Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.

Wir alle haben den ein oder anderen Makel an uns, zumindestens sind WIR der Meinung daß wir welche haben. Minderwertigkeitskomplexe können daraus resultieren. Aber was wir selbst an uns störend, unperfekt und fehlerhaft ansehen, sehen andere Menschen oftmals ganz anderes. Es ist wieder mal der Perfektionismus der unser Leben in vielen Bereichen regiert. Diese Geschichte soll uns zeigen, wie wir mit unserem „Makel“ umgehen können.

Der Sprung in der Schüssel

Es war einmal eine Frau, die zwei grosse Schüsseln hatte, die von den Enden der Stange hingen, die sie über ihre Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der Wanderung vom Fass nach Hause zur alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb gefüllt.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich. Die alte Frau brachte immer eine und eine halbe Schüssel Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, daß sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkam, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so, wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg bis zu deinem Haus immer Wasser läuft …“ Die alte Frau lächelte und sprach: „Ist dir eigentlich aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“ – „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war.“

„Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

(Autor leider unbekannt)

Diese Geschichte soll uns zeigen das es wichtig wäre zu erkennen das es kein Perfekt oder Unperfekt,  Richtig oder Falsch im Leben gibt. Eher zu sagen – es ist nützlich oder eben weniger nützlich! Mit genau dieser Sicht der Dinge, lassen sich neue Herausforderungen deutlich leichter angehen. Und als kleiner Tip von mir, den ich mir selber auch immer wieder vorlegen muss: Nicht so streng mit sich selber sein!

Und als Abschluss noch ein Zitat von Marilyn Monroe, dass mich schon sehr lange begleitet:

Unvollkommenheit ist Schönheit. Wahnsinn ist Genialität. Und es ist besser, absolut lächerlich zu sein als total langweilig …

Ich wünsche DIR eine entspannte Zeit und freue mich auf DICH bei meiner nächsten, mit viel liebe ausgesuchten, Geschichte. 🙂

November

Nass, kalt und still. Die Tage werden kürzer und der Nebel liegt tiefer, unser Jahr steuert dem Ende zu. Der Monat November, ein Monat den viele Menschen nicht mögen, weil er sich so ungemütlich und traurig präsentiert. Das ständig nass-kalte Wetter mit zu vielen Viren und genauso viel schlechter Laune. Laut Umfrage – das Stiefkind aller Monate.

Ja und jetzt komme ich daher und möchte dir diesen unbeliebten Monat von der schöneren Seite zeigen. 🙂

Inzwischen weiß jeder ich bin ein absolutes Sonnenkind, nur verbringe ich nun mal die kalte Jahreszeit zu Hause und versuche diesem unbeliebten Monat etwas Positives abzugewinnen. Es ist doch so wie bei allem im Leben – alles eine Frage der Ansicht oder?

November: Er hat die Farbe von heissen Maroni und warmer Schokolade, riecht manchmal nach gereiftem Wein und Weihrauch. Der November ist für mich wie eine große weiche Wolldecke, in die ich mich so richtig einkuscheln kann. Es gibt Düfte, die ich ausschließlich zu dieser Jahreszeit tragen kann weil es genau solch Kuschelwetter dazu braucht. Meine Stapel Bücher laden mich mehr denn je ein sie zu lesen und Kerzen, Teekannen und selbst gestrickte Socken haben Hochsaison … Sei ehrlich jetzt … klingt das so schlecht? Wie wäre es diese ruhige Zeit vor dem Weihnachtsstress einfach mal zu geniessen?

Genug getippt. Viel Freude jetzt beim Lesen 🙂

Novembergeschichte

Der November ist gekommen und viele Menschen sahen grau auch dort, wo bunte Farben das Bild beherrschten. „Im November ist alles trist“ sagten sie. „Die Gesichter der Menschen. Das Wetter. Die Natur. Das Leben.“ „Wer grau sehen will, verliert den Blick auf das Bunte“ widersprach ein Mann. Und schnell zog er seine knallbunte Jacke an. Seine Großmutter hatte sie ihm einst aus vielen bunten Wollresten gestrickt und „damit du immer fröhlich sein kannst im Leben“ gesagt. „Ich begreife es nicht, dieses Grau des Novembers.“

„Ich auch nicht, murmelte der November. „Warum macht man aus mir einen unliebsamen und humorlosen Kerl? Totenmonat nennt man mich.Ich fühle mich aber nicht tod. Auch nicht übellaunig, müde, krank und hässlich!“ Er blickte auf sein graues Gewand, das im Licht der Sonne geheimnisvoll wie von Diamanten bestickt funkelte. „Sie sehen nicht, was sie nicht sehen wollen?“ murmelte er. Bekümmert sahen auch seine Monatskollegen auf ihn herab.

„Sollen wir ihn trösten?“ fragte der der Juni. „Wir können ihm ein buntes Wettertheater schicken“, überlegte der April. „Oder Schnee“ warf der Januar ein. „Mit fröhlich tanzenden Schneeflocken.“ „Falsch“ widersprach der September. Damit zeigt ihr ihm nur seine vermeintlichen Unzulänglichkeiten, und das würde meinen Herbstbruder noch mehr betrüben. Er ist so bescheiden. Lasst ihn weiter auf seine ruhige Weise durch die Lande ziehen und wenn doch der ein oder andere Mensch seine schöne und liebenswerten Seiten entdeckt, wird ihn das umso mehr freuen.“

Die  Monate nickten zustimmen. Dann blickten sie wieder zum November hinab. Still und leise zog der mit seinem weiten Nebelumhang über die Städte, Dörfer und Wiesen, Felder und Wälder und sorgte dafür, daß die Natur zur Ruhe kam.

Elke Bräunling

Eine Geschichte die uns ebenfalls ein wenig zur Ruhe bringen soll und falls dir der Name „November“ noch immer nicht gefällt – du darfst ihn auch umtaufen 🙂 … eine ruhige angenehme Zeit wünsche ich DIR, bis bald wenn es wieder heißt: #Geschichtenliebe, die 12.

Alles das in unserem Leben nicht „sicher“ ist wird von den meisten Menschen sehr gerne gemieden. Wenn es geht sollte bitte alles OHNE Risiko und wenn möglich MIT Garantie von statten gehen! Das oder so ähnlich ist unsere Denke. Für alles was wir tun wollen wir abgesichert sein. Doch durch dieses Verhalten entgehen uns auch die wahrhaft schönen Dinge die das Leben für uns zu bieten hat! Unser Sicherheitswahn ist inzwischen schon so gross das wir für alles eine Versicherung abschliessen möchten oder vielleicht sogar tun. Radio und Fernsehen spielen dabei eine grosse Rolle. SIE sind es die uns täglich mit Bildern versorgen, die uns eine Welt voll Gefahren und Risiken zeigen. Angst hat sich halt schon immer gut verkauft …

Sicherheit zwischen Menschen gibt es nicht (mehr)

Ich nehme mich dabei selber an der Nase. Ich gehörte zu den „sicherheitsdenkenden Menschen“. Meine Ausbildung suchte ich nach dem Kriterium Sicherheit für die Zukunft aus. Ein Job der immer gefragt ist, mit Möglichkeiten sich immer zu verbessern und bei dem man auch keine Angst haben brauchte seinen Gehaltsscheck nicht zu bekommen.

Ob es Spass machte? – Sicher war es.

Das gleiche gilt für Beziehungen, Ehe und Partnerschaft. Ich heiratete sehr früh, genau genommen mit 18 Jahren, wurde das erste mal mit 21 Mutter … der Vater meiner Kinder und Ehemann musste mir „Sicherheit“ bieten können. Ein festes Einkommen und ein guter Vater und Ehemann sein. Wäre es anders gewesen zum damaligen Zeitpunkt, hätte ich nicht geheiratet und keinesfalls so früh meine Kinder bekommen. Ich bringe es jetzt auf den Punkt, es war alles Blödsinn und wo ICH da die Garantie gesehen hatte? Ich weiss es nicht!

Wir gehen Beziehungen ein mit dem Hintergedanken das es für ewig hält … bis das der Tod uns scheidet … blabla. Aber wie soll denn das funktionieren? Wir verändern uns ständig, lernen Neues dazu, erleben Dinge die uns prägen. Statt den Moment zu geniessen, segeln wir gedanklich in der Zukunft umher. Natürlich ist es wunderbar mit der Person, die man liebt seine Zukunft zu verwirklichen um gemeinsam alt zu werden. ABER – es sollte nicht deswegen sein, weil der Partner eine „sichere Nummer“ ist!

Unser Leben können wir nicht „versichern“!

Gehörst du auch zu den Menschen die zig Versicherungen am laufen haben? Reisegepäck, Leben, Einrichtung, Handy, Zahnversicherung ich weiß gar nicht was es alles so gibt, ich weiß nur es gibt unheimlich viele Versicherungen! Und wieder sind die Medien schuld, das Geschäft mit der „Sicherheit “ läuft einfach gut. Es wird uns ja täglich ans Herz gelegt daß wir ohne dem nicht leben können/sollen/dürfen!

Ich hatte bei meiner letzten Übersiedlung in meinen Papieren gekramt und zugleich auch gleich ausgemustert. Alte Rechnungen und Garantieren die längst abgelaufen waren. Dabei fielen mir zwei Polizen in die Hände von denen ich gar nicht mehr wusste das ich sie hatte. Ich löste sie auf, da diese Art der Versicherung mein Leben auch nicht „sicherer“ oder mich dadurch länger leben lässt! Das Geld ist jetzt sinnvoller eingesetzt, als wenn ich nicht mehr atme. LEBE DEN MOMENT … nämlich JETZT!

Wenn DU deine Sicherheit verlierst?

Für keinen von uns gibt es eine Garantie die uns lange und gesund leben lässt! Das gibt es nicht. Außer für den eigenen Tod. Clint Eastwood zitierte mal einen genialen Spruch „DU willst eine Garantie? Dann kaufe DIR einen Toaster …!“ 

Wie recht er doch hat. Alle Sicherheiten die uns verkauft werden sind mehr Schein als Sein. Familien und Beziehungen brechen auseinander, DU kannst von heute auf morgen entlassen werden und dein Haus fällt einer Naturgewalt zum Opfer! Dein ganzes Leben wird sich dadurch ändern. Du wirst in eine Hilflosigkeit fallen, ganz normal. Dafür gibt es aber auch keine Versicherung, keine die dich für dieses Gefühl entschädigt. Ständig ist die Angst dabei. Angst unsere Sicherheit zu verlieren und genau das hindert uns am Leben. Ist dir schon mal aufgefallen ein Mensch der nichts mehr zu verlieren hat, hat auch diese Angst nicht.

Betrachte deine Ängste mal genauer, hast DU viele? Geht es dabei um Sicherheitsverlust? Alle haben wir etwas Angst vor dem sterben obwohl es das einzig sichere in unserem Leben ist! 🙂 Jeder einzelne von uns muss. Was uns danach erwartet wissen wir nicht. Oft wenn ich über die Vergangenheit und meine damaligen Ängste nachdenke fällt mir auf wie unbegründet diese meist waren!

Lass die Sicherheit und lebe!

Wie sieht es bei dir aus? Erlaubst du dir glücklich zu sein oder stehst du voll in deinen Verpflichtungen? Es gibt ein paar Dinge, die wichtiger sind und ganz viele, die es nicht sind. Das was zählt ist die Dinge zu tun die dich glücklich machen, dich mit den Menschen zu umgeben die dir gut tun und die du liebst. Dafür brauchst du weder Sicherheiten noch Versicherungen!

Wenn du etwas haben willst, das du noch nie hattest, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast!

… jede Versicherung steigt DIR dabei aus, also vertraue in DICH und das Leben. 🙂

Eine geniale Zeit ohne Zwischenfälle wünsche ich Dir.

Gute wie weniger gute Gefühle gehören zu unserem Leben, sehr oft können wir die schönen Dinge nicht genießen, wenn uns die negativen Gefühle einholen. Negatives kann ebenso sehr schmerzhaft sein, uns auch traurig machen. Entscheidend ist es jedoch wie wir diese Gefühle annehmen und sie als weiteren Lebensabschnitt ansehen, der vorüber geht. Ganz sicher kann ich dir sagen … hinter jeder noch so fetten Wolke, kommt auch die Sonne wieder hervor!

Dazu habe ich eine besondere Lebensweisheit, die dir die Möglichkeit gibt, die Traurigkeit von einer  anderen Seite zu betrachten.

Über die Traurigkeit

Als die Sonne langsam am Horizont verschwinden wollte, ging eine zerbrechlich wirkende Frau einen Feldweg entlang. Sie war schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Fast am Ende des Weges saß eine zusammengekauerte Gestalt, die regungslos auf den ausgetrockneten Sandboden starrte. Viel war nicht zu erkennen, das Wesen das dort im Staub des Weges saß, schien beinahe körperlos zu sein. Es erinnerte an eine graue aber weiche Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Als diese kleine zerbrechlich wirkende Frau an diesem Wesen vorbeikam, bückte sie sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast regungslose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit.“ flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass man sie kaum hören konnte. „Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut, als würde sie eine alte Freundin begrüßen. „Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit …

„Aber natürlich kenne ich dich!“ Immer wieder hast du mich ein Stück meines Weges begleitet.“ „Ja aber …“, antwortete die Traurigkeit „… warum hast du keine Angst vor mir und gehst schnell weiter?“ „Warum sollte ich vor dir davonlaufen? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst, DIR kann man nicht entkommen. Aber sag, weshalb siehst du so betrübt und mutlos aus?“

„Ich bin traurig“ antwortete die graue Gestalt. Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Du bist also traurig.“ sagte die Alte verständnisvoll „Erzähle mir doch, was dich so traurig macht.“ Die Traurigkeit seufzte. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

„Weißt du“ begann sie zu erzählen „es ist so das mich einfach niemand mag. Mich will keiner! Dabei ist es doch meine Bestimmung, zu den Menschen zu gehen und für eine Zeit lang bei ihnen zu verweilen. Aber jedesmal wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück und fürchten sich vor mir.“ Die Traurigkeit schluckte schwer. “ Weißt du, die Menschen haben Sätze erfunden, mit denen sie mich verstoßen wollen. Sie sagen: Ach was solls, dass Leben ist heiter und beginnen laut zu lachen.“

„Aber ihr falsches erzwungenes Lachen führt zu Magenkrämpfen. Sie sagen: Gelobt sei was hart macht. Und dann, dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich zusammenreißen. Und sie verspüren das Zusammenreißen am ganzen Körper, alles schmerzt und verkrampft sich. Sie verschlucken ihre Tränen und haben Atemnot. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen, dabei sprengen die aufgestauten Tränen beinahe ihren Kopf. Manchmal können sie dadurch nicht mal mehr sprechen. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie nichts mehr fühlen müssen.“

„Und dabei will ich den Menschen doch nichts Böses, ich will ihnen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen und zu heilen. Weißt du … wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut, und manches Leid bricht immer wieder auf und das tut sehr weh. Also nur wer mich zu sich läßt, und all die ungeweihten Tränen weint, kann seine Wunden erst wirklich heilen.“

„Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen setzen sie eine Maske auf, schminken ein grelles Lachen über ihre Narben oder legen einen dicken Panzer aus Bitterkeit und Enttäuschung an. Ich glaube sie haben unbändige Angst zu weinen und mich zu spüren. Deshalb verjagen sie mich immer wieder.“ Die Traurigkeit begann bitterlich zu weinen.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt in die Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte das zitternde Bündel. „Weine nur, kleine Traurigkeit“ flüsterte sie. „Ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst nicht mehr alleine wandern. Ich werde auch dich von nun an begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie sah zu ihrer neuen Gefährtin auf und betrachtete sie erstaunt: “ Aber … aber, wer bist du eigentlich?“ „Ich …“, sagte die kleine und zerbrechliche wirkende Frau und lächelte dabei wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen, “ … ICH bin die HOFFNUNG.

Inge Wuthe, Pal Verlag

Das Schönste an der Traurigkeit – ist die Dankbarkeit für die Leichtigkeit die ich in mir trage. Dem Frohsinn dem Leben gegenüber. Wenn traurige Ereignisse diesen Frohsinn überschatten, ist es besonders schön zu wissen, dass irgendwann die Sonne wieder hervorkommt … auch wenn es manchmal länger dauert als einem lieb ist!

Eine wunderbare Zeit ohne Traurigkeit wünsche ich dir und falls sie dich trotzdem mal besuchen kommt – bitte SIE herein für kurze Zeit, es darf so sein … 🙂

Schenken ist eine wunderbare Geste der Wertschätzung. Ich schenke sehr gerne und gerade in den kommenden Monaten stehen für mich persönlich wieder einige aktuelle Termine des „Schenkens“ an! Obwohl ich der Meinung bin Geschenke bereiten zwischendurch noch mehr Freude als an den gesagten Stichtagen!

Schenken ist in der Zwischenzeit schon eine sehr schwierige Angelegenheit geworden, nimmt man es ernst und macht sich darüber auch wirklich Gedanken. „Wir schenken uns aber nur eine Kleinigkeit, ok?“… WAS ist eine Kleinigkeit, wo fängt sie an und wo hört sie auf ? Es muss nicht immer etwas Großartiges und Teures sein, wie ich DIR in dieser Kurzgeschichte vor Augen halten möchte.

Gleichzeitig melde ich mich hiermit wieder zurück aus meiner Sommerpause und ICH freue mich sehr wieder hier zu sein. IHR habt mir echt gefehlt! 🙂

Viel Spaß beim Lesen …

DER WERT EINES GESCHENKES

Ein Mädchen schenkte seiner Mutter eine Muschel. Die Mutter hatte noch nie zuvor eine Schönere gesehen. Sie freut sich sehr über das Geschenk.

„Wo hast du denn die Muschel her?“ fragte sie neugierig ihre Tochter.

„Es gibt eine besondere Stelle auf der anderen Seite des Ufers, wo es diese Muscheln gibt. Dort habe ich sie für dich geholt.“

„Für ein Geschenk brauchst du doch nicht so einen langen Weg auf dich nehmen“ sagte die Mutter.

„Mutter, der lange Weg ist aber ein Teil des Geschenkes.“ antwortete ihre Tochter …

Burkhard Heidenberger

Geschichtenliebe 9

Vielleicht sollten wir alle mal solche Kurzgeschichten aufmerksam lesen bevor wir in die Geschäfte stürmen und völlig planlos und krampfhaft versuchen ein „passendes“ Geschenk zu finden. 😀 Es ist wirklich so, sehr oft ist weniger viel viel mehr, erkennt man es richtig!

Eine kurze aber aussagekräftige Geschichte, die mir immer wieder einfällt wenn es um Geschenke geht. Übrigens sind Geschenke genauso viel wert, wie die Liebe, mit der sie ausgesucht wurden …

Ich wünsche DIR eine schöne Woche und freu mich auf DICH – wenn wir uns hier wiedersehen.

Vor einer Woche habe ich ein besonderes Päckchen erhalten. Ich mag  ja jegliche Art von Sendung, die an mich adressiert sind, doch ganz besonders habe ich mich aber auf dieses gefreut! Nicht nur weil ich sehr gespannt darauf war, wie es ist einen Bericht von sich selbst darin zu finden und zu lesen – worüber ich mich auch richtig freue #breitgrins …, sondern weil der Titel und die  Beschreibung dieses Buches für mich sehr vielversprechend klang!

Verstecken gilt nicht!

Das neue Buch „Verstecken gilt nicht!“ (Link zum Buch auf Amazon) von der sehr sympathischen und vor allem authentischen Melina Royer, besser bekannt durch den Blog Vanilla Mind. Über ihren Blog haben wir uns auch kennen gelernt. Wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls zu einem Artikel wo es über Schüchternheit ging … 🙂

Wer ist nun Melina Royer?

Melina Royer betreibt mit ihrem Mann gemeinsam ein erfolgreiches Business,  dabei geht es um strategisches Marketing und visuelle Kommunikation. 2014 kam dann ihr Blog Vanilla Mind zur Welt, ein Blog bei dem es um Persönlichkeitsentwicklung für Schüchterne geht.

Sie selber beschreibt sich als „Angsthase“, Kopfmensch und Dauergrüblerin. Sie nennt sich „Was wäre wenn“ Spezialistin. Doch vor allem ist sie eine Frau die anderen Menschen Hoffnung gibt, und ihnen Mut macht, weiter zu kämpfen und nicht dem Rückzug zu verfallen. Als selbst Betroffene hat sie viele Hürden gemeistert, nicht aufgegeben und schon gar nicht den Kopf in den Sand gesteckt! Sie hat sich eine Menge Strategien zurecht gelegt um da zu sein wo sie heute ist. Eine erfolgreiche junge Frau die trotz ihrer Schüchternheit ihr Umfeld begeistert und die Welt erobert. Sehr offen und kurzweilig erzählt sie von ihrem Weg vom unsicheren Mädchen zur selbstbestimmten Unternehmerin.

Das Buch hier auf meinem Blog vorzustellen macht mir wirklich Spaß!

Ich schreibe ja nicht zum ersten Mal über Gelesenes, doch gibt es dieses mal einen kleinen Unterschied.

Ich glaube ich wurde gestalkt, über viele Jahre hindurch! 

Schon beim Lesen der ersten Seite von Verstecken gilt nicht! dachte ich: „Hey Melina schreibt über mich!“. Ich weiß ja nicht wie es dir geht wenn du Sachen liest die nur du selbst wissen kannst, weil DU so tickst, so fühlst und dich in vielen Situationen genauso verhältst wie es in einem Text angeführt ist! MIR war das beinahe etwas unangenehm und versetzte mich sofort in Situationen die zwar schon eine Weile her sind, aber immer wieder aktuell werden sobald ich damit in Berührung komme.

Melina stellt gleich zu Anfang ihres Buches die Fragen:

  • Was denken die Leute über mich?
  • Wie sehe ich gerade aus?
  • Mache ich mich lächerlich?
  • Was, wenn ich etwas falsches sage?

Diese Fragen gehören, obwohl eine davon keine zu grosse Rolle mehr spielt, fest zu meinem Leben und sind wie in Stein gemeißelt. Menschen die mich jetzt nicht so gut kennen, bezeichnen mich als selbstbewusst, sehr oft auch als arrogant, was aber nur auf meine Unsicherheit zurückzuführen ist … und als ein Mensch der vor nichts und niemand zurückschreckt. Es heißt sogar ich bin unsensibel und egoistisch. PUNKT.

Menschen die mich gut kennen, wissen vom Gegenteil zu berichten. In der Schule wurde ich gehänselt, meinen Eltern entsprach ich ebenfalls nicht und Freunde hatte ich wenige … wie auch wenn ich niemanden ansprach. Im Laufe meines Lebens änderte sich manches, ich hatte meine eigene Taktik integriert zu werden. Melina beschreibt ihre eigene Geschichte sehr lebhaft, so glaubt man mitten drin zu stehen, zumindest wenn man zu der Spezies „Schüchtern und Unsicher“ gehört.

Mit vielen auch wirklich witzigen Erlebnissen schildert sie ihre eigenen Erlebnisse und nimmt den Leser auf jeder weiteren Seite an der Hand um weiter zu gehen. Strategie und Motivation nenne ich das jetzt mal, was ihr richtig gut gelungen ist! Besonders schmunzeln musste ich bei den Satz: „… ich dachte ich stehe in einem Raum voller hungriger Pitbulls, die nur auf einen Fehler von mir warteten …“ da ich ja selber einen Pitbull habe, kann ich dir liebe Melina nur sagen … dieser Pitbull würde dich für jeden Fehler extra lieben :-), das ist anders als bei uns Menschen. Ich weiß natürlich wie es gemeint war …

Sehr gut gefallen hat mir

Ich lese sehr gerne und sehr viel. Und wenn ein guter Innhalt auch eine optisch schöne Verpackung mitbringt, so gedruckt ist, dass ich nicht zwei Brillen übereinander tragen muss um es entziffern zu können und der „Griff“ ein Wohlgefühl auslöst … dann ist alles schon mehr als gut! Ja es tut mir leid, ich gehöre zusätzlich auch noch zu den Menschen die überdurchschnittliches Feingefühl besitzen und solchen Reizen wirklich verfallen sind! 🙂

In Melina`s Buch ist von Anfang bis zum Ende nichts Negatives über Schüchternheit zu finden! Im Gegenteil, ein wenig Schüchternheit kann wie ein besonderes Schmuckstück getragen werden, vorausgesetzt man ist bereit an sich zu arbeiten. Das Alte sein zu lassen und die Energie in Neues zu stecken!  

Es ist kein therapeutischer „Ratgeber“, sondern ein Buch voller Strategien, mit vielen Ritualen und Affirmationen, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf so etwas reagiere ich nämlich allergisch #lach! Ein Buch darf auf mich keinen Druck ausüben und schon gar kein schlechtes Gewissen hervorrufen und DAS hat es auf keinen Fall – wie hätte ich es sonst an einem Tag gelesen?

Wichtig ist mir noch zu erwähnen, Melina Royer ist eine dreißig jährige Frau, die darüber schreibt wie es ist, unsicher, ängstlich, perfektionistisch veranlagt und gleichzeitig hochsensibel zu sein. Es ist keine Frage des Alters, diese Eigenschaften in sich zu tragen! Ich bin eine Frau mit gut fünfzig Jahren und habe immer noch mit manchen dieser Probleme zu kämpfen.

Dieses Buch motiviert und schenkt die Hoffnung, daß es NIE zu spät ist neuen Mut zu finden und eigene Chancen zu ergreifen.

 > Ich kann versagen akzeptieren, keiner ist perfekt. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist, es nicht zu versuchen.<  Zitat aus ihrem Buch. Und dem kann ich mich nur anschließen.

Fazit:

Für schüchterne oder solche die es noch nicht genau wissen es zu sein – kaufen – lesen – davon profitieren! 🙂 Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

In diesem Sinne – Verstecken gilt nicht, selbstbewusst statt unsichtbar …

PS: Und wenn du das Buch liest findest du auf Seite 130 ein paar Worte von mir! 😉

Sich anzunehmen wie wir sind fällt uns allen manchmal gar nicht so leicht. Ein Lernprozess den jeder von uns durchmacht. Authentisch sein – ein Wort worin ich mich persönlich sehr sicher und wohl fühle! Sich so zu zeigen wie man ist mit allen Ecken und Kanten, mit seinen liebenswerten Ticks, die jeder in sich hat. Einfach mit seiner komplexen Persönlichkeit ein besonderer Mensch zu sein. 

Bei mir hat es sehr lange gedauert bis ich zu mir selbst und meinem ICH stehen konnte. Immer die Angst im Genick, von anderen nicht gemocht zu werden, würde ich mich so zeigen wie ich bin. Die Tatsache es ohnehin NIE allen recht machen zum können und von ALLEN gemocht zu werden, kam bei mir erst später an. 🙂

Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die den Nagel auf den Kopf trifft.

ICH BIN ICH …

Als kleines Kind wollte ich so sein und so werden wie meine Eltern, Geschwister oder andere Vorbilder, die ich bewunderte. Als ich grösser wurde, erkannte ich: „ICH BIN ICH!“ Ich selbst fühlte und handelte anders als meine Ideale. Nirgendwo sah ich Menschen, die genauso waren wie ich. Manche waren mir in manchen Dingen ähnlich, aber niemand genauso wie ich.

Als ich mich zum Teenager entwickelte, fand ich vieles, was mich an mir störte. Ich versuchte so zu sein, wie mich andere gerne hätten. So konnte ich es nie jemanden recht machen und am wenigsten mir selbst!

Als ich erwachsen wurde, fühlte ich mich am Besten, wenn ich authentisch war. Ich erkannte: „ICH BIN ICH“ und alles an mir gehört zu mir! Ich dankte meinem Körper und meinem Geist mit all seinen Gedanken. Ich  sah alles mit dem Blick der eigenen Augen und erkannte meine eigenen Gefühle. Mein Mund sprach meine eigenen Worte, egal ob höflich, hart, liebevoll, wahr, enttäuscht oder  verzweifelt – in Bezug auf mich selbst oder auf andere Menschen.

Manchmal verwirrte mich die Palette meiner Gefühle. Ich litt unter meinen Niederlagen und erfreute mich an meinen Erfolgen. Ich erkannte: All dies gehörte zu mir, wie meine Wünsche, Träume und Ziele. Im Laufe der Jahre lernte ich mich immer mehr selbst kennen und lieben. Auch wenn ich manchmal Seiten an mir entdeckte, die mich verwirrten oder mir Probleme  verursachten. Ich blieb freundlich und liebevoll zu mir selbst.

Ich fand den Mut nach lösungsbringenden Möglichkeiten zu suchen. Als ich in die „reiferen Jahre“ kam, veränderte sich mein Äusseres ebenso, wie der Stil meiner Kleidung. Doch ich blieb ICH. Ich sprach meine eigenen Worte und Überzeugungen, manchmal ein bisschen frecher oder auch diplomatischer. Ich mass meinen Schwächen weniger Wert bei und konzentrierte mich auf meine Stärken.

Als ich alt wurde, kümmerte ich mich nicht mehr um die Fehler die ich gemacht hatte. Ich war stolz auf alles was ich in meinem Leben erreicht hatte. Ich bedauerte NIE, was mir verwehrt blieb – höchstens das, was ich mich NIE getraut hatte anzugehen. Heute lebe und geniesse ich jeden Moment. Obwohl mein Körper immer müder wird, bleibt mein Geist hell und wach. In vielen Stunden erfreue ich mich an meinen Erinnerungen und Erlebnissen.

Wenn mir heute die Frage gestellt wird. „Was ich in meinem Leben am meisten bereut hätte?“ … schmunzle ich und sage: „All die Momente, in denen ich nicht ich selbst war …!“

Aus dem Buch „Inspirationen für´s Herz“ von Gisela Rieger

Wie geht es DIR im Alltag, verstellst DU dich oft? Oder wobei und vor allem bei wem verstellst DU dich? Was befürchtest DU wenn DU dich so zeigen würdest wie DU wirklich bist? Welchen Gewinn hättest Du, wenn du mehr DU sein würdest? Solche Reflektionsfragen sind immer wieder spannend für einen selbst.

Lass mir deine Gedanken dazu da, ich freu mich wie immer.

Alle träumen wir davon ein nettes, schickes und gemütliches Traumhaus zu besitzen. Wenn es geht in einer besonders angenehmen Lage. Das kann für den einen mitten in der City sein um nicht jeglichen Anschluss zu verlieren, für den anderen ein Platz im Grünen wo sich Fuchs und Hase „gute Nacht“ ins Ohr flüstern oder eine Hütte am Berg? Weil man zurück zum Ursprung will oder ein Haus am Wasser. Jeder hat sich darüber schon mal in seinen Gedanken verlaufen wie es denn wohl aussehen würde, hätten wir die Möglichkeit unser Sweet Home dort hinzustellen wo es uns gefallen würde.

Der Traum vom idealen Haus

Ich bin auf diesen Gedanken durch einen Artikel in einer Zeitschrift gekommen. Ganz Fett gedruckt stand die Frage „Wo würden sie ihr Traumhaus bauen …“ und damit die Entscheidung nicht so schwer fällt, waren auch gleich eine Menge Vorschläge samt toller Häuser und Landschaften abgebildet. Ich hab mir mit diesem Beitrag das Warten verkürzt, kurz darüber nachgedacht und mich am Abend nochmal damit auseinander gesetzt.

Der Traum vom idealen Haus, ist auch mit dem Traum von einem besseren, glücklicheren und zufriedenerem Leben verknüpft. Hätte ich statt einer kleinen 3 Zimmer Wohnung ein schönes Haus mit Garten und kleiner Terrasse am Waldrand stehen, würde es mir sicher sehr viel besser gehen! Ist das nun reines Wunschdenken? Eine fantastische Überholung unseres Lebens? Kann es sein das da vielleicht mehr dahinter steckt … hinter unseren Traumhäusern?

Der Standort deines Traumhauses verrät viel über dich und deine Verfassung

Wie mir ja nicht unbekannt ist, weiß ich natürlich das jede Handlung, Gestik, Mimik, Kleidungsstil, Wohnungseinrichtung, Lieblingsfarbe und blablabla, eine Menge über uns aussagen kann. Stimmen wird es möglicherweise nur zum Teil, aber ein kleiner Bruchteil bewahrheitet sich doch immer! Was ich aber nicht wusste, jedoch sehr interessant finde ist diese „Traumhaus – Geschichte“. 🙂

Es passt SO unsagbar gut zu meinen Bedürfnissen und Wünschen! Ich hatte ja schon mal in einem Artikel von mir ein sehr ähnliches Thema aufgegriffen. Genau DAS ist ja noch immer ein Traum von mir! <3 Nur als ich genauer darüber nachgedacht habe tat ich mir endlos schwer eine Entscheidung zu treffen was „mehr“ Priorität hat ?!

ICH bin unmässig wie beim Essen *lach*

Zurück zum Standort: ICH brauche das Wasser um mich … am besten das Meer, das ist fix. Aber ich finde es auch so romantisch ein Blockhaus zu haben, in den Bergen oder in Kanada? Schlicht und einfach ohne viel Schnick Schnack. Alles selbst zu machen und sich in der Ruhe der Natur so richtig wohl zu fühlen.

Auf der anderen Seite fände ich ein stylisches Architekten-Haus mit viel Glas, lichtdurchflutet, mit riesigem Pool umgeben von viel Grün auch toll. Ich könnte mich austoben was das Einrichten betrifft, würde den ganzen Tag Deko umstellen und frische Blumen schneiden um sie auf den Tischen zu verteilen. Ja und so ein wohnliches Hausboot würde mir auch gefallen!

Tut mir leid ICH kann mich nicht so richtig entscheiden. Was jedoch alle drei Objekte gemeinsam haben – SIE liegen am Wasser und da ich mich zum Meer noch mehr hingezogen fühle … bleibe ich wie schon bei meinen Tagträumen erwähnt, beim weißen Haus mit Veranda und Schaukelstuhl direkt am Meer. (Man wird doch wohl noch nachdenken dürfen *lach*)

So, also wo soll dein Traumhaus jetzt stehen?

Du hattest jetzt genug Zeit zum Nachdenken … welcher Standort darf es sein? DU solltest dir vorher sicher sein wo du hinwillst und anschliessend kannst du hier erfahren was dein gewählter Platz über DICH zu sagen hat. Bereit?

Am Meer

Denkst DU so wie ich und fühlst dich am Meer sehr wohl? Geht es dir automatisch gut wenn du den ganzen Tag von der Sonne umgeben bist und geniesst du die feine Brise, die dir den ganzen Tag dein Gesicht streichelt? Haha … ICH verstehe dich total, da fühle auch ICH mich zu Hause. Aber was bedeutet es, seinen Platz am Meer inkl. Traumhaus gefunden zu haben?

  • diese Menschen sind Freigeister, wir träumen davon unsere Kreativität ausleben zu dürfen
  • wollen dem Leben eine künstlerische Richtung geben
  • verspüren eine große Sehnsucht nach Unabhängigkeit
  • wollen Neues zu erkunden
  • es warten noch viele Träume darauf gelebt zu werden
  • wollen den Horizont erweitern

Es heisst ja nicht umsonst – das Meer ist die Wiege der Menschheit, der Ursprung des Lebens. Der Ozean ist ein Symbol für Geheimnisse, gefährlich und sicher zugleich. Alles passt punktgenau wenn ich dabei an mich selbst denke! 🙂

In den Bergen

Berge, besonders im Winter haben auch für mich eine besondere Faszination! Bist DU sehr naturverbunden kann ich mir gut vorstellen dass du da dein Traumhaus hinstellst. „Aufi aufn Berg.“ Im Sommer wandern und biken, im Winter Schnee-Sport. Ja und abends zurück ins Sweet Home, perfekt. Klingt auch nicht schlecht. DEIN Platz? Was sagt es aus über dich?

  • diese Menschen haben den Wunsch nach Kontrolle
  • sie sind unabhängig und verlieren nicht gern den Überblick
  • sie lieben es Zukunftspläne zu schmieden und in die Ferne zu blicken
  • diese Menschen werden auch aufgefordert ihr Schicksal in die Hand zu nehmen – wichtige Entscheidungen zu treffen

Siehst du dich darin wieder?

In Stadtnähe

Ich kenne sehr viele Menschen die niemals aus der Stadt wegziehen würden. Sie erklärten mir dabei immer sie würden sich von der Welt „abgenabelt“ fühlen! Sie brauchen den Kontakt zu Menschen … immer ohne Gesellschaft würden sie sich nicht wohl fühlen. In den Bergen oder am Meer würde ihnen die kulturelle Vielfalt fehlen, was ja auch so ist. Man müsste viele Kilometer auf sich nehmen um das geboten zu kriegen. Eben nicht Jedermanns Sache. Wie ticken diese Menschen?

  • diese Menschen wollen frei, flexibel und spontan sein
  • sie möchten ihre Talente „entfalten“
  • falls sie eine Rückzugsmöglichkeit suchen, können sie in die Anonymität abtauchen – unsichtbar werden
  • sie neigen jedoch auch dazu, zu wenig ihren wahren Bedürfnissen nachzugehen
  • sie haben auch Angst bei Problemen in die Tiefe zu gehen

ICH war vor einiger Zeit ein 100%iger Stadtmensch. Um kein Geld der Welt hätte ich mich versetzen lassen! Diese angeführten Punkte beschreiben das alles nochmal korrekt. Vor allem der vorletzte Punkt passte damals genau auf mich.

Im Wald

Ein idyllisches Häuschen an einer Lichtung am Waldrand … da kenn ich jemanden, die da SOFORT gerne wohnen würde! Ich persönlich bräuchte noch einige Hunde zu Monja dazu, dann würde ich das Wochenende auch dort verbringen! 🙂 Menschen die gerne versteckt im Wald leben würden sind …

  • eher zurückhaltend und passiv
  • eine geheimnisvolle Aura umgibt sie
  • sie suchen eher die Distanz zu anderen Mitmenschen
  • und  möchten sich gerne von äusseren Einflüssen fernhalten
  • dem Sinn des Lebens auf der Spur gehen
  • dem Leben eine Auszeit geben, das ist ihr Plan

Oftmals suchen wir abgeschiedene Plätze um einfach Ruhe zu finden. Dann wenn einem die Orientierung fehlt oder sie einfach verloren gegangen ist, haben wir das überstanden stehen die Türen für andere wieder offen, wir sind bereit wieder Nähe zuzulassen … Sollten wir vielleicht alle mal machen – ein paar Tage in den Wald ziehen! *zwinker*

In der Wüste

Ich liebe die Wüste. Drei Tage in einem Beduinen-Dorf gelebt, haben mir gezeigt wie schön das sein kann. Ich meine ja ohnehin das der Orient meine Heimat gewesen sein muss, wäre ich schon mal auf der Erde gewesen. >lautlach<  Die Magie und der Zauber der Weite, ein Traum den ich gerne mal leben wollte. Du auch? Was bedeutet dieser Standort, würdest du dort deine Zelte aufschlagen … (und wohlgemerkt – Beduinenzelte können traumhaft schön sein!)

  • diese Menschen brauchen Abstand und lieben vielleicht sogar die Einsamkeit
  • sind auf der Suche nach sich selbst
  • verfügen über ein enormes kreatives Potential
  • vernachlässigen häufig ihre emotionalen Bedürfnisse und sind dadurch nicht glücklich

Auch hier wieder finde ich mich in den Zeilen wieder, drehe ich das Rad der Zeit zurück. Die Wüste ist ein magischer Ort, der wie kein anderer uns die Möglichkeit zur inneren Einkehr bietet und sie hilft uns auf der Suche nach uns selbst.

Fazit

Eine interessante Variante uns selbst ein wenig besser kennen zu lernen. Ein schöner Gedanke, sich mit den eigenen Vorstellungen vom „wo möchte ich wohnen“ zu beschäftigen. Über die Auswahl unseres Lebensplatzes kommuniziert unser Unbewusstes direkt mit uns.

MEINE Seele zieht mich also ans Meer, DICH vielleicht in die Wälder oder DU bleibst doch lieber in der Stadt. Unsere Seele führt uns dorthin, wo sie uns auf ihre Bedürfnisse aufmerksam machen will. Schön wäre es natürlich den Gedanken in die Tat umzusetzen … aber wer weiß, Träume sind dazu da um gelebt zu werden! 🙂

Ich würde mich sehr über deine Meinung freuen, sind Punkte dabei die so gar nicht passen ? Schreib mir doch bis bald.

Freunde … Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Persönlich gehöre ich zu den Menschen die nicht behaupten können Unmengen an Freunden zu haben, es sind eher wenige die dieses Prädikat tragen. Wenn man dann von einem wahren Freund gekränkt wird, ist dies eine schmerzliche Erfahrung wenn nicht eine große Enttäuschung! Wie wir aber solche Geschehnisse sehen sollten, erzählt uns diese Kurzgeschichte, die es uns wunderbar und in klarer Einfachheit lesen lässt. 🙂

Die Geschichte von zwei Freunden

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.“

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder von dem Schrecken erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein.

„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt. „Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?“

Der andere Freund antwortete:“ Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann sollten wir es in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.“

Verfasser unbekannt

Vertrauen und gegenseitige Zuneigung – auf diesem Fundament sollte Freundschaft basieren. Menschen die sich mögen um ihrer Selbstwillen, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, einander zuhören, füreinander da sein … DAS ist Freundschaft!

Hoffentlich hast du die „Richtigen“ an deiner Seite, eine schöne Zeit mit ihnen und ich hoffe wir treffen uns in zwei Wochen wieder wenn es heisst Geschichtenliebe #8

Ich muss es mir leider wirklich selber eingestehen: Je älter das ich werde, umso schneller rast die Zeit vorbei! Das ICH dies mal genauso sagen würde wie es meine Eltern oft getan haben … kann und will ich eigentlich gar nicht wahrhaben. Die Tage stellte ich mir selber wieder diese Frage: Rast die Zeit wirklich so schnell an mir vorbei oder bin ich langsamer geworden bei meinen täglichen Tätigkeiten? Kaum hat der Tag begonnen, ist er auch schon wieder vorbei … dabei stand soviel am Plan. Nehme ICH mir zuviel vor? Kann es daran liegen, oder bin ich definitiv langsamer geworden? Ich muss sagen – das Letztere scheint eher der Fall zu sein …

Immer diese Zeit

ZEIT zu haben, ZEIT sich zu nehmen, ZEIT, ZEIT, ZEIT … ZEIT ist etwas sehr knappes, das wissen wir ja. Unterhalte ich mich mit Menschen ist das immer wieder ein Hauptthema. Keine Zeit zu haben umgibt dich mit der Aura von „Wichtigkeit“ oder es ist einfach nur eine Ausrede, weil wir keinen Bock auf irgend welche Treffen haben! Ist so. Denke ich dabei an MICH selbst, muss ich ebenfalls sagen das manche Verabredungen immer schwieriger werden für mich. Einerseits möchte ich mich dem Stress nicht ausliefern, mehrere Freundschaften an einem Tag mit einem „muss“ am Laufen zu halten, auf der anderen Seite habe ich aber oftmals auch keine Lust mehr, mich nach einem ausgefüllten Tag auf ausgehreif zu trimmen und mich mit Freunden zu verabreden und mir dabei ständig das Gähnen zu verkneifen! All DAS hätte es vor einiger Zeit noch überhaupt und gar nicht gegeben!

Statussymbol ZEIT

Ich hetze der Zeit immer hinterher, und es kommt mir vor als sei sie mir immer eine Nasenlänge voraus, SIE muss immer einen Schritt vor mir sein … das nervt mich manchmal. Vor einiger Zeit wäre das noch cool gewesen. Die Zeit ist ein Statussymbol geworden, je voller dein Timer umso „wichtiger“ bist du.

Hätte ich damals gesagt „Ja da und da hätte ich Zeit und frei“, es wäre undenkbar gewesen das gleichzusetzen mit: ICH bin nicht wichtig, nicht erfolgreich oder habe keine Freunde die sich für mich interessieren – mit einem Wort, ICH wäre eine Langweilerin! Zeit zu haben ist beinahe so als hättest du einen grossen Pickel auf der Nase – ein Makel, der an dir haftet und dich sogar etwas abstempelt. Also eine sofortige Zusage auf die Frage „Hast du morgen Zeit?“ ist – passt du dich den „Wichtigen“ an, sehr uncool! 🙂

ICH habe wahrscheinlich wieder mal etwas verschlafen, weil ICH da anders ticke. Mir ist es ziemlich egal ob es (und so scheint es), zum guten Ton gehört sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Es werden Ausreden gesucht und erfunden, vertröstet und rumgemacht und wenn du Glück hast, wird kurz vorher abgesagt … viele machen sich die Mühe gar nicht und falls du sie beim nächsten Mal triffst und darauf ansprichst, kommt ein maximales „Ups, total verschwitzt“. Wenn ICH keine Lust habe brauche ich nicht wichtig in meinem Timer rum zu blättern und dann zu sagen „Tut leid … komplett voll“. NÖ, da kommt ein ehrliches sei mir nicht böse aber ich diese Woche keine Lust mehr!

Gehen wir anders mit der ZEIT um wenn wir älter werden?

JA. Oft denke ich darüber nach dass ich eigentlich die Hälfte meines Lebens hinter mir habe. Hab ich diesen Gedanken, bekomme ich eh gleich einen Panikanfall gg – ICH hab doch noch so viel vor, was ich noch alles erleben und schaffen möchte, das geht sich nie und nimmer aus!

Und genau das ist dann der Punkt, wo ich mir selbst viel Projekte „umhänge“ und auch gleichzeitig beginne … wie das endet kannst du dir sicher denken – in einem heillosem Durcheinander. Ich bin mit meiner Waagschale zwischen Tun und Lassen noch nicht ganz im Klaren. Ich schaffe es noch nicht, die Schnelligkeit von der Langsamkeit zu trennen. Meinen Tag bewusster zu strukturieren, konzentrierter EINER Aufgabe nach zu gehen. Aber ICH arbeite daran und bemühe mich … (nicht immer) >lautlach<. Da meine Tätigkeit jetzt auch eine andere ist als noch vor 2 Jahren und ich nicht mehr fremdbestimmt arbeiten muss, mir meine Zeit eben selbst einteilen darf und kann, passiert es oft das ich mich von Nebensächlichkeiten leichter ablenken lasse … Ich hab ja eh ZEIT! 

Die Gangart ändern

Oftmals vergesse ich das ich meine „Sprint-Schuhe“ ausziehen darf und mir eine andere langsamere Gangart zulegen kann. Ich habe eben jetzt die Freiheit, nur noch das zu tun woran ich gerne arbeite, mit Menschen die mag und liebe und das in einer Zeit die mir passt. Wichtig dabei ist es, die richtige Balance zu finden, zwischen Geschwindigkeit und Muße, alten Gewohnheiten und neuem Erleben. Wiedermal eine Herausforderung der ich mich stellen werde! Fakt ist, älter werden bedeutet intensiver Leben und das ist Grund genug sich auf jedes weitere Jahr das kommt zu freuen!

Es würde mich natürlich brennend interessieren wie es mit deinem Zeitempfinden in einem gewissen Alter steht? Schaffst du alles genauso gut und schnell wie früher? Ich bin gespannt auf deine Antwort.