Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.

Schenken – DAS Thema schlecht hin und jetzt ein paar Wochen vor Weihnachten in aller Munde. Für viele ein Akt voll Stress. Für die einen ist es ein großes Bedürfnis, andere haben sich dem großen „schenken und beschenkt werden“ Spektakel entzogen. Schenken macht Freude. Es gehört zu den schönsten zwischenmenschlichen Aktionen die uns von klein auf gelehrt wurden. Schenken wir etwas, möchten wir dadurch unserem Gegenüber unsere Verbundenheit und unsere Wertschätzung zeigen und ihm damit Freude bereiten. Die Weihnachtszeit wird vermehrt dafür genutzt um Menschen zu beschenken die uns am Herzen liegen, Freude zu bereiten … auch wenn Weihnachten für mich etwas anderes symbolisiert als Geschenke, Geschenke und nochmals Geschenke.

Das Ritual des Schenkens

„Schenken“ gehört zu den positivsten sozialen zwischenmenschlichen Handlungen. Wir freuen uns beschenkt zu werden und freuen uns wenn wir anderen Freude bereiten können. Wir verspüren Dankbarkeit ob als Geber oder Nehmer. Dankbar darüber zu sein gehört zu den ersten „Benimmregeln“, die wir als Kinder schon von unseren Eltern eingetrichtert  bekommen haben und die wir wieder unseren Kindern weiter gegeben haben. Ich erinnere mich noch sehr genau wenn es hieß: „Na wie sagt man da?“ oder ein Schups von hinten mit den Worten begleitet „Sag schön DANKE …“! Mit diesen oder ähnlichen Sätzen wollten unsere Eltern uns zu dankbaren und höflichen Menschen erziehen.

Schenken ohne zu erwarten

Schenken ohne Anlass – die edelste und die aufrichtigste Form des Schenkens, wie ich finde. Überraschend für den Empfänger und ohne Erwartung seitens des „Gebers“. Gelingt uns das wirklich? Wir sagen es alle – jedoch stimmt es wirklich und erwarten wir wirklich nichts? Also ICH kann von mir sagen das ich es nicht schaffe. Ich wünsche mir immer eine positive Reaktion  auf meine Gabe.

Möglicherweise ist es dir auch schon mal passiert, du überreichst einen Freund, Bekannten oder der Familie ein Geschenk oder du wirfst einem Obdachlosen eine zwei Euro Münze in seine Schale – und als Reaktion kommt: NICHTS. Kein freudiger Gesichtsausdruck, kein Dankeschön … es folgte eher ein schnippisches „Was soll ich mit zwei Euro?“ Oder es wurden Geschenke abgelehnt und nicht einmal aufgemacht solange man anwesend war. Eine Unart die mich wirklich verletzt hat!

In mir machte sich dann sofort ein unangenehmes Gefühl breit. Ich konnte es nicht nachvollziehen und ich ärgerte mich. Wo war die Dankbarkeit geblieben die mich meine Eltern lehrten aber selbst nicht gebrauchten? Warum war der Mensch der in der Fußgängerzone am Boden saß, unfreundlich und beschwerte sich weil ich „nur“ zwei Euro gab? Offensichtlich erfolgte mein Schenken und Geben doch nicht so bedingungslos und ohne Erwartungen. Ich wünschte mir Dankbarkeit.

Bedingungslos geben heißt nichts erwarten

Es ist wie mit  so vielen anderen Situationen auch im Leben. Man muß daran arbeiten und lernen um mit solchen, für mich waren es Enttäuschungen, richtig umgehen zu können! Selbstverständlich ist es ein tolles Gefühl, wenn ein Geste, eine Spende an Bedürftige honoriert wird. Jedoch sollte es nicht zur Bedingung gemacht werden. Natürlich sollte ein „Danke“ eine Selbstverständlichkeit sein. Wie auch für mich ein freundliches Lächeln ebenso dazugehört … jedoch manche dieser Menschen haben es nicht erlernt. Wenn wir diese Erwartung nicht erfüllt bekommen – der andere reagiert nicht so wie wir es uns erwarten – folgt ein negatives Gefühl, die Enttäuschung.

Neale Donald Walsh sagt: „Erwartungen ruinieren Beziehungen und Freundschaften …“ Wenn wir nämlich von vornherein erwarten das unser Geben mit Dankbarkeit honoriert werden muss, dann ist es nicht bedingungslos. Erwarte nichts dann wirst du nicht enttäuscht, heißt es ja und das stimmt. Was in Wahrheit nichts anderes bedeutet als das wir unsere  Gefühle und unsere Stimmung nicht davon abhängig machen sollten ob unser Mitmenschen unser Tun, Geben und Schenken gebührend mit Dankbarkeit würdigen! Klingt hart, ist hart aber ist so.

Wenn wir wirklich jemandem ein Herz-Geschenk machen, ihm Freude bereiten möchten, dann sollten wir es einfach tun! Und zwar ohne Erwartung auf Erwiederung. Dieses bedingungslose Geben bedeutet Freude. Erwartung hingegen bedeutet einen Mangel zu spüren. Keine Erwartungen zu haben, heißt mit sich selbst und dem eigenen Leben im Reinen zu sein.

Schenken zu Weihnachten

Das Schenken ist so alt wie die Menschheit selbst. Das große Schenken am Heiligen Abend wird für viele ein Thema sein, das ist klar. Das die Sache mit dem “ Wir schenken uns heuer nicht’s …“ für viele von uns wieder eine schwierige Angelegenheit werden wird ist auch amtlich. Es funktioniert meistens nicht. Es kommt immer wieder zum Supergau, DU bekommst, aber hast dich selber an die Abmachung gehalten. Wo dann auch schon wieder ein schlechtes Gefühl in uns hochsteigt und der andere möglicherweise eine Erwartung in sich trägt?! Ich kann dazu nur einen Tipp abgeben, da ich selber die letzten Jahre immer wieder in diese Lage kam. Einfach und ehrlich darauf hinzuweisen das war nicht so vereinbart, aber man sich ehrlich und aufrichtig darüber freut. Es hat länger gedauert bis ich es geschafft habe wirklich kein „Notfall-Geschenk“ in der Tasche mitzuschleppen. :-) In der Zwischenzeit hab ich kein schlechtes Gewissen mehr an sogenannten aufgezwungenen „heute ist großer Geschenketag“ meine Ankündigung nichts mehr zu schenken, auch durchzuziehen. Wie anfangs erwähnt – Schenken ohne Anlass – gefällt mir persönlich wesentlich besser da alles was üblich und erwartet wird, MIR ohnehin gegen den Strich geht! :-)

Fazit des Ganzen: Ich finde es eine großartige Gelegenheit, die Reaktionen der Anderen und auch deine eigene genauer anzusehen wenn du gibst und bekommst. Deine ehrlichen Gedanken dabei zu durchkämmen. Was empfindest du? Macht es dir Freude oder nervt es dich? Gelingt es dir ohne Erwartung zu schenken? Eine Erfahrung die mich zum Nachdenken animierte.

Freude durch schenken ist das eigentliche Geschenk.

Manfred Hinrich

Ich wünsche DIR auf jeden Fall das richtige Gefühl das du zum Schenken und annehmen brauchen kannst! Lass es DIR gut gehen aber vor allem – lass DICH nicht hetzen in dieser hektischen Zeit.

Jahresabschluss bzw. Lagebericht

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines Geschäftsjahres. Die finanzielle Lage und der Erfolg eines Unternehmens wird festgehalten. Lageberichte werden erstellt … genauso geht es mir wenn sich das gegebene Jahr langsam bei mir verabschiedet – mit dem kleinen Unterschied, dass ich mir um keine Firma Gedanken mehr machen muss, es geht nur um mich. Um meine persönlichen Finanzen, meinen „Erfolg“ und mein Leben. 

Ich kann es ja kaum glauben dass schon wieder alles vorbei ist, es hat doch gerade mal erst begonnen das Jahr 2017! Anfang diesen Jahres hatte ich schon im Voraus Termine bis November. Da wusste ich, dieses Jahr ist für mich verplant. Fremdbestimmt wohlgemerkt was ich absolut nicht mag, nur leider gibt es Termine die man wahrnehmen muss und wenn ich ehrlich bin und dabei zurückschaue … es war gut wie es war!

Nun sitze ich hier … Anlass einen Augenblick innezuhalten, nachzudenken und zurückzuschauen. Mich zu fragen: War es ein gutes Jahr? Oder würde ich es lieber archivieren ? Bin ich zufrieden mit mir und meinem Tun? Habe ich meine Ziele erreicht? Gab es gesundheitliche Veränderungen (Natürlich gibt es sie … nix wird besser im Laufe der Zeit)? Kann und darf ich dankbar sein über Menschen die mich begleitet und gestärkt und an mich geglaubt haben? Gab es neue Menschen die ich kennenlernen durfte und die mein Sein positiv veränderten? …  Oh mein Gott, die Fragen würden mir nicht ausgehen!

Ob aber nun ein Jahr gut oder schlecht verlaufen ist immer eine Frage der Ansicht und ist abhängig davon wer sich die Frage stellt.  Ist das Glas halb voll oder halb leer? Es ist immer nur ein Tropfen im Strom unserer Zeit. Die Schicksalsgöttin ist nie gerecht! Den einen überhäuft sie mit Glück im Übermaß und den anderen vergisst sie. Tja, es ist wie es ist – halb voll oder halb leer? Ich bin mir ziemlich sicher das wir in den nächsten Tagen oder Wochen darüber nachdenken werden … ICH wie gesagt auch – nur dieses mal möchte ich es anders angehen. Ich möchte dieses Jahr mal anders reflektieren als wie in den letzten Jahren zuvor. Ich möchte „tiefer“ gehen wenn ich mal so sagen darf! :-)

Ich möchte mir und DIR bewusst machen, wie reichhaltig doch das Jahr gewesen ist. Mit ein paar Fragen an mich/DICH selbst, gewinnen wir eine ganz andere Einsicht. Es tut zudem sehr gut sich die grossen und schönen aber auch kleineren Momente nochmal in Erinnerung zu rufen :-) … auch die schmerzhaften und unschönen Momente haben es verdient. Sie sind bzw. waren ein Teil der letzten 12 Monaten.

Diese 20 Fragen die du gleich von mir bekommst, können wir uns in beiden Bereichen  – Beruflich wie Privat – stellen. Am besten DU wartest eine Mußestunde ab, machst es dir gemütlich und legst dann los. :-)

Viel Spaß und eine Menge Déjà-vu´s!

  • Gab es während des Jahres ein Ereignis das mein Weltbild nachhaltig geprägt hat?
  • Gab es eine besonders schöne Erfahrung, die ich machen durfte?
  • Was hat sich zum Positiven verändert?
  • Auf was kann ich stolz sein und was ist mir gelungen?
  • Konnte ich Probleme hinter mir lassen oder sogar beseitigen und lösen?
  • Hatte ich Ängst oder Sorgen die sich als unbegründet herausstellten?
  • Entscheidungen – welche ist mir am schwersten gefallen?
  • Welches Erlebnis werde ich keinesfalls vergessen?
  • Gab es Menschen die ich kennengelernt habe und die eine Bereicherung für mich sind?
  • Konnte ich mir neue Fähigkeiten und Kenntnisse aneignen die ich das Jahr zuvor vorhatte?
  • Gab es in den letzten 12 Monaten eine “ Premiere“ für mich?
  • Was hat mich besonders berührt, positiv wie negativ?
  • Musste ich etwas loslassen, beenden, verabschieden?
  • Wer oder was war für mich die größte Überraschung?
  • Gab es eine psychische oder physische Herausforderung?
  • Hatte ich herzhafte „Lachmomente“ – wenn ja welche blieben mir in Erinnerung?
  • Wodurch habe ich mich besonders geliebt gefühlt?
  • Konnte ich einen neuen „Lieblingsmenschen“ gewinnen?
  • Wofür bin ich besonders dankbar?
  • Was ist mir wichtig geworden, das vor einem Jahr noch nicht wichtig für mich war?

Ein schriftlicher Jahresrückblick der uns auch unsere Entwicklung deutlich macht, nehmen wir uns die Zeit und beantworten die selben Fragen wieder. Ich liebe es ja sehr in vergangenen Timern zu blättern und zu lesen. Spannend und wirklich interessant was sich in einem oder zwei Jahren so alles verändert hat. Ich persönlich setze mir auch im Anhang an die Fragen, die ich beantwortet habe, gerne ein bis zwei erreichbare realistische Ziele! Egal ob sie gelingen oder nicht – der Zeitpunkt wird kommen da habe ich sie erreicht! :-)

Auch wenn das vergangene Jahr nicht nur aus Zuckerguss bestanden hat, es ist auch wichtig über seine Niederlagen nachzudenken, denn nur so können wir daraus lernen. Vielleicht konnte ich dich ja inspirieren mit meiner Idee – über das vergehende Jahr mal auf eine andere Art und Weise nachzudenken?!

Noch ein kleiner Vermerk: Oft sind die Stunden am Silvesterabend etwas erzwungen … es entsteht eine schöne Stimmung wenn man nach dem Essen diese Fragen mit Freunden oder seinem Partner gemeinsam beantwortet … ein schöner runder Abschluss so das Jahr zu beenden. #zwinker

Ich wünsche DIR noch kein „Gutes Neues“, weil wir uns noch mehrmals bis dahin lesen werden. :-)
Jedoch alles Liebe und bis sehr bald.

Wir alle können frei entscheiden welche Menschen wir in unserem Leben haben möchten. Heute weiß man wie sehr uns unser Umfeld beeinflußt. Wir sind der Querschnitt der 5 Menschen, die uns am meisten umgeben. Man nennt das auch kollektives Bewusstsein. Wir orientieren uns an Glaubens- und Verhaltensweisen sowie an gesellschaftlichen Werten von anderen. Und das ist nicht immer positiv. Das Umfeld, mit und in  dem wir am häufigsten Zeit verbringen, hat einen entscheidenden Einfluß auf unser Leben.

Kennst du die Energie deines Umfeldes?

Ich musste die Erfahrung machen, dass mich verschiedene Menschen aus meinem früheren Bekanntenkreis blockiert haben. Es fühlte sich nicht gut an, als ich merkte das einige dieser Leute meine Visionen und Ziele belächelten, mich nicht ernst nahmen. Wenn kein Zuspruch kommt. Wenn nur Negatives zu hören ist. Wenn ständig nur „Beschwerden-Small-Talk“ geführt wird. Mitleid gesammelt und über das Wetter gschimpft wird.

Es ist schon klar das es uns Menschen nicht ausschließlich gut gehen kann, es auch berechtigt ist sich zu manchem Tagesgeschehen negativ zu äussern und wir auch mal eine Beschwerde bei irgendwem einreichen dürfen! Mir geht es dabei um die Grundeinstellung und die Geisteshaltung die jeder Mensch in sich trägt und für die er sich entscheidet! Und es ist ein großer Unterschied ob diese Energie unterstützend oder hinderlich, positiv oder negativ, bereichernd und motivierend oder deprimierend und belastend ist.

Es fehlt die Motivation

Ein ebenso gutes Beispiel ist wenn Freunde, Kollegen oder aber auch die Familie, nicht damit umgehen können wenn du einfach mehr willst, grössere Ziele anvisierst als alle anderen. Sie wollen dir einreden, dass das „Alte“, das „Bewährte“, wesentlich besser und sicherer ist, als deine Ideen. Sätze wie „Bleib bei dem was du kannst, mach das was du schon immer gemacht hast …“ oder „Du wirst sehen – es wird nicht funktionieren …“ Wenn das so ist und dich dein Umfeld immer schön flach hält und dich in keinster Weise inspiriert – wäre es an der Zeit die Fronten zu wechseln.

Negatives, pessimistisches Verhalten färbt ab. Es ist leider so und auf kurz oder lang, findest du dich in der selben negativ Spirale wieder! Ich durfte es selber erleben. Ich konnte beobachten wie schwer Menschen mit der Veränderung in ihrem Umfeld zurecht kamen. Wenn sie bemerkten, dass sich jemand verändert und etwas Höheres anstrebt, löste das in ihnen Unbehagen und Stress aus.

Das fehlende Interesse

Wenn dir einfach die Lust vergangen ist, deine Ideen und positiven Gedanken deinen Mitmenschen mitzuteilen, weil du einfach die Erfahrung gemacht hast, dass es keinen interessiert – ist es nicht deine Schuld, es können unmöglich deine Freunde sein oder gute Kollegen wenn sie sich nicht auch für deine Ziele und Interessen interessieren!

Zusammensein ist Austausch. 

So sollte es im Normalfall funktionieren. Ist das nich so, wird jede Beziehung, jede Zusammenarbeit scheitern! Ich kann mich noch gut erinnern, dass mich diese Erkenntnis lange beschäftigt und zum Nachdenken gebracht hat, mit dem Resultat mein Umfeld neu aufzustellen. Es fühlte sich für mich nicht mehr richtig an. Meine Meinung war, wenn Menschen aus deinem Umfeld dir nichts zutrauen, dich nicht in deinem Vorhaben unterstützen und sich nur für sich selbst interessieren, sind es nicht die „Richtigen“!

Wer sagt wir müssen ein Leben lang das gleiche Umfeld haben?

Wenn dir das alles bekannt vorkommt, dann hast du dich sicher auch schon mal damit auseinander gesetzt, etwas zu ändern, möglicherweise hast du es auch schon verändert. Falls du Step zwei schon hinter dir hast, muss ich dir dazu sofort gratulieren! Es ist normal und jeder ist berechtigt, sich ein neues Umfeld zu suchen, neue Menschen an seiner Seite zu haben. Leben ist Veränderung – wir verändern uns ständig, entwickeln uns weiter, ändern unsere Gewohnheiten, haben andere Ziele als vielleicht vor zehn, zwanzig Jahren und dazu brauchen wir inspirierende und immer wieder neue Menschen in unserem Leben. Es sollten Menschen sein die eine Bereicherung sind und eine positive Ausstrahlung auf uns haben weil dieses Positive auf uns abfärbt. Es geht dabei um die Grundstimmung, die Geisteshaltung die man in sich trägt und entscheidet danach zu leben … das ist wichtig. Mir jedenfalls.

Dein Umfeld beeinflusst dich massgeblich

Je nach dem, mit welchen Personen du dich umgibst, sie werden dich blockieren oder unterstützen ein positives Leben zu führen. Menschen sind Gott sei Dank unterschiedlich. Manche fühlen sich wohl wenn alles wie immer läuft, keine Veränderung, bloß kein „Neuzugang“ im eigenen Umfeld … da könnte der gewohnte Rhythmus gestört werden. DU brauchst dir nur selbst die Frage stellen „Möchtest du persönlich wachsen, oder reicht es dir wenn du akzeptiert wirst und du in mitten einer Kuschelgruppe, ab und zu mal zu Wort kommen darfst?“. Das klingt jetzt vielleicht etwas provokant, aber für eine Weiterentwicklung scheint mir dies etwas zu wenig.

Wirf nicht gleich alles über Bord

Bist du dabei dir ein neues Umfeld zu schaffen, bedeutet das nicht das du gleich alle Kontakte kündigen sollst! Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, das mir diese Menschen in anderen Bereichen gut getan haben. Der Kontakt wurde lediglich lockerer und es verläuft sich der ein oder andere Kontakt sogar von ganz alleine. Wir Menschen sitzen nicht unbedingt ein ganzes Leben lang im selben Zug, manche springen ab, andere fahren nur eine Strecke mit und einige kommen neu dazu …

Wer in deinem Leben Platz hat entscheidest du!

Wenn du selbstbestimmt lebst, entscheidest auch du, wer dir nahe sein darf. Du erlaubst diesen Menschen wie viel Raum sie einnehmen dürfen. Wenn du da keine Grenzen setzt, werden sie für dich entscheiden. Sie werden sich ohne dich zu fragen, in deinem Lebensraum platzieren. Zufällige Bekanntschaften zum Beispiel oder Menschen die man eben nett fand. Diese können dein Leben ganz schön vereinnahmen … eine Bereicherung für dich wird es allerdings nicht sein! Ich habe viele meiner Träume aufgegeben, weil mir genau diese Art von Menschen meine Ziele und Ideen schlecht geredet haben, aus dem einzigen Grund, sie hatten selbst kein erfülltes Leben, glaubten auch nicht daran sich eines schaffen zu können, ihr Fokus war nur auf das Negative gerichtet.

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen mit denen du die meiste Zeit verbringst!

Entscheide dich bewusst für dein Umfeld

Verbringe mehr Zeit mit Menschen die dich inspirieren. Öffne dich für neue Kontakte, solche die du in deinem alten Umfeld vermisst hast, verbinde dich mit der Menge die eine ähnliche Lebenseinstellung hat wie du sie hast. Sie sollen dir Kraft geben, dich unterstützen und vor allem auch an dich glauben. Dein Leben wird dadurch noch lebenswerter und glücklicher werden! Genauso sollte es doch sein, ist dieser Wert nicht unbezahlbar?

Ja und wenn es dir manchmal auch so geht wie mir, du schon nach kurzer Zeit eines Gespräches müde bist, du dich erschöpft fühlst … denke, es ist sehr leicht möglich das es nicht der „Schlafmangel“ ist, der dich müde macht … es ist vielleicht dein Umfeld >zwinker<.

Danke für deinen Besuch auf FrauenPunk und wenn du dazu eine Meinung hast, nur her damit, ich weiß du wirst mich nicht ermüden. :-) Alles Liebe und bis bald.

Wir alle haben den ein oder anderen Makel an uns, zumindestens sind WIR der Meinung daß wir welche haben. Minderwertigkeitskomplexe können daraus resultieren. Aber was wir selbst an uns störend, unperfekt und fehlerhaft ansehen, sehen andere Menschen oftmals ganz anderes. Es ist wieder mal der Perfektionismus der unser Leben in vielen Bereichen regiert. Diese Geschichte soll uns zeigen, wie wir mit unserem „Makel“ umgehen können.

Der Sprung in der Schüssel

Es war einmal eine Frau, die zwei grosse Schüsseln hatte, die von den Enden der Stange hingen, die sie über ihre Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der Wanderung vom Fass nach Hause zur alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb gefüllt.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich. Die alte Frau brachte immer eine und eine halbe Schüssel Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, daß sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkam, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so, wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg bis zu deinem Haus immer Wasser läuft …“ Die alte Frau lächelte und sprach: „Ist dir eigentlich aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“ – „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war.“

„Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

(Autor leider unbekannt)

Diese Geschichte soll uns zeigen das es wichtig wäre zu erkennen das es kein Perfekt oder Unperfekt,  Richtig oder Falsch im Leben gibt. Eher zu sagen – es ist nützlich oder eben weniger nützlich! Mit genau dieser Sicht der Dinge, lassen sich neue Herausforderungen deutlich leichter angehen. Und als kleiner Tip von mir, den ich mir selber auch immer wieder vorlegen muss: Nicht so streng mit sich selber sein!

Und als Abschluss noch ein Zitat von Marilyn Monroe, dass mich schon sehr lange begleitet:

Unvollkommenheit ist Schönheit. Wahnsinn ist Genialität. Und es ist besser, absolut lächerlich zu sein als total langweilig …

Ich wünsche DIR eine entspannte Zeit und freue mich auf DICH bei meiner nächsten, mit viel liebe ausgesuchten, Geschichte. :-)

November

Nass, kalt und still. Die Tage werden kürzer und der Nebel liegt tiefer, unser Jahr steuert dem Ende zu. Der Monat November, ein Monat den viele Menschen nicht mögen, weil er sich so ungemütlich und traurig präsentiert. Das ständig nass-kalte Wetter mit zu vielen Viren und genauso viel schlechter Laune. Laut Umfrage – das Stiefkind aller Monate.

Ja und jetzt komme ich daher und möchte dir diesen unbeliebten Monat von der schöneren Seite zeigen. :-)

Inzwischen weiß jeder ich bin ein absolutes Sonnenkind, nur verbringe ich nun mal die kalte Jahreszeit zu Hause und versuche diesem unbeliebten Monat etwas Positives abzugewinnen. Es ist doch so wie bei allem im Leben – alles eine Frage der Ansicht oder?

November: Er hat die Farbe von heissen Maroni und warmer Schokolade, riecht manchmal nach gereiftem Wein und Weihrauch. Der November ist für mich wie eine große weiche Wolldecke, in die ich mich so richtig einkuscheln kann. Es gibt Düfte, die ich ausschließlich zu dieser Jahreszeit tragen kann weil es genau solch Kuschelwetter dazu braucht. Meine Stapel Bücher laden mich mehr denn je ein sie zu lesen und Kerzen, Teekannen und selbst gestrickte Socken haben Hochsaison … Sei ehrlich jetzt … klingt das so schlecht? Wie wäre es diese ruhige Zeit vor dem Weihnachtsstress einfach mal zu geniessen?

Genug getippt. Viel Freude jetzt beim Lesen :)

Novembergeschichte

Der November ist gekommen und viele Menschen sahen grau auch dort, wo bunte Farben das Bild beherrschten. „Im November ist alles trist“ sagten sie. „Die Gesichter der Menschen. Das Wetter. Die Natur. Das Leben.“ „Wer grau sehen will, verliert den Blick auf das Bunte“ widersprach ein Mann. Und schnell zog er seine knallbunte Jacke an. Seine Großmutter hatte sie ihm einst aus vielen bunten Wollresten gestrickt und „damit du immer fröhlich sein kannst im Leben“ gesagt. „Ich begreife es nicht, dieses Grau des Novembers.“

„Ich auch nicht, murmelte der November. „Warum macht man aus mir einen unliebsamen und humorlosen Kerl? Totenmonat nennt man mich.Ich fühle mich aber nicht tod. Auch nicht übellaunig, müde, krank und hässlich!“ Er blickte auf sein graues Gewand, das im Licht der Sonne geheimnisvoll wie von Diamanten bestickt funkelte. „Sie sehen nicht, was sie nicht sehen wollen?“ murmelte er. Bekümmert sahen auch seine Monatskollegen auf ihn herab.

„Sollen wir ihn trösten?“ fragte der der Juni. „Wir können ihm ein buntes Wettertheater schicken“, überlegte der April. „Oder Schnee“ warf der Januar ein. „Mit fröhlich tanzenden Schneeflocken.“ „Falsch“ widersprach der September. Damit zeigt ihr ihm nur seine vermeintlichen Unzulänglichkeiten, und das würde meinen Herbstbruder noch mehr betrüben. Er ist so bescheiden. Lasst ihn weiter auf seine ruhige Weise durch die Lande ziehen und wenn doch der ein oder andere Mensch seine schöne und liebenswerten Seiten entdeckt, wird ihn das umso mehr freuen.“

Die  Monate nickten zustimmen. Dann blickten sie wieder zum November hinab. Still und leise zog der mit seinem weiten Nebelumhang über die Städte, Dörfer und Wiesen, Felder und Wälder und sorgte dafür, daß die Natur zur Ruhe kam.

Elke Bräunling

Eine Geschichte die uns ebenfalls ein wenig zur Ruhe bringen soll und falls dir der Name „November“ noch immer nicht gefällt – du darfst ihn auch umtaufen :-) … eine ruhige angenehme Zeit wünsche ich DIR, bis bald wenn es wieder heißt: #Geschichtenliebe, die 12.

Alles das in unserem Leben nicht „sicher“ ist wird von den meisten Menschen sehr gerne gemieden. Wenn es geht sollte bitte alles OHNE Risiko und wenn möglich MIT Garantie von statten gehen! Das oder so ähnlich ist unsere Denke. Für alles was wir tun wollen wir abgesichert sein. Doch durch dieses Verhalten entgehen uns auch die wahrhaft schönen Dinge die das Leben für uns zu bieten hat! Unser Sicherheitswahn ist inzwischen schon so gross das wir für alles eine Versicherung abschliessen möchten oder vielleicht sogar tun. Radio und Fernsehen spielen dabei eine grosse Rolle. SIE sind es die uns täglich mit Bildern versorgen, die uns eine Welt voll Gefahren und Risiken zeigen. Angst hat sich halt schon immer gut verkauft …

Sicherheit zwischen Menschen gibt es nicht (mehr)

Ich nehme mich dabei selber an der Nase. Ich gehörte zu den „sicherheitsdenkenden Menschen“. Meine Ausbildung suchte ich nach dem Kriterium Sicherheit für die Zukunft aus. Ein Job der immer gefragt ist, mit Möglichkeiten sich immer zu verbessern und bei dem man auch keine Angst haben brauchte seinen Gehaltsscheck nicht zu bekommen.

Ob es Spass machte? – Sicher war es.

Das gleiche gilt für Beziehungen, Ehe und Partnerschaft. Ich heiratete sehr früh, genau genommen mit 18 Jahren, wurde das erste mal mit 21 Mutter … der Vater meiner Kinder und Ehemann musste mir „Sicherheit“ bieten können. Ein festes Einkommen und ein guter Vater und Ehemann sein. Wäre es anders gewesen zum damaligen Zeitpunkt, hätte ich nicht geheiratet und keinesfalls so früh meine Kinder bekommen. Ich bringe es jetzt auf den Punkt, es war alles Blödsinn und wo ICH da die Garantie gesehen hatte? Ich weiss es nicht!

Wir gehen Beziehungen ein mit dem Hintergedanken das es für ewig hält … bis das der Tod uns scheidet … blabla. Aber wie soll denn das funktionieren? Wir verändern uns ständig, lernen Neues dazu, erleben Dinge die uns prägen. Statt den Moment zu geniessen, segeln wir gedanklich in der Zukunft umher. Natürlich ist es wunderbar mit der Person, die man liebt seine Zukunft zu verwirklichen um gemeinsam alt zu werden. ABER – es sollte nicht deswegen sein, weil der Partner eine „sichere Nummer“ ist!

Unser Leben können wir nicht „versichern“!

Gehörst du auch zu den Menschen die zig Versicherungen am laufen haben? Reisegepäck, Leben, Einrichtung, Handy, Zahnversicherung ich weiß gar nicht was es alles so gibt, ich weiß nur es gibt unheimlich viele Versicherungen! Und wieder sind die Medien schuld, das Geschäft mit der „Sicherheit “ läuft einfach gut. Es wird uns ja täglich ans Herz gelegt daß wir ohne dem nicht leben können/sollen/dürfen!

Ich hatte bei meiner letzten Übersiedlung in meinen Papieren gekramt und zugleich auch gleich ausgemustert. Alte Rechnungen und Garantieren die längst abgelaufen waren. Dabei fielen mir zwei Polizen in die Hände von denen ich gar nicht mehr wusste das ich sie hatte. Ich löste sie auf, da diese Art der Versicherung mein Leben auch nicht „sicherer“ oder mich dadurch länger leben lässt! Das Geld ist jetzt sinnvoller eingesetzt, als wenn ich nicht mehr atme. LEBE DEN MOMENT … nämlich JETZT!

Wenn DU deine Sicherheit verlierst?

Für keinen von uns gibt es eine Garantie die uns lange und gesund leben lässt! Das gibt es nicht. Außer für den eigenen Tod. Clint Eastwood zitierte mal einen genialen Spruch „DU willst eine Garantie? Dann kaufe DIR einen Toaster …!“ 

Wie recht er doch hat. Alle Sicherheiten die uns verkauft werden sind mehr Schein als Sein. Familien und Beziehungen brechen auseinander, DU kannst von heute auf morgen entlassen werden und dein Haus fällt einer Naturgewalt zum Opfer! Dein ganzes Leben wird sich dadurch ändern. Du wirst in eine Hilflosigkeit fallen, ganz normal. Dafür gibt es aber auch keine Versicherung, keine die dich für dieses Gefühl entschädigt. Ständig ist die Angst dabei. Angst unsere Sicherheit zu verlieren und genau das hindert uns am Leben. Ist dir schon mal aufgefallen ein Mensch der nichts mehr zu verlieren hat, hat auch diese Angst nicht.

Betrachte deine Ängste mal genauer, hast DU viele? Geht es dabei um Sicherheitsverlust? Alle haben wir etwas Angst vor dem sterben obwohl es das einzig sichere in unserem Leben ist! :-) Jeder einzelne von uns muss. Was uns danach erwartet wissen wir nicht. Oft wenn ich über die Vergangenheit und meine damaligen Ängste nachdenke fällt mir auf wie unbegründet diese meist waren!

Lass die Sicherheit und lebe!

Wie sieht es bei dir aus? Erlaubst du dir glücklich zu sein oder stehst du voll in deinen Verpflichtungen? Es gibt ein paar Dinge, die wichtiger sind und ganz viele, die es nicht sind. Das was zählt ist die Dinge zu tun die dich glücklich machen, dich mit den Menschen zu umgeben die dir gut tun und die du liebst. Dafür brauchst du weder Sicherheiten noch Versicherungen!

Wenn du etwas haben willst, das du noch nie hattest, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast!

… jede Versicherung steigt DIR dabei aus, also vertraue in DICH und das Leben. :-)

Eine geniale Zeit ohne Zwischenfälle wünsche ich Dir.

Gute wie weniger gute Gefühle gehören zu unserem Leben, sehr oft können wir die schönen Dinge nicht genießen, wenn uns die negativen Gefühle einholen. Negatives kann ebenso sehr schmerzhaft sein, uns auch traurig machen. Entscheidend ist es jedoch wie wir diese Gefühle annehmen und sie als weiteren Lebensabschnitt ansehen, der vorüber geht. Ganz sicher kann ich dir sagen … hinter jeder noch so fetten Wolke, kommt auch die Sonne wieder hervor!

Dazu habe ich eine besondere Lebensweisheit, die dir die Möglichkeit gibt, die Traurigkeit von einer  anderen Seite zu betrachten.

Über die Traurigkeit

Als die Sonne langsam am Horizont verschwinden wollte, ging eine zerbrechlich wirkende Frau einen Feldweg entlang. Sie war schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Fast am Ende des Weges saß eine zusammengekauerte Gestalt, die regungslos auf den ausgetrockneten Sandboden starrte. Viel war nicht zu erkennen, das Wesen das dort im Staub des Weges saß, schien beinahe körperlos zu sein. Es erinnerte an eine graue aber weiche Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Als diese kleine zerbrechlich wirkende Frau an diesem Wesen vorbeikam, bückte sie sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast regungslose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit.“ flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass man sie kaum hören konnte. „Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut, als würde sie eine alte Freundin begrüßen. „Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit …

„Aber natürlich kenne ich dich!“ Immer wieder hast du mich ein Stück meines Weges begleitet.“ „Ja aber …“, antwortete die Traurigkeit „… warum hast du keine Angst vor mir und gehst schnell weiter?“ „Warum sollte ich vor dir davonlaufen? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst, DIR kann man nicht entkommen. Aber sag, weshalb siehst du so betrübt und mutlos aus?“

„Ich bin traurig“ antwortete die graue Gestalt. Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Du bist also traurig.“ sagte die Alte verständnisvoll „Erzähle mir doch, was dich so traurig macht.“ Die Traurigkeit seufzte. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

„Weißt du“ begann sie zu erzählen „es ist so das mich einfach niemand mag. Mich will keiner! Dabei ist es doch meine Bestimmung, zu den Menschen zu gehen und für eine Zeit lang bei ihnen zu verweilen. Aber jedesmal wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück und fürchten sich vor mir.“ Die Traurigkeit schluckte schwer. “ Weißt du, die Menschen haben Sätze erfunden, mit denen sie mich verstoßen wollen. Sie sagen: Ach was solls, dass Leben ist heiter und beginnen laut zu lachen.“

„Aber ihr falsches erzwungenes Lachen führt zu Magenkrämpfen. Sie sagen: Gelobt sei was hart macht. Und dann, dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich zusammenreißen. Und sie verspüren das Zusammenreißen am ganzen Körper, alles schmerzt und verkrampft sich. Sie verschlucken ihre Tränen und haben Atemnot. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen, dabei sprengen die aufgestauten Tränen beinahe ihren Kopf. Manchmal können sie dadurch nicht mal mehr sprechen. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie nichts mehr fühlen müssen.“

„Und dabei will ich den Menschen doch nichts Böses, ich will ihnen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen und zu heilen. Weißt du … wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut, und manches Leid bricht immer wieder auf und das tut sehr weh. Also nur wer mich zu sich läßt, und all die ungeweihten Tränen weint, kann seine Wunden erst wirklich heilen.“

„Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen setzen sie eine Maske auf, schminken ein grelles Lachen über ihre Narben oder legen einen dicken Panzer aus Bitterkeit und Enttäuschung an. Ich glaube sie haben unbändige Angst zu weinen und mich zu spüren. Deshalb verjagen sie mich immer wieder.“ Die Traurigkeit begann bitterlich zu weinen.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt in die Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte das zitternde Bündel. „Weine nur, kleine Traurigkeit“ flüsterte sie. „Ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst nicht mehr alleine wandern. Ich werde auch dich von nun an begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie sah zu ihrer neuen Gefährtin auf und betrachtete sie erstaunt: “ Aber … aber, wer bist du eigentlich?“ „Ich …“, sagte die kleine und zerbrechliche wirkende Frau und lächelte dabei wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen, “ … ICH bin die HOFFNUNG.

Inge Wuthe, Pal Verlag

Das Schönste an der Traurigkeit – ist die Dankbarkeit für die Leichtigkeit die ich in mir trage. Dem Frohsinn dem Leben gegenüber. Wenn traurige Ereignisse diesen Frohsinn überschatten, ist es besonders schön zu wissen, dass irgendwann die Sonne wieder hervorkommt … auch wenn es manchmal länger dauert als einem lieb ist!

Eine wunderbare Zeit ohne Traurigkeit wünsche ich dir und falls sie dich trotzdem mal besuchen kommt – bitte SIE herein für kurze Zeit, es darf so sein … :-)

Schenken ist eine wunderbare Geste der Wertschätzung. Ich schenke sehr gerne und gerade in den kommenden Monaten stehen für mich persönlich wieder einige aktuelle Termine des „Schenkens“ an! Obwohl ich der Meinung bin Geschenke bereiten zwischendurch noch mehr Freude als an den gesagten Stichtagen!

Schenken ist in der Zwischenzeit schon eine sehr schwierige Angelegenheit geworden, nimmt man es ernst und macht sich darüber auch wirklich Gedanken. „Wir schenken uns aber nur eine Kleinigkeit, ok?“… WAS ist eine Kleinigkeit, wo fängt sie an und wo hört sie auf ? Es muss nicht immer etwas Großartiges und Teures sein, wie ich DIR in dieser Kurzgeschichte vor Augen halten möchte.

Gleichzeitig melde ich mich hiermit wieder zurück aus meiner Sommerpause und ICH freue mich sehr wieder hier zu sein. IHR habt mir echt gefehlt! :-)

Viel Spaß beim Lesen …

DER WERT EINES GESCHENKES

Ein Mädchen schenkte seiner Mutter eine Muschel. Die Mutter hatte noch nie zuvor eine Schönere gesehen. Sie freut sich sehr über das Geschenk.

„Wo hast du denn die Muschel her?“ fragte sie neugierig ihre Tochter.

„Es gibt eine besondere Stelle auf der anderen Seite des Ufers, wo es diese Muscheln gibt. Dort habe ich sie für dich geholt.“

„Für ein Geschenk brauchst du doch nicht so einen langen Weg auf dich nehmen“ sagte die Mutter.

„Mutter, der lange Weg ist aber ein Teil des Geschenkes.“ antwortete ihre Tochter …

Burkhard Heidenberger

Geschichtenliebe 9

Vielleicht sollten wir alle mal solche Kurzgeschichten aufmerksam lesen bevor wir in die Geschäfte stürmen und völlig planlos und krampfhaft versuchen ein „passendes“ Geschenk zu finden. :D Es ist wirklich so, sehr oft ist weniger viel viel mehr, erkennt man es richtig!

Eine kurze aber aussagekräftige Geschichte, die mir immer wieder einfällt wenn es um Geschenke geht. Übrigens sind Geschenke genauso viel wert, wie die Liebe, mit der sie ausgesucht wurden …

Ich wünsche DIR eine schöne Woche und freu mich auf DICH – wenn wir uns hier wiedersehen.

Vor einer Woche habe ich ein besonderes Päckchen erhalten. Ich mag  ja jegliche Art von Sendung, die an mich adressiert sind, doch ganz besonders habe ich mich aber auf dieses gefreut! Nicht nur weil ich sehr gespannt darauf war, wie es ist einen Bericht von sich selbst darin zu finden und zu lesen – worüber ich mich auch richtig freue #breitgrins …, sondern weil der Titel und die  Beschreibung dieses Buches für mich sehr vielversprechend klang!

Verstecken gilt nicht!

Das neue Buch „Verstecken gilt nicht!“ (Link zum Buch auf Amazon) von der sehr sympathischen und vor allem authentischen Melina Royer, besser bekannt durch den Blog Vanilla Mind. Über ihren Blog haben wir uns auch kennen gelernt. Wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls zu einem Artikel wo es über Schüchternheit ging … :-)

Wer ist nun Melina Royer?

Melina Royer betreibt mit ihrem Mann gemeinsam ein erfolgreiches Business,  dabei geht es um strategisches Marketing und visuelle Kommunikation. 2014 kam dann ihr Blog Vanilla Mind zur Welt, ein Blog bei dem es um Persönlichkeitsentwicklung für Schüchterne geht.

Sie selber beschreibt sich als „Angsthase“, Kopfmensch und Dauergrüblerin. Sie nennt sich „Was wäre wenn“ Spezialistin. Doch vor allem ist sie eine Frau die anderen Menschen Hoffnung gibt, und ihnen Mut macht, weiter zu kämpfen und nicht dem Rückzug zu verfallen. Als selbst Betroffene hat sie viele Hürden gemeistert, nicht aufgegeben und schon gar nicht den Kopf in den Sand gesteckt! Sie hat sich eine Menge Strategien zurecht gelegt um da zu sein wo sie heute ist. Eine erfolgreiche junge Frau die trotz ihrer Schüchternheit ihr Umfeld begeistert und die Welt erobert. Sehr offen und kurzweilig erzählt sie von ihrem Weg vom unsicheren Mädchen zur selbstbestimmten Unternehmerin.

Das Buch hier auf meinem Blog vorzustellen macht mir wirklich Spaß!

Ich schreibe ja nicht zum ersten Mal über Gelesenes, doch gibt es dieses mal einen kleinen Unterschied.

Ich glaube ich wurde gestalkt, über viele Jahre hindurch! 

Schon beim Lesen der ersten Seite von Verstecken gilt nicht! dachte ich: „Hey Melina schreibt über mich!“. Ich weiß ja nicht wie es dir geht wenn du Sachen liest die nur du selbst wissen kannst, weil DU so tickst, so fühlst und dich in vielen Situationen genauso verhältst wie es in einem Text angeführt ist! MIR war das beinahe etwas unangenehm und versetzte mich sofort in Situationen die zwar schon eine Weile her sind, aber immer wieder aktuell werden sobald ich damit in Berührung komme.

Melina stellt gleich zu Anfang ihres Buches die Fragen:

  • Was denken die Leute über mich?
  • Wie sehe ich gerade aus?
  • Mache ich mich lächerlich?
  • Was, wenn ich etwas falsches sage?

Diese Fragen gehören, obwohl eine davon keine zu grosse Rolle mehr spielt, fest zu meinem Leben und sind wie in Stein gemeißelt. Menschen die mich jetzt nicht so gut kennen, bezeichnen mich als selbstbewusst, sehr oft auch als arrogant, was aber nur auf meine Unsicherheit zurückzuführen ist … und als ein Mensch der vor nichts und niemand zurückschreckt. Es heißt sogar ich bin unsensibel und egoistisch. PUNKT.

Menschen die mich gut kennen, wissen vom Gegenteil zu berichten. In der Schule wurde ich gehänselt, meinen Eltern entsprach ich ebenfalls nicht und Freunde hatte ich wenige … wie auch wenn ich niemanden ansprach. Im Laufe meines Lebens änderte sich manches, ich hatte meine eigene Taktik integriert zu werden. Melina beschreibt ihre eigene Geschichte sehr lebhaft, so glaubt man mitten drin zu stehen, zumindest wenn man zu der Spezies „Schüchtern und Unsicher“ gehört.

Mit vielen auch wirklich witzigen Erlebnissen schildert sie ihre eigenen Erlebnisse und nimmt den Leser auf jeder weiteren Seite an der Hand um weiter zu gehen. Strategie und Motivation nenne ich das jetzt mal, was ihr richtig gut gelungen ist! Besonders schmunzeln musste ich bei den Satz: „… ich dachte ich stehe in einem Raum voller hungriger Pitbulls, die nur auf einen Fehler von mir warteten …“ da ich ja selber einen Pitbull habe, kann ich dir liebe Melina nur sagen … dieser Pitbull würde dich für jeden Fehler extra lieben :-), das ist anders als bei uns Menschen. Ich weiß natürlich wie es gemeint war …

Sehr gut gefallen hat mir

Ich lese sehr gerne und sehr viel. Und wenn ein guter Innhalt auch eine optisch schöne Verpackung mitbringt, so gedruckt ist, dass ich nicht zwei Brillen übereinander tragen muss um es entziffern zu können und der „Griff“ ein Wohlgefühl auslöst … dann ist alles schon mehr als gut! Ja es tut mir leid, ich gehöre zusätzlich auch noch zu den Menschen die überdurchschnittliches Feingefühl besitzen und solchen Reizen wirklich verfallen sind! :-)

In Melina`s Buch ist von Anfang bis zum Ende nichts Negatives über Schüchternheit zu finden! Im Gegenteil, ein wenig Schüchternheit kann wie ein besonderes Schmuckstück getragen werden, vorausgesetzt man ist bereit an sich zu arbeiten. Das Alte sein zu lassen und die Energie in Neues zu stecken!  

Es ist kein therapeutischer „Ratgeber“, sondern ein Buch voller Strategien, mit vielen Ritualen und Affirmationen, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf so etwas reagiere ich nämlich allergisch #lach! Ein Buch darf auf mich keinen Druck ausüben und schon gar kein schlechtes Gewissen hervorrufen und DAS hat es auf keinen Fall – wie hätte ich es sonst an einem Tag gelesen?

Wichtig ist mir noch zu erwähnen, Melina Royer ist eine dreißig jährige Frau, die darüber schreibt wie es ist, unsicher, ängstlich, perfektionistisch veranlagt und gleichzeitig hochsensibel zu sein. Es ist keine Frage des Alters, diese Eigenschaften in sich zu tragen! Ich bin eine Frau mit gut fünfzig Jahren und habe immer noch mit manchen dieser Probleme zu kämpfen.

Dieses Buch motiviert und schenkt die Hoffnung, daß es NIE zu spät ist neuen Mut zu finden und eigene Chancen zu ergreifen.

 > Ich kann versagen akzeptieren, keiner ist perfekt. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist, es nicht zu versuchen.<  Zitat aus ihrem Buch. Und dem kann ich mich nur anschließen.

Fazit:

Für schüchterne oder solche die es noch nicht genau wissen es zu sein – kaufen – lesen – davon profitieren! :-) Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

In diesem Sinne – Verstecken gilt nicht, selbstbewusst statt unsichtbar …

PS: Und wenn du das Buch liest findest du auf Seite 130 ein paar Worte von mir! ;)

Sich anzunehmen wie wir sind fällt uns allen manchmal gar nicht so leicht. Ein Lernprozess den jeder von uns durchmacht. Authentisch sein – ein Wort worin ich mich persönlich sehr sicher und wohl fühle! Sich so zu zeigen wie man ist mit allen Ecken und Kanten, mit seinen liebenswerten Ticks, die jeder in sich hat. Einfach mit seiner komplexen Persönlichkeit ein besonderer Mensch zu sein. 

Bei mir hat es sehr lange gedauert bis ich zu mir selbst und meinem ICH stehen konnte. Immer die Angst im Genick, von anderen nicht gemocht zu werden, würde ich mich so zeigen wie ich bin. Die Tatsache es ohnehin NIE allen recht machen zum können und von ALLEN gemocht zu werden, kam bei mir erst später an. :-)

Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die den Nagel auf den Kopf trifft.

ICH BIN ICH …

Als kleines Kind wollte ich so sein und so werden wie meine Eltern, Geschwister oder andere Vorbilder, die ich bewunderte. Als ich grösser wurde, erkannte ich: „ICH BIN ICH!“ Ich selbst fühlte und handelte anders als meine Ideale. Nirgendwo sah ich Menschen, die genauso waren wie ich. Manche waren mir in manchen Dingen ähnlich, aber niemand genauso wie ich.

Als ich mich zum Teenager entwickelte, fand ich vieles, was mich an mir störte. Ich versuchte so zu sein, wie mich andere gerne hätten. So konnte ich es nie jemanden recht machen und am wenigsten mir selbst!

Als ich erwachsen wurde, fühlte ich mich am Besten, wenn ich authentisch war. Ich erkannte: „ICH BIN ICH“ und alles an mir gehört zu mir! Ich dankte meinem Körper und meinem Geist mit all seinen Gedanken. Ich  sah alles mit dem Blick der eigenen Augen und erkannte meine eigenen Gefühle. Mein Mund sprach meine eigenen Worte, egal ob höflich, hart, liebevoll, wahr, enttäuscht oder  verzweifelt – in Bezug auf mich selbst oder auf andere Menschen.

Manchmal verwirrte mich die Palette meiner Gefühle. Ich litt unter meinen Niederlagen und erfreute mich an meinen Erfolgen. Ich erkannte: All dies gehörte zu mir, wie meine Wünsche, Träume und Ziele. Im Laufe der Jahre lernte ich mich immer mehr selbst kennen und lieben. Auch wenn ich manchmal Seiten an mir entdeckte, die mich verwirrten oder mir Probleme  verursachten. Ich blieb freundlich und liebevoll zu mir selbst.

Ich fand den Mut nach lösungsbringenden Möglichkeiten zu suchen. Als ich in die „reiferen Jahre“ kam, veränderte sich mein Äusseres ebenso, wie der Stil meiner Kleidung. Doch ich blieb ICH. Ich sprach meine eigenen Worte und Überzeugungen, manchmal ein bisschen frecher oder auch diplomatischer. Ich mass meinen Schwächen weniger Wert bei und konzentrierte mich auf meine Stärken.

Als ich alt wurde, kümmerte ich mich nicht mehr um die Fehler die ich gemacht hatte. Ich war stolz auf alles was ich in meinem Leben erreicht hatte. Ich bedauerte NIE, was mir verwehrt blieb – höchstens das, was ich mich NIE getraut hatte anzugehen. Heute lebe und geniesse ich jeden Moment. Obwohl mein Körper immer müder wird, bleibt mein Geist hell und wach. In vielen Stunden erfreue ich mich an meinen Erinnerungen und Erlebnissen.

Wenn mir heute die Frage gestellt wird. „Was ich in meinem Leben am meisten bereut hätte?“ … schmunzle ich und sage: „All die Momente, in denen ich nicht ich selbst war …!“

Aus dem Buch „Inspirationen für´s Herz“ von Gisela Rieger

Wie geht es DIR im Alltag, verstellst DU dich oft? Oder wobei und vor allem bei wem verstellst DU dich? Was befürchtest DU wenn DU dich so zeigen würdest wie DU wirklich bist? Welchen Gewinn hättest Du, wenn du mehr DU sein würdest? Solche Reflektionsfragen sind immer wieder spannend für einen selbst.

Lass mir deine Gedanken dazu da, ich freu mich wie immer.