenn du unter Hunden bist, es scheint dir sehr gut zu tun“. Ich muss auch ehrlich gestehen, der Anblick der Hunde erfreute mich und ließ dabei mein Herz aufgehen. Tja – genauso war es auch und damit auch bald eine beschlossene Sache! :-)

Unsere kleine FamilieMeine Ärztin riet mir ebenfalls zu einem Haustier

Ja jetzt hab ich eines und ich bereue diese Entscheidung keinen Tag! Tiere können helfen Verlust, Trauer oder Ängste zu überwinden und in schwierigen Tagen alles leichter zu nehmen. Haustiere bleiben bei einem, auch wenn sich die ganze Welt wieder mal gegen einen verschwört. Sie scheinen ein Gespür dafür zu haben wenn man sie ganz besonders braucht. Tiere können Dankbarkeit lehren, für das Vertrauen und die Treue, die sie uns Menschen entgegenbringen. Man gibt so wenig und bekommt so viel! Wo gibt es so etwas ?

Für Tiere zählt schön, reich, dick, hässlich, klein oder gross nicht!

Für unsere Haustiere sind die gesellschaftlichen Maßstäbe nicht relevant. Es ist ihnen vollkommen egal wie und wo du wohnst, ob du gerade einen Riesenpickel auf deiner Nase sitzen hast oder gerade vom Visagisten kommst – sie schlecken dir so oder so über dein Gesicht! Sie lieben uns bedingungslos und echt, das ist das was den Menschen fehlt – die bedingungslose Ehrlichkeit und Echtheit. Es tut aber auch uns Menschen sehr gut sich in Gegenwart unserer Tiere nicht beweisen zu müssen. Wir dürfen so sein, wie wir sind und das wirkt heilsam und entspannend auf den Körper!

Sandra und Monja auf der CouchAus eigener Erfahrung kann ich jetzt behaupten:

Tiere verdrängen die Einsamkeit und die Angst beim Menschen, die Angst der Zurückweisung gibt es nicht. Tiere stellen dich niemals bloß und sie stärken dein Selbstbewusstsein – weil: ICH werde gemocht so wie ich bin und ich bin „wichtig“ weil ich gebraucht werde. Sie bringen dich zum Lachen und halten einen auf Trab! Du lernst neue Menschen kennen und der Gesprächsstoff ist sofort gegeben. Eine Liebe zwischen Hund und Mensch, die täglich neu inspiriert. :D

Monja auf der DüneFazit

Sich ein Haustier anzuschaffen kann dein (hat MEIN) Leben nochmals verändert, ich fühle mich energievoller, mein Wohlbefinden ist angestiegen und ich bin jeden Tag glücklich und dankbar. :-)

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick!

Ein Zitat von Friederike Kempner … Sie hat ja so recht!

Hast DU möglicherweise eine kleine Anekdote und ein Bild von deinem Haustier? Dann schreib mir doch, ich freu mich darauf!

Warum sagen alle Leute „Oh danke, mir gehts prima!“, obwohl sie am liebsten davon laufen möchten wenn sie könnten? Schon diese Frage „Hey wie gehts dir?“ weckt in mir eine Abwehrhaltung! Ich muss natürlich entscheiden bei wem es wirkliches Interesse ist und wer es eben nur so aus dem Ärmel schüttelt. Diese Frage „WIE GEHT ES DIR?“ ist ein automatischer Einleitungssatz geworden finde ich. Ich nehm mich dabei auch selber an der Nase!

ICH frage kaum noch, ausser es liegt mir wirklich am Herzen

Seit mir diese Frage „Na wie gehts dir denn?“ so unheimlich auf den Keks geht, noch dazu wenn ich weiß dass es denjenigen Nüsse interessiert – stelle ich sie kaum noch. Ich erinnere mich auch immer an die Zeit als es mir wirklich nicht rosig ging und jeder Zweite mich neugierig fragte: „Bist DU krank?“ Und ICH konnte Neugierde und wahres Interesse sehr gut unterscheiden – gerade in dieser Zeit.

Ich drehe das Rad mal zurück

Was hab ich geantwortet – wenn ich nicht schon vorher abgebogen bin und wenn die Zeit hatte? Sehr lange sprudelten die Worte aus meinem Mund: „MIR gehts prima! Alles bestens, alles gut“. „Echt jetzt? Wir sehen dich selten – bist du umgezogen? Job gewechselt? Bist jetzt alleine? Deinen Stil gewechselt? Kürzere Haare und was weiß ich was noch alles! Die Antwort: „Es ist alles bestens!“, erzeugte noch mehr Fragen bzw. erzeugte noch mehr Neugierde! Ich blieb aber dabei und es nervte mich tierisch …

Also – warum sagt man „Mir gehts gut“?

… auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht …

  • aus Angst völlig nutzlose Ratschläge zu bekommen?
  • Angst das sein Gegenüber nicht damit umgehen kann?
  • ist es eine automatische Abwehrreaktion um der nachfolgenden „Fragerei“ zu entwischen?
  • du kannst selber mit Mitgefühl nix anfangen?
  • oder ganz klar gesagt, weil wir immer gefallen wollen?

Würde ich mich jetzt anstrengen und weiter darüber nachdenken, hätte ich sicher noch ein paar Punkte, die mir dazu einfallen würden. Die Wahrheit ist, niemanden interessiert es wenn du seit 2 Wochen nicht richtig schlafen kannst, du Ärger in der Firma hast, deine Kinder dich zur Zeit zum Wahnsinn treiben und die Tierarzt-Rechnung so hoch war, dass somit der geplante Beauty-Tag ins Wasser fällt!

Diese Frage „Wie geht es dir“ ist zu einer Floskel geworden und in Wirklichkeit will niemand DEINE Probleme wälzen, genauso ist es. Richtige Freunde – sind hier natürlich nicht gemeint! Und sei ehrlich … wie viele „richtige“ Freunde hat jeder von uns? Die meisten Menschen, die man kennt sind Bekannte und Kollegen, man tauscht ein paar Worte täglich in der Strassenbahn, hat ein freundliches Hallo für die Kassiererin vom Supermarkt über in dem man 4 mal die Woche weiß ich was holt und plaudert mit der Sprechstundenhilfe die Wartezeit kurz … wie ich sage – man kennt sich eben.

Ich war mutig und gleichzeitig verblüfft

Irgendwann legte ich meine fröhliche Clownmaske zur Seite. Ich war mutig und probierte es mal mit der Wahrheit. Meine Antwort auf die Frage „Wie gehts dir denn?“, beantwortete ich mit „Leider nicht so besonders …“ Viele überhörten das sogar, manche überlegten kurz und redeten sofort von sich selbst weiter, andere wieder rum stellten eine zweite Frage: „Warum das?“ und hinterließen nach der Aufklärung ein „Ok, dann bis bald vielleicht“. Oder sie werden selbst ganz plötzlich zum Opfer. Kann natürlich auch passieren dass es am nächsten Tag schon in der Zeitung steht gg. Neugierde und Sensation für die, die eben nix anderes zu tun haben! *zwinker*

Also was sagt uns das? Du kommst definitiv besser davon – zeitlich meine ich jetzt :-) , wenn du bei der Wahrheit bleibst. Es ist eben eine Floskel die wirklich für den Hugo ist, deshalb und genau aus diesen Grund stelle ich diese Frage nur dem Menschen an dem ich echtes Interesse habe. Geantwortet wird wenn überhaupt natürlich seitdem nur mehr so wie es wirklich ist! Mit der Wahrheit.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge die sie schon 100 mal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

:-) Achte darauf wenn DU das nächste Mal gefragt wirst oder du selber nach fragst … vielleicht sitze ich da gerade auf deiner Schulter und lächle beim Zuhören :D

Ich wünsche DIR dass es dir auch wirklich gut geht, alles andere brauchst DU nicht!